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Leserstimmen (36)

M. D. Headley: Magonia

Magonia Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27017-6

NEU
Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Cover *-*

Von: Michelle von All you need is a lovely Book Datum : 20.05.2017

michellesundcarosbuecher.blogspot.de/

"Magonia" wurde von Maria D. Headley geschrieben und dreht sich um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet und dadurch nicht an einem normalen Leben teilnehmen kann. Als sie dann aber ein Schiff über den Wolken erspäht und ihren Namen hört, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (3. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270177
Preis Hardcover: 16,99€
Preis eBook: 13,99€
Originaltitel: Magonia

Klappentext
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Ich habe mich in dieses Cover verliebt. Es ist einfach so traumhaft schön und mystisch. Die Feder ist in blau und golden gehalten. Aus ihr wachsen kleine blaue und goldene Vögel hervor. Das Cover hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Ich liebe es einfach.

Ich mag Fantasyromane wirklich sehr gerne und habe mich auch auf dieses Buch sehr gefreut (nicht nur wegen dem Cover :D ). Die Story hat echt viel potential und war auch richtig gut, aber leider teilweise etwas verwirrend.

Der Einstieg in das Buch fiel mir eher schwer, da die Stimmung gerade am Anfang sehr düster und niederschmetternd ist, auch wenn Aza oft als Kämpferin dargestellt wird.

Grundsätzlich geht es um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet. Sie hat öfter Atemnot und Hustenanfälle, die ein normales Leben nahezu unmöglich machen. Als sie eines Tages ein Schiff in den Wolken sieht und ihren Namen hört, kann sie es kaum fassen. Nur ihr bester Freund Jason glaubt ihr.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Gefühle kamen sehr gut bei dem Leser an.

Ihre Fantasywelt war wirklich sehr "phantastisch". Ich habe mich wirklich sehr bemüht, konnte es mir aber teilweise wirklich nicht vorstellen. Magonia ist eine neue und interessante Welt, die für mich aber zwischenzeitlich etwas zu abgedreht war.

Fazit

Ich fand die Grundidee des Buches wirklich sehr interessant und auch, dass die Autorin viele neue Dinge eingebaut hat, war wirklich super. Leider jedoch war der Einstieg eher holperig und die Welt um Magonia zu "verrückt" für mich. Trotzdem fand ich es gut, dass sie Autorin sich an neue Dinge rangetraut hat.

Mein Dank geht an den Heyne fliegt Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank

Magisch, mystisch, Magonia

Von: Lesefieber Kati Datum : 20.05.2017

www.buchpost.blogspot.de

Meine Zusammenfassung

Aza Ray, die Protagonistin in dieser Geschichte, leidet an einer Krankheit. Und weil nicht mal die Ärzte diese Lungenkrankheit kennen, haben sie diese sogar nach Aza benannt.
Sie und ihr bester Freund Jason wissen längst, das die nicht lange zu Leben haben wird, da die Krankheit immer schlimmer zu werden scheint. Als Aza dann auch noch Vögel vor ihrem Fenster sieht, die sie extrem aufdringlich beobachten, glaubt sie das sie träumt oder Halluziniert, bis sie schließlich einen Anfall bekommt.
Nach dem aufwachen findet sich Aza dann in Magonia wieder wo sie nun von oben auf ihr altes Leben blicken kann. Auf dem Luftschiff geht es ihr viel besser und sie scheint auch nicht mehr Krank zu sein. Der Anführer dieses Luftschiffes hat dann noch krassere Informationen für das junge Mädchen. Bald schon weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht.
Bewertung

Wenn man sich das Cover ansieht dann wird einem schnell klar, das es sich bei Magonia um ein Fantasy Abenteuer handeln muss. Und wenn man sich dann den Klappentext durchliest geht man mit der Erwartung an ein großartiges Abenteuer ans lesen dieses Buches.
Die Story beginnt sehr gut und ich habe mich schnell an Aza und ihre sehr Sarkastische Art gewöhnt. Auch Jason ist mir schnell ans Herz gewachsen. Doch als Aza dann in Magonia ihre wirkliche Bestimmung zu hören bekommt, kam ich nicht mehr wirklich mit. Die Story wurde sehr schnell sehr abgehoben und auch der Schreibstil lies sich für mich nicht flüssig lesen.

Die ganze Geschichte um Magonia und der Erde war zwar sehr gut durchdacht, aber es wurde viel zu wenig darauf eingegangen sodass man lediglich Bruchstücke vor die Füße bekam und als langsam die Aktion kam und ich dachte "oh jetzt kommt alles raus" tja, da war es schon vorbei. Kein Cliffhanger oder so sondern einfach Schluss. Ein sehr ödes Ende was für meinen Geschmack viel zu uneinfallsreich war. Man hätte soviel Zauber in diese Story bringen können aber daraus ist nichts geworden.

Ich würde sagen das dieses Buch wirklich nur etwas für extrem Fantasyfans etwas ist. Ich werde mir den zweiten Band wohl eher weniger annehmen.

Magonia

Von: Julias Wunderland Datum : 17.05.2017

www.julias-wunderland.ch/

Ich war zu Beginn etwas skeptisch, trotz der vielen positiven Rezensionen. Aufgrund des Klappentextes hätte ich das Buch wohl nicht gelesen, da es sich zu sehr nach der Genre Sick-Lit anhört. Aus persönlichen Gründen lese ich solche Geschichten nicht gerne und mache einen grossen Bogen um Bücher, die auch nur andeuten, dass die Protagonistin krank ist. Umso schwieriger war der Einstieg in Magonia, denn die Protagonistin Aza ist krank und wird ziemlich sicher sterben. Sie bekommt kaum Luft, ringt um jeden Atemzug und die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Aza ist zwar stark und versucht so gut wie möglich damit zu leben. Ihr bester Freund Jason ist ihr dabei eine grosse Hilfe und ich hab mich in die beiden sofort verliebt.

Ob es an meiner Sympathie für Aza und Jason lag oder an den dramatischen Umständen: Die Geschichte wird ziemlich schnell sehr emotional. So weinte ich schon ab Seite 114 dicke Tränen und war am Boden zerstört. Natürlich wusste ich, dass die Geschichte irgendwie weiter gehen wird, da wir noch nicht in Magonia angelangt sind, aber es war so emotional und dramatisch, dass ich mir die Tränen nicht verkneifen konnte.

Den inneren Konflikt von Aza fand ich sehr gut beschrieben und sie handelt völlig rational, als sie Magonia betritt. Sie rastet aus, traut niemanden, stellt alles in Frage und will nur nach Hause. Viele Protagonisten nehmen ihre Schicksale auf die leichte Schulter und finden sich in der neuen Welt ziemlich schnell zurecht, nicht so Aza. Das machte sie gleich doppelt sympathisch, ich wäre wohl an ihrer Stelle einfach über die Planke gehüpft.

Schreibstil
Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn etwas mühe, denn Maria D. Headley verwendet viele ungewöhnliche Stilmittel mit Klammern und „&“-Zeichen, woran ich mich etwas gewöhnen musste. Aber nach ein paar Kapiteln empfand ich den Schreibstil sehr angenehm und er erinnerte mich etwas an Tahereh Mafi, die bekannt ist für aussergewöhnliche Stilmittel und abgeschnittenen Sätze.
Da wir die Ereignisse aus Sicht von Aza erleben, sind die Beschreibungen manchmal etwas ungenau. Für Aza mag es schwierig sein, etwas, das sie noch nie gesehen hat, in Worte zu fassen. Ich wäre mit Sturmwalen und Fledesmaussegeln auch überfordert, aber manchmal hätte ich mir genauere Beschreibungen gewünscht. So sieht Aza etwas und beschreibt es als pulsierende, dunkle Energie die sich in den Wolken zurückzieht. Das war manchmal sehr frustrierend, aber so fühlte man sich auch wie Aza hilflos, überfordert und als Fremde.


Fazit
Magonia beinhaltet eine völlig neue Idee, mit Schiffen am Himmel, Sturmwalen, Lebewesen die halb Mensch halb Vogel sind und mit ihren Gesängen Magie bewirken können. Es wird seinem Hype völlig gerecht und konnte mich völig verzaubern. Das Ende lässt einige Fragen offen und ich hoffe sehr, dass der zweite Band auch übersetzt wird. Ich will mir nämlich die Fortsetzung auf keinen Fall entgehen lassen! Magonia ist bereits ein Highlight des Jahres. Wie ihr es erahnen könnt, gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

eine außergewöhnliche Geschichte, der ein bisschen Pfeffer fehlt

Von: Fireheart Books Datum : 16.05.2017

fireheartbooks.blogspot.de

Als erstes muss ich hier mal dieses unglaublich schöne Cover erwähnen, welches mich sofort begeistert war. Allein schon deswegen MUSSTE ich dieses Buch einfach kaufen. Die Farben sind traumhaft und passen zusammen mit der Feder und den kleinen Vögeln auch perfekt zur Geschichte.
Der Klappentext machte mich ebenfalls sehr neugierig auf das Buch: ein „todkrankes Mädchen“ und ein Schiff im Himmel. Wer von uns hat beim Betrachten der Wolken im Himmel nicht schon irgendwelche mysteriösen Dinge gesehen?

Die Hauptprotagonistin dieser Geschichte ist Aza Ray, die von Geburt an eine seltsame Krankheit hat, von der zuvor nie jemand gehört hat. Aufgrund dieser wird ihr von den Ärzten keine große Lebenserwartung vorausgesagt. Trotz dieses schweren Schicksals war mir Aza von Anfang an sehr sympathisch. Zum einen hat sie einen sehr amüsanten sarkastischen Humor und zum anderen ist sie eine Kämpferin. Als sie nach Magonia kam, hat sie mich mit ihren Zickereien zwar ab und zu ein wenig genervt, alles in allem mochte ich sie aber trotzdem.

Der zweite Hauptprotagonist ist Jason, der beste Freund von Aza. Meiner Meinung nach war er der stärkste Charakter dieses Buches und ist mein absoluter Liebling! Seit ihrer Kindheit sind die beiden befreundet und er würde alles für Aza tun. Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Tatsache, dass er so intelligent und charmant ist.
„Magonia“ wurde in den Ich-Perspektiven von Aza Ray und Jason geschrieben.
Ich kann verstehen, wieso der Schreibstil einigen Lesern nicht gefällt, da er doch ziemlich speziell ist (falls ihr die Bücher von Tahereh Mafi gelesen habt: Stil ist diesen Büchern sehr ähnlich). Er ist oft sehr abgehackt und lässt sich manchmal nicht ganz flüssig lesen. Ob mir dieser Schreibstil gefallen hat oder nicht, kann ich leider nicht sagen; ich bin da etwas zwiegespalten. Zum einen ist er erfrischend und interessant, zum anderen allerdings auch sehr verwirrend.
Was mich in meinem Lesefluss neben dem Schreibstil ebenfalls oft verwirrt hat, waren die vielen Details. Die neue Welt, die verschiedenen Arten dort und unglaublich viele Charaktere ließen mich beim Lesen oft etwas irritiert zurück. Manche Sachen habe ich selbst nach mehrfachem Lesen nicht verstanden und das finde ich ziemlich schade, da die Geschichte etwas absolut einzigartiges und Neues ist.

Die Spannung der Geschichte ist nach Azas Ankunft in Magonia leider etwas abgesunken. Zum Ende hin wurde es aber nochmal richtig interessant und das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger.

Fazit:

Alles in allem ist dieses Buch meiner Meinung nach eine Zwischendurchgeschichte. Ich mochte die Idee der Geschichte, da sie sehr außergewöhnlich und unverbraucht ist. Allerdings fehlte mir zwischendurch noch etwas Pfeffer in der Spannung.

