Leserstimmen zu
Die Glücksliste

Eva Woods

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Rachel lebt in Scheidung, sie hat keinen Job (naja zum mindest keinen der ihr wirklich Geld bringt) und sie sucht eine Wohnung. In London ist das keine gute Mischung, den Wohnraum ist teuer oder man lässt sich auf zweifelhafte Angebote ein. Doch Rachel hat Glück, sie findet Patrick der ein kostenloses Zimmer vergiebt. So zieht sie bei ihm ein und als ihre Freundinnen ihr eine "Was man im Leben unbedingt getan haben sollte" Liste überreichen, klinkt sich Patrick kurzerhand mit seiner eigenen Liste mit ein. So kommt es dass die beiden aus dem Flugzeug springen und Rachel fast mit einem Typen ins Bett geht, der noch bei Mutti wohnt. Das klingt alles sehr spannend, doch in den ersten 17 Kapiteln gleicht die Spannung, der der Teletubbis. Es passiert etwas, in Form der Listenpunkte, aber ansonsten passiert rein gar nichts. Leider! Doch ab Kapitel 18 nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es kommt Dynamik in die ganze Sache. Ich hätte mir wirklich gewünscht, die ersten 17 Kapitel wären genauso gewesen, denn dann wäre dies wirklich eines meiner neuen Lieblingsbücher geworden, so leider nicht. Von mir ganz klar eine Empfehlung an alle Listenliebhaber da draußen, ihr werdet Anregungen für Listen und ihre Inhalte finden.

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Angefangen habe ich das Buch mit dem Vorsatz ‚nur mal schnell ein paar Seiten zu lesen‘ und plötzlich hatte ich fast das halbe Buch gelesen. Denn „Die Glücksliste“ ist sehr leicht zu lesen und zieht einem von Seite zu Seite. Das liegt vor allem an dem stets humorvollen Schreibstil. Auch wenn Rachels Leben gerade vielleicht nicht so gut läuft schafft sie es immer mit ihren sarkastischen Kommentaren oder Gedanken dem Leser ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Hinzu kommen noch die vielen unterschiedlichen Haupt und Nebencharaktere, die alle auf ihre eigene Art mich so manches Mal zum Lachen gebracht haben. Denn wenn die Autorin eines beherrscht, dann ist es unheimlich komische Dialoge aufs Papier zu bringen, die einem das Gefühl geben man ist selbst Teil dieser verrückten Freundesgruppe. Sowohl Rachel als auch Patrick fand ich auf Anhieb sympathisch und sehr interessante Charaktere, von denen man nach und nach mehr erfahren hat. Mein absoluter Lieblingscharakter war jedoch Patricks vierjähriger Sohn Alex. Oft merkt man bei Kleinkindern in Büchern sofort, dass die Worte die ihnen in den Mund gelegt werden von einer erwachsenen Person stammen und dass die Autoren verbissen versuchen dem Leser das Kind als unheimlich süß anzudrehen. Nicht bei diesem Buch. Alex war wunderschön ausgearbeitet, ich hatte sofort ein komplett stimmiges Bild dieses (wie man später erfährt nicht ganz normalen) vierjährigen Jungen im Kopf und habe mich komplett in ihn verliebt. Als ich mit dem Buch angefangen habe, hatte ich eigentlich vorrangig eine Liebesgeschichte erwartet. Ich war sehr überrascht als ich im Laufe des Buches festgestellt habe, dass die Autorin sich damit eher Zeit lässt und den Schwerpunkt auf die witzig beschriebene Abarbeitung der „Liste der Dinge, die Rachel und Patrick tun müssen, um der Nach-der-Trennung-vor-der-Scheidung-Krise zu entgehen“ liegt. Das Buch liest sich schnell durch die fröhlichen ersten 400 Seiten und auf den letzten 100 Seiten wird es dann schließlich so richtig spannend. Alle paar Kapitel zählt Rachel dem Leser Listen zu den verschiedensten Themen auf die von „Eine Liste der Dinge die man zu Leiten auf Partys sagen kann, wenn man keinerlei Gemeinsamkeiten