Leserstimmen zu
After forever

Anna Todd

After (4)

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Paperback
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Im Februar habe ich den dritten Band der Reihe gelesen und muss gestehen, dass mir die Reihe immer weniger gefällt. Mittlerweile kann ich den Hype um die Bücher auch schon gar nicht mehr verstehen. Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte nur in die Länge gezogen wird und das ständige On und Off ertrage ich nicht länger. Zum Glück ist nach diesem Band die Geschichte von Tessa und Hardin endlich zu Ende. Das Cover finde ich auch beim vierten Band wieder richtig schön gestaltet. Für das Genre ist es zwar sehr schlicht gehalten, aber das verschnörkelte Muster macht es trotzdem wieder zu einem Eyecatcher. Was mich der Inhalt des Buches leider wieder nicht überzeugen konnte, habt es das Cover mühelos geschafft. Der Schreibstil von Anna Todd gefiel mir leider auch in diesem Band eher weniger. Er ist immer noch sehr einfach gehalten und wenig anspruchsvoll. Ich war vom Inhalt kaum gefesselt und der Schreibstil hat mich auch nicht sonderlich angesprochen. Dementsprechend froh war ich, als ich die letzte Seite aufgeschlagen habe. Geschrieben wurde wieder aus der Sicht der beiden Protagonisten Tessa und Hardin. Leider hat mir auch der vierte Band der Reihe nicht sonderlich gefallen. Das Buch geht genau dort weiter wo es endete. Leider ebenso die Probleme und alte Verhaltensmuster. Hardin verfällt schon wieder dem Alkohol und Tessa versucht Hardin zu ändern bzw. gibt es schließlich doch wieder auf. Die beiden gehen mir nur noch auf die Nerven und ich habe schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Man erfährt ein bisschen mehr über die Vergangenheit von Hardins Eltern, was ich doch etwas interessanter fand, aber da das vielleicht 30 Seiten von über 500 ausgemacht haben, hat dies das Buch nicht unbedingt viel aufgewertet. Auch wurde das Ende viel zu schnell abgehandelt. Da schreibt die Autorin vorher ganze Romane über die Charaktere und dann wird das Ende in nicht mal 20 Seiten abgehandelt. Ist das ihr Ernst? Der Ausgang des Endes hat mir sehr gefallen, aber der Weg dorthin hat mir fast alle Nerven geraubt. Für mich wird die Reihe mit diesem Band zu Ende sein und ich denke, dass die Autorin ihren Weg gehen wird und vielleicht finde ich ja eine andere Reihe oder ein anderes Buch von ihr unabhängig der After Reihe besser. Auch der vierte Band der After Reihe von Anna Todd konnte mich leider nicht begeistern. Die Charaktere waren mir wieder zu nervig und seitenlang haben sie wieder gebraucht um sich darüber klar zu werden, wie sie weiter machen wollen. Überraschenderweise wurde das Ende im Gegensatz zu den Büchern der ganzen Reihe ziemlich schnell abgehandelt. Vorher ganze Romane über zwei Charaktere und dann so ein schnelles Ende? Ich bin sehr froh darüber, dass für mich die Reihe nun zu Ende sein wird.

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Bis jetzt habe ich 5 Teile des Buches gelesen. Ich finde es atemberaubend, dass meine Gedanken hauptsächlich bei dem Buch und bei der Geschichte von Hessa sind. Ich habe schon öfter einfach mal Tränen geweint, weil ich so mitgefühlt habe. Ich liebe das Buch! Die weiteren 3 Teile werde ich mit Sicherheit auch noch lesen!