Magonia - Das Reich der Vögel und des Gesangs

Von: Meli Datum : 14.05.2017

mihas-channel.blogspot.de

Inhalt
Ihre Vergangenheit besteht aus Krankenhäusern: Aza Ray hat eine einzigartige Lungenkrankheit, die sogar nach ihr benannt wurde. Es hieß schon ihr ganzes Leben lang, dass sie bald daran sterben wird, und doch nähert sich in sechzehnter Geburtstag.
Dann sieht Aza ein Schiff im Himmel und es klingt, als würden Vögel sie rufen. Sie kann es selbst nicht wirklich glauben und ihr bester Freund Jason sucht auch nach Erklärungen für diese Phänomene. Weitere seltsame Dinge passieren und nachdem Aza fast gestorben ist, findet sie sich plötzlich auf einem Schiff wieder - ein Schiff, das über den Wolken schwebt, im Reich Magonia. Und obwohl ihr Herz noch an der Erde hängt, und an Jason, muss sie bleiben.
Denn hier fühlt Aza sich nicht mehr krank, hier wurde sie geboren. Und sie hat eine Macht, mit der sie große Dinge leisten soll, um Magonia und die Welt zu retten...

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir so schon gut, und außerdem passen die Motive Vögel und Federn auch sehr gut zum Inhalt. Wenn man genau hinsieht, kann man eventuell sogar Vogelarten erkennen (wenn man sich denn auskennt). Magonia hängt direkt mit den Motiven zusammen, also passt der Titel sowohl zum Buch als auch zum Cover. Also ist dies kein grundlos hübsches Cover, sondern ein wohl überlegtes.

Protagonisten
Aza ist hauptsächlich ein normales Mädchen. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie auf der Erde sarkastisch und und ihre Intellligenz macht ihr den Umgang mit Mitmenschen auch nicht so einfach. Sie liebt ihre Familie und Jason ist ihr sehr wichtig, da die beiden gemeinsame Interessen haben und er auch ihr einziger Freund ist. In Magonia ist sie dann aber in einer völlig anderen Situation und ihr Wissen nützt nicht viel, weil ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre geliebte Familie ist gar nicht ihre Familie und auch Jason ist für die Rostrae (so nennen sich die Wesen) nur ein bedeutungsloser Drowner. Also muss sie alles hinter sich lassen und sich an ihr neues Leben gewöhnen, denn ihre leibliche Mutter hat noch was mit ihr vor.
Für Aza ist die Welt sehr fremd und sie fand sie genauso komisch wie ich und hatte so ihre Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden und ist etwas überfordert. Obwohl sie sich gesund fühlt, fühlt sie sich nicht so ganz wohl, weil ihr Herz noch bei ihrer Familie ist.

Jason ist wohl mein Lieblingscharakter. Er ist schlau - das Erste, was man über ihn erfährt - und das ist neben seiner Entschlossenheit eine seiner wichtigsten Eigenschaften. Er ist fast wie ein wandelndes Lexikon, mehr noch als Aza, und er bietet in diesem Buch eigentlich auch die meisten Informationen. Als Aza Ray in Magonia ist, weiß er nichts davon und ist der Zurückgelassene. Aza war für ihn sehr wichtig und es geht ihm entsprechend schlecht, als sie fort ist. Diese Szenen haben mich unglaublich berührt und ich habe mich da dann in ihn verliebt.

Andere Charaktere
Die Kapitänin der Amina Pennarum - Azas leibliche Mutter - hat ihre Tochter nach jahrelanger Suche endlich gefunden und juhu, ihre Tochter hat auch diese besondere Macht in der Stimme, das heißt, sie kann endlich ihren Plan durchziehen. Also nochmal: Sie findet ihre Tochter wieder, aber statt ihr alles ordentlich zu erklären und Zeit mit ihr zu verbringen, um sie besser kennenzulernen, legt sie mehr Wert darauf, sie möglichst schnell an ihr Leben zu gewöhnen und auszubilden. Ja, okay, soll Aza ruhig ausgebildet werden, schließlich liegt ihr das im Blut, aber ein bisschen Liebe kann man doch zeigen.

Dai gehört zur Mannschaft der Amina Pennarum und ihm wird die Ausbildung Azas überlassen. Was er nicht so toll findet, denn er ist genervt davon, dass sie so unwissend ist. Aber irgendwie wird schnell klar, dass er eine Art Love Interest ist, denn er sieht gut aus und verbringt gezwungenermaßen viel zeit mit Aza. Darum mochte ich ihn nicht besonders, weil eben Jason mein absoluter Liebling war.

Handlung und Schreibstil
Das Reich Magonia hat ein bisschen bei mir gebraucht. Es ist ein Fantasiereich im Himmel, wo Vögel eine besonders große Rolle spielen. Aza Ray wird da einfach so reingeworfen und niemand macht sich so richtig die Mühe, die Begriffe zu erklären, weil sie für alle anderen selbstverständlich sind. Ich habe mich irgendwie gefühlt, als hätte man mich plötzlich ins Wunderland gezogen. Es war einfach so ungewohnt und dann auch alles auf einmal.
Erst zum Ende hin, und ich meine recht weit am Ende, konnte das Reich mich überzeugen, weil Schattenseiten gezeigt wurden und endlich wichtige Dinge geklärt wurden. Daher freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!

Die Kapitel aus Jasons Sicht waren ein Highlight für mich. Sie waren so emotional, dass ich weinen musste, obwohl ich die andere Perspektive der Handlung zur gleichen Zeit eher mäßig fand. Also habe ich mich irgendwie mehr auf seine Kapitel gefreut, obwohl die wichtigen Sachen ja eher bei Aza passierten.

Fazit
"Magonia" hatte eine Welt, die mich erst mit der Zeit überzeugen konnte, da man einfach hineingeworfen wurde und sich selbst zurechtfinden musste. Dafür mochte ich den männlichen Protagonisten besonders gerne, und das Ende war so spannend, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!

Einzigartig!

Von: Jess Trevisi Datum : 10.05.2017

https://www.instagram.com/bleistiftundpapier/

Wie beschreibt man ein Buch, das unbeschreiblich ist?

Wie immer, fasse ich nicht nochmal den Klappentext zusammen, den findet ihr überall, unter anderem auch hier. Auch zu diesem WUNDERSCHÖNEN Cover muss ich wohl kaum was sagen, es spricht für sich.

In 'Magonia' von Maria D. Headley geht es um Aza. Aza ist ein außergewöhnliches Mädchen, sie hat eine Krankheit die kein Mensch kennt und die aus diesem Grund sogar nach ihr bennant wurde.
Sie ist aber eine noch außergewöhnlichere Protagonistin, witzig, klug, sarkastisch und einzigartig sind nur ein paar Adjektive die mir zu Aza einfallen.
Auch alle anderen Charaktere aus diesem Buch sind wundervoll beschrieben und auf ihre eigene Weise etwas ganz besonderes, vor allem Jason, Aza's bester Freund.
Die Protagonisten auf dem Schiff in Magonia sind alle unfassbar interessant und speziell gestaltet, man möchte einfach alles über sie und ihre Besonderheiten erfahren!

'Magonia' ist ein Buch aus dem Fantasy Genre und meiner Meinung nach etwas ganz anderes, als alle anderen Bücher aus diesem Bereich.
Der Schreibstil war großartig, für mich ist Maria D. Headley auf jeden Fall eine der besten Autorinnen von Heute! Ich habe alles, wirklich ALLES daran geliebt.
Man spürt mit wieviel Liebe und Sorgfalt jedes einzelne Wort ausgewählt wurde und ist berührt davon wie wunderschön einfache Sätze klingen können.
Diese Geschichte ist wortwörtlich unbeschreiblich, ich habe noch nie so etwas gelesen, es ist etwas völlig Neues.

Die Idee für dieses Buch ist unglaublich fantasievoll gestaltet und ich zähle es jetzt schon zu einem meiner Lieblingsbücher.
Ich freue mich schon sehr darauf irgendwann den zweiten Band zu lesen.
Vielen lieben Dank nochmal an den Heyne-Verlag, der mir das Buch zugesendet hat!


Einzigartig!

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum : 10.05.2017

buechersuechtiges-herz.blogspot.de/

Meine Meinung:

Wo fange ich bei Magonia nur an?

Bevor ich mit der Lektüre begonnen habe, habe ich einige Rezensionen zu Magonia gelesen. Häufig war der Tenor, dass die erste Hälfte des Buches vollständig anders ist als die zweite Hälfte. Dass anfangs die Geschichte spannend und mitreißend ist, sie dann aber verwirrend wird. Ich muss festhalten: Ja, das kann man so sagen. Aber es ist auch so, dass die Autorin den Bogen schlägt (man muss nur etwas warten) und Erklärungen liefert. Sie bekommt es hin, die (von ihr gestiftete) Verwirrung aufzulösen und hat mich auch mit dem zweiten Teil ihres Buches packen können. Ich bin nun ein absoluter Fan von Magonia. Aber ich kann auch verstehen, dass andere Leser die Geschichte als zu weit voneinander entfernt oder nicht authentisch beschreiben würden. Das rührt daher, dass dieses Buch tatsächlich in sich viele verschiedene Elemente vereint, die zunächst nicht zusammen zu passen scheinen. Headley lässt den Leser schwimmen, beinahe untergehen und holt ihn dann mit Pauken und Trompeten aus dem tiefen Gewässer hinauf an die Oberfläche der Geschichte.

Aza und Jason sind Protagonisten, die in ihrer Verschrobenheit und Einzigartigkeit gemocht werden müssen. Als Leser kommt man eigentlich gar nicht darum herum, die beiden ins Herz zu schließen. Beide sind gänzlich unterschiedlich, bilden aber ein gutes Team, das herzzerreißende Emotionen auslöst. Im Laufe der Handlung erlebt man quasi mit Aza zusammen ihre wachsende Verwirrung und bleibt – ganz genau wie – sie völlig unbefriedigt zurück. Meiner Meinung nach ist dieses Gefühl von der Autorin gewollt. Ganz schön mutig, aber irgendwie genial.

Einige Geschichten über Städte oder ganze Welten in den Wolken habe ich bereits gelesen. Aber keine war so wie Magionia. Headleys Welt ist einzigartig und ich möchte gerne in sie zurückkehren. Vielleicht können wir das ja noch einmal, wer weiß?

Fazit:

Versucht es. Geht mit Aza auf diese spannende Reise, ertrinkt an eurer Verwirrung und taucht am Ende des Buches wieder auf, um die Geschichte gebührend zu feiern.

Rockt Zeilenliebes Herz mit 4 von 5 Punkten!