hat“ bis zu „Dinge, die ich in meinem Alter mittlerweile können sollte, aber immer noch nicht kann“ reichen. Als bekennende Listenschreiberin hat mir dieser Teil des Buches besonders gut gefallen und ist der Anlass für die folgende Liste: Dinge die mir an „Die Glücksliste“ gefallen haben: 1. Die fröhliche und kurzweilige Schreibweise 2.Dass die ein oder andere Sache nicht gleich verraten wurde und man gespannt auf die Auflösung gewartet hat 3. Rachels komplett witzige Freundesgruppe, die nicht verschiedener hätten sein können 4. Patricks Sohn Alex <3 und deren Hund Max, der mich stark an meinen Hund erinnert hat 5. Die nicht klischeehafte Handlung, sodass man immer wieder überrascht wurde 6. Die sich langsam entwickelnde und nicht überzogene Liebesgeschichte 7. Die vor Sarkasmus triefenden Gespräche zwischen Rachel und Patrick 8. Der britische Flair 9. Die letzten 100 Seiten, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen haben lassen 10. Die immer witzigen und auflockernden Listen Fazit: „Die Glücksliste“ ist ein witziger und lebensbejahender Roman. Ich würde das Buch allen empfehlen, die ebenfalls notorische Listenschreiber sind, eine langsam anbahnende Liebesgeschichte mögen und/oder gerne mit einem Schmunzeln auf den Lippen durch die Seiten blättern.

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Cover: Das Cover zeigt eine junge Frau, die mit einer langen Liste in der Hand unter einem Baum sitzt. Dass es sich um eine relativ schlichte Zeichnung und nicht um eine Fotocollage o.ä. handelt, symbolisiert für mich den Beruf der Hauptfigur Rachel, die als Zeichnerin und Karikaturistin arbeitet. Die Zeichnung wirkt vom Stil sehr leicht, nicht überladen und passt damit nach meiner Meinung ausgesprochen gut zum Buch. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!) Eine der liebsten Beschäftigungen von Rachel ist es, in jeder Lebenslage Listen zu verfassen. Entweder um sie nach und nach abzuhaken, wenn sie etwas auf der Liste erledigt hat, oder um sich durch das Listenschreiben über ihr Leben klarzuwerden. Sogar als sie sich von ihrem Ehemann Dan getrennt hat, schreibt sie eine Liste, und zwar mit den Dingen, „die an einer Scheidung zum Kotzen sind“. Ganz oben auf ihrer To-do-Liste steht die Suche nach einer neuen Wohnung. Bei dieser Gelegenheit lernt sie Patrick kennen, einen alleinerziehenden Vater, der ein kostenloses Zimmer zu vergeben hat und als Gegenleistung nur etwas Hilfe im Haushalt und beim Hundesitting erwartet. Spontan zieht Rachel bei Patrick, seinem kleinen Sohn Alex und dem Hund Max ein. Auch Rachels Freundinnen Emma und Cynthia wollen sie aus ihrem Scheidungstief herausholen und fertigen eine Liste an mit Dingen, die Rachel tun soll, um wieder zurück ins Leben zu finden. Patrick schließt sich Rachel an und verfasst ebenfalls eine Liste mit seinen eigenen Vorhaben und Wünschen. Gemeinsam versuchen die beiden, nach und nach die Punkte auf ihren Listen abzuhaken, und kommen sich dabei immer näher. Dass dies aber nicht ohne Komplikationen abläuft, versteht sich von selbst … Meine Meinung: Zu Beginn brauchte ich eine Weile, um in das Buch hineinzufinden. Irgendwie musste ich mich erst an die Figuren und den charakteristischen Humor gewöhnen, der mich in gewisser Weise an den Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ erinnert – und das nicht nur, weil das Buch ebenfalls mit einer Hochzeit beginnt. Die vielen Listen, die Rachel schreibt, tragen ihren Teil dazu bei, dass die Geschichte insgesamt sehr witzig und humorvoll wirkt. Allerdings hätten für meinen Geschmack etwas weniger Listen auch gereicht, das ist aber mein