Leserstimmen zu
Magonia

M. D. Headley

(5)
(6)
(6)
(0)
(1)
€ 13,99 [D] inkl. MwSt. | CHF 17,00* (* empf. VK-Preis)

Magonia

Von: Sine

17.09.2017

Fazit: Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, hat es mich schon gepackt. Es war anders, irgendwie. Aza und ihre Krankheit und Jason, alle haben mich in ihren Bann geschlagen. Dann passierte das unglaubliche und das war einfach so unwirklich. Wirklich unwirklich und nicht so recht glaubhaft. Alle waren so geheimnisvoll und wollten nicht viel preisgeben. Das hat mich etwas gestört, denn kann man nicht einfach was erklären? Einige Zeit später hat Aza dann auch Glück und ihr werden ein paar Dinge erklärt, dass reißt das Ruder etwas rum und die Geschichte nimmt die Fahrt bis zum Ende auf. Also durchaus gelungen mit ein paar Schlenkern, würde ich sagen. Bewertung: Aza leidet seit sie klein ist an einer Lungenkrankheit und verbringt damit ihre Zeit viel zu Hause und im Krankenhaus. Es ist eine seltene Krankheit, die bisher nur sie hat und auch ihren Namen trägt. Sie bekommt oft schlecht Luft, bis sie Magonia sieht, das fliegende Schiff, auf diesem sie endlich Luft bekommt. Aza wird wohl sterben und sieht hat es auch eingesehen, nur die Menschen in ihrer Umgebung nicht ganz, jedenfalls nicht damit abgeschlossen. Sie schlagen Dinge vor, packen sie am liebsten in Watte, damit sie ihr helfen, damit helfen sie ihr aber so gar nicht. Aza hasst das. Es ist schon etwas traurig, denn sie will bestimmt auch normal sein, auch wenn sie gerne andere mit solchen Sachen vor den Kopf stößt. Es ist eine Art Schutzmechanismus, weil sie es einfach anders nicht ertragen kann. Die Blicke und Reden, was ich auch gut nachvollziehen kann. Denn sie wird irgendwann nicht mehr da sein und nicht die anderen. Und dann gibt es Magonia was einfach nur unwirklich wirkt. Das kommt bestimmt auch davon, dass Aza es auch so empfindet. Wie eine Halluzination. Vorher war es ganz gut zu lesen, aber da kommt ziehe ich oft nur die Stirn in Falten. Viel wird Aza nicht wirklich erklärt, was ich schon ärgerlich finde. Das nervt mich wirklich, warum kann ihr niemand was erklären, noch nicht mal das Grundlegende. Das war wirklich nervig. Irgendwann wird mir und ihr dann auch etwas erklärt und das freut mich. Es schwingt alles in eine andere Richtung wieder und ich finde es ab dem Moment wieder sehr spannend, bis zum Ende hin. Es hört sich wirklich so an, als ob es ein Mehrteiler werden könnte. Charaktere Aza ist sehr direkt und verschreckt gerne Leute oder tut ein auf Mitleidsmasche, damit sie das bekommt was sie will. Meistens Ruhe. Sie ist kämpferisch drauf und mag gerne Leute gegen die Wand fahren lassen. Sie mag sonst kein Mitleid, obwohl sie es einsetzt. Sie liest gerne und ist wissbegierig und doch schon intelligent. Jason ist ihr einziger richtiger Freund. Er ist anders als die anderen und sie bekommt von ihm kein Mitleid oder reden über die Krankheit. Er ist auch ein kleiner Rebell und schwimmt gerne gegen den Strom, ist aber gerne an Azas Seite. Er wirkt recht sympathisch, besonders da er Aza aufmuntern zu scheint. Die späteren Charaktere die auftauchen, wirklich alle erst sehr unangenehm, viele tauen erst nach einer Zeit auf und es scheint sich noch einiges mehr hinter ihnen zu verstecken. Dai mochte ich auf eine Art, genau wie Caru. Ich hoffe, wenn es einen weiteren Band gibt, dass sie wieder auftauchen.

