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Leserstimmen (29)

Bernhard Aichner: Totenrausch (Die Totenfrau-Trilogie) (3)

Totenrausch Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16456-0

Erschienen:  09.01.2017
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würdiges Finale einer atemberaubenden Reihe

Von: lari heldenlama Datum : 11.12.2017

https://hufieslesestall.blogspot.de

Ich habe mich sehr auf den dritten Teil der Reihe um Brünhilde Blum gefreut! Schon in den ersten beiden Bänden konnte Bernhard Aichner voll überzeugen!

Blum konnte mit ihren Kindern fliehen und ist nach längerer Reise über Norwegen nun in Hamburg gelandet. Sie kommt an mit nix, nur dem was sie am Leib hat und ihren Kindern. Auf der verzweifelten Suche nach Hilfe landet sie bei einer Prostituierten die sie für einige Tage bei sich aufnimmt und ihr den Tip gibt, sich an die Kiezgröße Egon Schiele zu wenden.

Schiele ist bereit ihr zu helfen, allerdings besitzt sie keine finanziellen Mittel um ihn zu bezahlen und so bietet sie ihre Dienste an. Leichtfertig - nur die neuen Pässe vor Augen - bietet sie an jemanden in seinem Auftrag zu töten. Für Schiele ist das ein sehr verlockendes Angebot und er willigt nur zu gerne ein und verhilft Blum nicht nur zu neuen Namen und Pässen, er lässt sie auch bei sich in einer Zweitwohnung leben und versorgt sie mit allem Nötigen.

Blum war kurz davor nicht mehr daran zu glauben, dass Schiele ihr Angebot wirklich annimmt, da ist der Zeitpunkt gekommen - sein Vater droht wegen der Aussage eines Steuerberaters in den Bau zu wandern, Blum soll eben jene Person vor der Verhandlung aus der Welt schaffen. Für Blum beginnt ein Kampf mit ihrem Gewissen, ihren Ängsten und nicht zuletzt mit sich selbst. Ich glaube ich spoilere nicht zuviel, wenn ich an dieser Stelle verrate, dass sie ihn nicht ermorden konnte und Schiele ihr daraufhin eine Liste mit 4 weiteren Namen gibt die sie auszulöschen hat. Sozusagen eine letzte Chance um zu beweisen, dass sie zu ihrem Wort steht. Der erste Name davon ist der einzige Freund den sie in Hamburg bisher gefunden hat ....

Ein Wahnsinnsbuch, ich bin wirklich atemlos durch die Seiten geflogen. Bernhard Aichner lässt dem Leser keine Zeit zum Durchatmen, der kurze knackige Schreibstil der ihn ausmacht, erfährt im Finale der Trilogie seinen absoluten Höhepunkt. Als Blum Fan stört man sich schon längst nicht mehr am seltsam ersscheinenden Satzbau und inhaliert begierig jeden weiteren Satz.

Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und mich so oft gefragt, warum Blum so ein unnötiges Risiko eingeht aber so ist Blum eben und das macht sie aus. Bernhard Aichner hat eine wirklich sympathische Protagonistin mit Ecken und Kanten geschaffen und Wolfram Koch schafft es wie kein anderer diese Stimmung zu transportieren! Er passt total zu der Reihe und heizt die Spannung zusätzlich an.

Ganz klare Empfehlung von mir - aber bitte fangt vorn an und lest die ganze Reihe - man kann zwar auch nur einen Band lesen aber es würde soviel von der Story um Blum wegnehmen, das wäre wirklich schade! Blutig, tödlich und nix für schwache Nerven. Absoluter Geheimtip!

Kein Kracher, aber gut

Von: Buecher Loewe Datum : 25.06.2017

buecherloewe.de

Mit Totenrausch beendet Bernd Aichner seine „Totenfrau-Trilogie“
Chronologische Reihenfolge : Totenfrau, Totenhaus und dann Totenrausch.
In meinen Augen ist es unabdingbar diese Trilogie der Reihenfolge nach zu lesen. Hier und da kann man durchaus auch quer einsteigen, aber bei dieser Serie ist das in meinen Augen einfach nicht möglich. Ich habe für mich die ersten Bände als Hörbuch genossen und mich zum Abschluss an das selber lesen gewagt .
Bernd Aichner hat schon einen sehr besonderen Schreibstil den man mögen muss. Nicht nur seine Hauptfigur ist sehr speziell auch die Art und Weise wie er schreibt ist anders. Im Laufe des Buches wechseln sich immer wieder kurze Erzählstränge mit einigen Seiten Dialog ab. Am Anfang hat mich das ein wenig irritiert, es war mir bei den Hörbüchern irgendwie nicht ganz so bewusst geworden, das so viele Dialoge das Geschehen tragen… Als ich es dann aber so direkt schriftlich vor Augen hatte war es ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Allerdings ist mir schnell bewusst geworden, dass dieser Stil mich dichter an die Geschichte gebracht hat. Ich habe mich irgendwie näher dran gefühlt.
Der Autor hat mit seiner Trilogie eine sehr spezielle Geschichte entwickelt. Ganz gleich ob man sie nun mag oder nicht, es ist auf alle Fälle kein „Nullachtfuffzehn“ Thriller. Dazu ist die Figur der Brünhilde Blum schon zu speziell…
Totenrausch wurde in den Medien als furioser Abschluss angepriesen, dem kann ich für mich jetzt nicht so uneingeschränkt zustimmen. War Band eins natürlich noch gänzlich überraschend, und mit der Einführung der Protagonistin in ihrer ganzen Art sehr gelungen, so gab es für mich in diesem Bereich im letzten Band keine besondere Entwicklung zu bemerken.
In diesem Teil ist Blum mit ihren beiden Kindern auf der Flucht, eine kleine norwegische Insel bietet ihnen Schutz, allerdings möchten die beiden Mädchen doch wieder nach Hause…sie möchten mit anderen Kindern in ihrer Sprache reden und spielen… So macht sich Blum erneut auf den Weg. Die drei landen in Hamburg und Blum sucht beim Kiezkönig Schiel Hilfe. Für neue Pässe und ein unbeschwertes Leben bietet Blum an einen weiteren Mord zu begehen.
Mir persönlich folgt dann leider etwas zu viel Hin und Her und die Geschichte driftet einfach zu sehr ab…Der Spannungsbogen wird zwar auf der einen Seite nach oben getrieben, aber mir wurde es dann einfach zu durchsichtig, als das ich mitgefiebert hätte.
Grundsätzlich hat mich das Buch unterhalten, der ungewöhnliche Schreibstil hat schon was für sich, aber die volle Begeisterung wie bei Band eins konnte sich diesmal nicht mehr einfinden. Dennoch würde ich denken, das man es lesen sollte, wenn man die ersten beiden Bände gelesen hat. Auch machen sich alle drei Bände wirklich gut nebeneinander im Regal. Die Optik der Cover ist stimmig, dies ist leider nicht immer so.
Eine Kleinigkeit zu meckern habe ich dann aber doch noch. Auch wenn das jetzt nichts mit dem eigentlichen Lesevergnügen zu tun hat finde es wichtig zu erwähnen.Das Buch kommt mit 472 Seiten daher, aber warum sind so viele Seiten einfach leer? Man hätte oft das nächste Kapitel gleich anschliessen können, aber nein, da wird dann mal eben eine ganze Seite leer gelassen. Ich weiss nicht warum dies so gewählt wurde, mich hat es leider etwas gestört.

Sehr spannendes BUch

Von: Laurasbücherwelt Datum : 18.06.2017

lauraihrebuecherwelt.blogspot.de/

Versprechen muss man halten. Auf der Flucht vor Interpol schlägt sich die Mörderin Brünhilde Blum mit ihren beiden Töchtern nach Hamburg durch. Alles wird gut. Es war der einzige Weg.

Brünhilde Blum ist eine liebevolle Mutter zweier Töchter, erfolgreich in ihrem Beruf als Bestatterin, freundlich und ausgeglichen

Die Tat einer Psychopathin, schrieben sie. Und lagen doch so falsch damit. Weil niemand wusste, wer diese Männer wirklich gewesen waren, was sie getan hatten. Sie musste sich unbedingt eine neue Identität zulegen und irgendwo abtauchen, einen Neuanfang wagen.

Der Schreibstil ist spannend. Seine Sätze sind kurz und knapp. Wer die ersten beiden Krimis nicht kennt, kann den dritten Teil aber auch getrost als einzigen lesen.

Das Buch ist unter ISBN 978-3442756377 und ist für 19,99 € zu erwerben. Erschienen ist es am 9. Januar 2017 im btb Verlag.
Es hat 480 Seiten voller Spannung.

Ein grandioses Ende rund um die Geschichte von Blum

Von: Anni_Book Datum : 27.03.2017

annisbookworld.blogspot.de/

Klappentext
Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. »Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder«, sagt sie. Und: »Wenn du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten.« Es wäre nicht das erste Mal ...


Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch. Ausgestattet mit einer neuen Identität und etwas Geld wohnt sie mit ihren Töchtern in einem wunderschönen Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem sie für ihr neues Leben bezahlen muss – denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...



Meine Meinung
Ich war am Anfang ein bisschen skeptisch was das Buch angeht, denn der zweite Band hat mir leider gar nicht gefallen.


Blum findet einen Weg und einen Ort, wo sie mit ihren beiden Kindern bleiben kann, wo sie Ihnen Geborgenheit bieten kann. Sie vertraut darauf, dass alles gut wird und dass sie und Ihre beiden Töchter endlich glücklich werden können.
Sie schafft es neue Pässe für sich und ihre Kinder zu besorgen, doch zu welchem Preis? Bald merkt sie, dass sie auf einer Zeitbombe sitzt, eine Zeitbombe die „Schiele“ heißt.
Er will das Blum jemanden für ihn tötet!
Doch kann sie wirklich nochmal jemanden töten? Und wenn Nein, was passiert dann mit ihr? Was passiert mit ihren Kindern?