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Ich habe diese Buchreihe so schnell verschlungen wie noch keine. Ich war begeistert von den Charakteren und habe von der ersten Seite an mitgefiebert! Man kann es gar nicht verhindern, sich mitreißen zu lassen. Man möchte immer weiter und weiter lesen und wissen was als nächstes passiert. Ich liebe den Schreibstil von Anna Todd! Es geht einfach so rasch und leicht zu lesen wie kein anderes Buch. Normalerweise mag ich es nicht, wenn jede kleinste Kleinigkeit beschrieben wird, aber nicht bei diesem Buch! Ich habe es geliebt! Und dann hatte ich nur noch ungefähr 100 Seiten zu lesen und dachte mir: "Wie soll da jetzt noch ein ausführliches Happy End beschrieben werden?" Die Antwort war leider gar nicht! Auf einmal wurden Hardin und Tessa auseinander gerissen über Jahre. Ich war schockiert über diese Wendung! Er hatte sich für sie geändert, er wollte sie heiraten und eine Familie mit ihr haben, wie sie es immer wollte!! Aber nein, sie wollte auf einmal nicht mehr und hat ihn einfach wieder verlassen! Und dann auf den letzten Seiten waren einfach nur noch mehrere Zeitsprünge eingebaut die alles nur noch sehr oberflächlich beschrieben haben.... ich dachte ich spinne! Jedes Buch hatte so viele Seiten und dieses nicht mal annähernd so viele. Wo war das Problem noch 200-300 Seiten mehr zu schreiben und uns ein wundervolles, ausführliches Ende zu schenken, das sich jeder Leser gewünscht hat? Es wäre so interessant gewesen zu erfahren wie Hardin sich gefühlt hat als er endlich Vater wurde. Wie er sich als Vater zurechtfand. Oder ob die beiden doch noch geheiratet haben. Ich fand das Ende leider sehr kurz und ich bin richtig traurig, dass ich so vieles nicht mehr erfahren habe, was mich interessiert hätte. Trotzdem ist diese Buchreihe die beste die ich je gelesen habe! Nur leider nicht mit einem Ende mit dem ich gerechnet hätte...

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Ein grandioses und völlig unerwartetes Ende! Der 4. Band ist in keiner Weise das, was ich erwartet habe. Er übertrifft alle meine Erwartungen. Bisher war es ja immer so, dass in den bisherigen Bänden Hardin und Tessa sich immer im Kreis gedreht haben und sich nur gestritten haben, was meiner Meinung sehr zum Nachteil des Lesers war. Denn irgendwann hatte man die ganze Streiterei auch satt, so ging es mir auf jeden Fall. Nun aber merkt Tessa das endlich auch und man spürt richtig, wie sie an der Beziehung zu Hardin zugrunde geht, weil sie sich aufopfert. Man merkt, wie sie und Hardin sich verändern. Durch den Wechsel der Perspektiven erfährt man viel mehr, was in den Köpfen der beiden Protagonisten vor sich geht. Es ist verblüffend, wie Anna Todd mit den Charakteren in diesem Band spielt. Ich wette, es gibt keinen, der dieses Ende hat kommen sehen. Trotzdem wirkt das Ende nicht gezwungen oder total abstrus. Während des Lesens erscheint es einem, als sei es die einzige logische Schlussfolgerung. Ich war wirklich überrascht und verblüfft! Der Schreibstile von Anna Todd hat sich in diesem Band auch sehr verändert, ins positive. Der Band liest sich immer noch flüssig und sehr schön, aber es wirkt professioneller. Als seien während des Schreibens nicht nur Tessa und Hardin über sich hinaus gewachsen, sondern auch die Autorin. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich erstmal sprachlos... Ich glaube gerade dadurch, dass die Bücher sehr umfangreich sind und Anna Todd sehr viele Streitereien beschrieben hat, verinnerlichte der Leser die Schemen und Abläufe der Streitereien und man wusste genau, wie Tessa und Hardin ticken... Besonders Landon hat mich überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass er so mit Tessa reden würde, aber andererseits hat Hardin viel gelernt. Vor allem sich selber zu kontrollieren. Die Popcorn hat mal geschrieben:" Aus dem Weg, Edward Cullen! Beiseite, Christian Grey! Jetzt kommt Hardin Scott - die schärfste Buchfigur aller Zeiten!" Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Nicht unbedingt, wie ihr denkt... Klar, irgendwie ist Hardin Schott heiß, aber das sind Bad Boys immer. Viel schärfer macht ihn seine Liebe zu Tessa. Sie ist alles was er will, lernt sich selber zu kontrollieren und mit ihr umzugehen. Er entwickelt sich und das verdient aus meiner Sicht viel mehr Respekt! Das Buch "After Forever" von Anna Todd hat volle 5 von 5 Punkten verdient. Es ist atemberaubend! Definitiv ein Jahreshighlight von mir! Unbeschreiblich! Ein Muss!

