Leserstimmen zu
Wie ein Fisch im Baum

Lynda Mullaly Hunt

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Ich liebe diesen Titel. Ich liebe dieses Cover. Und nachdem ich die Geschichte gelesen habe, liebe ich dieses Buch. Allys Geschichte hat mich zum lachen gebracht, hat mich nachdenklich werden lassen und mein Herz mit den verschiedensten Gefühlen überschwemmt. Legasthenie ist ein schwieriges Thema, da viele von uns sich nicht vorstellen können, wie es ist, nicht lesen oder schreiben zu können. Seit ich denken kann ist dieses Problem in unserer Familie allgegenwärtig, da mein Bruder an einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet. Ich konnte mich nie in ihn hineinversetzen, da gerade das Lesen und Schreiben mir immer sehr leicht gefallen ist. Durch dieses Buch verstehe ich ihn um einiges besser und diese Geschichte hätte er damals, als er ca. 11 Jahre alt war, gut gebrauchen können, denn sie macht unglaublich viel Mut. Ich kann gar nicht sagen wie viele Passagen ich aus diesem Buch am liebsten eingerahmt an der Wand hängen haben möchte, denn es sind unzählige. Dieses Buch teilt einem so viel mit: Du kannst etwas schaffen, wenn du es wirklich willst, Du bist nicht dumm, nur weil du andere Wege gehen musst, um etwas zu verstehen und Selbst die größten Köpfe der Menschheit hatten keine Angst davor, Fehler zu machen oder welche zu haben. Ally und Mr. Daniels haben mir gezeigt, dass man niemals alleine mit seinen Problemen, Fehlern und vielen anderen Dingen ist. Es gibt immer jemanden, der dich versteht. Ally ist dabei eine wundervolle Protagonistin, die uns ihre Geschichte aus der Ich-Form erzählt. Dadurch konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie hat ein großes Talent dafür, irrwitzige Vergleiche zu ziehen und Dinge, die wir mit vielen Wörtern umschreiben müssten, direkt mit wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Sie hat ein großes Herz und versucht immer andere zu verstehen. Das Einzige, was sie lernen muss, ist sich selbst zu vertrauen. Auch die anderen Charaktere konnten mich alle auf ihre Art begeistern. Ich wünschte, es würde mehr solcher Mr. Daniels‘ geben, die in jedem Kind etwas Besonderes sehen und niemanden abschreiben, nur weil er in kein Schema passt. Da dieses Buch unter anderem für Kinder geschrieben ist, ist die Sprache und der Aufbau der Geschichte einfach gehalten: kurze Kapitel, kurze Sätze und große Schrift. Aber das Buch ist dennoch wahnsinnig tiefgründig. Es gibt dem Leser so viel, ohne dabei viele Wörter zu gebrauchen. Wie ein Fisch im Baum ist daher ein tolles Buch, um das Thema Legasthenie besser zu verstehen und auch die Menschen, die sich damit jeden Tag rumschlagen. Von mir gibt es dafür eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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Auf dieses Buch war ich besonders gespannt. Einfach weil es eine sehr wichtige Thematik behandelt, mit der sich Menschen tagtäglich auseinandersetzen müssen und man oft nicht sieht, was das Ganze eigentlich in den Betroffenen anrichtet. Legasthenie, wie der Klappentext schon verrät ist eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Mit viel Einfühlungsvermögen und viel Gefühl, breitet die Autorin diese Thematik vor uns aus und offenbart uns dabei, um was es genau geht. Im Zentrum dabei steht die 11jährige Ally. Ein wirklich tolles Mädchen, das mir wirklich sehr nahe ging. Ihre ganzen Emotionen, ihr Leid, ihre Wut und auch ihre Verzweiflung kommen zum Vorschein. Ich konnte mich unheimlich gut in sie