Leserstimmen zu
Das neue Selbstbewusstsein

Katty Kay, Claire Shipman

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Ich finde dies ein sehr lehrreiches und informatives Buch, das jede Frau, die gerne selbstbewusster werden will, gelesen haben muss. Allein optisch konnte mich dieses Buch schon überzeugen. Meiner Meinung nach hat die Gestaltung und der Farbverlauf dieses Covers eine stark positive Wirkung auf den Rezipienten. Dieses Buch über das Selbstbewusstsein von Frauen ist sehr wissenschaftlich angelegt und bezieht sich auf viele empirische Studien. Da ich mich in meinem Studium auch sehr viel mit empirischen Studien befasse, fande ich es sehr interessant die Erkenntnisse aus diesen Studien zu ziehen. Man lernt dadurch viel Neues dazu und erfährt näheres dazu warum Frauen überhaupt meistens ein sehr schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein besitzen. Ich finde dieses Buch gibt einem Einblicke, die man so noch nie festgestellt oder wahrgenommen hat, aber die doch eine sehr tragende Bedeutung haben. Im Allgemeinen finde ich das Buch ist ein Must-Have für jede Frau, die erfolgreich werden will und ihr Selbstbewusstsein boosten möchte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

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Katty Kay und Claire Shipman, zwei Journalistinnen, begeben sich auf die Suche nach der Quelle weiblichen Selbstvertrauens. Die Reise führt sie zu erfolgreichen Sportlerinnen, CEOs und Forschungsinstitutionen. Das Buch "Das neue Selbstbewusstsein- was Frauen zum Erfolg führt" ist im englischsprachigen Original unter dem Titel "The Confidence Code" erschienen. Da ich mich schon ein wenig im Vorfeld mit dem Thema Sebstvertrauen beschäftigt habe, waren für mich nicht alle Erkenntnisse neu. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die Kombination aus empirischen Studien und Interviews mit erfolgreichen Frauen mit mehr oder minder Selbstvertrauen. Auch wurde die Frage gestellt, wie man Kinder erziehen sollte, um sie zu Menschen mit großem Vertrauen in sich selbst zu erziehen. Gibt es das Patentrezept, um starke Persönlichkeiten zu erziehen? Und inwieweit spielen Gene eine Rolle? Ich fand das Buch sehr spannend und gleichzeitig informativ, besonders gut fand ich auch, dass im hinteren Teil des Buchs die Quellenangaben gelistet sind. Das Buch würde ich all jenen empfehlen, die dem Selbstvertrauen auf die Spur kommen möchten und ihr eigenes Selbstbewusstsein boosten möchten.

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Ins Deutsche übersetzt heißt das Buch „Das neue Selbstbewusstsein: Was Frauen zum Erfolg führt“, klingt interessant, denn wir alle wissen, dass Selbstbewusstsein in allen Bereichen des Lebens von großem Vorteil ist. Die Journalistinnen Katty Kay und Claire Shipman machen uns deutlich, dass Frauen nicht selbstbewusst genug sind, während Männer es in großen Maßen haben. In diesem gut recherchierten Buch erklären uns die Autorinnen die Gründe warum Frauen weniger selbstbewusst sind: Eins der Gründe ist Perfektionismus. Frauen tendieren eher dazu sich für einen Job zu bewerben, wenn sie alle Anforderungen erfüllen, während Männer sich bewerben, wenn sie nur ein paar Anforderungen erfüllen. Männer machen sich auch weniger Vorwürfe, wenn ihnen was nicht gelingt, was bei den Frauen umgekehrt ist. Ich bin ein großer Fan von Motivationsratgeber und würde am liebsten alle Bücher lesen, die was zum Thema Motivation zu sagen haben. Da ich Studentin der Geisteswissenschaften bin, wird mir immer wieder gesagt, dass ich irgendwann als Taxifahrer enden werde, aber eines Tages hat mir eine gute Freundin gesagt: „Es ist nicht wichtig, was du studierst, wichtig ist, was du daraus machst.“ Diese Worte haben mein Leben geprägt und seitdem traue ich mir auch mehr zu. Es kommt wirklich darauf an, wie man sich selbst, auf gut deutsch „vermarktet“ und dazu braucht man Selbstbewusstsein. Es gibt sicherlich auch Leute, die was „besseres“ studiert haben, aber trotzdem keine Arbeitsstellen finden, weil sie weniger mutig sind. Ich bin dafür, dass sich Frauen gegenseitig unterstützen sollten, anstatt rumzuzicken oder neidisch zu sein. Wir werden sowieso genug von der männerdominierten Gesellschaft unter Leistungsdruck gesetzt und können eigentlich nur gewinnen, wenn wir und gegenseitig unterstützen.

