Leserstimmen zu
My Dear Sherlock - Wie alles begann

Heather Petty

Die My Dear Sherlock-Reihe (1)

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von Heather Petty Cbj, 2015 gebunden, 320 Seiten ab 12 Jahren ISBN: 978-3-570-17152-3 14,99 Euro Auf den Spuren von Sherlock Holmes…. Als Jamie „Mori“ Moriarty in der Schule auf den undurchsichtigen Sherlock Holmes trifft, sind die beiden direkt von einander fasziniert. Denn beide haben einen genialen Verstand, mit dem sie andere Leute leicht in den Schatten stellen können. Als dann ein Mord im nahen Regentspark geschieht ist klar, dass die beiden der Polizei unter die Arme greifen müssen. Vor allem, da die Geschehnisse im Zusammenhang mit Moris verstorbener Mutter zu stehen scheinen. Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich doch sehr skeptisch. Inzwischen gibt es ja sehr viele Geschichten, die auf den Fällen des berühmten Meisterdetektivs basieren, so dass mir die Geschichte doch teilweise schon etwas „abgenutzt“ erschien. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass dieses Buch mich vom Gegenteil überzeugen konnte. Heather Petty hat es geschafft, das Ganze in eine vollkommen andere, aber dennoch interessante Richtung zu bringen. Besonders gut gefallen haben mir dabei die Charaktere. Sie scheinen zwar im ersten Moment an die Originalpersonen angelehnt zu sein, gehen jedoch teilweise in eine ganz andere Richtung. Moris zynische Weltansicht und ihre Probleme stehen sehr im Vordergrund und lassen den Leser sehr mit ihr fühlen. Die Beziehung zwischen ihr und Sherlock entwickelt sich über das ganze Buch weiter und lässt die Geschichte wesentlich interessanter werden. Vom Fall selbst war ich leider etwas enttäuscht, weil er dann doch recht vorhersehbar war und es nicht viele falsche Spuren oder ähnliches gab. Die Auflösung war am Ende dann aber wieder logisch und zufriedenstellend. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das vor allem durch interessante und lebendige Charaktere punkten kann. Wer auf den Geschmack gekommen ist, hier kommt Teil 2: My dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint Cbj, 2016 ISBN:9783570172513 14,99 Euro Kurz nachdem Mori und Sherlock ihren ersten gemeinsamen Fall gelöst haben, stürzen sie sich auch schon direkt ins nächste Abenteuer. Denn plötzlich erhält Mori anonyme Drohbriefe und alle sind der Meinung, sie hätte die Morde im Regentpark begangen. Sherlock und Mori müssen schnellstens herausfinden, wer hinter diesen Anschuldigungen steckt. Außerdem führt Mori weiterhin einen Kampf gegen ihren Vater, der um jeden Preis versucht ihre Brüder wieder für sich zu gewinnen. Mir persönlich hat der zweite Teil der Reihe wesentlich besser gefallen als der erste. Er wirkt im Ganzen etwas dunkler und Moris Probleme stehen noch mehr im Fokus. Im diesem Zuge werden auch düstere Züge von ihrer Persönlichkeit gezeigt, da sie bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen, um ihre Brüder vor ihrem Vater zu bewahren. In diesem Buch konnte mich auch der Fall noch etwas mehr überzeugen. Im ersten Buch schien das Ganze teilweise etwas vordergründig. Dieses Mal aber gibt es viele Wirrungen und Wendungen, sodass man bis zum Ende miträtseln kann. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren werden noch einmal deutlicher. Vor allem Moris und Sherlocks Beziehung wirkt wesentlich facettenreicher und somit lebendiger. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, wenn es auch etwas plötzlich kam. Ich freue mich auf jeden Fall auf Teil drei. Imke Wellesen, 17 Jahre