Lesen Sie weiter

Meinung: Ich mochte die Idee der Autorin sehr. Für mich war die Welt rund um Magonia etwas neues und erfrischendes. Wer erwartet schon, dass im Himmel die unterschiedlichsten Wesen auf Schiffen leben? Einige Wesen, waren für mich anfangs sehr fremd, jedoch konnte ich mich mit allen auf eine gewisse Weise anfreunden. Der Schreibstil von Maria D. Headley passte wundervoll zur Geschichte. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Autorin zwar an bekannten Dingen Inspirationen holte, jedoch etwas neues daraus erschaffen hatte. Und ich liebte es. Als Leser lernen wir gemeinsam mit Aza das Reich Magonias kennen. So konnte ich dem ganzen besser folgen. Hin und wieder ging es leider auch mir etwas zu schnell, jedoch war es meist auch für Aza zu schnell, was mich wiederum beruhigte. Es ist für alle, die das Reich betreten etwas neues und um alles zu verstehen, müsste man wohl dort aufgewachsen sein. Jedoch hätte es dem Buch gut getan, wenn es einige Seiten mehr besessen hätte, um Magonia noch besser zu erklären. Die Geschichte wird zum einen aus Azas Sicht, zum anderen aus Jasons Sicht erzählt. Dadurch das auch Jason zu Wort kommt, ergibt sich eine weitere Sicht die wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Wir erfahren sowohl alle Neuigkeiten aus Magonia, dank Azas Erzählperspektive, als auch alle Neuigkeiten von der Erde, dank Jasons Erzählperspektive. So entgeht dem Leser so gut wie keine Information. Die Charaktere, selbst die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet. Jeder soweit, wie er auch wichtig für die Geschichte war, was für mich vollkommen in Ordnung war, denn ich muss nicht über jeden Charakter alles wissen, da geh ich eindeutig nach der Wichtigkeit innerhalb des Buches. Die Story nimmt recht schnell an Fahrt auf und ist durchweg spannend. Wie schon oben benannt, hätte ich es jedoch besser gefunden, wenn manche Dinge noch besser ausgearbeitet worden wären. Dennoch hat mich die Idee der Autorin fesseln können, es war etwas neues, erfrischendes und ausßergewöhnliches. Ich mochte die Charaktere und hoffe sehr, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Fazit: Eine neue abenteuerliche Geschichte, die ich so noch nicht lesen durfte. Gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Aza macht man sich auf den Weg um das Reich Magonias zu erforschen.

