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Leserstimmen (56)

M. D. Headley: Magonia

Magonia Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27017-6

Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine phantastische Idee stolpert aufgrund mangelnder Beschreibung

Von: Anna Datum : 11.07.2017

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Aza leidet an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Deswegen schiebt sie auch das Schiff in den Wolken auf akute Atemnot, denn nur ein Mensch glaubt ihre Geschichte: Jason – ihr bester Freund. Und mit der Zeit bemerkt sie, dass Jason vielleicht mehr als nur ein Freund ist. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Aza meint zu ersticken und findet sich plötzlich in Magonia wieder. In diesem Reich über den Wolken ist sie nicht krank, sondern magisch begabt. Und als wäre das nicht genug, liegt das Schicksal aller in Azas Händen…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Ich atme ein.“
Das Buch beginnt ruhig, aber trotzdem interessant. Wir lernen Aza kennen und erfahren direkt, wir schwer ihr Leben durch ihre Lungenkrankheit ist. Gleichzeitig bekommen wir erste Einblicke, wie Aza und ihr bester Freund Jason zueinanderstehen. Doch mit dem Ortswechsel nach Magonia verliert das Buch an Spannung und vor allem an Lesefluss. Man wird in eine Welt hineingeworfen, über die man kaum etwas erfährt und die deswegen eher schwer vorstellbar ist. Es dauert einige Seiten, bis man wieder soweit abgetaucht ist, dass sich die Spannung wiederaufbauen kann. Das Ende wiederum empfand ich als sehr gelungen, es ist in sich abgeschlossen, lässt aber dennoch genug offen für Folgebände.

Der Charakter-Stapel
Aza ist ein schlichter Charakter. Sie ist unglaublich auf alles fokussiert, was sie nicht kann. Klar, eine Krankheit wie ihre bestimmt das Leben enorm, aber auch in Magonia bleibt es dabei, dass sie nichts versucht und sich nur wenig zutraut. Das wird zum Ende zwar besser, aber geschah gefühlt immer unter Zwang und nie, weil sie es wollte. Dadurch bekommt man wenig tiefgreifende Einblicke, wer Aza wirklich ist und was sie will.
Jason hingegen bekommt viele Kanten. Er ist ein spezieller Typ, aber sehr klug und absolut loyal. Er ist ein echter Kämpfer und wirkt deutlich stärker und Geschichtsbeeinflussender als Aza, die eher wehleidig wirkt.
Die Charaktere aus Magonia bleiben ebenfalls eher blass. Man erfährt einfach zu wenig – über Magonia, über die Charaktere und kann dadurch kaum eine Verbindung aufbauen.

Der Stil-Stapel
Anfangs las sich das Buch sehr flüssig, doch mit Beginn der Zeit in Magonia wird der Lesefluss abrupt unterbrochen, da die Autorin wenig bis nichts erklärt und oft unbekannte Begriffe einwirft, die mehr Verwirrung stiften als zu erklären. Somit ist der Mittelteil eher holprig zu lesen, verliert Sogwirkung und macht es dem Leser nicht leicht dran zu bleiben.

Der Kritik-Stapel
Der holprige Mittelteil und zu wenig Erklärungen zu Magonia tun der Geschichte nicht gut, da die Spannung dadurch abbaut. Gleichzeitig ist die Protagonistin kein vorbildlicher Charakter, noch zeigt sie eine tolle persönliche Entwicklung im Buch. Da sticht ihr bester Freund Jason deutlich mehr heraus. Unabhängig davon ist die Idee von Magonia sehr spannend und wirklich phantastisch. Durch wenige bildliche Beschreibung bleibt es aber eher fern als greifbar, was wirklich schade ist, denn die Idee ist klasse.


Auf den Lesen-Stapel?
Es ist unglaublich schwierig, das Buch zu beurteilen. Die Idee rund um Magonia ist genial und neuwertig, verliert aber an Intensität aufgrund fehlender Beschreibungen und Erklärungen. Die Protagonistin bleibt leider sehr blass und bleibt in ihrer eigenen Entwicklung sich selbst im Weg stehen. Und besonders der holprige Mittelteil geben dem guten anfänglichen Spannungsbogen einen starken Abbruch, so dass es keine Sogwirkung gibt. Das Buch ist gut, keine Frage, die Grundidee klasse, aber es hat gleichzeitig einige sehr große Schwächen, so dass es unterm Strich bei 3 Sternen bleibt.

sehr fantasievoll mit tollem roten Faden

Von: Sarah Kilian aus Berlin Datum : 10.07.2017

Das Buch hat mich gefesselt und ich habe es schnell verschlungen.
An manchen Stellen braucht man schon etwas mehr Fantasie, um sich die Figuren und Szenarien vorzustellen. Aber genau das fand ich auch sehr interessant. Besonders am Anfang des Buches ist es manchmal schwer mit der Schnelligkeit des Buches mitzukommen, da es so geschrieben ist, wie das Gehirn denkt. Es wird ein Sachverhalt erklärt und dabei kommt ein neuer Gedanke auf und dabei ein neuer und ein neuer und ein neuer ... und so weiter. D.h. man ist ganz schnell bei einem ganz anderen Thema und weiß gar nicht mehr so recht, wie man dahin gekommen ist. Aber alle aufkommenden Gedanken finden sich später im Buch wieder. Es gibt zu jedem Geschehen immer einen Bezug auf vorherige Ereignisse. Das Buch hat meiner Meinung nach einen wundervollen roten Faden und ganz nebenbei regt es dazu an, darüber nachzudenken, wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

Mal ein ganz anderer Fantasy

Von: Kamami Datum : 06.07.2017

www.kamami.de

Maria Dahvana Headley zeichnet ein fantastisches Bild, etwas wie ich es bis jetzt noch nicht gelesen habe. Die Magonier sind eine interessante Rasse und ich bin froh darüber, dass ich Aza auf dieser Reise begleiten durfte. Viele Stellen sind sehr emotional geschrieben, man trauert mit Jason mit, der sich nicht mit Azas Tod zufrieden geben möchte. Mit Aza, die mit einem komplett anderem Leben konfrontiert wurde. Sie vergisst auch nicht, darauf hinzuweisen, wie wir mit unserem Planeten umgehen. Nicht aufdringlich aber einschneidend. Ein schöner Hinweis in einem Jugendbuch, ein Hinweis, der sich auch an die Erwachsenen richtet.

Magonia ist eine in sich geschlossene Geschichte, die jedoch mit „Aerie“ weiter geführt wird und ich freue mich jetzt schon darauf wieder mit Aza durch die Wolken zu fliegen.

Etwas verwirrende Fantasy, aber dennoch eine interessante Dystopie mit tieferer Botschaft

Von: schnäppchenjägerin Datum : 05.07.2017

erdbeersekt-testet.blogspot.de/

Aza leidet seit ihrer Kindheit an einer Insuffizienz der Lungen. Sie ist dementsprechend körperlich unterentwickelt, klein und bläulich-blass und bezeichnet sich selbst als "Dauerpatient". Die Ärzte haben ihr bereits nach ihrer Geburt keine hohe Lebenserwartung in Aussicht gestellt, umso erstaunlicher ist, dass Aza inzwischen kurz vor ihrem 16. Geburtstag steht.

In der Schule steht sie mit ihrer Krankheit unweigerlich im Mittelpunkt, ist die seltsame Kranke, die unter Überwachung steht, damit bei einem etwaigen Zusammenbruch schnell reagiert werden kann. In Jason hat sie einen einzigen Freund, der ein hochintelligenter Nerd ist und als Kind eines homosexuellen Paares selbst als Außenseiter gilt.

Als Aza zum wiederholten Mal wegen ihrer Atemnot im Krankenhaus untersucht wird, wird festgestellt, dass sich in einem ihrer Lungenflügel eine Feder befindet, die sie eingeatmet haben muss. Wenig später stirbt sie nach einem weiteren Anfall, bei sie das Gefühl hat, dass ein Vogel in ihre Lunge eindringt, im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Notarzt, der mit einem Helikopter unterwegs war, ist unter mysteriösen Umständen kurz vor seinem Eintreffen abgestürzt.

Während auf der Erde Azas sterbliche Hülle begraben wird und nur Jason nicht an einen Tod seiner besten Freundin glauben kann, erwacht Aza in Magonia, auf einem Luftschiff, das ihre eigentliche Heimat sein soll. Die Kapitänin Zal wird ihr als ihre Mutter vorgestellt, sie selbst soll ihre Nachfolgerin sein, die Magonia vor dem Verhungern retten soll.

Die Vorgeschichte von "Magonia" ist authentisch und flüssig zu lesen. Aza und Jason sind liebenswürdige verschrobene Charaktere, beides Außenseiter, die sich gegenseitig Halt geben. Aza akzeptiert zwar ihre Krankheit und dass sie jederzeit mit einem Erstickungstod rechnen muss, ist aber genervt von ihrem Sonderstatus und den ständigen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten.

Nach ihrem Tod begeben wir un nach Magonia, eine Parallelwelt von vogelähnlichen Gestalten, zu denen auch Aza zählen soll. Die Beschreibung dieses fantastischen, magischen Ortes ist "abgehoben", sehr bunt und detailreich und erklärt so manches (Natur-)phänomen auf Erden, überstieg jedoch schon fast meine Vorstellungskraft. Hier muss man sich einlassen auf "Gewitterhaie", "Sturmwale", Gesänge von "Herzensvögeln" in der Lunge, Kämpfe mit Piraten in der Luft und Aza als Retterin von Magonia, die zu ihrem Schutz auf der Erde bei den "Drowners" aufgewachsen ist und nun zurückgeholt worden ist, um ihre Bestimmung zu erfüllen.

"Magonia" ist ein Jugendroman, eine Dystopie, die stellenweise wirklich verwirrend zu lesen ist und bei der man selbst viel Fantasie benötigt, um sich diese Parallelwelt der Vogelmenschen über dem "Unterhimmel" vorstellen zu können und zu verstehen.
Gut gefallen hat mir aber, dass Magonia nicht losgelöst von der Erde betrachtet wird. So sind die Bewohner Magonias von den Ressourcen der Erde abhängig, weshalb der Roman nicht nur eine fantastische Erzählung ist, sondern auch reale Bedrohungen oder Probleme wie den Unterschied zwischen Arm und Reich, Unterdrückung und Sklaverei sowie Umwelt- und Naturschutz thematisiert und Kritik an der Überheblichkeit des Menschen übt.

Auch wenn ab einem Drittel des Romans die Szenen in Magonia überwiegen, gibt es einzelne Kapitel aus sich von Jason, die den Leser wieder zurück auf die Erde bringen und welche seine Suche nach Aza beschreiben.

"Magonia" ist ein interessanter Jugendroman, der mich bis auf einzelne verwirrende Passagen, die dann etwas langatmig waren, gut unterhalten hat.
Mit "Aerie" ist in den USA bereits die Fortsetzung von "Magonia" erschienen, wobei ich noch unschlüssig bin, ob ich diesen Roman lesen werde. Für mich ist das Ende des Romans "Magonia" ein schlüssiger Abschluss gewesen, der nicht unbedingt einer Fortsetzung bedarf.

Etwas verwirrende Fantasy, aber dennoch eine interessante Dystopie mit tieferer Botschaft

Von: Lena aus Köln Datum : 05.07.2017

erdbeersekttestet@gmail.com

Aza leidet seit ihrer Kindheit an einer Insuffizienz der Lungen. Sie ist dementsprechend körperlich unterentwickelt, klein und bläulich-blass und bezeichnet sich selbst als "Dauerpatient". Die Ärzte haben ihr bereits nach ihrer Geburt keine hohe Lebenserwartung in Aussicht gestellt, umso erstaunlicher ist, dass Aza inzwischen kurz vor ihrem 16. Geburtstag steht.

In der Schule steht sie mit ihrer Krankheit unweigerlich im Mittelpunkt, ist die seltsame Kranke, die unter Überwachung steht, damit bei einem etwaigen Zusammenbruch schnell reagiert werden kann. In Jason hat sie einen einzigen Freund, der ein hochintelligenter Nerd ist und als Kind eines homosexuellen Paares selbst als Außenseiter gilt.

Als Aza zum wiederholten Mal wegen ihrer Atemnot im Krankenhaus untersucht wird, wird festgestellt, dass sich in einem ihrer Lungenflügel eine Feder befindet, die sie eingeatmet haben muss. Wenig später stirbt sie nach einem weiteren Anfall, bei sie das Gefühl hat, dass ein Vogel in ihre Lunge eindringt, im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Notarzt, der mit einem Helikopter unterwegs war, ist unter mysteriösen Umständen kurz vor seinem Eintreffen abgestürzt.

Während auf der Erde Azas sterbliche Hülle begraben wird und nur Jason nicht an einen Tod seiner besten Freundin glauben kann, erwacht Aza in Magonia, auf einem Luftschiff, das ihre eigentliche Heimat sein soll. Die Kapitänin Zal wird ihr als ihre Mutter vorgestellt, sie selbst soll ihre Nachfolgerin sein, die Magonia vor dem Verhungern retten soll.

Die Vorgeschichte von "Magonia" ist authentisch und flüssig zu lesen. Aza und Jason sind liebenswürdige verschrobene Charaktere, beides Außenseiter, die sich gegenseitig Halt geben. Aza akzeptiert zwar ihre Krankheit und dass sie jederzeit mit einem Erstickungstod rechnen muss, ist aber genervt von ihrem Sonderstatus und den ständigen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten.

Nach ihrem Tod begeben wir un nach Magonia, eine Parallelwelt von vogelähnlichen Gestalten, zu denen auch Aza zählen soll. Die Beschreibung dieses fantastischen, magischen Ortes ist "abgehoben", sehr bunt und detailreich und erklärt so manches (Natur-)phänomen auf Erden, überstieg jedoch schon fast meine Vorstellungskraft. Hier muss man sich einlassen auf "Gewitterhaie", "Sturmwale", Gesänge von "Herzensvögeln" in der Lunge, Kämpfe mit Piraten in der Luft und Aza als Retterin von Magonia, die zu ihrem Schutz auf der Erde bei den "Drowners" aufgewachsen ist und nun zurückgeholt worden ist, um ihre Bestimmung zu erfüllen.

"Magonia" ist ein Jugendroman, eine Dystopie, die stellenweise wirklich verwirrend zu lesen ist und bei der man selbst viel Fantasie benötigt, um sich diese Parallelwelt der Vogelmenschen über dem "Unterhimmel" vorstellen zu können und zu verstehen.
Gut gefallen hat mir aber, dass Magonia nicht losgelöst von der Erde betrachtet wird. So sind die Bewohner Magonias von den Ressourcen der Erde abhängig, weshalb der Roman nicht nur eine fantastische Erzählung ist, sondern auch reale Bedrohungen oder Probleme wie den Unterschied zwischen Arm und Reich, Unterdrückung und Sklaverei sowie Umwelt- und Naturschutz thematisiert und Kritik an der Überheblichkeit des Menschen übt.

