Leserstimmen zu
Die Phileasson-Saga - Himmelsturm

Bernhard Hennen, Robert Corvus

Die Phileasson-Reihe (2)

(11)
(4)
(1)
(0)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Ja und da ist sie, die zweite Aufgabe, oder doch nicht? Immerhin beginnt auch dieser Band mit einem langen Prolog. Doch der ist an sich schon schön und spannend erzählt. Da er sich aber im Süden Aventuriens abspielt fehlte mir jedoch zuerst ein wenig der Zusammenhang zum Wettstreit der beiden Thorwaler. Doch Geduld ist eine Tugend und bei einem so umfangreichen Abenteuer mit so vielen und facettenreichen Charakteren auch durchaus angebracht. Im Fortgang der Handlung schließt sich der Bogen zum Prolog und ich fand diesen Handlungsbogen sehr stimmig und hochinteressant. Und um das Geschehen kurz zu fassen und auch nicht zu viel zu verraten. Es bleibt das ganze Buch über spannend. Hauptaugenmerk dieses Bandes liegt jedoch nicht ganz so sehr auf der Konkurrenz der beiden Ottajaskos (auch wenn die nicht zu knapp kommt). Vielmehr erfährt man mehr über die drei Elfen Galayane, Galandel und Salarin. Zudem wird auf dem Weg zum Himmelsturm und bei der Erkundung desselben zunehmend mehr Hintergrund zu der untergegangenen Kultur der Elfen Aventuriens zum Vorschein gebracht. Und ganz am Schluss, so viel sei verraten, taucht ein entscheidender neuer Protagonist oder vielleicht auch Antagonist auf, der seine Finger noch sehr aktiv ins Spiel bringen wird. Bernhard Hennen und Robert Corvus geben auch in diesem Band wieder ein hervorragendes Autorenteam ab. Erzählstil und Handlungsaufbau der beiden gefallen mir sehr gut und bescheren mir wunderbare Lesestunden. Wie bereits den Vorband kann ich diesen Roman jedem DSA-Spieler ans Herz legen, aber auch all jenen, die wirklich schöne Highfantasy lesen.

Lesen Sie weiter

Nachdem mir bereits der erste Band „Nordwärts“ sehr gut gefallen hat, musste ich einfach den zweiten Band lesen! Wie schon bei „Nordwärts“ beginnt „Himmelsturm“ von Bernhard Hennen und Robert Corvus mit einem sehr spannenden Prolog! Zwar ist der Prolog im Vergleich zum restlichen Buch etwas lang, jedoch ist der Prolog wirklich traumhaft geschrieben! Im Prolog lernen wir den tulamidischen Magier Abdul el Mazar kennen und wie er mit der Phileasson-Saga verstrickt ist. Abdul war mir von Anfang an sympathisch und alles in allem hat mir der Prolog sehr gut gefallen! Äußerst spannend! Anschließend startet der Wettkampf zwischen Phileasson und Beorn in die zweite Runde, denn das Ziel ihrer zweiten Aufgabe ist der hoch im Norden gelegene Himmelsturm. Auf die Handlung möchte ich nicht direkt eingehen, ich möchte nicht Gefahr laufen zu spoilern! Direkt zu Beginn lernen wir Beorn und seine Mannschaft besser kennen, nachdem meiner Meinung nach im Vorgängerband „Nordwärts“ Phileasson und seine Crew im Vordergrund standen. Sowohl Beorns als auch Phileassons Mannschaft erhielten durch den zweiten Band noch mehr Tiefe. Überraschenderweise konnte Beorn bei mir einige Pluspunkte sammeln, da er nicht mehr so bösartig und skrupellos rüberkommt, wie es noch in „Nordwärts“ der Fall war. Meiner Meinung nach haben sich alle Charaktere sehr gut weiterentwickelt. Mein Favorit ist nach wie vor Asleif Phileasson! Auch nach dem zweiten Band finde ich ihn total sympathisch (wie auch schon bei den DSA-Abenteuern vor gefühlten hundert Jahren!). Sehr dicht gefolgt von dem Magier Tylstyr, die Travia Geweihten Shaya und dem Skalden Ohm Follker. Den beiden Autoren gelingt es sehr gut die beklemmende, raue Atmosphäre des eiskalten Nordens einzufangen. Darüber hinaus herrscht in „Himmelsturm“ bis zur letzten Seite eine vorwiegend sehr bedrohliche, gruselige und düstere Stimmung. Auch hier im zweiten Band ist der Schreibstil wieder sehr flüssig und locker. Sehr leicht zu lesen und durchweg spannend. Bei der Lektüre kommt definitiv keine Langeweile auf und ja.. was soll ich sagen… am Ende gibt es einen wirklich fiesen Cliffhanger! :-D Mir hat „Himmelsturm“ sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen als der vorherige Band und ich bin sehr gespannt, wie es in dem dritten Band „Die Wölfin“ weitergehen wird!

