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Leserstimmen (123)

Kendare Blake: Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern (Der Schwarze Thron) (1)

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern Blick ins Buch

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€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3144-7

Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Einfach überragend!

Von: Frolleinbücherwurm Datum : 26.07.2017

frolleinbuecherwurm.blogspot.de/

Zum Inhalt:
In der schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake geht es um die Drillinge Arsinoe, Mirabella und Katherine. Sie sind die Töchter der Königin und jede von ihnen besitzt ein magisches Talent. Um den Thron der Insel Fennbirn besteigen zu können müssen sie ihre magischen Talente gegen ihre Schwestern einsetzen und diese töten.. denn nur eine von ihnen kann die neue Königin werden.
Zunächst wird der Leser in die Geschichten der einzelnen Mädchen eingeführt. Sie leben getrennt voneinander an verschieden Orten des Königreichs und könnten nicht unterschiedlicher sein. Die mächtigste der drei Schwestern scheint die Elementarbegabte Mirabella zu sein. Sie perfektioniert ihre Gabe bereits und ihre Anhänger setzen große Hoffnungen in sie. Ihre Schwestern Katharine und Arsinoe scheinen da eher Probleme mit ihren Gaben zu haben.
An ihrem sechzehnten Geburtstag beginnt das grausame Ritual. Von nun an haben die drei Schwestern ein Jahr lang Zeit sich gegenseitig umzubringen. Können Sie ihr Schicksal noch abwenden?

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich so unfassbar neugierig gemacht und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Schwarze Thron - Die Schwestern ist ein wirklicher Page Turner.
Es ist quasi unmöglich sich für eine Schwester zu entscheiden, da alle eine so tragische Geschichte verbindet. Man wünscht sich, dass die Autorin einen Weg findet, das tragische Schicksal der drei Schwestern irgendwie abzuwenden. Ob am Ende wirklich nur eine Schwester übrig bleibt oder nicht ist nach dem ersten Band noch offen. Ich glaube einfach jeder der den ersten Band gelesen hat muss wissen wie es weiter geht!
Definitiv ein 5-Sterne Buch.

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern von Kendare Blake

Von: Bookbutterfly Datum : 21.07.2017

www.bookbutterfly.de/

Meine Meinung
Als ich damals den Klappentext und auch das Cover gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Ich habe oft gelesen, dass es mit Game of Thrones verglichen wurde, was meine Neugier noch mehr geweckt hat. Ich bin ein sehr großer Fan der Serie von Game of Thrones und war sehr gespannt, ob dieses Buch mit der beliebten Serie mithalten kann.

Ich mag die Grundidee sehr gerne, dass nur eine der drei am Ende den Thron besteigen kann. Auch finde ich es sehr interessant, dass alle drei unterschiedlichen Fähigkeiten haben, denn es macht die drei noch viel interessanter. Die Autorin hat eine sehr komplexe und interessante Welt aufgebaut, in die man als Leser sehr gerne eintaucht und sie entdeckt.
Was mich anfangs sehr gestört hat, das die Kapitel immer abwechselnd aus den Sichtweisen der drei geschrieben wurde. Bei Beginn des Lesen hat es mich doch sehr gestört, weil ich eigentlich jede der drei in mein Herz geschlossen habe und am Ende nur eine den Thron besteigen kann und die anderen zwei sterben müssen. Aber nach und nach konnte ich mich immer mehr damit anfreunden und habe mich gefreut ihre Freunde, Talente und ihre Welten kennen zu lernen. Jedoch bin ich etwas traurig darüber, dass ich mich als Leser von zwei von Ihnen am Ende dieser Reihe verabschieden muss, Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, welche der drei meine Favoritin ist.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man merkt die Liebe der Autorin zu den einzelnen Charakteren. Da haben wir Katherine, die in ihrer Kindheit sehr viel ertragen musste. Sie lebt bei den Giftmischern und wurde seit ihrer Kindheit Giften ausgesetzt, damit ihr Talent sich weiter entwickeln kann. Die letzten Königinnen waren Giftmischerinnen und deswegen setzt man sehr große Erwartungen in sie, die sie leider nicht erfüllen kann. Dann haben wir Asinoe die versucht hat mit Hilfe ihrer Freunde ihrem Schicksal zu entkommen. Und die dritte ist Mirabella, die zurzeit am stärksten von allen zu sein scheint. Jedoch haben ihre Priesterinnen ihre eigenen Pläne und schrecken vor nichts zurück.

Was mich etwas gestört hat ist das die Spannung sehr sehr langsam aufgebaut wird, zwischendurch war es sogar etwas langatmig. Wir haben sehr viel Zeit bei Katherine und den Giftmischern verbracht, was oft nicht sehr spannend war.
Fazit
Für mich hat diese gute und komplexe Fantasygeschichte 4 Schmetterlinge verdient, da es zwischendurch etwas langatmig war. Aber es ist eine wundervolle Fantasygeschichte mit Intrigen, Täuschen, Liebe, Verschwörungen, Politik und Freundschaft. In allem eine sehr gelungene Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der im Oktober erscheinen wird.

Bewertung
4 von 5 Schmetterlingen

Toller Auftakt

Von: Lilyfields Datum : 14.07.2017

www.lilyfields.de

Ich hatte das Buch "Der Schwarze Thron" schon länger auf meiner Wunschliste und habe schon drauf gewartet, dass es endlich im Mai erscheint. Schon der Klapptext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn es klingt alles nach einer spannenden und tollen Geschichte.

Die Story wird abwechselnd aus der Sicht der drei Drillingsschwestern erzählt. Die Schwestern wurden nach der Geburt ihrer Mutter weggenommen und sind getrennt voneinander aufgewachsen. Jeder der drei Schwestern wurde nach ihren magischen Talenten ausgebildet. So ist Katharina die Giftmischerin, Mirabella die Elementwandlerin und Arinoe die Naturbegabte.

Das Inselreich Fennbirn verlangt nach einer neuen Königin, die Schwestern sind dafür auserkoren, denn jede hat Anspruch auf den Thron. An ihrem 16. Geburtstag müssen sie sich dem Volk stellen und nur die ihr magisches Talent wirklich beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und hat somit Anspruch auf dem Thron.

Am Anfang passiert noch nicht sehr viel und die Geschichte zieht sich etwas, aber ab etwa der Mitte des Buches wird es sehr spannend und ich habe richtig mitgefiebert und bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil, der am 25.09.17 erscheinen soll.

Außerdem habe ich auf filmstarts.de gelesen, dass sich Century Fox die Rechte gesichert hat und es verfilmt werden soll.

Toller Auftakt!

Von: LisasBuecherwelt Datum : 11.07.2017

https://lisasbuecherwelt.wordpress.com/

Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch,Der Schreibstil von Kendare Blake ist einfach toll. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich super in Arsinoe, Mirabella und Katharine hineinversetzen. Man hat das Gefühl, selber an der Story teilzuhaben und alles selber zu erleben. Ali Novak schreibt so, dass man wirklich alles, also die Charaktere, das Setting und alles drumherum, wirklich vor seinem geistigen Auge sieht und es sich einfach realistisch vorstellen kann. Und dabei schreibt sie auch noch so flüssig, dass man sehr schnell durchkommt; ich glaube ich habe circa vier Stunden für das Buch gebraucht. Also ein großes Lob für diesen großartigen Schreibstil!

Die Charaktere sind total unterschiedlich! Die drei Schwestern sind in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil und haben nur eines gemeinsam: Sie kennen das Gefühl, das eigen Fleisch und Blut töten zu müssen oder selber sterben zu müssen! Doch welche ist stark genug dafür? Als erstes haben wir Kharine, die Giftmischerin, die aber ihre Gabe noch nicht beherrscht. Dafür kann sie die besten und stärksten Gifte zusammenmischen. Die zweite Königin ist Arsinoe, die Naturbegabte, deren Gabe sich auch noch nicht gezeigt hat. Sie kann keine Blume erblühen lass, ganz zu schweigen davon, dass ihr Familiaris also ihr Tier sich noch nicht gezeigt hat. Und die letzte Königin ist Mirabella, deren Gabe schon lange vorhanden und sehr stark ausgeprägt ist. Sie ist eine Elemantwandlerin, kann also die Elemente beherrschen.

Die Handlung beginnt mit Katharine und wechselt dann immer zwischen den Dreien. Man erfährt erstmal wer die wichtigsten Personen für die Königinnen sind und wo sie leben. Dann erfährt man immer mehr über die „Wahl“ der nächsten Königin. Amn Beltane, einem Fest, werden sich die Königinnen begegnen und mit dem gesamten Volk Fennbirns feiern und sie müssen die Menschen davon überzeugen, dass sie die nächste Königin sein wird. Also muss jede eine überzeugende Vorführung ihrer Gabe bieten, was für Katharine und Arsinoe schon mal ein großes Problem darstellt. Und zu dem Umstand, dass ab dem 16. Geburtstag der Königinnen die Jagd aufeinander, die ein Jahr lang dauern kann, beginnt, kommen noch viele größere Probleme. Zum Beispiel Liebe, Hass und Verrat… Doch werden die Königinnen überhaupt bis Beltane überleben?

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch, dass mit tollen Charakteren, einem beeindruckenden Setting und einem schönen Schreibstil überzeugt! Das Ende hat mich fassungslos stehen lassen und ich bin so gespannt auf den zweiten Teil!!! Wenn ihr euch das Buch wenigstens mal anseht, macht ihr nichts falsch ��

Hohe Erwartungen die leider nicht erfüllt wurden...

Von: Dreamingbooks123 Datum : 06.07.2017

dreamingbooks123.blogspot.de/

Allgemeines
Titel: Der schwarze Thon - Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Verlag: penhaligon
Seitenzahl: 444
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-7645-3144-7


Klappentext
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine, Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...


Meinung
Ich habe mich durch den unglaublich guten Klappentext sehr auf das Buch, und seine Geschichte gefreut. Aber auch, weil ich schon viele positive Rezensionen zu den Buch gefunden habe.
Die Story dreht sich um Drillingsschwestern, die alle ein Recht auf den Thron haben, aber nur eine von ihnen ihn jemals besteigen wird. Um nämlich irgendwann einmal die Königin zu werden, müssen sie sich gegenseitig umbringen, bis nur noch eine von ihnen da ist. Nach ihrer Geburt wurden Mirabella, Arsinoe und Katharine mit besonderen Gaben bzw. Talenten beschenkt, welche ab ihrem sechsten Lebensjahr ausschlaggebend dafür sind, in was für eine "Pflegefamilie" sie gesteckt werden.
Mirabella ist eine Elementarwandlerin, Katharine eine Giftmischerin und Arsinoe eine Naturbegabte.
Da sie bis zu ihrem 16 Geburtstag in ihren Familien bleiben, um darauf vorbereitet zu werden die eigenen Schwestern umzubringen, lernen sie sich schnell zu hassen. Sie werden aufs unterschiedlichste erzogen, was von liebevoll bis brutal reicht.
Am Anfang des Buches wird jede einzelne Schwester in einem eigenen Kapitel vorgestellt, sodass man sich mit ihnen vertraut machen kann. Und so ging es dann auch die nächsten 100 Seiten oder so weiter. Man bekam immer nacheinander ein Kapitel von jeweils einer der Schwestern. Nur nach den ersten 100 Seiten hat sich die Geschichte meiner Meinung nach zu sehr nur auf Mirabella und Arsinoe konzentriert, was ich ein bisschen schade fand. Denn mir hat der ausgewogene Anteil an Informationen über die Schwestern am Anfang sehr gut gefallen.

Der Schreibstil
Ich weiß nicht warum, aber der Schreibstil der Autorin konnte mich einfach nicht begeistern. Mir waren ehrlich gesagt die ersten dreiviertel des Buches viel zu langweilig. Zwar war der Schreibstil nicht schlecht, denn die Welt in der wir uns dort befinden wird von ihr wirklich gut beschrieben, sowie auch die Charakterzüge der Schwestern. Aber sie hat mir einfach zu wenig daraus gemacht.
Da das Buch in der Zeit vor dem gegenseitigen ermorden der Schwestern spielt, plätschert die Geschichte so vor sich hin. Aber die letzten 100 konnten mich dann wieder überzeugen, denn diese waren spannend und man wollte immer wieder wissen wie es denn jetzt weiter geht.

Die Charaktere
Ich habe lange Zeit überlegt welche von den drei Drillingen denn mein "Liebling" ist, aber das hat sich als ziemlich schwierig herausgestellt, denn jede von ihnen ist auf seine Art und Weise ein so toller Mensch mit seinen Ecken und Kanten. Dennoch glaube ich, dass ich mich am meisten mit Mirabella identifizieren könnte.
Die Charaktere die Kendare Blake da erschaffen hat haben mir alle unheimlich gut gefallen, sogar auch die nicht so netten. Zwar hätte ich persönlich die Liebesbeziehungen untereinander gar nicht gebraucht, aber das ist ja wiederum Geschmackssache.


Fazit
Ich hätte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet, aber dennoch konnte es auf den letzten 100 nochmal die Kurve kratzen und mich davon überzeugen mir auch den nächsten Band zu holen.
Von mir bekommt "Der Schwarze Thron" 3/5 Sterne.

