Leserstimmen zu
Das Erbe des Kuriers

Peter V. Brett

Erzählungen aus Arlens Welt (2)

(3)
(5)
(0)
(0)
(0)
Taschenbuch
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

"Vorsicht Spoiler" Meine Meinung: Ganz unverhofft startete ich in das Abenteuer von Arlen Strohballen und der düsteren Welt, in der er lebt, voller Gefahren und Dämonen, vor einigen Jahren mit dem ersten Band der Reihe "Das Lied der Dunkelheit". Nach und nach bestellte ich mir dann zuerst den zweiten Band das "Flüstern der Nacht" und dann einen Nebenroman rund um die Erzählungen aus Arlens Welt "Der große Basar". Die Bücher hütete ich wie kleine Schätze und stellte sie in mein Bücherregal. Da eine Zeit lang keine neuen Bücher der Reihe erschienen, gerieten diese bei mir in Vergessenheit. Ich habe aber nie vergessen, wie fesselnd ich die Romane seiner Zeit fand, denn in mein Bücherregal schaffen es nicht viele Bücher. Durch Zufall entdeckte ich vor Kurzem dann wieder einen Nebenband der Reihe, und zwar das Buch "Das Erbe des Kuriers". Zu meinem Entsetzen stellte ich fest, dass es mittlerweile zwei weitere "dicke Schinken" von Peter V. Brett gibt, die ich ja noch gar nicht gelesen hatte. Voller Vorfreude bestellte ich mir also zuerst einmal den Nebenband, um wieder etwas in das Geschehen zu finden und begann direkt nach Erhalt darin zu schmökern. Die Illustration auf der Klappenbroschur ist ganz im Stil der anderen Bände der Reihe in einem schummerigen Licht und einer mystischen Stimmung gehalten. Abgebildet ist ein Kurier auf einem Pferd, im Hintergrund die Landschaft, schemenhaft dargestellt. In diesem Teil geht es nicht direkt um den Hauptprotagonisten der Hauptreihe, Arlen Strohballen, sondern um einen Jungen aus Moorweiler, namens Dorn, dessen Familie bei einem Angriff der Dämonen ums Leben gekommen ist. Der junge Dorn, der sich die Schuld am Tod seiner Familie gibt, überlebte den Angriff wie durch ein Wunder und haust die nächsten Jahre wie ein Tier in den Mooren, weshalb in die Einheimischen als "Modderjungen" bezeichnen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, die 208 Seiten waren jedoch im Nu verschlungen und hinterließen in mir ein Verlustgefühl und die Lust auf Mehr! Der Schreibstil des Autors ist flüssig und V. Brett hat die seltene Gabe einem aus dem Hier und Jetzt heraus zu reißen und ganz mit sich in seine eigene Welt zu entführen. Teilweise bin ich dann gar nicht mehr ansprechbar, wenn ich eines seiner Bücher lese, denn sie sind spannender als mancher gute Film. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass man den kompletten Inhalt dieses Buches problemlos in den zweiten Teil der Hauptreihe hätte einfügen können, sozusagen als Nebenplot. Aus diesem Grund sollte man auch zuerst die beiden ersten Teile der Hauptreihe lesen, bevor man sich an "Das Erbe des Kuriers" wagt. Fazit: Ich bin mal wieder schwer begeistert vom Ideenreichtum des Autors und werde mich nun voller Vorfreue an den dritten Teil "Die Flammen der Dämmerung" wagen. Absolut empfehlenswert 5 Buchsterne

Lesen Sie weiter

Ein schmuckes und spannendes Zusatzbändchen zum Dämon-Zyklus von Peter V. Brett https://www.youtube.com/watch?v=gT76WAbpqSc

