Leserstimmen zu
Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris

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Saving Grace

Von: Jessica

28.10.2019

In letzter Zeit hatte ich eigentlich keine große Lust, Thriller oder dergleichen zu lesen. Da ich dieses Buch aber noch im Schrank liegen hatte und das Cover mich einfach sehr angesprochen hat, habe ich mich dann doch hierfür entschieden. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ein wirklich gelungenes Buch! Jack scheint wirklich ein Traummann zu sein, erfolgreicher Anwalt, gut aussehend und immer um seine Grace besorgt. Und Grace ist natürlich auch die perfekte Ehefrau. Sie gibt kurz nach der Hochzeit ihren Job auf, um für ihren Jack da zu sein. Sie ist die perfekte Gastgeberin und Köchin. Unter ihren Freunden ist klar: Jack und Grace führen eine perfekte Ehe. Nur Esther zweifelt an dieser Perfektion… Die Geschichte wird aus Grace’ Sicht erzählt und die Kapitel wechseln sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart ab. Dadurch kann man sich sehr schnell sehr gut in Grace hinein versetzen. So merkt man auch schnell, dass diese Perfektion tatsächlich nichts als Schein ist. Die Wahrheit sieht nämlich ganz anders aus. Jack ist nicht der sorgende Ehemann, sondern der kranke Perversling, der Grace gefangen hält, da er noch krankere Absichten hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und es fällt schwer, eine Lesepause einzulegen. Man will auch einfach wissen, wie es weiter geht. Das Erschreckendste an diesem Buch ist, dass wie leicht Jack Grace’ Fluchtversuche durchschaut, verhindert und es aussehen lässt, als wäre sie die Verrückte. Es zeigt aber auch, dass die Menschen oft nur das sehen, was sie sehen wollen, was einfacher ist. Hinterfragen nicht erwünscht. Wirklich ein tolles Buch mit einer klaren Empfehlung von mir!

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Saving Grace ist ein wirklich gelungener Psychothriller, der ein wirklich wichtiges Thema aufgreift. Man sieht nicht immer das, was wirklich real ist, sondern manchmal nur das, was jemand zu zeigen bereit ist. So kann eine Beziehung, die nach außen perfekt zu sein scheint, hinter den Kulissen alles andere als schön sein. Durch die Ich-Perspektive kann man sich sehr schnell in Grace hineinversetzen und kann ihre Gründe für gewisse Handlungen somit absolut verstehen. Ihre immer wieder vorkommenden Versuche, eine Lösung zu finden, zeigen wie stark sie eigentlich ist, auch wenn man das nicht die ganze Zeit merkt. Ihre Liebe zu ihrer Schwester ist absolut nachvollziehbar und macht vieles noch glaubwürdiger. Jack ist ebenfalls ein gut ausgearbeiteter Charakter. Man versteht, wieso Grace sich in ihn verlieben konnte und auch, warum dieser für charmant und liebenswert gehalten wird. Seine bösartige Seite ist grausam und lässt einen so manches Mal schlucken, auch wenn es bestimmt Bücher gibt, in denen es weitaus "schlimmere" Handlungsstränge gibt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart lässt einen bis zum Schluss mitfiebern, obwohl man stellenweise bereits weiß, was noch kommen wird. Es zeigt einem noch mehr, wie es dazu kommen konnte, sodass man kaum an der Geschichte zweifelt und es einfach tatsächlich möglich erscheint, dass es so passiert, wie es hier passiert. Gerade dieser Aspekt der Geschichte - das es eben tatsächlich genau so passieren könnte - machte das Buch zu einem wirklich wichtigen Augenöffner, den ich jedem nahe legen möchte. Es ist wichtig, dass man die Augen nicht vor der Wahrheit verschließt und das man versucht, wirklich hinzusehen. Nicht jeder, der im ersten Augenblick glücklich erscheint, ist das auch und manchmal kann man jemanden vielleicht helfen, aus dieser Situation herauszukommen. Das muss nicht nur eine Beziehung sein, sondern könnte zB auch eine Depression sein.