Tolles Wordbuilding, aber teilweise nicht spannend genug

Von: Callie Wonderwood Datum : 06.07.2017

calliewonderwood.blogspot.de

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Klappentext)


Der Klappentext hatte ich mich total angesprochen und es klang nach einem richtig guten und fesselndem Fantasy-Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Ich mochte sehr gerne, wie in die Geschichte eingeführt wurde. Nacheinander lernt der Leser jede der drei Schwestern und ihre Umgebung kennen.
Jede von ihnen fand ich charakterlich interessant und irgendwie sympathisch. Sie sind alle sehr unterschiedlich, belastet von ihrer Rolle als Königin und innerlich mehr verletzlich, als die Menschen, mit denen sie am meisten zu tun haben, ahnen. Sie haben auch eine starke Seite und es war interessant, wie jede auf ihre eigene Weise versucht hat mit ihrem Schicksal umzugehen.
Dabei gab es noch den spannenden Punkt, wie stark ausgeprägt ihre Gaben sind und wie sehr Mirabella von vielen schon als Siegerin angesehen wird.
Zitat : "Doch Natalia weiß, dass Katharine mehr brauchen wird als das. Keine Königin aus dem Hause Arron musste sich je einer Gegnerin stellen, deren Gabe so ausgeprägt war wie die von Mirabella. Mehrere Generationen sind herangewachsen, seit es auf der Insel eine Königin gegeben hat, die auch nur halb so stark war."
Auch bei den Nebencharakteren gab es die verschiedensten Personen, die super zu der Geschichte gepasst haben und oft eine große Rolle gespielt haben. Dabei sympathische wie Elizabeth, Jules, Billy oder Bree, oder eher unsympathischere und machtsüchtige wie Natalia, Genevieve, Rho oder Luca.
Die verschiedenen Liebesgeschichte spielen nur am Rande eine Rolle, aber es gab jeweils auch Höhen und Tiefen, und ich bin gespannt, wie sich diese weiterentwickeln werden.
Total gut gefallen hat mir an dem Buch das Worldbuilding und die Fantasy-Aspekte. Einmal mit den Giftmischern, die liebend gerne vergiftetes Essen verschlingen, den Naturbegabten mit ihrer eher bodenständigen Art und den coolen Familiaris, wie Camden. Und die Elementwandler mit ihren Fähigkeiten und den Priesterinnen auf ihrer Seite. Das fand ich überzeugend gemacht und es war spannend mehr über die Insel Fennbrinn und alles was mit ihr zusammenhängt zu erfahren.
Das Buch wird abwechselnd aus den drei verschiedenen Sichten erzählt, von Katharine, Arisone und Mirabella. Dabei fand ich super, dass auch immer der Ort angegeben war, wo das Geschehen gespielt hat, z.B. oft Greavesdrake Haus, Wolfsquell oder Rolanth, und man es dann mit der Karte vorne im Buch zusammen gut verfolgen konnte.
Zitat : "Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Das hat sie immer gewusst, selbst als sie noch zusammen in der Schwarzen Kate gelebt hatten, und trotzdem hatte sie die beiden geliebt. »Sie sind heute nicht mehr diese Kinder«, flüstert sie sich selbst zu. Sie sind Königinnen. Sie müssen sterben."
Die Handlung des Buches mochte ich zwar eigentlich, aber leider ist mir insgesamt zu wenig passiert. Es gab nicht genug Action und es wirkte zu einem großen Teil eher wie Vorgeschichte, bis es richtig losgeht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen war es dann für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein gelungener Auftakt, allerdings erhoffe ich mir von dem zweiten Teil doch noch etwas mehr.

Fazit :
Tolles Worldbuilding mit spannenden Fantasy-Aspekten und drei interessanten Protagonisten. Aber leider nicht immer so spannend, actionreich und fesselnd, wie gehofft.

Ein sehr guter Start für die Reihe..

Von: Yvonne Santjohanser Datum : 05.07.2017

booksandevengel.blogspot.de

Verlagsinfo:

Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:
Ich hab mir von dem Buch einiges erhofft, da es ja mega gehypt wurde. Und viele schon gelesen haben und mega super fanden. Als ich den Klappentext zum Buch gelesen hab, war ich sofort Feuer und Flamme, denn es hörte sich einfach nur mega fantastisch an, nach einem wundervollen und spannenden Fantasy-Roman. Für mich war klar: Ich musste es haben!
Anfangs fand ich es richtig interessant und auch spannend, jedoch verzog sich das in meinen Augen etwas. Es geschahen zwar einige Dinge, aber irgendwie nicht genug. Da hätte es noch spannender sein können. Ich weiß nicht ob es an dem Schreibstil lag, das es bei mir nicht ganz so fesselnd rüber kam, was natürlich gut möglich sein kann.
Die Charaktere fand ich spitze. Die Schwestern waren einfach sehr gut beschrieben und auch ihre verschiedenen Lebensweisen, da fühlte man sich, als wäre man wirklich dabei. Es war sehr interessant zu sehen, wie verschieden sie doch sind, denn unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Die Autorin schaffte es mit besonderen Details, das Buch so zu gestalten, das man eine wunderbare Welt vor sich sieht, so real und das ganze mit sehr speziellen und besonderen Charakteren, die einen an Herz wuchsen.
Auch allein der Gedanke und die Idee zu der Geschichte find ich einfach nur faszinierend. Eine sehr tolle Grundidee von der Autorin. Wo aber noch etwas Luft nach oben hin hat. Drum bin ich da auch sehr auf den zweiten Band gespannt, wie sich die Charaktere und die Geschichte dort noch entwickeln werden.
Das Buch kommt ja bei sehr vielen düster und brutal vor, jedoch hab ich davon leider nichts abbekommen, was ich sehr schade fand. Aber ich habe Hoffnung auf den zweiten Band, das der es noch richtig raus haut und mich vollends überzeugen kann.
Für mich war es ein guter Start in die Reihe, auch mit den kleinen Schwächen die es zeigte bekommt es von mir.... 4 von 5 Sterne

Ein Fantasy - Abenteuer das spät, aber dann richtig begeistert

Von: Magische Momente Datum : 02.07.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Bei diesem Dilogie Auftakt waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Da es bereits in aller Munde war und die Meinungen doch etwas auseinandergingen. Daher war es unumgänglich für mich, mir selbst ein Urteil zu bilden.
Bereits lange Zeit vorher wanderte es direkt auf meine must read Liste, da der Klappentext wirklich enorm vielversprechend klang, aber zugleich merkt man auch welche Kälte und Brutalität dies beinhalten würde.
Und ich lag nicht falsch. Denn schon der Einstieg war wirklich gut und mein Interesse war sofort entfacht.
Man bekommt sofort ein gutes Gespür für die Szenarie, aber auch für die Welt an sich. In der alles doch recht düster wirkt und nur wenig Licht lässt. Dennoch fand ich besonders toll, das auch die Zwischenmenschlichkeit nicht außer Acht gelassen wurde, wenn auch mit einigen Stolpersteinen verbunden.
Dennoch brauchte ich etwas, um die ganzen Zusammenhänge zu begreifen und in mich aufzunehmen.
Da es alles recht komplex war, hat es mir besonders gut gefallen, das man die Sichtweise von jeder der drei Schwestern erhält. Was sie gleich viel näher in den Fokus rückte und man sie so besser kennenlernen und sich in sie hineinfühlen konnte.
Wider Erwarten gefielen mir jedoch einige Nebenfiguren wie Jules, Joseph oder Pietyr um einiges besser. Sie haben das ganze ungleich emotionaler und auch gefühlvoller gemacht. Auch waren sie viel greifbarer für mich.
Von den Schwestern selbst hat mir Mirabella einfach am besten gefallen. Ich kam ihr menschlich sehr viel näher und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich empfand sie als eine sehr verletzliche, gefühlsbetonte und auch facettenreiche Persönlöichkeit.
Ich hab mich ihr sehr verbunden gefühlt und mit ihr gelitten und gezittert.
Ihre Schwestern sind es nicht weniger, doch sie blieben mir noch seltsam fremd.
In diesem Buch lernt man vor allem das drumherum , die Verbindungen und auch die einzelnen Charaktere kennen, was dem ganzen Tiefe verleiht und man sich ein Bild von der Szenarie machen kann. Mir hat dieser Aspekt gut gefallen, leider jedoch war der erste Teil des Buches etwas langatmig und ich musste einige Male pausieren.
Es gibt Entwicklungen die man nicht erwarten würde, Herausforderungen und Erkenntnisse die man verarbeiten muss und auch die Magie hat mich stets im Griff gehabt.
Aufgrund des doch sehr einnehmenden Schreibstil der Autorin, ließ sich das Buch wunderbar lesen.
Sie arbeitet sehr schön mit Details, was einem das Geschehen auch bildlich sehr nahe bringt.
Hier werden Werte wie Loyalität, Zusammenhalt und Liebe vor Augen geführt, die dem ganzen auch ein Stück weit etwas Leichtigkeit verschaffen.
Aber zugleich sollte man nie unterschätzen was dahinter vorgeht und wohin einen das alles bringt.
Die Grundidee dazu hat mir besonders gut gefallen, das Potenzial wurde noch nicht völlig ausgeschöpft und ich bin gespannt ob es der Autorin gelingt, dies im zweiten Band so richtig herauszuholen.
Besonders am Anfang hätte man die Spannung mehr anziehen sollen, da es dadurch leicht langatmig wurde und auch teilweise Längen entstanden, was wirklich schade ist.
Die magischen Talente jedoch fand ich enorm faszinierend. Besonders die Giftmischer hatten es mir angetan, da dies sehr magisch und einfach interessant dargeboten wurde.
Der Autorin gelingt es geschickt, das man nicht weiß, worauf es hinauszielt.
Der Spannungsbogen war zunächst eher unterschwellig spürbar. Doch gerade im letzten Drittel baute sich dieser kontinuierlich auf. Plötzlich überschlugen sich fast die Ereignisse und meine Nerven waren aufs äußerste angespannt. Denn der Schlussakt punkte mit so einigem, was man nicht erwartet hätte.
Wenn ich doch zunächst die Geschichte nicht als besonders genug empfand, so änderte sich dies schlagartig. Sofort entbrannte in mir der Wunsch sofort den zweiten Band lesen zu wollen.
Ich wollte mehr wissen, mehr fühlen, mehr in mich aufnehmen.
Es sind noch einige Fragen offen und ich bin unheimlich gespannt, ob sich der zweite Band um Längen steigern kann.
Letztendlich ist dieser Auftakt zwar gelungen, kommt jedoch zunächst nur langsam vorwärts. Ist etwas brutal, was anhand des Geschehens nicht verwundert, aber auch sehr gefühlvoll.
Ein Fantasy - Abenteuer, das mich erst spät so richtig begeistern konnte, aber dann richtig und auf ganzer Ebene.

Fazit:
Der erste Band dieser Dilogie ist dunkel, düster und unheilvoll, aber auch spürbar durchzogen von Leichtigkeit, tiefen Emotionen und Magie.
Drei Schwestern - drei magische Talente.
Wer wird am Ende den Kopf oben behalten?
Es ist facettenreich und wendungsreich gehalten und hat mich doch sehr gefordert.
Zunächst nichts Besonderes, doch dann hat es mich vollkommen gepackt und ich muss jetzt wissen wie es weitergeht.

Guter Auftakt mit viel Luft nach oben

Von: Die fantastische Bücherwelt Datum : 30.06.2017

www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung:

„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist der Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos rund um 3 Schwestern, als Königinnen geboren, deren Pflicht es ist, sich ab ihrem 16. Geburtstag so lange zu bekämpfen bis nur noch eine von ihnen übrig ist, um den Thron zu besteigen.

Es ist eine Geschichte voller Magie, angesiedelt auf einer geheimnisvollen vom Nebel umgebenen Insel, die ihren ganz eigenen Regeln folgt. Die Idee ist grandios und der Weltentwurf schlicht umwerfend. Es braucht wirklich nicht viel, um sich in die Insel Fennbirn zu verlieben und sich von ihren Eigenarten bezaubern zu lassen. Gerade der Kontrast zum nicht-magischen Festland, das im kommenden Handlungsverlauf gewiss noch eine größere Rolle spielen wird, ist unheimlich vielversprechend. Wie lange es wohl noch dauern wird, bis Fennbirn endgültig in Vergessenheit gerät?

Die Schwestern, geplagt von ihrem düsteren Schicksal, haben ebenso viel Potenzial wie der Rest des Buches. Kendare Blake hat mit Arsinoe, Mirabella und Katharine nicht nur 3 höchst interessante Charaktere erschaffen, sondern Heldinnen, die auf einem schmalen Grat zwischen Gut und Böse wandeln. Ihre Zerrissenheit angesichts ihrer Zukunft war stets spürbar, auch wenn dies bei den Dreien doch sehr unterschiedlich ausgeprägt war. Ihre Entwicklung ist unvorhersehbar, nur eines ist klar: wenn der Kampf erst einmal losgeht, wird es viele Verluste geben und es ist ungewiss, wer von ihnen das Rennen machen wird.

Was mich gleich zu den größten Stärken und Schwächen dieses Buches führt. „Die Schwestern“ platzt geradezu vor Potenzial. Der Plot ist völlig unvorhersehbar und die Ausgangslage verspricht spannende Fortsetzungen. Jedoch wurde das besagte Potenzial in diesem ersten Band noch lange nicht ausgeschöpft und richtig spannend wird es erst zum Schluss. Die Geschichte umgibt schon jetzt eine tolle Atmosphäre, doch diese darf ruhig noch etwas düsterer sein, aber auch das kann ja noch werden…

Erzählt wird die Geschichte im personalen Erzählstil aus verschiedenen Perspektiven. Diese beschränken sich lange nicht auf die drei Schwestern, was nur wenig verwundert, sobald man erkennt, dass sie eben nicht die einzigen Protagonisten sind. Stattdessen liefert uns Blake eine ganze Menge, die man aber gut verarbeiten kann. Allerdings wünsche ich mir im Punkto Charaktere noch etwas mehr Tiefe, diese ist nämlich in der Masse ein wenig untergegangen. Ungewöhnlich ist auch, dass der Text im Präsens gehalten ist, was gerade bei einem Fantasy-Titel recht ungewöhnlich ist. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran. Der Schreibstil an sich liest sich sehr angenehm, sodass man stets zügig vorankommt.

Fazit:

Kendare Blakes „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist der durchaus gelungene, wenn auch noch ausbaufähige Auftakt ihres 4-teiligen Fantasy-Epos. Der Plot ist originell und düster, wenngleich noch nicht düster genug, obwohl Blake weder vor Gewalt, noch Sex zurückschreckt. Der Weltentwurf ist atemberaubend und unheimlich faszinierend, sodass ich es kaum erwarten kann, ein weiteres Mal den Nebel zu durchdringen, um das magische Fennbirn zu bereisen. Es gibt eine Menge Charaktere, die mich sich gut merken kann, die aber durchaus noch ausbaufähig sind. Wie eben der komplette Roman, der vor Potenzial schier zu platzten scheint. So ist „Die Schwestern“ zwar ein Buch mit Fehlern, das ich trotzdem gerne weiterempfehle. Die Reihe kann nur noch besser werden! 4/5 Bücher!

