Leserstimmen zu
Das geheime Leben der Bäume

Peter Wohlleben

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Fasziniered

Von: JK

26.02.2020

Peter Wohlleben war viele Jahre Förster der Gemeinde Hümmel und leitet nun die Waldakademie Hümmel, in der er über ökologisch wie ökonomisch vertretbaren Naturschutz informiert. Das geheime Leben der Bäume ist bereits sein elftes Buch zu diesem Thema und in der Zwischenzeit sind noch einige weitere erschienen. Das Buch wurde so erfolgreich, dass es Anfang 2020 auch als Verfilmung ins Kino kam. Ich hatte das Glück bei der Social Movie Night den Film vorab im Beisein von Peter Wohlleben sehen zu können, was mich dazu bewegt hat, auch das Buch zu lesen, von dem ich zugegebenermaßen bis dahin noch gar nicht gehört hatte. In seinem Buch fasst Peter Wohlleben neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in Form von kurzen Kapiteln zusammen, die oft so interessant werden, dass es schade ist, wenn sie schon vorbei sind. Die Themen werden dabei verständlich angerissen und in den jeweils großen Zusammenhang eingebettet. An keiner Stelle wird es dabei langweilig oder zu detailliert. Die Quellenangaben im Anhang helfen einem weiter, wenn man sich ausgiebiger mit einer der Forschungsarbeiten befassen möchte. Der Untertitel Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt fasst den Inhalt des Buches gut zusammen. Der Autor räumt in seinem Werk mit vielen Vorurteilen auf. Diese sind nicht nur bei Laien zu finden, sondern gerade auch in der Forstwirtschaft weit verbreitet und dort besonders schädlich. Ein Beispiel dafür ist das Entfernen umgestürzter Bäume aus den Wäldern, damit Baumzersetzende Käferarten sich nicht ausbreiten. Dies könnte jedoch gar nicht geschehen, da diese Käfer unfähig sind, lebende Bäume zu verdauen und stattdessen wichtig sind, damit die Nährstoffe des abgestorbenen Baums in den Boden zurückkehren und so das Wachstum der nächsten Baumgeneration unterstützen. Das Buch zählt nebenbei noch viele weitere Beispiele für Missverständnisse auf, die in den letzten Jahrhunderten auf Basis von menschlicher Betrachtung und durch das bisherige Fehlen von Forschungen gehalten haben. Erst jüngste Untersuchungen fördern diese Fehleinschätzungen zu Tage und es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, bis sich das neue Wissen verbreitet hat. Das Buch versucht den Wald als das große Ökosystem begreiflich zu machen, das er darstellt. Hier gibt es Familienbeziehungen zwischen Bäumen und ihrem Nachwuchs, sogar über deren Tod hinaus, Pilznetzwerke so groß wie Wälder, Kommunikation zwischen Pflanzen und Tieren, unerwartete Symbiosen und Kettenreaktionen. Dabei werden viele erstaunliche Details aufgedeckt, die man sonst gar nicht hinterfragen würde und als selbstverständlich hinnimmt, wie beispielsweise das Verfärben und Abwerfen der Blätter im Herbst. Dies ist einer von vielen Vorgängen, die viel komplexer sind, als man vermuten würde. Die Bäume ziehen das Chlorophyll ab, um es im nächsten Jahr wieder für neue Blätter zu nutzen, was ihnen die Farbe entzieht, verschieben aber gleichzeitig auch angesammelte Giftstoffe in die Blätter, um sie mit diesen loszuwerden und werfen sie schließlich ab, um bei Herbststürmen nicht so angreifbar zu sein. Tannen hingegen behalten ihre Nadeln und können so beim ersten Sonnenschein im Frühjahr gleich mit der Fotosynthese weitermachen. Ich habe durch das Buch viel neues entdeckt und hatte auch noch eine Menge Spaß dabei.