Lesen Sie weiter

Zitat "Über den Wolken ist etwas geschehen, für das der Mensch noch keine Erklärung hat" -, und oben am Himmel direkt über ihr liegt diese STADT und lässt Seile zu ihrem Schiff hinab. Inmitten von alldem steht sie. Position 5088 bei 90% "Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben Aza Ray. Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunklen gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind - selbst die können an fantastische Dinge glauben. Ich glaube dir. Deine Familie wird dir ebenfalls glauben." Position 5521 bei 98% Beurteilung Cover: Es ist traumhaft schön gestaltet mit dem farblichen Übergang in blau und gold, wie auch der Feder aus denen Vögeln herausströmen und den Blick auf den Horizont im Hintergrund. Es lädt jemanden förmlich ein, es zu lesen, denn man sieht nicht direkt, was für eine Geschichte dahintersteckt. Handlung: Die Story ist jeweils aus der Sichtweise von Aza und Jason geschrieben. Die Geschichte spielt zunächst auf der Erde, wo Aza an einer seltenen Krankheit leidet und von den Mitschülern regelrecht gemieden wird, weil sie durch ihr Handicap anders ist als alle anderen. Ihr einziger und bester Freund Jason und ihre Familie, die aus ihren Eltern und ihrer Schwester Eli besteht, versuchen ihr ein harmonisches und ausgeglichenes Leben zu bescheren. Doch alles ändert sich kurz vor ihrem 16. Geburtstag, denn aufgrund dramatischer Umstände, auf die ich hier nicht näher eingehen will, da ich euch nicht spoilern will, spielte sich die Geschichte und deren Entwicklung weiter im Himmel auf einem Luftschiff ab - und nicht mehr auf der Erde. Die Vögel spielen in dieser Geschichte eine sehr sehr große Rolle, wie auch die Herkunft von Aza selbst. Alles was ich als Leser darin erfuhr wirkte so total echt, als wäre ich Teil dieser Handlung und würde alles live miterleben in schwindelerregender Höhe (Hilfe! Ich habe doch Höhenangst!) Ich stelle mir die Welt von Magonia sehr ruhig und idyllisch vor mit einem rauen und sehr stürmischen Meer mit verschiedenen kleineren Inseln wo es sehr viel Tiere, Pflanzen und andere Bewohner gibt. Klar gibt es auch darin schwarze Schafe wie die Piraten sicherlich. Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr besonderen, lockeren und flüssigen Schreibstil, bei dem man das Gefühl bekam, dass da noch etwas Persönliches von Maria D. Headley mit einfloss. Ich flog sehr schnell durch die Seiten und hatte das Buch nach 3 Tagen beendet. Sie beschrieb Magonia aus ihrer eigenen Sicht, aber es gab auch Teile im Buch, die ins alte Jahrhundert gingen und sich wirklich so ereigneten und man bekam als Leser auch vieles davon detailliert erklärt, sodass man es auch nachvollziehen und sich vorstellen konnte. Charaktere Aza Ray ist für mich als ein sehr verletzliches junges Mädchen rübergekommen, was aber auch sehr viel Ehrgeiz und Entschlossenheit in sich hat. Ich stelle mir das sehr schwierig vor, wenn du eine Lungenkrankheit hast, wo du weißt, dass schon ein kleiner Husten das Ende sein könnte und ihre Vergangenheit bestand ja nur noch regelrecht aus Krankenhausaufenthalten. Wie Aza mit ihren Situationen umging – sei es auf der Erde oder auf dem Luftschiff nach ihrer Entführung und was für innere Kämpfe sie mit sich selbst auch absolvieren musste, fand ich so toll. Sie hat so viel Liebe und Herz in sich drin. Sie ist auch sehr unbeholfen, aber rappelte sich immer wieder auf, auch wenn es sehr mies aussah. Ziehe vor ihr sehr den Hut. Jason ist mir wie Aza Ray auch sehr ans Herz gewachsen aufgrund seiner intelligenten, wissbegierigen, hilfsbereiten, gefühlvollen und aufgeweckten Art. Er interessiert sich sehr für die mathematischen Dinge (sag nur Pi) und versucht sich dadurch alles anzueignen und zu analysieren. Auch die Nebencharaktere in diesem Buch waren sehr authentisch und echtgetreu beschrieben und wuchsen mir, auch wenn der eine oder andere sein böses Wesen in sich trug, ans Herz. Fazit Ich liebte dieses Buch und seine fantasievolle, leidenschaftliche, sehr tiefgründige und emotionale Geschichte sehr, sodass ich mich mega drüber freuen würde, wenn das 2. Band auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht werden würde. Wenn mein Leben nur aus ständigen Krankenhausbesuchen bestünde, würde ich mir glaube ich auch wünschen, woanders zu leben, wo ich keine Atemnot mehr bekäme und wo ich frei von allen Krankheiten und Problemen wäre. Die Protagonistin Aza und ich teilen auch eine Leidenschaft und zwar die zu Büchern. Dieses Buch bekam ich in E-Book Format durch das Bloggerportal vom Heyne>fliegt Verlag zur Verfügung gestellt und bedanke mich sehr dafür. Mir gefiel es richtig richtig gut und ich kann es euch wärmstens empfehlen, dieses tolle Buch zu lesen, weil es so fantasievoll, spannend, mitreißend und abenteuerlich ist und ich auch gerne wissen möchte, wie ihr euch Magonia und das Leben darin vorstellt. Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Die Protagonistin Aza war mir von Anfang an sympathisch, da sie nicht nur sehr intelligent ist, sondern auch etwas besonderes an sich hat. Das liegt zum einen daran, dass sie genau weiß was sie möchte, und zum anderen, weil sie eine sehr starke Persönlichkeit ist. Ich konnte mich von Beginn an gut in sie hineinversetzen und habe, während ihrer ausgeprägteren Krankheitsphasen, mit ihr gefühlt und gelitten. Ihr bester Freund Jason war mir ebenso von Beginn an sympathisch, sodass es mir umso besser gefallen hat, dass die Geschichte sowohl aus Azas, als auch aus seiner Sicht erzählt wurde. Jedoch haben mir nicht nur die Charaktere gut gefallen, sondern auch die Idee hinter Magonia. Die Welt in den Wolken hat mich von Beginn an sehr fasziniert und interessiert. Mir haben nicht nur die verschiedenen Charaktere, die ein Teil von Magonia sind, sehr gefallen, sondern auch Azas Entwicklung, die sie in dieser Welt durchmacht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Magonia ausführlicher beschrieben wird. Dadurch wäre der Fantasyeffekt noch weiter auf den Leser übergesprungen. Des Weiteren ging mir der Verlauf der Geschichte am Ende etwas zu schnell, da man nicht richtig gemerkt hat, dass man schon am Höhepunkt der Geschichte angekommen ist. Hier hätte ich mir gewünscht, dass dieser etwas mehr ausgeschmückt gewesen wäre, da mir die Lösung sehr einfach erschien und ich mir etwas Besondereres gewünscht hätte. Dadurch hätte man die Geschichte durchaus noch weiter ausbauen und fortführen können. Dennoch hat mir die Handlung im Großen und Ganzen sehr gefallen, weil sie sehr spannend war. Dadurch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was ebenso durch den flüssigen Schreibstil unterstützt wurde. Fazit Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, weil ich die Idee hinter Magonia toll fand und mir die Charaktere sehr gut gefallen haben. Somit vergebe ich fünf von fünf Sternen und empfehle das Buch jedem, der auf der Suche nach einem gelungenen Fantasybuch ist.

