Leserstimmen zu
So still in meinen Armen

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (2)

(4)
(5)
(8)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

„Laurie wurde schwarz vor Augen. Als sie sich gegen die Tür lehnte, spürte sie dort etwas Feuchtes, Klebriges“. Und es braucht nicht viel Fantasie beim Leser, um sich vorstellen zu können, welcher „Stoff“ da am an der Tür klebrig herunterläuft. Laurie ist Moderatorin und hat ein traumatisches Geschehen erlebt. Vor ihren und den Augen ihres Sohnes wurde ihr Mann erschossen. Ja, der Mörder wurde gefasst, dennoch spürt Laurie seitdem diese tiefe Traurigkeit und, vor allem, eine innere Verpflichtung, Opfern und deren Angehörigen zur Seite zu stehen. So entstand ihre Sendung „Unter Verdacht“. Bei der ein alter, ungelöster Mordfall aufgerollt wird, alle damals Beteiligten einzeln und in kleineren Gruppen vor laufender Kamera interviewt werden. Und da Laurie und ihr Team alle damals auch nur am Rande Beteiligten ansprechen und da der jeweilige Mord nicht aufgeklärt wurde, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit so, dass der Mörder oder die Mörderin unter den Interviewten zu finden sein wird. Im „Cinderalla“ Fall, der Ermordung einer jungen Studentin und aufstrebenden Schauspielerin, der nun zwanzig Jahre zurückliegt, wird schnell klar, dass Laurie mit ihren Recherchen und der Einladung an die Vielzahl der damals im Umfeld der jungen Frau vorhandenen Personen (von ihrem damaligen Freund zur besten Freundin zur Konkurrentin zum Verehrer zum Professor und zu vielen anderen mehr) in ein gefährliches Wespennest gestoßen hat. Denn sowohl das erwähnte Blut an der Tür wie ein immer widerkehrendes Auto, dass Beteiligte scheinbar verfolgt und ein neuer Mord zeigen, dass da jemand im Hintergrund steht, der die Wahrheit auf keinen Fall ans Licht gebracht sehen will. Auch Laurie selbst wird in Gefahr geraten, wie so manch anderer der damals engen Bekannten der Studentin. Selbst eine einflussreiche Kirche mit ihrem charismatischen Pastor hat ein Interesse an dem Fall, das einiges ins Wanken bringen könnte, sollte zuviel vom damaligen Geschehen an die Öffentlichkeit gelangen. Higgins Clark und Burke ergänzen sich im Stil sehr gut, letztlich ist im Fluss des Thrillers nicht zu erkennen, welche der beiden Autorinnen für welchen Teil verantwortlich ist. Wobei etwas über die erste Hälfte des Thrillers (hier und da auch langatmig) in aller Ruhe die verschiedenen Protagonisten vorstellt, bei dieser Vorstellung bereits eine ganze Reihe von Verdachtsmomenten für den Leser in den Raum stellt, alles in allem aber etwas zu lang geraten ist. Wie bei der Erwähnung des „Verfolgerautos“ kommen manche Details einfach zu oft vor, werden zu sehr aufgebauscht (auch im Nachhinein bestätigt sich dieser Eindruck, dass manche häufig erwähnten Details keine große Rolle bei den wahren Hintergründen des Mordes spielen). Gut gelungen ist die Hinführung zum Täter selbst. Hier gelingt es, den Leser tatsächlich zu überraschen und unverhoffte Wendungen einzubauen, mit welchen die Spannung zum Ende hin deutlich erhöht wird. Alles in allem ein solider Thriller mit einer in sich schlüssigen Lösung, der viel Wert auf die Beziehungen zwischen den Protagonisten legt und im Gesamten eine gute Unterhaltung bietet.