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Ich bin beim stöbern im Bloggerportal auf dieses Buch gestoßen und dachte mir, ein bisschen mehr Selbstbewusstsein könne mir nicht schaden. Deswegen habe ich den Motivationsratgbeber angefordert und glücklicherweise auch bekommen. In diesem Werk geht es um die Beantwortung vieler Fragen rund um das Thema Selbstbewusstsein. Bereits im einführenden Kapitel lernt der Leser viele Frauen kennen, die das, was sie erreicht haben, nie ohne ein großes Maß an Selbstbewusstsein geschafft hätten. Alleine dieser Teil hat mich schon unglaublich gepusht und mir einige neue Vorbilder eingebracht, an denen ich mich zukünftig orientieren kann. Was ich aber noch interessanter fand, war, dass viele Gedankengänge von Frauen aufgezählt werden, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Das war auch Sinn der Sache, zusätzlich geben die Autoren Frauen in diesem Buch Übungen an die Hand, die das Selbstvertrauen stärken sollen. Ob das auf lange Sicht funktioniert, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber ich bin da sehr optimistisch. Natürlich liegt das an jedem selber, wie ernsthaft man diese Dinge anwendet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr flüssig gehalten, deswegen ist mir die Lektüre des Ratgebers auch nicht schwer gefallen. Hier fließen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Erfahrungen der Autorinnen mit rein, was das dem Buch neben einem Selbsttest eine lockere Gestaltung gibt. Fazit: Ein sehr interessanter Motivationsratgeber, den ich jeder Frau gerne empfehle, die sich für das Thema Selbstbewusstsein interessiert.

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Die Außengestaltung des Buches finde ich sehr dezent gehalten, besonders ansprechend, finde ich den Farbverlauf in der Schrift. Aber nicht nur die Außengestaltung des Buches konnte mich überzeugen, auch die Innengestaltung hatte es in sich. Zu Beginn des Buches ist ein Inhaltsverzeichnis mit acht Punkten zu finden und zu jedem der Punkte gibt es rund 5- 10 Unterpunkte. Zum Übergang jeden Punktes gibt es eine freie Zeile und zum Übergang eines neuen Kapitels ist ein Seitenumsprung. Diese Gestaltung war für mich sehr überschaubar, leider waren die Absätze in diesem Buch ein wenig sparsam und die Schrift ein wenig klein. An sich hat das Buch für ein Sachbuch einen sehr angenehmen Schreibstil, er hat mich an manchen Stellen ein wenig an Romane erinnert, da Personen detailliert beschrieben werden und ich so ein persönliches Bild vor den Augen hatte. Durch die persönliche Anrede wirkte dieses Buch viel persönlicher, beinahe als wäre es „mein“ Coach. In jedem Punkt hat eine andere Person eine Rolle gespielt, so bekam man verschiedene Eindrücke zu der Thematik und einen Überblick, wie das Selbstbewusstsein bei Präsidenten, Sportlerinnen, Bundeskanzlerinnen, etc. ist. Aber es wurde auch Bezug auf viele Studien genommen, die ich besonders interessant fand. Besonders die Unterschiede von Männern zu Frauen ist ein deutlicher Unterschied, was ich im normalen Leben definitiv nicht so einordnen würde. Ebenso fand ich das Thema „Woran liegt es das Frauen so wenig Selbstbewusstsein haben“ sehr interessant. Besonders mit diesem Bereich konnte ich mich ein wenig identifizieren und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Allerdings haben sich besonders die ersten Seiten für mich in die Länge gezogen, da es wie eine Begriffserklärung auf mich gewirkt hat, diese aber von mehreren Studien beschrieben wurde und auch die persönlichen Erfahrungen anderer Personen mit eingebracht wurde. Dadurch blieb es zwar spannend, aber leider war es für mich doch ein wenig zu lang. Viele Abschnitte haben mir den Eindruck eines Interviews vermittelt, auch wenn keine Fragen vorkamen, äußerten sich die einzelnen Personen zu dieser Thematik. Die Autorinnen Kay und Shipman haben auch ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen lassen und geben einen guten, ausführlichen Überblick über die Tipps, wie man sich das Selbstbewusstsein aneignen könnte. Dieses Buch hat mich durchaus überzeugt und ich kann es jedem empfehlen! Es ist wie ein Coach- ein Buch-Coach, der dir hilft sich Selbstbewusstsein anzueignen.

