Leserstimmen zu
Die Gabe des Himmels

Daniel Wolf

Die Fleury-Serie (4)

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Ganz gut aber....

Von: Nona

27.10.2018

An sich ist das Buch sehr gut geschrieben. Leider fehlten die vorherigen Bücher um richtig zu wissen um was es geht. Leider hab ich es nicht komplett durch gelesen..

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Dies ist bereits der vierte Band um die Kaufmannsfamilie Fleury. Seit sich die Familie Ende des 12. Jahrhunderts in Varennes-Saint-Jacques angesiedelt hat, sind mittlerweile über 160 Jahre vergangen. Da es nicht zwingend notwendig ist, die Geschichte der Vorfahren zu kennen, kann man diesen Band auch sehr gut für sich lesen. Von den beiden Brüdern der aktuellen Generation der Fleurys ist nur noch César als Kaufmann tätig und versucht, den Besitz der Familie zu erhalten, was ihm gar nicht leicht fällt, denn der Vater, der ehemals das Familienunternehmen führte, hat sich aus dem Geschäft zurückgezogen und ganz der Kirche verschrieben. Seine Art, in Form von großzügigen Spenden für seine früheren Sünden zu büßen, bringt die Firma in arge Bedrängnis. Césars Bruder Adrianus ist angehender Medicus und fällt mit seiner Berufswahl bei der Familie Fleury aus dem Rahmen. Er ist der wichtigste Charakter in diesem Roman, zusammen mit der Jüdin Léa, die im Judenviertel die Apotheke ihres Vaters betreibt und Heilerin ist. In Varennes gibt es viele Probleme, denn die einfache Bevölkerung, die Mitglieder der Zünfte, rebellieren gegen zu niedrige Löhne und Unterdrückung. Wie so oft, so wird auch hier den Juden der schwarze Peter zugeschoben. Sie werden für alles verantwortlich gemacht und ständig mit Neid und Anfeindungen konfrontiert. Unter Varennes‘ Bevölkerung brodelt es. Als dann eine Gruppe Flagellanten in der Stadt auftaucht, unter Führung eines ehemaligen Bürgers Varennes‘, der einst aus der Stadt verbannt worden war, eskaliert die Situation, und dann kommt noch der schwarze Tod und hält reiche Ernte. Adrianus und Lea führen einen verzweifelten Kampf gegen die Krankheit, aber können sie sich und ihre Lieben retten? Mit über 950 Seiten ist dieses Buch ein ganz schöner Wälzer. Die Handlung umfasst die Jahre 1331 bis 1349. Auch wenn die Stadt Varennes und ihre Bewohner fiktiv sind, so spielt sehr viel historisches Wissen in die Handlung hinein. Daniel Wolf hat die Zeit und ihre besonderen Themen auch diesmal wieder sehr sorgfältig recherchiert und bietet mit diesem Buch einen lebendigen Eindruck des 14. Jahrhunderts. Es kommen viele brisante Themen zur Sprache, die damals aktuell waren. Wie bereits erwähnt, geht es im Buch unter anderem um Judenhass, die Unterdrückung des einfachen Volkes, um die Flagellantenbewegung und um die damalige Geißel der Menschheit: die Pest. Der gute, flüssige Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten „fliegen“. Durch ausführliche Erläuterungen kann man die Probleme der Menschen gut nachvollziehen. Adrianus und Lèa sind wahre Sympathieträger, und sie haben,neben all den offiziellen Konflikten, auch noch ganz private Sorgen, denn hier geht es um eine verbotene Liebe. Es gibt noch einige Menschen in Varennes, die mit Herz und Verstand bei der Sache sind. Die meisten wirkten auf mich sehr authentisch. Nur bei Josselin habe ich manchmal gezweifelt, ob denn ein Mensch wirklich so verbohrt und blind für die Tatsachen sein konnte. Aber er war damit ja nicht allein, und im Verlauf der Geschichte erlebt man wieder einmal das Phänomen der Massenhysterie, von der man sich als vernünftig denkender Mensch wundert, wie es zu derartigen Ausschreitungen kommen kann. Aber die Menschheitsgeschichte hat gezeigt, dass es doch immer wieder, bis in die heutige Zeit, zu solch idiotischen Vorgängen kommt. Alles in allem ist auch Band Vier wieder ein Pageturner vom Feinsten. Ich habe den Roman abwechselnd gelesen und als Hörbuch gehört, und beide Varianten haben mir ausgezeichnet gefallen. Das ungekürzte Hörbuch wird von Johannes Steck sehr lebendig und ausdrucksvoll gesprochen,und es kam bei mir immer dann zum Einsatz, wenn ich gerade keine Hand frei hatte, um das dicke Buch zu halten. Ich kann beide Möglichkeiten, diesen Roman zu genießen, uneingeschränkt empfehlen.

