Leserstimmen zu
Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella

(25)
(6)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Die 14 jährige Audrey, ist sehr groß, sehr schlank, sehr schlau sehr sportlich und lebt in einer liebevollen, wenn auch exzentrischen Familie. Nach fiesesten Anfeindungen und Attacken auf ihrer Mädchenschule, die dazu führte, daß selbst ihre beste Freundin sich irgendwann nicht mehr traute ihr beizustehen, entwickelte sie eine heftige Angststörung. Nach 4 wöchigem stationären Aufenthalt beginnt sie eine Therapie bei Dr. Sarah, diese gibt ihr die Aufgabe, ein Video-Tagebuch über ihre Familie zu führen. Die Peinigerinnen aus der Schule, interessieren sie nicht. Für sie zählt nur Audrey, das junge Mädchen, das so viel Angst hat, daß sie sich stets hinter einer Sonnenbrille versteckt und sie die Schule nicht besuchen kann. Auch das Verlassen des Hauses oder Gespräche mit Menschen, die nicht zu ihrer Familie gehören oder Dr. Sarah sind, lösen Panik-Attacken aus. Bis eines Tages immer häufiger Linus, der gar nicht so schlecht aussehende Freund ihres 15 jährigen Bruders, des Computernerds Frank vor ihre Kamera tritt. Linus versucht ganz unerschütterlich hinter Audreys Panzer zu gelangen und mit seinen ungewöhnlichen Herausforderungen, stachelt er Audrey an, sich in Situationen zu wagen, die sie bislang für unmöglich hielt. Dieses Jugendbuch von Sophie Kinsella ist so ganz anders als ihre Sophaholic-Reihe oder ihre übrigen Frauen Romane. Doch schafft sie es auch hier, ein wirklich ernstes und tiefgründiges Thema frisch und jugendlich zu erzählen. Trotz Audrey’s Panikattacken verströmt die Geschichte einen gewissen Optimismus und die exzentrischen Familienmitglieder lassen mich schmunzeln. Die Mutter ist eine sehr dominante Perfektionistin, die mit der Situation der völlig verstörten Audrey und des ihres Erachtens spielsüchtigen Sohnes völlig überfordert ist. Seine Frau zu bremsen, gelingt Vater Chris da meistens nicht. Aber eines strahlen sie ebenso wie der kleine 4 jährige Felix stets aus: sie lieben Audrey und stehen ihr bei. Nicht minder liebenswert ist Linus, der es mit 15 Jahren zu unglaublichem Einfühlungsvermögen und Weitsicht gebracht hat, ohne dabei altklug oder belehrend zu sein. Man muß diese Familie einfach mögen. Auch wenn ich zu Beginn dachte, daß man bei so einer Mutter nur krank werden könne, entwickelte ich immer mehr Verständnis auch für sie. Das Schöne ist, daß auch die Kinder ihre Eltern und ihre Geschwister so nehmen, wie sie sind. Gut, die Mutter sieht ihren Erziehungsauftrag darin, dafür zu sorgen, daß es ihren Kindern besser geht und schießt bisweilen übers Ziel ziemlich radikal hinaus. Diese Geschichte ist eine wunderbare Mischung aus einer zauberhaften Liebesgeschichte und der Bewältigung einer Angststörung, von der die Therapeutin stets behauptet, sie sei vollständig therapierbar. Interessant finde ich ihre These: nicht die Angriffe sind das eigentliche Problem, sondern das, was Audreys Gehirn daraus macht. Ein Gedanke, der mir noch nachhängt und den ich noch nicht zu Ende gedacht habe. Auch wenn die Geschichte also wirklich wunderbar zu hören ist, so läßt sie einen nicht so schnell wieder los, durchaus im positiven Sinne. Sie vermittelt Denkanstöße und durch die zarte Romanze wechseln sich Lächeln und Schmunzeln beim Lesen ab. Maria Koschny liest dieses zauberhafte Jugendbuch gekonnt und mit ihrer sehr warmen Stimmfarbe, sehr einfühlsam. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für dieses Hörbuch und ich bin froh, meinen Psychothriller, für dieses Jugendbuch unterbrochen zu haben. Auch wenn ich MP3-CD’s nicht so mag, habe ich für diese Geschichte gerne eine Ausnahme gemacht, weil ich die Autorin sehr gerne mag. Ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Auch wenn dieses Jugendbuch ganz anders ist, als die erfolgreiche Shopoholic-Reihe und ihre witzigen Chick-lit Romane, ist es doch von ihrer Erzählkunst geprägt. Die Altersempfehlung lautet 12 - 15 Jahre. Die Einschätzung ab 12 Jahren teile ich, aber auch jenseits der 15 macht es Mut und gute Laune! Ich liebe dieses Hörbuch und gebe ihm gerne 5 von 5 Sternen. Für dieses wunderbare Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim Bloggerportal.