Auch wenn ab einem Drittel des Romans die Szenen in Magonia überwiegen, gibt es einzelne Kapitel aus sich von Jason, die den Leser wieder zurück auf die Erde bringen und welche seine Suche nach Aza beschreiben.

"Magonia" ist ein interessanter Jugendroman, der mich bis auf einzelne verwirrende Passagen, die dann etwas langatmig waren, gut unterhalten hat.
Mit "Aerie" ist in den USA bereits die Fortsetzung von "Magonia" erschienen, wobei ich noch unschlüssig bin, ob ich diesen Roman lesen werde. Für mich ist das Ende des Romans "Magonia" ein schlüssiger Abschluss gewesen, der nicht unbedingt einer Fortsetzung bedarf.

Magonia

Von: Iris Gasper Datum : 27.06.2017

www.buchrezicenter.de

Aza ist 16 Jahre alt und schwer krank. Es fällt ihr schwer zu atmen und eigentlich kennt niemand den genauen Grund dafür. Seit sie sich erinnern kann, befindet sich Aza in ärztlicher Behandlung. Für sie ist das ein Stück Normalität und sie lebt ihr Leben auf der Erde und bestreitet es tagtäglich mit einer großen Portion Sarkasmus. Genau dieser Sarkasmus ist es, der Aza im ersten Teil des Buches zu einer besonderen Persönlichkeit macht. Durch ihn wird Aza zu Aza, ihre Erkrankung scheint da nebensächlicher. Azas bester Freund Jason ist auch irgendwie besonders. Er liebt die Welt der Zahlen, besonders Pi. Als Aza am Himmel eines Tages ein Schiff zu sehen glaubt, ist Jason derjenige der ihr glaubt und ihr von einer Welt in den Wolken, von Magonia, erzählt.

Die Krankheit verschlimmert sich und Aza stirbt. Die Menschen auf der Erde müssen Abschied von ihr nehmen. Doch Aza erwacht in Magonia. Dort fällt es ihr nicht mehr schwer zu atmen, dort trifft sie auf fremde Wesen und wird zu einer anderen Person.

Der Anfang des Buches und damit die Schilderungen auf der Erde sind einfach genial gelungen. Die Autorin hat hier mit Aza eine tolle Persönlichkeit geschaffen. Man braucht etwas um mit ihr warm zu werden, aber man lernt sie zu verstehen, weil das Leben Aza eben geprägt hat. Der zweite Teil des Buches, der in Magonia spielt, ist so ganz anders. Er ist sehr überfrachtet mit all den Dingen, die Magonia ausmachen und die kaum erklärt, sondern dem Leser einfach vorgesetzt werden. Das alles war so völlig unrealistisch, und stellenweise einfach zu viel des Guten. Und als dann im dritten Teil beide Welten eine Rolle spielen, geht alles viel zu schnell.

Die grundsätzliche Idee des Buches überzeugt zwar, aber ihre Umsetzung ist nicht so gelungen wie erwartet. Auch wenn es wohl einen weiteren Band geben wird, so ist Azas Welt in den Wolken mir als Leserin nach dem ersten Band noch so fremd geblieben, dass ich diesen nicht unbedingt lesen möchte.

Das Cover hingegen ist absolut gelungen. Es ist schon durch die blau-goldene Farbgebung ein echter Hingucker, spiegelt aber auch schöne kleine Details der Geschichte wieder. So soll es sein.

Magonias Magie konnte mich nicht gefangen nehmen. Die irdische Aza hat Potential, aber das reicht nicht um diese Geschichte zu etwas wirklich Besonderem zu machen.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

Starke Charakterzeichnungen und eine neue Idee, die beflügelt

Von: Sandy Datum : 19.06.2017

nightingale-blog.net/

Meine Meinung
MAGONIA ist ein Debüt, welches vielleicht nicht den absolut perfekt geschriebenen Lesespaß bietet, aber sich durch Originalität hervorhebt. Maria Headley hat sich so ihre ganz eigene kleine Welt ersponnen. Diese entspringt einer wilden Mischung aus Mythologie, politischen Fehden und magisch-fantastischen Elementen. Basierend auf der Folklore des 8. Jahrhunderts und der Gegenwart, erweckt die Welt von Protagonistin Aza die ursprüngliche UFO-Geschichte zu neuem Leben. Anker fallen vom Himmel, Matrosen verschwinden in der Luft nachdem Bauern die Ernte auf der Erde gestohlen wurde. Vogelmenschen steuern fliegende Schiffe und Sturmwale bevölkern den Himmel eines Wolkenreichs namens MAGONIA.

Mittendrin erwacht plötzlich das Mädchen von der Erde, Aza. Seit ihrem ersten Lebensjahr leidet die 16-jährige an einer Lungenkrankheit, die kein Arzt zu behandeln weiß. Ihr Leben hängt seither an einem seidenen Faden, der eines Tages reißt. Azas Herz hört nach einem dramatischen Anfall auf zu schlagen. Und plötzlich findet sie sich in einer Vogel-ähnlichen Hülle wieder, auf einem Schiff über den Wolken. MAGONIA, ein für Aza wahrgewordener Mythos, soll zu ihrem neuen Zuhause werden. Doch dieses Reich ist in Gefahr und das junge Mädchen versucht verzweifelt ihren Freund Jason einen Hilferuf zu schicken…den er hört.

Die Handlung dieser Geschichte bietet definitiv einen frischen und sonderbaren Wind, und ein sich dabei ständig veränderndes Tempo. Maria Headleys Schreibe ist eigensinnig und ungewöhnlich, teilweise sogar poetisch. Vereinzelt fallen geschriebene Worte plötzlich aus einer Zeile, bilden Spiralen und undefinierbare Formen.
Der Einstieg, welcher aus Azas Sicht geschildert wird, las sich für mich zunächst etwas holprig. Entgegen meiner vorherigen Annahme, zeigt sich das Mädchen nicht als verletzlich und naiv. Aza hat sich über die Jahre eine sehr dicke Haut zugelegt. Sie ist sarkastisch, nahezu bissig, und sicher nicht ‚everybody’s Darling‘. Man muss unter Umständen erstmal mit Aza warm werden, was mir aber irgendwie auch gefiel. Ihre Familie auf der Erde wurde sehr angenehm gezeichnet. Mit ihrer neuen Heimat kann sich Aza lange gar nicht anfreunden. Sie hat schreckliches Heimweh, vermisst ihre gewohnte Umgebung und Familie. Die aufgezwungene Verantwortung an Bord des Schiffes, missfällt nicht nur ihr sehr. Das die Autorin in diese Richtung ging, gefiel mir sehr. Es wirkt so viel authentischer, mal eine Figur zu begleiten, die nicht auf Knopfdruck Herr einer ungewöhnlichen Situation wird und dennoch stark ist.

Überrascht war ich, dass mit Jason – Azas bestem Freund – eine zweite Perspektive eingewoben wurde. So sollte offensichtlich gezeigt werden, wie wichtig er für die Handlung ist. Zunächst sah ich dem ganzen skeptisch gegenüber. Allerdings erwischte ich mich nach einer Weile dabei, wie ich seiner Sicht regelrecht entgegen fieberte. Jason ist ein mega Hirn und Azas einziger Vertrauter, bevor sie verschwindet. Es war herzzerreißend ihn dabei zu beobachten, wie er versuchte, ohne sie zu funktionieren – z. B. indem er sich mit Pi-Rechnungen beruhigt. Das Knistern zwischen den beiden war ziemlich süß und einzigartig von der Autorin beschrieben.

Sonderbar war für mich der teilweise unausgereifte Handlungsstrang. Mir wurde das Reich »Magonia« nicht so sehr schmackhaft gemacht, wie ich es mir erhofft habe. Es gab einige Aufhänger, die Maria Headley manchmal auf halbem Weg fallen ließ, weil ihr gefühlt die Puste ausging. Die Stärke der Autorin liegt da definitiv mehr in den Charakterzeichnungen. Was mir auch besonders ins Auge stach, war der Umwelt-Aspekt und wie die Menschen, die zur Verfügung gestellten Resourcen, für sich missbrauchen. Daher bin ich angefixt worden, denn in diesem Jugendbuch steckt eine Menge Potenzial.

Fazit
Meine Reise durch das Buch MAGONIA gestaltete sich erfrischend anders und kreativ. Für den zeitweise merkwürdigen Schreibstil benötigte ich eine gewisse Eingewöhnungszeit und im zweiten Teil las sich der Handlungsverlauf manchmal etwas wirr. Aber die Figurenzeichnung, Spannungs-Sequenzen und Beschreibungen vom Land in den Wolken beflügelten mich. Daher wäre ich sicher gespannt auf mehr Abenteuer und was die Autorin sich für den Folgeband ausgedacht hat.

Tauche ein in die Welt über den Wolken

Von: Andrada's Books Datum : 18.06.2017

https://andradasbooks.wordpress.com/

Zunächst einmal liebe ich das Cover. Es ist wunderschön und die kleinen Details machen es atemberaubend. Ich finde grandios wie sehr darauf geachtet wurde dass das Cover zur Geschichte passt, für mich ein großer Pluspunkt.
Maria D. Headley’s Schreibstil ist flüssig und klar. Hauptsächlich erlebt man die Geschichte aus Aza’s Sicht, jedoch auch in manchen Kapiteln aus der von Jason. Frau Headley schafft es ausgezeichnet das man auch wirklich merkt aus welchem Blickwinkel man die Geschichte gerade betrachtet und das man die Gefühle und Ansichten der Charaktere versteht.
Ein weitere Sache die mich sofort an Bord geholt hat war das Magonia auf einem Mythos aus dem Mittelalter basiert, da ich mich total für die Geschichte des Mittelalters interessiere fand ich das es eine schöne Idee ist.
Die Welt die Maria D. Headley erschaffen hat ist fantastisch. Ein wenig wie ein Märchen. Manchmal jedoch ist der Aufbau der Welt von Magonia und seiner Bewohner ein wenig verwirrend, was jedoch eher selten war und auch mein einziger Kritikpunkt ist.

Wir lernen zu Anfang unsere Protagonistin Aza Ray kennen, die seit ihrer Geburt an einer äußerst seltenen Krankheit leidet die ihr die Möglichkeit ein normales Leben zu führen nimmt. Aza war mir von Anfang an sympathisch. Sarkasmus ist eines meiner liebsten Elemente und da Aza’s Sprache Sarkasmus ist, habe ich sie sofort lieb gewonnen. Ich mochte des weiteren sehr gerne wie Aza’s Krankheit gehandhabt wurde in diesem Buch. Sie ist so eine unglaublich tolle und starke Persönlichkeit.

Aza hat eine sehr liebevolle Familie und auch wenn sie nicht viele Freunde hat, hat sie Jason der schon seit sie Kinder waren mit Aza befreundet ist. Jason ist unser zweiter Protagonist und er war mir von Anfang an super sympathisch. Er kümmert sich um Aza und er ist loyal. Er ist einfach ein toller Kerl und auch er hat sein Päckchen zu tragen und das finde ich toll. Das er halt nicht nur der Freund ist der Aza ermutigt weiter zu machen, sondern auch der der Pi runter zählt damit er seine Angst unter Kontrolle bringt. Es macht ihn menschlich und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist so willensstark und lässt sich nicht unterkriegen.

Fazit:

Magonia ist anders als viele Bücher für junge Erwachsene und das macht es besonders. Der Schreibstil fesselt einen und die Charaktere sind wunderbar geschrieben. Wenn die Geschichte mal einen kleinen Durchhänger hat nimmt sie auch schnell wieder Fahrt auf. Man fühlt mit ihnen und ich kann kaum warten bald mit Aza wieder in die Welt von Magonia einzutauchen.

Eine magische Welt, über die ich mehr erfahren möchte

Von: Bücherschmöker Datum : 11.06.2017

https://buecherschmoeker.com/

Am Anfang lernen wir Aza Ray kennen, einen Charaktere, den ich absolut liebe. Ihr ausgeflippte sarkastische Art fand ich einfach unterhaltsam, insbesondere ihr Blickwinkel auf das Thema Tod. Sie, ihre Familie und Jason schließt man selbst in sein Herz. Und auch, wenn es ein Fantasy Roman ist, erinnerte mich der erste Teil eher an ein John Green Buch. Und auch, wenn Azas Monologe super unterhaltsam waren, fragt man sich doch irgendwann, wann man Magonia reisen darf. An der Stelle zieht sich die Handlung leider etwas. Trotzdem wird die Erzählung auch immer wieder durch Maria Headlys Schreibstil aufgelockert, der bildhaft und sarkastisch die Geschehnisse einfängt.

Nachdem Aza in Magonia aufwacht wird das Buch auch aus Sicht von ihrem besten Freund Jason erzählt, den man ebenfalls schnell in sein Herz schließt, obwohl, oder gerade weil, er ein etwas verschrobener Charakter ist. Auf der Erde ist also alles gut. Aber Magonia hat mich irgendwie enttäuscht. Die Idee an sich ist fantastisch und auch die Umsetzung des Landes verspricht viel Abenteuer. Aber alle Charaktere, die wir in Magonia kennen lernen und auch die Strukturen im Hintergrund bleiben blass. Man erfährt kaum richtige Informationen und hat das Gefühl, dass sehr viel ausgelassen wurde an Erklärungen. Der Eindruck wird durch die ausführliche Zeit auf der Erde noch verstärkt.

Die Geschichte bezaubert trotzdem durch ihr ungewöhnliches Setting und die fabelhaften Kreaturen, die abseits der typischen Bevölkerung von Fantasybüchern sind. Spannung ist in Magonia an verschiedenen Stellen auf jeden Fall enthalten. Insbesondere am Schluss wurde ich durch die Handlung noch einmal richtig ans Buch gefesselt und fand den Abschluss der Story sehr gelungen. Der letzte Satz hat mir sogar noch einmal richtige Gänsehaut beschert.

Magonia ist eine Geschichte mit einer überaus sarkastischen Protagonistin, herzerwärmenden Charakteren und einer so einzigartigen, aber auch bunten Welt in den Wolken. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sich die Farbenvielfalt der Vögel sich auf die Fülle an Informationen über Magiona und seine Bewohner übertragen hätte, wird mir diese Welt noch oft im Gedächtnis bleiben.

Sehr gute Idee, aber die Umsetzung ist nicht ganz so gelungen

Von: Valarauco Datum : 06.06.2017

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover
Das Cover ist einfach der Wahnsinn! Ehrlicher Weise muss ich gestehen, dass es sich hierbei um einen reinen Coverkauf handelt. Definitiv etwas, da im Kopf bleibt. Die Farben sehen toll aus und die Feder passt natürlich perfekt. Ich bin einfach nur verliebt.

