Leserstimmen zu
Die Fänger des Himmels

Thomas Krüger

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Meine Empfehlung Metronas ist mit unter die wichtigste Stadt in der gesamten Nigrana. Hier lebt die junge Alissa, gemeinsam mit ihrem Vater Bendar. Er ist durch und durch ein Wissenschaftler, als solcher fühlt er sich verantwortlich und warnt entschieden vor den aktuellen Angeboten, die der mächtige Posisco-Konzern entwickelt und in der Bevölkerung verbreitet. Doch seine Bemühungen bleiben ohne Erfolg, die Leute rennen weiterhin blind und ganz vertrauenswürdig zu Posisco. Keiner ahnt einmal das volle Ausmaß der umfangreichen Pläne des Konzern, der sogar über Leichen geht um das Werk des schwarzen Lords zu vollenden. Die sogenannen Implemente machen die Bewusstseinspersonaltransportation möglich. Ab dem 15. Lebensjahr darf man sein Bewusstsein durch die Datenstromschneisen memoportieren, nicht wenige lassen sich gleich an ihrem Geburtstag dafür operieren. Die beiden Freunde Alissa und Tiras gehören zu den wenigen Jugendlichen, die noch kein Implement haben und auch nicht danach streben. Erst als Alissas Vater entführt wird, bemerkt sie wie wenig sie doch über seine Arbeit weiß. Wegen ihrem mangelnden Interesse für diese Technik, hat Alissa nur eine äußerst vage Ahnung von den technischen und physikalischen Zusammenhängen. Sie ist etwas überfordert von den dramatischen Ereignissen und begreift erst nach und nach, dass die Bedrohung weit größere Kreise zieht als anfangs geahnt. Über 12 Stunden lang habe ich der aufregenden Geschichte von Alissa und Tiras gelauscht, dass hat meine langen Autofahrten im Nu verfliegen lassen. Es fallen viele fremdartige Begriffe, deren Bedeutung sich zwar teilweise im Verlauf der Geschichte erklären, aber den Einstieg nicht vereinfachen. Dazu kommen noch die unzähligen Charaktere, deren Namen man sich erst merken muss und ab da ist es eine spannendes und sehr unterhaltsames Hörbuch mit einem hervorragendem Vorleser. Ein spannendes auf und ab der Gefühle und Ereignisse! Vom Verlag wird dieses Buch als Jugendfantasy beworben, doch schon ab dem ersten Kapitel wird klar, dass hier ein gehöriger Anteil Science-Fiction drinsteckt und einiges an Gewalt zu verdauen ist. Teilweise fand ich einige nackte Wahrheiten, fast schon brutal-neutral erzählt. Vielleicht kam mir das auch nur so vor, weil ich nicht selbst der Leser war, sondern nur zugehört habe. Die Aufmachung und das Cover des Hörbuchs haben mir echt gut gefallen. Besonderes Highlight war für mich die Karte, die Metronas, die gesamte Nigrana usw. zeigt. So konnte ich mir einige rasante Ereignisse und schnell wechselnde Schauplätze viel besser vorstellen und nachvollziehen! Fazit - Bewertung: 4,5 Sterne Trotz jugendlicher Protagonisten lohnt es sich auch für Erwachsene diese Geschichte zu verschlingen. Mit einem recht politischen Augenmerk auf die Zukunft der Jugend, regt der Autor zu eigenen Gedanken an; dass man nicht so naiv und gutgläubig durchs Leben wandert und alles mit sich machen lässt!

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