Leserstimmen zu
Locked In

Holly Seddon

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👣👁️Rezensionsexemplar👁️👣 -Bloggerportal Randomhouse - ⁉️👣🕵🏻Locked In🕵🏻👣⁉️ Autorin: Holly Seddon Verlag: Heyne Preis: 9,99€,Taschenbuch Seiten: 432 Seiten ISBN: 978-3-453-42237-7 Erscheinungsdatum: 11.12.2017 5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ 🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️ Inhaltsangabe: Entnommen von:www.randomhouse.de Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben? 👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️👁️ Weitere Informationen: https://www.randomhouse.de/Autor/Holly-Seddon/p578286.rhd 🕵🏻 https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Locked-In/Holly-Seddon/Heyne/e528533.rhd (plus Leseprobe und Trailer) 🕵🏻 https://www.instagram.com/heyne.verlag/ 🕵🏻 https://www.facebook.com/heyne.verlag/ 🕵🏻 https://www.facebook.com/hollyseddonauthor/ 🕵🏻 https://www.lovelybooks.de/autor/Holly-Seddon/Locked-In-1208154246-w/ 🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️👣🕵🏻⁉️ Hey ihr Süßen💕 Ich habe gerade dieses Buch in einem Zug durch gelesen, es war so unglaublich gut, dennoch Meer ich direkt zu Anfang. Einen minimalen Kritikpunkt habe ich nämlich, dieses Buch von Holly Seddon, ist alles, aber ganz bestimmt kein Thriller! Also für alle Hardcore Thriller-Fans, wird dieses Buch enttäuschend sein. Für mich allerdings war es grandios, ein packender Familienkrimi, mit unheimlich viel Gefühl und Dramatik. Holly hat eine ganz klare einfache Sprache und es ist ein wirklich guter Unterhaltungsroman, nichts was hoch gestochen geschrieben wurde, sondern ganz alleine zur Unterhaltung dienen sollte. Unterhalten hat mich dieser Roman auf jeden Fall sehr gut! Es ist eine packende Geschichte, mit Sympathischen Protagonisten und einer noch viel sympathischer wirkenden Wachkoma Patientin. Denn obwohl diese nicht Sprechen kann und sich in einem sogenannten "Locked In" Zustand, dem Wach koma befindet, ist sie immer sehr präsent in diesem Buch und man fühlt sich ihr sehr verbunden und nahe. Auch die Journalistin Alex Dale, ist eine sehr sympathische junge Frau, die mit ihrer schweren Alkoholabhängigkeit ihre ganz eigenen Probleme in dieser Geschichte hat und dennoch alles versucht um den mysteriösen Fall Amy Stevenson, die seit 15 Jahren im Koma liegt, aufzudecken. Ich würde sehr sehr gut unterhalten und könnte das Buch kaum aus der Hand legen! Auch mit dem Ende und Ausgang der Story, war ich mehr als zu Frieden, denn damit hatte ich so überhaupt nicht gerechnet! Also alles in allem hat die Autorin Holly alles richtig gemacht, ein sehr gutes Buch, KEIN Thriller, aber dennoch für mich sehr Emotional und packend geschrieben. Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, für dieses wirklich gute Buch. Lieben Gruß Sonja/Shaaniel

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Autorin: Holly Seddon Verlag: Heyne Preis: 9,99 € - Klappenbroschur Seitenzahl: 432 ISBN: 978-3-453-42237-7 Weitere Formate: Paperback, eBook, Hörbuch Klappentext: Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelancer-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben? Cover: Das Cover wirkt durch die helle Gestaltung und blauen Akzente sehr kalt und beklemmend. Vor allem das Mädchen am oberen Bildrand wirkt durch die künstlich-blauen Augen und die fast weiße Haut nahezu leblos. Es soll vermutlich Amy darstellen, die in einem Wachkoma liegt. Dadurch ist die Verbindung zum Inhalt geschickt hergestellt und auch insgesamt weckt das Cover sofort das Interesse. Inhalt: Alex hat den Auftrag einen Bericht über eine Krankenstation zu schreiben und trifft dabei auf Amy Stevenson, die seit einem schlimmen Überfall in ihrer Jugend im Koma liegt. Doch Amy ist kein gewöhnlicher Komapatient, denn sie liegt auf der Wachkomastation. Das