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Kendare Blake: Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern (Der Schwarze Thron) (1)

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3144-7

Erschienen:  09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Fantasievolle Grausamkeit

Von: Reading is like taking a journey Datum : 11.02.2018

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Cover:
Ich mag die Cover sehr. Sie sind schlicht gehalten und schaffen es trotzdem, sofort die Neugier des Lesers zu bewirken. Für mich passen sie auch sehr gut zur Geschichte, weil sie einen essentiellen Punkt der Geschichte zeigen.

Inhalt:
Inhaltlich ist die Story auf jeden Fall interessant und zum Großteil auch spannend gestaltet. Der Anfang zog sich etwas, bis die Spannung gemächlich hochgezogen wurde, doch irgendwann war ich mitten drin in der Geschichte und konnte sie nicht mehr aus der Hand legen.
Ich verfolgte sehr neugierig die drei Handlungsstränge um die Königinnen, die erst nach und nach miteinander verflochten werden.
Prinzipiell fand ich alle ganz interessant, aber ich muss sagen, dass sich die Handlung um Katharine für mich ziemlich zog. Der Spannungsbogen des Buches war damit etwas schwierig, weil ich mich auf manche Abschnitte immer wieder freute und mich wiederrum durch andere etwas quälte, weil es nicht wirklich voran ging, vor allem an Anfang.
Doch die Geschichte konnte mich immer mehr begeistern, sodass ich richtig mitfieberte und vor allem nach dem Ende sofort weiterlesen wollte.



Charaktere:
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt vor allem auf den drei Königinnen. Ich empfand sie als sehr unterschiedlich, was mir persönlich sehr gefiel. Während Katharine eher ruhig und zurückhaltend, ja geradezu unterwürfig ist, erschien mir Arsinoe als ein purer Wildfang. Sie hat Energie, liebte die Natur und war gleichzeitig schwach wie auch eine Kämpferin. Mirabelle war das Herz der Geschichte mit ihrem emotionalen Charakter.
Jede der Königin tickte in gewisser Weise gänzlich anders und faszinierte auf ihre Weise.
Mir gefiel es auch besonders gut, dass neben den Königinnen auch einige Nebenfiguren sehr viel Raum bekamen.Zum Beispiel konnte mich auch Julies, Arsionoes Freundin sehr begeistern.
Hinsichtlich der Charaktere konnte mich die Autorin auf jeden Fall überzeugen.

Schreibstil:
Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Insgesamt fand ich, dass die Autorin eine angenehme Waage zwischen Beschreibungen und Dialog und fortschreitender Handlung gehalten hat.
Besonders der Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven gefiel mir richtig gut. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf den Königinnen, aber auch andere Figuren bekommen sehr viel Raum.
Das einzige, was mir stilistisch nicht zusagte, waren die Kapitelüberschriften.
Die folgten für mich keiner sinnvollen Struktur, was ich sogar als störend empfand.

Fazit:
"Der schwarze Thron - Die Schwestern" ist der Auftakt einer fantasievollen wie grausamen Reihe rund um die drei Königsschwestern.
Die Grundidee des Buches ist auf jeden Fall spannend und unterhaltsam. Der Anfang zog sich etwas und rund herum gab es kleine minimale Schwächen aus meiner Sicht, aber dennoch empfand ich das Buch als sehr spannend, sodass ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe.
Ich kann es auf jeden Fall jedem empfehlen, der ein Fan von verstrickten Fantasygeschichten mit Verschwörungen und Intrigen ist!

Ein düsteres Fantasyerlebnis

Von: Scarlett Grunow Datum : 11.02.2018

https://gameofpages.wordpress.com/

Schon als das Buch im englischen Original erschienen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden. Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, deswegen war es klar, das ich es irgendwann, wenn es auf Deutsch erschienen ist, lesen muss. Im Dezember habe ich es mir dann endlich gekauft und kurz darauf gleich angefangen zu lesen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von der Hauptstory etwas anderes erwartet habe. Aber das meine ich auf jeden Fall im positiven Sinn. Deswegen werde ich auch nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich denke, es macht noch mehr Spaß es zu lesen, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zu kommt.
Der Schreibtstil war anfangs etwas schwierig für mich, da er irgendwie sehr sachlich erschien, aber er schafft es trotzdem eine emotionale Ebene aufzubauen. Außerdem ist es ein Allwissender Erzähler, der durch das Buch führt. Das war mal was ganz Anderes, da ich meistens nur Romane lese, die aus der Ich-Perspektive oder in der 3. Person geschrieben sind. Deswegen habe ich einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen.
Vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Im Wesentlichen handelt das Buch natürlich von den drei Schwestern. Diese drei sind alle sehr starke Persönlichkeiten, die aber auch sehr unterschiedlich sind. Jede hat ihre eigene Geschichte und hat mir ihren eigenen Problemen zu kämpfen. An sich sind die Schwestern aber auch nicht die sympathischsten Protagonisten. Aber das passt zu der Story und mich hat das wirklich begeistert, weil man das selten in Büchern hat. Neben den Schwestern spielen aber auch andere Charaktere eine Rolle und auch die waren unglaublich gut ausgearbeitet.
Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Atmosphäre. Alles war so düster und brutal und so gar nicht wie ein „normales“ Jugendbuch. Es gab Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat. Hier war einfach alles enthalten und das hat es so spannend gemacht.
Die Geschichte hat sich zwar auch relativ langsam entwickelt, aber trotzdem wurde es nie langweilig. Der Leser lernt jeden Charakter ins kleinste Detail kennen und es gab auch einige Überraschungsmomente, mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte.

Fazit

Wenn ihr düstere Fantasy mögt und starke Charaktere wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Bis auf die Anfangsschwierigkeiten hat es mir wirklich sehr gefallen. Ich hatte zum Glück den zweiten Teil schon zu Hause, deswegen konnte ich schon damit anfangen. Ich bin unglaublich gespannt wie es weiter geht und freue mich darauf wieder so richtig in der Geschichte einzutauchen.

Großartige Idee, gelungene Umsetzung – einfach anders

Von: Anna Datum : 31.01.2018

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Drei Schwestern – Drillinge – und jede hat das Recht auf den Thron des Inselreiches Fennbirn. Doch nur eine kann ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren, die im Kampf um den Thron überlebenswichtig sein können. Denn es gibt ein grausames Ritual – ein Kampf um Leben und Tod – der für die Schwestern in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages beginnt, denn diejenige, die den Thron besteigt, muss vorher ihre beiden Schwestern getötet haben…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt.“
Wir bekommen aufgrund eines Allwissenden Erzählers verschiedene Perspektiven vorgestellt, wobei vordergründig natürlich die drei Schwestern im Mittelpunkt stehen. Dennoch wird sich in den jeweiligen Kapiteln eher auf einen Ort fokussiert als auf eine Person. Dabei ist der Spannungsbogen anfangs sehr gemächlich, so dass man als Leser ausreichend Zeit hat, sich an die vielfältigen Charaktere, der Welt und ihrer Traditionen zu gewöhnen. Je näher dann aber das Beltanefest rückt, desto mehr überschlagen sich die Ereignisse und man rennt förmlich von einem Highlight zum Nächsten. Das Ende ist wieder etwas gemächlicher, rundet einige Punkte ab, schürt aber auch gleichzeitig die Spannung für den Folgeband, denn die ein oder andere Szene konnte mich auf jeden Fall überraschen.

Der Charakter-Stapel
Ich rücke hier nur die drei Schwestern in den Fokus, da ich zu den anderen Charakteren nicht zu viel verraten möchte. Jede der Schwestern gehört zu einer Fraktion an Begabungen: Naturbegabt, Elementwandler und Giftmischer. Im Verlaufe der Geschichte sind meine Sympathien von einer Schwester zur nächsten gesprungen, so dass es schwer ist, einen Lieblingscharakter zu finden, da jede gute wie auch schlechte Seiten in sich trägt.
Katherine ist eine Giftmischerin und wirkte für mich stets sehr ehrgeizig, was vielleicht auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Giftmischer sehr stark sind. Dennoch war sie für mich am schwersten greifbar bzw. am wenigsten sympathisch.
Arsinoe ist eine Naturbegabte und ein richtiger Kantencharakter. Sie macht sich nichts aus Schönheit und kann sich gleichzeitig wunderbar selbst auf dem Arm nehmen. Das mochte ich sehr an ihr! Sie sticht da einfach positiv aus all den perfekten Menschen heraus und ist für mich die größte Überraschung in dem Buch.
Mirabella ist eine Elementwandlerin und mein heimlicher Liebling, da sie in meinen Augen gute Hintergedanken hat und sie nicht viel vom Töten hält. Inwiefern sie diese guten Gedanken behalten kann im Verlauf der weiteren Bücher, bleibt natürlich abzuwarten und ja, manchmal ist sie vielleicht etwas gutgläubig und gleichzeitig unberechenbar, aber das macht sie auch sehr interessant.
Die drei Schwestern sind irgendwie alle anders und ähneln sich doch und ich bin sehr gespannt, wie sie sich im Laufe der Bücher weiterentwickeln werden, denn schon in Band 1 hat jede für sich starke bzw. prägende Veränderungen durchgemacht.

Der Stil-Stapel
Aufgrund der Erzählperspektive liest sich das Buch manchmal etwas sachlicher bzw. entfernter von den Charakteren. Dennoch bleibt es in meinen Augen nicht emotionslos. Natürlich gibt es keine seitenlangen Monologe der Charaktere über Gefühle bzw. Gedankenspiralen, aber das empfand ich als sehr erfrischend. Der Stil ist so gewählt, dass er zu dieser speziellen Insel mit ihren Traditionen passt und man so viel erfährt, dass man zwar manchmal mehr weiß als die Schwestern, aber nie alles.

Der Kritik-Stapel
Ein Glossar mit wichtigen Begriffen oder Charakteren hätte dem Buch gewiss nicht geschadet, wobei man mit jeder Seite mehr in die Welt eintaucht und somit auch die Charaktere kennenlernt. Ansonsten fand ich das Buch sehr gelungen und erfrischend anders mit starken weiblichen Charakteren und einer interessanten Idee abseits des Mainstreams.


Auf den Lesen-Stapel?
Ja – „Der schwarze Thron. Die Schwestern“ ist ein vielversprechender Auftakt einer Fantasy-Reihe, der mit interessanten Charakteren und überraschenden Wendungen daherkommt. Das Buch zerrt den Leser in einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für Fantasy-Leser.

Der schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake

Von: Ronja Fink aus Bocholt Datum : 30.12.2017

https://www.youtube.com/channel/UCcp2eTJebNsaoY2fSO9TGFA?view_as=subscriber

In diesem Fantasy-Roman geht es um das Inselreich Fennbirn, das eine brutale und alte Tradition pflegt. Bei dieser Tradition geht es um die Auswahl der rechtmäßigen und gottlich bestimmten Königin. Es gibt 3 Thronanwärterinnen, die alle mit einer einzigartigen Gabe gesegnet sind und ihre Herrschaft durch die Ermordung ihrer anderen Schwestern einleiten muss. Mirabella, eine Elementarwandlerin. Katharine, die Giftmischerkönigin. Und Arsinoe, eine Naturbegabte. Alle drei haben ihre Verbündeten und ihre Gaben, um sich ihre Herrschaft zu verdienen. Viele Intrigen und Machtkämpfe begleiten die Geschehnisse. Der Kampf um den Thron beginnt mit dem 16. Geburtstag der Drillinge.

Ich möchte vorab sagen, dass dieses Buch nicht gleich mit dem Wettkampf beginnt und auch die Geschehnisse eher am Ende fahrt aufnehmen. Doch das gibt uns die Gelegenheit die Welt und die drei Schwestern, sowie ihr Verbündeten und Freunde genau kennen zu lernen und mit jeder einzelnen von ihnen mitzufiebern.
Ich fand das Buch große Klasse. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich hab lediglich eine Entwicklung in diesem Buch nicht gemocht, die aber notwendig für die weitere Handlung war. Die drei Schwestern sind alle einzigartig und charakterstark. Die stellen sich der Herrausforderung auf ganz unterschiedlicher Weise und das Ende verspricht einen großartigen 2. Teil. Eine absolute Leseempfehlung von mir an alle Fantasy-Fans!

Einfach wunderbar

Von: Hauptstadtliebe Datum : 27.12.2017

https://thepowerofpages.blogspot.de

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Schwestern - doch sie sind nicht glücklich vereint bis an ihr Lebensende. Sie sind dem Tode geweiht, denn sie sind Königinnen, und nur eine von Ihnen schafft es auf den Thron. Doch die Jagd beginnt bereits vor dem Jahr des Aufstiegs.

Ein tolles Cover, fantasievoll, nicht zu überladen und es spiegelt die Geschichte wunderbar wieder. Allerdings muss ich zugeben, dass es mich im Laden wohl auf den ersten Blick nicht sonderlich begeistern würde.