Lesen Sie weiter

Ich höre sehr gern beim Laufen oder Autofahren Hörbücher. Sophie Kinsella gibt mir da meist ein gutes Gefühl. Leichte Literatur mit angenehm unperfekten Protagonistinnen. Etwas aus der Reihe fällt dabei dieses Hörbuch. Es hat etwas mehr Tiefgang, jedoch ohne schwerfällig zu sein. Aufmachung Es ist ein gekürztes Hörbuch mit 4h12min Länge. Inhalt Audrey ist 14 und lebt mit ihrer Familie in Großbritannien. Sie trägt eine große Sonnenbrille und das den ganzen Tag. Außerdem geht sie seit einigen Wochen schon nicht mehr in die Schule. Stück für Stück lernt der Leser viel über dieses anfangs etwas sonderbar scheinende, aber durch und durch sympathisch Mädchen. Was ist ihr passiert? Warum ist ihre Familie so verquer? Wie findet sie aus ihrer Situation heraus? Meine Meinung Für Sophie Kinsella typisch witzig, aber dennoch sehr feinfühlig geschrieben ist man von der Geschichte schnell gefesselt und von den netten und etwas verschrobenen Charakteren begeistert. Fazit Ein unterhaltsames Hörbuch, was locker und leicht zu hören ist, aber dennoch sehr zum nachdenken anregt. Worüber? Müsst ihr selbst herausfinden. :)

Lesen Sie weiter

Genial!

Von: Myri liest

10.02.2017

KLAPPENTEXT "Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ..." BEWERTUNG "Schau mir in die Augen, Audrey" ist der erste Roman von Sophie Kinsella, der sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch Jugendliche richtet. Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt noch kein Buch von dieser Autorin gelesen habe, allerdings meinte eine Freundin von mir, als sie das Buch bei mir hat liegen sehen, dass Sophie Kinslla absolut brillant schreibt. Also bin ich mit großen Hoffnungen an das Buch gegangen und - soviel sei schon einmal gesagt - ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover ist mir in einer Buchhandlung sofort ins Auge gestochen! Der blassrosane Einband mit pinken Akzenten kommt bei mir super an. Auch, dass ein Mädchen mit Sonnenbrille abgebildet ist, passt perfekt zur Handlung des Buchs. Inhalt: Audrey lebt in einer ziemlich verrückten, aber dennoch liebevollen Familie. Doch nicht nur ihre Geschwister und Eltern haben ihr Päckchen zu tragen, denn Audrey leidet an einer bestimmten Störung, weswegen sie sich immer hinter einer Sonnenbrille versteckt. Dennoch schafft es Linus, ein Freund ihres Burders, sich der ängstlichen Audrey langsam anzunähern ... Auch wenn die Familie Turner sonderbar erscheint, habe ich mich schlagartig in sie verliebt! Jeder einzelne Charakter wurde sehr liebevoll, mit seinen eigenen Macken und alles andere als perfekt gezeichnet. Audrey kommt anfangs vielleicht etwas komisch rüber, was sich aber relativ schnell legt. Sie lebt aufgrund psychischer Angststörungen in ihrem eigenen Kokon, da sie seit langer Zeit nicht mehr den Schulunterricht besucht hat und nach draußen traut sie sich auch nicht mehr. Doch das Merkwürdigste an ihr ist wahrscheinlich, dass sie ständig eine Sonnenbrille trägt, weil sie Angst vor Augenkontakt hat. Umso schöner ist es natürlich die Entwicklung, die Audrey während des Buches durchläuft, zu lesen. Die zarten Annäherungen mit Linus sind wundervoll beschrieben und lassen einem das Herz aufgehen. Der Schreibstil der Autorin kommt liebevoll, lustig und einfach super flüssig daher. Man findet rasch in die Handlung hinein und kann von da an das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch konnte mich von vorne bis hinten überzeugen und ich hatte unglaublich Spaß beim Lesen. Auf der einen Seite muss man beinahe Tränen lachen, auf der nächten Seite werden ernste Themen angesprochen. Die Geschichte wird aus Audreys Perspektive erzählt, was dem Leser sehr hilft, sich in sie hineinzuversetzen. Dies ist der Autorin damit auch außerordentlich gut gelungen. Ich konte mich absolut in Audrey hineinversetzen und sie und ihr Handeln immer nachvollziehen. Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat ist, dass der Auslöser für Audreys Erkrankung nicht richtig angesprochen wird. Immer wieder werden einem vereinzelte Puzzleteile zugeworfen, die aber nie zu einem gesamten Bild gebracht werden. Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" hat Sophie Kinsella ein durch und durch liebevolles, aber dennoch realistisches Jugendbuch erschaffen, das einem nicht selten zum Lachen bringt. Egal ob Jugendliche/r oder Erwachsene/r - dieses Buch ist absolut genial!