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Ich lese unwahrscheinlich gern Thriller, auch wenn sie meist zu kurz kommen zwischen den ganzen anderen Genres. Wenn es denn ein Thriller wird, dann darf er nicht zu "lasch" sein, er muss mich einfach von der ersten Seite an packen, daher sind mir Psychothriller am liebsten. Ich muss das Buch aufschlagen und sofort mitfiebern - die Spannung muss gleich greifbar sein, ich darf nicht lang danach suchen müssen. Das hat die Autorin mit "Saving Grace" geschafft. Es startet zwar harmlos mit einem Dinner unter Freunden, dennoch merkt man von der ersten Seite an, dass die Situation für Grace alles andere als Normal ist. Es ist nicht die Realität, in welcher sie tagtäglich lebt, sondern ein Trugbild. Ein Bild, was ihre "Freunde" von ihrem Leben mit Jack haben sollen, um nicht zu realisieren, wie es wirklich aussieht, welche Qualen sie durchleiden muss, welchem psychischen Druck sie ausgesetzt ist. Grace war ein junge, unabhängige, erfolgreiche Frau, die für ihre am Down-Syndrom erkrankte Schwester alles tun würde. Selbst ihre Beziehungen wählt sie danach aus, ob Millie auch auf dem richtigen Weg in ihrem Leben integriert bleiben kann. So kann sie ihr Glück kaum fassen, als sie mit Jack Angel einem Mann begegnet, auf den sie sich nicht nur auf Anhieb verliebt, sondern welcher sich auch bezaubernd um Millie kümmert, sie in ihrem gemeinsamen Leben haben möchte und sie später bei sich wohnen lassen will. Alles scheint perfekt, weswegen Grace nicht lang nachdenken muss, als Jack sie bittet, seine Frau zu werden. Doch ab dem Tag der Hochzeit verändert sich alles. Jack ist nicht mehr der Mann, den sie kennt - er ist ein Monster und zeigt ihr das von der Hochzeitsnacht an bis zu dem Tag, der alles ändern sollte. Es ist erschreckend zu sehen, wie sehr ein Mann seine Frau in der Gewalt haben kann, sie missbraucht und sich selbst aufgeben lassen kann, ohne auch nur einmal die Hand an sie anzulegen. Jack findet Grace Schwachstelle - Millie - und nutzt diesen auf eine Weise aus, die grausamer kaum sein könnte, denn Grace würde sich selbst komplett opfern, nur um Millie beschützen zu können. Die Story hat sich flüssig lesen lassen und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat eine Spannung aufgebaut, die es dem Leser kaum ermöglicht hat, das Buch auch nur eine Sekunde wegzulegen. Die Situation spitzte sich immer mehr zu - die Puzzleteile fügten sich zu einem Ganzen und es kam der Moment, da ergab alles plötzlich einen Sinn. Jede von Grace Entscheidungen wirkte plötzlich so viel stärker - machten aus ihr eine Frau, die ihren Kampfgeist nie verloren hat und bis zur letzten Sekunde kämpft. Ich habe mit Grace mit gelitten, habe ihre Entscheidungen verstanden - auch als sie hin und her gerissen war bei ihren Gefühlen zu Jack, der es verstand, nach Außen das perfekte Bild abzugeben. Er zeigte ihr immer wieder, warum sie sich in ihn verliebte und das war so verdammt einfach. Doch er konnte von einer Sekunde zur Anderen ein komplett anderer Mensch werden und man bekam das Gefühl, von zwei völlig verschiedenen Männern zu lesen. Einzig das Ende hätte für mich etwas "spannender" ausfallen können, denn ich fand es ab einem bestimmten Punkt leider etwas vorhersehbar. Dennoch würde ich das Buch jederzeit jedem empfehlen, der gern Psychothriller liest.

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Von: Miss Joplin aus Oberschwarzach

19.08.2019

Ein toller Roman. Ich konnte ihn keine Sekunde aus der Hand legen!

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"Saving Grace" ist das Psychothrillerdebüt der Autorin B. A. Paris und erschien 2016 als Taschenbuch mit 352 Seiten im blanvalet Verlag der Randomhouse Gruppe. Sowohl Klappentext (Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …) als auch der Untertitel "Bis dein Tod uns scheidet" lassen schnell auf den Kernpunkt des Buches schließen: Häusliche Gewahlt und Kontrolle. Ein, in meinen Augen, noch immer sehr brisantes Thema, welches hier zwar in einer sehr drastischen Form geschildert wird, aber lehrt aufmerksam zu sein. Protagonistin Grace ist zunächst eine recht bodenständig wirkende Frau, die sich klare Ziele setzt und konkrete Vorstellungen über die Zukunft hat, was sich besonders durch die Beziehung zu ihrer Schwester Millie abzeichnet. Wie schnell sie dann jedoch dem charmanten Anwalt Jack verfällt zeigt, wie plötzlich sich die Naivität des Herzens über die Vernunft des Vestandes stellt. Der flüssige Schreibstil wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was anhand der Überschriften aber deutlich erkennbar und somit kaum verwirrend ist. Ich sage bewusst "kaum" da gegen Ende die beiden Zeitstränge enger zusammenrücken als es zum Buchanfang der Fall war. Der Psychothriller bzw. das Vorgehen von Jack hat mich oftmals erschrocken weiterblättern lassen und mich zu keiner Zeit kalt gelassen. Ich empfand starkes Mitleid gegenüber Grace und suchte mit ihr gemeinsam nach Lösungen, die kurz darauf wieder zerschlagen wurden. "Saving Grace" ist ganz klar ein Psychothriller nach meinem Geschmack und verdient eine Weiterempfehlung.

