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Leserstimmen (79)

M. D. Headley: Magonia

Magonia Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27017-6

Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Stark begonnen und stark nachgelassen

Von: Rika Datum : 05.10.2017

https://schwarzbuntgestreift.com/

Auf Magonia habe ich mich bereits vor dem Release gefreut und umso größer war die Freude, als ich es von Random House als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Dafür möchte ich vorab schon einmal bedanken und komme damit gleichzeitig auch meiner Pflicht nach, diesen Artikel als Werbung zu kennenzeichnen. Doch Werbung wird diese Rezension ganz bestimmt nicht, aber kommen wir erst einmal zu den Fakten:
Klappentext:

Jenseits der Wolken wartet eine ganz eigene Welt – nur auf dich

Noch nie hat die 16-jährge Aza irgendwo so richtig dazugehört: In der Schule fehlt sie oft wegen Krankenheit. Das Atmen ist für sie eine Qual. Zudem nimmt sie merkwürdige Dinge wahr, Luftschiffe am Himmel, Vögel, die ihren Namen rufen. Bis auf ihren besten Freund Jason glaubt ihr niemand. Dann stirbt Aza beinahe – und findet sich in Magonia wieder, einem magischen Reich in den Wolken. Und plötzlich ist Aza keine Außenseiterin mehr, hier oben ist sie stark und die Tochter einer Luftschiffkapitänin. Eine große Aufgabe wartet auf Aza- doch ist sie bereit dafür? Ihr Herz hängt noch an der Erde, vor allem an Jason…

Details:

* heyne fliegt * 362 Seiten * Hardcover * 16,99 € * Erschienen am 03.04.2017 *

Fangen wir mit den schönen Dingen an und den Punkten, die mich an Magonia wirklich begeistern konnten, um nicht gleich so negativ starten zu müssen. Als ersten Punkt und das ist auch das, was man als Leser ja zuerst wahrnimmt, möchte ich das Cover erwähnen. Gott, ich bin so verliebt! Ich finde es so unfassbar schön mit dem Farbverlauf, die Farbauswahl überhaupt und durch den Glanzdruck der Feder und der Vögel sind es sehr hochwertig und wunderschön aus! Tja, und als Coverlover war ich dem Ganzen schon verfallen! Aber seid mal ehrlich, ist es nicht ein Traum? Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und war schon beim Auspacken völlig fasziniert!

Nächster Punkt: Aza auf der Erde. Ich liebe Azas Art auf der Erde. Sie versucht die Starke zu sein, so zu tun, als würde ihr ihre Krankheit keine Angst machen und die Vorstellung zu sterben sie nicht halb in den Wahnsinn treiben. Sie versteckt sich hinter einer Fassade aus Selbstironie, Abgeklärtheit und ein wenig Arroganz, häuft sinnloses Wissen an und mag so ziemlich all das, was sie in ihrem Alter vielleicht noch gar nicht so interessieren sollte. Man möchte sie als altklug bezeichnen und mir gefällt Aza unheimlich gut, auch wenn sie bestimmt eine anstregende Freundin wäre, was Jason bestimmt anders sieht, denn er ist ihr bester Freund. Vielleicht auch mehr. Auch Jason legt im ersten Moment ähnliche Charakterzüge an den Tag und ich kann mir die beiden sehr gut als das schräge, nerdige Pärchen in der Schule richtig gut vorstellen. Außenseiter, die sich gefunden haben und diese Vorstellung gefällt mir richtig gut.

Was mir wiederum weniger gut gefällt, ist der Punkt, dass ich im Netz immer einen anderen Klappentext zu lesen bekommen habe und zwar folgenden:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen…

…und dieser weckte auch mein Interesse an dem Buch. Per se ist dieser natürlich genauso zutreffend, aber mit dem feinen Unterschied, dass er 1. viel weniger Informationen enthält, als der Klappentext, der auch wirklich auf dem Buch steht (oben vermerkt) und 2. ich das Buch gar nicht zur Hand genommen hätte, wenn ich auch den Buchklappentext irgendwo gelesen hätte, denn ich bin weiß Gott kein Vogelfan. Nein, ich finde sie gruselig mit ihren Knopfaugen und dem starren Blick und dass ihre Knochen hohl sind, macht die Sache nicht besser. Sie sind mir echt suspekt und so konnte mich der Mittelteil, also so ziemlich alles, was in Magonia passiert, überhaupt nicht von sich überzeugen. Selbst wenn ich den Vogelaspekt beiseite schiebe, fällt mir praktisch nichts Gutes ein, das man erwähnen könnte. Die Handlung wird plötzlich in einem Tempo vorangetrieben, dass ich schnell den Überblick verloren habe und auch die Aufgabe, die Aza bevorsteht, ist für mich völlig an den Haaren herbeigezogen. Außerdem- und das ärgert mich richtig- was ist plötzlich mit Aza los? Während sie auf der Erde als kleines, kränkelndes Mädchen eine absolut coole Socke und war alles hinterfragte, spielt sie in Magonia das brave Schoßhündchen von Leuten, die sie praktisch nicht kennt und sagt zu allem Ja und Amen? Nee, also, echt mal… Das kann es doch nicht sein!

Letztendlich haben wir also einen umwerfenden Start, bei dem ich nicht nur Tränchen in den Augen hatte, sondern wirklich, richtig heulen musste. Heulen, nicht weinen! Das hat mir so viel Hoffnung gemacht, aber nein… Meine Rettung waren zwischendurch die Kapitel aus Jasons Sicht, denn auch die waren wieder sehr emotional und auch nachvollziehbar und auch das Ende war wieder sehr schön. Nur bei den Kapiteln in Magonia scheint sich die Autorin verzettelt zu haben. Sehr schade, denn es wurde viel Potential verschenkt. Um einen logischen Handlungsablauf aufbauen zu können, hätte das Buch gute hundert Seiten mehr benötigt, so würde ich ihm bestenfalls drei Sterne zugestehen. Ganz nach dem Motto „Stark begonnen und stark nachgelassen!“…

Empfehlenswert

Von: Anna Krethe Datum : 17.09.2017

holladiebuchfee.de/

Laut eigener Aussage gehört Maria Dahvana Headleys wahre Leidenschaft den fantastischen Geschichten und das Ausmaß dieser sog. Leidenschaft spiegelt sich in ihrem Buch wider. Gott hat die Welt mit seinem Wort erschaffen und auch Maria Headley ist dieses Wunder mit "Magonia" gelungen.
Versteht mich nicht falsch, für mich persönlich ist "Magonia" nicht mal annährend das beste Buch dieses Jahres gewesen, aber bei Weitem das Buch mit der originellsten Idee.

Das Buch habe ich freundlicherweise von der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, doch leider ist es schon ein paar Monate her, dass ich es gelesen habe und ich habe es versäumt, zeitnah eine Rezension dazu zu schreiben. Tja, und nun sind meine Erinnerungen nicht mehr so frisch, aber ich möchte euch trotzdem von diesem Buch erzählen – es euch empfehlen.

Schon der Beginn der Story stach mir ins Auge: Wir schlüpfen in die Haut von Aza Ray Boyle, einem 16-jährigen Mädchen mit einer unheilbaren Lungenkrankheit, die kein Arzt wirklich erklären kann. Nur eines ist sicher – nämlich dass Aza nicht mehr lange zu leben haben wird, doch die Geschichte steuert nicht auf ihren Tod hin, sondern auf ihre Wiedergeburt. Aza Ray kommt in Wirklichkeit gar nicht von der Erde – sondern aus Magonia, einer Welt, in der der Himmel das Meer ist und Schiffe durch von fliegenden Walen erschaffene Wolken gleiten. Die fundamentalen Fragen, die sich dem Mädchen in Folge dessen ergeben, werfen sie in eine Identiätskrise, die Maria Headley auf ihre ganz eigene Art und Weise beschreibt.

"Irgendwie wünsche ich mir, ich hieße auch Thor. Das klingt so kriegerisch. Aber nein. Aza. Benannt nach was? Nach niemandem. – Seite XY"

Maria Headley arbeitet hier zum Großteil mit sehr kurzen, prägnanten Sätze, um Azas köstlichem Sarkasmus *schmunzel* mehr Tiefe zu verleihen (so hatte ich das Gefühl). Ehrlich gesagt brauchte ich einige Seiten um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann hat es "Peng" gemacht und ich war in der Geschichte drin. Letztendlich war ich in Gedanken so unglaublich nah am Geschehen des Buches, dass es sich für mich sogar so angefühlt hat, als ob ich es selber miterlebt bzw. einen Zuschauerplatz in der ersten Reihe eingenommen hätte.

Es sind vor allem die Charaktere, die die Autorin mit so liebevoller Präzision zeichnet. Die ersten 100 Seiten lernen wir Aza kennen, ihre Familie und auch ihren besten Freund Jason und obwohl Aza eine sehr verbitterte und bissige Figur ist, mochte ich ihre Art auf Anhieb sehr gerne. Auch Jason, der ein verkanntes Genie ist, das bereits seine eigenen Erfindungen verkauft, mochte ich sehr gerne.

Gerade, weil nicht alles, was Maria D. Headley in der Geschichte schreibt ausgedacht ist, sondern einige der Dinge sogar auf realen Recherchen und wahren Mythologien beruhen, ist das Konstrukt „Magonia“ so einzigartig und kreativ und besonders. Gleichzeitig liegt meines Empfindens nach hier aber auch der Schwachpunkt der Geschichte, denn an einigen Stellen hatte ich den Eindruck, dass in die 360 Seiten wahnsinnig viel reingestopft wird. Dadurch bekommt die Geschichte zwar ein sehr schnelles Tempo, aber ich hätte mir dennoch an einigen Stellen eine Pause gewünscht, um mit mehr Informationen gefüttert zu werden. Einige Dinge blieben mir bis zum Schluss zu abstrakt und überstiegen mein Vorstellungsvermögen, so dass ich nicht immer nachvollziehen konnte, was gerade vor sich geht und wieso.

FAZIT
Maria Headleys lyrischer Schreibstil, der ebenso wie die Charaktere und der Weltenbau die Einzigartigkeit des Romans ausmacht, macht das Buch trotz kleiner Schwächen zu einer absoluten Leseempfehlung.

Rezension: Magonia von Maria D. Headley

Von: kapitelpause Datum : 16.09.2017

https://kapitelpause.wordpress.com/

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Magonia ist eine extrem fantasievolle Geschichte, die meiner Meinung nach eine tolle Idee enthält, diese aber nicht so gut umgesetzt wird, wie ich es erwartet hatte. Zu Anfang lernen wir die ziemlich sarkastische und ehrliche Aza Ray Boyle kennen, die an einer seltenen und unerklärlichen Krankheit leidet. Mit dem Gedanken, bald zu sterben und ihren 16. Geburtstag womöglich nicht mehr zu erleben, hat sie sich längst abgefunden. Doch dann geschieht etas merkwürdiges und Azas Welt wird nicht mehr die selbe sein – genau wie sie selbst.

In den ersten Kapiteln war der Schreibstil der Autorin (die ich vorher nicht kannte) sehr flüssig und humorvoll geschrieben, weshalb ich die ersten 100 Seiten schnell durch hatte. Aber als die Geschichte ihre heftige Wendung nahm, konnte ich teilweise nicht wirklich wieder in den Lesefluss kommen und legte das Buch oft beiseite, was ich sehr traurig fand. Das lag zum Teil wirklich daran, dass, obwohl ich Fantasy liebe, viele Dinge passierten, die lange ungeklärt blieben und für mich einfach zu unrealistisch waren. Das Buch ist ab 14 Jahren, was ich eigentlich auch empfehle, aber an manchen Stellen lies das Potenzial einfach nach und ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Die Autorin erklärte viele Situationen ungenau und Personen kreutzen wie aus dem Nichts auf, was mich teilweise echt verwirrt hat! Andererseits waren die Verbindungen, die zwischen der Erde und Magonia, der neu entdeckten Welt, sehr passend und kreativ.

Meine Kritik soll aber auch nicht heißen, dass ich das Buch im Gesamten schlecht fand. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich es nicht beendet, denn irgendwie wollte ich trotzdem wissen, wie es mit Aza und ihrem neuen Leben weitergeht. An anderen Passagen gefiel mir die Story richtig gut und die Aufmachung und die vielen Details innerhalb der Texte waren wunderschön!

Allgemein kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich das Buch nicht rereaden würde, aber für eingefleischte Fantasy Fans ist dieses Buch vielleicht ein Tipp!

Viel Potenzial verschenkt

Von: Influenza Bookosa Datum : 16.09.2017

influenza-bookosa.de/magonia-maria-d-headley/

Protagonistin Ava leidet unter einer mysteriösen Lungenkrankheit und fängt plötzlich an Stimmen zu hören und Dinge zu sehen, die nicht da sind. Oder? Ein Raumschiff? Aus dieser Ausgangssituation entspinnt die Autorin ein Szenario, von dem ich etwas anderes erwartet habe. Ihr Schreibstil machte es mir schwer überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Zu sprunghaft und abgehackt erschien er mir zunächst.

Passend dazu empfand ich den Wechsel des Handlungsortes fast schon wie ein Schnitt, denn auf einmal befinden wir uns in der fantastischen Welt Magonia, die mir insgesamt zu oberflächlich beschrieben wurde. Dadurch konnte ich mir die Welt und das Leben dort nur schwer vorstellen. Vieles verwirrte mich nur, schließlich befand ich mich vorher kapitelweise in unserer normalen Welt. Sehr schade, da die Idee an sich wirklich innovativ und gut ist.

Rezension zu Magonia

Von: Bücherhexen - Hexe Sasi Datum : 14.09.2017

https://buecherhexenwelt.blogspot.de

Ich habe vor drei Tagen das Buch "Magonia" von Maria D. Headley angefangen und heute beendet. Und es ist mal wieder ein Buch, bei dem ich so wirklich hin und her gerissen davon bin, wie ich es bewerten soll und wie viele Fledermäuse es nun wirklich verdient hat. Kennt ihr das? Wie handhabt ihr das? Ich habe schon öfter gesehen, dass viele von euch dann mit Kommastellen arbeiten. Also 3,5 Sterne zum Beispiel. Aber irgendwie mag ich das so gar nicht. Weil ich dann die Messlatte irgendwie nicht genau einordnen kann.