Lesen Sie weiter

Die Geschichte von Audrey hat mir gut gefallen, die Autorin hat das Thema gut rübergebracht, sehr glaubwürdig und einfach nur gut! Ihre Mutter und ihr Bruder gingen mir zwar manchmal auf die Nerven, aber sonst wäre es ja auch total langweilig geworden und von den Streitereien lebt die Geschichte ja auch! Das was zwischen Linus und Audrey passiert, wird viel zu wenig gezeigt, am Anfang zwar schon, aber das finde ich ein bisschen schade! Wie sie langsam ihre Ängste überwindet und von so vielen Menschen unterstütz wird, ist Wahnsinn und ich wünsche jedem, der in so einer Situation steckt, dass er solche Menschen an seiner Seite um da raus zu kommen! Die große Auflösung gab es zwar leider nicht, aber trotzdem war es eine tolle Geschichte. Ich kann sie jedem nur empfehlen, der gerne Bücher liest in denen es um ernstere Themen geht, aber jedem anderen auch!

Lesen Sie weiter

Ich habe davor noch kein Buch von Sophie Kinsella gelesen, da mich ihre Bücher nicht wirklich ansprechen. Jedoch hat mich "Schau mir in die Augen, Audrey" total interessiert und ich habe über das Buch fast nur Gutes gehört. Ich habe ewig überlegt, ob ich mir die Klappenbroschur anschaffen soll, und nun ist das Taschenbuch erschienen und dann ist es bei mir eingezogen. Der Schreibstil von der Autorin ist sehr einfach und passt perfekt zu diesem Buch. Die Charaktere sind einfach perfekt. Niemand ist zu blass oder langweilig. Jeder hat was eigenes für sich und sie harmonieren einfach perfekt miteinander und sie sorgen auch für sehr viele Lacher. Ebenso sie Geschichte die einfach grandios ist. Man fühlt sehr mit Audrey mit und versteht ihre Gefühle. Die Geschichte ist auch sehr lustig und unterhält den Leser durchgängig, ohne das dieser sich langweilt. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, da es einen von der ersten Seite an fesselt. Dennoch enthält das Buch eine sehr gute Massage und ist auch definitiv tiefgründig und nicht oberflächlich. An manchen Stellen ist die Handlung etwas überspitzt, jedoch befinden wir uns ja in der Literatur und da finde ich es in Ordnung. Eine absolute Leseempfehlung! __________________________________________________ Fazit Sophie Kinsellas erster Jugendroman ist ihr rundum perfekt gelungen und ich wünsche mir sehr, dass sie noch ein Jugendbuch schreibt!

