Leserstimmen zu
My Dear Sherlock - Wie alles begann

Heather Petty

Die My Dear Sherlock-Reihe (1)

(7)
(9)
(4)
(0)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen, und da ich ein Fan von Sherlock Holmes bin und mich der Klappentext sehr interessiert hat, muss ich es einfach lesen. Ich finde, dass es mal eine ganz andere "Sherlock Holmes Geschichte" ist, die hier erzählt wird. Diese Geschichte ist komplett anders als alle Bücher, die es zu diesem Thema gibt, denn Heather Petty hat es geschafft den alt bekannten Charakteren neues Leben einzuhauchen und dadurch etwas vollkommen neues zu erschaffen. Anfangs war ich zwar ein wenig verwirrt wegen den Namen, da man, wenn man an Sherlock Holmes denkt, doch immer das gleiche Bild vor Augen hat, doch schon bald habe ich mich daran gewöhnt, da es sich hier um einen Jugendlichen geht, der zwar genauso heißt wie der berühmte Detektiv und auch einige Eigenschaften besitz, wie dieser, doch ein ganz anderer Carakter ist. :) Dasselbe gilt natürlich auch für Mori (James Moriarty), aus deren Sicht das Buch erzählt wird. Die Geschichte handelt von der junge James Moriarty, die nur Mori genannt wird, (warum sie einen männlichen Vornamen hat, hat man leider nicht erfahren) deren Leben nicht gerade einfach ist und die eines Tages in einem Chemielabor in der Schule auf Sherlock Holmes trifft. Auch ein wenig später begegnen die beiden sich im Regents Park, wo erst vor Kurzem ein Mord verübt wurde. Daraufhin bietet Sherlock, Mori an, dass sie sich um den Fall kümmern sollten, da beide überaus intelligent sind und er der Meinung ist, dass sie eher noch dahinter kommen als die Polizei. Für Sherlock ist es ein Spiel und auch anfangs noch für Mori, doch schon bald merkt sie, dass diese ganze Sache immer persönlicher für sie wird. Die Sache mit den Morden und der Suche nach dem Täter fand ich unglaublich spannend erzählt und ich habe richtig mit gegrübelt und gerätselt. Normalerweise mag ich eigentlich keine Krimis, aber hier haben mich die Geschehnisse wirklich gepackt. :) Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Im Großen und Ganzen mochte ich Mori sehr gerne, da ich ihre Denkweise sehr interessant fand und auch weil sie eigentlich ein großes Herz hat. Doch hin und wieder haben mich ihre Handlungen doch ein wenig irritiert und auch ein wenig genervt. Sherlock hingegen mochte ich eigentlich die ganze Zeit sehr gerne und das von anfang bis zum Schluss. Ich fand es echt süß, wie er sich um Mori gekümmert hat und auch wie die beiden sich langsam immer weiter aneinander rangetastet haben. Die Liebesgeschichte zwischen Mori und Sherlock fand ich sehr schön und einzigartig und doch auch nicht zu viel, sodass die Haupthandlung nicht in den Hintergrund gerückt ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und doch ist das Buch unglaublich spannend und interessant geschrieben. Die Geschichte hat mich von Anfang an fesseln können. :) Cover & Gestaltung: Das Cover ist meine Meinung nach ganz gut und passend für die Geschichte. Doch richtig schön finde ich es jetzt leider nicht. Jedoch hat mir sehr gut gefallen, dass bei jedem Kapitelanfang das London Eye zu sehen war. :) Fazit: "My dear Sherlock" ist ein sehr gelungener Jugendkrimi mit einem Hauch von Sherlock Holmes. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur das Ende fand ich ein wenig zu emotionslos und kurz. Deshalb bekommt das Buch von mir ein halbes Herz Abzug. Aber ansonsten ist es wirklich empfehlenswert und das nicht nur für Sherlock Holmes-Fans. ;D