Das Buch war wirklich von Anfang bis Ende spannend, immer wieder dachte ich "Oh mein Gott" bitte lass das nicht passieren. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und bin wirklich froh, dass ich diesem Buch eine Chance geben habe, denn es ist ein würdiger Abschluss dieser Trilogie.
Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist mal etwas anderes, er ist melancholisch, total packend und spannend.
Falls ihr die Bücher noch nicht kennt, dann kann ich sie euch nur wärmstens empfehlen. ��

http://jeanne-darc-blog.blogspot.co.at/2017/02/rezension-totenrausch-band-3-bernhard.html

Von: Janine E. alias Jeanne D'Arc Datum : 15.03.2017

jeanne-darc-blog.blogspot.co.at/

Blum liebt ihre Kinder!
Sie macht absolut alles um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen!
Wie weit wird sie gehen?

Das atemberaubende und hochdramatische Finale der Krimi Reihe rund um die Bestatterin Blum.

Cover:

Das Cover ist absolut schön und für mich auch das beste der Reihe. Bernhard Aichner blieb seinen Stil treu und die Reihe ist nicht nur inhaltlich einzigartig sonder auch äußerlich. Abgesehen von dem heute rezensierten letzten Band haben alle 3 Bände "Eye-Catcher-Potenzial". Top! Nichts auszusetzen an dieser Stelle.

Schreibstil:

Kurz - pregnant und inhaltsstark! Bernhard Aichner der Meister der kurzen Sätze die dennoch eine solche Atmosspähre generieren das es einfach nur zu sagen gibt "Hut ab". Ich bin tatsächlich begeistert. Band 3 war im Vergleich zu den Vorgängern auch hier wieder der beste Teil. Für mich steht fest - man braucht keine ewigen langen Sätze man braucht nur ein Gespür für die Worte und dann kann jeder Satz eine tolle Wirkung entfalten.

Meinung:

Was soll man sagen, außer die hohen Erwartungen mit denen man definitiv an dieses Buch herantritt, erfüllt werden. Das war euch zu wenig? Ok dann nochmal etwas länger - ihr bekommt - Manipulation, Mord, Ängste, Freude, Liebe, Humor und brillante Wortspiele frei Haus und all das gipfelt sich immer weiter zu einem fulminanten Ende einer großartigen Reihe. Die einzige Kritik die ich wirklich habe ist der Anfang des Buches den fand ich nicht ganz so perfekt, aber als dann der "Motor" warm gelaufen war und die Story so richtig an Fahrt aufnahm konnte man sich quasi nicht mehr trennen von dem Buch. Mir bleibt an dieser Stelle nichts mehr zu sagen außer, ich brauche definitiv mehr Bücher dieser Qualität und freue mich schon auf das nächste Aichner Werk.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Genialer Abschluss der Totenfrau Trilogie,Genialer Abschluss der Totenfrau - Trilogie

Von: HEIDIZ Datum : 14.03.2017

heidizengerling.blogspot.de/

Nach Band 1 (Totenfrau) und Band 2 (Totenhaus) habe ich nun von Berhard Aichners Totenfrau-Trilogie Band 3 gelesen, der den Abschluss bildet. "Totenrausch" erzählt von einer Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt. Sie ist total verzweifelt. Angeblich braucht sie Pässe für ihre Kinder und sich. Wenn man ihr helfen würde, würde sie töten, sie sagt, das sei nicht das erste Mal.

Brünhilde Blum ist eine Mörderin. Sie wird international gesucht. Gleichzeitig ist sie aber auch die Mutter von zwei Töchtern. Schon monatelang befindet sie sich auf der Flucht. Nun hat sie vor, in Hamburg einen Neuanfang zu wagen. Es scheint, mit einer neuen Identität zu funktionieren - erst einmal .... An der Elbe findet sie Unterschlupf - ist als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut tätig. Dann aber holt sie ihr altes Leben wieder ein ... Sie soll wieder töten. Aber, kann sie diesen Menschen - gerade diesen - töten ???

Mehr möchte ich garnicht verraten, um nicht zuviel der Spannung vorwegzunehmen.

Aichner hält auch in diesem Teil wieder an seinem ganz eigenen Stil fest, schreibt bildhaft und authentisch. Separat lesen lassen sich die drei Teile - so finde ich - nicht so gut, ich empfehle, sie der Reihe nach zu lesen, damit man sich gut eindenken kann. Ein Buch baut auf dem anderen auf.

Die Kapitel sind überschaubar, das gefällt mir, man kann sie gut lesen - flüssig lesen und vor allem extrem spannend. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Leseprobe:
========

Kurz vor Mitternacht wird es besser. Die Gedanken verschwimmen, da sind nur noch Blum und das Handy in ihrer Hand. Das Foto, das sie von ihm gemacht hat. Nur eine Leiche auf einem teuren Holzboden, nur das Mittel zum Zweck. Der tote Richter. Blum drückt auf Senden. Erledigt, schreibt sie. Ich sitze in der Pony-Alm und warte auf dich. Ich gehe zur Polizei, wenn du nicht kommst. Dann winkt sie dem Barmann. Ein Mal noch soll er das Glas vollmachen. Bevor Schiele kommt.

Die Handlung ist dicht - sein Satzbau ist ein recht überschaubarer. Er schreibt in kurzen Sätzen, daran musste ich mich erst gewöhnen, aber es ist gut so, wie er schreibt, das ist Aichner, daran kann man sich gewöhnen ...

Die Dialoge sind authentisch und lebendig und ebenso die Charaktere - gut und böse -, die der Autor sehr tiefgründig beschreibt und bildhaft hervorhebt.

Mich hat die gesamte Geschichte überzeugt. Sie ist ein extrem gelungener Abschluss der Trilogie, glaubwürdig und auch irgendwie schade, dass es nun zu Ende ist. Bin gespannt, was der Autor seinen Lesern als nächstes bietet.

Atemberaubend spannendes Finale

Von: Martina Meyen aus .Sankt Augustin Datum : 04.03.2017

www.eseloehrchen.de

Alles wird gut … so beginnt Bernhard Aichner den finalen Teil der Blum Trilogie. Kaum zu glauben bei dem Klappentext, kaum zu glauben, wenn man die Vorgeschichte kennt. Sollte Brünhilde Blum tatsächlich endlich zur Ruhe kommen und ein ganz normales Leben mit ihren Töchtern und vielleicht einem neuen Partner an ihrer Seite führen können? Denn genau so sieht es erstmal nicht aus. Die erste Überschrift wirkt tröstlich, aber Bernhard Aichner macht es seiner Blum erwartungsgemäß nicht gerade leicht.

Einiges ist anders, Bernhard Aichner hat sich weiter entwickelt. Seine Sätze sind komplexer geworden und eindringlicher denn je. Ich mag es sehr, wie er mit wenigen Worten viel erzählt. Und mir Blum nahe bringt. Ich mochte sie von Anfang an, war fasziniert von der Frau, die so straight ihren Weg geht. Die beeindruckende Persönlichkeit von Blum ist einzigartig, bisher ist mir noch keine Frau wie sie weder in der Realität noch in einem Buch begegnet. Und sie hat nichts von ihrer Faszination verloren. Wenn es sein muss, ist sie so eiskalt, dass einem Angst und Bange wird und dann wieder so warmherzig, wenn es um ihre Kinder geht. Das kann ich nur bewundern. Und dieser „letzte“ Weg ist gespickt mit so viel Unvorhersehbarem, was den Spannungsbogen natürlich fast unerträglich hoch hält.

Die Dialoge sind wie auch zuvor außergewöhnlich. Sie haben ihren eigenen Raum und sind gerade in ihrer Einfachheit und Authentizität genial. Denn genau so redet man miteinander. Und „Füllsätze“ gibt es keine! Ich mag diesen Purismus von Bernhard Aichner immer mehr.

Der Wiedererkennungswort ist extrem hoch und das fängt schon bei der Aufmachung von „Totenrausch“ an. Wenn man es in die Hand nimmt, weiß man, das ist ein Aichner.

Alle Geschichten haben irgendwann ein Ende. Dennoch finde ich es schade, mich jetzt von Blum verabschieden zu müssen. Aber das Ende ist so wie es sein sollte. Nicht wie ich es erwartet habe. Aber es ist gut so, wie es ist. Und Blum bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank!

Fazit: Bernhard Aichner gibt noch mal alles im letzten Teil der Blum-Trilogie. Spannend, puristisch und auf eine ganz besondere Art emotional.

Atemberaubend spannendes Finale

Von: Martina Meyeb Datum : 04.03.2017

www.eseloehrchen.de

Alles wird gut … so beginnt Bernhard Aichner den finalen Teil der Blum Trilogie. Kaum zu glauben bei dem Klappentext, kaum zu glauben, wenn man die Vorgeschichte kennt. Sollte Brünhilde Blum tatsächlich endlich zur Ruhe kommen und ein ganz normales Leben mit ihren Töchtern und vielleicht einem neuen Partner an ihrer Seite führen können? Denn genau so sieht es erstmal nicht aus. Die erste Überschrift wirkt tröstlich, aber Bernhard Aichner macht es seiner Blum erwartungsgemäß nicht gerade leicht.

Einiges ist anders, Bernhard Aichner hat sich weiter entwickelt. Seine Sätze sind komplexer geworden und eindringlicher denn je. Ich mag es sehr, wie er mit wenigen Worten viel erzählt. Und mir Blum nahe bringt. Ich mochte sie von Anfang an, war fasziniert von der Frau, die so straight ihren Weg geht. Die beeindruckende Persönlichkeit von Blum ist einzigartig, bisher ist mir noch keine Frau wie sie weder in der Realität noch in einem Buch begegnet. Und sie hat nichts von ihrer Faszination verloren. Wenn es sein muss, ist sie so eiskalt, dass einem Angst und Bange wird und dann wieder so warmherzig, wenn es um ihre Kinder geht. Das kann ich nur bewundern. Und dieser „letzte“ Weg ist gespickt mit so viel Unvorhersehbarem, was den Spannungsbogen natürlich fast unerträglich hoch hält.