ganz subjektives Empfinden. Als dann Patrick und Alex hinzukamen, habe ich mich immer besser unterhalten gefühlt. Man entwickelt beim Lesen sofort viel Sympathie für die beiden und ihren Hund Max, wenn ich auch gegen Ende Patricks Reaktion Rachel gegenüber (mehr möchte ich hier nicht verraten) nicht ganz nachvollziehen konnte, aber er hat in dieser Hinsicht eben auch schlechte Erfahrungen gemacht. Besonders den kleinen Alex würde man beim Lesen am liebsten pausenlos knuddeln. Auch die anderen Figuren haben ihren ganz eigenen, glaubhaften Charakter und sind individuell ausgearbeitet. Sympathisch fand ich zu Beginn auch Rachels Freundinnen Emma und Cynthia, im Laufe des Buches hat mich dann aber vor allem Emma mit ihrem zickigen, fast schon übertriebenen Verhalten ein wenig genervt. Hervorheben möchte ich auch Ian: Er ist ein Mann mitten aus dem Leben, mit all seinen Macken, die ihn aber liebenswert machen. Der größte, mittlere Teil der Geschichte ist der „Abarbeitung“ der Listen durch Rachel und Patrick gewidmet. Dadurch, dass dies nacheinander geschieht und die beiden immer wieder neue Punkte abhaken können, entstehen kleine, in sich abgeschlossene Geschichten, sodass man zwischendurch auch mal das Buch weglegen könnte, ohne den Faden zu verlieren. In meinen Augen hätte man jedoch gerade diesen Mittelteil etwas straffer gestalten können, ohne dass der Gesamteindruck gelitten hätte. Natürlich kann man wie in den meisten Liebesromanen relativ früh ahnen, wie die Geschichte mit Rachel und Patrick letztendlich wohl ausgehen wird, doch es gibt davor immer wieder unerwartete Wendungen und Hürden. Vor allem das letzte Drittel des Romans, nachdem Rachels und Patricks Listen eigentlich abgearbeitet waren, hat mich dann noch einmal so richtig gepackt. Insgesamt handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die sehr humorvoll und witzig, für meinen Geschmack auch „very british“ daherkommt, jedoch unter dieser Oberfläche auch nachdenkliche, leisere Töne mit einem gewissen Tiefgang in sich birgt, was ich als eine wohltuende Abwechslung empfand. Der Sprachstil der Autorin ist sehr leicht und eingängig und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Romans ein. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Susanne von „friederickes Bücherblog“

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Rachel ist gerade mal 30 Jahre alt. liebt es Listen zu schreiben und wurde gerade von ihrem Noch-Ehemann aus dem gemeinsamen Haus auf dem Lande geworfen. Was soll sie denn nun tun? Erst mal zurück nach London. Aber ohne Geld und Unterkunft ist es schwer... Was ein Glücksfall, dass Rachel gerade jetzt über eine Zeitungsanzeige stolpert in der ein Zimmer kostenlos im Tausch gegen Hundesitting angeboten wird. Schwuppdiwupp findet sich Rachel im Haus von den gutaussehenden Patrick mitsamt dessen Sohn und Hund wieder. Der ebenfalls frisch verlassene Patrick und Rachel "arbeiten" gemeinsam eine Liste mit Vorhaben und Wünschen ab und kommen sich dabei immer näher... "Die Glücksliste" hat mich echt angesprochen. Erwartet habe ich ein lustiges und kurzweiliges Buch, dass mir einige Stunden des Lesevergnügens schenken wird. Die Listen fand ich auch sehr witzig und sie lockerten das Buch immer wieder auf. Sonst war mir persönlich zu wenig los. Natürlich ist von Anfang an klar, wie das Buch enden wird, aber irgendwie kam keine rechte Spannung auf. So lag das Buch auch schon mal ein paar Tage unangetastet auf meinem Nachttisch. Es ist schwer für mich zu rezensieren, da es an für sich einfach nett zu lesen ist und ich auch nach Lesepausen kein Problem hatte wieder in die Geschichte einzutauschen. So würde ich sagen, dass es ein schönes lockeres Buch für nebenher ist. Auch gut für langsame Leser, die ein Buch nicht unbedingt am Stück durchlesen. Denn jedes Kapitel ist an für sich lustig. Aber am Stück gelesen wird es etwas lange.... Somit kann ich auch nicht wirklich ein Fazit abgeben :-)