Ich habe das Buch zufällig entdeckt und fand die Geschichte auf Anhieb sehr ansprechend.
Ich erwartete eine Mischung aus Fantasy, Dystopie und Liebesroman und bis zu einem gewissen Punkt habe ich von allem drei etwas bekommen.
Leider beginnt das Buch ein wenig schleppend, sodass ich zunächst Angst hatte, dass ich wohl ewig dafür brauchen würde und es am Ende doch nur langweilig ist.
Am Anfang wird man ein wenig überfahren mit neuen, hier und da vielleicht ungewöhnlichen Namen, neuen Orten und faszinierenden Phänomenen, sodass ich mich ein wenig erschlagen gefühlt habe.
Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und auch an die relativ schnellen Ortswechsel.
Mir persönlich haben die Szenen bei den Giftmischern am besten gefallen, sodass ich es ein wenig schade fand, dass Katharines Geschichte ein wenig zu kurz kam.
Zumindest kam es mir so vor, dass Mirabella und vor allem Arsinoe in diesem Band eher eine Hauptrolle gespielt haben.
Die Charaktere an sich haben mir sehr gut gefallen, auch wenn sie hier und da ein wenig zu naiv und kindlich waren.
Auch die Nebencharaktere wie Jules und Natalia sind sehr gut gelungen und passen einfach perfekt zu den Königinnen.
Die Idee hinter dem Ganzen hat mich am meisten begeistert.
Keine übermäßige Fantasy, keine Vampire, Werwölfe und andere ausgelutschte Gestalten, sondern verhältnismäßig Bodenständige Gaben, die mir so noch nie begegnet sind.
Auch die Tatsache, dass die Liebe in diesem Buch nicht eine ganz so wichtige Rolle spielt fand ich ganz gut.
Normalerweise bin ich ja ein großer Fan davon, wenn sich in ein spannendes Abenteuer auch eine kitschige Liebesgeschichte einmischt.
Hier hat die Autorin allerdings genau die richtige Dosis gefunden, dass der Leser nicht vom Wesentlichen abgelenkt wird.
Es war ein wenig schade, dass die Szene um das Beltanefest im Vergleich zu den Vorgeschichten ein wenig kurz geraten ist, dafür geht der nächste Band hoffentlich genauso spannend weiter, wie der erste aufgehört hat.
Der Schreibstil hat mich auch begeistert. Nachdem ich mich eingelesen habe hat mich das Buch und der Kampf zwischen den Schwestern nicht mehr losgelassen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.

Fazit: Nach einem eher langgezogenen Anfang erwartet den Leser eine spannende Geschichte mit einem überraschenden Ende und eine menge Vorfreude darauf, wie es im Jahr des Aufstiegs weitergeht.

Ein fesselnder Roman mit originellen Ideen

Von: Zeilenwanderer Datum : 14.12.2017

www.zeilenwandererblog.wordpress.com

Kurzbeschreibung:
Katharine, Arsinoe und Mirabella sind Drillinge. Drillinge, von denen jede den Anspruch auf den Thron der Insel Fennbirn hat. Der Haken: Um ihn zu bekommen, müssen sie sich gegenseitig umbringen, wobei ihnen ihre Fähigkeiten helfen. Katharine ist eine Giftmischerin, Arsinoe eine Naturbegabte und Mirabella eine Elementwandlerin. Als Kinder getrennt, treffen sie sich als 16-Jährige wieder und das tödliche Spiel um den Thron kann beginnen.

Meinung:
Ich bin absolut begeistert. Als ich das Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens in den Händen hielt und den Klappentext las, hatte ich zunächst keine hohen Erwartungen. Der erste willkürliche Satz hingegen, den ich las, berichtete wie man einer jungen Frau die Hand abschlug. Das mag nun etwas merkwürdig klingen, aber dieser kleine Schocker veranlasste mich dazu, das Buch zu kaufen, da ich davon ausging, einige Überraschungen in diesem Werk zu finden – und ja, die Überraschungen blieben selten aus! Die Seiten flogen dahin und die drei Königinnen zogen mich voll und ganz in ihren Bann.

Die Geschichte wird dabei aus vielen Perspektiven erzählt. Dabei geht es nicht alleine um die Königinnen Arsinoe, Katharine und Mirabella, sondern auch um ihre Freunde und Familien. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht, sodass die zahlreichen Perspektivwechsel kein Problem darstellen und man der Handlung stets gut folgen kann. Das Inselleben und die durchaus fremdartige Kultur von Fennbirn werden anschaulich erklärt, wodurch man wunderbar in dieser grausigen, brutal Welt versinken kann!

Der Nachteil der unterschiedlichen Stimmen ist, dass man als Leser vollkommen überfordert ist, sich für eine der Königinnen und somit den Tod der anderen zu entscheiden. Man weiß, dass sie sich gegenseitig bekämpfen und letzten Endes töten sollen und die gefühlvollen Schilderungen und Einblicke in die Gedankenwelten der Schwestern, stürzen Leser in ein Debakel. Liest man ein Kapitel von Arsinoe, möchte man, dass Arsinoe ihre Schwestern besiegt und ist verliebt in ihre Treue zu ihren Freunden, wünscht sich selbst einen Familiaris (quasi dein Seelengefährte in Form eines Tieres) herbei und schmunzelt bei Arsinoes stürmischen, teils unüberlegten Entscheidungen. Liest man danach aber ein Kapitel der zierlichen, schwachen Katharine fühlt man mit ihr mit und ist nicht mehr davon überzeugt, dass sie durch Arsinoes Hand sterben soll.Man empfindet großes Mitleid für all die Qualen und Verluste, die Katharine erleidet und hofft inständig, dass ihr Charakter sich weiterhin festigt, stärkt und sie sich endlich gegen die teils grotesken

Spiele der Giftmischer durchsetzen kann. Berichtet Mirabella dann im darauffolgenden Kapitel von ihren Eindrücken, ist man komplett durcheinander gebracht und das Schlamassel beginnt! Wird sie von Arsinoe und Katharine als verwöhntes Prinzesschen beschrieben und rechnet man dementsprechend mit einer verwöhnten jungen Dame, liegt man falsch. Mirabella ist die Stärkste der Schwestern und hat ein Herz aus Gold. Sie vermisst ihre Geschwister und es ist ihr nicht wohl bei dem Gedanken, sie zu bekämpfen und sterben zu sehen. Alle drei Schwestern waren mir auf unterschiedliche Arten sympathisch und ich begann schnell zu hoffen, dass sie untereinander irgendwie eine Lösung finden, um sich nicht gegenseitig zu bekämpfen.

Auch die vielen Nebencharaktere haben mir sehr gefallen – besonders Jules und ihr Berglöwe Camden! Und mal ganz ehrlich: Wie cool ist die Idee dahinter? Wer hätte nicht gerne einen zahmen, treuen Puma als Haustier?

Was bei dem Buch und den unterschiedlichen Perspektiven definitiv auffällt, ist die starke Präsenz weiblicher Charaktere und deren Rollen. Auf Fennbirn herrscht Frauenpower hoch zehn. Dort haben die Männer so gut wie gar nichts zu sagen und sämtliche hohe Positionen sind von Frauen besetzt. Die starke Abwesenheit von männlichen Charakteren und deren typischer Stärke hat mir richtig gut gefallen!

Generell darf auch der Schreibstil der Autorin gelobt werden. Dieser ist, gerade für Fantasyromane, eher untypisch schlicht. Rechnet man mit malerischen Beschreibungen und poetischer Sprache werden Leser bei „Der schwarze Thron“ wohl enttäuscht sein. Hier ist der Ausdruck eher praktisch und flott. Das hat mir aber sehr gut gefallen, da es quasi nie zum Stillstand kam. Ich sag’s euch: Habt ihr das Buch in der Hand, könnt ihr es nicht mehr weglegen. Es ist ein wahrer Pageturner! Hier folgt Spannung auf Spannung und Cliffhanger auf Cliffhanger und ich liebe es. Man fiebert auf jeder Seite mit, ist hin und hergerissen zwischen den verschiedenen Charakteren und liebt alle gleichauf.

Einen dicken Minuspunkt gibt es von meiner Seite allerdings trotzdem. Dies hat aber nichts mit der Geschichte an sich zu tun, sondern mit dem Verlag. Leute, da sind Fehler drin. Falsche Silbentrennungen, Buchstabendreher … Mich persönlich stören solche Flüchtigkeitsfehler bei lektorierten Verlagsbücher sehr.

Fazit:
Eine absolute Leseempfehlung für Fans von abenteuerlicher, spannender Fantasy ohne viel Liebe und dafür mit reichlich Action. Dieser Auftakt ist unglaublich packend und reißt jeden mit!

Interessante Geschichte mit starken Charakteren

Von: Mienchen112 Datum : 27.11.2017

my-testboard.blogspot.de

Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Einfach unglaublich. Zum einen sieht man die noch kupferfarbene, sich schon schwarz färbende Krone und darin verwoben sind eine Schlange, zwei Bären, Pferde und schwarze Vögel.Umgeben ist die Krone von einer Art Rauch oder Nebel.
Jedes einzelne Element auf dem Cover passt genau zur Geschichte.

Inhalt:
Drei Schwestern. Drillinge. Geboren und kurz zusammen aufgewachsen. Danach wurden sie getrennt und von Menschen aufgezogen, die ihrer Gabe entsprechen. Bis sie 16 Jahre alt werden und sich als Königinnen behaupten müssen. Die Aufgabe aller drei Schwestern ist es, die jeweils anderen beiden zu töten. Denn es kann nur eine Königin geben.

Es gibt die Familie der Giftmischer. Bei ihnen wächst Katherine auf. Sie lernt, wie sie sich als Giftmischerkönigin zu verhalten hat. Vergiftetes Essen zu sich zu nehmen macht Giftmischern nichts aus, durch Gift können sie nicht getötet werden.

Arsinoe wächst als Naturbegabte heran. Die Familie Milones behandelt sie wie eine von ihnen und ihre Tochter Jules beschützt ihre Freundin Arsinoe vor allem, was in ihrer Macht steht. Jules ist die mächtigste Naturbegabte seit langen auf der Insel.

Dann ist da noch Mirabella. Sie wird von den Priesterinnen des Tempels aufgezogen. Mirabella besitzt die Gabe der Elementwandlerin. D. h. sie beherrscht die Elemente und kann sie sich zu Hilfe rufen, sofern sie in Schwierigkeiten steckt. Sie ist die einzige, bei der die Gabe schon erwacht ist. Daher gilt sie schon vorher als starke und auserwählte Königin.


Ich habe mir schon einige Rezensionen zu dem Buch durchgelesen und manche schrieben, dass die Personen und Orte am Anfang etwas überfordern. Dem kann ich teilweise zustimmen. Aber glücklicherweise gibt es eine tolle Karte vorn im Buch, sodass man die Orte und Personen während des Lesens besser zuordnen kann. Und wer dennoch eine kleine Stütze braucht, kann sich die Namen und Orte ja aufschreiben. :)

Die Kapitel werden meist aus der Sicht einer der Königinnen beschrieben. Manchmal wechselt es aber auch mit den Personen, die wichtig für die jeweiligen Schwestern sind. Mal sind es die Giftmischerschwestern, mal sind es die Priesterinnen oder Familienangehörige der Milones. Doch das ist immer ersichtlich, da die Kapitel verlauten lassen, wo es angesiedelt ist oder um wen es sich dreht.
Generell ist der Schreibstil für mich locker und leicht zu lesen. Besonders gefällt mir, dass der Leser immer in die Gedanken- und Gefühlswelt der agierenden Person einbezogen wird und man so immer weiß, was in den jeweiligen Menschen vorgeht.

Es ist spannend bis zum Schluss

Nur eine kann überleben...

Von: Nordlichtgoere Datum : 22.11.2017

https://nordlichtgoere.blogspot.de

Titel: „Der schwarze Thron - die Schwestern“
Autorin: Kendara Blake
Verlag: Penhaligon Verlag 2017
Seitenzahl: 444 Seiten

Klappentext: Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA! Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung: Ich habe mich so tierisch auf diese Geschichte gefreut! Und ich glaube diese Buch wird mein absolutes Highlight für 2017 werden!
Es hält definitiv, was es verspricht. In dem Buch gibt es gleich 3 Hauptcharaktere, nämlich die Königskinder Mirabella (die Elementwandlerin), Arsinoe (die Naturbegabte) und Katherine (die Giftmischerin). Die Kapitel wechseln sich ab und erzählen jeweils die Geschichten der drei Schwestern. Wie sie aufgewachsen sind, wie sie leben, was sie ausmacht. Und ich habe nicht damit gerechnet, aber alle Drei sind mir einfach ans Herz gewachsen. Jede einzelne ,,Königin'' ist so authentisch und jede hat eine besondere Eigenschaft, für die man sie liebt.
Vorne weg gibt es eine Karte der Insel. Das hat mir sehr gut gefallen, dadurch konnte man sich während der Geschichte orientieren.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, was mich dazu gebracht hat das Buch in 2 Tagen zu lesen.
Bevor ich das Buch gelesen hatte, hatte ich vermutet, dass man nur eine der Schwestern sympathisch findet und die anderen Beiden böse sind. Aber dass jede so liebenswert ist, macht das Buch noch viel spannender, denn man will natürlich das keine der Drei am Ende stirbt. Überleben kann ja schließlich nur eine der Schwestern.
Das Ende ist wirklich unerwartet und ein spannender Cliffhänger.
Ich gebe dem Buch ganze 5 von 5 Sternen, es hat mich wirklich umgehauen. Ich liebe diese Geschichte und all ihre tollen Details.