Die Dialoge sind wie auch zuvor außergewöhnlich. Sie haben ihren eigenen Raum und sind gerade in ihrer Einfachheit und Authentizität genial. Denn genau so redet man miteinander. Und „Füllsätze“ gibt es keine! Ich mag diesen Purismus von Bernhard Aichner immer mehr.

Der Wiedererkennungswort ist extrem hoch und das fängt schon bei der Aufmachung von „Totenrausch“ an. Wenn man es in die Hand nimmt, weiß man, das ist ein Aichner.

Alle Geschichten haben irgendwann ein Ende. Dennoch finde ich es schade, mich jetzt von Blum verabschieden zu müssen. Aber das Ende ist so wie es sein sollte. Nicht wie ich es erwartet habe. Aber es ist gut so, wie es ist. Und Blum bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank!

Fazit: Bernhard Aichner gibt noch mal alles im letzten Teil der Blum-Trilogie. Spannend, puristisch und auf eine ganz besondere Art emotional.

Ein gelungener Abschluss der Triologie

Von: Lovely Mix Datum : 18.02.2017

www.lovelymix.de

Blum ist auf der Flucht mit ihren Kindern, Reza verhaftet. Mit Uma und Nela verbringt sie Monate auf den Lofoten, taucht ab. Doch die Zeit mit ihrer Mutter allein kann das alte zu Hause nicht ersetzten. Den Kirschbaum. Reza. Schule. Ein geregeltes Leben. Blum. Die will alles tun, um ihre Mädchen glücklich zu machen. So steigt sie mit den beiden in einen LKW. Der Fahrer nimmt sie mit nach Hamburg. Gibt ihr eine Adresse einer Bekannte, eine Prostituierte auf der Reeperbahn.

Die drei kommen für eine Nacht bei ihr unter. Blum wird zu Egon Schiele, dem größten Zuhälter Hamburgs geführt. Sie will Pässe. Für sich, für Uma, für Nela. Sie will ein neues Leben, für die Kinder. Dazu braucht sie eine neue Identität, denn Blum ist eine gesuchte Mörderin. Doch Schiele ist ein mächtiger Gegner, ohne Gegenleistung geht hier gar nichts. Blum ist verzweifelt, Schiele will nicht helfen, nicht umsonst.

„Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder […] Wenn du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten.“

Schiele, der genau weiß, wenn er vor sich hat. Schiele, der auf den Deal eingeht. Er besorgt ihr Pässe, gibt ihr ein Haus, mit Garten, direkt an der Elbe. Blum. Die sich einlebt, ein neues, geregeltes Leben führt. Blum. Sie fängt an als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut zu arbeiten. Uma. Nela. Beide gehen in die Schule. Ein Bekanntenkreis, ein normales Leben. Wäre da nicht Schiele, der sich in das Leben hineindrängt. Und die Gewissheit, dass er irgendwann die versprochene Gegenleistung einfordert. Blum, die keinen Ausweg findet, die nicht mehr töten will, aber scheinbar keine andere Wahl hat. Die einen zu mächtigen Gegner in Schiele hat, mit seinem Bluthund Gonzo.

Aichner schafft es auch in Band drei wieder, eine packende, rasante Geschichte zu schreiben. Eine Brücke zwischen der liebevollen Mutter, die keine Mörderin sein will und der alten Blum, die rasend vor Wut alles tun würde. Ein Kampf zwischen Blum und Schiele. Ein perfekter Abschluss dieser packenden, einzigartigen Triologie. Ich habe mitgefiebert und gebangt, immer gehofft, dass es irgendeinen Ausweg geben mag. Gestärkt durch den Anfang „Alles wird gut“. Und habe das Buch, wie schon Totenfrau und Totenhaus regelrecht verschlungen.

Zwar fand ich die Handlung auch hier stellenweise wieder etwas unrealistisch. Aber auch in Band drei hat mich Blum und der Schreibstil, die perfekte Komposition, begeistert. Einzigartig, provokant, rasant, unter die Haut gehend. Im Gegensatz zu vielen anderen, fand ich Band eins zeitweise etwas fade, Band zwei dann wieder besser, mit Band drei hat Aichner nun noch mal eins drauf gelegt. Ich habe die Totenfrau-Tirologie sehr gemocht, kann sie nur empfehlen und bin etwas traurig, dass die Reise schon zu Ende ist.

(K)ein Ausweg...

Von: StoneySM Datum : 17.02.2017

can-ka-no-rey.blogspot.de/

Inhalt:

Brünhilde Blum besitzt gar nichts mehr. Nach ihrem Rachefeldzug und dem daraus resultierenden Mord an mehreren Menschen, flieht sie mit ihren beiden Kindern Uma und Nela nach Hamburg. Um unterzutauchen. Um neu anzufangen. Sie landet bei dem Zuhälter Schiele, der ihr anfangs gegen einen kleinen Gefallen einen sicheren Unterschlupf und neuen Identitäten für Blum und ihre Kinder gewährt. Doch Schiele fordert seinen Gefallen ein und Blum muss wieder Menschen umbringen. Als noch das Leben ihrer Kinder in Gefahr gerät, findet sich Blum in einer Spirale aus Tod, Gewalt und Hilflosigkeit wieder, in der sie sich immer wieder die Frage stellen muss, wie weit sie noch gehen kann.

Meine Meinung:

Ich habe die ersten beiden Bände der Totenfrau-Trilogie nicht gelesen und doch gut in den finalen Abschluss von Bernhard Aichners Trilogie gefunden. Natürlich gab es hin und wieder Verweise, in denen mir das Vorwissen aus den anderen Bänden fehlte. Nichtsdestotrotz ließ sich diese Geschichte sehr spannend lesen.

Bernhard Aichners Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Kapitel sind relativ kurz, was ich persönlich sehr bevorzuge. Aichner schreibt des Öfteren in knappen, kurzen Sätzen, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil: Durch seinen Schreibstil hat mich die Geschichte sofort gepackt. Blums Innenleben beschreibt Aichner sehr detailliert. Ich habe während des Lesens häufig gefragt, wie Blum all diese Strapazen aushält. Aichner lässt mich ganz nahe an die Figur herantreten. Auch die Dialoge waren interessant geschrieben. Ich hatte meistens wirklich das Gefühl, ich würde bei den Gespräche hautnah dabei sein. Kurze Unterhaltungen, die mir aber trotzdem alles gesagt haben.

Fazit:

Ein äußert spannender Abschluss, der mich motiviert hat, auch die ersten beiden Bänder der Trilogie zu lesen.

Der Totenrausch währte nur einen Sonntag lang ;-)

Von: leben-lieben-lesen.blogspot.de Datum : 08.02.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Die Story:
Brünhilde Blum, Bestatterin und international gesuchte Mörderin, ist mit ihren beiden Kindern aus Innsbruck geflohen. Nach einem Sommer in Norwegen landet Blum in Hamburg und schließt aus Verzweiflung mit dem Zuhälter-König einen fatalen Deal: Besorgt er für sie und ihre Töchter eine neue Identität, wird sie für ihn töten.

Und der ersehnte Neuanfang scheint tatsächlich gelungen: Als Marie Müller lebt sie in einem schönen Häuschen in Blankenese, verbringt mit ihren Kindern entspannte Nachmittage am Elbstrand und findet sogar einen Aushilfsjob bei einem Bestatter. Doch das angenehme Leben währt nur wenige Monate - bis Egon Schiele einfordert, was sie ihm versprochen hat, den Mord an einem Menschen. Als Blum sich weigert, setzt sie eine brutalen Kreislauf in Gang, aus dem es für sie und ihre Familie keinen Ausweg zu geben scheint...

Der Autor:
Bernhard Aichner, Jahrgang 1972, schlug sich nach seinem Schulabbruch mit 17 zunächst als Kellner durch, machte eine Ausbildung zum Fotolaborant und die Fotografie zu seinem Beruf. Parallel widmete er sich dem Schreiben und heimste schnell erste Preise ein. 2004 erscheint sein erster Roman "Das Nötigste über das Glück". 2014 kommt schließlich sein Thriller "Totenfrau" auf dem Markt, der Auftakt einer erfolgreichen Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum.
Während seiner ausführlichen Recherchen zu dem Buch verbringt Aichner nicht nur viel Zeit auf Friedhöfen, er macht sogar ein Praktikum in einem Innsbrucker Bestattungsunternehmen.
Nach eigener Aussage steckt in seiner Heldin Brünhilde Blum viel von ihm selbst: Auch er sei total bauchgesteuert, hasse Regeln und verlasse sich auf seine Intuition.

Mein Leseerlebnis oder der Totenrausch währte nur einen Sonntag lang ;-)
Obwohl ich außerordentlich gespannt auf das Finale der Totenfrau-Trilogie war, habe ich mir dessen Lektüre bewusst auf einen Sonntag gelegt, weil ich bereits vorausgesehen habe, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Wie die Vorgänger nimmt "Totenrausch" bereits von der ersten Seite an gefangen. Aichner hat nicht nur erneut einen ungeheuer spannenden Plot entwickelt, sein rasanter Sprachstil mit den so typischen kurzen Sätzen treibt einen förmlich durch das Geschehen, dem man mit angehaltenem Atem folgt. Absolute Suchtgefahr!
By the way bin ich auch begeistert von der Aufmachung des gebundenen Buchs: Das Rot des überaus gelungenen Covers wird auch innen aufgegriffen - alle Seitenzahlen und die Ziffern der Kapitel sind ebenfalls rot. Deshalb: ***** 5 Sterne für Totenrausch plus einen Zusatzstern für die gelungene Optik!
Leider war "Totenrausch" der letzte Teil der Trilogie, als nächstes Buch kündigt bernhard Aichner einen Stand-Alone-Roman an. Dennoch können sich alle Totenfrau-Fans freuen: Der US-Sender Lifetime hat bereits mit den Arbeiten an der TV-Serie "Woman of the Dead" begonnen, der hoffentlich auch zeitnah im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird.