Das Buch habe ich mir schon vor einiger Zeit gekauft, da ich viel auf Instagram davon gehört hatte. Wie einige von euch vielleicht wissen, bin eher ich auf Instagram anzutreffen und Hexe Anja ist eher auf dem Blog unterwegs. Ich war total begeistert davon, wie begeistert andere von dem Buch waren. Und das Cover erst *.*

Ich liebe das Cover einfach total. Jetzt nach dem Lesen des Buchs passt es auch total und ich finde, das ist auch enorm wichtig. Mittlerweile ist es ja leider oft so, dass das deutsche Marketing im Buchhandel enorm versagt und das Cover sehr verhunzt. Warum auch immer...
Aber hier passt es einfach perfekt und die Farben sind einfach strahlend schön und ich würde dieses Buch am liebsten auf ein Podest stellen. Schlimm oder?

Der Schreibstil ist wahnsinnig schön und super leicht geschrieben. Am Anfang haben mich die Klammern etwas irritiert, aber ihr werdet schnell dahinter kommen um was es sich handelt. Maria D. Headley weiß mit der Sprache umzugehen. Das Einzige Problem was ich zwischendurch hatte: Sie hat es nicht geschafft Aza Ray wie 15 Jahre rüberzubringen. Für mich war Aza Ray viel älter als fast 16 Jahre. Zumindest zu 90 Prozent der Zeit.

Kommen wir zu den Charakteren.
Zu erst einmal möchte ich etwas zu Aza Ray sagen. SIe ist krank und wird stark. Typischer Verlauf einer Geschichte. Das Einzige was mich nun wirklich stört ist, wie oben schon erwähnt: Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass sie nicht 16 ist. Dass sie älter ist. Dann gab es da noch Jason. Ihr bester Freund. Auch bei ihm musste ich mir zwischendurch immer wieder ins Gedächtnis rufen: Stop, vergiss nicht: Er ist erst 16???? Das war oft verwirrend.
Die verschiedenen Charaktergestaltungen waren teils sehr einzigartig und doch auch sehr gleich gehalten. Das fand ich etwas sehr schade. Im Großen und Ganzen wurden nur ein paar wenige wirklich groß hervorgehoben. Andere jedoch nicht wirklich. Das fand ich sehr schade.

Nun zum wichtigsten Punkt: Der Inhalt. Und damit auch zum verwirrensten.
Ich konnte mir vieles vorstellen. Ich konnte mir die Welt vorstellen. Ich konnte mir die Wesen vorstellen. Ich konnte mir vorstellen, warum das alles passiert ist. Aber ich konnte mir bestimmte Fähigkeiten nicht vorstellen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das einfach so ging. Es ging einfach nicht in meinen Kopf. Es war mir einfach nicht genug beschrieben. Es fehlte einfach ein gewisser Punkt wo ich sagen konnte: Ja das fehlte noch an Erklärung.
Was mich auch sehr berührte war die Geschichte hinter dem Ganzen. Zwischen Aza Ray und ihrer eigentlichen Herkunft. Wie es zu Stande kam. Was der Grund war. Leider verlor sich das Ganze sehr in Rache und das war dann doch wieder etwas sehr langatmig und langweilig und sehr vorhersehbar.
Schön war dagegen, dass Aza Ray Dinge sah, die andere nicht sahen. Das ist genauso in der realen Welt. Menschen sehen nicht immer Dinge, die man sehen sollte. Und sei es nur, dass man ein Tier wahrnimmt, dass man für selbstverständlich an seiner Seite hält.
Das Ende war dann auch wieder sehr voller Emotionen. Mit viel Tränen und einem verdammt guten Abschluss.

Tja und da ich einfach nicht voll zufrieden mit dem Buch war, es zwar viele gute Seiten hatte, ich aber oft ein Gefühl des Unverständnisses hatte, weil mir einfach oft dieser Blick fehlte, diese Erklärung der Magie...generell die Erklärung der ganzen Welt... gibt es von mir nur 3 Fledermäuse.

ღRezension zu >Magonia< von M. D. Headleyღ

Von: Sylvia Loves Books Datum : 05.09.2017

sylvialovesbooks.de

Die Rezension zu diesem Buch fällt mir alles andere als leicht. Der Klappentext und das bezaubernde Cover haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht, doch letztlich lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen, doch das Gesamtbild konnte mich am Ende nicht recht überzeugen.

Der Anfang fiel mir trotz des ungewohnten, leicht verrückten und flatterhaften Schreibstils, an den man sich aber gewöhnen kann, noch leicht. Obwohl die Stimmung sehr melancholisch ist, was natürlich an Azas Situation liegt, lässt sie sich nicht unterkriegen. Aza ist eine starke, kluge Protagonistin – zumindest zu Beginn, denn im Laufe der Handlung macht sie eine Entwicklung durch, die für mich nicht so wirklich nachvollziehbar ist. Das liegt nicht nur daran, dass sie auf einmal alles hinnimmt und akzeptiert, sondern auch, dass sie mir plötzlich wie eine komplett andere Figur erschien. Gerade das machte es mir sehr schwer. Zudem blieb die Handlung für mich irgendwie konfus. Auch jetzt noch, nachdem ich eine Weile über die Geschehnisse nachgedacht habe, ergeben einige Dinge für mich keinen Sinn. Die Autorin liefert keine Antworten, streut Bezeichnungen ein, die nicht erklärt werden, und lässt den Leser mit der rasanten Handlung allein. Natürlich handelt es sich hier um einen ersten Teil und ich bin mir sicher, dass die Erklärungen folgen werden, aber dennoch kann ich mich nicht damit anfreunden, dass ich gefühlt so gar nichts verstanden habe.

Die Idee ist toll, der Fantasyanteil mehr als interessant, doch die Autorin macht es einem nicht leicht, um sich über die Entdeckung von Magonia zu freuen, weil sie ihre Leser einfach überfordert. Mit der Wendung folgt ein Bruch, der wie ein komplett anderes Buch wirkt. Und obwohl mir die Protagonistin anfangs so gut gefiel, habe ich letztlich keinen Zugang zu ihr gefunden. Die restlichen Charaktere waren sympathisch, gut ausgearbeitet, der Humor hat mir gefallen, die Emotionen waren gut verarbeitet und auch die geschaffene Welt hat mich fasziniert, doch ganz ohne Erklärungen fühle ich mich einfach verwirrt und ein wenig enttäuscht bin ich auch.

Fazit:

„Magonia“ ist ein Buch, das mich äußerst verwirrt zurücklässt. Auf der einen Seite ist die Idee einfach fantastisch, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und Humor gibt es auch noch, doch auf der anderen Seite wird das Potenzial, das sich gerade am Anfang zeigt, nicht ausgeschöpft. Die konfuse, rasante Handlung, unrealistische Entwicklung der Protagonistin und das Gefühl, von der Autorin allein gelassen worden zu sein, haben mich eher enttäuscht als überzeugt. Ich vergebe schweren Herzens 2/5 Leseeulen.

Rezension zu Magonia - Maria D. Headley

Von: lebenslesezeit Datum : 26.08.2017

https://lebenslesezeit.jimdo.com/

Auf das Buch wurde ich durch instagram aufmerksam. Als erstes stach mir dieses unglaublich schöne Cover ins Auge - Liebe auf den ersten Blick. Dann las ich den Klappentext und es war um mich geschehen. Eines der wenigen Male, dass ich mir ein Buch direkt zum Erscheinen gekauft habe.
Ich habe es im Mai dann auch direkt gelesen und war hin und weg! So etwas anderes. So zauberhaft. Fabelhaft. Wunderbar und wundersam. Es ist ein wahrlich fantastisches Buch. Für die ersten paar Seiten habe ich etwas gebraucht. Einfach, weil ich nicht so viel Zeit zum "weglesen" hatte. Aber als ich dann mal drinne war, konnte ich es nicht mehr weglegen. Es hat mich verzaubert und in seinen Bann gezogen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in der Fantasybuchwelt kein Buch kenne, mit dem sich Magonia vergleichen lässt. Nichts, dass dieser Welt ähnelt. Es nimmt einen gefangen und lässt nicht mehr los. Es zieht einen in seinen Bann. Ich habe geweint und gelacht und gehofft und gebangt und wurde nicht enttäuscht.
Die Charaktere sind perfekt. Super ausgearbeitet. Haben Ecken und Kanten. Ihre Fehler aber auch ihre Liebenswürdigkeiten. Die auf der Erde sind menschlich aber nicht flach. Die im Himmel sind ... wundersam und einmalig.
Ich möchte hier eigentlich gar nicht viel schreiben. Zum einen fällt es mir unwahrscheinlich schwer, dieses Buch in Worte zu fassen und zum anderen möchte ich das auch gar nicht. Magonia ist ein Buch, was man lesen, fühlen und erleben muss. Ich weiß, dass es auch viele gibt, die ihre Probleme damit hatten und es weniger gut fanden. Das kann ich verstehen. Magonia ist nicht für jeden etwas. Man muss sich wirklich darauf einlassen. Aber was ich sagen kann und werde ist, wenn man Fantasy mag und sich nicht davor scheut, auch mal etwas zu lesen, was anders ist als das, was es sonst so momentan gibt, dann findet man in Magonia auf jeden Fall ein Buch, was man lieben wird!

...wunderschön....

Von: Lesebegeisterte Datum : 23.08.2017

www.thalia.at/shop/home/rezensent/?rezensent=29879

Aza leidet an einer sehr seltenen Lungenkrankheit. Der Alltag ist für sie sehr beschwerlich. Doch eines Tages erstickt sie fast und findet sich plötzlich in Magonia wieder. Dort ist Aza nicht krank sondern gesund… Fand das Cover wundervoll und sehr passend. Eine fantastische Geschichte, spannend und ein bisserl lustig.

Schade um das verschenkte Potenzial der Story

Von: Laura von Skyline of Books Datum : 20.08.2017

skyline-of-books.blogspot.de/

Klappentext
„Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …“

Gestaltung
Das Cover finde ich sehr verträumt, romantisch und schön. Die Feder, die sich in viele kleine Vögel auflöst, kommt vor dem dunkelblauen Hintergrund hervorragend zur Geltung. Der bergige Horizont am unteren Buchrand verleiht dem Covermotiv dabei Tiefe. Ich finde die Idee der Feder sehr gelungen, da sie die Geschichte gut wiederspiegelt und mein Blick in der Buchhandlung sofort von diesem Cover angezogen wurde. Es ist mal etwas Neues und hebt sich von den anderen Büchern ab.

Meine Meinung
Besonders reizvoll war an diesem Buch für mich der im Klappentext angedeutete Kampf zwischen der Erde und dem Fantasy-Reich Magonia. Leider hat es für mich hier ein wenig an der Umsetzung gehapert, wodurch mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat, wie es möglich gewesen wäre, denn die Geschichte hat durchaus Potenzial. „Magonia“ beginnt mit dem alltäglichen Leben von Protagonistin Aza, die an einer geheimnisvolle Lungenkrankheit leidet und daher ihr Leben lang ein Außenseiter war. Sie wird als Kämpferin dargestellt, die dem Leben mit Sarkasmus begegnet.

Bald schon findet sie sich jedoch im phantastischen Reich Magonia wieder. Hier war mir persönlich der Cut, den die Autorin durch den plötzlichen Ortswechsel in der Handlung hatte, zu plötzlich. Magonia blieb mir zu wirr und konfus, denn vieles war schwer nachvollziehbar und hätte für mich von der Autorin genauer beschrieben werden müssen, damit man dieses neue Reich gänzlich begreifen kann. Ich bewegte mich schließlich zuvor seitenlang in unserer normalen Welt und auf einmal fand ich mich zusammen mit Aza an einem völlig fremden Ort wieder. Hier hatte ich gedacht, dass ich zusammen mit Aza Magonia erkunden und kennen lernen würde, aber vieles blieb mir einfach zu unverständlich und oberflächlich.

Was ich auch etwas schade fand war, dass zwischen Aza und Jason unbedingt eine Liebesgeschichte entfacht werden musste. Mir gefiel Jason als bester Freund, der immer an Azas Seite war und stets für sie da war, sehr gut. Dass sich dann jedoch tiefere Gefühle zwischen den beiden entwickelten, fand ich persönlich nicht so gut. Es war mir irgendwie zu viel, denn mit Magonia, Azas neuen Fähigkeiten, die sie in dieser zauberhaften Welt bekommt, und ihrer Rolle als Heldin, die das Schicksal aller in den Händen hält, gab es schon genügend offene Fäden mit denen ich beschäftigt war.

Jedoch war mir Jason, wie gerade schon angedeutet, sehr sympathisch. Er ist ein bester Freund wie er im Buche steht und wie man ihn sich wünscht. Eigentlich war er sogar mein Highlight im Buch, da er loyal sowie treu und ein starker Charakter ist. Ganz im Gegensatz zu Aza, die auf mich einen eher wehleidigen Eindruck machte und die sich sehr wenig zutraute. Selbst in Magonia mit ihren neuen Fähigkeiten blieb sie ein scheues Reh. Durch ihre Perspektive, und manchmal auch durch die von Jason, wird „Magonia“ erzählt, wodurch stets eine gute Einsicht in die Figuren ermöglicht wird. Gleichzeitig kam ich gut mit dem Schreibstil der Autorin klar, welcher sich gerade zu Beginn des Buches durch eher kürzere Sätze auszeichnete.