Große Enttäuschung

Von: Lovelyceska Datum : 08.05.2017

https://lovelyceska.wordpress.com

»Über den Wolken ist etwas geschehen, für das der Mensch noch keine Erklärung hat.«

Autorin: Maria Dahvana Headley – Verlag: heyne>fliegt (03. April 2017) – Format: gebundene Ausgabe – Buchlänge: 368 Seiten – Preis: 16,99 € – ISBN: 978-3453270176 – Empfohlene Altersstufe: Ab 14 Jahren (Erwerben ♥)

ÜBER DIE AUTORIN:

Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn. (Quelle)

KLAPPENTEXT:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … (Quelle)

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tiiblcb3AKM#action=share)

MEINE MEINUNG:

Bei diesem Buch war ich von Anfang an sehr unentschlossen. Zu einem fand ich den Klappentext ansprechend, war in das Cover schockverliebt und sah dieses Buch andauernd bei Instagram, während mir mein SuB schon böse Blicke zuwarf und ich schon andere Reziexemplare rumliegen hatte. Kurzerhand beschloss ich das Buch trotzdem anzufragen und im Nachhinein denke ich mir, ich hätte es lieber sein lassen sollen…

In der Geschichte geht um die 15-jährige Aza, die mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat. Hierbei möchte ich gleich anmerken, dass ich (auch wenn es zuwider klingt) sehr gerne solche Geschichten lese. Bei Aza ist es leider anders. Sie ist übertrieben sarkastisch, frech, etwas respektlos, wenn nicht sogar passiv aggressiv – also ein sehr aufmüpfiger Teenager. Somit hatte ich zunächst große Startschwierigkeiten mit ihr, welche sich im Verlauf des Buchs zwar gebessert haben, dennoch habe ich absolut keinen Bezug zu ihr gefunden. Ich konnte einfach keine Sympathie für sie aufbringen, was ich sehr schade finde. Das Buch spielt überwiegend aus Azas Perspektive, aber vereinzelt taucht auch Jasons Sicht auf. Er ist definitiv angenehmer zu ertragen als Aza, aber auch zu ihm konnte ich einfach keinen Bezug aufbauen. Vielleicht sind die Charaktere auch zu oberflächlich gestaltet, denn ich wurde mit keinem warm.

Die Geschichte ist sehr fantasievoll und magisch, was normalerweise genau mein Genre ist, jedoch konnte es mich hier nicht überzeugen. An vielen Stellen nahm ich die Grenzen meiner Vorstellungskraft wahr. Dazu ist die Geschichte sehr sprunghaft, sodass ich oft abgeschweift bin. Genauso wie bei dem ganzen unnützen Input, der sehr stark von der Handlung ablenkt. Obwohl es einige wenige Aspekte gibt, die mich dann doch positiv überrascht haben, finde ich das Buch grundlegend langweilig. Deshalb habe ich mich wirklich durch das Buch durchkämpfen müssen. Der Schreibstil ist auch etwas verzweigt und beinhaltet einen sehr jugendlichen Sprachstil und Slang, welche einfach nicht meins sind. Das hat hier auch gar nichts mit meinem Alter zu tun, da ich Bücher mit einer Altersempfehlung ab 12 Jahren gelesen habe, in denen sich die Charaktere jugendlich und trotzdem angenehm artikulieren können.

BEWERTUNG:

Diese Rezension tut mir etwas leid, aber ich wollte sie euch keineswegs vorenthalten, da auch schlechte Kritiken veröffentlicht werden sollten. Die Geschichte, die Charaktere, die Kulisse, der Sprachstil etc. konnten mich alle nicht überzeugen. Demnach kann es für mich nur eine 5 als Bewertung bekommen. Schade.

Natürlich bekommt ihr trotzdem eine Leseprobe, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt. Hoffentlich gefällt es euch besser! ♥ Falls ihr Magonia schon gelesen habt, hinterlasst mir doch gerne euren Leseeindruck.

Vielen lieben Dank an den heyne>fliegt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Leider hat es mir diesmal nicht so gefallen, aber wie ihr seht, bleibt meine Meinung stets unverfälscht.

Großartige Charaktere in Kombination mit einer wunderbar magischen Welt

Von: Mietze's Bücherecke Datum : 08.05.2017

cat-buecher-welt.blogspot.de/

Gestatten: Aza Ray, fast 16 Jahre alt, verkorkste Gesundheit, verkorkste Art und verkorkstes Leben.
Aza ist der einzige Mensch auf der Welt der an einer Lungenkrankheit leidet die sogar nach ihr benannt wurde. Nicht nur das diese dafür sorgt das sie nicht genug Sauerstoff bekommt und öfter mal in der Schule umkippt und mit Blaulicht einen Abstecher ins Krankenhaus macht, in dem sie sowieso praktisch aufgewachsen ist - nein! Die Krankheit hat auch noch dafür gesorgt dass ihre Organe am falschen Platz sind und sie auch sonst mehr als seltsam aussieht. Klar dass sie eher als Außenseiter gilt. Lediglich ihr bester Freund Jason hält immer zu ihr. Die beiden passen zusammen wie die Faust aufs Auge, zwei Nerds unter sich. Doch eines Tages sorgt die Krankheit dafür das Aza anfängt zu halluzinieren und bei Sturm ein Schiff am Himmel zu sehen scheint. Als das Schiff dann irgendwann plötzlich anfängt ihren Namen zu rufen, scheint es mit ihr langsam aber sicher bergab zu gehen und lediglich Jason hält das nicht nur für Anzeichen starken Sauerstoffmangels. Und dann geschieht etwas das Azas Welt für immer verändern wird und ihre Freundschaft zu Jason auf eine harte Probe stellt...

Wie cool ist denn bitte Aza? Ich mochte sie als Charakter von Anfang an. Sie ist herrlich zynisch und trotzig, eine die ihre Krankheit und ihr Leben nur so ernst nimmt wie es unbedingt sein muss und ansonsten nur macht was ihr in den Kram passt. Dann ist sie eben die verrückte Kranke mit dem komischen Körper, was kann man da schon machen. Sie hat ihr Schicksal mehr oder weniger akzeptiert und lebt ihr Leben so wie es ihr gefällt. Um glücklich zu sein braucht Aza nur ihre Familie und ihren besten Freund Jason. Zusammen sind die beiden einfach ein super Nerdpaar das stundenlang über wissenschaftliche Dinge philosophieren kann. Ich mag ja total Bücher mit nerdigen Charakteren und die zwei sind einfach der Hammer. Ich muss auch sagen das ich durch die Themen über die die beiden diskutiert haben sogar noch was gelernt habe^^ Die Chemie zwischen den beiden ist einfach super und auch die Gefühle die sie für einander haben sind einfach stimmig.
Auch den Rest von Azas Familie mochte ich gerne, allen voran ihre Mutter die als Wissenschaftlerin verzweifelt versucht ihre Tochter zu retten.
Was mich total überrascht hat war wie sich der Fantasy-Teil der Geschichte entwickelte. Ich wusste ja das es ihn gibt und das Magonia etwas mit dem Himmel und Schiffen zu tun hat, aber die Umsetzung des Ganzen hat mir total gut gefallen. Sowohl die Welt Magonia selbst als auch deren Verbindung zur Erde und auch die Wesen die Magonia bevölkern, ebenso wie Azas Leben mit dieser verwoben ist. Ich möchte hier an der Stelle nicht spoilern aber ich kann schon mal sagen das ich die Idee einfach super fand und auch die Art der Magie und wie diese angewandt wird. Vergleichbares habe ich bisher noch nie gelesen. Ich habe mich einfach irgendwie in einer bunten Welt der Magie gefühlt und war hin und weg von der Idee. Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen. Wer nicht so viel Fantasy liest könnte eventuell ein klein wenig überfordert sein.
Auch wie viele Ereignisse auf der Erde mit Magonia in Zusammenhang stehen hat mir wunderbar gefallen. Die Richtung in der sich die Geschichte dann entwickelt hätte ich auch nicht erwartet und war total gefesselt. Weggelesen habe ich das Buch beinahe in einem Rutsch. Super fand ich auch wie im Buch teilweise mit Wörtern gespielt wurde die in Formen gebracht wurden und anderweitig eingesetzt waren. Zusammen mit dem wunderschönen Cover hat dies das Buch noch mehr zu etwas Besonderem gemacht. Für mich auf jeden Fall ein Überraschungs-Higlight bei dem ich auf den zweiten Band gespannt bin. Einen großen Cliffhanger gibt es dabei übrigens nicht.

Großartige Charaktere in Kombination mit einer wunderbar magischen Welt, schillernden Kreaturen und einer einzigartigen Art Magie zu wirken, haben Magonia zusammen mit einem tollen Schreibstil zu einem Highlight gemacht. Lasst euch überraschen was Magonia für euch bereithält und macht euch mit Aza auf den Weg in ein magisches Abenteuer über den Wolken. Ich warte schon auf den zweiten Band!

Ein zwiegespaltendes Buch mit sehr viel Potenzial

Von: Mone Datum : 08.05.2017

seelen-buecher.blogspot.de/

Ich fand den Klappentext und das Cover von Magonia sehr spannend, weshalb es schnell in meine engere Lesewahl fiel.
Der Einstieg in das Buch ist sehr emotional und die erste Hälfte des Buches musste ich mir oft die Tränen verkneifen, weil Azas Leben so deteilreich und real beschreiben wird.

Das Buch startet gleich richtig durch und man kann es die ersten hundert Seiten nicht aus der Hand legen, da man einfach wissen will wie es Aza ergeht und was passieren wird. Zwar ist der Schreibstil am Anfang etwas Gewöhnungbedürftig, da er mich sehr an das Gerede jugendlicher erinnert, die auch öfter mal nur einzelne Wörter gebrauchen, statt Sätze zu bilden, aber man gewöhnt sich dran.

Auch die Dinge die zwischen Aza und Jason, ihrem Besten Freund, passieren, sind emotional und lassen einen nicht mehr los. Man hofft die ganze Zeit nur, dass alles gut werden wird.

Doch dann kommt Aza nach Magonia und das Buch wird mit einem Mal langatmig und langweilig. Es passiert nicht viel in Magonia und man erfährt kaum etwas über die Welt über den Wolken. Dabei gibt es da so viele interessante Dinge. Die Vogelarten sind teilweise verwirrend, es werden einem Bröckchen hingeworfen, ohne das man dann eine Erklärung bekommt, was da überhaupt los war.

Und auch Aza war nicht mehr die toughe, starke Protagonistin wie am Anfang des Buches. In Magonia kam Aza, die auf der Erde stets ihren eigenen Willen hatte und sich nichts vorschreiben lies, dann zu vertrauensseelig und zu lieb rüber. Es war kaum noch etwas von ihrer eigensinnigen Art da und sie tat einfach was man von ihr verlangte ohne groß die Gründe zu hinterfragen, das gefiel mir überhaupt nicht, weil ich das Gefühl hatte, plötzlich eine ganz neue Protagonistin kennenzulernen.

Nur die Kapitel die aus Jasons Sicht geschrieben sind, der nach Aza sucht, lockern das Buch wieder etwas auf und bringen ein wenig Spannung hinein.

Das Ende war ok, aber nicht großartig oder beeindruckend, eben einfach ein erst einmal zufriedenstellendes Ende. Sollte es einen zweiten Teil geben, so werde ich auch diesen lesen.

Fazit:
Magonia ist ein Buch, das nicht jedem gefallen wird. Ich denke es sollte jeder selbt hineinlesen und entscheiden, ob es etwas für ihn ist. Es ist definitiv anders und anders ist ja nicht schlecht, also schaut selbst, ob es ein Buch für euch ist.

Meine Wertung:
Cover: 5/5 Federn: Das Cover ist ein absoluter Hingucker und wirklich schön gestaltet.

Inhalt: 3/5 Federn: Das Buch teilt sich in zwei Hälften, die eine ist emotional und spannend, die andere langatmig und langweilig.

Schreibstil: 4/5 Federn: Man braucht eine Weile um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, doch dann liest es sich gut weg.

Spannung: 3/5 Federn: Der Anfang des Buches ist spannend, doch leider lässt dies ab der Hälfte stark nach.

Charaktere: 3/5 Federn: Aza hat mir am Anfang sehr gut gefallen, einfach weil sie so störrisch war und ihren eigenen Willen hatte, doch in Magonia war sie plötzlich eine ganz andere. Die nebencharaktere sind sehr gut beschrieben und runden das Buch ab.

Insgesamt bekommt dieses wirklich zwiegespaltene Buch von mir 3,5 Federn.