Grandioses Finale

Von: Vivien Datum : 08.02.2017

www.buchstuetze.wordpress.com

Nach Totenfrau und Totenhaus folgte nun das furiose Finale von Bernhard Aichners Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Im ersten Band verlor Blum ihren Ehemann und rächte sich (ein wenig in Kill Bill Manier) an seinen Mördern, im zweiten Band macht Blum sich auf die Suche nach einer möglichen Schwester und gerät in allerhand gefährliche Situationen, und nun schafft es Blum erneut, sich so einige Male in Lebensgefahr zu bringen.

Sie ist mit den Kindern geflüchtet, zunächst nach Skandinavien, dann nach Hamburg, um sich dort ein neues Leben mit neuer Identität aufzubauen. Um an neue Pässe zu kommen, lässt sie sich auf einen Unterweltboss ein – doch das Ganze gerät total außer Kontrolle.

Erneut ist Aichner sich treu geblieben. Einen erwartet allerhand Action, viele Morde und einige zerstückelte Leichen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt; die Spannung lässt keine Sekunde nach, was Aichner auch dadurch erreicht, dass es nie nur um eine Sache geht, sondern Blum meistens gleich mehrmals durch verschiedene Leute in der Patsche steckt.

Doch es warten auch so einige Überraschungen auf den Leser! Ein paar Situationen konnte ich so überhaupt nicht vorhersehen! Wie gebannt las ich das Buch in einem Rutsch durch, war kaum ansprechbar in dieser Zeit, die Augen fieberhaft auf die Seiten geheftet.

Auch Aichners Stil ist der Selbe, auch wenn dieser bestimmt nicht für jeden etwas ist. Er schreibt oft abgehackt in kurzen Sätzen, ein Dialog ist nicht immer ausgeschrieben, sondern die Aussagen schlicht mit Spiegelstrichen davor gekennzeichnet. Doch dies passt zu dieser Reihe, es passt zu Blum.

Auch mit dem Design bleibt sich die Reihe treu, was mir als bibliophiler Mensch sehr wichtig ist. Die Bücher machen sich toll im Regal, Lesebändchen ist vorhanden, aber auch die Kapitelnummern und Seitenzahlen sind im gleichen Stil wie in den ersten Bänden.

Ich war wieder hingerissen! Schade, dass diese Reihe vorbei ist – aber solange Bernhard Aichner bald etwas Neues abliefert, ist das für mich akzeptabel.

Schau für weitere Rezensionen gerne auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

Gelungener Abschluss der Trilogie

Von: Karthause Datum : 06.02.2017

https://karthause.wordpress.com/

Ihre Mission war erfüllt, das Morden sollte der Vergangenheit angehören, Brünhilde Blum wollte ein ganz normales Leben mit ihren Töchtern führen. Nach der Fluch nach Norwegen will sie in Deutschland unter falscher Identität Fuß fassen. Dabei ist sie auf die Hilfe eines skrupellosen Zuhälters angewiesen, dem sie ein folgenschweres Versprechen macht und der sich nicht scheut, die Einlösung einzufordern.

Vieles in diesem Thriller ist unwahrscheinlich, am unwahrscheinlichsten ist jedoch, dass die Ermittlungsbehörden so gar keine Rolle spielen. Da findet der alte Freund und Helfer Reza sie problemlos, wogegen die Polizei das nicht schafft. Nun liest man ja einen Thriller nicht, um sich an einer realistischen, aus dem Alltag gegriffenen Story zu erfreuen. Man erwartet Unterhaltung, Spannung und das Abtauchen in eine eben nicht alltägliche Welt. Und das bietet Bernhard Aichner seinen Lesern mit dem Abschluss der Reihe um die Bestatterin Brünhilde Blum. Zwar empfand ich ihn als weniger rasant als die Vorgängerromane, dafür lernt man die etwas mütterlichere Brünhilde kennen. Sie würde weit gehen um ihre Kinder und ihre neue Identität zu schützen, sehr weit.

„Totenrausch“ habe ich mit viel Spannung gelesen. Meine doch recht hohen Erwartungen wurden weitgehend erfüllt. Bernhard Aichner ist damit ein schlüssiger und die gesamte Geschichte abrundender Abschluss dieser Reihe gelungen.

Grandioses Finale der Trilogie!

Von: Alina Datum : 05.02.2017

www.awayfromhere-blog.de/

Totenrausch war von Anfang bis Ende unfassbar spannend und fesselnd! Nach dem ersten Kapitel war ich schon wieder total in der Story drin und konnte mich auch sofort wieder in unsere Protagonistin Blum rein versetzen. Sie ist einfach ein so unfassbar starker, mutiger und unberechenbarer Charakter!

Ich mag den Schreibstil von Bernhard Aichner auch einfach so so gerne. Er schreibt so melancholisch, so fließend, total fesselnd! Ich weiß ich sage das öfters, aber auch bei diesem Buch bin ich nur so durch die Seiten geflogen - allerdings mit viel Gänsehaut und vielen OH MEIN GOTT Momenten! Es war ein stetiges, packendes Auf und Ab von Ereignissen und Gefühlen und hach, einfach grandios!

Dieser dritte Band hat den zweiten eindeutig wieder wett gemacht und ich bin so begeistert von dieser Story und auch von dem Ende! Die Blum Trilogie ist definitiv absolut lesenswert und wird von mir auf jeden Fall für jeden Thriller Fan weiter empfohlen. Ich möchte auch unbedingt mehr von Bernhard Aichner lesen, denn wie gesagt, sein Schreibstil ist einfach klasse!

Sehr gut wie immer

Von: Weltenwandler Datum : 02.02.2017

www.weltenwandler-blog.de

Titel: Totenrausch
Autor: Bernhard Aichner
Erscheinungsdatum: Januar 2017

Lange musste ich warten bis ich den 3. Teil der Blum-Trilogie endlich in den Händen halten durfte. Und als ich das Buch dann endlich erhielt, war es auch zu schnell ausgelesen.

In diesem letzten Teil der Trilogie ist Blum mit ihren Kindern auf der Flucht wegen der der von ihr begangenen Morde. Sie möchte vor allem für ihren Kindern ein sicheres Zuhause finden. Ihr erstes Ziel die norwegischen Lofoten entpuppen sich schnell als keine gute Wahl, weshalb sich Blum dazu entschließt mit den Kindern nach Hamburg zu reisen, um dort ihr Glück zu finden.

Aufgrund ihrer beschränkten Geldmittel kein leichtes Unterfangen. In Hamburg kommt sie dann in Kontakt mit dem Rotlichtmilieu, durch welches sie hofft, neue gefälschte Papiere zu erhalten. Dabei gerät sie an den Zuhälter Schiele, dem sie aus Verzweiflung anbietet, für diesen jemanden zu töten wenn dieser Papiere für Blum und die Kinder organisiert. Damit gerät sie in die in einen Strudel von Konflikten mit sich selbst und den Zuhälter Schiele.

Um aus dieser ganzen Situation wieder heraus zu kommen, muss Blum all ihre Kreativität aufbringen, denn mit Schiele ist nicht zu spaßen, er ist zu mächtig als einer der Großen auf dem Kiez. Ob das alles zu einem Happy End kommt, müsst ihr selber herausfinden.


Zu Bernhard Aichner’s Sprach- und Schreibstil muss ich nichts mehr schreiben, dass habe ich wiederholt in den Rezensionen der ersten beiden Bücher getan.
Er ist wie immer rasant, dramatisch und konsequent was das betrifft.

Es war wieder mal durchweg spannend und finde die Geschichte als Abschluss der
Trilogie sehr gelungen.Hier kommen alle Facetten von Blum, wie wir sie kennen, zum Vorschein, von gefühlvoll bis eiskalt. Und man erfährt, zu was eine liebende Mutter fähig sein kann, um ihre Kinder zu schützen. Ich konnte es sehr gut nachempfinden. Auch den Hass auf so Typen wie den Zuhälter Schiele oder seiner Untergebenen, konnte ich in mir fühlen. Es ist schon verrückt, was man bei einem Buch empfinden kann, wenn es gut geschrieben ist, da hat man Sympathie mit einer Mörderin, auch wenn ihre Motive in der Vergangenheit fast ehrbar waren, ist es doch schließlich ein Verbrechen. Das ist wohl der Helden-Effekt, den man in so manchen Filmen hat, wenn dieser »schlechte« Menschen killt.

Diese Trilogie im Gesamten kann ich sehr empfehlen, gerade wenn man auf das Gefühlsleben von Protagonisten und aber auch Thrill steht. Rundrum beste
Unterhaltung, ohne schwer zu wirken.

