Leserstimmen zu
Der Tod kommt nach Mitternacht

Matthew Sullivan

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Taschenbuch
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Der Tod kommt nach Mitternacht ist kein Kriminalroman im klassischen Sinne, sondern eine spannende Spurensuche, ein Eintauchen in eine düstere Vergangenheit und die Auseinandersetzung mit trügerischen Erinnerungen. Eine packende und gut konstruierte Geschichte, die zu Beginn viele Rätsel aufgibt, mit jedem Hinweis werden die Zusammenhänge etwas klarer, doch erst gegen Ende offenbart sich das ganze Ausmaß der Ereignisse. Alles in allem ein mysteriöser und vielschichtiger Spannungsroman mit authentischen Figuren und origineller Handlung, moderat spannend, aber gut durchdacht und packend bis zum Schluss.

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Tiefgründig und spannend...

Von: Alexa

16.01.2019

Zum Buch: Die Buchhändlerin Lydia lernt in ihrem Laden den jungen Joey kennen. Er gibt sich still und geheimnisvoll. Als Joey sich im Buchladen erhängt und Lydia eine Kiste mit Büchern hinterlässt, fängt sie an, in Joeys Vergangenheit einzutauchen. Dabei stößt sie plötzlich auf Dinge, die mit ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängen, die sie bis jetzt erfolgreich verdrängt hat… Meine Meinung: Der Autor baut hier langsam, aber stetig eine Spannung auf. Der Anfang war für mich ein wenig schwierig, da er mich nicht sofort in den Bann gezogen hat. Aber das ging relativ schnell, denn man möchte unbedingt wissen, wie die Handlung weitergeht und wie die Vergangenheit von Lydia mit der von Joey zusammenhängt… Ich finde die Charaktere gut gezeichnet und als Lydia ihren alten Freund aus Kindertagen wiedertrifft, ging mir das Buch richtig unter die Haut. Ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzen. Zwischendurch hatte ich mal eine Vermutung, wie die Lösung aussehen könnte, die aber dann doch nicht schlüssig war. So schafft Matthew Sullivan mit seinem Plot, den Leser immer weiter in die Geschichte hineinzuziehen. Das Ende war dann klar und deutlich und auch ein wenig traurig. Insgesamt eine spannende, aber auch melancholische Geschichte… Mein Fazit: Ich vergebe hier 4 Sterne für ein wirklich gelungenes Buch. Einen Stern Abzug gebe ich für den etwas langweiligen Anfang. Aber hier sollte man unbedingt dranbleiben, es lohnt sich auf jeden Fall!

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Mit Sicherheit ein schönes Buch, dass man nur schwer aus der Hand legen kann. Menschliche Figuren und jede Menge Infos über Bücher. Es hat nicht den Wow-Effekt, aber ist gute Unterhaltung.