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After reading this book, no one walks through a forest or other landscape again as he dit before. Even Steven Hawkins will or would have read it with enthusiasm. It should become compulsory reading for everyone, from students to environment ministers...

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Eigentlich lese ich ja kaum bis gar keine Sachbücher. Doch durch meine Ausbildung bei Thalia hörte ich nur gutes über die Bücher von Peter Wohlleben und die verschiedenen Argumente der Kunden haben mich neugierig gemacht. Also habe ich mir eine Leseprobe von diesem Buch geschnappt und war sofort begeistert davon. Ich wollte unbedingt weiter Lesen also habe ich es beim Verlag angefragt und in der Zwischenzeit Das Seelenleben der Tiere begonnen zu lesen. Doch um dieses Buch geht es heute nicht. Ich fotografiere sehr gerne die Natur und ich dachte mir, wozu kann es denn schaden die verschiedenen Gewächse die einen umgeben besser zu verstehen? Allein die Schreibweise gefällt mir sehr gut. Es ist so verständlich und anhand einfacher Beispiele beschrieben, das es sogar Kinder verstehen würden. Man lernt das Leben der Bäume von einer ganz anderen Seite kennen. Bäume sind wirklich fantastische Geschöpfe. Und man ahnt gar nicht was Bäume alles können. Sie stehen nicht nur still da und warten bis sie eingehen oder gefällt werden, ganz im Gegenteil. Sie können mit anderen Bäumen und Tieren kommunizieren auch wenn sie gar nicht sprechen können. Also was heißt sprechen ... man könnte auch sagen das Bäume ihre ganz eigene Sprache haben. Man Achtet schon ganz anders auf die Struktur der Bäume. Sehen sie gesund oder krank aus? Ich kann dieses Buch sehr empfehlen! Man lernt den Wald zu verstehen und man begreift spätestens mit diesem Buch wie wichtig Bäume sind für die Natur und für die Menschen. Die Bäume tragen außerdem dazu bei, das wir alle unserem Hobby dem Lesen nachgehen können. Denn auch das wäre ohne sie kaum machbar, wenn man nicht auf die moderne Technik zurückgreifen möchte! Ein Buch bleibt eben ein Buch.

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Dieses Buch ist für jeden Naturliebhaber, Wanderer oder Forstgänger ein Muss. Das Buch informiert einen nochmals eingehender über die Biologie von Bäumen und das ausgeklügelte Ökosystem eines Waldes. Das Bäume ein Gedächtnis haben, sich um ihren Nachwuchs sorgen, freunde haben und "schreien" wenn sie durstig sind, wird von Peter Wohlleben auf eine interessante Art und Weise dargestellt. Er erklärt zum Beispiel, wie Bäume über ihr Wurzelsystem mit einem Pilz, dem Mykorrhiza, Kontakt aufnehmen können und damit mit anderen Bäumen Informationen austauschen können. Er nennt es das "Wood Wide Web". Wenn sich das für Sie "Unglaublich" anhört, sollten Sie dieses Buch von Peter Wohlleben unbedingt lesen!

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Lesenswert

Von: Ramona aus Nauen

03.12.2019

Ich habe dieses wie auch die anderen Bücher gelesen und kann diese nur empfehlen. Vielleicht kann dieser Autor mit seinen Werken manchen noch die Augen öffnen.

