Leserstimmen zu
Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris

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"Saving Grace" ist das Psychothrillerdebüt der Autorin B. A. Paris und erschien 2016 als Taschenbuch mit 352 Seiten im blanvalet Verlag der Randomhouse Gruppe. Sowohl Klappentext (Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …) als auch der Untertitel "Bis dein Tod uns scheidet" lassen schnell auf den Kernpunkt des Buches schließen: Häusliche Gewahlt und Kontrolle. Ein, in meinen Augen, noch immer sehr brisantes Thema, welches hier zwar in einer sehr drastischen Form geschildert wird, aber lehrt aufmerksam zu sein. Protagonistin Grace ist zunächst eine recht bodenständig wirkende Frau, die sich klare Ziele setzt und konkrete Vorstellungen über die Zukunft hat, was sich besonders durch die Beziehung zu ihrer Schwester Millie abzeichnet. Wie schnell sie dann jedoch dem charmanten Anwalt Jack verfällt zeigt, wie plötzlich sich die Naivität des Herzens über die Vernunft des Vestandes stellt. Der flüssige Schreibstil wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was anhand der Überschriften aber deutlich erkennbar und somit kaum verwirrend ist. Ich sage bewusst "kaum" da gegen Ende die beiden Zeitstränge enger zusammenrücken als es zum Buchanfang der Fall war. Der Psychothriller bzw. das Vorgehen von Jack hat mich oftmals erschrocken weiterblättern lassen und mich zu keiner Zeit kalt gelassen. Ich empfand starkes Mitleid gegenüber Grace und suchte mit ihr gemeinsam nach Lösungen, die kurz darauf wieder zerschlagen wurden. "Saving Grace" ist ganz klar ein Psychothriller nach meinem Geschmack und verdient eine Weiterempfehlung.

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Klappentext: Manchmal ist die perfekte Ehe in Wahrheit die reinste Hölle Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar: Sie ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Er sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun ihr wunderschönes Haus? Wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer an ihrer Seite … Inhaltsangabe: Das absolut perfekte Paar – denken alle. Doch der Schein trügt. Während Grace das perfekte Dinner serviert, plant sie ihre Flucht aus ihrem persönlichen Albtraum und aus den Fängen ihres psychopathischen Mannes. Ginge es nur um sie selbst, hätte sie die Terrorspielchen schon vor langem unterbunden. Doch Jack bedroht auch ihre am Downsyndrom leidende Schwester Millie. Für Millie spielt Grace weiter das brave Weibchen, täuscht ihre Freunde und Bekannte, und wartet insgeheim auf den richtigen Moment, sich endlich von Jack lossagen zu können. Meine Meinung: Grace Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit und aus ihrer Sicht erzählt, sodass sich der Horror erst nach und nach offenbart. Der Leser weiß, wie Grace, nicht immer über alles Bescheid, was Jack plant. Das sorgt für den reinsten Nervenkitzel. Das Buch ist so spannend, und von Christiane Marx so gut gelesen, dass man einfach nicht genug bekommen kann. Ich fieberte mit Grace mit, verfolgte ihre erfolglosen Fluchtversuche, schimpfte einige Male laut über Jack und verdrückte am Ende sogar ein Tränchen. Paris schafft ohne viel Gewalt und Brutalität ein fürchterliches Horrorszenario. Ein durchaus gelungener Psychothriller! 5 Sterne, eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung und ein riesiges Dankeschön an das Randomhouse Bloggerportal für dieses nervenaufreibende Rezensionsexemplar!