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Die volle Rezension hier: https://lisaroundtheglobe.wordpress.com/2016/04/19/after-forever/ Kurze Inhaltsangabe: Die Vorfälle in London machen Hardin schwer zu schaffen und er erleidet einen Rückfall: Alkohol, Drogen, Hass auf seine Familie und sein verkorkstes Leben. Er isoliert sich erneut von Tessa und schickt sie ohne ihn zurück nach Amerika. Sie ist verzweifelt und versteht endlich, dass sie ihm nicht helfen kann, wenn er sich nicht ändern möchte. So traurig sie darüber ist, zieht sie für sich einen Schlussstrich, kauft ein neues Handy und bleibt so zunächst für ihn unerreichbar. Als sie jedoch ihre Sachen aus der gemeinsamen Wohnung holen möchte, um zu ihrer Mutter zu ziehen, findet sie die Leiche ihres Vaters im Badezimmer, das Gesicht weiß, eine Nadel noch immer im Arm steckend. Tessa erleidet einen Schock und ist erfüllt von einer leeren Taubheit, die sämtliche Emotionen erstickt. Zum Glück ruft ihr Freund Landon Hardin an, um ihn um Hilfe zu bitten. Er ist der Einzige, der zu ihr durchdringt, aber leider nicht so, wie er gehofft hatte. Statt sich über seinen Besuch zu freuen, beginnt Tessa zu schreien und weist ihn mehrmals ab. Sie beschließen zunächst getrennt zu bleiben um ihr Leben in den Griff zu bekommen. Vor allem Tessa möchte sich nun um sich selbst kümmern und ihre Träume verwirklichen, anderswo. Deshalb zieht sie nach New York. Sie lernt ihr Leben zu leben ohne alles ins kleinste Detail zu planen und wird selbstbewusster, während Hardin seine Familienbande stärkt und an sich arbeitet, um für Tessa ein besserer Mann zu werden. Eines Wochenendes besucht er Landon und sie in New York und ihre Liebe entflammt erneut. Tessa ist sich unsicher, weil ihr der Abstand sichtlich guttat, aber sie hatte ihn so sehr vermisst, dass sie nicht anders kann, als sich auf ihn einzulassen. Und dann entdeckt sie das Buch – sein Buch: After – Danach. Und alles zerbricht – schon wieder. Charaktere: Tessa durchlebt in diesem Band gefühlte 100 Leben! Sie muss mit der Abweisung Hardins, dem Verlust ihres Vaters und der Tatsache, dass sie vermutlich keine Kinder bekommen kann, klarkommen. Und das meiste eben ohne Hardin. Sie begreift, dass ihre Beziehung in diesem Stadium ungesund ist und, dass sie Hardin und sich selbst zu Liebe den Schlussstrich ziehen muss. Sie müssen sich erst selbst finden bevor sie miteinander glücklich sein können. Hardin hat sich unglaublich verändert. Von Tessa wurde der Bad Guy, der unausstehliche, unbeständige Fiesling, der er anfangs war (und der auch ab und an immer noch durchsickert), gezähmt. Er ist sich nun sicher: Er will sie heiraten, er will Kinder mit ihr. Er will das volle Programm! Blöd nur, dass es nun zu spät ist und Tessa sich nicht mehr herumschubsen lässt wie ein Punching Ball. Hardin merkt, dass er sich nicht nur für Tessa, sondern auch für seine Familie und sich selbst ändern muss, besucht regelmäßig einen Psychiater und hört mit dem exzessivem Trinken auf. Er macht einen 180°-Wechsel, der trotzdem authentisch ist und gut zu ihm passt. Meine Meinung: Die Charaktere entwickeln sich in diesem Band sehr viel weiter, was gut und nachvollziehbar ist. Ganz fürchterlich enttäuscht war ich jedoch von den vielen Zeitsprüngen in der zweiten Hälfte des Buches. Der erste – von ihrer Trennung zu Hardins Examensfeier – war noch schön eingebaut, die zeitlichen Abstände noch authentisch. Wenn Todd hier angeknüpft und die Geschichte dem ein oder anderen Ende zugewandt hätte, wäre ich froh gewesen. Stattdessen gab es einen erneuten und noch einen und noch einen großen Zeitsprung. Riesige Zeitsprünge, in denen die beiden sich immer mal wieder sehen und immer wieder gemeinsam im Bett landen – und niemals mit jemand anderem zusammen sind. Das war für mich einfach nicht glaubhaft. Dass keiner von beiden versuchte den anderen zu “vergessen” und darüber hinwegkam. Ein Zeitsprung wäre dann vertretbar gewesen, wenn beide ihr Leben unabhängig voneinander fortgeführt und sich eines Tages wieder getroffen hätten (vielleicht bereits verheiratet oder zumindest vergeben) und dann festgestellt hätten, dass ihnen der andere im Leben fehlt. Romantisches Ende – Juhu! So wurde die Geschichte etwas abstrus für mich. Natürlich kommt es zu dem Ende, dass sich der Leser die ganze Zeit über wünscht. Aber ich hätte die Geschichte vielleicht beendet, als Tessa und Hardin noch jünger waren. Ich hatte gegen Ende das Gefühl die beiden Charaktere überhaupt nicht mehr zu kennen, weil sie sich dann doch rasant verändert haben – rasant im Buch. Gesehen auf die Zeit, die zwischen den einzelnen Passagen vergeht, ist es nur natürlich, dass Menschen sich verändern. Diese Zeitsprünge passten einfach nicht zu der sonst so detaillierten Reihe, die jede Minute, jedes Gefühl vermittelte und dem Leser so das Gefühl gab, direkt dabei zu sein.