Fazit
Die Geschichte von „Magonia“ hat durchaus Potenzial, doch leider schöpft die Autorin dieses nicht völlig aus. Die Fantasywelt blieb für mich leider zu blass, da sie zu wenig erklärt wurde und sie so kaum greifbar war. Auch fehlte mir bei der Protagonistin etwas die Charakterentwicklung. Jedoch fand ich Azas besten Freund Jason sehr sympathisch und stark (auch wenn die aufkeimenden Gefühle zwischen den beiden für meinen Geschmack nicht auch noch hätten sein müssen).
3 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Magonia
2. Aerie (bereits auf Englisch erschienen)

Mehr erwartet

Von: Booksandtheirworld Datum : 14.08.2017

https://www.youtube.com/channel/UCnXcjFQnfXZNVjncSHHAySA

Die junge Aza leidet an einer Lungenkrankheit die kein Arzt bisher gesehen hat.
Immer wieder wird ihr gesagt das sie nicht mehr lange zu leben hat. Ihr Leben verbringt sie im Krankenhaus oder bei ihrem besten und einzigen Freund Jason.
Das Atmen fällt ihr schwer und sie gehört nirgendswo dazu.
Immer wieder sieht sie seltsame Dinge am Himmel, Schiffe und Vögel die ihren Namen rufen.
Dann stirbt Aza kurz vor ihrem Geburtstag beinahe und findet sich in Magonia wieder. Einer magischen Welt über den Wolken.




Das Cover

Das Cover finde ich wirklich toll.
Es ist so ein typisches Bild das man sich auch wunderbar tätowieren lassen könnte finde ich. Außerdem passt das Motiv super zu der Geschichte denn sowohl die Vögel als auch die Feder spielen eine Rolle. Ich finde auch die Farben passend ausgewählt, der Sternenhimmel passt auch super dazu. Ich finde das Cover sehr gelungen.

Meine Meinung

Bei diesem Buch hatte ich kaum Erwartungen, was weder Positiv noch negativ gemeint ist.
Ich habe einfach angefangen zu lesen und geschaut was passiert.
Am Anfang lernen wir erst einmal Azas Leben und ihre Familie kennen.
Da muss ich gleich schon sagen, das mir das allerdings alles ein bisschen zu langatmig war.
Kennenlernen ist super, aber wir haben Aza die ganze Zeit begleitet und so richtig etwas passiert ist nicht.

Gleich zu Anfang fiel mir der Schreibstil auf. Es war einfach gar nicht meiner. Die Autorin hat einige Male in Klammern geschrieben und uns als Leser angesprochen. Das ist zwar Geschmackssache, aber ich mag es überhaupt nicht wenn der Protagonist auf einmal den Leser anspricht, das hat nichts mit der Geschichte zu tun. Und der Prota erzählt uns war ihre Geschichte, aber uns ansprechen, nee.
Allerdings kam es auch nicht ganz so oft vor.

Dafür gab es dann aber auch noch Klammern und Zeichen die ich nicht verstanden habe oder ich war einfach zu doof dafür.

Die Protagonistin und ihr Freund konnten mich leider auch nicht überzeugen, sie sind für mich eher oberflächlich geblieben und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, einige Nebencharaktere habe ich allerdings sehr ins Herz geschlossen.
Als es dann endlich nach Magonia ging habe ich mich sehr gefreut, aber irgendwie hatte ich es mir etwas anders vorgestellt, aufregender.

Besonders genervt haben mich auch die Gespräche zwischen Aza und Jason. Denn Jason ist wahrlich ein Wikipedia Lexikon. Ich glaube ich habe nichtmal die Hälfte von dem verstanden was er gesagt hat.

Die Idee an sich finde ich super, nur leider wurde sie nicht so umgesetzt wie sie hätte umgesetzt werden können und war mir leider zu langweilig. Ich habe nur gefühlt die Hälfte verstanden und konnte mich nicht ganz in das Buch einfinden.

Durch die zahlreichen süßen Nebencharaktere konnte es leider auch nicht mehr gerettet werden. Ich kann dem Buch daher nur

2 von 5 Sternen

Magonia - Die Stadt unter den Wolken

Von: Romantic Bookfan Datum : 12.08.2017

romanticbookfan.blogspot.de

Die 16-Jährige Aza ist für ihre Mitschüler das todkranke Mädchen. Schon ihr ganzes Leben lang leidet sie an einer mysteriösen Lungenkrankheit, die sie immer wieder ins Krankenhaus bringt und die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Nur ihre Familie und ihr bester Freund Jason stehen treu an ihrer Seite und versuchen ihr trotz allem ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.

Als sie im Unterricht einen Anfall bekommt und glaubt, ein Luftschiff in den Wolken zu sehen, scheint nur ihr Freund Jason ihr zuzuhören und ihr halbwegs zu glauben. Niemand ahnt, dass sich ein ganzes Reich in den Wolken verbirgt und das Aza sich dort bald wiederfindet...


Ich muss gestehen, dass der Anfang mir furchtbar schwer fiel. Der Schreibstil war eher sprunghaft, da er Azas Gedankengängen gefolgt ist, die manchmal sehr viele Wendungen und Biegungen machen. Sie ist die Königin der sinnlosen Fakten, d.h. sie liest sich zu einem Thema 2-3 Fakten an, mit denen sie dann Leute beeindruckt, ohne jedoch tieferes Hintergrundwissen zu haben. Genauso ungreifbar wie Azas Gedankengänge war die schwere Krankheit von Aza. Sie hat immer wieder schlimme Anfälle, in denen sie keine Luft mehr bekommt und kurz vor dem Ersticken steht. Keiner weiß genau, woher die Krankheit kommt und wie man effektiv behandeln kann.

Aza selbst ist sehr sarkastisch und hat nur einen besten Freund und das ist Jason, der sie schon jahrelang kennt und ihr immer zur Seite steht. Hier entwickelt sich auch eine zarte Liebesgeschichte, die jedoch in der Gesamtgeschichte nicht so viel Raum einnimmt.

Im Zentrum steht klar das Reich unter den Wolken, Magonia. Hier hat die Autorin eine völlig neue Welt geschaffen, die ich wirklich kreativ gestaltet fand, vor allem, was ihre Bewohner angeht. Das war erfrischend anders zu anderen Welten, die ich bisher "besucht" habe, ebenso die Art, wie die Bewohner von Magonia Magie wirken können, ist etwas Besonders.
So ganz rund war der Weltenentwurf für mich trotzdem nicht. Bei manchen Aspekten wäre ich gerne noch tiefer eingestiegen, z.B. was die Motivation der Hauptstadt und ihrer Bewohner angeht, die gleich gesetzt wird mit einer Art Regierung. Und auch die Motive des ein oder anderen hätten für mich noch deutlicher werden dürfen.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Azas Sicht erzählt, wechselt aber auch zu Jason. Die Gefühle vor allem von Jason konnte ich gut nachvollziehen. Aza selbst ist die meiste Zeit eher verwirrt von der neuen Welt, die sie betreten hat und auch verunsichert, wem sie trauen kann. Die anderen Personen, mit denen sie interagiert, sind an einer Hand abzuzählen und man erfährt eher wenig über sie. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich alle haben ein ziemliches Schwarz-Weiß-Denken und sind fest von ihrer Meinung überzeugt. Woher diese aber kommt, erfährt man bei keiner der anderen Protagonisten.

Das Ende ist erst mal in sich abgeschlossen, bietet aber durchaus Raum für eine Fortsetzung der Geschichte.

Magonia begann für mich sehr holprig, punktet aber mit einem kreativen Weltengerüst, das mit vielen neuen Ideen aufwartet. Allerdings hätte dieses an manchen Stellen auch einfach noch etwas detaillreicher sein dürfen, um voll zu überzeugen.

Magonia - Maria D. Headly

Von: TheBookizzle Datum : 10.08.2017

instagram.com/bookizzle

Titel: Magonia
Autor/in: Maria D. Headly
Einband: Hardcover
Seite: 368
Preis: 16,99€
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-27017-6

Inhalt:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Eigene Meinung:

Erstens möchte ich sagen das es Wunderschön ist.Natürlich äußerlich. Die ganzen Details um den Feder und die Farben, einfach wundervoll. Auch super das es von den Englischen übernommen wurde. Pluspunkte.

Die Charaktere hingegen waren nicht so toll. Klar waren da auch tolle Charaktere, z.B. Jason. Aber Aza ging mir so auf die nerven. Ihre negativen Gedanken...

Von Inhalt her war es erst nach über 100 Seiten interessant, die ersten 100 Seiten waren so langweilig, ich wollte es abbrechen, dann wurde es jedoch besser und die letztens Seiten gingen wieder irgendwie bergab, würde ehrlich gesagt ein anderes Ende nehmen.

Ob ich die Reihe weiterlesen würde? Klar wieso nicht, aber würde es mir nicht gleich holen.

Fazit:
Falls ihr ein schönes Buch im Regal haben wollt dann könnt ihr das holen aber der Inhalt zählt oder?

Ich bedanke mich noch mal beim Verlag und Bloggerportal. :)

Schönes Cover und…?

Von: AnnaDiaries Datum : 10.08.2017

www.the-anna-diaries.de

Man siehe sich dieses Cover an. Die Feder, die zu Vögeln wird. Dazu die Farben. Es verspricht ein wahres Abenteuer zu werden. Der Klappentext verspricht genau das selbe. Ein Abenteuer in einer uns noch unbekannten Welt. Einer Welt, die mir in Büchern bisher so noch nicht begegnet ist. Diese Welt hat mich ein wenig an eine Anime Welt ala Ghibli Studio erinnert. Nur leider hört da das Schöne auch schon auf…

Aza ist krank, jedenfalls auf der Erde. Sie wird hier sterben müssen, was am Anfang einfach sehr emotional ist. Sobald sie dann aber diese neue Welt betrifft, scheint sie eine andere Person zu sein. Nicht nur das sie geheilt ist (was für mich nicht mal der Störfaktor ist), sie scheint auch irgendwie sofort eine andere Person zu sein. Alles, was sie in 16 Jahren auf der Erde war, ist sie nun so gar nicht mehr. Und das finde ich irgendwie schade. Und nicht nachvollziehbar. Natürlich lernt sie in Magonia alles über ihre Vergangenheit und warum die Zeit auf der Erde so schwer für sie war. Aber… Das würde sie doch nicht von Grund auf als Person ändern. Oder sehe nur ich das so?

Rezension: "Magonia" von Maria D. Headley

Von: Hannah Adam Datum : 10.08.2017

https://hannahslesezeit.wordpress.com/

Eine neue, originelle Idee die den Leser in eine magische Welt entführt! Ein magisches Reich in den Wolken, mit Luftschiffen und noch viel mehr... Es erinnert an einen fantasievollen Traum ;)

Inhalt:

Aza wird bald sechzehn, doch das ist eigentlich schon ein fast Wunder, denn sie hat eine seltsame Lungenkrankheit und das schon seit sie ein klein ist. Die Ärzte hatten ein anderes Alter voraus gesagt, doch als sie weiterlebte, verlängerten sie ihre Schätzung immer wieder. Jedoch wird ab dem Moment an, als Aza eines Tages ein Schiff oben in den Wolken entdeckt und kein anderer es sehen kann, alles anders... Zuerst schiebt man es auf ihre Krankheit und keiner außer ihrem besten Freund Jason glaubt ihr. Jason, in den sie vielleicht sogar verliebt ist... Gerade als sie beginnt sich klarer über ihre Gefühle für Jason zu werden, überschlagen sich die Ereignisse. Beinahe stirbt Aza - doch dann findet sie sich in Magonia wieder, wo eine Luftschiffkapitänin und eine ganz neues Reich auf sie warten...

Meine Meinung:

Bereits als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, hat mir die Idee von Luftschiffen in den Wolken gefallen, das klang aufregend und sehr interessant. Und ich wurde nicht enttäuscht :) ...

Im ersten Kapitel lernen wir einen der Hauptcharaktere kennen, Aza ist anders und das nicht nur wegen ihrer seltsamen Lungenkrankheit. Sie kommt frech und neugierig rüber, gleichzeitig aber auch irgendwo nachdenklich. Es ist außerdem meiner Meinung nach spannend zu lesen, wie sie mit der Situation umgeht, dass sie möglicherweise bald stirbt. Zu Beginn wird der Tod als Weihnachtsmann der Erwachsenen beschrieben, nur eben umgekehrt, er sei derjenige der einem sämtliche Geschenke wegnimmt...

"Jedenfalls glauben Erwachsene nicht an den Weihnachtsmann. Und sie versuchen auch krampfhaft nicht an den Umgekehrten Weihnachtsmann zu glauben." Aza - Seite 11

Diesen Vergleich und auch generell die Gedanken von Aza finde ich sehr interessant, sie hat es noch dazu geschafft mir schon im ersten Kapitel sympathisch zu werden. Ich musste an einigen Stellen schmunzeln :) .

Der Leser lernt auch den zweiten Hauptchrakter Jason, im ersten Kapitel kennen. Man könnte auch ihn als ein wenig anders beschreiben. Er ist witzig, nett und belesen. In der Vergangenheit haben Aza und Jason zusammen einige verrückte, wissenschaftliche Dinge angestellt. Sie sind ein eingeschweißtes Team und Jason reagiert normalerweise nicht so, wie andere auf Azas Krankheit. Auch er war mir schnell sympathisch.

Die Familien der beiden sind alles andere als langweilig. Bei Aza ist die Familienbeziehung liebevoll und herzlich auch wenn die Krankheit und das vielleicht-stirbt-sie-bald die Situation erschweren. Es war für mich spannend zu lesen, wie die Familie, sowie generell das Umfeld mit Aza umgehen.

Der Schreibstil hat mir auch gefallen, das Buch ist fesselnd und fantasievoll. Manchmal wird das Geschehen in der Ich-Perspektive aus Azas Sicht erzählt, dann wieder aus Jasons. Das hat mir gut gefallen, denn so bekommt man mehr Einblicke, man erfährt auch wie es den Personen geht und was sie fühlen. Durch die Beschreibungen der Autorin konnte ich mir die Welt im Buch, sowie die Charaktere gut vorstellen. Ich persönlich finde besonders die Kapitel in den Wolken erinnern manchmal an einen magischen Traum den Aza träumt. Sie selbst muss sich ja anfangs auch immer wieder in den Sinn rufen, dass es echt ist...