Lesen Sie weiter

Jamie Moriarty lebt in London, im Jahre 2015, als sie den gleichaltrigen Sherlock Holmes kennenlernt. Er ist zwar ein schräger Vogel, dennoch fühlt sie sich in seiner Gegenwart sehr wohl. Doch dann möchte Sherlock eigenständige Ermittlungen bei einem Mordfall auf sich nehmen und Jamie soll ihm dabei helfen. Dabei stellt sie auch noch fest, dass der Getötete ein Freund ihrer kürzlich verstorbenen Mutter ist und auch nicht der erste, der auf diese Weise gestorben ist. Nebenbei muss Jamie sich dann auch noch mit ihrem gewalttätigen Vater auseinander setzen und kommt dabei so manchem Familiengeheimnis ziemlich nahe. Bei diesem Buch handelt es sich wirklich um einen Jugendkrimi/thriller, der unter die Haut geht. Was Jamie so alles durchmachen muss, hat einen schon zittern lassen, sie tut einem richtig leid. Da lernt sie Sherlock kennen, einen richtig schrägen Vogel, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Er kümmert sich rührend um Jamie und auch die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich wundervoll, was der ganzen Geschichte einen romantischen Touch gibt. Für mich war das Buch wirklich toll, es hat einen gefangen, ich wollte nur noch weiterlesen und wissen, wie sich diese Mordserie entwickelt, bzw. ob sie endlich aufgedeckt wird. Dies ist ein Buch mit vielen Geheimnissen und Dramatik, aber auch einer Portion Romantik, so dass genug Ausgewogenheit für Jugendliche vorhanden ist.

Lesen Sie weiter

2 Jugendliche. „ Sherlock Holmes“ 17 Jahre alt und seine Freundin „ Jamie Moriarty“. Sie sind eigentlich normale Teenies, gehen zur Schule, sind sehr intelligent und sie versuchen gemeinsam einen Kriminalfall zu lösen. Ich war gespannt, was mich hier erwartet. Der berühmte Detektiv auf einen Jugendlichen in der Jetztzeit übertragen? Sein Erzfeind zumindest als Name nach, als seine Freundin? Es gibt Ähnlichkeiten zu dem berühmten Detektiv und ich fand es ist doch eine ganz eigene Geschichte daraus geworden. Es hat Spass gemacht, die Geschichte der beiden zu lesen. Den Fall mit zu erleben, mit zu ermitteln und auch das zarte Knistern der Liebesbeziehung zwischen ihnen zu entdecken. Es ist ein gelungenes Jugendbuch. Hier wird eine eigene Geschichte erzählt, die mich als Fan des Detektives neugierig gemacht hat, wie sehr spielte das große Vorbild hier mit hinein. Es liest sich sehr gut und flüssig. Die Figuren fand ich gut ausgeformt. Gerade Sherlock zeigt Kennzeichen, die man an ihm kennt, als Detektivfigur, aber trotzdem fand ich ist es der Autorin gelungen ihren ganz eigenen Sherlock hier zu entwickeln. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es spannend zu lesen. Auch die weibliche Figur, Jamie, mit ihren familiären Problemen, bekommt dadurch eine gute Tiefe und wird vielschichtig. Spannendes Jugendbuch – gelungener Krimi- verwoben in einer Liebesgeschichte- ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Lesen Sie weiter