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Hass-Liebe

Von: Jana

15.04.2016

Mir ist die After-Reihe schon zuvor immer wieder in der Buchhandlung aufgefallen, allerdings hatte mich die Story nach SoG nicht sonderlich interessiert. Als ich vor 4 Wochen auf der Suche nach einem neuen Buch war, bin ich über die Bestseller-Listen dann auf "Before us" gestoßen. Mir war klar, dass dieses Buch von der selben Autorin ist, nur hatte ich angenommen, dass es hierbei um eine neue Story geht. Nun was soll ich sagen, ich habe das Buch gelesen und musste mir natürlich auch die anderen vier, also After Passion bis After Forever, sofort kaufen, zum einen, weil mir teilweise einfach die Vorgeschichte gefehlt hat, zum anderen, weil ich die beiden sofort in das Herz geschlossen habe. Die Geschichte hat mich gefesselt, in jeder freien Minute, oder auch in den Minuten, die eigentlich nicht frei waren, musste ich lesen, und ich war schon nach After Passion traurig, als ich wusste, dass nach After Forever die Reihe zu Ende ist. Mir ging es mit After Forever so wie vielen anderen Lesern auch; die beiden sind mir entglitten. Am Anfang des Buches war ich sehr enttäuscht von Hardin, der Tessa - mal wieder - von sich gestoßen hat, obwohl er einen großen Fehler begangen hat und obwohl Tessa dennoch hinter ihm stand. Diese Handlung beruhte selbstverständlich wieder auf seinem Selbsthass, dennoch fand ich die Aktion, mit der er sie von sich stieß, sehr kalt und von der alles verzehrenden Liebe war meiner Meinung nach nicht mehr viel zu spüren. Im Gegenteil, er lässt sich auf seine alten Freunde ein und macht genau die Dinge, die Tessa wehtun. Soweit so gut, und nach den anderen drei Bänden auch nichts Neues mehr. Nach Tessa's schrecklichem Ereignis in ihrer gemeinsamen Wohnung ist er natürlich wieder zur Stelle, anstatt sich vorher darüber Gedanken zu machen, wie er sich fühlen wird, wenn es ihr nicht gut geht, aus welchem Grund auch immer. Selbstverständlich nimmt er auch hier alle Mühen und Wege auf sich, um bei ihr zu sein. Und dann kämpft er, und wie er kämpft. Ihm geht es nicht mehr rein darum, mit ihr zusammen sein, nein, auf einmal möchte er mehr, er wirft all seine so hart umkämpften Prinzipien über Bord und ist auf einmal sogar traurig, als er von Tessa's Diagnose und dem, was ihm dadurch genommen wird, erfährt. Seine Wandlung ist stark und schnell im Vergleich zu dem Hardin, den wir aus den anderen Büchern kennen, und immer mehr wird Tessa für mich diejenige, die ich nicht verstehen kann. An jenem Abend, als Hardin sich gerade noch zusammenreißen kann, und nicht auf Landon los geht, hätten die beiden es wohl wieder geschafft, wenn Tessa sich nicht von Landon den zerstörerischen Aspekt ihrer Beziehung vor Augen führen lassen würde. Der darauf folgende, sehr liebevolle Abschied von Tessa und Hardin ist für mich die Szene, die mir im Buch am meisten ans Herz geht. Alles was danach kommt, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich verstehe nicht, wie die beiden sich so schnell voneinander entfremden können, nach dem Tessa nun doch nach New York gegangen ist. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern ging, aber ich hatte nach dem Abschied der beiden nicht das Gefühl, dass dies eine dauerhafte Trennung sein soll, sondern eben die Chance, ihre Zukunft zu retten. Warum also haben die beiden auf einmal so wenig Kontakt, nachdem sie einander beim Abschied noch die gegenseitige Liebe versprochen haben? Natürlich spielen die üblichen Missverständnisse, zum Beispiel an Hardins Abschlussfeier, auch eine Rolle, aber was ist mit unserem explosiven Paar passiert, für das "Raum geben" sonst bedeutet hat, den anderen mal eine Stunde in Ruhe zu lassen? Wo sind