Gute Idee, aber langsame Entwicklung

Von: K. Datum : 26.10.2017

https://www.instagram.com/buecher.kinder/

REZI: Der schwarze Thron von Kendare Blake || 444 Seiten || 14,99€ (TB)

Jede Königin auf der Insel Finnbirn bringt Drillingsmädchen zur Welt, die unterschiedliche Kräfte haben, von der aber nur eine Königin wird. Ihre Schwestern muss die angehenden Königin bis zu ihrem siebzehnten Beltanefest umbringen – eigentlich alleine, wären da nicht die Familie, in deren Obhut die Mädchen kurz nach ihrem sechsten Geburtsag gegeben werden.

Katherine, Arsinoe und Maribella. Drei Mädchen die nicht unterschiedlicher sein könnten, sich aber doch dabei so ähneln. Das Buch stand bereits seit Erscheinen auf meiner Wunschliste, zu gut hatte sich der Klappentext angehört. Deshalb hatte ich mich natürlich ziemlich gefreut als ich vom @bloggerportal ein Exemplar zugeschickt bekommen habe. Schnell lag ich dann in der Wanne und fing an zu lesen, aber der leider zog sich schon bald der Anfang des Buches für mich unendlich lange hin – so lange sogar, dass ich mehrere Wochen pausierte. Wieso kann ich eigentlich nicht so richtig festmachen. Ich mochte Maribella, Arsinoe fand ich, bis auf ihr deutlich fehlendes Selbstbewusstsein, auch ganz okay und mit Katherine hat man definitiv mitgelitten, wobei ich sie teilweise auch schrecklich naiv fand (ich sag nur, ihre liebste Schlange …). Und doch sieht man hier schon ein paar Punkte, die vielleicht einzeln gesehen noch in Ordnung gewesen waren, aber zusammen das Buch einfach unglaublich träge machten. Die Entwicklung der Geschichte kam nur langsam voran und wirkliche Charakterentwicklung gab es nicht. Für meinen Geschmack, hatten sich die Mädchen schon viel zu sehr damit abgefunden, die jeweils anderen umbringen zu müssen, ich hätte da deutlich mehr Widerwillen gezeigt, egal ob es meine Schwestern gewesen wären oder nicht. Zeitgleich fand ich aber auch, dass gerade Arsinoe und Katherine sich nicht besonders viel Mühe gaben um ihre anscheinend *SPOILER* nicht existenten Kräfte zu entfachen. Da hätte ich auch mehr Einsatzbereitschaft der Pflegefamilien erwartet. Insgesamt war ich leider ziemlich enttäuscht, wobei das Ende, als endlich ein bisschen mehr Spannung reinkam, ein bisschen meine Freude über das Buch wiederbeleben konnte.

Der schwarze Thron

Von: Elli Datum : 16.10.2017

https://liifeofelli.blogspot.de/

Cover: Ich finde das Cover ist sehr gut gelungen. Klar es gibt sicher Leute, welche finden,
dass das Cover so überhaupt nicht gelungen ist, doch hier zählt meine Meinung ;)
Ich finde den Kontrast des weißen Hintergrunds auf diese goldene Krone echt genial!
die schwarzen Elemente im Hintergund lassen das ganze sehr mysteriös und geheimnissvoll
wirken.
Story: Am Anfang passierte sehr viel, sehr schnell. Man wurde geradezu mit Name, Orten und
Informationen überhäuft. Auch erinnert mich die ganze Story etwas an "die rote Königin".
ich finde die Geschichte hat viel potential und ist ein muss für alle Fantasy Liebhaber.
So viel möchte ich euch aber gar nicht von der Story erzählen.
Die drei Schwestern waren mir gegenüber leider nicht sehr sympathisch. Sie hatten alle
verschiedene Schicksale und es war wirklich sehr spannend ihre Geschichten mit zu verfolgen,
doch besonders vom Hocker gehauen (wie man so schön sagt) hat es micht nicht.
Fantasy ist auch nicht wirklich mein lieblingsbereich im lesen...
Doch all die, die wirklich großen Spaß an Fantasy haben, sind gemacht für dieses Buch


Fazit: 6/10 Punkten

Der schwarze Thron - Die Schwestern

Von: Isi's Fantasy Datum : 13.10.2017

isi2302.wordpress.com

Inhalt

(Kann Spoiler enthalten!)

Ihr Leben lang werden die drei Schwestern getrennt voneinander aufgezogen. Und das nur, weil es sich hier um eine uhralte Legende handelt. Alle drei besitzen eine andere Art von Magie und werden in unterschiedlichen Häusern, passend zu deren Magie, großgezogen. Und das ist das Problem! Denn nur eine dieser Schwestern hat ihre volle Magie erlangt, während die anderen beiden nur eine sehr schwach ausgeprägte bis gar keine Macht besitzen.

Das Ziel ist, dass die Mädchen, wenn sie sechzehn Jahre alt geworden sind, gegeneinander antreten werden und sich mit deren Magie bewerfen werden, bis nur noch eine lebt. Aber die Mädchen können nicht einfach drauf los ermorden, sondern müssen einem bestimmten Ritual befolgen. Dieses Ritual besteht aus drei Aufgaben, die die Schwestern absolvieren müssen und nach der letzten Aufgabe beginnt das Jahr des Aufstieges. Und in dieser Zeit dürfen die Mädchen gegeneinander antreten.

Und natürlich kann keines dieser Aufgaben richtig ablaufen, da immer irgendwas schief geht. Falsche Personen mischen sich in fremde Angelegenheiten ein, Priesterinnen wollen alle Regeln umstellen, freche Tanten schummeln bei den wichtigsten Entscheidungen.

Ein Riesenaufwand – für nichts!

Denn was sich zum Schluss herausstellt, damit hätte keiner gerechnet. Alle besitzen eine große Macht und zwei der Mädchen wurden vertauscht!


Meine Meinung

Erst mal vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar an die Verlagsgruppe Random House.

Der schwarze Thron – Die Schwestern war anfangs etwas verwirrend, weil man zwischen den Perspektiven der einzelnen Schwestern hin und her gesprungen ist und man erst einmal verstehen musste, zu welchem Haus die Schwestern gehören, denn am Anfang eines Kapitels wurde nicht der Name angegeben, sondern der Ort, wo das nächste Kapitel spielt. Aber an sich konnte man der Geschichte schon gut folgen.

Gut fand ich, dass man aber so schön in die einzelnen Ansichten und die unterschiedlichen Lebensweisen der Schwestern schon ganz zu Anfang eingeführt worden ist, was das Verstehen leichter gemacht hat.

Ein Kritikpunkt ist, dass die Geschichte erst leider kurz vor Ende wirklich spannend wurde, was mich schon einwenig enttäuscht hat. Denn manchmal habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen, weil ich es einfach langweilig fand. Die Geschichte hat mich leider nicht von Anfang an gepackt, was ich persönlich schon als nicht unbedingt gut einstufe.

Wie oben schon erwähnt, war es schon einwenig verwirrend, dass die Geschichte jedes Kapitel zu einer neuen Geschichte gewechselt ist, aber an sich hat es mich so mehr motiviert, das Buch weiterzulesen, denn man hatte immer den Ansporn, jetzt bis zu dem Kapitel zu lesen, wo der Ort von eben gespielt hat, damit man weiß, wie diese Geschichte bei diesem Ort weitergeht.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und war leicht zu verstehen und zu lesen.

Das Cover, wenn man sich es genauer anschaut und wenn man die Geschichte kennt, passen alle Details perfekt zu den einzelnen Schwestern, was ich echt erstaunlich fand, als ich mir das Cover, nachdem ich das Buch gelesen hatte, nochmal genauer angeschaut habe, konnte ich so viele Merkmale auf dem Cover entdecken, die zu den einzelnen Mädchen passen, was ich wirklich gut finde, denn dieses Cover passt wirklich nur zu diesem Buch!

Bewertungskategorie

Ich werde das Buch in die Kategorie Genussliteratur einordnen, auch wenn es vielleicht ein bisschen besser als diese Kategorie ist, passt es dennoch nicht in eine Stufe höher. Leider, aber so ist es nun mal. Das Buch wurde zwar zum Ende hin spannend, aber am Anfang hätte es besser sein können.

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern

Von: Jules Datum : 10.10.2017

https://never-fades.blogspot.de/

Von diesem Buch habe ich schon sehr viel gehört und auch bei Instagram gesehen. Und der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Es hört sich nach einem richtigen Fantasy Buch an. Die Geschichte beginnt direkt und ohne große Umschweife. Es wird abwechselnd von den drei Schwestern und ihrem Leben erzählt. Und die ersten paar Kapitel waren gut und haben erst einmal einiges erklärt. Aber je weiter ich gelesen habe, desto verwirrter wurde ich und musste öfter überlegen, wer zu wem gehört und was alles vorher passiert ist. Deshalb habe ich mir ein paar Notizen geschrieben. Und das habe ich noch nie bei einem Buch getan. Die Geschichten waren einfach so detailliert geschrieben, dass viele Personen einfach auftreten mussten und viel passiert ist. Mit den kleinen Notizen ging es dann auch besser. Dennoch fand ich die ersten 200 Seiten sehr mittelmäßig. Ja, es wurde an Spannung aufgebaut und sie stieg auch ständig an, aber es war auch sehr langatmig und zum Teil etwas langweilig. Man lernt wirklich die kleinsten Details ihrer Leben und die ganzen Verknüpfungen kennen. Teilweise war es auch sehr interessant, wer wen intrigiert. Teilweise auch etwas zu viel. Aber nach diesen 200 Seiten ging es richtig los und ich musste einfach schnell mit dem Buch fertig werden. Es wurde von Seite zu Seite spannender bis es dann zum großen Finale kam und einen wundervollen Cliffhanger hinterlies.

Die drei Schwestern könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Sie waren alle sehr einzigartig. Am besten gefiel mir jedoch Mirabella. Sie hat sich stets Sorgen um ihre Schwestern gemacht, obwohl sie Feinde sind. Und hat alles getan, um sie irgendwie zu schützen. Trotz der Zurückweisung hat sie nicht aufgegeben. Arsinoes Schicksal war echt schrecklich und machte mich einfach sprachlos. Es gab jedoch einen Punkt, an dem ich sie nicht verstand und sie mir leider unsympathisch wurde. Und Katharine war mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Ich mochte ihren Charakter nicht. Aber was sie ihr dann passiert ist, war unglaublich. Auch die Nebencharaktere waren sehr authentisch. Vor allem fand ich super, dass es sympathische aber auch total die unsympathischen Nebencharaktere gab. Und alle hatten irgendeinen Einfluss auf die Schwestern, egal ob positiv oder negativ. Es gab viele Intrigen und Verschwörungen. Das war super.
Aber das Spannendste passierte erst alles auf den letzten 100 Seiten. Das war wirklich schade. Dann war ich richtig in der Geschichte drin und auf einmal war alles vorbei. Ich hätte gerne mehr spannende Seiten gehabt. Dennoch freue ich mich schon auf den zweiten Teil und bin sehr gespannt, wie es mit den Schwestern weitergeht. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und wenn man erst einmal richtig in der Geschichte drin ist, fliegen die Seiten nur so.

Ein düsteres Märchen

Von: Nicibookdragon Datum : 06.10.2017

nicisbuechersucht.wordpress.com

3 Junge Prinzessinnen wurden als Kleinkinder getrennt.
3 Junge Mädchen die unterschiedlicher kaum sein könnten.
3 potenzielle Königinnen
3 Fähigkeiten (die ich euch absichtlich nicht verrate, damit ihr eure Favoritin selbst nach und nach auswählen könnt)
Eine Krone.
Wird wohl sehr problematisch!? Ist doch klar!
In diesen Buch dreht dich so gut wie alles um das aufwachsen und die Ausbildung der 3 Mädchen. Das diese es gar nicht leicht haben, kann man sich gleich denken.
Es braucht nicht viele Zeilen um dieses Buch zu beschreiben oder zu erklären.

Wie es mir gefallen hat:

Leider blieb für mich die hoch angepriesene Brutalität fast komplett aus.
Des weiteren war dieses Buch nicht wie erhofft.
Man könnte wieder mit dem Hype Thema anfangen ….
Ich lasse es lieber.
Der Story Aufbau war mir viel zu lang (viiiel zu lang).
Der Schreibstil war okay aber nicht der beste ever writen.
Außerdem wird die Geschichte von weit mehr als 3 Sichten erzählt…. Was ich als sehr ungut und verwirrend empfand.
Begeistert hat mich aber trotzdem sehr dass ich mir meine Favoritin aussuchen konnte.
Dennoch bin ich sein wenig enttäuscht.


Zäher Anfang mit spannendem Ende.

Von: Ella Woodwater Datum : 25.09.2017

ellawoodwater.com/

Ich muss sagen, zu Beginn des Buches war ich heillos überfordert. Ich wurde von einer Flut aus Namen und Orten überschwemmt, der man kaum Herr werden konnte. Vermutlich ein Grund, weshalb einige das Buch abgebrochen haben bzw. warum die Meinungen zu dem Buch so auseinander trifften. Es war wirklich anstrengend. Nach einigen Seiten legte sich das zum Glück und ich begann langsam zu verstehen, wer mit wem, wo zu tun hat. Es besaß fast schon etwas historisches, da die Kultur und die Menschen auf dieser Insel seit Jahrhunderten so lebten.