Wunder des Lebens

Von: Buchstabenwoerter Datum : 07.05.2017

https://buchstabenwoerter.wordpress.com/

Du liebst Wunder? Du liebst das Leben? Vögel und Piraten, Kämpfe, liebst das Singen, liebst es den Sinn des Lebens zu suchen, zu verstehen was Sterne und der Himmel und der Tod bedeuten? Dann bist du bei diesem Buch genau richtig. Vielleicht gibt es keine Antworten auf die Fragen für jeden, aber wenn man seinem Herzensvogel zuhört, kann man seine Antworten selbst hören. Seine eigenen Antworten.

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 06.05.2017

linejasmin.blogspot.de

Bei diesem Buch fiel mir natürlich als erstes das wunderschöne Cover auf. Ich war sofort verliebt und konnte mich gar nicht satt sehen.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich schnell und ich war gespannt was mich hier erwarten würde.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen.
Gleich zu beginn lernte ich Aza kennen und ich muss sagen sie ist ein außergewöhnlicher Charakter.
Erzählt wird das Buch aus ihrer Sicht, das gefiel mir richtig gut, denn dadurch hatte ich einen guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken.
Denn muss ich sagen ist Aza keine einfache Protagonistin, entweder man mag sie oder eben nicht.
Gerade am Anfang dreht sich alles um Azas mysteriöse Erkrankung.

Ich muss gestehen das es immer wieder Szenen und Stellen im Buch gab die sich gezogen haben.
Die Autorin schreibt an sich recht locker und flüssig aber eben auch sehr ausschweifend, das war manches mal anstrengend.

Dennoch gefiel mir die Grundidee und ich habe immer weiter gelesen.
Schon bald konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Aza tat mir auf der einen Seite auch leid, niemand weiß etwas über ihre Krankheit, helfen können die Ärzte auch nicht. Das einzige was sie können ist die Symptome zu lindern.

Es machte auf mich den Eindruck als sei das Buch in zwei Teile gesplittet worden.
Zum einen ist da Azas Leben auf der Erde und später kommen die Kapitel über Azas Leben auf den verschiedenen Luftschiffen.

Es gibt in diesem Buch einige Fantasy Elemente, und diese gefielen mir sehr gut.
An sich hat mich dieses Buch echt gut unterhalten, denn es überraschte mich und es war so völlig anders als ich erwartet hatte.
Aber ich habe halt auch ein wenig Kritik und nun bin ich hin und her gerissen.

Ich muss aber sagen das die positiven Momente einfach überwiegen. Ich habe dieses Buch mit Freude gelesen und wurde bestens unterhalten. Die Grundidee der Autorin wurde toll umgesetzt, mit Aza schuf sie eine außergewöhnliche Protagonistin die ich sehr schnell sympathisch fand.

"Magonia" ist ein besonderes Buch, außergewöhnlich, voller toller Ideen, es ist faszinierend und magisch.

Deshalb kann ich gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen.
Falls ihr euch nicht sicher seid dann lest doch vorab die Leseprobe auf der Verlagshomepage.

Klare Empfehlung.

Fazit:
Mit "Magonia" ist der Autorin ein besonderes Buch gelungen welches voller magischer Ideen steckt.
Ein außergewöhnliches Buch welches mich bestens unterhalten konnte.
Trotz kleinerer Kritik bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

Rezension Maria D. Headley - “Magonia“

Von: Miss_Mandrake Datum : 02.05.2017

www.live-breath-words.de

Inhalt

"Ich glaube, dass ich kein Mensch hätte werden sollen. Ich funktioniere nicht richtig."

Auch wenn einige Kapitel aus der Sicht ihres besten Freundes Jason beschrieben wurden, stellt Aza den Mittelpunkt der Geschichte dar.
Sie leidet an einer Lungenkrankheit die so selten ist, dass sie ihren Namen trägt: Azaray-Syndrom. Seit ihrer Geburt kann sie nicht richtig atmen und hat dadurch sehr viel Zeit in Krankenhäusern verbracht.
Als sie in ihrem Klassenzimmer ein fliegendes Schiff am Himmel sieht und Stimmen nach ihr rufen halten es die Familie und sie selbst für Halluzinationen, hervorgerufen durch ihre Krankheit.
Doch weitere Male erscheint das Luftschiff und Aza beginnt zu zweifeln.
Was, wenn sie sich doch nicht alles einbildet? Einzig ihr Freund Jason glaubt ihr und beginnt nach vergleichbaren Himmelsphänomen in der Vergangenheit zu suchen.
Nach einem plötzlichen und erneuten Ausbruch ihrer Krankheit erwacht Aza auf einem Schiff über den Wolken. Sie erkennt, dass sie plötzlich frei Atmen kann und lernt von der vogelartigen Mannschaft, dass sie alles andere als ein normales Mädchen ist.
Ursprünglich, so erzählt man ihr, ist sie die Tochter des Luftschiffkapitän und zusammen mit ihr und ihren neuen Kräften soll sie Magonia retten.


Meine Meinung

"Ich nenne es Traum, aber es fühlt sich echter an als mein Leben."

Der Klappentext hat sehr viel versprochen: eine unbekannte Welt weit über unseren Köpfen und auch das Cover ist ein richtiger Hingucker.
Der Anfang des Buches war der Hammer und Aza mit ihrer bissigen und herrlich sarkastischen Art ist mir gleich ans Herz gewachsen. Auch ihr Freund Jason und ihre Familie fand ich durchweg sympathisch und sehr glaubwürdig.
Aber nach den ersten 100 Seiten, dann, als Magonia auftauchte und die Geschichte eigentlich an Fahrt aufnehmen sollte, war die Spannung für mich weg.
Ich kann es selbst nicht erklären warum, die neue Welt war wunderschön beschrieben. Bunte Vögel hier, neue Charaktere da, eine atemberaubende Geschichte sollte man meinen.
Dennoch war es einfach zu viel und zu verwirrend. Die Autorin hat sich meiner Meinung im Detail verloren und die Spannung, sowie die anfangs großartigen Dialoge wurden rar.
Sehr sehr schade, denn der Einstieg in das Buch hatte wirklich alles.


Fazit

Am Ende bin ich zwiegespalten. Die Story ist innovativ, außergewöhnlich und etwas verrückt. Auch der Schreibstil der Autorin ist ein großes Plus und Aza hatte sofort einen Platz in meinem Herzen.
Dennoch war es einfach viel zu viel und am Schluss doch zu wenig.
Lest auf jeden Fall vorher mal rein und schaut, ob es was für euch ist.

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Ich wurde mit der Geschichte nicht richtig warm

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 30.04.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meinung:
Azas bisheriges Leben besteht hauptsächlich aus Krankenhausaufenthalten, besorgten Eltern und Mitmenschen, die nicht wissen wie sie mit ihr umgehen sollen. Denn Aza leidet an einer sehr seltenen Lungenkrankheit. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel was es mit der Krankheit auf sich hat. Jeder Tag ist für Aza eine Herausforderung. Die größte Unterstützung ist für sie allerdings ihr bester Freund Jason, der Aza einfach so nimmt wie sie ist, ohne groß auf ihre merkwürdige Krankheit einzugehen. Eines Tages sieht Aza jedoch am Himmel ein Schiff und kurz darauf findet sie sich in Magonia wieder - dem Reich über den Wolken.

Wie gerne hätte ich jetzt geschrieben, dass mir das Buch unglaublich gut gefallen hat und ich total begeistert bin. Aber leider ist "Magonia" eines dieser Bücher, die man lieben möchte, zu dem man aber nie einen Bezug bekommt.
Schon die ersten 100 Seiten auf der Erde waren für mich eher zäh und nervtötend. Aza und Jason hatten für mich einen Humor mit dem ich nicht so wirklich klar kam. Ich wünschte mir immer, dass nun endlich mal etwas passieren würde, aber leider wird sehr viel über Azas Krankheit und ihren Alltag mit dieser erzählt. Dies war durchaus berührend, mit der Zeit aber auch langweilig.
Dann kommt Aza nach Magonia und ich erhoffte mir nun endlich mit dem Buch warm zu werden. Leider war dies immer noch nicht der Fall. Wobei ich sagen muss, dass die erdachte Welt Magonia wirklich sehr innovativ und einfallsreich war. Mir fehlte jedoch immer noch der Bezug zu Aza.
Dann nimmt das Buch jedoch eine Wendung, die ich nicht unbedingt erwartet habe. Ich mochte Aza ab diesem Punkt und fand es toll, dass die Autorin einen anderen Weg einschlägt als so viele ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Auch das Ende konnte mich absolut überzeugen.

Wie bereits oben erwähnt kam ich zu Anfang mit Azas Art nicht klar. Dabei ist sie jemand der gut mit seiner Krankheit umgeht und nicht in Selbstmitleid verfällt. Aza ist in dieser Beziehung eine Kämpfernatur. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass sie in Magonia mehr hinterfragt und nicht einfach alles hinnimmt.
Jason war mir da schon deutlich sympathischer. So einen Freund wünscht sich einfach jeder Mensch. Denn er gibt Aza jeden Tag das Gefühl ein ganz normales Leben ohne Krankheit zu führen.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die sowohl aus der Sicht von Aza als auch Jason erzählt werden. Ich fand dies gut gewählt, da man so auch miterlebt was auf der Erde passiert.

Fazit:
Ein Buch was mich nur auf den letzten 100 Seiten komplett überzeugen konnte. Davor konnte ich einfach keinen Bezug zu Aza und der Geschichte aufbauen. Die Welt Magonia ist jedoch voller innovativer Ideen und sehr originell. "Magonia" ist ein Buch was mich in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat und dem ich am Ende nur 3 von 5 Hörnchen geben kann.

Anders und doch auf seine Weise perfekt...

Von: Samys Lesestübchen Datum : 30.04.2017

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Aza ist es gewohnt seit ihrer Geburt zu kämpfen, zu kämpfen um ihr eigenes Leben, dass seit sie denken kann mit Leid, Ängsten und Verzweiflung einher geht, denn sie leidet an einer seltsamen und unerforschten Lungenkrankheit.

Während eines normalen Schultages jedoch, glaubt sie zusätzlich noch ihren Verstand zu verlieren, als sie am Himmel ein Schiff hoch über den Wolken entdeckt aus dem jemand ihren Namen ruft. Irrsinn oder doch eine Nebenwirkung ihres langen Leidensweg? Der Einzige, der ihr Glauben schenkt ist Jason, ihr bester Freund oder vielleicht doch sogar mehr als das?
Gerade als sie sich über ihre Gefühle klar zu werden versucht, schlägt das Schicksal mit aller Gewalt zu - Aza droht zu ersticken und nach einem Ohnmachtsanfall findet sie sich über den Wolken wieder in einem Reich Namens Magonia, in dem sie urplötzlich kerngesund, stark und magisch begabt ist.

Das Glück zu empfinden endlich Genesen zu sein, ist ein Preis, den Aza nur schwer ertragen kann, denn da ist ihre alte Heimat, ihre Familie und vielleicht auch ihre große Liebe, deren Leid und Schicksal etwas ist, was Aza nicht einfach so hinnehmen kann. Doch wie kann sie hoch über den Wolken dessen Verlauf abwenden…?

Meine Meinung:

Magisch angezogen von dem Cover und neugierig gestimmt von dem toll in Szene gesetzten Klapptext, stürzt ich mich in das Abenteuer „Magonia“ und der Geschichte von Aza .

Aza war mir mit ihrer humorvollen und abgeklärten Art sofort sympathisch. Sie weckte ein enormes Interesse in mir, sie näher kennen lernen zu und ihren Leidensweg verstehen wollen. Sie ist taff, dennoch verunsichert, sie ist mutig und zugleich hat sie etwas zerbrechliches an sich, was nicht direkt mit ihrer Erkrankung zu tun hat. Insgesamt ist sie ein wirklich toll gestalteter und sehr vielschichtiger Charakter.