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Also ich finde ja, Sherlock Holmes geht immer, und deshalb musste ich „My Dear Sherlock“ unbedingt lesen! <3 Ich bin ein großer Fan des berühmten Detektivs: Serien, Filme, Bücher … alles muss her. An Weihnachten lag dieses schicke Büchlein dann unter dem Baum und ich bin froh, es endlich von meiner Wunschliste erlöst zu haben. Allein schon das Cover hat mich fasziniert mit dem düsteren London im Hintergrund und einem schnuckeligen Sherlock-Rücken, der auch entzücken kann. :D Aber sehen wir uns das doch genauer an … Zuerst mal: Das Buch hat mich für ein Debüt echt beeindruckt und überrascht! Ein Schreibstil, der sich flüssig und angenehm liest. Ohne übertriebene Ausschmückungen, auf den Punkt und trotzdem nicht oberflächlich. So hatte ich das Buch in Nullkommanichts inhaliert und wurde rundum gut unterhalten. Bei den Charakteren war ich natürlich besonders gespannt auf den Mann, der in große Fußstapfen zu treten hat: Sherlock Holmes. Tja, vielleicht waren die Fußstapfen doch ein bisschen zu groß … Sherlock war mir schon sympathisch, aber er wirkte im Vergleich zu seinem Vorbild doch etwas blass und gewöhnlich. Da erwartete ich etwas mehr Extravaganz, Arroganz und Ausgeflipptheit. Unser jugendlicher Sherlock ist dagegen süß, treu, verlässlich und hat seine Momente, in denen man ihn einfach nur knuddeln möchte. Es gab auch einige Anspielungen, die an den originalen Holmes erinnern, das wusste ich sehr zu schätzen. :) Ab einem gewissen Punkt habe ich beschlossen, ihn als eigenständige Persönlichkeit zu sehen und nicht zu viel mit seinem berühmten Vorbild zu vergleichen. Dann konnte ich ihn mehr schätzen und das Lesen genießen. Ich hätte die Geschichte aber gern zusätzlich aus seiner Perspektive gelesen. Das hätte ihn interessanter gemacht und es wäre ein toller Kontrast zu Moris Sichtweise gewesen. Perfektes Stichwort, kommen wir direkt zu Mori, unserer Protagonistin. Wir erleben die gesamte Story aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive. Das brachte sie mir sehr nah. Mori ist ein interessanter Charakter, wenn auch sehr eigen. Ich konnte nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber habe trotzdem mit ihr mitgelitten und -gefühlt. Sie enthält Sherlock viele Informationen vor, zickt ihn an und behandelt ihn ungerecht, obwohl er total geduldig mit ihr ist. Sherlock tat mir oft leid, weil er es mit ihr aushalten muss. :D Die Lovestory ist sehr süß und herzerwärmend. Sie schreitet etwas schnell voran, aber die zwei passen gut zusammen und als passioniertes Paar haben sie mich überzeugt. Ich dachte, wenn ein Buch mit den Namen Sherlock und Moriarty wirbt, würde es viel zum Miträtseln geben und der Fall würde im Vordergrund stehen, aber dem war nicht so. Es geht eher um die Charaktere und der Fall läuft nebenher. Im Mittelpunkt stehen Moris Beziehungen zu Sherlock, ihrer verstorbenen Mutter, ihrem gewalttätigen Vater und ihrer (ex)besten Freundin Sadie. Die Hauptthemen sind der Tod von Moris Mutter und die daraus resultierenden Familienprobleme. Ihr Vater ertränkt seine Trauer im Alkohol und schlägt Mori und ihre Brüder immer wieder. Das hat mich so unglaublich wütend und traurig gemacht und es fiel mir schwer, diese Szenen zu lesen. Die Gewalt in der Familie wird unverblümt geschildert und intensiv beleuchtet, was ich für ein Jugendbuch erstaunlich fand. Dort wird ja manchmal zum Schutz der jungen Leser einiges nur angedeutet, aber hier nicht. Sehr mutig, dass die Autorin dieses wichtige und traurige Thema aufgreift. Dafür hat sie auf jeden Fall meinen Respekt! Auch Mori verdient meinen Respekt. Sie ist so unglaublich stark für ihre Brüder und setzt sich gegen ihren Vater zur Wehr, auch wenn sie ihm körperlich unterlegen ist. Ich habe ihr zugejubelt und sie angefeuert und alles, was sie einstecken musste, tat mir genauso weh. Leider war mir der Krimifall zu einfach und vorhersehbar gestrickt, da hatte ich mir mehr gehofft. Es gab keine großen Überraschungen oder Wendungen und miträtseln war nur bedingt möglich. Die Story schreitet aber spannend voran und das Ende hat mich besonders gefesselt. Es bleiben noch viele Fragen offen, die hoffentlich im Folgeband beantwortet werden, und es gibt noch ein bisschen Luft nach oben. Ich hatte schon wilde Vermutungen angestellt, die sich leider nicht bewahrheitet haben, und das Finale fiel etwas unspektakulärer aus als erhofft (jedenfalls was die Story angeht). Emotional war es eine wahre Wucht und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Fazit: Man sollte diese Sherlock-Holmes-Neuinterpretation als eigenständige Geschichte betrachten und nicht zu viel vergleichen, dann kann man das Lesen genießen. Sie entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht und hat einige Gefühle in mir ausgelöst. Die vielschichtige Protagonistin dominiert die Story, dabei kommen der Krimifall und das Rätselraten etwas zu kurz. Mit einem charismatischeren Sherlock und einer überraschenderen Auflösung hätte das hier der absolute Knaller werden können! So bleibt mir vor allem Moris heftige Familiengeschichte im Gedächtnis. Das ist mir satte 4 Sterne wert und ich habe direkt mit Band 2 weitergemacht, von dem ich mir ein paar Antworten und Überraschungen erhoffe …

