Leserstimmen zu
After forever

Anna Todd

After (4)

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Die Vergangenheit holt Tessa und Hardin mächtig ein… Tessa macht sich auf den Weg nach London, nur leider meint das Schicksal es nicht gut mit ihr. Hardin erwischt seine Mutter auf frischer Tat, was aber noch nicht reicht, da auf einmal die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt. Hardin wie wir ihn kennen, dreht natürlich komplett durch. Tessa muss unter seinem Ausbruch auch leiden und muss auf Hardins Wunsch wieder wegfliegen. Total enttäuscht und sauer überlegt Tessa sich was. Sie macht sich noch einmal auf den Weg und holt ihre Sache aus der ehemaligen gemeinsamen Wohnung. Ob es nicht schon alles schlimm genug ist, macht sie dabei noch eine furchtbare Entdeckung, die sie total fertig macht. Nach dieser Sache hat Tessa endlich gemerkt, dass sie Hardin gehen lassen muss und ohne Hardin ein leichteres Leben haben wird. In diesem Band vertritt Tessa absolut ihren Standpunkt und zeigt Hardin endlich mal wo es lang geht. Sie hat wohl wirklich die Nase voll von ihm und will einfach nur noch Zeit für sich alleine haben. Doch natürlich laufen sie sich trotzdem weiterhin immer über den Weg und können die Finger einfach nicht voneinander lassen. Band 4 konnte mich nicht ganz überzeugen, zum Ende hin finden sehr große Zeitsprünge statt, die mir überhaupt nicht gefielen. Man springt von Monate über Jahre in denen sich Tessa und Hardin komplett verändern, wovon man leider aber nicht wirklich viel mitbekommt. Leider stolpert man auch über viele Wiederholungen aus Band 1-3. Irgendwie fehlt mir hier das packende Ende. Mich konnte Band 4 nicht wirklich überzeugen und ich bin ehrlich etwas enttäuscht.

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Das Ende!

Von: Sabrina Bezi

10.12.2015

Inhalt: Tessa und Hardin. Hardin und Tessa. Ein gespann wie kein anderes. Eine Liebe wie sie verquerer nicht hätte sein können. Hardin liebt seine Tessa und doch nagen immer wieder Zweifel an ihm. Zieht er sie in den Abgrund, kann er sie davor bewahrend, liebt sie ihn genauso sehr wie er sie liebt? Immer wieder tauchen diese Fragen in seinem Kopf auf und schließlich fasst er einen Entschluss. Er musste sein Mädchen vor ihm und sich selbst schützen. Tessa hingegen liebt ihn mehr denn je, der Abstand den sie geschaffen haben, tut ihnen beiden gut. Auch wenn sie anscheinend eine seltsame Vorstellung von Abstand haben. Er ist liebevoller und aufmerksamer als jemals zuvor und das gefällt ihr. Doch dann geschieht es... Hardin verschliest sich vor ihr und stößt sie damit von der Planke. Doch Aufgeben kommt für Tessa nicht in Frage, sie ist nicht mehr das dumme naive Mädchen von früher. Doch jeder gefasste Gedanke verpufft ihm nichts, als sie ihn entdeckte. Ihr ganzes Lieben scheint auf einmal aus der Bahnzu geraten und sie weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Auch Hardin weiß nicht mehr weiter ... und so beginnt der Teufelskreislauf von vorne. Meine Meinung: Das Ende - endlich! Ich habe es endlich geschafft, ich habe mir die ganze Geschichte gegeben. Nach Band Eins hätte ich eigentlich aufhören sollen, aber ich wollte den Hype um dieses Buch verstehen. Anna Todd wird als "das größte Schriftstellerische Phänomen ihrer Generation" bezeichnet. Ich sehe das nicht so, egal von welchem Aspekt aus ich die Bücher betrachte. Immerhin kann ich sagen, dass ich nun alles weiß. Meiner Meinung nach wären für diese Geschichte keine Vier Bände notwendig gewesen, das Buch wäre weitaus Interessanter gewesen, hätte es nur zwei davon gehabt. Das ewige hin und her / ja und nein der Beiden geht einem tierisch auf den Käse - alles zieht sich so extremst in die Länge das man dabei einfach nur gähnen kann. Wenn es nur zwei Bücher gewesen wäre, hätte die Story knackig sein können, aber so ... Jedenfalls bin ich froh endlich durch zu sein! Befor Us wird definitiv nicht gekauft. Zum Ende selbst kann ich nicht wirklich viel sagen, auch hier hätte mir einiges besser gefallen, aber das ist ja nur meine Meinung ;)