heißt sie kann ihre Umgebung bewusst wahrnehmen und sich über Umwege sogar mitteilen, jedoch nicht sprechen oder sich bewegen. Aus einem Instinkt heraus interessiert sich Alex für die fast gleichaltrige Amy, deren Fall ihr noch von damals in Erinnerung ist. Sie macht sich daran mehr über ihre Geschichte zu erfahren, recherchiert, führt Gespräche und befindet sich so schon bald auf der Suche nach dem Täter, der immer noch ungestraft herumläuft. Dabei ist das Buch zunächst in verschiedenen Kapiteln aus Sicht von Alex und Jacob geschrieben. Vor allem bei ihm fragt man sich am Anfang erst einmal was es mit ihm auf sich hat. Da es aber auch Kapitel aus Amys Sicht gibt, die am Tag des Überfalls spielen, bei denen immer wieder dir Rede von ihrem Freund Jake ist, ist einem gleich klar, dass dies Jacob sein muss. Offen bleibt jedoch die Frage, ob er irgendwas mit all dem zu tun hat. Während man die Geschehnisse in der Gegenwart durch Alex und Jacob erlebt, bekommt man den Überfall gleichzeitig durch Amy quasi hautnah mit und erfährt wie es überhaupt dazu kam. Nach circa 100 Seiten erlebt man den Tag des Überfalls dann auch aus der Sicht von Sue, Jacobs Mutter. Nach circa 150 Seiten werden dann die Geschehnisse einen Monat nach dem Überfall geschildert und zwar aus Jakes Sicht. Durch diese Einschübe wird noch einmal deutlich wie die beteiligten Charaktere alles miterlebt haben. Währenddessen recherchiert Alex in der Gegenwart fleißig weiter, besucht Amy regelmäßig und kommt langsam aber sicher auf die heiße Spur. Als sich die Ereignisse dann auf den letzten 100 Seiten zuspitzen, werden die Kapitel sehr kurz und die Perspektiven wechseln ständig. Beinahe jedes Kapitel endet mit einem kleinen Cliffhanger, sodass die ganze Erzählweise sehr rasant wird, an Spannung zunimmt und sich schließlich im auflösenden Höhepunkt entlädt. Diese Auflösung spielt im Oktober 2010. Wirklich alle Fragen werden dann auf den letzten acht Seiten beantwortet, die einige Monate später im März 2011 spielen. Nicht nur hinsichtlich des Falls findet das Buch einen vollständigen Abschluss, auch Alex‘ Privatleben und ihr Alkoholproblem werden so geschildert, dass der Leser ohne Fragen zurückbleiben muss. Fazit: Insgesamt war Locked In auf jeden Fall ein gelungenes Buch, was mir angenehme Lesestunden bereitet hat. Jedoch sehe ich es nicht als Thriller, da dafür zu viele Elemente fehlen. Auch einen Psychothriller sehe ich hier nicht, sondern vielmehr einen sehr spannenden Roman. Denn genau genommen, begleiten wir Alex nur bei ihren Recherchen. Dies mag im ersten Moment banal klingen, Holly Seddon hat es aber geschafft diese Recherchen gekonnt darzustellen, sodass das Spannungslevel durchweg hoch war. Man fühlt mit Alex mit, ist gespannt auf die nächste Enthüllung, rätselt was es mit diesem oder jenem auf sich haben könnte und fragt sich dabei die ganze Zeit wer Amy das angetan hat. Hier muss ich sagen, dass ich von Anfang an einen Verdacht hatte und damit auch goldrichtig lag. Die Hinweise darauf sind eigentlich sehr offensichtlich, man muss aber schon um ein paar Ecken denken, um darauf zu kommen. Als dann im Laufe der Geschichte mehr und mehr Details ans Licht kamen, war ich mir zunehmend sicherer. Dies hat der Spannung und dem Lesespaß aber überhaupt nicht geschadet. Toll fand ich außerdem auch Alex als Protagonistin. Sie ist kein leichter Charakter und ihre Alkoholsucht wird eingehend thematisiert. Ich fand es aber unheimlich spannend sie bei ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten und zu sehen wie sich der Fall auch auf ihr Privatleben auswirkt. Alles in allem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen. Die Story hat mich durchweg unterhalten und blieb bis zum Ende spannend. Als Thriller würde ich das Buch aber nicht bezeichnen, da es falsche Erwartungen wecken könnte.

