Leserstimmen zu
Tiefe Stiche

Simone van der Vlugt

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Das Geschehen spielt sich auf zwei Ebenen ab. Auf der einen finden die Ereignisse rund um die Messerangriffe statt, die andere dreht sich um Lois Elzingas Familie und besteht zum Teil aus Rückblenden. Trotz einiger Wendungen im Geschehen,dramatischer Szenen und Perspektiv wechsel zwischen Täter und Lois kam nur mäßig Spannung auf, und lediglich der Schluss hatte Thriller-Qualität. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen genauso wie die Figur der Kommissarin Lois Elzinga, die sehr sympatisch herüberkommt.

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Die erste Frau wird auf dem Parkplatz eines Supermarkts niedergestochen. Die zweite in einem Wohngebiet. Kurz darauf wird eine Schwerverletzte auf einem Radweg mit knapper Not gerettet. Ganz Alkmaar steht unter Hochspannung: Wen wird es als Nächstes treffen? Kommissarin Lois Elzinga hat weder eine brauchbare Spur noch ein hilfreiches Täterprofil. Jemand scheint wahllos Frauen anzugreifen. Erst als der Täter wieder zuschlägt, begreift Lois, wie viel dieser Fall mit ihr selbst zu tun hat – und wie wenig Zeit ihr bleibt … Eins vorneweg: Lieber Diana-Verlag, könnt ihr aufhören, alles, was einen Serientäter beinhaltet, automatisch als Thriller anzupreisen und stattdessen ma sagen, was das Buch ist: ein verdammt guter Kriminalroman, in dessen Mittelpunkt nicht etwa der Thrill steht, sondern ganz solide Polizeiarbeit? Das würde dem Buch nämlich so viel gerechter werden! Ich war, das kann man merken, anfangs auf etwas anderes eingestellt und hätte das Buch dann fast zu betulich gefunden. Dass dem nicht so war, liegt vor allem an der Fähigkeit der Autorin, einen solcehn Lesefluss zu entwickeln, dass ich einfach weiterlesen musste. Das Buch wird in zwei Handlungsebnen erzählt, man erfährt immer mehr über die geschichte der Kommissarin, die ich persönlich wirklich gut gezeichnet finde. Dass es sich hier um den dritten Teil einer Reihe handelt, wusste ich nicht, aber das hat für mich nicht wirklich einen Unterschied gemacht, van der Vlugt geht nicht den Weg, die Hauptfigur immer mehr zum dramaturgischen Mittelpunkt werden zu lassen. Stattdessen werde ich als Leser Teil der Ermittlungsakte, ich verfolge Spuren, laufe ins Leere und verusche, eine Verbindung zwischen meinen (im Gegensatz zur Polizei ein wenig weiterreichenden) Informationen zu sehen. Gefoppelt ist das ganze dann an eine schöen Figurenzeichnung, bei der mir die Hauptfigur immer sympathsciher wird, obwohl sie mit Ecken und Kanten ausgestattet ist. Für mich ist das der klare Pluspunkt dieses Krimis und genau der Grund, warum ich ihn weiterempfehle.

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Tiefe Stiche

Von: Analog 2.0

31.01.2017

„Tiefe Stiche“ ist ein grundsolider spannender Krimi mit sympathischen Protagonisten, nicht jedoch ein Thriller wie man es nach Lesen des Klappentextes vielleicht erwarten könnte. Die Autorin beschreibt wie gewohnt die Handlung sehr subtil, realistisch und bildgewaltig und mit Kommissarin Elzinga hat sie eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen. Wie schon erwähnt entspricht die Handlung eher einem Krimi als einem Thriller und die Spannung baut sich eigentlich erst im letzten Drittel erst so richtig auf. Die Geschichte lebt durch ihre komplexen Wendungen und die Themenwahl. Tiefe Stiche bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Mit einem Krimi von Simone van der Vught ist man auf jeden Fall auf der richtigen Seite. (Im wahrsten Sinne des Wortes.)