Lesen Sie weiter

Wie bereits in der ersten Kurzgeschichte Der große Basar setzt der Autor Peter V. Brett auch im zweiten Teil der Erzählungen aus der Welt von Arlen auf das bewährte Muster und dem Fokus auf bekannte Charaktere, die allerdings in der eigentlichen Hauptgeschichte Das Lied der Dunkelheit eine untergeordnete Rolle einnehmen. Während im ersten Band der Fokus nur zum Teil auf dem Protagonisten Arlen lag geht es hingegen in Das Erbe des Kuriers um sein Umfeld aus früheren Tagen. So konzentriert sich Peter V. Brett in dieser Kurzgeschichte zum einen auf den „Modderjungen“ und zum anderen auf den ehemaligen Kurier und Ziehvater Arlens, nämlich auf Ragen und dessen Frau. Dabei ist die Handlung nicht wie beschrieben an die Ereignisse an Das Lied der Dunkelheit angeknüpft wie es in der Beschreibung heißt sondern viel mehr an Das Flüstern der Nacht bzw. vermutlich sogar erst an Die Flammen der Dämmerung, weshalb ich mit einigen Spoilern zu tun hatte, da ich bisher nur Der große Basar und Das Lied der Dunkelheit kenne. Selber schuld oder etwas zweifelhafte Beschreibung durch den Verlag? Ich weiß es nicht genau. Fakt ist, dass mir die Geschichte trotzdem sehr gut gefallen hat. In diesem zweiten Buch entführt uns der Autor dabei einerseits nach Miln, in den Norden der skizzierten Welt aus Das Lied der Dunkelheit und zum anderen in die Nähe des Sees bei der freien Stadt Lakton wo der Schwerpunkt der Handlung liegt. Im dortigen Dort Moorweiler lebt der junge Dorn mit seiner Familie bis diese durch ein tragisches Versehen ums Leben kommt. Nur der junge Dorn überlebt das Unglück und flüchtet sich in die sich in der Nähe befindlichen Moore und fristet dort ein einsames Leben im Angesicht der dauerhaften Gefahr durch die Dämonen. Der pensionierte Kurier Ragen, ein guter Freund von Dorns Vater, macht sich auf den Weg nach Moorweiler, um sich Dorn anzuvertrauen und ihm Schutz und Obdach zu bieten. Doch die Dämonen sind nicht die einzige Gefahr denn aus dem Süden des Landes rückt unaufhörlich eine weitere große Gefahr heran, die alles zu unterdrücken versucht. Zwar ist Das Erbe des Kuriers insgesamt nur etwas mehr als 200 Seiten stark doch bietet es auf so wenigen Seiten sehr gute Unterhaltung, die sich auf keinen Fall zu verstecken braucht. Zugegeben, die Tatsache, dass nicht klar gekennzeichnet ist, nach welchem Buch der Reihe man diese Zusatzgeschichte lesen sollte, fand ich etwas ungünstig, da ich, wie bereits oben erwähnt, gespoilert worden bin. Aber ich gehe jetzt davon aus, dass der normale Leser bereits weitere Romane der Reihe kennt und die „Spoiler“ hier keine übergeordnete Rolle mehr spielen, da die Handlung bekannt sein sollte. Wenn man das Buch dann in diesem Kontext betrachtet, ist es ein tolles und packendes Buch. Der Erzähl- und Sprachstil des Autoren Peter V. Brett ist wie gewohnt sehr gut und steht dem in der Reihe Das Leid der Dunkelheit in nichts nach. Man könnte meinen, dass sich die Handlung nahtlos in die Geschichte einfügen lässt und so ist es denke ich auch beabsichtigt. Man erfährt wie bereits in Der große Basar viele interessante Handlungen, die noch tiefere Einblicke in die Geschichte und hinter die Charaktere ermöglichen, wodurch das Verständnis noch besser wird. Dabei sind die Charaktere toll gezeichnet, die Geschichte hat ein hohes und packendes Tempo, welches mich überzeugen konnte. Insgesamt ist Das Erbe des Kuriers aufgrund der hohen Spannung, der tollen Atmosphäre und der gewohnt tollen Charaktere deshalb ein echter Pageturner und ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, welches mit einzelnen toll anzusehenden Bildern innerhalb der Geschichte schön ergänzt wurde weshalb ich nichts zu kritisieren habe. Zwar hätte ein etwas größerer Umfang und ein wenig intensivere Komplexität dem Buch noch guttuen können aber so viel erwarte ich von einem Zusatzbuch gar nicht weshalb ich es uneingeschränkt empfehlen kann. Fazit zu Das Erbe des Kuriers Eine weitere packende Kurzgeschichte aus der Welt von „Das Lied der Dunkelheit“. Tolle Eindrücke und sehr zu empfehlen. Wieder ein Must-Have für Fans von Peter V. Brett!

Lesen Sie weiter

Klappentext: (Quelle Heyne Verlag) Angst beherrscht die Welt, denn immer nachts machen Dämonen Jagd auf alles, was lebt. Nur die Kuriere wagen sich noch auf die lebensgefährlichen mehrtägigen Reisen von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt. Als der alte Ragen, der seine Kurierrouten an den jungen Arlen Bales abgetreten hat, jedoch erfährt, dass der Sohn seines Jugendfreundes verschwunden ist, macht er sich auf seine letzte, beschwerliche Reise. Hinaus in die Wildnis, wo die Dämonen warten … Der erste Satz: Das laute Geschepper riss Dorn aus dem Schlaf. Meine Meinung: Als ich dieses Buch zu lesen begann ahnte ich nicht das es eigentlich eine Reihe angehörte. Dies wurde mir erst hinterher bewusst. Ich merkte schnell das man einige Vorkenntnisse brauchte, doch konnte ich dennoch der Geschichte gut folgen. Sie fesselte mich sofort und Dorn ist für mich ein ganz besonderer Charakter. Dorn lebt mit seiner Familie in einem Dorf namens Moorweiler, die Geschichte erzählt seine zu beginn noch glückliche Kindheit. Auch in dieser Geschichte dreht sich wieder alles um die Dämonen die Nachts erscheinen. Einzig heilige Sigel können die menschen vor ihnen beschützten. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich ist Dorn ein Waise, er hält sich jahrelang in dem Moor hinter dem Dorf versteckt... Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig. Ich habe dieses Buch an einem Abend ausgelesen. Der Stil etwas ganz besonderes und birgt immer wieder Szenen die erschreckend sind, gleichzeitig kommen immer wieder amüsante Szenen vor die mich zum schmunzeln brachten. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Bei Dorn allerdings merkte ich schnell das er ein besonderer Protagonist ist. Ich fand ihn sofort sympatisch, durch seine ruhige und auch zurückhaltende Art schätzt man ihn oft völlig falsch ein. Die Handlung ist überaus spannend und fesselnd erzählt. Und gerade Dorns Schicksals lässt den Leser nicht kalt. Am Ende des Buches bekommt der Leser noch eine ausführliche Beschreibung der Sigel, zu dem ist für alle Fans der Reihe schon eine Leseprobe aus dem neusten Teil der im Herbst erscheinen wird abgedruckt. Ich persönlich habe diese Leseprobe nicht gelesen, da ich vorher gerne die anderen Teil lesen möchte. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne so konnte mich diese kleine Geschichte begeistern. Meine Neugierde wurde geweckt und ich werde mir schnellstmöglich die anderen Bände besorgen. Mich konnte dieses Buch bestens unterhalten und es hat mir spannende und fesselnde Lesemomente beschert. Ich empfehle dieses Buch daher an alle Leser des Genres, für alle Fans der Reihe ist dieses Buch mit Sicherheit ein muss. Das Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut, es spiegelt die Stimmung des Buches wieder und passt dadurch hervorragend zur Story. Fazit: Mit Das Erbe des Kuriers ist dem Autoren eine spannende und mitreißende Kurzgeschichte gelungen die mich völlig überzeugt hat. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne.

Lesen Sie weiter

»Das Erbe des Kuriers« knüpft an die Ereignisse aus »Das Lied der Dunkelheit« an und ist somit perfekt geeignet, die Wartezeit auf Band 4 des Zyklus zu verkürzen. In seiner Einführung erklärt Peter V. Brett, wie diese Novelle zu Stande kam: er brauchte einfach mehr Raum für einen seiner Charaktere, den er ihm im Zyklus selbst nicht bieten konnte. Allein das zeigt meiner Meinung nach, mit wieviel Herzblut der Autor an seinen Büchern arbeitet, wie sehr er an seinen Figuren hängt. Es ist auch wieder ein sehr außergewöhnlicher Charakter, der uns hier nahegebracht wird. Ein kleiner Junge, der sowohl von seinen Geschwistern drangsaliert als auch von der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt wird, wird wider Willen zum Helden der Geschichte. Brett zeigt mit ihm, dass auch die Schwachen eine Chance im Leben haben, wenn sie sich nicht aufgeben und anstelle der fehlenden Kraft Cleverness und Klugheit an den Tag legen. Ich gehe davon aus, dass wir in dem heißersehnten nächsten Band des Zyklus noch mehr von Dorn, der nun wohl nicht mehr länger der Modderjunge sein wird, lesen können und darauf freue ich mich jetzt schon ganz besonders. Apropos „Dorn“: oftmals sind Übersetzungen von Namen ja nicht sehr glücklich. Diese ist allerdings gut gelungen, da sich der Sinn hinter dem Namen so auch Lesern erschließt, die des Englischen nicht mächtig sind. Auch diese Kurzgeschichte erhält von mir 5 Sterne, denn nur dafür, dass sie so kurz ist, kann man wohl kaum einen Stern abziehen. Fazit: Egal ob 1000 Seiten oder 100 – Bretts Geschichten sind magisch, spannend und außergewöhnlich.