Totenrausch bekommt selbstverständlich 5 Sterne

Denn Ende gut, alles gut! :)


PS: Freue mich schon auf den nächsten Titel von Bernhard Aichner. Es wird sein erster Einzeltitel, ein Thriller wieder ;)

Blums dritter Fall

Von: Gerda Meister Datum : 01.02.2017

VORSICHT SPOILER!
Es handelt sich hier um den letzten Teil der Aichinger Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Um diesen Teil zu verstehen, sollte man unbedingt die zwei ersten Bände (Totenfrau und Totenhaus) gelesen haben.
Zum Inhalt des 3. Teils: Blum ist mit ihren beiden Töchtern nach Norwegen geflohen. Nach einem halben Jahr hält sie es dort nicht mehr aus und kehrt zurück nach Hamburg. Der Zuhälterkönig Egon Schiele besorgt ihr neue Pässe unter dem Vorbehalt, dass sie irgendwann ihre Schulden bei ihm einlöst, indem sie einen Menschen umbringt. Nach einem halben sorglosen Jahr soll Egons Vater Paul ins Gefängnis. Blum soll die Belastungszeugen umbringen und so Paul vor dem Gefängnis bewahren. Der erste Tote soll ihr Freund Tino sein, der Blum geholfen hat und auf den Egon eifersüchtig ist. Blum schafft es, einen toten Obdachlosen an Stelle von Tino verbrennen zu lassen. Der nächste Kandidat ist der Richter, der Paul verurteilen will. Im Kampf erschlägt sie ihn in Notwehr. Der dritte Kandidat ist der Polizist Daniel Lambert, der eine behinderte Tochter im Rollstuhl hat. Schiele ist schuldig an der Behinderung, da er die Tochter zu einem Selbstmordversuch getrieben hat. Wie kann sich Blum aus dieser Klemme befreien? In höchster Not steht plötzlich ihr alter Lebensgefährte Reza vor ihrer Tür. Schiele hat als Druckmittel Blums Töchter entführt, die er von seiner Schwester bewachen lässt. Aber wo sind sie???
Es soll jetzt nicht zu viel vom Roman verraten werden und wie es Blum schafft, sich aus dieser Klemme zu retten.
Aichinger schaffte es wieder mal, eine total liebenwerte Mörderin zu beschreiben. Als Leser kann man sehr gut mit Blum mitfühlen, man hätte vielleicht auch so gehandelt wie sie. Ein absolut empfehlenswerter Roman, der die volle Anzahl von Sternen verdient hat!!

Hervorragender Abschluss der Trilogie um Brünhilde Blum

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 01.02.2017

www.rezensions-seite.de

Schon in den Vorgängerromanen ist es Aichinger gelungen, mit seinem ganz eigenen, assoziativen Stil, dem Leser seine Bestatterin mit „besonderem Hintergrund“, Brünhilde Blum, eng ans Herz zu legen.

Eine Frau, die kämpft. Die eine Mission hatte. Rache an den Mördern ihres Mannes. Und die für sich und ihre Kinder am Ende des zweiten Bandes einen hohen Preis gezahlt hat. Als Mörderin gesucht, im Sarg geflohen und nun, zunächst, am äußersten Ende Norwegens gelandet.

Eine Atempause nur, denn als der Sommer vergeht, die Touristen nicht mehr kommen, fällt sie auf. Sehr auf. Und ihre Kinder, die wollen, die können da nicht auf Dauer bleiben. So macht sich Blum, trotz aller Gefahr und ohne ihre langjährigen Vertrauten und in ihre besonderen Umstände eingeweihten Menschen (die Todesanzeige ihres Schwiegervaters kann sie nur per Zeitung wahrnehmen, ihr enger Vertrauter Reza sitzt, statt ihrer, im Gefängnis) auf, zurück nach Deutschland zu kommen.

„Und wieder sind sie unterwegs. Vor wenigen Monaten sind sie erst angekommen, jetzt gehen sie wieder…keine Dunkelheit, die wehtut, keine Kinder, die schreien…..“.

Und gerät umgehend vom Regen in die Traufe. Denn die Kontaktadresse, die sie von einem wohlmeinenden Fernfahrer erhält, führt sie zwar zu einer ersten Möglichkeit, unterzuschlüpfen, bringt sie aber auch umgehend in Kontakt mit der Rotlichtgröße Egon Schiele. Der sich kümmert, aber dafür einen hohen Preis erwarten wird. Einer, der nicht locker lässt, wenn er seine Zähne erst einmal in einen anderen, vornehmlich attraktive Frauen, hineingeschlagen hat. Einer, der keine Grenzen kennt, wenn es um seine Interessen geht. Und einer, der Blum sowohl als Frau wie auch als erfahrene „Töterin“ zu nutzen gedenkt. Auf seine harte, langsame, unerbittliche Art und Weise.

„Der gute Wille eines Zuhälters ist nun ihre letzte Hoffnung“. Und ihre Nemesis, wie sich zeigen wird.

„Ganz nah ist es, das Eisen, das aus dem Feuer genommen wird. Ihre Angst, die sie versucht, zu kontrollieren“.

So gerät Blume, nun nur aus anderen Umständen heraus, wiederum in einen Teufelskreis von Mord und Bedrängung, der zumindest einen Unschuldigen sein Leben kosten wird. Der aber auch die ganze Härte einer Mutter und einer durchsetzungsstarken Frau wieder ans Licht bringen wird.

Temporeich, teils mit fast Satzfetzen statt ganzen Sätzen, mit dunklen Dialogen und einer emotionalen Näher zu seiner Hauptperson, die den Leser insgesamt von Beginn an fast spielend wieder in den Bann zieht. Wobei sich Aichinger nicht scheut, brutale Gewalt, hartes Erleben und gnadenloses Vorgehen an den entsprechenden Stellen im Thriller massiv in den Raum zu setzen und somit den Leser nicht zur Ruhe kommen zu lassen.

Ein hervorragender Thriller und passender Abschluss der Trilogie.

Krönender Abschluss der Trilogie

Von: Hörbuch-Junkies aus Bergen Datum : 21.01.2017

www.hoerbuchjunkies.com

Meinung
„Totenrausch“ ist der dritte und abschließende Band zur „Totenfrau“-Trilogie, bei der es um die Geschichte von Bestatterin Brünhilde Blum geht.
Brünhilde ist mit ihren zwei Töchtern auf der Flucht, weil sie wegen Mordes gesucht wird. Zuflucht findet sie in Hamburg, wo sie Hilfe bekommt von einem Zuhälter, der jedoch für seine Hilfe eine Gegenleistung erwartet…

Obwohl es sich bei „Totenrausch“ um den Abschluss einer Trilogie handelt, kann man die Geschichte gut hören, auch wenn man die beiden Vorgänger nicht kennt.
Wieder hat Aichner einen angenehmen Erzählstil, der die Geschichte in gutem Tempo voran bringt, ohne durch die Handlung zu hetzen. Seine knappen, präzisen Sätze ergeben einen guten Fluss in der Geschichte, die sie umso spannender macht und den ohnehin schon enormen Spannungsbogen noch anzieht. „Totenrausch“ ist ein überaus gelungener Abschluss der Reihe und wird jeden Genre-Fan entzücken. Allerdings bringt auch dieser Band wieder ein enormes Maß an Brutalität mit, das man als Hörer erstmal wegstecken muss – empfindlichere Hörer sollten sich also vorsehen.

Gelesen wird das furiose Finale von Wolfram C. Koch, der alles gibt, die Spannung noch zu steigern und die Atmosphäre anzuheizen, was ihm ausgezeichnet gelingt.
Koch macht die Geschichte zu seiner eigenen und steigert die Spannung nahezu ins Unermessliche. Toll gemacht, ein Sprecher, dem man gern zuhört und der das Genre beherrscht.

Das Cover in rot zeigt den Titel und Autor. Durch die Farbgebung wirkt es sofort ansprechend.
Verpackt ist die MP3-CD in einem Digipak aus Pappe, das im Inneren Informationen zu Autor und Sprecher bereithält.

Fazit
Krönender Abschluss der Trilogie, über den es nichts zu meckern gibt.
Spannung, Atmosphäre, Tempo, Sprecher und Produktion sind top – volle Punktzahl.

Zurück zu alter Stärke

Von: Elke Heid-Paulus Datum : 18.01.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Es gibt etwas Neues von Bernhard Aichner, dem österreichischen Bestsellerautor: „Totenrausch“, nach „Totenfrau“ und „Totenhaus“ der abschließende Band der Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Die engagierte und liebevolle Mutter zweier Mädchen ist zwar durch unvorhersehbare Umstände zur mehrfachen Mörderin geworden, möchte aber endlich wieder Normalität für sich und ihre kleine Familie. Nicht mehr flüchten müssen, keine erzwungenen Auslandsaufenthalte mehr, nur noch ganz normaler Alltag und ein bisschen Sicherheit.

Sie kommt nach Deutschland und der Zufall führt sie nach Hamburg, aber die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht abstreifen. Da Blum eine neue Identität für sich und die Kinder benötigt, muss sie einen Pakt mit dem Teufel schließen. Egon Schiele, der zwielichtige Kiezkönig, kann helfen, ringt ihr aber als Ausgleich für diese Gefälligkeit eine Zusage ab. Als Bezahlung verspricht Blum, jemanden für Schiele zu töten, wenn er ihre Dienste benötigt. Wie bitte? Das hat mich dann doch überrascht. Natürlich hat sie gemordet, aber nur wenn sie persönlich involviert war, wenn ihr Leben oder das einer ihr nahestehende Person bedroht war. Aber sich quasi als Auftragskillerin zu verpflichten, passt doch überhaupt nicht zu ihrem Gerechtigkeitsempfinden und ihren Moralvorstellungen. Ob sie sich wohl aus dieser Zwickmühle befreien kann?

Nachdem der zweite Band eher wirr und total überladen war, findet Bernhard Aichner in „Totenrausch“ wieder zu seiner alten Stärke zurück, die wir aus „Totenfrau“ kennen. Gradlinig und sauber geplottet legt er von Anfang an ein hohes Tempo vor, wobei die unzähligen Kapitel durch ihren geringen Umfang dafür sorgen, dass die Lektüre zügig vonstattengeht. Dazu kommen die knackigen, schwarzhumorigen Dialoge im Staccato-Stil, die für kurzweiliges Lesevergnügen sorgen und den blutigen Details immer wieder die Schärfe nehmen. Spannende Unterhaltung – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Eine Bemerkung zum Schluss: Die Filmrechte sind verkauft, und aus der Trilogie soll eine sechsteilige Miniserie entstehen. Wir dürfen gespannt sein!