Hatte mehr erwartet

Von: Isbel Datum : 27.06.2017

www.buecherlilien.blogspot.de

Das Buch startet mit einer richtig tollen detaillierten Karte. Sowas liebe ich ja bei Büchern und das Cover ist auch ein Hingucker. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Krone mit Band 2 vollständig wird. Aber das Aussehen ist ja nur zweitrangig. Der Inhalt ist viel wichtiger. Und da haben mich Die Schwestern ein bisschen enttäuscht. Von der Idee her finde ich die Story richtig gut und auch die Gaben klangen und klingen auch immer noch interessant. Da gibt es Giftmischer, Naturbegabte, Elementwandler, Krieger und Propheten. Wenn ich jetzt nicht ausversehen eine Gabe vergessen habe.
Die Königin des Landes gebiert irgendwann Drillinge. Diese Drillinge wachsen bis zu ihrem 6. Lebensjahr zusammen auf, werden dann getrennt und dazu erzogen sich gegenseitig umzubringen. Denn nur eine kann den Thron besteigen. Was ich aber nicht so ganz verstanden habe, ist das Warum. Warum müssen sie sich umbringen? Warum muss die Königin nach der Geburt das Land verlassen? Es wird zwar auf die Religion und die Göttin verwiesen, aber meiner Meinung nach unzureichend. Vielleicht kommt das ja noch in Band 2. Auch wenn es nicht angedeutet wurde. Insgesamt plätschert die Geschichte sehr lange vor sich hin. Es ist schön, wenn ich als Leser langsam in die Welt und deren Eigenheiten eingeführt werde, aber irgendwann muss die Spannung dann auch mal steigen. Und das tut sie hier erst ganz zum Schluss im letzten Drittel. Aber dann auch richtig. Die letzten Seiten und der Cliffhanger haben die Geschichte für mich gerettet.

Unsere Protagonisten sind unsere Königinnen Mirabella, Katharine und Arsinoe. Mein Liebling war aber Jules. Sie ist die Ziehschwester von Arsinoe und ich fand sie vom Charakter her viel interessanter als die drei Schwestern. Mirabelle, Katharine und Arsinoe waren für mich zu schwach gezeichnet. Alle drei hadern auf irgendeine Weise mit sich selbst oder ihrem Schicksal, aber es fehlte ihnen das Besondere. Von irgendeiner der Königinnen hätte ich mir gewünscht, dass sie mich auf ihre Seite zieht. Dass ich mit ihr mitfiebere und mir wünsche, dass sie als Siegerin aus den Kämpfen hervorgeht. Ich weiß nicht, ob bei anderen Lesern dieser Effekt eingetroffen ist, aber mich hat er nicht erreicht.

Ich denke, der Schreibstil von Kendare Blake hat da auch einen gewissen Einfluss drauf gehabt. Es liest sich ziemlich distanziert, obwohl wir in die Gedanken aller Personen eintauchen. In einige mehr als in anderen, manchmal werden wir auch zugunsten der Spannung von den Gedanken ferngehalten. Aber trotzdem liest es sich distanziert. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mich an den Stil zu gewöhnen.


Fazit

Die Story vom schwarzen Thron ist eine tolle Grundidee, die mir zu langsam Fahrt aufnahm und deren Protagonisten mich nicht für sich einnehmen konnten. Ich werde aufgrund der Geschehnisse auf den letzten Seiten und wegen Jules dennoch weiterlesen.

Kurzrezension: 4,5 Sterne

Von: Laura Schramm Datum : 26.06.2017

lauras-lesezeiten.blogspot.de/

Drei Mädchen - eine Giftmischerin, eine Naturbegabte und eine Elementwandlerin - kämpfen um den Thron der Insel Fennbirn. Nur eine von ihnen kann die neue Königin werden, doch zuvor muss sie innerhalb eines Jahres ihre beiden Schwestern töten. Für mich war "Der schwarze Thron" eine der meist erwarteten Reihen des ganzen Jahres, denn das Grundprinzip ist fantastisch, ja, meiner Meinung nach sogar eine der besten Ideen, die in der Fantasyliteratur je da gewesen ist. Umso schöner finde ich, dass Kendare Black auch großes Talent bei der Charakterisierung ihrer Protagonisten bewiesen hat: Ob Katharine, Arsinoe, Mirabella oder einer der - zugegebenermaßen unzähligen - Nebenfiguren, sie alle sind authentisch, facettenreich und vor allem klischeefrei, sodass alle mein Herz erwärmen konnten. Schon nach kurzer Zeit habe ich gehofft, dass die Schwestern einen Ausweg finden und nun doch zusammenhalten werden, und ich hoffe es noch immer.

Um ehrlich zu sein, hatte man aber auch wirklich viel Zeit alle Personen kennenzulernen, denn das Buch ist nicht so actionreich, wie man vielleicht erwartet. Die Geschichte beginnt nicht etwa zur Erwachenszeremonie sondern vier Monate zuvor. Das heißt wir begleiten die Schwestern einzig und allein 450 Seiten lang in ihrem "normalen" Alltag, noch bevor der ganze Wettstreit um Leben und Tot überhaupt begonnen hat. Ich will keinesfalls sagen, dass es deswegen nicht spannend ist, aber durch die Vorfreude auf das spätere Geschehen war es manchmal - vor allem zu Beginn - doch ein kleines bisschen ermüdend.

Unfassbar gut gelungen, ist dafür das Zusammenspiel der einzelnen Abschnitte: Die Perspektivwechsel, die Länge der Kapitel, die Reihenfolge der Kapitel, die Autorin hat einfach ein unglaubliches Gespür für Details gezeigt. Jedes Kapitel für sich genommen ist schon großartig, philosophisch und das mehrmalige Lesen wert, doch zusammen bilden sie ein wahres Meisterwerk. Heute ziehe ich noch einen halben Stern ab, doch die Voraussetzung für Band 2 könnten gar nicht besser sein. Ich bin sicher, dass ich mich schon Ende September über einen wahren Pageturner freuen werde können, denn dann erscheint "Der schwarze Thron - Die Königin", der Abschluss dieser Dilogie.

Rezension: Der schwarze Thron - Die Schwestern

Von: helenaslibrary Datum : 24.06.2017

https://www.instagram.com/helenaslibrary/?hl=de

Titel: Der schwarze Thron - Die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Seiten: 444
Preis: 14,99€[D] 15,50€[A]
Verlag: Penhaligon

��INHALT��
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch nur wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...

��MEINE MEINUNG��
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen!
Ich mochte das Setting sehr gerne und die Karte vorne im Buch hat mir sehr geholfen mich gut in der neuen Welt zurechtzufinden.
Ich finde das Cover schön, allerdings ist das englische meiner Meinung nach tausendmal schöner! Schade, dass es nicht beibehalten wurde.
Meine liebste Schwester der drei war eindeutig Mirabella. Ich weiß nicht wie es euch dabei geht, aber ich finde die Elementwandler einfach auch am coolsten��.
Der Twist am Ende war ein bisschen vorhersehbar aber ich fand das Ende echt gut und außerdem macht es Lust auf Teil 2.
Was mir nicht so gut gefallen hat war der Schreibstil. Ich hatte Anfangs Probleme, konnte mich dann aber doch ganz gut ins Buch finden.

��FAZIT��
Ein gutes Buch mir reichlich wenigen Schwächen, welches Lust auf Band 2 macht!

��������/����������

Gelungener Auftakt!

Von: Cori Leseratten-Buchgefluester Datum : 23.06.2017

leseratten-buchgefluester.blogspot.de

Die Drillinge Mirabella, Katherine und Arsione wurden als Kinder voneinander getrennt um je ihrer Gabe entsprechend bei den entsprechenden Familien aufzuwachsen und groß gezogen zu werden. Denn an ihrem 18. Geburtstag wird nur eine von Ihnen den Thron besteigen. Wie es Brauch ist im Inselreich Fennbirn werden Sie ab dem Tage um Ihr Anrecht auf den Thron gegeneinander kämpfen – und nur eine kann überleben und geht als Siegerin hervor.
Mirabella beherrscht die Elemente Feuer, Wasser, Feuer und Erde. Sie scheint die Stärkste der Drei zu sein, wenn es nach der Ansicht der Priesterin und der Beliebtheit des Volkes geht. Katherine ist bei den Giftmischern aufgewachsen, sie beherrst das Mixen von Giften, scheint aber ansonsten eher weniger Gifte zu vertragen als andere Giftmischer vor ihr, daher wird sie als schwach angesehen. Arsinoe ist ein ganz liebes Mädchen und bei den Naturbegabten untergekommen. Doch bei ihr scheint sich die Gabe noch gar nicht gezeigt zu haben. Jeder Naturbegabte hat ein seelenverwandtes Tier an seiner Seite, Arsinoes hat sich jedoch noch nicht gezeigt und der Tag an dem sie mit ihren Schwestern auf Leben und Tod kämpfen wird, rückt immer näher… Was passiert, wenn die drei Schwestern sich nach so langer Zeit wieder sehen und gegeneinander antreten werden ? Denn nur eine kann überleben…

Das Buch wurde vorab schon in Amerika extrem gehyped und gelobt – die deutsche Übersetzung ist nun endlich da und wir müssen zum Glück auch nicht so lange auf den zweiten Teil warten, der schließlich dann schon im August erscheinen wird.
Aufgrund des Hypes waren die Erwartungen schließlich sehr groß !

Die Idee drei Schwestern, Drillinge, in jeder Generation gegeneinander bis auf den Tod kämpfen zu lassen, bildet schon einmal eine spannende Grundlage.
Jetzt im ersten Band wurde diese Spannung allerdings noch nicht komplett ausgeschöpft, da wir die erste Hälfte des Buches damit verbringen die drei Schwestern jeweils für sich vorzustellen und sie und ihre Gaben kennenzulernen.

Die Gaben und die damit verbundenen Familienhierarchien sind verständlich und gut dargestellt. Ein wenig kommt mir dabei nur das Große und Ganze noch ein wenig zu kurz. Wir wissen zwar, dass es in jeder Generation Drillingsschwestern gibt und diese sich bekämpfen müssen, wobei aber nicht so ganz klar ist, wie lange sie eigentlich dann regieren, bevor sie ihre eigenen Kinder gebären. Zumindest scheinen die jeweiligen Familienclans der jeweiligen Königin nach dem Tod einer Königin die Regierungsgeschäfte weiter zu führen. In diesem Fall sind derzeit seit mehreren Generationen die Giftmischer an der Macht.
Wenn ich mir vorstelle, dass es selbstverständlich zu sein scheint die eigenen Schwestern irgendwann zu töten und eigentlich keiner groß Skrupel hat, ist das aber auch nicht nur spannend, sondern irgendwie auch erschreckend für die Gesellschaft – kein Wunder wenn auch keine anderen Skrupel hinsichtlich von Intrigen herrschen können…

Erst gegen Mitte des Buches tauchen dann die ersten Intrigen auf. Wie in allen Königshäusern wollen sie ihre Königin auf dem Thron sehen – und damit auch selber herrschen. Dabei scheint jedes Mittel recht zu sein… und noch so einige andere spannende Überraschungen und Wendungen kommen auf dem Leser zu.

Leider scheint kaum eine Geschichte ohne eine Liebesgeschichte auszukommen… Hier in diesem Buch fand ich sie bisher ein wenig überflüssig und zu verstrickt, so dass ich bisher noch keinen Sinn darin gesehen habe, aber vielleicht kommt das noch im nächsten Band.

Den ganz großen Hype um das Buch konnte ich bisher leider noch nicht verstehen, vielleicht bin ich deswegen auch mit zu großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Allerdings klingt das jetzt schlimmer als es ist. Eine Geschichte mit drei Hauptcharakteren braucht ihre Zeit um in Gang zu kommen und ihre Protagonisten richtig vorzustellen, das hat dieses Buch sehr gut getan und auch die Idee dahinter konnte mich begeistern und die Spannung gegen Ende hat immer weiter so sehr zugenommen, dass man den nächsten Band kaum erwarten kann.
Mir hat das Buch an sich gut gefallen, auch wenn es (noch) kein Highlight ist, was der nächste Band aber durchaus hervorbringen kann… Wir müssen ja zu Glück nicht mehr so lange warten!

Solides, unterhaltsames Fantasy, das den Hype allerdings nicht verdient hat

Von: Tasmetu Datum : 22.06.2017

tasmetu.de

Um die Übersetzung von „Three Dark Crowns“ gab es jede Menge Hype. Sowohl im englischsprachigen, als auch im deutschsprachigem Raum wurde es in höchsten Tönen gelobt. Leider konnte es für mich nicht mit dem Hype mithalten.
Das soll nicht heißen, dass es kein gutes Buch war. Es war eine solide Fantasygeschichte mit einem sehr interessanten Konzept. Die drei Schwestern mit ihrer Magie und den Machtintrigen haben mir sehr gut gefallen und die über 400 Seiten waren durchaus unterhaltsam. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne, vor allem Jules und Arsinoe. Sie sind wild und stark und halten zusammen. Die Freundschaft zwischen den beiden ist wundervoll. Auch Mirabelle fand ich sehr sympathisch und ihre Loyalität und Gutmütigkeit fand ich durchaus ansprechend. Aber es war leider nicht das außergewöhnliche Buch, das alle prophezeit haben.
In diesem ersten Buch passiert kaum etwas. Es ist ein sehr, sehr ausführliches Worldbuilding, welches es absolut nicht gebraucht hätte. Erst am Ende nahm der Plot etwas Fahrt auf und den Cliffhanger fand ich sehr gelungen. Allerdings fand ich einige Handlungsstränge sehr unnötig. Zum Beispiel die ganze Sache mit Joseph und seiner… (nett formuliert) Polygamie war einfach nur langwierig, unlogisch und unnötig. Ich habe wirklich nichts gegen Polygamie oder Polyamorie in Büchern, aber nicht wenn sie so dargestellt wird und lediglich dazu dient Menschen zu verletzen und bestimmte Handlungen auszulösen. Als wäre der Autorin nichts besseres eingefallen um bestimmte Dinge geschehen zu lassen. Und wie ihm auch noch die ganze Zeit verziehen wird und er null aus seinen Fehlern lernt und… ach, ich will das jetzt gar nicht weiter ausführen, sonst spoilere ich. Ich habe ihn als sehr schwachen und nervigen Charakter empfunden, der nur als Werkzeug der Autorin gedient hat.
Auch den Schreibstil fand ich durchschnittlich. Er war keineswegs schlecht, aber auch nichts besonderes. Dasselbe galt für den Spannungsbogen. Er war da, aber nur sehr schwach und konnte mich nicht wirklich mitreißen.
Insgesamt war das Buch genau das: Gut, aber nicht umwerfend. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

Leider absolut nicht meins!

Von: Yomi Datum : 20.06.2017

2nerds1book.blogspot.de/

Dieses Buch wurde auf vielen unterschiedlichen Blogs vorgestellt und beworben. Aus Neugierde habe ich mich dann beim bloggerportal für ein Exemplar beworben und auch eines zugeschickt bekommen. Laut einigen Leserstimmen sollte es sich bei "Der Schwarze Thron" um eine Fantasygeschichte ähnlich wie Game of Thrones handeln. Also mit vielen Intrigen, Action und natürlich Fantasy. Außerdem sollte es fernab von vielen Klischees sein.