hineinversetzen. Ich konnte nachempfinden wie sie sich fühlen muss, was das Ganze in ihrem jungen Körper anstellt. Teilweise habe ich wirklich mit ihr mitgelitten und nach einem Ausweg gesucht. Aber dann, erlebte ich auch Glücksgefühle, Momente voller Liebe und Wärme. Es sind Momente , die das Leben für Ally einfacher machen. Ally hat tagein tagaus, mit ihrer Schwäche zu kämpfen. Es ist ein einziger Drahtseilsakt. Doch es zeigt auch, daß sie sehr intelligent ist. Jeden Tag stellt sie sich der Herausforderung aufs neue und ist bereit zu kämpfen. Dabei geht es nicht nur um die Schule ansich. Es geht auch um die Menschen in ihrem Umfeld und auch, was es mit ihnen anstellt. Es geht um Akzeptanz, Toleranz, aber auch um Freundschaft und Loyalität. Es geht um Rivalität, Missgunst , aber auch um Traurigkeit und Alleinsein. Aber vor allem geht es auch darum, das auch andere Menschen anders sind. Zwar nicht immer so wie Ally, aber es zeigt, daß jeder sein Päckchen zu tragen hat. Es sind einzelne Schicksale, die sehr nahegehen und einfach auch mitten aus dem Leben gegriffen sind. Das machte das Ganze umso authentischer und auch lebendiger. Dabei greift die Autorin verschiedene wichtige Themen auf, die oftmals mitunter doch unterschätzt werden. Doch sie alle haben eins gemeinsam, es muss auf sie aufmerksam gemacht werden. Um zu sehen, was sie wirklich bedeuten und auch um vielleicht Hilfe zu geben. Mr. Daniels ist eine sehr wichtige Person in diesem Buch. Ein Lehrer, der nicht nur sympathisch ist, sondern auch einfühlsam und offen. Er eröffnet neue Horizonte und blickt über den Tellerand hinweg. Er geht einen Weg, den nicht alle sehen und auf den ersten Blick erkennen. Doch wird er damit Erfolg haben? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden inhaliert. Es ging mir so unglaublich nahe. Ich hatte mit meiner Wut und Hilflosigkeit zu kämpfen. Aber auch mit meinen Tränen und den eigenen Emotionen. Ich mag Allys Geschichte unheimlich gern, denn sie erzählt ein sehr bewegenden Lebensweg, in dem nichts unmöglich ist. Ich hatte Momente dabei, da hätte ich sie einfach nur gern in den Arm genommen. Die Spannung ist von vornherein auf hohem Level und ja, ich kam gar nicht mehr zum Luft holen. Es ist tiefgründig, setzt sich mit allem auseinander und schafft es dabei auch noch Wendungen zu offenbaren, die mich wirklich überrascht haben. Ein Buch, das einfach jeder Leser sollte, um einfach auch diese Dinge zu erkennen, die hier offenbart werden. Ich bin wirklich sehr verzaubert, emotional völlig aufgelöst und auch sehr bewegt. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Ally, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und authentisch. Einige sind zwar etwas blass, das macht jedoch bei dem Gesamtprodukt gar nichts. Denn vordergründig geht es um Ally und ihre Geschichte. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Der Schreibstil ist fließend und sehr gefühlvoll, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Fazit: Ein sehr gefühlvolles Buch über eine wichtige Thematik mit der man sich tagein tagaus auseinandersetzten muss. Voller Gefühl, Tiefe und Ernsthaftigkeit erfährt man die Geschichte von Ally. Es macht traurig, glücklich, bringt zum weinen und hat mich einfach insgesamt extrem berührt. Ein Buch, das jeder lesen sollte, um zu sehen, was diese Menschen sehen. Eine klare Leseempfehlung. Für mich ein klares Highlight