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Bei „Saving Grace“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin und war eines der wenigen Bücher, die mich letztes Jahr total aus den Socken gehauen haben. Schon in der Verlagsvorschau fand ich den Klappentext sehr ansprechend, bin aber von einem ganz anderen Strickmuster ausgegangen. Das Buch entpuppte sich als außergewöhnlich furchteinflößender Thriller, der seinem Leser ein beklemmendes Gefühl in der Brust beschert! Normalerweise schreibe ich in meinen Rezensionen immer eine kleine unverfängliche Zusammenfassung über den Inhalt der Geschichte, das möchte ich in diesem Fall aber ausnahmsweise unterlassen, da schon der Klappentext sehr viel verrät und es sich auf jeden Fall lohnt, „Saving Grace“ aus dem unbekannten heraus zu erfahren. So viel sei gesagt: Während die Nachbarn und Freunde glauben, Grace hätte mit Jack das große Los gezogen, ist sie in ihrem persönlichen Alptraum mit einem Mann gefangen, der seine ganz eigenen kranken Ziele verfolgt … Grace Angel erzählt uns aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Wir springen immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, laufen aber während des Lesens aufeinander zu. Ein tolles Erzählelement, das ganz großartig von B. A. Paris umgesetzt wurde und von ihrem klaren, bildlichen und mitreißenden Schreibstil nur noch getoppt wird. Die Ausweglosigkeit, in der wir Grace wiederfinden, ist so beklemmend und nachvollziehbar beschrieben, dass es mir oft eiskalt den Rücken runter gelaufen ist. Die Bedrohung und die Angst sind greifbar. Natürlich ist die Idee, des vermeintlichen Traummannes, der sich als verrückter Psychopath entpuppt im Thriller-Genre nichts Neues mehr, aber für mich hat die Autorin mit Jack Angel ein ganz neues Level erreicht. Er ist furchteinflößend, absolut real und abgrundtief böse. Ein Charakter, mit einem so überzeugenden aalglatten Pokerface, der mir bisher nur sehr selten in einem Buch begegnet ist. Ich musste unglaublich mit Grace mitleiden, konnte ihr aber einfach nicht helfen! B. A. Paris führt ihren Lesern auch ganz klar vor Augen, wie schnell es gehen kann, dass man sich als Frau in solch einer Situation wiederfindet. Wie oft hören wir von häuslicher Gewalt in unserem Umfällt? Dafür brauchen wir nicht erst den Fernseher aufdrehen! Eine absolute Leseempfehlung von der ersten bis zur letzten Seite!

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Meinung: Anfangen möchte ich wie immer beim Cover des Buches, welches mir sehr gut gefällt und schon eine düstere Stimmung verspricht, die dann später im Buch vorhanden war. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte war extrem gut durchdacht und hinterließ ein sehr beklemmendes Gefühl bei mir. Während ich gelesen habe, habe ich sogar fast an meinen Nägeln gekaut, da ich so gespannt war, was wohl als nächstes passieren wird. Das Ende des Thrillers war dann noch einmal eine Überraschung, wie ich sie nie im Leben erwartet hätte. Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt an alle Thriller Fans empfehlen, ebenso an jene, die es noch werden wollen.

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Die Geschichte rund um das scheinbar Perfekte Ehepaar Grace und Jack, lässt bereits schon in den ersten Seiten vermuten das dort etwas im argen ist. Niemals hätte ich gedacht um welche Thematik sich das Buch wirklich dreht. Ich hätte auf Misshandlung getippt und wurde aber mit etwas genauso schlimmen, wenn nicht noch schlimmeren überrascht. Ich habe mit Grace mitgefiebert. Habe selbst Krankhaft überlegt, wie ich mich aus so einer Situation befreien könnte, welche Möglichkeiten es gäbe. Am Anfang des Buches dachte ich darüber nach ob Grace vielleicht Emotional von Jack erpresst wird. Wo der Hase wirklich begraben liegt, bekommt man langsam und leise anschleichend mit. Es fängt ganz harmlos an, bis die Geschichte dich wirklich bis ins Mark erschüttert. Ich habe dieses Buch wirklich nicht aus der Hand legen können. Immer wieder kommt ein neuer Härtegrad, selbst als ich dachte NOCH schlimmer, geht es nun wirklich nicht, überzeugte mich Jack vom Gegenteil. Genau so, sollte ein Psychothriller sein! Von mir bekommt "Saving Grace" von B. A. Paris 5/5 Sternen! Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog :)

