Leserstimmen zu
After forever

Anna Todd

After (4)

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After forever

Von: Christina

20.10.2018

Auf der einen Seite war das Buch das beste, aber auch das schlechteste von der After Reihe … Ich fand es so traurig, was passiert ist und gleichzeitig haben mir die Zeitsprünge überhaupt nicht gefallen, ich hätte mir gewünscht, dass nach den ganzen schlechten Ereignissen zwischen Tessa und Hardin zum Ende mal die guten Seiten gezeigt werden, aber davon hat man nicht viel gehabt. Zur ganzen After-Reihe kann ich nur sagen, dass sie einen in eine andere Welt bringt und trotzdem zeigt, wie das reale Leben mit einem spielt und dass es gut ist, mal glücklich zu sein, man aber auch die schlechten Zeiten überstehen kann.

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Inhalt: Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern … Design: Klassisch AFTER. Diesmal in hellblau. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit extremen Handlungen von Hardin. Für mein Gefühl sind das die heftigsten Dinge, die er Tessa bisher angetan hat. Nicht schön! So würde ich nicht mit mir umgehen lassen. Gleichzeitig wirft ein Todesfall die Protagonisten total aus der Bahn. Diese Ereignisse und deren Folgen daraus haben mich doch berührt. Dramatische Entwicklungen vollziehen sich. Tessa kann und will nicht mehr. Hardin fängt endlich an und lässt sich helfen. Für meinen Eindruck ist dies der Band mit dem wenigsten Sexaufkommen. Aber es passt zur Entwicklung der Geschichte. Hardin erkennt endlich, dass er ohne Tessa nicht sein kann und kämpft um sie. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit hält er um ihre Hand an. Doch Tessa hat macht es spannend. Der Leser kann sich nicht sicher sein wie das Buch ausgehen wird. Gegen Ende gibt es mehrere kürzere Kapitel mit vielen Zeitsprüngen dazwischen. Es werden dem Leser neue Informationen an den Kopf geworfen die wichtig sind, die aber nicht genauer und ausführlicher beschrieben werden. Schade! Hier sind einige Szenen und Ereignisse dabei, auf die ich spannend gefunden hätte. Auf jeden Fall hat mich das Ende nicht richtig überzeugt, aber es ist okay. Für mich hätten Band 3+ 4 gereicht, Band 1 + 2 könnten ruhig wegfallen. Fazit: Ein Abschluss, und doch auch wieder keiner. Ein paar Fragen bleiben offen, die die Autorin aber sicher in den kommenden Bänden klären wird. Diese erzählen dann unter anderem die gleiche Geschichte aus der Sicht einer anderen Person. Tessa und Hardin werden erwachsen und wachsen auch im geistigen Sinne und in ihrer Persönlichkeit. Das finde ich gut. Ich vergebe 3 Sterne, da es immer der gleiche Aufwasch in immer heftigerer Form ist, der leicht abgewandelt wieder aufgekocht wird.

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Ich muss zugeben, dass ich nicht oft zu Büchern greife. Dieses Buch hat mir – wie es der Zufall wollte – mein Freund ausgesucht. Das erste Buch habe ich aufgesaugt und habe Tränen vergossen, weil es mich so unglaublich in den Bann gezogen hat. Ich war hautnah dabei und fühlte unglaublich mit. Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch und diese Reihe hat mich so gepackt, und ich habe 4 Bücher lang auf ein Ende gehofft, dass dem Schmerz und jahrelangen Kampf Hardins gerecht wird. Ich habe es so sehr für ihn gehofft. Doch das Ende hat mich zum Weinen gebracht, weil es nicht das Ende ist, dass Hardin verdient hat. Tessa wurde von Kapitel zu Kapitel unausstehlicher und hat auf Hardins Gefühle keine Rücksicht genommen. Mir ist bewusst, dass man über die Zeit nach Tessas Entscheidung (die viel zu spontan und herzlos geäußert wurde) nicht noch ein Buch schreiben kann, dennoch waren die Jahressprünge unglaublich enttäuschend ... Ich wusste ganz genau, was in diesem ,,neuen" Zeitraum passieren würde. Nicht falsch verstehen, ich liebe diese Reihe, das Ende jedoch, hat mich jetzt aber doch zum Nachdenken gebracht...

