Leserstimmen zu
Basar der bösen Träume

Stephen King

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Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.« (1) Stephen King scheint eine A-Version gegen Autos zu haben. Zumindest spielt das Motorisierte, welches in vielen Fällen ein tödliches Eigenleben entwickelt, in seinen Stories nur zu oft eine große Rolle. Ein Vorreiter für diese Art seiner Geschichten oder besser gesagt eine Paradebeispiel ist sicher "Christine". Aber auch "Trucks". In der Kurzgeschichte Raststätte Mile 81 ist es genauso. Obwohl diese Geschichte eigentlich zu lang für eine Kurzgeschichte ist und schon fast Heftromanlänge besitzt. Das schöne bei King. Er schweift zwar gerne in blumigen Erzählungen ab, die zwischen Perversion und Prosalisch schwanken, aber er bleibt bei seiner Geschichte. Während andere Autoren ohne ersichtlichen Grund, scheinbar zahllose Nebenhandlungen erstellen um den Umfang des Werkes künstlich zu strecken, reicht bei ihm eine Idee aus, um die Handlung abendfüllend zu machen. Gleich die erste von mir schon erwähnte Geschichte ist ein solches Beispiel. Geschildert wird zum Teil das Erlebnis eines kleinen Jungen, der in einer alten Raststätte, die außer Betrieb ist das Treiben auf dem Parkplatz beobachtet. Und es ist ein grausames Treiben. Der Mörder ist ein Auto, die Opfer sind arglose Autofahrer. Das Auto ist wie ein Spinnennetz. Es gibt kein Entrinnen, wenn man erstmal mit dem Auto in Berührung kam. King versteht es aber auch in den anderen Geschichten zu fesseln. Teilweise sind einige Sachen dabei, die bisher noch nichts ins Deutsche übersetzt waren. King ist wie immer eine Klasse für sich. Exzentrisch und scheinbar wie ein nüchterner Journalist beschreibt er seine Horrorvisonen. Und er lädt den Leser ein zu seinem Basar der bösen Träume. Basar der bösen Träume

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Mein großes Problem an Stephen King ist schlicht weg meistens die ungemeine Länge seiner Werke. Ich lese und höre ihn unheimlich gerne, aber manchmal fehlt mir die Geduld eine seiner Brecher bis ans Ende zu lesen. Daher ist diese Kurzgeschichten Sammlung auch genau mein Ding und hat mir gut gefallen. Die Themen sind sehr vielfältig und hinter der Fassade sehr tiefgründig. Der Schreibstil ist zwar unverwechselbar, schwankt aber in seiner Intensität. (Glaube das kommt einfach da durch zustande, das der Autor diese Geschichten über viele Jahre hinweg in verschiedenen Lebensstadien geschrieben hat. King schreibt unverkennbar bunt, detailreich und eben auch manchmal sehr direkt. Gelesen wurden diese Geschichten wie bei King gewohnt von David Nathan. (Wer ihn nicht als Hörbuchsprecher kennt, kennt ihn bestimmt als deutsche Stimme von Hollywood-Stars wie Chriatian Bale oder Johnny Depp. Seine Stimmte lässt nicht nur Horror Geschichten einzigartig lebendig werden und hat einen riesigen Wiedererkennungsfaktor. Für alle die King mögen gibt es eine klare Hörempfehlung, aber auch den Hinweis das viele der Kurzgeschichten schon mal einzeln veröffentlicht worden sind. (Zum Beispiel „Böser kleiner junge“) Diejenigen die bisher einen Bogen um seine Kurzgeschichten gemacht haben, bekommen hier eine tolle breitgefächerte Sammlung um auf den Geschmack zu kommen.