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MEINUNG Was soll ich zu diesem Buch schon groß sagen? Klasse! Die Protagonistin ist elf, geht in eine normale Kleinstadtschule, lebt in einer - nach außen hin - gewöhnlichen Familie und ist sehr intelligent - kann aber nicht lesen und richtig schreiben. Zudem wird sie deshalb gemobbt, genau wie andere in ihrer Klasse. Wie man schon ahnt (ich denke, dies ist kaum ein Spoiler^): Lese-Rechtschreib-Schwäche, eine Schwäche, die bestimmt in jeder Klasse einmal vertreten ist, bei mir bisher jedenfalls. Ich persönlich, plus Freundinnen, haben uns öfters gefragt, warum ein Mitschüler mit dieser Schwäche auch in der Oberstufe noch so viel mehr Zeit bei Arbeiten bekommt - sogar in Mathe. Und nun kann ich es vollkommen verstehen. Auch Mobbing wird stark thematisiert, und auch hier hat die Autorin tolle Arbeit geleistet. Und das tolle dabei: Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl einen Ratgeber oder nur Fakten zu lesen, wenn wurde dies sehr, sehr subtil mitgegeben. Dieser Roman ist wirklich klasse. Nicht nur, dass man neue Perspektiven gewinnt, sondern ist er auch was fürs Leserherz. Verschiedene Charaktere, allen voran die Protagonistin, beleben die Geschichte. Es wird mit Klischees gespielt, die keine Klischees sind. Klingt merkwürdig? Lest das Buch, dann versteht ihr es ;-) Da hätten wir z. B. die Klassenzicke, die gemein andere mobbt. Auch Ally aufgrund ihren Schwierigkeiten. Doch man merkt, dass sie auch nur ein Mensch ist. fühlt genauso "wie die Guten". Der Nerd ist nicht bloß ein Nerd, sondern ein Mensch mit Gefühlen. Aber auch Freundinnen sind nicht perfekt, sondern haben auch einen Makel, der aneckt. Kurz: Niemand ist perfekt, und jeder ist perfekt so wie er ist. Kernaussage des Buches meiner Meinung nach, und ein Wert, der öfters vermittelt werden sollte. Und dies merkt man, ohne dass jeder groß seine konkreten Gefühle anspricht, sondern in den kleinen Dingen. In den kleinen Aussagen und Handlungen. Auch zeigt das Buch Kritik an Schulpolitik - anstatt Hintergründe und Ursachen zu erforschen, wird oberflächlich bestraft, ohne irgendetwas zu bewirken. Auch in Hinsicht Mobbing. Der Lehrer, Mr. Daniels, in der Geschichte zeigt, wie man es besser machen kann. Der Schreibstil ist toll. Sehr, sehr viele Vergleiche (manchmal war's vielleicht einer schon zu viel), dadurch aber anschaulich und verständlich, auch für jüngere Leser. Die Kapitel sind kurz, haben passende Überschriften. Ich persönlich habe das Buch an einem Nachmittag durchgesuchtet, habe mit gefühlt. Irgendwie berührt einen der Roman, wobei der ruhigere, nachdenkliche Schreibstil sicher nicht unschuldig ist. Obwohl man nicht viele Rahmensbedingungen erfährt - welche Stadt, welches Land - und sich sehr auf die Schule konzentriert wird, weiß man einfach wo die Geschichte spielt. Sie könnte nämlich überall geschehen. Wieder bravourös von der Autorin gemacht, wenn ihr mich fragt. FAZIT Ein Roman, der neue Perspektiven gibt. Informierend, mitreißend und nachdenklich machend. Innerhalb weniger Stunden durch gelesen,da ich nicht aufhören konnte. Eine tolle Geschichte, die von jedem gelesen werden sollte, zudem werde ich mir die Autorin auf jeden Fall merken und ihr anderes Werk "Ich habe mich nie so leicht gefühlt" ins Auge fassen :-) - Monatshighlight! 