Leserstimmen zu
Das geheime Leben der Bäume

Peter Wohlleben

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A must for nature-lover or to become one

Von: Bernd Leigsnering

04.02.2020

After reading this book, no one walks through a forest or other landscape again as he dit before. Even Steven Hawkins will or would have read it with enthusiasm. It should become compulsory reading for everyone, from students to environment ministers...

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Dieses Buch ist für jeden Naturliebhaber, Wanderer oder Forstgänger ein Muss. Das Buch informiert einen nochmals eingehender über die Biologie von Bäumen und das ausgeklügelte Ökosystem eines Waldes. Das Bäume ein Gedächtnis haben, sich um ihren Nachwuchs sorgen, freunde haben und "schreien" wenn sie durstig sind, wird von Peter Wohlleben auf eine interessante Art und Weise dargestellt. Er erklärt zum Beispiel, wie Bäume über ihr Wurzelsystem mit einem Pilz, dem Mykorrhiza, Kontakt aufnehmen können und damit mit anderen Bäumen Informationen austauschen können. Er nennt es das "Wood Wide Web". Wenn sich das für Sie "Unglaublich" anhört, sollten Sie dieses Buch von Peter Wohlleben unbedingt lesen!

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Lesenswert

Von: Ramona aus Nauen

03.12.2019

Ich habe dieses wie auch die anderen Bücher gelesen und kann diese nur empfehlen. Vielleicht kann dieser Autor mit seinen Werken manchen noch die Augen öffnen.