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♥Schreibstil Der Schreibstil hört sich als Hörbuch sehr gut an und man sieht die Personen schon vor sich. Er ist flüssig, auch wenn die Protagonisten sehr oft ihre Meinung ändern und das verwirrt dann auch oft. Auch das Gefühl, dass Anna keine Lust mehr hatte weitere Teile zu schreiben merkt man an den Sprüngen der Jahre. Aber dazu mehr in meiner Meinung. ♥Meine Meinung Es ist ein Hörbuch mit einer Geschichte über Tessa und Hardin und ihre Familien und Freunde. Eben ein typischer amerikanischer Jugendroman. Für ein Publikum von jüngerem Alter eher geeignet, da es definitiv in YA! fällt. Allerdings gibt es in dem Genre auch Bücher, die auch für ältere geeignet sind. Dieses hier meiner Meinung nach eher nicht. Ich liebe Hörbücher und ich war gespannt auf die Stimmen und ob diese authentisch sind. Bei der weiblichen Stimme klappt das hervorragend. Sie ist perfekt für Tessa. Denn auch hier wird mit den Stimmen hin und her gesprungen. Was Tessa denkt und fühlt wird von Nicole Engeln gesprochen und Hardin wird von Martin Bross gesprochen, der wie ich finde das ganze ziemlich emotionslos vorliest.Teilweise hört man mal eine Änderung der Stimmlage heraus, aber meistens kommt es mir so vor, als wenn er einfach nur vom Buch abliest, was das Hörvergnügen dann doch sehr einschränkt. Was ich dann sehr schade finde. Auch die enormen Zeitsprünge finde ich nicht sehr schön. Da hatte ich das Gefühl die Autorin wollte keinen nächsten Teil mehr schreiben und ha damit versucht alles noch irgendwie unterzubringen. Wer die After-Reihe liebt, wird diesen Teil auch mögen. Den Hype allerdings kann ich absolut nicht nachvollziehen, da die Geschichte um Tessa und Hardin keine wirkliche Tiefe hat. ♥Fazit Ein durchaus zu empfehlendes Hörbuch, wenn ich auch im nach hinein eher zum Buch tendieren würde. Allerdings eher für die Jugend eine Buchreihe, die sich mit Tessa und Hardin eher in der heutigen Zeit identifizieren können.