5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den cbt Verlag für das besondere Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Meine Meinung Die Geschichte Ally, die Protagonistin, ist elf Jahre alt. Ein Alter, indem es einen wichtig ist dazuzugehören, nicht aufzufallen und einfach normal zu sein. Doch Ally fällt das als Legasthenikerin sehr schwer. Ich habe mich zuvor noch nie mit dieser Krankheit befasst und fand es deshalb umso interessanter die Sichtweise einer solchen Person mitzuerleben. Krankheit ist allerdings nicht ganz das richtige Wort, denn es handelt sich eher um eine Schwäche. Ich persönlich fände es richtig schrecklich nicht richtig lesen und schreiben zu können. Nicht nur weil Lesen eines meiner Lieblingsbeschäftigungen ist, sondern auch weil einem immer und überall Sprache und Schrift begegnet. Auf der Strasse, beim Einkaufen, bei Briefen und natürlich in der Schule. Dass dies nicht so leicht zu verstecken ist, lässt sich ja erahnen und so fällt es auch einigen Mitschülern und Lehrern von Ally auf. Besonders spannend fand ich, dass man so viel über die Lese- und Rechtschreibschwäche erfährt. Wie es sich anfühlt und wie die Protagonistin damit umgeht. Aber auch wie einem geholfen werden kann. Da ich später einmal gerne Lehrerin werden möchte, fand ich es sehr interessant zu erfahren, wie man einer solchen Schülerin helfen könnte. Und wenn wir schon beim Thema Lehrer sind, mir hat der fiktive Unterricht in meinem Kopf super gut gefallen. Da die Geschichte hauptsächlich in der Schule spielt, ist man so natürlich bei einigen Unterrichtslektionen dabei und ich habe tatsächlich auch ein paar neue Dinge dazugelernt, was mich sehr gefreut hat. Die Charaktere Ally war mir auf Anhieb an sympathisch, sie tat mir aber auch etwas Leid und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich mir für sie manchmal etwas mehr Mut und Selbstbewusstsein gewünscht hätte. Eine Schwäche zu haben und dann noch deswegen gemobbt zu werden ist auf alle Fälle nie einfach. Aber hinter dem Buch steckt auf jeden Fall eine Moral, die man sich unbedingt ans Herz legen sollte. Auch ihre beiden Freunde Keisha und Albert haben ihre Stärken und Schwächen, dies ließ die Geschichte sehr realistisch erscheinen. Schließlich ist niemand perfekt. Am meisten mochte ich Mr. Daniels, den Lehrer. Einen besseren könnte man sich tatsächlich nicht vorstellen. Ich wäre gerne zu ihm in die Schule gegangen und wenn ich ihn so mit einigen von meinen Lehrern vergleiche.. Ich fang am besten gar nicht erst an! :D Der Schreibstil Der Schreibstil von Lynda Mullaly Hunt hat mir sehr zugesagt. Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass ich mit dem Buch sehr schnell voran kam. Manchmal musste ich wirklich über die blühende Fantasie der Autorin staunen, wirklich sehr einzigartig. Was mir besonders gut gefallen hat, waren auch die vielen Vergleiche. Ein kleines Beispiel: Aufmerksamkeit brauche ich so wenig wie ein Fisch einen Schnorchel. (S. 16) Mir hat das total gut gefallen und auch gezeigt, wie speziell und eigen die Protagonistin ist. Der Titel Mir gefällt der Titel sehr gut. Er fällt auf, ist außergewöhnlich und konnte mich sofort neugierig machen. Auch passt er sehr gut zur Geschichte, ich hoffe zumindest, dass ich ihn richtig interpretiert habe. Ich bin mir aber sicher, dass einem dabei auch ein gewisser Freiraum gelassen wird. Das Cover Auch das Cover ist mal total was anderes. Darauf zu sehen ist die Protagonistin Ally, die sich unter einer Mütze versteckt. Im Buch hat sie ebenfalls oft erwähnt, dass sie gerne unsichtbar wäre. Ein tolles Cover, sehr passend! Fazit Wer Lust hat, mal etwas völlig anderes zu lesen, dem kann ich diesen Jugendroman auf jeden Fall empfehlen. Gefühle werden sehr schön umschrieben und man erlebt hautnah mit, wie es sich anfühlt, nicht richtig Lesen und Schreiben zu können. Ein tolles Buch!