Meine Meinung
Das Cover sieht so schön aus, das ich dieses Buch ungeachtet der Handlung kaufen musste. Der Klapptext klingt auch ganz spannend und ich hab mich dann auch sehr darauf gefreut, die Geschichte zu lesen.

Schiffe in den Wolken haben mich schon immer fasziniert. Ich lag früher oft im Gras und habe mir vorgestellt, hinter den Wolken würden sich große Schiffe verbergen, die auf dem Himmel in den Krieg ziehen. Still und heimlich habe ich natürlich auch gehofft, das mich eines davon mitnimmt.

Aza, unsere Protagonistin, wird von so einem Schiff mitgenommen. Herausgerissen aus ihrem alten Leben und weg von ihrer Familie in eine Welt, die ihr Fremder nicht sein könnte. Ihr wird eine Aufgabe zugeteilt, die sie glaubt, niemals bemächtigen zu können.
Zurück lässt sie neben ihrer Familie auch Jason, ihren besten Freund. Dieser gibt seine Suche nach Aza niemals auf und ist ihr treu ergeben. Er hat mir als Figur am Besten gefallen. Aza fand ich ganz in Ordnung, aber so richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte auch nicht. Manche Dinge wurden einfach zu wenig erklärt und sind zu vage geblieben. Mich hat es auch ein bisschen gewundert, das dieses Buch nur 360 Seiten hatte, aber nach dem am Ende für mich noch so viel unklar war, hat mich gar nichts mehr gewundert. Selbst für einen Mehrteiler hat die Autorin sehr wenig Informationen über diese Welt über den Wolken einfließen lassen. Ich hätte gerne mehr über die Schiffe und ihre Besatzung erfahren und auch mehr über die Bewohner der Städte. Dann gab es auch immer wieder Szenen, die mir einfach völlig an den Haaren herbeigezogen vorkamen.

Leider konnte mich das Buch so nicht überzeugen. Mir fehlt selbst für den ersten Band einfach zu viel, es bleibt vieles zu unklar und so richtig warm geworden bin ich mit der Hauptfigur auch nicht. Das Cover ist super schön und dafür gibt es auf jeden Fall ein extra Monster. Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung und lässt sich ganz gut lesen, kann aber leider nicht über die Story hinwegtrösten.

Daher gibt es von mir drei von fünf Monstern. Ob ich den zweiten Teil lese, weiß ich aktuell noch nicht. Das kommt aufs Cover und meine Lust an. Ganz verteufeln will ich die Geschichte auf jeden Fall nicht, denn ein bisschen Spaß hatte ich beim lesen trotzdem!

Ein ganz besonderer Fantasy-Roman

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 05.06.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Inhalt (Klappentext):
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meine Meinung:
Das Cover gehört wirklich zu einem meiner Lieblingscover, die Feder aus der die anderen Vögel hervorbrechen ist einfach traumhaft schön. Ich liebe es wirklich sehr auch von der Farbgebung.
Das Buch hat mich total neugierig gemacht und ich habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen.
Anfangs hat mich das Buch auch wirklich begeistert, allerdings wurde es dann immer skurriler und verwirrender, sodass man irgendwann nicht mehr genau wusste, was genau los war und wo Aza jetzt genau war.
Aza selbst ist eine interessante Persönlichkeit, zu Beginn konnte man noch sehr mit ihr leiden und sich in sie hineinversetzten, doch das änderte sich zur Mitte des Buches, warum ist ein wenig schwer zu erkläre, ohne zu spoilern.
Jason ist mein Liebling, er bleibt taff und versucht in dem ganzen Wirrwarr einen kühlen Kopf zu behalten und für seine Freundin Aza dazusein, egal was passiert.
Der Schreibstil hat mir auch ein wenig zu schaffen gemacht, da es die vielen ausschweifenden Beschreibungen ein wenig schwer gemacht haben dem Ganzen folgen zu können. Die Story und die Idee dahinter ist sonst sehr gut und konnte mich noch recht positiv gegenüber dem Buch stimmen.

Meine Bewertung:
Azas Geschichte war skurril und unterhaltsam und teilweise auch tiefgründig. Die Idee hinter der Geschichte ist sehr besonders und anders, allerdings war alles sehr verwirrend, daher vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.

Sehr besonders, teilweise aber auch mit Leerlauf

Von: Sonne Datum : 29.05.2017

www.back-down-to-earth.de/

Der Kopf der Eule dreht sich einmal komplett nach hinten und dann wieder zurück, wie der Globus im Geschichtsunterricht, ein verbeultes Ding aus den Siebzigern voller Bleistiftspuren. Sie hat schwarze Flecken in weißen Haaren. Ihr Gesicht ist von Sommersprossen übersät, und ihre Haut ist blass und irgendwie silbrig.
Ihre Finger sind gelb und schuppig mit schwarzen Nägeln. An jedem steckt ein Goldring, die wiederum alle miteinander verbunden sind. Die Ringe sind an etwas anderem befestigt, unter ihren Kleidern. Ich kann Ketten entlang ihrer Arme sehen.
Eine Art Geschirr? Ist sie eine Gefangene?
Bin ich eine Gefangene?
In welchem Land? Im Himmel? Moment mal, was für ein Himmel? Ich glaube nicht an den Himmel.
"HILFE!", rufe ich wieder.
--

INHALT:
Seit sie denken kann, bekommt die junge Aza nicht genug Luft, scheint regelrecht an der Luft zu ertrinken und niemand kann sich erklären, was sie hat. Ihre Familie und ihr bester Freund Jason versuchen ihr so gut es geht zu helfen, aber langsam scheint der Kampf verloren. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag hat Aza dann einen so schlimmen Anfall, dass sogar ein Rettungshubschrauber gerufen wird - doch es ist bereits zu spät, sie stirbt. Und erwacht kurz darauf wieder, allerdings an einem anderen Ort: Magonia. Einem Himmelreich, bewohnt von seltsamen Vogelwesen und blauhäutigen Magoniern. Aza scheint eine von ihnen zu sein, aber diese Erkenntnis ist extrem befremdlich und angsteinflößend. Trotzdem scheint sie im Kampf der Magonier um Selbstbestimmung und Freiheit eine entscheidende Rolle zu spielen...

MEINE MEINUNG:
Maria D. Headleys Debüt "Magonia" ist gleichermaßen ganz besonders und altbekannt. Es ist die übliche Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens, das übermenschliche Kräfte entwickelt und damit diejenigen retten muss, die ihr lieb sind. Mit diesem Grundgerüst verwebt die Autorin aber außergewöhnliche Ideen, halb Fakt und halb Fiktion. Mit ihrer von Stilmitteln durchsetzten Schreibweise schafft Headley eine wunderbare Atmosphäre, die einen einsaugt und insbesondere auf den ersten 100 Seiten erst sehr mitgenommen wieder ausspuckt. Die meiste Zeit erzählt Aza selbst aus der Ich-Perspektive, zwischenzeitlich kommt jedoch auch ihr bester Freund Jason zu Wort.

Das erste Viertel über hat mir Aza am Besten gefallen - trotz ihrer Krankheit und der Aussicht bald sterben zu müssen, ist sie stark, gewitzt und mutig. Eine oft so nervige Blauäugigkeit besitzt sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht...entwickelt sie aber, sobald sie in Magonia ankommt. Sie beginnt sehr schnell, offensichtlich ominösen Personen zu vertrauen und agiert viele Seiten über extrem passiv. Erst zum Schluss findet sie zu alter Stärke zurück. Ihr bester Freund Jason dagegen ist durchweg ein besonderer Kerl, der sie mit seiner ebenfalls exzentrischen Art perfekt ergänzt. Er ist gutherzig und übertrieben intelligent, ohne einen damit aber zu nerven. Bei den Nebenfiguren können vor allem die Magonier mit ihrer schrillen Unterschiedlichkeit überzeugen - von helfenden Vogelmenschen über misstrauische blaue Magonier bis hin zu gruseligen Breaths ist alles dabei, was dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird.

Ich hätte tatsächlich nichts dagegen gehabt, meine Lesezeit nur mit der kranken Aza zu verbringen, die trotz ihrer Schwäche so viel Charakter zeigt. Die 100 Seiten bis zu ihrem Eintreffen in Magonia sind tieftraurig und doch wunderschön, herzergreifend und mitreißend - sodass ich mir einige Tränen nicht verkneifen konnte. Mit dem Wechsel in den Himmel als Schauplatz und den vielen Veränderungen inklusive Azas Fähigkeiten muss man danach erst einmal klar kommen. Dass Magonier mit ihrem Gesang die Elemente beeinflussen können, dass Sturmwale mit Gewittern ihre Anwesenheit verdecken, dass Vögel zu Menschen werden, das alles ist so besonders wie auch verwirrend. Leider fand ich den Fortgang der Geschichte an einigen Stellen zu vorhersehbar, insbesondere die Motive einiger der agierenden Figuren habe ich schnell durchschaut. Zum Glück nimmt das Ganze zum Ende hin noch einmal richtig Fahrt auf, wird spannend und überraschend, ohne übertrieben zu wirken. Einiges wird gelöst, aber noch mehr bleibt offen, weswegen einer Steigerung in Band 2 nichts im Wege stehen dürfte.

FAZIT:
"Magonia" hat zwar das bekannte Grundgerüst des normalen Mädchens, das unglaubliche Fähigkeiten entdeckt, kann aber mit den besonderen Details faszinieren. Zwischenzeitlich fand ich den Verlauf zu vorhersehbar, der Schluss macht dafür jedoch richtig Lust auf den Nachfolger. Knappe 3,5 Punkte.

Magonia - Maria D. Headley

Von: Sarah Liest Datum : 28.05.2017

sarah-liest.blogspot.de/

"Magonia" hat mich bereits interessiert, als es das Buch noch nicht auf Deutsch, sondern nur auf Englisch gab, dennoch habe ich dieses Buch leider nicht vorher gelesen & die deutsche Übersetzung abgewartet und hier ist sie!
Das Cover ist - wie im Englischen - einfach nur wunderschön und passt meiner Meinung nach auch perfekt zu dieser wunderschönen Geschichte!

Aza hat eine Krankheit, die leider noch nicht erforscht wurde. Obwohl Aza von den Ärzten vorhergesagt wurde, dass sie schon jung versterben wird, lebt sie noch. Ihrer Lunge scheint der Sauerstoffanteil der Luft zu groß zu sein und so kämpft sich Aza durch ihren Alltag.
Eines Tages sieht Aza ein Schiff in den Wolken, doch keiner scheint ihr zu glauben - doch irgendwann ruft Magonia nach ihr.

Dieses Buch war einfach nur wunderschön, von der ersten bis zur allerletzten Seite, wirklich! Anfangs hat die Geschichte etwas von "The fault in our stars", doch plötzlich durchlebt man einen kompletten Genrewechsel: von der Geschichte mit dem todkranken Mädchen, welches für ihren superintelligenten besten Freund Jason schwärmt, wird die Geschichte total Fantasievoll. Wir lernen gemeinsam mit Aza die Welt von Magonia kennen und befinden uns mitten in einer Fantasygeschichte.
Der Schreibstil der Autorin war einfach nur wundervoll. Ein wenig poetisch (nur ein ganz, ganz kleines, aber wundervolles Bisschen), bildlich und unglaublich emotional (ich hab schon im ersten Drittel der Geschichte weinen müssen).
Auch Aza ist eine umwerfende Protagonistin, die in diesem Buch eine unglaubliche Wandlung durchlebt. Von dem kranken, zerbrechlichen, aber dennoch humorvollen und selbstreflektierten, Mädchen, das weiß, dass sie nicht mehr lange zu Leben hat, wird sie zu einer umwerfenden, selbstständigen und starken jungen Frau, die dennoch das Beste der "alten Aza" bei sich trägt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Jason und Aza erzählt und - ganz ohne zu Spoilern - glaubt mir, das gestaltet dieses Buch unfassbar spannend.
Die Welt von Magonia war so umwerfend durchdacht und entwickelt, sodass ich wirklich beinahe staunend verfolgt habe, wie Aza diese Welt kennenlernt.
Noch dazu ist in diesem Buch, wenn auch ein wenig zwischen den Zeilen, damit umgegangen worden, was wir Menschen durch Umweltverschmutzung mit unserer einen und einzigen Erde anrichten, was mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Zusammenfassend möchte ich einfach nur sagen, wie sehr mich dieses Buch verzaubert, bewegt und begeistert hat. Ein wunder, wunderschöner Schreibstil, perfekte Charaktere und eine liebevoll gestaltete Fantasiewelt - ich liebe dieses Buch, wirklich.


Wertung:


Bei "Magonia" handelt es sich um ein Buch, das ich wirklich nur weiterempfehlen kann und will. Die Geschichte hat mich vollends begeistert, da man auf jeder einzelnen Seite, in jeder einzelnen Zeile und in jedem Wort gemerkt hat, wie viel Liebe, Zeit und Aufwand in dieser Geschichte steckt!
Tut mir den Gefallen & schaut euch das Buch mal an, es ist wundervoll.

5/5 Rosen

Phantastische Geschichte

Von: Griinsekatze Datum : 25.05.2017

griinsekatzes-leseecke.blogspot.de/

Der Klappentext von "Magonia" deutet ja schon eine magische Welt an. Wie magisch es wird, habe ich aber nicht geahnt. Zu erst befinden wir uns auf der Erde und begleiten Aza Ray dabei, wie sie mit ihrer Krankheit kämpft, Zeit mit ihrem besten Freund Jason verbringt und wie ihre Familie sie umsorgt. Aza ist eine Protagonistin, wie ich sie liebe. Stark, klug und sarkastisch. Jedes ihrer Worte strotzt vor Sarkasmus, Ironie und ihrer Intelligenz. Sie ist wortgewandt, witzig und gibt so eine aufregende Protagonistin ab. Sie zu begleiten hat mir Spaß gemacht, sie sagt nicht zu allem ja und ahmen, hinterfragt dinge und vertraut ihrem Gefühl, besonders was Jason angeht.

Jason ist ihr bester Freund. Ein Junge, der selber nicht ganz normal ist, unheimlich schlau und einfach liebenswert. Aza ist sein Universum und das merkt man. Er würde alles für sie tun. Wir bekommen einen sehr guten Einblick in seinen Kopf, da ein paar Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sind. Sie sind anders, er gleitet mit den Gedanken ab und an weg und man merkt, wie sein Gehirn arbeitet. Seine Trauer und seine Hilflosigkeit kommen sehr gut rüber. Es ist sehr emotional auf eine originelle und neue Weise. Er und Aza sind ein unschlagbares Team und zusammen einfach süß.

Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Sie ist wortgewandt, etwas verworren und originell. Sie hat mit Magonia eine unglaublich fantastische Geschichte erschaffen, die schwer zu erklären ist. An manchen stellen war ich mit der Geschichte überfordert aber gleichzeitig fasziniert. So eine Welt zu erschaffen ist nicht einfach.