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Der Untertitel „Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und revolutionäre Praxis-Tipps“ lässt schon vermuten, dass Confidence Code irgendwo eine Mischung aus Laien-Sachbuch und Ratgeber ist. Der Schwerpunkt liegt aber klar auf der Sachbuch-Ebene. Katty Kay und Claire Shipman machen sich gemeinsam auf, Forschungen, Ergebnisse, Versuche und Theorien das Selbstvertrauen betreffend unter die Lupe zu nehmen. Im Mittelpunkt steht dabei speziell das weibliche Selbstvertrauen, dass sich nach Meinung der Autorinnen vom männlichen unterscheidet. Dabei sprechen sie mit Fachleuten, Wissenschaftlern, erfolgreichen Frauen unterschiedlichster Bereiche und kommentieren Versuchsreihen. Dass die Welt der Karriere auch eine Welt des Selbstvertrauen ist, dürfte keine große Überraschung sein. Nicht nur Leistung zählt im Leben, das wissen wir schon lange. Auch, wie man sich selbst präsentiert ist wichtig. Der Künstler nennt das Bühnenpräsenz, manche reden auch vom Bild, das jemand von sich selbst zeigt. Selbstvertrauen wird hier schnell heruntergebrochen auf Auftreten. Und doch schaffen es die Autorinnen Vorsicht walten zu lassen. Indem sie nämlich von Anfang an nicht erklären, was Selbstvertrauen ist, und sich dann auf die Suche nach Strategien machen, sondern viel mehr immer wieder fragen, was Selbstvertrauen alles sein kann. Nicht klar zu definieren zieht sich dieser Begriff durch das Buch und gewinnt gerade dadurch Schärfe. Neben dem Bild nach Außen gehört zu Selbstvertrauen nämlich auch das Bild nach Innen. Und hier zeigt sich gerade in den zahlreichen Gesprächen mit Profisportlerinnen, Politikerinnen, Geschäftsfrauen, dass Selbstvertrauen keine feste Größe ist, sondern immer Situationsabhängig. Frauen, so suggeriert es das Buch, leben in einem stetigen Selbstzweifel, der auch noch so viel Selbstvertrauen nicht wettmachen kann. Jeder Fehltritt wird von ihnen selbst als Katastrophe gewertet. Und so oft die Autorinnen sich bemühen, das Selbstvertrauen allgemein zu fassen und erst dann auf die Frauen zu schauen, fehlt hier der Blick auf den Mann. Dem wird eine Unbekümmertheit unterstellt, eine Ignoranz der eigenen Fehler und damit auch ein umfassendes Selbstvertrauen per se. Gespräche mit Männern über diesen Punkt aber liefert das Buch nicht und geht schlicht von einer alltäglichen Differenz aus. Biologisch gesehen, das zeigen Katty Kay und Claire Shipman anhand verschiedener Forschungen, gibt es wohl tatsächlich einen. Hormonell betrachtet und durch verschiedene Strukturen. Auch auf die Genetik werfen die beiden einen genauen Blick, scheuen sich auch nicht ihre eigenen Gene auf Selbstvertrauen untersuchen zu lassen. Schnell wird aber klar, dass es zwar verschiedene biologische Gründe geben mag, warum jemand über mehr oder weniger Selbstvertrauen verfügt, diese aber nicht absolut sind. Vielmehr kommt auch hier der äußere Einfluss auf den Plan. Eltern, Umwelt, Erziehung, Erfahrungen. All das kann aus jemandem, der nach seinen Genen ein Selbstvertrauens-Überflieger sein müsste, einen zurückhaltenden, ängstlichen und unterwürfigen Menschen machen, und andererseits kann jemand ohne genetische Vorteile Selbstvertrauen trainieren und behalten. So interessant und durchaus neu die verschiedenen Forschungsergebnisse auf das Selbstvertrauen auch sind, so simpel und alltäglich scheinen die Praxis-Tipps, die das Buch liefert. Von Meditation bis zu Übungen, von leeren Phrasen bis zum guten Rat, den schon Oma parat hatte – hier liefert Confidence Code zwar ausgezeichnete Begründungen für die jeweiligen Strategien, die Tipps selbst dagegen sind weniger innovativ. Ich fand Confidence Code sehr interessant und betrachte nach dem Lesen mein eigenen Auftreten durchaus anders. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich über meine Haltung, meinen Gang und auch meinen Sprechanteil in Unterhaltungen anders denke und aktiv etwas ändere. Im Vergleich zum „männlichen“ Selbstvertrauen hat mir der direkte Vergleich gefehlt. Hier bietet das Buch doch eher Mutmaßungen, als Untersuchungen, so dass ich nach dem Lesen keinesfalls behaupten kann, Männer hätten von Grund auf ein anderes Selbstvertrauen. Dafür kenne ich aber zu viele Männer, die ihre eigenen Handlungen oft so zerdenken, wie es die Autorinnen allein den Frauen zuschreiben.