Die Handlung hat eine wundervolle Grundidee über deren Umsetzung ich sehr gespannt war. Lernt man zu Beginn erst einmal Aza näher kennen so nimmt es im Laufe ein eher abgespacter Verlauf an, an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Besser ausgedrückt - Ich mag es wenn Fantasy-Handlungen mit diesem Hintergrund einen realistischen und nachvollziehbaren Aspekt besitzen. Leider verliert diese Handlung im weiteren Verlauf diesen etwas. Dennoch ist es voller Fantasy, tollen Charakteren und einer Traumwelt, die man selbst gerne bereisen würde.

Die kleine aber feine Liebesgeschichte ist toll inszeniert und hatte etwas sehr angenehmes und spannendes an sich.

Allgemein muss ich sagen, dass mir dieser Fantasy-Roman schon sehr gut gefallen hat, aber an manchen Stellen noch etwas ausbaufähig ist. Bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung, denn genügend Potential ist auf jeden Fall mehr als genug vorhanden.

Der Schreibstil ist bildgewaltig, extrem flüssig und leichtfüßig. Man hoch nur so durch die Seiten, kann sich das Gelesene in den Gedanken wunderbar ausmalen und zu den Schauorten gedanklich reisen.

Das Cover ein Augenschmaus, der sich während des Lesens selbst erklärt und an Aussagekraft gewinnt.

Fazit:

Ein sehr origineller und überraschender Fantasy-Roman, der mich trotz seiner Ecken und Kanten sehr unterhalten und auch neugierig gestimmt hat. Denn das Potential ist hier noch nicht zu 100 % ausgeschöpft und bietet genug Platz für mehr!

Sehr lesenswert!

Eine erfrischend andere Fantasygeschichte!

Von: Meine Lieblingsbücher Datum : 29.04.2017

meinelieblingsbooks.blogspot.co.at/

Aza hat seit ihrer Geburt mit einer seltsamen Lungenkrankheit zu kämpfen, welche die Ärzte in Staunen versetzt. Sie ist der einzige Mensch auf der Welt der darunter leidet und die Krankheit wurde sogar nach ihr benannt. Azas Lunge kommt mit der Luft einfach nicht zurecht und schon seit ihrer Geburt steht für die Ärzte fest, dass das Mädchen keine großen Lebenschancen hat. Doch bevor Aza ihren sechzehnten Geburtstag erlebt, geschieht etwas Außergewöhnliches. Plötzlich findet sie sich zwischen Vögelmenschen wieder, die in einem Schiff den Himmel durchqueren und sie, Aza Ray Boyle, soll die Kapitänstochter sein.

Ein Schiff im Himmel. Was für eine tolle Idee! Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig gemacht und ich war gespannt wie es sein würde Aza durch ihr Abenteuer zu folgen. Tatsächlich wurde ich von dem World-building sogar überrascht. Die Autorin beschreibt nicht nur ein Schiff im Himmel, sondern ein ganzes Leben dass sich dort oben abspielt. Die Welt die sie beschreiben hat zeugt von großer Originalität und ich war durchwegs begeistert. Es war interessant zu sehen, das Fantasywelten nicht immer düstel und unheimlich sein müssen, sondern auch eine gewisse Schönheit besitzen.

Zu Aza konnte ich schnell eine tiefe Beziehung aufbauen, da sie ein Mädchen ist mit dem ich mich privat wohl auch anfreunden würde. Sie ist humorvoll, freundlich und gegeben durch die gesundheitlichen Umstande auch etwas bissig. Sie ist ein interessanter Charakter, den ich gerne näher kennengelernt habe und von der ich hoffe auch im zweiten Band noch viel mehr zu erfahren. Die Wandlung die sie in diesem Buch vollzogen hat fand ich sehr spannend zu verfolgen.

Leider kann ich dem Buch nicht fünf Sterne geben, da mir die Spannung zwischendurch zu sehr abgesunken ist. Der Anfang hat mich durch Azas gesundheitliche Situation sehr bewegt, danach lernte ich die Menschen im Himmel kennen, doch dann fehlte mir ein wenig der Schwung in der Geschichte. Leider mochte ich auch Azas Freund Jason nicht sehr gerne. Man merkt dass die Autorin versucht hat die Charaktere außergewöhnlich zu machen, doch ich fand Aza außergewöhnlich genug, so dass mir Jasons "Andersheit" eher gewollt vorkam, als natürlich. Am Ende nahm das Buch wieder an Fahrt auf und ich fieberte mit. Die letzten Seiten haben mich wieder sehr berührt und ich freue mich auf die Fortsetzung!

FAZIT:
Ein außergewöhnliches, erfrischend anderes Fantasybuch! Zwischendurch hat das Buch etwas nachgelassen, aber Anfang und Ende konnte mich mitreißen und begeistern. Für den kleinen "Durchhänger" ziehe ich ein Sternchen ab, doch ansonsten fand ich das Buch wrklich schön.

Eine sehr einzigartige Geschichte, die auf jeden Fall viele Leser berühren wird!

Von: Kathi Booksta Datum : 26.04.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Heute möchte ich euch gerne das Buch "Magonia" vorstellen. Wie immer habe ich versucht die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu schreiben.

Zitat: "An jenem Tag, als wir dachten, wir verlieren dich, wussten wir plötzlich, dass du Aza heißt. Aza, nach dem gesamten Spektrum von A bis Z. Es war perfekt." - Seite 38

Klappentext:
Jenseits der Wolken wartet eine ganz eigene Welt - nur auf dich
Noch nie hat die 16-jährige Aza irgendwo so richtig dazugehört: In der Schule fehlt sie oft wegen Krankheiten. Das Atmen ist für sie eine Qual. Zudem nimmt sie merkwürdige Dinge wahr, Luftschiffe am Himmel, Vögel, die ihren Namen rufen. Bis auf ihren besten Freund Jason glaubt ihr niemand. Dann stirbt Aza beinahe - und findet sich in Magonia wieder, einem magischen Reich in den Wolken. Und plötzlich ist sie stark und die Tochter einer Luftschiffkapitänin. Eine große Aufgabe wartet auf Aza - doch ist sie bereit dafür? Ihr Herz hängt noch an der Erde, vor allem an Jason..

Cover:
Die Covergestaltung ist auf jeden Fall gelungen. Mir gefällt der Farbverlauf von der Feder und wie sie zum Ende hin zu kleinen Vögelchen werden. Da Aza in der Geschichte auch auf vogelartige Wesen trifft, ist es absolut passend und für mich sehr stimmig.

Meinung:
Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das wunderschöne Cover geworden, welches auch von der englischen Ausgabe übernommen wurde. Der Klappentext hat mich dann noch zusätzlich sehr neugierig gemacht. Mir fiel es jedoch wirklich schwer diese Rezension zu schreiben bzw. habe ich auch länger für das Lesen gebraucht, als gedacht. Die Geschichte konnte mich leider nicht so fesseln, wie es die Kurzbeschreibung versprach.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wir lernen Aza und ihr Umfeld: Familie, Freunde, Schule näher kennen. Aza leidet jedoch unter einer seltenen Lungenkrankheit, welches ihr ein normales ausgelassenes Leben erschwer. Eigentlich hätten Aza's Ärzte geschätzt, dass sie weniger Zeit zum Leben hat, doch bald ist ihr 16. Geburtstag. Zum Glück hat sie auch ihren besten Freund Jason an ihrer Seite, der laut Beschreibung ein liebenswürdiger, intelligenter und nerdiger Typ ist.

Abwechslung brachten auch die Schilderungen aus der Sichtweise zwei verschiedener Personen.

Bis zu dem Zeitpunkt als Aza auf Magonia landet, hat mich die Geschichte wirklich überzeugt und sehr berührt. Aber ab dann wurde es für mich leider zu abstrus und ich konnte mich nicht in die Himmelswelt hineinversetzen. Mir hat der durchgehende rote Faden gefehlt, manchmal wurde es mir zu chaotisch und undurchsichtig. Die Wesen, welche auf dem Schiff auftauchen waren mir nicht sehr sympathisch und auch ihre Charaktereigenschaften waren für mich sehr fragwürdig.
Zum Schluss hin hat sich das Ganze etwas gebessert, trotzdem bleibe ich etwas zwiespältig zurück.

Zitat: "Es ist ein Liebesgedicht von jemanden, der versteht, dass die Liebe dauernd vom Tod bedroht wird" - Seite 259

Fazit:
Eine sehr einzigartige Geschichte, die auf jeden Fall viele Leser berühren wird, mich leider nicht so wirklich... Ich vergebe 3,5 Sterne!



Ich hätte mir mehr erwartet...

Von: Weltentaucherin Datum : 20.04.2017

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Seht euch dieses wunderschöne Cover an! Es verspricht so viel: Fantasie eine Reise durch eine unbekannte Welt und…Federn? Die Welt der Vögel. Sie leben unter uns aber auch noch ganz wo anders…. Ich hab mich schon so darauf gefreut das Buch in meinem Regal stehen zu haben, weil es einfach so viel hermacht. Und auch die Handlung hat mir sehr zugesagt, denn wie ihr sicher schon wisst: ich liebe es in fremde Welten zu reisen. Meine Erwartungen waren hoch. Ich war gespannt und dann… naja dann… wurde es einfach richtig schlecht…


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Der Klappentext hat finde ich schon ziemlich viel versprochen. Eine neue Welt über unseren Köpfen. Im Mittelpunkt der Handlung bleibt die außergewöhnliche Ava mit einer anfangs noch unbekannten Krankheit. Sie steht auch im Mittelpunkt des ganzen Buches, auch wenn einige Kapitel aus der Sicht ihres besten Freundes geschrieben wurde. Ava hier und Ava da. Ava die Besondere, Ava die Außergewöhnliche! Ja! Ich hab’s schon verstanden!

Ava reist also in diese noch unbekannte Welt und beginnt unter Vögeln zu leben. Es beginnt eine Reise, mit vielen Ideen. Das hat mir eigentlich sehr gut gefallen und die Ideen sind auch wirklich sehr außergewöhnlich, aber auch sehr verrückt, meiner Meinung nach. Ich hab es als nicht negativ empfunden, kann mir aber vorstellen, dass es einige zu verrückt finden. Deswegen lest in der Buchhandlung mal mitten drin rein.

Ich vergebe für die Idee einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Der Anfang des Buches war der Hammer. Ich übertreibe nicht! Die ersten 100 Seiten des Buches waren der Wahnsinn und ich hab sie verschlungen! Ich hab ab der Seite 30 geweint und so circa bis zur Seite 100 immer noch. Das Buch hat mich wirklich gerührt und das ist nicht so einfach. Avas Krankheit, ihre Situation in der Familie, etc. Traurig!

Doch dann kam sie nach Magonia und alles war vorbei. Die Spannung einfach weg, sowie auch die Neugierde. Sie kommt in diese neue Welt und sofort war die Luft aus der Geschichte. Ich weiß nicht warum. Obwohl diese Welt so neu und anders ist und so bunt. Vögel hier und Vögel da, aber es war einfach so verwirrend. Die Autorin hat sich da in den Details verloren und es ging nichts mehr weiter. Es kamen komische fremde Namen hinzu von denen man nicht immer gleich wusste was die Autorin damit jetzt meint. Es gab anscheinend zwei verschiedene Vögelarten die unterschiedlich benannt wurden, ich blicke da noch immer nicht ganz durch. Das fand ich sehr schade.