Die Aufmachung des Buches ist echt schön. So ist das Cover passend zum Inhalt und bietet jede menge kleine Details. Im Buch selbst findet man vorne eine wirklich unglaublich schöne Karte von der Insel Fennbirn, also dem Ort an dem sich die Geschichte abspielt.


Wie man anhand des Klappentextes feststellt, dreht sich die Geschichte um die drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe. Alle mit unterschiedlichen Gaben geboren und getrennt voneinander aufgewachsen, sollen sie sich im Kampf um den Thron gegenseitig umbringen.

Katharine ist bei den Giftmischern aufgewachsen. Schon früh musste sie unterschiedliche Gifte zu sich nehmen, tödliche Gifte herstellen oder sogar Gefangene mit ihren Giftmischungen umbringen. Sie ist ein sehr ängstlicher Charakter, was daran liegt das sie desöfteren nicht sonderlich gut behandelt wurde. Auch ist ihre Gabe so gut wie gar nicht ausgeprägt. Katharine mochte ich eigentlich ganz gerne, allerdings wurde sie im späteren Verlauf auf eine Liebegeschichte reduziert, die viel zu schnell ging. Auch war sie wohl die Schwester, die in diesem Buch die wenigstens Kapitel zugesprochen bekommen hat, was ich zusätzlich ziemlich ärgerlich fand.

Mirabella kann die Elemente beeinflussen, wobei Feuer ihr stärkstes Element ist. Sie hat außerdem die Unterstützung des Tempels zugesichert bekommen. Dementsprechend ist sie eine sehr beliebte Königin, zumal sie auch diejenige zu sein scheint, die die stärkste Gabe besitzt. Mirabella fand ich auch in Ordnung. Leider wurde aber auch sie im späteren Verlauf in eine ziemlich überdramatisierte Liebesgeschichte reingezogen, die ich als sehr unnötig empfunden habe.

Arsinoe ist die letzte Schwester im Bunde und mit ihr wurde ich so gar nicht warm. Sie sticht einfach durch gar keine Eigenschaft besonders hervor. Sie lässt einfach alles mit sich machen, wobei das auch auf ihre Schwestern zutrifft. Trotzdem konnte ich mit Arsinoe noch am wenigsten anfangen, was vermutlich daran lag, das sie immer in dem Schatten ihrer besten Freundin Jules stand.

Generell waren alle Charaktere sehr eintönig gehalten. So konnte keine der Schwestern mit besonders vielen Emotionen oder Charaktereigenschaften glänzen. Auch war überhaupt keine Charakterentwicklung vorhanden oder wenn war sie so minimal das sie mir nicht aufgefallen ist.

Jedenfalls konnte mich keiner der Charaktere so wirklich gefangen nehmen. Ich konnte nicht mitfiebern oder mich mit ihnen freuen. Am schlimmsten fand ich es, das viele Nebencharaktere mehr tiefgang hatten, als alle drei Königinnen zusammen. Das ausgerechne Arsinoe die meisten Kapitel für sich beansprucht hat, hat meinem Lesefluss auch nicht gerade gut getan. Es hat mich einfach NULL interessiert was mit ihr ist. Dementsprechend musste ich mich also durch einige Kapitel quälen.

Die Spannung im Buch lässt auch mehr als nur zu Wünschen übrig. Es passiert einfach VIEL zu wenig. Klar, es geht darum die Charaktere vorzustellen und auf das "Finale" im Buch hinzuarbeiten, aber das die Spannung dabei so sehr auf der Strecke bleibt finde ich schade. Intrigen oder Action gab es nur seeehr vereinzelt und wenn waren diese auch recht unspektakulär.

Die Liebesgeschichten waren klischeehaft. Viele Ereignisse waren generell einfach absolut vorhersehbar und die Fantasyelemente waren mir oft viel zu unreichend erklärt. Generell wie die Welt genau funktioniert und nach welche Regeln das ganze läuft, wurde mir viel zu schwammig erklärt. Da hat man schon eine so geniale Grundidee und schafft es nicht, diese ordentlich zu vermitteln. Schade.

Das Einzige gute an diese Buch, war das Ende. Dort fangen alle drei Königinnen endlich an zu hassen und es lässt darauf hoffen, das der nächste Band mehr Action parat hat. Allerdings werde ich diese Reihe nicht weiterverfolgen. Da mir kein Charakter symphatisch war, interessiert es mich auch nicht sonderlich wer letztendlich auf dem Thron sitzt.



Abschließende Meinung:

Großartige Grundidee, die mit unsymphatischen und vor allem blassen Charakteren ziemlich vergeigt wurde. Fantasyelemente sind in Ordnung. Der Weltenaufbau wurde leider nicht zur genüge erklärt und die Liebesgeschichten trieften nur so vor Klischees. Mir persönlich war der Storyverlauf auch viel zu vorhersehbar. Wenn ihr euch das Buch kaufen möchtet, dann schraubt auf jeden Fall eure Erwartungen runter! Von mir also nur gut gemeinte 2 von 5 Sterne.

Rezension zu Der schwarze Thron

Von: Books Affair Datum : 19.06.2017

books-affair.blogspot.de/

Wissenwertes:
Autor: Kendare Blake
Titel: Der schwarze Thron – Die Schwestern
Originaltitel: Three Dark Crowns
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Verlag: penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3144-7
Preis: 14,99 € (Broschiert) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 448 Seiten

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover:
Zum Cover lässt sich sagen, dass es besonders durch den Kontrast von Schwarz und Weiß besonders hervorsticht, gleichzeitig sorgen auch die vielen kleinen Details für Aufmerksamkeit: Beispielsweise die kleinen bronzefarbenen Tiere auf der funkelnden Krone oder die Raben die sich aus dem schwarzen Nebel materialisieren.

Charaktere:
Wie bereits aus dem Klapptet deutlich wird handelt das Buch in erster Linie von den drei Töchtern der Königin. Als jüngste und zu Beginn auch irgendwo die Schwächste der Schwestern gilt Katharine, die als Giftmischerin gegen ihre Schwestern ins Feld ziehen wird. Im Gegensatz zu ihr steht ihre sowohl schöne als auch begabte älteste Schwester Mirabella, die den sogenannten Elementwandlern angehört und die Gabe besitzt über Wind, Wasser, Erde und Feuer zu bestimmen. Die dritte im Bunde ist die Naturbegabte Arsinoe, der es einfach nicht gelingt Pflanzen wachsen zu lassen oder ihren Familiaris zu rufen. Eigentlich ist jede von ihnen bereit ihre Schwester umzubringen, nicht aus Hass oder Eifersucht, sondern weil der Brauch der Insel es so verlangt. Dennoch scheint Mirabella die Einzige zu sein, die noch Erinnerungen an ihre gemeinsame Kindheit hat, doch ihren beiden jüngeren Schwestern ist dies egal. Jedoch überschlagen sich die Ereignisse im Buch sodass am Ende eigentlich jede von ihnen bereit ist ihre Schwestern aus anderen Gründen umzubringen, doch vor allem ist es letzten Endes die Rache die sie vorantreibt.

Fazit:
Abschließend lässt sich von meiner Seite auf jeden Fall bestätigen, dass Kendare Blake einen wundervollen Schreibstil hat, der es einem unmöglich macht das Buch lange Zeit aus der Hand zu legen. Zudem stieg die Spannung im Laufe des Buches immer weiter an, was wiederrum bedeutet, dass man, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht, den zweiten Teil einfach kaufen muss! Zudem mochte ich die Protagonisten sehr gerne, da jede von ihnen starke Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten mit ihren Schwestern aufwies. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und kann es kaum erwarten zu sehen, wie die Geschichte der drei Schwestern weitergeht.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Überwältigend, düster und fesselnd!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 19.06.2017

linejasmin.blogspot.de/

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, ich hatte es bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und es landete sofort auf meiner Wunschliste.
Das Cover finde ich genial und der Klappentext machte mich unglaublich neugierig.

Ich begann voller Vorfreude mit dem lesen und kam schnell in die Story rein. Allerdings dachte ich das es spannender wäre, der Beginn des Buches ist detailliert, informativ und fesselnd aber noch nicht sehr rasant. Doch das ändert sich fast schlagartig.

Zu Beginn lernte ich alle drei Schwestern kennen, ihr Leben, ihre Fähigkeiten und ihre Freunde. Das ganze machte mich sehr neugierig.
Ich war gespannt welchen Verlauf die Story noch nehmen würde und vor allem war ich gespannt welche der Schwestern als Siegerin des Rituals hervorgeht.
Die ganze Story, die hier erschaffene Welt faszinierte mich, sie packte mich und ließ mich nicht mehr los. Ich hielt die Luft an und war sprach und fassungslos. Das ganze Ritual ist brutal und düster und je mehr ich mich anstrengte das ganze zu verstehen es blieb für mich unverständlich.
Doch das ganze sorgte natürlich für unglaubliche Spannung.
Viele Fragen bleiben offen, doch das fand ich gut so, denn meine Vorfreude auf den zweiten Band ist riesig.
Ich kann es kaum erwarten wieder in diese düstere Welt ab zu tauchen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Der wechselnde Erzähstil gefiel mir gut denn dadurch lernte ich jede der Schwestern besser kennen.
Die Charaktere an sich sind toll und vielfältig gezeichnet.

Die Handlung beginnt zwar ruhig doch das ändert sich im Verlauf der Story sehr schnell.
Die ist spannend, fesselnd und packend.
Dieses Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.

Ich kann euch dieses ersten Band der Reihe nur empfehlen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:
Mit "Der schwarze Thron" ist der Autorin ein fesselnder, düsterer und packender Reihenauftakt gelungen der mich sprachlos machte.
Eine düstere und geheimnisvolle Welt, der tolle Schreibstil und eine Handlung die mich nicht mehr los gelassen hat überzeugten mich auf ganzer Linie!
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Ein toller Auftakt

Von: Mandys Bücherecke Datum : 17.06.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Mirabella, Katharina und Arsinoe sind Drillinge. Jede von ihnen könnte Königin werden. Doch nur eine kann den Thron des Inselreichs Fennbirn besteigen. So werden sie ausgebildet um gegeneinander anzutreten und um den Thron zu kämpfen. Denn nur eine kann gewinnen, die anderen müssen sterben.

Meine Meinung
Im Vorfeld hatte ich schon viel von dem Buch gehört und wurde sehr neugierig. Da ich immer mal wieder gerne High Fantasy lese, war ich gespannt auf diese Reihe und ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat.

Das Buch erzählt die Geschichte von Mirabella, Katharine und Arsinoe, die nach der Geburt getrennt wurden und auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Sie haben magische Talente und sind interessante Figuren. Erst nach ihrem sechzehnten Lebensjahr sollen die drei wieder aufeinander treffen, doch nicht um zusammenzuleben, sondern um sich gegenseitig zu töten, da nur eine von ihnen regieren kann.

Spannend fand ich, dass die drei Schwestern teils sehr unterschiedlich waren, was an ihren Begabungen und auch an dem Umfeld lag in dem sie aufgewachsen sind. Dennoch mochte ich sie sehr. Allerdings fiel es mir teilweise schwer eine Bindung zu ihnen aufzubauen, weil der Plot von einem allwissenden Erzähler beschrieben wird. Hier wäre mir die Ich-Perspektive der drei Schwestern lieber gewesen.

Dennoch mag ich die Idee dahinter sehr, auch wenn sie sehr grausam ist. Die Magie der Schwestern war unglaublich faszinierend und auch die Welt in der sie leben. Außerdem mag ich die Idee, dass die Schwestern ein Tier als Seelenverwandten haben.
Teils ist es eine komplexe Fantasygeschichte mit vielen Hintergrundinformationen und vielen Charakteren, aber gerade das mochte ich an dem Buch. Es bietet viel Raum für die Geschichte, die im ersten Band noch recht ruhig ist, aber so einige spannende Wendungen bereithält und dennoch fesseln kann. Etwas mehr Action hätte aber trotzdem nicht geschadet.

Der Schreibstil passt zum Buch und ist sehr atmosphärisch, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Ende ist ziemlich fies, sodass ich Band zwei kaum erwarten kann.

Fazit
"Der Schwarze Thron 1- Die Schwestern" ist ein toller Auftakt mit einer gelungenen Idee. Besonders, dass die Schwestern so unterschiedlich sind und auch der Weltenentwurf waren nach meinem Geschmack, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue. Wer gerne High Fantasy liest und auch mit einer etwas ruhigeren Geschichte umgehen kann, dürfte an dem Buch Gefallen finden.

Etwas andere Fantasy

Von: Anita Datum : 15.06.2017

https://aniscrazybookworld.wordpress.com/

Meine Meinung

Ich bin durch Instagram auf das Buch aufmerksam geworden. Auf einmal hatte es jeder gelesen. Als Fantasyfan war ich natürlich sofort interessiert und bin mit doch recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen.

Die Story hat mich sofort angesprochen. Drei Schwestern mit sehr unterschiedlichen, aber alles sehr coolen Begabungen, die sich gegenseitig töten sollen um den Thron ihres Reiches zu besteigen.

Anfangs lernt man erst einmal nach einander die Schwestern kennen. Mirabella die Elementwandlerin, Katharine die Giftmischerin und Arsinoe die Naturbegabte sind alles wirklich interessante Charaktere. Allerdings so richtig sympatisch sind mir alle nicht. Aber es ist auch keiner so unsympathisch, das man nicht mit ihm mitfiebern würde. Weiterhin hält die Story auch sehr interessante und tolle Nebencharaktere bereit. Das Buch braucht anfangs ein wenig bis die Story so richtig in fahrt kommt. Allerdings hat mir das gut gefallen. Man lernt alle Charaktere und alle Hintergründe kennen und kann dann so richtig in den wirklich spanenden zweiten Teil einsteigen. Dort erlebt man dann das große Beltanfest und das Jahr des Aufstieges beginnt, in dem sich die Schwestern gegenseitig töten sollen. Vor allem das Ende hat mich nochmal sehr überrascht. Die Story hatte eigentlich alles was ich erwartet habe, Intriegen, Drama und auch Action. Entgegen meiner Befürchtungen hat mich auch die ein oder andere Romanze nicht gestört.