Der Anfang des Buches war ich begeistert, über den Schreibstil, die Geschichte, die Charaktere. Diese Begeisterung ebbte dann ein wenig ab, als wir mit Aza in Magonia auftauchten. Es sind plötzlich zu viele aber gleichzeitig auch zu wenige Informationen. Wir erleben den Alltag auf der Amina Pennarum, lernen neue Dinge über Magonia aber wir erfahren kaum Hintergründe und keine Erklärungen. Es ist so fantastisch, dass in meinem Kopf kaum Bilder entstehen. Es ist schon klar, dass wir nicht sofort alles erfahren. Die Protagonistin ist ebenfalls im unklaren und wir als Leser haben ihren Wissensstand. Allerdings geht mir das ziemlich auf die Nerven, da ich einfach mehr wissen möchte. Ich möchte wissen, was nun mit Aza ist und was ihr Schicksal darstellt. Die Dinge erfahren wir zwar alles nach und nach, aber für mich waren manche Sachen nur leicht angekratzt und ich hätte gern ausführlicher darüber gehört. So hatte es immer einen Nachgeschmack von "Nicht ganz ausgereift". Trotz allem konnte mich die Geschichte aber begeistern.

Fazit
Aza Ray und Jason sind zwei Protagonisten, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Originell und herzerwärmend, eine fantastische Geschichte, Schiffe im Himmel und ein Kampf, der es in sich hat. Manche Stellen, besonders das Ende gingen mir aber zu schnell, mit zu wenigen Erläuterungen aber trotzdem habe ich das Lesen genossen. Bin gespannt, was uns im zweiten Band erwartet.

Magonia ist merkwürdig, aber auf eine positive Art und Weise

Von: Fairy-book Datum : 25.05.2017

www.fairy-book.blogspot.de

Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick. Auch wenn ich da noch nicht verstand, was die Feder zu bedeuten hat. Erst im Laufe der Geschichte erklärt es sich, und nun finde ich das Cover einfach perfekt!


Aza ist schwer krank, dies wird in den ersten Kapiteln mehr als deutlich.

Niemand kennt ihre Krankheit und schon seit Jahren rechnen die Ärzte mit ihrem Ableben.

Aber noch ist sie da, und wird von ihrem besten Freund Jason in jeder Lebenslage unterstützt.

Ob mehr zwischen den beiden ist als nur Freundschaft?

Bevor sich diese Frage beantworten lässt geschieht das Schrecklichste überhaupt, und Aza befindet sich plötzlich in einem Schiff hoch über den Wolken.

Magonia...die fremde Welt, über die es auch auf der Erde Gerüchte und Sagen gibt.

Doch niemand weiß, daß sie wirklich existiert.

Aza fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben gesund, doch sie möchte zurück zu ihrer Familie.

Man wird sie aber nicht zurück gehen lassen, denn nun erfährt sie, daß ihr Platz schon immer dort oben war.


Zu Beginn lernt man Aza und ihr trauriges Leben kennen.

Erst im Laufe der Geschichte erfährt man dann wieso sie immer wieder Erstickungsanfälle hatte.

Nämlich dann, wenn sie ein Teil von Magonia wird.

Ich muss gestehen, diese fremde Welt, hoch oben über den Wolken, mit Wesen, halb Vogel, halb Mensch, hat mich zeitweise verwirrt.

Die Himmelbewohner kann Aza nicht einschätzen, sind sie nun Freund oder Feind? Und womöglich sogar Familie?

Mir hat am besten der letzte Teil gefallen, denn Jason hat Aza nicht aufgegeben.

Für dieses vorerst letzte Zusammentreffen zwischen Menschen und Magonia riskieren die Beiden alles, sogar ihr Leben.

Wer keine Angst vor außergewöhnlichen Geschichten hat, der sollte Magonia auf jedem Fall lesen. Wenn ich zwischendurch auch unsicher war, ob mir der Roman denn nun wirklich gefällt, konnten mich die letzten Kapitel dann aber doch mitreißen.

Ganz, ganz knappe drei Sterne

Von: Mandys Bücherecke Datum : 22.05.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Die 16-jährige Aza leidet schon seit sie denken kann an einer seltsamen und seltenen Lungenkrankheit. So selten, dass sie sogar nach ihr benannt wurde. Niemand weiß, was sie wirklich hat. Eines Tages sieht sie ein Schiff hoch in den Wolken und hält es nicht für echt. Bis sie sich auf einmal in Magonia befindet. Einer Welt hoch oben über den Wolken, in der sie auf einmal nicht mehr krank ist, sondern magische Fähigkeiten hat und dort ist sie etwas ganz besonderes.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte wurde ich neugierig. Und das Buch ist wirklich originell und die Idee dahinter gelungen. Leider konnte es mich aber dennoch nicht überzeugen.
Den Anfang fand ich noch sehr emotional, ich habe mit Aza gelitten, fand ihre sarkastsiche Art und wie sie mit ihrer Krankheit umgeht sehr gut und schon alleine aus beruflichem Interesse, da ich Kinderkrankenschwester bin, konnte es mich fesseln.
Doch dann gelangt Aza nach Magonia und da fingen die Probleme für mich an.

Das Buch ist schwierig zu beschreiben ohne zu viel zu verraten. Ich kam mit der Welt Magonia nicht klar, fremde Namen, ausschweifende Beschreibungen und ein Plot der mich mehr verwirrt als gefesselt hat, sorgten dafür, dass ich das Buch immer wieder weglegen musste. Außerden nervte es mich, dass immer wieder betont wurde, wie besonders Aza ist. Nach dem zigsten Mal war mir das einfach zu viel.
Auch war mir Magonia zu abgedreht und das soll was heißen, da mir nicht vieles zu abgedreht ist.

Der Schreibstil war ebenfalls ein Fall für sich. Ich wurde zuerst nicht wirklich warm damit, da er sehr abgehackt rüberkommt. Außerdem hat die Autorin es nicht geschafft, dass ich mir Magonia bildlich richtig vorstellen konnte. Dennoch konnte ich nach einiger Eingewöhnungszeit den Schreibstil gut lesen. Der Plot wird hauptsächlich aus Azas Ich-Perspektive geschildert, aber es gibt auch Kapitel aus der Ich-Perspektive ihres besten Freundes, was mir gut gefallen hat.

Die Protagonisten fand ich insgesamt in Ordnung, aber wenn ich mir meine Rezension so anschaue, dann habe ich irgendwie fast nichts positives zu dem Buch zu sagen. Dabei hatte ich vorher den Eindruck, dass es in Ordnung war und gerade so drei Sterne von mir bekommt. Das Ende fand ich ziemlich fad und den Folgeband werde ich wohl nicht lesen. Nun frage ich mich, wieso ich überhaupt noch drei Sterne vergeben wollte, behalte das aber so bei, weil es mein Empfinden nach Beendigung des Buches war.

Fazit
Ich vergebe hier ganz, ganz knappe drei Sterne, bei denen ich nicht mal genau weiß, wieso ich nicht weniger gebe, denn vieles an dem Buch hat mir nicht gefallen. Dennoch fand ich es nach Beendigung des Buches nicht wirklich schlecht, nur zu abgedreht, verwirrend und nicht einfach zu lesen.

Dieses Cover *-*

Von: Michelle von All you need is a lovely Book Datum : 20.05.2017

michellesundcarosbuecher.blogspot.de/

"Magonia" wurde von Maria D. Headley geschrieben und dreht sich um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet und dadurch nicht an einem normalen Leben teilnehmen kann. Als sie dann aber ein Schiff über den Wolken erspäht und ihren Namen hört, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (3. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270177
Preis Hardcover: 16,99€
Preis eBook: 13,99€
Originaltitel: Magonia

Klappentext
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Ich habe mich in dieses Cover verliebt. Es ist einfach so traumhaft schön und mystisch. Die Feder ist in blau und golden gehalten. Aus ihr wachsen kleine blaue und goldene Vögel hervor. Das Cover hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Ich liebe es einfach.

Ich mag Fantasyromane wirklich sehr gerne und habe mich auch auf dieses Buch sehr gefreut (nicht nur wegen dem Cover :D ). Die Story hat echt viel potential und war auch richtig gut, aber leider teilweise etwas verwirrend.

Der Einstieg in das Buch fiel mir eher schwer, da die Stimmung gerade am Anfang sehr düster und niederschmetternd ist, auch wenn Aza oft als Kämpferin dargestellt wird.

Grundsätzlich geht es um Aza, die an einer seltsamen Lungenkrankheit leidet. Sie hat öfter Atemnot und Hustenanfälle, die ein normales Leben nahezu unmöglich machen. Als sie eines Tages ein Schiff in den Wolken sieht und ihren Namen hört, kann sie es kaum fassen. Nur ihr bester Freund Jason glaubt ihr.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Gefühle kamen sehr gut bei dem Leser an.

Ihre Fantasywelt war wirklich sehr "phantastisch". Ich habe mich wirklich sehr bemüht, konnte es mir aber teilweise wirklich nicht vorstellen. Magonia ist eine neue und interessante Welt, die für mich aber zwischenzeitlich etwas zu abgedreht war.

Fazit

Ich fand die Grundidee des Buches wirklich sehr interessant und auch, dass die Autorin viele neue Dinge eingebaut hat, war wirklich super. Leider jedoch war der Einstieg eher holperig und die Welt um Magonia zu "verrückt" für mich. Trotzdem fand ich es gut, dass sie Autorin sich an neue Dinge rangetraut hat.

Mein Dank geht an den Heyne fliegt Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank

Magisch, mystisch, Magonia

Von: Lesefieber Kati Datum : 20.05.2017

www.buchpost.blogspot.de

Meine Zusammenfassung

Aza Ray, die Protagonistin in dieser Geschichte, leidet an einer Krankheit. Und weil nicht mal die Ärzte diese Lungenkrankheit kennen, haben sie diese sogar nach Aza benannt.
Sie und ihr bester Freund Jason wissen längst, das die nicht lange zu Leben haben wird, da die Krankheit immer schlimmer zu werden scheint. Als Aza dann auch noch Vögel vor ihrem Fenster sieht, die sie extrem aufdringlich beobachten, glaubt sie das sie träumt oder Halluziniert, bis sie schließlich einen Anfall bekommt.
Nach dem aufwachen findet sich Aza dann in Magonia wieder wo sie nun von oben auf ihr altes Leben blicken kann. Auf dem Luftschiff geht es ihr viel besser und sie scheint auch nicht mehr Krank zu sein. Der Anführer dieses Luftschiffes hat dann noch krassere Informationen für das junge Mädchen. Bald schon weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht.
Bewertung

Wenn man sich das Cover ansieht dann wird einem schnell klar, das es sich bei Magonia um ein Fantasy Abenteuer handeln muss. Und wenn man sich dann den Klappentext durchliest geht man mit der Erwartung an ein großartiges Abenteuer ans lesen dieses Buches.
Die Story beginnt sehr gut und ich habe mich schnell an Aza und ihre sehr Sarkastische Art gewöhnt. Auch Jason ist mir schnell ans Herz gewachsen. Doch als Aza dann in Magonia ihre wirkliche Bestimmung zu hören bekommt, kam ich nicht mehr wirklich mit. Die Story wurde sehr schnell sehr abgehoben und auch der Schreibstil lies sich für mich nicht flüssig lesen.

Die ganze Geschichte um Magonia und der Erde war zwar sehr gut durchdacht, aber es wurde viel zu wenig darauf eingegangen sodass man lediglich Bruchstücke vor die Füße bekam und als langsam die Aktion kam und ich dachte "oh jetzt kommt alles raus" tja, da war es schon vorbei. Kein Cliffhanger oder so sondern einfach Schluss. Ein sehr ödes Ende was für meinen Geschmack viel zu uneinfallsreich war. Man hätte soviel Zauber in diese Story bringen können aber daraus ist nichts geworden.

Ich würde sagen das dieses Buch wirklich nur etwas für extrem Fantasyfans etwas ist. Ich werde mir den zweiten Band wohl eher weniger annehmen.

Magonia

Von: Julias Wunderland Datum : 17.05.2017

www.julias-wunderland.ch/

Ich war zu Beginn etwas skeptisch, trotz der vielen positiven Rezensionen. Aufgrund des Klappentextes hätte ich das Buch wohl nicht gelesen, da es sich zu sehr nach der Genre Sick-Lit anhört. Aus persönlichen Gründen lese ich solche Geschichten nicht gerne und mache einen grossen Bogen um Bücher, die auch nur andeuten, dass die Protagonistin krank ist. Umso schwieriger war der Einstieg in Magonia, denn die Protagonistin Aza ist krank und wird ziemlich sicher sterben. Sie bekommt kaum Luft, ringt um jeden Atemzug und die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Aza ist zwar stark und versucht so gut wie möglich damit zu leben. Ihr bester Freund Jason ist ihr dabei eine grosse Hilfe und ich hab mich in die beiden sofort verliebt.

Ob es an meiner Sympathie für Aza und Jason lag oder an den dramatischen Umständen: Die Geschichte wird ziemlich schnell sehr emotional. So weinte ich schon ab Seite 114 dicke Tränen und war am Boden zerstört. Natürlich wusste ich, dass die Geschichte irgendwie weiter gehen wird, da wir noch nicht in Magonia angelangt sind, aber es war so emotional und dramatisch, dass ich mir die Tränen nicht verkneifen konnte.

Den inneren Konflikt von Aza fand ich sehr gut beschrieben und sie handelt völlig rational, als sie Magonia betritt. Sie rastet aus, traut niemanden, stellt alles in Frage und will nur nach Hause. Viele Protagonisten nehmen ihre Schicksale auf die leichte Schulter und finden sich in der neuen Welt ziemlich schnell zurecht, nicht so Aza. Das machte sie gleich doppelt sympathisch, ich wäre wohl an ihrer Stelle einfach über die Planke gehüpft.

Schreibstil
Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn etwas mühe, denn Maria D. Headley verwendet viele ungewöhnliche Stilmittel mit Klammern und „&“-Zeichen, woran ich mich etwas gewöhnen musste. Aber nach ein paar Kapiteln empfand ich den Schreibstil sehr angenehm und er erinnerte mich etwas an Tahereh Mafi, die bekannt ist für aussergewöhnliche Stilmittel und abgeschnittenen Sätze.
Da wir die Ereignisse aus Sicht von Aza erleben, sind die Beschreibungen manchmal etwas ungenau. Für Aza mag es schwierig sein, etwas, das sie noch nie gesehen hat, in Worte zu fassen. Ich wäre mit Sturmwalen und Fledesmaussegeln auch überfordert, aber manchmal hätte ich mir genauere Beschreibungen gewünscht. So sieht Aza etwas und beschreibt es als pulsierende, dunkle Energie die sich in den Wolken zurückzieht. Das war manchmal sehr frustrierend, aber so fühlte man sich auch wie Aza hilflos, überfordert und als Fremde.