Lesen Sie weiter

Nachdem ich den ersten gelesen habe und begeistert war musste unbedingt der zweite her. Und was soll ich sagen ich bin begeistert. Es beginnt wieder mit einem sehr spannenden Prolog der einen kaum los lässt und noch mehr lust macht auf diesen abenteuerlichen Wettkampf. Natürlich geht es in der Haupthandlung spannend und rasant weiter das man manchmal gern auf die Pause taste drücken möchte um Atmen zu können. Die beiden Kapitäne haben mit ihren Mannschaften noch viel vor sich und das ein oder andere Abenteuer müssen sie noch überstehen. Im ersten Teil war alles noch locker und doch freundlich gestimmt aber in diesem Teil ist sozusagen der Spaß langsam vorbei und es geht ins eingemachte. "Himmelsturm" wirkt düster, bedrohlicher und mysteriös und das bis zur letzten Seite aber das macht es so klasse. Die Charaktere gewinnen immer mehr an tiefe und müssen sich den neuen Herausforderungen stellen die ihnen in den Weg bis ins Ziel gelegt werden. Ich möchte auch nicht zuviel vorwegnehmen ausser das man auf keinen der Charaktere mehr verzichten möchte, was wahrscheinlich ein Wunschdenken ist und im nächsten Teil bestimmt schon eine sich verabschiedet( was ich nicht hoffe). Der Schreibstil ist locker und flüssig und man taucht schnell in die Geschichte ein und kann sie bis zur letzten Seite nicht loslassen. Es gibt viele spannende und mitreißende Szenen aber auch vieles lädt zum gruseln ein. Joar und was soll ich zu diesem Ende sagen? Dieser Cliffhanger ist einfach mega mies und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Wie beim ersten Teil kann ich dieses Buch nur wärmstens Empfehlen wer spannende und facettenreiche Fantasy mag. Zudem haben die Charaktere in diesem Band an mehr tiefe gewonnen und auch der düstere Schauplatz hat mich sehr beeindruckt. Klare Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Die beiden Kapitän und ihre Mannschaften bereiten sich darauf vor die zweite Aufgabe ihres Wettstreites an zu gehen. Der sagenumwobene Himmelsturm, kaum ein Thorwaler hatten ihn bis heute auch nur gesehen. Doch schnell stellen die beiden Mannschaften fest das der Turm nicht verlassen ist und viele Geheimnisse in sich birgt die Phileassons Truppe immer wieder auf die Probe stellt. In diesem Band stoßen die beiden Mannschaften von den alten Rivalen, Phileasson und Beorn, immer wieder auf einander und man spürt in diesen Moment fast die Anspannung zwischen den zwei Lagern. Was diesen Band noch einmal viel spannender macht. Was die Spannung außerdem noch erhebt sind all die grausamen und harten Geheimnisse des Himmelsturm, in dem sich auch fast die gesamte Handlung abspielt. Leider war die Ortsbeschreibung in diesem Band etwas problematisch. Ich hatte große Schwierigkeiten dabei mir die Räume des Himmelsturmes bildlich vorzustellen und war teilweise sehr verwirrt deswegen. Ab und zu fühlte man sich durch den Wechsel der Erzählsicht überrumpelt, da sie völlig plötzlich kommen und ohne das ein Wechsel angekündigt wurde. Trotzdem liest sich der Band genau so gut wie der vorherige weg. Man fliegt einfach durch die Seiten und will danach sofort den nächsten Band. Vor allem da dieses Mal viele offene Fragen gelassen wurden und man immer noch nicht ganz verstanden hat was im Himmelsturm vor sich geht. Eine gelungene Fortsetzung nach einem großartigen Start. Die Reihe verspricht viel.