Genialer Abschluss der Toten-Trilogie

Von: Lilli33 Datum : 18.01.2017

https://lillisbuchseite.wordpress.com

ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension kann SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten.

Inhalt:
Blum ist mit ihren beiden Kindern auf der Flucht, Reza für sie im Gefängnis. In Hamburg scheint es nun einen Neuanfang für die kleine Familie zu geben. Der Kiezkönig hat einen Narren an Blum gefressen und ermöglicht ihr und ihren Kindern ein angenehmes Leben. Doch nichts im Leben ist umsonst und eines Tages bekommt Blum die Rechnung. Sie soll jemanden ermorden …

Meine Meinung:
Man kann „Totenrausch“ zwar auch ohne Vorkenntnisse lesen, wird so aber sicher nicht den vollen Genuss haben. Dazu fehlt dann einfach die Entwicklung von Blum, die doch viele ihrer unorthodoxen Handlungsweisen erklären kann. Insofern würde ich auf jeden Fall dazu raten, die Vorgängerbände auch zu lesen – es lohnt sich!

Den 1. Band dieser etwas schrägen Thriller-Trilogie fand ich einfach klasse, den 2. etwas schwächer. Der 3. Band schließt die Reihe nun genial ab. Wie gewohnt ist Aichners Schreibstil knapp und direkt. Dadurch entsteht ein hohes Tempo. Man hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, sondern stürmt geradewegs durch die Handlung. Ich liebe das!

Blum hat sich mittlerweile seit dem Tod ihres Mannes und der Entdeckung ihrer Morde etwas gefasst. Ihr Wunsch ist es einfach, zusammen mit ihren zwei kleinen Mädchen in Sicherheit zu leben. Dafür würde sie alles tun. Alles? – Nun, das wird man sehen.

Mit dem Zuhälter Egon Schiele hat Bernhard Aichner einen ebenbürtigen Gegenspieler für Blum geschaffen. Die beiden spielen miteinander, und es ist bis zum Schluss unklar, wer gewinnen wird. Mal ist die eine einen Schritt voraus, mal der andere. Und beide gehen nicht gerade zimperlich miteinander um.

Aichner hat manche Überraschung auf Lager, sodass es nie langweilig wird und die Spannung nie abfällt. Ich habe mit Blum mit gefiebert, habe dieselbe Angst, denselben Hass und dieselbe Wut in mir gespürt wie sie und wollte, dass es für sie zu einem guten Ende kommt. So habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und konnte es gar nicht aus der Hand legen. Wie schon bei den ersten beiden Bänden sind allerdings auch hier viele leere Seiten zwischen den einzelnen Kapiteln, insgesamt 156, auf denen gar nichts oder nur die Kapitelnummer steht. Das wirkt zwar irgendwie besonders, aber mir tut es leid um die armen Bäumen, die dafür sinnlos sterben mussten.

Fazit:
„Totenrausch“ ist der Abschlussband der Toten-Trilogie und von der ersten bis zur letzten Seite hochspannend. Bernhard Aichner punktet mit seinem prägnanten Schreibstil und außergewöhnlichen Charakteren, die im Zusammenspiel so richtig zur Geltung kommen.

Ich kann die gesamte Trilogie für alle Leser empfehlen, die gerne mal vom Mainstream abweichen und offen für das Besondere sind.

Die Trilogie:
1. Totenfrau
2. Totenhaus
3. Totenrausch

Gelungener Abschluss dieser tollen Reihe

Von: lenisvea Datum : 18.01.2017

lenisvea.blogspot.de

€ 19,99 [D]* inkl. MwSt. € 22,50 [A]* | CHF 28,50*
(* empf. VK-Preis)
Hörbuch MP3-CD
ISBN: 978-3-8445-2468-0

NEU
Erschienen: 09.01.2017
Zu Buch: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Totenrausch/Bernhard-Aichner/der-Hoerverlag/e513595.rhd

Schuld und Sühne? Mord und Rache!


Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. „Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder“, sagt sie. Und: „Wenn du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten.“ Es wäre nicht das erste Mal ... Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie einen Neuanfang wagen. Ausgestattet mit einer neuen Identität, wohnt sie in einem Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, einfordert, was sie ihm versprochen hat. Sie soll jemanden töten. Einen Menschen, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...

(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 42)

Meine Meinung:
Dies ist ja der 3. und abschließende Teil der Totenfrau-Trilogie von Bernhard Aichner. Die Reihenfolge folgt wie laut:

1.) Totenfrau
2.) Totenhaus
3.) Totenrausch.

Ich habe Totenfrau verschlungen, hat mich wahnsinnig begeistern können. Den Folgeband Totenhaus fand ich etwas schwächer. Daher war ich jetzt sehr gespannt auf den abschließenden Teil Totenrausch.

Erst einmal möchte ich zum Buch selbst sagen, dass es sehr ansprechend gestaltet ist. Die Cover passen sehr gut zusammen.

Der Sprecher Wolfram Koch hat meiner Meinung nach auch sehr gut zur Geschichte gepasst.

Man trifft hier ja Blum wieder, die mit den Kindern auf der Flucht ist. Auf der Suche nach gefälschten Pässen trifft sie auf einen Zuhälter, der ihr seine Hilfe anbietet. Erst ist alles gut, aber nach einiger Zeit hat er auch seine Forderungen an sie ...

Ich bin wieder sehr gut in das Buch reingekommen, der sehr rasante Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es auch spannend von der ersten Minute an, ich wollte einfach erfahren, wie es für Blum ausgeht, die man mittlerweile ja ein wenig ins Herz geschlossen hat.

Die Geschichte an sich fand ich zwar etwas abstrus, allerdings macht das die Reihe auch wiederum aus.

Alles in allem war dies ein toller Abschluss dieser Reihe, ich kann sie einfach nur jedem Krimifan ans Herz legen. Meiner Meinung nach sollte man Totenfrau auf jeden Fall vorher gelesen haben, Totenhaus ist nicht zwingend notwendig. Eine Kauf- und Lese/Hörempfehlung kann ich auf jeden Fall geben und gebe dem Buch gute 4 Sterne.

Aichner ist Österreichs Antwort auf Deutschlands Fitzek

Von: Manuela aus Braunschweig Datum : 16.01.2017

Finale und gleichzeitiger Abschied von Brünhilde Blum, die Hauptprotagonistin im 3. Teil "Totenrausch" von Bernhard Aichner.

Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch. Ausgestattet mit einer neuen Identität und etwas Geld wohnt sie mit ihren Töchtern in einem wunderschönen Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem sie für ihr neues Leben bezahlen muss - denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...

480 Seiten, in 61 Kapiteln aufgeteilt liegen im roten Cover vor mir und ich belächle das rote Lesebändchen, hole tief Luft und steige in den 3. Band der Trilogie ein. Vergesse mich anzuschnallen-zu spät... Schon auf den ersten Seiten bin ich voll in der Story drin.

Man liest dieses Buch nicht, man fühlt es.
 
Leise wie ein Singsang höre ich wieder die Stimme von Aichner, die ich bei seinen Lesungen von den beiden Vorgänger lauschen durfte und was mir so das Lesen von seinen kurzen Sätzen, seinen einzigartigen Schreibstiel, der ihn so wiedererkennbar macht ein unbeschreibliches Erlebnis schenkt.

Man lacht, trinkt, weint und mordet mit Blum. Mein Daumen wird wund von schnellen Umblättern der Seiten,

weg legen? unmöglich - Aichner hat mich fest im Griff und die Achterbahnfahrt nimmt ihren Lauf.

Kurze Verschnaufpause? den Atmen anhalten? unmöglich- Blum kommt auch nicht dazu..

also lese ich weiter. Kapitel 41.. nach diesem kurz innehalten,Tränen wegwischen
(ich könnte ja das Buch treffen)

und da weiß ich es "alles IST gut ".

So kann ich Abschied von meiner Heldin Blum nehmen. Danke Bernhard Aichner....!

Die Totenfrau kehrt zurück

Von: Marius Datum : 16.01.2017

buch-haltung.com

Brünhilde Blum ist zurück – ein letztes Mal muss sich die Bestatterin auf der Flucht ihrer Verfolger erwehren, damit sie endlich zur Ruhe kommen kann. Und dieses letzte Mal hat es in sich, denn am Ende wird sich Blum in einen wahren Totenrausch hineinsteigern müssen, um zu überleben.

Aichner exerziert in diesem Thriller die Theorie vom Schmetterlingsflügelschlag bis zum Orkan knallhart durch. Nachdem sich Blum nach allem was der Totenfrau zugestoßen ist und sich im Totenhaus ereignet hat, nun auf der Flucht befindet, ist sie auf den Lofoten gestrandet. Doch Blum will zurück nach Deutschland und strandet in Hamburg. Das Bild, das Aichner von der Hansestadt zeichnet, hat allerdings nichts von der Elbphilarmonie-Idylle, die in den letzten Tagen beschworen wurde. Aichners Hamburg ist grau und düster, denn Blum landet bald beim skrupellosen und brutalen Zuhälter Schiele. Diesem verspricht sie als Gegenleistung einen Menschen zu töten, wenn Schiele dafür ihr und ihren Kindern neue Pässe besorgt. Doch der faustische Pakt droht zum Mahlstein um den Hals von Blum zu werden …

Der Binnenband der Totenfrau-Trilogie namens Totenhaus konnte mich nicht so recht überzeugen – allzu verworren und überzeichnet war die Handlung darin. Doch der neueste Streich des Österreichers Aichner liest sich, als hätte es all diese Schwierigkeiten nicht gegeben. Stringent entwickelt er seinen Plot, der nicht nur Blum in einen Rausch zieht, sondern ebenso den Leser. In seiner verknappten, parataktischen Satzweise fegt Blum durch die Hansestadt und wird zur Auftragskillerin wider Willen. Die Dialoge sind sparsam gesetzt, die Kapitel kurz. All das erhöht das Lesetempo und sorgt für Spannung. Die Brutalität und der Bodycount sind gewohnt ausgeprägt und alles andere als Blum-ig. Wer mit dieser stets präsenten, mal mehr mal weniger subtilen Gewalt, gut leben kann, der bekommt hier noch einmal die volle Dosis dieser modernen Amazone Brünhilde Blum.