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Können Bäume reden? Haben Bäume ein Gedächtnis? Wie „lebendig“ sind Bäume, wie „lebendig“ ein Wald? Haben Bäume ein Sozialleben? Dieser und noch vielen Fragen mehr geht der Förster und Naturliebhaber Peter Wohlleben auf den Grund. Denn wenn man bedenkt wie viel wir über das Weltall wissen, aber eigentlich nichts über das Leben im und neben und unter dem Baum, dann ist dies nicht nur erschreckend sondern auch sehr beschämend. Denn Bäume sind mehr als groß, grün und in Gruppen als Wald anzusehen. Peter Wohlleben hat einen sehr angenehmen und interessanten Schreibstil, zeitweise auch mit einem Spritzer Humor, was dieses Buch zu einem sehr schönen Leseerlebnis verwandelt. Und man lernt nebenher unheimlich viel über Buchen, Ahorn, Kirsche, Birke, Fichte, Eiche und Co. und merkt sehr schnell – Baum ist nicht gleich Baum. Man lernt einiges über Fotosynthese in der Schule, hier lernt man noch viel mehr. Bäume scheinen viele Dinge abspeichern zu können, ebenso wissen sie, wann der Frühling wirklich beginnt, sie unterstützen sich gegenseitig in ihrem Revier, mögen aber keine Konkurrenz von anderen Baumarten, es gibt ein Sozialleben aber ebenso Eigentrödler, die lieber für sich stehen, es gibt Mutterbäume die ihren kleinen Zöglingen im Schatten beim Wachsen und Lernen helfen, damit sie nicht zu schnell über ihr Ziel hinausschießen... und einiges mehr. Woran erkennt ein Laie, wie es einem Baum geht? Welche Forstarbeiten sind in einem Wald sinnvoll, welche sollte man lassen? Der Autor räumt auch mit vielen Vorurteilen auf, zeigt Wege zu einer ökologischen Forstwirtschaft und macht klar, dass Bäume nicht über Nacht wachsen, sie nehmen sich noch ihre Zeit, die sie auch brauchen um gegen Schädlinge, Wetterlagen und Konkurrenz angehen zu können, ein Baum der 100 Jahre erreicht ist im „Baumalter“ noch nicht mal erwachsen. Das der Wald ein wichtiges Gut ist, der uns alle zu sauberer Luft verhilft, der uns wieder erdet und auch dem Körper und der Seele eine große Hilfe sein kann, wird in diesem Buch sehr eindrücklich und wunderbar beschrieben. Nach diesem Buch geht man mit viel mehr Respekt und Bewunderung in den Wald, man schaut noch genauer hin und jeder sollte sich für einen besseren Waldbestand einsetzen. Bäume geben kein freies WLAN, aber dafür kühlen sie die Luft, lassen sie duften und spenden Feuchtigkeit, Sauerstoff und reinigen die Schadstoffe heraus – Aspekte, die es wert sind unsere „Klimaanlage“ der Welt zu schützen. Ich empfehle jedem dieses Buch, da jeder wissen sollte wie wichtig, interessant und geheimnisvoll Bäume wirklich sind! Ich bedanke mich beim Randomhouse Verlag, dem Ludwig Verlag sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Können Bäume reden? Haben Bäume ein Gedächtnis? Wie „lebendig“ sind Bäume, wie „lebendig“ ein Wald? Haben Bäume ein Sozialleben? Diese und noch viele Fragen mehr geht der Förster und Naturliebhaber Peter Wohlleben auf den Grund. Denn wenn man bedenkt wie viel wir über das Weltall wissen, aber eigentlich nichts über das Leben im und neben und unter dem Baum, dann ist dies nicht nur erschreckend sondern auch sehr beschämend. Denn Bäume sind mehr als groß, grün und in Gruppen als Wald anzusehen. Peter Wohlleben hat einen sehr angenehmen und interessanten Schreibstil, zeitweise auch mit einem Spritzer Humor was dieses Buch zu einem sehr schönen Leseerlebnis verwandelt. Und man lernt nebenher unheimlich viel über Buchen, Ahorn, Kirsche, Birke, Fichte, Eiche und Co. und merkt sehr schnell – Baum ist nicht gleich Baum. Man lernt einiges über Fotosynthese in der Schule, hier lernt man noch viel mehr. Bäume scheinen viele Dinge abspeichern zu können, ebenso wissen sie wann der Frühling wirklich beginnt, sie unterstützen sich gegenseitig in ihrem Revier, mögen aber keine Konkurrenz von anderen Baumarten, es gibt ein Sozialleben aber ebenso Eigentrödler die lieber für sich stehen, es gibt Mutterbäume die ihre kleinen Zöglinge im Schatten beim Wachsen und Lernen helfen damit sie nicht zu schnell über ihr Ziel hinausschießen... und einiges mehr. Woran erkennt ein Laie wie es einem Baum geht? Welche Forstarbeiten sind in einem Wald sinnvoll, welcher sollte man lassen? Der Autor räumt auch mit vielen Vorurteilen auf, zeigt Wege zu einer ökologischen Forstwirtschaft und macht klar dass Bäume nicht über Nacht wachsen, sie nehmen sich noch ihre Zeit, die sie auch brauchen um gegen Schädlinge, Wetterlagen und Konkurrenz angehen zu können, ein Baum der 100 Jahre erreicht ist im „Baumalter“ noch nicht mal erwachsen. Das der Wald ein wichtiges Gut ist, der uns alle zu sauberer Luft verhilft, der uns wieder erdet und auch dem Körper und Seele eine große Hilfe sein kann wird in diesem Buch sehr eindrücklich und wunderbar beschrieben. Nach diesem Buch geht man mit viel mehr Respekt und Bewunderung in den Wald, man schaut noch genauer hin und jeder sollte sich für einen besseren Waldbestand einsetzen. Bäume geben kein freies WLAN aber dafür kühlen sie die Luft, lassen sie duften und spenden Feuchtigkeit, Sauerstoff und reinigen die Schadstoffe heraus – Aspekte die es wert sind unsere „Klimaanlage“ der Welt zu schützen. Ich empfehle jedem dieses Buch da jeder wissen sollte wie wichtige, interessant und geheimnisvoll Bäume wirklich sind!