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Hallo. Ich habe die Reihe gelesen, habe gelacht, habe geweint und ich war total fasziniert. Kaum hat mich eine Reihe so mitgerissen wie die Geschichte über Hardin und Tessa. Umso enttäuschter war ich vom letzten Teil. Jede Seite von allen Teilen habe ich gefiebert und gerätselt, was sich aus Tessa und Hardin entwickelt. Und das wurde mir am Ende weggenommen. In weniger als 20 Seiten steht auf einmal die komplette Zukunft, alles auf das man die ganzen Bücher gewartet hat, ist auf einmal dahingeklatscht. Das hat mich enttäuscht, sehr sogar. Man hätte noch so viel daraus machen können..

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Inhalt aus dem Klappentext: Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern … Meinung: Achtung: 4. Teil einer Serie. Spoilergefahr. Da ist es, das große Finale der After Serie und Anna Todd greift nochmal tief in die Drama-Kiste. Eigentlich hatte ich gedacht: Mehr Drama als wie in den ersten 3 Teilen geht nicht mehr. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn Frau Todd beweist: Mehr Drama geht doch. Tessa und Hardin bekommen also nicht einfach so ihr Happy End serviert, sondern müssen noch mal so richtig tief fallen, bis alles hoffentlich gut wird. Der Weg zum Ende ist also steinig und hart. Es wird viel gestritten, gebrüllt, geweint, getrunken, zerdeppert und zerstört. Eigentlich nichts Neues bei den beiden. Was gibt es neues über die Protagonisten zu erzählen? Eigentlich nichts. Sie gehören meiner Meinung nach beide immer noch dringendst therapiert und dass in dem Buch keiner mal früher auf die Idee gekommen ist, sich qualifizierte Hilfe in Form eines Therapeuten zu holen, wundert mich bis jetzt. Denn ganz ehrlich: Liebe allein schafft es im realen Leben nicht, einen Menschen so grundlegen zu therapieren. Davon mal abgesehen gingen Tessa und Hardin mir immer noch auf die Nerven und würden die beiden mal mehr miteinander reden und sich nicht gegenseitig immer unterbrechen, würden sich viele Probleme einfach nicht ergeben. Es ist so ermüdend zu lesen, wie die beiden sich immer wieder verrennen. Die Umsetzung des finalen Bandes hat mir auch nicht wirklich gefallen und statt der vielen Dramen und dem ewigen Hin und Her hätte es mir viel besser gefallen, wenn die Autorin hier viel früher einen Schnitt gemacht hätte, um dann die Problematik der Beziehung getrennt von dem jeweiligen Partner in Angriff zu nehmen. Das wäre auch spannend zu lesen gewesen und hätte die Beziehung viel realistischer erscheinen lassen. Klar, nicht ich habe das Buch geschrieben, sondern Anna Todd. Ist ja auch nur meine persönliche Meinung :-) Aber ebenso das Ende empfand ich als nicht ausgereift und unrund. Es wirkt, als ob die Autorin schnell zum Ende kommen will und möglichst alle offenen Fragen beantworten möchte. Alles in allem bin ich mit dem Verlauf der Serie unzufrieden. Was im ersten Band noch unterhaltsam war, wurde von Band zu Band immer mehr zur Qual. Schade, dass Anna Todd in jedem Band den gleichen Trott angeschlagen hat. Sie hätte viel mehr aus der Geschichte holen können, wenn sie sich nicht immer auf die vielen Wiederholungen konzentriert hätte. Nach Band 2 hätte meiner Meinung nach eine Änderung erfolgen müssen, so ist die Gesamtreihe einfach zu lang und monoton geworden, wenn auch mit einem flüssig Schreibstil. An vereinzelten Stellen hat die Autorin mich packen können, im Gesamtpaket hat es aber nicht gereicht. Auch hier wird die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive erzählt und sowohl Hardin als auch Tessa kommen zu Wort. Die Kapitel sind wieder kurz und knackig, am einfachen, wenn auch einnehmenden Schreibstil, hat sich nichts geändert. Fazit: Der Abschluss der Reihe war für mich eine Enttäuschung. Zu viel überspitztes Drama, zu wenige realistisch nachvollziehbare Ansätze und zwei Protagonisten, die mir auch im letzten Band gehörig auf die Nerven gegangen sind. Das unausgegorene Ende hat mich leicht ärgerlich gemacht, so dass ich nach dem leicht euphorischen Start der Reihe sehr ernüchtert zurück geblieben bin. Aus der Reihe hätte man vielmehr machen können. Bleibt zu hoffen, dass Anna Todd die Fehler aus den Erstlingen in nachfolgenden Büchern nicht wiederholt, denn trotz aller Kritik: erzählerisch kann die Autorin einen einfangen ;-) Von mir gibt es 2 von 5 Punkten.