Ich erhielt Einblick in die verschiedenen Leben der drei Schwestern. Jede von ihnen wuchs in einem anderen Teil der Insel Fennbirn, und bei einer anderen Familie, auf. Drillinge und dennoch seit ihrem 6. Lebensjahr getrennt. Das klingt nicht nur grausam, sondern das war es auch. Vor allem in Anbetracht dessen, auf was die Familien die Drei vorbereiteten.

Die letzten 10 Jahre haben die Mädchen nämlich nur damit verbracht ihre magischen Fähigkeiten zu stärken, damit sie einander umbringen können. Irgendwie fand ich das total gruselig. Und es wirkte auf mich besonders absurd, da es auf dieser Insel als völlig normal angesehen wird. Ja, die Leute gieren regelrecht danach und deshalb wird einiges in Bewegung gesetzt, um den Favoriten nach vorne zu bringen, denn jeder will ein Stück, vom Kuchen der Macht.

Während des Lesens überkam mich ein düsteres Gefühl. Obwohl es nicht so im Buch stand herrschte in meinem Kopf die ganze Zeit Regenwetter. Nebelschwaden zogen umher und generell trugen irgendwie alle Schwarz. Wobei eigentlich nur die Königinnen schwarze Kleidung hatten. Denn Schwarz ist ihre Farbe. Die Farbe der Krone.

Die Längen zum Beginn der Geschichten waren schnell vergessen, als ich immer tiefer in die Intrigen und Geheimnisse der Familien und Königinnen eintauchte. Am meisten mochte ich Arsinoe. Sie ist kein typisches Mädchen und versucht auch gar nicht erst das zu verheimlichen. Sie ist mutig und sie trägt ihr Herz auf der Zunge, denn sie sagt jedem, was sie denkt. Nur den Hass auf ihre Schwestern konnte ich nicht verstehen. Aber wenn man damit groß wird, glaubt man es wohl auch irgendwann.

Dennoch ging mir ihr Schicksal im Buch nahe und ich bin gespannt, was aus ihr und den anderen beiden, Mirabella und Katharine, werden wird. Auch wenn zu Beginn der Sieger klar zu sein schien, wurde dieses Ergebnis zum Ende hin völlig überworfen. Es bleibt also spannend und ich bin sehr froh, dass der nächste Band "Der schwarze Thron-Die Königin" am 25.09.2017 erscheinen wird.

FAZIT:
„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ hat trotz seines mehr als schweren und zähen Einstieges, schlussendlich überzeugt. Die Story ist düster, grausig und macht neugierig. Zum Schluss will man einfach nur wissen, wer von den Dreien die Krone bekommt. Bei dem Buch sollte man keine rasante Entwicklung erwarten. Es ist ein gemächlicher Anstieg, der zum Schluss seinen Höhepunkt erreicht. Mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen und ich würde jedem empfehlen sich durch die ersten Seiten zu kämpfen und nicht aufzugeben. Es lohnt sich.

Ein mystischer und solider Einstieg!

Von: Mrs Lesemaus Datum : 24.09.2017

https://mrslesemaus.blogspot.de/

Produktinformationen:

Titel: Der Schwarze Thron - Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Format: Klappbroschur
Preis: 14,99€
Seitenanzahl: 448
Verlag: Penhaligon Verlag
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2017
Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer


Cover:

Das Cover ist größtenteils in Braun- und Weißtönen gehalten.
Wir sehen auf dem Buch eine halbierte Krone, die mit dem zweiten Buchcover eine Einheit bilden wird. Umgeben ist diese von vielen mystischen Elementen, wie schwarzer Nebel und Tieren.
Dies passt natürlich sehr gut zur Geschichte, denn das Buch handelt ja bekanntlich vom Kampf um den Thron und um die Krone.
Was ich besonders toll fand, war das ich nach dem Lesen noch kleine Details auf dem Cover entdeckt habe, die in der Geschichte vorkamen.
Im Gesamtbild ein sehr gelungenes Cover für ein Fantasybuch, was durchaus sehr ansprechend ist.


Klappentext:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin.
Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten.
Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …


Inhalt:

Drei heranwachsende Königsschwestern, doch nur eine kann den Thron besteigen.
Mit ihrem 16. Geburtstag beginnt die Phase der Vorbereitung.
Sie müssen sich auf das Baltanefest und das Jahr danach einstellen, wenn es um Leben und Tod geht, denn nur jene, die ihre beiden anderen Schwestern tötet, kann den Thron besteigen.
Alle drei besitzen verschiedene magische Gaben, auf die sie sich konzentrieren müssen.
Doch können auch alle diese Phase mit den schwierigen Intriegen und Machtproben bestehen?


Meinung:

Durch die verschiedenen Königsschwestern und deren unterschiedlichen Leben, lernen wir natürlich viele verschiedene Charaktere kennen.
Davon sind alle auf ihre Art einzigartig, so richtig ins Herz schließen konnte ich bisher aber nur wenige.
Doch bei den drei Königinnen hat sich bei mir, besonders gegen Ende, eine Favoristin herauskristallisiert, doch leider wurde diese deutlich weniger thematisiert als die anderen zwei. Dies fand ich persönlich sehr schade, da ich ihre Geschichte am spannendsten finde.
Ansonsten war die Idee sehr gut, an der Umsetzung gibt es aber kleine Schwachstellen.
Da in dem Buch nämlich erst die Vorbereitungsphase vor dem eigentlichen Kampf thematisiert wird, ist es nicht immer spannend gewesen.
Es gab zwar durchaus spannende Stellen, besonders gegen Ende hin, aber es gab eben auch kleinere Längen.
Trotzdem hat mir die Atmosphäre, das Setting und der Schreibstil sehr gefallen und ich werde auch weiterlesen, da ich glaube Band 2 wird Band 1 nochmal um einiges übertreffen, da es nun richtig mit der Hnadlung losgehen dürfte!


Fazit:

Ein gelungener Auftakt in die Trilogie, mit sehr viel Fantasy! Es hatte aber leider ein paar Längen und meine Favoritin der Königinnen wurde mir persönlich zu wenig thematisiert.

4/5 Sternen


Über die Autorin:

Kendare Blake ist in Südkorea geboren und in den USA aufgewachsen.
In London studierte sie "Creative Writing" und schloss erfolgreich mit einem Master diesen Studiengang ab. Sie machte ihre Leidenschaft zum Beruf und arbeitet hauptberuflich als Schriftstellerin.
Sie liebt Tiere aller Art und ist außerdem ein großer Fan der griechischen Mythologie.
"Anna im blutroten Kleid" (original: "Anna Dressed in blood") ist ihr Debütroman.
Mit der Reihe "Der schwarze Thron" feiert die Autorin großen Erfolg. Kendare Blake lebt und arbeitet in Washington.

Da ist noch etwas Luft nach oben

Von: Yanthara Datum : 21.09.2017

https://nerdarchive.wordpress.com/

Fang ich mal beim Cover an: wenn man Band 1 und 2 nebeneinander legt, ergänzt sich das Bild, was ich zwar genial finde. Aber ich frage mich wie dann Band 3 und 4 integriert werden sollen. (Wobei Band 3 und 4 ursprünglich nicht geplant waren). Das helle Cover mit der dunklen Krone finde ich sehr passend zur Story gewählt.

Die ersten sechs Kapitel sind dafür da, dass man einen Einblick in die Welt erhält und auch die drei Schwestern kennen lernt. Alle Drei sind damit beschäftigt sich auf die Feierlichkeiten vorzubereiten. Der Einstieg ist gut gewählt, weil man langsam in das Geschehen eingeführt wird und man die wichtigsten Infos bekommt, ohne davon erschlagen zu werden. Die drei Schwestern sind alle sehr unterschiedlich vom Charakter her, sie passen sehr zu ihren Gaben, nur mit einer der Schwestern konnte ich mich  nicht so anfreunden und zwar mit Katharine. Das liegt auch vielleicht daran, dass sie etwas kürzer kommt. Da der Fokus doch etwas mehr auf den anderen Beiden liegt und deren Charakter sich auch deutlich mehr entwickelt als ihrer. Aber gut, man muss ja nicht alle Charakter mögen. 

Vom Schreibstil her fand ich das Buch gut, wobei ich nur die Übersetzung kenne und nicht das Original.

Was mich etwas gestört hat, war dass die Zeitsprünge gegen Ende hin immer größer wurden und plötzlich war ein Jahr um, ohne das viel passiert ist. Die gesponnenen Intrigen und Pläne verlieren dadurch etwas an Reiz und gehen unter. Da hätte man die Lücken etwas besser füllen können. Und ich finde, man hätte etwas mehr auf die Mystik der Insel eingehen können, beziehungsweise die Hintergrundgeschichte, wie sich das mit den 3 Schwestern und alles so entwickelt hat.

Das Maß an Liebesgeschichte fand ich ok, man wurde nicht damit erschlagen und es war auch nicht so kitschig wie in manch anderen Büchern. Das eine Dreiecksgeflecht war auch ganz ok in der Beziehung (möchte nicht weiter spoilern). 

Etwas Schade fand ich, dass die Schwestern erst auf den letzten Seiten aufeinander treffen und wirklich etwas miteinander zu tun haben, ok in der Mitte des Buches treffen Zwei zufällig aufeinander, aber auch nur kurz. Es ist zwar interessant wie die Schwestern sich getrennt voneinander entwickeln, aber es ist schade, dass sie sie nebeneinander existieren in der meisten Zeit des Buches. Jede der Schwestern hat einen engen Vertauten, die aber leider charakterlich sehr ähnlich sind - da hätte man ein bisschen mehr draus machen können.

Ansonsten gefiel mir die düstere Stimmung ganz gut, es war mal etwas anderes als ich sonst lese. Es war jetzt auch nicht so düster, dass man sagen kann das es in Richtung Horror geht. Es war eben einfach nicht alles heiter, schließlich geht es ja darum das zwei der Schwestern sterben müssen, damit die dritte Königin wird.

Ich bin auf jeden Fall gespant wie es weiter geht. Bin mir aber nicht sicher, ob es sich lohnt alle vier Bände zu lesen, oder ob man nach den ursprünglich nur geplanten zweiten Band aufhören kann/sollte. 

Eine neue Welt, ein klischeehaftes Jugendbuch

Von: Michelle Yolanda Datum : 17.09.2017

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Wieder einmal ein Buch, welches förmlich in guter Kritik ertrank und in aller Munde war. Für mich hingegen war es leider eine äußerst herbe Enttäuschung.

Seit uralten Zeiten geht die Krone auf eine der drei, von der letzten Königin geborenen Schwestern über, doch muss sie sich zuvor beweisen und nur eine darf im Diesseits bestehen bleiben. Die grausamen Prüfungen sind schließlich herangebrochen, denn haben die Drillinge, gezeichnet von unterschiedlichsten außergewöhnlichen Gaben, ihr 16. Lebensjahr erreicht. Nun steht ihnen die Zeit bevor, in der sie sich und ihre Fähigkeiten ihrem Volk präsentieren müssen und damit einhergehend der Mord an ihren Schwestern.

Ich empfand die Idee als etwas recht Besonderes und schon mit den ersten Seiten mochte ich die mit der Geschichte einhergehende Dunkelheit und andere, leicht düstere Atmosphäre. Zumindest war ich für ein paar wenige Kapitel beeindruckt von dem Buch, zumal mich die unterschiedlichen Gaben faszinierten, auch wenn man sie in ähnlicher Form oft antrifft. Allerdings merkte man schnell, dass die drei Schwestern, welche abwechselnd erzählen, im Grunde genommen sehr gleich sind. Sie sind ein wenig geprägt von ihrer Kindheit, haben winzige Unterschiede, aber sogar ihre Freundinnen haben den gleichen Charakter. Man könnte es durchaus als Metapher dafür nehmen, dass sie eben nicht so anders und fremd voneinander sind, sondern der Mensch von seinen Erfahrungen geprägt und geformt wird, andererseits werden einzelne Charakteristika immer wieder stark hervorgehoben, vor allem in den Zeitpunkten, in denen die Schwestern aufeinander treffen. Aufgrund dessen, dass sich die Mädchen so ähnlich sind und auch ihre Geschichte, fügen sich die einzelnen Kapitel nicht schön zu einem Ganzen zusammen. Eher liest man alles mehrfach und wird das Buch dadurch in die Länge gezogen. Es hätte wesentlich mehr Spannung gebracht, wäre nur aus der Sicht einer der Schwestern und tiefgründiger erzählt worden.

Allgemein war für mich das Buch überaus oberflächlich, ihm fehlte die richtige Substanz. Während sich vorrangig auf die Charaktere mit ihren kleinen, jugendlichen Problemen konzentriert wurde, entstanden immer mehr Lücken in der dargestellten Welt. Man bekam nur Bruchstücke der geheimnisvollen Vergangenheit der Insel zu hören, die dann nicht einmal schlüssig mit den Handlungen und dem Leben der Handlungsträger war, bespielweise die sprichwörtliche Verwendung des Wortes „Gott“, obwohl an eine Göttin geglaubt wird. Zudem waren die wünschenswerten Informationen überaus simpel und wenig durchdacht. Ebenso wählte man bei Problemen oder Beweggründen den einfachsten Weg. Dass es ein Jugendbuch ist, bedeutet nicht, dass man es nicht tiefgründig und durchdacht gestalten kann.

