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Leserstimmen (145)

Kendare Blake: Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern (Der Schwarze Thron) (1)

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3144-7

Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern

Von: Jules Datum : 10.10.2017

https://never-fades.blogspot.de/

Von diesem Buch habe ich schon sehr viel gehört und auch bei Instagram gesehen. Und der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Es hört sich nach einem richtigen Fantasy Buch an. Die Geschichte beginnt direkt und ohne große Umschweife. Es wird abwechselnd von den drei Schwestern und ihrem Leben erzählt. Und die ersten paar Kapitel waren gut und haben erst einmal einiges erklärt. Aber je weiter ich gelesen habe, desto verwirrter wurde ich und musste öfter überlegen, wer zu wem gehört und was alles vorher passiert ist. Deshalb habe ich mir ein paar Notizen geschrieben. Und das habe ich noch nie bei einem Buch getan. Die Geschichten waren einfach so detailliert geschrieben, dass viele Personen einfach auftreten mussten und viel passiert ist. Mit den kleinen Notizen ging es dann auch besser. Dennoch fand ich die ersten 200 Seiten sehr mittelmäßig. Ja, es wurde an Spannung aufgebaut und sie stieg auch ständig an, aber es war auch sehr langatmig und zum Teil etwas langweilig. Man lernt wirklich die kleinsten Details ihrer Leben und die ganzen Verknüpfungen kennen. Teilweise war es auch sehr interessant, wer wen intrigiert. Teilweise auch etwas zu viel. Aber nach diesen 200 Seiten ging es richtig los und ich musste einfach schnell mit dem Buch fertig werden. Es wurde von Seite zu Seite spannender bis es dann zum großen Finale kam und einen wundervollen Cliffhanger hinterlies.

Die drei Schwestern könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Sie waren alle sehr einzigartig. Am besten gefiel mir jedoch Mirabella. Sie hat sich stets Sorgen um ihre Schwestern gemacht, obwohl sie Feinde sind. Und hat alles getan, um sie irgendwie zu schützen. Trotz der Zurückweisung hat sie nicht aufgegeben. Arsinoes Schicksal war echt schrecklich und machte mich einfach sprachlos. Es gab jedoch einen Punkt, an dem ich sie nicht verstand und sie mir leider unsympathisch wurde. Und Katharine war mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Ich mochte ihren Charakter nicht. Aber was sie ihr dann passiert ist, war unglaublich. Auch die Nebencharaktere waren sehr authentisch. Vor allem fand ich super, dass es sympathische aber auch total die unsympathischen Nebencharaktere gab. Und alle hatten irgendeinen Einfluss auf die Schwestern, egal ob positiv oder negativ. Es gab viele Intrigen und Verschwörungen. Das war super.
Aber das Spannendste passierte erst alles auf den letzten 100 Seiten. Das war wirklich schade. Dann war ich richtig in der Geschichte drin und auf einmal war alles vorbei. Ich hätte gerne mehr spannende Seiten gehabt. Dennoch freue ich mich schon auf den zweiten Teil und bin sehr gespannt, wie es mit den Schwestern weitergeht. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und wenn man erst einmal richtig in der Geschichte drin ist, fliegen die Seiten nur so.

Ein düsteres Märchen

Von: Nicibookdragon Datum : 06.10.2017

nicisbuechersucht.wordpress.com

3 Junge Prinzessinnen wurden als Kleinkinder getrennt.
3 Junge Mädchen die unterschiedlicher kaum sein könnten.
3 potenzielle Königinnen
3 Fähigkeiten (die ich euch absichtlich nicht verrate, damit ihr eure Favoritin selbst nach und nach auswählen könnt)
Eine Krone.
Wird wohl sehr problematisch!? Ist doch klar!
In diesen Buch dreht dich so gut wie alles um das aufwachsen und die Ausbildung der 3 Mädchen. Das diese es gar nicht leicht haben, kann man sich gleich denken.
Es braucht nicht viele Zeilen um dieses Buch zu beschreiben oder zu erklären.

Wie es mir gefallen hat:

Leider blieb für mich die hoch angepriesene Brutalität fast komplett aus.
Des weiteren war dieses Buch nicht wie erhofft.
Man könnte wieder mit dem Hype Thema anfangen ….
Ich lasse es lieber.
Der Story Aufbau war mir viel zu lang (viiiel zu lang).
Der Schreibstil war okay aber nicht der beste ever writen.
Außerdem wird die Geschichte von weit mehr als 3 Sichten erzählt…. Was ich als sehr ungut und verwirrend empfand.
Begeistert hat mich aber trotzdem sehr dass ich mir meine Favoritin aussuchen konnte.
Dennoch bin ich sein wenig enttäuscht.


Zäher Anfang mit spannendem Ende.

Von: Ella Woodwater Datum : 25.09.2017

ellawoodwater.com/

Ich muss sagen, zu Beginn des Buches war ich heillos überfordert. Ich wurde von einer Flut aus Namen und Orten überschwemmt, der man kaum Herr werden konnte. Vermutlich ein Grund, weshalb einige das Buch abgebrochen haben bzw. warum die Meinungen zu dem Buch so auseinander trifften. Es war wirklich anstrengend. Nach einigen Seiten legte sich das zum Glück und ich begann langsam zu verstehen, wer mit wem, wo zu tun hat. Es besaß fast schon etwas historisches, da die Kultur und die Menschen auf dieser Insel seit Jahrhunderten so lebten.

Ich erhielt Einblick in die verschiedenen Leben der drei Schwestern. Jede von ihnen wuchs in einem anderen Teil der Insel Fennbirn, und bei einer anderen Familie, auf. Drillinge und dennoch seit ihrem 6. Lebensjahr getrennt. Das klingt nicht nur grausam, sondern das war es auch. Vor allem in Anbetracht dessen, auf was die Familien die Drei vorbereiteten.

Die letzten 10 Jahre haben die Mädchen nämlich nur damit verbracht ihre magischen Fähigkeiten zu stärken, damit sie einander umbringen können. Irgendwie fand ich das total gruselig. Und es wirkte auf mich besonders absurd, da es auf dieser Insel als völlig normal angesehen wird. Ja, die Leute gieren regelrecht danach und deshalb wird einiges in Bewegung gesetzt, um den Favoriten nach vorne zu bringen, denn jeder will ein Stück, vom Kuchen der Macht.

Während des Lesens überkam mich ein düsteres Gefühl. Obwohl es nicht so im Buch stand herrschte in meinem Kopf die ganze Zeit Regenwetter. Nebelschwaden zogen umher und generell trugen irgendwie alle Schwarz. Wobei eigentlich nur die Königinnen schwarze Kleidung hatten. Denn Schwarz ist ihre Farbe. Die Farbe der Krone.

Die Längen zum Beginn der Geschichten waren schnell vergessen, als ich immer tiefer in die Intrigen und Geheimnisse der Familien und Königinnen eintauchte. Am meisten mochte ich Arsinoe. Sie ist kein typisches Mädchen und versucht auch gar nicht erst das zu verheimlichen. Sie ist mutig und sie trägt ihr Herz auf der Zunge, denn sie sagt jedem, was sie denkt. Nur den Hass auf ihre Schwestern konnte ich nicht verstehen. Aber wenn man damit groß wird, glaubt man es wohl auch irgendwann.

Dennoch ging mir ihr Schicksal im Buch nahe und ich bin gespannt, was aus ihr und den anderen beiden, Mirabella und Katharine, werden wird. Auch wenn zu Beginn der Sieger klar zu sein schien, wurde dieses Ergebnis zum Ende hin völlig überworfen. Es bleibt also spannend und ich bin sehr froh, dass der nächste Band "Der schwarze Thron-Die Königin" am 25.09.2017 erscheinen wird.

FAZIT:
„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ hat trotz seines mehr als schweren und zähen Einstieges, schlussendlich überzeugt. Die Story ist düster, grausig und macht neugierig. Zum Schluss will man einfach nur wissen, wer von den Dreien die Krone bekommt. Bei dem Buch sollte man keine rasante Entwicklung erwarten. Es ist ein gemächlicher Anstieg, der zum Schluss seinen Höhepunkt erreicht. Mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen und ich würde jedem empfehlen sich durch die ersten Seiten zu kämpfen und nicht aufzugeben. Es lohnt sich.

Ein mystischer und solider Einstieg!

Von: Mrs Lesemaus Datum : 24.09.2017

https://mrslesemaus.blogspot.de/

Produktinformationen:

Titel: Der Schwarze Thron - Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Format: Klappbroschur
Preis: 14,99€
Seitenanzahl: 448
Verlag: Penhaligon Verlag
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2017
Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer


Cover:

Das Cover ist größtenteils in Braun- und Weißtönen gehalten.
Wir sehen auf dem Buch eine halbierte Krone, die mit dem zweiten Buchcover eine Einheit bilden wird. Umgeben ist diese von vielen mystischen Elementen, wie schwarzer Nebel und Tieren.
Dies passt natürlich sehr gut zur Geschichte, denn das Buch handelt ja bekanntlich vom Kampf um den Thron und um die Krone.
Was ich besonders toll fand, war das ich nach dem Lesen noch kleine Details auf dem Cover entdeckt habe, die in der Geschichte vorkamen.
Im Gesamtbild ein sehr gelungenes Cover für ein Fantasybuch, was durchaus sehr ansprechend ist.


Klappentext:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin.
Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten.
Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …


Inhalt:

Drei heranwachsende Königsschwestern, doch nur eine kann den Thron besteigen.
Mit ihrem 16. Geburtstag beginnt die Phase der Vorbereitung.
Sie müssen sich auf das Baltanefest und das Jahr danach einstellen, wenn es um Leben und Tod geht, denn nur jene, die ihre beiden anderen Schwestern tötet, kann den Thron besteigen.
Alle drei besitzen verschiedene magische Gaben, auf die sie sich konzentrieren müssen.
Doch können auch alle diese Phase mit den schwierigen Intriegen und Machtproben bestehen?


Meinung:

Durch die verschiedenen Königsschwestern und deren unterschiedlichen Leben, lernen wir natürlich viele verschiedene Charaktere kennen.
Davon sind alle auf ihre Art einzigartig, so richtig ins Herz schließen konnte ich bisher aber nur wenige.
Doch bei den drei Königinnen hat sich bei mir, besonders gegen Ende, eine Favoristin herauskristallisiert, doch leider wurde diese deutlich weniger thematisiert als die anderen zwei. Dies fand ich persönlich sehr schade, da ich ihre Geschichte am spannendsten finde.
Ansonsten war die Idee sehr gut, an der Umsetzung gibt es aber kleine Schwachstellen.
Da in dem Buch nämlich erst die Vorbereitungsphase vor dem eigentlichen Kampf thematisiert wird, ist es nicht immer spannend gewesen.
Es gab zwar durchaus spannende Stellen, besonders gegen Ende hin, aber es gab eben auch kleinere Längen.
Trotzdem hat mir die Atmosphäre, das Setting und der Schreibstil sehr gefallen und ich werde auch weiterlesen, da ich glaube Band 2 wird Band 1 nochmal um einiges übertreffen, da es nun richtig mit der Hnadlung losgehen dürfte!


Fazit:

Ein gelungener Auftakt in die Trilogie, mit sehr viel Fantasy! Es hatte aber leider ein paar Längen und meine Favoritin der Königinnen wurde mir persönlich zu wenig thematisiert.

4/5 Sternen


Über die Autorin:

Kendare Blake ist in Südkorea geboren und in den USA aufgewachsen.
In London studierte sie "Creative Writing" und schloss erfolgreich mit einem Master diesen Studiengang ab. Sie machte ihre Leidenschaft zum Beruf und arbeitet hauptberuflich als Schriftstellerin.
Sie liebt Tiere aller Art und ist außerdem ein großer Fan der griechischen Mythologie.
"Anna im blutroten Kleid" (original: "Anna Dressed in blood") ist ihr Debütroman.
Mit der Reihe "Der schwarze Thron" feiert die Autorin großen Erfolg. Kendare Blake lebt und arbeitet in Washington.

Da ist noch etwas Luft nach oben

Von: Yanthara Datum : 21.09.2017

https://nerdarchive.wordpress.com/

Fang ich mal beim Cover an: wenn man Band 1 und 2 nebeneinander legt, ergänzt sich das Bild, was ich zwar genial finde. Aber ich frage mich wie dann Band 3 und 4 integriert werden sollen. (Wobei Band 3 und 4 ursprünglich nicht geplant waren). Das helle Cover mit der dunklen Krone finde ich sehr passend zur Story gewählt.

Die ersten sechs Kapitel sind dafür da, dass man einen Einblick in die Welt erhält und auch die drei Schwestern kennen lernt. Alle Drei sind damit beschäftigt sich auf die Feierlichkeiten vorzubereiten. Der Einstieg ist gut gewählt, weil man langsam in das Geschehen eingeführt wird und man die wichtigsten Infos bekommt, ohne davon erschlagen zu werden. Die drei Schwestern sind alle sehr unterschiedlich vom Charakter her, sie passen sehr zu ihren Gaben, nur mit einer der Schwestern konnte ich mich  nicht so anfreunden und zwar mit Katharine. Das liegt auch vielleicht daran, dass sie etwas kürzer kommt. Da der Fokus doch etwas mehr auf den anderen Beiden liegt und deren Charakter sich auch deutlich mehr entwickelt als ihrer. Aber gut, man muss ja nicht alle Charakter mögen. 

Vom Schreibstil her fand ich das Buch gut, wobei ich nur die Übersetzung kenne und nicht das Original.

Was mich etwas gestört hat, war dass die Zeitsprünge gegen Ende hin immer größer wurden und plötzlich war ein Jahr um, ohne das viel passiert ist. Die gesponnenen Intrigen und Pläne verlieren dadurch etwas an Reiz und gehen unter. Da hätte man die Lücken etwas besser füllen können. Und ich finde, man hätte etwas mehr auf die Mystik der Insel eingehen können, beziehungsweise die Hintergrundgeschichte, wie sich das mit den 3 Schwestern und alles so entwickelt hat.

Das Maß an Liebesgeschichte fand ich ok, man wurde nicht damit erschlagen und es war auch nicht so kitschig wie in manch anderen Büchern. Das eine Dreiecksgeflecht war auch ganz ok in der Beziehung (möchte nicht weiter spoilern). 

Etwas Schade fand ich, dass die Schwestern erst auf den letzten Seiten aufeinander treffen und wirklich etwas miteinander zu tun haben, ok in der Mitte des Buches treffen Zwei zufällig aufeinander, aber auch nur kurz. Es ist zwar interessant wie die Schwestern sich getrennt voneinander entwickeln, aber es ist schade, dass sie sie nebeneinander existieren in der meisten Zeit des Buches. Jede der Schwestern hat einen engen Vertauten, die aber leider charakterlich sehr ähnlich sind - da hätte man ein bisschen mehr draus machen können.

Ansonsten gefiel mir die düstere Stimmung ganz gut, es war mal etwas anderes als ich sonst lese. Es war jetzt auch nicht so düster, dass man sagen kann das es in Richtung Horror geht. Es war eben einfach nicht alles heiter, schließlich geht es ja darum das zwei der Schwestern sterben müssen, damit die dritte Königin wird.

Ich bin auf jeden Fall gespant wie es weiter geht. Bin mir aber nicht sicher, ob es sich lohnt alle vier Bände zu lesen, oder ob man nach den ursprünglich nur geplanten zweiten Band aufhören kann/sollte. 

Eine neue Welt, ein klischeehaftes Jugendbuch

Von: Michelle Yolanda Datum : 17.09.2017

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Wieder einmal ein Buch, welches förmlich in guter Kritik ertrank und in aller Munde war. Für mich hingegen war es leider eine äußerst herbe Enttäuschung.

Seit uralten Zeiten geht die Krone auf eine der drei, von der letzten Königin geborenen Schwestern über, doch muss sie sich zuvor beweisen und nur eine darf im Diesseits bestehen bleiben. Die grausamen Prüfungen sind schließlich herangebrochen, denn haben die Drillinge, gezeichnet von unterschiedlichsten außergewöhnlichen Gaben, ihr 16. Lebensjahr erreicht. Nun steht ihnen die Zeit bevor, in der sie sich und ihre Fähigkeiten ihrem Volk präsentieren müssen und damit einhergehend der Mord an ihren Schwestern.

Ich empfand die Idee als etwas recht Besonderes und schon mit den ersten Seiten mochte ich die mit der Geschichte einhergehende Dunkelheit und andere, leicht düstere Atmosphäre. Zumindest war ich für ein paar wenige Kapitel beeindruckt von dem Buch, zumal mich die unterschiedlichen Gaben faszinierten, auch wenn man sie in ähnlicher Form oft antrifft. Allerdings merkte man schnell, dass die drei Schwestern, welche abwechselnd erzählen, im Grunde genommen sehr gleich sind. Sie sind ein wenig geprägt von ihrer Kindheit, haben winzige Unterschiede, aber sogar ihre Freundinnen haben den gleichen Charakter. Man könnte es durchaus als Metapher dafür nehmen, dass sie eben nicht so anders und fremd voneinander sind, sondern der Mensch von seinen Erfahrungen geprägt und geformt wird, andererseits werden einzelne Charakteristika immer wieder stark hervorgehoben, vor allem in den Zeitpunkten, in denen die Schwestern aufeinander treffen. Aufgrund dessen, dass sich die Mädchen so ähnlich sind und auch ihre Geschichte, fügen sich die einzelnen Kapitel nicht schön zu einem Ganzen zusammen. Eher liest man alles mehrfach und wird das Buch dadurch in die Länge gezogen. Es hätte wesentlich mehr Spannung gebracht, wäre nur aus der Sicht einer der Schwestern und tiefgründiger erzählt worden.

Allgemein war für mich das Buch überaus oberflächlich, ihm fehlte die richtige Substanz. Während sich vorrangig auf die Charaktere mit ihren kleinen, jugendlichen Problemen konzentriert wurde, entstanden immer mehr Lücken in der dargestellten Welt. Man bekam nur Bruchstücke der geheimnisvollen Vergangenheit der Insel zu hören, die dann nicht einmal schlüssig mit den Handlungen und dem Leben der Handlungsträger war, bespielweise die sprichwörtliche Verwendung des Wortes „Gott“, obwohl an eine Göttin geglaubt wird. Zudem waren die wünschenswerten Informationen überaus simpel und wenig durchdacht. Ebenso wählte man bei Problemen oder Beweggründen den einfachsten Weg. Dass es ein Jugendbuch ist, bedeutet nicht, dass man es nicht tiefgründig und durchdacht gestalten kann.

Wenn man jedoch Traumvorstellungen und Liebe bevorzugt, ist dieser Titel genau richtig. In die Leben der Schwestern treten gutaussehende junge Männer, sodass es schon zeitig zu heißer Leidenschaft und Küssen kommt. Wahrhaftig bestand dieses Buch für mich ab der Hälfte fast nur noch aus diesen Elementen, zumal sich die meisten am Ende eines Kapitels küssten. Von all diesen Gefühlen sind die Charaktere wohl derart verblendet, dass sie vieles schlichtweg übersehen, Dinge, die für den Leser noch extra betont werden, damit wohl Spannung aufkommt. Diese fehlt dem Buch jedoch gänzlich. Es ist vorhersehbar und Fragen, die ich mir immer wieder stellte und die entweder sehr schlicht oder nie beantwortet wurden, ergaben dann den großen, unsinnigen Plottwist. Zusammengefasst war von Anfang an zu denken, dass nichts so laufen wird, wie es ursprünglich geplant war und die Liebe das nötige Drama schafft.

Diese Lektüre besteht wieder einmal aus bloßen Worten, die sich nicht zu einem Gefühl vereinen wollen, bedenkt man, dass sie schnell an Bedeutung verlieren. In einem Moment wird eine Tat als unglaublich grausam beschrieben und im nächsten ist sie gänzlich vergessen. Teilweise kamen noch Logikfehler hinzu oder allgemeine Fehler, beispielsweise dass die Kapitelüberschrift auf die Westküste verweist, sie sich aber an der Ostküste befinden.

Schlussendlich war es ein Reihenauftakt, welcher großes Potential mit seiner Idee, angesiedelt in der typischen, mittelalterlichen Fantasywelt, hat, doch durch sich nicht entwickelnde Freundschaften oder plötzlich unrealistische Leidenschaft nur zu einem Gefühl der Tiefenlosigkeit führt. Wieder einmal sind die Charaktere in ihrer Art sehr schön und finden ihre große Liebe oder sexuelle Beziehung, sodass bei Jugendlichen eher falsche Vorstellungen entstehen. Man muss sich nicht anstrengen, um bei diesem Buch mitzukommen und werde ich mich in einem Jahr auch nicht mehr daran erinnern, denn geht es in der Masse der immer gleichen Jugendbücher unter.

Packend, überwältigend, blutig, grandios!

Von: weltentzückt Datum : 14.09.2017

www.weltentzueckt.wordpress.com

Klappentext:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren – doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod – und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages…


Meine Meinung:

Das Cover ist ein Traum! Weiß wie die Unschuld, mit der man auch die Protagonistinnen bedenkt, da sie ja nun wirklich nichts für die grausamen Traditionen ihres Landes können. Und doch düster, ein wenig mysteriös und undurchschaubar. Es passt perfekt zum Inhalt!

Dies war mein erstes Buch von Kendare Blake und ihre Schreibweise packte mich vom ersten Moment an. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von den drei Schwestern, Katharine, Arsinoe und Mirabella, erzählt, was für viel Abwechslung und jede Menge Cliffhanger sorgt, da die unterschiedlichen Sichtweisen sich anfangs lesen wie unterschiedliche Geschichten und man zu jeder mehr erfahren möchte.
Das erste Kapitel aus Sicht von Katharine fand ich als Einstieg sehr fesselnd. Da sie den Leser in die Geschichte einführt, dachte ich anfangs, sie wäre die Heldin, mit der man den Rest des Buches hindurch mitfiebert. Das sollte sich als falsch herausstellen. Obwohl allen Schwestern vermutlich mehr oder minder gleich viel Text zukommt und von daher doch alles offen bleibt, habe ich meine Sympathiepunkte doch sehr schnell an Arsinoe vergeben. Wobei mir Katharine und Mirabella auch nicht direkt unsympathisch sind. Alle drei haben ihre guten und ihre schlechten Seiten. Ich liebe diese authentische, tiefgründige Darstellung von Charakteren, die sie nicht bloß schwarz oder weiß erscheinen lässt. Die kleinen Freunde der Naturbegabten gefallen mir sehr gut, weil auch sie ebendas betonen. Ein Berglöwe ist nicht unbedingt böse, sondern grazil, stark, selbstbewusst; ein kleiner Vogel ist vielleicht nicht bloß süß und scheu, sondern auch quicklebendig und fröhlich. Jeder Charakter hat seine Macken, bei jedem Charakter fragt man sich aufs Neue, ob er oder sie vertrauenswürdig ist oder die Schwestern früher oder später hintergehen wird.

Und hintergangen wird viel! Blake’s Geschichte sprudelt vor Plot Twists, Kreativität und fantastischen Elementen. Man sollte das Buch etwas konzentriert lesen, weil die vielen Charaktere und Orte einen vor allem zu Beginn etwas überfordern können. Gegen Ende werden die Handlungsstränge mehr und mehr zusammengeführt, die einzelnen Kapitel immer kürzer. Das war wahnsinnig spannend, die Seiten blätterten nur so dahin!

In dieser Geschichte geht es vor allem um starke Frauen, um Freundschaft, Familie (blutsverwandt oder auch nicht), um Tradition und Wandel gleichermaßen, um Gewalt und Misshandlung, Macht und Moral. A propos Moral…

*ACHTUNG SPOILER*

Was zum Teufel ist denn bitte mit Joseph los?? Ist er vielleicht doch versehentlich verhext? Er ist eigentlich so sympathisch und macht dann so unglaublich viel falsch?!
*SPOILER ENDE*

Durch die vielen Plot Twists kann man sich nie ganz sicher sein, ob man den richtigen Riecher hat oder vielleicht doch vollkommen ins Dunkle tappt. Ich muss sagen, dass mich die Wendung am Ende überhaupt nicht überrascht hat, ich hätte nur viel eher damit gerechnet. So wurden am Ende nochmal einige Fragen aufgeworfen, die im Folgeband hoffentlich näher erläutert werden. Auch auf die Frage, weshalb Beltane und der Wettkampf zwischen den Schwestern überhaupt stattfindet, würde ich mir eine Antwort wünschen. Aber warten wir ab. Vielleicht kommt ja doch alles zu seiner Zeit!



Grandiose 5 Sterne für dieses Buch und ich freue mich schon unfassbar auf Band 2, Der Schwarze Thron: Die Königin!!

MEHR MEHR MEHR!!!

Potenzial verschenkt

Von: mariesbookishworld Datum : 14.09.2017

www.mariesbuecher.blogspot.de

Nachdem das Buch sooo hochgelobt würde könnte ich ja gar nicht anders als es zu lesen. Auch die Meinungen auf dem Klappentext waren unwahrscheinlich vielversprechend.

Das Buch spielt in einer sehr sehr dunklen und gefährlichen Welt. Und es herrscht ein Kampf um die Krone. Beim Lesen immer mehr über diese Außergewöhnliche Welt zu erfahren war wirklich äußerst spannend und auch die drei Schwester erwiesen sich als sehr interessante und auch tiefgründige sowie in ihren Grundzügen verschiedene Charaktere.

Durch den Kapitel-Wechsel nach Schwestern lernt man diese sehr gut kennen.

So interessant der Plot war, so wenig neu war er leider. Der Kapitel-Wechsel war mit einer Sinnflut an Namen verwunden, die es dem Leser teilweise schwer gemacht haben, das Buch und die Charaktere zu verstehen, den aktuell handelnden Part in das Gesamtkonzept zu bekommen.

Leider wurde in dem Buch sehr viel Potenzial verschenkt.

Trotz allem werde ich die Reihe weiterverfolgen. Jetzt, da ich, bin viel Mühe, die Charaktere besser kennenlernen könnte, hoffe ich, dass es mir der zweite Band leichter macht.M

Schon wieder ein Kampf um die Krone? Ja, aber mit interessantem Twist!

Von: TinyHedgehog Datum : 11.09.2017

tinyhedgehog.blogspot.de/

Natürlich ist das Thema des Wettkampfes um den Thron kein neues Konzept und momentan sind Bücher, die sich dessen bedienen keine Seltenheit. Doch der erste Teil der Reihe „Der schwarze Thron“ konnte mich überzeugen. Es ist nicht nur die düstere und außergewöhnliche Welt, deren Weiten zu entdecken sehr viel Spaß gemacht hat, sondern auch die drei Schwestern sind interessante Protagonistinnen, von denen jede einen ganz eigenen Charakter hat. Da das erste Kapitel mit der „Giftmischer“-Schwester beginnt, dachte ich auch zunächst, dass dies wohl die Favoritin des Lesers werden soll, doch Kendra Blake lässt die Perspektive jedes Kapitel wechseln, sodass man von allen drei Schwestern die hellen und dunklen Seiten kennenlernt. Zum Ende hin hatte mich die Autorin so weit, dass ich Sympathien zu jeder Protagonistin entwickelt habe und tatsächlich keine bestimmte Schwester als Favoritin herausstach.

Umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung, die ganz bald erscheint.

FAZIT

Wer sich also an den Wettkampf-um-die-Krone-Plot noch nicht sattgelesen hat, sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Zudem ist es düster, sarkastisch und die Schwestern alles andere als verwöhnte Königinnen – immerhin wurden sie seit der Kindheit zum Töten erzogen.

Nur eine kann herrschen ...

Von: Terii Datum : 05.09.2017

teriisbuecherblog.blogspot.de/

Die Insel Fennbirn wählt die zukünftige König auf eine sehr brutale Art aus: Die drei Prinzesinnen - Drillinge - müssen ab ihrem 16. Geburtstag für ihr Recht auf den Thron und ihr Leben gegen ihre Schwestern kämpfen. Nur die überlebende Schwester wird zur Königin.
Die Drillinge Mirabella, Katherina und Arsione wuchsen getrennt voneinander auf. Jede von ihnen wird erzogen, die anderen zwei zu töten.

Ich bin ja ein Fan von Kendare Blake. Ich habe schon "Anna Dressed in Blood" und "Antigodess" von ihr gelesen. Beide gefielen mir recht gut, auch wenn ich sagen muss, dass wohl nicht jeden Blakes Schreibstil und Plotführung gefallen wird.

Wie die beiden oben genannten Büchern ist auch "Der schwarze Thron" ziemlich brutal. Wie sollte es denn auch anders sein? Hier geht es ein wenig wie bei "Game Of Thrones" zu: nur wer als letztes überlebt, hat einen Anspruch auf den begehrten Thron Fennbirns. Deshalb werden die drei Schwestern schon seit ihrer Kindheit geschult: Katharina wird eine Giftmischerin, Mirabella eine Elementarwandlerin und Arsione hat die Kräfte einer Naturbegabten.

Am Anfang scheint es ziemlich klar, dass Mirabella in absehbarer Zeit die Königin des Landes wird, aber je weiter die Geschichte voranschreitete, desto unsicher wird man sich als Leser. Es gibt einige Wendungen, die die Geschichte spannend machen. Generell fand ich Band 1 jetzt nicht sehr fesselnd und ich hätte gern zu einigen Dingen mehr erfahren, aber es war nicht schlecht. Ich mag die Idee hinter dem Buch und so wie ich Kendare Blake kennen, wird in Band 2 noch mal alles anders ...
Was ich an dem Cover am meisten mag, ist, dass man Band 2 der Dilogie dazustellen kann und ein tolles Gesamtbild erhält. Das ist dem Verlag echt gut gelungen :)
Die (Hälfte der) Krone ist ein richtiger Blickfang.

Ich kann "Der schwarze Thron" jedem empfehlen, der gerne eine düstere High-Fantasy mit drei sehr unterschiedlichen Charakteren liest.
Der Auftakt von "Der schwarze Thron" hat mir gut gefallen, aber ich lasse in der Wertung noch etwas Luft nach oben, weil ich noch nicht vorhersehen kann, wie es in Band 2 weitergeht.

ღREZENSION ZU >DER SCHWARZE THRON: DIE SCHWESTERN< VON KENDARE BLAKEღ

Von: Sylvia Loves Books Datum : 05.09.2017

sylvialovesbooks.de

Was für ein spannendes Thema! Drei Schwestern, die sich einmal sehr nahestanden, bekriegen sich nun bis auf den Tod! Hinzu kommen Magie – eine Menge Magie – und unterschiedliche Fähigkeiten, die jede Schwester zu etwas ganz Besonderem machen. Na, das musste ich doch einfach lesen!

Nun muss ich aber sagen, dass mir der Anfang große Schwierigkeiten bereitet hat. Ich habe mich schwergetan, in die Geschichte zu finden, und irgendwie gelang es mir auch nicht, Zugang zu den Schwestern zu finden – zu keiner von ihnen. Ich fand jede von ihnen interessant, facettenreich und gut ausgearbeitet und dennoch konnte ich mich mit keiner von ihnen identifizieren. Das, denke ich, lag vor allem am Schreibstil, der für mich irgendwie die Emotionen nicht richtig aufbringen konnte. Versteht mich nicht falsch, ich habe schon mitgefiebert, aber es fiel mir einfach sehr schwer, eine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Ich habe mich nicht als Teil der Geschichte gefühlt, sondern nur als Beobachterin und das hat mir nicht so richtig gefallen. Verwirrend waren auch die verschiedenen Namen und Orte, die ich hin und wieder nicht ganz zuordnen konnte. Nach einer gewissen Zeit ging das dann, aber bis dahin musste ich oft überlegen, wer oder was nun damit gemeint war. Ein Glossar wäre da vielleicht ganz gut gewesen.

Die Handlung ist dafür sehr spannend, auch wenn es zwischendurch einige Längen gab, die meinen Lesefluss gestört haben. Ein Gleichgewicht wäre hier schön gewesen. Aber trotzdem hielt das Buch einige Wendungen bereit, die mich wirklich überraschen konnten, und gerade das fulminante Ende macht Lust auf mehr, sodass ich dem Erscheinen des zweiten Bandes trotz meiner Kritik entgegenfiebere.

Fazit:

„Der schwarze Thron“ ist ein gelungener erster Teil, der an manchen Stellen allerdings sehr langatmig auf mich wirkte. Auch zu den Schwestern konnte ich keinen wirklichen Zugang finden, obwohl die Charaktere gut ausgearbeitet, facettenreich und lebendig wirkten. Die Spannung kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz und besonders das Ende ist ein überraschendes Feuerwerk. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.

Originelle Idee, schlechte Umsetzung!

Von: Amy J. Brown Datum : 28.08.2017

https://mein-amyversum.jimdo.com/

Ich habe mich lange gewehrt, da es so gehypt wurde und mir auf die Nerven gegangen ist. Da mir die Geschichte von Anfang an sehr gut gefallen hat, habe ich meiner Neugierde jedoch nachgegeben und dieses Buch angefordert. Schade um die Lesezeit und die originelle Idee. Wie immer schauen wir uns zuerst den Klappentext und die Daten des Buches an:

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Die Kindle Edition kostet 9,99€, die broschierte Ausgabe mit 449 Seiten 14,99€. Veröffentlicht wurde es am 03. April 2017 im Penhaligon-Verlag.

Der Klappentext klingt super, oder? Die Umsetzung der Idee ist von meinen Erwartungen leider weit entfernt, was ich sehr bedauere, weil ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe. Ich habe eine spannende, fesselnde Fantasy-Geschichte erwartet, leider hat sich die Autorin jedoch oft mit meiner Meinung nach unwichtigen Szenen aufgehalten, die teilweise sehr langatmig waren, ich habe des Öfteren Passagen gelesen, auf die auch gut hätte verzichtet werden können. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn Kandare Blake sich auf die actionreiche Haupthandlung konzentiert hätte, anstatt mich zu langweilen.

Mir hat dagegen die abwechselnde Erzählperspektive aus Sicht der drei Schwestern gut gefallen, da ich ein Fan von abwechselnden Sichten auf die Geschichten des jeweiligen Buches bin. Auch dort wurde aber leider viel Potenzial verschenkt und es ist bei dieser Geschichte mit einigen Nachteilen verbunden. Ich wurde mit unglaublich vielen Namen konfrontiert, mir ist es schwer gefallen, sie alle zu ordnen und auseinander zu halten.

Ich war als Figurenfan auch sehr enttäuscht darüber, dass viele Figuren nicht richtig vorgestellt wurden und ausgearbeitet sind, daher habe ich viele zusammenhängende Dinge schlichtweg nicht verstanden. Und was ist das für ein Lesevergnügen, wenn man bei einem High-Fantasy-Werk die Ereignisse nicht nachvollziehen kann? Richtig - keins!

Am Schlimmsten fand ich allerdings, dass mir bei den Figuren und auch im Schreibstil jegliche Emotionen gefehlt haben, was ich bei der Geschichte absolut nicht verstehen kann.

Ich bin total enttäuscht und halte dieses Buch für eine große Ideenverschwendung. Leider kann ich dieses Buch nicht weiter empfehlen.

SÜCHTIGMACHEND

Von: Maya Datum : 28.08.2017

mayashepherd.blogspot.de

Mich hat der Klappentext schon nach dem ersten Lesen angesprochen, deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Es ist aus den Sichtweisen der drei angehenden Königinnen geschrieben, bezieht aber auch Personen aus ihrem nahen Umfeld mit ein.
Die Charaktere sind hervorragend herausgearbeitet, sodass ich mich für jede Königin begeistern konnte und keine Favoritin habe.

Der Schreibstil von Kendare Blake ist flüssig, einfühlsam und lässt einen durch die Seiten fliegen.

Die Spannung baut sich nach und nach auf. Nach etwa der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist hervorragend.

Fazit:
Ich brauche DRINGEND den nächsten Band.

Drei Königinnen, drei Gaben, ein Thron

Von: Pineapples BookNook Datum : 28.08.2017

https://pineapplesbooknook.wordpress.com/

Inhalt:

Drei Königinnen, drei mächtige Gaben, ein Thron. Die Drillinge Katharine, Arsinoe und Mirabella werden schon als Kinder voneinander getrennt und in unterschiedlichen Clans großgezogen. Jede von ihnen besitzt eine einzigartige Gabe, mit deren Hilfe sie den Thron besteigen soll. Denn mit ihrem 16. Lebensjahr beginnt der Kampf um die Krone Fennbirns. Nur die stärkste Königin kann über ihre Schwestern triumphieren und in einem Kampf auf Leben und Tod die wahre Herrscherin der Insel werden.

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist eher schlicht gehalten und wird von einer großen Krone dominiert, aus der schwarzer Rauch und Raben aufsteigen. Ein toller Vorgeschmack auf die teils düstere Stimmung des Buches.

Meinung:

Nachdem im Vorfeld so viel Werbung für dieses Buch gemacht wurde, war ich sehr neugierig, was es mit der Geschichte um die drei Königinnen auf sich hat. Natürlich war ich wie immer etwas skeptisch, ob der Hype um das Buch gerechtfertigt ist. Und ich muss sagen, dass er es ist! „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist ein grandioser Auftakt zu einer magischen Fantasyreihe, die insgesamt vier Bände umfassen wird.

Die Handlung beginnt mit dem 16. Geburtstag der Protagonistinnen und umfasst eine Zeitspanne von einem Jahr. Ein Jahr, in dem aus den Mädchen erwachsene Frauen werden, die ihren Anspruch auf den Thron Fennbirns geltend machen. Pro Kapitel wird abwechselnd über Katharine, Arsinoe und Mirabella berichtet. Man muss sich daran ein wenig gewöhnen, dass man drei parallele Handlungsstränge verfolgen muss, die regelmäßig unterbrochen werden. Es dauert seine Zeit, bis man in der Geschichte angekommen ist. Aber wenn man dann Fennbirn mit seinen Bewohnern kennengelernt hat, lässt es einen nicht mehr los. Die Autorin schafft es die Schauplätze und die Figuren lebendig werden zu lassen.

Besonders gut haben mir die vielen unterschiedlichen Charaktere gefallen. Schon allein die Protagonistinnen könnten nicht verschiedener sein. Auch wenn sie Konkurrentinnen um den Thron sind, kann man sich als Leser auf keine der drei Seiten schlagen. Jede Königin hat ihren eigenen Charme und Wiedererkennungswert. Mehr möchte ich zu ihnen auch nicht sagen, da ich sonst zu viel über die Geschichte verraten würde. Auch die Nebencharaktere wurden sehr detailliert ausgearbeitet und tragen keinen unerheblichen Teil zur Handlung bei. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem selbst die Nebenfiguren so eine wichtige Rolle spielten.

Leider leidet durch diese genaue Beschreibung der Figuren und der Schauplätze am Anfang etwas die Spannung. Der erste Teil des Buches zieht sich ein wenig in die Länge. Aber je näher die Erwachsenenzeremonie, die den Kampf zwischen den Königinnen einläutet, rückt, desto rasanter entwickeln sich die Ereignisse und die Spannung steigt enorm an. Das Buch wird zu einem wahren Pageturner und endet mit einem fulminanten Cliffhanger. Ich fand es etwas schade, dass ich mit dieser Wendung schon sehr früh gerechnet habe, aber ich denke, sie konnte durchaus sehr viele Leser überraschen.

Fazit:

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist ein gelungener Auftakt zur Tetralogie. Obwohl das Buch sich am Anfang ein wenig in die Länge zieht, überzeugt es mit seinem spektakulären Ende und den tollen Figuren. Ich kann es kaum erwarten, dass die Geschichte um Katharine, Arsinoe und Mirabella weitergeht. Ich vergebe 4 Ananas.

[Rezension] Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Von: TraeumenVonBuechern Datum : 20.08.2017

traeumenvonbuechern.blogspot.de/

Klappentext: Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover: Das Cover wirkt sehr edel und gleichzeitig düster und gefährlich - perfekt für dieses Buch!

Meine Meinung: Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich High-Fantasy-Bücher. Als ich das Buch "Der Schwarze Thron" also entdeckt habe, musste ich es sofort lesen. Tatsächlich habe ich dafür mein vorheriges Buch beiseite gelegt, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit den drei Königinnen auf sich hat.
Der Schreibstil ist genau richtig für ein Fantasy-Buch: detailreich und spannend, aber trotzdem angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Katharine, Arsinoe und Mirabella erzählt, wodurch jedes Kapitel eine ganz eigene Atmosphäre hat.
Die Grundidee des Buches ist spannend und originell. In diesem Interview verriet die Autorin, dass sie diese Idee eigentlich den Bienen zu verdanken hat - die alte Bienenkönigin legt einige Eier im Nest ab, und sobald die jungen Bienenköniginnen geschlüpft sind, kämpfen sie bis zum Tod um die Nachfolge.
Fennbirn ist eine Art mittelalterliche Fantasy-Insel, die so gut wie keinen Kontakt zum Festland hat. Jede Königin der Insel bekommt irgendwann Drillinge, die danach bis zu ihrem 16. Geburtstag getrennt werden und um die Herrschaft kämpfen müssen.
Die Hauptcharaktere des Buchs sind sehr interessant gestaltet. Nicht nur ihre unterschiedlichen Talente, sondern auch ihre einzigartigen Persönlichkeiten lassen sie sehr lebendig wirken. Zu Beginn hatte ich definitiv meine "Lieblingskönigin", doch nach und nach sind mir alle drei sehr ans Herz gewachsen und ich wusste nicht, wem von ihnen ich den Sieg am meisten wünsche.
Leider hatte ich das Gefühl, dass in Arsinoes Kapiteln eher ihre beste Freundin Jules im Vordergrund stand. Außerdem ging mir am Ende alles ein kleines bisschen zu schnell, doch das tat der Geschichte keinen Abbruch.
Das Buch endet nicht nur mit einem, sondern sogar mit mehreren Cliffhangern, die einen atemlos zurücklassen.

Fazit: Ein atemberaubender Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht <3 Ich freue mich auf Band 2.
5 von 5 Sternen!

Einfach überragend!

Von: Frolleinbücherwurm Datum : 26.07.2017

frolleinbuecherwurm.blogspot.de/

Zum Inhalt:
In der schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake geht es um die Drillinge Arsinoe, Mirabella und Katherine. Sie sind die Töchter der Königin und jede von ihnen besitzt ein magisches Talent. Um den Thron der Insel Fennbirn besteigen zu können müssen sie ihre magischen Talente gegen ihre Schwestern einsetzen und diese töten.. denn nur eine von ihnen kann die neue Königin werden.
Zunächst wird der Leser in die Geschichten der einzelnen Mädchen eingeführt. Sie leben getrennt voneinander an verschieden Orten des Königreichs und könnten nicht unterschiedlicher sein. Die mächtigste der drei Schwestern scheint die Elementarbegabte Mirabella zu sein. Sie perfektioniert ihre Gabe bereits und ihre Anhänger setzen große Hoffnungen in sie. Ihre Schwestern Katharine und Arsinoe scheinen da eher Probleme mit ihren Gaben zu haben.
An ihrem sechzehnten Geburtstag beginnt das grausame Ritual. Von nun an haben die drei Schwestern ein Jahr lang Zeit sich gegenseitig umzubringen. Können Sie ihr Schicksal noch abwenden?

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich so unfassbar neugierig gemacht und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Schwarze Thron - Die Schwestern ist ein wirklicher Page Turner.
Es ist quasi unmöglich sich für eine Schwester zu entscheiden, da alle eine so tragische Geschichte verbindet. Man wünscht sich, dass die Autorin einen Weg findet, das tragische Schicksal der drei Schwestern irgendwie abzuwenden. Ob am Ende wirklich nur eine Schwester übrig bleibt oder nicht ist nach dem ersten Band noch offen. Ich glaube einfach jeder der den ersten Band gelesen hat muss wissen wie es weiter geht!
Definitiv ein 5-Sterne Buch.

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern von Kendare Blake

Von: Bookbutterfly Datum : 21.07.2017

www.bookbutterfly.de/

Meine Meinung
Als ich damals den Klappentext und auch das Cover gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Ich habe oft gelesen, dass es mit Game of Thrones verglichen wurde, was meine Neugier noch mehr geweckt hat. Ich bin ein sehr großer Fan der Serie von Game of Thrones und war sehr gespannt, ob dieses Buch mit der beliebten Serie mithalten kann.

Ich mag die Grundidee sehr gerne, dass nur eine der drei am Ende den Thron besteigen kann. Auch finde ich es sehr interessant, dass alle drei unterschiedlichen Fähigkeiten haben, denn es macht die drei noch viel interessanter. Die Autorin hat eine sehr komplexe und interessante Welt aufgebaut, in die man als Leser sehr gerne eintaucht und sie entdeckt.
Was mich anfangs sehr gestört hat, das die Kapitel immer abwechselnd aus den Sichtweisen der drei geschrieben wurde. Bei Beginn des Lesen hat es mich doch sehr gestört, weil ich eigentlich jede der drei in mein Herz geschlossen habe und am Ende nur eine den Thron besteigen kann und die anderen zwei sterben müssen. Aber nach und nach konnte ich mich immer mehr damit anfreunden und habe mich gefreut ihre Freunde, Talente und ihre Welten kennen zu lernen. Jedoch bin ich etwas traurig darüber, dass ich mich als Leser von zwei von Ihnen am Ende dieser Reihe verabschieden muss, Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, welche der drei meine Favoritin ist.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man merkt die Liebe der Autorin zu den einzelnen Charakteren. Da haben wir Katherine, die in ihrer Kindheit sehr viel ertragen musste. Sie lebt bei den Giftmischern und wurde seit ihrer Kindheit Giften ausgesetzt, damit ihr Talent sich weiter entwickeln kann. Die letzten Königinnen waren Giftmischerinnen und deswegen setzt man sehr große Erwartungen in sie, die sie leider nicht erfüllen kann. Dann haben wir Asinoe die versucht hat mit Hilfe ihrer Freunde ihrem Schicksal zu entkommen. Und die dritte ist Mirabella, die zurzeit am stärksten von allen zu sein scheint. Jedoch haben ihre Priesterinnen ihre eigenen Pläne und schrecken vor nichts zurück.

Was mich etwas gestört hat ist das die Spannung sehr sehr langsam aufgebaut wird, zwischendurch war es sogar etwas langatmig. Wir haben sehr viel Zeit bei Katherine und den Giftmischern verbracht, was oft nicht sehr spannend war.
Fazit
Für mich hat diese gute und komplexe Fantasygeschichte 4 Schmetterlinge verdient, da es zwischendurch etwas langatmig war. Aber es ist eine wundervolle Fantasygeschichte mit Intrigen, Täuschen, Liebe, Verschwörungen, Politik und Freundschaft. In allem eine sehr gelungene Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der im Oktober erscheinen wird.

Bewertung
4 von 5 Schmetterlingen

Toller Auftakt

Von: Lilyfields Datum : 14.07.2017

www.lilyfields.de

Ich hatte das Buch "Der Schwarze Thron" schon länger auf meiner Wunschliste und habe schon drauf gewartet, dass es endlich im Mai erscheint. Schon der Klapptext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn es klingt alles nach einer spannenden und tollen Geschichte.

Die Story wird abwechselnd aus der Sicht der drei Drillingsschwestern erzählt. Die Schwestern wurden nach der Geburt ihrer Mutter weggenommen und sind getrennt voneinander aufgewachsen. Jeder der drei Schwestern wurde nach ihren magischen Talenten ausgebildet. So ist Katharina die Giftmischerin, Mirabella die Elementwandlerin und Arinoe die Naturbegabte.

Das Inselreich Fennbirn verlangt nach einer neuen Königin, die Schwestern sind dafür auserkoren, denn jede hat Anspruch auf den Thron. An ihrem 16. Geburtstag müssen sie sich dem Volk stellen und nur die ihr magisches Talent wirklich beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und hat somit Anspruch auf dem Thron.

Am Anfang passiert noch nicht sehr viel und die Geschichte zieht sich etwas, aber ab etwa der Mitte des Buches wird es sehr spannend und ich habe richtig mitgefiebert und bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil, der am 25.09.17 erscheinen soll.

Außerdem habe ich auf filmstarts.de gelesen, dass sich Century Fox die Rechte gesichert hat und es verfilmt werden soll.

Toller Auftakt!

Von: LisasBuecherwelt Datum : 11.07.2017

https://lisasbuecherwelt.wordpress.com/

Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch,Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch ��

Hohe Erwartungen die leider nicht erfüllt wurden...

Von: Dreamingbooks123 Datum : 06.07.2017

dreamingbooks123.blogspot.de/

Allgemeines
Titel: Der schwarze Thon - Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Verlag: penhaligon
Seitenzahl: 444
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-7645-3144-7


Klappentext
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine, Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...


Meinung
Ich habe mich durch den unglaublich guten Klappentext sehr auf das Buch, und seine Geschichte gefreut. Aber auch, weil ich schon viele positive Rezensionen zu den Buch gefunden habe.
Die Story dreht sich um Drillingsschwestern, die alle ein Recht auf den Thron haben, aber nur eine von ihnen ihn jemals besteigen wird. Um nämlich irgendwann einmal die Königin zu werden, müssen sie sich gegenseitig umbringen, bis nur noch eine von ihnen da ist. Nach ihrer Geburt wurden Mirabella, Arsinoe und Katharine mit besonderen Gaben bzw. Talenten beschenkt, welche ab ihrem sechsten Lebensjahr ausschlaggebend dafür sind, in was für eine "Pflegefamilie" sie gesteckt werden.
Mirabella ist eine Elementarwandlerin, Katharine eine Giftmischerin und Arsinoe eine Naturbegabte.
Da sie bis zu ihrem 16 Geburtstag in ihren Familien bleiben, um darauf vorbereitet zu werden die eigenen Schwestern umzubringen, lernen sie sich schnell zu hassen. Sie werden aufs unterschiedlichste erzogen, was von liebevoll bis brutal reicht.
Am Anfang des Buches wird jede einzelne Schwester in einem eigenen Kapitel vorgestellt, sodass man sich mit ihnen vertraut machen kann. Und so ging es dann auch die nächsten 100 Seiten oder so weiter. Man bekam immer nacheinander ein Kapitel von jeweils einer der Schwestern. Nur nach den ersten 100 Seiten hat sich die Geschichte meiner Meinung nach zu sehr nur auf Mirabella und Arsinoe konzentriert, was ich ein bisschen schade fand. Denn mir hat der ausgewogene Anteil an Informationen über die Schwestern am Anfang sehr gut gefallen.

Der Schreibstil
Ich weiß nicht warum, aber der Schreibstil der Autorin konnte mich einfach nicht begeistern. Mir waren ehrlich gesagt die ersten dreiviertel des Buches viel zu langweilig. Zwar war der Schreibstil nicht schlecht, denn die Welt in der wir uns dort befinden wird von ihr wirklich gut beschrieben, sowie auch die Charakterzüge der Schwestern. Aber sie hat mir einfach zu wenig daraus gemacht.
Da das Buch in der Zeit vor dem gegenseitigen ermorden der Schwestern spielt, plätschert die Geschichte so vor sich hin. Aber die letzten 100 konnten mich dann wieder überzeugen, denn diese waren spannend und man wollte immer wieder wissen wie es denn jetzt weiter geht.

Die Charaktere
Ich habe lange Zeit überlegt welche von den drei Drillingen denn mein "Liebling" ist, aber das hat sich als ziemlich schwierig herausgestellt, denn jede von ihnen ist auf seine Art und Weise ein so toller Mensch mit seinen Ecken und Kanten. Dennoch glaube ich, dass ich mich am meisten mit Mirabella identifizieren könnte.
Die Charaktere die Kendare Blake da erschaffen hat haben mir alle unheimlich gut gefallen, sogar auch die nicht so netten. Zwar hätte ich persönlich die Liebesbeziehungen untereinander gar nicht gebraucht, aber das ist ja wiederum Geschmackssache.


Fazit
Ich hätte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet, aber dennoch konnte es auf den letzten 100 nochmal die Kurve kratzen und mich davon überzeugen mir auch den nächsten Band zu holen.
Von mir bekommt "Der Schwarze Thron" 3/5 Sterne.

Tolles Wordbuilding, aber teilweise nicht spannend genug

Von: Callie Wonderwood Datum : 06.07.2017

calliewonderwood.blogspot.de

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Klappentext)


Der Klappentext hatte ich mich total angesprochen und es klang nach einem richtig guten und fesselndem Fantasy-Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Ich mochte sehr gerne, wie in die Geschichte eingeführt wurde. Nacheinander lernt der Leser jede der drei Schwestern und ihre Umgebung kennen.
Jede von ihnen fand ich charakterlich interessant und irgendwie sympathisch. Sie sind alle sehr unterschiedlich, belastet von ihrer Rolle als Königin und innerlich mehr verletzlich, als die Menschen, mit denen sie am meisten zu tun haben, ahnen. Sie haben auch eine starke Seite und es war interessant, wie jede auf ihre eigene Weise versucht hat mit ihrem Schicksal umzugehen.
Dabei gab es noch den spannenden Punkt, wie stark ausgeprägt ihre Gaben sind und wie sehr Mirabella von vielen schon als Siegerin angesehen wird.
Zitat : "Doch Natalia weiß, dass Katharine mehr brauchen wird als das. Keine Königin aus dem Hause Arron musste sich je einer Gegnerin stellen, deren Gabe so ausgeprägt war wie die von Mirabella. Mehrere Generationen sind herangewachsen, seit es auf der Insel eine Königin gegeben hat, die auch nur halb so stark war."
Auch bei den Nebencharakteren gab es die verschiedensten Personen, die super zu der Geschichte gepasst haben und oft eine große Rolle gespielt haben. Dabei sympathische wie Elizabeth, Jules, Billy oder Bree, oder eher unsympathischere und machtsüchtige wie Natalia, Genevieve, Rho oder Luca.
Die verschiedenen Liebesgeschichte spielen nur am Rande eine Rolle, aber es gab jeweils auch Höhen und Tiefen, und ich bin gespannt, wie sich diese weiterentwickeln werden.
Total gut gefallen hat mir an dem Buch das Worldbuilding und die Fantasy-Aspekte. Einmal mit den Giftmischern, die liebend gerne vergiftetes Essen verschlingen, den Naturbegabten mit ihrer eher bodenständigen Art und den coolen Familiaris, wie Camden. Und die Elementwandler mit ihren Fähigkeiten und den Priesterinnen auf ihrer Seite. Das fand ich überzeugend gemacht und es war spannend mehr über die Insel Fennbrinn und alles was mit ihr zusammenhängt zu erfahren.
Das Buch wird abwechselnd aus den drei verschiedenen Sichten erzählt, von Katharine, Arisone und Mirabella. Dabei fand ich super, dass auch immer der Ort angegeben war, wo das Geschehen gespielt hat, z.B. oft Greavesdrake Haus, Wolfsquell oder Rolanth, und man es dann mit der Karte vorne im Buch zusammen gut verfolgen konnte.
Zitat : "Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Das hat sie immer gewusst, selbst als sie noch zusammen in der Schwarzen Kate gelebt hatten, und trotzdem hatte sie die beiden geliebt. »Sie sind heute nicht mehr diese Kinder«, flüstert sie sich selbst zu. Sie sind Königinnen. Sie müssen sterben."
Die Handlung des Buches mochte ich zwar eigentlich, aber leider ist mir insgesamt zu wenig passiert. Es gab nicht genug Action und es wirkte zu einem großen Teil eher wie Vorgeschichte, bis es richtig losgeht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen war es dann für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein gelungener Auftakt, allerdings erhoffe ich mir von dem zweiten Teil doch noch etwas mehr.

Fazit :
Tolles Worldbuilding mit spannenden Fantasy-Aspekten und drei interessanten Protagonisten. Aber leider nicht immer so spannend, actionreich und fesselnd, wie gehofft.

Ein sehr guter Start für die Reihe..

Von: Yvonne Santjohanser Datum : 05.07.2017

booksandevengel.blogspot.de

Verlagsinfo:

Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:
Ich hab mir von dem Buch einiges erhofft, da es ja mega gehypt wurde. Und viele schon gelesen haben und mega super fanden. Als ich den Klappentext zum Buch gelesen hab, war ich sofort Feuer und Flamme, denn es hörte sich einfach nur mega fantastisch an, nach einem wundervollen und spannenden Fantasy-Roman. Für mich war klar: Ich musste es haben!
Anfangs fand ich es richtig interessant und auch spannend, jedoch verzog sich das in meinen Augen etwas. Es geschahen zwar einige Dinge, aber irgendwie nicht genug. Da hätte es noch spannender sein können. Ich weiß nicht ob es an dem Schreibstil lag, das es bei mir nicht ganz so fesselnd rüber kam, was natürlich gut möglich sein kann.
Die Charaktere fand ich spitze. Die Schwestern waren einfach sehr gut beschrieben und auch ihre verschiedenen Lebensweisen, da fühlte man sich, als wäre man wirklich dabei. Es war sehr interessant zu sehen, wie verschieden sie doch sind, denn unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Die Autorin schaffte es mit besonderen Details, das Buch so zu gestalten, das man eine wunderbare Welt vor sich sieht, so real und das ganze mit sehr speziellen und besonderen Charakteren, die einen an Herz wuchsen.
Auch allein der Gedanke und die Idee zu der Geschichte find ich einfach nur faszinierend. Eine sehr tolle Grundidee von der Autorin. Wo aber noch etwas Luft nach oben hin hat. Drum bin ich da auch sehr auf den zweiten Band gespannt, wie sich die Charaktere und die Geschichte dort noch entwickeln werden.
Das Buch kommt ja bei sehr vielen düster und brutal vor, jedoch hab ich davon leider nichts abbekommen, was ich sehr schade fand. Aber ich habe Hoffnung auf den zweiten Band, das der es noch richtig raus haut und mich vollends überzeugen kann.
Für mich war es ein guter Start in die Reihe, auch mit den kleinen Schwächen die es zeigte bekommt es von mir.... 4 von 5 Sterne

Ein Fantasy - Abenteuer das spät, aber dann richtig begeistert

Von: Magische Momente Datum : 02.07.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Bei diesem Dilogie Auftakt waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Da es bereits in aller Munde war und die Meinungen doch etwas auseinandergingen. Daher war es unumgänglich für mich, mir selbst ein Urteil zu bilden.
Bereits lange Zeit vorher wanderte es direkt auf meine must read Liste, da der Klappentext wirklich enorm vielversprechend klang, aber zugleich merkt man auch welche Kälte und Brutalität dies beinhalten würde.
Und ich lag nicht falsch. Denn schon der Einstieg war wirklich gut und mein Interesse war sofort entfacht.
Man bekommt sofort ein gutes Gespür für die Szenarie, aber auch für die Welt an sich. In der alles doch recht düster wirkt und nur wenig Licht lässt. Dennoch fand ich besonders toll, das auch die Zwischenmenschlichkeit nicht außer Acht gelassen wurde, wenn auch mit einigen Stolpersteinen verbunden.
Dennoch brauchte ich etwas, um die ganzen Zusammenhänge zu begreifen und in mich aufzunehmen.
Da es alles recht komplex war, hat es mir besonders gut gefallen, das man die Sichtweise von jeder der drei Schwestern erhält. Was sie gleich viel näher in den Fokus rückte und man sie so besser kennenlernen und sich in sie hineinfühlen konnte.
Wider Erwarten gefielen mir jedoch einige Nebenfiguren wie Jules, Joseph oder Pietyr um einiges besser. Sie haben das ganze ungleich emotionaler und auch gefühlvoller gemacht. Auch waren sie viel greifbarer für mich.
Von den Schwestern selbst hat mir Mirabella einfach am besten gefallen. Ich kam ihr menschlich sehr viel näher und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich empfand sie als eine sehr verletzliche, gefühlsbetonte und auch facettenreiche Persönlöichkeit.
Ich hab mich ihr sehr verbunden gefühlt und mit ihr gelitten und gezittert.
Ihre Schwestern sind es nicht weniger, doch sie blieben mir noch seltsam fremd.
In diesem Buch lernt man vor allem das drumherum , die Verbindungen und auch die einzelnen Charaktere kennen, was dem ganzen Tiefe verleiht und man sich ein Bild von der Szenarie machen kann. Mir hat dieser Aspekt gut gefallen, leider jedoch war der erste Teil des Buches etwas langatmig und ich musste einige Male pausieren.
Es gibt Entwicklungen die man nicht erwarten würde, Herausforderungen und Erkenntnisse die man verarbeiten muss und auch die Magie hat mich stets im Griff gehabt.
Aufgrund des doch sehr einnehmenden Schreibstil der Autorin, ließ sich das Buch wunderbar lesen.
Sie arbeitet sehr schön mit Details, was einem das Geschehen auch bildlich sehr nahe bringt.
Hier werden Werte wie Loyalität, Zusammenhalt und Liebe vor Augen geführt, die dem ganzen auch ein Stück weit etwas Leichtigkeit verschaffen.
Aber zugleich sollte man nie unterschätzen was dahinter vorgeht und wohin einen das alles bringt.
Die Grundidee dazu hat mir besonders gut gefallen, das Potenzial wurde noch nicht völlig ausgeschöpft und ich bin gespannt ob es der Autorin gelingt, dies im zweiten Band so richtig herauszuholen.
Besonders am Anfang hätte man die Spannung mehr anziehen sollen, da es dadurch leicht langatmig wurde und auch teilweise Längen entstanden, was wirklich schade ist.
Die magischen Talente jedoch fand ich enorm faszinierend. Besonders die Giftmischer hatten es mir angetan, da dies sehr magisch und einfach interessant dargeboten wurde.
Der Autorin gelingt es geschickt, das man nicht weiß, worauf es hinauszielt.
Der Spannungsbogen war zunächst eher unterschwellig spürbar. Doch gerade im letzten Drittel baute sich dieser kontinuierlich auf. Plötzlich überschlugen sich fast die Ereignisse und meine Nerven waren aufs äußerste angespannt. Denn der Schlussakt punkte mit so einigem, was man nicht erwartet hätte.
Wenn ich doch zunächst die Geschichte nicht als besonders genug empfand, so änderte sich dies schlagartig. Sofort entbrannte in mir der Wunsch sofort den zweiten Band lesen zu wollen.
Ich wollte mehr wissen, mehr fühlen, mehr in mich aufnehmen.
Es sind noch einige Fragen offen und ich bin unheimlich gespannt, ob sich der zweite Band um Längen steigern kann.
Letztendlich ist dieser Auftakt zwar gelungen, kommt jedoch zunächst nur langsam vorwärts. Ist etwas brutal, was anhand des Geschehens nicht verwundert, aber auch sehr gefühlvoll.
Ein Fantasy - Abenteuer, das mich erst spät so richtig begeistern konnte, aber dann richtig und auf ganzer Ebene.

Fazit:
Der erste Band dieser Dilogie ist dunkel, düster und unheilvoll, aber auch spürbar durchzogen von Leichtigkeit, tiefen Emotionen und Magie.
Drei Schwestern - drei magische Talente.
Wer wird am Ende den Kopf oben behalten?
Es ist facettenreich und wendungsreich gehalten und hat mich doch sehr gefordert.
Zunächst nichts Besonderes, doch dann hat es mich vollkommen gepackt und ich muss jetzt wissen wie es weitergeht.

Guter Auftakt mit viel Luft nach oben

Von: Die fantastische Bücherwelt Datum : 30.06.2017

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist der Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos rund um 3 Schwestern, als Königinnen geboren, deren Pflicht es ist, sich ab ihrem 16. Geburtstag so lange zu bekämpfen bis nur noch eine von ihnen übrig ist, um den Thron zu besteigen.

Es ist eine Geschichte voller Magie, angesiedelt auf einer geheimnisvollen vom Nebel umgebenen Insel, die ihren ganz eigenen Regeln folgt. Die Idee ist grandios und der Weltentwurf schlicht umwerfend. Es braucht wirklich nicht viel, um sich in die Insel Fennbirn zu verlieben und sich von ihren Eigenarten bezaubern zu lassen. Gerade der Kontrast zum nicht-magischen Festland, das im kommenden Handlungsverlauf gewiss noch eine größere Rolle spielen wird, ist unheimlich vielversprechend. Wie lange es wohl noch dauern wird, bis Fennbirn endgültig in Vergessenheit gerät?

Die Schwestern, geplagt von ihrem düsteren Schicksal, haben ebenso viel Potenzial wie der Rest des Buches. Kendare Blake hat mit Arsinoe, Mirabella und Katharine nicht nur 3 höchst interessante Charaktere erschaffen, sondern Heldinnen, die auf einem schmalen Grat zwischen Gut und Böse wandeln. Ihre Zerrissenheit angesichts ihrer Zukunft war stets spürbar, auch wenn dies bei den Dreien doch sehr unterschiedlich ausgeprägt war. Ihre Entwicklung ist unvorhersehbar, nur eines ist klar: wenn der Kampf erst einmal losgeht, wird es viele Verluste geben und es ist ungewiss, wer von ihnen das Rennen machen wird.

Was mich gleich zu den größten Stärken und Schwächen dieses Buches führt. „Die Schwestern“ platzt geradezu vor Potenzial. Der Plot ist völlig unvorhersehbar und die Ausgangslage verspricht spannende Fortsetzungen. Jedoch wurde das besagte Potenzial in diesem ersten Band noch lange nicht ausgeschöpft und richtig spannend wird es erst zum Schluss. Die Geschichte umgibt schon jetzt eine tolle Atmosphäre, doch diese darf ruhig noch etwas düsterer sein, aber auch das kann ja noch werden…

Erzählt wird die Geschichte im personalen Erzählstil aus verschiedenen Perspektiven. Diese beschränken sich lange nicht auf die drei Schwestern, was nur wenig verwundert, sobald man erkennt, dass sie eben nicht die einzigen Protagonisten sind. Stattdessen liefert uns Blake eine ganze Menge, die man aber gut verarbeiten kann. Allerdings wünsche ich mir im Punkto Charaktere noch etwas mehr Tiefe, diese ist nämlich in der Masse ein wenig untergegangen. Ungewöhnlich ist auch, dass der Text im Präsens gehalten ist, was gerade bei einem Fantasy-Titel recht ungewöhnlich ist. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran. Der Schreibstil an sich liest sich sehr angenehm, sodass man stets zügig vorankommt.

Fazit:

Kendare Blakes „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist der durchaus gelungene, wenn auch noch ausbaufähige Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos. Der Plot ist originell und düster, wenngleich noch nicht düster genug, obwohl Blake weder vor Gewalt, noch Sex zurückschreckt. Der Weltentwurf ist atemberaubend und unheimlich faszinierend, sodass ich es kaum erwarten kann, ein weiteres Mal den Nebel zu durchdringen, um das magische Fennbirn zu bereisen. Es gibt eine Menge Charaktere, die mich sich gut merken kann, die aber durchaus noch ausbaufähig sind. Wie eben der komplette Roman, der vor Potenzial schier zu platzten scheint. So ist „Die Schwestern“ zwar ein Buch mit Fehlern, das ich trotzdem gerne weiterempfehle. Die Reihe kann nur noch besser werden! 4/5 Bücher!

Hatte mehr erwartet

Von: Isbel Datum : 27.06.2017

www.buecherlilien.blogspot.de

Das Buch startet mit einer richtig tollen detaillierten Karte. Sowas liebe ich ja bei Büchern und das Cover ist auch ein Hingucker. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Krone mit Band 2 vollständig wird. Aber das Aussehen ist ja nur zweitrangig. Der Inhalt ist viel wichtiger. Und da haben mich Die Schwestern ein bisschen enttäuscht. Von der Idee her finde ich die Story richtig gut und auch die Gaben klangen und klingen auch immer noch interessant. Da gibt es Giftmischer, Naturbegabte, Elementwandler, Krieger und Propheten. Wenn ich jetzt nicht ausversehen eine Gabe vergessen habe.
Die Königin des Landes gebiert irgendwann Drillinge. Diese Drillinge wachsen bis zu ihrem 6. Lebensjahr zusammen auf, werden dann getrennt und dazu erzogen sich gegenseitig umzubringen. Denn nur eine kann den Thron besteigen. Was ich aber nicht so ganz verstanden habe, ist das Warum. Warum müssen sie sich umbringen? Warum muss die Königin nach der Geburt das Land verlassen? Es wird zwar auf die Religion und die Göttin verwiesen, aber meiner Meinung nach unzureichend. Vielleicht kommt das ja noch in Band 2. Auch wenn es nicht angedeutet wurde. Insgesamt plätschert die Geschichte sehr lange vor sich hin. Es ist schön, wenn ich als Leser langsam in die Welt und deren Eigenheiten eingeführt werde, aber irgendwann muss die Spannung dann auch mal steigen. Und das tut sie hier erst ganz zum Schluss im letzten Drittel. Aber dann auch richtig. Die letzten Seiten und der Cliffhanger haben die Geschichte für mich gerettet.

Unsere Protagonisten sind unsere Königinnen Mirabella, Katharine und Arsinoe. Mein Liebling war aber Jules. Sie ist die Ziehschwester von Arsinoe und ich fand sie vom Charakter her viel interessanter als die drei Schwestern. Mirabelle, Katharine und Arsinoe waren für mich zu schwach gezeichnet. Alle drei hadern auf irgendeine Weise mit sich selbst oder ihrem Schicksal, aber es fehlte ihnen das Besondere. Von irgendeiner der Königinnen hätte ich mir gewünscht, dass sie mich auf ihre Seite zieht. Dass ich mit ihr mitfiebere und mir wünsche, dass sie als Siegerin aus den Kämpfen hervorgeht. Ich weiß nicht, ob bei anderen Lesern dieser Effekt eingetroffen ist, aber mich hat er nicht erreicht.

Ich denke, der Schreibstil von Kendare Blake hat da auch einen gewissen Einfluss drauf gehabt. Es liest sich ziemlich distanziert, obwohl wir in die Gedanken aller Personen eintauchen. In einige mehr als in anderen, manchmal werden wir auch zugunsten der Spannung von den Gedanken ferngehalten. Aber trotzdem liest es sich distanziert. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mich an den Stil zu gewöhnen.


Fazit

Die Story vom schwarzen Thron ist eine tolle Grundidee, die mir zu langsam Fahrt aufnahm und deren Protagonisten mich nicht für sich einnehmen konnten. Ich werde aufgrund der Geschehnisse auf den letzten Seiten und wegen Jules dennoch weiterlesen.

Kurzrezension: 4,5 Sterne

Von: Laura Schramm Datum : 26.06.2017

lauras-lesezeiten.blogspot.de/

Drei Mädchen - eine Giftmischerin, eine Naturbegabte und eine Elementwandlerin - kämpfen um den Thron der Insel Fennbirn. Nur eine von ihnen kann die neue Königin werden, doch zuvor muss sie innerhalb eines Jahres ihre beiden Schwestern töten. Für mich war "Der schwarze Thron" eine der meist erwarteten Reihen des ganzen Jahres, denn das Grundprinzip ist fantastisch, ja, meiner Meinung nach sogar eine der besten Ideen, die in der Fantasyliteratur je da gewesen ist. Umso schöner finde ich, dass Kendare Black auch großes Talent bei der Charakterisierung ihrer Protagonisten bewiesen hat: Ob Katharine, Arsinoe, Mirabella oder einer der - zugegebenermaßen unzähligen - Nebenfiguren, sie alle sind authentisch, facettenreich und vor allem klischeefrei, sodass alle mein Herz erwärmen konnten. Schon nach kurzer Zeit habe ich gehofft, dass die Schwestern einen Ausweg finden und nun doch zusammenhalten werden, und ich hoffe es noch immer.

Um ehrlich zu sein, hatte man aber auch wirklich viel Zeit alle Personen kennenzulernen, denn das Buch ist nicht so actionreich, wie man vielleicht erwartet. Die Geschichte beginnt nicht etwa zur Erwachenszeremonie sondern vier Monate zuvor. Das heißt wir begleiten die Schwestern einzig und allein 450 Seiten lang in ihrem "normalen" Alltag, noch bevor der ganze Wettstreit um Leben und Tot überhaupt begonnen hat. Ich will keinesfalls sagen, dass es deswegen nicht spannend ist, aber durch die Vorfreude auf das spätere Geschehen war es manchmal - vor allem zu Beginn - doch ein kleines bisschen ermüdend.

Unfassbar gut gelungen, ist dafür das Zusammenspiel der einzelnen Abschnitte: Die Perspektivwechsel, die Länge der Kapitel, die Reihenfolge der Kapitel, die Autorin hat einfach ein unglaubliches Gespür für Details gezeigt. Jedes Kapitel für sich genommen ist schon großartig, philosophisch und das mehrmalige Lesen wert, doch zusammen bilden sie ein wahres Meisterwerk. Heute ziehe ich noch einen halben Stern ab, doch die Voraussetzung für Band 2 könnten gar nicht besser sein. Ich bin sicher, dass ich mich schon Ende September über einen wahren Pageturner freuen werde können, denn dann erscheint "Der schwarze Thron - Die Königin", der Abschluss dieser Dilogie.

Rezension: Der schwarze Thron - Die Schwestern

Von: helenaslibrary Datum : 24.06.2017

https://www.instagram.com/helenaslibrary/?hl=de

Titel: Der schwarze Thron - Die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Seiten: 444
Preis: 14,99€[D] 15,50€[A]
Verlag: Penhaligon

��INHALT��
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch nur wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...

��MEINE MEINUNG��
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen!
Ich mochte das Setting sehr gerne und die Karte vorne im Buch hat mir sehr geholfen mich gut in der neuen Welt zurechtzufinden.
Ich finde das Cover schön, allerdings ist das englische meiner Meinung nach tausendmal schöner! Schade, dass es nicht beibehalten wurde.
Meine liebste Schwester der drei war eindeutig Mirabella. Ich weiß nicht wie es euch dabei geht, aber ich finde die Elementwandler einfach auch am coolsten��.
Der Twist am Ende war ein bisschen vorhersehbar aber ich fand das Ende echt gut und außerdem macht es Lust auf Teil 2.
Was mir nicht so gut gefallen hat war der Schreibstil. Ich hatte Anfangs Probleme, konnte mich dann aber doch ganz gut ins Buch finden.

��FAZIT��
Ein gutes Buch mir reichlich wenigen Schwächen, welches Lust auf Band 2 macht!

��������/����������

Gelungener Auftakt!

Von: Cori Leseratten-Buchgefluester Datum : 23.06.2017

leseratten-buchgefluester.blogspot.de

Die Drillinge Mirabella, Katherine und Arsione wurden als Kinder voneinander getrennt um je ihrer Gabe entsprechend bei den entsprechenden Familien aufzuwachsen und groß gezogen zu werden. Denn an ihrem 18. Geburtstag wird nur eine von Ihnen den Thron besteigen. Wie es Brauch ist im Inselreich Fennbirn werden Sie ab dem Tage um Ihr Anrecht auf den Thron gegeneinander kämpfen – und nur eine kann überleben und geht als Siegerin hervor.
Mirabella beherrscht die Elemente Feuer, Wasser, Feuer und Erde. Sie scheint die Stärkste der Drei zu sein, wenn es nach der Ansicht der Priesterin und der Beliebtheit des Volkes geht. Katherine ist bei den Giftmischern aufgewachsen, sie beherrst das Mixen von Giften, scheint aber ansonsten eher weniger Gifte zu vertragen als andere Giftmischer vor ihr, daher wird sie als schwach angesehen. Arsinoe ist ein ganz liebes Mädchen und bei den Naturbegabten untergekommen. Doch bei ihr scheint sich die Gabe noch gar nicht gezeigt zu haben. Jeder Naturbegabte hat ein seelenverwandtes Tier an seiner Seite, Arsinoes hat sich jedoch noch nicht gezeigt und der Tag an dem sie mit ihren Schwestern auf Leben und Tod kämpfen wird, rückt immer näher… Was passiert, wenn die drei Schwestern sich nach so langer Zeit wieder sehen und gegeneinander antreten werden ? Denn nur eine kann überleben…

Das Buch wurde vorab schon in Amerika extrem gehyped und gelobt – die deutsche Übersetzung ist nun endlich da und wir müssen zum Glück auch nicht so lange auf den zweiten Teil warten, der schließlich dann schon im August erscheinen wird.
Aufgrund des Hypes waren die Erwartungen schließlich sehr groß !

Die Idee drei Schwestern, Drillinge, in jeder Generation gegeneinander bis auf den Tod kämpfen zu lassen, bildet schon einmal eine spannende Grundlage.
Jetzt im ersten Band wurde diese Spannung allerdings noch nicht komplett ausgeschöpft, da wir die erste Hälfte des Buches damit verbringen die drei Schwestern jeweils für sich vorzustellen und sie und ihre Gaben kennenzulernen.

Die Gaben und die damit verbundenen Familienhierarchien sind verständlich und gut dargestellt. Ein wenig kommt mir dabei nur das Große und Ganze noch ein wenig zu kurz. Wir wissen zwar, dass es in jeder Generation Drillingsschwestern gibt und diese sich bekämpfen müssen, wobei aber nicht so ganz klar ist, wie lange sie eigentlich dann regieren, bevor sie ihre eigenen Kinder gebären. Zumindest scheinen die jeweiligen Familienclans der jeweiligen Königin nach dem Tod einer Königin die Regierungsgeschäfte weiter zu führen. In diesem Fall sind derzeit seit mehreren Generationen die Giftmischer an der Macht.
Wenn ich mir vorstelle, dass es selbstverständlich zu sein scheint die eigenen Schwestern irgendwann zu töten und eigentlich keiner groß Skrupel hat, ist das aber auch nicht nur spannend, sondern irgendwie auch erschreckend für die Gesellschaft – kein Wunder wenn auch keine anderen Skrupel hinsichtlich von Intrigen herrschen können…

Erst gegen Mitte des Buches tauchen dann die ersten Intrigen auf. Wie in allen Königshäusern wollen sie ihre Königin auf dem Thron sehen – und damit auch selber herrschen. Dabei scheint jedes Mittel recht zu sein… und noch so einige andere spannende Überraschungen und Wendungen kommen auf dem Leser zu.

Leider scheint kaum eine Geschichte ohne eine Liebesgeschichte auszukommen… Hier in diesem Buch fand ich sie bisher ein wenig überflüssig und zu verstrickt, so dass ich bisher noch keinen Sinn darin gesehen habe, aber vielleicht kommt das noch im nächsten Band.

Den ganz großen Hype um das Buch konnte ich bisher leider noch nicht verstehen, vielleicht bin ich deswegen auch mit zu großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Allerdings klingt das jetzt schlimmer als es ist. Eine Geschichte mit drei Hauptcharakteren braucht ihre Zeit um in Gang zu kommen und ihre Protagonisten richtig vorzustellen, das hat dieses Buch sehr gut getan und auch die Idee dahinter konnte mich begeistern und die Spannung gegen Ende hat immer weiter so sehr zugenommen, dass man den nächsten Band kaum erwarten kann.
Mir hat das Buch an sich gut gefallen, auch wenn es (noch) kein Highlight ist, was der nächste Band aber durchaus hervorbringen kann… Wir müssen ja zu Glück nicht mehr so lange warten!

Solides, unterhaltsames Fantasy, das den Hype allerdings nicht verdient hat

Von: Tasmetu Datum : 22.06.2017

tasmetu.de

Um die Übersetzung von „Three Dark Crowns“ gab es jede Menge Hype. Sowohl im englischsprachigen, als auch im deutschsprachigem Raum wurde es in höchsten Tönen gelobt. Leider konnte es für mich nicht mit dem Hype mithalten.
Das soll nicht heißen, dass es kein gutes Buch war. Es war eine solide Fantasygeschichte mit einem sehr interessanten Konzept. Die drei Schwestern mit ihrer Magie und den Machtintrigen haben mir sehr gut gefallen und die über 400 Seiten waren durchaus unterhaltsam. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne, vor allem Jules und Arsinoe. Sie sind wild und stark und halten zusammen. Die Freundschaft zwischen den beiden ist wundervoll. Auch Mirabelle fand ich sehr sympathisch und ihre Loyalität und Gutmütigkeit fand ich durchaus ansprechend. Aber es war leider nicht das außergewöhnliche Buch, das alle prophezeit haben.
In diesem ersten Buch passiert kaum etwas. Es ist ein sehr, sehr ausführliches Worldbuilding, welches es absolut nicht gebraucht hätte. Erst am Ende nahm der Plot etwas Fahrt auf und den Cliffhanger fand ich sehr gelungen. Allerdings fand ich einige Handlungsstränge sehr unnötig. Zum Beispiel die ganze Sache mit Joseph und seiner… (nett formuliert) Polygamie war einfach nur langwierig, unlogisch und unnötig. Ich habe wirklich nichts gegen Polygamie oder Polyamorie in Büchern, aber nicht wenn sie so dargestellt wird und lediglich dazu dient Menschen zu verletzen und bestimmte Handlungen auszulösen. Als wäre der Autorin nichts besseres eingefallen um bestimmte Dinge geschehen zu lassen. Und wie ihm auch noch die ganze Zeit verziehen wird und er null aus seinen Fehlern lernt und… ach, ich will das jetzt gar nicht weiter ausführen, sonst spoilere ich. Ich habe ihn als sehr schwachen und nervigen Charakter empfunden, der nur als Werkzeug der Autorin gedient hat.
Auch den Schreibstil fand ich durchschnittlich. Er war keineswegs schlecht, aber auch nichts besonderes. Dasselbe galt für den Spannungsbogen. Er war da, aber nur sehr schwach und konnte mich nicht wirklich mitreißen.
Insgesamt war das Buch genau das: Gut, aber nicht umwerfend. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

Leider absolut nicht meins!

Von: Yomi Datum : 20.06.2017

2nerds1book.blogspot.de/

Dieses Buch wurde auf vielen unterschiedlichen Blogs vorgestellt und beworben. Aus Neugierde habe ich mich dann beim bloggerportal für ein Exemplar beworben und auch eines zugeschickt bekommen. Laut einigen Leserstimmen sollte es sich bei "Der Schwarze Thron" um eine Fantasygeschichte ähnlich wie Game of Thrones handeln. Also mit vielen Intrigen, Action und natürlich Fantasy. Außerdem sollte es fernab von vielen Klischees sein.


Die Aufmachung des Buches ist echt schön. So ist das Cover passend zum Inhalt und bietet jede menge kleine Details. Im Buch selbst findet man vorne eine wirklich unglaublich schöne Karte von der Insel Fennbirn, also dem Ort an dem sich die Geschichte abspielt.


Wie man anhand des Klappentextes feststellt, dreht sich die Geschichte um die drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe. Alle mit unterschiedlichen Gaben geboren und getrennt voneinander aufgewachsen, sollen sie sich im Kampf um den Thron gegenseitig umbringen.

Katharine ist bei den Giftmischern aufgewachsen. Schon früh musste sie unterschiedliche Gifte zu sich nehmen, tödliche Gifte herstellen oder sogar Gefangene mit ihren Giftmischungen umbringen. Sie ist ein sehr ängstlicher Charakter, was daran liegt das sie desöfteren nicht sonderlich gut behandelt wurde. Auch ist ihre Gabe so gut wie gar nicht ausgeprägt. Katharine mochte ich eigentlich ganz gerne, allerdings wurde sie im späteren Verlauf auf eine Liebegeschichte reduziert, die viel zu schnell ging. Auch war sie wohl die Schwester, die in diesem Buch die wenigstens Kapitel zugesprochen bekommen hat, was ich zusätzlich ziemlich ärgerlich fand.

Mirabella kann die Elemente beeinflussen, wobei Feuer ihr stärkstes Element ist. Sie hat außerdem die Unterstützung des Tempels zugesichert bekommen. Dementsprechend ist sie eine sehr beliebte Königin, zumal sie auch diejenige zu sein scheint, die die stärkste Gabe besitzt. Mirabella fand ich auch in Ordnung. Leider wurde aber auch sie im späteren Verlauf in eine ziemlich überdramatisierte Liebesgeschichte reingezogen, die ich als sehr unnötig empfunden habe.

Arsinoe ist die letzte Schwester im Bunde und mit ihr wurde ich so gar nicht warm. Sie sticht einfach durch gar keine Eigenschaft besonders hervor. Sie lässt einfach alles mit sich machen, wobei das auch auf ihre Schwestern zutrifft. Trotzdem konnte ich mit Arsinoe noch am wenigsten anfangen, was vermutlich daran lag, das sie immer in dem Schatten ihrer besten Freundin Jules stand.

Generell waren alle Charaktere sehr eintönig gehalten. So konnte keine der Schwestern mit besonders vielen Emotionen oder Charaktereigenschaften glänzen. Auch war überhaupt keine Charakterentwicklung vorhanden oder wenn war sie so minimal das sie mir nicht aufgefallen ist.

Jedenfalls konnte mich keiner der Charaktere so wirklich gefangen nehmen. Ich konnte nicht mitfiebern oder mich mit ihnen freuen. Am schlimmsten fand ich es, das viele Nebencharaktere mehr tiefgang hatten, als alle drei Königinnen zusammen. Das ausgerechne Arsinoe die meisten Kapitel für sich beansprucht hat, hat meinem Lesefluss auch nicht gerade gut getan. Es hat mich einfach NULL interessiert was mit ihr ist. Dementsprechend musste ich mich also durch einige Kapitel quälen.

Die Spannung im Buch lässt auch mehr als nur zu Wünschen übrig. Es passiert einfach VIEL zu wenig. Klar, es geht darum die Charaktere vorzustellen und auf das "Finale" im Buch hinzuarbeiten, aber das die Spannung dabei so sehr auf der Strecke bleibt finde ich schade. Intrigen oder Action gab es nur seeehr vereinzelt und wenn waren diese auch recht unspektakulär.

Die Liebesgeschichten waren klischeehaft. Viele Ereignisse waren generell einfach absolut vorhersehbar und die Fantasyelemente waren mir oft viel zu unreichend erklärt. Generell wie die Welt genau funktioniert und nach welche Regeln das ganze läuft, wurde mir viel zu schwammig erklärt. Da hat man schon eine so geniale Grundidee und schafft es nicht, diese ordentlich zu vermitteln. Schade.

Das Einzige gute an diese Buch, war das Ende. Dort fangen alle drei Königinnen endlich an zu hassen und es lässt darauf hoffen, das der nächste Band mehr Action parat hat. Allerdings werde ich diese Reihe nicht weiterverfolgen. Da mir kein Charakter symphatisch war, interessiert es mich auch nicht sonderlich wer letztendlich auf dem Thron sitzt.



Abschließende Meinung:

Großartige Grundidee, die mit unsymphatischen und vor allem blassen Charakteren ziemlich vergeigt wurde. Fantasyelemente sind in Ordnung. Der Weltenaufbau wurde leider nicht zur genüge erklärt und die Liebesgeschichten trieften nur so vor Klischees. Mir persönlich war der Storyverlauf auch viel zu vorhersehbar. Wenn ihr euch das Buch kaufen möchtet, dann schraubt auf jeden Fall eure Erwartungen runter! Von mir also nur gut gemeinte 2 von 5 Sterne.

Rezension zu Der schwarze Thron

Von: Books Affair Datum : 19.06.2017

books-affair.blogspot.de/

Wissenwertes:
Autor: Kendare Blake
Titel: Der schwarze Thron – Die Schwestern
Originaltitel: Three Dark Crowns
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Verlag: penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3144-7
Preis: 14,99 € (Broschiert) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 448 Seiten

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover:
Zum Cover lässt sich sagen, dass es besonders durch den Kontrast von Schwarz und Weiß besonders hervorsticht, gleichzeitig sorgen auch die vielen kleinen Details für Aufmerksamkeit: Beispielsweise die kleinen bronzefarbenen Tiere auf der funkelnden Krone oder die Raben die sich aus dem schwarzen Nebel materialisieren.

Charaktere:
Wie bereits aus dem Klapptet deutlich wird handelt das Buch in erster Linie von den drei Töchtern der Königin. Als jüngste und zu Beginn auch irgendwo die Schwächste der Schwestern gilt Katharine, die als Giftmischerin gegen ihre Schwestern ins Feld ziehen wird. Im Gegensatz zu ihr steht ihre sowohl schöne als auch begabte älteste Schwester Mirabella, die den sogenannten Elementwandlern angehört und die Gabe besitzt über Wind, Wasser, Erde und Feuer zu bestimmen. Die dritte im Bunde ist die Naturbegabte Arsinoe, der es einfach nicht gelingt Pflanzen wachsen zu lassen oder ihren Familiaris zu rufen. Eigentlich ist jede von ihnen bereit ihre Schwester umzubringen, nicht aus Hass oder Eifersucht, sondern weil der Brauch der Insel es so verlangt. Dennoch scheint Mirabella die Einzige zu sein, die noch Erinnerungen an ihre gemeinsame Kindheit hat, doch ihren beiden jüngeren Schwestern ist dies egal. Jedoch überschlagen sich die Ereignisse im Buch sodass am Ende eigentlich jede von ihnen bereit ist ihre Schwestern aus anderen Gründen umzubringen, doch vor allem ist es letzten Endes die Rache die sie vorantreibt.

Fazit:
Abschließend lässt sich von meiner Seite auf jeden Fall bestätigen, dass Kendare Blake einen wundervollen Schreibstil hat, der es einem unmöglich macht das Buch lange Zeit aus der Hand zu legen. Zudem stieg die Spannung im Laufe des Buches immer weiter an, was wiederrum bedeutet, dass man, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht, den zweiten Teil einfach kaufen muss! Zudem mochte ich die Protagonisten sehr gerne, da jede von ihnen starke Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten mit ihren Schwestern aufwies. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und kann es kaum erwarten zu sehen, wie die Geschichte der drei Schwestern weitergeht.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Überwältigend, düster und fesselnd!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 19.06.2017

linejasmin.blogspot.de/

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, ich hatte es bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und es landete sofort auf meiner Wunschliste.
Das Cover finde ich genial und der Klappentext machte mich unglaublich neugierig.

Ich begann voller Vorfreude mit dem lesen und kam schnell in die Story rein. Allerdings dachte ich das es spannender wäre, der Beginn des Buches ist detailliert, informativ und fesselnd aber noch nicht sehr rasant. Doch das ändert sich fast schlagartig.

Zu Beginn lernte ich alle drei Schwestern kennen, ihr Leben, ihre Fähigkeiten und ihre Freunde. Das ganze machte mich sehr neugierig.
Ich war gespannt welchen Verlauf die Story noch nehmen würde und vor allem war ich gespannt welche der Schwestern als Siegerin des Rituals hervorgeht.
Die ganze Story, die hier erschaffene Welt faszinierte mich, sie packte mich und ließ mich nicht mehr los. Ich hielt die Luft an und war sprach und fassungslos. Das ganze Ritual ist brutal und düster und je mehr ich mich anstrengte das ganze zu verstehen es blieb für mich unverständlich.
Doch das ganze sorgte natürlich für unglaubliche Spannung.
Viele Fragen bleiben offen, doch das fand ich gut so, denn meine Vorfreude auf den zweiten Band ist riesig.
Ich kann es kaum erwarten wieder in diese düstere Welt ab zu tauchen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Der wechselnde Erzähstil gefiel mir gut denn dadurch lernte ich jede der Schwestern besser kennen.
Die Charaktere an sich sind toll und vielfältig gezeichnet.

Die Handlung beginnt zwar ruhig doch das ändert sich im Verlauf der Story sehr schnell.
Die ist spannend, fesselnd und packend.
Dieses Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.

Ich kann euch dieses ersten Band der Reihe nur empfehlen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:
Mit "Der schwarze Thron" ist der Autorin ein fesselnder, düsterer und packender Reihenauftakt gelungen der mich sprachlos machte.
Eine düstere und geheimnisvolle Welt, der tolle Schreibstil und eine Handlung die mich nicht mehr los gelassen hat überzeugten mich auf ganzer Linie!
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Ein toller Auftakt

Von: Mandys Bücherecke Datum : 17.06.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Mirabella, Katharina und Arsinoe sind Drillinge. Jede von ihnen könnte Königin werden. Doch nur eine kann den Thron des Inselreichs Fennbirn besteigen. So werden sie ausgebildet um gegeneinander anzutreten und um den Thron zu kämpfen. Denn nur eine kann gewinnen, die anderen müssen sterben.

Meine Meinung
Im Vorfeld hatte ich schon viel von dem Buch gehört und wurde sehr neugierig. Da ich immer mal wieder gerne High Fantasy lese, war ich gespannt auf diese Reihe und ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat.

Das Buch erzählt die Geschichte von Mirabella, Katharine und Arsinoe, die nach der Geburt getrennt wurden und auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Sie haben magische Talente und sind interessante Figuren. Erst nach ihrem sechzehnten Lebensjahr sollen die drei wieder aufeinander treffen, doch nicht um zusammenzuleben, sondern um sich gegenseitig zu töten, da nur eine von ihnen regieren kann.

Spannend fand ich, dass die drei Schwestern teils sehr unterschiedlich waren, was an ihren Begabungen und auch an dem Umfeld lag in dem sie aufgewachsen sind. Dennoch mochte ich sie sehr. Allerdings fiel es mir teilweise schwer eine Bindung zu ihnen aufzubauen, weil der Plot von einem allwissenden Erzähler beschrieben wird. Hier wäre mir die Ich-Perspektive der drei Schwestern lieber gewesen.

Dennoch mag ich die Idee dahinter sehr, auch wenn sie sehr grausam ist. Die Magie der Schwestern war unglaublich faszinierend und auch die Welt in der sie leben. Außerdem mag ich die Idee, dass die Schwestern ein Tier als Seelenverwandten haben.
Teils ist es eine komplexe Fantasygeschichte mit vielen Hintergrundinformationen und vielen Charakteren, aber gerade das mochte ich an dem Buch. Es bietet viel Raum für die Geschichte, die im ersten Band noch recht ruhig ist, aber so einige spannende Wendungen bereithält und dennoch fesseln kann. Etwas mehr Action hätte aber trotzdem nicht geschadet.

Der Schreibstil passt zum Buch und ist sehr atmosphärisch, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Ende ist ziemlich fies, sodass ich Band zwei kaum erwarten kann.

Fazit
"Der Schwarze Thron 1- Die Schwestern" ist ein toller Auftakt mit einer gelungenen Idee. Besonders, dass die Schwestern so unterschiedlich sind und auch der Weltenentwurf waren nach meinem Geschmack, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue. Wer gerne High Fantasy liest und auch mit einer etwas ruhigeren Geschichte umgehen kann, dürfte an dem Buch Gefallen finden.

Etwas andere Fantasy

Von: Anita Datum : 15.06.2017

https://aniscrazybookworld.wordpress.com/

Meine Meinung

Ich bin durch Instagram auf das Buch aufmerksam geworden. Auf einmal hatte es jeder gelesen. Als Fantasyfan war ich natürlich sofort interessiert und bin mit doch recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen.

Die Story hat mich sofort angesprochen. Drei Schwestern mit sehr unterschiedlichen, aber alles sehr coolen Begabungen, die sich gegenseitig töten sollen um den Thron ihres Reiches zu besteigen.

Anfangs lernt man erst einmal nach einander die Schwestern kennen. Mirabella die Elementwandlerin, Katharine die Giftmischerin und Arsinoe die Naturbegabte sind alles wirklich interessante Charaktere. Allerdings so richtig sympatisch sind mir alle nicht. Aber es ist auch keiner so unsympathisch, das man nicht mit ihm mitfiebern würde. Weiterhin hält die Story auch sehr interessante und tolle Nebencharaktere bereit. Das Buch braucht anfangs ein wenig bis die Story so richtig in fahrt kommt. Allerdings hat mir das gut gefallen. Man lernt alle Charaktere und alle Hintergründe kennen und kann dann so richtig in den wirklich spanenden zweiten Teil einsteigen. Dort erlebt man dann das große Beltanfest und das Jahr des Aufstieges beginnt, in dem sich die Schwestern gegenseitig töten sollen. Vor allem das Ende hat mich nochmal sehr überrascht. Die Story hatte eigentlich alles was ich erwartet habe, Intriegen, Drama und auch Action. Entgegen meiner Befürchtungen hat mich auch die ein oder andere Romanze nicht gestört.

Die Welt im allgemeinen finde ich sehr interessant. Die Insel Fennbirn ist sehr mysteriös mit ihrer Königin, welche meistens Drillinge bekommt. Die dann bei verschiedenen Familien aufwachsen, je nach ihrer Begabung und sich auf ihr Jahr des Aufstieges vorbereiten. Auch gibt es noch einen Rat, der im Grunde regiert und die Priesterinnen. Die Begabungen an sich finde ich auch sehr spannend. Die Naturbegabten können zum Beispiel gut mit Pflanzen und Tieren umgehen. Sie lassen Blumen blühen oder erhalten einen Strauß länger am leben. Außerdem kommt im Laufe ihres Lebens ihr Familiaris zu ihnen. Dies kann jedes mögliche Tier sein und mit diesem besteht dann eine besondere Verbindung. Außerdem gibt es noch weitere Begabungen, wie die seltene Gabe des Krieges. Die Welt außerhalb der Insel wiederum klingt recht normal und die Bewohner können auch nur unter bestimmten Voraussetzungen die Insel überhaupt finden. Ich denke das die Welt noch einige Geheimnisse bereit hält und bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Die Kapitel sind abwechseln aus der Sicht der verschiedenen Schwestern oder ihrer Lager.

Auch die Aufmachung als Broschur mit einer schönen Karte gefällt mir. Besonders finde ich das Cover, welches zusammen mit dem zweiten Teil nebeneinander die komplette Krone darstellt.

Fazit

Mal eine etwas andere Fantasystory mit einer interessanten Welt. Der Anfang ist etwas langsamer und nicht so spannend. Allerdings werden die Charaktere und die Welt sehr gut eingeführt. Gegen Ende wird es dann auch nochmal richtig spannend und nach dem Ende würde ich jetzt am liebsten direkt weiter lesen. Der zweite Teil „Der schwarze Thron – Die Königin“ soll am 25.09.2017 bei Penhaligon erscheinen. Ich wäre übrigens gerne eine Naturbegabte ��

Einfach überwältigend!

Von: Jill von Letterheart Datum : 13.06.2017

https://letterheart.de/

„Manchmal wünschte ich, ich wäre eine Königin.“
Mirabella runzelt die Stirn.
„Sag das niemals wieder.“
Der Ton ihrer Stimme lässt alle verstummen.
„Das war nur ein Witz, Mira“, sagt Bree schließlich leise. „Natürlich wünsche ich mir das nicht. Niemand wünscht sich ernsthaft, eine Königin zu sein.“

ICH. BIN. BEGEISTERT.
Ich habe mich so unendlich doll gefreut, als ich dieses Buch vom Verlag zugesandt bekommen habe! Vielen lieben Dank auch nochmal an dieser Stelle.
Denn ich habe dieser Übersetzung wirklich entgegen gefiebert – ihr kennt das.
Dann haben sich allerdings wieder so viele andere Bücher vor gedrängelt, dass es doch eine weile unangetastet bei mir rumlag. Und ja, die ganzen, naja sagen wir mal „nicht ganz so positiven“ Rückmeldungen haben mich ein wenig enttäuscht.
Die Begründungen klangen alle absolut plausibel..aber wieso nur?! Doch dann hab ich mir endlich selbst ein Bild davon gemacht.

Von Anfang an war die Stimmung bedrückend und beklemmend, ich habe quasi mit jeder Seite mehr gelitten.
Natürlich sind drei Königinnen zwei zu viel. Doch wie soll man sich da entscheiden?
Die drei jungen Frauen sind von Grund auf unterschiedlich, alle haben ein anderes Leben geführt auf dem Weg zu dem, was sie alle verbindet.
Arsinoe und Mirabella habe ich ein wenig mehr ins Herz geschlossen, allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass Katharine am wenigsten von der Autorin beleuchtet wurde.
Trotz der kurzen Zeitspanne im Buch, scheinen alle drei nochmal eine Charakterwandlung mitzumachen, spätestens zum Ende hin, das dann wieder all meine Vermutungen über den Haufen werfen konnte.

„Immerhin hasse ich dich jetzt ein bisschen weniger“, sagt sie leise, dann geht sie raus.

Doch ich habe wirklich mit allen mitgefiebert, das ganze Setting und die Idee hinter dem Ganzen konnten mich wirklich begeistern! Ich wollte und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Jedoch war es streckenweise wirklich sehr ausschweifend – zumindest für meinen Geschmack.
Die Kapitel sind nicht nur aus den Sichtweisen der drei Protagonistinnen aufgeteilt, sondern auch viele, die ihnen nahe stehen werden mehr ins Licht gerückt.
Zum einen ist es fantastisch, weil es sooo unglaubliche Verstrickungen gibt, die zum Schluss ein atemberaubendes Ende ergeben und einen schon davor den Atem anhalten lassen.
Andererseits sind die Ausschweife auch ein wenig anstrengend, denn Arsinoe, Mirabella und Katharine würden so schon genug Input geben.

Vielleicht war es in meinem Falle ganz gut, schon einen kleinen Dämpfer, durch ein paar „negative“ Rezensionen, zu bekommen. Aber so wurden meine Erwartungen auf jeden Fall erfüllt!
Ich bin wirklich hin und hergerissen, mit welcher der drei ich nun am meisten mitfiebern soll und bin nach diesem Ende mehr als nur gespannt, wie sich jetzt alles weiterentwickeln wird!
Ich persönlich stehe sehr auf düstere Stimmungen, vor allem, wenn die Geschichte mich damit selbst einnehmen kann. Auch wenn viele Handlungen schon düster sind, so ist es doch hauptsächlich die Psyche, die einem hier besonders grausam vorkommt.
Die jungen Frauen müssen Opfer bringen, zu denen sie nie bereit waren, Entscheidungen treffen, die ihnen keine Wahl lassen und ein Leben führen, dass sie sich nie ausgesucht haben.

„Königinnen erinnern sich nicht an diese Dinge.“ Luca nippt an ihrem Tee.
„Nur weil du es sagst, muss es nicht wahr sein.“

„Für dich wird es wahr sein müssen“, sagt die Hohepriesterin schließlich.
„Denn sonst wäre es einfach zu grausam, eine Königin dazu zu zwingen, jene zu töten, die sie liebt. Ihre eigenen Schwestern. Oder sie miterleben zu lassen, wie jene, die sie liebt, wie hungrige Wölfe vor ihrer Tür stehen und ihren Kopf fordern.“

FAZIT

Jetzt schon eins meiner Monatshighlights! Der Auftakt hat mich keinesfalls enttäuscht und ich weiß gar nicht, wie ich es bis zum September aushalten soll, um zu erfahren, was Kendare Blake noch für uns bereithält!
Hier wurde eine einzigartige Kulisse geschaffen und Charaktere aufgezeigt, die wesentlich mehr als nur „schwarz und weiß“ zu bieten haben.

Der schwarze Thron die drei Schwestern

Von: Reading is Limitless Datum : 09.06.2017

https://readinglimitless.wordpress.com/

Rezension Der schwarze Thron- Die Schwester
Allgemeines:
Titel: Der schwarze Thron – Die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Länge: 445 Seiten
Verlag: Penhalgion
Preis: 14,99€

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
Meine Meinung:
Der schwarze Thron – Die Schwestern ist der erste eine New York Times Bestseller Triologie, doch kann ich noch nicht ganz verstehen warum es ein Bestseller ist. Das Buch hat seine Hoch und Tief. Doch wirklich umreisen konnte es mich nicht, da es zu einfach geschrieben wurde und alles außer zwei bis drei Stellen sehr hervorsehbar war. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kommt die Geschichte sehr bekannt vor. Dennoch hat mir der Schreibstil gut gefallen, da die Wortwahl sehr anspruchsvoll war. Fast immer wurden passende Adjektive, um die Geschichte so anschaulich wie möglich zu gestalten. Zuletzt hatte die Geschichte auch eine besondere Magie.

Fazit:
Der schwarze Thron war nicht mein Highlight des Monats Juni. Trotzdem darf allein wegen des Covers nicht in meinen Regal fehlen. Dazu betrachte ich auch noch als den ersten Teil einer Trilogie, wodurch ich hoffe, dass noch einiges im baldigen zweiten und dritten Teil passieren wird.,