Fazit
Magonia beinhaltet eine völlig neue Idee, mit Schiffen am Himmel, Sturmwalen, Lebewesen die halb Mensch halb Vogel sind und mit ihren Gesängen Magie bewirken können. Es wird seinem Hype völlig gerecht und konnte mich völig verzaubern. Das Ende lässt einige Fragen offen und ich hoffe sehr, dass der zweite Band auch übersetzt wird. Ich will mir nämlich die Fortsetzung auf keinen Fall entgehen lassen! Magonia ist bereits ein Highlight des Jahres. Wie ihr es erahnen könnt, gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

eine außergewöhnliche Geschichte, der ein bisschen Pfeffer fehlt

Von: Fireheart Books Datum : 16.05.2017

fireheartbooks.blogspot.de

Als erstes muss ich hier mal dieses unglaublich schöne Cover erwähnen, welches mich sofort begeistert war. Allein schon deswegen MUSSTE ich dieses Buch einfach kaufen. Die Farben sind traumhaft und passen zusammen mit der Feder und den kleinen Vögeln auch perfekt zur Geschichte.
Der Klappentext machte mich ebenfalls sehr neugierig auf das Buch: ein „todkrankes Mädchen“ und ein Schiff im Himmel. Wer von uns hat beim Betrachten der Wolken im Himmel nicht schon irgendwelche mysteriösen Dinge gesehen?

Die Hauptprotagonistin dieser Geschichte ist Aza Ray, die von Geburt an eine seltsame Krankheit hat, von der zuvor nie jemand gehört hat. Aufgrund dieser wird ihr von den Ärzten keine große Lebenserwartung vorausgesagt. Trotz dieses schweren Schicksals war mir Aza von Anfang an sehr sympathisch. Zum einen hat sie einen sehr amüsanten sarkastischen Humor und zum anderen ist sie eine Kämpferin. Als sie nach Magonia kam, hat sie mich mit ihren Zickereien zwar ab und zu ein wenig genervt, alles in allem mochte ich sie aber trotzdem.

Der zweite Hauptprotagonist ist Jason, der beste Freund von Aza. Meiner Meinung nach war er der stärkste Charakter dieses Buches und ist mein absoluter Liebling! Seit ihrer Kindheit sind die beiden befreundet und er würde alles für Aza tun. Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Tatsache, dass er so intelligent und charmant ist.
„Magonia“ wurde in den Ich-Perspektiven von Aza Ray und Jason geschrieben.
Ich kann verstehen, wieso der Schreibstil einigen Lesern nicht gefällt, da er doch ziemlich speziell ist (falls ihr die Bücher von Tahereh Mafi gelesen habt: Stil ist diesen Büchern sehr ähnlich). Er ist oft sehr abgehackt und lässt sich manchmal nicht ganz flüssig lesen. Ob mir dieser Schreibstil gefallen hat oder nicht, kann ich leider nicht sagen; ich bin da etwas zwiegespalten. Zum einen ist er erfrischend und interessant, zum anderen allerdings auch sehr verwirrend.
Was mich in meinem Lesefluss neben dem Schreibstil ebenfalls oft verwirrt hat, waren die vielen Details. Die neue Welt, die verschiedenen Arten dort und unglaublich viele Charaktere ließen mich beim Lesen oft etwas irritiert zurück. Manche Sachen habe ich selbst nach mehrfachem Lesen nicht verstanden und das finde ich ziemlich schade, da die Geschichte etwas absolut einzigartiges und Neues ist.

Die Spannung der Geschichte ist nach Azas Ankunft in Magonia leider etwas abgesunken. Zum Ende hin wurde es aber nochmal richtig interessant und das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger.

Fazit:

Alles in allem ist dieses Buch meiner Meinung nach eine Zwischendurchgeschichte. Ich mochte die Idee der Geschichte, da sie sehr außergewöhnlich und unverbraucht ist. Allerdings fehlte mir zwischendurch noch etwas Pfeffer in der Spannung.

Magonia - Das Reich der Vögel und des Gesangs

Von: Meli Datum : 14.05.2017

mihas-channel.blogspot.de

Inhalt
Ihre Vergangenheit besteht aus Krankenhäusern: Aza Ray hat eine einzigartige Lungenkrankheit, die sogar nach ihr benannt wurde. Es hieß schon ihr ganzes Leben lang, dass sie bald daran sterben wird, und doch nähert sich in sechzehnter Geburtstag.
Dann sieht Aza ein Schiff im Himmel und es klingt, als würden Vögel sie rufen. Sie kann es selbst nicht wirklich glauben und ihr bester Freund Jason sucht auch nach Erklärungen für diese Phänomene. Weitere seltsame Dinge passieren und nachdem Aza fast gestorben ist, findet sie sich plötzlich auf einem Schiff wieder - ein Schiff, das über den Wolken schwebt, im Reich Magonia. Und obwohl ihr Herz noch an der Erde hängt, und an Jason, muss sie bleiben.
Denn hier fühlt Aza sich nicht mehr krank, hier wurde sie geboren. Und sie hat eine Macht, mit der sie große Dinge leisten soll, um Magonia und die Welt zu retten...

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir so schon gut, und außerdem passen die Motive Vögel und Federn auch sehr gut zum Inhalt. Wenn man genau hinsieht, kann man eventuell sogar Vogelarten erkennen (wenn man sich denn auskennt). Magonia hängt direkt mit den Motiven zusammen, also passt der Titel sowohl zum Buch als auch zum Cover. Also ist dies kein grundlos hübsches Cover, sondern ein wohl überlegtes.

Protagonisten
Aza ist hauptsächlich ein normales Mädchen. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie auf der Erde sarkastisch und und ihre Intellligenz macht ihr den Umgang mit Mitmenschen auch nicht so einfach. Sie liebt ihre Familie und Jason ist ihr sehr wichtig, da die beiden gemeinsame Interessen haben und er auch ihr einziger Freund ist. In Magonia ist sie dann aber in einer völlig anderen Situation und ihr Wissen nützt nicht viel, weil ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre geliebte Familie ist gar nicht ihre Familie und auch Jason ist für die Rostrae (so nennen sich die Wesen) nur ein bedeutungsloser Drowner. Also muss sie alles hinter sich lassen und sich an ihr neues Leben gewöhnen, denn ihre leibliche Mutter hat noch was mit ihr vor.
Für Aza ist die Welt sehr fremd und sie fand sie genauso komisch wie ich und hatte so ihre Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden und ist etwas überfordert. Obwohl sie sich gesund fühlt, fühlt sie sich nicht so ganz wohl, weil ihr Herz noch bei ihrer Familie ist.

Jason ist wohl mein Lieblingscharakter. Er ist schlau - das Erste, was man über ihn erfährt - und das ist neben seiner Entschlossenheit eine seiner wichtigsten Eigenschaften. Er ist fast wie ein wandelndes Lexikon, mehr noch als Aza, und er bietet in diesem Buch eigentlich auch die meisten Informationen. Als Aza Ray in Magonia ist, weiß er nichts davon und ist der Zurückgelassene. Aza war für ihn sehr wichtig und es geht ihm entsprechend schlecht, als sie fort ist. Diese Szenen haben mich unglaublich berührt und ich habe mich da dann in ihn verliebt.

Andere Charaktere
Die Kapitänin der Amina Pennarum - Azas leibliche Mutter - hat ihre Tochter nach jahrelanger Suche endlich gefunden und juhu, ihre Tochter hat auch diese besondere Macht in der Stimme, das heißt, sie kann endlich ihren Plan durchziehen. Also nochmal: Sie findet ihre Tochter wieder, aber statt ihr alles ordentlich zu erklären und Zeit mit ihr zu verbringen, um sie besser kennenzulernen, legt sie mehr Wert darauf, sie möglichst schnell an ihr Leben zu gewöhnen und auszubilden. Ja, okay, soll Aza ruhig ausgebildet werden, schließlich liegt ihr das im Blut, aber ein bisschen Liebe kann man doch zeigen.

Dai gehört zur Mannschaft der Amina Pennarum und ihm wird die Ausbildung Azas überlassen. Was er nicht so toll findet, denn er ist genervt davon, dass sie so unwissend ist. Aber irgendwie wird schnell klar, dass er eine Art Love Interest ist, denn er sieht gut aus und verbringt gezwungenermaßen viel zeit mit Aza. Darum mochte ich ihn nicht besonders, weil eben Jason mein absoluter Liebling war.

Handlung und Schreibstil
Das Reich Magonia hat ein bisschen bei mir gebraucht. Es ist ein Fantasiereich im Himmel, wo Vögel eine besonders große Rolle spielen. Aza Ray wird da einfach so reingeworfen und niemand macht sich so richtig die Mühe, die Begriffe zu erklären, weil sie für alle anderen selbstverständlich sind. Ich habe mich irgendwie gefühlt, als hätte man mich plötzlich ins Wunderland gezogen. Es war einfach so ungewohnt und dann auch alles auf einmal.
Erst zum Ende hin, und ich meine recht weit am Ende, konnte das Reich mich überzeugen, weil Schattenseiten gezeigt wurden und endlich wichtige Dinge geklärt wurden. Daher freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!

Die Kapitel aus Jasons Sicht waren ein Highlight für mich. Sie waren so emotional, dass ich weinen musste, obwohl ich die andere Perspektive der Handlung zur gleichen Zeit eher mäßig fand. Also habe ich mich irgendwie mehr auf seine Kapitel gefreut, obwohl die wichtigen Sachen ja eher bei Aza passierten.

Fazit
"Magonia" hatte eine Welt, die mich erst mit der Zeit überzeugen konnte, da man einfach hineingeworfen wurde und sich selbst zurechtfinden musste. Dafür mochte ich den männlichen Protagonisten besonders gerne, und das Ende war so spannend, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!

Einzigartig!

Von: Jess Trevisi Datum : 10.05.2017

https://www.instagram.com/bleistiftundpapier/

Wie beschreibt man ein Buch, das unbeschreiblich ist?

Wie immer, fasse ich nicht nochmal den Klappentext zusammen, den findet ihr überall, unter anderem auch hier. Auch zu diesem WUNDERSCHÖNEN Cover muss ich wohl kaum was sagen, es spricht für sich.

In 'Magonia' von Maria D. Headley geht es um Aza. Aza ist ein außergewöhnliches Mädchen, sie hat eine Krankheit die kein Mensch kennt und die aus diesem Grund sogar nach ihr bennant wurde.
Sie ist aber eine noch außergewöhnlichere Protagonistin, witzig, klug, sarkastisch und einzigartig sind nur ein paar Adjektive die mir zu Aza einfallen.
Auch alle anderen Charaktere aus diesem Buch sind wundervoll beschrieben und auf ihre eigene Weise etwas ganz besonderes, vor allem Jason, Aza's bester Freund.
Die Protagonisten auf dem Schiff in Magonia sind alle unfassbar interessant und speziell gestaltet, man möchte einfach alles über sie und ihre Besonderheiten erfahren!

'Magonia' ist ein Buch aus dem Fantasy Genre und meiner Meinung nach etwas ganz anderes, als alle anderen Bücher aus diesem Bereich.
Der Schreibstil war großartig, für mich ist Maria D. Headley auf jeden Fall eine der besten Autorinnen von Heute! Ich habe alles, wirklich ALLES daran geliebt.
Man spürt mit wieviel Liebe und Sorgfalt jedes einzelne Wort ausgewählt wurde und ist berührt davon wie wunderschön einfache Sätze klingen können.
Diese Geschichte ist wortwörtlich unbeschreiblich, ich habe noch nie so etwas gelesen, es ist etwas völlig Neues.

Die Idee für dieses Buch ist unglaublich fantasievoll gestaltet und ich zähle es jetzt schon zu einem meiner Lieblingsbücher.
Ich freue mich schon sehr darauf irgendwann den zweiten Band zu lesen.
Vielen lieben Dank nochmal an den Heyne-Verlag, der mir das Buch zugesendet hat!


Einzigartig!

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum : 10.05.2017

buechersuechtiges-herz.blogspot.de/

Meine Meinung:

Wo fange ich bei Magonia nur an?

Bevor ich mit der Lektüre begonnen habe, habe ich einige Rezensionen zu Magonia gelesen. Häufig war der Tenor, dass die erste Hälfte des Buches vollständig anders ist als die zweite Hälfte. Dass anfangs die Geschichte spannend und mitreißend ist, sie dann aber verwirrend wird. Ich muss festhalten: Ja, das kann man so sagen. Aber es ist auch so, dass die Autorin den Bogen schlägt (man muss nur etwas warten) und Erklärungen liefert. Sie bekommt es hin, die (von ihr gestiftete) Verwirrung aufzulösen und hat mich auch mit dem zweiten Teil ihres Buches packen können. Ich bin nun ein absoluter Fan von Magonia. Aber ich kann auch verstehen, dass andere Leser die Geschichte als zu weit voneinander entfernt oder nicht authentisch beschreiben würden. Das rührt daher, dass dieses Buch tatsächlich in sich viele verschiedene Elemente vereint, die zunächst nicht zusammen zu passen scheinen. Headley lässt den Leser schwimmen, beinahe untergehen und holt ihn dann mit Pauken und Trompeten aus dem tiefen Gewässer hinauf an die Oberfläche der Geschichte.

Aza und Jason sind Protagonisten, die in ihrer Verschrobenheit und Einzigartigkeit gemocht werden müssen. Als Leser kommt man eigentlich gar nicht darum herum, die beiden ins Herz zu schließen. Beide sind gänzlich unterschiedlich, bilden aber ein gutes Team, das herzzerreißende Emotionen auslöst. Im Laufe der Handlung erlebt man quasi mit Aza zusammen ihre wachsende Verwirrung und bleibt – ganz genau wie – sie völlig unbefriedigt zurück. Meiner Meinung nach ist dieses Gefühl von der Autorin gewollt. Ganz schön mutig, aber irgendwie genial.

Einige Geschichten über Städte oder ganze Welten in den Wolken habe ich bereits gelesen. Aber keine war so wie Magionia. Headleys Welt ist einzigartig und ich möchte gerne in sie zurückkehren. Vielleicht können wir das ja noch einmal, wer weiß?

Fazit:

Versucht es. Geht mit Aza auf diese spannende Reise, ertrinkt an eurer Verwirrung und taucht am Ende des Buches wieder auf, um die Geschichte gebührend zu feiern.

Rockt Zeilenliebes Herz mit 4 von 5 Punkten!