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Inhalt: Rachel liebt es Listen zu erstellen. Sie hat für jede Situation eine erstellt. Egal ob es To-Do-Listen sind oder Listen der Art was an einer Scheidung doof ist. Denn diese hat sie vor sich. Getrennt von ihrem Mann sucht sie nun eine Bleibe und ihre Zukunft. Sie findet eine Zimmer bei Patrick und Freundinnen erstellen ihr eine Liste mit zehn Punkten, die sie erledigen soll, um aus ihrem Tief zu kommen. Wie gut das Patrick die Idee gefällt und ihr beim Abarbeiten hilft... Meine Meinung: Ich kann Rachel gut verstehen. Auch ich liebe Listen auch wenn ich selber nur selten welche erstelle. Seit P.S.: Ich liebe Dich liebe ich aber auch Listen-Bücher und so landete Die Glücksliste selbstverständlich auf meine Leseliste. Das Buch beginnt schon gut und wird immer besser. Von Beginn an war ich gefesselt auch durch den leichten und flüssigen Schreibstil von Eva Woods. Man liest von der Trennung und dem Auszug von Rachel, denn genau dort wird man in die Geschichte geworfen. Warum sie und ihr Mann sich getrennt haben bleibt lange Zeit ein großes Geheimnis. Das hält die Spannung aufrecht bis andere Dinge viel fesselnder sind. Irgendwann wird es aufgeklärt. Für mich als Leser hätte das auch früher sein können, aber der Zeitpunkt stört so auch nicht und passt. Es gibt noch mehrere kleine Geheimnisse die auftauchen und irgendwann gelöst werden die die ganze Geschichte noch ein wenig aufregender machen. Es gibt nicht so viele wichtige Figuren, so dass ich die Namen gut auseinander halten konnte. Nur bei Max und Alex hatte ich zeitweise meine Probleme. Diese Namen waren wohl einfach zu ähnlich, auch tauchten sie oft im gemeinsamen Zusammenhang auf. Rachel trauert um ihre Ehe um ihr bisheriges Leben und hat Angst vor ihrer Zukunft. Sie erlebt gerade eine Berg und Talfahrt und ist mal himmelhochjauchzend und dann auch wieder zu Tode betrübt. So eine Trennung ist nie einfach und sie scheint es sich auch nicht wirklich ausgesucht zu haben. Die Liste bringt sie wirklich wieder auf andere Gedanken und holt sie aus ihrem Tief. Ihre Freundinnen Emma und Cynthia haben die Liste erstellt. Zu Beginn fand ich das es die perfekten Freundinnen sind, doch im Laufe der Geschichte gab es auch Abschnitte in denen sie mir etwas auf den geist gingen. Sie sind Zicken, das kann ich schon Real Life kaum leiden. In Büchern ertrage ich es eher, doch hier wurde es etwas überzogen. Emma und Cynthia könnten unterschiedlicher nicht Leben und das ist wohl das Problem. Gut das Rachel bei Patrick wohnt. Was zu Beginn nach einer Zweckgemeinschaft aussieht wird recht schnell zu einer Freundschaft und vielleicht auch zu mehr. Ich mag Patrick weil er Rachel so nimmt wie sie ist und nicht versucht zu erziehen. Er hat einen kleinen Sohn Alex und den Hund Max die wirklich zauberhaft sind. Diese beiden Figuren der Geschichte lockern diesen Liebesroman immer wieder auf und sorgen dafür das der Humor nicht zu kurz kommt. Als ich dieses Buch in die Hand nahm war mein gedanke das 500 Seiten doch recht viel sind für einen Liebesroman und ob er nicht am Ende zu langatmig sein wird. Dem war nicht so. Ich war schon etwas traurig als die Geschichte zu Ende war und kann sie für Listen-Liebhaberund für Liebesroman-Leser vollends empfehlen.