Lesen Sie weiter

Ich habe schon mehrere Thriller von Mary Higgins Clark gelesen, allerdings gefallen mir die jüngsten Werke nicht mehr so gut, wie die älteren Romane der Autorin. Beschreibung des Buches: „So still in meinen Armen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autorin Mary Higgins Clark und der ehemaligen Staatsanwältin Alafair Burke, deren Vater der Erfolgsautor James Lee Burke ist. Das Hardcover Buch ist 2016 im HEYNE-Verlag erschienen. Es hat 412 Seiten. Das Buch ein zweiter Teil von „In der Stunde deines Todes“ sein. Hier ging es bereits um den Mord am Ehemann der Protagonistin Laurie Moran, die auch in diesem Buch Hauptperson ist. Auf dem Titelbild, das schwaz/weiß gehalten ist, sind Damenschuhe abgebildet. Ein Schuh liegt auf der Seite. Im Thriller selbst geht es um einen sogenannten „Cinderella-Mord“ bei dem die Tote nur mit einem einzelner Schuh aufgefunden wird. Somit passt das Cover gut zum Inhalt und auch zu den jüngeren Büchern und deren Titelbildern der Autorin Mary Higgins Clark, die ebenfalls hauptsächlich in den Farben schwarz/weiß gestaltet sind. Kurze Zusammenfassung: Die TV-Produzentin Laurie Moran geht in ihrer Sendung „Unter Verdacht“ auf Spurensuche längst vergangener Mordfälle. Zwanzig Jahre nach dem Mord an Susan Dempsey, einer angehenden Schauspielerin, will die Produzentin den Fall in ihrer Sendung wieder aufrollen. Zusammen mit damaligen Zeugen, Mitbewohnern, Freunden und Susans Mutter macht sie sich auf die Suche nach dem tatsächlichen Mörder. Dabei begibt auch sie sich in Gefahr. Spätestens nach dem Mord an der Nachbarin von Susans Mutter und dem Überfall eines Mitarbeiters der Sendung, merken alle Beteiligten, dass der Mörder auch nach zwanzig Jahren alles daran setzt, nicht erkannt zu werden. Mein Leseeindruck: Die Idee einen Thriller um eine TV Sendung zu spannen, die sich mit ungeklärten Mordfällen befasst, gefällt mir gut. Ich habe auch bereits den ersten Thriller um Laurie Moran gelesen. Allerdings habe ich mir von diesem Buch dann doch mehr versprochen, als von seinem Vorgänger. Der Sprachstil von Mary Higgins Clark gefällt mir schon immer gut. Die Kapitel sind immer recht kurz gehalten und behandeln abwechselnd Szenen in denen die vielen mitwirkenden Personen vorkommen. Man ist als Leser immer ganz gut im Bilde. Allerdings kommen immer neue Personen ins Spiel, wobei man dann leicht den Überblick verlieren kann, wenn man das Buch nicht am Stück liest. Mir fällt es dann bei solchen Büchern wirklich schwer, mich auf die einzelnen Personen einzulassen, gerade wenn die Kapitel nur sehr kurz sind und der Blickwinkel damit sehr schnell wechselt. Habe ich dann ein paar Tage das Buch nicht weiterlesen können, so braucht es wieder eine gewisse Einlesezeit, um in so ein Buch neu einzutauchen. Zu den Kapiteln ist noch zu bemerken: Jedes neue Kapitel beginnt auf der rechten Seite. Endet ein Kapitel auch auf einer rechten Seite, so bleibt immer die linke Seite unbedruckt… Was mich aber am meisten stört ist, dass der Thriller für mich keinen ordentlichen Spannungsbogen aufweist. Die ersten Seiten „plätschern“ so dahin. Es werden nach und nach einige Personen eingeführt, die im weiteren Verlauf an Bedeutung gewinnen. Die beschriebenen Verwicklungen scheinen gut durchdacht und wirken logisch, allerdings habe ich auch hier die Spannung vermisst. So konnte ich mich auch auf diesen Thriller nicht so sehr einlassen, wie auf frühere Bücher der Autorin. Fazit Die Reihe um die TV-Produzentin Laurie Moran werde ich nicht weiter verfolgen. Ich hätte mir mehr Spannung und weniger Mitwirkende gewünscht. Die Idee um den „Cinderella-Mord“ selbst hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber bei einem Thriller wünsche ich mir deutlich mehr Spannung.

Lesen Sie weiter

Dass auf das Vorgängerbuch zurückgegriffen wird hat leider den Nachtteil das man an einigen Stellen etwas verwirrt ist, da nicht alles aus dem ersten Buch aufgegriffen wird. Leider ist das nicht das Einzige was ich zu bemängeln habe. Als Zuhörer ist man den Protagonisten um einige Schritte voraus. Man weiß Dinge die sie nicht wissen und so geht die Spannung an vielen Stellen einfach verloren. Die Handlungsabläufe sind zwar gut durchdacht, aber eben auch leicht vorhersehbar. Es ist schwer am Ball zu bleiben, wenn man schon weiß wer der Mörder ist. Dennoch ist es nicht das schlechteste Buch von der guten Mary.