Schön zu lesen, dass es Bernhard Aichner mit dem letzten Band seiner Totenfrau-Trilogie gelungen ist, die Schwäche des letzten Bandes abzuschütteln und sich für dieses Finale auf seine schriftstellerischen Qualitäten zu besinnen!

Gebrandmarkt - Abschied von Blum

Von: Melanie Enns aus Leopoldshöhe Datum : 15.01.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Totenrausch" ist ein wirklich gigantischer Abschluss einer Thriller - Trilogie. Ein klein wenig fällt mir der Abschied von Brünhilde Blum schwer, aber sie hat es verdient, endlich Ruhe und Frieden zu finden, denn das Überleben gestaltet sich gerade im dritten Buch als absolut schwierig. Blum gerät in die falschen Hände und muss sich und ihre Kinder schützen. Eine Flucht nach Deutschland wird sich regelrecht als Falle entpuppen, denn Blum vertraut einem Mann, der sich nicht als gewünschter Rettungsanker entwickeln wird. Die Sicherheit, die er verspricht, wird für Blum grausam und blutig sein. Schiele hat Blum in der Hand und will aufgrund ihrer Vergangenheit das Beste für sich rausholen, dabei bedient er sich einiger grausamer Mittel. Blum, die sich eine neue Identität erkauft hat, steckt in der Klemme, denn töten wollte sie nie mehr, aber was bleibt ihr übrig, denn Schiele hat etwas in der Hand, was ihr lieb und teuer ist.

Der Thriller ist gigantisch. Schon in den ersten beiden Bänden gefiel mir der Schreibstil des Autors, aber das Finale übertrifft alles vorherige. Ich habe den Thriller an einem Abend gelesen, da ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Positiv zu erwähnen ist natürlich auch das sehr angenehme Schriftbild und die kurzen Kapitel, die regelrecht dazu einluden immer weiter zu lesen. Nun ist es beendet und ich hätte mir ehrlich gesagt genau das gewünscht, dass Blum endlich Ruhe und Frieden findet, das morden vorbei ist und sie sich endlich auf ihre beiden Kinder konzentrieren kann, ohne Angst. "Totenrausch" ist als Titel wirklich gelungen, da es sich genau darum drehen wird. Einiges sind Unfälle, aber einige Morde sind genau geplant. Ob derjenige es verdient hat, lassen wir dahingestellt, aber auf jeden Fall wird der Tod einige erlösen von Macht, Gier und Grausamkeit. Es wird immer beschriebene Personen in Büchern geben, die wir nicht schmerzlich vermissen werden, da sie unangenehm und mehr als unsympathisch sind. Auch in "Totenrausch" werden uns Personen begegnen, denen wir im "echten" Leben aus dem Weg gehen sollten, denn sie wollen uns brandmarken und uns unsere Würde zu nehmen. Den Stempel, den sie uns aufdrücken wird nicht nur Haut verbrennen, sondern auch unseren Körper und Verstand brechen. Einige Lebensgeschichten in "Totenrausch" werden uns zutiefst bewegen und echte Bitterkeit wecken. Blum ist stark genug, um sich zu wehren und vielleicht ist es auch das, was mich zutiefst beeindruckt?

Fazit:
"Totenrausch" hat eine Protagonistin erschaffen, die einen wachen Verstand besitzt und nicht klein beigibt und dies auch in sehr ungewöhnlichen Situationen. Eine Frau die sich wehrt und Augen und Ohren aufhält, obwohl sie dieses Mal in eine grausame Falle getappt ist. Sie war doch ein klein wenig zu vertrauensselig und muss dafür einen hohen Preis zahlen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da ich mich komplett auf die Story einlassen konnte und wirklich zufrieden auf einen gelungenen Abschluss blicken kann.

Spannung pur,von Anfang bis Ende

Von: Sue´s Büchertraum aus Luckenwalde Datum : 12.01.2017

https://sue-buechertraum.blogspot.de/

★★★★★ (5 von 5 Sterne)

Inhalt:
Die junge Mutter Brünhilde Blum ist auf der Flucht mit ihren beiden Kinder Nela und Uma.
Sie möchte nur einen Ort finden wo sie mit ihren beiden Kindern leben kann, ohne das die Vergangenheit sie einholt.
Als sie in Hamburg ankommen, lernt sie den Zuhälter Egon Schiele kennen. Er besorgt ihr und den Kindern neue Pässe und ein schönes großes Haus.
Alles ist für Blum wie ein wahr gewordener Traum, endlich kehrt Frieden ein. Doch damit liegt sie falsch.
Eines Tages fordert Schiele sie auf einen Mord zu begehen und der Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Wird Blum sich und ihre Kinder retten können, oder wird Egon Schiele sie auch zu seinem ´´Spielzeug´´ machen ?



Meinung:
Bernhard Aichner schreibt in einem außergewöhnlichen Stil, schafft es aber trotzdem das man nicht verwirrt wird.
Totenrausch ist das Ende einer Triologie. Ich persönlich kenne leider Totenfrau und Totenhaus nicht, werde das aber nachholen.
Mich hat es nicht beim lesen gestört die ersten beiden Teile nicht zu kennen.
Den einzigen kleinen Kritikpunkt den ich am Anfang hatte, das bei den Gesprächen mit der Protagonistin bei jedem Satz ihr Name erwähnt wird.
Aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich daran. Ansonsten hat mich das Buch zu 100% überzeugt und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Es kam keine Langeweile auf, es war an keiner Stelle etwas unklar, die Spannung war von Anfang bis Ende da und auch vorhersehen konnte ich nichts.
Von mir daher 5 verdiente Sterne

Fazit:
Ich kann das Buch definitiv empfehlen.
Spannung von Anfang bis zum Ende, mit einem außergewöhnlichen Schreibstil den ich sehr gerne mochte.

Ein mehr als gelungenes Ende!

Von: miissbuch Datum : 12.01.2017

https://miissbuchblog.wordpress.com/2017/01/12/rezension-totenrausch-bernhard-aichner/

Titel: Totenrausch
Autor: Bernhard Aichner
Seiten: 480
Verlag: btb
Handlungsort: Hamburg, Deutschland
Erstveröffentlichung: 09. Januar 2017

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Mit Totenrausch habe ich mein erstes Buch in 2017 beendet und das, bevor das Buch überhaupt erschienen ist. Vielen Dank an den btb-Verlag, für das Leseexemplar, dass ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe, auch ohne Urlaub ;-)
„Alles wird gut“ heißt es zu Beginn des Buches und dieser Gedanke lässt einen das gesamte Buch über Hoffnung haben, Hoffnung darauf, dass Blum überlebt, Hoffnung drauf, dass es ihren Kindern gut geht, Hoffnung darauf, dass sie ein glückliches Leben führen wird. Und das obwohl man genau weiß, welch schreckliche Taten Blum begangen hat. Blum ist eine liebende Mutter von zwei Töchtern und verwitwet. Der Vater der Kinder wurde ermordet und Blum hat Rache genommen. Blum ist mit ihren Kindern auf der Flucht. Aus Österreich raus, bis nach Skandinavien, dann zurück nach Hamburg. Sie bekommt Hilfe von Egon Schiele, einem großen „Geschäftsmann“ auf der Reeperbahn. Sie heißt von nun an Marie Müller, auch ihre Töchter haben neue Pässe, ein schönes Haus ein geregeltes Leben, ein festes Einkommen, ein kleiner neuer Bekanntenkreis. Blum weiß das Schiele irgendwann ihre Schuld einfordert, doch bis dahin will sie ihr neues Leben genießen. Denn für die Pässe wird Blum irgendwann einen Menschen töten müssen, dieses Versprechen hat sie Schiele gegeben. Und dann fordert Schiele ihr Versprechen ein und alles läuft schief.
Dieses „schief laufen“ zieht sich tatsächlich über das gesamte Buch hinweg. Blum gerät von einer Katastrophe in die nächste, von einem Mord zum anderen und will einfach nur ein neues Leben beginnen. Man fühlt mit Blum mit, man ist verzweifelt mit ihr, voller Euphorie, wenn es nach einem Ausweg aussieht und genauso traurig, wie Blum, wenn es doch keinen Auswe zu geben scheint. Totenrausch ist der letzte Teil der Trilogie und alle, die diese Bücher gelesen und für gut befunden haben, werden Blum verstehen können. Werden Blum sympathisch finden und werden mit Blum mitfiebern. Ich habe teils total ausgeblendet, was für schreckliche Dinge sie getan hat, dass sie all das Leid, dass sie durchmacht auf gewisse Weise auch verdient hat. Aichner schafft es, eine Mörderin sympathisch erscheinen zu lassen und sie zur Heldin der Geschichte zu machen. Der Schreibstil ist auch in diesem Buch sehr rasant und außergewohnlich. Wie bei den anderen Teilen vorher auch ist die Formatierung sehr außergewöhnlich. Die Gestaltung der Kapitel immer noch Papierverschwendung. Aber so langsam glaube ich, dass es bewusst so gemacht wurde, damit man wenigstens kurze Zeit durchatmen kann und das Buch nicht noch schneller verschlingt. Es ist wirklich bewunderswert, wie viel Sympathie und Hoffnung Aichner in eine so schreckliche Geschichte packen kann. Ich habe tatsächlich immer noch darauf gewartet, dass Blum irgendwann die Augen aufmacht und alles nur ein Traum war. Mir fällt es auch dieses Mal schwer das Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern oder euch zu langweilen, denn ich kann nicht viel mehr sagen, als zu Totenfrau und Totenhaus, außer das ich wirklich traurig bin, dass Trilogien nur drei Teile haben und mein Leben jetzt ohne Blum, Uma, Nela und Reza weitergeht. Denn ich hätte ihnen gerne noch einmal einen Platz in meinem Lese-Leben gegeben. Ich werde trotz meiner Euphorie „nur“ 4 Sterne vergeben, da ich doch einige Stellen etwas überzogen und unrealistisch fand, dies ist aber ganz schnell wieder in den Hintergrund geraten.