Lesen Sie weiter

Wunderschön!

Von: snowyy_13

11.07.2017

Magonia ist so ein schönes und interessantes Buch, und ich lege es jeden ans Herz, der gerne etwas über neue Welten lernen möchte. Wie oft hat man den schon Bücher, die sich mit was neues befassen? Und ich sehe jetzt schon, dass diese Reihe sehr groß werden kann. Zu einem haben wir tolle Charaktere, mit denen ich mich identifizieren kann, die mich zum lachen bringen, aber mit denen ich auch leiden kann, welche die authentisch sind. Aber das Beste an diesen Büchern ist immer noch der Aufbau dieser Welt, in welcher Beziehung Magonia und die Erde zueinander stehen. Das dort keine Menschen leben, sondern Vögel und Vogelartige Menschen, welches Azas wahres Ich ist. Zwar muss man viel auf einmal lernen, aber ich kann euch sagen, es lohnt sich dieses Buch zu lesen! Tut euch den Gefallen!

Lesen Sie weiter

Ich bin mir gar nicht so sicher, wo ich bei dieser Rezension anfangen soll. Das Cover und den Klappentext fande ich von Anfang an richtig toll und ich habe mich wansinnig auf das Buch gefreut. Leider kam es dann doch etwas anders als erhofft. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und die Charaktere hat sie auch sehr gut dargestellt. Die Stimmung im Buch ist zu beginn ziemlich düster und bedrückend, was jedoch kein Wunder ist, da man am Anfang erst einmal erfährt, dass Azra Todkrank ist. Als das Schiff in Azras Leben trifft kippt die Stimmung dann aber ins sehr positive über. Die Idee die hinter der Geschichte steckt finde ich klasse und diese hat auch großes Potenzial. Leider hatte ich jedoch das Problem, dass ich einfach nicht in die Geschichte gefunden habe. Ich konnte überhaupt nicht eintauchen und bin immer eher an der Oberfläche geblieben. Warum das so war, kann ich gar nicht so genau sagen. Was Ich mir jedoch mehr gewünscht hätte, wäre etwas mehr tiefe gewesen, gerade in den Kapiteln auf dem Schiff. Azra habe ich als eher wissbegierigen Charakter wahrgenommen und für meinen Geschmack hat sie sich relativ schnell mit den Gegebenheiten abgefunden.