Große Enttäuschung

Von: Lovelyceska Datum : 08.05.2017

https://lovelyceska.wordpress.com

»Über den Wolken ist etwas geschehen, für das der Mensch noch keine Erklärung hat.«

Autorin: Maria Dahvana Headley – Verlag: heyne>fliegt (03. April 2017) – Format: gebundene Ausgabe – Buchlänge: 368 Seiten – Preis: 16,99 € – ISBN: 978-3453270176 – Empfohlene Altersstufe: Ab 14 Jahren (Erwerben ♥)

ÜBER DIE AUTORIN:

Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn. (Quelle)

KLAPPENTEXT:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … (Quelle)

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tiiblcb3AKM#action=share)

MEINE MEINUNG:

Bei diesem Buch war ich von Anfang an sehr unentschlossen. Zu einem fand ich den Klappentext ansprechend, war in das Cover schockverliebt und sah dieses Buch andauernd bei Instagram, während mir mein SuB schon böse Blicke zuwarf und ich schon andere Reziexemplare rumliegen hatte. Kurzerhand beschloss ich das Buch trotzdem anzufragen und im Nachhinein denke ich mir, ich hätte es lieber sein lassen sollen…

In der Geschichte geht um die 15-jährige Aza, die mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat. Hierbei möchte ich gleich anmerken, dass ich (auch wenn es zuwider klingt) sehr gerne solche Geschichten lese. Bei Aza ist es leider anders. Sie ist übertrieben sarkastisch, frech, etwas respektlos, wenn nicht sogar passiv aggressiv – also ein sehr aufmüpfiger Teenager. Somit hatte ich zunächst große Startschwierigkeiten mit ihr, welche sich im Verlauf des Buchs zwar gebessert haben, dennoch habe ich absolut keinen Bezug zu ihr gefunden. Ich konnte einfach keine Sympathie für sie aufbringen, was ich sehr schade finde. Das Buch spielt überwiegend aus Azas Perspektive, aber vereinzelt taucht auch Jasons Sicht auf. Er ist definitiv angenehmer zu ertragen als Aza, aber auch zu ihm konnte ich einfach keinen Bezug aufbauen. Vielleicht sind die Charaktere auch zu oberflächlich gestaltet, denn ich wurde mit keinem warm.

Die Geschichte ist sehr fantasievoll und magisch, was normalerweise genau mein Genre ist, jedoch konnte es mich hier nicht überzeugen. An vielen Stellen nahm ich die Grenzen meiner Vorstellungskraft wahr. Dazu ist die Geschichte sehr sprunghaft, sodass ich oft abgeschweift bin. Genauso wie bei dem ganzen unnützen Input, der sehr stark von der Handlung ablenkt. Obwohl es einige wenige Aspekte gibt, die mich dann doch positiv überrascht haben, finde ich das Buch grundlegend langweilig. Deshalb habe ich mich wirklich durch das Buch durchkämpfen müssen. Der Schreibstil ist auch etwas verzweigt und beinhaltet einen sehr jugendlichen Sprachstil und Slang, welche einfach nicht meins sind. Das hat hier auch gar nichts mit meinem Alter zu tun, da ich Bücher mit einer Altersempfehlung ab 12 Jahren gelesen habe, in denen sich die Charaktere jugendlich und trotzdem angenehm artikulieren können.

BEWERTUNG:

Diese Rezension tut mir etwas leid, aber ich wollte sie euch keineswegs vorenthalten, da auch schlechte Kritiken veröffentlicht werden sollten. Die Geschichte, die Charaktere, die Kulisse, der Sprachstil etc. konnten mich alle nicht überzeugen. Demnach kann es für mich nur eine 5 als Bewertung bekommen. Schade.

Natürlich bekommt ihr trotzdem eine Leseprobe, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt. Hoffentlich gefällt es euch besser! ♥ Falls ihr Magonia schon gelesen habt, hinterlasst mir doch gerne euren Leseeindruck.

Vielen lieben Dank an den heyne>fliegt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Leider hat es mir diesmal nicht so gefallen, aber wie ihr seht, bleibt meine Meinung stets unverfälscht.

Großartige Charaktere in Kombination mit einer wunderbar magischen Welt

Von: Mietze's Bücherecke Datum : 08.05.2017

cat-buecher-welt.blogspot.de/

Gestatten: Aza Ray, fast 16 Jahre alt, verkorkste Gesundheit, verkorkste Art und verkorkstes Leben.
Aza ist der einzige Mensch auf der Welt der an einer Lungenkrankheit leidet die sogar nach ihr benannt wurde. Nicht nur das diese dafür sorgt das sie nicht genug Sauerstoff bekommt und öfter mal in der Schule umkippt und mit Blaulicht einen Abstecher ins Krankenhaus macht, in dem sie sowieso praktisch aufgewachsen ist - nein! Die Krankheit hat auch noch dafür gesorgt dass ihre Organe am falschen Platz sind und sie auch sonst mehr als seltsam aussieht. Klar dass sie eher als Außenseiter gilt. Lediglich ihr bester Freund Jason hält immer zu ihr. Die beiden passen zusammen wie die Faust aufs Auge, zwei Nerds unter sich. Doch eines Tages sorgt die Krankheit dafür das Aza anfängt zu halluzinieren und bei Sturm ein Schiff am Himmel zu sehen scheint. Als das Schiff dann irgendwann plötzlich anfängt ihren Namen zu rufen, scheint es mit ihr langsam aber sicher bergab zu gehen und lediglich Jason hält das nicht nur für Anzeichen starken Sauerstoffmangels. Und dann geschieht etwas das Azas Welt für immer verändern wird und ihre Freundschaft zu Jason auf eine harte Probe stellt...

Wie cool ist denn bitte Aza? Ich mochte sie als Charakter von Anfang an. Sie ist herrlich zynisch und trotzig, eine die ihre Krankheit und ihr Leben nur so ernst nimmt wie es unbedingt sein muss und ansonsten nur macht was ihr in den Kram passt. Dann ist sie eben die verrückte Kranke mit dem komischen Körper, was kann man da schon machen. Sie hat ihr Schicksal mehr oder weniger akzeptiert und lebt ihr Leben so wie es ihr gefällt. Um glücklich zu sein braucht Aza nur ihre Familie und ihren besten Freund Jason. Zusammen sind die beiden einfach ein super Nerdpaar das stundenlang über wissenschaftliche Dinge philosophieren kann. Ich mag ja total Bücher mit nerdigen Charakteren und die zwei sind einfach der Hammer. Ich muss auch sagen das ich durch die Themen über die die beiden diskutiert haben sogar noch was gelernt habe^^ Die Chemie zwischen den beiden ist einfach super und auch die Gefühle die sie für einander haben sind einfach stimmig.
Auch den Rest von Azas Familie mochte ich gerne, allen voran ihre Mutter die als Wissenschaftlerin verzweifelt versucht ihre Tochter zu retten.
Was mich total überrascht hat war wie sich der Fantasy-Teil der Geschichte entwickelte. Ich wusste ja das es ihn gibt und das Magonia etwas mit dem Himmel und Schiffen zu tun hat, aber die Umsetzung des Ganzen hat mir total gut gefallen. Sowohl die Welt Magonia selbst als auch deren Verbindung zur Erde und auch die Wesen die Magonia bevölkern, ebenso wie Azas Leben mit dieser verwoben ist. Ich möchte hier an der Stelle nicht spoilern aber ich kann schon mal sagen das ich die Idee einfach super fand und auch die Art der Magie und wie diese angewandt wird. Vergleichbares habe ich bisher noch nie gelesen. Ich habe mich einfach irgendwie in einer bunten Welt der Magie gefühlt und war hin und weg von der Idee. Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen. Wer nicht so viel Fantasy liest könnte eventuell ein klein wenig überfordert sein.
Auch wie viele Ereignisse auf der Erde mit Magonia in Zusammenhang stehen hat mir wunderbar gefallen. Die Richtung in der sich die Geschichte dann entwickelt hätte ich auch nicht erwartet und war total gefesselt. Weggelesen habe ich das Buch beinahe in einem Rutsch. Super fand ich auch wie im Buch teilweise mit Wörtern gespielt wurde die in Formen gebracht wurden und anderweitig eingesetzt waren. Zusammen mit dem wunderschönen Cover hat dies das Buch noch mehr zu etwas Besonderem gemacht. Für mich auf jeden Fall ein Überraschungs-Higlight bei dem ich auf den zweiten Band gespannt bin. Einen großen Cliffhanger gibt es dabei übrigens nicht.

Großartige Charaktere in Kombination mit einer wunderbar magischen Welt, schillernden Kreaturen und einer einzigartigen Art Magie zu wirken, haben Magonia zusammen mit einem tollen Schreibstil zu einem Highlight gemacht. Lasst euch überraschen was Magonia für euch bereithält und macht euch mit Aza auf den Weg in ein magisches Abenteuer über den Wolken. Ich warte schon auf den zweiten Band!

Ein zwiegespaltendes Buch mit sehr viel Potenzial

Von: Mone Datum : 08.05.2017

seelen-buecher.blogspot.de/

Ich fand den Klappentext und das Cover von Magonia sehr spannend, weshalb es schnell in meine engere Lesewahl fiel.
Der Einstieg in das Buch ist sehr emotional und die erste Hälfte des Buches musste ich mir oft die Tränen verkneifen, weil Azas Leben so deteilreich und real beschreiben wird.

Das Buch startet gleich richtig durch und man kann es die ersten hundert Seiten nicht aus der Hand legen, da man einfach wissen will wie es Aza ergeht und was passieren wird. Zwar ist der Schreibstil am Anfang etwas Gewöhnungbedürftig, da er mich sehr an das Gerede jugendlicher erinnert, die auch öfter mal nur einzelne Wörter gebrauchen, statt Sätze zu bilden, aber man gewöhnt sich dran.

Auch die Dinge die zwischen Aza und Jason, ihrem Besten Freund, passieren, sind emotional und lassen einen nicht mehr los. Man hofft die ganze Zeit nur, dass alles gut werden wird.

Doch dann kommt Aza nach Magonia und das Buch wird mit einem Mal langatmig und langweilig. Es passiert nicht viel in Magonia und man erfährt kaum etwas über die Welt über den Wolken. Dabei gibt es da so viele interessante Dinge. Die Vogelarten sind teilweise verwirrend, es werden einem Bröckchen hingeworfen, ohne das man dann eine Erklärung bekommt, was da überhaupt los war.

Und auch Aza war nicht mehr die toughe, starke Protagonistin wie am Anfang des Buches. In Magonia kam Aza, die auf der Erde stets ihren eigenen Willen hatte und sich nichts vorschreiben lies, dann zu vertrauensseelig und zu lieb rüber. Es war kaum noch etwas von ihrer eigensinnigen Art da und sie tat einfach was man von ihr verlangte ohne groß die Gründe zu hinterfragen, das gefiel mir überhaupt nicht, weil ich das Gefühl hatte, plötzlich eine ganz neue Protagonistin kennenzulernen.

Nur die Kapitel die aus Jasons Sicht geschrieben sind, der nach Aza sucht, lockern das Buch wieder etwas auf und bringen ein wenig Spannung hinein.

Das Ende war ok, aber nicht großartig oder beeindruckend, eben einfach ein erst einmal zufriedenstellendes Ende. Sollte es einen zweiten Teil geben, so werde ich auch diesen lesen.

Fazit:
Magonia ist ein Buch, das nicht jedem gefallen wird. Ich denke es sollte jeder selbt hineinlesen und entscheiden, ob es etwas für ihn ist. Es ist definitiv anders und anders ist ja nicht schlecht, also schaut selbst, ob es ein Buch für euch ist.

Meine Wertung:
Cover: 5/5 Federn: Das Cover ist ein absoluter Hingucker und wirklich schön gestaltet.

Inhalt: 3/5 Federn: Das Buch teilt sich in zwei Hälften, die eine ist emotional und spannend, die andere langatmig und langweilig.

Schreibstil: 4/5 Federn: Man braucht eine Weile um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, doch dann liest es sich gut weg.

Spannung: 3/5 Federn: Der Anfang des Buches ist spannend, doch leider lässt dies ab der Hälfte stark nach.

Charaktere: 3/5 Federn: Aza hat mir am Anfang sehr gut gefallen, einfach weil sie so störrisch war und ihren eigenen Willen hatte, doch in Magonia war sie plötzlich eine ganz andere. Die nebencharaktere sind sehr gut beschrieben und runden das Buch ab.

Insgesamt bekommt dieses wirklich zwiegespaltene Buch von mir 3,5 Federn.

Wunder des Lebens

Von: Buchstabenwoerter Datum : 07.05.2017

https://buchstabenwoerter.wordpress.com/

Du liebst Wunder? Du liebst das Leben? Vögel und Piraten, Kämpfe, liebst das Singen, liebst es den Sinn des Lebens zu suchen, zu verstehen was Sterne und der Himmel und der Tod bedeuten? Dann bist du bei diesem Buch genau richtig. Vielleicht gibt es keine Antworten auf die Fragen für jeden, aber wenn man seinem Herzensvogel zuhört, kann man seine Antworten selbst hören. Seine eigenen Antworten.

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 06.05.2017

linejasmin.blogspot.de

Bei diesem Buch fiel mir natürlich als erstes das wunderschöne Cover auf. Ich war sofort verliebt und konnte mich gar nicht satt sehen.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich schnell und ich war gespannt was mich hier erwarten würde.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen.
Gleich zu beginn lernte ich Aza kennen und ich muss sagen sie ist ein außergewöhnlicher Charakter.
Erzählt wird das Buch aus ihrer Sicht, das gefiel mir richtig gut, denn dadurch hatte ich einen guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken.
Denn muss ich sagen ist Aza keine einfache Protagonistin, entweder man mag sie oder eben nicht.
Gerade am Anfang dreht sich alles um Azas mysteriöse Erkrankung.

Ich muss gestehen das es immer wieder Szenen und Stellen im Buch gab die sich gezogen haben.
Die Autorin schreibt an sich recht locker und flüssig aber eben auch sehr ausschweifend, das war manches mal anstrengend.

Dennoch gefiel mir die Grundidee und ich habe immer weiter gelesen.
Schon bald konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Aza tat mir auf der einen Seite auch leid, niemand weiß etwas über ihre Krankheit, helfen können die Ärzte auch nicht. Das einzige was sie können ist die Symptome zu lindern.

Es machte auf mich den Eindruck als sei das Buch in zwei Teile gesplittet worden.
Zum einen ist da Azas Leben auf der Erde und später kommen die Kapitel über Azas Leben auf den verschiedenen Luftschiffen.

Es gibt in diesem Buch einige Fantasy Elemente, und diese gefielen mir sehr gut.
An sich hat mich dieses Buch echt gut unterhalten, denn es überraschte mich und es war so völlig anders als ich erwartet hatte.
Aber ich habe halt auch ein wenig Kritik und nun bin ich hin und her gerissen.

Ich muss aber sagen das die positiven Momente einfach überwiegen. Ich habe dieses Buch mit Freude gelesen und wurde bestens unterhalten. Die Grundidee der Autorin wurde toll umgesetzt, mit Aza schuf sie eine außergewöhnliche Protagonistin die ich sehr schnell sympathisch fand.