Wenn man jedoch Traumvorstellungen und Liebe bevorzugt, ist dieser Titel genau richtig. In die Leben der Schwestern treten gutaussehende junge Männer, sodass es schon zeitig zu heißer Leidenschaft und Küssen kommt. Wahrhaftig bestand dieses Buch für mich ab der Hälfte fast nur noch aus diesen Elementen, zumal sich die meisten am Ende eines Kapitels küssten. Von all diesen Gefühlen sind die Charaktere wohl derart verblendet, dass sie vieles schlichtweg übersehen, Dinge, die für den Leser noch extra betont werden, damit wohl Spannung aufkommt. Diese fehlt dem Buch jedoch gänzlich. Es ist vorhersehbar und Fragen, die ich mir immer wieder stellte und die entweder sehr schlicht oder nie beantwortet wurden, ergaben dann den großen, unsinnigen Plottwist. Zusammengefasst war von Anfang an zu denken, dass nichts so laufen wird, wie es ursprünglich geplant war und die Liebe das nötige Drama schafft.

Diese Lektüre besteht wieder einmal aus bloßen Worten, die sich nicht zu einem Gefühl vereinen wollen, bedenkt man, dass sie schnell an Bedeutung verlieren. In einem Moment wird eine Tat als unglaublich grausam beschrieben und im nächsten ist sie gänzlich vergessen. Teilweise kamen noch Logikfehler hinzu oder allgemeine Fehler, beispielsweise dass die Kapitelüberschrift auf die Westküste verweist, sie sich aber an der Ostküste befinden.

Schlussendlich war es ein Reihenauftakt, welcher großes Potential mit seiner Idee, angesiedelt in der typischen, mittelalterlichen Fantasywelt, hat, doch durch sich nicht entwickelnde Freundschaften oder plötzlich unrealistische Leidenschaft nur zu einem Gefühl der Tiefenlosigkeit führt. Wieder einmal sind die Charaktere in ihrer Art sehr schön und finden ihre große Liebe oder sexuelle Beziehung, sodass bei Jugendlichen eher falsche Vorstellungen entstehen. Man muss sich nicht anstrengen, um bei diesem Buch mitzukommen und werde ich mich in einem Jahr auch nicht mehr daran erinnern, denn geht es in der Masse der immer gleichen Jugendbücher unter.

Packend, überwältigend, blutig, grandios!

Von: weltentzückt Datum : 14.09.2017

www.weltentzueckt.wordpress.com

Klappentext:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren – doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod – und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages…


Meine Meinung:

Das Cover ist ein Traum! Weiß wie die Unschuld, mit der man auch die Protagonistinnen bedenkt, da sie ja nun wirklich nichts für die grausamen Traditionen ihres Landes können. Und doch düster, ein wenig mysteriös und undurchschaubar. Es passt perfekt zum Inhalt!

Dies war mein erstes Buch von Kendare Blake und ihre Schreibweise packte mich vom ersten Moment an. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von den drei Schwestern, Katharine, Arsinoe und Mirabella, erzählt, was für viel Abwechslung und jede Menge Cliffhanger sorgt, da die unterschiedlichen Sichtweisen sich anfangs lesen wie unterschiedliche Geschichten und man zu jeder mehr erfahren möchte.
Das erste Kapitel aus Sicht von Katharine fand ich als Einstieg sehr fesselnd. Da sie den Leser in die Geschichte einführt, dachte ich anfangs, sie wäre die Heldin, mit der man den Rest des Buches hindurch mitfiebert. Das sollte sich als falsch herausstellen. Obwohl allen Schwestern vermutlich mehr oder minder gleich viel Text zukommt und von daher doch alles offen bleibt, habe ich meine Sympathiepunkte doch sehr schnell an Arsinoe vergeben. Wobei mir Katharine und Mirabella auch nicht direkt unsympathisch sind. Alle drei haben ihre guten und ihre schlechten Seiten. Ich liebe diese authentische, tiefgründige Darstellung von Charakteren, die sie nicht bloß schwarz oder weiß erscheinen lässt. Die kleinen Freunde der Naturbegabten gefallen mir sehr gut, weil auch sie ebendas betonen. Ein Berglöwe ist nicht unbedingt böse, sondern grazil, stark, selbstbewusst; ein kleiner Vogel ist vielleicht nicht bloß süß und scheu, sondern auch quicklebendig und fröhlich. Jeder Charakter hat seine Macken, bei jedem Charakter fragt man sich aufs Neue, ob er oder sie vertrauenswürdig ist oder die Schwestern früher oder später hintergehen wird.

Und hintergangen wird viel! Blake’s Geschichte sprudelt vor Plot Twists, Kreativität und fantastischen Elementen. Man sollte das Buch etwas konzentriert lesen, weil die vielen Charaktere und Orte einen vor allem zu Beginn etwas überfordern können. Gegen Ende werden die Handlungsstränge mehr und mehr zusammengeführt, die einzelnen Kapitel immer kürzer. Das war wahnsinnig spannend, die Seiten blätterten nur so dahin!

In dieser Geschichte geht es vor allem um starke Frauen, um Freundschaft, Familie (blutsverwandt oder auch nicht), um Tradition und Wandel gleichermaßen, um Gewalt und Misshandlung, Macht und Moral. A propos Moral…

*ACHTUNG SPOILER*

Was zum Teufel ist denn bitte mit Joseph los?? Ist er vielleicht doch versehentlich verhext? Er ist eigentlich so sympathisch und macht dann so unglaublich viel falsch?!
*SPOILER ENDE*

Durch die vielen Plot Twists kann man sich nie ganz sicher sein, ob man den richtigen Riecher hat oder vielleicht doch vollkommen ins Dunkle tappt. Ich muss sagen, dass mich die Wendung am Ende überhaupt nicht überrascht hat, ich hätte nur viel eher damit gerechnet. So wurden am Ende nochmal einige Fragen aufgeworfen, die im Folgeband hoffentlich näher erläutert werden. Auch auf die Frage, weshalb Beltane und der Wettkampf zwischen den Schwestern überhaupt stattfindet, würde ich mir eine Antwort wünschen. Aber warten wir ab. Vielleicht kommt ja doch alles zu seiner Zeit!



Grandiose 5 Sterne für dieses Buch und ich freue mich schon unfassbar auf Band 2, Der Schwarze Thron: Die Königin!!

MEHR MEHR MEHR!!!

Potenzial verschenkt

Von: mariesbookishworld Datum : 14.09.2017

www.mariesbuecher.blogspot.de

Nachdem das Buch sooo hochgelobt würde könnte ich ja gar nicht anders als es zu lesen. Auch die Meinungen auf dem Klappentext waren unwahrscheinlich vielversprechend.

Das Buch spielt in einer sehr sehr dunklen und gefährlichen Welt. Und es herrscht ein Kampf um die Krone. Beim Lesen immer mehr über diese Außergewöhnliche Welt zu erfahren war wirklich äußerst spannend und auch die drei Schwester erwiesen sich als sehr interessante und auch tiefgründige sowie in ihren Grundzügen verschiedene Charaktere.

Durch den Kapitel-Wechsel nach Schwestern lernt man diese sehr gut kennen.

So interessant der Plot war, so wenig neu war er leider. Der Kapitel-Wechsel war mit einer Sinnflut an Namen verwunden, die es dem Leser teilweise schwer gemacht haben, das Buch und die Charaktere zu verstehen, den aktuell handelnden Part in das Gesamtkonzept zu bekommen.

Leider wurde in dem Buch sehr viel Potenzial verschenkt.

Trotz allem werde ich die Reihe weiterverfolgen. Jetzt, da ich, bin viel Mühe, die Charaktere besser kennenlernen könnte, hoffe ich, dass es mir der zweite Band leichter macht.M

Schon wieder ein Kampf um die Krone? Ja, aber mit interessantem Twist!

Von: TinyHedgehog Datum : 11.09.2017

tinyhedgehog.blogspot.de/

Natürlich ist das Thema des Wettkampfes um den Thron kein neues Konzept und momentan sind Bücher, die sich dessen bedienen keine Seltenheit. Doch der erste Teil der Reihe „Der schwarze Thron“ konnte mich überzeugen. Es ist nicht nur die düstere und außergewöhnliche Welt, deren Weiten zu entdecken sehr viel Spaß gemacht hat, sondern auch die drei Schwestern sind interessante Protagonistinnen, von denen jede einen ganz eigenen Charakter hat. Da das erste Kapitel mit der „Giftmischer“-Schwester beginnt, dachte ich auch zunächst, dass dies wohl die Favoritin des Lesers werden soll, doch Kendra Blake lässt die Perspektive jedes Kapitel wechseln, sodass man von allen drei Schwestern die hellen und dunklen Seiten kennenlernt. Zum Ende hin hatte mich die Autorin so weit, dass ich Sympathien zu jeder Protagonistin entwickelt habe und tatsächlich keine bestimmte Schwester als Favoritin herausstach.

Umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung, die ganz bald erscheint.

FAZIT

Wer sich also an den Wettkampf-um-die-Krone-Plot noch nicht sattgelesen hat, sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Zudem ist es düster, sarkastisch und die Schwestern alles andere als verwöhnte Königinnen – immerhin wurden sie seit der Kindheit zum Töten erzogen.

Nur eine kann herrschen ...

Von: Terii Datum : 05.09.2017

teriisbuecherblog.blogspot.de/

Die Insel Fennbirn wählt die zukünftige König auf eine sehr brutale Art aus: Die drei Prinzesinnen - Drillinge - müssen ab ihrem 16. Geburtstag für ihr Recht auf den Thron und ihr Leben gegen ihre Schwestern kämpfen. Nur die überlebende Schwester wird zur Königin.
Die Drillinge Mirabella, Katherina und Arsione wuchsen getrennt voneinander auf. Jede von ihnen wird erzogen, die anderen zwei zu töten.

Ich bin ja ein Fan von Kendare Blake. Ich habe schon "Anna Dressed in Blood" und "Antigodess" von ihr gelesen. Beide gefielen mir recht gut, auch wenn ich sagen muss, dass wohl nicht jeden Blakes Schreibstil und Plotführung gefallen wird.

Wie die beiden oben genannten Büchern ist auch "Der schwarze Thron" ziemlich brutal. Wie sollte es denn auch anders sein? Hier geht es ein wenig wie bei "Game Of Thrones" zu: nur wer als letztes überlebt, hat einen Anspruch auf den begehrten Thron Fennbirns. Deshalb werden die drei Schwestern schon seit ihrer Kindheit geschult: Katharina wird eine Giftmischerin, Mirabella eine Elementarwandlerin und Arsione hat die Kräfte einer Naturbegabten.

Am Anfang scheint es ziemlich klar, dass Mirabella in absehbarer Zeit die Königin des Landes wird, aber je weiter die Geschichte voranschreitete, desto unsicher wird man sich als Leser. Es gibt einige Wendungen, die die Geschichte spannend machen. Generell fand ich Band 1 jetzt nicht sehr fesselnd und ich hätte gern zu einigen Dingen mehr erfahren, aber es war nicht schlecht. Ich mag die Idee hinter dem Buch und so wie ich Kendare Blake kennen, wird in Band 2 noch mal alles anders ...
Was ich an dem Cover am meisten mag, ist, dass man Band 2 der Dilogie dazustellen kann und ein tolles Gesamtbild erhält. Das ist dem Verlag echt gut gelungen :)
Die (Hälfte der) Krone ist ein richtiger Blickfang.

Ich kann "Der schwarze Thron" jedem empfehlen, der gerne eine düstere High-Fantasy mit drei sehr unterschiedlichen Charakteren liest.
Der Auftakt von "Der schwarze Thron" hat mir gut gefallen, aber ich lasse in der Wertung noch etwas Luft nach oben, weil ich noch nicht vorhersehen kann, wie es in Band 2 weitergeht.

ღREZENSION ZU >DER SCHWARZE THRON: DIE SCHWESTERN< VON KENDARE BLAKEღ

Von: Sylvia Loves Books Datum : 05.09.2017

sylvialovesbooks.de

Was für ein spannendes Thema! Drei Schwestern, die sich einmal sehr nahestanden, bekriegen sich nun bis auf den Tod! Hinzu kommen Magie – eine Menge Magie – und unterschiedliche Fähigkeiten, die jede Schwester zu etwas ganz Besonderem machen. Na, das musste ich doch einfach lesen!

Nun muss ich aber sagen, dass mir der Anfang große Schwierigkeiten bereitet hat. Ich habe mich schwergetan, in die Geschichte zu finden, und irgendwie gelang es mir auch nicht, Zugang zu den Schwestern zu finden – zu keiner von ihnen. Ich fand jede von ihnen interessant, facettenreich und gut ausgearbeitet und dennoch konnte ich mich mit keiner von ihnen identifizieren. Das, denke ich, lag vor allem am Schreibstil, der für mich irgendwie die Emotionen nicht richtig aufbringen konnte. Versteht mich nicht falsch, ich habe schon mitgefiebert, aber es fiel mir einfach sehr schwer, eine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Ich habe mich nicht als Teil der Geschichte gefühlt, sondern nur als Beobachterin und das hat mir nicht so richtig gefallen. Verwirrend waren auch die verschiedenen Namen und Orte, die ich hin und wieder nicht ganz zuordnen konnte. Nach einer gewissen Zeit ging das dann, aber bis dahin musste ich oft überlegen, wer oder was nun damit gemeint war. Ein Glossar wäre da vielleicht ganz gut gewesen.