Die Geschichte wird nach und nach immer spannender und fesselnder, gegen Ende geht alles dann doch ziemlich schnell, was ich aber gut finde. Die Auflösung und das Ende haben mir gefallen, hier will ich jedoch nicht genauer drauf eingehen, das Buch müsst ihr schon selbst lesen :) .

Eine Liebesgeschichte fehlt auch in diesem Buch nicht, diese ist leidenschaftlich und spannend, sieh steht nicht im direkten Vordergrund, sondern wird an den richtigen Stellen mit eingefädelt, was so meiner Meinung nach perfekt zu diesem Buch passt.

Das Cover:

Das Cover ist schön und passend zum Inhalt gestaltet. Besonders finde ich hierbei die Feder, die beim Bewegen des Buches (falls Licht darauf fällt) glänzt und aus welcher kleine Vögel heraus fliegen. Die Farben wiederholen sich im gesamten Schutzumschlag mehrmals, auch auf der Rückseite fliegen kleine Vögel herum...

Fazit:

Die Grundidee ist traumhaft, mal was anderes und magisch. Auch die Umsetzung finde ich sehr gut, der Leser entdeckt zusammen mit Aza ein originelles, neues Reich in den Wolken. In dem Buch trifft er auf starke, neugierige und alles andere als langweilige Charaktere, welche sich mit verschiedensten Situationen auseinander setzen...

Alles in allem, ein wirklich gutes und außerdem originelles Fantasy-Buch, das abenteuerlich und gleichzeitig romantisch ist :) .

Mein Tipp, für alle die was neues in Richtung Fantasy wollen, dazu gibt es außerdem freche Hauptcharaktere, welche einem schnell sympathisch werden! ;)

Für alle Interessierten:

Titel: Magonia

Autor: Maria D. Headley

Preis (gebundene Ausgabe): 16,99€

Verlag: heyne fliegt

Gebunden: 368 Seiten

Erschienen am 03.04.2017

ISBN 978-3-453-27017-6

Viel Spaß beim Lesen ;) !

Hannah :)

Überraschend anders und erfrischend

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum : 06.08.2017

www.tausendbuecher.blogspot.de

Aza leidet seit ihrer Kindheit an einer ungewöhnlichen Lungenkrankheit, die sie daran hindert, ein gewöhnliches Leben zu führen. Die Ärzte haben ihr ein kurzes Leben vorausgesagt, daher grenzt es an ein Wunder, dass ihr 16. Geburtstag vor der Tür steht. Doch kurz vorher sieht sie ein Schiff im Himmel und beobachtet Vögel, die sich eigenartig verhalten. Ist die Krankheit an dieses Halluzinationen Schuld? Oder ist das, was Aza sieht, wirklich wahr und es gibt ein magisches Reich im Himmel?

Ich liebe die Idee hinter diesem Buch, denn sie ist absolut ungewöhnlich, erfrischend und etwas ganz anderes. Das Reich Magonia, nach dem das Buch auch benannt ist, ist für mich einfach wunderbar kreativ und neu, sodass ich sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte war.

Diese Kreativität zieht sich durch alle fantastischen Elemente. Maria D. Headley hat es geschafft, ein Fantasy-Jugendbuch zu schreiben, in dem nicht auf Vampire, Werwölfe oder Feen zurückgegriffen werden muss. Stattdessen hat sie ihr ganz eigenes Volk erschaffen: die vielen unterschiedlichen Figuren, die im Himmel leben und dieses mit den Schiffen bereisen. Vieles davon ist im ersten Moment etwas ungewohnt, da man etwas derartiges noch überhaupt nicht kennt, im nächsten dafür aber umso schöner, da man immer wieder von dieser blühenden Fantasie der Autorin überrascht wird.

Der Schreibstil passt für mich wunderbar zu dieser Welt und ist ziemlich ungewöhnlich. Hier könnte ich mir gut vorstellen, dass er nicht jedermanns Sache ist (bei einigen Passagen war ich beispielsweise an Tahereh Mafis Schreibstil stark erinnert) - mich persönlich hat er aber voll und ganz überzeugt.

Die Charaktere fand ich allesamt sehr gut umgesetzt. Aza, die die Hauptrolle in dem Buch spielt, ist sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Zudem werden einige Kapitel aus der Sicht von Jason, ihrem besten Freund, erzählt. Dadurch kommt noch einmal eine weitere Sicht in die Geschichte hinein, da Jason der einzige ist, der Azas Beobachtungen von fliegenden Schiffen Beachtung schenkt und auf eigene Faust recherchiert. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Charaktere wie Azas Familie und einigen Himmelsbewohnern, die ebenfalls alle gut ausgearbeitet sind.

Die Story ist zwar durchweg spannend, allerdings fand ich sie an einigen Stellen auch etwas verwirrend und kam nicht sofort mit. Besonders auf dem Schiff selbst konnte ich mir manchmal nicht alles gleich vorstellen und hätte mir hier gewünscht, dass die Autorin auf einige Handlungen noch näher eingegangen und diese genauer ausformuliert hätte. Besonders was Magonia angeht haben mir ein paar Beschreibungen gefehlt. So wie Aza vieles selbst nicht versteht, war ich auch als Leserin verwirrt.

Dennoch hat mir "Magonia" sehr gut gefallen. Die kreativen Schöpfungen der Autorin, die unglaublich erfrischend und ungewöhnlich sind, und die sympathischen Charaktere haben das Buch für mich zu einer ungewöhnlichen, aber tollen Geschichte gemacht. Ich bin schon gespannt, was der nächste Band bereit hält und freue mich, erneut in diese magische Welt abtauchen zu können.

Von: Nicole Pienkoß aus Potsdam Datum : 04.08.2017

Buchhandlung: Bornstedts kleine Bücherstube

Ein extrem ungewöhnlicher, berührender, spannender, romantischer, abenteuerlicher Fantasyroman, der den Leser in eine ganz besondere Welt in den Lüften entführt. Die (scheinbar) sterbenskranke Aza wird im Moment ihres Todes entführt und ihrem Schicksal - der Rettung von Magonia - zugeführt. Doch alles entwickelt sich anders als von ihrer biologischen Mutter geplant und Aza muss sich während des Kampfes entscheiden, auf wessen Seite sie steht und für wen ihr Herz schlägt. Tolle Bilder, eine starke Geschichte, frecher Wortwitz und überzeugende Protagonisten machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Punkt Abzug für den recht mühsamen Einstieg, der bei jüngeren Lesern dann doch evtl. Probleme bereiten könnte.

[Rezension] Magonia von Maria D. Headley

Von: buchliebe_by_kerstin Datum : 28.07.2017

buchliebebykerstin.blogspot.de/

Um was geht es in Magonia eigentlich?

Die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidende Aza, ist 16 Jahre alt und hat deshalb immer mal wieder komische Halluzinationen. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Doch dann ruft jemand auf dem Schiff ihren Namen...
Ihr bester Freund Jason ist der Einzige, der ihr die Geschichte glaubt und versucht mit ihr herauszufinden was das war. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Sie ist auf einmal nicht mehr krank sondern hat besondere Fähigkeiten, wie kein Anderer.
In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen...


Was habe ich zu Magonia zu sagen?

Erst einmal möchte ich mich recht herzlich beim Heyne Verlag für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar bedanken.
Ich möchte einfach mal damit beginnen, dass ich auf Magonia wegen dem wunderschönen Cover gestoßen bin. Es ist einfach so schön!
Die darauf zu sehende Feder und die Vögel beziehen sich auf das Thema im Buch, was ich immer sehr toll finde.
Der Titel Magonia bezieht sich auf die Fantasy Welt Magnoia, welche es in diesem Buch gibt.
Die ganze Geschichte startet aber auf der Erde mit Aza, unserer Protagonistin. Aza leidet seit sie klein ist an einer seltenen Lungenkrankheit. Die Ärzte haben ihr schon immer einmal wieder vorausgesagt, dass sie nur noch ein paar Jahre zu leben hat. Ihre Krankheit hat Aza schon immer zur Außenseiterin gemacht und auch, dass sie eines Tages ein Schiff am Himmel in der Schule sieht, macht sie nicht wirklich sympatischer bei den anderen. Keiner glaubt ihr und redet ihr ein, dass sie nur wieder Halluzinationen hatte; alle außer ihr bester Freund Jason.
Doch als Aza beinahe stirbt findet sie sich im magischen Reich Magonia wieder. Auf einmal ist sie keine Außenseiterin mehr und sie muss neue Dinge lernen und wichtige Entscheidungen treffen...
Die ersten 100 Seiten vom Buch haben mich gleich mitgezogen, weil mich das Schicksal von Aza wirklich sehr bewegt hat. Aber so wie es immer ist, ist die Schule etwas dazwischen gekommen. Als ich dann richtig zu lesen anfangen konnte, hatte ich überhaupt keine Probleme dort anzuschließen wo ich aufgehört habe, da man sich einfach an die Geschichte erinnern kann.
Aza ist eine sehr sympatische Protagonistin, wie auch Jason sehr nett ist. Beide sind wirklich sehr intelligent, was ich wirklich beeindruckend fand.
Von der Beschreibung von Magonia habe ich mir etwas mehr erwartet und auch von der Erklärung der einzelnen Arten der Bewohner, da ich da einfach nicht ganz mitgekommen bin. Es kann natürlich auch sein, dass ich das irgendwie überlesen habe, aber es wurde mir danach auch noch nicht ganz schlüssig.
Jason sowohl als Aza schreiben die Kapitel; es ist also nicht nur von einer Person aus erzählt.
Das große Finale vom Buch hatte ich mir ein klein wenig größer erhofft, da ich so von Magonia mitgerissen war. Trotzdem war es nicht schlecht.
Ein kleines tolles Extra der Geschichte ist, dass die Welt Magonia auf realen historischen Hintergründen aufbaut. Trotzdem ist es größtenteils die Erfindung von der Autorin Maria D. Headley.


Mein Fazit zu Magonia:

Maria D. Headley hat mit Magonia ist wirklich ein tolles erstes Buch geschrieben. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten sind schlau und total sympatisch. Der Höhepunkt jedoch war mir etwas zu kurz und unspektakulär. Irgendetwas größeres hätte ich mir schon noch erwartet. Jedoch war das Ende umso schöner.
Trotz des enttäuschenden Höhepunkts ist das Buch wirklich spannend und mitreißend, weshalb ich ihm 4 von 5 Sternen gebe.

leider nicht meins

Von: julia Datum : 27.07.2017

jkpbooks.blogspot.co.at/

In dieser Geschichte begleiten wir die 16-Jährige Aza, die an einer seltenen Lungenkrankheit leidet. So selten, so dass diese Krankheit sogar nach ihr benannt wurde. Als sie beginnt merkwürdige Dinge zu sehen, glaubt ihr niemand. Niemand außer Jason, ihrem besten Freund.
Als sie vermeintlich stirbt, wacht sie in Magonia auf. Einer Welt über den Wolken, in der sie auf einem Schiff lebt. Doch das Reich im Himmel wird immer schwächer, und es gibt der Erde die Schuld. So zieht ein Kampf herauf, in dem Aza eine entscheidende Rolle spielen soll.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und bis zu dem Zeitpunkt als Aza nach Magonia kommt, hat mir die Geschichte aus sehr gut gefallen, doch dannach ging es leider den Berg hinab. Die Autorin erzählt eine unrealistische Geschichte, die weder logisch noch authentisch dargestellt wird.
Leider hat mir die zweite Hälfte überhaupt nicht gefallen, und ich musste mich richtig durch das Buch kämpfen.
Auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, Aza ist zwar ganz nett, dennoch fehlt ihr etwas was sie wirklich liebenswert macht. Der einzige Charakter den ich wirklich mochte war Jason, ihr bester Schulfreund, der heimlich in sie verliebt ist, und alles tut um sie zu finden.

Ein Buch, das ich so nicht erwartet hätte

Von: Ann die Weltentänzerin Datum : 20.07.2017

dieweltentaenzerin.blogspot.de/

Meine Meinung:
Dieses Buch war wirklich eine Überraschung. Ohne jegliches Vorwissen bin ich an die Geschichte heran gegangen, wusste nichts außer das was der Klappentext schon verrät und hätte das, was dann gekommen ist nie erwartet. Denn die Idee hinter diesem Buch ist neu und kommt wirklich unerwartet.
Dabei passt das wunderschöne Cover wirklich sehr gut zu dieser Geschichte, denn es ist direkt damit verbunden und besonders die Bedeutung der feder wird einem beim Lesen schnell klar. Die Farben harmonieren gut miteinander und das kräftige Gelb und Blau bilden einen Kontrast, der einfach nur toll aussieht.

Die beiden Hauptpersonen in dieser Geschichte sind Aza und Jason. Die beiden sind schon seit Ewigkeiten beste Freunde und man merkt, dass sie sich unglaublich nahe stehen. Sie sind einfach füreinander da, egal was kommt. Und das obwohl besonders Azas Leben alles andere als Leicht ist.
Schnell lernt man eins über Aza, sie ist sehr sarkastisch, besonders wen es um ihre eigenartige Krankheit geht, die sie bereits ihr Leben lang begleitet. Zudem ist sie sehr eigensinnig und wirkt dadurch manchmal ein wenig harsch. Dabei verbindet sie und Jason ihre überdurchschnittliche Intelligenz. Allerdings ändert sich Azas Charakter ein wenig im laufe der Geschichte, die neue Welt in der sie sich plötzlich wieder findet scheint sie maßlos zu überfordern, was einerseits verständlich ist, aber das sie dauernd abblockt und auch irgendwie gar nicht bereit ist zuzuhören ist dann doch etwas anstrengend.
Jason ist da durchweg viel angenehmer. Er ist der wohl beste Freund den man sich wünschen kann, hat einen ganz eigenen Humor und ist zudem noch sehr Intelligent. Bei ihm zeigen sich zudem Anzeichen von Autismus, die sehr gut und glaubwürdig dargestellt sind. Jason ist auch um einiges emotionaler als Aza, so das er irgendwie echter wirkt.