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Die volle Rezension hier: https://lisaroundtheglobe.wordpress.com/2016/04/19/after-forever/ Kurze Inhaltsangabe: Die Vorfälle in London machen Hardin schwer zu schaffen und er erleidet einen Rückfall: Alkohol, Drogen, Hass auf seine Familie und sein verkorkstes Leben. Er isoliert sich erneut von Tessa und schickt sie ohne ihn zurück nach Amerika. Sie ist verzweifelt und versteht endlich, dass sie ihm nicht helfen kann, wenn er sich nicht ändern möchte. So traurig sie darüber ist, zieht sie für sich einen Schlussstrich, kauft ein neues Handy und bleibt so zunächst für ihn unerreichbar. Als sie jedoch ihre Sachen aus der gemeinsamen Wohnung holen möchte, um zu ihrer Mutter zu ziehen, findet sie die Leiche ihres Vaters im Badezimmer, das Gesicht weiß, eine Nadel noch immer im Arm steckend. Tessa erleidet einen Schock und ist erfüllt von einer leeren Taubheit, die sämtliche Emotionen erstickt. Zum Glück ruft ihr Freund Landon Hardin an, um ihn um Hilfe zu bitten. Er ist der Einzige, der zu ihr durchdringt, aber leider nicht so, wie er gehofft hatte. Statt sich über seinen Besuch zu freuen, beginnt Tessa zu schreien und weist ihn mehrmals ab. Sie beschließen zunächst getrennt zu bleiben um ihr Leben in den Griff zu bekommen. Vor allem Tessa möchte sich nun um sich selbst kümmern und ihre Träume verwirklichen, anderswo. Deshalb zieht sie nach New York. Sie lernt ihr Leben zu leben ohne alles ins kleinste Detail zu planen und wird selbstbewusster, während Hardin seine Familienbande stärkt und an sich arbeitet, um für Tessa ein besserer Mann zu werden. Eines Wochenendes besucht er Landon und sie in New York und ihre Liebe entflammt erneut. Tessa ist sich unsicher, weil ihr der Abstand sichtlich guttat, aber sie hatte ihn so sehr vermisst, dass sie nicht anders kann, als sich auf ihn einzulassen. Und dann entdeckt sie das Buch – sein Buch: After – Danach. Und alles zerbricht – schon wieder. Charaktere: Tessa durchlebt in diesem Band gefühlte 100 Leben! Sie muss mit der Abweisung Hardins, dem Verlust ihres Vaters und der Tatsache, dass sie vermutlich keine Kinder bekommen kann, klarkommen. Und das meiste eben ohne Hardin. Sie begreift, dass ihre Beziehung in diesem Stadium ungesund ist und, dass sie Hardin und sich selbst zu Liebe den Schlussstrich ziehen muss. Sie müssen sich erst selbst finden bevor sie miteinander glücklich sein können. Hardin hat sich unglaublich verändert. Von Tessa wurde der Bad Guy, der unausstehliche, unbeständige Fiesling, der er anfangs war (und der auch ab und an immer noch durchsickert), gezähmt. Er ist sich nun sicher: Er will sie heiraten, er will Kinder mit ihr. Er will das volle Programm! Blöd nur, dass es nun zu spät ist und Tessa sich nicht mehr herumschubsen lässt wie ein Punching Ball. Hardin merkt, dass er sich nicht nur für Tessa, sondern auch für seine Familie und sich selbst ändern muss, besucht regelmäßig einen Psychiater und hört mit dem exzessivem Trinken auf. Er macht einen 180°-Wechsel, der trotzdem authentisch ist und gut zu ihm passt. Meine Meinung: Die Charaktere entwickeln sich in diesem Band sehr viel weiter, was gut und nachvollziehbar ist. Ganz fürchterlich enttäuscht war ich jedoch von den vielen Zeitsprüngen in der zweiten Hälfte des Buches. Der erste – von ihrer Trennung zu Hardins Examensfeier – war noch schön eingebaut, die zeitlichen Abstände noch authentisch. Wenn Todd hier angeknüpft und die Geschichte dem ein oder anderen Ende zugewandt hätte, wäre ich froh gewesen. Stattdessen gab es einen erneuten und noch einen und noch einen großen Zeitsprung. Riesige Zeitsprünge, in denen die beiden sich immer mal wieder sehen und immer wieder gemeinsam im Bett landen – und niemals mit jemand anderem zusammen sind. Das war für mich einfach nicht glaubhaft. Dass keiner von beiden versuchte den anderen zu “vergessen” und darüber hinwegkam. Ein Zeitsprung wäre dann vertretbar gewesen, wenn beide ihr Leben unabhängig voneinander fortgeführt und sich eines Tages wieder getroffen hätten (vielleicht bereits verheiratet oder zumindest vergeben) und dann festgestellt hätten, dass ihnen der andere im Leben fehlt. Romantisches Ende – Juhu! So wurde die Geschichte etwas abstrus für mich. Natürlich kommt es zu dem Ende, dass sich der Leser die ganze Zeit über wünscht. Aber ich hätte die Geschichte vielleicht beendet, als Tessa und Hardin noch jünger waren. Ich hatte gegen Ende das Gefühl die beiden Charaktere überhaupt nicht mehr zu kennen, weil sie sich dann doch rasant verändert haben – rasant im Buch. Gesehen auf die Zeit, die zwischen den einzelnen Passagen vergeht, ist es nur natürlich, dass Menschen sich verändern. Diese Zeitsprünge passten einfach nicht zu der sonst so detaillierten Reihe, die jede Minute, jedes Gefühl vermittelte und dem Leser so das Gefühl gab, direkt dabei zu sein.