Tessa und Hardin hin? Auf einmal sehen sie sich über Jahre hinweg nur ein paar mal? Und vor allem, für mich eines der Schlimmsten Dinge, wie kann sich Tessa immer wieder auf Hardin einlassen und ihm näher kommen, ohne ihm die Buchveröffentlichungen zu verzeihen, während er treu auf sie wartet? Gerade er! Und das, obwohl er ihr den Hintergrund seiner Texte für mich nachvollziehbar erläutert hat und dies ein sehr großer Liebesbeweis ist. Und sie lässt sich zwischenzeitlich dann sogar auf einen anderen ein, aber wenn sie sich dann sehen, kommen sie sich dennoch näher, ohne zusammen zu kommen. Ich meine, wie kann Tessa ihm körperlich nahe sein, wo sie doch weiß, dass er immer noch auf sie wartet, ohne sich ihm ganz hinzugeben? Es liegt wahrscheinlich an den zeitlichen Sprüngen, denn wenn man es sonst gewohnt war, jeden einzelnen Gedanken der beiden zu kennen, fällt es auf einmal schwer, noch mitzukommen. Sie haben sich entwickelt, ganz klar, aber das, ohne uns Leser noch mitzunehmen. Als sie dann schließlich doch noch zusammen kommen, frage ich mich ehrlich, warum es nach all dieser Zeit denn überhaupt noch soweit kommt und was in dieser Situation dann auf einmal anders ist, als all die Jahre zuvor? Was hat sich denn auf einmal geändert, warum möchte Tessa Hardin nun doch haben und verzeiht auf einmal alles, was sie ihm zuvor noch vorgeworfen hatte? Ich verstehe Anna Todd und den Weg, den sie für das Ende gewählt hat. Sie musste diese Zeitsprünge einbauen um uns die Entwicklung der beiden und ihre Zukunft zeigen zu können. Dennoch, sie hat nicht daran gedacht, welcher Verlust dies sein könnte, nachdem wir sonst jeden Gedanken der beiden kennen durften. Sämtliche Baustellen, die sie in den anderen Büchern so mühevoll erstellt hat, erledigen sich auf einmal wie von selbst in diesem perfekt inszenierten Ende. Dennoch bleiben ein paar Fragen offen, z.B. was aus Trish geworden ist, ob ihre Ehe glücklich ist, was aus Hardins Vätern geworden ist, ob z.B. Ken Christian irgendwann mit seinem Wissen konfrontiert hat, oder ob zum Beispiel Tessa und Hardin dann noch geheiratet haben oder nicht. In "Before us" sagt Hardin zwar, Tessa hätte ihn bis heute nicht geheiratet, aber dieser Satz entspringt einer Szene, in der die Kinder noch klein sind, während diese in der letzten Szene von "After Forever" ja schon viel erwachsener sind. Wir wissen ja nicht, was in der Zwischenzeit passiert ist. Vielleicht erfahren wir in den Landon-Büchern darüber mehr. Wenn sie nie geheiratet haben, ist das ein weiterer Kritikpunkt Tessa gegenüber, denn die Frage, ob sie es nicht doch nochmals versuchen wollten, entsprang ja mit der Bitte, er möge sie doch bitte heiraten. Ein letzter Punkt, der mir auch nicht gefällt ist, dass Anna Todd das Ende der Geschichte in einer Zukunft erzählt, die für uns als Leser ebenfalls noch fiktiv ist. Die beiden müssten sich rechnerisch ja bereits in den Jahren 2025-2030 befinden, und das macht es für mich selbst noch fiktiver, obwohl sie natürlich zur anderen Seite keine Wahl hatte, wenn sie die Zukunft der beiden darstellen möchte. Ich habe mir in den letzten Tagen immer wieder klar gemacht, dass es sich nur um eine Buchreihe handelt, aber ich bin immer noch verblüfft, wie sehr mich diese Bücher emotional berührt haben, trotz der Kritikpunkte zum letzten Teil und wenn es vielleicht anders wirkt, aber ich habe die Story geliebt. Ich bin immer noch traurig, dass die Geschichte der beiden für uns als Leser nun vorbei ist, obwohl ich hoffe, dass wir ihnen in den Landon-Büchern nochmals begegnen werden. Die beiden hatten für mich in den letzten Wochen einen Sucht-Charakter und ich vermisse die zwei, als wären es gute Freunde von mir, die ich nun nicht mehr sehen werde.