Lesen Sie weiter

Tamii

Von: Tamii

22.06.2017

Schon der erste Teil hat mich völlig umgehauen, nur das der zweite Teil um einiges besser ist. Der Wettlauf um den Titel "König der Meere" geht in die nächste Runde und die Handlung wird spannender den je. Wieder haben es die Autoren geschafft einen Schreibstil zu entwickeln, die den Leser direkt in die Geschehnisse hineinsaugt und einen in seinen Bann hält. Einzig die Sprache dieser Welt finde ich jetzt nicht so berauschend. Irgendwie passt diese nicht zum Rest des Buches, da hätte man noch einiges rausholen können. Ein paar Kapitel in der Mitte waren etwas zäh und kurz verlor ich die Lust am weiterlesen, aber nach wenigen Kapitel war diese Lust wieder hergestellt und ich konnte das tolle Ende regelrecht geniesen. Eine grandiose Fortsetzung des ersten Teiles. Bin schon auf Nummer drei gespannt.

Lesen Sie weiter

Zwei rivalisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Die zweite Aufgabe führt die Rivalen in das ewige Eis des Nordens, denn dort steht der Himmelsturm, dessen Geheimnisse von den beiden Kapitänen endlich gelüftet werden sollen. Der zweite Roman der Reihe entführt mich ein kaltes und magisches Abenteuer. Dem Autorenduo gelingt es geschickt die kalte und unnachgiebige Atmosphäre des eisigen Nordens einzufangen, sodass ich die Kälte förmlich spüren konnte. Der Himmelsturm wird von vielen Sagen und Geschichte umrankt, sodass die Geschichte von Anfang an auch eine gewisse mythische Atmosphäre ausstrahlt. Der zweite Band hat mir schon nach den ersten zehn Seiten deutlich besser gefalle, da der Prolog absolut spannend ist und nicht voller sinnloser Gewalt, wie im ersten Band, ist. Vor allem die absolut unnötige Gewalt hat mich im ersten Band sehr gestört. Zudem wirkt der zweite Band wesentlich harmonischer als der erste, sodass ich mich deutlich besser auf die Geschichte einlassen konnte. Ich stelle mir den Himmelsturm, eine Stadt, die von mächtigen Elfen erbaut wurde, absolut eindrucksvoll und überwältigend vor. Die Ankunft der beiden Kapitäne war mir daher deutlich zu schlicht. Beide schienen zunächst nicht sehr beeindruckt und ich habe leider auch keine wirkliche Beschreibung des Turms erhalten. Erst nach und nach beschreibend die beiden Autoren das innere des Turmes, sodass ich wenigstens einen kleinen Einblick von der Pracht des Gebäudes erhalten habe. Schnell wird klar, dass der Turm voller dunkler Magie ist und an jeder Ecke dunkle Gefahren lauern können, sodass eine gewisse Grundspannung aufgebaut wurde und ich mich praktisch bei jedem nächsten Schritt der Figuren gefragt habe, was für eine dunkle Überraschung nun auf sie warten wird. Der zweite Band wird wesentlich ausgeglichener erzählt, denn beide Gegner erhalten fast gleich viel Raum, um ihre unterschiedlichen Abenteuer zu erleben. Dadurch wirkten die beiden Protagonisten wesentlich authentischer und man kann sich von beiden ein noch genaueres Bild machen. Überraschender Weise konnte vor allem Beorn der Blender einige Pluspunkte bei mir sammeln, da er in diesem Band, wesentlich facettenreicher wirkt und er vor allem für seine Leute einsteht und auf eine gewisse Art und Weise beschützt. Insgesamt ist „Himmelstürme“ eine gelungene Fortsetzung und hat mir noch besser als der erste Band gefallen. Die Figuren wirken weniger eindimensional und weisen mehr Ecken und Kanten auf. Zudem hat mich der düstere Himmelsturm fasziniert, auch wenn ich mir eine deutlichere Beschreibung des düsteren Schauplatzes gewünscht hätte.