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Mit "Basar der bösen Träume" bietet uns Stephen King 20 Kurzgeschichten. Viele dieser sind komplett neu und wurden vorher noch nie veröffentlicht. Kings Geschichten erzählen vom Sterben, vom Älter werden, vom Tod und der Seele. So wie der Autor, haben sich auch seine Geschichten verändert. Nicht jede dieser Geschichten liegt im Bereich Horror...manche von ihnen sind sogar recht gefühlvoll, aber dennoch nichts für schwache Nerven. Einige der Geschichten sind vor einiger Zeit als eBook erschienen, wie zb "Böser kleiner Junge" und dürfte vielleicht einigen von euch bekannt vorkommen. Diese Story, neben ein paar anderen, passen dann wieder genau in das Schema Horror und konnten mich sehr gut unterhalten. Dieses mal habe ich mir das Hörbuch besorgt, weil ich mir diese Kurzgeschichten einfach gern vorlesen lassen wollte :-) Und wer kann einem das Hörbuch besser vorlesen, wenn nicht der Synchronsprecher von Johnny Depp? David Nathan heißt der Mann und hat eine so tiefe und dennoch beruhigende Stimme, dass man ihm einfach zuhören muss. Er bringt jede der Stories wahnsinnig gut rüber und lässt das Kopfkino voll in Fahrt kommen.

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Ich weiß nicht, was besser ist, die Stimme die vorliest oder die Geschichten...eine Wahnsinns Erfahrung durfte ich machen. Danke an den Random House Audio Verlag! Das ist unvergesslich! Ich habe mich schon mal riesig gefreut über die Stimme von Johnny Depp und da ich eh King Fan bin, war das genau DIE Mischung für mich. Richtig gut sind auch die einleitenden Worte von King, vor jeder Kurzgeschichte. Genial! Ich denke hier kommt das Feeling auch noch besser rüber, wenn man es hört anstatt liest. Ich war am überlegen Buch oder Hörbuch und bin absolut froh, das Hörbuch gewählt zu haben. Was gesagt werden muss, nicht alle Geschichten sind Horror. Nicht das einer jetzt 20 h absoluten Horror erwartet, aber auch die anderen Geschichten sind typisch King. Er ist einfach unvergleichlich. Raststätte Mile 81 war jetzt nicht ganz so meins, obwohl der Anfang echt gut war, aber das menschenfressende Auto fand ich etwas strange. Aber so ist unser lieber Stephen nun mal. Ich finde diese Vielfalt an Kurzgeschichten eignet sich auch super für King Einsteiger, weil die Geschichten alles von ihm wiederspiegeln, aus verschiedenen Jahrzehnten. Also eine absolute Empfehlung! Absoluter Geheimtipp: Kauft das Hörbuch!!! Johnny Depps Stimme und Stephen King sind eine einzigartige Mischung, die ihr genießen werdet. Und ihr werdet euch gruseln, aber das Ganze macht es auch unvergesslich!

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Für mich als Stephen King Fan war dieses Hörbuch natürlich ein Muss. Stehen King präsentiert uns eine Sammlung von 18 Kurzgeschichten und 2 Gedichte. Eine bunt gemischte Sammlung, die nicht nur Horrorstorys enthält. Drei Geschichten davon sind bisher nur in deutsch erschienen, einige nur in amerikanischen Zeitschriften, andere sind noch komplett unveröffentlicht. Zu meine Favoriten aus dem Buch zählen: "Ur", "Nachrufe", "Die Düne" und "Böser kleiner Junge". Zu jeder Geschichte gibt es eine Vorwort von King, indem er kurz erläutert wie es zu der Geschichte gekommen ist. Ich finde er hat sich mit dem Buch wieder selbst übertroffen, ich liebe seine Kurzgeschichten. Wer aber erwartet das es nur purer Horror à la King ist, wird vielleicht von manch einer Geschichte enttäuscht sein, jede Geschichte erzeugt Gänsehaut, aber jede auf ihre eigene Art und Weise. Gelesen wird von David Nathan, wie ich finde eine perfekte Wahl, den mit seiner Stimme verleiht er dem Hörbuch das bestimmte Etwas. Fazit: "Basar der bösen Träume" beinhaltet Geschichten von gruslig, über erschreckend bis hin zu verstörend. Kann es jedem nur empfehlen, und auch für Stephen King Neulinge ist es ein super Buch zum Einstieg. Bin begeistert!