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Das Buch beginnt mit einem Kapitel im Jahr 1995. Die 15-jährige Amy hat ein Geheimnis. Dieses Geheimnis verschafft ihr eine Gänsehaut und ein erregendes Prickeln. Allerdings hat es nichts mit Jake, ihrem Freund zu tun, sondern mit einem richtigen Mann. Niemand darf davon erfahren. Sie trifft sich mit ihm und hat endlich den langersehnten ersten Sex. Doch er ist ganz anders, als sie sich das vorgestellt hat. Als sie von ihrem Geheimnis nach Hause gefahren wird, verschwindet sie. Tage später wird sie aufgefunden, misshandelt und schwer verletzt. Nach Wochen auf der Intensivstation liegt sie nun schon Jahre im Wachkoma. Ihre Mutter nimmt sich ein Jahr nach der Tat das Leben, ihr Stiefvater zieht weg. Nachdem er in Verdacht geraten war, wurde es in dem kleinen Ort zum Spießrutenlauf und nach dem Selbstmord von Amys Mutter zog er in eine andere Gegend. Im Jahr 2010 recherchiert Alex Dale, die ehemals eine brillante Journalistin war, darüber ob Wachkomapatienten kommunizieren können und lernt bei ihren Recherchen Amy kennen. Da der Fall damals groß in den Schlagzeilen war, der Täter jedoch nie gefasst wurde, fängt Alex an über den Fall zu recherchieren. Das Problem ist nur: Alex ist alkoholkrank und niemand will ihr glauben. Nach und nach bringt sie allerdings immer mehr Puzzleteile zusammen und mit der Hilfe von Jake, dem Jugendfreund von Amy, schafft sie es schließlich, den Täter zu finden und sich auch teilweise von ihrer Alkoholsucht zu befreien. Fazit: Die Kapitel springen immer wieder in die Vergangenheit, aber auch zu jedem der Protagonisten. So erfährt man, wie jede Person diesen Überfall erlebt hat und wie sie weitergelebt haben, während Amy im Wachkoma liegt. So war mir ziemlich schnell klar, wer der Täter gewesen sein muss. Dachte ich... Den wirklichen Täter hatte ich überhaupt nicht in Verdacht. Der junge Jake scheint in seiner Jugend ein sehr schüchterner junger Mann gewesen zu sein, im Alter kam er mir wie ein Waschlappen vor. Erst gegen Ende der Geschichte erzählt er seiner Frau Fiona, warum er sie immer angelogen hat, wenn er bei Amy am Krankenbett saß und mit ihr geredet hat. Fiona kommt als ziemlich Schreckschraube daher, durch ihre Schwangerschaft ist sie sehr launisch und misstrauisch. Allerdings hat sie da auch allen Grund zu. Ich bin auch der Meinung, die Autorin hätte sich die Alkoholsucht von Alex sparen können. Es waren einige eklige Szenen dabei und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, das eine alkoholkranke Journalistin solche eine Recherche zustande bringt. Zumal sie Informationen von ihrem Ex-Mann bekam, der Polizist ist. Welcher Polizist gibt einem alkoholkranken Menschen interne Informationen und riskiert dadurch seinen Job? Trotzdem fand ich das Buch spannend geschrieben und habe es innerhalb eines Tages gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch die Zeitsprünge zur Tatzeit fand ich gelungen. Während der Geschichte wird der Lese auf eine ganz falsche Fährte geführt und deshalb bleibt die Spannung tatsächlich bis zum Schluss erhalten.