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Ich mochte Ally vom ersten Moment an. Sie ist anders. Sie steht immer im Abseits. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass sie nicht richtig Lesen und Schreiben kann. Sie ist so clever und mutig und gleichzeitig voller Selbstzweifel. "Ich weiß nicht, warum die Dinge in meinem Kopf auf dem Weg zu meiner Hand verloren gehen." (S. 96) Und trotzdem steht sie jeden Tag auf und geht zur Schule. Für sie ist der Unterricht der reinste Spießroutenlauf. Sie erfindet Ausreden und gibt den Kasper, wenn es sein muss. Sie versucht ihre Schwäche mit allen Mitteln und Tricks zu verbergen. "Stell dir vor, du müsstest jedes Mal, wenn du auf ein Rad steigst, Angst haben, dass die Räder abfallen. Und jedes Mal, wenn du fährst, fallen sie ab. Aber du musst trotzdem damit fahren. Jeden Tag." (S. 158) Als Leserin hat mich Ally an ihrem täglichen Wahnsinn teilhaben lassen. Ich habe mich so oft gefragt, wieso das noch nie jemandem aufgefallen ist. Besonders als Mutter müsste man das doch mitbekommen, denke ich. Schauen wir denn wirklich nicht genau genug hin? Auch als Eltern nicht? Ich habe mit Ally gelitten, wenn sie wieder einmal einer Demütigung ausgesetzt wurde. Und ich habe mit ihr mitgefiebert, wenn es etwas besser lief. Ich habe jeden kleinen Erfolg mit ihr gefeiert. Mr. Daniels ist ein Lehrer, den ich allen Kindern wünschen würde. Locker, humorvoll, verständnisvoll, innovativ und so viel anders, als die Lehrer, die mir in meiner Schulzeit begegnet sind. Einfach toll! Als Ally beginnt, sich mit Keisha und Albert anzufreunden, habe ich mich total für sie gefreut. Ich habe einfach ein Herz für Außenseiter. Apropos Außenseiter... "Du passt nicht dazu. Ich passe nicht dazu. Albert passt auch nicht dazu. Wer bestimmt überhaupt, wer dazupasst?" (S. 159) Keisha ist so wunderbar charakterstark, mutig und loyal. Ich mochte sie. Ebenso Albert, der so ungewollt komisch aber auf der ganzen Linie liebenswert ist. Zusammen mit Ally sind sie ein tolles Trio. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist ebenso wie der Inhalt des Buches für Kinder und Jugendliche im anvisierten Alter absolut geeignet. Es wird sehr deutlich, welchen Einfluss Lehrer auf Schüler haben können, sowohl positiv als auch negativ. Ich habe es genossen, Zeit mit Ally zu verbringen, auch wenn ich in einigen Szenen feuchte Augen hatte. Manchmal war ich traurig, aber meistens einfach nur gerührt. Fazit: Toller Schreibstil und noch tollere Thematik, die hier verarbeitet wird. Eine Geschichte und Protagonistin, die überzeugen und berühren. Ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem empfehle, der etwas Besonderes in Geschichten sucht.,Ich mochte Ally vom ersten Moment an. Sie ist anders. Sie steht immer im Abseits. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass sie nicht richtig Lesen und Schreiben kann. Sie ist so clever und mutig und gleichzeitig voller Selbstzweifel. "Ich weiß nicht, warum die Dinge in meinem Kopf auf dem Weg zu meiner Hand verloren gehen." (S. 96) Und trotzdem steht sie jeden Tag auf und geht zur Schule. Für sie ist der Unterricht der reinste Spießroutenlauf. Sie erfindet Ausreden und gibt den Kasper, wenn es sein muss. Sie versucht ihre Schwäche mit allen Mitteln und Tricks zu verbergen. "Stell dir vor, du müsstest jedes Mal, wenn du auf ein Rad steigst, Angst haben, dass die Räder abfallen. Und jedes Mal, wenn du fährst, fallen sie ab. Aber du musst trotzdem damit fahren. Jeden Tag." (S. 158) Als Leserin hat mich Ally an ihrem täglichen Wahnsinn teilhaben lassen. Ich habe mich so oft gefragt, wieso dasnoch nie jemandem aufgefallen