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Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht. Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.« Meine Meinung: Eine Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die es in sich hat. Meisterhaft versteht es der Autor mit seinem unverwechselbaren Schreibstil aus detaillierten und psychologisch zutreffenden Beschreibungen der Situationen und Personen den Leser in seine Welten hineinzuziehen. Dabei weisen die teils kürzeren und teils deutlich längeren Geschichten eine große Palette an Themen auf. Ob eine Geschichte über das Leben nach dem Tod, ein herausragender Baseballspieler, ein böser Junger der Unheil bringt, eine Kindle-Geschichte oder eine heruntergekommene Raststätte, King bietet mit jeder Geschichte unterhaltsame Lesestunden. So richtig gruselig mit Horrorelementen ist keiner der Geschichten, aber Stephen King setzt sich in diesem Werk durchgehend mit dem Tod und dem Sterben auseinander. Viele der zwanzig Geschichten sind besser, andere überzeugen weniger und einige haben schockierendes Ende, aber jede einzelne der Geschichten ist absolut lesenswert und unterhaltsam. Erwähnenswert sind ebenfalls die Gedichte von Stephen King, die sich in der Kurzgeschichtensammlung befinden. Neben den herausragenden Storys haben mir die persönlichen Kommentare des Autors vor jeder Geschichte unglaublich gut gefallen. King erzählt in kurzen Texten, was hinter den einzelnen Geschichten steckt: Wo er seine Inspiration herbekam, wie lange er für den Schreibprozess gebraucht hat und was er von den Geschichten hält. Diese kleinen Zwischensequenzen finde ich sehr erfrischend und haben mir den Autoren mit seinem Schreibprozess viel näher gebracht. Fazit Basar der bösen Träume von Stephen King ist eine Kurzgeschichtensammlung, die eine große Bandbreite an Storys mit unterschiedlichen Themen bietet. Die meisten sind unglaublich gut, anderer weniger, einige haben schockierende Enden und alle sind absolut lesenswert. King schafft es wieder einmal meisterlich die psychologischen Aspekte der Charaktere herauszuarbeiten und mir einen wohligen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Gerne mehr davon!

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klasse

Von: Manuela G.

06.03.2016

Über den Autor: Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland/Maine, USA geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Zum Inhalt: Klapptext Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht. Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.« Meine Meinung: Stephen King hat diesmal 18 Kurzgeschichten und 2 Gedichte in sein neues Buch gepackt. Ich lese zwar Romane lieber, aber trotz alledem haben mich die Geschichten überzeugt. Jede Geschichte ist einem Menschen gewidmet, der Stephen King wichtig ist. Eine Geschichte erinnert an Christine, sie ist super spannend und das Ende verblüfft. Eine andere Geschichte ist etwas melancholisch, aber einfach toll zu lesen. Aber alle Geschichten haben natürlich mit dem Tod zu tun, auf die eine oder andere Weise. Stephen King hat einen Stil der mich immer wieder in seinen Bann zieht. Er ist vielseitig, die Personen und Handlungsorte sind detailgetreu beschrieben, so das es eine Freude ist, diese Bücher zu verschlingen. Manch eine Geschichte ist rasant und schnell und andere tasten sich langsam vor und Gänsehaut ist vorprogrammiert. Genau mein Ding. Cover: Das Cover hat mich magisch angezogen. In typischer King-Manier ist es düster und doch kann man seinen Blick nicht abwenden und MUSS die Geschichte einfach lesen. Fazit: Jedes Buch von Stephen King ist auf seine einzigartige Weise mitreissend. Ob Roman oder Kurzgeschichte, er ist einfach der Meister des Horrors. Dieses Buch war wieder ein Genuß und ich kann es nur empfehlen. Ich freue mich auf weitere Werke von ihm.

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Selten fiel es mir schwerer meine Meinung zu einem King kundzutun. Dennoch denke ich, dass es sich hier um eine der besseren Kurzgeschichtensammlungen handelt. Die meisten der Geschichten fand ich wirklich großartig, da war wieder der alte King den ich damals so kennen- und lieben gelernt habe. Der Stil wie gewohnt sehr wortgewaltig und fesselnd, dass ich es tatsächlich nicht geschafft habe, jeden Tag nur eine der Kurzgeschichten zu lesen. Einmal begonnen ist man schnell in den Geschichten drin und man mag nur selten eine Pause machen. Auch die Thematik Altern und Tod, ich finde dies durchaus angemessen für einen Mann seines Alters. Klar macht man sich, je älter man wird, so seine Gedanken und ich denke, dass es interessant ist zu lesen was andere darüber denken. Trotz der düsteren Gedanken konnte mich Stephen King wieder sehr gut unterhalten. Auch wenn da Stories dabei war die mich nicht ganz überzeugen konnten, der Gesamteindruck lässt für mich keine andere Wertung zu als 5 Sterne.

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