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Können Bäume reden? Haben Bäume ein Gedächtnis? Wie „lebendig“ sind Bäume, wie „lebendig“ ein Wald? Haben Bäume ein Sozialleben? Dieser und noch vielen Fragen mehr geht der Förster und Naturliebhaber Peter Wohlleben auf den Grund. Denn wenn man bedenkt wie viel wir über das Weltall wissen, aber eigentlich nichts über das Leben im und neben und unter dem Baum, dann ist dies nicht nur erschreckend sondern auch sehr beschämend. Denn Bäume sind mehr als groß, grün und in Gruppen als Wald anzusehen. Peter Wohlleben hat einen sehr angenehmen und interessanten Schreibstil, zeitweise auch mit einem Spritzer Humor, was dieses Buch zu einem sehr schönen Leseerlebnis verwandelt. Und man lernt nebenher unheimlich viel über Buchen, Ahorn, Kirsche, Birke, Fichte, Eiche und Co. und merkt sehr schnell – Baum ist nicht gleich Baum. Man lernt einiges über Fotosynthese in der Schule, hier lernt man noch viel mehr. Bäume scheinen viele Dinge abspeichern zu können, ebenso wissen sie, wann der Frühling wirklich beginnt, sie unterstützen sich gegenseitig in ihrem Revier, mögen aber keine Konkurrenz von anderen Baumarten, es gibt ein Sozialleben aber ebenso Eigentrödler, die lieber für sich stehen, es gibt Mutterbäume die ihren kleinen Zöglingen im Schatten beim Wachsen und Lernen helfen, damit sie nicht zu schnell über ihr Ziel hinausschießen... und einiges mehr. Woran erkennt ein Laie, wie es einem Baum geht? Welche Forstarbeiten sind in einem Wald sinnvoll, welche sollte man lassen? Der Autor räumt auch mit vielen Vorurteilen auf, zeigt Wege zu einer ökologischen Forstwirtschaft und macht klar, dass Bäume nicht über Nacht wachsen, sie nehmen sich noch ihre Zeit, die sie auch brauchen um gegen Schädlinge, Wetterlagen und Konkurrenz angehen zu können, ein Baum der 100 Jahre erreicht ist im „Baumalter“ noch nicht mal erwachsen. Das der Wald ein wichtiges Gut ist, der uns alle zu sauberer Luft verhilft, der uns wieder erdet und auch dem Körper und der Seele eine große Hilfe sein kann, wird in diesem Buch sehr eindrücklich und wunderbar beschrieben. Nach diesem Buch geht man mit viel mehr Respekt und Bewunderung in den Wald, man schaut noch genauer hin und jeder sollte sich für einen besseren Waldbestand einsetzen. Bäume geben kein freies WLAN, aber dafür kühlen sie die Luft, lassen sie duften und spenden Feuchtigkeit, Sauerstoff und reinigen die Schadstoffe heraus – Aspekte, die es wert sind unsere „Klimaanlage“ der Welt zu schützen. Ich empfehle jedem dieses Buch, da jeder wissen sollte wie wichtig, interessant und geheimnisvoll Bäume wirklich sind! Ich bedanke mich beim Randomhouse Verlag, dem Ludwig Verlag sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Können Bäume reden? Haben Bäume ein Gedächtnis? Wie „lebendig“ sind Bäume, wie „lebendig“ ein Wald? Haben Bäume ein Sozialleben? Diese und noch viele Fragen mehr geht der Förster und Naturliebhaber Peter Wohlleben auf den Grund. Denn wenn man bedenkt wie viel wir über das Weltall wissen, aber eigentlich nichts über das Leben im und neben und unter dem Baum, dann ist dies nicht nur erschreckend sondern auch sehr beschämend. Denn Bäume sind mehr als groß, grün und in Gruppen als Wald anzusehen. Peter Wohlleben hat einen sehr angenehmen und interessanten Schreibstil, zeitweise auch mit einem Spritzer Humor was dieses Buch zu einem sehr schönen Leseerlebnis verwandelt. Und man lernt nebenher unheimlich viel über Buchen, Ahorn, Kirsche, Birke, Fichte, Eiche und Co. und merkt sehr schnell – Baum ist nicht gleich Baum. Man lernt einiges über Fotosynthese in der Schule, hier lernt man noch viel mehr. Bäume scheinen viele Dinge abspeichern zu können, ebenso wissen sie wann der Frühling wirklich beginnt, sie unterstützen sich gegenseitig in ihrem Revier, mögen aber keine Konkurrenz von anderen Baumarten, es gibt ein Sozialleben aber ebenso Eigentrödler die lieber für sich stehen, es gibt Mutterbäume die ihre kleinen Zöglinge im Schatten beim Wachsen und Lernen helfen damit sie nicht zu schnell über ihr Ziel hinausschießen... und einiges mehr. Woran erkennt ein Laie wie es einem Baum geht? Welche Forstarbeiten sind in einem Wald sinnvoll, welcher sollte man lassen? Der Autor räumt auch mit vielen Vorurteilen auf, zeigt Wege zu einer ökologischen Forstwirtschaft und macht klar dass Bäume nicht über Nacht wachsen, sie nehmen sich noch ihre Zeit, die sie auch brauchen um gegen Schädlinge, Wetterlagen und Konkurrenz angehen zu können, ein Baum der 100 Jahre erreicht ist im „Baumalter“ noch nicht mal erwachsen. Das der Wald ein wichtiges Gut ist, der uns alle zu sauberer Luft verhilft, der uns wieder erdet und auch dem Körper und Seele eine große Hilfe sein kann wird in diesem Buch sehr eindrücklich und wunderbar beschrieben. Nach diesem Buch geht man mit viel mehr Respekt und Bewunderung in den Wald, man schaut noch genauer hin und jeder sollte sich für einen besseren Waldbestand einsetzen. Bäume geben kein freies WLAN aber dafür kühlen sie die Luft, lassen sie duften und spenden Feuchtigkeit, Sauerstoff und reinigen die Schadstoffe heraus – Aspekte die es wert sind unsere „Klimaanlage“ der Welt zu schützen. Ich empfehle jedem dieses Buch da jeder wissen sollte wie wichtige, interessant und geheimnisvoll Bäume wirklich sind!