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Grandios

Von: Taehti77

15.08.2018

Mittendrin statt nur dabei. Die Gabe des Hinmels hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich würde wetten, dass es jedem, der historische Romane zu schätzen weiss, genauso geht.

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Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jacques zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes, und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt ... Vita : Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt« und »Das Gold des Meeres« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer. Daniel Wolf nimmt uns im 4.Band der Fleury-Serie mit ins Jahr 1346. Wir lernen Adrianus Fleury, einen Studenten der Medizin kennen. Durch unglückliche Umstände wird er der Universität in Montpellier verwiesen. Adrianus, der bei dem Wundarzt Herve Laxart eine Unterkunft gefunden hat, geht diesem als Gehilfe zur Hand. Als Herve eine Pilgerreise antreten will, beschließt Adrianus nach Hause zurückzukehren und in Varennes-Saint-Jacques selbstständig als Wundarzt zu arbeiten. Da Adrianus aus einer angesehenen Familie kommt, wird sein Ansinnen mit Argwohn aufgenommen. Die Zunft beschließt, dass er seine Mutzeit von etwa 2 Jahren bei dem Wundarzt Jacques als Geselle ableistet. Zeitgleich lernen wir die jüdische Heilerin Lea kennen, die mit ihrem Vater eine Apotheke im abgegrenzten jüdischen Teil der Stadt betreibt. Nach und nach kommen sich Lea und Adrianus näher, aber die Beziehung muss streng geheim bleiben, denn Verbindungen zwischen Juden und Christen sind bei Strafe verboten. Als dann aber die Pest in Varennes ausbricht und fast alle fähigen Heiler und Ärzte verschwinden, arbeiten die beiden Hand in Hand zusammen, um die schreckliche Seuche zu bekämpfen. Beeindruckend waren die Kenntnisse um die Heilkraft vieler Kräuter und Pflanzen. So verwendet Adrianus einen sogenannten Schlafschwamm zur Betäubung des Patienten. Viele Erkenntnisse über die Wirkweise von Heilpflanzen haben sich über die Jahrhunderte bewährt und werden heute noch in ähnlicher Form angewendet. Daniel Wolf entführt den Leser in eine völlig fremde Welt. Wir lernen die Kenntnisse der Mediziner des 14.Jahrhunderts kennen, so z.B. die Vier- Säfte-Lehre und ähnliches. Auch der Aderlass war zu dieser Zeit eine bewährte Maßnahme zur Linderung fast aller Leiden. Natürlich dürfen in einem historischen Roman auch Intrigen und die tägliche Stadtpolitik, insbesondere die Machenschaften der Zünfte, nicht fehlen. Mir waren die Protagonisten Lea und Adrianus von Anfang an sehr sympathisch, als Gegenspieler lernen wir den ehemaligen Zunftmeister Luc kennen und fürchten. Nach vielen Intrigen und Schandtaten gebrandmarkt und aus der Stadt verstoßen, kehrt Luc ein Jahr später als Anführer der Flagellantenbewegung nach Varennes-Saint-Jacques zurück. Uns Lesern wird spätestens bei seiner Hetzrede gegen die Juden seine Gefährlichkeit bewusst. Ich habe die fast 1000 Seiten nur so verschlungen und werde mir auf jeden Fall auch noch die drei Vorgängerbände besorgen. Wer einen richtig tollen Schmöker für lange Sommertage sucht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ein Glossar am Ende erklärt die wichtigsten Begriffe. Leider habe ich dies erst nach Beendigung des Buches entdeckt :-)))))). Ich vergebe natürlich die Höchstbewertung von 5 Sternen für diesen tollen Pageturner !!!!! Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Die Gabe des Himmels von Daniel Wolf Inhalt: Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jacques zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes, und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt ... Cover: Ein typisches Cover für einen historischen Roman. Momentan sehen die irgendwie alle gleich aus. Meinung: Da der Schreibstil recht locker gehalten wurde, war der Einstieg in diesen Wälzer überhaupt kein Problem. Die Sätze fliessen nur so dahin, so dass es wirklich Spaß macht dem Leben dund Treiben der Familie Fleury, speziell Adrien ( Adrianus ) zu folgen. Da ich die vorherigen Teile nicht gelesen hatte ( habe mir aber nun alle vorherigen Teile zugelegt ), hatte ich zunächst Bedenken, ob ich der Geschichte überhaupt ohne Weiters folgen könnte. Aber wie sich herausstellte, waren meine Bedenken überflüssig. Denn jedes Buch handelt von einer anderen Generation der Familie Fleury, mit ihren eigenen Problemen und den Widrigkeiten des jeweiligen Jahrhunderts. In diesem historischen Roman werden die typischen Probleme der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten des 14. Jahrhunderts, fantastisch aufgezeigt und genauestens beschrieben. Der Roman ist sehr gut recherchiert und unterhaltsam umgesetzt. Die Probleme der damaligen Städte werden dargelegt. Leere Stadtkassen trotz hoher Steuern, wegen der Verschwendungs- und Geltungssucht der Patrizier, der ständige Kampf des Proletariats gegen die Obrigkeiten und die Ungerechtigkeiten im Allgemeinen, die Pest hält Einzug und dezimiert die Bevölkerung in Europa um ein Vielfaches und die Probleme der Juden in Varennes ( und auch anderswo), ihre Ausgrenzung durch die Christen und die ständigen Schuldigen für alles Schlechte dieser Welt. Überhaupt wird hier der religiöse Wahn und seine desaströsen Auswirkungen derart glaubhaft dargestellt, dass sich mir so manches Mal die Nackenhaare, über die Verblendung und die Borniertheit dieser Menschen, aufstellten. Alle diese Themen in einem Buch vereint und darin eingebettet eine kleine, aber unmögliche Liebesgeschichte zwischen einem Christen und einer Jüdin. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Hier gibt es schon eine klischeehafte Einteilung von Gut und Böse, aber einige Charaktere dürfen sich auch weiterentwickeln oder als geläutert betrachtetet werden, um dann eine Persönlichkeitsentwicklung durchzumachen und gerade die gesunde Mischung empfinde ich als sehr gelungen. Der Schreibstil ist, wie schon angedeutet, eine wahre Freude. Sehr flüssig zu lesen, unglaublich unterhaltsam geschrieben. Ich habe überhaupt keine Längen bemerkt und das soll bei einem historischen Roman von fast 1000 Seiten, schon etwas heißen. Tatsächlich hatte ich den dicken Schinken schneller durchgelesen, als ich dachte. Fazit: Historische Romanelese ich eher selten, da mir die meisten zu öde sind, aber dieser hier hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte um die Familie Fleury ist sehr einnehmend und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Empfehlung: Kann ich uneingeschränkt Fans von Historischen Romanen empfehlen und Lesern, die vielleicht mal dieses Genre ausprobieren möchte. Von mir gibt's: 5 von 5 Sternen