"Magonia" ist ein besonderes Buch, außergewöhnlich, voller toller Ideen, es ist faszinierend und magisch.

Deshalb kann ich gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen.
Falls ihr euch nicht sicher seid dann lest doch vorab die Leseprobe auf der Verlagshomepage.

Klare Empfehlung.

Fazit:
Mit "Magonia" ist der Autorin ein besonderes Buch gelungen welches voller magischer Ideen steckt.
Ein außergewöhnliches Buch welches mich bestens unterhalten konnte.
Trotz kleinerer Kritik bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

Rezension Maria D. Headley - “Magonia“

Von: Miss_Mandrake Datum : 02.05.2017

www.live-breath-words.de

Inhalt

"Ich glaube, dass ich kein Mensch hätte werden sollen. Ich funktioniere nicht richtig."

Auch wenn einige Kapitel aus der Sicht ihres besten Freundes Jason beschrieben wurden, stellt Aza den Mittelpunkt der Geschichte dar.
Sie leidet an einer Lungenkrankheit die so selten ist, dass sie ihren Namen trägt: Azaray-Syndrom. Seit ihrer Geburt kann sie nicht richtig atmen und hat dadurch sehr viel Zeit in Krankenhäusern verbracht.
Als sie in ihrem Klassenzimmer ein fliegendes Schiff am Himmel sieht und Stimmen nach ihr rufen halten es die Familie und sie selbst für Halluzinationen, hervorgerufen durch ihre Krankheit.
Doch weitere Male erscheint das Luftschiff und Aza beginnt zu zweifeln.
Was, wenn sie sich doch nicht alles einbildet? Einzig ihr Freund Jason glaubt ihr und beginnt nach vergleichbaren Himmelsphänomen in der Vergangenheit zu suchen.
Nach einem plötzlichen und erneuten Ausbruch ihrer Krankheit erwacht Aza auf einem Schiff über den Wolken. Sie erkennt, dass sie plötzlich frei Atmen kann und lernt von der vogelartigen Mannschaft, dass sie alles andere als ein normales Mädchen ist.
Ursprünglich, so erzählt man ihr, ist sie die Tochter des Luftschiffkapitän und zusammen mit ihr und ihren neuen Kräften soll sie Magonia retten.


Meine Meinung

"Ich nenne es Traum, aber es fühlt sich echter an als mein Leben."

Der Klappentext hat sehr viel versprochen: eine unbekannte Welt weit über unseren Köpfen und auch das Cover ist ein richtiger Hingucker.
Der Anfang des Buches war der Hammer und Aza mit ihrer bissigen und herrlich sarkastischen Art ist mir gleich ans Herz gewachsen. Auch ihr Freund Jason und ihre Familie fand ich durchweg sympathisch und sehr glaubwürdig.
Aber nach den ersten 100 Seiten, dann, als Magonia auftauchte und die Geschichte eigentlich an Fahrt aufnehmen sollte, war die Spannung für mich weg.
Ich kann es selbst nicht erklären warum, die neue Welt war wunderschön beschrieben. Bunte Vögel hier, neue Charaktere da, eine atemberaubende Geschichte sollte man meinen.
Dennoch war es einfach zu viel und zu verwirrend. Die Autorin hat sich meiner Meinung im Detail verloren und die Spannung, sowie die anfangs großartigen Dialoge wurden rar.
Sehr sehr schade, denn der Einstieg in das Buch hatte wirklich alles.


Fazit

Am Ende bin ich zwiegespalten. Die Story ist innovativ, außergewöhnlich und etwas verrückt. Auch der Schreibstil der Autorin ist ein großes Plus und Aza hatte sofort einen Platz in meinem Herzen.
Dennoch war es einfach viel zu viel und am Schluss doch zu wenig.
Lest auf jeden Fall vorher mal rein und schaut, ob es was für euch ist.

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Ich wurde mit der Geschichte nicht richtig warm

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 30.04.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meinung:
Azas bisheriges Leben besteht hauptsächlich aus Krankenhausaufenthalten, besorgten Eltern und Mitmenschen, die nicht wissen wie sie mit ihr umgehen sollen. Denn Aza leidet an einer sehr seltenen Lungenkrankheit. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel was es mit der Krankheit auf sich hat. Jeder Tag ist für Aza eine Herausforderung. Die größte Unterstützung ist für sie allerdings ihr bester Freund Jason, der Aza einfach so nimmt wie sie ist, ohne groß auf ihre merkwürdige Krankheit einzugehen. Eines Tages sieht Aza jedoch am Himmel ein Schiff und kurz darauf findet sie sich in Magonia wieder - dem Reich über den Wolken.

Wie gerne hätte ich jetzt geschrieben, dass mir das Buch unglaublich gut gefallen hat und ich total begeistert bin. Aber leider ist "Magonia" eines dieser Bücher, die man lieben möchte, zu dem man aber nie einen Bezug bekommt.
Schon die ersten 100 Seiten auf der Erde waren für mich eher zäh und nervtötend. Aza und Jason hatten für mich einen Humor mit dem ich nicht so wirklich klar kam. Ich wünschte mir immer, dass nun endlich mal etwas passieren würde, aber leider wird sehr viel über Azas Krankheit und ihren Alltag mit dieser erzählt. Dies war durchaus berührend, mit der Zeit aber auch langweilig.
Dann kommt Aza nach Magonia und ich erhoffte mir nun endlich mit dem Buch warm zu werden. Leider war dies immer noch nicht der Fall. Wobei ich sagen muss, dass die erdachte Welt Magonia wirklich sehr innovativ und einfallsreich war. Mir fehlte jedoch immer noch der Bezug zu Aza.
Dann nimmt das Buch jedoch eine Wendung, die ich nicht unbedingt erwartet habe. Ich mochte Aza ab diesem Punkt und fand es toll, dass die Autorin einen anderen Weg einschlägt als so viele ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Auch das Ende konnte mich absolut überzeugen.

Wie bereits oben erwähnt kam ich zu Anfang mit Azas Art nicht klar. Dabei ist sie jemand der gut mit seiner Krankheit umgeht und nicht in Selbstmitleid verfällt. Aza ist in dieser Beziehung eine Kämpfernatur. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass sie in Magonia mehr hinterfragt und nicht einfach alles hinnimmt.
Jason war mir da schon deutlich sympathischer. So einen Freund wünscht sich einfach jeder Mensch. Denn er gibt Aza jeden Tag das Gefühl ein ganz normales Leben ohne Krankheit zu führen.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die sowohl aus der Sicht von Aza als auch Jason erzählt werden. Ich fand dies gut gewählt, da man so auch miterlebt was auf der Erde passiert.

Fazit:
Ein Buch was mich nur auf den letzten 100 Seiten komplett überzeugen konnte. Davor konnte ich einfach keinen Bezug zu Aza und der Geschichte aufbauen. Die Welt Magonia ist jedoch voller innovativer Ideen und sehr originell. "Magonia" ist ein Buch was mich in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat und dem ich am Ende nur 3 von 5 Hörnchen geben kann.

Anders und doch auf seine Weise perfekt...

Von: Samys Lesestübchen Datum : 30.04.2017

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Aza ist es gewohnt seit ihrer Geburt zu kämpfen, zu kämpfen um ihr eigenes Leben, dass seit sie denken kann mit Leid, Ängsten und Verzweiflung einher geht, denn sie leidet an einer seltsamen und unerforschten Lungenkrankheit.

Während eines normalen Schultages jedoch, glaubt sie zusätzlich noch ihren Verstand zu verlieren, als sie am Himmel ein Schiff hoch über den Wolken entdeckt aus dem jemand ihren Namen ruft. Irrsinn oder doch eine Nebenwirkung ihres langen Leidensweg? Der Einzige, der ihr Glauben schenkt ist Jason, ihr bester Freund oder vielleicht doch sogar mehr als das?
Gerade als sie sich über ihre Gefühle klar zu werden versucht, schlägt das Schicksal mit aller Gewalt zu - Aza droht zu ersticken und nach einem Ohnmachtsanfall findet sie sich über den Wolken wieder in einem Reich Namens Magonia, in dem sie urplötzlich kerngesund, stark und magisch begabt ist.

Das Glück zu empfinden endlich Genesen zu sein, ist ein Preis, den Aza nur schwer ertragen kann, denn da ist ihre alte Heimat, ihre Familie und vielleicht auch ihre große Liebe, deren Leid und Schicksal etwas ist, was Aza nicht einfach so hinnehmen kann. Doch wie kann sie hoch über den Wolken dessen Verlauf abwenden…?

Meine Meinung:

Magisch angezogen von dem Cover und neugierig gestimmt von dem toll in Szene gesetzten Klapptext, stürzt ich mich in das Abenteuer „Magonia“ und der Geschichte von Aza .

Aza war mir mit ihrer humorvollen und abgeklärten Art sofort sympathisch. Sie weckte ein enormes Interesse in mir, sie näher kennen lernen zu und ihren Leidensweg verstehen wollen. Sie ist taff, dennoch verunsichert, sie ist mutig und zugleich hat sie etwas zerbrechliches an sich, was nicht direkt mit ihrer Erkrankung zu tun hat. Insgesamt ist sie ein wirklich toll gestalteter und sehr vielschichtiger Charakter.

Die Handlung hat eine wundervolle Grundidee über deren Umsetzung ich sehr gespannt war. Lernt man zu Beginn erst einmal Aza näher kennen so nimmt es im Laufe ein eher abgespacter Verlauf an, an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Besser ausgedrückt - Ich mag es wenn Fantasy-Handlungen mit diesem Hintergrund einen realistischen und nachvollziehbaren Aspekt besitzen. Leider verliert diese Handlung im weiteren Verlauf diesen etwas. Dennoch ist es voller Fantasy, tollen Charakteren und einer Traumwelt, die man selbst gerne bereisen würde.

Die kleine aber feine Liebesgeschichte ist toll inszeniert und hatte etwas sehr angenehmes und spannendes an sich.

Allgemein muss ich sagen, dass mir dieser Fantasy-Roman schon sehr gut gefallen hat, aber an manchen Stellen noch etwas ausbaufähig ist. Bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung, denn genügend Potential ist auf jeden Fall mehr als genug vorhanden.

Der Schreibstil ist bildgewaltig, extrem flüssig und leichtfüßig. Man hoch nur so durch die Seiten, kann sich das Gelesene in den Gedanken wunderbar ausmalen und zu den Schauorten gedanklich reisen.

Das Cover ein Augenschmaus, der sich während des Lesens selbst erklärt und an Aussagekraft gewinnt.

Fazit:

Ein sehr origineller und überraschender Fantasy-Roman, der mich trotz seiner Ecken und Kanten sehr unterhalten und auch neugierig gestimmt hat. Denn das Potential ist hier noch nicht zu 100 % ausgeschöpft und bietet genug Platz für mehr!

Sehr lesenswert!

Eine erfrischend andere Fantasygeschichte!

Von: Meine Lieblingsbücher Datum : 29.04.2017

meinelieblingsbooks.blogspot.co.at/

Aza hat seit ihrer Geburt mit einer seltsamen Lungenkrankheit zu kämpfen, welche die Ärzte in Staunen versetzt. Sie ist der einzige Mensch auf der Welt der darunter leidet und die Krankheit wurde sogar nach ihr benannt. Azas Lunge kommt mit der Luft einfach nicht zurecht und schon seit ihrer Geburt steht für die Ärzte fest, dass das Mädchen keine großen Lebenschancen hat. Doch bevor Aza ihren sechzehnten Geburtstag erlebt, geschieht etwas Außergewöhnliches. Plötzlich findet sie sich zwischen Vögelmenschen wieder, die in einem Schiff den Himmel durchqueren und sie, Aza Ray Boyle, soll die Kapitänstochter sein.

Ein Schiff im Himmel. Was für eine tolle Idee! Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig gemacht und ich war gespannt wie es sein würde Aza durch ihr Abenteuer zu folgen. Tatsächlich wurde ich von dem World-building sogar überrascht. Die Autorin beschreibt nicht nur ein Schiff im Himmel, sondern ein ganzes Leben dass sich dort oben abspielt. Die Welt die sie beschreiben hat zeugt von großer Originalität und ich war durchwegs begeistert. Es war interessant zu sehen, das Fantasywelten nicht immer düstel und unheimlich sein müssen, sondern auch eine gewisse Schönheit besitzen.

Zu Aza konnte ich schnell eine tiefe Beziehung aufbauen, da sie ein Mädchen ist mit dem ich mich privat wohl auch anfreunden würde. Sie ist humorvoll, freundlich und gegeben durch die gesundheitlichen Umstande auch etwas bissig. Sie ist ein interessanter Charakter, den ich gerne näher kennengelernt habe und von der ich hoffe auch im zweiten Band noch viel mehr zu erfahren. Die Wandlung die sie in diesem Buch vollzogen hat fand ich sehr spannend zu verfolgen.

Leider kann ich dem Buch nicht fünf Sterne geben, da mir die Spannung zwischendurch zu sehr abgesunken ist. Der Anfang hat mich durch Azas gesundheitliche Situation sehr bewegt, danach lernte ich die Menschen im Himmel kennen, doch dann fehlte mir ein wenig der Schwung in der Geschichte. Leider mochte ich auch Azas Freund Jason nicht sehr gerne. Man merkt dass die Autorin versucht hat die Charaktere außergewöhnlich zu machen, doch ich fand Aza außergewöhnlich genug, so dass mir Jasons "Andersheit" eher gewollt vorkam, als natürlich. Am Ende nahm das Buch wieder an Fahrt auf und ich fieberte mit. Die letzten Seiten haben mich wieder sehr berührt und ich freue mich auf die Fortsetzung!

FAZIT:
Ein außergewöhnliches, erfrischend anderes Fantasybuch! Zwischendurch hat das Buch etwas nachgelassen, aber Anfang und Ende konnte mich mitreißen und begeistern. Für den kleinen "Durchhänger" ziehe ich ein Sternchen ab, doch ansonsten fand ich das Buch wrklich schön.

Eine sehr einzigartige Geschichte, die auf jeden Fall viele Leser berühren wird!

Von: Kathi Booksta Datum : 26.04.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Heute möchte ich euch gerne das Buch "Magonia" vorstellen. Wie immer habe ich versucht die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu schreiben.

Zitat: "An jenem Tag, als wir dachten, wir verlieren dich, wussten wir plötzlich, dass du Aza heißt. Aza, nach dem gesamten Spektrum von A bis Z. Es war perfekt." - Seite 38

Klappentext:
Jenseits der Wolken wartet eine ganz eigene Welt - nur auf dich
Noch nie hat die 16-jährige Aza irgendwo so richtig dazugehört: In der Schule fehlt sie oft wegen Krankheiten. Das Atmen ist für sie eine Qual. Zudem nimmt sie merkwürdige Dinge wahr, Luftschiffe am Himmel, Vögel, die ihren Namen rufen. Bis auf ihren besten Freund Jason glaubt ihr niemand. Dann stirbt Aza beinahe - und findet sich in Magonia wieder, einem magischen Reich in den Wolken. Und plötzlich ist sie stark und die Tochter einer Luftschiffkapitänin. Eine große Aufgabe wartet auf Aza - doch ist sie bereit dafür? Ihr Herz hängt noch an der Erde, vor allem an Jason..