Lesen Sie weiter

Wohin flieht man vor der Nacht? Mit diesen Worten beginnt der Klapptext zum Buch und stellt eine zentrale Frage in den Vordergrund, die diese Novelle über den Krasianerjungen Dorn Damaj beantworten wird. Das Buch füllt die Lücke zwischen dem dritten und vierten Band der Reihe 'Dämonenzyklus'. Sie stimmt damit, durch die fesselnde Story, auf den bald erscheinenden vierten Band ein. Infos zum Buch: - Genre: Fantasy - Buchreihe: Dämonenzyklus - Taschenbuch, 208 Seiten (inkl. Glossar und Leseprobe) - Preis: 8,99 Euro - erschienen im Heyne Verlag, deutsche Erstausgabe 05/2015 Worum geht's?: Die Kurzgeschichte dreht sich um den Krasianerjungen Dorn, der mit seiner Familie im Dörfchen Moorweiler lebt und dort die Tage einer noch unbeschwerten Kinderheit verbringt. Wie in den vorherigen Büchern der Reihe dreht sich auch hier alles um Dämonen, die des Nachts aus einem Nebel entstehen und nur mit Siegeln der Bannzeichner abgewehrt werden können. Durch eine tragische Verkettung von Ereignissen wird der kleine Dorn jedoch zum Waisen und versteckt sich fortan mehrere Jahre im Moor hinter dem kleinen Dorf. Zur gleichen Zeit bekommt der ehemalige Kurier Ragen Nachricht über den Tod von Dorn's Familie und beschließt, nachdem herauskommt, dass der Junge doch überlebt hat, nach ihm zu suchen. Eine spannende kleine Geschichte um Kuriere, die der Nacht und den Dämonen trotzen und sich um den heranwachsenden Dorn dreht, der nun vor Entscheidungen steht, die sein weiteres Dasein beeinflussen werden... Mein Eindruck: Eine interessante kleine Nebengeschichte, die Lust auf mehr macht und natürlich genau passend daherkommt, da im Herbst diesen Jahres der vierte Band der Dämonenzyklus-Reihe erscheint. Man hat der Novelle noch zwei weitere Inhalte hinzugefügt, die das Buch auf 208 Seiten anschwillen lässt. Zum einen bekommt der geneigte Leser ein Grimoire in die Hand, welches alle wichtigen Siegel beschreibt und so Zusatzinfos enthält. Zum anderen bekommt man noch, und da muss jeder selbst entscheiden, ob er das mag, eine Leseprobe auf den neuen vierten Band. Ich habe mich dafür entschieden diese Leseprobe nicht anzurühren, da ich meine Erwartungen und Überlegungen aus dem dritten Buch nicht vorher schon bestätigt oder als missinterpretiert vorfinden möchte. Wie schon bei den vorangegangen Bänden ist die Übersetzung und der Schreibstil sehr angenehmen. Ein unkompliziertes Leseerlebnis, bei dem man das Buch in wenigen Stunden durchlesen kann, ist damit vorprogrammiert. Da das Cover ebenfalls die verschwommene Wasseroptik vorweist, wie auch schon die anderen Bände, passt es optisch natürlich gut in die Reihe. Alles in alleim ein sehr lesenwertes Buch, für das ich gerne 4 von 5 Sternen vergebe.

