Leserstimmen zu
Bösland

Bernhard Aichner

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Der dreizehnjährige Ben hat seine Mitschülerin auf dem elterlichen Dachboden brutal ermordet. Sein Leben ist von diesem Moment an sozusagen vorbei. Niemand weiß, warum er diesen Mord begangen hat. Er redet nicht darüber und verbringt diverse Jahre in Haft und in der Psychiatrie. Nach 30 Jahren soll er sich auf Anraten seiner Psychotherapeutin der Vergangenheit stellen, um einen Schlussstrich zu ziehen. So macht er sich auf in die Heimat und auf den heimatlichen Dachboden. Doch was er dort entdeckt, verändert sein Leben aufs Neue. Meine Meinung: Ich habe schon andere Bücher von Bernhard Aichner gelesen und war so begeistert, dass ich dieses Buch auch unbedingt haben musste. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, aber hat mir trotzdem gefallen. Das Buch ist in sehr viele äußerst kurze Kapitel eingeteilt. Die meisten Kapitel bestehen nur aus Dialogen, aber diese Dialoge haben es meiner Meinung nach in sich. Man blickt wirklich in tiefste menschliche Abgründe und weiß anfangs gar nicht, wem man trauen kann. Diese Dialoge wechseln sich mit kurzen Erzählungen ab. Es wechseln auch immer wieder die Zeitebenen. Zwischendurch erhält man immer wieder kleine Einblicke in die Vergangenheit. Und wenn man denkt, dass nun alles klar ist, setzt Bernhard Aichner immer nochmal was drauf und immer wieder überrascht er aufs Neue. Ich muss gestehen, dieses Buch hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Es hat mich gefesselt, begeistert und geschockt. Süchtig bin ich über die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich habe die 445 Seiten regelrecht verschlungen! Allen Thrillerfans kann ich dieses Buch absolut weiterempfehlen!

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Genial

Von: Manfred Fürst aus Kirchbichl

17.05.2019

BÖSLAND, ein weiter Thriller von Bernhard Aichner. Bestsellerautor beschreibt Aichner völlig unzureichend, als würden Verkaufszahlen dem wahren Wert des Autors gerecht werden. Der Plot, der Stil, die aufgebaute Spannung, die „Fesselung“ des Lesers, das hebt BÖSLAND, weit über das durchschnittliche Niveau anderer Thriller hoch hinaus. Der Plot ist simpel, wie genial: Zwei Jugendliche, Kux und Ben mit unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen arbeiten ihre Vergangenheit nach fast 30 Jahren auf. Der Mord an Matilda von damals wird zum zentralen Aufhänger. Ben, der vermeintliche Mörder von damals wandelt sich vom Täter zum Opfer und wieder umgekehrt. Zwischen den beiden Freunden von damals entwickelt sich ein atemberaubender Psychokrieg. Die Spannung reißt bis zur letzten Seite nicht ab. Auf 446 Seiten zieht Aichner seine Leser in Bann, erst danach kann der Leser aufatmen.

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Was war das denn?!? Mein erster Gedanke, nachdem ich dieses Buch beendet habe. Es war mein erster Roman von Bernhard Aichner und ich war mehr als gefesselt von diesem Buch. Es war grausam, es war traurig, es hat unerwartete Wendungen genommen und hat mir oftmals den Atem geraubt. Der Schreibstil war zunächst ungewöhnlich, aber am Ende, hätte er perfekter nicht sein können. Es ist ein Wechsel zwischen der Geschichte und den Gesprächen mit der Therapeutin bzw. dem Freund. Ich habe das Buch in anderthalb Tagen verschlungen und danach gleich meine Mutter mit dem Bernhard Aichner Fieber infiziert. Ich will gar nicht zu viel zu dem traurigen, schockierenden Inhalt verraten um Spoiler zu vermeiden, mir bleibt nur eins zu sagen: LEST ES! 5 von 5 Sternen *****

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Bernhard Aichner sieht nicht nur verdammt gut aus, er versteht sein Handwerk! Bernhard Aichner ist anders– er ist außergewöhnlich und das macht ihn zu einem einzigartigen Schriftsteller! Wer seine Bücher kennt, weiß wovon ich rede. Sein absolutes Erkennungsmerkmal ist sein Schreibstil. Keine großen Ausschweifungen und Beschreibungen, er kommt auf den Punkt und richtet sein Augenmerk hauptsächlich auf die Dialoge. Anfangs etwas seltsam, ungewöhnlich, doch von Seite zu Seite vertrauter und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Er beschreibt Szenen in dem Buch, die den Leser erschauern lassen. Man ertappt sich selber, dies könnte auch alles wirklich passiert sein. Es ist alles so real, glaubwürdig und nachvollziehbar beschrieben. Perfekter kann ein Thriller nicht sein! Bösland ist für mich ein absolutes Meisterwerk! Vielen Dank für dieses mega spannende Buch und lieber Bernhard, höre bitte nicht auf zu schreiben.