Die Handlung entwickelt sich in einer rasenden Geschwindigkeit. Kaum hat man Aza und Jason etwas kennen gelernt, weiß wie sie ticken und wie ihr "normales" Leben aussieht, überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Man hat beinahe Schwierigkeiten hinterher zu kommen, besonders wenn man dann von jetzt auf gleich in eine vollkommen andere Welt katapultiert wird. Dadurch kann man sich aber auch sehr gut mit Aza identifizieren, denn für sie ist das ja alles genauso neu. Wirklich viel möchte ich über die Handlung nicht sagen, da diese wirklich neu und überraschend ist und ich diese auf keinen Fall vorweg nehmen möchte.

Das Setting der Geschichte ist genauso außergewöhnlich wie die Handlung selbst. Magonia ist eine Welt über den Wolken die einfach nur fasziniert und einen staunend zurück lässt. Aber nicht unbedingt durch ihre Schönheit, sondern durch die ganz besondere Dynamik und die Prinzipien die dort herrschen, welche nur nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Allerdings fällt es leider ziemlich scher sich Magonia visuell vorzustellen, da wenig beschrieben wird und so ein bisschen von dem besonderen und der Magie dahinter verloren geht. Da hätte ich mir wirklich ein paar mehr Details gewünscht. Manche Dinge werden zudem nur am Rande erklärt oder einfach so in den Raum gestellt, ohne jegliche Erläuterung.

An den Schreibstil der Autorin muss man sich zunächst gewöhnen. Oft werden einfache Parataxen aneinander gereiht, dadurch wirkt es stellenweise etwas abgehackt. Nach und nach wird es aber etwas harmonischer, so dass man schließlich ganz gut in einen gewissen leserhythmus reinfindet. Wie gesagt hätte der Schreibstil hier und da ein wenig detaillierter sein dürfen.

Alles in allem finde ich die Idee hinter Magonia einfach nur super interessant und da hat sich die Autorin wirklich etwas schönes ausgedacht. Es ist ein sehr solider Jugendroman geworden, der mit seiner Spannung überzeugen kann. Allerdings haben die fehlenden Beschreibungen und Erklärung, sowie einige Charaktere dafür gesorgt, dass ich das Buch leider nicht so genießen konnte wie ich wollte.

Eine phantastische Idee stolpert aufgrund mangelnder Beschreibung

Von: Anna Datum : 11.07.2017

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Aza leidet an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Deswegen schiebt sie auch das Schiff in den Wolken auf akute Atemnot, denn nur ein Mensch glaubt ihre Geschichte: Jason – ihr bester Freund. Und mit der Zeit bemerkt sie, dass Jason vielleicht mehr als nur ein Freund ist. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Aza meint zu ersticken und findet sich plötzlich in Magonia wieder. In diesem Reich über den Wolken ist sie nicht krank, sondern magisch begabt. Und als wäre das nicht genug, liegt das Schicksal aller in Azas Händen…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Ich atme ein.“
Das Buch beginnt ruhig, aber trotzdem interessant. Wir lernen Aza kennen und erfahren direkt, wir schwer ihr Leben durch ihre Lungenkrankheit ist. Gleichzeitig bekommen wir erste Einblicke, wie Aza und ihr bester Freund Jason zueinanderstehen. Doch mit dem Ortswechsel nach Magonia verliert das Buch an Spannung und vor allem an Lesefluss. Man wird in eine Welt hineingeworfen, über die man kaum etwas erfährt und die deswegen eher schwer vorstellbar ist. Es dauert einige Seiten, bis man wieder soweit abgetaucht ist, dass sich die Spannung wiederaufbauen kann. Das Ende wiederum empfand ich als sehr gelungen, es ist in sich abgeschlossen, lässt aber dennoch genug offen für Folgebände.

Der Charakter-Stapel
Aza ist ein schlichter Charakter. Sie ist unglaublich auf alles fokussiert, was sie nicht kann. Klar, eine Krankheit wie ihre bestimmt das Leben enorm, aber auch in Magonia bleibt es dabei, dass sie nichts versucht und sich nur wenig zutraut. Das wird zum Ende zwar besser, aber geschah gefühlt immer unter Zwang und nie, weil sie es wollte. Dadurch bekommt man wenig tiefgreifende Einblicke, wer Aza wirklich ist und was sie will.
Jason hingegen bekommt viele Kanten. Er ist ein spezieller Typ, aber sehr klug und absolut loyal. Er ist ein echter Kämpfer und wirkt deutlich stärker und Geschichtsbeeinflussender als Aza, die eher wehleidig wirkt.
Die Charaktere aus Magonia bleiben ebenfalls eher blass. Man erfährt einfach zu wenig – über Magonia, über die Charaktere und kann dadurch kaum eine Verbindung aufbauen.

Der Stil-Stapel
Anfangs las sich das Buch sehr flüssig, doch mit Beginn der Zeit in Magonia wird der Lesefluss abrupt unterbrochen, da die Autorin wenig bis nichts erklärt und oft unbekannte Begriffe einwirft, die mehr Verwirrung stiften als zu erklären. Somit ist der Mittelteil eher holprig zu lesen, verliert Sogwirkung und macht es dem Leser nicht leicht dran zu bleiben.

Der Kritik-Stapel
Der holprige Mittelteil und zu wenig Erklärungen zu Magonia tun der Geschichte nicht gut, da die Spannung dadurch abbaut. Gleichzeitig ist die Protagonistin kein vorbildlicher Charakter, noch zeigt sie eine tolle persönliche Entwicklung im Buch. Da sticht ihr bester Freund Jason deutlich mehr heraus. Unabhängig davon ist die Idee von Magonia sehr spannend und wirklich phantastisch. Durch wenige bildliche Beschreibung bleibt es aber eher fern als greifbar, was wirklich schade ist, denn die Idee ist klasse.


Auf den Lesen-Stapel?
Es ist unglaublich schwierig, das Buch zu beurteilen. Die Idee rund um Magonia ist genial und neuwertig, verliert aber an Intensität aufgrund fehlender Beschreibungen und Erklärungen. Die Protagonistin bleibt leider sehr blass und bleibt in ihrer eigenen Entwicklung sich selbst im Weg stehen. Und besonders der holprige Mittelteil geben dem guten anfänglichen Spannungsbogen einen starken Abbruch, so dass es keine Sogwirkung gibt. Das Buch ist gut, keine Frage, die Grundidee klasse, aber es hat gleichzeitig einige sehr große Schwächen, so dass es unterm Strich bei 3 Sternen bleibt.

sehr fantasievoll mit tollem roten Faden

Von: Sarah Kilian aus Berlin Datum : 10.07.2017

Das Buch hat mich gefesselt und ich habe es schnell verschlungen.
An manchen Stellen braucht man schon etwas mehr Fantasie, um sich die Figuren und Szenarien vorzustellen. Aber genau das fand ich auch sehr interessant. Besonders am Anfang des Buches ist es manchmal schwer mit der Schnelligkeit des Buches mitzukommen, da es so geschrieben ist, wie das Gehirn denkt. Es wird ein Sachverhalt erklärt und dabei kommt ein neuer Gedanke auf und dabei ein neuer und ein neuer und ein neuer ... und so weiter. D.h. man ist ganz schnell bei einem ganz anderen Thema und weiß gar nicht mehr so recht, wie man dahin gekommen ist. Aber alle aufkommenden Gedanken finden sich später im Buch wieder. Es gibt zu jedem Geschehen immer einen Bezug auf vorherige Ereignisse. Das Buch hat meiner Meinung nach einen wundervollen roten Faden und ganz nebenbei regt es dazu an, darüber nachzudenken, wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

Mal ein ganz anderer Fantasy

Von: Kamami Datum : 06.07.2017

www.kamami.de

Maria Dahvana Headley zeichnet ein fantastisches Bild, etwas wie ich es bis jetzt noch nicht gelesen habe. Die Magonier sind eine interessante Rasse und ich bin froh darüber, dass ich Aza auf dieser Reise begleiten durfte. Viele Stellen sind sehr emotional geschrieben, man trauert mit Jason mit, der sich nicht mit Azas Tod zufrieden geben möchte. Mit Aza, die mit einem komplett anderem Leben konfrontiert wurde. Sie vergisst auch nicht, darauf hinzuweisen, wie wir mit unserem Planeten umgehen. Nicht aufdringlich aber einschneidend. Ein schöner Hinweis in einem Jugendbuch, ein Hinweis, der sich auch an die Erwachsenen richtet.

Magonia ist eine in sich geschlossene Geschichte, die jedoch mit „Aerie“ weiter geführt wird und ich freue mich jetzt schon darauf wieder mit Aza durch die Wolken zu fliegen.

Etwas verwirrende Fantasy, aber dennoch eine interessante Dystopie mit tieferer Botschaft

Von: schnäppchenjägerin Datum : 05.07.2017

erdbeersekt-testet.blogspot.de/

Aza leidet seit ihrer Kindheit an einer Insuffizienz der Lungen. Sie ist dementsprechend körperlich unterentwickelt, klein und bläulich-blass und bezeichnet sich selbst als "Dauerpatient". Die Ärzte haben ihr bereits nach ihrer Geburt keine hohe Lebenserwartung in Aussicht gestellt, umso erstaunlicher ist, dass Aza inzwischen kurz vor ihrem 16. Geburtstag steht.

In der Schule steht sie mit ihrer Krankheit unweigerlich im Mittelpunkt, ist die seltsame Kranke, die unter Überwachung steht, damit bei einem etwaigen Zusammenbruch schnell reagiert werden kann. In Jason hat sie einen einzigen Freund, der ein hochintelligenter Nerd ist und als Kind eines homosexuellen Paares selbst als Außenseiter gilt.

Als Aza zum wiederholten Mal wegen ihrer Atemnot im Krankenhaus untersucht wird, wird festgestellt, dass sich in einem ihrer Lungenflügel eine Feder befindet, die sie eingeatmet haben muss. Wenig später stirbt sie nach einem weiteren Anfall, bei sie das Gefühl hat, dass ein Vogel in ihre Lunge eindringt, im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Notarzt, der mit einem Helikopter unterwegs war, ist unter mysteriösen Umständen kurz vor seinem Eintreffen abgestürzt.

Während auf der Erde Azas sterbliche Hülle begraben wird und nur Jason nicht an einen Tod seiner besten Freundin glauben kann, erwacht Aza in Magonia, auf einem Luftschiff, das ihre eigentliche Heimat sein soll. Die Kapitänin Zal wird ihr als ihre Mutter vorgestellt, sie selbst soll ihre Nachfolgerin sein, die Magonia vor dem Verhungern retten soll.

Die Vorgeschichte von "Magonia" ist authentisch und flüssig zu lesen. Aza und Jason sind liebenswürdige verschrobene Charaktere, beides Außenseiter, die sich gegenseitig Halt geben. Aza akzeptiert zwar ihre Krankheit und dass sie jederzeit mit einem Erstickungstod rechnen muss, ist aber genervt von ihrem Sonderstatus und den ständigen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten.

Nach ihrem Tod begeben wir un nach Magonia, eine Parallelwelt von vogelähnlichen Gestalten, zu denen auch Aza zählen soll. Die Beschreibung dieses fantastischen, magischen Ortes ist "abgehoben", sehr bunt und detailreich und erklärt so manches (Natur-)phänomen auf Erden, überstieg jedoch schon fast meine Vorstellungskraft. Hier muss man sich einlassen auf "Gewitterhaie", "Sturmwale", Gesänge von "Herzensvögeln" in der Lunge, Kämpfe mit Piraten in der Luft und Aza als Retterin von Magonia, die zu ihrem Schutz auf der Erde bei den "Drowners" aufgewachsen ist und nun zurückgeholt worden ist, um ihre Bestimmung zu erfüllen.

"Magonia" ist ein Jugendroman, eine Dystopie, die stellenweise wirklich verwirrend zu lesen ist und bei der man selbst viel Fantasie benötigt, um sich diese Parallelwelt der Vogelmenschen über dem "Unterhimmel" vorstellen zu können und zu verstehen.
Gut gefallen hat mir aber, dass Magonia nicht losgelöst von der Erde betrachtet wird. So sind die Bewohner Magonias von den Ressourcen der Erde abhängig, weshalb der Roman nicht nur eine fantastische Erzählung ist, sondern auch reale Bedrohungen oder Probleme wie den Unterschied zwischen Arm und Reich, Unterdrückung und Sklaverei sowie Umwelt- und Naturschutz thematisiert und Kritik an der Überheblichkeit des Menschen übt.

Auch wenn ab einem Drittel des Romans die Szenen in Magonia überwiegen, gibt es einzelne Kapitel aus sich von Jason, die den Leser wieder zurück auf die Erde bringen und welche seine Suche nach Aza beschreiben.

"Magonia" ist ein interessanter Jugendroman, der mich bis auf einzelne verwirrende Passagen, die dann etwas langatmig waren, gut unterhalten hat.
Mit "Aerie" ist in den USA bereits die Fortsetzung von "Magonia" erschienen, wobei ich noch unschlüssig bin, ob ich diesen Roman lesen werde. Für mich ist das Ende des Romans "Magonia" ein schlüssiger Abschluss gewesen, der nicht unbedingt einer Fortsetzung bedarf.

Etwas verwirrende Fantasy, aber dennoch eine interessante Dystopie mit tieferer Botschaft

Von: Lena aus Köln Datum : 05.07.2017

erdbeersekttestet@gmail.com

Aza leidet seit ihrer Kindheit an einer Insuffizienz der Lungen. Sie ist dementsprechend körperlich unterentwickelt, klein und bläulich-blass und bezeichnet sich selbst als "Dauerpatient". Die Ärzte haben ihr bereits nach ihrer Geburt keine hohe Lebenserwartung in Aussicht gestellt, umso erstaunlicher ist, dass Aza inzwischen kurz vor ihrem 16. Geburtstag steht.