Lesen Sie weiter

Jeder hat sein Päckchen im Leben zu tragen, viel durchgemacht, was einen mehr oder weniger prägt und zu der Person macht, die man geworden ist. Auch Audrey geht es so - der Protagonistin im neuen Roman von Sophie Kinsella. Sie hat Schweres durchgemacht und hat nun noch psychische Spuren mitzutragen. Wie sie damit umgeht, erzählt sie dem Leser Schritt für Schritt. Eigentlich hat Audrey ein ganz normales Leben in einer durchgeknallten Familie. Ihr Bruder sitzt nur vor dem PC, die Mutter ist eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, aber der Mutter höriger Teddybär. Wenn hier das Wörtchen "eigentlich" nicht wäre - denn Audrey hat eine Angststörung und versteckt sich hinter ihrer Sonnenbrille. Ja niemanden in die Augen schauen! Sie hat immer wieder Sitzungen bei ihrer Therapeutin, anders geht sie gar nicht aus dem Haus, da sie Angst hat. Die Therapeutin rät ihr, einen Dokufilm über ihr Leben zu drehen und auch Interviews mit den einzelnen Personen zu führen. In dieser Zeit kommt ihr der gute Freund Linus ihres Bruders immer mehr vor die Linse und es scheint sich hier etwas anzubahnen... Bisher habe ich nur eines von Kinsellas Büchern gelesen, was einen ganz anderen Stil hat. Natürlich, denn das hier ist ein Jugendbuch - ihr erstes! Es fängt damit an, dass Audrey den Lesern erzählt, wie ihre Mum gerade verrückt wird, denn sie will den PC ihres Sohnes aus dem Fenster werfen. Dann folgt eine ellenlange Ausführung, wie es überhaupt dazu kam. Audrey ist wahrscheinlich jedem Leser sogleich sympathisch, komisch ist sie dennoch. Trotzdem ein starkes Mädchen, das sich gerne selbst heilen würde und wieder normal sein will. Man muss sie lieb haben sowie ihre ganze Familie, ein jeder hat hier einen an der Waffel - irgendwie! Aber auf eine liebenswürdige Weise. So ganz durchgeknallt finde ich diese aber nicht, ich kann mir denken, dass viele so drauf sind. Naja, Audrey hat ihr eigenes Päckchen zu schleppen, sie hat durch ein Ereignis an ihrer alten Schule ein psychisches Päckchen mitzutragen. Sie hat eine Angststörung und versteckt sich hinter ihrer Sonnenbrille, sie geht nicht raus und meidet alle Leute, da sie gleich eine Panikattacke bekommt. Ganz anders als der Freund Linus ihres Bruders auftaucht - er scheint etwas in ihr zu berühren, was andere noch nicht geschafft haben. Kann er sie heilen? Was mich etwas gefuchts hat an dieser Story ist, dass niemals bekannt wird, was genau eigentlich Audrey widerfahren ist. Eigentlich hat es ja nichts mit der Geschichte an sich zu tun, aber es würde die Protagonistin authentischer werden lassen - und mehr Einblick in ihre Lage blicken lassen! Es wird immer nur angedeutet, man bekommt nur Häppchen, nur um dann doch wieder fallen gelassen zu werden diesbezüglich. Der ganze Aufbau und der Sprachstil aber lassen einen überzeugen, dass die Geschichte wirklich lesenswert ist und für eine gute Unterhaltung zwischendurch sorgt. Man kann zwischenzeitlich abschalten und sich ganz Audrey hingeben, wie sie den Weg der Heilung meistert und wie sich die Geschichte zwischen ihr und Linus entwickelt. Trotzdem stand ihr Bruder Frank des Öfteren viel mehr im Vordergrund als sie, was hier eigentlich mehr Sinn machen würde. Es behindert den Lesefluss aber kaum, man verfolgt gerne das Geschehen in dieser Familie und rätselt mit, was wohl als nächstes lustiges passiert. Das Ende ist ziemlich vorhersehbar, was dem Roman aber keinen Abbruch tut - hier geht es mehr um die Unterhaltung zwischendurch, als um die Spannung zum Ende hin! Also meiner Meinung nach kann Fr. Kinsella gut und gerne noch mehr Jugendbücher schreiben, auch wenn ich persönlich lieber ihre Chick-Lit-Romane lese =) Empfehlenswert an die Jugend ist das Buch allemal, aber auch an die junggeblienen Erwachsenen, die gerne vom Alltag einfach mal abschalten möchten und in witzige Storys und Familiengeschichten hineingezogen werden möchten.