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Klappentext: Manchmal ist die perfekte Ehe in Wahrheit die reinste Hölle Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar: Sie ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Er sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun ihr wunderschönes Haus? Wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer an ihrer Seite … Inhaltsangabe: Das absolut perfekte Paar – denken alle. Doch der Schein trügt. Während Grace das perfekte Dinner serviert, plant sie ihre Flucht aus ihrem persönlichen Albtraum und aus den Fängen ihres psychopathischen Mannes. Ginge es nur um sie selbst, hätte sie die Terrorspielchen schon vor langem unterbunden. Doch Jack bedroht auch ihre am Downsyndrom leidende Schwester Millie. Für Millie spielt Grace weiter das brave Weibchen, täuscht ihre Freunde und Bekannte, und wartet insgeheim auf den richtigen Moment, sich endlich von Jack lossagen zu können. Meine Meinung: Grace Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit und aus ihrer Sicht erzählt, sodass sich der Horror erst nach und nach offenbart. Der Leser weiß, wie Grace, nicht immer über alles Bescheid, was Jack plant. Das sorgt für den reinsten Nervenkitzel. Das Buch ist so spannend, und von Christiane Marx so gut gelesen, dass man einfach nicht genug bekommen kann. Ich fieberte mit Grace mit, verfolgte ihre erfolglosen Fluchtversuche, schimpfte einige Male laut über Jack und verdrückte am Ende sogar ein Tränchen. Paris schafft ohne viel Gewalt und Brutalität ein fürchterliches Horrorszenario. Ein durchaus gelungener Psychothriller! 5 Sterne, eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung und ein riesiges Dankeschön an das Randomhouse Bloggerportal für dieses nervenaufreibende Rezensionsexemplar!

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Bei „Saving Grace“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin und war eines der wenigen Bücher, die mich letztes Jahr total aus den Socken gehauen haben. Schon in der Verlagsvorschau fand ich den Klappentext sehr ansprechend, bin aber von einem ganz anderen Strickmuster ausgegangen. Das Buch entpuppte sich als außergewöhnlich furchteinflößender Thriller, der seinem Leser ein beklemmendes Gefühl in der Brust beschert! Normalerweise schreibe ich in meinen Rezensionen immer eine kleine unverfängliche Zusammenfassung über den Inhalt der Geschichte, das möchte ich in diesem Fall aber ausnahmsweise unterlassen, da schon der Klappentext sehr viel verrät und es sich auf jeden Fall lohnt, „Saving Grace“ aus dem unbekannten heraus zu erfahren. So viel sei gesagt: Während die Nachbarn und Freunde glauben, Grace hätte mit Jack das große Los gezogen, ist sie in ihrem persönlichen Alptraum mit einem Mann gefangen, der seine ganz eigenen kranken Ziele verfolgt … Grace Angel erzählt uns aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Wir springen immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, laufen aber während des Lesens aufeinander zu. Ein tolles Erzählelement, das ganz großartig von B. A. Paris umgesetzt wurde und von ihrem klaren, bildlichen und mitreißenden Schreibstil nur noch getoppt wird. Die Ausweglosigkeit, in der wir Grace wiederfinden, ist so beklemmend und nachvollziehbar beschrieben, dass es mir oft eiskalt den Rücken runter gelaufen ist. Die Bedrohung und die Angst sind greifbar. Natürlich ist die Idee, des vermeintlichen Traummannes, der sich als verrückter Psychopath entpuppt im Thriller-Genre nichts Neues mehr, aber für mich hat die Autorin mit Jack Angel ein ganz neues Level erreicht. Er ist furchteinflößend, absolut real und abgrundtief böse. Ein Charakter, mit einem so überzeugenden aalglatten Pokerface, der mir bisher nur sehr selten in einem Buch begegnet ist. Ich musste unglaublich mit Grace mitleiden, konnte ihr aber einfach nicht helfen! B. A. Paris führt ihren Lesern auch ganz klar vor Augen, wie schnell es gehen kann, dass man sich als Frau in solch einer Situation wiederfindet. Wie oft hören wir von häuslicher Gewalt in unserem Umfällt? Dafür brauchen wir nicht erst den Fernseher aufdrehen! Eine absolute Leseempfehlung von der ersten bis zur letzten Seite!

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Meinung: Anfangen möchte ich wie immer beim Cover des Buches, welches mir sehr gut gefällt und schon eine düstere Stimmung verspricht, die dann später im Buch vorhanden war. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte war extrem gut durchdacht und hinterließ ein sehr beklemmendes Gefühl bei mir. Während ich gelesen habe, habe ich sogar fast an meinen Nägeln gekaut, da ich so gespannt war, was wohl als nächstes passieren wird. Das Ende des Thrillers war dann noch einmal eine Überraschung, wie ich sie nie im Leben erwartet hätte. Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt an alle Thriller Fans empfehlen, ebenso an jene, die es noch werden wollen.

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