Die Welt im allgemeinen finde ich sehr interessant. Die Insel Fennbirn ist sehr mysteriös mit ihrer Königin, welche meistens Drillinge bekommt. Die dann bei verschiedenen Familien aufwachsen, je nach ihrer Begabung und sich auf ihr Jahr des Aufstieges vorbereiten. Auch gibt es noch einen Rat, der im Grunde regiert und die Priesterinnen. Die Begabungen an sich finde ich auch sehr spannend. Die Naturbegabten können zum Beispiel gut mit Pflanzen und Tieren umgehen. Sie lassen Blumen blühen oder erhalten einen Strauß länger am leben. Außerdem kommt im Laufe ihres Lebens ihr Familiaris zu ihnen. Dies kann jedes mögliche Tier sein und mit diesem besteht dann eine besondere Verbindung. Außerdem gibt es noch weitere Begabungen, wie die seltene Gabe des Krieges. Die Welt außerhalb der Insel wiederum klingt recht normal und die Bewohner können auch nur unter bestimmten Voraussetzungen die Insel überhaupt finden. Ich denke das die Welt noch einige Geheimnisse bereit hält und bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Die Kapitel sind abwechseln aus der Sicht der verschiedenen Schwestern oder ihrer Lager.

Auch die Aufmachung als Broschur mit einer schönen Karte gefällt mir. Besonders finde ich das Cover, welches zusammen mit dem zweiten Teil nebeneinander die komplette Krone darstellt.

Fazit

Mal eine etwas andere Fantasystory mit einer interessanten Welt. Der Anfang ist etwas langsamer und nicht so spannend. Allerdings werden die Charaktere und die Welt sehr gut eingeführt. Gegen Ende wird es dann auch nochmal richtig spannend und nach dem Ende würde ich jetzt am liebsten direkt weiter lesen. Der zweite Teil „Der schwarze Thron – Die Königin“ soll am 25.09.2017 bei Penhaligon erscheinen. Ich wäre übrigens gerne eine Naturbegabte ��

Einfach überwältigend!

Von: Jill von Letterheart Datum : 13.06.2017

https://letterheart.de/

„Manchmal wünschte ich, ich wäre eine Königin.“
Mirabella runzelt die Stirn.
„Sag das niemals wieder.“
Der Ton ihrer Stimme lässt alle verstummen.
„Das war nur ein Witz, Mira“, sagt Bree schließlich leise. „Natürlich wünsche ich mir das nicht. Niemand wünscht sich ernsthaft, eine Königin zu sein.“

ICH. BIN. BEGEISTERT.
Ich habe mich so unendlich doll gefreut, als ich dieses Buch vom Verlag zugesandt bekommen habe! Vielen lieben Dank auch nochmal an dieser Stelle.
Denn ich habe dieser Übersetzung wirklich entgegen gefiebert – ihr kennt das.
Dann haben sich allerdings wieder so viele andere Bücher vor gedrängelt, dass es doch eine weile unangetastet bei mir rumlag. Und ja, die ganzen, naja sagen wir mal „nicht ganz so positiven“ Rückmeldungen haben mich ein wenig enttäuscht.
Die Begründungen klangen alle absolut plausibel..aber wieso nur?! Doch dann hab ich mir endlich selbst ein Bild davon gemacht.

Von Anfang an war die Stimmung bedrückend und beklemmend, ich habe quasi mit jeder Seite mehr gelitten.
Natürlich sind drei Königinnen zwei zu viel. Doch wie soll man sich da entscheiden?
Die drei jungen Frauen sind von Grund auf unterschiedlich, alle haben ein anderes Leben geführt auf dem Weg zu dem, was sie alle verbindet.
Arsinoe und Mirabella habe ich ein wenig mehr ins Herz geschlossen, allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass Katharine am wenigsten von der Autorin beleuchtet wurde.
Trotz der kurzen Zeitspanne im Buch, scheinen alle drei nochmal eine Charakterwandlung mitzumachen, spätestens zum Ende hin, das dann wieder all meine Vermutungen über den Haufen werfen konnte.

„Immerhin hasse ich dich jetzt ein bisschen weniger“, sagt sie leise, dann geht sie raus.

Doch ich habe wirklich mit allen mitgefiebert, das ganze Setting und die Idee hinter dem Ganzen konnten mich wirklich begeistern! Ich wollte und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Jedoch war es streckenweise wirklich sehr ausschweifend – zumindest für meinen Geschmack.
Die Kapitel sind nicht nur aus den Sichtweisen der drei Protagonistinnen aufgeteilt, sondern auch viele, die ihnen nahe stehen werden mehr ins Licht gerückt.
Zum einen ist es fantastisch, weil es sooo unglaubliche Verstrickungen gibt, die zum Schluss ein atemberaubendes Ende ergeben und einen schon davor den Atem anhalten lassen.
Andererseits sind die Ausschweife auch ein wenig anstrengend, denn Arsinoe, Mirabella und Katharine würden so schon genug Input geben.

Vielleicht war es in meinem Falle ganz gut, schon einen kleinen Dämpfer, durch ein paar „negative“ Rezensionen, zu bekommen. Aber so wurden meine Erwartungen auf jeden Fall erfüllt!
Ich bin wirklich hin und hergerissen, mit welcher der drei ich nun am meisten mitfiebern soll und bin nach diesem Ende mehr als nur gespannt, wie sich jetzt alles weiterentwickeln wird!
Ich persönlich stehe sehr auf düstere Stimmungen, vor allem, wenn die Geschichte mich damit selbst einnehmen kann. Auch wenn viele Handlungen schon düster sind, so ist es doch hauptsächlich die Psyche, die einem hier besonders grausam vorkommt.
Die jungen Frauen müssen Opfer bringen, zu denen sie nie bereit waren, Entscheidungen treffen, die ihnen keine Wahl lassen und ein Leben führen, dass sie sich nie ausgesucht haben.

„Königinnen erinnern sich nicht an diese Dinge.“ Luca nippt an ihrem Tee.
„Nur weil du es sagst, muss es nicht wahr sein.“

„Für dich wird es wahr sein müssen“, sagt die Hohepriesterin schließlich.
„Denn sonst wäre es einfach zu grausam, eine Königin dazu zu zwingen, jene zu töten, die sie liebt. Ihre eigenen Schwestern. Oder sie miterleben zu lassen, wie jene, die sie liebt, wie hungrige Wölfe vor ihrer Tür stehen und ihren Kopf fordern.“

FAZIT

Jetzt schon eins meiner Monatshighlights! Der Auftakt hat mich keinesfalls enttäuscht und ich weiß gar nicht, wie ich es bis zum September aushalten soll, um zu erfahren, was Kendare Blake noch für uns bereithält!
Hier wurde eine einzigartige Kulisse geschaffen und Charaktere aufgezeigt, die wesentlich mehr als nur „schwarz und weiß“ zu bieten haben.

Der schwarze Thron die drei Schwestern

Von: Reading is Limitless Datum : 09.06.2017

https://readinglimitless.wordpress.com/

Rezension Der schwarze Thron- Die Schwester
Allgemeines:
Titel: Der schwarze Thron – Die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Länge: 445 Seiten
Verlag: Penhalgion
Preis: 14,99€

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
Meine Meinung:
Der schwarze Thron – Die Schwestern ist der erste eine New York Times Bestseller Triologie, doch kann ich noch nicht ganz verstehen warum es ein Bestseller ist. Das Buch hat seine Hoch und Tief. Doch wirklich umreisen konnte es mich nicht, da es zu einfach geschrieben wurde und alles außer zwei bis drei Stellen sehr hervorsehbar war. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kommt die Geschichte sehr bekannt vor. Dennoch hat mir der Schreibstil gut gefallen, da die Wortwahl sehr anspruchsvoll war. Fast immer wurden passende Adjektive, um die Geschichte so anschaulich wie möglich zu gestalten. Zuletzt hatte die Geschichte auch eine besondere Magie.

Fazit:
Der schwarze Thron war nicht mein Highlight des Monats Juni. Trotzdem darf allein wegen des Covers nicht in meinen Regal fehlen. Dazu betrachte ich auch noch als den ersten Teil einer Trilogie, wodurch ich hoffe, dass noch einiges im baldigen zweiten und dritten Teil passieren wird.,

Für Fantasy-Liebhaber ein MUSS!

Von: bookish.whisper Datum : 09.06.2017

https://www.instagram.com/bookish.whisper/

Die Reihe hat ja im englischsprachigen Raum einen riesen Hype mitgemacht. Als ich gesehen habe, dass es jetzt auf Deutsch erschienen ist und ich es sogar anfragen kann, musste ich es sofort machen. Es wirbt damit, düster, gewaltig und eine tolle Fantasygeschichte zu sein.

Das Cover gefällt mir sehr sehr gut. Es ist schlicht, aber irgendwie auch nicht. Die Krone und die Raben drum herum passen hervorragend zum Inhalt. Auch die Schriftart auf dem Cover ist gut ausgewählt und allgemein finde ich es einfach passend.

Die Idee hinter dem Buch finde ich unglaublich spannend. Eine Schwester kann die Elemente beherrschen, die Andere ist eine Giftmischerin und die Letzte eine Naturbegabte. Wenn das nicht vielversprechend klingt, weiß ich auch nicht. Als Fantasy-Fanatiker dürfte Dein Herz jetzt schon schneller schlagen.

Kendare Blake wirft uns direkt ins Geschehen und hat einen angenehmen Schreibstil. Das Buch ist ein absoluter Pageturner, was daran liegt, dass wir von Kapitel zu Kapitel in einem anderen "Kopf" sind. Mirabella, Katharine und Arsinoe leben nicht zusammen, also sind wir in einem Kapitel bei Mirabella, im Anderen bei Katharine und zu guter Letzt bei Arsinoe. Ihr merkt schon, worauf ich hinaus möchte, oder? Wenn Mirabella gerade etwas spannendes erlebt hat, müssen wir erst zwei Kapitel abwarten um wieder bei ihr zu sein. Die anderen beiden Schwestern erleben aber mindestens genau so Spannendes, also muss man immer und immer weiter lesen und plötzlich hat man kurzerhand 200 Seiten gelesen. So erging es mir und das hat das Buch definitiv bei der Spannung gehalten.

Die Storys waren so gut geschrieben und ich habe mich total im Geschehen gefühlt. Ich habe ständig mitgefiebert und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es ist eine richtige Empfehlung für Fantasy Liebhaber, also auf die Plätze, fertig, Buch kaufen!

Der schwarze Thron

Von: JessiBüchersuchti Datum : 08.06.2017

jessibuechersuchti.blogspot.de/

Cover
Ich liebe dieses Cover einfach. Die halbe Krone, die glänzt und sich vom Rest des Covers abhebt.. der schwarze Rauch, die Pferde, Bären und Raben.. alles passt einfach perfekt zur Geschichte. Auch der Buchrücken sieht echt toll aus und ich freu mich schon wenn die beiden Bände im Regal nebeneinander stehen - dass sieht sicherlich grandios aus.

Erster Satz
"Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt."
Meinung
Ich hab das Buch einfach lesen müssen, denn das Cover und der Klappentext haben eine Geschichte versprochen, die genau nach meinem Geschmack ist.

Der Schreibstil von Kendare Blake ist leicht und flüssig, deshalb konnte man sich super in die Geschichte hineinfallen lassen und sie genießen. Sobald ein wenig Spannung aufkommt, fliegen die Seiten nur so dahin - und schwups, ist das Buch beendet und man wünscht sich den zweiten Band.
Die Charaktere Katherine, Arsinoe und Mirabella wurden wirklich gut eingeführt. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen geschrieben, in denen wir sie dann bei ihren Abenteuern und ihrem Alltag begleiten.
Ich muss sagen, dass mir Katherine und Arsinoe am liebsten waren, ich konnte mit Mirabella einfach nichts anfangen und sie ist mir auch bis zuletzt nicht wirklich sympathisch geworden. Katherine ist Giftmischerin und dieser Aspekt hat mich am meisten interessiert - ich muss aber sagen, dass ich gern mehr davon erfahren hätte, aber ich glaube, dass kommt in Band 2. Auch die Nebencharaktere haben mir wirklich gut gefallen - ob Jules oder Elizabeth, ich fand sie grandios. Aber was zum Teufel sollte dieser Joseph? Diesen Typen hab ich ja absolut nicht ausstehen können.. bin gespannt, was der im zweiten Band noch alles anstellt um mich auf die Palme zu treiben..
Die Handlung hat mir im Generellen eigentlich gut gefallen. Jedoch hat mich das Buch leider erst bei der Hälfte wirklich packen können und ab diesem Punkt wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn es war einfach unglaublich spannend und die Ereignisse haben mich komplett gefesselt. Ich hoffe, dass Band 2 direkt dort anschließt und mich dann von Anfang an in seinen Bann ziehen kann. Denn das Ende des Buches.. oh man. Ich hätte so gerne direkt Band 2 weitergelesen um zu erfahren wie es nun weitergeht.. aber ich muss mich bis September gedulden..

Fazit
'Der schwarze Thron' ist ein toller Auftakt einer neuen, vierteiligen Fantasyreihe. Tolle Charaktere, eine interessante neue Welt und eine spannende (naja, immerhin ab der Hälfte) Handlung versprechen ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände der Reihe - die ja sogar verfilmt werden soll.

Epische Geschichte mit top Fantasyelementen

Von: Myrcella Datum : 07.06.2017

kaiserinvivien.blogspot.de/

Meine persönliche Meinung


Das Cover:
Das Cover wirkt episch und ist ein totaler Eyecatcher. Man sieht direkt, dass das Buch dem Genre Highfantasy zugeordnet ist und erwartet jede Menge Magie, Intrigen, Königshöfe, Schwertkämpfe und auch einen kleinen Hauch Romantik.


Die Handlung:
Es gibt hier 3 verschiedenen Handlungsstränge und 3 verschiedene Perspektiven, die jeweils im Präsens geschrieben sind und das Leben der jeweiligen Thronanwärterin beschreiben.


Im Vordergrund des Geschehens stehen die Drillinge Mirabella, Arsinoe und Katharine. Alle drei sind Anwärterinnen auf den Thron des Königshauses der Insel Fennbirn. Die drei Hauptprotagonistinnen sind sehr unterschiedlich in ihrem Wesen und jede besitzt verschiedene Gaben, sowie Charakterzüge, was der Handlung sehr viel Abwechslung beschert. Arsinoe ist eine Naturbegabte, welche Pflanzen wachsen lassen und Tiere beeinflussen kann, Mirabella besitzt die Fähigkeit, die Kraft der Elemente zu beeinflussen und Katharine ist eine Giftmischerin und somit selbst immun gegen jedes Gift.

Die Schwestern haben einander seit ihrem sechsten Lebensjahr nicht mehr gesehen und nur eine von ihnen kann den Thron besteigen, was bedeutet, das sie sich gegenseitig bis zum Tod bekämpfen müssen.