Cover:
Die Covergestaltung ist auf jeden Fall gelungen. Mir gefällt der Farbverlauf von der Feder und wie sie zum Ende hin zu kleinen Vögelchen werden. Da Aza in der Geschichte auch auf vogelartige Wesen trifft, ist es absolut passend und für mich sehr stimmig.

Meinung:
Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das wunderschöne Cover geworden, welches auch von der englischen Ausgabe übernommen wurde. Der Klappentext hat mich dann noch zusätzlich sehr neugierig gemacht. Mir fiel es jedoch wirklich schwer diese Rezension zu schreiben bzw. habe ich auch länger für das Lesen gebraucht, als gedacht. Die Geschichte konnte mich leider nicht so fesseln, wie es die Kurzbeschreibung versprach.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wir lernen Aza und ihr Umfeld: Familie, Freunde, Schule näher kennen. Aza leidet jedoch unter einer seltenen Lungenkrankheit, welches ihr ein normales ausgelassenes Leben erschwer. Eigentlich hätten Aza's Ärzte geschätzt, dass sie weniger Zeit zum Leben hat, doch bald ist ihr 16. Geburtstag. Zum Glück hat sie auch ihren besten Freund Jason an ihrer Seite, der laut Beschreibung ein liebenswürdiger, intelligenter und nerdiger Typ ist.

Abwechslung brachten auch die Schilderungen aus der Sichtweise zwei verschiedener Personen.

Bis zu dem Zeitpunkt als Aza auf Magonia landet, hat mich die Geschichte wirklich überzeugt und sehr berührt. Aber ab dann wurde es für mich leider zu abstrus und ich konnte mich nicht in die Himmelswelt hineinversetzen. Mir hat der durchgehende rote Faden gefehlt, manchmal wurde es mir zu chaotisch und undurchsichtig. Die Wesen, welche auf dem Schiff auftauchen waren mir nicht sehr sympathisch und auch ihre Charaktereigenschaften waren für mich sehr fragwürdig.
Zum Schluss hin hat sich das Ganze etwas gebessert, trotzdem bleibe ich etwas zwiespältig zurück.

Zitat: "Es ist ein Liebesgedicht von jemanden, der versteht, dass die Liebe dauernd vom Tod bedroht wird" - Seite 259

Fazit:
Eine sehr einzigartige Geschichte, die auf jeden Fall viele Leser berühren wird, mich leider nicht so wirklich... Ich vergebe 3,5 Sterne!



Ich hätte mir mehr erwartet...

Von: Weltentaucherin Datum : 20.04.2017

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Seht euch dieses wunderschöne Cover an! Es verspricht so viel: Fantasie eine Reise durch eine unbekannte Welt und…Federn? Die Welt der Vögel. Sie leben unter uns aber auch noch ganz wo anders…. Ich hab mich schon so darauf gefreut das Buch in meinem Regal stehen zu haben, weil es einfach so viel hermacht. Und auch die Handlung hat mir sehr zugesagt, denn wie ihr sicher schon wisst: ich liebe es in fremde Welten zu reisen. Meine Erwartungen waren hoch. Ich war gespannt und dann… naja dann… wurde es einfach richtig schlecht…


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Der Klappentext hat finde ich schon ziemlich viel versprochen. Eine neue Welt über unseren Köpfen. Im Mittelpunkt der Handlung bleibt die außergewöhnliche Ava mit einer anfangs noch unbekannten Krankheit. Sie steht auch im Mittelpunkt des ganzen Buches, auch wenn einige Kapitel aus der Sicht ihres besten Freundes geschrieben wurde. Ava hier und Ava da. Ava die Besondere, Ava die Außergewöhnliche! Ja! Ich hab’s schon verstanden!

Ava reist also in diese noch unbekannte Welt und beginnt unter Vögeln zu leben. Es beginnt eine Reise, mit vielen Ideen. Das hat mir eigentlich sehr gut gefallen und die Ideen sind auch wirklich sehr außergewöhnlich, aber auch sehr verrückt, meiner Meinung nach. Ich hab es als nicht negativ empfunden, kann mir aber vorstellen, dass es einige zu verrückt finden. Deswegen lest in der Buchhandlung mal mitten drin rein.

Ich vergebe für die Idee einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Der Anfang des Buches war der Hammer. Ich übertreibe nicht! Die ersten 100 Seiten des Buches waren der Wahnsinn und ich hab sie verschlungen! Ich hab ab der Seite 30 geweint und so circa bis zur Seite 100 immer noch. Das Buch hat mich wirklich gerührt und das ist nicht so einfach. Avas Krankheit, ihre Situation in der Familie, etc. Traurig!

Doch dann kam sie nach Magonia und alles war vorbei. Die Spannung einfach weg, sowie auch die Neugierde. Sie kommt in diese neue Welt und sofort war die Luft aus der Geschichte. Ich weiß nicht warum. Obwohl diese Welt so neu und anders ist und so bunt. Vögel hier und Vögel da, aber es war einfach so verwirrend. Die Autorin hat sich da in den Details verloren und es ging nichts mehr weiter. Es kamen komische fremde Namen hinzu von denen man nicht immer gleich wusste was die Autorin damit jetzt meint. Es gab anscheinend zwei verschiedene Vögelarten die unterschiedlich benannt wurden, ich blicke da noch immer nicht ganz durch. Das fand ich sehr schade.

Es gab auch Kapitel aus der Sicht von Avas besten Freund der immer noch auf der Erde ist. Die gefielen mir eigentlich sehr gut.

Ich vergebe für den Aufbau der Geschichte keinen Weltentaucher. Der Anfang war wirklich ein Traum, konnte das Verrückte und auch Schnarchige danach aber nicht mehr wegmachen. Klar gesagt: einfach zu viele komische Vogelwesen!



3. Kriterium: Die Charaktere.
Ava mochte ich in diesen gelobten 100 Seiten sehr gerne. Ich hatte Mitleid und bewunderte ihre Stärke. Sie rührte mich und sie kam mir sehr real vor. Dann wurde dem aber leider ein Strich durch die Rechnung gemacht und sie gefiel mir nicht mehr so gut. Sie wirkte auf mich in Magonia sehr zickig und irgendwie….langsam…es hat alles so lange gedauert. Ich kann’s nicht besser beschreiben.

Die vielen Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie hat diese sehr real wirken lassen, vor allem Avas Familie.

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.
Ich habe das ehrlich gesagt noch nie erlebt! Normalerweise baut sich in einem Buch nach und nach die Spannung auf und das Ende ist meistens der Hammer. Hier wars genau umgekehrt. Meiner Meinung nach ein Einstieg wie aus einem Bilderbuch. Er hatte einfach alles. Und dann: wie wenn ich mit einer Nadel eine Seifenblase platzen lasse: buff… Die Luft war so schnell heraußen. Von einer Seite auf die nächste. Ich hab es sofort auf die Seite gelegt, weil ich das so extremst schade fand. Und die Spannung kam auch leider nicht mehr wieder.


5. Kriterium: Die Schreibweise.
Der Schreibstil ist ein großes Plus des Buches, meiner Meinung nach. Ich kann verstehen, warum es viele nicht mögen werden, weil es anders ist. Etwas abgehackt, etwas verrückt und auf alle fälle sehr anders. Mir gefiel das sehr gut.


Das Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Ich liebe Vögel, wenn ich sie beobachten kann oder auch singen hören kann. Aber diese komischen Vogelwesen haben für mich die Vögel ein bisschen verunstaltet, um es ganz grässlich auszudrücken. Lest auf alle Fälle vorher mal rein und schaut ob es was für euch ist.

Magische Geschichte

Von: Lovin Books Datum : 19.04.2017

www.lovin-books.de

Dieses Buch hatte ich schon in der englischen Fassung ins Auge gefasst. Allein das Cover finde ich wunderschön und jetzt wo ich das Buch gelesen habe, finde ich es auch sehr passend und noch viel schöner.

Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und an manchen Stellen ein wenig abgedreht. Es ist zu Beginn eine Aneinanderreihung von kurzen Sätzen und das ist einfach nicht meins! Ich kann mir nicht helfen, aber diese Art des Schreibens nervt mich wirklich sehr. Es klingt für mich dann immer so abgehakt und hektisch und das mag ich einfach nicht.
Wenn man sich dann aber daran gewöhnt und sich auf das Buch einlässt, erfährt man eine wunderschöne und magische Geschichte.

Das Buch wird aus der Sicht von Ava und Jason geschrieben. Beides sind ebenfalls aussergewöhnliche Charaktere und bestechen durch ihre Andersartigkeit. Ava ist, seitdem sie ein kleines Kind ist, schwer krank und niemand kennt sich mit ihrer speziellen Lungenkrankheit so richtig aus. Ihre Kindheit hat sie fast nur in Krankenhäusern verbracht. Dennoch ist sie sehr tough und weiß, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen muss.

Jason ist der Nerd schlechthin. Er ist ein Genie und dabei doch so normal. Er ist liebevoll und ein wundervoller Freund für Ava. Doch die beiden hegen durchaus tiefere Gefühle füreinander als nur Freundschaft. Ich persönlich fand die zwei sehr goldig zusammen.

Als Ava dann in Magonia landet wird das Buch richtig magisch. So etwas habe ich noch nie gelesen und genau das hat mir auch so gefallen. Es war neu für mich und ich habe es sehr genossen zu lesen. Auch wenn ich Zal, die Kapitänin des Himmelsschiffs, nicht mochte, so konnten Ava und Jason mich umso überzeugen.

Der Einstieg war schwierig für mich und ich musste mich erstmal an den aussergewöhnlichen Schreibstil gewöhnen. Aber wenn man sich dann einmal auf das Buch eingelassen hat, wird man völlig verzaubert!

4 von 5 Punkten!

Fantastisch und wirklich überraschend!

Von: Jill von Letterheart Datum : 19.04.2017

https://letterheart.de/

"Insgeheim, also nicht ganz so geheim, da ich es manchmal laut ausspreche, glaube ich, dass ich kein Mensch hätte werden sollen. Ich funktioniere nicht richtig."

Als ich von dieser Neuerscheinung gehört habe, war ich gleich Feuer und Flamme! Das Buch ist in Amerika schon auf absolute Begeisterung gestoßen und versprach etwas absolut Neues zu werden!
Dann habe ich wundervolle Überraschungspost vom Verlag bekommen – nicht nur mit diesem Schmuckstück, sondern auch noch, super süß, mit Federn, Origami-Papier und einem bereits gefalteten Vogel.
Meine Freude war wirklich unendlich groß! 1000 Dank dafür!

Ich weiß wirklich gar nicht, wo ich beginnen soll…Magonia war soooo anders!
Aber anders toll, anders einzigartig, anders atemberaubend.
Die junge Aza Ray musste ich einfach sofort in mein Herz schließen, da hatte ich gar keine andere Wahl.
Gerade am Anfang des Buches erhält man zum Einstieg viel Einsicht in ihre Gedankengänge, die sie einem (also zumindest mir) unglaublich sympathisch gemacht haben.
Ebenso ihr bester Freund Jason, aus dessen Sicht auch ein paar Kapitel geschrieben sind.
Zusammen ergeben sie ein wirklich sehr skurriles, aber auch sehr herzerwärmendes Team.
Hier gab es allerdings ein paar Punkte, die mich auch gestört haben. Ich weiß, bei einem Fantasybuch mit dem Argument „unrealistisch“ zu kommen, wirkt immer ein wenig eigenartig, aber diese Geschichte spielt nun mal in zwei Welten und manche Aspekte, vor allem aber Jasons Hintergrund fand ich doch sehr fragwürdig.
Zwar nicht so weit, dass es mir die Geschichte versaut hätte, doch schon so, dass ich darüber immer wieder gestolpert bin. Aber vielleicht ist das auch Ansichtssache.

„Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben, Aza Ray.
Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunkeln gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind – selbst die können an fantastische Dinge glauben. Ich glaube dir….“

In einigen der ersten Rückmeldungen habe ich gelesen, dass es vielen zu schnell in der Geschichte voran ging, einige Aspekte nur angeschlagen, aber nicht weiter ausgeführt worden und sie gerne mehr darüber erfahren hätten.
Diesen Aspekt kann ich vollkommen nachvollziehen, nur trifft es sich so, dass ich auf so etwas absolut stehe. Ich liebe rasante Geschichten, bei denen ich mich zwischendurch schon daran erinnern muss zu atmen.
Und bei einem Mehrteiler mache ich mir dann meistens auch nicht zu viele Sorgen, da ja immer noch die Hoffnung bleibt, dass die Folgebände noch ein bisschen mehr Licht ins Dunkle bringen.
Allerdings fand ich den Kontrast an 1-2 Stellen ziemlich arg. Neben sehr rasanten und erlebnisreichen Kapiteln gab es dann wieder sehr ruhige, in denen man einfach nur Azas Gedanken gefolgt ist. Für manche vielleicht eine schöne Verschnaufpause, für mich schon eher fast ein Spannungstief.
Gerade zum Ende hin hatte mich das einmal ziemlich runtergezogen, hier muss man wohl aber auch anmerken, dass ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin.

Vögel. Einfach nur Vögel.
Wer eine starke Abneigung gegen diese Tiere hegt, wäre mit diesem Buch wohl nicht allzu gut aufgehoben xD
Obwohl ich selbst am Anfang ein wenig skeptisch war, da auch einige Situationen echt skurril waren, konnte es mich aber dennoch total begeistern! Wie schon erwähnt, war die Geschichte für mich wirklich etwas komplett anderes und dies zu genauer zu erklären, fällt mir wirklich schwer.

Ich fühle mich wie in einem Roman von George Orwell.
Wobei das hier angenehmer ist als Orwell.
Es ist eher Farm der Tiere plus Peter Pan plus….Sturmwale und Vogelmenschen.

Dieses Zitat von Aza Ray finde ich absolut treffend! Klingt interessant? Ist es auch!

FAZIT

Diese Geschichte hat mir genau das gegeben, was sie versprochen hat und andererseits war sie so unglaublich anders, als alles was ich erwartet habe. Eine so neue Kulisse kennenzulernen hat mir unglaublich Spaß gemacht!
Dennoch gab es 1-2 Aspekte, durch die ich denke, dass da noch Luft noch Oben ist. Aber das ist ja auch nicht unbedingt etwas Schlechtes ��
Ich persönlich werde auf jeden Fall der Fortsetzung entgegenfiebern und kann jedem nur ans Herz legen, sich auf diese Geschichte einzulassen.