"Ich begriff, dass ich diesen Jungen wahrscheinlich mein Leben lang lieben würde. Aber ich wusste auch, dass ich ihm nie, niemals verzeihen würde." Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Zugleich gerät Moriarty immer mehr in den Sog ihrer Gefühle. Sie will Sherlock vertrauen und bei ihm bleiben, fühlt sie sich bei ihm schließlich sicher, doch sie kann ihm unmöglich vertrauen, denn wenn sie ganze Wahrheit ans Licht käme, dann wäre ihr Leben und auch das ihrer Brüder nie wieder das gleiche. Wer liebt Sherlock Holmes nicht? Spätestens seit der Serienadaption der BBC mit Benedict Cumberbatch und Martin Freemann ist klar, Sherlock Holmes, das geht auch in der Moderne noch sehr gut. Entsprechend war mein Interesse bei diesem Titel natürlich direkt geweckt. Einen Moment habe ich gestutzt. "Die Jamie Moriarty"? Ein Mädchen? Zuerst hat sich da alles in mir blockiert, doch auf der anderen Seite zeigt die Serie "Elementary", dass auch eine solche Kombination nicht am eigentlich Witz eines Sherlock Holmes rüttelt. Also habe ich es gewagt und das Buch gelesen. Gelesen ist allerdings nicht ganz richtig. Ich habe es verschlungen. Das Cover mutet modern und zugleich doch traditionell an. Es ist gleich zu erkennen, dass Sherlock sein Markenzeichen schon hat, doch allein vom Cover her hat mich das Buch leider nicht angesprochen, was ja aber nichts über den Inhalt zwischen dem Einband aussagt. Die Geschichte wird aus Sicht von Jamie Moriarty erzählt. Ein sechzehnjähriges Mädchen, das mit drei jüngeren Brüdern aufwächst. Ihre Mutter ist vor einem halben Jahr gestorben und seitdem ist ihr Vater, der Polizist ist, nicht mehr derselbe. Sie muss ihre Brüder vor ihm beschützen, die oftmals Schläge einstecken. Helfen tut den vier Kindern keiner, zumindest nicht, bis Mori in der Schule auf Sherlock trifft und die beiden gleich spüren, dass sie ähnlich schnell denken und Schlüsse ziehen können. Dabei haftet Mori nach und nach immer mehr die Freude an den düsteren Verbrechen und der Macht an, die man als intelligente Person über andere haben kann. Sherlock hingegen besitzt seinen ganz üblichen Charme, der ihn, zusammen mit seiner absoluten Unfähigkeit Gefühle einfach zu offenbaren, zu einem der tollsten Charaktere im Buch macht. Sogar sein Bruder Mycroft ist irgendwie ganz typisch seltsam, während Watson und Mrs. Hudson eher am Rande auftreten. Obwohl recht schnell klar ist, dass Mori und Sherlock Gefühle für einander entwickeln und die typische Jugendbuch Romanze bilden werden, schafft Heather Petty es durch die Mordfälle, die vor allem Mori immer mehr persönlich betreffen, eine durch und durch spannende Geschichte zu erzeugen. Selbst als klar ist wer letztlich der Mörder ist, bleibt die Spannung bestehen und der Leser fragt sich: Wie wird die Protagonistin nun verfahren? Selbst wenn es mehr um das Lösen des Falls und die immer wieder eingeschobenen romantischen Anwandlungen der Protagonisten geht, werden Szenen emotionaler Tiefe erzeugt. Es sterben Menschen, die Mori nicht egal sind und das kann die Autorin sehr gut vermitteln. Die Liebesszenen fand ich zwar zwischenzeitlich etwas platt und einfach, aber dafür war ihr Leid, ihre Wut und auch ihre aufkeimende Liebe zur Macht deutlich spürbar. Der Schreibstil der Autorin ist modern und passt zur Situation und den Gegebenheiten. Die wörtliche Rrede wirkt nie eingeschoben, sondern fließt in den restlichen Text sehr schön ein. Auch die kurze Szenerie, in der sich Mori mit einigen Jugendlichen anlegt, wirkt nicht wie so oft aufgesetzt und so, als würde die Autorin