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Jack ist der perfekte Mann für Grace. Er ist ein erfolgreicher Anwalt, der sich für misshandelte Frauen einsetzt. Er ist zuvorkommend und liebenswürdig. Und zu guter Letzt geht er sehr liebevoll mit Graces kleiner, behinderter Schwester um. Als Jack ihr schon nach kurzer Zeit einen Heiratsantrag macht, sagt Grace nur zu gerne „Ja“. Vor ihr liegt das perfekte Leben in einem wunderschönen Haus, würde sich nicht kurz nach der Hochzeit alles ändern. Jacks wahres Gesicht ist brutal, grausam und ängstigt Grace bis ins Mark. Doch Grace ist gar nicht der Grund warum Jack sich so sehr um sie bemüht hat. Jack sucht das perfekte Opfer und das ist ihre kleine Schwester Millie. Um sie zu beschützen, lässt Grace sich auf Jacks perfide Spiele ein und sucht den perfekten Weg sich und Millie zu retten. Ich bin wirklich mit hohen Erwartungen ins das Buch gestartet. Der Leser bekommt, durch sich abwechselnde Kapitel aus der Gegenwart und der Vergangenheit, das ganze Ausmaß von Jacks Gewalt über Grace mit. Ich muss sagen, dass ich der Geschichte recht schnell kritisch gegenüberstand. Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine selbstbewusste und tapfere Frau sich so schnell von völlig abgedrehten Dingen überzeugen lassen kann. B.A. Paris hat immer wieder durchblicken lassen, dass sich Grace nicht unterkriegen lässt, doch verfällt sie viel zu schnell in eine Opferrolle. All ihre Fluchtversuche sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil sie sich dabei aber auch irgendwie sehr wenig intelligent anstellt. Gute Möglichkeiten sich helfen zu lassen, lässt sie ganz aus und suhlt sich lieber in ihrer Ohnmacht. Für mich war das leider nicht überzeugend. Leider blieb vielleicht auch gerade deswegen die Spannung auf der Strecke. Zwar war ich gespannt auf die Auflösung der Geschichte, aber das Buch an sich konnte mich leider so gar nicht fesseln. Die letzten Seiten konnten mich letztendlich doch mitreißen, aber der Weg dorthin war für mich leider nicht sehr ansprechend. Ich habe schon viele sehr begeisterte Stimmen zu dem Buch gehört, sodass es wohl eher mein persönlicher Geschmack ist, aber ich habe mir viel mehr von der Geschichte versprochen.

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Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet ist der erste Roman der englischen Autorin B.A. Paris und dieser hat es wirklich in sich! Beklemmend, spannend und faszinierend, sodass ich ihn gar nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte um Grace und Jack wird aus der Ich-Persepktive von Grace und in zwei Zeitebenen erzählt: Der Vergangenheit und der Gegenwart. Zu Beginn der Geschichte liegen die beiden Zeitebenen 18-Monate auseinander, doch im Laufe der Geschichte verringert sich der Zeitabstand, sodass der Leser immer stärker in den Sog der Geschichte hineingezogen wird. Am Ende treffen die beiden Erzählebenen aufeinander und der Leser erhält ein komplettes Bild der Geschichte. Vergangenheit: Grace ist nicht nur bildschön, sondern vor allem eine junge, selbstständige Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie hat einen tollen Job und kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Schwester Millie, die mit dem Downsyndrom zur Welt gekommen ist. Als sie eines Tages im Londoner Regent’s Park den jungen, attraktiven Anwalt Jack Angel kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass ihr Leben eine dramatische Wende erfahren wird. Gegenwart: Grace hat ihr eigenes Leben vollends aufgegeben und scheint die perfekte Ehefrau zu sein. Mit Jack führt sie eine perfekte Ehe in einem noch perfekteren Haus. Doch es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Augenblick scheint... Zweifellos ist dies eins der besten Bücher in diesem Jahr. Dieses Buch holt den Leser von der ersten Seite an ab. Man sollte allerdings nicht zu zartbesaitet sein, denn die Geschichte ist an manchen Stellen ziemlich perfide und brutal und lässt den Leser mit einem mulmigen, beklemmenden Gefühl zurück. Thriller-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