Lesen Sie weiter

ZUM INHALT: Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ... MEINE MEINUNG: Ich habe schon so einige Romane der Autorin gelesen, aber dies waren alles Chic-Lit Bücher, also reine Frauenliteratur und nun haben wir den ersten Jugendroman der Autorin und ich war wirklich sehr gespannt was daraus gemacht wurde und ob mich Sophie Kinsella damit überzeugen kann, zudem man schon richtig viel über dieses Buch gehört hat und alle die es gelesen haben, es so toll fanden. Deswegen werde ich zum Inhalt auch nichts mehr weiter sagen, da es schon sehr viele Rezensionen zu dem Buch gibt. Klar, dies ist ein Jugendbuch, dennoch merkt man sofort aus welcher Feder dieses Buch ist, man erkennt sofort die Handschrift von der Autorin und ihren Schreibstil und vorallem merkt man schnell ihren Humor, was man schon aus ihren anderen Büchern kennt, aber ich finde hier ist er sogar noch mehr vorhanden, denn ich musste schon auf den ersten Seiten so oft lachen und ich war gespannt ob dies durch das ganze Buch passiert und ja es geht so bis zum Ende, obwohl auch wirklich für ein Jugendbuch doch auch viel Tiefgang herrscht, was mich doch überraschte. Ich habe das Buch nur so verschlungen und es gibt niemanden den ich nicht mochte, Audrey´s Familie ist ja wohl mal der absolute Knaller, da wird es nicht langweilig und gerade durch die Familie sind Lacher garantiert. Und dann ist da halt noch Audrey, eine wirklich tolle Protagonistin, die man nur mit ihrer Sonnenbrille antrifft und man nach und nach erfährt warum und ich hatte manchmal das Gefühl, sie passt absolut in die Familie und dann wieder so gar nicht. Sie ist eine etwas andere Protagonistin, sehr speziell und doch liebenswert und man liest aus ihrer Sicht und das bringt sie dem Leser noch näher, was ich toll fand, eine wie sie trifft man wirklich selten in einem Buch. Die Geschichte ist so unterhaltsam und man fühlt sich irgendwie, als wäre man mittendrin und ich würde diese Familie wirklich gern kennenlernen, denn da wird es nicht langweilig, aber man merkt auch den Familienzusammenhalt und die Liebe zueinander. Also mich persönlich konnte dieses Jugendbuchdebüt absolut überzeugen und es ist wieder ein Beweis, dass die Autorin wirklich eine großartige Autorin ist. 5/5 Sterne