nur versuchen heutige Jugendsprache nachzuahmen. Sicher ist dies in der deutschen Version auch der Übersetzerin zu Gute zu halten. Heather Petty ist es gelungen mich voll und ganz zu überzeugen. Die Geschichte ist stimmig, kommt nicht ins stocken und bietet dabei zwei starke, liebenswerte und zuweilen situationsbedingt komische Charaktere, die dem Leser sicher bekannt sind, aber die er ganz sicher noch nie so erlebt hat. Rundum ein gelungenes Konzept, das nicht nur Sherlock Holmes Fans fesseln wird. Aussehen: ♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥♥♥ Spannung: ♥♥♥♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung Ein Tag der unvergesslich wird ist an einem vierten März im Leben von Jamie Moriarty die mit ihren 16 Jahren niemals auf die Idee gekommen wäre das ihr Leben sich so extrem verändern würde durch einen jungen Mann Namens Sherlock Holmes. Denn genau dies passierte bei einem Feueralarm in ihrer Schule und Jamie war damit beauftragt Sherlock aus seinem extra eingerichteten Labor unten im Keller des Theaters zu holen. Und beide trafen aufeinander und es begann etwas großes.... Cover Das Cover ist sehr gelungen und genauso stell ich mir Sherlock vor wie er da steht, alles im Blick und doch tief in seinen Überlegungen ohne auch nur das kleinste Detail zu verpassen und seinen Gedanken folgend. Für mich sehr gut gelungen mit dem Hintergrund Londons. Aber auch das Dunkle und die rote Schrift lassen einen Neugierig werden. Denn wie begann alles... ;) Schreibstil Die Autorin Heather Petty hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil denn ich inhaliert habe. Anders kann ich es gerade nicht beschreiben. Nicht nur das ich es mir einfach wie einen Film vorstellen konnte. Es war Hammer geschrieben und auch die Gefühlsregungen und die Einsichten über die Art was zum Beispiel Jamie über Sherlock denkt gefällt mir und auch die kleinsten Details. Es ist einfach Super und ich liebe es und hätte so weiterlesen können. Sehr gelungen und ich freu mich schon auf mehr von der Autorin. Meinung Wenn ein Zufall dein Leben verändert... Dann sind wir bei der 16 Jährigen Jamie Moriarty angekommen, die seit ihre Mutter verstorben ist ein sehr schlechtes Leben daheim hat. Ihr Vater der eigentlich aufsteigen sollte zu einem Detective Constable ist mittlerweile zum Trinker mutiert und schlägt auch schon mal eines seiner Kinder. Trotz allem bleibt Jamie stark für sich und ihre Brüder, denn so hätte es auch ihre Mutter gewollt die sie schmerzlich seit ihrem Tod vermisst. Aber nicht nur das, auch ihr Fotografisches Gedächtnis und ihr ungewöhnliches Talent Schluss Folgerungen zu ziehen und zu verbinden, teilt sie mit einem gewissen Sherlock Holmes. Woher ich das weiß... Nun sagen wir mal so Jamie und Sherlock gehen in eine Schule und der junge Sherlock Holmes mit seinen 17 Jahren hat ein Labor im Keller des Theaters wo Jamie die Ersatzbesetzung spielt. Eines Tages wie es der Zufall oder ich würde eher Schicksal sagen so will, treffen sich diese beiden außergewöhnlichen Charaktere und Jamie ist fasziniert von Sherlocks Beobachtungsgabe, seiner Präsenz und seinem arroganten Auftreten. Aber auch gleichzeitig fasziniert. Beide sehnen sich aber auch nach Abgeschiedenheit und dem Reiz etwas zu lösen und so hat Sherlock eine brillante Idee die er mit Jamie in einer Art Wettkampf auch gleich umsetzten möchte. Und zwar den Mordfall im Londoner Regent's Park der sich dort zugetragen hat zu lösen. Nachdem sie beide heimlich am Tatort aufgetaucht sind und zum Glück von niemandem Bemerkt wurden müssen