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt: Die 16-jährige Aza kann kein normales Leben führen, wie andere in ihrem Alter. Sie hat eine Lungenkrankheit, die sie daran hindert. Als sie eines Tages hoch oben in den Wolken ein Schiff sieht, glaubt sie kaum ihren Augen. Sie schiebt es auf ihre Krankheit, das sie sich das nur vorstellt und sie Halluzinationen hat. Aber als jemand von diesem besagten Schieff ihren Namen ruft, weiß sie nicht mehr was sie glauben und was sie nicht glauben soll. Ausser ihrem besten Freund Jason, mit dem sie über alles reden kann, glaubt ihr natürlich keiner. Nach bestimmten Ereignissen, findet sie sich aber plötzlich auf diesem Schiff wieder, und erfährt so nach und nach was es alles damit auf sich hat. Sie erfährt auch wer sie ist. Zum Cover: Das Cover find ich, hat eine richtig coole Aufmachung. Die Farben harmonieren super zusammen. Meine Meinung: Als ich das Cover und den Klappentext des Buches gesehen und gelesen hatte, war für mich eins klar, das brauch ich! Ich war richtig gespannt darauf und total heiß, die Geschichte zu lesen, da es sich so vielversprechend und nach etwas neuerem anhörte. Der Schreibstil der Geschichte, führte dazu, das man es recht schnell lesen konnte. Ist einfach und locker geschrieben. Es war mal etwas anderes, die Geschichte um Aza. Manche Dinge konnte ich nicht ganz so nachvollziehen oder waren sehr verwirrend, was ich etwas schade fand, da ich bei bestimmten Situationen einfach dadurch auch den Faden verlor und das Buch erstmal weg legen musste. Die Charakter jedoch fand ich alle gut gestaltet und konnte sie mir regelrecht bildlich vorstellen. Vor allem Jason, Aza´s bester Freund ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er war so derjenige im ganzen Buch, der mich auch wirklich zu hundert Prozent überzeugen konnte. Ihm hätte ich alles geglaubt und abgekauft. Man erfährt ja so einiges seitdem Aza auf dem Schiff ist. Es geschieht zwar vieles, aber auch wurden manches in die Länge gezogen oder erstmal etwas drum herum geschlichen bis man an dem Punkt angelangt ist, wo man eigentlich hin sollte. Im großen und ganzen hat mir aber das Buch mit der besonderen Aza sehr gut gefallen. Ich bin auch schon sehr auf den zweiten Band gespannt, was da geschehen wird. Da ich mir jetzt nicht ganz so vorstellen kann, was da wohl sein wird.

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ... Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … (Quelle: Heyne fliegt!) Meine Meinung Der Roman „Magonia“ stammt von der Autorin Maria D. Headley. Es war für mich der erste Roman der Autorin und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Der Klappentext und das Cover haben mir bereits sehr angesprochen. Die Charaktere dieser Geschichte hier haben mir gut gefallen. Ich empfand sie als gut beschrieben und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Aza ist eine kluge junge Frau. Sie genießt jeden noch so kleinen Moment in ihrem Leben, weiß sie doch, dass ihre Überlebenschancen nicht besonders hoch sind. Sie gibt sie trotzdem stark und kämpft. Ich empfand Aza als sympathisch gezeichnet. Jason kennt Aza bereits sehr lange. Ihm macht es auch nichts aus das sie todkrank ist, er will ihr zur Seite stehen. Das fand ich klasse, er schert sich nicht darum was andere sagen, das was ihn und Aza miteinander verbindet ist sehr stark. Es gibt noch Nebencharaktere in diesem Buch. Auch hier kann ich sagen, dass diese sehr gut ausgearbeitet sind und man sie sich als Leser gut vorstellen kann. Der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Ich bin recht flüssig durch das Geschehen gekommen und konnte ohne Probleme folgen. Geschildert wird das Geschehen aus den beiden Perspektiven von Aza und Jason. Als Leser bekommt man so ein gutes Bild von beiden Charakteren. Die Handlung hat mich von der Idee her total fasziniert. Die Welt, geschaffen von der Autorin, empfand ich als wirklich gut beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Der Beginn dieser Geschichte konnte mich wirklich packen. Ich hatte so gehofft, dass es auch so bleibt, doch leider flaut die Spannung und Faszination dann ein wenig ab. Irgendwie ging es mir danach viel zu schnell, alles wird nur noch angerissen, nicht mehr so schön ausführlich beschrieben wie noch zu Anfang. Das war doch sehr schade, die Autorin verschenkt hier sehr viel Potential, lässt es leider alles schweifen. Das Ende ist dann wieder besser gelungen. Hier wurde noch ein wenig herausgeholt. Ich empfand das Ende als gut und passend. Fazit Insgesamt gesagt ist „Magonia“ von Maria D. Headley ein Roman, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst richtig klasse und spannend daherkommt, dann aber merklich nachlässt und sich erst zum Ende hin wieder ein wenig erholen kann, lassen mich zwiegespalten zurück. Hier hätte man viel mehr herausholen können, Potential ist auf jeden Fall da. Schade!

Lesen Sie weiter