Es gab auch Kapitel aus der Sicht von Avas besten Freund der immer noch auf der Erde ist. Die gefielen mir eigentlich sehr gut.

Ich vergebe für den Aufbau der Geschichte keinen Weltentaucher. Der Anfang war wirklich ein Traum, konnte das Verrückte und auch Schnarchige danach aber nicht mehr wegmachen. Klar gesagt: einfach zu viele komische Vogelwesen!



3. Kriterium: Die Charaktere.
Ava mochte ich in diesen gelobten 100 Seiten sehr gerne. Ich hatte Mitleid und bewunderte ihre Stärke. Sie rührte mich und sie kam mir sehr real vor. Dann wurde dem aber leider ein Strich durch die Rechnung gemacht und sie gefiel mir nicht mehr so gut. Sie wirkte auf mich in Magonia sehr zickig und irgendwie….langsam…es hat alles so lange gedauert. Ich kann’s nicht besser beschreiben.

Die vielen Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie hat diese sehr real wirken lassen, vor allem Avas Familie.

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.
Ich habe das ehrlich gesagt noch nie erlebt! Normalerweise baut sich in einem Buch nach und nach die Spannung auf und das Ende ist meistens der Hammer. Hier wars genau umgekehrt. Meiner Meinung nach ein Einstieg wie aus einem Bilderbuch. Er hatte einfach alles. Und dann: wie wenn ich mit einer Nadel eine Seifenblase platzen lasse: buff… Die Luft war so schnell heraußen. Von einer Seite auf die nächste. Ich hab es sofort auf die Seite gelegt, weil ich das so extremst schade fand. Und die Spannung kam auch leider nicht mehr wieder.


5. Kriterium: Die Schreibweise.
Der Schreibstil ist ein großes Plus des Buches, meiner Meinung nach. Ich kann verstehen, warum es viele nicht mögen werden, weil es anders ist. Etwas abgehackt, etwas verrückt und auf alle fälle sehr anders. Mir gefiel das sehr gut.


Das Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Ich liebe Vögel, wenn ich sie beobachten kann oder auch singen hören kann. Aber diese komischen Vogelwesen haben für mich die Vögel ein bisschen verunstaltet, um es ganz grässlich auszudrücken. Lest auf alle Fälle vorher mal rein und schaut ob es was für euch ist.

Magische Geschichte

Von: Lovin Books Datum : 19.04.2017

www.lovin-books.de

Dieses Buch hatte ich schon in der englischen Fassung ins Auge gefasst. Allein das Cover finde ich wunderschön und jetzt wo ich das Buch gelesen habe, finde ich es auch sehr passend und noch viel schöner.

Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und an manchen Stellen ein wenig abgedreht. Es ist zu Beginn eine Aneinanderreihung von kurzen Sätzen und das ist einfach nicht meins! Ich kann mir nicht helfen, aber diese Art des Schreibens nervt mich wirklich sehr. Es klingt für mich dann immer so abgehakt und hektisch und das mag ich einfach nicht.
Wenn man sich dann aber daran gewöhnt und sich auf das Buch einlässt, erfährt man eine wunderschöne und magische Geschichte.

Das Buch wird aus der Sicht von Ava und Jason geschrieben. Beides sind ebenfalls aussergewöhnliche Charaktere und bestechen durch ihre Andersartigkeit. Ava ist, seitdem sie ein kleines Kind ist, schwer krank und niemand kennt sich mit ihrer speziellen Lungenkrankheit so richtig aus. Ihre Kindheit hat sie fast nur in Krankenhäusern verbracht. Dennoch ist sie sehr tough und weiß, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen muss.

Jason ist der Nerd schlechthin. Er ist ein Genie und dabei doch so normal. Er ist liebevoll und ein wundervoller Freund für Ava. Doch die beiden hegen durchaus tiefere Gefühle füreinander als nur Freundschaft. Ich persönlich fand die zwei sehr goldig zusammen.

Als Ava dann in Magonia landet wird das Buch richtig magisch. So etwas habe ich noch nie gelesen und genau das hat mir auch so gefallen. Es war neu für mich und ich habe es sehr genossen zu lesen. Auch wenn ich Zal, die Kapitänin des Himmelsschiffs, nicht mochte, so konnten Ava und Jason mich umso überzeugen.

Der Einstieg war schwierig für mich und ich musste mich erstmal an den aussergewöhnlichen Schreibstil gewöhnen. Aber wenn man sich dann einmal auf das Buch eingelassen hat, wird man völlig verzaubert!

4 von 5 Punkten!

Fantastisch und wirklich überraschend!

Von: Jill von Letterheart Datum : 19.04.2017

https://letterheart.de/

"Insgeheim, also nicht ganz so geheim, da ich es manchmal laut ausspreche, glaube ich, dass ich kein Mensch hätte werden sollen. Ich funktioniere nicht richtig."

Als ich von dieser Neuerscheinung gehört habe, war ich gleich Feuer und Flamme! Das Buch ist in Amerika schon auf absolute Begeisterung gestoßen und versprach etwas absolut Neues zu werden!
Dann habe ich wundervolle Überraschungspost vom Verlag bekommen – nicht nur mit diesem Schmuckstück, sondern auch noch, super süß, mit Federn, Origami-Papier und einem bereits gefalteten Vogel.
Meine Freude war wirklich unendlich groß! 1000 Dank dafür!

Ich weiß wirklich gar nicht, wo ich beginnen soll…Magonia war soooo anders!
Aber anders toll, anders einzigartig, anders atemberaubend.
Die junge Aza Ray musste ich einfach sofort in mein Herz schließen, da hatte ich gar keine andere Wahl.
Gerade am Anfang des Buches erhält man zum Einstieg viel Einsicht in ihre Gedankengänge, die sie einem (also zumindest mir) unglaublich sympathisch gemacht haben.
Ebenso ihr bester Freund Jason, aus dessen Sicht auch ein paar Kapitel geschrieben sind.
Zusammen ergeben sie ein wirklich sehr skurriles, aber auch sehr herzerwärmendes Team.
Hier gab es allerdings ein paar Punkte, die mich auch gestört haben. Ich weiß, bei einem Fantasybuch mit dem Argument „unrealistisch“ zu kommen, wirkt immer ein wenig eigenartig, aber diese Geschichte spielt nun mal in zwei Welten und manche Aspekte, vor allem aber Jasons Hintergrund fand ich doch sehr fragwürdig.
Zwar nicht so weit, dass es mir die Geschichte versaut hätte, doch schon so, dass ich darüber immer wieder gestolpert bin. Aber vielleicht ist das auch Ansichtssache.

„Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben, Aza Ray.
Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunkeln gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind – selbst die können an fantastische Dinge glauben. Ich glaube dir….“

In einigen der ersten Rückmeldungen habe ich gelesen, dass es vielen zu schnell in der Geschichte voran ging, einige Aspekte nur angeschlagen, aber nicht weiter ausgeführt worden und sie gerne mehr darüber erfahren hätten.
Diesen Aspekt kann ich vollkommen nachvollziehen, nur trifft es sich so, dass ich auf so etwas absolut stehe. Ich liebe rasante Geschichten, bei denen ich mich zwischendurch schon daran erinnern muss zu atmen.
Und bei einem Mehrteiler mache ich mir dann meistens auch nicht zu viele Sorgen, da ja immer noch die Hoffnung bleibt, dass die Folgebände noch ein bisschen mehr Licht ins Dunkle bringen.
Allerdings fand ich den Kontrast an 1-2 Stellen ziemlich arg. Neben sehr rasanten und erlebnisreichen Kapiteln gab es dann wieder sehr ruhige, in denen man einfach nur Azas Gedanken gefolgt ist. Für manche vielleicht eine schöne Verschnaufpause, für mich schon eher fast ein Spannungstief.
Gerade zum Ende hin hatte mich das einmal ziemlich runtergezogen, hier muss man wohl aber auch anmerken, dass ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin.

Vögel. Einfach nur Vögel.
Wer eine starke Abneigung gegen diese Tiere hegt, wäre mit diesem Buch wohl nicht allzu gut aufgehoben xD
Obwohl ich selbst am Anfang ein wenig skeptisch war, da auch einige Situationen echt skurril waren, konnte es mich aber dennoch total begeistern! Wie schon erwähnt, war die Geschichte für mich wirklich etwas komplett anderes und dies zu genauer zu erklären, fällt mir wirklich schwer.

Ich fühle mich wie in einem Roman von George Orwell.
Wobei das hier angenehmer ist als Orwell.
Es ist eher Farm der Tiere plus Peter Pan plus….Sturmwale und Vogelmenschen.

Dieses Zitat von Aza Ray finde ich absolut treffend! Klingt interessant? Ist es auch!

FAZIT

Diese Geschichte hat mir genau das gegeben, was sie versprochen hat und andererseits war sie so unglaublich anders, als alles was ich erwartet habe. Eine so neue Kulisse kennenzulernen hat mir unglaublich Spaß gemacht!
Dennoch gab es 1-2 Aspekte, durch die ich denke, dass da noch Luft noch Oben ist. Aber das ist ja auch nicht unbedingt etwas Schlechtes ��
Ich persönlich werde auf jeden Fall der Fortsetzung entgegenfiebern und kann jedem nur ans Herz legen, sich auf diese Geschichte einzulassen.

Magonia

Von: FoxisBücherschrank Datum : 18.04.2017

foxisbuecherschrank.blogspot.de/


Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ... (Quelle: Amazon)


Erst einmal möchte ich mich auch hier nochmals für das Rezensionsexemplar in Form des eBook Tickets bedanken.


Cover:
Ich wählte dieses Buch, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Die Farben sind wunderschön und die Feder, aus der die Vögel emporsteigen ist, nach dem man den Roman gelesen hat, verständlich. Eine Printausgabe war nicht mehr möglich, aber ich hab auch gern das ebook genommen, weil ich nach dem Klappentext neugierig auf diese Geschichte war und dann noch ein New York Times Bestseller. Na dann folgt nun:

Meine Meinung zur Geschichte

Es fängt so gut an. Aza von der man sofort erfährt wie schwer krank sie ist und das die Lebenserwartung gleich 0 ist, sie aber immer weiter kämpft mit ihrem Freund Jason und der Familie. Aufgeben geht nicht.
Eines Tages in der Schule, sieht sie aus dem Fenster und erkennt ein Luftschiff am Himmel, auch hört sie immer wieder merkwürdige Stimmen nach ihr rufen.
Soweit ok. Aber dann, als Aza Magonien kennenlernt, das wurde mir zu viel. Zu viel Vögel, zu merkwürdige Namen, Federn, Gesänge und das sie eine Auserwählte ist – natürlich!!
Ich hab mich ehrlich gesagt durch dieses Buch gequält. Warum es auf der Bestseller Liste der
New York Times ist, kann ich nicht beantworten, vielleicht liest es sich im englischen auch noch mal ein wenig anders. Kann sein.
Das was ich aus dieser Geschichte mitnehme ist, das die Autorin es ziemlich mit Vögeln hat. Vögel-Mensch-Wesen – geht irgendwie gar nicht.
Ich habe lange überlegt, wie diese Rezension aussehen kann. Gerade wenn man Rezensionsexemplare bekommt, möchte man eigentlich das alles stimmig ist.
Für mich war Magonia nicht stimmig und auch wenn ihr mir vielleicht jetzt sonst was an den Kopf werft, ich kann keine andere Meinung annehmen als diese: zu viele Vögel.
Diese Zwischenwelt/Leben nach dem Tod ist ja gut und schön, vielleicht gibt es das ja auch in irgendeiner Form, aber diese Umsetzung gefällt mir nicht.
Auch war, sobald es um Magonia ging, zu viele Wiederholungen im Text und Aza und Jason waren mir für ihr Alter auch etwas zu altklug.
Schade, hatte ich mir mehr von diesem Roman versprochen.
Für das Cover, das wirklich wunderschön aussieht und welches ich ja nur als ebook vor mir habe, möchte ich dennoch 5 Sterne vergeben.
Für die Geschichte, die an und für sich, schwere Kost ist, wenn man Aza´s Jugend und diese schwere Krankheit liest, hätte ich mir weniger Vögel gewünscht. 3 Sterne vergebe ich hier.
Angeblich soll es eine Fortsetzung geben? Ehrlich?
Kann mir keine vorstellen, obwohl ich generell nichts gegen Mehrteiler habe. Wenn, wird mir wahrscheinlich nur wieder das Cover ins Auge fallen. Aber man muss ja auch was für´s Auge haben.
So, jetzt habe ich meine ersten richtigen Verriss geschrieben. Sowas mach ich gar nicht gern. Ehrlich währt aber auch am längsten.