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Tessa weiß endlich, wie Hardin tickt und Hardin weiß endlich, dass er seine Tessa braucht, um nicht immer direkt auszuflippen. Beide wissen was sie aneinander haben und ihre Beziehung ist zum ersten Mal stabil, bis die große Familienlüge ans Tageslicht kommt. Nichts ist mehr wie gerade, alles wird auf den Kopf gestellt und Tessa weiß, das Hardin sie mehr braucht als alles andere. Nur kann sie ihn Retten, wenn er es selber nicht kann? Wird sie Kraft dafür aufbringen können? Oder ist es diesmal zu spät, die Wut einzudämmen? Wie weit ist Tessa bereit zu gehen, ohne sich selbst zu opfern? Lange habe ich auf den Abschlussband von dieser Liebesgeschichte gewartet und sehnsuchtsvoll habe ich angefangen zu lesen, um dann zu merken, dass das doch nicht ihr Ernst sein kann. Kurz um, ich bin enttäuscht, oder bin ich dem jetzt überdrüssig geworden. Bin ich aufgewacht und habe endlich erkannt, dass das doch nicht so toll ist? Hab ich endlich erkannt, wie viel schwachsinnige Stellen diese Geschichte hat? Wo ist der Zauber hingeflogen? Wer hat mir meine Verliebtheitsgefühle geklaut? Ich bin wirklich untröstlich enttäuscht. Nach Band drei dachte ich ja schon, es wird besser, beide haben jetzt ihren Punkt gefunden und es geht bergauf. Aber natürlich wäre das nicht die Geschichte von Tessa und Hardin, wie konnte ich da mal in Erwachsenenbahnen denken. Wir verfallen also wieder in alte Muster und geben uns dem ellenlangen Hin und Her wieder hin. Hardin will natürlich seinem Mädchen, sein verkorkstes Leben nicht antun und stößt sie wieder von sich und Tessa, zieht wiedermal einen Schlussstrich. Kommt euch bekannt vor? Mir auch. Ist nicht wirklich neu, genau! Es nervt, aber so was von! Wo ist die Entwicklung der Figuren? Das Neue schaffen, zusammen das Leben meistern, so was will Frau Todd anscheinend nicht schreiben. Das Schlimme ist aber für mich, es gab genügend Ansatzpunkte, die sie angefangen hatte, diese aber nicht weiterführte. Es muss immer das große Drama mit gebrochenen Herzen und kaputten Möbeln sein. Dabei hatten wir Erwachsene, die Mist gebaut hatten, Kinder, die darunter gelitten haben. Sprich, genug Stoff um wirklich einen klasse Abschluss hinzubekommen, aber nein, die Dramaqueen war am Werk. Ich weiß gar nicht so recht, was mich am meisten daran gestört hat, Tessas Sturkopf, oder Hardins Betteln. Die Entwicklung der beiden ist nicht wirklich zu lesen, Tessa will ihren Schlussstrich und Hardin kämpft um sie. Ich mag gar nicht so viel verraten und es fällt mir wirklich schwer, meinen Mund zu halten. Aber alles, was sie sich drei Bücher lang gewünscht hat, was Hardin ihr verwehrt hat und jetzt doch einsieht, dass es falsch war, will sie jetzt nicht mehr. Wir erleben einen totalen Wandel, einen Hardin der sich endlich helfen lassen will und sich traut, an eine Zukunft zu denken. Übrigens hat er mir in der ganzen Geschichte am besten gefallen und eine Tessa, die mich ehrlich gesagt mehr als genervt hat. So eine Trennung hat den beiden zwar schon gut getan, aber hier ist die Autorin wirklich durchgegangen. Sie hat den Mist endlos in die Länge gezogen und war dabei so konsequent! Sprich Tessa wollte nicht mit ihm zusammen sein, aber fürs Bett war er gut genug. Tja und dann muss man die Geschichte schnell zu Ende bringen und in den letzten 70 Seiten haut sie uns die Lebensgeschichte in Zeitraffer um die Ohren. Was bitte war das. Wo war die Romantik? Also ich habe nichts gespürt und das hat mich wirklich wirklich sehr traurig gemacht. Es mag ja sein, das es den meisten Lesern gefällt, aber ich fand diese Lösung schrecklich. Ein gemeinsamer Anfang hätte mir gereicht. Auch hier hat Anna Todd eine sehr schräge Vorstellung geboten. Für mich ein mehr, als unbefriedigender Abschluss und ich bin immer noch total perplex, wie wenig mir das Buch gefallen hat. Es gab zwar die ein oder andere Szene, die wirklich süß war, aber sie reichten für mich nicht aus. Es gab diese Fehler zwar schon immer, aber die Logik und auch ihre Schwerpunkte hat sie einfach nur zur Dramasteigerung gewählt und diesmal für mich einfach übertrieben. Die Lösung hat sie einfach mal fallen lassen, ist ja auch unwichtig und hat natürlich für alle ein typisches Amerikanisches kitschiges Ende gefunden. Ich bin also wirklich diesmal unglücklich und überlege die ganze Zeit, wie ich das mit den Punkten mache, wenn ich an den ersten Band denke, wie stark dieser war und ich verliebt und dann der ständige Abbau. Zuerst wollte ich die Reihe zusammennehmen und drei Punkte vergeben, aber das kann ich einfach nicht, dieser Band hat für mich nur zwei verdient und mehr nicht.