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btb Verlag | 19,99 € | 283 Seiten | erschienen am 28.03.2016 Klappentext: Den Schlüssel zum Erfolg liefert nicht allein die Kompetenz – wer in der Arbeitswelt und im Privatleben bestehen will, für den ist Selbstvertrauen unabdingbar. Gerade Frauen kämpfen jedoch häufig mit Selbstzweifeln. Woran liegt das? Und lässt sich Selbstbewusstsein aneignen oder bestimmen unsere Gene darüber, wie selbstsicher wir sind? In ihrem sensationellen Bestseller, der in Deutschland längst als Geheimtipp gehandelt wird, zeigen die renommierten Journalistinnen Claire Shipman und Katty Kay anhand verblüffender Forschungsergebnisse, wie jede Frau ihr Selbstgefühl stärken kann. Gemeinsam mit führenden Neurowissenschaftlern und Psychologen weltweit haben sie innovative Ansätze entwickelt, wie wir selbstsicherer werden können, indem wir etwa Risiken eingehen und aktiv handeln. Und wie wir unsere Denkstrukturen langfristig verändern. In Gesprächen mit einflussreichen Frauen aus Politik, Sport und Kunst kommen Kay und Shipman dem Geheimnis auf die Spur, wie Frau ihre Ziele erreichen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Erster Satz: Es gibt eine Eigenschaft, die einige Menschen von der Masse abhebt. Meine Meinung: Ich habe das Buch zum ersten Mal auf dem Bloggerportal bei randomhouse gesehen und es hat mich sofort interessiert! Selbstbewusstsein ist immer ein großes Thema und ich fand es toll, dass zwei Journalistinnen das Geheimnis darum lüften wollten. Zwischendurch liebe ich es wissenschaftlich angehauchte Bücher zu lesen. Irgendwie fühle ich mich dann gleich schlauer und es macht Spaß, sich neues Wissen anzueignen. Und um ehrlich zu sein habe ich mich, seitdem ich das Buch gelesen habe, immer wieder dabei erwischt, wie ich Tipps etc. von dem Buch angewendet habe. Das Cover hat mich sehr angesprochen! Schön schlicht und irgendwie auch cool! Vor allem die Praxis Tipps sind natürlich sehr ansprechend. Komischerweise war es leicht in die "Geschichte" einzusteigen. Ich hatte es mir schwerer vorgestellt, wegen der ganzen Wissenschaft und so, aber Kay und Shipman haben Schreibstil, der überhaupt nicht an ein wissenschaftliches Buch erinnert und so fiel mir das Lesen sehr leicht! Ich finde es gut, dass sie die acht Kapitel jedes Mal in Unterkapitel unterteilt haben. Mir fällt es so immer leichter die Lust beim Lesen nicht zu verlieren und generell schneller voranzukommen. Außerdem wird so das Interesse auf ihre nächsten "Entdeckungen" über das Selbstvertrauen geweckt. Ihre Forschungsergebnisse sind sehr schön und verständlich dargestellt und bauen aufeinander auf. Ich fand es toll, dass so viele berühmte, einflussreiche und selbstbewusste Frauen interviewt wurden und war sehr oft überrascht, wie schwer ihr Weg zu ihrer heutigen Position war und wie sie ihr Selbstbewusstsein gewonnen haben. Während des Lesens habe ich mir meinen Goldmarker immer wieder zur Hand genommen und schöne Passagen und Sätze markiert und davon gab es wirklich viele! Vor allem im hinteren Teil des Buches. Ich weiß, dass ich auch jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, es noch oft durchblättern und an Sätzen, wie: "Sie sind mutig genug, nicht nur anders zu sein, sondern auch sie selbst zu sein" (S. 191, Z. 17f.) oder "Weniger denken. Aktiv werden. Authentisch sein." (S. 281, Z. 23) hängenbleiben werde. Fazit: Ich glaube wirklich, dass man durch Confidence Code Selbstbewusstsein bekommen kann. Bei den einen wird es länger dauern, bei den anderen kürzer. Aber mir wurden die Augen geöffnet. Das Buch spricht einem Mut zum Scheitern, Mut anders zu sein und, das wichtigste, Mut zum Selbstbewusstsein zu.