Lesen Sie weiter

Nachdem ich mit dem 1. Band der Phileasson-Reihe von Bernhard Hennen und Robert Corvus durch war, konnte ich es eigentlich kaum erwarten den zweiten Band zu lesen. Zwei Wochen später hatte ich mir „Himmelsturm“ dann auch beim örtlichen Buchhändler geholt und es auch relativ zeitnah begonnen. Doch irgendwie muss ich gestehen, dass der Funke, den ganzen Band über, bei mir nicht so recht überspringen wollte. Vielleicht war es die beklemmende Umgebung des Turmes oder der extreme Fokus auf Phileasson, aber irgendwie bin ich jetzt etwas enttäuscht… Story: Nachdem die beiden Drachenführer Phileasson und Beorn ihre erste Aufgabe erfolgreich beendet hatten und sich die gefangenen Mammuts bereits zur Verwahrung auf den Schiffen befanden, machten sich die beiden Anführer mit einer Handvoll auserlesener Helden auf den Weg den Sagenumwobenen Himmelsturm zu erforschen. Doch der vermeintlich verlassene Turm birgt nicht nur unschätzbares Wissen, auch ein Jahrhunderte altes Grauen, das besser nie wieder das Tageslicht erblickt hätte lauert in den Tiefen des alten Gemäuers. Meinung: Wie schon oben geschrieben bin ich mit dem Band leider etwas unzufrieden. Ja er hat durchaus interessante Handlungsbögen gehabt und Ja auch die ein oder andere Frage wurde jetzt schon geklärt, allerdings konnte ich mich mit der Location einfach nicht anfreunden. Wo es mir sonst bei Hennen fast immer ein Kinderspiel ist, mir die beschriebene Szene vor dem geistigen Auge vor zu stellen, blockierten mich die gefühlt immer wieder gleich aussehenden Räume. Ja wir befinden uns in einem Turm und der damit gegebene Platz bzw. die Möglichkeit unterschiedlichste Szenen zu besuchen ist damit stark eingeschränkt… aber irgendwie hat es diesmal nicht so recht klappen wollen. Ich hab mich beim Lesen wie in einem Ameisenhügel gefühlt, der halt hinter ewig langen Gängen immer mal wieder größere Kammern hatte. Mal waren sie warm genug, dass die Gefährten sich entkleiden bzw sogar baden konnten, mal war alles wieder eiskalt… Okay die Erklärung gegen Ende, das der Turm durch Heißes Geysir-Wasser das durch Rohre hoch gepumpt wird und somit die Räume wärmt war ja nett gedacht, aber … ach ich weiß nicht. Das hat mich, so weit fortgeschritten im Buch als Erklärung eher ein wenig gestört, als das es geholfen hat. Auch die Tatsache das sich das Buch zu gefühlt 90% um Phileasson dreht fand ich persönlich bei einem Abenteuer zweier Rivalen etwas einseitig. Ich verstehe ja den Grundgedanken dahinter, so ist es ja nicht. Schließlich ging es im 2. Band ja ums Erforschen, was eben Phileassons Ding ist und eben nicht so Beorn´s Art. Aber für mich hab sich die Beorn Kapitel irgendwie so, ich weiß nicht… gezwungen (?) angefühlt, als hätten Hennen und Corvus gedacht, dass sie halt was über den Rivalen schreiben müssen, anstatt sich voll Phileasson widmen zu können. Aber um auch mal ein wenig die Positiven Aspekte die ich beim Lesen hatte zu erwähnen, war ja nicht alles schlecht. Der Prolog rund um Abdul fand ich zum Beispiel richtig gut gelungen. Hier viel mir das Visualisieren auch um einiges leichter. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut ihn im späteren Storyverlauf wieder zu sehen. Ebenfalls hat es mich gefreut das etwas mehr auf Galaynes Geheimnisse eingegangen wurde, wobei ich da ja nun auch mal gespannt bin, ob sich Beorn da nicht ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat. Auch Zidaine´s Vergangenheit wurde etwas mehr beleuchtet, was ja in dem Sinne den wenigen Beorn-Kapiteln wenigstens eine sinnvolle Daseinsberechtigung gab. Mein Highlight des Buches war aber wohl Tylstyr bzw. die Magie im allgemeinen. Wurde im ersten Band ja noch relativ stark die Brachialgewalt der nordischen Kultur zur Geltung gebracht, war dieser Band sehr Magisch bzw. göttlich Orientiert. Es wurde gefühlt an jeder Ecke gezaubert. Von den Guten, von den Bösen oder eben einfach nur die Magie die alles im Turm so am Leben hielt. Auch die ständigen Gottesgnaden/-geschenke fand ich faszinierend, eine Welt in der es tatsächlich Götter gibt, die ihren Gläubigen auch ständig die Gunst zukommen lassen und sie so wissen lassen, dass sie tatsächlich dort sind. Das ist genau meine Welt. Allerdings befürchte ich etwas, das genau dieser Punkt mit den nächsten Bänden wieder sehr stark abnehmen wird. Schließlich ging es in diesem Band ja mehr oder weniger auch genau um dieses Thema, also die Magie. Aber wer weiß, jetzt wo Tylstyr ja so oft Magie gewoben hat, vielleicht ist er ja im Turm gut hochgelevelt? Außerdem hat Phileassons Mannschaft ja jetzt so einigen Gläubigen Zuwachs bekommen, die Hoffnung stirbt also zuletzt^^ Fazit: Nichtsdestotrotz hatte ich letztendlich auch an dem 2. Band meinen Spaß, wenn ich auch sagen muss das mir der erste deutlich besser gefallen hat. Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege ist ja der 3. Roman auch der „Abschluss“ der Nordischen Gegend und bekanntermaßen ist der 2. Teil einer Trilogie ja nur der Aufbau zum großen Finale. Also bin ich guter Dinge was den 3. Roman angeht, der auch bereits neben mir liegt. Allerdings werde ich jetzt wohl erst mal einen anderen Roman lesen, allein um die Zeit zum 4. Roman etwas zu verkürzen^^