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Inhalt London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier? Meinung In My Dear Sherlock - Wie alles begann erfindet Heather Petty die Geschichte des berühmten Sherlock Holmes und dessen Erzfeind Moriarty, auf eine ganz erstaunliche und besondere Weise neu. Erzählt wir die Geschichte aus der Perspektive der 16-jährigen James Moriarty, auch Mori gennant, und anders als man erwartet ist Mori kein Mann, sondern eine junge Frau. Scharfsinnig und sehr sympathisch berichtet sie aus ihrem täglichen Leben und erzählt sowohl von den guten, wie auch den schlechten Seiten. Denn Moris Familiäres Umfeld ist alles andere als in Ordnung, Tag für Tag versucht sie sich und ihre Geschwister, vor ihrem tyrannischen Vater zu schützen. Durch Moris ehrlicher Schilderung bekommt man einen tiefen und sehr bedrückenden Eindruck ihres Alltags, welchen man so hautnah mit erlebt und welcher der Geschichte viel Leben einhaucht. Mori und Sherlocks Wege kreuzen sich Zufällig und aus dieser simplen Begegnung entwickelt sich schon bald eine tiefe Freundschaft die sich langsam zu einer erfrischenden und schönen Liebesgeschichte entwickelt. Sherlock dem man wie seinem "Vorgänger" wenig Interesse am weiblichen Geschlecht zutraut, überrascht sowohl dadurch, wie auch mit seinem intelligenten und schamlos charmanten Gemüt, welches sich zwar nicht sehr von dem seines "Vorgängers" unterscheidet, aber mich als Leser trotzdem sehr begeistern und in seinen Bann ziehen konnte. Zu dem Fall, den die beiden bearbeiten kann ich nur sagen, das er die Geschichte nur noch spannender macht und man bis zur letzten Seite gar nicht aufhören kann zu lesen. In Verbindung mit den außergewöhnlichen und sehr sympathischen Charakteren, macht die Handlung und der Verlauf der Geschichte eine große und eine wortwörtlich atemberaubende Entwicklung mit. Ich vergebe 4 Punkte und empfehle die Geschichte nicht nur allen Sherlock Fans, sondern auch denjenigen die gerne Jugendbuch-Krimis lesen. Mit My Dear Sherlock seit ihr wirklich bestens bedient und könnt euch sowohl auf einen spannenden Kriminalfall freuen, wie auch auf eine Geschichte in der Familie, Freundschaft und Liebe eine wichtige und nicht zu verachtende Rolle spielen.