Neben den Drillingen lernt man als Leser auch noch jede Menge interessanter Nebenfiguren kennen, die der Geschichte regelrecht Leben einhauchen.

Der Plot zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und es kommt jede Menge Spannung auf, wenn auch am Ende noch viele Fragen offen bleiben. Auf große Action wird hier komplett verzichtet, da in diesem Teil sich erst mal alles um die drei Schwestern dreht, ihre Lebensweise und ihre Charaktereigenschaften.



Mein Fazit:
Das Buch hat mich wirklich angenehm überrascht und mir den Monat Mai total versüßt als ein großes Lesehighlight. Die Autorin hat hier eine sehr epische und auch magiegeladene Welt erschaffen, die zu erkunden mir jede Menge Spaß gemacht hatte. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und denke, dass diese Buchreihe ein sehr großes Potential hat. Darum vergebe ich hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

... die Schwestern ...

Von: Levenya (Levenyas Buchzeit) Datum : 07.06.2017

levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Der schwarze Thron - Die Schwestern

1/2
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Kendare-Blake/p482485.rhd).

„Die Schwestern“ ist der Auftakt der „Der schwarze Thron“ - Dilogie.

Website der Autorin:
http://kendareblake.com/

Erster Satz:
„Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt. Immer wieder geht ein schneidender Luftzug durch den Raum, und nichts bietet ihr Schutz gegen die Kälte außer ihrem dünnen Unterkleid und ihren langen schwarzen Haaren, die offen über ihren Rücken fallen.“

Klappentext:
Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover:
Das Cover finde ich wirklich toll. Es hat mich gleich angesprochen und war einer der Gründe, warum ich es mir unbedingt genauer anschauen musste. Zu sehen ist eine Hälfte von einer Krone, die fast das gesamte Cover bedeckt. Um die Krone herum erkennt man dunkle Schwaden, Schatten und Tiere. Zudem der toll gestaltete Titel in der Mitte des Buches. Ich finde das Cover sehr gelungen. Toll finde ich auch, dass das Cover zum 2. und letzten Teil das Gegenstück zu dieser Kronenhälfte bildet und somit ein Ganzes ergibt. Tolle Idee!

Leseprobe:
https://www.randomhouse.de/leseprobe/Der-Schwarze-Thron-1-Die-Schwestern-Roman/leseprobe_9783764531447_0.pdf

Kendare Blake im Interview zu ihrer Fantasy-Reihe »Der Schwarze Thron«:
https://www.randomhouse.de/Kendare-Blake-im-Interview-zu-ihrer-Fantasy-Reihe-Der-Schwarze-Thron/Interview/aid74174_14096.rhd

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte wird uns in dieser Geschichte aus Sicht der drei Drillingsschwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe erzählt. Auf der Insel Fennbirn werden in jeder Generation Drillingsmädchen von der Königin geboren, die dann um die Krone kämpfen müssen. Drei Schwestern, denen jeweils unterschiedliche magische Gaben zur Verfügung stehen: die Kraft der Elemente, Giftmischen und Naturbegabte. Mirabella, Katharine und Arsinoe wachsen erst gemeinsam auf, werden dann allerdings in jungen Jahren voneinander getrennt und wachsen bei den unterschiedlichen Gruppierungen auf. Zum einen, um ihre Fähigkeiten zu meistern, und zum anderen, um den Hass auf die Schwestern zu schüren, um einst den Thron besteigen zu können. Auch Mirabella, Katharine und Arsinoe steht die Krönung und somit das Jahr des Aufstiegs, bei dem auf Leben und Tod gekämpft wird, bald bevor. Doch Verrat und Trug begegnet den Drillingen und schon bald kommt alles anders …
Ich fand es total toll, dass uns die Geschichte aus Sicht aller drei Schwestern erzählt wurde. Mirabella besitzt die Fähigkeit, die Kraft der Elemente zu beeinflussen; Katharine ist eine Giftmischerin und wird darauf trainiert, selbst immun gegen jedes Gift zu sein und Arsinoe ist eine Naturbegabte: jemand, der Pflanzen wachsen lassen und Tiere beeinflussen kann. So lernen wir alle drei kennen und darüber hinaus auch die unterschiedlichen Gruppierungen auf der Insel. Man merkt schnell, dass die Schwestern Spielbälle in den politischen Ränken der Familien sind, bei denen sie aufwachsen. Jede Gruppierung hofft, dass eine ihrer Schützlinge den Thron besteigen und ihnen somit Ruhm, Ehre und Macht verleihen wird.
Obwohl die Schwestern vom Aussehen natürlich sehr ähnlich sind, sind sie doch vom Wesen her sehr unterschiedlich. Katharine ist die Jüngste und Schwächste der Drei. Sie ist sehr schüchtern und führt kein leichtes Leben bei den Giftmischern. Mirabella scheint die begabteste der Schwestern zu sein und jeder vermutet, dass sie den Thron besteigen wird. Dabei sehnt sie sich danach, wieder mit ihren Schwestern vereint zu sein. Arsinoe hingegen wird keinerlei Talent zugesprochen. Sie ist tough, hat aber augenscheinlich mit ihren Schicksal abgeschlossen. Ich persönlich habe mit allen Schwestern mitgefiebert und kann gar nicht sagen, ob ich eine weniger oder mehr mag. Jede bringt ihre ganz eigene Persönlichkeit mit in die Geschichte, wodurch es keine Minute langweilig wird. Im Verlauf der Geschichte machen sie alle eine enorme Entwicklung durch, erleben Verrat, Liebe und Verlust und erfahren dabei Wahrheiten, die alles verändern. Jetzt bin ich umso gespannter, wie sich die Drei im Finale machen werden und auf welche Überraschungen wir dabei stoßen werden!
Auch die übrigen Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Jeder für sich ist sehr ausführlich und kreativ ausgearbeitete worden, wodurch sie extrem vielschichtig sind. Die Autorin nimmt sich für jeden ihrer Charaktere Zeit und das gefällt mir sehr gut. Ich bin sehr gespannt darauf, wen wir im nächsten Teil kennen lernen werden und wie sich unsere bekannten Charaktere entwickeln werden.

Die Geschichte spielt auf der Insel Fennbirn. Dort herrscht ein hartes und grausames Recht bezüglich der Thronfolge. In jeder Generation bringt die Königin Drillinge, drei Schwestern, zur Welt. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron von Fennbirn und jede von ihnen ist mit einer unterschiedlichen magischen Gabe gesegnet: das Beherrschen der Elemente, Naturbegabte und Giftmischerin. Nur, wenn sie ihre magischen Gaben beherrschen und im Jahr des Aufstiegs ihre anderen beiden Schwestern töten, habe sie das Recht, als Königin den Thron zu besteigen. Die Insel Fennbirn fand ich als Kulisse der Geschichte toll, denn sie ist sehr vielfältig, hart und brutal, aber auch lebendig und magisch. Die verschiedenen Gruppierungen und Religionen machen ihr eigenes politisches Machtspiel, egal, welche Konsequenzen die Schwestern tragen müssen. Die Autorin hat ein sehr vielseitiges Fantasyreich erschaffen, in dem es eine ganze Menge zu entdecken gibt und wo auch die Magie eine wichtige Rolle spielt. Ich freue mich schon darauf, im Finale erneut nach Fennbirn zurück zu kehren!

"Drei Königinnen, dunkel, unschuldig und klein
einem Schoß entsprungen,
können niemals Freundinnen sein.

Drei dunkle Schwestern, jede so schön,
zwei werden verschlungen,
nur eine gekrönt."

Auch die Liebe kommt in diesem ersten Teil nicht zu kurz. Jede der Schwestern verliert auf ihre Art und Weise ihr Herz. Keiner ist ein romantisches Happy End auf der brutalen Insel Fennbirn vergönnt, was den Hass in ihren Herzen nur noch mehr schürt. Nicht zu kitschig, aber dennoch extrem gefühlvoll und sehr leidenschaftlich. Man fiebert mit, man leidet mit und man kann einfach nur den Atem anhalten vor Spannung. Doch wer weiß. Vielleicht hat die Autorin für das Finale noch die eine oder andere Überraschung parat. Ich persönlich hoffe doch sehr auf ein Happy End für die Schwestern. Und wenn sie nur zueinander finden würden.

Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht und ich muss sagen, dass er mir gut gefallen hat. Sehr flüssig, emotional und einfach fesselnd. Ich habe es nicht geschafft, das Buch aus den Händen zu legen, sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und versunken in der fantastischen Welt. Teilweise gab es zwar kleinere Leseabschnitte, die sich für mich persönlich etwas hingezogen haben, doch das war nicht so dramatisch. Eine großartige Atmosphäre, drei unterschiedliche Schwestern, jede Menge Magie, große Gefühle und ein Finale, das noch mal alles in den Schatten stellt.

„Der schwarze Thron - Die Schwestern“ war für mich ein großartiger Auftakt, der mich vollkommen überzeugen konnte. Eine fantastischen Welt, mit einer großartige Atmosphäre, drei unterschiedlichen Schwestern, jede Menge Magie, große Gefühle und ein Finale, das alles in den Schatten stellt. Düster, brutal und fesselnd. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem wärmstens empfehlen, der eine Schwäche für Fantasy, großartige Charaktere und ganz viel Magie hat. Ich bin voll und ganz auf meine Kosten gekommen und fiebere dem nächsten Teil, „Der schwarze Thron - Die Königin“ entgegen, der am 25.09.17 bei uns erscheint!

Lg
Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/
Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!

Tolles Worldbuilding

Von: Zeilenspringerin Datum : 06.06.2017

zeilen-springerin.blogspot.de/

Um dieses Buch kam man in der Bloggerwelt ja in den letzten Wochen kaum herum. Ständig sah man es auf Bildern bei Instagram oder las Berichte und Rezensionen darüber. So wurde auch ich neugierig auf das Buch, das als "brutal, genial und süchtig machend" beworben wird. Das konnte das Buch jedoch nicht ganz erfüllen.

Das Setting ist die Insel Fenbirn, die von der übrigen Welt abgeschottet im Meer existiert. Das Festland selbst wird nur vage erwähnt, ich vermute aber, dass dieses größtenteils unserer normalen Welt entspricht.
Auf dieser Insel herrscht Magie und ein Großteil der Menschen hat besondere Gaben. Weiterhin wird die Insel von einer Königin regiert, die immer Drillinge zur Welt bringen. Diese drei Schwestern weisen verschiedene magische Gaben auf und werden bereits als Kinder zu den unterschiedlich begabten Gruppierungen geschickt, um dort ihr Talent optimal zu fördern. Wenn die Schwestern dann 16 Jahre alt werden haben sie ein Jahr lang Zeit die anderen beiden zu töten und somit die neue Königin von Fenbirn zu werden.

Der Inhalt klingt super spannend und die Grundidee insgesamt finde ich genial. Jedoch wurde das Potential meiner Meinung nach nicht voll ausgeschöpft. Das Worldbuilding ist lückenhaft und es bleiben mir zu viele Fragen offen, die aber möglicherweise (teilweise) noch im zweiten Band beantwortet werden. Die unterschiedlichen magischen Talente fand ich faszinierend und hätte hier gerne noch mehr darüber erfahren.

Erzählt wird das Buch von einem allwissenden Erzähler, weshalb man neben den Szenen mit den Drillingen Katharine, Mirabella und Arsinoe auch solche hat, die einen besseren Eindruck verschaffen, was hinter den Rücken der Schwestern geschieht. Erzählt wird im Präsens, woran ich mich immer erst etwas gewöhnen muss, doch danach ließ sich das Buch fließend und angenehm lesen. Die Perspektivwechsel finden immer zum Kapitelwechsel statt und mit Hilfe einer Überschrift wird angezeigt, welche Protagonistin nun im Vordergrund steht. So fiel es mir nie schwer mich in der immer wieder neuen Umgebung zurecht zu finden.

Die unterschiedlichen Begabungen fand ich besonders interessant, hätte mir aber auch hier gerne noch mehr Informationen gewünscht.
Katharine ist eine Giftmischerin, aber ihre Gabe ist noch nicht erwacht. Daher ist sie nicht wie üblich gegen Gifte immun, beherrscht aber das Tränke-Mischen sehr gut.

Arsinoe ist ein Naturbegabte, die die Natur beeinflussen können und die auch Tiere zu sich rufen können etc. Ihr Familiaris, Tiere die mit einem Menschen stark verbunden sind, ist ihr allerdings noch nicht erschienen und auch sonst ist ihre Gabe noch immer nicht wirklich ausgeprägt.
Mirabelle ist eine äußerst starke Elementwandlerin, die alle Elemente beeinflussen kann. Sie scheint die stärkste der Schwestern zu sein.

Die Charaktere der Schwestern fand ich gut ausgeprägt und mochte besonders, wie die Unterschiede herausgearbeitet wurden. Obwohl die Schwestern Drillinge sind, sind sie vom Wesen her sehr unterschiedlich, was bestimmt auch zum Teil der ganz unterschiedlichen Erziehung in den verschiedenen Gruppierungen geschuldet ist.

Die Nebenfiguren fand ich teilweise sehr interessant, aber es gab auch Personen, die mir zu blass blieben und die ich nicht richtig einschätzen konnte.

Neben der Entwicklung und der Ausbildung der drei Schwestern spielen auch Intrigen und Machtspiele der verschiedenen Familien eine Rolle und sogar die Priesterinnen mischen hier mit. So hat das Buch viele Facetten, was es für mich zu etwas ganz besonderem macht.
Da dieses ganze System vorgestellt werden muss und auch die Masse an Personen recht hoch ist, brauchte das Buch relativ lange, um richtig Fahrt aufzunehmen. So plätscherte die Handlung lange Zeit einfach nur dahin, bis man endlich alle wichtigen Charaktere kennen gelernt hatte. Dies hat mich aber wenig gestört, da ich die Insel Fenbirn und die vielen unterschiedlich begabten Menschen so spannend fand. Neben den bereits erwähnten Gaben gibt es übrigens noch die Begabung des Krieges und der Prophezeiung. Diese sind jedoch sehr selten vertreten und werden nur am Rande erwähnt.
Ich hoffe einfach mal, dass die versprochene Action dann im zweiten Band von Anfang an vorhanden ist und dieser Band eine Art "Einführung" darstellen soll.