Lesen Sie weiter

Cover Auf dem Cover sieht man links ein Mädchen mit Sonnenbrille, das vermutlich Audrey darstellen soll, da sie genau wie Audrey eine Sonnenbrille trägt, rechts sieht man ein Haus und einen Garten, was vermutlich das Haus der Familie von Audrey sein soll. Ich finde, dass das Cover total schön zur Geschichte passt und auch sehr ansprechend aussieht. Es ist ja eigentlich einen Jugendbuch und ich kann mir schon vorstellen, dass junge Mädchen dieses Cover gut finden. Worum geht es? Vorsicht! Auch hier können Spoiler enthalten sein, zwar nur sehr kleine, aber wer sich ganz überraschen lassen will, liest bitte erst ab “Kritische Auseinandersetzung” weiter! Audrey ist ein Mädchen, wie alle anderen. Grundsätzlich. Sie ist hübsch, groß, schlank. Sie trägt immer eine Sonnenbrille. Doch warum? Denn genau das ist es, was Audrey von allen Anderen unterscheidet. Audrey geht nicht mehr zur Schule und wird im Sommer auf eine neue Schule wechseln, denn sie hatte Probleme mit ein paar grausamen Mädchen. Und die sind auch der Grund, für die Sonnenbrille. Denn Audrey kann aufgrund von Depressionen und Angstattacken keinem mehr in die Augen sehen. Außer ihrem kleinen Bruder Felix. Sie erschreckt sich bei vielen Dingen und verlässt so gut wie nie das Haus. Doch Audrey hat sehr viel Unterstützung. Ihre Mutter ist sehr liebevoll und verständnisvoll ihr gegenüber, auch wenn sie ein wenig exzentrisch und Daily-Mail-süchtig ist. Ihr Vater ist ebenfalls sehr liebevoll und ruhig, er hat nicht allzu viel zu sagen, seine Frau hat definitiv die “Hosen an”, das scheint ihm aber auch ganz recht zu sein. Dann wäre da noch Audreys großer Bruder Felix. Er ist laut seiner Mutter computerspielsüchtig, was vielleicht auch nicht ganz so weit hergeholt ist, plant aber in diesem Bereich auch seine Karriere. Und dann wäre da noch Felix, Audreys kleiner Bruder. Er ist das Nesthäkchen der Familie und bringt eigentlich jeden zum Lachen. Wegen ihrer Therapie soll Audrey ein Video ihrer Familie drehen und das macht ihr auch sehr viel Spaß, bis ihr eines Tages jemand vor die Linse läuft – Linus. Franks Kumpel. Und Linus scheint nicht immer nur zum Zocken vorbei zu kommen, denn er möchte auch mehr über Audrey wissen und geht sehr behutsam mit ihr um. Doch wird Audrey es schaffen, ihre Ängste zu bewältigen und die Sonnenbrille abzunehmen? Kritische Auseinandersetzung “Schau mir in die Augen, Audrey” ist das erste Jugendbuch von Sophie Kinsella und ich denke, wie bei so vielen anderen ihrer Werke, hat sie richtig gute Arbeit geleistet. Die Charakteren sind alle so liebevoll dargestellt und ich hatte sie von Anfang ins Herz geschlossen. Durch die Erzählweise hat man das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein und ich denke, dass jeder, egal in welchem Alter, der dieses Buch liest, jemanden seiner Familie darin wiedererkennen kann. Also ich schon, aber ich werde das natürlich jetzt nicht verraten :D . Toll finde ich auch das Thema, das Kinsella gewählt hat. Depressionen und Panikattacken. Ich glaube, dass diese Themen eigentlich immer mehr in den Vordergrund rücken, aber viele sich nicht trauen oder aus irgendwelchen anderen Gründen diese Themen nicht aufgreifen. Ich persönlich kenne sehr viele Menschen, die genau unter diesen Krankheiten leiden und ja es sind Krankheiten, es hat nichts mit Anstellen oder faul sein zu tun! Mir ist das sehr wichtig, denn auch Krankheiten, die man nicht sehen kann, sind trotzdem Krankheiten. Wie ich schon erwähnte, leiden viele aus meinem Umfeld daran und einige aus meinem früheren Umfeld waren dem gegenüber sehr intolerant. Ihr dürft raten, warum sie nun nicht mehr zu meinem Umfeld gehören. Ich finde es sehr wichtig, dass die Leute auch für solche Themen sensibilisiert werden, und mit einem Jugendbuch setzt Kinsella schon sehr früh an, Toleranz dafür zu entwickeln. Schön ist auch, dass es nicht nur um den “kranken” Menschen geht, sondern auch gezeigt wird, wie die anderen der Familie auf diese Krankheit reagieren und wie sie auch ihr Leben verändert. Gemeinsam kann man aber auch das schaffen. Gut finde ich ebenfalls, dass gezeigt wird, dass man nicht immer nur selbst für psychische Krankheiten verantwortlich ist, sondern das andere auch einen Teil dazu beitragen, mit ihrem Verhalten. Hier komme ich auch schon zu meinem einzigen Kritikpunkt: Die große Frage, was Audrey denn nun passiert ist, bleibt offen. Das finde ich einerseits irgendwie gut und interessant, da ihr ja so Alles passiert sein könnte und der Leser seine eigene Erfahrung und Fantasie mit einbringen kann. Andererseits würde ich, neugierig wie ich nunmal bin :D , gerne die Antwort kennen. Fazit Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich kann nicht sagen, dass es wahnsinnig spannend war, aber es war lebensnah, mit Erfolgen und Misserfolgen, mit Charakteren, die einem echt vorkamen. Es war interessant zu sehen, wie Audrey mit ihrer Krankheit umgeht und welche Lösungswege sie ausprobiert und findet und auch, wie viel Hilfe sie dabei bekommt. Ich denke, dass dieses Buch in der Lage ist, Menschen, die ebenfalls darunter leiden, Mut zu machen, dass es nichts Schlimmes ist, psychisch krank zu sein und man sich Hilfe holen darf und muss, ohne sich dafür zu schämen! Alles in allem ist “Schau mir in die Augen, Audrey” meiner Meinung nach ein tolles Jugendbuch, aber auch für Erwachsene durchaus geeignet. Und wenn man sich Figuren, wie zum Beispiel Linus anschaut, könnte da manch ein Erwachsener noch etwas von lernen.

Lesen Sie weiter