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Locked in von Holly Seddon war eine typische Cover-Entscheidung. Die Covergestaltung und der Klappentext versprechen Spannung pur und ich hatte einfach mal wieder Lust auf einen Nerven zehrenden Thriller. Die Ausgangssituation ließ auch tatsächlich auf eine rasante, düster bedrohliche Geschichte mit ungewissem Ausgang hoffen: Die 15-jährige Amy verschwindet auf dem Nachhauseweg spurlos und wird erst Tage später gefunden - offensichtlich schwer misshandelt und dem Tod näher als dem Leben. Seitdem liegt sie im Wachkoma, ein schlimmes Trauma für ihre Freunde und Angehörigen. In diese Welt aus stiller, ängstlicher Trauer platzt 15 Jahre später die Journalistin Alex, als sie einen Artikel über die Wachkomastation des städtischen Krankenhauses schreibt. Fasziniert von Amys Schicksal und der ungeklärten Identität ihres Angreifers, nimmt Alex die Spur auf und versucht mit allen Mitteln, das Rätsel um das Verbrechen zu lösen... Wie gesagt: Die Ausgangssituation klingt vielversprechend und ähnlich wie Alex war ich fasziniert von dem mysteriösen Fall um den Angriff auf Amy und betroffen angesichts der fatalen Folgen für ihr Umfeld. Gefühlstechnisch war da bei mir auf jeden Fall einiges los, was ganz besonders an Holly Seddons intensivem Erzählstil liegt. Sie teilt die Suche nach dem Täter auf in drei Blickwinkel und erzählt abwechselnd aus Alex', Jacobs und Amys Perspektive. Eine interessante Herangehensweise, die Einblicke in drei grundverschiedene Charaktere ermöglicht und vor allem Amys Situation von einem Standpunkt aus betrachtet, der ungewöhnlich und ziemlich düster ist. Die Stimmung passt auf jeden Fall fabelhaft. In diesen sehr düsteren und bedrückenden Tenor passt auch Seddons "Heldin" Alex wunderbar, denn von einer typischen Ermittlerin ist sie weit entfernt. Alex ist Alkoholikern und Seddon gelingt es, ihre Sucht so realistisch darzustellen, dass einem beinahe selbst übel wird von all dem Hochprozentigen. Alex ist alles andere als eine klassische Identifikationsfigur, alles andere als eine engagierte, scharfsinnige Ermittlerin. Und genau das macht die Geschichte auf eine ganz andere Art und Weise spannend, als man das vielleicht erwartet hätte. Man spürt, dass in Alex mehr schlummert als ihre Alkoholsucht und begleitet sie dabei, wie sie durch den Fall langsam wieder zurückfindet ins wirkliche Leben. Generell legt Seddon den Fokus auf die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer drei Hauptpersonen und wagt sich tief hinab in psychische Tiefen. Besonders in Amys und Jacobs Fall ist das manchmal schwer zu ertragen und geht es einem ganz sicher an die Nieren. Mir gefällt es, dass Seddon nicht den Verbrecher und die Tat an sich in den Fokus rückt, sondern das Opfer und die Verarbeitung dieses schrecklichen Verbrechens. Aber: Hierbei verliert sich Seddon leider in allzu vielen Details, die für die Handlung wenig bis gar nicht von Belang sind, geht viel zu sehr in das Privatleben von Jacob und Alex hinein - was vielleicht gar nicht mal uninteressant ist, aber einfach die Auflösung des Falls überhaupt nicht voranbringt. Das Tempo ist sehr, sehr, sehr gemächlich. Die Geschichte entwickelt sich über 200 - 300 Seiten, ohne richtig in Fahrt zu kommen. Es ist auch ehrlich gesagt nicht besonders spannend, die mäßig talentierte Alex dabei zu beobachten, wie sie seitenlang dieser und jener kalten Spur nachgeht, auf die sie ihr Ex-Mann, der Polizist ist, widerwillig gebracht hat. Weder Alex noch Jacob haben auch nur ansatzweise ermittlerische Fähigkeiten und so kauft man es ihnen schlicht nicht ab, dass sie am Ende einen Fall lösen wollen, den die Polizei geschlossen hat. Einem Holmes/Watson Team hätte man das natürlich abgekauft, aber davon sind Alex und Jacob weit, weit entfernt. Zugegebenermaßen hat mich Seddon auf den letzten 30 Seiten doch noch überrascht, indem sie mir dann wieder Erwarten einen anderen Täter präsentierte, als den, den ich von Anfang an im Verdacht hatte. Besonders gelungen wirkte dieser Twist allerdings nicht. Denn irgendwie ergab die Auflösung am Ende wenig Sinn, war in sich nicht wirklich stimmig und einfach überhaupt nicht rund. Ich möchte natürlich nicht spoilern, deshalb nur so viel: Die Täterauswahl war recht plump und unglücklich angesichts der Spannung, die Seddon zu Beginn durch den rätselhaften Überfall auf Amy aufbaut. Mit einem packenden Thriller hat Locked in deshalb und aufgrund des eher in den Hintergrund rückenden Kriminalfalls und der drögen Tätersuche wenig gemein. Die Innensicht in die Figuren und die harte, ehrliche Schilderung der Gefühle aller Beteiligten sind aber wirklich grandios gelungen. Meine Gefühle sind deshalb eher zwiegespalten... Mein Fazit: Ein spannender Thriller zum Mitfiebern und Nägelkauen ist Locked in für mich definitiv nicht. Die Suche nach dem Täter und die Auflösung am Ende sind dafür für meinen Geschmack zu ungeschickt und plump, ja beinahe schon hingeworfen. Langweilig ist der Roman aber trotzdem nicht, was vor allem an der ungewöhnlichen "Heldin", Seddons intensivem Erzählstil und dem Fokus auf Opfer und Angehörige liegt. Für mich ist Locked in nicht hundertprozentig das Richtige, aber das ist ganz einfach Geschmackssache.