Die Handlung ist dafür sehr spannend, auch wenn es zwischendurch einige Längen gab, die meinen Lesefluss gestört haben. Ein Gleichgewicht wäre hier schön gewesen. Aber trotzdem hielt das Buch einige Wendungen bereit, die mich wirklich überraschen konnten, und gerade das fulminante Ende macht Lust auf mehr, sodass ich dem Erscheinen des zweiten Bandes trotz meiner Kritik entgegenfiebere.

Fazit:

„Der schwarze Thron“ ist ein gelungener erster Teil, der an manchen Stellen allerdings sehr langatmig auf mich wirkte. Auch zu den Schwestern konnte ich keinen wirklichen Zugang finden, obwohl die Charaktere gut ausgearbeitet, facettenreich und lebendig wirkten. Die Spannung kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz und besonders das Ende ist ein überraschendes Feuerwerk. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.

Originelle Idee, schlechte Umsetzung!

Von: Amy J. Brown Datum : 28.08.2017

https://mein-amyversum.jimdo.com/

Ich habe mich lange gewehrt, da es so gehypt wurde und mir auf die Nerven gegangen ist. Da mir die Geschichte von Anfang an sehr gut gefallen hat, habe ich meiner Neugierde jedoch nachgegeben und dieses Buch angefordert. Schade um die Lesezeit und die originelle Idee. Wie immer schauen wir uns zuerst den Klappentext und die Daten des Buches an:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Die Kindle Edition kostet 9,99€, die broschierte Ausgabe mit 449 Seiten 14,99€. Veröffentlicht wurde es am 03. April 2017 im Penhaligon-Verlag.

Der Klappentext klingt super, oder? Die Umsetzung der Idee ist von meinen Erwartungen leider weit entfernt, was ich sehr bedauere, weil ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe. Ich habe eine spannende, fesselnde Fantasy-Geschichte erwartet, leider hat sich die Autorin jedoch oft mit meiner Meinung nach unwichtigen Szenen aufgehalten, die teilweise sehr langatmig waren, ich habe des Öfteren Passagen gelesen, auf die auch gut hätte verzichtet werden können. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn Kandare Blake sich auf die actionreiche Haupthandlung konzentiert hätte, anstatt mich zu langweilen.

Mir hat dagegen die abwechselnde Erzählperspektive aus Sicht der drei Schwestern gut gefallen, da ich ein Fan von abwechselnden Sichten auf die Geschichten des jeweiligen Buches bin. Auch dort wurde aber leider viel Potenzial verschenkt und es ist bei dieser Geschichte mit einigen Nachteilen verbunden. Ich wurde mit unglaublich vielen Namen konfrontiert, mir ist es schwer gefallen, sie alle zu ordnen und auseinander zu halten.

Ich war als Figurenfan auch sehr enttäuscht darüber, dass viele Figuren nicht richtig vorgestellt wurden und ausgearbeitet sind, daher habe ich viele zusammenhängende Dinge schlichtweg nicht verstanden. Und was ist das für ein Lesevergnügen, wenn man bei einem High-Fantasy-Werk die Ereignisse nicht nachvollziehen kann? Richtig - keins!

Am Schlimmsten fand ich allerdings, dass mir bei den Figuren und auch im Schreibstil jegliche Emotionen gefehlt haben, was ich bei der Geschichte absolut nicht verstehen kann.

Ich bin total enttäuscht und halte dieses Buch für eine große Ideenverschwendung. Leider kann ich dieses Buch nicht weiter empfehlen.

SÜCHTIGMACHEND

Von: Maya Datum : 28.08.2017

mayashepherd.blogspot.de

Mich hat der Klappentext schon nach dem ersten Lesen angesprochen, deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Es ist aus den Sichtweisen der drei angehenden Königinnen geschrieben, bezieht aber auch Personen aus ihrem nahen Umfeld mit ein.
Die Charaktere sind hervorragend herausgearbeitet, sodass ich mich für jede Königin begeistern konnte und keine Favoritin habe.

Der Schreibstil von Kendare Blake ist flüssig, einfühlsam und lässt einen durch die Seiten fliegen.

Die Spannung baut sich nach und nach auf. Nach etwa der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist hervorragend.

Fazit:
Ich brauche DRINGEND den nächsten Band.

Drei Königinnen, drei Gaben, ein Thron

Von: Pineapples BookNook Datum : 28.08.2017

https://pineapplesbooknook.wordpress.com/

Inhalt:

Drei Königinnen, drei mächtige Gaben, ein Thron. Die Drillinge Katharine, Arsinoe und Mirabella werden schon als Kinder voneinander getrennt und in unterschiedlichen Clans großgezogen. Jede von ihnen besitzt eine einzigartige Gabe, mit deren Hilfe sie den Thron besteigen soll. Denn mit ihrem 16. Lebensjahr beginnt der Kampf um die Krone Fennbirns. Nur die stärkste Königin kann über ihre Schwestern triumphieren und in einem Kampf auf Leben und Tod die wahre Herrscherin der Insel werden.

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist eher schlicht gehalten und wird von einer großen Krone dominiert, aus der schwarzer Rauch und Raben aufsteigen. Ein toller Vorgeschmack auf die teils düstere Stimmung des Buches.

Meinung:

Nachdem im Vorfeld so viel Werbung für dieses Buch gemacht wurde, war ich sehr neugierig, was es mit der Geschichte um die drei Königinnen auf sich hat. Natürlich war ich wie immer etwas skeptisch, ob der Hype um das Buch gerechtfertigt ist. Und ich muss sagen, dass er es ist! „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist ein grandioser Auftakt zu einer magischen Fantasyreihe, die insgesamt vier Bände umfassen wird.

Die Handlung beginnt mit dem 16. Geburtstag der Protagonistinnen und umfasst eine Zeitspanne von einem Jahr. Ein Jahr, in dem aus den Mädchen erwachsene Frauen werden, die ihren Anspruch auf den Thron Fennbirns geltend machen. Pro Kapitel wird abwechselnd über Katharine, Arsinoe und Mirabella berichtet. Man muss sich daran ein wenig gewöhnen, dass man drei parallele Handlungsstränge verfolgen muss, die regelmäßig unterbrochen werden. Es dauert seine Zeit, bis man in der Geschichte angekommen ist. Aber wenn man dann Fennbirn mit seinen Bewohnern kennengelernt hat, lässt es einen nicht mehr los. Die Autorin schafft es die Schauplätze und die Figuren lebendig werden zu lassen.

Besonders gut haben mir die vielen unterschiedlichen Charaktere gefallen. Schon allein die Protagonistinnen könnten nicht verschiedener sein. Auch wenn sie Konkurrentinnen um den Thron sind, kann man sich als Leser auf keine der drei Seiten schlagen. Jede Königin hat ihren eigenen Charme und Wiedererkennungswert. Mehr möchte ich zu ihnen auch nicht sagen, da ich sonst zu viel über die Geschichte verraten würde. Auch die Nebencharaktere wurden sehr detailliert ausgearbeitet und tragen keinen unerheblichen Teil zur Handlung bei. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem selbst die Nebenfiguren so eine wichtige Rolle spielten.

Leider leidet durch diese genaue Beschreibung der Figuren und der Schauplätze am Anfang etwas die Spannung. Der erste Teil des Buches zieht sich ein wenig in die Länge. Aber je näher die Erwachsenenzeremonie, die den Kampf zwischen den Königinnen einläutet, rückt, desto rasanter entwickeln sich die Ereignisse und die Spannung steigt enorm an. Das Buch wird zu einem wahren Pageturner und endet mit einem fulminanten Cliffhanger. Ich fand es etwas schade, dass ich mit dieser Wendung schon sehr früh gerechnet habe, aber ich denke, sie konnte durchaus sehr viele Leser überraschen.

Fazit:

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist ein gelungener Auftakt zur Tetralogie. Obwohl das Buch sich am Anfang ein wenig in die Länge zieht, überzeugt es mit seinem spektakulären Ende und den tollen Figuren. Ich kann es kaum erwarten, dass die Geschichte um Katharine, Arsinoe und Mirabella weitergeht. Ich vergebe 4 Ananas.

[Rezension] Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Von: TraeumenVonBuechern Datum : 20.08.2017

traeumenvonbuechern.blogspot.de/

Klappentext: Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover: Das Cover wirkt sehr edel und gleichzeitig düster und gefährlich - perfekt für dieses Buch!

Meine Meinung: Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich High-Fantasy-Bücher. Als ich das Buch "Der Schwarze Thron" also entdeckt habe, musste ich es sofort lesen. Tatsächlich habe ich dafür mein vorheriges Buch beiseite gelegt, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit den drei Königinnen auf sich hat.
Der Schreibstil ist genau richtig für ein Fantasy-Buch: detailreich und spannend, aber trotzdem angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Katharine, Arsinoe und Mirabella erzählt, wodurch jedes Kapitel eine ganz eigene Atmosphäre hat.
Die Grundidee des Buches ist spannend und originell. In diesem Interview verriet die Autorin, dass sie diese Idee eigentlich den Bienen zu verdanken hat - die alte Bienenkönigin legt einige Eier im Nest ab, und sobald die jungen Bienenköniginnen geschlüpft sind, kämpfen sie bis zum Tod um die Nachfolge.
Fennbirn ist eine Art mittelalterliche Fantasy-Insel, die so gut wie keinen Kontakt zum Festland hat. Jede Königin der Insel bekommt irgendwann Drillinge, die danach bis zu ihrem 16. Geburtstag getrennt werden und um die Herrschaft kämpfen müssen.
Die Hauptcharaktere des Buchs sind sehr interessant gestaltet. Nicht nur ihre unterschiedlichen Talente, sondern auch ihre einzigartigen Persönlichkeiten lassen sie sehr lebendig wirken. Zu Beginn hatte ich definitiv meine "Lieblingskönigin", doch nach und nach sind mir alle drei sehr ans Herz gewachsen und ich wusste nicht, wem von ihnen ich den Sieg am meisten wünsche.
Leider hatte ich das Gefühl, dass in Arsinoes Kapiteln eher ihre beste Freundin Jules im Vordergrund stand. Außerdem ging mir am Ende alles ein kleines bisschen zu schnell, doch das tat der Geschichte keinen Abbruch.
Das Buch endet nicht nur mit einem, sondern sogar mit mehreren Cliffhangern, die einen atemlos zurücklassen.

Fazit: Ein atemberaubender Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht <3 Ich freue mich auf Band 2.
5 von 5 Sternen!

Einfach überragend!

Von: Frolleinbücherwurm Datum : 26.07.2017

frolleinbuecherwurm.blogspot.de/

Zum Inhalt:
In der schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake geht es um die Drillinge Arsinoe, Mirabella und Katherine. Sie sind die Töchter der Königin und jede von ihnen besitzt ein magisches Talent. Um den Thron der Insel Fennbirn besteigen zu können müssen sie ihre magischen Talente gegen ihre Schwestern einsetzen und diese töten.. denn nur eine von ihnen kann die neue Königin werden.
Zunächst wird der Leser in die Geschichten der einzelnen Mädchen eingeführt. Sie leben getrennt voneinander an verschieden Orten des Königreichs und könnten nicht unterschiedlicher sein. Die mächtigste der drei Schwestern scheint die Elementarbegabte Mirabella zu sein. Sie perfektioniert ihre Gabe bereits und ihre Anhänger setzen große Hoffnungen in sie. Ihre Schwestern Katharine und Arsinoe scheinen da eher Probleme mit ihren Gaben zu haben.
An ihrem sechzehnten Geburtstag beginnt das grausame Ritual. Von nun an haben die drei Schwestern ein Jahr lang Zeit sich gegenseitig umzubringen. Können Sie ihr Schicksal noch abwenden?

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich so unfassbar neugierig gemacht und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Schwarze Thron - Die Schwestern ist ein wirklicher Page Turner.
Es ist quasi unmöglich sich für eine Schwester zu entscheiden, da alle eine so tragische Geschichte verbindet. Man wünscht sich, dass die Autorin einen Weg findet, das tragische Schicksal der drei Schwestern irgendwie abzuwenden. Ob am Ende wirklich nur eine Schwester übrig bleibt oder nicht ist nach dem ersten Band noch offen. Ich glaube einfach jeder der den ersten Band gelesen hat muss wissen wie es weiter geht!
Definitiv ein 5-Sterne Buch.

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern von Kendare Blake

Von: Bookbutterfly Datum : 21.07.2017

www.bookbutterfly.de/

Meine Meinung
Als ich damals den Klappentext und auch das Cover gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Ich habe oft gelesen, dass es mit Game of Thrones verglichen wurde, was meine Neugier noch mehr geweckt hat. Ich bin ein sehr großer Fan der Serie von Game of Thrones und war sehr gespannt, ob dieses Buch mit der beliebten Serie mithalten kann.