Fazit:
Obwohl die Handlung ihre Schwächen hat und es mir an der ein oder anderen Stelle an Spannung gefehlt hat, konnte mich der Auftakt der "Der schwarze Thron"-Dilogie überzeugen. Das Worldbuilding fand ich besonders spannend und neuartig und die verschiedenen Facetten machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern

Von: angeltearz Datum : 06.06.2017

www.angeltearz-liest.de

Ich hatte versucht mit etwas Abstand an das Buch zu gehen. Bücher, die um Burgen, Königshäuser und Prinzessinnen geht, können langweilig werden auf Dauer. Da aber eine düstere und brutale Fantasygeschichte versprochen wurde, war ich gespannt! Bleibt es wirklich spannend oder wird es doch wieder langweilig und fällt in ein Loch. Der Bereich bietet ja leider wenig Spielraum und irgenwie verbindet man es ja doch mit "GoT". Kann man auch ganz gerne machen, aber das ist kein Nachteil.

Ich finde die Geschichte an sich mal wieder was anderes. Wobei der Klappentext sehr wenig preis gibt, vom Inhalt. Es wird zwar alles angeschnitten, aber hinter dem Buch verbirgt sich tatsächlich noch mehr, als man denken mag. Und das finde ich richtig spannend und es hat mich definitiv gefesselt. Ganz gemein ist das Ende, denn es dreht die Geschichte etwas in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Wenn du neugierig bist, musst du das Buch wohl lesen.

Das Setting und die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich bei den Namen der Töchter zuerst Schwierigkeiten hatte. Mich lässt es immer im Lesefluß stocken, wenn ich etwas nicht richtig lesen kann. Dennoch sind diese gut ausgearbeitet und ich bin gespannt, wie sie sich im nächsten Band entwickeln.
Jeder der drei Töchter, haben ein eigenes Setting, mit eigenen weiteren Charakteren. Das hat mich am Anfang schon etwas verwirrt, aber nach kurzer Zeit hat man drauf, wer zu wem gehört und wo sich das Ganze gerade abspielt.

Ein Buch aus diesem Bereich bringt, jedenfalls bei mir, eine gewisse "Angst", dass der Schreibstil zu poetisch werden könnte. Was so gar nicht mein Fall ist und es mir das Lesen sehr erschwert. Ich muss aber sagen, dass der Schreibstil der Autorin wirklich leicht zu lesen ist. Sie schaffte es mich direkt einzufangen und nicht mehr los zulassen. Das ist immer sehr viel wert!

Wer Angst haben könnte, dass es - wie angekündigt - zu brutal sein könnte, den möchte ich jetzt ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen. Ja, es ist an manchen Stellen brutaler, aber es hat überhaupt keinen Ekelfaktor. Ich finde, dass es sogar noch recht harmlos ist. Aber das ist ja eine Sache des Betrachters.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den nächste und abschließenden Band.
Die beiden Bücher sollen verfilmt werden. Ich bin gespannt!

Das Cover: Ich finde das Cover total schön. Es macht was her und ist ein richtiger Eyecatcher.

Fazit: Durch die vielen Charakter und Settings anfangs etwas verwirrend. Wenn man drin ist, dann unheimlich spannend und fesselnd.

Guter Plot, aber schwache Charaktere

Von: 365-Seiten Datum : 06.06.2017

365-seiten.blogspot.de/

Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Seite 117

Erster Satz

Die junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt.

Meinung

Seit ihrem sechsten Lebensjahr leben die Schwestern getrennt voneinander und werden von ihren jeweiligen Ziehfamilien von Völkern aufgezogen und für ihre Aufgabe vorbereitet. Jede von ihnen besitzt eine Gabe, und nur die Mächtigste wird das Jahr des Aufstiegs überleben, ihre Schwestern dafür töten und den Thron besteigen.

Der Schreibstil war zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. In der Gegenwart wird die Geschichte von einem Erzähler wiedergegeben. Nach anfänglichen Missfallen, wurde der Schreibstil allerdings recht angenehm und lies sich flüssig lesen, mein favorisierter Schreibstil wird er jedoch ganz bestimmt nicht. Die Kapitel sind immer abwechselnd über die Schwestern geschrieben und der Leser folgt somit allen drei gleichzeitig. An einigen Stellen war die Geschichte recht überraschend und nicht mit allem hätte ich so gerechnet, besonders zum Ende hin. Einige Taten und Geschehnisse sind recht brutal, passen allerdings perfekt zur Geschichte, immerhin geht es darum, dass die Schwestern sich gegenseitig umbringen sollen. Im Buch enthalten ist auch eine Karte von der Insel, auf der die einzelnen Orte überschaubar festgehalten sind.

Charaktere

Jede der drei Schwestern ist anders.

Mirabella wirkt von allen am stärksten und mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet, dazu trägt auch ihre schon vorhandene Gabe der Elementwandler zu. Der Tempel und seine Priesterinnen stellten sich schon früh auf ihre Seite, obwohl sie eigentlich unparteiisch sein sollten. Mirabella wirkte das gesamte Buch über so hochnäsig und von sich eingenommen, war aber unpassender weise die liebende Schwester, die die anderen Zwei auf keinen Fall umbringen wollte.

Arsinoes Geschichte war anscheinend recht uninteressant, denn in ihren Kapiteln ging es die meiste Zeit um ihre Ziehschwester Jules und den wiedergekehrten Kindheitsfreund. Die Liebesgeschichte der zwei überschattete die der Königin komplett. Darauf wurde meiner Meinung nach leider viel zu viel Fokus gelegt, auch wenn die Beziehung schon etwas wichtig für die Geschichte war. Arsinoe selbst war ungestüm und robuster als ihre Schwestern. Sie hatte ihr Schicksal zu sterben eigentlich schon angenommen, denn ihre Gabe der Naturbegabten ist noch nicht erwacht.

Kathrine, die jüngste und schwächste der Dreien gefiel mir von Anhieb am besten. Zwar ist ihre Gabe der Giftmischer, ebenso wie die von Arsinoe, noch nicht erwacht, trotzdem gibt sie nicht auf und beißt die Zähne zusammen. Vor allem wirkte sie für mich als einzige wie eine richtige Königin, betrachtet man das Setting und den Plot der Geschichte. Leider bekam sie aber zu wenig Aufmerksamkeit.

Allerdings kamen die drei Schwestern das ganze Buch über nicht richtig bei mir an und blieben eher wenig tiefgründig.

Fazit

Ein wirklich interessanter Plot, doch leider mit etwas zu flachen Charakteren. Die Kapitel waren kurz und man wechselte oft die Sicht, vielleicht wären längere Abschnitte besser gewesen. Trotzdem war die Geschichte spannend, erst recht zum Ende hin. 4/5 Sterne

Mitreißend und magisch!

Von: Madelen Datum : 06.06.2017

mypassionofbooks.blogspot.de/

Als ich angefangen habe zu lesen, bin ich nur schwer vorangekommen, da sich der Anfang wirklich zieht.
Die drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe werden vorgestellt, wo sie leben und was für Gaben sie haben.
Aber ich habe trotz des schweren Anfangs nicht bereut, weitergelesen zu haben, denn ab dem letzten Drittel wird es zunehmend spannender und ab da habe ich es regelrecht verschlungen.

Meine beiden Lieblinge waren Mirabella und Arsinoe! Katharine ist für mich bis jetzt, was sich natürlich in Band 2 noch ändern kann, eine nicht so starke Persönlichkeit.
Zudem sind Mirabella und Arsinoe so warmherzig und einfach toll ♥

Pietyr ist eine Person, die ich einfach überhaupt nicht mag.
Er war mir von Anfang an unsympatisch.
Da bin ich auf die Entwicklung in Band 2 gespannt und wie sich die Sache mit Katharine zu ihm entwickelt.

Die Welt, die Kendare Blake geschaffen hat, klingt fantastisch.
Als ich die Beschreibung von Fennbirn gelesen habe, war ich begeistert und hatte gleich ein Bild vor Augen.
Die Wälder, in denen sozusagen Arsinoe aufwächst, sind sooo toll beschrieben!
Ich bin gespannt, was für tolle magische Details über Fennbirn uns in Band 2 erwarten!


Fazit:
Nach einem schweren und zähen Anfang kommt eine mitreißende Spannung!

Fantasy erster Klasse ☺

Von: thatweirdbookgirl Datum : 06.06.2017

https://www.instagram.com/thatweirdbookgirl/

Schon das Cover dieses Buches hat mich vollkommen umgehauen - die Krone, aus der Finsternis und das Grauen höchstpersönlich aufzusteigen droht. Ich finde es perfekt! Das Cover der deutschen Ausgabe von "Three Dark Crowns" kann hier also definitiv mit dem Original mithalten. Die Tatsache, dass sich der erste und der zweite Teil nun sowohl auf dem Cover als auch auf dem Buchrücken ergänzen, macht das Ganze nur noch toller.

Aber weiter zum Inhalt, und dieser enttäuscht uns ebenso wenig.
Die liebe Kendare Blake hat sich da nämlich echt was Tolles ausgedacht: Fennbirn. Dieses Reich muss man sich als eine Insel vorstellen, die nochmal in verschiedene Gebiete unterteilt ist. Das Besondere daran ist, dass in Blakes Welt einzig und allein auf dieser Insel Menschen mit Naturbegabungen geboren werden. Darunter gibt es Giftmischer, die immun gegen verschiedenste Gifte sind, Naturbegabte, die eine besondere Verbindung zu Tieren und Pflanzen haben und diese sogar kontrollieren können, Elementwandler, welche ein Händchen für die Elemente haben, aber auch Krieger und sogar Orakel, die die Zukunft oder bestimmte Visionen sehen können.
Da all diese Parteien sich gar nicht leiden können, verteilen die zugehörigen Menschengruppen sich auf ein bestimmtes Gebiet auf Fennbirn. Warum sie sich gegenüberstehen? Die herrschende Königin gebärt immer Drillinge, die genau eine dieser Gaben vertreten. Jedoch werden sie nie gemeinsam herrschen, denn nach einer bestimmten Zeremonie - der Erwachenszeremonie - müssen die drei Schwestern sich gegenseitig töten. Und die, die übrig bleibt, darf dann den Thron besteigen, zusammen mit der Familie, von der sie aufgezogen wurde und welche die gleiche Gabe besitzt.
Cool, oder? Fand ich auch!

Leider war die Umsetzung für mich anfangs eeecht schwierig! Ich fand den Schreibstil schwierig, die Charaktere noch dazu ... Ich kam echt ständig durcheinander, hab die Charaktere verwechselt oder erst gar nicht wirklich wahrgenommen. Das war wirklich knifflig. Zusätzlich sind die Kapitel anfangs echt lang und ziehen sich wirklich, weil nur die Königinnen "in ihrem natürlichen Lebensraum" vorgestellt werden.

Im Nachhinein war das aber echt gar nicht so schlecht. Durch die Abwechslung in den Perspektiven - also mal Katharine und die Giftmischer, Arsinoe und die Naturbegabten oder Mirabella und ihre Elementwandler - wird eine total krasse Spannung aufgebaut, was vor allem an den Intrigen liegt, die man untereinander spinnt.
Im Laufe der Geschichte, somit auch mit zunehmender Spannung, werden die Kapitel immer kürzer, was das Leseerlebnis natürlich nur noch umso mehr steigert. Gleichzeitig führen auch alle Geschichten immer mehr zusammen, was man total gut auf der Karte von Fennbirn mitverfolgen kann, da die Kapitel nicht mit dem Namen eines Hauptcharakters, sondern dem Ort, an dem wir uns gerade befinden, überschrieben wurde.

Wie schon gesagt, wurde die Welt, die Kendare Blake sich da vorgestellt hat, einfach so gut umgesetzt. Gleichzeitig hat sie ihre Charaktere aber auch unglaublich gut mit dieser verknüpft. Jedes Volk hat seine eigenen Eigenschaften und genauso merkt man diese den Charakteren an.
Die Giftmischer sind extrem dominant und lassen die kleine, zarte Katharine so unter sich leiden, indem sie sie schon fast gnadenlos mit Gift zupumpen, in der Hoffnung sie abhärten zu können. Katharine habe ich während des Verlaufs echt lieb gewonnen, weil ihre Charakterentwicklung wirklich toll ist!
Mirabella ist dagegen der Liebling des Tempels, also der vertretenden Religion auf der Insel, weil ihre Gabe schon seit sie klein ist sehr stark ausgeprägt ist. Ihr Selbstvertrauen und ihre anhaltende Liebe zu ihren Schwestern hat mir anfangs so gut gefallen, dass ich dachte, sie könnte mein Liebling werden. Jedoch kam sie mir später nur noch vor wie ein kleines Naivchen. Was das für einen Grund hat, sollt ihr aber selbst erfahren.
Und zu guter Letzt die liebe Arsinoe. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sie, ihr Volk und ihre Geschichte anfangs sooo langweilig fand. Genauso sehen sie übrigens auch der Rest der Insel - als keine Bedrohung, einen einfachen Schwächling. Jedoch sind sie und Jules mit ihrer Raubkatze Cam, Billy, Madrigal und Cait mir am meisten ans Herz gewachsen. Außerdem hat sich ihre Geschichte und Person auch am meisten und am besten entwickelt. Ihr unerschrockener und nicht zu bändigender Ehrgeiz ist einfach faszinierend gewesen.

Der Verlauf der Story ist so unglaublich genial!!! Wirklich! Er ist überhaupt nicht vorhersehbar und hat so krasse Wendungen ... Ich war in den letzten Seiten teilweise so sprachlos, aber vor allem das Ende des Buches hat mich komplett zerstört, und wahrscheinlich auch jeden anderen, der das Buch so verschlungen hat wie ich.

Fazit: Wäre der Anfang des Buches nicht so verdammt hart gewesen, wäre dieses Buch mein absolutes Highlight seit Langem - ist es vielleicht trotzdem. Ein erstklassiger Fantasyroman mit extremen Wendungen und genialen Verstrickungen. Hut ab, Kendare Blake, Hut ab.

Drei Königinnen, aber nur ein Thron ...

Von: Miss PageTurner Datum : 05.06.2017

miss-page-turner.blogspot.de

Auf dieses Buch hatte ich mich gefreut, sobald ich es in meinen Neuerscheinungsrecherchen erblickt hatte. Zwar war das Glück mir im Bezug der tollen Bloggeraktion nicht hold, sodass ich leider kein platz in einem Clan ergattern konnte, aber für mich klar, dass dieses Buch gelesen werden muss. Aber vielleicht hätte ich meine Erwartungen nicht so hoch schrauben sollen.