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Nachdem ich die ersten drei Bände der Fleury-Saga geliebt und verschlungen habe, war klar, dass ich Daniel Wolfs neustes Werk Die Gabe des Himmels auch unbedingt lesen muss. Dabei konnte Band vier meine Erwartungen vollkommen erfüllen. Daniel Wolfs Die Gabe des Himmels ist ein authentischer historischer Roman Was mir bei historischen Romanen ja immer besonders wichtig ist, ist die Authentizität. Das bedeutet für mich vor allem, dass das Setting passend zur dargestellten Zeit kreiert wird, Sprache und Beschreibungen dazu passen und auch historische Ereignisse eingebunden werden. Dass Daniel Wolf diese Kunst sehr gut beherrscht, konnten schon die drei Vorgängerbücher beweisen. In Band vier steht der junge Medicus Adrien de Fleury im Mittelpunkt der Handlung, der in Varennes gegen die Pest ankämpft. Das Gesamtbild nicht nur der Pestepidemie, sondern auch des Berufs des Heilers im Mittelalter ist sehr treffend dargestellt. Daniel Wolf hat – wie wir es von ihm gewohnt sind – sehr gewissenhaft nach Quellen zu Heilmethoden der Pest recherchiert. Das Figurenpersonal ist gewohnt groß, aber sehr liebevoll gestaltet, wobei die Hauptfiguren natürlich ein wenig detaillierter dargestellt sind, als Nebenfiguren. Vor allem die Spannungen zwischen Christen und Juden zur Zeiten der Pest wurden sehr akkurat dargestellt, ohne moralische Bewertung und ohne dabei diskriminierend zu sein. Denn während Léa als Jüdin von den meisten Christin geschnitten wird, bricht Adrien mehr als nur einmal eine Lanze für sie. Wie schon bei den vorangegangenen Büchern auch, liegt der Fokus des Romans auf einem Mitglied der Familie Fleury. Was mir an diesem Band so gut gefallen hat, war, dass wir als Leser einen Fleury auf Abwegen begleiten. Denn anders als seine Vorfahren hat Adrien es nicht so mit dem Handel. Das kennen wir zwar schon von Michels Sohn Remy, allerdings nicht so ausgeprägt. Vor allem die Beziehung zu Léa und das sehr vielversprechende wie offene Ende lässt mich noch einiges erwarten. Schön fand ich, dass der Großteil der Handlung – abgesehen von einigen Kapiteln – in Varennes spielte. Denn ich muss schon zugeben, dass mir die kleine fiktive Stadt mit all ihren Figuren, Ereignissen und Eigenheiten ans Herz gewachsen ist. Sprachlich war Die Gabe des Himmels wieder großes Kino. Daniel Wolf schafft es, Ortsbeschreibungen anschaulich, detailliert und spannend zu gestalten, ohne zu ausschweifend zu werden. Die Wortwahl ist weder modern noch antiquiert und passt für mich perfekt zur dargestellten Zeit. Auch die Darstellung von mittelalterlichen Verhältnissen ist für mich gut getroffen, da hier keine Stereotypen des Mittelalters vorgestellt werden. Auch medizinische Aspekte der Zeit wurden gut getroffen, große Schriftgelehrte namentlich eingearbeitet – was mich sehr gefreut hat. Ihr merkt es, ich bin wieder einmal rundherum glücklich mit Die Gabe des Himmels. Ich bin sehr gespannt darauf, auf welche Abenteuer uns Daniel Wolf in seiner Fleury-Saga noch entführt.