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Nach einem etwas holprigen Start flogen die Seiten nur so dahin und ich wollte "My dear Sherlock" nicht mehr aus der Hand legen. Sherlock Holmes, ein 17-jähriger Junge mit verwuschelten Haaren, der seine Gefühle gut verbergen kann. Er hat ein paar bekannte Sherlock Eigenheiten aber im Großteil ganz anders als der Sherlock, den man so kennt. Er ist mir aber mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen mit seiner süßen Art mit Mori umzugehen. Mori oder auch James Moriarty - es wurde übrigens nie geklärt, warum sie einen Jungennamen hat - ist etwas schwierig. Den Großteil der Zeit mochte ich sie sehr. Wie sie sich für ihre Brüder einsetzt, wie sie sich mit Sherlock anfreundet und immer mehr in ihn verliebt ... aber besonders gegen Ende hin wurde mir ihre eigenbrötlerische Art immer unverständlicher und sie hat es sogar geschafft, sich auf den letzten 5 Seiten bei mir noch unbeliebter zu machen. Ich mag aber ihre Denkweise sehr und wie sie die Verbrechen und die Hinweise miteinander verknüpft. Sie hat schon ihre liebenswerten Seiten, mit denen sie bei mir punkten konnte. In der Handlung geht es um eine Mordserie die Mori und Sherlock zusammen lösen wollen. Was erst als Spiel gedacht war, entwickelt sich zu einer ziemlich ernsten Angelegenheit, in die die beiden mit hineingezogen werden. Die Morde und die Ermittlungsversuche der beiden Jugendlichen sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend und man fiebert mit und versucht die Verbindungen zu ziehen und das Rätsel zu lösen. Sehr süß finde ich wie die beiden sich dabei immer näherkommen. Einzig die Emotionslosigkeit, mit der über die Morde gesprochen wird, ist für mich ein Kritikpunkt ... und das Ende. Das Ende des Buches überrascht mich zwar nicht aber es gab dort einige Entwicklungen, die mir nicht gefallen haben. Fazit Eine etwas andere Geschichte von Sherlock Holmes. Es ist süß wie die beiden Protagonisten sich aneinander herantasten und lernen sich zu vertrauen und das Ermitteln in der Mordserie ist spannend von Anfang bis zum Schluss. Es gibt Abzugspunkte für das Ende und die Emotionslosigkeit, mit der über die Fälle gesprochen wird, aber im Großen und Ganzen ein Buch, was mir super gefallen hat. Anscheinend ist "My dear Sherlock" sogar der Auftakt für eine Reihe.

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Die Rezension bezieht sich auf das englische Original Inhalt: Bei einem Feueralarm in der Schule trifft die hochintelligente 16-jährige James ‘Mori’ Moriarty den 17-jährige Sherlock Holmes. Als im Regent’s Park eine Leiche gefunden wird und die Polizei sich nicht gerade ein bein ausreißt, um den Täter zu finden, läßt sich Mori leicht genervt von Sherlocks Besserwisserei auf ein Spiel mit ihm ein, bei dem der gewinnt, der zuerst den Mord aufklärt. Dabei gibt es nur eine Regel: Alle Hinweise müssen miteinander geteilt werden. Doch als Mori durch Zufall einen Zusammenhang zwischen dem Toten und ihrer Familie entdeckt, bricht sie diese Regel. Werden die beiden trotzdem erfolgreich zusammen einen Mörder zur Strecke bringen? Leseeindruck: Als ich durch die Ankündigung der deutschen Übersetzung (My Dear Sherlock – Wie alles begann) auf ‘Lock & Mori‘ aufmerksam geworden bin, war mein erster Gedanke: Noch jemand, der auf den Sherlock-Zug aufspringt und die Kuh melken will! Neugierig hatte mich die Buchinfo trotzdem gemacht und nach ein wenig innerem Hin und Her landete das englische ebook auf meinem ebook-Reader – schließlich hat Frau ja noch nicht genug ungelesene Bücher zur Verfügung… Ich fand den Ansatz der Autorin in ihrem Erstling zu erklären wie sich Sherlock und Moriarty kennengelernt haben könnten, total gelungen, denn sie verbindet in anschaulicher Weise Ursprungsmaterial von Conan Doyle mit einem modernen Setting und der Prämisse, daß Mori ein Mädchen ist. Genau wie Andrew Lane in seiner Jugendbuchreihe hat auch Pettys Sherlock schon einige Eigenschaften, die den erwachsenen Detektiv so unverwechselbar machen. Allerdings steht hier ganz klar Mori im Vordergrund, aus deren Sicht das Buch auch erzählt wird. Und das intelligente junge Mädchen hat so einiges am Hals, was man keinem Teenager auf der Welt wünscht. Trotz einem gewissen Einzelgängertum schafft es Mori sich Sherlock zu öffnen, was ich sehr schön fand. Und umso tragischer fand ich den Hintergedanken beim Lesen, daß diese Harmonie vermutlich nicht lange anhalten wird, denn wie jeder weiß sind Holmes und Moriarty Gegner, was sicher auch Heather Getty beibehalten und in ihrer Trilogie verarbeiten wird. Von Sherlock erfährt man als Leser eigentlich gar nicht so viel, außer daß er super-intelligent ist, eine kranke Mutter und einen Bruder hat, der auch mehrfach auftaucht und mir, genau wie Sherlock recht sympathisch war und daß er sich sehr um Mori bemüht und alles tut, um ihr zu helfen. Die Mordermittlung war spannend und sehr rund beschrieben, London bildet die gewohnte Holmes-Kulisse, wenn auch ohne wirklich viel EIndruck zu hinterlassen und darüber, daß selbst Watson einen kurzen Auftritt hat, mußte ich doch sehr schmunzeln! Insgesamt war ‘Lock und Mori’ für mich ein überraschend kurzweiliges Lesevergnügen und ich kann es kaum abwarten, wie es mit dem beiden im zweiten Band der Reihe, der auf Englisch im Herbst 2016 erscheinen soll, weitergeht!