In der Schule steht sie mit ihrer Krankheit unweigerlich im Mittelpunkt, ist die seltsame Kranke, die unter Überwachung steht, damit bei einem etwaigen Zusammenbruch schnell reagiert werden kann. In Jason hat sie einen einzigen Freund, der ein hochintelligenter Nerd ist und als Kind eines homosexuellen Paares selbst als Außenseiter gilt.

Als Aza zum wiederholten Mal wegen ihrer Atemnot im Krankenhaus untersucht wird, wird festgestellt, dass sich in einem ihrer Lungenflügel eine Feder befindet, die sie eingeatmet haben muss. Wenig später stirbt sie nach einem weiteren Anfall, bei sie das Gefühl hat, dass ein Vogel in ihre Lunge eindringt, im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Notarzt, der mit einem Helikopter unterwegs war, ist unter mysteriösen Umständen kurz vor seinem Eintreffen abgestürzt.

Während auf der Erde Azas sterbliche Hülle begraben wird und nur Jason nicht an einen Tod seiner besten Freundin glauben kann, erwacht Aza in Magonia, auf einem Luftschiff, das ihre eigentliche Heimat sein soll. Die Kapitänin Zal wird ihr als ihre Mutter vorgestellt, sie selbst soll ihre Nachfolgerin sein, die Magonia vor dem Verhungern retten soll.

Die Vorgeschichte von "Magonia" ist authentisch und flüssig zu lesen. Aza und Jason sind liebenswürdige verschrobene Charaktere, beides Außenseiter, die sich gegenseitig Halt geben. Aza akzeptiert zwar ihre Krankheit und dass sie jederzeit mit einem Erstickungstod rechnen muss, ist aber genervt von ihrem Sonderstatus und den ständigen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten.

Nach ihrem Tod begeben wir un nach Magonia, eine Parallelwelt von vogelähnlichen Gestalten, zu denen auch Aza zählen soll. Die Beschreibung dieses fantastischen, magischen Ortes ist "abgehoben", sehr bunt und detailreich und erklärt so manches (Natur-)phänomen auf Erden, überstieg jedoch schon fast meine Vorstellungskraft. Hier muss man sich einlassen auf "Gewitterhaie", "Sturmwale", Gesänge von "Herzensvögeln" in der Lunge, Kämpfe mit Piraten in der Luft und Aza als Retterin von Magonia, die zu ihrem Schutz auf der Erde bei den "Drowners" aufgewachsen ist und nun zurückgeholt worden ist, um ihre Bestimmung zu erfüllen.

"Magonia" ist ein Jugendroman, eine Dystopie, die stellenweise wirklich verwirrend zu lesen ist und bei der man selbst viel Fantasie benötigt, um sich diese Parallelwelt der Vogelmenschen über dem "Unterhimmel" vorstellen zu können und zu verstehen.
Gut gefallen hat mir aber, dass Magonia nicht losgelöst von der Erde betrachtet wird. So sind die Bewohner Magonias von den Ressourcen der Erde abhängig, weshalb der Roman nicht nur eine fantastische Erzählung ist, sondern auch reale Bedrohungen oder Probleme wie den Unterschied zwischen Arm und Reich, Unterdrückung und Sklaverei sowie Umwelt- und Naturschutz thematisiert und Kritik an der Überheblichkeit des Menschen übt.

Auch wenn ab einem Drittel des Romans die Szenen in Magonia überwiegen, gibt es einzelne Kapitel aus sich von Jason, die den Leser wieder zurück auf die Erde bringen und welche seine Suche nach Aza beschreiben.

"Magonia" ist ein interessanter Jugendroman, der mich bis auf einzelne verwirrende Passagen, die dann etwas langatmig waren, gut unterhalten hat.
Mit "Aerie" ist in den USA bereits die Fortsetzung von "Magonia" erschienen, wobei ich noch unschlüssig bin, ob ich diesen Roman lesen werde. Für mich ist das Ende des Romans "Magonia" ein schlüssiger Abschluss gewesen, der nicht unbedingt einer Fortsetzung bedarf.

Magonia

Von: Iris Gasper Datum : 27.06.2017

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Aza ist 16 Jahre alt und schwer krank. Es fällt ihr schwer zu atmen und eigentlich kennt niemand den genauen Grund dafür. Seit sie sich erinnern kann, befindet sich Aza in ärztlicher Behandlung. Für sie ist das ein Stück Normalität und sie lebt ihr Leben auf der Erde und bestreitet es tagtäglich mit einer großen Portion Sarkasmus. Genau dieser Sarkasmus ist es, der Aza im ersten Teil des Buches zu einer besonderen Persönlichkeit macht. Durch ihn wird Aza zu Aza, ihre Erkrankung scheint da nebensächlicher. Azas bester Freund Jason ist auch irgendwie besonders. Er liebt die Welt der Zahlen, besonders Pi. Als Aza am Himmel eines Tages ein Schiff zu sehen glaubt, ist Jason derjenige der ihr glaubt und ihr von einer Welt in den Wolken, von Magonia, erzählt.

Die Krankheit verschlimmert sich und Aza stirbt. Die Menschen auf der Erde müssen Abschied von ihr nehmen. Doch Aza erwacht in Magonia. Dort fällt es ihr nicht mehr schwer zu atmen, dort trifft sie auf fremde Wesen und wird zu einer anderen Person.

Der Anfang des Buches und damit die Schilderungen auf der Erde sind einfach genial gelungen. Die Autorin hat hier mit Aza eine tolle Persönlichkeit geschaffen. Man braucht etwas um mit ihr warm zu werden, aber man lernt sie zu verstehen, weil das Leben Aza eben geprägt hat. Der zweite Teil des Buches, der in Magonia spielt, ist so ganz anders. Er ist sehr überfrachtet mit all den Dingen, die Magonia ausmachen und die kaum erklärt, sondern dem Leser einfach vorgesetzt werden. Das alles war so völlig unrealistisch, und stellenweise einfach zu viel des Guten. Und als dann im dritten Teil beide Welten eine Rolle spielen, geht alles viel zu schnell.

Die grundsätzliche Idee des Buches überzeugt zwar, aber ihre Umsetzung ist nicht so gelungen wie erwartet. Auch wenn es wohl einen weiteren Band geben wird, so ist Azas Welt in den Wolken mir als Leserin nach dem ersten Band noch so fremd geblieben, dass ich diesen nicht unbedingt lesen möchte.

Das Cover hingegen ist absolut gelungen. Es ist schon durch die blau-goldene Farbgebung ein echter Hingucker, spiegelt aber auch schöne kleine Details der Geschichte wieder. So soll es sein.

Magonias Magie konnte mich nicht gefangen nehmen. Die irdische Aza hat Potential, aber das reicht nicht um diese Geschichte zu etwas wirklich Besonderem zu machen.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

Starke Charakterzeichnungen und eine neue Idee, die beflügelt

Von: Sandy Datum : 19.06.2017

nightingale-blog.net/

Meine Meinung
MAGONIA ist ein Debüt, welches vielleicht nicht den absolut perfekt geschriebenen Lesespaß bietet, aber sich durch Originalität hervorhebt. Maria Headley hat sich so ihre ganz eigene kleine Welt ersponnen. Diese entspringt einer wilden Mischung aus Mythologie, politischen Fehden und magisch-fantastischen Elementen. Basierend auf der Folklore des 8. Jahrhunderts und der Gegenwart, erweckt die Welt von Protagonistin Aza die ursprüngliche UFO-Geschichte zu neuem Leben. Anker fallen vom Himmel, Matrosen verschwinden in der Luft nachdem Bauern die Ernte auf der Erde gestohlen wurde. Vogelmenschen steuern fliegende Schiffe und Sturmwale bevölkern den Himmel eines Wolkenreichs namens MAGONIA.

Mittendrin erwacht plötzlich das Mädchen von der Erde, Aza. Seit ihrem ersten Lebensjahr leidet die 16-jährige an einer Lungenkrankheit, die kein Arzt zu behandeln weiß. Ihr Leben hängt seither an einem seidenen Faden, der eines Tages reißt. Azas Herz hört nach einem dramatischen Anfall auf zu schlagen. Und plötzlich findet sie sich in einer Vogel-ähnlichen Hülle wieder, auf einem Schiff über den Wolken. MAGONIA, ein für Aza wahrgewordener Mythos, soll zu ihrem neuen Zuhause werden. Doch dieses Reich ist in Gefahr und das junge Mädchen versucht verzweifelt ihren Freund Jason einen Hilferuf zu schicken…den er hört.

Die Handlung dieser Geschichte bietet definitiv einen frischen und sonderbaren Wind, und ein sich dabei ständig veränderndes Tempo. Maria Headleys Schreibe ist eigensinnig und ungewöhnlich, teilweise sogar poetisch. Vereinzelt fallen geschriebene Worte plötzlich aus einer Zeile, bilden Spiralen und undefinierbare Formen.
Der Einstieg, welcher aus Azas Sicht geschildert wird, las sich für mich zunächst etwas holprig. Entgegen meiner vorherigen Annahme, zeigt sich das Mädchen nicht als verletzlich und naiv. Aza hat sich über die Jahre eine sehr dicke Haut zugelegt. Sie ist sarkastisch, nahezu bissig, und sicher nicht ‚everybody’s Darling‘. Man muss unter Umständen erstmal mit Aza warm werden, was mir aber irgendwie auch gefiel. Ihre Familie auf der Erde wurde sehr angenehm gezeichnet. Mit ihrer neuen Heimat kann sich Aza lange gar nicht anfreunden. Sie hat schreckliches Heimweh, vermisst ihre gewohnte Umgebung und Familie. Die aufgezwungene Verantwortung an Bord des Schiffes, missfällt nicht nur ihr sehr. Das die Autorin in diese Richtung ging, gefiel mir sehr. Es wirkt so viel authentischer, mal eine Figur zu begleiten, die nicht auf Knopfdruck Herr einer ungewöhnlichen Situation wird und dennoch stark ist.

Überrascht war ich, dass mit Jason – Azas bestem Freund – eine zweite Perspektive eingewoben wurde. So sollte offensichtlich gezeigt werden, wie wichtig er für die Handlung ist. Zunächst sah ich dem ganzen skeptisch gegenüber. Allerdings erwischte ich mich nach einer Weile dabei, wie ich seiner Sicht regelrecht entgegen fieberte. Jason ist ein mega Hirn und Azas einziger Vertrauter, bevor sie verschwindet. Es war herzzerreißend ihn dabei zu beobachten, wie er versuchte, ohne sie zu funktionieren – z. B. indem er sich mit Pi-Rechnungen beruhigt. Das Knistern zwischen den beiden war ziemlich süß und einzigartig von der Autorin beschrieben.

Sonderbar war für mich der teilweise unausgereifte Handlungsstrang. Mir wurde das Reich »Magonia« nicht so sehr schmackhaft gemacht, wie ich es mir erhofft habe. Es gab einige Aufhänger, die Maria Headley manchmal auf halbem Weg fallen ließ, weil ihr gefühlt die Puste ausging. Die Stärke der Autorin liegt da definitiv mehr in den Charakterzeichnungen. Was mir auch besonders ins Auge stach, war der Umwelt-Aspekt und wie die Menschen, die zur Verfügung gestellten Resourcen, für sich missbrauchen. Daher bin ich angefixt worden, denn in diesem Jugendbuch steckt eine Menge Potenzial.

Fazit
Meine Reise durch das Buch MAGONIA gestaltete sich erfrischend anders und kreativ. Für den zeitweise merkwürdigen Schreibstil benötigte ich eine gewisse Eingewöhnungszeit und im zweiten Teil las sich der Handlungsverlauf manchmal etwas wirr. Aber die Figurenzeichnung, Spannungs-Sequenzen und Beschreibungen vom Land in den Wolken beflügelten mich. Daher wäre ich sicher gespannt auf mehr Abenteuer und was die Autorin sich für den Folgeband ausgedacht hat.

Tauche ein in die Welt über den Wolken

Von: Andrada's Books Datum : 18.06.2017

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Zunächst einmal liebe ich das Cover. Es ist wunderschön und die kleinen Details machen es atemberaubend. Ich finde grandios wie sehr darauf geachtet wurde dass das Cover zur Geschichte passt, für mich ein großer Pluspunkt.
Maria D. Headley’s Schreibstil ist flüssig und klar. Hauptsächlich erlebt man die Geschichte aus Aza’s Sicht, jedoch auch in manchen Kapiteln aus der von Jason. Frau Headley schafft es ausgezeichnet das man auch wirklich merkt aus welchem Blickwinkel man die Geschichte gerade betrachtet und das man die Gefühle und Ansichten der Charaktere versteht.
Ein weitere Sache die mich sofort an Bord geholt hat war das Magonia auf einem Mythos aus dem Mittelalter basiert, da ich mich total für die Geschichte des Mittelalters interessiere fand ich das es eine schöne Idee ist.
Die Welt die Maria D. Headley erschaffen hat ist fantastisch. Ein wenig wie ein Märchen. Manchmal jedoch ist der Aufbau der Welt von Magonia und seiner Bewohner ein wenig verwirrend, was jedoch eher selten war und auch mein einziger Kritikpunkt ist.

Wir lernen zu Anfang unsere Protagonistin Aza Ray kennen, die seit ihrer Geburt an einer äußerst seltenen Krankheit leidet die ihr die Möglichkeit ein normales Leben zu führen nimmt. Aza war mir von Anfang an sympathisch. Sarkasmus ist eines meiner liebsten Elemente und da Aza’s Sprache Sarkasmus ist, habe ich sie sofort lieb gewonnen. Ich mochte des weiteren sehr gerne wie Aza’s Krankheit gehandhabt wurde in diesem Buch. Sie ist so eine unglaublich tolle und starke Persönlichkeit.

Aza hat eine sehr liebevolle Familie und auch wenn sie nicht viele Freunde hat, hat sie Jason der schon seit sie Kinder waren mit Aza befreundet ist. Jason ist unser zweiter Protagonist und er war mir von Anfang an super sympathisch. Er kümmert sich um Aza und er ist loyal. Er ist einfach ein toller Kerl und auch er hat sein Päckchen zu tragen und das finde ich toll. Das er halt nicht nur der Freund ist der Aza ermutigt weiter zu machen, sondern auch der der Pi runter zählt damit er seine Angst unter Kontrolle bringt. Es macht ihn menschlich und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist so willensstark und lässt sich nicht unterkriegen.