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Erster Eindruck beim Hören: Ja, es ist wohl ein Sachbuch. Muss man deswegen aber so sachlich und emotionslos lesen? Die mehr als nüchterne Stimme und Art zu Lesen von Roman Roth war für mich schon gewöhnungsbedürftig. Aber gut – das ging mit der Zeit. Weniger anfreunden konnte ich mich dafür mit dem Inhalt bzw. dem Text an sich. Inhaltlich bin ich ja durchaus mit dem Autor auf einer Linie: wir müssen mit unseren Wäldern sorgsamer umgehen und unbedingt über unseren Tellerrand hinausschauen. Deswegen die Bäume aber zu „vermenschlichen“ ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Zum anderen sind mir zu viele „gehen wir mal davon aus“, „ich bin überzeugt“, „nach meiner Einschätzung“ im Text. Zwar begründet Wohlleben seine Annahmen schon, aber es sind eben nur seine Überlegungen und an wenigen Stellen wirkliche wissenschaftlich fundierte Aussagen. Für Stadtkinder, die in ihrem Leben vielleicht 2-3 Mal im Wald waren und mit der Natur nur so viel am Hut haben, dass sie ihnen Nahrung liefert, mag das Buch die ein oder andere Offenbarung enthalten. Für mich war so gut wie nichts Neues dabei, außer vielleicht ein paar Fakten über den größten Pilz der Welt oder wie viele Arten genau sich auf einem alten Baum tummeln. Wer auch bisher schon mit offenen Augen und Ohren durch Wälder läuft und sich über das ein oder andere Naturphänomen so seine Gedanken macht, wird sich von Wohlleben bestätigt finden, mehr aber auch nicht. Da empfehle ich eher die ein oder andere Dokumentation der BBC. Von mir gibt es 3 Sterne, weil mir die Idee dahinter schon gefällt – den Menschen die Augen zu öffnen für die Wunder der Natur. Aber die Umsetzung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich, hat mich nicht überzeugt. Fazit: Als Aufklärungswerk okay, für Naturfreunde eher weniger erkenntnisreich.

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Als Buchbloggerin, deren Seele sich im Wald wohlfühlt, war "Das Geheime Leben der Bäume" für mich interessante Lektüre, sowohl faszinierend als auch erhellend. Ich hab vieles über die Biologie der Bäume erfahren, das ich so noch nicht wusste, z.B. die lange Kinderzeit der Buchen, das unterirdische Netzwerk, über das die Bäume Nährstoffe austauschen und dass die Bäume auch Erfahrungen speichern können. Bäume sind Lebewesen, die auch individuelle Eigenschaften zeigen - nur meistens so langsam, dass wir es nicht wahrnehmen. Der Förster Peter Wohlleben zeigt uns diese Vorgänge auf. Für mich ist es DAS Buch des Jahres und ein wichtiges noch dazu, denn es ruft dazu auf, auch Bäume und das Ökosystem Wald zu respektieren und naturnah, biologisch, und - ja - auch in Würde zu nutzen. https://buchvogel.blogspot.com/2018/11/rezension-das-geheime-leben-der-baume.html

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Vor etwas längerer Zeit entdeckte ich in einer Talkshow eines dritten Programms einen Förster, der davon erzählt, wie gut unsere Wälder vernetzt sind. Ganz unromantisch, unesoterisch, aber ziemlich leidenschaftlich. Als Naturmensch, aufgewachsen zwischen Mischwäldern, in einer Familie, die von der Land- und Forstwirtschaft lebt, hatte dieser Förster namens Peter Wohlleben sofort meine volle Aufmerksamkeit. Ich wusste nicht wenig über den Wald, seine Flora, seine Fauna, aber Wohlleben erzählte dort Dinge, die mir bisher gänzlich unbekannt waren. Wusstest du z.B. dass Laubbäume über ein soziales Netzwerk verfügen? Dass sie in ihrem "Gehirn", das ziemlich viele Daten erfassen kann, nicht nur abspeichern, wenn ein trockenes Jahr stattfindet und dementsprechend mit Verbrauch und Sammlung von Wasservorräten reagieren, sondern dass sie auch noch versuchen ihre Artgenossen zu unterstützen, um sie ebenfalls am Leben zu halten? Kennst du einige der Symbioseartigen Lebensformen, die in Wäldern stattfinden? Weißt du, welchen Schaden das eindeutschen (oder eineuropäern) der Nadelbäume mit sich bringt? Weißt du wie alt eine Buche wird oder mit welchen anderen Gewächsen sie gerne zusammenleben? All das und noch viel mehr bringt uns Peter Wohlleben auf ganz sachliche, aber sehr interessante Form bei. Sein Tonfall ist weder belehrend, noch langweilig, sondern spiegelt die Begeisterung mit, die er für seinen Beruf, für die Natur, aufbringt. Eine Begeisterung, die so ansteckend ist, dass dieses Sachbuch sich liest wie ein Roman. Obwohl ich mich schon immer für den Wald interessiert und dort aufgehalten habe, betrachte ich ihn nun mit anderen Augen. Ein Sachbuch, das Freude macht und nachhallt.

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