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Passend zum letzten »How to be a Book Nerd« - Post, in dem es um ein Sherlock Holmes Novel Journal ging, kommt heute eine Rezension zu einem Buch, in dem die Autorin Sherlock Holmes und seinen Widersacher Moriarty neu erfunden hat. Für mich als Sherlock Holmes Fan war das Buch ein absolutes Muss. Ich habe den berühmten Meisterdetektiv schon in so vielen Versionen gelesen, gehört, gesehen... Und My Dear Sherlock passt wunderbar in diese "Sammlung". Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von James Moriarty, auch Mori genannt, und anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein junges Mädchen, bzw. eine junge Frau. Sie schildert sehr eindrücklich ihre Umgebung und die Menschen, die ihr Tag für Tag begegnen und die mal mehr, mal weniger sympathisch sind. Von Anfang an konnten der Schreibstil und die Erzählperspektive mich in ihren Bann ziehen. Im Guten, wie auch im Schlechten. Es gab einige Stellen im Buch, die mir sehr nahe gegangen sind und die mich nicht nur ein Mal haben schlucken lassen. Die Familie von Mori ist zerrüttet und das Familienoberhaupt ist ein Scheusal, dem ich am liebsten selbst mal die Meinung gesagt hätte. Es war stellenweise sehr bedrückend und ich habe mit Mori gelitten, wenn sie von ihrem Alltag berichtet hat. Sherlock, oder Lock, wie Mori ihn dann nennt, weist die heute gut bekannten Charakterzüge auf, die man mit dieser Figur in Verbindung bringt. Im Gegensatz zu seinem "Vorbild" hat dieser Sherlock jedoch mehr für das weibliche Geschlecht über. Er und Mori laufen sich durch einen Zufall über den Weg, und daraus ergibt sich dann eine Liebesgeschichte, wie man sie zwischen diesen beiden berühmten Charakteren noch nicht erlebt hat. Mir hat diese Neuinterpretation der Sherlock-Moriarty Beziehung sehr gut gefallen. Natürlich sind sie in diesem Buch als eigenständige Charaktere zu sehen, aber den Vergleich wird man bei solch berühmten Namen immer ziehen. Und hier, so finde ich, ist das kein Nachteil. Die beiden jungen Menschen, und auch die Geschichte an sich, erfahren ihre Höhen und Tiefen, die das Buch My Dear Sherlock niemals langweilig machen, auch wenn es sich nicht gerade um den aktuellen Fall dreht, den es zu lösen gibt. Dieser ist, dann kann ich sagen, von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ich habe den Atem angehalten, als es auf das Finale zuging. Meine Nerven! Das war vielleicht was. Unvorhergesehen, krass und spannend von vorne bis hinten. Ich habe das Buch in Rekordzeit gelesen und kann es kaum abwarten, den nächsten Band dieser Trilogie (?) zu lesen. Auch auf John Watson konnte man schon einen kleinen Blick erhaschen, aber eine große Rolle hat er noch nicht gespielt. Mal sehen, wie sich das in den kommenden Bänden noch ändern wird. My Dear Sherlock ist nicht nur etwas für Fans von Sherlock Holmes, sondern auch für diejenigen, die eine guten Jugendbuch-Krimi lesen wollen und keine Probleme mit bedrückenden Situationen haben. Rosarote Wolken findet man in My Dear Sherlock nicht, aber das atmosphärische London und die spannende Story sorgen für genug Stoff, der einen fesselt. Die beiden Protagonisten sind sympathische, wenn auch keinesfalls perfekte Charaktere. Vor allem Mori hat ein paar Eigenschaften, die sie zu keinem einfachen Menschen machen, aber wenn man hinter die Fassade blickt, dann wird man überrascht... in vielerei Hinsicht. My Dear Sherlock bekommt 4 Pancakes und eine klare Empfehlung von mir!