Lesen Sie weiter

Inhalt Beorn der Blender und Asleif Phileasson, die beiden um den Titel "König der Meere" konkurrierenden Seefahrer, machen sich auf zur zweiten der 12 Aufgaben der Wettfahrt: Die Erkundung des Himmelsturms. Dieser liegt weiter im Norden als je ein Mensch gewesen ist, in unerforschtem Gebiet. Im Himmelsturm angekommen, müssen sich die beiden notgedrungen einigen, um sich nicht gegenseitig ständig in die Quere zu kommen - und so erforscht der eine die oberen Stockwerke, während der andere mit seiner Ottajasko in die unteren Gefilde absteigt. Was beide Gruppen im Himmelsturm antreffen, übersteigt ihre Vorstellungskraft, und auch die Elfen, die die beiden Gruppen begleiten, werden mit ihrer ältesten Vergangenheit konfrontiert. Können die beiden Kapitäne und ihre Freunde und Recken den Grauen und den Erkenntnissen, die sie im Himmelsturm erwarten, entgegenstehen und vor allem - können sie den Turm wieder lebend verlassen? Dies scheint nicht so sicher, denn der Turm ist nicht so unbewohnt wie er zuerst scheint, und sie kommen einem schrecklichen Geheimnis aus der Geschichte der Elfen auf die Spur, bei dem es nicht gerade im Interesse der Elfen zu liegen scheint, dass ihre Besucher mit diesem Geheimnis wieder entkommen. Beurteilung Ich hatte ja, obwohl ich Hennen sehr mag, am Anfang meine Zweifel, ob so eine Seefahrer-Saga etwas für mich ist. Aber die Wettfahrt ist ja bis jetzt nur der schmückende Rahmen und die Hauptstory dreht sich jeweils um die Aufgaben, die die Kapitäne zu erfüllen haben. Bernhard Hennen ist hier voll in seinem Element und spinnt eine detaillierte und sehr plastische, wenn auch nicht immer sehr schöne, Geschichte des Elfenvolks, dem die Besucher des Himmelsturms während ihrer Begehung der Turmebenen immer weiter ins Detail auf den Grund gehen. Die Story wechselt immer wieder zwischen den zwei Ottajaskos auf den verschiedenen Ebenen des Himmelsturms, parallel dazu erschließt sich immer mehr die Vergangenheit der hier wohnhaften Elfen. Mehrere Handlungsstränge und Geschichten werden - gut nachvollziehbar - parallel verfolgt und ich bin sehr gespannt, wie sich diese in den folgenden Bänden noch verknüpfen werden - und ich bin mir sicher, dass dies geschieht. Die Charaktere sind mehr oder weniger sympathisch, aber man lernt sie immer besser kennen und das Interesse an Figuren, die bisher immer eher am Rande eine Rolle gespielt haben, steigt allmählich. Das Buch ist, wie auch schon Band eins, sehr gut geschrieben und flüssig lesbar, trotz der teilweise mehrfachen "Sidestorys" und der vielen Personen blickt man gut durch. Auch wer keine Seefahrergeschichten mag, kommt hier auf seine Kosten - hauptsächlich geht es in Himmelsturm um die Geschichte der Elfen aus dieser Welt, und damit kennt sich Hennen ja bekanntlich meisterlich aus. Weiterhin kann ich die Lektüre dieser Saga nur empfehlen, die ja immer noch am Anfang steht und wohl noch mindestens so viele Bände wie folgende Aufgaben im Wettkampf haben wird, so dass wir uns noch auf einige Jahre Lesevergnügen mit den Ottajaskos der beiden Kapitäne freuen können. Auch der Himmelsturm bekommt heute von uns 5 von 5 Sternchen.

Lesen Sie weiter