ist. Besonders als Mutter müsste man das doch mitbekommen, denke ich. Schauen wir denn wirklich nicht genau genug hin? Auch als Eltern nicht? Ich habe mit Ally gelitten, wenn sie wieder einmal einer Demütigung ausgesetzt wurde. Und ich habe mit ihr mitgefiebert, wenn es etwas besser lief. Ich habe jeden kleinen Erfolg mit ihr gefeiert. Mr. Daniels ist ein Lehrer, den ich allen Kindern wünschen würde. Locker, humorvoll, verständnisvoll, innovativ und so viel anders, als die Lehrer, die mir in meiner Schulzeit begegnet sind. Einfach toll! Als Ally beginnt, sich mit Keisha und Albert anzufreunden, habe ich mich total für sie gefreut. Ich habe einfach ein Herz für Außenseiter. Apropos Außenseiter... "Du passt nicht dazu. Ich passe nicht dazu. Albert passt auch nicht dazu. Wer bestimmt überhaupt, wer dazupasst?" (S. 159) Keisha ist so wunderbar charakterstark, mutig und loyal. Ich mochte sie. Ebenso Albert, der so ungewollt komisch aber auf der ganzen Linie liebenswert ist. Zusammen mit Ally sind sie ein tolles Trio. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist ebenso wie der Inhalt des Buches für Kinder und Jugendliche im anvisierten Alter absolut geeignet. Es wird sehr deutlich, welchen Einfluss Lehrer auf Schüler haben können, sowohl positiv als auch negativ. Ich habe es genossen, Zeit mit Ally zu verbringen, auch wenn ich in einigen Szenen feuchte Augen hatte. Manchmal war ich traurig, aber meistens einfach nur gerührt. Fazit: Toller Schreibstil und noch tollere Thematik, die hier verarbeitet wird. Eine Geschichte undProtagonistin, die überzeugen und berühren. Ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem empfehle, der etwas Besonderes in Geschichten sucht.

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Die elfjährige Ally gilt in ihrer Schule als Einzelgängerin. Mehrmals in der Woche wird sie zur Rektorin geschickt, weil auch ihre Lehrer nicht mit ihr zurechtkommen. Dabei will Ally nur um jeden Preis ihr Geheimnis vor den Lehrern, und auch vor ihren Mitschülern in der Klasse, bewahren und zwar, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Sie schämt sich furchtbar, hält sich selbst für eine Versagerin und will sich niemandem anvertrauen. Doch plötzlich ändert sich alles, als Ally einen neuen Klassenlehrer bekommt. Mr. Daniels schickt sie nicht zur Rektorin, obwohl Ally ihn am Anfang genug Gründe dafür liefert. Nach und nach gelingt es Mr. Daniels dann doch ihr Vertrauen zu gewinnen und er findet heraus, dass die hochintelligente Ally Legasthenikerin ist. Endlich begreift Ally, dass es gar nicht so schlimm ist aus der Masse heraus zu stechen und etwas Besonderes zu sein. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Keisha und Albert setzt sie schließlich sogar die mobbende Klassenkönigin Shay schachmatt... "Jeder ist auf seine Weise klug. Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm." Immer mehr habe ich mich, in meiner Begeisterung für das geschriebene Wort, der Suche verschrieben besondere Bücher zu finden. Diese Bücher, die ganz sicher nicht auf irgendwelchen Bestsellerlisten stehen, sondern die irgendwo in der Ecke im Buchregal warten und die man nicht sofort registriert. Möglicherweise geht man auch an ihnen vorbei, weil man den zweiten Blick dann doch nicht riskiert. Und das ist so furchtbar schade, fast schon traurig, denn so fallen viele wundervolle Geschichten durch das Raster. Geschichten, die eine nicht erklärbare Besonderheit ausstrahlen, obwohl man noch keine einzige Seite gelesen hat und man doch ahnt: "Das könnte wieder so ein Schatz sein". Eine Bloggerkollegin, Jacquelin von bookaholic. hat diese Geschichten einmal als 'Mehr Bücher' betitelt und eine treffende Bezeichnung gibt es nicht. 