Lesen Sie weiter

Das Erbe des Kuriers Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich endgültig dem Schreiben von fantastischen Romanen widmete. Sein Debüt "Das Lied der Dunkelheit" wurde weltweit von Lesern und Kritikern als Sensationserfolg gefeiert. Der Autor lebt heute mit seiner Familie in Brooklyn, New York. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Peter_V._Brett/p209023.rhd ) „Das Erbe des Kuriers“ ist eine Novelle aus der Reihe „Das Lied der Dunkelheit“. Website des Autors: http://www.petervbrett.com/ Erster Satz: „Das laute Geschepper riss Dorn aus dem Schlaf.“ Klappentext: Das Erbe des Kuriers knüpft an die Ereignisse aus Das Lied der Dunkelheit an. Angst beherrscht die Welt, denn immer nachts machen Dämonen Jagd auf alles, was lebt. Nur die Kuriere wagen sich noch auf die lebensgefährlichen mehrtägigen Reisen von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt. Als der alte Ragen, der seine Kurierrouten an den jungen Arlen Bales abgetreten hat, jedoch erfährt, dass der Sohn seines Jugendfreundes verschwunden ist, macht er sich auf seine letzte, beschwerliche Reise. Hinaus in die Wildnis, wo die Dämonen warten … Cover: Das Cover finde ich klasse. Ich mag alle Cover der Reihe bis jetzt und dieses fügt sich perfekt ein. Ein dunkler verhüllter Reiter ist zu sehen und wunderschön gestaltet in der Mitte ist der Titel zu lesen. Dieser ist sehr hochwertig gestaltet und wurde geprägt. Ein tolles Cover, das mich als Fan der Reihe begeistert! Leseprobe: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Erbe-des-Kuriers-Novelle/Peter-V-Brett/e477500.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false# Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar. Die Welt des „Dämonen - Zyklus“: „Weit ist die Welt – und dunkel …“ … und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben. „Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-Lied-der-Dunkelheit-Roman/Peter-V-Brett/e271049.rhd?mid=1&serviceAvailable=true#tabbox ) Die Novelle, „Das Erbe des Kuriers“ ist eine Erzählung aus der Welt des Fantasy-Bestsellers „Das Lied der Dunkelheit“. In diesem Sammelband von sechs Kapiteln geht es um den jungen Dorn Damaj, dessen Vater einst aus Krasia kam. Wir werden schrittweise an den jungen Dorn herangeführt, lernen ihn als kleinen jungen kennen, erleben seinen schwersten Schicksalsschlag und sind dabei, als er zu einem jungen Mann heranwächst. Die Geschichte von Dorn setzt ungefähr ein, als unser Protagonist des „Dämonen-Zyklus“, Arlen, die Nachfolge seines Vormunds Ragen einnimmt und die Novelle endet mit dem Einmarsch der Krasianer. Ich finde die Geschichte von Dorn faszinierend und ich glaube, dass er noch ein sehr spannender und interessanter Charakter werden wird, der hoffentlich dem Tätowierten Mann zur Seite steht und den Krieg alles entscheidend zu Ende bringen wird. So viel sei verraten, im 4. Teil des Zyklus, „Der Thron der Finsternis“, wird es auf jeden Fall ein Wiedersehen mit Dorn geben. Der Schreibstil des Autors ist, genau wie bei allen anderen Teilen seiner großartigen Reihe, sehr beeindruckend. Er schafft es wie kein zweiter, uns für seine Charaktere zu begeistern, indem er sie uns ganz nah bringt, sehr bewegend und schonungslos uns ihre Geschichte erzählt, und dabei nichts schönt. Actiongeladen, wortgewandt und absolut fesselnd wird uns diesmal die Geschichte des jungen Dorn erzählt und ich persönlich war sofort wieder gefangen in der Welt des „Dämonen-Zyklus“ und war traurig, als die Novelle so schnell wieder vorbei war. Ein absolutes Fantasy-Lese-Highlight! Als besonderes Extra, das es auch in sämtlichen anderen Bänden des Zyklus gibt, war auch diesmal wieder ein „Grimoire der Siegel“ mit Abbildungen vorhanden, sowie ein „Krasianisches Lexikon“. Des Weiteren finden sich in dem Buch wunderschöne Zeichnungen, welche die Geschichte von Dorn noch unterstreichen. „Das Erbe des Kuriers“ war für mich eine großartige Ergänzung zu der Welt aus „Das Lied der Dunkelheit“. Ich kann diese Novelle vor allem Fans der Reihe empfehlen, die nicht genug von Peter von Bretts Welt bekommen können. Aber auch für Neueinsteiger eignet sich diese Novelle, um die Welt schon ein wenig kennen zu lernen. Ich bin begeistert und würde am liebsten gleich weiterlesen. Zum Glück dauert es mit dem Nachschub nicht mehr allzu lange. Im September 2015 erscheint der lang ersehnte 4. Teil der Dämonen-Zyklus-Reihe, „Der Thron der Finsternis“, auf den ich mich schon sehr freue! Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Hier kaufen: (http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Erbe-des-Kuriers-Novelle/Peter-V-Brett/e477500.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox) Fakten: Taschenbuch: 208 Seiten Verlag: Heyne Verlag (14. April 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453316827 ISBN-13: 978-3453316829 Originaltitel: Messenger's Legacy Preis: 8,99€