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Ich bin durch das auffällig rote Cover auf das Buch gestoßen. Es ist schlicht, aber sehr passend und gefällt mir sehr gut. Lydia arbeitet in einer Bücherei und führt scheinbar ein ganz normales Leben. Zusammen mit ihrem Freund wohnt sie in einer Wohnung und alles ist gut, bis zu dem Tag, an dem Lydia Zeugin eines Selbstmordes in der Bücherei wird. Joey, ein junger Mann, der täglich die Bücherei besucht, erhängt sich und Lydia findet seine Leiche. Joey vermacht ihr seinen gesamten Nachlass, was nicht sehr viel ist, denn er hatte keine Familie. Aber in seinen Sachen findet Lydia eine Kiste mit Büchern, diese hat Joey so präpariert, dass sie Nachrichten für Lydia enthalten. Als Lydia das herausfindet, kommen Erlebnisse zu Tage, die sie schon längst tief in ihrem Inneren begraben hatte. Joeys rätselhafter Selbstmord ruft alte Dämonen in Lydia wach über ihre schreckliche Kindheit, als der Hammermann ihre Kindheit nahm. Es geht darum herauszufinden, wie all das zusammenpasst. Die schrecklichen Morde, bei denen Lydia versteckt unter der Spüle kauerte, Joeys Selbstmord, das seltsame Verhalten von Lydias Vater, die rätselhaften Nachrichten, die Joey hinterlassen hat. Das alles macht diese Geschichte zu einem richtig guten Buch. Am Anfang liest es sich etwas zäh, es wird sehr viel erklärt und man versteht noch nicht so ganz, wofür das alles gut ist, aber nach etwa 100 Seiten wird es richtig interessant und man lernt langsam die Zusammenhänge und die lange erklärten Vorgeschichten zu verstehen. Durch die vielen Erklärungen hat das Buch ein bisschen an Spannung eingebüßt, aber ansonsten war es wirklich sehr gut. Der Autor hat hier einen raffiniert verschachtelten Krimi geschrieben. Mit Lydia hat er eine starke Hauptprotagonisten geschaffen, die sehr realistisch ist und gerne mal ihre Sorgen wegtrinkt, was man nur zu gut verstehen kann. Und mit Joey hat man einfach nur Mitleid. Umso mehr man über sein kurzes, tragisches Leben erfährt, um so mehr mag man ihn. Fazit: Es hat etwas gedauert, bis ich mit der Geschichte warm wurde, aber dann wurde sie richtig gut. Was mir zum Schluss ein bisschen gefehlt hat, war der Überraschungseffekt. Wenn man eins und eins zusammenzählt weiß man bevor alles aufgedeckt ist, wie und warum alles passiert ist. Aber trotzdem fand ich es ein richtig gutes Buch das ich allen Krimi-Freunden auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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EIGENE MEINUNG ,,Der Tod kommt nach Mitternacht“, ist für mich ein sehr gelungener Kriminalroman, der sehr spannend und nicht voraussehbar geschrieben ist. und das sage ich nicht einfach so, denn ich tue mich oft schwer bei Kriminalromanen, die von einer Detektiv- oder Polizistenperspektive geschrieben werden. Da aber die Protagonistin eine einfache Buchhändlerin ist, die auch in den Fall verwickelt war, fiel es mir umso leichter die Geschichte zu lesen. Durch einen öfteren Perspektiv-wechsel, (Protagonistin, Vergangenheit, Vater, etc…) war die Geschichte erstens spannender und zweitens konnte man das Handeln der jeweiligen Personen besser nachvollziehen. Zum Schluss möchte ich mich beim Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und Ihnen sagen, dass sie ein tolles Cover für dieses Buch erstellt haben. FAZIT Ich kann jeden Krimi- und Thriller-Begeisterten, das Buch wirklich empfehlen. ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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Inhalt In der Bibliothek in der Lydia arbeitet, erhängt sich eines Tages einer ihrer Stammkunden. Er hinterlässt ihr allerhand zerschnittene Bücher und zu guter Letzt auch ein Foto von ihr als Kind. Nach und nach enträtselt Lydia die Hinweise, die ihr hitnerlassen wurden und wird immer tiefer in eine Vergangenheit geführt, von der sie jahrelang versucht zu entkommen. Eigene Meinung Ein Kriminalroman, der mir wieder richtig gut gefallen hat. Die Protagonistin hat eine schreckliche Vergangenheit, der man jedoch ziemlich schnell auf die Schliche kommt. Wie aber alle agierenden Personen miteinander zu tun haben und wer welche Rolle spielt, wird erst nach und nach klar. Oft wird in Krimis auf eine spannende Auflösung hingearbeitet und diese dann leider nur ungenügend gelöst, was den Leser sehr unzufrieden zurück lässt. Doch hier hat alles perfekt gepasst. Es war nicht vorhersehbar und hatte sogar sehr viele Wendungen, die mich ein ums andere Mal sehr überrascht haben. Fazit In nur zwei Tagen habe ich den Roman verschlungen, alleine das spricht schon für das Buch. Er ist angenehm geschrieben und von Anfang bis Ende voller Spannung. Vollste Leseempfehlung!