Das Buch handelt von drei jungen Königinnen und drei sind zwei zu viel, denn nur eine kann den Thron erringen. Dazu ist es nötig , dass die zukünftige Königin ihre zwei Konkurrentinnen eliminiert. Diese Ausgangssituation verspricht ja schon jede Menge Spannung, Intrigen und Machtkämpfe.
Mit den beiden zusetzt genannten kann das Buch definitiv dienen. Fans von Machtspielchen und politischen Ränke werden hier auf ihre Kosten kommen. Was die Spannung angeht: so ist sie zwar über den Großteil der Handlung vorhanden, an ein paar stellen hapert es jedoch.

Mit ein Grund, warum man mache Szenen als eher langweilig empfindet sind die Charaktere bez. der Mangel an Emotionen die dem Leser übermittelt werden. Dabei ist es nicht so, dass die Charaktere flach oder langweilig wäre. Ganz im Gegenteil: Ich finde die Königinnen und die Nebencharaktere sind ganz hervorragend ausgearbeitet. Jeder einzelne, von den drei Thronanwärterinnen bis zum zur Tempeldienerin oder dem liebenswerten Dörfler, hat einen ausgeprägten und individuellen Charakter. Ich denke jeder Leser findet schnell seinen Liebling unter den Königinnen (bei mir ist es Arsinoe ;) )
Doch trotzdem schaffen es diese wunderbar ausgearbeiteten nicht die volle Brandbreite an Emotionen zu vermitteln. Ich hätte mir an einigen Stellen einfach mehr Gefühlsbeschreibungen und mehr Einblick in die Denkweise der Protagonisten gewünscht.
Zum Ende hin wird es in der Hinsicht besser. Die Königinnen kommen aus ihren Schneckenhäuser raus und fahren die Krallen aus. Das verspricht viel für den nächsten Band.

Das turbulente Ende verspricht auch, dass es im Folgeband noch wesentlich dramatischer wird. Zu mindestens erhoffe ich mir das. Dieser Band war ja noch etwas ruhiger. Die Schwestern und ihr Umfeld wurden vorgestellt und man erhält einen ziemlich guten Einrücke, wer wie zu wem steht. Dabei hat es mir auch gut gefallen, dass Liebesbeziehungen zwar vorhanden, aber nicht vorrangig waren. Sie ergänzend die Geschichte, rücken aber nicht zu sehr in den Vordergrund.
Auf den letzten 50 Seiten geschehen doch Ereignisse, die sowohl die Ansichten der Schwestern,a ls auch ihre zukünftige Handlungsweisen wesentlich beeinflussen dürften, daher bleibe ich gespannt und freue mich auf den nächsten Band.

Fazit:
Der Schwarze Thron kann mit einem überzeugenden Weltenentwurf, geschickt eingefädelten Intrigen und individuellen Charakteren glänzen. Ich hätte mir lediglich an manchen Stellen mehr Emotionalität gewünscht.

Spannender, facettenreicher und teilweise brutaler Fantasy-Schmöker

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 05.06.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meinung:
Die Drillinge Mirabella, Arsinoe und Katharine wurden als Kinder getrennt. Denn sie sind die Töchter der Königin. Eine uralte Tradition verlangt, dass die Schwestern getrennt werden und kurz nach ihrem 16 Geburtstag wieder aufeinander treffen. Jedoch nicht um zusammen zu regieren, sondern um einander zu töten, denn nur eine Königin kann die Herrschaft der Insel übernehmen.

Furchtbar neugierig war ich auf dieses Buch, da sehr viel Werbung für die Geschichte gemacht wurde. Und auch die Zitate auf dem Buchrücken schürten meine Erwartungen. Ich kann aus meiner Sicht sagen, dass die Zitate größtenteils gerechtfertigt sind. Das Buch bietet eine mehr als faszinierende, aber auch grausame Idee. Die Umsetzung ist gut gelungen und so bekommt der Leser einen schönen High-Fantasy Schmöker geboten.

Wie im Klappentext erwähnt, dreht sich die Geschichte um die drei Schwestern Mirabella, Arsinoe und Katharine. Abwechselnd begleiten wir die drei auf ihrem Weg bis zum alles entscheidenden Beltanefest. Dabei wird die Geschichte von einem allwissenden Erzähler beschrieben. Dadurch kann man eine nicht ganz so enge Bindung zu den drei Geschwistern aufbauen. Mich persönlich hat dies aber nicht weiter gestört.

Mirabella ist aufgrund ihrer Begabung, die Naturgewalten zu beherrschen, die mächtigste der drei Schwestern. Zeitgleich ist sie jedoch auch die Einzige die sich an ihre Kindheit mit ihren Schwestern erinnern kann. Dies macht Mirabella weich und angreifbar, in einer Welt in der ein Fehler den Tod bedeuten könnte.
Ihre Geschichte war die Einzige die mich nicht das ganze Buch über faszinieren konnte.
Arsinoe war mir da schon deutlich lieber. Zwar ist sie immer noch nicht im Besitz ihres Familiaris - einem Tier was ihr Seelenverwandter ist - dennoch tut dies ihrem losen Mundwerk und ihrer Kämpfernatur keinen Abbruch. Somit wurde Arsinoe schnell zu meinem persönlichen Liebling der drei Schwestern.
Besonders berührt hat mich dann Katharine. Als Giftmischerin (ihre Begabung) taugt sie nicht viel. Außerdem ist sie als Einzige der drei Schwestern in einem gefühllosen und grausamen Umfeld groß geworden.

In diesem Buch lernen wir neben den drei Schwestern jede Menge Nebenfiguren kennen. Teilweise werden diese jedoch nicht großartig vorgestellt. Dies fand ich etwas schade. Zudem hätte ich es gut gefunden, wenn es am Ende des Buches eine kurze Auflistung der drei mächtigen Familien und ihrer Mitglieder gegeben hätte.

Wie bereits erwähnt werden abwechselnd die Geschichten der drei Schwestern erzählt. Dadurch kommt es nur zu wenigen zähen Momenten. Wobei es jedoch im Buch wenig Actionszenen gibt. Dennoch ist die Spannung gegeben und baut sich immer mehr auf. Auch muss ich sagen, dass es stellenweise doch recht brutal zur Sache geht. Mich persönlich hat dies nicht gestört. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies nicht für jedermann etwas ist.

Fazit:
Ein High-Fantasy Schmöker in den ich gerne abgetaucht bin und der mit einer packenden und faszinierenden Idee aufwarten kann. Trotz spannender und teilweise brutaler Story fehlte mir so ein wenig die Action. Dennoch bin ich sehr gespannt wie es mit den Schwestern weitergehen wird!
Sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Atemberaubendes Buch

Von: thebeautyofthebooks Datum : 04.06.2017

https://thebeautyofthebooks.wordpress.com/

Das Buch hat mich wirklich sehr begeistert und ich bin schon gespannt wie es weiter geht.  Ich gebe dem Buch 10/10 Punkten. Es ist mir am Anfang sehr schwer gefallen in das Buch und die Geschichte reinzukommen, weil angefangen wird aus der Sicht der „kältesten“ der drei zu erzählen. Was ich allerdings wirklich gut fand war, dass aus der Sicht von allen Dreien erzählt wird und dass man auch im Verlaufe des Buches die Intentionen und Gefühle von Katherine zu verstehen beginnt. Im Allgemeinen finde ich, dass alle Charaktere im Buch sehr gut und detailliert geschrieben sind, man hat sich also wirklich von echten Menschen umgeben gefühlt. Dazu beigeragen hat auch der überaus lebhafte und besondere Schreibstil der Autorin. Ich kann nicht sagen, was genau daran so besonders ist, aber man braucht einige Kapitel um sich daran zu gewöhnen und dann geht es furchtbar schnell, weil man gar nicht mehr merkt wie viel man liest. Sie hat die Geschichten der drei Königinnen jede für sich wundervoll ausgearbeitet, aber nicht so vollgestopft, dass man nicht mehr weiß, was jetzt bei wem geschehen ist. Auch als alle drei dann endlich aufeinander treffen bleibt alles übersichtlich und gut verständlich. Das absolute Highlight des Buches war das Ende. Ich habe bei diesem Buch wirklich mit ALLEM gerechnet, aber nicht mit dem was passiert ist, das hat mich einfach nur komplett überrascht. Und dann war da auch noch so ein unfassbar fieser Cliffhanger… Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und kann es kaum erwarten endlich den zweiten Band zu lesen! Eine Sache, die mich ja bei vielen Büchern etwas wurmt ist wenn der Hintergrund der Geschichte und der Geschehnisse nicht ausreichend geschildert ist, da könnte ich manchmal wirklich ausrasten. Das ist hier jedoch nicht nötig, die Hintergrundgeschichte wird zwar nur sehr knapp aber doch sehr deutlich erläutert und alle wichtigen Fragen diesbezüglich (zumindest die, die ich hatte!) werden geklärt. Ich habe also wirklich nichts zu meckern, zumal das Buch sich sehr von dem Einheitsbrei-Fantasy entfernt, das ich oft zu lesen bekomme. Ich empfehle das Buch allen, die mal wieder Lust auf etwas neues, spannendes und tolle Charaktere haben.

brutaler Auftakt mit Längen

Von: bücherliebe Datum : 04.06.2017

sarabuecherliebe.blogspot.de/

Der Schwarze Thron von Kendare Blake




Broschiert 14,99 €
penhaligon Verlag

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:

Arsinoe, Mirabella und Katherine sind Drillinge. Sie wurden nach der Geburt getrennt und sollen ihre magischen Fähigkeiten bis zu ihrem 16. Geburtstag trainieren, denn dann beginnt der erbitterte Kampf, den nur eine der drei überleben wird. Eine der Drillinge wird Königin, dafür muss sie ihre Schwestern töten....
Ein Auftakt einer Fantasy Reihe, der durch den Klappentext und sein Cover neugierig macht.
Die Fähigkeiten der Schwestern sind interessant und vielversprechend dargestellt. Die Grundidee des Buches fand ich toll. Ich war begeistert und musste es lesen. Leider haben mich einige Längen etwas ausgebremst.
Die einzelnen Charaktere sind detailliert dargestellt und die Welt der Magie kreativ umschrieben, denn noch fehlte mir der letzte Funke, der mich ans Buch fesselte.
Ich empfand eine Stellen zudem als brutal, weshalb ich jungen Fantasylesern dieses Buch nicht empfehlen kann.
Der Schreibstil ist flüssig, im Präsens wird die Story dem Leser erzählt. Sichtwechsel sind klar abgegrenzt und nachvollziehbar.
Das Buch nimmt im zweiten Drittel Fahrt auf und wird spannend. Der Leser sollte also die ersten 120-150 Seiten überstehen, wenn er dem Buch eine Chance geben möchte. Dann wird er es so langsam verstehen und sicher auch mögen.
Ich bin dennoch gespannt auf den zweiten Teil und hoffe dieser erfüllt meine Erwartungen mehr.

Guter Auftakt

Von: Eileen Datum : 02.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCOArxWyzlV-MBA-AlDi5-Tw

Videorezension:
https://www.youtube.com/watch?v=M7lewZvodiI&feature=youtu.be

Schriftliche Rezension:

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages…
Text: Penhaligon

Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut. Die Krone auf dem Cover, sowie die Schrift sind ein wenig Erhaben und geben dem Buch einen kleinen 3D-Effekt. Was mir besonders an Covern gefällt ist, wenn diese einen Bezug auf die Geschichte nehmen. In diesem Buch ist dies der Fall: Pferd, Bär und Schlange – alles Tiere, die auf der Krone abgebildet sind, haben einen Bezug zur Geschichte.
Der Unterschied von hell zu dunkel kommt ebenfalls sehr gut bei diesem Cover zur Geltung.

Mit dem Schreibstil von Kendare Blake hatte ich am Anfang ein paar Probleme. Die Seiten sind bei mir nicht leicht von der Hand gegangen. Allerdings gewöhnt man sich ja wie man immer sagt an alles und so hatte ich im Verlauf der Geschichte keine Probleme mehr.
Da es sich bei „Der schwarze Thron“ um drei Schwestern handelt, alle drei aber an verschiedenen Orten aufwachsen, hat die Autorin zu jeder Schwester eine Perspektive geschrieben. Diese wechseln ständig, sodass man immer eine Abwechslung der Schwestern bekommt.

Bevor ich näher auf den Inhalt eingehen möchte, muss ich einmal sagen, dass ich die Idee der Geschichte billiant finde: Nicht die älteste Schwester wird Königin, sondern es müssen erst Drillinge geboren werden, die dann um die Krone kämpfen und eventuell zu morden. Meiner Meinung nach hört sich diese Idee sehr spannend und interessant an. Leider hat es in der Umsetzung an manchen Stellen etwas geholpert, dennoch hat mir das Buch gut gefallen.
Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingeschlungen und lernt die drei Hauptprotagonisten kennen: Katherine, die Giftmischerin, Arsinoe, die Naturbegabte, und Mirabella, die Elementarwandlerin. Circa ¾ des Buches wird erklärt, wie sich jede Schwester auf die sogenannte 'Erwachsenenzeremonie' vorbereitet. Diese findet ein paar Monate nach dem 16. Geburtstag der Drillinge statt und ist sozusagen die Eröffnung um den Kampf um die Krone. Diese 'Vorbereitungsphase' ist manchmal etwas langatmig, weil in manchen Kapiteln nichts actionreiches passiert. In anderen hingegen geschieht auf einmal so viel spannendes auf viel zu wenig Seiten So wirkt das Verhältnis der Geschehnisse ein wenig komisch.
Das Langatmige wird allerdings mit dem letzten Viertel des Buches wieder gut gemacht, denn 'oh boy' was ich verrate: Es gibt mehr als einen Plottwist am Ende. Und genau der Teil des Buches ist einer der Hauptgründe, warum ich den zweiten Teil auch lesen möchte und wissen möchte, wie die Geschichte zu ende geht.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, was definitiv ein Plus in diesem Buch ist. Nichtsdestotrotz konnte ich mich nicht direkt in eine der Schwestern hineinversetzten weil sie, meiner Meinung nach, nicht nah genug am Leser waren. Ein weiterer Pluspunkt in diesem Buch sind die Nebencharaktere, die viel mehr Charme und Identifikationsfaktor haben als die Hauptprotagonisten.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Schon als es auf Englisch erschienen ist, wollte ich es unbedingt lesen. Zum Glück ist es nun auch in Deutsch erschienen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten und langatmigen Kapiteln verspricht die Geschichte einen spannenden Verlauf. Besonders das Ende hat es mir angetan und ich bin schon auf den Folgeband gespannt. 4*

Nicht wirklich mein Buch *schade*

Von: Martina Bookaholic Datum : 02.06.2017

https://martinabookaholic.wordpress.com/

Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können. Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…

Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:

* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*

* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. ��
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.

* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.

Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.

Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.