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After forever

Von: Alisa

05.04.2016

After forever ist wirklich sehr überraschend – es passiert wirklich sehr viel in dem Buch, ABER ich habe auch etwas zu kritisieren. Ich finde es so was von – Entschuldigung für diesen Ausdruck – Sch***, dass am Ende von After forever Zeitsprünge vorkommen wie zum Beispiel "2 Jahre später- ich und Tess haben en kleines blondes Wunder gekriegt" – what?! Danach kommen dann so was wie 6 Jahre und einmal sogar 1 Jahr später vor. Einfach nur sh*t. Und dann passiert eine Sache, die mich echt ankotzt: HARDIN MACHT TESSA EINEN HEIRATSANTRAG – und jetzt kommt's: SIE WILL PLÖTZLICH DOCH NICHT MEHR HEIRATEN. Was hat die für Probleme?! In After truth haben sich die beiden die ganze Zeit gestritten und Tessa hat die ganze Zeit rumgeheult und dann will sie doch nicht heiraten. Mein Fazit: Das Buch ist ok, aber da find ich After Passion, After truth und After love tausenmal besser ...

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ich liebe alle Teile. Stehe momentan beim 4. Buch und ich finde es das beste!!! So eine tolle Geschichte, man fühlt mit Tessa und Hardin richtig mit. Teilweise weine ich mit ihr oder lache mit Hardin. Ich würde mir so sehr einen Film wünschen!! oder einen 6. Teil?!! Danke für diese tolle Story! <3 Iska

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