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Beeindruckend

Von: Martina B.

21.06.2018

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, konnte es kaum aus der Hand legen. Auch wenn es ein historischer Roman ist, sind die aktuellen Bezüge unübersehbar. Irgendeinen Sündenbock braucht man immer, Epidemien , neue Krankheiten oder Naturkatastrophen gibt es auch heute immer und selbsternannte Messias auch. Fachleute, die neuen Methoden skeptisch gegenüber stehen und sich in einem erlesenen Kreis für etwas besseres halten. Eigentlich hat die Menschheit in den letzten Jahrhunderten nicht viel dazu gelernt, zumindest in Bezug was man aus Fehlern lernen kann. Die damalige Lebenssituation wird anschaulich beschrieben und man fühlt und leidet mit den beiden Hauptpersonen.

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Wir steigen in dieser Fortsetzung - die man aber gut und gern auch separat und losgelöst von den Vorgängern lesen kann - im Jahr 1346 in die Handlung ein. Adrien de Fleury will Medicus werden, allerdings ist er nicht damit einverstanden, wie man ihm an der Universität Wissen vermittelt, es ist ihm zu einseitig - so ist er auch nicht allzu traurig, als er wegen eines Vorfalls vorzeitig, die Prüfungen waren nicht mehr weit, in Unehren entlassen wird. Er kehrt nach Hause zurück, der Vater geht in einen Orden, es ist nichts mehr wie es war, es passiert viel, wir lernen den Bruder und seine Familie kennen, lernen die Frau kennen, die Adrien in sein Herz schließt .... Allerdings kann erst einmal aus dieser Liebe nichts werden ... warum ? Das verrate ich nicht, lest selbst ... Im Verlauf des Buches gibt es Auf und Ab - Liebe, Machtspielchen, Intrigen und Krankheiten, die schlimmste Krankheit damals überhaupt hällt Einzug und Adrien versucht, sie zu bekämpfen ... Schafft er es ??? Das Mittelalter lebt auf, Wolf schafft es auch mit diesem historischen Roman um die Familie in Varennes wieder einmal, diese Zeit lebendig werden zu lassen. Ich fühlte mich wohl in die Handlung - wurde kurzweilig und spannend unterhalten und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Schicksalhaft möchte man sagen, spinnt sich alles durch diese Handlung - die Charaktere werden in ihren Handlungen sehr gut beschrieben und die Schreibweise des Autors passt perfekt zum Mittelalter und zum Genre historischer Roman, man fühlt sich bildhaft unterhalten, ich könnte mir sehr gut eine Verfilmung vorstellen, wobei schon das Buch wie ein Film vor meinem geistigen Auge vorbeizog. Super genial - gern mehr !!!

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