sie feststellen dass die Polizei wirklich zu wünschen übrig lässt und auch kleinste Details nicht bemerkt werden. Hier muss ich sagen eine tolle Schlussfolgerung und erkennbar wenn man ein Auge dafür hat, das mich immer wieder fasziniert. Aber der Tote ist kein absolut unbekannter wie Jamie und Sherlock feststellen müssen und der angebliche Mord ist geplant gewesen. Nur weshalb und vor allen warum??? Denn der Tote war Lily Patels Vater die Hauptakteuren des Stücks wo Jamie die Stellvertretung spielt. Um genaueres rauszufinden machen sich die beiden an die Arbeit und die einzige Regel ist bei diesem Spiel. Absolute Transparenz. Das heißt was der eine weiß, weiß der andere auch. Aber leider ist das so eine Sache mit den Geheimnissen und den Gefühlen und bald befinden sich die beiden auf einer Reise die sie zusammen beginnen ... Die Frage ist nur. Wird sie auch enden und wenn Ja wie... Fazit Absolut empfehlenswert und Klasse geschrieben!!! Ich freu mich schon auf mehr von der Autorin. 5 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Dass ich als Sherlock Holmes Fan „My Dear Sherlock - Wie alles begann“ von Heather Petty lesen musste war natürlich selbstverständlich. Und ich wurde nicht enttäuscht - nun hat es einen Ehrenplatz zwischen meinen anderen Sherlock Holmes Büchern. Bei manchen Büchern ist man einfach absolut traurig, wenn sie irgendwann zu Ende sind. So auch bei „My Dear Sherlock“ von Heather Petty. Aber wie man bei der Unterzeile „Wie alles begann“ schon vermuten kann, ist es erst der Auftakt einer Serie und ich freue mich jetzt schon riesig auf den zweiten Teil. Aber nun zum Buch: Natürlich handelt sich um einen Krimi und dieser spielt auch in London, aber unser Sherlock (im Buch „Lock“ genannt) ist erst 17 Jahre alt und Moriarty ist hier ein 16-jähriges Mädchen (im Buch „Mori“ genannt). Sie ist genauso scharfsinnig und klug wie der Bösewicht James Moriarty aus den Sherlock Holmes Bänden von Sir Arthur Conan Doyle. Aber unsere Jamie Moriarty ist sehr sympathisch und sie ist mit Sherlock befreundet. Lock ist wie das Original ein Genie und eine geheimnisvolle Person. Er ist fasziniert von Mori, die ihn nicht nur mit ihrem Verstand beeindruckt, sondern auch noch mit ihrer Schönheit. Als es dann im Regent’s Park eine schaurige Mordserie gibt und alle Opfer auf rätselhafte Weise mit Jamie Moriarty’s verstorbener Mutter in Verbindung standen, kommen sich Mori und Lock immer näher. Aber ein schreckliches Familiengeheimnis droht alles zu zerstören… So, mehr wird jetzt nicht verraten. Mir haben die Charaktere wirklich sehr gut gefallen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich denke der Roman von Heather Petty wird Jungen und Mädchen ab dreizehn Jahren begeistern, denn er ist spannend, cool geschrieben und auch ein wenig romantisch. Und für alle Sherlock Holmes Fans ist das Buch „My Dear Sherlock“ sowieso Pflicht. Die Autorin selbst ist auch ein Fan von Romanen in denen rätselhafte Morde und alte englische Stadt- oder Landhäuser eine Rolle spielen. „My Dear Sherlock - Wie alles begann“ ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Nevada und ist Besitzerin von „vier hoffnungslos verwöhnten Katzen“. Spätestens das mit den Katzen hätte mich überzeugt, ha, ha… Auch die Übersetzerin Anne Brauner ist keine Unbekannte. Viele kennen Anne Brauner sicher als Übersetzerin diverser Holly Black Romane und auch die Aprilynne Pikes Elfenbände hat sie ins Deutsche übersetzt. Auf ihrer Website findet man viele weitere Übersetzungen aus dem Englischen und auch aus dem Französischen.

