Leserstimmen zu
Die Spur der Schatten

James Oswald

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War mal was anderes

Von: Lea

18.08.2015

Zwei gut geschriebene Kurzkrimis, bei denen mich einer inhaltlich überzeugt hat und der andere nicht. Auf jeden Fall war es mal etwas anderes zum Lesen. --- Der erste Kurzkrimi war sehr gut geschrieben: Die Geschichte, die sich um den Jungen in „Böse Folgen“ dreht, hat mich richtig gepackt und ich war enttäuscht, als ich den letzten Satz des Buches gelesen habe. Ich finde, dass man aus dieser Geschichte ein eigenes Buch entwickeln kann. Es enthielt viel Spannung und fesselte bis zum Ende. Der junge Mann war anders als gleichaltrige Jugendliche. Er verdiente sich sein Geld nicht etwa beim Zeitungsaustragen, wie vielleicht die junge Frau vier Straßen bzw. der junge Mann zwei Läden weiter, der sich etwa in einem kleinen Supermarkt sein Taschengeld aufbesserte. Der junge, unbekannte Mann, verdiente sein Geld auf der Straße als Stricher. Detective Inspector Anthony McLean wurde zu einem Tatort gerufen, wo besagter junger Mann tot - und von Müll umgeben - gefunden wurde. Sofort ging der Inspector von einem Mord aus, aber sicher war sich niemand, denn was sie noch viel mehr zu schaffen machte, war die Tatsache, dass niemand die Identität des Jungen herausfand. So begann die Polizei nach der Identität des Jungen zu suchen und dabei stießen sie auf einen Kinderpornring. Doch wer war denn nun der Junge? --- Wie bereits zu Beginn erwähnt, gefiel mir auch der Schreibstil bei der 2. Story, aber vom Inhalt war ich nicht besonders begeistert, da mir persönlich bei „Job“, dem Obdachlosen im zweiten Kurzkrimi, einfach die selbe Spannung wie in der ersten Geschichte „Böse Folgen“ fehlte. Das einzige, wo ich neugierig wurde, war der Augenblick, als der Mediziner den letzten Satz sprach, denn da war die Geschichte vorbei und vom offenen Ende war ich enttäuscht, denn ich habe mir eine Auflösung gewünscht. Schade eigentlich. Der ganze Kurzkrimi dreht sich um den Tod von Job, dem Obdachlosen, und erzählt seine Geschichte innerhalb einer Rückblende: Job lebte auf der Straße, immer war er auf der Suche nach etwas, das er verloren hatte. Niemand wusste genau, was er suche, aber sie schickten ihn immer wieder zu anderen Orten, wo Job alles absuchte, jedoch nichts fand. McLean lernte Job in seinem ersten Jahr bei der Polizei kennen und erfuhr, dass er schon sehr lange auf der Straße lebte. Er schickte Job - genauso wie die anderen - immer wieder zu Orten, an denen er noch nicht gesucht hatte und traf ihn dann doch wieder, um ihn wieder weg zu schicken.. --- Wie ihr euch vielleicht denken könnt - oder es bereits heraus gelesen habt - hat mir der 1. Kurzkrimi bei weitem besser gefallen als der zweite. Deshalb gebe ich insgesamt 3 von 5 Sternen.

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Klasse Idee!

Von: Devona

17.08.2015

Ebook-only und so mögen wir Marketing! Eine wirklich nette Idee von Autor und Verlag. Auf knappen 40 kostenlosen Ebookseiten, die auf einer kurzen Zug- oder Busfahrt auch wirklich ganz prima unterhalten, gibt es zwei spannende Inspector McLean-Krimikurzgeschichten mit trotz der Kürze sehr überraschendem Ende und eine Leseprobe zum neuen McLean Krimi "Der dunkle Ort der Seele" von James Oswald. Für alle, die den Ebook-Reader ohnehin als festen Bestandteil ihrer Tasche definieren und die damit irgendwo kurze Wartezeiten überbrücken. Ich würde mir mehr Werbung dieser Art wünschen. Leseprobe plus 2 dazu passende Kurzgeschichten mit den im beworbenen Buch vorkommenden Charakteren: besser kann man eine Buchreihe nicht bewerben.

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