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Erster Eindruck beim Hören: Ja, es ist wohl ein Sachbuch. Muss man deswegen aber so sachlich und emotionslos lesen? Die mehr als nüchterne Stimme und Art zu Lesen von Roman Roth war für mich schon gewöhnungsbedürftig. Aber gut – das ging mit der Zeit. Weniger anfreunden konnte ich mich dafür mit dem Inhalt bzw. dem Text an sich. Inhaltlich bin ich ja durchaus mit dem Autor auf einer Linie: wir müssen mit unseren Wäldern sorgsamer umgehen und unbedingt über unseren Tellerrand hinausschauen. Deswegen die Bäume aber zu „vermenschlichen“ ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Zum anderen sind mir zu viele „gehen wir mal davon aus“, „ich bin überzeugt“, „nach meiner Einschätzung“ im Text. Zwar begründet Wohlleben seine Annahmen schon, aber es sind eben nur seine Überlegungen und an wenigen Stellen wirkliche wissenschaftlich fundierte Aussagen. Für Stadtkinder, die in ihrem Leben vielleicht 2-3 Mal im Wald waren und mit der Natur nur so viel am Hut haben, dass sie ihnen Nahrung liefert, mag das Buch die ein oder andere Offenbarung enthalten. Für mich war so gut wie nichts Neues dabei, außer vielleicht ein paar Fakten über den größten Pilz der Welt oder wie viele Arten genau sich auf einem alten Baum tummeln. Wer auch bisher schon mit offenen Augen und Ohren durch Wälder läuft und sich über das ein oder andere Naturphänomen so seine Gedanken macht, wird sich von Wohlleben bestätigt finden, mehr aber auch nicht. Da empfehle ich eher die ein oder andere Dokumentation der BBC. Von mir gibt es 3 Sterne, weil mir die Idee dahinter schon gefällt – den Menschen die Augen zu öffnen für die Wunder der Natur. Aber die Umsetzung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich, hat mich nicht überzeugt. Fazit: Als Aufklärungswerk okay, für Naturfreunde eher weniger erkenntnisreich.

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