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Da ich es sehr schwer finde, bei einem Buch einer Reihe nicht zu spoilern, hier ein SPOILERALARM, alle, die nicht gespoilert werden möchten, sollten hier aufhören zu lesen. Inhaltlich geht es eigentlich genauso weiter wie vorher, Tessa und Hardin streiten sich, versöhnen sich, streiten sich, versöhnen sich nicht... Ziemlich viel Drama, Drama, Drama, und das Naivchen Tessa ging mir zwischenzeitlich schon echt auf den Keks. Plötzlich kommt Hardin auf die Idee, dass er ohne Tessa nicht kann (wer hätte es gedacht), und will sie heiraten, obwohl sie gerade eigentlich mal wieder nicht zusammen sind. Ein paar weitere dramatische Höhepunkte halten die Handlung am Laufen, im Grunde geht es aber nur darum, dass Hardin niemals wieder ohne Tessa leben möchte. Wie man vielleicht merkt, ging mir das ganze hin und her ganz schön auf den Geist. Während ich mich über Hardin und Tessa ganz schön geärgert habe, habe ich Landon immer weiter ins Herz geschlossen. Wenn es ein weiteres Buch, unabhängig von der Tessa-Hardin-Geschichte, über sein Liebesleben geben würde, würde ich mich darüber sehr freuen. Das Ende der vier Bände ist meiner Meinung nach zu kurz gekommen. Wäre es mehr von dem romantischen Ende gewesen und weniger Tessa-Hardin-Drama. wäre ich definitiv zufriedener gewesen. Auch diese ständigen Zeitsprünge am Ende (2 Jahre später, nochmal 2 Jahre später usw.) hätte es nicht gebraucht, wenn man einfach das Ende etwas ausführlicher gestaltet hätte und dafür das Hin und Her verkürzt hätte. Insgesamt halte ich dieses Buch nicht für einen würdigen Abschluss der Reihe. Ich bin eigentlich froh, dass es keinen fünften Band mehr gibt, nochmehr Drama würde ich nicht ertragen. Das erste Buch ist meiner Meinung nach das beste der Reihe, da es dort noch eine wirkliche Handlung gab und nicht nur Drama.