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Worum geht es? Die Geschichte spielt in den Niederlanden, in einer Stadt namens Alkmaar. Im Fokus steht die junge Kriminalkommissarin Lois Elzinga. Denn in Alkmaar treibt ein Messerstecher sein Unwesen. Der Täter scheint vollkommen wahllos auf Menschen einzustechen ohne Muster, ohne ersichtlichen Grund. Eine dieser Attacken endet tödlich, die anderen Opfer werden schwer verletzt. Und der Täter kann jederzeit wieder zuschlagen. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser auch viel über die Person Lois. Sie musste schon früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Der Vater hat die Familie nach einem schweren Schicksalsschlag verlassen, die Mutter kam über diesen nicht hinweg, griff zur Flasche und nahm sich schließlich das Leben. Lois und ihre Schwester Tessa waren von da an auf sich allein gestellt. Doch nun, siebzehn Jahre später gibt es Neuigkeiten über Mart Elzinga. Lois hat dafür erst einmal keinen Kopf, zu sehr nimmt der Fall und die laufende Ermittlung sie in Anspruch. Vor allem dann, als der Täter auch sie bedroht. Für Spannung ist gesorgt und es wird zu keiner Zeit langweilig beim Lesen. Dieser Roman hat mich wirklich gekriegt und ich habe ihn von Anfang bis Ende genossen. Ich hatte bisher noch kein Buch von dieser Autorin gelesen und war gespannt, was mich erwartet. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Das einzige was mich die ganze Story über ein wenig gestört hat war, dass die Autorin in der Präsensform schreibt. Aber das stört mich bei Romanen prinzipiell. Das ist einfach persönlicher Geschmack und hat nichts mit der Bewertung des Buches zu tun. Alles in Allem muss ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat und von mir vier von fünf Sternen bekommt.

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***!!!ACHTUNG SPOILERGEFAHR!!!*** In dem Buch ermitteln die großartige und sympathische Kommissarin LOIS ELZINGA und ihr Partner, der Kripobeamte FRED KLINKENBERG. Zusammen suchen sie den Messerstecher von Alkmaar... Lilian van Dick wird mitten auf einem Parkplatz, als sie gerade dabei ist ihre Einkäufe ins Auto zu packen, durch einem Messerstich verletzt. 2 Monate später: Nicolette Decker erkennt auf einem Festival die Kommissarin Elzinga und bittet sie um Hilfe, da sie gestalkt wird. Tags drauf soll das Mädchen auf dem Revier erscheinen, doch dort taucht sie nicht auf. Am nächstens Tag findet man das Mädchen erstochen auf. Kommissarin Lois Elzinga erkennt sie sofort. Es wird eine Sonderkommission eingerichtet und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Als nur einen Tag später die Kindergärtnerin Verle Lemstra gerade mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit ist, wird sie in einem Fahradtunnel ebenfalls mit einem Messer angegriffen, ist aber nur leicht verletzt und kann so erste Angaben zu Täter liefern. Leider sind diese Angaben viel zu vage, so das sie kaum weiter helfen. Da sie nicht weiter wissen, trifft Lois sich mit ihrem Bekannten, einen Psychologen und erhofft sich bei ihm mehr Hinweise über die Motive des Täters. Als sich endlich die beste Freundin des Mordopfers äußern kann, scheint es erste gute Hinweise zum Fall zu geben. Auch die Überwachungskameras der Schule bringen mehr Erkenntnisse-zumindest zu Stalker.... aber ist er auch der Mörder??? Doch da passiert schon der nächste Messerangriff: Johan Bos, ein Mitarbeiter des Jugendamtes, wurde ebenfalls mit dem Messer angestochen, als er mit seinem Hund im Park spazieren ging. So nehmen die Ermittlungen neue Gestalt an und führen endlich zu einer heißen Spur. Es scheint einen Verdächtigen zu geben und zumindest teilweise einen Zusammenhang mit den anderen Opfern. Doch dieser ist nicht aufzufinden, da er bereits gemerkt hat, das man ihm auf die Schliche gekommen ist. Ermittlerin Lois wird es unheimlich: Erst bemerkt sie, wie sich abends ein fremder Mann vor ihre Tür herumtreibt und eine Nacht später liegt eine mit einem Messer aufgespießte Katze mit einer Morddrohung vor der Tür. In der selben Nacht holt der Täter sich sein Nächstes Opfer, die junge Sanne Bosmann, welche ebendfalls mit dem Rad unterwegs war und der Kommissarin recht ähnlich sieht. So sehr sie sich auch bemühen, den Täter endlich zu finden, scheint dieser wie vom Erdboden verschluckt. Als dann auch noch das Haus der Kommissarin mit roter Farbe beschmiert wird und wieder ein Messer dagelassen wird, wächst so langsam die Verzweiflung. Doch kurz darauf wird der Gesuchte tot aufgefunden. War er wirklich der Messerstecher? Warum mußte er sterben und wer hat ihm umgebracht??? ... Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, denn dann bräuchtet ihr es ja gar nicht mehr lesen *fg* FAZIT: Das war das erste Buch, was ich von dieser Autorin gelesen habe und mir hat es ganz gut gefallen. Mir gefällt der Schreibstil ( sehr mitreißend und bildgewaltig) und auch die Kommissarin ist großartig. Ein wenig mehr Spannung hätte ich mir wohl gewünscht, denn diese kommt erst zum Schluss auf. Die überraschende Wendung im Fall war auch ganz gut gemacht, denn zwischendurch dachte ich echt, das man nach der Hälfte des Buches schon wirklich weiß, wer der Täter ist, aber man mit diesem Schluss zu dem Zeitpunkt gar nicht rechnet. Alles im allen, ein gelungenes Buch, welches mir persönlich Lust macht, mehr von der Autorin zu lesen....