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Rezension Locked in von Holly Seddon Verlag: Heyne Verlag Seiten: 432 Seiten Preis: 9,99€ ; E-book: 8,99€ Paperback Klapptentext: Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben? Meinung: Cover& Aufbau: Dad Cover hätte mich in jeder Buchhandlung sofort gecatcht und tatsächlich wurde ich auch erst dadurch auf das Buch aufmerksam. Es wirkt auf der ersten Blick sehr sehr schlicht, da der Hintergrund einheitlich in weiss gehalten wurde. Dadurch hebt sich aber das Gesicht sehr schön davon ab und schafft einem guten Kontrast. Auf der Schriftzug und vor allem der Titel wurden sehr toll dargestellt, da dieser sich durch eine Sand-optik vom Rest des Covers abhebt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als Leser sehr angenehm finde. Es gibt mehrere Sichtweisen aus deren die Handlung vorangetrieben wird. Diese sind durch Überschriften gekennzeichnet. Dadurch können Rückblicke einfach eingestreut werden und es entsteht ein ganzheitliches Bild. Inhalt: Die Handlung ist klar strukturiert mit einem roten Faden und dennoch immer einigen kleinen überraschenden Wendungen Die Protagonistin ist eine ungewöhnliche Person mit eigenen Problemen und sehr menschlich dargestellt. Die weiteren Protagonisten sind ebenfalls wirklich authentisch, zeigen Stärken und Schwächen, und wie auch sie aus dem richtigen Leben gerissen wurden. Man fiebert mit Alex mit, auch wenn sie sich selbst mit dem Alkohol zu Tode richtet. Man verfolgt ihre genialen Momente, genauso wie ihre zahlreichen Abstürze. Lobenswert ist hier, dass die Autorin nie mit dem Finger auf die Alkoholsucht zeigt und sie verurteilt. Selten habe ich ein Buch erlebt, bei dem alle Erzählstränge so wunderbar ineinander aufgehen. Auch ist es in keiner Weise vorhersehbar, die Autorin macht Drehungen und Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnen kann. Lediglich die letztendliche Auflösung steht leider hinter dem restlichen wunderbaren Buch zurück. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern. Doch die Frage nach dem wer, ist ohnehin nicht das, was das Buch ausmacht. Sondern wie die Figuren dahinterkommen. Fazit: Insgesamt konnten mich die Geschichte und die Charaktere sehr von sich überzeugen. Die Handlungsstrenge sind sinnvoll dargestellt und der Leser ist immer im Bilde. Ich kann nur sagen, spannend und nervenaufreibend bis zur letzten Sekunde. 4/5

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Alex Dale war eine brilliante Journalistin, bis der Alkohol das wertvollste Gut in ihrem Leben wurde. Ihr Leben dreht sich seitdem nur noch um das Gift. Selbst als sie auf die im Wachkoma liegende Amy trifft, kann sie sich nicht aufraffen, ganz vom Alkohol zu lassen. Doch Amy benötigt ihre Hilfe. Denn wer hat das junge Mädchen damals ins Wachkoma gebracht? "Locked in" ist mein erster Roman von Holly Seddon gewesen und hat mich überzeugen können. Die Autorin greift das Thema Wachkoma auf und verbindet dieses gekonnt mit einer alkoholkranken Journalistin, deren Schicksal mich entsetzt und bestürzt hat. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man kapitelweise verschiedenen Figuren. Zum Einen ist da Alex, die ihren Job am Vormittag durchzieht um sich am Nachmittag bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. Diesen Drahtseilakt vollführt sie schon viele Jahre und hat ihm ihre Ehe, ihr ungeborenes Kind und ihre Selbstachtung geopfert. Zum Anderen ist da Jacob, der die erste große Liebe von Amy war und immer noch mit seinem schlechten Gewissen kämpft. Mit jedem Kapitel deckt man immer neue Abgründe und Geheimnisse auf. Denn