Ich mag die Grundidee sehr gerne, dass nur eine der drei am Ende den Thron besteigen kann. Auch finde ich es sehr interessant, dass alle drei unterschiedlichen Fähigkeiten haben, denn es macht die drei noch viel interessanter. Die Autorin hat eine sehr komplexe und interessante Welt aufgebaut, in die man als Leser sehr gerne eintaucht und sie entdeckt.
Was mich anfangs sehr gestört hat, das die Kapitel immer abwechselnd aus den Sichtweisen der drei geschrieben wurde. Bei Beginn des Lesen hat es mich doch sehr gestört, weil ich eigentlich jede der drei in mein Herz geschlossen habe und am Ende nur eine den Thron besteigen kann und die anderen zwei sterben müssen. Aber nach und nach konnte ich mich immer mehr damit anfreunden und habe mich gefreut ihre Freunde, Talente und ihre Welten kennen zu lernen. Jedoch bin ich etwas traurig darüber, dass ich mich als Leser von zwei von Ihnen am Ende dieser Reihe verabschieden muss, Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, welche der drei meine Favoritin ist.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man merkt die Liebe der Autorin zu den einzelnen Charakteren. Da haben wir Katherine, die in ihrer Kindheit sehr viel ertragen musste. Sie lebt bei den Giftmischern und wurde seit ihrer Kindheit Giften ausgesetzt, damit ihr Talent sich weiter entwickeln kann. Die letzten Königinnen waren Giftmischerinnen und deswegen setzt man sehr große Erwartungen in sie, die sie leider nicht erfüllen kann. Dann haben wir Asinoe die versucht hat mit Hilfe ihrer Freunde ihrem Schicksal zu entkommen. Und die dritte ist Mirabella, die zurzeit am stärksten von allen zu sein scheint. Jedoch haben ihre Priesterinnen ihre eigenen Pläne und schrecken vor nichts zurück.

Was mich etwas gestört hat ist das die Spannung sehr sehr langsam aufgebaut wird, zwischendurch war es sogar etwas langatmig. Wir haben sehr viel Zeit bei Katherine und den Giftmischern verbracht, was oft nicht sehr spannend war.
Fazit
Für mich hat diese gute und komplexe Fantasygeschichte 4 Schmetterlinge verdient, da es zwischendurch etwas langatmig war. Aber es ist eine wundervolle Fantasygeschichte mit Intrigen, Täuschen, Liebe, Verschwörungen, Politik und Freundschaft. In allem eine sehr gelungene Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der im Oktober erscheinen wird.

Bewertung
4 von 5 Schmetterlingen

Toller Auftakt

Von: Lilyfields Datum : 14.07.2017

www.lilyfields.de

Ich hatte das Buch "Der Schwarze Thron" schon länger auf meiner Wunschliste und habe schon drauf gewartet, dass es endlich im Mai erscheint. Schon der Klapptext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn es klingt alles nach einer spannenden und tollen Geschichte.

Die Story wird abwechselnd aus der Sicht der drei Drillingsschwestern erzählt. Die Schwestern wurden nach der Geburt ihrer Mutter weggenommen und sind getrennt voneinander aufgewachsen. Jeder der drei Schwestern wurde nach ihren magischen Talenten ausgebildet. So ist Katharina die Giftmischerin, Mirabella die Elementwandlerin und Arinoe die Naturbegabte.

Das Inselreich Fennbirn verlangt nach einer neuen Königin, die Schwestern sind dafür auserkoren, denn jede hat Anspruch auf den Thron. An ihrem 16. Geburtstag müssen sie sich dem Volk stellen und nur die ihr magisches Talent wirklich beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und hat somit Anspruch auf dem Thron.

Am Anfang passiert noch nicht sehr viel und die Geschichte zieht sich etwas, aber ab etwa der Mitte des Buches wird es sehr spannend und ich habe richtig mitgefiebert und bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil, der am 25.09.17 erscheinen soll.

Außerdem habe ich auf filmstarts.de gelesen, dass sich Century Fox die Rechte gesichert hat und es verfilmt werden soll.

Toller Auftakt!

Von: LisasBuecherwelt Datum : 11.07.2017

https://lisasbuecherwelt.wordpress.com/

Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch,Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch ��

Hohe Erwartungen die leider nicht erfüllt wurden...

Von: Dreamingbooks123 Datum : 06.07.2017

dreamingbooks123.blogspot.de/

Allgemeines
Titel: Der schwarze Thon - Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Verlag: penhaligon
Seitenzahl: 444
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-7645-3144-7


Klappentext
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine, Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...


Meinung
Ich habe mich durch den unglaublich guten Klappentext sehr auf das Buch, und seine Geschichte gefreut. Aber auch, weil ich schon viele positive Rezensionen zu den Buch gefunden habe.
Die Story dreht sich um Drillingsschwestern, die alle ein Recht auf den Thron haben, aber nur eine von ihnen ihn jemals besteigen wird. Um nämlich irgendwann einmal die Königin zu werden, müssen sie sich gegenseitig umbringen, bis nur noch eine von ihnen da ist. Nach ihrer Geburt wurden Mirabella, Arsinoe und Katharine mit besonderen Gaben bzw. Talenten beschenkt, welche ab ihrem sechsten Lebensjahr ausschlaggebend dafür sind, in was für eine "Pflegefamilie" sie gesteckt werden.
Mirabella ist eine Elementarwandlerin, Katharine eine Giftmischerin und Arsinoe eine Naturbegabte.
Da sie bis zu ihrem 16 Geburtstag in ihren Familien bleiben, um darauf vorbereitet zu werden die eigenen Schwestern umzubringen, lernen sie sich schnell zu hassen. Sie werden aufs unterschiedlichste erzogen, was von liebevoll bis brutal reicht.
Am Anfang des Buches wird jede einzelne Schwester in einem eigenen Kapitel vorgestellt, sodass man sich mit ihnen vertraut machen kann. Und so ging es dann auch die nächsten 100 Seiten oder so weiter. Man bekam immer nacheinander ein Kapitel von jeweils einer der Schwestern. Nur nach den ersten 100 Seiten hat sich die Geschichte meiner Meinung nach zu sehr nur auf Mirabella und Arsinoe konzentriert, was ich ein bisschen schade fand. Denn mir hat der ausgewogene Anteil an Informationen über die Schwestern am Anfang sehr gut gefallen.

Der Schreibstil
Ich weiß nicht warum, aber der Schreibstil der Autorin konnte mich einfach nicht begeistern. Mir waren ehrlich gesagt die ersten dreiviertel des Buches viel zu langweilig. Zwar war der Schreibstil nicht schlecht, denn die Welt in der wir uns dort befinden wird von ihr wirklich gut beschrieben, sowie auch die Charakterzüge der Schwestern. Aber sie hat mir einfach zu wenig daraus gemacht.
Da das Buch in der Zeit vor dem gegenseitigen ermorden der Schwestern spielt, plätschert die Geschichte so vor sich hin. Aber die letzten 100 konnten mich dann wieder überzeugen, denn diese waren spannend und man wollte immer wieder wissen wie es denn jetzt weiter geht.

Die Charaktere
Ich habe lange Zeit überlegt welche von den drei Drillingen denn mein "Liebling" ist, aber das hat sich als ziemlich schwierig herausgestellt, denn jede von ihnen ist auf seine Art und Weise ein so toller Mensch mit seinen Ecken und Kanten. Dennoch glaube ich, dass ich mich am meisten mit Mirabella identifizieren könnte.
Die Charaktere die Kendare Blake da erschaffen hat haben mir alle unheimlich gut gefallen, sogar auch die nicht so netten. Zwar hätte ich persönlich die Liebesbeziehungen untereinander gar nicht gebraucht, aber das ist ja wiederum Geschmackssache.


Fazit
Ich hätte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet, aber dennoch konnte es auf den letzten 100 nochmal die Kurve kratzen und mich davon überzeugen mir auch den nächsten Band zu holen.
Von mir bekommt "Der Schwarze Thron" 3/5 Sterne.

Tolles Wordbuilding, aber teilweise nicht spannend genug

Von: Callie Wonderwood Datum : 06.07.2017

calliewonderwood.blogspot.de

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Klappentext)


Der Klappentext hatte ich mich total angesprochen und es klang nach einem richtig guten und fesselndem Fantasy-Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Ich mochte sehr gerne, wie in die Geschichte eingeführt wurde. Nacheinander lernt der Leser jede der drei Schwestern und ihre Umgebung kennen.
Jede von ihnen fand ich charakterlich interessant und irgendwie sympathisch. Sie sind alle sehr unterschiedlich, belastet von ihrer Rolle als Königin und innerlich mehr verletzlich, als die Menschen, mit denen sie am meisten zu tun haben, ahnen. Sie haben auch eine starke Seite und es war interessant, wie jede auf ihre eigene Weise versucht hat mit ihrem Schicksal umzugehen.
Dabei gab es noch den spannenden Punkt, wie stark ausgeprägt ihre Gaben sind und wie sehr Mirabella von vielen schon als Siegerin angesehen wird.
Zitat : "Doch Natalia weiß, dass Katharine mehr brauchen wird als das. Keine Königin aus dem Hause Arron musste sich je einer Gegnerin stellen, deren Gabe so ausgeprägt war wie die von Mirabella. Mehrere Generationen sind herangewachsen, seit es auf der Insel eine Königin gegeben hat, die auch nur halb so stark war."
Auch bei den Nebencharakteren gab es die verschiedensten Personen, die super zu der Geschichte gepasst haben und oft eine große Rolle gespielt haben. Dabei sympathische wie Elizabeth, Jules, Billy oder Bree, oder eher unsympathischere und machtsüchtige wie Natalia, Genevieve, Rho oder Luca.
Die verschiedenen Liebesgeschichte spielen nur am Rande eine Rolle, aber es gab jeweils auch Höhen und Tiefen, und ich bin gespannt, wie sich diese weiterentwickeln werden.
Total gut gefallen hat mir an dem Buch das Worldbuilding und die Fantasy-Aspekte. Einmal mit den Giftmischern, die liebend gerne vergiftetes Essen verschlingen, den Naturbegabten mit ihrer eher bodenständigen Art und den coolen Familiaris, wie Camden. Und die Elementwandler mit ihren Fähigkeiten und den Priesterinnen auf ihrer Seite. Das fand ich überzeugend gemacht und es war spannend mehr über die Insel Fennbrinn und alles was mit ihr zusammenhängt zu erfahren.
Das Buch wird abwechselnd aus den drei verschiedenen Sichten erzählt, von Katharine, Arisone und Mirabella. Dabei fand ich super, dass auch immer der Ort angegeben war, wo das Geschehen gespielt hat, z.B. oft Greavesdrake Haus, Wolfsquell oder Rolanth, und man es dann mit der Karte vorne im Buch zusammen gut verfolgen konnte.
Zitat : "Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Das hat sie immer gewusst, selbst als sie noch zusammen in der Schwarzen Kate gelebt hatten, und trotzdem hatte sie die beiden geliebt. »Sie sind heute nicht mehr diese Kinder«, flüstert sie sich selbst zu. Sie sind Königinnen. Sie müssen sterben."
Die Handlung des Buches mochte ich zwar eigentlich, aber leider ist mir insgesamt zu wenig passiert. Es gab nicht genug Action und es wirkte zu einem großen Teil eher wie Vorgeschichte, bis es richtig losgeht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen war es dann für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein gelungener Auftakt, allerdings erhoffe ich mir von dem zweiten Teil doch noch etwas mehr.

Fazit :
Tolles Worldbuilding mit spannenden Fantasy-Aspekten und drei interessanten Protagonisten. Aber leider nicht immer so spannend, actionreich und fesselnd, wie gehofft.

Ein sehr guter Start für die Reihe..

Von: Yvonne Santjohanser Datum : 05.07.2017

booksandevengel.blogspot.de

Verlagsinfo:

Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:
Ich hab mir von dem Buch einiges erhofft, da es ja mega gehypt wurde. Und viele schon gelesen haben und mega super fanden. Als ich den Klappentext zum Buch gelesen hab, war ich sofort Feuer und Flamme, denn es hörte sich einfach nur mega fantastisch an, nach einem wundervollen und spannenden Fantasy-Roman. Für mich war klar: Ich musste es haben!
Anfangs fand ich es richtig interessant und auch spannend, jedoch verzog sich das in meinen Augen etwas. Es geschahen zwar einige Dinge, aber irgendwie nicht genug. Da hätte es noch spannender sein können. Ich weiß nicht ob es an dem Schreibstil lag, das es bei mir nicht ganz so fesselnd rüber kam, was natürlich gut möglich sein kann.
Die Charaktere fand ich spitze. Die Schwestern waren einfach sehr gut beschrieben und auch ihre verschiedenen Lebensweisen, da fühlte man sich, als wäre man wirklich dabei. Es war sehr interessant zu sehen, wie verschieden sie doch sind, denn unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Die Autorin schaffte es mit besonderen Details, das Buch so zu gestalten, das man eine wunderbare Welt vor sich sieht, so real und das ganze mit sehr speziellen und besonderen Charakteren, die einen an Herz wuchsen.
Auch allein der Gedanke und die Idee zu der Geschichte find ich einfach nur faszinierend. Eine sehr tolle Grundidee von der Autorin. Wo aber noch etwas Luft nach oben hin hat. Drum bin ich da auch sehr auf den zweiten Band gespannt, wie sich die Charaktere und die Geschichte dort noch entwickeln werden.
Das Buch kommt ja bei sehr vielen düster und brutal vor, jedoch hab ich davon leider nichts abbekommen, was ich sehr schade fand. Aber ich habe Hoffnung auf den zweiten Band, das der es noch richtig raus haut und mich vollends überzeugen kann.
Für mich war es ein guter Start in die Reihe, auch mit den kleinen Schwächen die es zeigte bekommt es von mir.... 4 von 5 Sterne

Ein Fantasy - Abenteuer das spät, aber dann richtig begeistert

Von: Magische Momente Datum : 02.07.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Bei diesem Dilogie Auftakt waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Da es bereits in aller Munde war und die Meinungen doch etwas auseinandergingen. Daher war es unumgänglich für mich, mir selbst ein Urteil zu bilden.
Bereits lange Zeit vorher wanderte es direkt auf meine must read Liste, da der Klappentext wirklich enorm vielversprechend klang, aber zugleich merkt man auch welche Kälte und Brutalität dies beinhalten würde.
Und ich lag nicht falsch. Denn schon der Einstieg war wirklich gut und mein Interesse war sofort entfacht.
Man bekommt sofort ein gutes Gespür für die Szenarie, aber auch für die Welt an sich. In der alles doch recht düster wirkt und nur wenig Licht lässt. Dennoch fand ich besonders toll, das auch die Zwischenmenschlichkeit nicht außer Acht gelassen wurde, wenn auch mit einigen Stolpersteinen verbunden.
Dennoch brauchte ich etwas, um die ganzen Zusammenhänge zu begreifen und in mich aufzunehmen.
Da es alles recht komplex war, hat es mir besonders gut gefallen, das man die Sichtweise von jeder der drei Schwestern erhält. Was sie gleich viel näher in den Fokus rückte und man sie so besser kennenlernen und sich in sie hineinfühlen konnte.
Wider Erwarten gefielen mir jedoch einige Nebenfiguren wie Jules, Joseph oder Pietyr um einiges besser. Sie haben das ganze ungleich emotionaler und auch gefühlvoller gemacht. Auch waren sie viel greifbarer für mich.
Von den Schwestern selbst hat mir Mirabella einfach am besten gefallen. Ich kam ihr menschlich sehr viel näher und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich empfand sie als eine sehr verletzliche, gefühlsbetonte und auch facettenreiche Persönlöichkeit.
Ich hab mich ihr sehr verbunden gefühlt und mit ihr gelitten und gezittert.
Ihre Schwestern sind es nicht weniger, doch sie blieben mir noch seltsam fremd.
In diesem Buch lernt man vor allem das drumherum , die Verbindungen und auch die einzelnen Charaktere kennen, was dem ganzen Tiefe verleiht und man sich ein Bild von der Szenarie machen kann. Mir hat dieser Aspekt gut gefallen, leider jedoch war der erste Teil des Buches etwas langatmig und ich musste einige Male pausieren.
Es gibt Entwicklungen die man nicht erwarten würde, Herausforderungen und Erkenntnisse die man verarbeiten muss und auch die Magie hat mich stets im Griff gehabt.
Aufgrund des doch sehr einnehmenden Schreibstil der Autorin, ließ sich das Buch wunderbar lesen.
Sie arbeitet sehr schön mit Details, was einem das Geschehen auch bildlich sehr nahe bringt.
Hier werden Werte wie Loyalität, Zusammenhalt und Liebe vor Augen geführt, die dem ganzen auch ein Stück weit etwas Leichtigkeit verschaffen.
Aber zugleich sollte man nie unterschätzen was dahinter vorgeht und wohin einen das alles bringt.
Die Grundidee dazu hat mir besonders gut gefallen, das Potenzial wurde noch nicht völlig ausgeschöpft und ich bin gespannt ob es der Autorin gelingt, dies im zweiten Band so richtig herauszuholen.
Besonders am Anfang hätte man die Spannung mehr anziehen sollen, da es dadurch leicht langatmig wurde und auch teilweise Längen entstanden, was wirklich schade ist.
Die magischen Talente jedoch fand ich enorm faszinierend. Besonders die Giftmischer hatten es mir angetan, da dies sehr magisch und einfach interessant dargeboten wurde.
Der Autorin gelingt es geschickt, das man nicht weiß, worauf es hinauszielt.
Der Spannungsbogen war zunächst eher unterschwellig spürbar. Doch gerade im letzten Drittel baute sich dieser kontinuierlich auf. Plötzlich überschlugen sich fast die Ereignisse und meine Nerven waren aufs äußerste angespannt. Denn der Schlussakt punkte mit so einigem, was man nicht erwartet hätte.
Wenn ich doch zunächst die Geschichte nicht als besonders genug empfand, so änderte sich dies schlagartig. Sofort entbrannte in mir der Wunsch sofort den zweiten Band lesen zu wollen.
Ich wollte mehr wissen, mehr fühlen, mehr in mich aufnehmen.
Es sind noch einige Fragen offen und ich bin unheimlich gespannt, ob sich der zweite Band um Längen steigern kann.
Letztendlich ist dieser Auftakt zwar gelungen, kommt jedoch zunächst nur langsam vorwärts. Ist etwas brutal, was anhand des Geschehens nicht verwundert, aber auch sehr gefühlvoll.
Ein Fantasy - Abenteuer, das mich erst spät so richtig begeistern konnte, aber dann richtig und auf ganzer Ebene.

Fazit:
Der erste Band dieser Dilogie ist dunkel, düster und unheilvoll, aber auch spürbar durchzogen von Leichtigkeit, tiefen Emotionen und Magie.
Drei Schwestern - drei magische Talente.
Wer wird am Ende den Kopf oben behalten?
Es ist facettenreich und wendungsreich gehalten und hat mich doch sehr gefordert.
Zunächst nichts Besonderes, doch dann hat es mich vollkommen gepackt und ich muss jetzt wissen wie es weitergeht.

Guter Auftakt mit viel Luft nach oben

Von: Die fantastische Bücherwelt Datum : 30.06.2017

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist der Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos rund um 3 Schwestern, als Königinnen geboren, deren Pflicht es ist, sich ab ihrem 16. Geburtstag so lange zu bekämpfen bis nur noch eine von ihnen übrig ist, um den Thron zu besteigen.

Es ist eine Geschichte voller Magie, angesiedelt auf einer geheimnisvollen vom Nebel umgebenen Insel, die ihren ganz eigenen Regeln folgt. Die Idee ist grandios und der Weltentwurf schlicht umwerfend. Es braucht wirklich nicht viel, um sich in die Insel Fennbirn zu verlieben und sich von ihren Eigenarten bezaubern zu lassen. Gerade der Kontrast zum nicht-magischen Festland, das im kommenden Handlungsverlauf gewiss noch eine größere Rolle spielen wird, ist unheimlich vielversprechend. Wie lange es wohl noch dauern wird, bis Fennbirn endgültig in Vergessenheit gerät?

Die Schwestern, geplagt von ihrem düsteren Schicksal, haben ebenso viel Potenzial wie der Rest des Buches. Kendare Blake hat mit Arsinoe, Mirabella und Katharine nicht nur 3 höchst interessante Charaktere erschaffen, sondern Heldinnen, die auf einem schmalen Grat zwischen Gut und Böse wandeln. Ihre Zerrissenheit angesichts ihrer Zukunft war stets spürbar, auch wenn dies bei den Dreien doch sehr unterschiedlich ausgeprägt war. Ihre Entwicklung ist unvorhersehbar, nur eines ist klar: wenn der Kampf erst einmal losgeht, wird es viele Verluste geben und es ist ungewiss, wer von ihnen das Rennen machen wird.

Was mich gleich zu den größten Stärken und Schwächen dieses Buches führt. „Die Schwestern“ platzt geradezu vor Potenzial. Der Plot ist völlig unvorhersehbar und die Ausgangslage verspricht spannende Fortsetzungen. Jedoch wurde das besagte Potenzial in diesem ersten Band noch lange nicht ausgeschöpft und richtig spannend wird es erst zum Schluss. Die Geschichte umgibt schon jetzt eine tolle Atmosphäre, doch diese darf ruhig noch etwas düsterer sein, aber auch das kann ja noch werden…

Erzählt wird die Geschichte im personalen Erzählstil aus verschiedenen Perspektiven. Diese beschränken sich lange nicht auf die drei Schwestern, was nur wenig verwundert, sobald man erkennt, dass sie eben nicht die einzigen Protagonisten sind. Stattdessen liefert uns Blake eine ganze Menge, die man aber gut verarbeiten kann. Allerdings wünsche ich mir im Punkto Charaktere noch etwas mehr Tiefe, diese ist nämlich in der Masse ein wenig untergegangen. Ungewöhnlich ist auch, dass der Text im Präsens gehalten ist, was gerade bei einem Fantasy-Titel recht ungewöhnlich ist. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran. Der Schreibstil an sich liest sich sehr angenehm, sodass man stets zügig vorankommt.

Fazit:

Kendare Blakes „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist der durchaus gelungene, wenn auch noch ausbaufähige Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos. Der Plot ist originell und düster, wenngleich noch nicht düster genug, obwohl Blake weder vor Gewalt, noch Sex zurückschreckt. Der Weltentwurf ist atemberaubend und unheimlich faszinierend, sodass ich es kaum erwarten kann, ein weiteres Mal den Nebel zu durchdringen, um das magische Fennbirn zu bereisen. Es gibt eine Menge Charaktere, die mich sich gut merken kann, die aber durchaus noch ausbaufähig sind. Wie eben der komplette Roman, der vor Potenzial schier zu platzten scheint. So ist „Die Schwestern“ zwar ein Buch mit Fehlern, das ich trotzdem gerne weiterempfehle. Die Reihe kann nur noch besser werden! 4/5 Bücher!

Hatte mehr erwartet

Von: Isbel Datum : 27.06.2017

www.buecherlilien.blogspot.de

Das Buch startet mit einer richtig tollen detaillierten Karte. Sowas liebe ich ja bei Büchern und das Cover ist auch ein Hingucker. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Krone mit Band 2 vollständig wird. Aber das Aussehen ist ja nur zweitrangig. Der Inhalt ist viel wichtiger. Und da haben mich Die Schwestern ein bisschen enttäuscht. Von der Idee her finde ich die Story richtig gut und auch die Gaben klangen und klingen auch immer noch interessant. Da gibt es Giftmischer, Naturbegabte, Elementwandler, Krieger und Propheten. Wenn ich jetzt nicht ausversehen eine Gabe vergessen habe.
Die Königin des Landes gebiert irgendwann Drillinge. Diese Drillinge wachsen bis zu ihrem 6. Lebensjahr zusammen auf, werden dann getrennt und dazu erzogen sich gegenseitig umzubringen. Denn nur eine kann den Thron besteigen. Was ich aber nicht so ganz verstanden habe, ist das Warum. Warum müssen sie sich umbringen? Warum muss die Königin nach der Geburt das Land verlassen? Es wird zwar auf die Religion und die Göttin verwiesen, aber meiner Meinung nach unzureichend. Vielleicht kommt das ja noch in Band 2. Auch wenn es nicht angedeutet wurde. Insgesamt plätschert die Geschichte sehr lange vor sich hin. Es ist schön, wenn ich als Leser langsam in die Welt und deren Eigenheiten eingeführt werde, aber irgendwann muss die Spannung dann auch mal steigen. Und das tut sie hier erst ganz zum Schluss im letzten Drittel. Aber dann auch richtig. Die letzten Seiten und der Cliffhanger haben die Geschichte für mich gerettet.

Unsere Protagonisten sind unsere Königinnen Mirabella, Katharine und Arsinoe. Mein Liebling war aber Jules. Sie ist die Ziehschwester von Arsinoe und ich fand sie vom Charakter her viel interessanter als die drei Schwestern. Mirabelle, Katharine und Arsinoe waren für mich zu schwach gezeichnet. Alle drei hadern auf irgendeine Weise mit sich selbst oder ihrem Schicksal, aber es fehlte ihnen das Besondere. Von irgendeiner der Königinnen hätte ich mir gewünscht, dass sie mich auf ihre Seite zieht. Dass ich mit ihr mitfiebere und mir wünsche, dass sie als Siegerin aus den Kämpfen hervorgeht. Ich weiß nicht, ob bei anderen Lesern dieser Effekt eingetroffen ist, aber mich hat er nicht erreicht.

Ich denke, der Schreibstil von Kendare Blake hat da auch einen gewissen Einfluss drauf gehabt. Es liest sich ziemlich distanziert, obwohl wir in die Gedanken aller Personen eintauchen. In einige mehr als in anderen, manchmal werden wir auch zugunsten der Spannung von den Gedanken ferngehalten. Aber trotzdem liest es sich distanziert. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mich an den Stil zu gewöhnen.


Fazit

Die Story vom schwarzen Thron ist eine tolle Grundidee, die mir zu langsam Fahrt aufnahm und deren Protagonisten mich nicht für sich einnehmen konnten. Ich werde aufgrund der Geschehnisse auf den letzten Seiten und wegen Jules dennoch weiterlesen.