Leserstimmen zu
Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß

Wladimir Kaminer

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Mit Wladimir Kaminers Frau Olga wird es nie langweilig. Egal ob es um das Willkommenheißen vom hühnermordenden Marder geht, um sündhaft teure Servietten, die nie herausgeholt werden oder um geklaute Pflanzen, die beinahe eine politische Veranstaltung sprengen - Olgas Taten und Erlebnisse sind immer eine Erzählung wert. Und an ausgewählten davon lässt Wladimir Kaminer seine Leserschaft nun teilhaben. Kaminer gilt als DER Russland-Experte, der den Deutschen auf humorvolle Weise Einblicke in die russische Seele und Kuriositäten des russischen Alltagslebens gibt. Dutzende Bücher hat er bereits veröffentlicht ("Russendisko" ist da wohl das bekannteste) und mit "Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß", zeigt er uns nun, wie seine Frau und viele andere russische Frauen ticken. Und ich muss sagen, ich fand es sehr unterhaltsam - und hab dabei auch noch viel gelernt. Das Buch besteht aus kurzen Episoden, in denen Kaminer Einblick in Szenen aus dem privaten Ehehaus gibt, sei es die erste gemeinsame Wohnung in Berlin oder das Haus auf dem Brandenburger Land. In diesen kurzen Erzählungen geht es um kuriose Erlebnisse auf politischen Veranstaltungen, um den Besuch von Olgas wurstverrückter Mutter oder die Eigenarten der Einwohner der russischen Insel Sachalin, zu denen auch Olga gehört. Ich muss gestehen, über die russische Kultur weiß ich kaum etwas, und bin daher umso dankbarer für dieses Buch hier. Es gibt einem nämlich jede Menge Einblicke in die russische Kultur und Seele und so habe ich beim Lesen doch einiges gelernt. Und das auf wirklich unterhaltsame, einprägsame Art. Aber nicht nur über die Russen, sondern auch über die Deutschen, denn deutsche und russische Kultur geraten hier immer wieder in ein humorvolle Spannungsfeld und so sind mir auch einige einheimische Eigenarten vor Augen geführt worden. Der Wunderraum Verlag überzeugt mich ja immer wieder mit einzigartigen Büchern, und damit sind die Episoden aus dem Leben der Frau an Kaminer Seite hier genau richtig aufgehoben. Sie sind charmant und kurzweilig, lehrreich und unterhaltsam. Und so wird mein erstes Buch von Wladimir Kaminer bestimmt nicht das letzte gewesen sein.

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Wer bereits Bücher von Wladimir Kaminer gelesen hat, der weiß bereits, was er hier bekommen wird. In der Vergangenheit gab es bereits Bücher mit Geschichten über seine Mutter, ebenso wie über seine Kinder und auch die Schwiegermutter geschrieben hat, ist nun halt seine Frau dran. In diesem Buch finden sich zahlreiche kurze Geschichten, die Kaminer in einer super-lockeren und sehr amüsanten Art erzählt. Sie alle sind aus dem Leben, dem Alltag gegriffen und haben mit seiner Frau zu tun und alles was um sie herum wichtig ist und mit ihr zu tun hat. Kaminer erzählt sowohl über die diversen Macken seiner Frau, als auch ganz konkrete Dinge. Dabei erfährt man als Leser eine Menge über Olga, wie seine Frau heißt. Er wird dabei aber niemals bloßstellend, sondern erzählt immer amüsant, aber dennoch voller Respekt. Man könnte es glatt als kleine Liebeserklärung an seine Frau auffassen. Ich würde ja gerne noch mehr darüber schreiben, aber inhaltlich wäre alles weitere ein Spoiler und außerdem muss man sich selbst auf dieses Buch und die Geschichten einlassen. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und ich habe die Lektüre sehr genossen! Fazit Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß von Wladimir Kaminer ist eine tolle Sammlung kleiner, aus dem Alltag gegriffener Geschichten über Olga, der Frau des Autors. Es ist amüsant die Gedanken von Kaminer über seine Frau zu verfolgen und hat sich gut lesen lassen. Ich mochte diese kleinen Geschichten sehr – Leseempfehlung!

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