Spannend, rasant und ein würdiger Abschluss!

Von: Sharon Baker Datum : 09.01.2017

sharonbakerliest.blogspot.de/

Blum ist mit ihren Kindern auf der Flucht. Sie versteckt sich in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache und fremden Gewohnheiten. Zuerst fühlt es sich wie Urlaub an, aber immer mehr kommt die Sehnsucht nach zu Hause durch, die Kinder wollen nicht bleiben. Blum ist hin und her gerissen. Zurück kann sie nicht, immerhin wird sie als Mörderin gesucht, aber sie möchte ihren Mädchen auch das geben, was sie möchten. Ein Zuhause mit Kirschbaum, einen heimeligen Ort für sie drei. So stranden sie in Hamburg und Blum lässt sich auf einen gefährlichen Deal mit dem größten Zuhälter der Stadt ein. Aber zu erst kommt sie zur Ruhe, führt ein ruhiges Leben, ist für ihre Mädchen da, aber wie lange hält sich der Sturm zurück? Was muss sie tun, um weiterhin unentdeckt zu bleiben? Und kann wirklich alles gut werden?

Lange habe ich auf den Abschlussband der Blum Trilogie gewartet, lange habe ich mir Gedanken gemacht, wie es weiter gehen könnte und überhaupt nicht lang hat das Verschlingen der Seiten gedauert. Es ging wie immer viel zu schnell und man rauscht einfach nur so durch die Seiten. Dieser Schreibstil sorgt immer für einen Lesesog und Blum hat Allerlei zu tun.

Natürlich fragt man sich die ganze Zeit, wie will der Autor diese Reihe abschließen. Nach dem bombastischen Auftakt kann es ja nicht so weitergehen. Blum verändert sich ja, im ersten Band steht die Rache im Vordergrund und dann kommt die Erkenntnis der Taten und jetzt möchte sie einfach keine Mörderin mehr sein, sie möchte aus diesem Teufelskreis raus und ihr Leben zurück. Aber wie stellt man das am Besten an? Und wie unterhält man dabei seinen Leser? Bernhard Aichner geht da seinen ganz eigenen Weg und der war eine gelungene Mischung aus alter und neuer Blum. Man merkt hier total, dass der Autor ein Schlitzohr ist und eine diebische Freude dabei hat uns zu unterhalten.

So entführt uns die Geschichte ins Hamburger Rotlichtmilieu und in die dunklen Abgründe der Nacht. Dabei hat Bernhard Aichner einen ganz hervorragenden Gegenspieler für Blum geschaffen, Egon Schiele. Ein charmanter, gut aussehender und berechnender Mann, der immer weiß, was er will und wie er es bekommt. Einer der sich auf Blums Vorschlag, jemanden für ihn zu töten einlässt, der sie erkennt und dabei sinnlich lächelt. Er kümmert sich um Blum, er gibt ihr ein Haus, Geld und ein Leben zurück, schleicht sich aber zeitgleich hinein. Schiele spielt den Samariter, der aber hinter der Oberfläche lauert und genau plant, wann er seine Schulden eintreibt. Je mehr Sicherheit und Geborgenheit bei Blum und den Mädchen aufkommt, umso gefährlicher wird die Situation, denn irgendwann muss sie wieder töten und der Zeitpunkt rückt immer näher.

Dieses Gerüst ist ziemlich geschickt aufgebaut und der Leser, wird mit jeder Seite ungeduldiger. Ständig fragt man sich, tut sie es wieder, oder kann sie das überhaupt noch? Wie soll so ein Leben aussehen? Welche Lösung wird Blum noch finden? Und, und, und, dabei wird man fast hektisch und kann sich auf andere Dinge im Leben gar nicht mehr konzentrieren. Tja, und das ist nur der Anfang des Buches, es wird spannend und Blum muss wieder mal alles geben und ich liebe immer noch ihre Kurzschlusshandlungen. Denn wer Blum kennt, weiß, sie lässt sich nicht in eine Ecke drängen, denn genau da, kennt sie keine Freunde mehr. Zusätzlich muss ich den Autor danken, er hat zwei Dinge erfüllt, die der Geschichte richtig gut getan haben, Blum fällt bei Männern nicht in ihre alte Muster und schläft mit dem bösen und Reza taucht wieder auf. Was für ein Balsam für die Seele.

Wie ihr seht, ich war wieder total abgetaucht und im Thriller drin. Blum muss sich ihren Weg, wie immer hart erkämpfen und die Abgründe der Menschheit hatten hier auch wieder einen Schauplatz. Unglaublich, wie leicht man es hinnimmt, wenn die Hauptfigur sympathisch ist, dass, da einige Leichen ihren Weg pflastern. Ein gelungener Abschluss, aber auch ein Abschied von Blum und ihren Lieben. Spannend, rasant und aufwühlend.

Totenrausch ist ein Leserausch..

Von: Caro Kruse Datum : 09.01.2017

www.krimikiste.com

... denn man kann einfach nicht aufhören. Das "Alles wird gut", das ganz am Anfang vor Beginn des Buches steht, möchte man nur zu gerne glauben, und man möchte so sehr, dass es für Brünhilde Blum genau das wird- ob Bernhard Aichner seiner Totenfrau-Trilogie ein "gutes" Ende setzt? Man wünscht es Blum, deren Sehnsucht und Verzweiflung man beim Lesen in sich selbst spürt - das Buch raubt einem den Atem und bringt die Reihe um Blum zu einem überwältigenden Abschluss.

Blum is back!

Von: Thrillertante Datum : 09.01.2017

www.thrillertante.blogspot.de

Blum ist die Flucht aus Österreich geglückt. Nach einiger Zeit, die sie mit ihren beiden Kindern auf den Lofoten verbringt, nimmt sie ein LKW-Fahrer mit nach Hamburg. Dieser gibt ihr auch eine Adresse, wohin sie sich in Hamburg nach der Ankunft wenden kann. Die Adresse führt sie zu einem Zuhälter, von dem sie neue Pässe für sich und ihrer Kinder erbittet. Versteht sich von selbst, dass der Zuhälter das nicht ganz umsonst macht und so bietet Blum ihm im Gegenzug an, jemanden für ihn zu töten, was dieser auch nach einiger Zeit von Blum einfordert. Allerdings soll sie jemanden töten, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist...

Der finale Band der Totenfau-Trilogie. Eigentlich sehr schade, denn es fällt mir nicht ganz leicht mich von Blum zu trennen.

"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Abschlußband, der mich begeistert hat.
Bernhard Aichner erzählt im Abschlußband der Trilogie Blums Versuche sich mit ihren beiden Kindern ein einigermaßen normales Leben, nach dem, was alles schreckliches geschehen ist, aufzubauen. Ich habe es Blum sehr gewünscht, denn nach wie vor ist mir die Bestatterin sehr symphatisch, auch nach den vielen Morden, die sie begangen hat. In kurzen Kapiteln hat mich der Autor durch die Geschichte gejagt und tatsächlich habe ich "Totenrausch" in einem Rutsch gelesen.

Die Charaktere um Blum, allen voran der schmierige Zuhälter Egon Schiele sind sehr authentisch gezeichnet und so habe ich mich schon dabei erwischt, dass ich gehofft habe, dass Blum diesen um die Ecke bringt - wie es geht, hat sie ja in "Totenfrau" und "Totenhaus" bewiesen....

Schiele besorgt Blum tatsächlich neue Pässe, eine schöne Wohnung in einer schönen Gegend von Hamburg. Blum findet einen Job in einem Bestattungsunternehmen und ihre Kinder gehen zur Schule. Es könnte alles so schön sein, bis Schiele seinen "Lohn" für ihr Leben in Hamburg einfordert.

Blum ist es zuwieder ( schon wieder ) töten zu müssen und sie möchte es eigentlich nicht tun aber welche Alternativen bleiben ihr? Blum hat in Schiele einen Gegner gefunden, der sie fast bis an den Rand der Verzweiflung bringt und ich hatte große Angst um Blum, denn sie muss Dinge erleiden, die sie, trotz der Taten, die sie begangen hat, einfach nicht verdient hat.

"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Thriller, der dem Leser kaum eine Verschnaufpause zugesteht und so fliegt Kapitel um Kapitel nur so dahin. Das Ende hat mich verblüfft und mir ein ziemlich erstauntes "Ach!" entlockt. "Totenrausch" ist ganz gewiss nicht lustig, trotzdem habe ich mich dabei erwischt, wie ich das ein oder andere Mal grinsen musste. Ich glaube, es war ein ungläubiges und teils hämisches Grinsen, Asche auf mein Haupt!

Abschließend bleibt zu sagen, dass mich die "Totenfrau-Trilogie" begeistert hat und der finale Band für mich ein würdiger und perfekter Abschluß der Trilogie ist. Ich gebe zu, dass es mir sehr schwer gefallen ist, mich von den Figuren zu verabschieden und ich mir schon ein Tränchen verkneifen musste.

Ich kann "Totenrausch" sowie sie gesamte "Totenfrau-Trilogie" nur dringend weiterempfehlen und bin schon ein bisschen traurig, dass es nun mit Blum vorbei ist. In welcher Art und Weise es mit ihr vorbei ist, sölltet ihr schon selbst herausfinden und ich wünsche ganz viel Spaß und vor allem Spannung bei der Lektüre! Absolute leseempfehlung für die gesamte Trilogie!