Lesen Sie weiter

Meinung: My Dear Sherlock – ich liebe das Buch! Nachdem ich Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch gerne lesen, aber es war jetzt nicht mein „Must Read“ im September. Umso überraschter war ich, wie unglaublich gut mir das Buch gefallen hat. Die ganze Geschichte beginnt eigentlich damit, dass Mori Sherlock in der Schule in seinem Chemielabor im Keller kennen lernt. Kurz darauf treffen sie sich erneut und Sherlock schlägt Mori ein Spiel vor. Er denkt, sie sind viel besser dazu in der Lage das Rätsel um den Mordfall im Park zu lösen, als die Polizei. Doch bald ist das Ganze vor allem für Mori kein Spiel mehr, denn es wird immer persönlicher für sie. Bei den Beiden dreht sich immer viel um den Wettbewerb, sie wissen beide, dass sie clever sind und wollen sich gegenseitig keine Niederlage eingestehen. Sherlock fordert Mori immer wieder heraus und das macht auch einen besonderen Part ihrer Beziehung aus. Für Sherlock ist immer alles ein Rätsel, so auch Mori, und auch wenn er versucht, Mori nicht zu „lösen“, fällt es ihm doch sehr schwer. Durch Mori nehmen wir ihn als ganz besonders war, in jedem Aspekt seines Lebens merkt man, dass er ein Genie ist. Aber es wird auch deutlich, dass er auch ein Teenagerjunge ist und an manchen Stellen ziemlich verunsichert und schüchtern ist. Vor allem da Mori es ihm nicht leicht macht und er sie gar nicht einschätzen kann. Ich mochte es, wenn er so ratlos ist, denn ansonsten weiß er immer alles. Er ist sehr aufmerksam, anhand kleiner Details kann er viel herausfinden, aber man merkt, dass er nicht so viele soziale Fähigkeiten hat. Er und Mori ergänzen sich daher gut und ich liebe es, wie er versucht, Mori auf seine Art zu beschützen. Auch sein Bruder Mycroft ergänzt das Buch toll, er bleibt ziemlich undurchschaubar, aber man merkt, dass er ein gutes Herz hat, denn er unterstützt Mori und Sherlock und er will nur das Beste für seinen Bruder. Ich mag Mori, sie ist ein kompliziertes Mädchen und die Autorin hat vermutlich auch bewusst nicht so geschrieben, dass sie sympathisch wirkt. Aber sie ist relativ einzigartig, denn sie ist sehr, sehr klug, zynisch , mutig, aber auch leichtsinnig, sie beschützt ihre Brüder und sie ist zielstrebig. Sie ist wieder einer solcher Charaktere, die man gar nicht wirklich beschreiben kann, sondern die man selbst erleben muss. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie es nicht leicht, aber sie gibt nicht auf und plant, wie ihr Leben weiter verlaufen soll. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, sie ist sehr geheimniskrämerisch und versucht alles selbst hinzubekommen. Obwohl die Liebesgeschichte zwischen den Beiden eine wichtige Rolle spielt und auch ziemlich schön ist, nimmt sie nicht zu viel Platz ein und verdrängt die eigentliche Handlung. Sherlock und Mori passen super zusammen, ein tolles Pärchen, dass auch ohne viel Kitsch und Ähnliches auskommt. Die Handlung des Buches ist ziemlich spannend, einige Sachen hätte ich nie erwartet, und am Ende gab es eine sehr traurige und überraschende Wendung. Vor allem der letzte Satz ist irgendwie hoffnungsvoll und düster zu gleich. Es gibt viele verschiedene Handlungsorte, ich liebe es, dass das Buch in London spielt und die Kapitel sind immer auch so schön am Anfang mit dem London Eye gestaltet. Viele Schauplätze in London werden angesprochen, der Regentpark oder die große Bibliothek. Der Schreibstil von Heather Petty hat mir gut gefallen, an den richtigen Stellen spannend und ziemlich flüssig. Fazit: Es war völlig überraschend, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Teil. Leider ist noch nicht mal im englischen bekannt, wann der nächste Teil heraus kommt, deswegen fürchte ich, dass ich noch gefühlte 100 Jahre warten muss, bis ich weiter lesen kann. Von mir gibt es 5 Sterne!

Lesen Sie weiter