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Wirklich schade...

Von: Lisa

01.09.2015

Ich habe soeben Teil 4 - After forever - fertig gelesen und muss sagen, ich bin total enttäuscht. Im Gegensatz zu Band 1-3, die wirklich absolut phantastisch und unheimlich fesselnd sind, beginnt das 4. Buch zwar ebenso spannend, wird dann aber immer enttäuschender und oberflächiger. Hier geht es fast nur noch um die immer länger werdende Trennung der beiden, obwohl sie sich beide längst weiterentwickelt und sich ihre Fehler eingestanden und größtenteils verziehen haben. Dass sie am Ende trotzdem zusammen kommen und auch Kinder bekommen, ist natürlich einfach phantastisch, aber dass das dann nur noch in kurzen Abhandlungen über so viele Jahre verteilt erzählt wird, hat mich echt enttäuscht. Ich hätte auch das gerne miterlebt. Außerdem fand ich, dass dies sehr 'emotionslos ' beschrieben wurde, während bis dahin alles sehr detailliert und 'emotionsgeladen' erzählt wurde. Ebenso wurden die restlichen Charakteren nicht mehr wirklich erwähnt oder was aus ihnen wurde. Wirklich sehr schade ... Ich werde sicherlich Teil 1-3 wieder lesen, aber den Rest denke ich mir dann, glaube ich, lieber selber.