Einfach mag(on)isch!!

Von: thebeautyofthebooks Datum : 18.04.2017

https://thebeautyofthebooks.wordpress.com/

Das Buch war wirklich Mag(on)isch, deshalb gibt es volle 10/10 Punkten von mir. Das Buch war für mich erstmal eine Cover-Anschaffung, weil ich meine Hallo?! Das Cover ist wirklich wunderschön und noch dazu passt es auch zum Inhalt. Zu Beginn wird man mitgenommen in Azas „normales“ Leben, denn normal ist bei ihr aufgrund ihrer Krankheit einfach gar nichts. Auch ihr bester Freund Jason hat ziemlich einen an der Waffel, aber er ist total Liebenswert und beide haben einen Platz in meinem Buchherz gefunden. doch plötzlich passiert es… Aza stirbt, oder warte wo zur Hölle ist sie? Tot ist Aza jedenfalls nicht als sie an Bord eines Schiffes in einem Meer aus Wolken wieder zu sich kommt. Jedoch glauben das unten Alle, Alle außer Jason. Natürlich hat auch er erstmal ziemlich Probleme damit, dass Aza weg ist, aber er ist ein absolutes verdammtes Genie und nachdem er sich eine Weile mit Pi abgelenkt hat, schaltet sein Genie Sinn ein und er macht sich auf die Suche.. Dass Jason ein Genie ist wird nicht nur gesagt, das merkt man auch wirklich. Er hat immer irgendwelche absolut erstaunlichen Fakten parat und verhält sich für sein Alter immer sehr erwachsen. Manchmal ist er melancholisch, wütend oder lustig, aber er wirkt einfach Echt. Klar sind einige Detail um ihn herum vielleicht etwas übertrieben (Die Fabrik in Asien zum Beispiel), aber das gibt dem Buch definitiv Witz. Auch Aza war mir sehr sympathisch. Sie versucht ihre tödliche, unheilbare Krankheit mit Witz zu nehmen, insofern das geht, und sich nicht davon ihr Leben nehmen zu lassen. Als sie dann in Magonia erwacht, ist sie natürlich ziemlich verwirrt und skeptisch und das merkt man auch sehr gut am Schreibstil der Autorin. Zwischendurch ist sie sich mal etwas untreu und lässt sich von den anderen Magoniern beeinflussen, aber am Ende findet sie wieder zu sich und zu Jason zurück. Die Autorin schafft es einen regelrecht an das Buch zu Ketten mit ihrem Schreibstil, einfach nur WoW! Und ich weiß wirklich nicht wie zur Hölle sie auf diese Idee gekommen ist, aber es ist eine verdammt gute und definitiv einzigartige Idee, Hut ab. Ich lese ja sehr viel Fantasy, also eigentlich nur, aber so etwas habe ich noch nie gelesen, also das war wirklich mal etwas komplett neues. Das Ende war sehr offen deshalb könnte ich mir auch vorstellen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird, was ich wirklich toll fände. Alles in Allem kann ich das Buch wirklich nur weiterempfehlen an ALLE, egal ob groß, klein, Fantasy-Liebhaber oder nicht. In diesem Buch steckt wirklich für jeden etwas drinnen, vielleicht sogar ein Herzensvogel ;-).

Tolles Kopfkino

Von: Weinlachgummi Datum : 14.04.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Aufmerksam auf Magonia wurde ich zuerst durch das Cover und auch der Klappentext klang interessant. Nach einer Ungewöhnlichen, wenn auch vielleicht traurigen Geschichte. Nun sitze ich hier und bin mir, eine Woche nachdem lesen immer noch nicht sicher, wie ich es finde. Doch eines kann ich schon mal sagen, die Geschichte ist besonders und ungewöhnlich.

Der Tod ist der Weihnachtsmann der Erwachsenenwelt. Nur eben umgekehrt. Der Typ, der einem sämtliche Geschenke wegnimmt. In seinen großen Sack steckt er all die Dinge, die das Leben eines Menschen ausmachen. Seite 10

Zum Inhalt. Aza ist fast 16 Jahre alt, dass sie überhaupt so alt wurde ist eine Überraschung, denn sie hat eine seltene Lungenerkrankung. So selten, dass diese nach ihr benannt wurde. Aza kann nicht richtig atmen, es ist fast so, als würde sie ersticken. Und wäre dies nicht genug, passieren auch noch seltsame Dinge. Eine Schar bunt gemischter Vögel versammelt sich vor ihrem Fenster und war das etwa ein Schiff in den Wolken. Nein, wieso sollte ein Schiff in einer Gewitterwolke segeln und die Feder, die man auf den Röntgenaufnahmen in ihrer Lunge sieht, ist bestimmt nur ein Fehler, oder?

Maria. D. Headley hat sich hier eine ganz besondere Geschichte ausgedacht. Die sehr Fantasie geladen ist. Zuerst steht Aza und ihre Erkrankung im Mittelpunkt, dies ändert sich aber, als sie ein Schiff in den Wolken entdeckt und sie und ihr bester Freund Jason dann anfangen zu recherchieren. Daraufhin folgt ein einschneidendes Erlebnis und Aza ist in Magonia. Von dort an ist das Kopfkino gefragt. Zuerst hatte ich Probleme mir alles vorzustellen, weil es einfach so ungewöhnlich ist. Meine Fantasie konnte nicht auf bereits erstellte Bilder zurückgreifen, sondern musste diesen Entwurf der Autorin erst mal ganz neu erschaffen. Durch die Beschreibungen gelingt dies zwar gut, aber an manchen Stellen war es schon ziemlich abgedreht. Man muss sich hier finde ich Zeit nehmen und wirklich alles visualisieren, damit man als Leser auf seine kosten kommt.

Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben, Aza Ray. Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunkeln gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind- selbst die können an fantastische Dinge glauben. Seite 355

Charaktere: Erzählt wird die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Aza und manchmal wechselt man auch zu Jason. Aza ist alleine schon durch ihre Erkrankung ein ungewöhnliches Mädchen, aber auch eine Kämpferin. Ich mochte die Art, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und sich nicht unterkriegen lässt. Auf der Erde war sie mir sehr sympathisch. Dann in der Luft büßte sie ein paar Punkte ein, weil sie manches für meinen Geschmack zu sehr hinnahm bzw. merkte, dass da was nicht so stimmt, aber es zugelassen hat. Letztendlich passte es aber wieder. Jason hingegen ist mein Lieblingscharakter. Er ist ein unglaublich guter Freund und seine Ticks machten ihn mir noch sympathischer. Eine Szene, in der ein Krokodilskostüm eine Rolle spielt, brachte mich gleichzeitig zum Lachen und zum Schmelzen. Allgemein sind die meisten Charaktere eher speziell und nicht 0815.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen, durch reale Bezüge bekommt sie einen schönen Touch. Doch in Magonia kam meine Fantasie an ihre Grenzen. Diesen speziellen Weltenentwurf muss man der Autorin aber trotzdem zugute halten. Sie kreieren Gewitterhaie und Fledermaussegel nur als kleines Beispiel. Sie bringt auch kritische Punkte, wie die zunehmende Umweltverschmutzung oder die Ausbeutung von Ressourcen mit ein, sowie das Thema Ausbeutung andere Lebewesen. Gerade zu Beginn geht es stark um das Sterben und die Akzeptanz, aber auch Familie und Freundschaft spielen eine Rolle.

Mein Fazit:
Ich weiß immer noch nicht recht, wie ich das Buch bewerten soll.
Die Idee der Geschichte und die verschiedenen Elemente waren toll.
Der Weltenentwurf sehr ungewöhnlich und die Charaktere speziell.
Doch trotz guter Beschreibungen der Autorin konnte ich mir nicht immer alles vorstellen.
Doch was ich mir vorstellen konnte, ergab ein Fantasie geladenes Kopfkino.
Auf den Nachfolger bin ich sehr gespannt.

Maria D. Headley: "Magonia"

Von: Liesa Datum : 12.04.2017

fruehlingsmaerchen.wordpress.com

„Magonia“ ist anders, als die Jugendbücher, die ich für gewöhnlich so lese. Dabei fängt es eigentlich ganz ’normal‘ an. Wir schlüpfen in die Haut von Aza Ray Boyle, einem 15jährigen Mädchen mit einer unheilbaren Lungenkrankheit, die kein Arzt wirklich erklären kann. Nur eines ist sicher, nämlich dass Aza nicht mehr lange zu leben haben wird. Die ersten 100 Seiten lernen wir Aza kennen, ihre Familie und auch ihren besten Freund Jason und obwohl Aza eine sehr verbitterte und bissige Figur ist, mochte ich ihre Art auf Anhieb sehr gerne. Als ihr eigenartige Dinge widerfahren, sie Schiffe in den Wolken sieht und Vogelschwärme sie quasi überfallen, driftet die Geschichte in eine Sci-Fi und Fantasy-Richtung ab, die ich in der Art und Weise gar nicht erwartet hätte.

Plötzlich war man in Magonia und das ganze Buch fühlte sich von einer Seite auf die andere ganz anders an, bekam einen ganz anderen Ton. Hier ist Aza weder krank noch schwach, im Gegenteil, sie lernt die Wahrheit über sich selbst und ihre Vergangenheit und schwebt dabei kilometerweit über der Erde in einem Schiff mit menschenartigen Vogelwesen, Sturmwalen und allerhand anderen seltsamen Kreaturen. Anfangs kam mir dieser abrupte Genrewechsel fast ein wenig zu extrem vor, aber ich habe mich doch schneller als erwartet daran gewöhnt und war dann richtig gepackt von der weiteren Entwicklung der Geschichte.

Was ich in Jugendbüchern einfach am meisten schätze und was mir dort gleichzeitig auch am häufigsten fehlt, ist ganz einfach die Originalität. Ich habe keine Lust, zum drölfzigsten Mal etwas zu lesen, das ich schon in dutzenden anderen Büchern gelesen habe. Und wenn man „Magonia“ eines zu Gute halten muss, dann ist das in meinen Augen definitiv Originalität und Einfallsreichtum der Autorin. Das Konstrukt „Magonia“ ist so einzigartig und kreativ und besonders, gerade auch, weil nicht alles, was Maria D. Headley dort schreibt ausgedacht ist, sondern einige der Dinge sogar auf realen Recherchen und wahren Mythologien beruhen. In diesem Punkt hebt sich das Buch von anderen seines Genres ganz deutlich ab und eröffnet eine magische Welt, hinter deren Türen sich immer wieder neue Mythen und Geschichten verborgen haben. Gleichzeitig liegt meines Empfindens nach hier aber auch der Schwachpunkt der Geschichte, denn an einigen Stellen hatte ich den Eindruck, die Autorin wollte zu viel und konnte dafür nicht tief genug auf Details eingehen, von denen ich mir aber doch mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte. In die 360 Seiten wird wahnsinnig viel reingestopft, wodurch die Geschichte ein sehr schnelles Tempo bekommt, aber dennoch hätte ich mir an einigen Stellen eine Pause gewünscht, um mit mehr Informationen gefüttert zu werden und einige Dinge blieben mir bis zum Schluss einfach zu abstrakt und überstiegen mein Vorstellungsvermögen.