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Spannung mit Hindernissen...

Von: Nica0612

30.11.2015

Grundsätzlich hat mir die Gestaltung der Buchrücken sehr gut gefallen und trugen eindeutig zur Kaufentscheidung bei. Die Charaktere finde ich persönlich nicht ausreichend genug beschrieben (Ja, es gibt durchaus Leute die nicht sofort an One Direction denken würden...). Weder Hardin noch Tessa hatten nach dem ersten Roman ein Gesicht für mich und das hielt sich dann auch durch die gesamte Reihe. Dafür wird immer und immer wieder, sehr ausschweifend über körperliche Attribute berichtet und die "schwarze Tinte" beschrieben. Nach dem dritten Buch hat wahrscheinlich auch der unaufmerksamste Leser es begriffen... Die Story an sich ist eine mal mehr mal weniger erfrischende Mischung aus neuen Einflüssen und ganz klaren Parallelen zu anderen gut bekannten Büchern, mit dem Unterschied, dass Tessas Naivität wohl kaum zu übertreffen ist. Sie übernachtet das erste Mal bei Hardin und ihr erster Gedanke ist, dass sie keine Zahnseide eingepackt hat??? Überrascht war ich dann jedoch im zweiten und dritten Band, dass sie tatsächlich eine Meinung und Rückrat entwickelt hat. Glücklicherweise wurde mit jedem Buch dann auch das pubertäre Geplänkel der beiden weniger... Ich bin selbst noch unter 30 und musste wirklich regelmäßig überlegen, ob ich weiterlese oder nicht. Bei Twilight oder SoG gibt es Konfliktsituationen, die deutlich erwachsener gelöst wurden. Für meinen Geschmack war es an der einen oder anderen Stelle einfach ein bisschen zu viel Drama. Am Ende des Tages habe ich, wie der Großteil der Leser(innen) auch, die Bücher verschlungen und das Wachstum und den Wandel zwischen Tessa und Hardin genossen, hätte mir jedoch zwischendurch mehr Ernsthaftigkeit gewünscht. Das Ende hat mich leider nicht überzeugt... Über 3 1/2 Bücher hinweg wird die Geschichte von knapp einem Jahr wiedergegeben und dann wird auf den letzten paar Seiten durch die restliche Geschichte galoppiert, ohne das der Leser noch einen Eindruck über die Ü-30iger Varianten von Tessa und Hardin erhält.