Lesen Sie weiter

Mary Higgins Clark ist für mich als Kriminalautorin keine Unbekannte. Einige ihrer Werke brachte sie auch zusammen mit Tochter Clair heraus. In “So still in meinen Armen” ging sie eine Kooperation mit Alafiar Burke ein. Deren Vater ist kein geringerer als James Lee Burke. Seines Zeichens ebenfalls ein grandioser Krimiautor. Da sollte dann doch etwas gutes dabei zustande kommen! Als Zuhörer ist man den beteiligten Personen immer um einige Schritte voraus, denn man ahnt bereits lange im Vorhinein, was sich gleich abspielen wird. Die Handlungsabläufe sind zwar gut durchdacht, aber eben auch leicht vorhersehbar. Ab und zu wurden einige Wendungen in die Geschichte eingebaut, mit denen man nicht rechnen konnte. Doch führten sie mich als Zuhörer nicht wirklich lange auf den Holzweg. Richtig spannend macht es diese Art der Erzählung nicht diesen Roman nicht. Schade eigentlich. Von der Autorin ist man doch anderes gewohnt. Es wird zwar versucht andere neue Fährten zu legen, doch werden diese dann auch wieder rasch aufgelöst. Micou Friesz hat eine wirklich angenehme Erzählstimme. Doch empfand ich sie zu emotionslos und eintönig. Dieser Geschichte hätte mehr Power und Spannung im Erzählstimme nicht geschadet. Der Originaltitel lautet “The Cinderella Murder”. Kennt man die Handlung passt dieser auf jeden Fall besser als das deutschen Übersetzung. Mein Fazit: Ein kurzweiliger Krimi mit überschaubaren Handlungsabläufen und zu viel an vorausahnenden Vorgängen.

Lesen Sie weiter

Die amerikanische Krimiautorin Mary Higgins Clark ist bei uns zu Hause keine Unbekannte. Meine sehr geehrte Frau Mama hat ihre Bücher schon vor Jahren entdeckt und auch ich habe hier bereits über ein Buch von Mary Higgins Clark berichtet. Diesmal hat sich Frau Clark Unterstützung von Alafair Burke geholt, der Tochter des Erfolgsautoren James Lee Burke. Sie hat sich von ihrer Tätigkeit als Staatsanwältin inspirieren lassen und landete mit ihren Büchern bereits auf der New York Times Bestsellerliste. Der gemeinsame Thriller „So still in meinen Armen“ klingt vielversprechend, denn ein seit zwanzig Jahren ungeklärter Mordfall soll in der erfolgreichen TV-Sendung „Unter Verdacht“ aufgeklärt werden. Die TV-Produzentin Laurie Moran widmet sich in ihrer Serie immer spektakulären Fällen, die Publikum, Presse und Polizei in Atem hielten. So war es auch bei dem so genantem Cinderella-Mord, in den einige einflussreiche Persönlichkeiten Hollywoods und auch aus Silicon Valley verwickelt waren. Laurie Moran hat es sich zum Ziel gesetzt den Mordfall an der jungen Schauspielerin aufzuklären, da sie aus eigener Erfahrung weiss, wie es sich anfühlt, wenn man einen geliebten Menschen verliert und der Mörder nicht gefasst wird. Cinderella-Mord, Hollywood Hills, Kalifornien - klingt alles ganz spannend, oder? Aber ich muss leider gestehen, dass ich von dem Thriller „So still in meinen Armen“ schon etwas enttäuscht bin. Die Handlung und auch die Personen sind ohne Phantasie und Spannung beschrieben. Es werden eine Menge Klischees bedient und ich hatte wirklich an keiner Stelle einen Überraschungsmoment. Immer wusste man schon, was jetzt passieren wird. Alles war irgendwie vorhersehbar. Und auch die Auflösung des Cinderella-Mords war meines Erachtens einer Mary Higgins Clark nicht würdig. Das Buch „So still in meinen Armen“ von Mary Higgins Clark und Alafair liest sich relativ schnell, da der Schreibstil flüssig und einfach gewählt ist. Die Charaktere waren relativ simpel und durchschaubar, also auch hier fehlte irgendwie das Besondere. Lediglich die Beschreibung der kalifornischen Handlungsorte barg einige schöne Momente für mich, weil ich mich an unseren Urlaub dort vor zwei Jahren erinnerte. Ich denke, wenn jemand noch nicht allzu viele Krimis oder Thriller gelesen hat und sich erstmal an das Genre herantasten will, ist das Buch aus dem Heyne fliegt Verlag vielleicht ein guter Einstieg. Es gibt keine allzu brutalen Beschreibungen von Gewalt und auch keine schwer verständlichen Verwicklungen. Schlaflose Nächte wird der Leser hier nicht haben und man traut sich auch noch abends in den Keller. Glaube ich jedenfalls, oder ich bin einfach schon etwas abgehärtet. Das kommt davon, wenn man zu viele Thriller liest.