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Inhalt Rachel ist passionierte Listenschreiberin, seit sie denken kann. Nichts liebt sie so sehr, wie das Abhaken von To-do-Punkten. Doch hilft auch die beste Liste nicht, wenn man mitten in einer Scheidung steckt und dringend eine neue Bleibe finden muss. Als sie Patrick kennenlernt, der ein Zimmer zu vergeben hat, zieht sie spontan bei dem attraktiven Singlevater ein. Und auch ihre Freundinnen wollen helfen: mit der ultimativen »zurück ins Leben«-Liste. Rachel macht sich ans Werk und kann – mit Patricks Hilfe – bald diverse Häkchen setzen … (Quelle: Amazon ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Als Rachel von ihrem Mann verlassen wird und aus dem gemeinsamen Haus ausziehen muss, fällt sie aus allen Wolken. Zum Glück hat sie gute Freundinnen, die sie unterstützen – bei einer zieht sie sogar vorübergehend ein. Die Damen sind auch die Ursache der „zurück-ins-Leben“-Liste, die Rachel in den nächsten Wochen abarbeiten soll. Die ist weniger begeistert, findet aber nach und nach Gefallen an der Idee – was aber auch an ihrer neuen Bleibe liegt. Glücklicherweise findet sie eine Wohnung, für die sie keine Miete zahlen muss. Nur im Haushalt helfen, ein Auge auf das Kind werfen oder mit dem Hund Gassi gehen. Rachel zieht ein und freundet sich mit Patrick, dem Vater vom Jungen an. Er hat sich nach einem Fehltritt der Ehefrau von ihr getrennt und ist nun alleinerziehender Vater. Außerdem überzeugt sie ihn selbst eine Liste mit Dingen zu führen, die er unbedingt machen möchte. Zusammen arbeiten sie die beiden Listen ab und kommen sich näher…während die Beziehungen der Freundinnen von Rachel zerbrechen. Rachel fand ich von der ersten Begegnung an sehr nett und ehrlich – nur leider scheint sie einen großen Fehler gemacht zu haben, der nicht verzeihbar war. Der Mann verlässt sie und sie muss lernen mit der neuen Situation klarzukommen – was sie mehr schlecht als recht macht. Erst mit der Liste und den Unternehmungen mit Patrick beginnt sie sich zu verändern. Sie entwickelt ein neues Selbstbewusstsein und legt ihren Fokus wieder auf ihre künstlerische Arbeit. Sie scheint wirklich ein großes Zeichentalent zu sein. Ihren Freundinnen ist sie eine gute, wenn auch etwas blinde Freundin. Sie bekommt nicht immer alles mit und ist überrascht, wenn es zu unerwarteten Wenudngen kommt. Ich weiß immer noch nicht genau, was ich von Patrick halten soll. Zu Beginn wirkte er recht nett und anständig, doch im Verlauf des Buches wurde er mir unsympathischer. Er packt seinen Sohn unnötigerweise in Watte und glaubt, das nur er für seine vollständige Sicherheit sorgen kann. Alle anderen Menschen wären mit der Krankheit des Jungen überfordert – nein, wären sie nicht. Das zeigt auch Rachel. Selbst seine Familie, die einen Reiterhof bewirtschaften, darf den Enkelsohn und Neffen nicht sehen. Sie stellen mit den Pferden ein zu großes Risiko da. Schuld ist die Mutter des Sohnes – sie war stets übervorsichtig und hat es auf den Vater übertragen. Nicht nur die Hauptcharaktere haben in diesem Buch einen hohen Stellenwert, sondern auch die Nebencharaktere werden ausführlich beschrieben und von der Autorin lebhaft dargestellt. Jeder einzelne bekommt seine Geschichte und Hintergründe – wirklich klasse. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, was mir gut gefallen hat. Mit seinen 512 Seiten ist das Buch ein Klopper, an dem ich mehrere Abende saß. Stellenweise hatte ich nur leider das Gefühl, das viel zu viel erzählt wurde, sodass man sich als Leser während des Lesens auch mal langweilt – zumindest erging das mir so. Für meinen Geschmack hätte man die Story um 100 Seiten kürzen können, damit man immer mit Freude und Elan dabei ist. Insgesamt hat mir „Die Glücksliste“ gut gefallen und die Geschichte war wirklich interessant zu lesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und man konnte sie auch während der über 500 Seiten auch gut kennenlernen. Leider war die Story mir insgesamt etwas zu vorhersehbar – nach der Trennung von Rachels Ehemann ahnte ich schon, das dieser im Laufe des Buches mit Sicherheit noch mal bei ihr auftauchen wird und neu anfangen möchte. Sie würde natürlich ausschlagen und mit Patrick zusammenkommen – das war mein erster Gedanken nach ein paar Kapiteln. Im groben und ganzen wird es auch so laufen, aber natürlich gibt es bis dahin noch einige Hürden und Probleme zu bewältigen. Hier gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung von mir. Schönstes Zitat „Wenn du nicht zurückkannst, musst du eben vorwärts gehen.“ (S. 18) 🌟🌟🌟🌟 Sterne

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Rachel – von ihrem Mann aus dem gemeinsamen Haus geworfen und ohne Job, weiß nicht wohin. Deshalb nimmt sie das Angebot von Patrick an, umsonst bei ihm zu wohnen und sich dafür um Haus und Kind zu kümmern. Doch auch Patrick hat Probleme und als die unüberwindlich werden steht Rachel wieder vor der Tür. Wird es ein Happy End für sie geben? Eine süße Geschichte! Sicher nichts Neues, aber erfrischend geschrieben. Ich bin auch ein Fan von Listen und so konnte ich mich sehr gut in Rachels Listenschreiberei hinein versetzen und fand sie immer einen netten Einschub an den passenden Stellen. Rachel und Patrick kommen sich näher, das kann man in so einem Buch ruhig verraten, ohne zu spoilern. Die beiden passten für mich gleich super zusammen und haben sich manchen netten Schlagabtausch geliefert, der mich zum Schmunzeln gebracht hat. Auch der Umgang mit ihren Freundinnen war immer etwas Besonderes zu lesen. Solche Freunde wünscht man sich, wenn man Probleme hat! Die Idee mit der Glücksliste war für mich nicht neu, aber die Art, wie Rachel sie angegangen ist, schon. Sehr rasant hakt sie ein Event nach dem Anderen ab -zusammen mit Freunden oder Patrick, was natürlich auch zu einem Näherkommen beiträgt. Woods‘ Charaktere sind sehr lebensnah geschrieben und waren mir, bis auf wenige Ausnahmen, gleich sympathisch. Auch die kurzweilige Schreibweise hat mich sehr gut unterhalten. Fazit: Ein Buch für kühle Tage. Einkuscheln, Tee trinken und Die Glücksliste lesen. Und der Tag ist gerettet.

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