'Mehr Bücher' sind solche, die zwischen den Zeilen so viel stehen haben. 'Mehr-Bücher' sind solche, die man in die Welt hinaustragen möchte, weil man das dringende Bedürfnis verspürt, dass sie noch viel mehr Menschen lesen sollten. Man kann sich sicherlich denken, dass "Wie ein Fisch im Baum" zu diesen 'Mehr Büchern' gehört. Die Geschichte von Ally, geschrieben von Lynda Mullaly Hunt, ist möglicherweise genau dieses Buch, das unten links in der Ecke vom Buchregal in der Buchhandlung steht und dann übersehen wird. Aber genau deswegen schreibe ich auch so gerne über diese Art von Büchern, um ihnen zumindest eine kleine Plattform zu geben, um doch nicht übersehen zu werden. Ally ist großartig! Hätte ich so ein Mädchen früher in der Klasse gehabt, ich hätte alles getan, damit wir beide Freundinnen werden. Das wirklich Schlimme an der Sache ist aber, dass Ally gar nicht erkennt, dass gerade ihre Besonderheit sie zu diesem wundervollen Menschen macht, der sie ist. Völlig verunsichert nimmt sie den Spott und die Sticheleien ihrer Klassenkameraden in Kauf, um bloß ihr Geheimnis zu bewahren. Aber glücklicherweise gibt es Mr. Daniels, der Inbegriff des coolen und lockeren Lehrers, den wir früher alle gerne haben wollten. Doch Mr. Daniels gibt eben auch nicht nach. Er erkennt, dass das Besondere in Ally eben nicht dazu führen sollte sie regelmäßig abzuschieben, sondern ihr klar zu machen, dass ihre Besonderheit sie als Menschen ausmacht. Natürlich tauchen solche Lehrerfiguren in der Realität selten bis überhaupt nicht auf und deswegen ist "Wie ein Fisch im Baum" möglicherweise auch ein Buch für angehende Lehrer. Angehende Lehrer, die vielleicht auch so sein wollen wie Mr. Daniels, denn wir können wirklich nicht genug Typen wie Mr. Daniels in unseren Schulen haben. Aber "Wie ein Fisch im Baum" ist auch etwas für dich und mich, weil hier ein elfjähriges Mädchen auf wundervolle Art und Weise lernt, was es bedeutet zu sich selbst zu stehen und da könnte sich manch ein Erwachsener noch eine Scheibe von abschneiden. Also: Unbedingt stehen bleiben. Den zweiten Blick riskieren. Und lesen.

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Kurzbeschreibung Ally ist elf Jahre alt und eine Einzelgängerin. An der Schule ist sie als Freak bekannt und den Lehrern ein Dorn im Auge. Dabei geht es Ally nur um eins: Um jeden Preis ihr Geheimnis zu wahren – sie kann weder lesen noch schreiben. Da kommt ein neuer Lehrer in die Klasse, Mr. Daniels. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern beobachtet er Ally genau und findet bald heraus, dass Ally an einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet und gleichzeitig hochintelligent ist. Langsam lernt Ally, ihm zu vertrauen und schließt nebenbei Freundschaft mit zwei anderen Außenseitern. Gemeinsam widersetzen sie sich mutig dem Mobbing ... Meinung Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch einen Blog geworden. Mir gefiel sofort das Cover und der Klappentext hörte sich interessant an. Ein solches Thema war bestimmt nicht leicht gut rüber zu bringen, aber die Autorin hat dies richtig gut gemacht. Sofort war ich mitten in der Geschichte drin und merkte sofort, dass dies ein sehr emotionales Buch werden würde. So war es dann auch. Viele Emotionen und Gefühle flossen in den Plot ein, alles aber wohl dosiert und genau immer zum richtigen Zeitpunkt. Nichts erschien kitschig oder flapsig. Der Plot entwickelte sich langsam und einfühlsam. Das Thema Legasthenie und das dadurch entstandene Mobbing wurde mit Vorsicht angegangen und dementsprechend ausgebaut. So