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Bösland

Von: Barbara Fladnitzer-Penz aus Braunau

24.01.2019

Ich habe während der Weihnachtsfeiertage einen wunderbaren Urlaubstag im "Bösland" verbracht und das Buch in einem Zug gelesen - finde es genial böse. Freu mich schon auf die nachfolgenden Bücher des Autors!

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Ich wollte schon immer mal ein Buch dieses Autors lesen und nun ist es mir endlich geglückt. Dabei erwartete mich ein sehr erfrischender, anderer Stil als ich es bisher bei Thrillern gewohnt war. In der Geschichte geht es um Ben, der vor 30 Jahren als Kind wegen Mordes verurteilt wurde. Er kann sich an die Tat selbst nicht erinnern und versucht seit Jahren seine Erinnerungen wiederzufinden. Was geschah damals wirklich? Er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, nur um auf ein Geheimnis zu stoßen, dass sein eigenes Leben bedroht... Das Besondere an dem Buch ist wohl, dass immer im Wechsel mal Handlung geschildert wird, egal ob aus der Gegenwart oder aus der Vergangenheit, und mal reine Dialoge zum Lesen zur Verfügung stehen, ohne dass dabei beschrieben wird, wie die Figuren dabei agieren. Dies empfand ich als sehr erfrischend und neuartig. Der Fall von damals hat es mir dabei wirklich am meisten angetan, denn man fragt sich ja schon warum ein Kind ein anderes Kind einfach töten kann. Dieser Umstand wird auch nachvollziehbar erläutert. Mit Ben als Figur kann man sich zwar nicht so wirklich identifizieren, einfach weil man schlichtweg seine negativen Erfahrungen zum Glück nie machen musste, aber man versteht wie er agiert. Ich mochte ihn beim Lesen immer mehr, was vor allem daran lag, weil er sich trotz allem was passiert war für andere einsetzt, auch wenn ihn das in Gefahr bringt. Ansonsten war mir persönlich sehr schnell klar, wer hier der eigentlich Böse ist, weil der Autor bereits zu Beginn zahlreiche Indizien streut. Mir persönlich hat das gut gefallen, da ich es lieber mag, wenn man selbst auf des Rätsels Lösung kommt als wenn einem eine an den Haaren herbeigezogene Lösung präsentiert wird. Die ersten zwei Drittel des Buches lasen sich wirklich wie ein echter Pageturner. Hier hatte der Thriller echtes Suchtpotential. Das letzte Drittel war dann etwas abgefahren und ließ mich ein wenig an der Glaubwürdigkeit der Handlung zweifeln. Fazit: Ich habe es nicht bereut diesen Thriller gelesen zu haben, da es wirklich mal etwas anderes war. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus!

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Ich war enttäuscht....

Von: Romy Weise aus Berlin

29.12.2018

Nach den vielen positiven Bewertungen habe ich mir das Buch gekauft und war schwer enttäuscht. Vielleicht habe ich auch einfach schon zu viele gute Thriller gelesen, aber dieser hier war einfach vorhersehbar, ohne Spannung u. vieles an den Haaren herbeigezogen. Die Dialoge und danach wieder die Schilderungen des Ich-Erzählers mit ständigen Wiederholungen ließen bei mir nur noch Langeweile aufkommen.Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen in der Hoffnung auf ein überraschendes Ende. Leider war dem nicht so.

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Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch, das ich doch eigentlich lieben wollte – da bin ich von Aicher anderes gewohnt, wie zum Beispiel seine grandiose “Totenfrau”. Ich fand “Bösland” von Anfang an sehr vorhersehbar. Die Wendung nach dem ersten Drittel kam für mich nur allzu erwartet. Auch danach hat die Geschichte in meinen Augen nur wenig tatsächliche Handlung zu bieten, dafür sehr viel Füllmaterial. Und damit meine ich nicht nur die vielen Seiten, die bloß einen einzigen Satz als Kapitelüberschrift enthalten, oder die zahlreichen Dialoge, die sich meines Erachtens sperrig lesen und oft im Kreise drehen. Obwohl das alleine schon bitter genug ist – ich hatte beim Lesen das Gefühl,die 448 Seiten hätten sich problemlos auf die Hälfte herunterkürzen lassen. Dementsprechend wollte sich bei mir kein Gefühle der Spannung einstellen. Die Charaktere entwickeln wenig echte Persönlichkeit, der Antagonist wird darauf reduziert, dass er eben böse ist. Warum? Das spielt anscheinend keine Rolle, er ist es einfach. Statt Handlung und Charakterentwicklung bringt er hier und dort jemanden um, und der Gute zaudert derweil und spielt sein Ass im Ärmel nicht aus. Immer wieder fand ich die Geschichte enttäuschend, denn der Böse ist in seiner Bosheit vorhersehbar. Auch der Schreibstil konnte mich dieses Mal nicht so recht begeistern. Wo ich in Aichners “Totenfrau” noch begeistert von der kristallklaren Prägnanz war, ist mir der Schreibstil in “Bösland” zu sehr reduziert, machmal fast schon banal. Aber das ist natürlich nur meine Meinung, der Großteil der Rezensionen zu diesem Buch ist positiv!

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