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Eine Frau wird auf einem Parkplatz niedergestochen, eine zweite im Wohngebiet, eine dritte kann knapp gerettet werden. Kommissarin Lois Elzinga hat keine brauchbare Spur und kein hilfreiches Täterprofil. Der Täter scheint wahllos Frauen anzugreifen. Dann schlägt der Täter wieder zu und Lois begreift, wie viel dieser Fall mit ihr zu tun hat... Der Titel deutet gleich schon auf Gewalt hin, die Stimmung, die das Cover verbreitet ebenfalls. Die Farben sind satt und eigentlich sind für mich Windmühlen etwas schönes, ich mag sie. Den Zusammenhang zwischen Cover und Titel kenne ich nicht. Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin. Die Polizei und die Ermittlungsarbeit nimmt eine große Rolle ein, sie wird sehr detailliert beschrieben, was ich aber interessant finde. Die Kollegen haben untereinander ein gutes Verhältnis und unterhalten sich auch mal über Privates. Die Ermittlerin Lois ist sympathisch, obwohl sie sehr streng zu sich selbst ist. Und sie ist voller Geheimnisse. Ihre Vergangenheit und ihre Familie nehmen mindestens einen genauso großen Rahmen ein, wie der Fall selbst. Sie hat Mutter und Schwester verloren und erinnert sich immer wieder an sie. Mit ihrer zweiten Schwester hat sie ein gutes Verhältnis. Ihr Vater spielt in dem Buch auch eine wichtige Rolle. Das Buch beginnt sehr spannend, man weiß von dem Täter sehr wenig, keiner hat die Taten beobachtet. Ab einer gewissen Stelle wird aus meiner Sicht zu vieles zu schnell offensichtlich. Das finde ich etwas schade, da die Spannung nicht wirklich bis zum Schluss aufrecht erhalten wird. Insgesamt würde ich sagen, ist das ein Thriller mit familiärem Hintergrund. Nicht der spannendste, aber mal was anderes.