wie im Buch beschrieben, denke ich, geht es heutzutage öfters zu. Nur das es im wirklichen Leben höchstwahrscheinlich nicht viele solche tolle Lehrer gibt, die einem wirklich helfen. Ich bekam Einblick in das Leben von Ally mit allen Höhen und Tiefen. Mehr über den Inhalt möchte ich nicht verraten, denn jeder sollte mit diesem Werk selber mitfühlen und sich mitfreuen. Der Hauptcharakter der Ally hat sofort bei mir Sympathiepunkte gesammelt. Er ist sie verunsichert, fühlt sich alleine und wirkt rebellisch, nur um sich selbst zu schützen, aber im Laufe der Geschichte und durch die gute Arbeit ihres Lehres, kommt sie aus sich heraus und entwickelt sich zu einem tollen und fröhlichem Mädchen, dass sich auch etwas zutraut. Aber auch die Nebencharaktere wurden gut in Szene gesetzt, allerdings von einigen hätte ich mir etwas mehr Präsenz gewünscht. Die Umgebungsbeschreibungen waren leider auch nur ok, hätte auch mehr sein können. Ansonsten aber war dieses Werk ein echt tolles Jugendbuch. Sehr einfühlsam, emotionsgewaltig und vom Schreibstil her leicht zu lesen. Die Kapitell wurden kurz gehalten und die Schriftgröße war gemäß eines Jugendbuches. Das empfohlene Alter vom Hersteller ab 12 Jahren finde ich gut. Dennoch können es Erwachsene genauso lesen, wie die jüngere Generation. Fazit "Wie ein Fisch im Baum" konnte mich überzeugen. Es ist sehr emotional und dennoch einfühlsam. Die Charaktere waren gut und die ganze Geschichte real und authentisch. Ich vergebe somit sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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"Wie ein Fisch im Baum" ist ein Kinder - und Jugendbuch mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" Ich war wirklich ganz verzaubert von der Story, die mich schon alleine durch das Cover komplett für sich eingenommen hatte. Ein junges Mädchen, welches sich scheinbar unter ihrer Mütze versteckt, um nicht gesehen zu werden? Allys größte Schwäche ist, nicht lesen zu können und dieses bringt ihr immer wieder große Schwierigkeiten ein. So macht sich Ally automatisch zur Außenseiterin und dabei liegt dies meiner Meinung nach auch in der Aufmerksamkeit ihrer Lehrer_innen, aber scheinbar sind diese zu oberflächlich, um genauer hinzusehen. Es werden lieber regelmäßig Sanktionen ausgesprochen und dem Kind dadurch nicht geholfen. Ich hätte Ally am liebsten regelmäßig in den Arm genommen, denn Mobbing und die seelische Einsamkeit, die damit verbunden war, traf mich zutiefst. "Weißt du, ein weiser Mann sagte einmal: "Jeder ist auf seine Art klug. Aber wenn du einem Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist."Zitat aus dem Buch Seite 180 Es gab aber einen Ausweg aus der Mobbingfalle und die kam mit einem Lehrerwechsel. Mr. Daniels sieht genauer hin und versucht nun, Ally zur Offenheit zu bewegen, damit er sie unterstützen kann. Er tut dies auf ganz besonders liebevolle Art und Weise, dass sich Ally irgendwann überwindet und ihre Schwäche bestätigt. Man merkt Mr. Daniels an, dass er ein äußerst sensibler Mensch ist und die Kinder, die er unterrichtet am Herzen liegen. Ich würde den Lehrerberuf nicht abwerten, aber manchmal gibt es eben auch unter ihnen darunter ganz Besondere Exemplare, die sich von anderen abheben können. Solch einer ist Mr. Daniels und damit genau der Lehrer den Ally benötigt, um aus sich herauszukommen und eine eigene innere Wandlung zu erleben. Zum Heulen schön! Definitiv eine Leseempfehlung an ein Kinder - und Jugendbuch, welches nicht nur eine bezaubernde Story erzählt, sondern auch durch das Lesen zwischen den Zeilen absolut wertvoll ist.

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