nichts ist so einfach, wie es zu Beginn scheint. Das fand ich toll. Dass sich Holly Seddon eine alkoholabhängige Journalistin als Hauptfigur ausgesucht hat, finde ich gewagt, aber gelungen. Denn es mutet zu Beginn sehr einfach an, Alex einfach für das zu verurteilen, was sie mit ihrem Leben tut. Jedoch gewährt die Autorin einen sehr tiefen Einblick in Alex' Welt, in ihre Vermeidungsstrategien, in ihre würdelosen Zustände am Morgen danach und in ihren Kreislauf aus Selbsthass und Abhängigkeit. Dabei wirkt die Journalistin nicht überzeichnet oder übertrieben, sondern seltsam menschlich und realitätsnah. Ich hatte Mitgefühl, aber kein Mitleid mit ihr. Damit hat Holly Seddon für mich eine hervorragende Balance erschaffen. Die Story selbst ist ansprechend und spannend. Am Anfang hatte ich Bedenken, dass sie eine Wunderheilung bei Amy herbei zaubert. Dem ist zum Glück nicht so. Das Buch ist eine Mischung aus Ermittlungen, Abstürzen und Einblicken in das Leben einer Wachkomapatientin. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das Ende war rund, wenn gleich berechenbar. Dennoch hat die Autorin für mich einen sehr guten Abschluss der Geschichte gefunden und alle losen Fäden zusammengeführt. Klasse! Der Stil von Holly Seddon ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist detailreich, wo es nötig ist und schnörkellos. Das fand ich klasse! Fazit: Rette mich, auch wenn ich nicht schreien kann. Ich kann das Buch empfehlen.

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[REZENSION] Locked in – Wach auf wenn du Kannst | Holly Seddon (Hörbuch) Verlag: Randome House Audio | Erschienen: 14.03.2016 | Hördauer: 9 Stunden 10 Minuten | Preis: Mp3-CD 12,99€ | ISBN: 978-3-8371-3346-2 Klapptext: Manche Geheimnisse verschwinden von selbst. Andere nie. Sie sind nur eingeschlossen. Alex Dare ist Journalistin. Und Alkoholikerin. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Plötzlich wird Alex‘ journalistischer Spürsinn wieder wach. Denn sie kennt Amy. Und sie meint zu ahnen, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll ihr schon glauben? Es sei denn, Amy gibt ihr Geheimnis preis ... Meine Meinung: Ich habe es endlich beendet, wuhu. Ich habe jetzt Relativ lange gebraucht für dieses Hörbuch, was aber nicht am Buch sondern an meiner Zeit Lag. Doch jetzt im Urlaub konnte ich es endlich zu ende Hören. Es war eine tolle Geschichte. Wir befinden uns Relativ am Anfang als Amy was grausames zustößt. Jahre Später trifft Alex durch einen Zufall darauf und versickt sich total in diese Sache. Es war Spannend und konnte mich gut unterhalten. Die Story wird aus drei Perspektiven erzählt was dem ganzen noch mal einen Kick gibt. Wir haben die Sicht von Amy, die in ihrem Teenie alter festhängt. Wir haben Alex´s Sicht, die eigentlich genug eigene Probleme hat und dann haben wir die Sicht von Jacob. Der die Vergangeheit einfach nicht ruhen lassen kann. Es war die Perfekte Mischung. Und das ende hat mich umgehauen. Es kommt etwas raus da hätte ich im Leben nicht mit gerechnet. Was das ist müsst ihr Natürlich selber lesen. Die Charaktere waren auch sehr gut aufgebaut. Da Amy im Koma liegt, bekomen wir nur ihre gedanken mit. Aber diese Reichen schon um zu grübeln von wem sie Spricht. Sie erzählt ihre errinerugen doch diese bleiben sehr schwammig. Sie weiß selber nicht wirklich was mit ihr Passiert ist. Sie ist auch jahre Später immer noch das Teenie Mädchen. Alex hat einen arsch voll Probleme will man meinen. Doch um sich das nicht eingestehen zu müssen flüchtet sie sich in die Story von Amy. Doch das tut ihr auch ganz gut, sie blüht wieder auf und versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen. Dabei Stößt sie auf ein Tief gehendes geheimnis. Jacob führt eigentlich ein Glückliches Leben. Er hat einen guten Job, eine tolle Frau und wird bald Vater. Wäre da nicht seine und Amy´s Vergangenheit die ihn einfach nicht loslässt. Er kann einfach nicht mit alle dem Abschließen. Als Alex auftaucht ist er alles andere als begeistert, doch er merkt das er für sich und seine Familie mit allem abschließen muss. Und daher rafft er sich auf und hilft Alex bei ihren Recherchen. Gelesen wird das ganze von Marie Bierstedt (Amy), Simon Jäger (Jacob) und Anna Carlsson (Alex). Die drei haben das unheimlich gut gemacht. Vor allem Simon Jäger. Er hat eine super tolle erzähl Stimme die mir echt Gänsehaut Verpasst hat. Doch die drei in Kombie waren echt super. Das hat genau gepasst. Auch wenn ich die gekürzte Lesung hatte, habe ich nicht das gefühl etwas verpasst zu haben. Ja gut das Cover ist eher nichtssagend Blau. Im laden hätte es mich wohl nicht so angesprochen denke ich. Bewertung: Ein toller Thriller der mich echt Packen und überraschen konnte. Doch ich muss einfach sagen das ich schon Bessere Thriller hatte. Ich habe mit mir gerungen aber ich denke mit Soliden 3 Sternen ist das Buch gut abgedeckt. Führ mehr hat einfach irgendwas gefehlt. Ich danke dem Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Die genannten Fakten sind der Website vom Randome House Verlag entnommen

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Das Hörbuch beginnt in der Vergangenheit, mit der Geschichte der fünfzehnjährigen Amy, wie sie von ihrer Liebschaft mit einem deutlich älteren Mann erzählt, dass (leider), genau wie Alex‘ Trunkenheit und daraus folgende One Night Stands und Erbrechen, sehr detailreich ausgeschmückt wurde, etwas, das ich für meinen Teil nicht in einem (Hör-)buch brauche. Das hat sich dann allerdings nach den ersten paar Kapiteln wieder gelegt. Der Krimi wird von drei Sprechern gelesen, eine für Amy, eine für Alex und einen für Jacob. Etwas verwirrend jedoch zuerst, da es sich um keinen personalen Erzähler handelt, und trotzdem die Stimmen dieser Personen den allgemeinen Erzähler in ihren jeweiligen Geschichten bilden. Die drei handelnden Charaktere kennen sich zu Beginn nicht und ihre Geschichten verweben sich im Lauf der Zeit. Ich bin am Anfang auch nicht wirklich mit den Charakteren klargekommen, Amy war mir zu naiv, Alex‘ Trinkverhalten hat mich absolut angeekelt und Jacob hatte mir zu wenig Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein seiner nervigen Frau Fiona gegenüber. Was mich zu einem nächsten Problem bringt – es gab einfach zu viele Namen. Den Mann von der, alte Freundinnen von Amy, der Vater von der und der, das hätte man meiner Meinung nach besser regeln können, oder mehr Rollen zusammen legen, oder gleich weglassen können, die kaum vorkommen. Als ich dann mit den Charakteren warm geworden bin, konnte auch endlich die Geschichte losgehen. Die mich dann total überrascht hat. Wahnsinnig spannend, und ich wusste wirklich bis zu den letzten fünf Minuten nicht, wer der Täter war. Der Krimi ist wirklich sehr gut gemacht, das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war, dass man als Zuhörer oder Leser, gerade zu Beginn, der Ermittlerin immer voraus war, dadurch, dass man Amys Geschichte in der Vergangenheit immer wieder durch Einwürfe mitbekommen hat. Wirklich viel Action gab es jetzt auch nicht, also keine Morde und gefährliche Zweikämpfe, aber die Ermittlungen und Nachforschungen über fünfzehn Jahre fand ich wirklich interessant und spannend.

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