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Ein Buch, das sich gut lesen lässt. Einfach würde ich es nicht nennen, man sollte sich schon die Zeit nehmen, genau über bestimmte Aussagen nachzudenken.“. Die Autorinnen haben mit vielen Frauen, Wissenschaftlern und Psychologen gesprochen. Es gibt sehr viele „Aha-Effekte. Das erste Drittel des Buches konnte ich noch gut lesen, der Mittelteil war dann schwieriger bzw. hatte Längen, weil viele wissenschaftliche Versuche und die daraus gewonnen Erkenntnisse vorgestellt wurden. Da gab es dann längere wissenschaftliche Passagen über Gene, Botenstoffe, Neurotransmitter, Cortex, Amygdala, Oxytocin … Am Schluss wurde es aber wieder „einfacher“. Was mir im Gedächtnis bleiben wird ist die Tatsache, dass selbstbewusste Menschen nicht unbedingt intelligenter sind als ich. Wie man es schon im Stillen geahnt hatte, kommen viele Personen mit einer selbstbewussten Einstellung beruflich weiter, obwohl sie die Kompetenz nicht hatten und vor allem nicht intelligenter waren als man selber! Das konnte doch nicht sein, sollte nicht die fähigste Person befördert werden und gelobt werden? Jetzt hat man es schwarz auf weiß: Wer dieses Buch gelesen hat, weiß jetzt, Fakt, dass es tatsächlich so ist: Nicht die fähigste Person kommt weiter, sondern die selbstbewusstere, die, die sich besser verkaufen kann. Man ahnte es immer, aber man wollte es nicht glauben. Jetzt weiß man es. Es nutzt nichts, still und megaschlau vor sich hinzuarbeiten, die Arbeit effizient und souverän abzuarbeiten. Immer pünktlich zu sein und keinen Ärger machen. Das nutzt alles nichts. Damit kann man nur punkten, wenn auch das nötige Selbstbewusstsein hat. Das gute ist: Selbstbewusstsein kann man in jedem Alter noch lernen. Es wird nicht leicht werden, aber möglich sein. Eine ausführliche Rezension findet ihr in meinem Bücherfüllhorn. Alles in allem ein Buch das mit seinen Aussagen den Kern der Sache genau trifft. Die eingeflochtenen Erfahrungen der Autorinnen lockern die wissenschaftlichen Passagen auf und sind interessant zu lesen. Man kann aus diesem Buch viel mitnehmen.

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