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Als erstes möchte ich einmal das toll gestaltete Cover ansprechen. Beim ersten hinsehen, dachte ich wirklich, dass es Kaputt wäre. Es macht optisch wirklich was her und passt super zur Geschichte, in der die "kaputten" Seiten ja noch eine wichtige Rolle spielen werden. Den Titel dagegen finde ich nicht gut gewählt, da er doch viel Interpretationsspielraum lässt und die Geschichte somit nicht unterstreicht. Der Schreibstil des Autors ist einfach gehalten und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken so manche Szenen leider nur oberflächlich und somit fällt es manchmal etwas schwer, die richtigen Emotionen aufzubauen. Die Ernsthaftigkeit mancher Passagen geht so etwas unter. Die Geschichte startet direkt im hier und jetzt, was mir sehr gut gefallen hat. Man muss nicht lange warten bis etwas spannendes passiert. Man wird quasi mitten ins Geschehen hinein katapultiert und kann sich der Atmosphäre hingeben. Nachdem Lydia im Buchladen die Leiche von Joey findet, geht das große Rätselraten um ihre Vergangenheit gleich los. Denn Joey trägt ein Foto aus Lydias Kindheitstagen bei sich. Der Autor erzählt daraufhin von Lydias Vergangenheit in form von kurzen Rückblenden, was ich toll gelöst finde, denn so wird der Spannungsfaktor der Geschichte immer weiter erhöht. Das Rätsel das um Joeys Tod herum aufgebaut wurde, fand ich ganz gut, dennoch nicht zu anspruchsvoll. Es war jedenfalls sehr cool gemacht und brachte Abwechslung und Spaß in das lesen. Lydia ist als Protaganistin toll beschrieben worden. Sie wirkt wie eine starke, selbstbewusste junge Frau, die ihren Weg geht, trotz ihrer schwierigen Vergangenheit. Gleichzeitig wirkt sie etwas unnahbar und verschließt ihre Vergangenheit so gut wie es nur geht vor anderen. Der Buchladen oder generell die Bücher geben ihr eine Art von Sicherheit, die sie sonst nur von ihrem Partner bekommt. Mit ihrem Vater hat sie keinen Kontakt und die Mutter starb bei ihrer Geburt. Nichtsdestotrotz wirkte sie nicht einsam, im Gegenteil. Die Hingabe für ihre Arbeit lässt sie völlig gefestigt wirken. Glücklich auf ihre Art und Weise. Es hat „Spaß“ gemacht gemeinsam mit ihr das Rätsel um Joeys Tod zu lüften. In der Geschichte werden sowohl Joeys wie auch Lydias Vergangenheit aufgearbeitet und die Rätsel die damit einhergehen, gelöst. Es waren sozusagen zwei Geschichten in einer. Ich hätte mir persönlich gewünscht, dass man sich etwas mehr auf eine der beiden Storys konzentriert und dieser dann mehr tiefe verleiht, da ich einfach gerne mehr über das Gefühlsleben der Protagonisten erfahren hätte. Trotzdem war das Ende gut gelungen und hatte sogar, jedenfalls für mich, eine überraschende Wende. Mit der Lösung, die der Autor parat hatte, habe ich jedenfalls nicht gerechnet. Fazit Ein toller Kriminalroman für eher leichte Stunden, der wirklich unterhaltsam ist und durch eine gute Protagonistin glänzt. Ich habe ihn von Anfang bis ende als konstant gut empfunden und würde ihn bedenkenlos weiterempfehlen.

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Inhalt: Lydia überlebte in ihrer Kindheit ein Blutbad, bei dem sie ihr Freundin und deren Familie verlor. Doch warum hat nur sie überlebt? War der Mörder schlampig oder war das Überleben geplant? All diese Frage stell sich Lydia erst Jahre später als sie mit einem Foto ihrer Kindheit konfrontiert wird. Sie findet das Foto bei der Leiche von Joey, der Stammkunde der Bibliothek war und sich auch dort erhängte. Wie Joey in ihre Vergangenheit passt und wer der Mörder war, will Lydia jetzt herausfinden. Rezension: Das Cover finde ich echt toll und die leichten Prägungen, wenn man über das Cover streift, liebe ich. Das Cover passt auch super zum Inhalt, da Lydia von Joey geheime Botschaften in zerschnittenen Büchern suchen muss. Der Schreibstil war gut. Die Story war passend für einen Kriminalroman. Man konnte also flüssig dahinlesen ohne, dass es an Spannung verlor. Bis zum letzten Drittel des Buches hätte ich 3,5 Sterne gegeben aber das Ende hat mich völlig überrascht. Auf den letzten 100 Seiten kommt so viel Schwung in die Geschichte, dass man nicht aufhören kann zu lesen und das Ende war für mich wirklich überraschend. Mitunter am liebsten entzifferte ich die kurzen Nachrichten von Joey, was anfangs gar nicht so einfach war. Da fand ich toll, dass die Nachrichten nicht nur erwähnt wurden sondern, dass man auch ein wenig "miträtseln" konnte. Meinung: Vorweg möchte ich sagen: Man darf hier natürlich nicht vergessen, dass es sich um einen Kriminalroman handelt. Die Geschichte von Lydia wird also romanartig erzählt und weißt hier und da auch Krimielemente auf. Auch wenn diese nicht an einen typischen Krimi erinnern ist hier die Ermittlerin halt Lydia anstatt Ermitllern etc. und somit war das auch passend. Wer also einen Krimi erwartet ist hier also an der Flaschen Adresse. Für mich ist dieses Buch ein gelungener Kriminalroman. Es lässt sich flüssig lesen wie ein Roman, wird aber durch die Krimielemente spannender und man fiebert der Lösung entgegen. Man verdächtigt durchaus die eine oder andere Person kann sich aber nie sicher sein. Das Buch hat mich immer gut unterhalten und es war nie langweilig für mich und das Ende war überraschend für mich.

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