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In der holländischen Stadt Alkmaar werden auf mehrere Frauen Messerattacken verübt. Die erste geschieht auf einem Supermarkt-Parkplatz, kurz darauf ist eine 16-jährige Schülerin in der Nähe der elterlichen Wohnung das Opfer, wenig später greift der Täter eine Radfahrerin bei einer Unterführung an. Kommissarin Lois Elzinga und ihre Kollegen ermitteln mit Hochdruck, haben jedoch weder eine passable Täterbeschreibung noch eine heiße Spur. Die drängendsten Fragen sind zunächst: Wählt der Täter seine Opfer nach einem bestimmten Kriterium aus oder sticht er wahllos zu? Wen wird es als nächstes treffen? Was versuchen die Nachbarn der Schülerin zu verbergen? Während der Recherchen gerät die Kommissarin selbst in das Visier eines Mannes, der ihr vor der Wohnung auflauert, aber das Weite sucht, als sie sich ihm nähert. Kurz darauf wird in einem nahe gelegenen Park eine weitere Frau mit einem Messer angegriffen. Gibt es eine Verbindung zwischen Lois Elzinga und den Frauen? Liegt diese vielleicht in Lois' Vergangenheit? Aber wie passt die Attacke auf einen Mann, der seinen Hund spazieren führte, in das Bild? Fragen über Fragen, deren Beantwortung den Ermittlern einfach nicht gelingen will. Dann nimmt die Bedrohung gegenüber Lois Elzinga zu und eskaliert schließlich - aber damit kommt man der Lösung der Fälle gleichzeitig näher! Resümee: Das Geschehen spielt sich auf zwei Ebenen ab. Auf der einen finden die aktuellen Ereignisse rund um die Messerangriffe statt, die andere dreht sich um Lois Elzingas Familie und besteht zum Teil aus Rückblenden. In dem Maße, in dem sich die Haupthandlung zuspitzt, werden auch die privaten Aspekte immer konkreter und dramatischer. Der Schluss ist in Bezug auf beide Stränge, die unversehens zu einem verschmelzen, erschreckend und erschütternd. Stand mir lange Zeit Lois Elzingas Familiengeschichte viel zu stark im Vordergrund, so wurde am Ende klar, warum das unabdingbar so sein musste. Dennoch: Trotz • einiger Wendungen im Geschehen, • dramatischer Szenen und Perspektivwechsel zwischen Täter und Lois sowie • interessanter psychologischer Gesichtspunkte kam nur mäßig Spannung auf, und lediglich der Showdown am Schluss hatte Thriller-Qualität. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenso gefallen wie die Figur der Kommissarin Lois Elzinga, die klar konturiert ist und in allen Bereichen sympathisch herüberkommt. Fazit: ein durchaus lesenswertes Buch - umso mehr mit dem Wissen, dass beide Handlungsebenen nicht losgelöst voneinander betrachtet werden können ... was allerdings erst am Schluss deutlich wird.

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Im holländischen Alkmaar versetzt eine Reihe von Messerangriffen die Stadt in Angst und Schrecken. Erst ist eine Hausfrau, die auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums niedergestochen wird, dann greift ein Unbekannter eine Kindergärtnerin in einem Fahrradtunnel an und mit der 16-jährigen Schülerin Nicolette Decker gibt es die erste Tote. Doch egal, wie viele Spuren Kommissarin Lois Elzinga und ihre Kollegen verfolgen, wie viele Freunde, Familienangehörige, Nachbarn und Passanten sie befragen, stets scheint der Täter etwas schneller, als sie zu sein. Eine Jagd, die ihren Höhepunkt erreicht, als der Unbekannte mit dem Kapuzenpullover auch vor der Haustür der Kommissarin gesehen wird. „Tiefe Stiche“ ist ein subtiler Thriller, in dem Kommissarin Lois Elzinga beweist, dass sich nicht lohnt, Verbrechen zu begehen. Denn nachdem sie den Mord an einen Grundschullehrer aufklären konnte und ein kleines Mädchen aus den Fängen ihres Entführers befreit hat, verfolgt sie nun einen heimtückischen Messerstecher, der seine Opfer von hinten angreift. Ein kniffliger Fall, der keinem Muster folgt und doch glaubt Lois fest daran, dass es Gemeinsamkeiten zwischen den verübten Attacken gibt. Viel Ermittlungsarbeit, klug geführte Verhöre und ein hartnäckiger Einsatz der Kripo in Alkmaar erwarten den Leser, der sich gemeinsam mit Lois auf die Suche nach dem unbekannten Serientäter begibt. Dabei kann er nicht nur der versierten Kommissarin jederzeit über die Schulter schauen und selbst Vermutungen anstellen, sondern erfährt auch viel aus ihrem Leben. Fazit: Der dritte Fall der niederländischen Kommissarin Lois Elzinga überzeugt mit realitätsnahen Ermittlungen, mit lebendigen Figuren und einem abwechslungsreichen Geschehen, besitzt aber hin und wieder Schwächen im Spannungsverlauf

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