Fazit:

Magonia ist anders als viele Bücher für junge Erwachsene und das macht es besonders. Der Schreibstil fesselt einen und die Charaktere sind wunderbar geschrieben. Wenn die Geschichte mal einen kleinen Durchhänger hat nimmt sie auch schnell wieder Fahrt auf. Man fühlt mit ihnen und ich kann kaum warten bald mit Aza wieder in die Welt von Magonia einzutauchen.

Eine magische Welt, über die ich mehr erfahren möchte

Von: Bücherschmöker Datum : 11.06.2017

https://buecherschmoeker.com/

Am Anfang lernen wir Aza Ray kennen, einen Charaktere, den ich absolut liebe. Ihr ausgeflippte sarkastische Art fand ich einfach unterhaltsam, insbesondere ihr Blickwinkel auf das Thema Tod. Sie, ihre Familie und Jason schließt man selbst in sein Herz. Und auch, wenn es ein Fantasy Roman ist, erinnerte mich der erste Teil eher an ein John Green Buch. Und auch, wenn Azas Monologe super unterhaltsam waren, fragt man sich doch irgendwann, wann man Magonia reisen darf. An der Stelle zieht sich die Handlung leider etwas. Trotzdem wird die Erzählung auch immer wieder durch Maria Headlys Schreibstil aufgelockert, der bildhaft und sarkastisch die Geschehnisse einfängt.

Nachdem Aza in Magonia aufwacht wird das Buch auch aus Sicht von ihrem besten Freund Jason erzählt, den man ebenfalls schnell in sein Herz schließt, obwohl, oder gerade weil, er ein etwas verschrobener Charakter ist. Auf der Erde ist also alles gut. Aber Magonia hat mich irgendwie enttäuscht. Die Idee an sich ist fantastisch und auch die Umsetzung des Landes verspricht viel Abenteuer. Aber alle Charaktere, die wir in Magonia kennen lernen und auch die Strukturen im Hintergrund bleiben blass. Man erfährt kaum richtige Informationen und hat das Gefühl, dass sehr viel ausgelassen wurde an Erklärungen. Der Eindruck wird durch die ausführliche Zeit auf der Erde noch verstärkt.

Die Geschichte bezaubert trotzdem durch ihr ungewöhnliches Setting und die fabelhaften Kreaturen, die abseits der typischen Bevölkerung von Fantasybüchern sind. Spannung ist in Magonia an verschiedenen Stellen auf jeden Fall enthalten. Insbesondere am Schluss wurde ich durch die Handlung noch einmal richtig ans Buch gefesselt und fand den Abschluss der Story sehr gelungen. Der letzte Satz hat mir sogar noch einmal richtige Gänsehaut beschert.

Magonia ist eine Geschichte mit einer überaus sarkastischen Protagonistin, herzerwärmenden Charakteren und einer so einzigartigen, aber auch bunten Welt in den Wolken. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sich die Farbenvielfalt der Vögel sich auf die Fülle an Informationen über Magiona und seine Bewohner übertragen hätte, wird mir diese Welt noch oft im Gedächtnis bleiben.

Sehr gute Idee, aber die Umsetzung ist nicht ganz so gelungen

Von: Valarauco Datum : 06.06.2017

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Cover
Das Cover ist einfach der Wahnsinn! Ehrlicher Weise muss ich gestehen, dass es sich hierbei um einen reinen Coverkauf handelt. Definitiv etwas, da im Kopf bleibt. Die Farben sehen toll aus und die Feder passt natürlich perfekt. Ich bin einfach nur verliebt.

Meine Meinung
Das Cover sieht so schön aus, das ich dieses Buch ungeachtet der Handlung kaufen musste. Der Klapptext klingt auch ganz spannend und ich hab mich dann auch sehr darauf gefreut, die Geschichte zu lesen.

Schiffe in den Wolken haben mich schon immer fasziniert. Ich lag früher oft im Gras und habe mir vorgestellt, hinter den Wolken würden sich große Schiffe verbergen, die auf dem Himmel in den Krieg ziehen. Still und heimlich habe ich natürlich auch gehofft, das mich eines davon mitnimmt.

Aza, unsere Protagonistin, wird von so einem Schiff mitgenommen. Herausgerissen aus ihrem alten Leben und weg von ihrer Familie in eine Welt, die ihr Fremder nicht sein könnte. Ihr wird eine Aufgabe zugeteilt, die sie glaubt, niemals bemächtigen zu können.
Zurück lässt sie neben ihrer Familie auch Jason, ihren besten Freund. Dieser gibt seine Suche nach Aza niemals auf und ist ihr treu ergeben. Er hat mir als Figur am Besten gefallen. Aza fand ich ganz in Ordnung, aber so richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte auch nicht. Manche Dinge wurden einfach zu wenig erklärt und sind zu vage geblieben. Mich hat es auch ein bisschen gewundert, das dieses Buch nur 360 Seiten hatte, aber nach dem am Ende für mich noch so viel unklar war, hat mich gar nichts mehr gewundert. Selbst für einen Mehrteiler hat die Autorin sehr wenig Informationen über diese Welt über den Wolken einfließen lassen. Ich hätte gerne mehr über die Schiffe und ihre Besatzung erfahren und auch mehr über die Bewohner der Städte. Dann gab es auch immer wieder Szenen, die mir einfach völlig an den Haaren herbeigezogen vorkamen.

Leider konnte mich das Buch so nicht überzeugen. Mir fehlt selbst für den ersten Band einfach zu viel, es bleibt vieles zu unklar und so richtig warm geworden bin ich mit der Hauptfigur auch nicht. Das Cover ist super schön und dafür gibt es auf jeden Fall ein extra Monster. Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung und lässt sich ganz gut lesen, kann aber leider nicht über die Story hinwegtrösten.

Daher gibt es von mir drei von fünf Monstern. Ob ich den zweiten Teil lese, weiß ich aktuell noch nicht. Das kommt aufs Cover und meine Lust an. Ganz verteufeln will ich die Geschichte auf jeden Fall nicht, denn ein bisschen Spaß hatte ich beim lesen trotzdem!

Ein ganz besonderer Fantasy-Roman

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 05.06.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Inhalt (Klappentext):
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meine Meinung:
Das Cover gehört wirklich zu einem meiner Lieblingscover, die Feder aus der die anderen Vögel hervorbrechen ist einfach traumhaft schön. Ich liebe es wirklich sehr auch von der Farbgebung.
Das Buch hat mich total neugierig gemacht und ich habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen.
Anfangs hat mich das Buch auch wirklich begeistert, allerdings wurde es dann immer skurriler und verwirrender, sodass man irgendwann nicht mehr genau wusste, was genau los war und wo Aza jetzt genau war.
Aza selbst ist eine interessante Persönlichkeit, zu Beginn konnte man noch sehr mit ihr leiden und sich in sie hineinversetzten, doch das änderte sich zur Mitte des Buches, warum ist ein wenig schwer zu erkläre, ohne zu spoilern.
Jason ist mein Liebling, er bleibt taff und versucht in dem ganzen Wirrwarr einen kühlen Kopf zu behalten und für seine Freundin Aza dazusein, egal was passiert.
Der Schreibstil hat mir auch ein wenig zu schaffen gemacht, da es die vielen ausschweifenden Beschreibungen ein wenig schwer gemacht haben dem Ganzen folgen zu können. Die Story und die Idee dahinter ist sonst sehr gut und konnte mich noch recht positiv gegenüber dem Buch stimmen.

Meine Bewertung:
Azas Geschichte war skurril und unterhaltsam und teilweise auch tiefgründig. Die Idee hinter der Geschichte ist sehr besonders und anders, allerdings war alles sehr verwirrend, daher vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.

Sehr besonders, teilweise aber auch mit Leerlauf

Von: Sonne Datum : 29.05.2017

www.back-down-to-earth.de/

Der Kopf der Eule dreht sich einmal komplett nach hinten und dann wieder zurück, wie der Globus im Geschichtsunterricht, ein verbeultes Ding aus den Siebzigern voller Bleistiftspuren. Sie hat schwarze Flecken in weißen Haaren. Ihr Gesicht ist von Sommersprossen übersät, und ihre Haut ist blass und irgendwie silbrig.
Ihre Finger sind gelb und schuppig mit schwarzen Nägeln. An jedem steckt ein Goldring, die wiederum alle miteinander verbunden sind. Die Ringe sind an etwas anderem befestigt, unter ihren Kleidern. Ich kann Ketten entlang ihrer Arme sehen.
Eine Art Geschirr? Ist sie eine Gefangene?
Bin ich eine Gefangene?
In welchem Land? Im Himmel? Moment mal, was für ein Himmel? Ich glaube nicht an den Himmel.
"HILFE!", rufe ich wieder.
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INHALT:
Seit sie denken kann, bekommt die junge Aza nicht genug Luft, scheint regelrecht an der Luft zu ertrinken und niemand kann sich erklären, was sie hat. Ihre Familie und ihr bester Freund Jason versuchen ihr so gut es geht zu helfen, aber langsam scheint der Kampf verloren. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag hat Aza dann einen so schlimmen Anfall, dass sogar ein Rettungshubschrauber gerufen wird - doch es ist bereits zu spät, sie stirbt. Und erwacht kurz darauf wieder, allerdings an einem anderen Ort: Magonia. Einem Himmelreich, bewohnt von seltsamen Vogelwesen und blauhäutigen Magoniern. Aza scheint eine von ihnen zu sein, aber diese Erkenntnis ist extrem befremdlich und angsteinflößend. Trotzdem scheint sie im Kampf der Magonier um Selbstbestimmung und Freiheit eine entscheidende Rolle zu spielen...

MEINE MEINUNG:
Maria D. Headleys Debüt "Magonia" ist gleichermaßen ganz besonders und altbekannt. Es ist die übliche Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens, das übermenschliche Kräfte entwickelt und damit diejenigen retten muss, die ihr lieb sind. Mit diesem Grundgerüst verwebt die Autorin aber außergewöhnliche Ideen, halb Fakt und halb Fiktion. Mit ihrer von Stilmitteln durchsetzten Schreibweise schafft Headley eine wunderbare Atmosphäre, die einen einsaugt und insbesondere auf den ersten 100 Seiten erst sehr mitgenommen wieder ausspuckt. Die meiste Zeit erzählt Aza selbst aus der Ich-Perspektive, zwischenzeitlich kommt jedoch auch ihr bester Freund Jason zu Wort.

Das erste Viertel über hat mir Aza am Besten gefallen - trotz ihrer Krankheit und der Aussicht bald sterben zu müssen, ist sie stark, gewitzt und mutig. Eine oft so nervige Blauäugigkeit besitzt sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht...entwickelt sie aber, sobald sie in Magonia ankommt. Sie beginnt sehr schnell, offensichtlich ominösen Personen zu vertrauen und agiert viele Seiten über extrem passiv. Erst zum Schluss findet sie zu alter Stärke zurück. Ihr bester Freund Jason dagegen ist durchweg ein besonderer Kerl, der sie mit seiner ebenfalls exzentrischen Art perfekt ergänzt. Er ist gutherzig und übertrieben intelligent, ohne einen damit aber zu nerven. Bei den Nebenfiguren können vor allem die Magonier mit ihrer schrillen Unterschiedlichkeit überzeugen - von helfenden Vogelmenschen über misstrauische blaue Magonier bis hin zu gruseligen Breaths ist alles dabei, was dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird.

Ich hätte tatsächlich nichts dagegen gehabt, meine Lesezeit nur mit der kranken Aza zu verbringen, die trotz ihrer Schwäche so viel Charakter zeigt. Die 100 Seiten bis zu ihrem Eintreffen in Magonia sind tieftraurig und doch wunderschön, herzergreifend und mitreißend - sodass ich mir einige Tränen nicht verkneifen konnte. Mit dem Wechsel in den Himmel als Schauplatz und den vielen Veränderungen inklusive Azas Fähigkeiten muss man danach erst einmal klar kommen. Dass Magonier mit ihrem Gesang die Elemente beeinflussen können, dass Sturmwale mit Gewittern ihre Anwesenheit verdecken, dass Vögel zu Menschen werden, das alles ist so besonders wie auch verwirrend. Leider fand ich den Fortgang der Geschichte an einigen Stellen zu vorhersehbar, insbesondere die Motive einiger der agierenden Figuren habe ich schnell durchschaut. Zum Glück nimmt das Ganze zum Ende hin noch einmal richtig Fahrt auf, wird spannend und überraschend, ohne übertrieben zu wirken. Einiges wird gelöst, aber noch mehr bleibt offen, weswegen einer Steigerung in Band 2 nichts im Wege stehen dürfte.

FAZIT:
"Magonia" hat zwar das bekannte Grundgerüst des normalen Mädchens, das unglaubliche Fähigkeiten entdeckt, kann aber mit den besonderen Details faszinieren. Zwischenzeitlich fand ich den Verlauf zu vorhersehbar, der Schluss macht dafür jedoch richtig Lust auf den Nachfolger. Knappe 3,5 Punkte.

Magonia - Maria D. Headley

Von: Sarah Liest Datum : 28.05.2017

sarah-liest.blogspot.de/

"Magonia" hat mich bereits interessiert, als es das Buch noch nicht auf Deutsch, sondern nur auf Englisch gab, dennoch habe ich dieses Buch leider nicht vorher gelesen & die deutsche Übersetzung abgewartet und hier ist sie!
Das Cover ist - wie im Englischen - einfach nur wunderschön und passt meiner Meinung nach auch perfekt zu dieser wunderschönen Geschichte!

Aza hat eine Krankheit, die leider noch nicht erforscht wurde. Obwohl Aza von den Ärzten vorhergesagt wurde, dass sie schon jung versterben wird, lebt sie noch. Ihrer Lunge scheint der Sauerstoffanteil der Luft zu groß zu sein und so kämpft sich Aza durch ihren Alltag.
Eines Tages sieht Aza ein Schiff in den Wolken, doch keiner scheint ihr zu glauben - doch irgendwann ruft Magonia nach ihr.