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Die 33-jährige Grace lernt den charmanten Anwalt Jack Angel kennen, der keinerlei Berührungsängste mit ihrer am Down-Syndrom erkrankten jüngeren Schwester Millie hat. Sie verliebt sich auf den ersten Blick in den erfolgreichen Rechtsanwalt, der sich auf die Vertretung von misshandelten Frauen spezialisiert hat, und auch Jack scheint in Grace, die sich so liebevoll wie Mutter und Schwester zugleich um Millie kümmert, verliebt zu haben. Sie träumen gemeinsam von einem großen Haus im Grünen, in dem sie zusammen mit Millie leben werden, wenn diese volljährig ist und aus ihrem Internat ausziehen muss. Nach wenigen Wochen des Kennenlernens heiraten Grace und Jack und damit beginnt das Grauen für Grace, denn Jack ist nicht der Mann, für den er sich ausgegeben hat. Um 180° gedreht, beginnt ein Psychoterror für Grace, wobei nach Außen der Anschein einer glücklichen und perfekten Ehe in einer für Grace sorglosen Umgebung, aufrecht erhalten wird. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert aus der Vergangenheit das Kennenlernen von Grace und Jack bis zum Persönlichkeitswandel von Jack, während jedes zweite Kapitel die Gegenwart nach der Hochzeit beschreibt. Die Spannung des Psychothrillers baut sich von Beginn langsam auf. Zunächst wird die Anfangszeit von Graces und Jacks Beziehung geschildert, die Phase der ersten Verliebtheit. Bei den Schilderungen der Dinner in der Gegenwart wird subtil offenbar, dass Grace aus Angst vor ihrem Mann, der sie mit Argusaugen beobachtet, sehr zurückhaltenden und im Umgang mit anderen gehemmt ist. Nach und nach wird deutlich, warum Grace keinen Schritt ohne ihren Ehemann machen kann und womit er sie unter Druck setzt. Während Grace am Anfang noch sehr naiv ist und sich unbeholfen versucht zu wehren und teilweise resigniert, ist es ihre behinderte Schwester, die im Gegensatz zu allen anderen Bekannten durchschaut, das Jack "böse" ist und den Anstoß gibt, dass Grace selbst raffinierter wird und den Ausbruch aus ihrem goldenen Käfig plant. "Saving Grace" ist in unblutiger Thriller, bei dem es spannend ist zu erfahren, wie Grace und auch Millie aus einer schier aussichtslosen Situation herauskommen. Ich empfand es stellenweise als unrealistisch, wie wenig Risiko Grace auf sich nimmt, um sich selbst zu befreien, auch wenn ihre Angst um Millie nachvollziehbar war, und dass Jack ihr stets einen Schritt voraus war. Als Leser versetzt man sich unweigerlich in Graces Situation und überlegt, wie man selbst handeln würde. Es ist beklemmend zu lesen, mit welch einfachen Mitteln ein Mensch seiner Freiheit beraubt werden kann, ohne dass Außenstehende - Freunde, Verwandte, Nachbarn - etwas davon erfahren. Zum Charakter Jack hätte ich mir mehr tiefer gehende Erklärungen gewünscht. Zwar erfährt man von einem Schlüsselerlebnis aus seiner Kindheit, was aber dennoch seine Motivation in der Gegenwart nicht ganz erklären und konnte und mir der reine Verweis auf einen schlicht grausamen Psychopathen zu wenig ist.

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