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Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern … Meine Meinung " 'Männer sind Arschlöcher' [...] 'Aber mal ehrlich, Frauen sind es auch. Es kann also nur funktionieren, wenn du ein Arschloch findest, mit dem klarkommst. Eines das dir hilft, dass du selbst ein weniger großes Arschloch bist.' " S. 302 Geschichte & Umsetzung Mit "After Forever" sollte die ewige Hass-Liebe von Tessa und Hardin endlich das lang ersehnte Happy End finden. Auch wenn sie ihr Happy End - in welcher Form auch immer - bekamen, gefiel mir der Abschlussband gar nicht. Für mich haperte es diesmal ganz klar an der Umsetzung. Anstatt sie die Krise um Hardins wahren Vater, der am Ende vom dritten Teil zum Vorschein kam, gemeinsam meistern, trennen sich Tessa und Hardin zu Beginn des Buches mal wieder. Die wievielte Trennung das nun war kann ich nicht sagen - ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Anstatt die Autorin die Handlung mit Hardings Vater weiterverfolgt, fängt Anna Todd noch 5 weitere Handlungsstränge an und bringt unnötig dramatische Schicksale in die Geschichte ein. Und anstatt sie es irgendwie hinbiegt, dass Tessa und Hardin sich endlich mal einig werden, dürfen wir 500 Seiten lesen, wie der eine kämpft, während der andere stur bleibt. Was mich bisher nicht gestört hat, da ich immer wenigstens irgendeine Entwicklung sehen konnte, nervte mich diesmal nur. Ich hatte das Gefühl ich trete auf der Stelle, nichts bewegte sich vorwärts. Und nach 520 Seiten sah es immer noch nicht gut aus für Tessa und Hardin. Und dann, als endlich eine positive Richtung in Sicht war und ich das perfekte Ende, wofür ich insgesamt 2.976 Seiten gelesen habe, nun so nahe war, handelt es die Autorin mit extremen Zeitsprüngen und vielen Auslassungen ab, so als wäre ihr gerade eingefallen, dass sie mal fertig werden müsste? Enttäuschend! Charaktere Ohne zu viel verraten zu wollen und ohne zu viel auf die Charaktere eingehen zu wollen, findet in der Handlung ab einem bestimmten Zeitpunkt ein Rollenwechsel statt. Hardin fällt zu Beginn in seine alten Muster zurück, die der Leser nun schon seit drei Bänden kennt. Und ich fragte mich, warum er offenbar doch nichts dazulernt? Ja, der Junge braucht ganz eindeutig professionelle Hilfe, denn Selbstheilung funktioniert hier schon lange nicht mehr. Am Ende des Buches hat er dann aber wohl die beste Entwicklung durchgemacht, denn er lernt vieles dazu, und beginnt nicht mehr alles und jeden für sein Leben und seine Fehler verantwortlich zu machen. Tessa hatte in diesem Band einiges durchzustehen und nichts davon war auch annähernd positiv. Das schlägt sich auch auf ihren Charakter nieder, denn mittlerweile ist sie einfach kraftlos und von der doch sehr anstrengenden Beziehung mit Hardin gezeichnet. Eine Weile konnte ich ihre hier fast schon depressive Haltung verstehen, aber es dauerte ein bisschen zu lange, bis sie sich wieder aufrappelte. Hardin gibt sich hier sehr viel Mühe, um die Beziehung zu retten, aber Tessa hatte immer wieder Reaktionen auf Lager, die ich einfach nachvollziehen konnte. Zum Ende findet sie allerdings wieder ein Stück zu sich selbst zurück und wirkt dann tatsächlich auch endlich mal richtig glücklich. Alle anderen Charaktere, die hier eine Kernrolle spielen sollten, wie Hardins Mutter und seine Väter, werden ganz oft einfach ausgeblendet und spielen leider eine ziemliche Nebenrolle. Schreibstil Ja, der Schreibstil. Er ist nicht sonderlich kompliziert, aber wirksam. Auch der vierte Teil lässt sich gewohnt schnell lesen, Gedanken und Gefühle durch wieder wechselnde Sicht kommen erneut gut zum Vorschein. Die Erotik nimmt nur noch eine eher kleine Rolle ein. Wahrscheinlich hatte Anna Todd in den Vorgängerbänden dazu schon alles geschrieben und ich bin ihr dankbar, dass sich nicht mit Wiederholungen aufgehalten hat. Abschlusswort Mit "After Forever" hat die Hass-Liebe von Tessa und Hardin endlich ihr Happy End gefunden, auch wenn der Weg dahin nicht immer leicht war. Leider hat mir aber diesmal diese Sogkraft, die ich in den Vorgängerbänden gespürt habe, gefehlt. Auch war ich mit der Umsetzung des Buches nicht zufrieden. Zu oft hatte ich das Gefühl auf der Stelle stehen zu bleiben, zu oft war ich davon einfach nur genervt. Zu oft wollte ich die Charaktere schütteln und sie anflehen, es wenigstens diesmal richtig zu machen. Zu sehr, war ich von dem schnell abgehandelten Ende enttäuscht. Gesamt gesehen, mochte ich die Reihe, als Einzelband betrachtet fand ich "After Forever" als krönenden Abschlussband aber leider überhaupt nicht gelungen.

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