Lesen Sie weiter

Es beginnt im Morgengrauen noch vor Sonnenaufgang. Dorn und seine Geschwister werden etwas rüde geweckt und sollen zum Essen kommen. Da Dorn das jüngste der Kinder ist, wird er vor den anderen rumgeschubbst und hat es nicht wirklich leicht. Da nimmt ihn sein Vater mit hinaus auf die Veranda, damit Dorn die Dämonen sieht und eine Lektion lernt. Den Einstieg fand ich richtig gut. Man wird direkt mit den Dämonen und der Bedrohung durch sie konfrontiert. Ich hatte auch keine Probleme dem Geschehen zu folgen. Die Novelle ist wie ein separates Buch für das man nicht unbedingt die Buchreihe kennen muss. Mit dem Wissen um die Personen ist es aber sicherlich auch interessant. Die Figuren fand ich, trotz der wenigen Seiten, sehr gut umgesetzt. Man ist sehr nahe an Dorn dran und kann seine Ängste vollkommen nachvollziehen. Er ist ein kleiner Junge, der sich wünscht, ein Einzelkind zu sein und die Aufmerksamkeit seiner Eltern, wenn sie ihm geschenkt wird, richtig genießt. Es tat mir schon leid, wie die anderen auf ihm rumhacken. Auch hat es die Familie selbst nicht ganz so leicht. Relan, Dorns Vater, kommt ursprünglich aus der Wüste und war ein Krieger. Die Dorfbewohner wollen nichts mit ihm und seiner Familie zu tun haben und behandeln sie als Außenseiter. Aber auch Regan und seine Frau konnten mein Herz auf den wenigen Seiten erobern und ich hoffe, dass sie in der Reihe auftauchen. Der Stil hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig und schnell. Auch gut war, dass es durchweg spannend war und es meiner Meinung nach auch keine Längen gab. Die Geschichte von Dorn wurde nicht allzu sehr ausgeschmückt oder gedehnt, sondern sie bekommt den angemessenen Raum, den sie verdient und der Leser langweilt sich nicht dabei. Die Geschichte wurde ansprechend umgesetzt und entführt den Leser in eine seltsame Welt. Sie wirkt erst wie eine mittelalterliche Welt, dann gibt es aber elektrisches Licht. Das war schwer miteinander zu vereinbaren, meine Neugier hat es aber schnell geweckt. Aber das ist nicht das seltsamste. Sobald die Sonne untergegangen ist, tauchen die Dämonen aus dem Boden auf und greifen die Menschen an. Nur mit Schutzsiegeln ist man in seinen Häusern sicher, aber es gibt auch die Möglichkeit im freien zu überleben, wenn weiß, wie die entsprechenden Bannkreise zu ziehen sind. Kämpfen sollte man allerdings nicht mit den Dämonen, da sie eigentlich gar nicht zu töten sind. Das jagt einem die Schauer nur so über den Rücken! Kleines Manko ist der Preis. Es ist eben wirklich nur eine kurze Novelle, die gerade einmal 165 Seiten umfasst. Ich finde das eigentlich zu teuer. Dafür ist die Aufmachung aber sehr hübsch. Vorn und hinten befinden sich Karten, drei Zeichnungen sind enthalten und es gibt einen umfangreichen Anhang zu den verschiedenen Siegeln, die die Dämonen abhalten sollen. Auch ein kleines Glossar wurde eingebaut. Auf den letzten Seiten findet sich dann noch eine Leseprobe. Fazit: Ich bin jetzt definitiv neugierig auf die Reihe. Die kleine Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und kann sie nur empfehlen. Fans der Reihe werden Dorn sicher kennen und die kleine Episode zu schätzen wissen. Alle anderen macht es vermutlich, so wie mich, neugierig auf die Reihe. Solide 4 von 5 Sternen von mir!

Lesen Sie weiter