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Meine Meinung: Tessas und Hardins Verbindung zueinander ist stärker als niemals zuvor. Die beiden scheinen endlich das gefunden zu haben, was beiden jahrelang gefehlt hat. Doch natürlich bleibt auch das nicht lange so. Wie auch in den ersten 3 Teilen zuvor, wendet sich auch hier das Blatt schlagartig und ich war wirklich mehr als schockiert. Das was nun passiert *Achtung Spoiler* ist wirklich hart an der Grenze. Hardins Leben verändert sich nicht nur, sondern lässt alles in sich zusammen brechen. Wer hätte gedacht, das sein Leben auf einer Lüge basiert und erst jetzt alles ans Licht gerät. Zwar hat er Tessa an seiner Seite, doch stößt diese im Rausch des Alkohols von sich. Wir bekommen wieder den alten Hardin zu Gesicht, was mich sehr enttäuscht hat. Noch im dritten Teil bin ich davon ausgegangen, dass er sich verändert hat und die Liebe zu Tessa alles überwiegt, doch so schnell kann man sich auch täuschen. So nahtlos auch der dritte Teil in diesen übergeht, findet er keinen schönen Anfang. *Achtung Spoiler* Erneut geht die Beziehung zwischen Hardin und Tessa in die Brüche und diesmal scheint es endgültig zu sein. Tessa ist zutiefst verletzt von Hardin und will nichts mehr von Hardin wissen, als dieser versucht seinen letzten großen Fehler zu entschuldigen. Zwar hat man schon im dritten Teil Hardins Veränderungen stark bemerkt, aber in diesem Teil rückt dies mehr und mehr in den Vordergrund. Einerseits fand ich den ganzen Mittelteil diesen Bands relativ unnötig, dennoch konnte man jetzt endgültig Hardin auf den Punkt genau verstehen. Schlichtweg, war das dass beste an dem Teil. Was Tessa anging, ging mir jede Sichtweise von ihr nur noch mehr auf die Nerven. Anna Todd hat wirklich einen Protagonist erschaffen, den ich nicht im geringsten leiden konnte. Sie hat zwar einen Charakter erschaffen, wie er auch in der Realität auftaucht, aber das hat mir überhaupt nicht gefallen. Hardin der mir am Anfang nicht so gefallen hat, hat sich mit jedem Teil mehr in mein Herz geschlichen. Auch ein "schlechter" Mensch kann sich zum positiven wenden. Während wir von der Autorin (vielleicht hab auch nur ich so empfunden), immer wieder Hoffnung gemacht bekommen haben, das die beiden doch wieder zusammen finden, wurden wir (ich) doch wieder enttäuscht. Am schlimmsten fand ich es, das dass Buch zum Ende hin nur noch Zeitsprünge gemacht hat. Dies hätte man sich theoretisch auch sparen können, da es lange keine gemeinsame Story zwischen Tess und Hardin gab. Erst bevor das Buch vollends zu Ende war und schon zig von Jahren vergangen waren, erfahren wie was aus beider Leben geworden ist. Ein ziemliches schwaches Ende und für mich somit auch der schwächste Teil der ganzen Reihe. 3 von 5 Sternen

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Anna Todd hat mit der vierteiligen AFTER-Reihe eine Liebesgeschichte geschrieben, die extrem polarisiert. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Auch ich habe, nach anfänglicher Skepsis, die Bücher nahezu verschlungen und bin dieser Geschichte schnell verfallen. Doch je weiter sie fortschritt, umso langatmiger wurde sie. Das anfänglich chaotische aber sympathische Liebeswirrwarr verwandelt sich durch viele Wiederholungen in ein groß angelegtes, scheinbar endloses Drama. Rückblickend würde ich sagen, dass der Umfang der gesamten Story mit vier Bänden einfach zu groß ist. In diesem finalen Band setzt sich die Spannung, die der Cliffhanger von Band 3 hinterlassen hat, fort und nach wenigen Seiten hatte mich der Hessa-typische Sog erneut erfasst. Auch wenn Tessas Selbstmitleid, ihre Unsicherheit und ihr übertrieben selbstloses Verhalten beinahe unerträglich, und Hardins Wutausbrüche mit der Zeit ziemlich anstrengend werden, sind es gerade diese Extremen, die die klischeebeladenen Charaktere so liebenswert machen. Umso unpassender fand ich Hardins plötzliche „Verwandlung“, die von den Beweggründen her zwar nachvollziehbar, für mein Gefühl aber viel zu abrupt war. Ziemlich unglücklich bin ich jedoch mit dem eigentlichen Ende. Die gesamte Lesezeit über holt Anna Todd extrem weit aus, wiederholt und erörtert jede Szene bis ins kleinste Detail. Dass sie dann einen Zeitraum von ungefähr 20 (!) Jahren durch einen verhältnismäßig viel zu kurzen Abspann jagt, passt überhaupt nicht zum eigentlichen Tempo der Story und hinterlässt, abgesehen von einigen offenen Fragen, bei mir einen bitteren Nachgeschmack. Mir persönlich wäre ein klarer Cut, anstelle dieses viel zu romantischen Happy Ends, lieber gewesen. ### Fazit ### Ich mag Tessa und Hardin, keine Frage, doch dieses Finale wurde meinen Erwartungen nicht gerecht. Viel zu glatt, viel zu perfekt und viel zu romantisch – das passt für mich leider überhaupt nicht zum explosiven On-Off-Liebespaar.

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