Dieses Buch war einfach nur wunderschön, von der ersten bis zur allerletzten Seite, wirklich! Anfangs hat die Geschichte etwas von "The fault in our stars", doch plötzlich durchlebt man einen kompletten Genrewechsel: von der Geschichte mit dem todkranken Mädchen, welches für ihren superintelligenten besten Freund Jason schwärmt, wird die Geschichte total Fantasievoll. Wir lernen gemeinsam mit Aza die Welt von Magonia kennen und befinden uns mitten in einer Fantasygeschichte.
Der Schreibstil der Autorin war einfach nur wundervoll. Ein wenig poetisch (nur ein ganz, ganz kleines, aber wundervolles Bisschen), bildlich und unglaublich emotional (ich hab schon im ersten Drittel der Geschichte weinen müssen).
Auch Aza ist eine umwerfende Protagonistin, die in diesem Buch eine unglaubliche Wandlung durchlebt. Von dem kranken, zerbrechlichen, aber dennoch humorvollen und selbstreflektierten, Mädchen, das weiß, dass sie nicht mehr lange zu Leben hat, wird sie zu einer umwerfenden, selbstständigen und starken jungen Frau, die dennoch das Beste der "alten Aza" bei sich trägt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Jason und Aza erzählt und - ganz ohne zu Spoilern - glaubt mir, das gestaltet dieses Buch unfassbar spannend.
Die Welt von Magonia war so umwerfend durchdacht und entwickelt, sodass ich wirklich beinahe staunend verfolgt habe, wie Aza diese Welt kennenlernt.
Noch dazu ist in diesem Buch, wenn auch ein wenig zwischen den Zeilen, damit umgegangen worden, was wir Menschen durch Umweltverschmutzung mit unserer einen und einzigen Erde anrichten, was mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Zusammenfassend möchte ich einfach nur sagen, wie sehr mich dieses Buch verzaubert, bewegt und begeistert hat. Ein wunder, wunderschöner Schreibstil, perfekte Charaktere und eine liebevoll gestaltete Fantasiewelt - ich liebe dieses Buch, wirklich.


Wertung:


Bei "Magonia" handelt es sich um ein Buch, das ich wirklich nur weiterempfehlen kann und will. Die Geschichte hat mich vollends begeistert, da man auf jeder einzelnen Seite, in jeder einzelnen Zeile und in jedem Wort gemerkt hat, wie viel Liebe, Zeit und Aufwand in dieser Geschichte steckt!
Tut mir den Gefallen & schaut euch das Buch mal an, es ist wundervoll.

5/5 Rosen

Phantastische Geschichte

Von: Griinsekatze Datum : 25.05.2017

griinsekatzes-leseecke.blogspot.de/

Der Klappentext von "Magonia" deutet ja schon eine magische Welt an. Wie magisch es wird, habe ich aber nicht geahnt. Zu erst befinden wir uns auf der Erde und begleiten Aza Ray dabei, wie sie mit ihrer Krankheit kämpft, Zeit mit ihrem besten Freund Jason verbringt und wie ihre Familie sie umsorgt. Aza ist eine Protagonistin, wie ich sie liebe. Stark, klug und sarkastisch. Jedes ihrer Worte strotzt vor Sarkasmus, Ironie und ihrer Intelligenz. Sie ist wortgewandt, witzig und gibt so eine aufregende Protagonistin ab. Sie zu begleiten hat mir Spaß gemacht, sie sagt nicht zu allem ja und ahmen, hinterfragt dinge und vertraut ihrem Gefühl, besonders was Jason angeht.

Jason ist ihr bester Freund. Ein Junge, der selber nicht ganz normal ist, unheimlich schlau und einfach liebenswert. Aza ist sein Universum und das merkt man. Er würde alles für sie tun. Wir bekommen einen sehr guten Einblick in seinen Kopf, da ein paar Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sind. Sie sind anders, er gleitet mit den Gedanken ab und an weg und man merkt, wie sein Gehirn arbeitet. Seine Trauer und seine Hilflosigkeit kommen sehr gut rüber. Es ist sehr emotional auf eine originelle und neue Weise. Er und Aza sind ein unschlagbares Team und zusammen einfach süß.

Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Sie ist wortgewandt, etwas verworren und originell. Sie hat mit Magonia eine unglaublich fantastische Geschichte erschaffen, die schwer zu erklären ist. An manchen stellen war ich mit der Geschichte überfordert aber gleichzeitig fasziniert. So eine Welt zu erschaffen ist nicht einfach.

Der Anfang des Buches war ich begeistert, über den Schreibstil, die Geschichte, die Charaktere. Diese Begeisterung ebbte dann ein wenig ab, als wir mit Aza in Magonia auftauchten. Es sind plötzlich zu viele aber gleichzeitig auch zu wenige Informationen. Wir erleben den Alltag auf der Amina Pennarum, lernen neue Dinge über Magonia aber wir erfahren kaum Hintergründe und keine Erklärungen. Es ist so fantastisch, dass in meinem Kopf kaum Bilder entstehen. Es ist schon klar, dass wir nicht sofort alles erfahren. Die Protagonistin ist ebenfalls im unklaren und wir als Leser haben ihren Wissensstand. Allerdings geht mir das ziemlich auf die Nerven, da ich einfach mehr wissen möchte. Ich möchte wissen, was nun mit Aza ist und was ihr Schicksal darstellt. Die Dinge erfahren wir zwar alles nach und nach, aber für mich waren manche Sachen nur leicht angekratzt und ich hätte gern ausführlicher darüber gehört. So hatte es immer einen Nachgeschmack von "Nicht ganz ausgereift". Trotz allem konnte mich die Geschichte aber begeistern.

Fazit
Aza Ray und Jason sind zwei Protagonisten, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Originell und herzerwärmend, eine fantastische Geschichte, Schiffe im Himmel und ein Kampf, der es in sich hat. Manche Stellen, besonders das Ende gingen mir aber zu schnell, mit zu wenigen Erläuterungen aber trotzdem habe ich das Lesen genossen. Bin gespannt, was uns im zweiten Band erwartet.

Magonia ist merkwürdig, aber auf eine positive Art und Weise

Von: Fairy-book Datum : 25.05.2017

www.fairy-book.blogspot.de

Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick. Auch wenn ich da noch nicht verstand, was die Feder zu bedeuten hat. Erst im Laufe der Geschichte erklärt es sich, und nun finde ich das Cover einfach perfekt!


Aza ist schwer krank, dies wird in den ersten Kapiteln mehr als deutlich.

Niemand kennt ihre Krankheit und schon seit Jahren rechnen die Ärzte mit ihrem Ableben.

Aber noch ist sie da, und wird von ihrem besten Freund Jason in jeder Lebenslage unterstützt.

Ob mehr zwischen den beiden ist als nur Freundschaft?

Bevor sich diese Frage beantworten lässt geschieht das Schrecklichste überhaupt, und Aza befindet sich plötzlich in einem Schiff hoch über den Wolken.

Magonia...die fremde Welt, über die es auch auf der Erde Gerüchte und Sagen gibt.

Doch niemand weiß, daß sie wirklich existiert.

Aza fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben gesund, doch sie möchte zurück zu ihrer Familie.

Man wird sie aber nicht zurück gehen lassen, denn nun erfährt sie, daß ihr Platz schon immer dort oben war.


Zu Beginn lernt man Aza und ihr trauriges Leben kennen.

Erst im Laufe der Geschichte erfährt man dann wieso sie immer wieder Erstickungsanfälle hatte.

Nämlich dann, wenn sie ein Teil von Magonia wird.

Ich muss gestehen, diese fremde Welt, hoch oben über den Wolken, mit Wesen, halb Vogel, halb Mensch, hat mich zeitweise verwirrt.

Die Himmelbewohner kann Aza nicht einschätzen, sind sie nun Freund oder Feind? Und womöglich sogar Familie?

Mir hat am besten der letzte Teil gefallen, denn Jason hat Aza nicht aufgegeben.

Für dieses vorerst letzte Zusammentreffen zwischen Menschen und Magonia riskieren die Beiden alles, sogar ihr Leben.

Wer keine Angst vor außergewöhnlichen Geschichten hat, der sollte Magonia auf jedem Fall lesen. Wenn ich zwischendurch auch unsicher war, ob mir der Roman denn nun wirklich gefällt, konnten mich die letzten Kapitel dann aber doch mitreißen.

Ganz, ganz knappe drei Sterne

Von: Mandys Bücherecke Datum : 22.05.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Die 16-jährige Aza leidet schon seit sie denken kann an einer seltsamen und seltenen Lungenkrankheit. So selten, dass sie sogar nach ihr benannt wurde. Niemand weiß, was sie wirklich hat. Eines Tages sieht sie ein Schiff hoch in den Wolken und hält es nicht für echt. Bis sie sich auf einmal in Magonia befindet. Einer Welt hoch oben über den Wolken, in der sie auf einmal nicht mehr krank ist, sondern magische Fähigkeiten hat und dort ist sie etwas ganz besonderes.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte wurde ich neugierig. Und das Buch ist wirklich originell und die Idee dahinter gelungen. Leider konnte es mich aber dennoch nicht überzeugen.
Den Anfang fand ich noch sehr emotional, ich habe mit Aza gelitten, fand ihre sarkastsiche Art und wie sie mit ihrer Krankheit umgeht sehr gut und schon alleine aus beruflichem Interesse, da ich Kinderkrankenschwester bin, konnte es mich fesseln.
Doch dann gelangt Aza nach Magonia und da fingen die Probleme für mich an.

Das Buch ist schwierig zu beschreiben ohne zu viel zu verraten. Ich kam mit der Welt Magonia nicht klar, fremde Namen, ausschweifende Beschreibungen und ein Plot der mich mehr verwirrt als gefesselt hat, sorgten dafür, dass ich das Buch immer wieder weglegen musste. Außerden nervte es mich, dass immer wieder betont wurde, wie besonders Aza ist. Nach dem zigsten Mal war mir das einfach zu viel.
Auch war mir Magonia zu abgedreht und das soll was heißen, da mir nicht vieles zu abgedreht ist.

Der Schreibstil war ebenfalls ein Fall für sich. Ich wurde zuerst nicht wirklich warm damit, da er sehr abgehackt rüberkommt. Außerdem hat die Autorin es nicht geschafft, dass ich mir Magonia bildlich richtig vorstellen konnte. Dennoch konnte ich nach einiger Eingewöhnungszeit den Schreibstil gut lesen. Der Plot wird hauptsächlich aus Azas Ich-Perspektive geschildert, aber es gibt auch Kapitel aus der Ich-Perspektive ihres besten Freundes, was mir gut gefallen hat.

Die Protagonisten fand ich insgesamt in Ordnung, aber wenn ich mir meine Rezension so anschaue, dann habe ich irgendwie fast nichts positives zu dem Buch zu sagen. Dabei hatte ich vorher den Eindruck, dass es in Ordnung war und gerade so drei Sterne von mir bekommt. Das Ende fand ich ziemlich fad und den Folgeband werde ich wohl nicht lesen. Nun frage ich mich, wieso ich überhaupt noch drei Sterne vergeben wollte, behalte das aber so bei, weil es mein Empfinden nach Beendigung des Buches war.

Fazit
Ich vergebe hier ganz, ganz knappe drei Sterne, bei denen ich nicht mal genau weiß, wieso ich nicht weniger gebe, denn vieles an dem Buch hat mir nicht gefallen. Dennoch fand ich es nach Beendigung des Buches nicht wirklich schlecht, nur zu abgedreht, verwirrend und nicht einfach zu lesen.

Dieses Cover *-*

Von: Michelle von All you need is a lovely Book Datum : 20.05.2017

michellesundcarosbuecher.blogspot.de/

"Magonia" wurde von Maria D. Headley geschrieben und dreht sich um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet und dadurch nicht an einem normalen Leben teilnehmen kann. Als sie dann aber ein Schiff über den Wolken erspäht und ihren Namen hört, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (3. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270177
Preis Hardcover: 16,99€
Preis eBook: 13,99€
Originaltitel: Magonia

Klappentext
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Ich habe mich in dieses Cover verliebt. Es ist einfach so traumhaft schön und mystisch. Die Feder ist in blau und golden gehalten. Aus ihr wachsen kleine blaue und goldene Vögel hervor. Das Cover hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Ich liebe es einfach.

Ich mag Fantasyromane wirklich sehr gerne und habe mich auch auf dieses Buch sehr gefreut (nicht nur wegen dem Cover :D ). Die Story hat echt viel potential und war auch richtig gut, aber leider teilweise etwas verwirrend.

Der Einstieg in das Buch fiel mir eher schwer, da die Stimmung gerade am Anfang sehr düster und niederschmetternd ist, auch wenn Aza oft als Kämpferin dargestellt wird.

Grundsätzlich geht es um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet. Sie hat öfter Atemnot und Hustenanfälle, die ein normales Leben nahezu unmöglich machen. Als sie eines Tages ein Schiff in den Wolken sieht und ihren Namen hört, kann sie es kaum fassen. Nur ihr bester Freund Jason glaubt ihr.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Gefühle kamen sehr gut bei dem Leser an.

Ihre Fantasywelt war wirklich sehr "phantastisch". Ich habe mich wirklich sehr bemüht, konnte es mir aber teilweise wirklich nicht vorstellen. Magonia ist eine neue und interessante Welt, die für mich aber zwischenzeitlich etwas zu abgedreht war.

Fazit

Ich fand die Grundidee des Buches wirklich sehr interessant und auch, dass die Autorin viele neue Dinge eingebaut hat, war wirklich super. Leider jedoch war der Einstieg eher holperig und die Welt um Magonia zu "verrückt" für mich. Trotzdem fand ich es gut, dass sie Autorin sich an neue Dinge rangetraut hat.

Mein Dank geht an den Heyne fliegt Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank