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Leserstimmen (43)

Kendare Blake: Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern (Der Schwarze Thron) (1)

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3144-7

NEU
Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein brutales, geniales und einzigartiges Buch welches einen definitiv süchtig werden lässt. 


Von: Danielle Livre aus Konstanz Datum : 21.05.2017

https://myseasonofbooks.wordpress.com

Wow was für ein Fantasy Debüt. Das hatte ich absolut nicht erwartet. Das Buch hat so viele verschiedene Facetten und so viele unerwartete, faszinierende und spannende Handlungen, dass man es einfach lesen muss. 
Die ersten einhundert Seiten hatte ich aber meine Schwierigkeiten. Ehrlich gesagt kam ich nicht in die Handlung und es waren mir eindeutlich zu viele Charaktere. Mein Hirn war voller Namen die ich nicht immer sofort zuordnen konnte. Aber sobald man mal den Überblick hat, lässt einen die Geschichte nicht mehr los. 
Die Idee dahinter ist wirklich großartig und mindestens genau so gut umgesetzt. Kendra Blake hat einen flüssigen, besonderen Schreibstil. 

Die drei Schwestern. Ich glaube jede hat etwas besonderes an sich. Jede ist einzigartig auf ihre Art. 
Kathrin ist für mich anfänglich eine schüchterne, ängstliche Königin, die erstmal Selbstvertrauen zu sich gewinnen muss. 
Mirabelle ist glaube ich mein Liebling. Sie ist großzügig, herzlich und offen. Sie ist vielleicht manchmal zu gut zu dieser Welt. 
Arsinoe ist für mich der unerlässlichste und dennoch interessanteste Charakter. Sie ist unberechenbar und mutig. 

Alle drei Schwestern sind was besonderes. Zusammen sind die unschlagbar. Doch das gibt es in diesem Buch nicht. Jede kämpft gegen jede, denn sonst ist der Thron nicht ihr eigener.

Tolle Idee

Von: Thebookpassion Datum : 20.05.2017

thebookpassion.blogspot.de/

Den Drillingstöchtern der Königin ist es vorherbestimmt sich bis aufs Blut zu bekriegen, denn nur eine der drei Schwestern kann den Thron des Inselreichs Fennbirn besteigen und über die Insel herrschen. Die drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe besitzen jeweils unterschiedliche magische Talente, die sie ihrem Kampf um den Thron einsetzten können. Am sechzehnte Geburtstag der drei Schwestern beginnt der Kampf um Leben und Tod.

Der kurze Klappentext verspricht eine aufregende Geschichte mit starken Protagonistinnen, denn die Welt der drei Schwestern ist gnadenlos. Mit hat vor allem die Idee gefallen, dass jede Schwester eine besondere Gabe besitzt, denn so ist eine der Schwestern immun gegen Gift, eine andere kann wiederum auf verschiedene Elemente Einfluss nehmen und die letzte Schwester ist eine Naturbegabte.

Über das ganze Buch hinweg hatte ich im Hinterkopf, dass nur eine der Schwestern überleben wird und so stellt man sich natürlich durchaus die Frage, welche Figur man bevorzugt und welche nicht. Die Kapitel wechseln sich immer zwischen den drei Geschwistern ab, sodass man die Möglichkeit erhält jede potenzielle Königin richtig kennen zu lernen, zu sehen, wo sie aufgewachsen sind, was sie für Talente (oder auch keine) besitzen, was ihnen während dessen Passiert ist und welche Freunde und Feinde sie auf ihren unterschiedlichen Wegen begleitet haben. Dabei wird nicht nur der Fokus auf die drei Protagonistinnen gelegt, sondern auch die Perspektive von Nebenfiguren eingenommen, sodass man wirklich ein umfassendes Bild der Schwestern erhält. Alle könnten nicht unterschiedlicher sein und doch ähneln sie sich in gewisser Art und Weise.

Aufgrund der ausführlichen Beschreibung die verschiedenen Lebensverhältnisse der drei Mädchen baute sich die Spannung leider zunächst eher schleppend auf. Die Autorin hält sich zu oft mit Beschreibung der Umstände auf, sodass sie keinen Spannungsbogen einbauen kann, der die Geschichte richtig voranbringt. Erst zum Ende hin nimmt der Roman richtig an Fahrt auf und bietet mir, dass, was mir der Klappentext verspricht ein tragischer und rücksichtsloser Kampf um Leben und Tod.

Insgesamt bietet die Geschichte mir, trotz kleinen Längen, alles was das mein Herz bei Büchern höher schlagen lässt: Intrigen, starke Figuren und ein Hauch von Magie. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

tolle Fantasy Geschichte

Von: Lari heldenlama Datum : 20.05.2017

https://hufieslesestall.de

3 Schwestern, die als Babys in unterschiedliche Familien gegeben wurden. 3 Schwestern, die jeweils eine bestimmte magische Fähigkeit besitzen. 3 Schwestern die mit Beginn ihres 16ten Lebensjahres eben jene Fähigkeit perfektioniert haben müssen um ihre beiden anderen Schwestern zu töten, denn der Thron wartet – so ist es schon seit Jahrhunderten auf der Insel Fennbirn Brauch.

Wir dürfen jede Schwester abwechselnd bei ihren Vorbereitungen für „das Ritual“ begleiten, lernen ihre „Familien“ kennen in denen sie aufwachsen und die sie vorbereiten.

Katharina ist die jüngste, wirkt zerbrechlich und doch lastet auf ihr der große Druck ihrer Vorgängerinnen, denn seit Urzeiten haben die Giftmischer dieses Ritual zu ihren Gunsten entschieden.

Arsinoe ist eine Naturbegabte und sehr unabhängig. Sie macht was sie will und erscheint so sehr selbstsicher und stark. Das täuscht aber, weil eigentlich ihre Freundin Jules die jenige ist, die über die ungefesselten Kräfte verfügt – bei Arsinoe selbst hat sich noch keine Fähigkeit gezeigt.

Mirabella die letzte im Bunde wird hinter vorgehaltener Hand schon als Königin gefeiert. Sie ist Elementwandlerin und besitzt eine ausgesprochen starke Gabe.

Ich war gleich von Anfang an gefesselt von der Story. Der Schreibstil ist (trotz dass es High-Fantasy ist) einfach und übersichtlich gehalten. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig. Kendare Blake hat nicht nur die Hauptcharaktere total interessant gestaltet sondern auch die vielen Nebencharaktere, jeder fügt sich perfekt ins Bild und wurde liebevoll ausgearbeitet.

Die einzelnen Kapitel haben öfters mit einem mini Cliffhanger geendet und man war „gezwungen“ erst über die anderen beiden Schwestern zu lesen bevor es mit der einen weitergeht. Das hielt die Spannung eigentlich konstant aufrecht.

Enden tut die Story mit einer Wendung die mich total überrascht und auf dem kalten Fuß erwischt hat. Ganz fies. Ich lauere nun also auf den 2ten Teil der zum Glück schon im September diesen Jahres erscheinen soll. Geplant sind wohl insgesamt 4 Teile.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! Ohne wenn und aber, wenn ihr Storys wie die Tribute von Panem oder Die Bestimmung mochtet, dann werdet ihr Der schwarze Thron auch mögen! Tolle Fantasystory ohne den Leser mit zuvielen Begriffen, Welten oder Fremdworten zu überfordern. Spannung von Anfang bis Ende und sympathische Charaktere!

Tolles High Fantasy, der überraschen kann

Von: NaddlDaddl Datum : 20.05.2017

echt-jetz.blogspot.de/

Dieses Buch ist meiner Meinung nach der perfekte Fantasy-Roman. Der Klappentext hört sich ja schon spannend und dramatisch an, aber die Geschichte war dann noch besser als gedacht, also danke nochmal ans Bloggerportal, dass mir das Buch zugeschickt wurde.
Bevor ich jetzt auf die Handlung, Charaktere oder Schreibstil eingehe, sollte ich kurz mal die Fantasy-Welt erklären, die die Autorin Kendare Blake hier erschaffen hat. Handlungsort von "Der schwarze Thron - Die Schwestern" ist das Inselreich Fennbirn, zu welcher Zeit kann man nicht so genau einschätzen, aber es spielt auf jeden Fall zu einer Zeit ohne Elektrizität. Auf der Insel gibt es einige Traditionen, die wichtigste ist wohl die der drei Königinnen, die um den Thron kämpfen müssen. Es ist nämlich so, dass eine Königin immer Drillinge, drei Mädchen gebärt. Diese werden mit 6 Jahren getrennt und - je nachdem, welche Gabe das Mädchen hat - zu verschiedenen Orten geschickt, wo sie ausgebildet werden und sich auf das Königinnendasein vorbereiten. Die drei häufigsten auf der Insel auftretenden Gaben sind die der Giftmischer, der Naturbegabten und der Elementwandler. Wenn die drei Königinnen 16 Jahre alt werden, beginnt ein entscheidendes Jahr. In diesem erfolgt nämlich das Beltanefest - ein wichtiges Fest auf Fennbirn - während dessen die Königinnen sich und ihre Gabe präsentieren, um das Volk und auch die Freier für sich zu gewinnen. Danach beginnt der Kampf, denn nur eine der drei Königinnen darf den Thron besteigen und muss dafür ihre beiden Schwestern umbringen.
Allein das finde total interessant, da hat die Autorin sich mal was anderes, etwas einzigartiges ausgedacht. Aber auch alle anderen Rituale und Traditionen und was weiß ich was noch alles rund um Fennbirn ist toll augetüftelt, ich finde diese Welt einfach super!
Die Handlung hat es auch so richtig in sich. Wie die Inhaltsangabe verrät, geht es um die drei Schwestern Mirabelle, Katharine und Arsinoe, die sich darauf vorbereiten ihre Schwestern umzubringen, um den Thron zu besteigen. Die Geschichte beginnt am 16. Geburtstag der Drei, also ein paar Monate vor Beltane, und man lernt nicht nur die drei Königinnen kennen, sondern auch deren Probleme, die sie zum Beispiel mit ihren Gaben haben, und ihre Pläne, die anderen beiden auszustechen. Ich muss zugeben, dass ich anfangs noch ein klitzekleines bisschen skeptisch und von einzelnen Handlungssträngen noch nicht ganz und gar überzeugt war, aber mit der Zeit wurde es einfach bei jedem Handlungsstrang spannend und der Roman ließ mich fast nicht mehr los. Bis dann das 'große Finale' kam, das ich hätte durchsuchten können. Hier passiert so viel, wirkt aber gleichzeitig nicht überladen, sondern wird einfach nur mega spannend. Das Ende birgt auch ein paar Wendungen und zumindest einmal musste ich einen Satz mehrmals lesen, weil ich absolut schockiert von dem war, das passiert ist.
Ganz allgemein finde ich die Handlung von "Der schwarze Thron - Die Schwestern" richtig schön vielseitig. Es geht nämlich nicht nur um diesen Kampf auf Leben und Tod, sondern auch um Intrigen, Magie, Liebe und Freundschaft, es ist also für jeden etwas dabei.
Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Ich könnte jetzt gar nicht sagen, warum er mir so gut gefällt, aber mich hat Kendare Blake wirklich fesseln können. Sie erzählt aus mehreren Sichtweisen, die Hauptschauplätze sind dabei die jeweiligen Heimatstädte der Königinnen und meistens erlebt man hier die Geschehnisse aus Sicht von Katharine, Arsinoe und Mirabella. Aber auch Jules, beste Freundin und Beschützerin von Arsinoe, Natalia, Katharines Ziehmutter, oder Priesterin Luca, eine Art Mentorin von Mirabella, sind wichtig.
Es war wahrscheinlich zu erwarten, dass es dadurch, dass die Handlung aus drei Perspektiven erzählt wird, ziemlich viele Charaktere kennenzulernen gibt. Ich empfand es aber als einigermaßen übersichtlich, weil man diese Figuren meistens eindeutig zu einer der drei Königinnen zuordnen konnte.
Die Königinnen sind natürlich die Protagonistinnen und obwohl ich oft darüber nachgedacht habe, könnte ich jetzt nicht sagen, welche meine Favoritin ist. Alle drei sind unheimlich interessant, gerade weil sie so verschieden sind. Katharine, die Giftmischer-Königin, wurde seit ihrem sechsten Lebensjahr von ihrer Pflegefamilie, den Arrons, Giften ausgesetzt, gegen die sie eigentlich dank ihrer Gabe immun sein sollte, die sie aber trotzdem stark geschwächt haben. Dadurch, dass ihre Gabe so schwach ist, ist sie sehr unsicher geworden, gleichzeitig ist sie naiv und hat etwas Kindliches an sich, das sie mir sympathisch gemacht hat.
Arsinoe ist eine Naturbegabte beziehungsweise sollte sie es sein, denn auch bei ihr hat sich die Gabe noch nicht wirklich entfaltet. Niemand erwartet, dass sie ihre Schwestern besiegen kann, auch sie selbst nicht, und dadurch ist sie sarkastisch geworden. Sie kümmert sich nicht um ihr Aussehen und ist allgemein ziemlich wild, was sie zu einer interessanten Figur macht.
Mirabella, die Elementwandler-Königin hat im Gegensatz zu ihren Schwestern keinerlei Probleme mit ihrer Gabe, sie war bei ihr von Geburt an stark ausgeprägt, weswegen jeder davon ausgeht, dass sie den Thron besteigen wird. Doch sie hadert aus einem anderen Grund mit sich, denn anders als Katharine und Arsinoe kann sie sich noch an die Kindheit mit den beiden erinnern und will ihre Schwestern eigentlich nicht umbringen.
Es ist wirklich gemein. Denn wäre mir eine der Königinnen zumindest ein bisschen unsympathisch, wäre es nicht ganz so schlimm, dass zwei von ihnen sterben müssen. Aber so? Ich mag alle Drei, wünsche mir, dass sie alle am Leben bleiben. Und gleichzeitig ist genau das einfach genial gemacht von der Autorin, denn ich fieberte deswegen noch mehr mit, war noch gespannter darauf, wer denn nun die einzig wahre Königin wird, was meiner Meinung nach überhaupt nicht vorhersehbar ist. Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Noch im September diesen Jahres erscheint der zweite Teil "Der schwarze Thron - Die Königin" und ich würde ihn zu gerne schon jetzt verschlingen.

Möge die Jagd auf den schwarzen Thron beginnen

Von: booksaremybestfriends Datum : 19.05.2017

https://booksaremybestfriendsblog.wordpress.com/

Am Wochenende habe ich ein, für mich, wirklich mega gutes und spannedes Buch beendet. „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist erst letzte Woche im blanvalet/penhaligon Verlag erschienen. Die Randomhouse Gruppe und der Verlag haben mir ein Rezensionsexemplar zugesandt, ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an Verlagsgruppe und Verlag ♥

Jetzt aber zu den drei Schwestern und ihrem schwarzen Thron.
Auf der Insel Fennbirn herrscht die Magie. In drei großen Klans den Giftmischern, den Elementwandlern und den Naturbegabten leben die Menschen auf der Insel. Jede Königin bringt im Laufe ihrer Regentschaft 3 Töchter – Drillinge – zur Welt, die jeweils mit einer der magischen Gaben gesegnet sind.
Katharine ist die kleine Giftmischer Königin, Mirabella die starke Elementwandlerin und Arsinoe die wilde Naturbegabte.


Kurz vor dem 16. Geburtstag der Königinnen steigt die Geschichte ein. Katharine muss ihr Kräfte bei einem Giftmischermahl, dem Gave Noir, unter Beweis stellen. Mirabella muss Stärke zeigen und gemeinsam mit dem Tempel ihre Gefühle abschütteln in einer Opferzeremonie. Arsinoe ist immer noch auf der Suche nach ihrem Familiaris, ihrer tierischen Erweiterung ihrer Selbst.
Der Tempel und das Volk stehen hinter der starken Mirabella und halten die „kränkliche“ Katharine und die „schwache“ Arsione für unwürdig Königin zu werden. Die Zieh-Familien der drei Königinnen, die Arrons, die Milones und die Westwoods wollen natürlich alle ihre Schützlinge auf dem Thron sehen und tun alles dafür, um ihre Stärke zu zeigen. Mit dem ein oder anderen kleinen Trick versuchen die Arrons Katharine mehr Stärke zu zaubern und die Milones mit magischen Kniffen Arsiones Familiaris endlich zu rufen.
Höhepunkt und Zeitpunkt der Zurschaustellung ihrer Fähigkeiten ist der Beltanefest. Nach der Erwachenszeremonie, bei der die 3 Königinnen ihre Fähigkeiten dem Volk zur Schau stellen, beginnt der Jahr des Aufstiegs und die Zeit, in der die Königinnen sich töten müssen, bis eine von ihnen übrig bleibt und den schwarzen Thron besteigen kann. „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ endet nach der Erwachenszeremonie mit einem echt gemeinen Cliffhanger…

Mir sind Arsione und Katharine sehr schnell ans Herz gewachsen, obwohl Mirabella mir mit der Zeit auch mal sympatischer und dann wieder unsympatischer ist..
Ganz besonders waren für mich aber Arsinoe und die Milones, vor allem ihrem beste Freundin Jules und ihr Familiaris der Berglöwe Camden. Die Freundschaft der beiden ist einfach unglaublich, man merkt wirklich wie sehr die beiden sich lieben. Als dann auch noch Jules Jugendliebe Jospeh aus der Verbannung wiederkommt ist die Welt der Milones perfekt. Das Dreiergespann aus Jules, Joseph und Arsione ist für mich die wahre Form von Freundschaft, besonders wenn man bedenkt, was die 3 schon alles versucht haben. Arsinoe kämpft noch mit einem ganz anderen Problem, denn ihr Familiaris will einfach nicht zu ihr kommen…
Katharine kämpft mit ganz anderen Probleme, denn sie will einfach nicht immun werden gegen die Gifte und ihre Aussehen und ihre Gesundheit leiden jetzt schon seit Jahren darunter. Natalia, ihre Mentorin, findet Hilfe bei ihrem Neffen Pietry und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Kein Wunder, wenn ein Junge von 16 einem Mädchen im gleichen Alter Charme beibringen soll.
Einzig Mirabella scheint keinerlei Probleme zu haben, der Tempel, die Westwoods und das Volk sehen in ihre ganz klar die nächste Königin auf dem schwarzen Thron. Einzig sie selbst hadert mit ihrem Schicksal.


In drei einzelnen Erzählsträngen tauchen wir in die Welt der drei angehenden Königinnen ein und erleben die Welt und den Verlauf der Geschichte aus ihrer Sicht und wir sehen, wie sich die Geschichten und Schicksale der Schwestern miteinander verweben. Anfänglich hatte ich kleinere Probleme mit den verschiedenen Erzählsträngen und es fiel mir schwer der Geschichte zu folgen, aber das hat sich sehr schnell gelegt, denn die Story ist einfach zu faszinierend!

Ich muss wirklich zugeben, dass ich lange kein Buch mehr gelesen habe, dass mich so in seinen Bann gezogen hat. Ich habe an jeder Stelle mit den Schwestern mitfiebern müssen und natürlich besonders mit meiner Favoritin. Kendare Blake hat eine ganz besondere Magie in ihrem Buch geschaffen, die sich kaum in Worte fassen lässt, man muss „Der schwarze Thron Die Schwestern“ einfach selbst gelesen haben, um es zu verstehen.

Sehr spannend ist es auch, dass Fennbirn, die Insel auf der die Geschichte spielt, der einzige Teil der Welt ist, auf dem Magie existiert und mit Billy hat man noch eine weitere Sichtweise auf das Geschehen auf der Insel, nämlich die eines „normalen“ Menschen. Für uns wirkt Magie immer sehr anziehend aber gleichzeitig auch verwirrend, weil wir es nicht verstehen, das fängt doch bei einem Zauberer an, der Kunststücke vorführt, wie ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern und jetzt stellt euch vor, es gibt richtige Magie. Das muss doch ein Kulturschock sein! Mit Billy verstehen wir die Story noch einmal ganz anders, als die Fennbirner es aus ihrer Sicht tun. Mir persönlich hat das sehr geholfen.

Was ich auch mega cool finde, natürlich die Karte vorne im Buch! Ich liebe es einfach mich in die fremden Welten zu vertiefen und immer mal wieder hineinblättern und schauen, wo ich gerade in der Geschichte stecke und den Weg der Protagonisten nachzuvollziehen.

Ich könnte noch viel mehr über „Der schwarze Thron“ schwärmen, aber keine Bange, das geht erst zur Erscheinung des zweiten Teil – am 25. September – weiter. ��

Abschließend natürlich noch meine 5 Sterne Bewertung, damit ihr auch alle dieses Buch lest!

Gute Idee, aber leider nicht gut umgesetzt!

Von: katiswonderland Datum : 19.05.2017

katiswonderland.blogspot.de/

Ich habe mich bereits seit Wochen auf dieses Buch gefreut, und konnte es kaum abwarten, es zu lesen. Schon seit Monaten waren die englischen Bücher auf meiner Wunschliste, und dann habe ich das deutsche Cover gesehen und gedacht: Das muss ich haben!
Was habe ich mich dann gefreut, dass meine Rezensionsanfrage bestätigt wurde.
Leider muss ich nun aber sagen, dass mich das Buch sehr enttäuscht hat.
Zugegeben, meine Erwartungen waren schon recht hoch, da einfach fast jeder über dieses Buch schwärmt, aber ich konnte mich damit einfach nicht anfreunden.

Zur Idee des Buches: Die finde ich super.
Nur leider ist meiner Meinung nach die Umsetzung nicht so gut gelungen.
Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler berichtet, und ich glaube, genau da lag mein Hauptproblem. Am liebsten lese ich Bücher aus der Ich - Perspektive, aber auch ein Er - Erzähler finde ich in Ordnung, hauptsache, es kommen Gefühle rüber.
Und genau das war hier leider nicht der Fall.
Es wird einfach erzählt, wer gerade was macht, wer was sagt, aber es kommt kein Funken Gefühl dabei rüber. Es ist, als würde jemand daneben stehen, und einfach nur sagen, was gerade vor sich geht, mehr nicht. Und das hat dazu geführt, dass ich mich überhaupt nicht in die Personen hineinversetzen konnte. Alle drei Königinnen kamen bei mir einfach als gefühlskalt und monoton rüber, ich konnte zu keiner von ihnen eine Verbindung aufbauen.
Und wenn ich in einem Buch, nicht mit den Protagonisten übereinkomme und das Buch bei mir keine Gefühle auslöst, dann habe ich keine Freude am lesen, sondern will das Buch einfach nur hinter mich bringen. Daher habe ich mich dann dazu entschlossen, das Buch abzubrechen.
Ich hoffe natürlich trotzdem, dass viele von euch das Buch mögen werden, nur meins war es leider nicht.

Einfach sensationell!

Von: Raffi's Library Datum : 19.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCWY4X49i3Ym5ldoYTLFRk1A

Eine atemberaubende Geschichte rund um die 3 Schwestern (Drillinge) Katharine, Mirabella und Arsinoe. Der Aufbau der Geschichte war zwar ein bisschen anders als erwartet, allerdings hat das überhaupt nicht gestört. Es war von Anfang bis zum Ende spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen! Und auch die Thematik war für mich einmal etwas komplett anderes/neues.
Einzige KLEINE Kritikpunkte:
- es sind sehr viele Personen und somit Namen die man sich merken muss, die auch je nach Kapitel immer wieder wechseln. Da musste ich mich immer wieder erst ein bisschen reinlesen.
- auch innerhalb der Kapitel wechseln ab und zu die Sichtweisen (zb. Von einer der Schwestern zu zb. Ihrer besten Freundin)
- Joseph!! Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht was ich damit meine ;-)
Trotzdem fenomenale 4,5 Sterne

Der Schwarze Thron

Von: We lived a thousand lifes Datum : 18.05.2017

https://welivedathousandlifes.wordpress.com/

Erster Satz

„Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt.“

Inhalt
Vom Festland abgeschottet, ist die Insel Fennbirn ganz anders und alles andere als normal. Auf der Insel herrscht eine Königin und diese Königin hat Drillinge zur Welt gebracht. Eine der Töchter, Mirabella, Katherine oder Arsinoe, wird die zukünftige Königin sein. Jede von ihnen hat das gleiche Anrecht auf den Thron. Zudem besitzt jede eine eigene, besondere Gabe. Diejenige der drei Schwestern, welche ihre Gabe am besten beherrscht, wird die Auserwählte sein. Aber sie wird nur dann Königin, wenn sie ihre beiden Schwestern umbringt. Normalerweise leben die Schwestern bis zu ihrem sechsten Lebensjahr zusammen und werden anschließend getrennt, in unterschiedlichen Häusern aufgezogen. Ist es soweit, verlieren sie auch all ihre Erinnerungen an die anderen Schwestern. Doch in dieser Generation ist es anders. Auch scheint es, als wäre die Gabe von zwei Schwestern so gut wie nicht ausgereift. Wird die dritte Schwester ein leichtes Spiel haben?
Sobald die Königinnen 16 Jahre alt werden, beginnt der Kampf um Leben und Tod und natürlich hofft jedes Haus, dass ihre Königin gewinnen wird.

Schreib-Stil
Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Keine Frage, man kann ihn gut lesen, aber manchmal fand ich die Dialoge zwischen den Figuren ein wenig plump, manchmal überflüssig und stellenweise kamen für mich keinerlei Gefühle rüber.

Charaktere
Mirabella: Mirabella ist eine Elementwandlerin. Sie kann die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde beherrschen. Natürlich wird sie von ihrem Volk als Königin favorisiert. Sie scheint ein gutes Herz zu haben und ich glaube in manchen Punkten wird sie sehr unterschätzt.

Katharine: Katharine ist eine Giftmischerin. Giftmischer durchtränken ihre eigenen Speisen mit Gift und essen diese dann. Sie sind gegen jegliche Gifte immun und nehmen diese täglich zu sich. Ich finde, dass Katharine in keiner besonders herzlichen Umgebung aufgewachsen ist und man ihr das auch angemerkt hat. Sie wirkt eingeschüchtert und versucht immer möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, doch im Laufe des Buches ändert sich dies.

Arsinoe: Arsinoe ist eine Naturbegabte. Naturbegabte haben meist eine Familiaris, ein Tier, das sie gerufen haben und das ein Teil ihrer selbst wird. Sie können Früchte und Gemüse heranzüchten, sind natürlich begabte Jäger und lieben die Natur. Arsinoe ist in einer sehr herzlichen Umgebung aufgewachsen und die Familie, die sie aufgenommen hat und für ihre Ausbildung zuständig ist, hat sie sehr ins Herz geschlossen.

Cover und Titel
Das Cover ist schlicht weiß, mit einer bronzenen Krone, auf dieser sind zwei Bären und eine Schlange abgebildet. Die Krone ist von schwarzen Rauchschlieren umgeben, aus denen Raben und Pferde aufsteigen. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde es wirkt ein wenig düster und passt damit sehr gut zu dem Buch.
Bei dem Titel würde ich vermuten, dass „Der Schwarze Thron“ deswegen so heißt, weil das Kennzeichen der Drillinge ihre schwarzen Haare sind. Zudem finde ich, wenn man seine Schwestern umbringen muss, um einen Thron zu bekommen, kann dieser definitiv nicht weiß sein – denn mit Mord und Tod verbindet man doch schon eher die Farbe Schwarz.

Fazit
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Allerdings konnte es meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Marissa Meyers Lesestimme zu diesem Buch beschreibt ein „So brutal wie genial[es] – süchtig machend[es] und absolut gruseli[es] [Buch]“. Brutal fand ich das Buch an vielen Stellen, süchtig machend, gruselig oder genial hingegen allerdings weniger.
Leider bin ich mit keinem der Protagonisten so richtig warm geworden. Man springt in den Kapiteln zwischen den jeweiligen Königinnen und deren Häusern immer wieder hin und her, so dass man einen Einblick in alle drei Leben der Königinnen bekommt. Man durchlebt ihren 16. Geburtsag und die Zeit zwischen dem Beltanefest und der Erwachsenenzeremonie, nach welcher das „fröhliche“ Morden dann beginnt. Allerdings fiel es mir durch den Schreibstil sehr schwer, eine Bindung zu dem Buch aufzubauen. Wie bereits oben geschrieben, fand ich einige Dialoge plump und stellenweise überflüssig. Manchmal kam es mir so vor, als ob Gedankengänge der Figuren vorausgesetzt wurden, ohne dass der Leser diese auch wirklich gelesen hat, es wurde einfach davon ausgegangen, dass er sie kennen würde. Was ich ein wenig schade fand. Ich muss auch gestehen, dass mir das Leben zweier Nebenchraktere mehr Nerven geraubt hat, als die Leben der Königinnen, um welche es ja eigentlich ging.
Dennoch finde ich, dass die Autorin eine tolle und vor allem geheimnisvolle Welt erschaffen hat. Die Bräuche, Riten und besonders das Leben auf Fennbrinn sind so anders als auf dem Festland. Auch wenn ich nicht so viel Begeisterung für das Buch aufbringen kann, werde ich trotzdem den zweiten Teil lesen, da ich unbedingt wissen möchte, welche der drei Schwestern Königin wird und wie sich bestimmte Ereignisse noch entwickeln werden.

Würden wir dort gerne leben?
Fennbirn ist ein Ort mit seinen eigenen Regeln und Bräuchen und meiner Meinung nach manchmal ein wenig brutal. Deswegen würde ich dort nicht besonders gerne leben wollen.

Quelle Zitate – Autorin: Kendare Blake. Titel: Der Schwarze Thron. Verlag: penhaligon.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sehr düster und brutal

Von: sandrasbookcorner Datum : 18.05.2017

sandrasbookcorner.blogspot.com

Drei Schwestern, Drillinge, getrennt im Alter von sechs Jahren. Jede mit einer besonderen Fähigkeit. Jede von ihnen erzogen, in dem Wissen, daß eine von ihnen eine große Königin wird, während die anderen beiden sterben werden. Getötet von der Überlebenden.

Katharine, Königin der Giftmischer. Von zarter Konstitution, immer wieder gezwungen Gift in jeder Form zu sich zu nehmen. Um bei der einen großen Feier ein vergiftetes Festmahl zu sich nehmen zu können. Spielball der mächtigen Familien am Hof.

Arsinoe ist eine Naturbegabte, aber noch zeigt sich bei ihr keine Fähigkeit.
Bei ihr lebt noch Jules, ebenfalls eine Naturbegabte, die noch einen sogenannten
Familiaris besitzt. Dies ist wohl eine Art "Seelentier".

Dann ist da noch Mirabella. Sie ist eine Elementenwandlerin. Im Gegensatz zu ihren Schwestern ist ihre Fähigkeit recht groß und sie beherrscht sie sehr gut.

Im Großen und Ganzen geht es in der Geschichte um die drei Schwestern und die Pflegefamilien, in denen sie aufgewachsen sind.
Die Geschichte spielt auf der Insel Fennbirn, das Reich, über welche die Überlebende Schwester herrschen wird.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Ich hatte mich eigentlich schon sehr gefreut auf dieses Buch. Der Klappentext verspricht eine spannende Fantasy Story, mit allem, was dazu gehört.
Aber leider kommen das Buch und ich so gar nicht zueinander.

Bereits zu Beginn der Buches kam ich einfach nicht richtig in die Geschichte rein. Ich konnte mich mit den Figuren nicht anfreunden. Sie wirkten größtenteil sehr kalt und berechnend. Bei dieser Art von Fantasy muss das vielleicht so sein, aber mir was es zuviel. Story selber wird sehr nüchtern erzählt und machte es für mich schwierig am Geschehen dran zu bleiben.
Außerdem gab es stellenweise Längen in der Geschichte.
Das alles zusammen führte dazu, daß ich das Buch leider nach etwa der Hälfte abgebrochen habe.
Zudem war es war mir zu düster und brutal.

Faszinierend und spannend

Von: Hannas Bücherwelt Datum : 18.05.2017

hannasbuecherwelt.blogspot.com/

Der Klappentext klingt einfach nur hammer. Die Geschichte erinnert mich ein wenig an die Tribute von Panem und ich muss ehrlich zugeben, dass mich solche Geschichten, wo es um Leben oder Tod geht einfach unheimlich ansprechen.

"Der schwarze Thron" ist ganz nach meinem Geschmack.
Der Einstieg gelang mir ziemlich gut, denn der Schreibstil riss mich direkt mit. Ich konnte das Buch quasi nicht aus der Hand legen, es machte einfach süchtig. Der Schreibstil ist super flüssig, aber auch detailreich, so dass ich mir Fennbirn sehr gut vorstellen konnte.

Man ist direkt mitten im Geschehen und lernt nach und nach jede der drei Schwestern kennen und überlegt dabei natürlich die ganze Zeit, welche der drei am Ende Königin wird. Die drei sind unheimlich unterschiedlich und ich litt mit jede der drei, weil jede an für sich tolle Charakterzüge hat, die man erst mit den Seiten kennenlernt. Ich kann mich leider auch gar nicht entscheiden, welche der drei ich am liebsten mag. Jede scheint zwar lieb und nett zu sein, hat aber doch auch ihre richtig fiesen Seiten. Insgesamt haben alle drei eine riesige Entwicklung im Laufe des Buches mitgemacht und grade das fand ich unheimlich genial.

Dass zwei der Königinnen mit ziemlich schwachen Talenten geboren wurden, führt zu Intrigen, Geheimnissen und unheimlich viel Spannung. Im Mittelteil hatte das Buch für mich einen kleinen Hänger, allerdings löste sich das dann mit dem kommenden Beltanefest wieder in Luft auf.
Das Buch endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich bin schon sooo gespannt auf den zweiten Band.


Fazit

Intrigen, Geheimnisse und tödliche Gaben- damit überzeugt mich "Der schwarze Thron". Diese Geschichte hatte mich auch noch nach dem Lesen des Buches in seinem Bann und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band, der am 25.09.2017 zum Glück schon erscheint.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

G E N I A L!

Von: bookaholic. Datum : 16.05.2017

https://m.facebook.com/bookhaolic

"Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der König. Jede von Ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen.
Mirabella, Katharine und Arisnoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren- doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod- und er beginnt in der Nacht ihrer sechzehnten Geburtstages ..."

"SO BRUTAL WIE GENIAL- SÜCHTIG MACHEND UND ABSOLUT GRUSELIG." - Bestsellerautorin Marissa Meyer.

& da muss ich Frau Meyer zustimmen, denn Kendare Black hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Gruselig empfinde ich allerdings nur wie genial eine einzelne Autorin sein kann.
(Finder schonmal gefallen an dem Wort genial , denn es wird öfter fallen.)

Für Charakterentwicklung, Schreibstil, Spannung, Setting , Plot Twists - fällt mir nur ein Begriff ein G E N I A L.

Nach der ersten Seite war ich überfordert, viele Namen, viele Informationen - ich hab mich gefühlt wie bei meiner ersten Folge Game of Thrones- aber meine Angst war völlig unbegründet, denn schon nach wenigen Seiten wurden die Charakter sichtbar und ich habe eigentlich nur noch gegen eine Sache kämpft "ich will das Buch nicht in einer Nacht beenden"
& genau an dieser Stelle muss ich der Autorin meinen Respekt aussprechen.
Die Geschichte steigert nur Stück für Stück seine Spannung, jedoch macht es Kendare dem Leser schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Der Grund?
Die Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sicht der Geschwister geschrieben. Also immer Settingwechsel, Charakterwechsel- und so endet jedes Kapitel mit einem Chliffhanger.
Wenn ich wissen wollte wie es bei Katharine weiter geht,musste ich erst bei Mirabella und Arisnoe vorbei schauen- wenn ich dann endlich wieder bei Kat war, wollte ich aber schon wieder wissen wie es bei Mirabella und Arisnoe weitergeht.[..] ihr erkennt also mein Problem? Genial.

Stellt euch den Story als Wollknäuel vor. Wir haben drei Handlungstränge Mirabella, Katharine & Arisnoe- die alle auf das gleiche Ziel hinauslaufen- den Thron, Leben oder Tot.
Zwischen Machtspielen, Intrigen, Freundschaft, Liebe und Verrat - kreuzen sich die Handlungen aber oder laufen dicht nebeneinander.
Es war ein Fest. Ich hatte selten so viel Spaß einer Autorin dabei zu zuschauen wie sie ihre Welt aufbaut, wie sie Verwirrung stiftet und das einfach gekonnt . Mehr als einmal hab ich Frau Black im Geiste auf die Schulter geklopft.

Die Charakter sind unheimlich gut gezeichnet, selten erlebt man, dass sich so viele Charakter gleichzeitig auf einem schmalen Grat zwischen Gut & Böse befinden.
Alle Charakter überzeugen auf ganzer Linie - ich wurde überrascht, ich hab mich verliebt, ich wurde betrogen und verraten, ich hab mich getäuscht (immer noch ��) - und 450 Seiten haben nicht gereicht um mich für eine Königin zu entscheiden.
Und normalerweise hab ich nach 20 Seiten schon ein Tshirt an mit der Aufschrift "#team.."

Da sich die Autorin an vielen Fanatsy Elementen bedient - hatte ich zuerst die Befürchtung, dass etwas "untergehen" oder etwas blass erscheinen könnte - aber nein. Nicht bei Kendare Black.

Und das Ende ist genau das was diese Geschichte, die sich so langsam und spannend entfaltet, verdient : überraschend und genial.
Auf der letzten Seite habe ich Band Zwei schon vorbestellt.

Dieses Buch deckt alles ab was ich mir wünsche und ich finde wirklich keinen Kritikpunkt- außer vielleicht, dass es schon vorbei ist.

Nur eine kann Königin werden..

Von: kohoho Datum : 16.05.2017

www.kohoho-liest.blogspot.de

Schon als ich den Klappentext zu "Der Schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake gelesen habe, war ich wirklich interessiert an der Story. Und eigentlich ist die Geschichte um Katharine, Arsinoe und Mirabella auch wirklich gut. Aber eben nur eigentlich... Was ich damit meine?

Im Klappentext wird von Katharine, Arsinoe und Mirabella erzählt, drei Schwestern, Drillinge, mit interessanten Gaben, die jede einen Anspruch auf den Thron der Insel haben. Allerdings wird daraus wahrscheinlich ein Blutbad, denn nur die Stärkste von ihnen, eben diejenige, die ihre anderen Schwestern besiegt, kann rechtmäßige Königin werden. Die Kurzbeschreibung verspricht Spannung und theoretisch ist diese auch vorhanden, wenn leider auch erst gegen Ende des Buches.

Beim Anfang des Buches hatte ich das Gefühl, ich beweg mich auf der Stelle. Natürlich ist es komplex, die Schwestern, ihre Umgebung und ihre Familien vorzustellen, und natürlich spielt sich alles wahrscheinlich zur selben Zeit ab, aber man kommt nicht weg, zumindest kam ich mir so vor. Nebenbei fühlte ich mich auch irgendwann erschlagen von Personen und Orten, denn durch die abwechselnde Sicht in jedem Kapitel kam man gerade am Anfang wirklich kaum mit. Außerdem passierte es immer wieder, dass ich mich endlich in das Leben der im Kapitel beschriebenen Schwester eingefunden habe, da endete es auch schon wieder und ich fand mich auf einmal wieder ganz woanders.

Etwas, das ich auch als etwas störend empfand und der Geschichte wahrscheinlich nicht Gutes getan hat: Die Erzählweise. Mir gefiel, dass ich wirklich in das Leben jeder Schwester einblicken konnte, allerdings waren manche Kapitel dann doch auch echt unnötig, denn es wurde eben nicht nur über Katharine, Mirabella und Arsinoe erzählt, sondern auch über ihre Familien, aber mal ehrlich, vielleicht mag es für gewisse Situationen nötig gewesen sein, wenn ich allerdings ein solches Buch schreibe, dann muss ich nicht wissen, welche Nebenfigur sich wie fühlt oder ähnliches. Für mich war es schwierig, mich mit den wichtigen Situationen auseinander setzen zu können, denn ich hatte das Gefühl, dass die Nebencharaktere und ihr Hintergrund viel wichtiger waren als die Hauptstory.
(dazu kommt, dass ich Bücher in Präsens als so unglaublich schwer zu lesen empfinde.. aber das ist etwas persönliches und sollte nicht allzu groß im Fokus sein ^^)

Zum Ende des Buches wurde es zum Glück dann doch noch einigermaßen spannend. Die Kapitel konzentrierten sich dann doch wieder mehr auf das Wesentliche und hielten sich kurz, die Handlung war gezielter. Ein Cliffhanger durfte dann natürlich auch nicht fehlen, allerdings habe ich mir da doch mehr versprochen, denn überrascht war ich schon, aber wirklich umgehauen ala "Oh mein Gott, wie soll ich es bis zum nächsten Band aushalten" hat er mich nicht.

An und für sich war die Geschichte nicht schlecht, die Idee ist interessant und auf den letzten knapp 100 Seiten wird es auch endlich ein wenig actionreicher. Allerdings verspricht das Buch von sich selbst zu viel und wird sich selbst nicht gerecht. Fehlende Spannung, wenig Tiefe in den Figuren und zu viele Nebenhandlungen machen es doch schwer, sich voller Begeisterung für den nächsten Band zu erwärmen. (wobei ich mich kenne und gar nicht anders kann, als den zweiten Band zu lesen :D)

[Rezension] Der schwarze Thron ~ Die Schwestern

Von: Paules Bücherkiste Datum : 16.05.2017

paules-buecherkiste.blogspot.de/

Titel: Der schwarze Thron ~ Die Schwestern

Autor: Kendare Blake

Verlag: penhaligon

Seiten: 444

Reihe:
1. Der schwarze Thron ~ Die Schwestern
2. Der schwarze Thron ~ Die Königin (ET: 25.09.2017)



Inhalt

Drei Schwestern. Drei magische Talente. Nur eine Krone.
Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.


Meinung

Zuerst einmal zum Schreibstil: Dieser ist nichts Besonderes (zum Vergleich z.B. Sarah J. Maas), allerdings gut zu lesen und man stolpert nicht über merkwürdige Wörter oder seltsame Satzgefüge.

Die Geschichte um die drei Königinnen ist wirklich sehr spannend und fesselnd geschrieben und die ganzen Geschehnisse in diesem Buch waren für mich überhaupt nicht vorhersehbar und die verschiedenen Handlungen in diesem Buch konnten mich wirklich überraschen.

Mein wohl größter Kritikpunkt an diesem Buch ist das Worldbuilding. Ich fand leider, dass diese Welt viel zu wenig erklärt wurde. Wie groß ist die Insel? Wie sieht alles dort aus? Wo liegt welcher Ort? Klar gibt es am Anfang eines Buches eine Karte, allerdings fände ich eine Beschreibung gut und außerdem kann eine Karte nicht alle Fragen zum Buch beantworten. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Informationen gewünscht.
Das gleiche auch bei den Gaben. Die drei "Haupt"gaben - Giftmischer, Naturbegabte & Elementwandler - wurden zwar ausführlich erklärt, aber was ist mit der Gabe des Krieges und der Gabe der Prophezeiung? Ich fand es wirklich schade, dass diese nicht richtig erklärt wurden. Wenn die Gaben immer mal wieder am Rande erwähnt werden möchte ich auch wissen was es mit diesen auf sich hat. Vielleicht (hoffentlich) werden diese beiden Punkte im zweiten Band genauer erklärt.

Die Charaktere in diesem Buch fand ich wiederum gut gestaltet. Die Figuren waren sehr unterschiedlich, weshalb ich bei diesem Buch keine Probleme hatte die verschiedenen Figuren auseinander zu halten (obwohl es doch relativ viele Figuren gab). Man konnte die Figuren auch nicht immer total durchschauen. Vor allem am Ende hat eine Nebenfigur etwas getan hat, was ich von dieser überhaupt nicht erwartet hätte. Und diese unerwarteten Reaktionen haben mich oft überrascht und geschockt.

Welche der Figuren waren mir sympathisch?
Von den drei Königinnen mochte ich tatsächlich keine wirklich gerne. An bestimmten Stellen hatte ich zwar Mitgefühl mit ihen, aber furchtbar sympathisch waren sie mir nicht. Ich denke auch nicht, dass sich das noch ändern wird.
Meine Lieblingsfiguren in dem Buch waren Jules Milone und Elizabeth. Dies sind zwei Nebenfiguren und jeweils die Freundinnen von einer Königin. Beide waren mir sehr sympathisch, ich habe mit ihnen mitgelitten und konnte ihre Reaktionen absolut nachvollziehen.


Fazit

Trotz der großen Schwäche im Wordbuilding konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Die positivsten Aspekte in diesem Buch waren für mich die vielfältigen Charaktere und die unvorhersehbaren Wendungen in diesem Buch. Für High - Fantasy Liebhaber ist das Buch absolut zu empfehlen und gebe dem Buch 3,5 Sterne


Das war es mit dieser Rezension. Ich bedanke mich beim penhaligon Verlag für das Rezensions - Exemplar. Habt einen schönen Tag,

Toller Buchreihen Auftakt

Von: Lilly Datum : 16.05.2017

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Dem Hype um das Buch konnte ich mich nicht entziehen und so war ich auch total neugierig was mich mit dem schwarzen Thron erwartet. Ich hatte natürlich große Erwartungen an das Buch, diese wurden jedoch nicht alle Erfüllt.

Die Handlung an sich liest sich schon mal super spannend. Es geht um drei sechzehnjährige Schwestern die um den Titel der Königin auf Fennbirn kämpfen. Klingt jetzt vielleicht etwas langweilig, ist es aber nicht, denn jedes der Mädchen hat besondere Fähigkeiten mit denen sie sich gegen ihre Schwestern behaupten kann.
Da hat mir gefallen wie sehr unterschiedlich die Autorin die drei Mädchen geschaffen hat. Katharine wuchs mir erst langsam ans Herz, Arsinoe mochte ich aber mein Liebling war Mirabella. Auch wenn letztere ein paar dinge gemacht hat, die ich alles andere als toll fand. Am Ende des Buches fand ich dann Katharine klasse. Sie hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht.

Leider hat sich aber die Geschichte nicht so schnell entwickelt um mich so richtig für sich einzunehmen. Stellenweise gab es langatmige Szenen die mich eher gelangweilt als unterhalten haben. Erst zum Ende des Buches hin nahm die Erzählung deutlich an Fahrt auf und konnte dann auch Spannung erzeugen. Da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht.

Trotzdem ist das Buch für sich genommen wirklich klasse. Die Lobeshymne "Nie war high-Fantasy besser" vom Buchinnendeckel fand ich allerdings fehlt am Platz, da dieses Buch eher Dark Fantasy ist. Und gerade in diesem Bereich spielt es auch einige tolle Karten aus. Die Landschaft ist düster gezeichnet, und hat eine ganz eigenwillige Wirkung. Selbst die Königinnen passen super hinein. er Schreibstil der Autorin hat sich durch Bildhaftigkeit und leichten Sätzen super dazugepasst.

Auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, ich kam mir immer ein wenig an Games of Thrones von der "nur einer bekommt den Thron und alle kämpfen darum"- Idee, erwartet habe wurde ich gut unterhalten. Die Charaktere sind interessant und ich bin mir ziemlich sicher das die etwas vermisste Spannung in den Folgebändern nachgeliefert werden wird. Der zweite Teil erscheint am 25. September und ich werde ihn natürlich auch lesen. Also wer düsterte Geschichten mit tollen Charakteren mag, wird dieses Buch super finden.

Eine interessante Idee verpackt in einen Auftakt mit Schwächen

Von: BÜCHERLESER Datum : 15.05.2017

https://buecherleser.com/

In den USA wurde die Dilogie „Der Schwarze Thron“ als neue Fantasy Entdeckung gehyped. Blog Bezeichnen die Geschichte als Mischung zwischen „Tribute von Panem“ und „Game of Thrones“, die Verfilmung wurde bereits angekündigt.

Ganz den kann ich den Hype nicht nachvollziehen. Die Protagonistinnen sind zwar schlüssig und detailliert, die Idee wirklich spannend und der Schreibstil ist gut, aber die Spannung kam erst im letzten drittel von „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ auf.
Für eine Dilogie war die Einleitung für meinen Geschmack viel zu lang, wirkt trotz aller Details flach und hat mich nicht so gefesselt, dass ich im Buch gefangen war. Zwar ist es toll, Katharine, Mirabella und Arsinoe so detailliert kennenzulernen, dass Verhältnis zur Spannung und Handlung am roten Faden muss auch stimmen.
Kendare Blake hat mich erst zum Ende hin wirklich neugierig auf ihre Geschichte gemacht und mit dem Ende des ersten Bandes ein wirklich gutes Ende gewählt, dass mich überzeugt hat, auch „Der Schwarze Thron – Die Königin“ zu lesen.
Ich bin nun wirklich interessiert, welches Ende sich Kendare Blake für die Geschichte um Katharine, Mirabella und Arsinoe weiterspinnt.
Ich kann derzeit wirklich kein passendes Ende absehen und bin gespannt, ob am Ende wirklich nur eine Schwester übrig bleibt oder ob die Drillinge vielleicht eine andere Möglichkeit finden.
Als Vielleser ist es eine neue und ungewohnte Situation, nicht mal zu ahnen, wie diese Geschichte enden könnte.

Kurz: „Der Schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist eine interessante Idee verpackt in einen Auftakt mit Schwächen, vor allem die Spannung lässt auf sich warten. Dafür endet dieser Band der Dilogie mit einem Knall.
Wer eine neue Idee und Unvorhersehbarkeit zu schätzen weiß und sich an fehlender Spannung in der ersten Hälfte eines Buches nicht stört, sollte hier einmal reinlesen.

Spannend

Von: Weinlachgummi Datum : 15.05.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Aufmerksam auf das Buch wurde ich schon in den Neuerscheinungen und die große Werbeaktion hat ihr Übriges getan. Doch war ich auch etwas unsicher, High Fantasy ist bei mir immer so eine Sache. Entweder ich lieb es, oder ich finde es zäh. Schon mal vorweg, ich liebe es.

Drei schwarze Hexen, unschuldig, klein einem Schoß entsprungen, können niemals Freundinnen sein. Drei schwarze Hexen, jede so schön, zwei werden verschlungen, nur eine gekrönt. Seite 305

Cover und Gestaltung: Ich mag das Cover sehr gerne, wie der Rauch mit den Krähen von der Krone aufsteigt. Noch dazu die Details mit dem Bären, Schlange und Pferden. Sehr schön gemacht. Die Karte am Anfang schaut auch toll aus und ist sehr hilfreich. Ein kleines Personenverzeichnis am Ende wäre auch toll gewesen. Ich persönlich habe es nicht gebraucht, aber ich denke, vielen anderen könnte es helfen.

Zum Inhalt: Drei Schwestern. Ein Thron. Jede hat eine andere Gabe. Und nur eine wird sich durchsetzen. Eine wird auf dem Thron sitzen, doch dafür muss sie zuerst ihre Schwestern umbringen. Leichter gesagt als getan. Denn nur bei Mirabella hat sich die Gabe schon gezeigt. Katharine und Arsinoe warten noch darauf, dass sich ihr Talent zeigt. Und dann mischen noch andere mit, der schwarze Rat und die Priesterinnen haben auch noch ein Wörtchen zu sagen und natürlich die Gefühle. Wer wird am Ende auf dem Thron sitzen?

Der Schreibstil: Der Stil von Kendare Blake ist sehr flüssig zu lesen. Sie hat eine tolle Mischung zwischen Beschreibungen und Handlung. Ich konnte mir die Umgebung sowie die Charaktere sehr gut Vorstellen. Außerdem bringt sie ordentlich Spannung in die Geschichte und schreibt sehr fesselnd. Ich habe das Buch an einem Sonntag komplett gelesen. Dabei wollte ich nur kurz rein lesen. Die Kapitel wechseln zwischen den drei Schwestern, dabei wird aus der Sicht eines Erzählers erzählt. Dies war für mich zuerst umgewöhnt, da ich die Ich-Perspektive mittlerweile so gewöhnt bin. Dann aber doch eine willkommene Abwechslung.

Die Charaktere: Von ihnen gibt es so einige. Jede Schwester hat eine Familie, Freunde und Bewacher. Da kommen einige Menschen zusammen. Zu Beginn war ich überrascht, dass wir als Leser alle drei Schwester so intensiv kennenlernen. Ich dachte irgendwie, eine sei gut und die anderen zwei seien die bösen. Aber ich merkte schnell, es wird nicht leicht sich für eine zu entscheiden. Mirabella hat ein sehr starkes Talent für Elemente. Alle denken sie sei deswegen arrogant und überheblich, dabei ist sie ein sehr herzlicher Mensch. Katharine wird von den Giftmischern aufgezogen und tat mir einige Male so leid. Die Entwicklung die sie im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir sehr gefallen. Arsinoe mochte ich zu Beginn, doch dann kam der Punkt, da nervte sie mich etwas. Ihr Talent als Naturbegabte kam noch nicht zum Vorschein und sie will es auf Teufel kom raus wecken. Außerdem hatten sie und ihre Freunde recht viel Screentime und ich hätte da gerne auch mehr über die anderen gelesen.

Nur ein Prinzgemahl ist dumm genug, sich in eine Königin zu verlieben. Seite 180

Zur Geschichte. Drei Schwestern und nur ein Thron. Da ist Spannung vorprogrammiert. Mir hat der Weltenentwurf sehr gefallen, den die Autorin sich da ausgedacht hat. Eine Insel, auf der Magie herrscht, Menschen die mit besonderen Talenten geboren werden. Eine Insel, die von Nebel umgeben ist und von der Göttin bewacht wird. Die Darstellung der Magie hat mir auch gefallen. So hat eine Naturbegabte zum Beispiel ein Tier, mit dem sie mental verbunden ist. Mit dem Ende konnte die Autorin mich echt überraschen und dies passiert nicht mehr so häufig bei mir. Ich würde am liebsten sofort Band 2 lesen.

Fazit:
Drei Schwestern, doch nur ein Thron, wer wird ihn am Ende besteigen.
Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag gelesen. So sehr konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte fesselnd. Und gäbe es schon Band 2, hätte ich es gleich im Anschluss gelesen.
Spannend und fesselnd begleiten wir hier die drei Schwestern, die trotz aller Unterschiede, doch auch einiges gemeinsam haben.
Die entworfene Welt konnte mich genauso überzeugen, wie die Darstellung der Magie.

Großartig....

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum : 15.05.2017

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist 2017 im Penhaligon Verlag erschienen.

Zum Inhalt: Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Schwestern, mehr noch – sie sind Drillinge und die Töchter der Königin des Inselreichs Fennbirn. Jede der drei wird mit einem bestimmten magischen Talent geboren – aber nur diejenige, die ihr Talent auch beherrscht, wird tatsächlich Königin. Dazu muss sie allerdings auch noch ihre beiden anderen Schwestern töten und zeitgleich gegen die Intrigen der verschiedenen magischen Gruppierungen ankämpfen.

Elementwandlerin, Naturbegabte oder Giftmischerin – nur eine kann ihren 16. Geburtstag überleben und tatsächlich als Königin herrschen.

„Drei Königinnen, dunkel, unschuldig, klein
einem Schoß entsprungen,
können niemals Freundinnen sein.

Drei dunkle Schwestern, jede so schön,
zwei werden verschlungen,
nur eine gekrönt.“

Dieses Buch hat mich mal wieder richtig geflasht. Obwohl es tatsächlich unaufgeregt und entspannt beginnt.

Zunächst erfährt man als Leser in einzelnen Kapiteln (wobei abwechselnd aus Sicht der drei Schwestern erzählt wird) alles Wissenswerte über die drei verschiedenen Schwestern, ihre magischen Talente, die verschiedenen Nebendarsteller und über die Welt, in der sie leben. Das ist tatsächlich am Anfang etwas viel, allerdings empfand ich dies zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Im Gegenteil – die Autorin hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, so dass mir Personen und Landschaften detailreich und farbenprächtig nahe gebracht wurden. Ich konnte mir ganz in Ruhe die Zeit nehmen, zum einen die geheimnisvolle Insel kennenzulernen, auf der die Geschichte spielt (und bei der erst nach und nach klar wird, dass sich diese – ähnlich wie „Die Nebel von Avalon“ – mit ihren Geheimnissen im Nebel verbirgt). Zum anderen wachsen mir die drei Schwestern langsam ans Herz – mit all ihren Ecken und Kanten. Blake gelingt es, diese drei so plastisch und greifbar zu charakterisieren, dass man jede Sekunde mit ihnen mit fiebert, mit leidet, sich mit freut. Und dabei kommen sie bestimmt nicht durchweg positiv rüber – das macht sie so menschlich, dass man sich in irgendeiner Art und Weise mit jeder von ihnen identifizieren kann. Eigentlich möchte man ab einem bestimmten Punkt auch gar nicht, dass überhaupt eine der drei sterben muss.

Auch die Nebendarsteller werden liebevoll und detailreich gezeichnet, so dass auch die Beziehungen untereinander deutlich zum Tragen kommen.

Ab Mitte des Buches wird ein ungeheurer Spannungsbogen aufgebaut. Das Tempo steigert sich, so dass man atemlos Seite für Seite umblättert, bis die Geschichte in einem wirklich fiesen Cliffhanger gipfelt.

Bei diesem Buch hatte ich ganz großes Kino in meinen Händen und ganz bildlich auch in meinem Kopf und warte nun händeringend auf September, da dann der zweite Band erscheinen soll.

Eindeutige Lese- und Mitfieber-Empfehlung für alle Fantasyleser und -leserinnen.

Faszinierende Grundidee, für mich aber nur plätschernde Umsetzung

Von: Booknerds by Kerstin Datum : 14.05.2017

https://kerstinsbuntewelt.wordpress.com/2017/05/14/rezension-der-schwarze-thron-die-schwestern-von-kendare-blake/

Ich gebe zu, ich ließ mich von dem Hype um dieses Buch mitziehen, ich bin so schwach, aber die Story hörte sich so genial an: drei Schwestern, die sich bis auf den Tod bekämpfen müssen um Königin zu werden.
Ich erwartete eine düstere geheimnisvolle und vor allem spannende Story…und bekam…tja mittelmäßiges Geplänkel.
Doch dazu nachher mehr.

Der Schreibstil von Kendare Blake ist wundervoll, sehr bildhaft und wunderbar leicht und fließend zu lesen.
Die Kulisse, die sie erschaffen hat, ist wirklich phänomenal und so gut beschrieben, dass ich mir alles bestens vorstellen konnte.

Hier kann ich wirklich verstehen, dass diese Buchreihe verfilmt wird.

Mit dem Einstieg tat ich mir etwas schwer, da die Geschichte leicht komplex aufgebaut ist, aber wenn man erstmal von allen drei Clans gelesen hat, ist es sehr leicht sich zurecht zu finden.

Man wird zu Beginn mitten in die Geschehnisse geworfen. Die Drillinge sind mittlerweile 16 Jahre alt und wuchsen gemäß ihrer Gabe bei den Giftmischern, den Naturbegabten und den Elementarwandlern auf.
Die Geschichte wird abwechselnd mit Blickweise auf die verschiedenen Schwestern erzählt, so dass wir sie, ihre Ausbildung und die Lebensweisen der einzelnen Clans bestens verfolgen können.

Allerdings geschieht hier meiner Meinung nach einfach viel zu wenig und ich fand es doch sehr langweilig, die alltäglichen Methoden und Konflikte in den einzelnen Familien zu erfahren.
Teilweise musste ich mich wirklich zwingen weiterzulesen, die Grundidee war wirklich interessant, doch die Umsetzung ließ zu wünschen übrig.

Sicher gab es bei jedem Clan etwas, das ich wirklich magisch und faszinierend fand, aber mir fehlte das Geheimnisvolle, das Düstere.

Für mich war es einfach nur eine nette Geschichte über drei 16jährige Schwestern, deren einzige Aufgabe es ist, die Krone zu erlangen, sie sich aber lieber mit ihren eigenen Belangen beschäftigen.
Die Gaben der Schwestern waren zwar wirklich faszinierend und ich fand es jedes Mal toll, wenn darauf zu sprechen kam, nur kam das deutlich zu kurz.
Auch auf die Gefühle und die Leidenschaft der Protas wurde immer nur knapp eingegangen, das Augenmerk der Geschichte liegt mir auf zu vielen Nebensächlichkeiten.

Der Handlungsverlauf in Band 1 ging für mich so nur sehr schleppend voran ohne großen Spannungsbogen.
Auch diese düstere geheimnisvolle Grundstimmung habe ich vermisst.
Und erst gegen Ende kam Schwung in die Handlung, mit einer unerwarteten Wendung und dem erwarteten Cliffhanger.

Allerdings hat mich dieser nicht wirklich beeindruckt, da ich deutlich mehr von diesem Buch erwartet habe und enttäuscht zurückbleibe.
Ich bin zwar trotzdem neugierig auf Band 2, doch im Moment noch nicht sicher, ob ich die Reihe überhaupt weiterlesen möchte.

Mein Fazit:

Ein gehyptes Buch, das mich eher enttäuscht hat.

Ein fehlender Spannungsbogen ließ die Geschichte nur so dahin plätschern.

Faszinierende Charaktere mit interessanten Gaben, die mir zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben.

Eine traumhaft erschaffene Kulisse, die allerdings die Schwachpunkte auch nicht wettmachen konnte.

Eine wirklich magische düstere Grundidee, deren Potential nicht ausgeschöpft wurde.

2,5 Sterne für eine geniale Idee mit ungünstiger Umsetzung

Von: Lila Bücherwelten Datum : 13.05.2017

www.lila-buecherwelten.de

Meine Meinung:
Ich liebe die Idee des Buchs.
Ich habe bereits die englische Version davon im Auge gehabt und war unfassbar gespannt, es endlich selbst lesen zu dürfen. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen – was vielleicht der Fehler war.
Denn so toll und spannend de Idee auch klingt, die Umsetzung war leider meilenweit unter dem, was ich erwartet hatte.

Wo soll ich nur anfangen?
Ich habe beispielsweise die Spannung vermisst.
Ich meine, das Thema, der Klappentext – das schreit doch gerade SPANNUNG! NERVENKITZEL! Aber daraus wurde leider nicht viel gemacht. Die meisten Szenen haben sich mit völlig nebensächlichen Dingen beschäftigt, die vor sich hinplätscherten, aber mich nicht fesseln konnten.
Nach wie vor begreife ich nicht so ganz, weshalb sich die Autorin nicht auf die actiongeladene Haupthandlung konzentriert hat, sondern so viel unsinniges Geplänkel außenherum in den Fokus gerückt hat. Die Grundidee der Geschichte hätte das nämlich auf alle Fälle hergegeben.

Weiter geht es mit einer eher kleineren Kleinigkeit, die mich trotzdem beim Lesen wirklich gestört hat. Es hat eher für Verwirrung gesorgt und mich leider sehr im Lesefluss gestört: Die vielen, vielen, vielen Namen.
Da die Kapitel abwechselnd die drei Schwestern behandeln, werden wir in jedem einzelnen mit wechselnden Namen konfrontiert. Man muss sich immer erst einmal konzentrieren, die Leute nochmal zuordnen und so weiter. Aber ganz ehrlich? Wenn ich lese, habe ich keine Lust, gleichzeitig auch noch als Namenslexikon zu fungieren.
Vor allem, da wir die allermeisten Figuren überhaupt nicht richtig vorgestellt bekommen, sondern uns die Zusammenhänge selbst zusammenreimen müssen.

Positiv fand ich allerdings, dass wir tatsächlich die Perspektiven aller drei Schwestern erleben dürfen. Auch wenn das mit eben genannten Nachteilen verbunden ist. Trotzdem finde ich die Unterschiede der drei sehr interessant zu sehen und zu lesen.

Aber auch hier gibt es leider wieder ein großes ABER. Denn die Kapitel spielten zwar dort, wo sich die jeweiligen Schwestern aufhalten, aber sie fokussieren sich nicht auf die drei. Soll heißen, wir haben es hier mit einem Erzähler zu tun, der alles weiß, der manchmal auch aus Sicht irgendwelcher Nebenfiguren berichtet und dem Leser somit eigentlich schon sehr viel verrät, was man doch lieber selbst herausgefunden hätte.
Gleichzeitig sorgt das bei mir leider auch dafür, dass ich keine Verbindung zu den Schwestern herstellen konnte. Denn durch diesen Erzählstil, der uns überhaupt nicht wirklich in das Innere der Personen hat schauen lassen, bleibt ständig eine gewisse Distanz.

Die Distanz wird noch dadurch verstärkt, dass ich tiefe Gefühle, Emotionen und überhaupt Tiefe bei den Figuren vermisst habe. Sie bleiben leider alle sehr oberflächlich beschrieben – obwohl hier so, so, so viel Potential da gewesen wäre.

Fazit:
Ich bin leider enttäuscht von „Der schwarze Thron. Die Schwestern“, weil das Potential überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Keine Tiefe, sehr ungünstiger Erzählstil und fehlende Spannung. Schade, weil die Idee so wundervoll und großartig war.

Trotzdem ganz herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Eine komplexe Welt, getrieben aus Machtgier und Intrigen!

Von: *》gяєу《* Datum : 13.05.2017

www.mohini-and-grey.blogspot.de

Cover:
Das Cover gefällt mir total, die Hälfte der Krone mit dem dunklen Schleier aussenrum, aus dem sich Raben erheben waren für mich gleich ein Blickfang. Die Krone und die Schrift die fühlbar sind, rundes es noch zusätzlich ab.

Zum Buch:
Als erstes ist mir die Klappbroschur mit Innendruck aufgefallen, die schön gestaltet ist. Zur besseren Übersicht findet sich zudem noch eine Karte im Buch, was mir anfangs wirklich geholfen hat. Man liest aus mehreren Sichtweisen, hauptsächlich aus der der Schwestern.

Protagonisten:
Drei Schwestern, die jeweils das gleiche Ziel haben sollen, nämlich die beiden anderen zu töten. So ist es vorgesehen, so war es schon immer und doch wirkt nicht jede der Drei davon überzeugt von dem Vorgeschriebenen. Ganz so einfach einzuschätzen sind die Drei, die getrennt von einander aufwachsen, auch nicht. Während die eine so etwas wie Freundschaft erleben darf, bekommt eine andere nur Enttäuschung und Ablehnung entgegengebracht. Mir scheint als würden sie alle mit den falschen Gefühlen aufwachsen, anstatt sich selbst eine Meinung zu bilden. Ihr Misstrauen ist kaum zu übersehen, in den eigenen Reihen und den anderen Schwestern gegenüber. Arsinoe scheint eher sanftmütig aber rebellisch zu sein, während Katherine unterwürfig und schwach erscheint und Mirabella weiß um ihre Fähigkeiten und Begabung und scheint von sich überzeugt. Doch letzendlich sind das nur Momentaufnahmen ihrer Persönlichkeiten, die neugierig auf mehr machen.

Meine Meinung:
Zuerst habe ich mich etwas erschlagen gefühlt bei all den Namen die man erst einmal richtig einsortieren muss. Durch die vielen Details und Hintergrundinformationen, die die Autorin einfließen lässt um eine komplexe Welt zu erschaffen, hat es sich etwas zäh lesen lassen. Ab einem bestimmten Punkt lief es aber besser und ich hatte kein Probleme mehr. Ich habe gebannt weiterverfolgt was als nächstes passiert. Eine Geschichte voller Intrigen, Provokationen, falschen Vorstellungen und Machtgier. Der Schluss hat mich überrascht und neugierig werden lassen auf den zweiten Band.

Leider ziemlich enttäuschend

Von: Hauntedcupcake Datum : 13.05.2017

www.liebezwischendenzeilen.blogspot.ch

Inhalt
Drei Schwestern, Drillinge, jede mit einer besonderen magischen Gabe und jede eine Königin. Doch es kann nur eine wahre Königin geben, und das fordert seinen Preis: Diejenige, die den Thron besteigen will, muss ihre beiden Schwestern töten. In diesem Jahr beginnt mit dem 16. Geburtstag der drei Mädchen das Jahr des Aufstiegs. Wer wird seine Gabe beherrschen und wer schafft es, bis zum Ende zu überleben?

Meine Meinung
Der Klappentext klingt wahnsinnig vielversprechend, das Buch wird als "brutal, genial und süchtig machend" umworben und hat mich sofort angesprochen. Doch schon nach den ersten Seiten kommt eine erste Ernüchterung: Das Buch ist in Präsens geschrieben. Für mich lässt sich Text in dieser Zeitform nicht angenehm lesen. Manchmal kann man da drüber hinweg sehen, aber hier ist es nicht nur die Zeitform, sondern auch der Schreibstil. Vielleicht ist bei der Übersetzung etwas schief gelaufen, aber ich fand, dass sich die Geschichte nicht flüssig lesen lässt und dass manchmal etwas Chaos im Schreibstil geherrscht hat.

Das Buch begleitet abwechslungsweise pro Kapitel eine der drei jungen Königinnen Mirabella, Katharine und Arsinoe auf ihrem Weg. Als Kinder wurden sie voneinander getrennt, jede in eine Pflegefamilie gesteckt, die ihre Gabe fördern soll. Nun werden die Mädchen 16 Jahre alt und damit beginnt das sogenannte Jahr des Aufstiegs. Nach dem Beltanefest ist jede auf sich allein gestellt und kennt nur ein Ziel: Ihre beiden Schwestern ermorden um den Thron zu besteigen. Klingt vielversprechend und spannend, wenn auch etwas unlogisch (16-jährige, die ihre Schwestern umbringen und dann noch ein Volk, dass darauf hinfiebert, einen Teenie auf dem Thron zu haben? Ähm ja, kann so sein, ist aber eher unlogisch).

Was spannend klang, hat sich aber wahnsinnig schnell als ziemlich langweilig entpuppt. Lange passiert nichts, aber auch wirklich nichts annähernd Interessantes, dann erst ab ca. Seite 320 und auch da ist es nicht so fesselnd wie erwartet. Viel Geplänkel, unnötige Szenen und irrelevante Begebenheiten füllen die 448 Seiten dieses Buches, Spannung habe ich kaum gefunden, ebenso wenig Brutalität, Genialität oder das grosse Gruseln, wie es doch so werbend auf dem Buchrücken steht.

Die Charaktere bleiben allesamt flach und wirken nicht wirklich ausgearbeitet, nur eine der drei Königinnen macht während dem Verlauf der Geschichte eine Art Wandlung durch. Und in jedem Kapitel zu jeder Königin tauchen gefühlte hundert Namen auf, die eigentlich nicht wichtig sind für die Geschichte. So hat jede der Königin mehrere Pflegeschwestern, eine ganze Pflegefamilie inkl. Cousins und entfernte Onkels und alle werden hübsch beim Namen genannt, auch wenn sie absolut nichts zur Geschichte beitragen.

Neben der fehlenden Spannung und den lahmen Protagonisten fehlt mir auch die Tiefe im Buch. Hier hätte man wirklich mehr daraus machen können. Was mich aber besonders stört sind die Botschaften, die das Buch vermittelt. So wird es als okay dargestellt, wenn der Freund die Freundin betrügt und das dumme Gör lässt ihm das dann auch noch durchgehen, ganz à la "ich kann nicht ohne dich leben". Und wenn eine der Protas oder Nebenprotas etwas nicht kann, rät das Buch geradezu zum Betrügen. Was sind das für Botschaften in einem Jugendbuch? Mach dich abhängig von einem Mann, auch wenn er dir nicht gut tut? Schaffst du was nicht, betrüge einfach? Nicht wirklich durchdacht...

Setting
Die Insel Fennbirn liegt abgelegen vom Festland und umgeben von Nebel, der sie verhüllt und versteckt. Dank einer wirklich hübschen Karte vorne im Buch kann sich der Leser besser orientieren. Das Worldbuilding an und für sich hat mir an der Geschichte wohl am besten gefallen. Die Insel Fennbirn wirkt sehr interessant und man möchte gerne mehr darüber wissen. Es leben Menschen auf der Insel mit besonderen Gaben, am meisten vertreten sind jene mit der Gabe der Giftmischer, Naturbegabten und Elementwandler. Seltener sind die Krieger und die Propheten, die aber eigentlich nur kurz am Rande erwähnt werden.

Die drei Königinnen wachsen je bei einer Familie aus den drei Hauptgaben auf und so erhält man einen guten Einblick in das System. Während die Giftmischer nur vergiftetes Essen futtern und den Rat der Insel infiltriert haben, hat sich der Tempel den Elementwandlern zugewandt und versucht, die ersteren zu schwächen. Die Naturbegabten leben eher zurückgezogen vom Rest der Insel, verbringen ihre Zeit mit Fischen und Jagen und haben im besten Fall einen sogenannten Familiaris bei sich - ein Tier, dass mit der Seele des jeweiligen Begabten verbunden ist.

Wie gesagt hätte mir das Worldbuilding so eigentlich zugesagt, aber irgendwie wird alles total überspitzt dargestellt. Wahrscheinlich um die versprochene Brutalität etc. heraufzubeschwören. Was meiner Meinung nach aber nicht geklappt hat..

Charaktere
Mirabella ist die stärkste der drei Königinnen, eine Elementwandlerin und absolut dem Feuer zugetan. Sie lebt in der Stadt Rolanth im Norden der Insel und wird seit sie denken kann vom Tempel umworben. Von all den Protagonisten habe ich sie noch als selbstständigste empfunden.

Arsinoe ist eine Naturbegabte, deren Familiaris aber noch nicht zu ihr gefunden hat. Einerseits leidet sie etwas darunter, andererseits interessiert sie sich von den drei Königinnen am wenigsten für das Amt, dass sie eigentlich innehalten sollte. Sie ist wilder und sturköpfiger als die anderen Protas und hat eine tolle Freundin an ihrer Seite. Sie war mir am sympathischsten.

Katharine lebt bei den Giftmischern, ihre Gabe hat sich aber bisher nicht gezeigt. Sie hat lediglich ein gutes Händchen für Tränke aller Art. Katharine ist eine schwächliche Person, ohne Rückgrat, die mir von Anfang an nicht sympathisch war und von der ich eigentlich gehofft hatte, dass sie von selbst einfach verschwindet.

Die Charaktere der Geschichte habe ich alle als blass und ohne Tiefe empfunden. Jedesmal, wenn ich gedacht habe: Jetzt! Jetzt ändert sich etwas, ist es doch so weitergegangen wie bisher und die Mädchen blieben, was sie waren: Mädchen. Auch die Flut an anderen Charakteren hat das nicht retten können. Rückblickend muss ich sagen: Niemand wird mir in Erinnerung bleiben.

Fazit
Ein Buch, das hoch angepriesen wurde und meiner Meinung nach nichts davon einhalten konnte. Keine Spannung, nichts Fesselndes, flache Protagonisten, die keine Entwicklung durchmachen, überspitzte Darstellungen, fehlende Tiefe. Dass das Worldbuilding einigermassen gelungen ist, kann hier auch nicht viel retten. Für mich leider ein Flop.

2.5 Sterne

Ich bin hin und weg!

Von: Lisa Datum : 12.05.2017

ilovebooks4e.blogspot.de

Schon letztes Jahr wurde mir das Buch auf Englisch empfohlen.
Als es dann endlich den Erscheinungstermin für Deutschland gab, konnte ich es kaum noch erwarten.

Eigentlich lese ich nicht im Bereich High Fantasy, nur Young Fantasy konnte mich bisher immer begeistern.
Aber dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Und viel zu schnell war es dann auch schon wieder vorbei.

Selbst für so eine Romantikerin wie mich, die sonst eigentlich viel Wert auf ein Happy End liegt, gab es auch was zum schwärmen.
Es ist also für jeden was dabei.

Anfangs hatte ich noch ein paar Bedenken, weil die Story abwechselnd von den Schwestern erzählt wird. Da dachte ich, dass mir dann viel Kontext fehlen wird und wenn jedes Mal die Handlung dann plötzlich wechselt, kann natürlich auch mal was verloren gehen.
Aber das war hier nicht der Fall.
Durch die ganzen Sichtwechsel kam nie Langeweile auf und ich flog nur so durch das Buch.
Permanent passiert etwas. Und man lernt die drei Schwestern sehr gut kennen.
Das gefiel mir mit am meisten. Obwohl drei Leben in ein Buch gepackt wurden, erfährt man alles.
Die Vergangenheit, das was momentan passiert und man lernt die Charakter der Mädchen zu verstehen.
Besonders Katharine hat es mir angetan.
Aber jede Schwester ist auf ihre Art besonders. Mirabella hat es, entgegen jeder Meinung, gar nicht so einfach wie alles denken. Eigentlich ist sie die friedliebende, die mit ihren Schwestern nie richtig abschließen konnte.
Arsinoe konnte mich dagegen nicht so sehr begeistern. Sie wirkte gegen ihre Ziehschwester und ihren Jugendfreund recht blass.

Aber am Ende ändert sich nochmal alles komplett.
Ich fand das Buch ja bis dahin schon mega aufregend und toll. Aber das was am Ende passeirt...absolut WOW!

Ich will jetzt unbedingt wissen wie es weitergeht, weil der Cliffhanger schon ganz schön fies war.

Es verspricht sehr sehr spannend weiter zu gehen.

Aber überzeugt euch doch selber davon.

Die Spannung entwickelt sich erst schleppend...

Von: booksloveforeveryone Datum : 11.05.2017

booksloveforeveryone.jimdo.com

Die Rezension
Verschleiert durch einen unheimlich dichten Nebel finden ungewünschte Besucher die Insel Fennbirn nur erschwerlich. Aber auch umgekehrt ist es ganz ähnlich: für die Königinnen Arsinoe, Katharine und Mirabella ist ein Entkommen unmöglich. Sie sind an eine Insel gefesselt, deren Tradition von ihnen verlangt, die jeweils anderen beiden umzubringen, um selbst die Krone zu erlangen.
 
Es war unumstritten ein ultraspannendes Buch, das ich da erhalten habe und das würde ich euch jetzt gerne vorstellen...
Leider war es zu Beginn nicht unbedingt so ultraspannend, wie es geendet ist... In der Einführungsphase ging die Handlung lediglich schleppend voran. Mehrfach wird verkündet, dass Beltane bald stattfindet. Allerdings wird es je näher man Beltane kommt auch immer spannender. Umso näher man dem Fest nämlich kam, desto öfter fragte man sich auch, was es nun genau damit auf sich hatte. Mh, das gilt es nun zu wissen. Im Grund genommen ist es ein Fest, welches das Gegenseitige Umbringen der Königinnen einleitet.
Eine unendlich grausame Tradition also, die der Grundplot des Romans verfolgt. Aber neben diesem Grundplot, sind noch zig andere Handlungen mit eingeflochten in das Geschichtsgeschehen. Und das auf solch geniale Weise, dass man nicht vollkommen durcheinander gerät. Gegen Ende des Buches treffen all diese kleineren Plots aufeinander bei Beltane und versprechen zweifelsohne ein glorreiches und spannendes Finale.
Doch vor diesem Finale muss jede der Königinnen ihre Kräfte erlernen. Keine leichte Übung für Katharine und Arsinoe, deren Gaben einfach nicht erwachen wollen, während Mirabella bereits fleißig Feuer über ihren Körper tanzen lässt, bei einem Sturm das Meer teilt und mit dem Wind alle Kerzenflammen erlischt.
Diese Kräfte sollen sie in Pflegefamilien erlernen. Der jeweils mächtigsten Familie ihrer Gabenzuteilungen. An dieser Stelle litt die Spannung eben doch zu viel. Hier ketten sich zig Umschreibungen der Persönlichkeiten und Plotansätze aneinander.Dann wird es aber tatsächlich wieder spannender. Wobei ich mich noch immer nicht für meine persönliche Königinnenfavoritin festlegen konnte. Alle drei sind sie ein Mysterium für sich. Vermutlich war mir Mirabella noch am sympathischsten...aber... vielleicht auch Arsinoe? Ich könnte es echt nicht sagen. Die Charaktere sind auf unterschiedlichste Weise durch ihre Pflegefamilien geprägt worden und verhalten sich auch dementprechend schlüssig. Hier setzt sich wieder die Genialität der Autorin durch.

Das Fazit
Ich kann dem kaum Ausdruck verleihen wie sehr mich das Gesamtbild des Buches schlussendlich beeindruckt hat. Leider ist ein nervenaufreibender Nebeneffekt des Buches - der aber nicht zu verachten ist - das es fast das halbe Buch beansprucht, bis die Spannung schließlich an dem Punkt angelangt ist, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen will.

4/5 Sternen
- besondere Empfehlung für diejenigen, die ein  Fan der "Die Farben des Blutes"-Reihe von Victoria Aveyard sind -

Die Autorin - Kendare Blake
Nach einem Creative Writing-Studium in London veröffentlichte sie bereits einige Romane und Kurzgeschichten. "Der schwarze Thron" hat ihr bereits einen großen Bekanntenkreis unter Lesern gesichert - und einen Platz auf der New York Times - Bestsellerliste.

Ein super Fantasyroman

Von: books_by_frauke Datum : 10.05.2017

https://booksbyfrauke.wordpress.com/

Allgemeines:
Titel: Der schwarze Thron-Die Schwestern (Teil 1)
Autor: Kendare Blake
Verlag: penhaligon
Format: Broschiert
Seitenzahl: 444
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-7645-3144-7
Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
Rezension:
Als erstes nochmal ein großes Dankeschön an den penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich das Buch schon vorablesen konnte. Die Geschichte klang sehr spannend und dementsprechend hatte ich auch ein paar Erwartungen an das Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht!!! Die Kapitel sind relativ lang. Das hat mich an diesem Buch aber überhaupt nicht gestört, da sich der Schreibstil sehr leicht lesen lässt und die Seiten nur so dahinfliegen. Die Charaktere sind sehr detailreich ausgearbeitet und ich mochte die Hauptprotagonistin sehr gerne, auch wenn ich mich erst an die etwas anderen Namen gewöhnen musste. Auch die Handlung wurde nie langweilig und ich wollte immer weiterlesen. Zum Ende hin haben mich noch ein paar unerwartete Überraschungen erwartet, mit denen ich mitunter nicht gerechnet hätte.
Fazit:
Ein super Fantasyroman, der mich richtig neugierig auf den zweiten Teil macht. 5/5 Sterne.

Ein grandioser erster Teil!

Von: _darkbooks_ Datum : 09.05.2017

dark-books.blogspot.de/

>> gekürzte Rezension << .

Titel: Der Schwarze Thron, die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon Verlag
Seitenanzahl: 444 Seiten
Preis: 14.99€ [D]
Bewertung: 5/5 ⭐ .

Eigene Meinung: ��
Die Geschichte die hinter dem Buch steckt hat mich auch von Anfang an in seinen Bann ziehen können. Ich finde die Geschichte der drei Schwestern einfach so toll und musste unbedingt wissen wie sie weiter geht!
Die komplette Handlung in dem Buch wurde so super ausgearbeitet und es war durchgehend spannend.
Ich liebe einfach die Story rund um das Buch, da alles so magisch auf mich wirkte und ich immer leicht in die fremde Welt eintauchen konnte.

Die Charaktere wurden alle sehr gut beschrieben und ich konnte mich meist sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefiebert. Manche Personen habe ich im laufe des Buches durch ihr Handlungen gehasst aber ich glaube das ist bei jedem Buch so.
Teilweise habe ich so mitgefiebert, dass ich beinahe in Tränen ausgebrochen bin oder auch bei schlimmeren Szenen die Fassung verloren habe.

Zu den Kapiteln muss ich sagen, dass sie mir anfangs zu lang waren aber im laufe des Buches sind sie immer kürzer geworden, was mich wirklich sehr gefreut hat. Der einzige negative Punkt des Buches war, dass man anfangs nicht immer wusste um wenn sich das Kapitel drehte und allgemein musste man oft überlegen, welche Handlung jetzt zu welcher Königin gehörte. Doch auch dieses Problem ist nach und nach kleiner geworden.

Mit dem Ende habe ich so dann überhaupt nicht gerechnet! Es wurde alles noch einmal so richtig spannungsgeladen und als dann am Schluss eine bestimmte....... gelüftet wurde war ich sprachlos. .

Inhalt: ✨
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...

~ bildhafte Kulissen ~ zahlreiche verknüpfte Verhältnisse ~ fehlender konstanter Spannungsbogen ~

Von: Katis-Buecherwelt Datum : 09.05.2017

katis-buecherwelt.blogspot.de/

Zum Buch:
Das Cover finde ich ansprechend, obwohl es für ein Fantasybuch ziemlich schlicht gehalten ist. Die Krone ist ein Blickfang mit ihren verschiedenen kleinen Details, wie den Pferden, der Schlange und den Bären – die im Buch eine Rolle spielen. Absolut charakteristisch für diesen Roman sind die Krähen im Nebel, die sich wie ein Schleier, um die Krone winden. Im Inneren befindet sich ein Plan, auf der alle Ortschaften abgebildet sind. Die Karte ist beeindruckend und phantasievoll illustriert.

Erster Satz:
"Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt."

Meine Meinung:
Ich hatte das Glück vor dem Erscheinen von "Der schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake, die Geschichte im Rahmen einer Bloggeraktion lesen zu dürfen. Ich war gespannt, was mich in dieser Story erwartete und wagte mich ohne große Erwartungen an den ersten Teil der Quadrologie heran.

Katharina die Giftmischerin, Arsinoe die Naturbegabte und Mirabella die Elementwandlerin sind getrennt voneinander aufgewachsen, in ihren Fähigkeiten ausgebildet und Anwärterinnen auf den Thron. Das Volk ihres Heimatdorfes der Insel Fennbirn verlangt nach einer neuen Königin und so müssen sich die Schwestern dem Volk an ihrem sechzehnten Geburtstag stellen. Nur die Stärkste und Begabteste Schwester kann den Thron als Königin besteigen, was bedeutet, dass zwei Schwestern sterben müssen.

Die Geschichte beginnt direkt am sechzehnten Geburtstag der Drillingsschwestern und ich fand mich mitten im Geschehen wieder.
Kendare Blake schreibt abwechselnd in der Erzählperspektive über die Schwestern und ich lernte nach und nach die Charaktere Katherine, Arsinoe und Mirabella, sowie zahlreiche Nebencharaktere und die Ortschaften kennen.
Die Landschaften sind bildhaft beschrieben und es kam mir fast so vor, als würde ich meine Lieblingsserie "Game of Thrones" schauen, weil das Lesen in mir unbeschreibliche Gefühlsregungen erweckte, wie ich sie beim Anschauen der Serie empfunden habe. Ich konnte die Menschen und das Bühnenbild sehen, mitfühlen und teilweise riechen und schmecken.
Die Schriftstellerin erschafft eine düstere, gefährliche und elegante Atmosphäre, in der ich verschmolz.

Die Protagonisten sind komplex und in zahlreichen Plots ineinander verflochten. Ich brauchte einige Zeit, um mich in dem gesamten gesponnenen Netz zurechtzufinden.
Die Gaben der Schwestern waren raffiniert und ich las gerne darüber, wie sie diese anwendeten, was mir allerdings zu kurz kam.
Die Leidenschaft und Gefühle unter den Protas war spürbar, aber nicht im Mittelpunkt der Erzählung. 

Der Geschichtsverlauf baut sich nur schleppend voran und es passierte in diesem ersten Teil nicht wirklich viel.
Erst zum Schluss begann ich mit der Handlung mitzufiebern, als die Erwachsenenzeromie stattfand. Eine aufbauende und konstante Spannung hätte ich mir gewünscht. Vielleicht finde ich das im zweiten Band.
Ein erahnter Cliffhanger ließ mich am Ende zurück, wobei ich ehrlich gesagt mehr erwartet hätte und etwas enttäuscht darüber war, dass mich das Ende nicht um den Verstand gebracht hat. Auf die Fortsetzung bin ich trotzdem sehr gespannt und hoffe, dass dieser Band mich komplett überzeugen, und mich mit spannungsgeladener Action, Intrigen und Leidenschaft überrascht wird.

Der zweite Band "Die Königin" erscheint am 25. September 2017 und laut Information von Filmstarts.de wird diese Fantasyreihe verfilmt.

Fazit:
"Der schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake ist der erste Band einer Quadrologie, der sich Schritt für Schritt aufbaut. Die Autorin erschafft dabei eine düstere, brutale und elegante Atmosphäre die der bekannten Serie "Game of Thrones" ähnelt. ~ bildhafte Kulissen ~ zahlreiche verknüpfte Verhältnisse ~ fehlender konstanter Spannungsbogen ~

~ bildhafte Kulissen ~ zahlreiche verknüpfte Verhältnisse ~ fehlender konstanter Spannungsbogen ~

Von: Katis-Buecherwelt aus Witten Datum : 09.05.2017

www.katis-buecherwelt.de/

Zum Buch:
Das Cover finde ich ansprechend, obwohl es für ein Fantasybuch ziemlich schlicht gehalten ist. Die Krone ist ein Blickfang mit ihren verschiedenen kleinen Details, wie den Pferden, der Schlange und den Bären – die im Buch eine Rolle spielen. Absolut charakteristisch für diesen Roman sind die Krähen im Nebel, die sich wie ein Schleier, um die Krone winden. Im Inneren befindet sich ein Plan, auf der alle Ortschaften abgebildet sind. Die Karte ist beeindruckend und phantasievoll illustriert.

Erster Satz:
"Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt."

Meine Meinung:
Ich hatte das Glück vor dem Erscheinen von "Der schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake, die Geschichte im Rahmen einer Bloggeraktion lesen zu dürfen. Ich war gespannt, was mich in dieser Story erwartete und wagte mich ohne große Erwartungen an den ersten Teil der Quadrologie heran.

Katharina die Giftmischerin, Arsinoe die Naturbegabte und Mirabella die Elementwandlerin sind getrennt voneinander aufgewachsen, in ihren Fähigkeiten ausgebildet und Anwärterinnen auf den Thron. Das Volk ihres Heimatdorfes der Insel Fennbirn verlangt nach einer neuen Königin und so müssen sich die Schwestern dem Volk an ihrem sechzehnten Geburtstag stellen. Nur die Stärkste und Begabteste Schwester kann den Thron als Königin besteigen, was bedeutet, dass zwei Schwestern sterben müssen.

Die Geschichte beginnt direkt am sechzehnten Geburtstag der Drillingsschwestern und ich fand mich mitten im Geschehen wieder.
Kendare Blake schreibt abwechselnd in der Erzählperspektive über die Schwestern und ich lernte nach und nach die Charaktere Katherine, Arsinoe und Mirabella, sowie zahlreiche Nebencharaktere und die Ortschaften kennen.
Die Landschaften sind bildhaft beschrieben und es kam mir fast so vor, als würde ich meine Lieblingsserie "Game of Thrones" schauen, weil das Lesen in mir unbeschreibliche Gefühlsregungen erweckte, wie ich sie beim Anschauen der Serie empfunden habe. Ich konnte die Menschen und das Bühnenbild sehen, mitfühlen und teilweise riechen und schmecken.
Die Schriftstellerin erschafft eine düstere, gefährliche und elegante Atmosphäre, in der ich verschmolz.

Die Protagonisten sind komplex und in zahlreichen Plots ineinander verflochten. Ich brauchte einige Zeit, um mich in dem gesamten gesponnenen Netz zurechtzufinden.
Die Gaben der Schwestern waren raffiniert und ich las gerne darüber, wie sie diese anwendeten, was mir allerdings zu kurz kam.
Die Leidenschaft und Gefühle unter den Protas war spürbar, aber nicht im Mittelpunkt der Erzählung. 

Der Geschichtsverlauf baut sich nur schleppend voran und es passierte in diesem ersten Teil nicht wirklich viel.
Erst zum Schluss begann ich mit der Handlung mitzufiebern, als die Erwachsenenzeromie stattfand. Eine aufbauende und konstante Spannung hätte ich mir gewünscht. Vielleicht finde ich das im zweiten Band.
Ein erahnter Cliffhanger ließ mich am Ende zurück, wobei ich ehrlich gesagt mehr erwartet hätte und etwas enttäuscht darüber war, dass mich das Ende nicht um den Verstand gebracht hat. Auf die Fortsetzung bin ich trotzdem sehr gespannt und hoffe, dass dieser Band mich komplett überzeugen, und mich mit spannungsgeladener Action, Intrigen und Leidenschaft überrascht wird.

Der zweite Band "Die Königin" erscheint am 25. September 2017 und laut Information von Filmstarts.de wird diese Fantasyreihe verfilmt.

Fazit:
"Der schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake ist der erste Band einer Quadrologie, der sich Schritt für Schritt aufbaut. Die Autorin erschafft dabei eine düstere, brutale und elegante Atmosphäre die der bekannten Serie "Game of Thrones" ähnelt. ~ bildhafte Kulissen ~ zahlreiche verknüpfte Verhältnisse ~ fehlender konstanter Spannungsbogen ~

gelungener Auftakt

Von: Ira Jade Boysen Datum : 09.05.2017

jadesbuecherstube.blogspot.de/p/impressum.html

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Welt der drei Königinnen Arsinoe, Katharine und Mirabella wieder. Dies ist vor allem dem schönen und flüssigen Sprachstil der Autorin zu verdanken. Die drei Königinnen waren mir jede auf ihre Weise sympathisch, ganz besonders mochte ich aber Arsinoe, die mit ihrer direkten und recht unkonventionellen Art einfach hervortrat. Aber auch Jules, die beste Freundin und Mentorin sowie ihren Berglöwen Camden mochte ich sehr. Sie steht loyal zu ihrer Freundin Arsinoe und tut alles, um ihr zu helfen.
Den Spannugsbogen beginnt die Autorin direkt am Anfang zu spinnen und baut diesen bis zum Ende hin weiter aus, teilweise auch durch unvorhergesehene Aktionen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Das Cover ist in Weiß gehalten, mit schwarzem Nebel und Vögeln sowie der Krone. Ich vermute mal, dass es sich um die Krone aus dem Buch handelt.

Alles in allem hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert und dafür vergebe ich

5 von 5 Sternen

Genial....

Von: EvaMaria Datum : 09.05.2017

https://buecherfansite.wordpress.com


Nun, was soll ich sagen?!

Das Buch ist absolute klasse, also aus meiner Sicht. Es ist der Auftakt der „Three Dark Crowns“ Reihe und das Buch führt uns in die Welt von Fennbirn ein. Hier leben die Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe und alle drei haben unterschiedliche magische Talente, aber nur eine wird Königin werden, denn so erlaubt es die Tradition. Allerdings ist recht grausam, denn die Königin muss ihre Schwestern besiegen….

Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen, obwohl ich gerade den Beginn als etwas anstrengend empfand. Allerdings wird es immer besser und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist nämlich so, dass uns die Autorin gerade zu Beginn in die Welt der Schwestern einführt und so muss man sich als Leser recht viele Personen und Dinge merken muss, gerade weil auch die Schwestern zu unterschiedlichen Clans gehören, kommen so natürlich eine Menge Dinge zusammen.

Allerdings habe ich mich schnell in die Handlung eingelebt und ich fand es wahnsinnig faszinierend, wie die Geschichte weitergeht. Die Autorin erzählt uns die Geschichte bis zum Rituals des Erwachsenwerdens. So erlebt man als Leser einiges an Vorbereitungen der jeweiligen Clans und natürlich gibt es auch Intrigen.

Das Ende war natürlich schon etwas fies, denn es gibt einen Cliffhanger und ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Die drei Schwestern fand ich gut gezeichnete Charaktere. Jede hat ihre charakterlichen Eigenheiten, allerdings wirkte auch keine oberflächlich. Persönlich fand ich Katharine am interessantesten und ich denke, dass wir von ihr noch einiges erwarten können.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie die Autorin uns die Geschichte wechselnd aus der Ich – Perspektive der drei Schwestern erzählt, denn obwohl es sehr viele Personen und Sachen sind, hat es den Fluss der Geschichte nicht gestört.
Ganz besonders gut gefallen, haben mir die Beschreibungen der Clans. Die unterschiedlichsten Handlungsweisen und die Gewohnheiten haben mir gut gefallen. Es gibt den Clan der Giftmischer, der Naturbegabten und der Elementarwandler.

Das Cover gefällt mir sehr gut.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

sehr ungewöhnlich

Von: Letannas Bücherblog Datum : 08.05.2017

letannasblog.blogspot.de/

Mirabella, Katharina und Arsinoe sind Drillinge und die Töchter der Königin. Sie werden darauf vorbereitet, dass sie eines Tages gegeneinander um den Thron kämpfen müssen. Dieser Kampf wird für 2 Schwestern tödlich endet, denn nur so kann eine Königin bestimmt werden.

Auf dieses Buch war ich im Vorfeld wirklich sehr neugierig. Der Klappentext klingt wirklich sehr vielversprechend und interessant. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht der 3 Schwestern. Bereits nach der Geburt werden sie ihrer Mutter weggenommen und leben bis zum 6. Lebensjahr bei einer Amme. Dann werden sie ihren neuen Familien zugeführt, entsprechend ihren Gaben. So kommt es, dass alle drei bei anderen Pflegefamilien groß werden. Jeder der Schwestern hat eine besondere Gabe, ebenso wie ihre neuen Familien. Diese Gabe wird trainiert und perfektioniert, damit die Schwestern diese im Kampf gegen ihre anderen Schwestern einsetzen können. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr ungewöhnlich und faszinierend, aber auch sehr grausam und auf dieses Ritual bezogen fast gar nicht nachvollziehbar. Wie ist es dazu gekommen, dass man seine Schwestern töten muss, um Königin zu werden? Leider wird diese Frage im ersten Teil noch nicht beantwortet, würde mich aber sehr interessieren. Im diesem Teil beschäftigt sich die Autorin erst vorrangig mit den drei Schwestern, die alle sehr unterschiedlich sind. Jede von ihnen geht anders mit der Situation um und es war als Leser sehr interessant mit an zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Auch Romantik spielt eine Rolle, aber eher eine kleinere. Wer hier eine typische Liebesgeschichte erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Aber bei dieser ungewöhnlichen Geschichte muss man auch mit ungewöhnlichen Liebesgeschichten rechnen.
Das Ende ist wirklich richtig fies und ich würde am liebsten sofort weiter leisen. Zum Glück erscheint der 2. Teil bereits im Herbst.
Jeder, der ungewöhnliche Geschichten mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich vergebe dieses Mal 4,5 von 5 Punkte.

Grausames Erbe, drei starke Frauen - bereit für den Thron

Von: Svenja Datum : 08.05.2017

the-bookthief.blogspot.de/

Sie sind Schwestern,Drillinge, jede von ihnen möchte auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, denn wenn sie den Kampf um die Krone verlieren, bedeutet es den Tod.
Katharine, Arsinoe und Mirabella sind entfernt voneinander aufgewachsen mit den festen Wissen, eines Tages ihre Schwestern umzubringen. Die Zeit rückt näher, jede von ihnen hat eine eigene Gabe, Katharine ist die Giftmischerin, Arsinoe die Naturbegabte und Mirabella die Elementwandlerin, jede Gabe kann den Sieg bringen, sofern man sie auch gut genug beherrscht..

Gestaltung:
Ich finde das Cover unhemlich toll, es hat natürlich etwas sehr schlichtes aber ich finds einfach nur sehr schön gemacht, vor allem wenn man dann noch das Cover des 2. Teil hinzuzieht, denn dann ist das Bild komplett und ich finde es immer toll wenn Band 1 und 2 (und jede weitere Fortsetzung) ein Bild zusammen ergeben. :)

Meinung:
Dank der Blogger Aktion zum Buch konnte ich es schon vor dem ET lesen, wofür ich unheimlich dankbar bin, denn sofort als ich den Klappentext gelesen habe war mir klar, das musst du einfach haben. Ich liebe Fantasy in denen Frauen starke Rollen verkörpern und die Führung eines landes übernehmen und dass, die Schwestern sich gegenseitig umbringen müssen um den Thron zu besteigen, ist eine so grausame aber auch fantastische Idee! :D

Ich war sehr gespannt darauf wie die drei Königinnen im Buch rüberkommen würden, ob man direkt erahnen kann welche Königin für den Thron vorherbestimmt ist oder nicht. Das ist zum Glück nicht so, weil das Buch, im gleichmäßigem Rhythmus, seine Perspektive wechselt, wir begleiten also alle drei Königinnen immer wieder.
Auf der einen Seite fand ich das toll, denn dadurch bekommen sie alle ein Gesicht und sind nicht nur irgendwelche Ziele die es zu erledigen gilt. Von daher bin ich froh, dass das ganze nicht nur aus der Perspektive einer der Schwestern geschrieben ist, die ihren Aufstieg plant o.Ä.
Auf der anderen Seite baut man durch die gewählte Erzählform aber auch zu allen drei Schwestern eine Beziehung auf, womit es für mich dann auf einmal ganz schrecklich wurde zu wissen, dass zwei von ihnen sterben müssen.
Denn auch wenn ich, durch die Aktion, im Herzen eine Giftmischerin bin, gemocht habe ich alle drei Königinnen, vor allem weil sie so unterschiedlich sind. Ich hab sie alle schnell in mein Herz geschlossen.

Was auch daran liegt, dass sich dieses Buch eine ziemlich lange Anlaufphase nimmt, manche stört das ja immer sehr, ich finde das eigentlich immer nur toll und so war dieses Buch auch am Anfang überhaupt nicht zäh für mich, denn ich fand es toll zu sehen wie unterschiedlich die drei Königinnen leben, wie unterschiedlich sie auf den Kampf vorbereitet werden und mit der Last umgehen.
Man lernt sie und ihre Umgebung erst einmal wirklich kennen und das ist etwas was ich für eine Geschichte immer wahnsinnig förderlich finde, weil gerade im Fantasy Bereich möchte ich immer so viel wissen, wenn ein*e Autor*in eine eigene Welt erschafft.
Einziges Problem hierbei, man bekommt eher Informationen aus dem hier und jetzt. Klar man erfährt natürlich wie das ganze Ablaufen wird, es gibt schließlich geregelte Zeremnoien vor dem Kampf und auch frühere Königinnen finden Erwähnung, dennoch war mir das im Bezug auf die Vergangenheit erst mal zu wenig.

Was mich auch ein wenig störte war, dass hier Liebesgeschichten mit eingeflochten werden, nichts gegen die Liebe und rein gedanklich, wenn man demnächst sterben könnte, hat man nicht das anrecht darauf sich noch einmal zu verlieben?
Aber für mich war das einfach ein Umstand den ich nicht passend fand und der mich gestört hat, weil es natürlich auch ablenkt und sich für mich manchmal einfach der Fokus auf das verlor, was für mich wirklich interessant war.

Das waren aber auch die zwei einzigen Punkte die mich persönlich etwas störten, was mir aber auch noch unheimlich gut gefallen hat war der Schreibstil, hier sind einige sehr schöne und fast poetische Sätze enthalten, die allein schon Gänsehaut bei mir verursachen konnten.
Und wenn man die Einleitung erst einmal "überwunden", entwickelt sich die Story wirklich sehr spannend und weiß durchaus mit überraschenden und originellen Momenten aufzutrumpfen, die bei mir nur das Gefühl hinterlassen haben ganz schnell weiterlesen zu wollen!

Fazit:
Der Schwarze Thron ist ein vielversprechender Reihenauftakt der mich von seiner Idee und seinem Potenzial, wirklich überzeugen konnte. In der Umsetzung gab es für mich ein paar Mängel, aber die haben mein Vergnügen an der Story nur kaum geschmälert. Und das Ende, lässt mich sowieso ganz hibbelig und ungeduldig werden, so dass ich dieses Buch mit einem begeisterten Gefühl beendet habe! :)

Super Story, mir fehlte aber die Nähe

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum : 07.05.2017

www.tausendbuecher.blogspot.de

Auf der Insel Fennbirn hat der Kampf der Königinnen begonnen. Vor Jahren als Drillinge geboren, wurden die drei Königinnen Arsinoe, Mirabella und Katharine im Kindesalter getrennt, um ihre magischen Fähigkeiten zu verbessern und auf diesen Tag vorbereitet zu werden. Denn nur eine von ihnen kann die Königin der Insel werden und über alle anderen herrschen. Doch die Thronfolge geht nicht über das Alter oder die Fähigkeiten: Den Thron besteigt die Schwester, die sich zuerst ihrer beiden anderen Schwestern entledigt und diese getötet hat...

Egal wohin man sieht, dieses Buch bekommt eine gute Kritik nach der anderen und nach diesem Klappentext hätte es für mich eigentlich perfekt werden müssen. Eigentlich..

Die Idee hinter diesem Buch finde ich einfach grandios. Dass sich drei Schwestern bis auf den Tod bekriegen sollen, obwohl sie sich einst so nah waren, ist super spannend. Auch die verschiedenen magischen Fähigkeiten mochte ich sehr, da diese wirklich kreativ und mal etwas anderes sind. Mirabella, eine Elementwandlerin, wird vom Volk als stärkste Kandidatin gehandelt, da sie durch ihre Fähigkeit die Elemente zu befehligen sehr stark ist. Katharine, die Giftmischerin, kann innerhalb von Sekunden die tödlichsten und qualvollsten Gifte zusammenbrauen, nur mit dem Essen von giftigen Gerichten hapert es bei ihr noch. Und schließlich Arsinoe, die eigentlich eine Naturbegabte ist, aber noch keine Anzeichen dafür zeigt. Verzweifelnd auf ihre Kräfte warten hat sie schon jede Hoffnung aufgegeben, lebend aus diesem Duell der Königinnen hervor zu gehen.

Diese ganzen Ideen, die unterschiedlichen Charaktere der Königinnen, die Randfiguren, die Magie - das hat mir alles super gut gefallen. Dennoch war die Geschichte leider nicht perfekt für mich, was vor allem an der Distanz liegt, die ich trotz all dieser positiven Aspekte zum Inhalt hatte.
Gerade zu Beginn habe ich sehr lange gebraucht, bis ich den Einstieg gefunden hatte und konnte dann recht schlecht mit den einzelnen Figuren mitfiebern, sondern blieb beim Lesen ungewollt auf Distanz. Auch gab es für mich einige Längen, die besonders anfangs die Handlung unnötig hinzogen und in denen nur wenig passierte - erst mit der Zeit wurde es spannender und am Ende sogar wahnsinnig gut; insgesamt hätte mir die Story aber noch etwas aufregender, gefährlicher und actionhaltiger sein können.

Dass ich so auf Distanz blieb, liegt für mich vor allem am Schreibstil, der an sich zwar gut ist, aber manchmal etwas nüchtern. Hinzu kommt, dass das Buch im Präsens geschrieben ist, was im Englischen vielleicht gut funktioniert, im Deutschen für mich aber diese leichte Distanz nur noch unterstütze, sodass ich mich besonders anfangs nur schlecht in die Charaktere hineinversetzen konnte.

Das klingt jetzt nach viel Kritik, ist es aber eigentlich gar nicht, denn es gab wirklich einiges, was mir sehr gut gefallen hat, allen voran die tolle Idee und die drei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei hätte ich mir einfach noch mehr Emotionen, mehr Spannung, mehr Action gewünscht. Etwas mehr "ganz großes Kino", wenn ihr versteht, was ich meine.

Dieses "große Kino" gab es dann auch noch am Ende des Buches, und ich war so gefesselt, dass ich am liebsten direkt weitergelesen hätte, denn spätestens da hatte die Autorin es geschafft, mich doch noch zu packen. Nun bin ich schon wahnsinnig gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird und hoffe, dass diese Spannung vom Ende dort wiederzufinden sein wird.

Elegant, magisch und düster

Von: Bianka Datum : 06.05.2017

biankasbuecherblogseite.blogspot.de/

Titel: Der schwarze Thron - Die Schwestern
Autor: Kendra Blake
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 444
Preis: 14,99 [D] (Broschiert)
15,50 [A]
ISBN: 978-3-7645-3144-7

Protagonisten:
Mirabella, Katherine und Arsinoe sind die Hauptcharaktere des Buches und sehr verschieden nicht nur im Hinblick auf ihre magischen Talente. Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr wuchsen die Schwestern gemeinsam auf, wurden dann jedoch getrennt und in verschiedenen Familien untergebracht, deren Aufgabe es ist, den Mädchen die Beherrschung ihrer Magie zu lehren, sie auszubilden und auf das sogenannte Jahr des Aufstiegs vorzubereiten.
So gelangt Mirabella zu den Elementwandlern, Katherine zu den Giftmischern und Arsinoe zu den Naturbegabten. Ab ihrem sechzehnten Geburtstag haben sie ein Jahr Zeit, ihre Schwestern zu töten, denn nur eine von ihnen kann auf dem Thron sitzen.
Während Mirabella als die Stärkste der Schwestern dargestellt wird, scheinen Katherine und Arsinoe in Bezug auf ihre Talente ziemlich schwach, doch im Laufe der Geschichte wurde mir bewusst, dass sie beide einen starken Charakter haben.

Meine Meinung:
Ich liebe ja Bücher, in denen Magie, Königinnen, Intrigen und Verrat die Hauptrolle spielen. Deswegen war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste und hatte wegen des spannenden Klappentextes ziemlich hohe Ansprüche an die Geschichte. Schon das Cover ist unheimlich schön und vereint alle Symbole, die man in der Geschichte kennenlernt.
Kendra Blake hat mich nicht enttäuscht, auch wenn ich die ersten fünfzig Seiten erst einmal mit den ganzen Namen klarkommen musste, die rasant ins Spiel gebracht wurden, sodass man leicht den Überblick verlieren kann. Dazu kamen die pro Kapitel wechselnden Sichten zwischen den drei Schwestern sowie verschiedenen Mitgliedern der Familien, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, wie beispielsweise Natalia Arron, das Oberhaupt der Giftmischer, die ebenfalls einen starken Charakter gepaart mit einer kühlen, beherrschen Ausstrahlung besitzt und mit zu meinen Lieblingscharakteren gehört. Gut gefallen an den verschiedenen Sichtweisen hat mir, dass man so einen umfassenden Einblick in die Gefühle und Gedanken sehr vieler Personen bekommt, doch da im ersten Drittel alle Gaben, Aufgaben, Eigenschaften sowie Eigenarten geklärt werden, leidet die Spannung.
Aber ab der Hälfte nimmt sie dann doch zu und verleiht der Geschichte neuen Schwung, sodass man gleich motiviert ist, weiterzulesen und das Ende macht die fehlende Spannung vom Beginn mehr als quitt. Ich habe die letzten Kapitel förmlich verschlungen und konnte kaum glauben, was plötzlich alles passiert.
Der leichte Schreibstil machte es mir noch einfacher, so durch die Seiten zu fliegen und die aufkommenden düstere Atmosphäre rundet das Ganze schön ab.
Wegen des wirklich fiesen Schlusses, freue ich mich umso mehr auf den zweiten Teil der Reihe und kann sie euch nur empfehlen. Natürlich spielt die Liebe wieder eine Rolle, wenn auch eher hintergründig.

Toller Auftakt!

Von: Yvonnes Bücherecke Datum : 05.05.2017

yvonnes-buecherecke.de

„Der Schwarze Thron“ von Kendare Blake entfachte in den USA 2016 einen wahren Hype und schlug ein wie eine Bombe. Nur gut ein halbes Jahr nach dem Erscheinen des ersten Buches steht fest, dass die Tetralogie verfilmt werden wird. Jetzt erscheint der erste Teil auch hier in Deutschland. Aber ist der Hype auch gerechtfertigt? Kaum ein Tag verging, an dem das Buch im April aufgrund der Bloggerkation von Randomhouse nicht in den Sozialen Netzwerken präsent war.

Die Handlung beginnt überaus spannend. Auf der geheimnisvollen Insel Fennbirn leben die Drillingsschwestern Katharine, Mirabella und Arsinoe. Sie werden nach sechs gemeinsamen Lebensjahren voneinander getrennt und jede lebt fortan bei anderen Familien, die die gleichen Gaben wie die Königinnen besitzen.

Drei Königinnen, eine Krone
Katharine ist eine Giftmischerin und lebt in Prynn. Mirabella ist eine Elementwandlerin und lebt in Rolanth und Arsinoe ist eine Naturbegabte und lebt in Wolfsquell. Jede Königin besitzt eine andere Gabe, die unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Alle drei werden getrennt voneinander darauf getrimmt nach ihrem 16. Geburtstag die anderen zwei umzubringen, um den Thron zu besteigen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Katharine, Mirabella und Arsinoe erzählt. Im Verlauf kommen weitere hinzu. Die vielen Wechsel haben meinen Lesefluss anfangs ins Stocken gebracht, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und konnte voll und ganz auf die Geschichte einlassen.

Ich fand es zunächst sehr interessant in die Leben der Schwestern einzutauchen. Jede von ihnen zeichnet sich durch andere Charaktereigenschaften aus. Sie zeigen Stärke, Schwäche, Mut und Angst und werden damit zu tollen, abwechslungsreichen und vor Allem authentischen Protagonisten, mit denen ich sehr gerne mitgefiebert habe.

Komplexer Weltenentwurf
Im Laufe der Handlung entstand bei mir zeitweilig ein kleines Tief. So interessant die Schwestern und ihre so unterschiedlichen Leben sind, so sehr tritt man im Mittelteil gefühlt auf der Stelle. Wer hier also einen erbitterten Kampf um die Krone erwartet, wird enttäuscht werden. Es ist eher das Vorspiel dazu.

Die Geschichte ist mit all ihren politischen Strukturen und der Königinnentradition überaus komplex und benötigt eben auch Erzählzeit. Die Autorin überzeugt mit einer fantasievollen Welt, in der es für den Leser viel zu entdecken gibt. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und erfreue mich an den vielen neuen Ideen.

Das letzte Drittel der Geschichte wird dann zum Glück aber richtig spannend und bietet einige unvorhersehbare Wendungen. Ausgeklügelte Intrigen, erbitterte Machtkämpfe und fiese Täuschungen finden ihren Höhepunkt in einem temporeichen Finale. Am Ende bleibt der Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück, der die Wartezeit auf den Erscheinungstermin der Fortsetzung im September ungemein lange erscheinen lässt.

Ist der Hype denn nun gerechtfertigt?
Definitiv ja. Das Buch konnte mich nicht vollends überzeugen, aber dennoch bin ich überaus gespannt auf die Fortsetzungen. Die Ideen der Autorin sind fantastisch und bieten viel Stoff für viele spannende Momente.

Lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 05.05.2017

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und es ist sofort auf die Wunschliste gewandert. Umso größer war dann die Freude, als ich bei der Bloggeraktion dabei sein durfte und es somit vorab lesen durfte.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Ich kam mit den ganzen Namen und Beziehungen nicht zurecht und musste mich erst einmal einlesen. Nach der Zeit und mit Blick auf den Klappentext wurde es dann besser.

Umso mehr ich dann gelesen habe, umso mehr Spaß hat es mir gemacht. Ich konnte mich in die Welt und in die Charaktere besser einfinden und die Geschichte gewann an Fahrt.

Die Drillinge sind alle sehr unterschiedlich und den ein mochte ich mehr und den anderen weniger. Alle Charaktere sind sehr gut dargestellt und sorgten dafür, dass man sie mochte. Obwohl ich auf der Seite der Giftmischer stand, mochte ich auch die anderen beiden und fand es schwer eine mehr zu mögen als die anderen. Das hatte leider den Nachteil, das ich mit keiner so richtig mit fiebern konnte.

Die Spannung in dem Buch war gut. Zu Beginn steigerte sie sich immer mehr, bis sie dann aber ab der Mitte etwas einknickte. Es blieb zwar eine indirekte Spannung, doch hier musste ich mich fast schon zwingen weiter zu lesen. Als es dann gegen Ende ging wurde es deutlich besser und es machte wieder mehr Spaß das Buch zu lesen.

Die Idee hinter dem Buch finde ich klasse! Die Welt ist wirklich besonders und die Idee, dass die Drillinge gegeneinander kämpfen müssen, obwohl sie Geschwister sind, finde ich großartig!

Das Ende des Buches ist wirklich super fies und macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil.

Fazit:

“Der schwarze Thron – Die Schwestern” ist für mich eine Geschichte, die mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Die Idee hinter der Geschichte war wirklich toll und auch das Ende des Buches war großartig! Zu Beginn hatte ich allerdings Schwierigkeiten mich einzufinden und auch die Spannung war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Dennoch ein gutes Buch, das auf jeden Fall ein Blick wert ist.

Drei Schwestern, drei Wege, ein Ziel

Von: Nanni Eppner Datum : 05.05.2017

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/2017/05/der-schwarze-thron-die-schwestern.html

Drei Schwestern, die in ein und demselben Adelsgeschlecht entstammen, geboren von einer mächtigen Königin, die über die magische Gabe verfügt keinen Schaden zu nehmen, wenn sie Gift zu sich nimmt. Aufgewachsen bei Pflegeeltern, die jeweils dem Clan der Naturbegabten, Giftmischer oder Elementwandler angehören, denn jede der Schwestern verfügt über eins der jeweiligen Talente.

Sollte sie zumindest, denn nur die Stärkste von ihnen schafft es auf den Thron und hat die Verpflichtung die anderen beiden Schwestern zu töten. Es kann nur eine Königin geben. Prinzessinnen sind unerwünscht. Doch außer Mirabella zeigt keine der Mädchen ein außergewöhnlich starkes Talent. Ganz im Gegenteil. Die Clans tricksen was das Zeug hält, um am Ende ihre Prinzessin auf den Thron heben zu können.

Die Schwestern sind nicht nur von Gönnern umgeben. Macht ruft Neider auf den Plan und diejenigen, die sich die Position der Prinzessinnen bzw. der künftigen Königin zu Nutze machen wollen. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Intrigen, Machtspiele und drei Mädchen, die ihr Leben nicht kampflos aufgeben - all das ist "Der schwarze Thron".

Prinzipiell klingt die Idee der sympathischen, in Südkorea geborenen Kendare Blake, ja erstmal ziemlich spannend. Die Umsetzung hat mich dann leider nicht so vom Hocker hauen können, wie ich es mir gewünscht habe. Blake hat ihr Potenzial, das definitiv zu erkennen ist, nicht so ausgeschöpft, wie es möglich gewesen wäre und so bewegt sich der Spannungsbogen auf und ab.

Immer dann, wenn ich etwas wirklich fesselndes erwartete, ließ die Spannung wieder nach. Vielversprechende Handlungsstränge wurden meist durch belanglose, zum Teil banale Dialoge fortgeführt. Zwei der drei Schwestern sind interessante Charaktere, eine von ihnen ist mir zu fad und farblos. Dass Blake in der Lage ist, Figuren vielschichtig zu konzipieren, zeigt sie vor allem bei den Nebenfiguren.

Das Ende versöhnt mich wieder mit diesem ersten Band einer Dilogie, von der ich mir so viel versprochen hatte. Ein übler Cliffhanger, den ich so auf gar keinen Fall erwartet habe, macht mich neugierig auf Teil zwei "Die Königin" (ET: 25.09.2017). Wie wird Blake das Problem 3:1 wohl lösen? Und wie wird sie das einbinden, was wir am Ende vom ersten Teil erfahren? Fragen, mit denen Blake uns lockt und zeigt, dass sie Spannungsaufbau eben doch drauf hat.