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Die Geschichte in My Dear Sherlock beginnt überaus spannend und es wird von Anfang an klar, dass es eine etwas anders konstruierte Story ist. Denn das ganze ist aus Sicht der jungen Jaime Moriarty geschrieben, die gemeinsam mit dem jungen Sherlock Holmes in einer Mordserie ermittelt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Allerdings hätte der Geschichte ein klein bisschen mehr Tiefe nicht geschadet und das richtige Sherlock Holmes Feeling, das durch die typische Raffinesse eines Holmes ausgelöst wird, wollte sich auch nicht so recht einstellen. Zwar wurde mal kurz die Beobachtungs- und Schlussfolgerungsgabe die Holmes ausmacht angeschnitten aber einfach zu wenig. Dafür bekommt man aber eine gefühlvolle Liebesgeschichte, ein furchtbares Familiendrama und eine aufopfernde Freundschaft mitgeliefert. Aber mein größter Kritikpunkt und Grund für den Sternabzug war, das der Täter zu schnell offensichtlich war und dem Buch dadurch an Spannung genommen wurde.

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London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Jamies gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier? "Wie alles begann" ist der erste Band der "My Dear Sherlock"-Trilogie von Heather Petty. Als großer Sherlock Holmes Fan war dieses Buch von Anfang an ein Must-Read und schon auf den ersten Seiten wird klar, dass es sich hierbei um eine interessant konstruierte Geschichte handelt, die auf wohlüberlegten Ideen beruht. Ein junger Sherlock Holmes und eine junge weibliche Moriarty? In groben Zügen schon in Andrew Lanes "Young Sherlock Holmes"-Reihe und der amerikanischen TV-Serie "Elementary" aufgeworfen, kombiniert die Autorin diese und viele weitere Facetten um den Charakter Sherlock Holmes zu einer Geschichte, die in unserer Gegenwart angesiedelt ist und sich deren Annehmlichkeiten bedient. Schon der Einstieg in diesen Roman wirft den typischen Charme eines Sherlock Holmes auf, aber auch das Genie Moriartys ist bereits klar erkennbar. Aus ihrer Sicht erzählt, kann man sich hervorragend in ihr Seelenleben einfühlen und nach und nach nachvollziehen, weshalb sie zu dem Charakter mutiert, der sie letztendlich wird. Die Geschichte ist durchaus spannend konstruiert und beweist eine Vielzahl an genialen Elementen. Auch das Tempo ist überaus hoch, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Allerdings hätte man die Geschichte mit ein wenig mehr Tiefe versehen können, um die ausgeklügelte Raffinesse von Sherlock Holmes und dem aufklären des Rätsels um die Morde mehr Raum zu geben. Auch verrät der Klappentext schon etwas zu viel von der eigentlichen Handlung, sodass die Überraschungen im Verlauf ins Hintertreffen geraten und nicht mehr die selbige Wirkung erreichen, die sie eigentlich erreichen sollen. Dennoch ist das ausgeklügelte Potential schon klar erkennbar und wartet nun in den Folgebänden darauf, dies vollends auszuschöpfen. Die Atmosphäre des Romans ist ziemlich düster und entspricht dem Charme englischer Kriminalliteratur oder TV-Serien. Im Verlauf treten auch immer wieder gewalttätigere Szenen auf den Plan, die für jüngere Leser eher ungeeignet erscheinen. Am Ende erschließt sich den Leser der Ausblick auf ein neues Abenteuer der beiden Hauptprotagonisten, da dieser erste Band im Groben abgeschlossen ist. Im Folgeband darf man als Leser einiges erwarten, da die letzten Sätze so einiges versprechen. Fazit: Spannender Auftakt der Trilogie, der man durchaus noch mehr Raum für die Genialität der beiden Hauptprotagonisten hätte lassen können, um diese stärker zum Ausdruck zu bringen.

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