Lobenswert ist an dieser Stelle dennoch der Schreibstil der Autorin, der sehr bildgewaltig und gefühlvoll war. Pluspunkt waren für mich auch die Spielereien mit dem Schriftbild, die Absätze und Wiederholungen, die besonderen Metaphern und die Tatsache, dass nicht die gesamte Geschichte aus Aza’s Sicht erzählt wurde, sondern wir auch einige Kapitel aus der Perspektive ihres besten Freundes serviert bekamen. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt sehr auf die Fortsetzung der Reihe und würde gerne nochmal nach „Magonia“ zurückreisen, denn ich bin mir sicher, ich habe noch längst nicht alles dort entdeckt!

„Magonia“ ist ein eigenwilliger aber ganz besonderer Jugendroman, der Elemente aus sämtlichen Genres enthält und in einem unglaublichen magischen Setting eingebettet wurde, der das Buch zu etwas ganz außergewöhnlichem macht. Teilweise war mir der Roman allerdings zu schnell und ich hätte gerne noch bei dem ein oder anderen Informationsbrocken verweilt, statt in die nächste Schlacht zu ziehen.

4/5

Geniale Idee!

Von: averylitllebook Datum : 11.04.2017

www.averylittlebook.blogspot.de

Titel: Magonia
Autorin: M. D. Headley
Preis: 16.99€
Seiten: 368
Verlag: Heyne fliegt
Ausgabe: Gebunden
Genre: Fantasy
E-Book: 13.99€

Klappentext:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … 



Meinung:

Das Cover ist wirklich schön. Allein wegen des Covers hätte ich es schon auf jeden Fall gelesen, denn es ist echt ein wunderschöner Hingucker. Vor allem passt das Cover einfach auch so gut zum Inhalt des Buches. Da wurde wirklich alles richtig gemacht!

Inhalt: Aza hat eine seltsame Lungenkrankheit, die es noch nie so gegeben hat. Keiner weiß, wie man diese behandeln soll, weswegen ihr Leben voraussichtlich auch bald vorbei ist. Plötzlich hört sie immerzu jemanden ihren Namen rufen und sieht auch noch ein Schiff in den Wolken. Nur Jason, ihr bester Freund, glaubt ihr diese Geschichte. Sie beginnt auch langsam mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn zu entwickeln, doch bevor irgendetwas passieren kann, droht Aza zu ersticken und findet sich plötzlich in Magonia wieder, wo sie auf einmal sehr mächtig ist und keine Probleme mehr mit dem Atmen hat, aber will sie wirklich in Magonia bleiben?

Aza ist ein Charakter, der wirklich sehr besonders ist und ein bisschen abgedreht, denn sie guckt sich zusammen mit Jason ein Video über eine riesen Kalmar an. Die beiden sind allgemein wirklich süß zusammen, weil sie total gut zusammenpassen und beide einen sehr ähnlichen Charakter haben. Sie geht auch im Alltag sehr gut mit ihrer Krankheit um und lässt sich nicht von anderen kleinkriegen, auch wenn mal jemand eine doofe Bemerkung fallenlässt. Aza ist eine ziemliche Kämpfernatur. In Magonia ist sie erstmal ziemlich verwirrt und ich kann ihr Heimweh auch wirklich gut verstehen, da es ja schon schwer ist seine Famile zurückzulassen. Ich mochte Aza durch ihre "Andersartigkeit" wirklich sehr gerne und konnte mich auch gut mit ihr identifizieren. Ein wirklich toller Charakter!

Auch Jason mochte ich wirklich sehr gerne. Er ist mindestens genauso abgedreht und damit auch cool wie Aza. Außerdem ist Jason hochintelligent, denn er hat mit 16 Jahren schon mehrere eigene Produkte auf den Markt gebracht. Manchmal wirkt er auch ein bisschen zurückhaltend und er interessiert sich für keine anderen Mädchen außer Aza. Man merkt über das Buch einfach, wie viel sie ihm bedeutet und was die beiden für eine besondere Verbindung zueinander haben, denn er glaubt nicht wie alle anderen, dass Aza tot ist, sondern er glaubt daran, dass sie in Magonia ist. Sein Ziel ist es, sie zurückzuholen. (Kleiner Spoiler: Ich fand es so süß, dass er mit dem Krokodilkostüm zu ihrer Beerdigung gegangen ist.) Insgesamt ist auch Jason ein wirklich sehr sympathischer Charakter, den ich schon schnell ins Herz geschlossen habe.

Mein Hasscharakter des Buches war Zal, die Kapitänin des Schiffes, in dem Aza aufwacht. Sie denkt immer nur an sich und man merkt irgendwie schon am Anfang, dass sie irgendetwas verbirgt. Sie benimmt sich Aza gegenüber einfach nicht angemessen und ist schlicht und ergreifend nur machtgierig und kalt.

Die Welt fand ich wirklich gut ausgearbeitet. Magonia findet seinen Ursprung in historischen Überlieferungen, die meinen am Himmel ein Schiff gesehen zu haben. Diese Schiffe klauen die Ernte und auch mal ein paar Tiere der Menschen, um nahrungstechnisch überleben zu können. Sie sind ebenfalls zuständig fürs Wetter. Magonia soll so dann auch die Alien Geschichten erklären können. Diese Idee fand ich echt gut und die Welt ist wirklich schlau konzipiert. Allerdings ist das Ganze doch noch etwas ausbaufähig, denn man hätte der ganzen Welt noch mehr Kontur verleihen können, damit alles realistischer wirkt.

Der Story des Buches hat mich wirklich angesprochen, weil ich fand, dass sich der Klappentext sehr interessant angehört hat. Der Einstieg ins Buch gelingt auch wirklich gut. Schon nach wenigen Seiten war ich im Buch "drin" und wollte wissen, wie es weitergehen würde. Ich fand das Buch wirklich interessant und es wurde an vielen Stellen auch Spannung aufgebaut, sodass ich auch gefesselt wurde, aber es gibt leider auch ein paar Längen im Buch, die meinen Lesefluss doch etwas gebremst haben. An diesen Stellen ist einfach wenig passiert, was interessant war. Manche Stellen, die spannend hätten sein können, fand ich dann allerdings auch etwas schlecht geschrieben, weil die Spannung so einfach nicht richtig rübergekommen ist. Insgesamt fand ich den Schreibstil allerdings wirklich gut, weil er wie das ganze Buch manchmal sehr außergewöhnlich ist, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und ich die Idee dahinter auch wirklich genial fand. Die beiden Protagonisten, Jason und Aza, mochte ich schon nach kurzer Zeit sehr, sehr gerne, weil ich ihre "Andersartigkeit" sehr liebenswert und besonders fand. Die Welt ist von der Idee her wirklich toll, aber man hätte dem Ganzen etwas mehr Kontur verleihen können, damit es realistischer wirkt. Der Einstieg ins Buch gelingt wirklich gut und es ist auch an vielen Stellen fesselnd, allerdings gibt es auch ein paar Stellen, an denen sich das Buch in die Länge zieht, was meinen Lesefluss schon gestört hat. Den Schreibstil mochte ich wirklich gerne, da er manchmal auch etwas außergewöhnlich war. Insgesamt kann ich euch das Buch empfehlen, weil die Idee und auch die Charaktere wirklich toll sind!

Bewertung:

4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Gefühlvolle Fantasy mit neuen Ideen!

Von: Tiefseezeilen Datum : 09.04.2017

www.tiefseezeilen.de/

"Ja, ich lese gerne. Erwischt. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich in der Bücherei groß geworden bin und die Bücher meine einzigen Freunde waren, aber das verkneif ich mir. Weil ich Mitleid habe. Ich bin weder ein Genie noch dazu bestimmt, eines zu werden. Ich bin einfach ich." - S. 19

Für jemanden, der eh nah am Wasser gebaut hat, habe ich überaus viel mehr Tränen vergossen, als gedacht und ohne viel über die Seiten nachzudenken, war das Buch fertig, Aus Angst, dass es nicht gut ausgeht hatte ich bei der Hälfte sogar zum Ende geblättert... !

Am Anfang wusste ich gar nicht was ich erwarten sollte. Eine leichte Fantasystory mit einem kranken Mädchen, dass bestimmt wieder gesund wird? Ich bekam eine Geschichte vorgesetzt, bei der ich mich nicht nur in die Charaktere sogleich verliebte, sondern auch in diese Welt über den Wolken.
Für mich waren einige neue Ideen dagewesen, allein schon dass der Mythos Magonia aufgegriffen wurde mit seinem Schiff, dass kein Mensch von unten aus sehen kann, dann kommen dazu noch die Vogelwesen und die Macht, die in den Vogelwesen inne liegt.

"Sie war wie etwas, das man nach dem Tauwetter im Frühling unter dem Eis des Sees findet." - S.
105

Die Autorin erzählt mit viel Gefühl ihre Geschichte, fast schon melodramatisch, aber sie bringt auch starke Charaktere hervor, bei denen es mich beeindruckt hat, wie sie das Einzigartige aus ihnen herausgeholt hat. Außerdem hatte ihre Schreibweise etwas von der Atmosphäre von Märchen, zauberhaft und unvorstellbar, wodurch ich mich sehr schnell in das Buch vertiefen konnte.
Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Aza, aber auch aus der von Jason erzählt und mir haben beide Erzähler gut gefallen, da sie als Protagonisten auf dem gleichen Treppchen stehen, keiner stellt den Anderen in den Schatten, beide sind auf ihre Weise einfach nur interessant und spannend.

"Alles, was du warst, und alles, was sie war, wird auseinandergerissen wie bei einer Explosion. Verteilt auf alle anderen." - S. 101

An sich möchte ich nicht viel von der Welt verraten oder den Wesen, denen wir hier begegnen, das würde viele Überraschungen mit sich nehmen, also halte ich mich da so kurz wie möglich. Aza wir auf ein fliegendes Schiff gebracht, welches über den Wolken fliegt und dort lüften sich einige Geheimnisse, die mit ihr zu tun haben, aber bevor sie wirklich begreifen kann was gerade geschieht und auf welcher Seite sie steht, wird sie in einen Kampf gezogen, der viel für beide Welten bedeutet.

Einerseits war einiges verwirrend gewesen, wie die Welt, von der wir nur einen Bruchteil erfahren haben und vieles haben wir noch gar nicht entdecken können. Anderseits lässt es noch Spannung offen für den zweiten Teil der Reihe und bringt auch Vorfreude mit sich, sich wieder in das geschaffene Reich von Headley zu vertiefen.

"Etwas Riesiges blickt von dort zu mir auf. Glatte, leicht gemusterte Silberhaut, winzige Augen. es blinzelt, öffnet seine federartigen Flossen und versprengt Regentropfen. Dann bläst es Fontänen aus Wind und Regen aus seinem ... Atemloch?" - S. 132

Ein sehr angenehmen, schönes und interessantes Buch mit mal einer anderen Idee dahinter, was mich positiv überrascht und gepackt hat. Ein Empfehlung für jeden Leser von jugendlicher Fantasy, der mal was anderes braucht und sich mitreisen möchte von Schiffen in den Wolken, Sturmhaien, Herzensvögel und einem fast vergessenen Mythos, Magonia.