Lesen Sie weiter

Mir hat die Grundidee des Thrillers sehr gefallen. Auf der einen Seite natürlich die Idee einen alten Fall wieder aufzurollen und alle Beteiligten "Unter Verdacht" geraten zu lassen. Zum anderen die Möglichkeiten schaffen, einer Mutter Gewissheit zu geben, was mit ihrer Tochter geschehen ist.. Gewissheit macht einen Großteil der Trauerarbeit aus. "Unter Verdacht" heißt die Sendung, die Laurie Moran begleitet und durch ihre Neugier gerät sie selbst in große Gefahr. Sie selbst hat Erfahrungen machen müssen, die schmerzhaft sind und zu einigen Veränderungen ihres Leben geführt hat. Vielleicht ist sie daher sensibel genug, um sich alten Fällen zu widmen? Zwanzig Jahre lang ruhte der "Cinderella - Mord". Jetzt ist es an der Zeit Wahrheiten zu finden, aufzuklären, das Gewissen zu reinigen und einem jungen Mädchen zu gedenken.Dieser Fall führt in tiefe Abgründe, die unter dem Deckmantel einer gläubigen Gemeinschaft ausgeführt wird. Mich macht dies wütend und lässt sich mir hier und da wirklich die Fußnägel aufrollen. Ich kriege die Wut, wenn Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen und es Menschen gibt, die ihre Sorglosigkeit untergraben. In "So still in meinen Armen" findet vieles seinen Platz, was nicht sofort ersichtlich ist und es zeigt sich wieder einmal, wie grausam und korrupt wir Menschen sein können. "So still in meinen Armen" hat einen leichten Anfang, einen mittleren Spannungsbogen und am Ende wird man als Leserin fast erschlagen von den Eindrücken und Ereignissen. Der Titel des Buches war mir nicht schlüssig und ist es auch nach Beenden des Thrillers nicht, denn es scheint unpassend, wobei der Originaltitel vielleicht nicht verändert hätte werden sollen? "The Cinderella Murder" erscheint mir um einiges passender. "So still in meinen Armen" hat für mich die Assoziation einer Mutter, die ihr Kind verliert, was natürlich auch stimmt, aber das Alter der Getöteten lässt darauf schließen, dass sie weniger von ihren Eltern auf den Arm / in den Arm genommen wird. Fazit: Fragen, die sich am Ende des Thrillers wie ein Vulkan entladen und mich als Leserin komplett zufriedenstellen. Der Spannungsbogen wird nach und nach aufgebaut und kann am Ende überzeugen. Ein gelungener Abschluss, eine geniale Grundidee und Protagonisten, die entweder sympathisch gezeichnet sind oder doch eher abstoßen. Eine runde, gelungene Story. Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Der Titel passt irgendwie gar nicht zu diesem Hörbuch, so das man die falschen erwartungen hat von dem Höhrbuch . Es war ein spannendes Buch und man hat auch richtig mitgefiebert wie das alles wohl enden wird. Und das sie selbst noch in große Gefahr kommt. Und wie man gut erkennen kann was Machtgier aus einem Menschen machen kann, das ist echt erstaunlich was mich auch etwas erschreckt hat. Also wer einen fesselnden Thriller sucht der ist hier richtig gut aufgehoben ich habe mich prächtig unterhalten gefühlt. Wer mehr wissen möchte sollte es sich unbedingt zu legen.

Lesen Sie weiter

Auch wenn ich den Titel immer noch nicht so ganz verstehe, so hat mir das Hörbuch doch sehr gut gefallen. Es war unglaublich spannend und ich hab selbst die ganze Zeit mitgefiebert, wer Susan wohl aus welchen Grünen umgebracht und aber auch, wie es Laurie gelingen wird das Ganze aufzuklären. Das sie dabei selbst in Gefahr zu geraten droht macht die Geschichte nur noch fesselnder. Ganz nebenbei wird man damit konfrontiert, was Menschen aus Machtgier oder anderen Gründen zu tun bereit sind. Wer einen fesselnden Thriller sucht, der ist hier genau richtig – ich kann das Hörbuch wirklich absolut weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter