Leserstimmen zu
More Letters of Note

Shaun Usher

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"Letters of note" startete als Website und führte inzwischen zu drei Buchveröffentlichungen und einer Bühnenshow. Dahinter stehen jeweils Briefe oder sonstige Aufzeichnungen, welche Einblicke in historische Ereignisse oder in das Leben mehr oder minder bekannter Personen gibt. Der Herausgeber Shaun Usher traf mit dieser Idee offensichtlich einen Nerv, der Erfolg der Crowdfunding-Kampagnen und die Verkaufszahlen geben ihm recht. Das aktuelle Buch "More letters of note" ließ mich wegen einiger der prominenten Sprecher (z. B. Thees Uhlmann und Olli Dittrich) zur Hörbuchversion greifen. Ich konnte mir alle 50 Briefe gut anhören, mein Interesse wuchs aber merklich, wenn ich Verfasser oder Zusammenhang gut kannte. Daher sind meine Highlights: - Steve Albinis Brief an Nirvana. Mit diesem Brief empfahl er sich als Produzent für deren Album "In utereo". Allen Musikfans empfehle ich diesen Brief wärmstens. - Marge Simpsons Brief an Barbara Bush, nachdem Bush die TV-Serie als "Schwachsinn" bezeichnet hatte. - Che Guevaras Aufruf "Werdet gute Revolutionäre" an seine Kinder. Richard Burtons Brief an Elisabeth Taylor gegen Ende ihrer ersten Ehe. - David Bowies Reaktion auf den ersten Fan-Brief aus den USA. - Der Hilferuf eines Jungen an Ronald Reagan, nachdem die Mutter des Jungen dessen Zimmer zum Katastrophengebiet erklärt hatte. - Einer von Jane Austens Briefen an ihre Schwester Cassandra. - Eric Idles Gruß an den Premier John Major aus Anlass des gemeinsamen 50. Geburtstags der beiden. Dank der zu jedem Brief gesprochenen Einführung erhält der Hörer genug Hintergrundinformationen, um die Zusammenhänge zu verstehen. So gut wie jeder mindestens mittelprächtige informierte Mensch wird einige Briefe finden, mit denen er genug anfangen kann um gut unterhalten zu werden. Und der Rest liefert zumindest Einblicke in Welten, um die er sich vorher nie Gedanken gemacht hat.

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Klappentext: Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert. Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert: ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. Mit Briefen von Slyvia Plath, Eric Idle, Jane Austen, Kathrine Mansfield, Kurt Vonnegut, Hunter S. Thomposon, J.K. Rowling, Raymond Chandler, Lionel Feuchtwanger, Richard Burton, Noel Coward, Marge Simpson, David Bowie, Dylan Thomas,Peter Sellers, Charles Bukowski. Sie können dieses Hörbuch auf mehrere Arten hören: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle. Egal, welchen Brief Sie hören — jeder ist eine unersetzliche historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Hören und staunen Sie! Meine Meinung: Vielen Dank an Random House Audio für die Bereitstellung des Hörbuches als Rezensionsexemplar. Das Hörbuch hat mich hin und wieder auf Autofahrten begleitet und dabei zum lachen und nachdenken angeregt. Es ist eine Sammlung von Briefen aus der Vergangenheit von Leuten auf der ganzen Welt und die Fortsetzung des Hörbuch-Bestsellers Letters of Note. Ganz schlicht ist das Cover gestaltet und sieht genau so aus wie das des Buches. Es gibt nicht viel darauf zu sehen, außer den Titel, den Herausgeber und von wem die Briefe sind und wer die Briefe für das Hörbuch liest. Da sind sofort einige Namen dabei, die einem Bekannt vorkommen: Jane Austen, J.K. Rowling, Marge Simpson oder David Bowie. Der Inhalt der Briefe ist immer unterschiedlich. Es sind Liebesbriefe, Briefe an die Famile, Abschiedsbriefe, aber auch David Bowies Antwort auf seinen ersten Fanbrief oder ein Protestbrief von Marge Simpson, ein Charakter aus einer euch sicherlich allen bekannten TV Serie: Die Simpsons, welchen sie an die frühere First Lady Barbara Bush geschrieben hat. Dazu gibt es auf der Seite von Random House Audio auch einen Downloadlink. Dort könnt ihr euch den Brief gerne einmal anhören, da es einer meiner Lieblingsbriefe war. Manche Briefe sind total kurz und dauern fast nur eine Minute und andere gehen über 3 Minuten lang. Das gute an dem Hörbuch ist, dass man es nicht von vorne nach hinten anhören muss. Man kann nach Lust und Laune einfach den Brief anhören, auf welchen man gerade Lust hat. Auf den 3 CD's sind je 15 bis 18 Briefe zu finden. Bevor der jeweilige Brief startet vorgelesen zu werden, erhält man davor immer noch etwas Info über den Brief oder die Personen, was ihr vielleicht auch schon gehört habt, wenn ihr den Brief von Marge Simpson vorher angehört habt. Sämtliche dieser Einleitungen werden von Jörg Thadeusz gelesen. Im Allgemeinen ist die Vortragsweise super! Jeder einzelne der Briefe wird mit der richtigen Portion an Gefühlen vorgelesen und es wird auch an den richtigen Stellen betont. Fazit: More Letters of Note von Shaun Usher ist ein super Hörbuch, bei dem man lachen kann und gleichzeitig nachdenken muss. Besonders als Schriftstücke von Leuten kamen, die ich vom Namen her kannte, habe ich mich immer total gefreut, den folgenden Brief zu lesen. Doch nicht jeder der Briefe hat mich inhaltlich unbedingt angesprochen, weshalb das Hörbuch von mir 4 von 5 Sternen bekommt. Ansonsten war das Hörbuch einfach nur klasse!

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Das Cover des Hörbuchs ist identisch mit dem des Buches. So einfach es gemacht ist, so hübsch ist es auch. Briefe von Personen aus der Vergangenheit zu lesen, finde ich immer faszinierend und in diesem Hörbuch hat man eine Auswahl. Aber die Briefe, die hier vorgelesen werden, sind traumhaft zu hören. Einerseits sind diese lustig, z. B. die Vorschläge eines Musikproduzenten an Nirvana. Dann gibt es Briefe, die einen in eine Zeit versetzen, die man nur mit alten Filmen vergleichen kann, wie Jane Austens Bericht über einen (Tanz-) Ball. Und auf der anderen Seite sind es Briefe, bei denen man einen unglaublichen Einblick in die Weltgeschichte bekommt. Besonders fasziniert hat mich der Brief eines Soldaten, der berichtet wie eigentliche Feinde gemeinsam Weihnachten feiern (das wurde auch schon vor einigen Jahre verfilmt). Toll war auch, dass vor jedem Brief kurze Informationen über den Schreiber und Empfänger gesprochen wurden. Da ich einige Personen nicht kannte, half das etwas über sie zu erfahren und aus welchem Grund die Zeilen verfasst wurden. Schade fand ich, dass dieses Hörbuch um einiges gekürzt wurde, was an sich nicht weiter auffällt, außer man vergleicht die Briefübersicht von Buch und Hörbuch. Die meisten Briefe sind zwischen 2-5 Minuten lang, einige noch kürzer. Da hätte ich mir die restlichen auch noch gewünscht, die im Buch abgedruckt sind. Besonders gut haben mit die Sprecher gefallen. Bekannte Persönlichkeiten, die nicht einfach nur Briefe vorlesen, sondern die Zeilen mit vielen Emotionen zu Leben erwecken. Fazit: Wie kann man Geschichte besser lebendig werden lassen, als mit diesen Briefen? Klare (Hör-) Empfehlung!

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Neben vielen unterhaltsamen, witzigen, bösartigen, aber auch liebevollen, fast schon kitschigen Briefen tauchen in diesem Band – das Nachfolgebuch zu „Letters of Note“ – auch sehr anrührende Schreiben auf. So der Brief des argentinischen Schriftstellers Juan Gelman an seinen Enkel – Gelmans Sohn und Schwiegertochter „verschwanden“ in den Katakomben der argentinischen Folterdiktatur, das Kind überlebte. Dieser Brief – wie die meisten anderen in diesem Buch – sind Zeitdokumente, die „More Letters of Note“ eben nicht nur zu einem vergnüglichen Kompendium machen, sondern tatsächlich zu einem Nachschlagwerk, das einen Blick auf unsere Welt aus sehr persönlicher Sicht – der der Briefeschreiber – eröffnet.

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