Leserstimmen zu
Der Prinz der Elfen

Holly Black

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Wer denkt, er bekomme hier ein Märchen à la Schneewittchen zu lesen, der ist weit gefehlt. Denn hier geht es nicht um romantische Märchen und bezaubernde Wesen. Hier geht es um Magie und dunkle Kreaturen vor denen man sich wirklich in Acht nehmen muss. Es geht um Mut und Stärke und darum auf sein Herz zu hören. Holly Black hat mich schon mit der Buchverfilmung von „Das Geheimnis der Spiderwicks“ in ihren Bann gezogen. Und auch in diesem Buch wird nichts verniedlicht oder verharmlost. Sie zeigt ganz klar, die Welt der Elfen, Kobolde und Waldgeister als existierende Lebewesen, die mit Vorsicht zu genießen sind. Ihre Bezugsquellen zur Recherche in der Danksagung sind wirklich beeindruckend. Der etwas düstere Schreibstil, ist lebhaft und treibt die Geschichte stetig voran. Das wäldliche Setting ist traumhaft beschrieben. Zarte Liebe rundet das ganze Schauspiel gekonnt ab. Sehr gut wird auch das Thema Homosexualität mit eingebunden. Sie wird nämlich überhaupt nicht thematisiert so als wenn es normal und natürlich wäre und zum menschlichen Dasein dazu gehören würde wie Heterosexualität. Genau so sollte es auch im echten Leben sein! Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, es gibt keinen typischen Geschlechterrollen, obwohl der Leser immer komplette Einsicht in die Gefühlswelt der Protagonisten hat, wirken sie doch immer etwas unnahbar und geheimnisvoll was aber keinesfalls unsympathisch wirkt und mir sehr gut gefallen hat. Fazit: Das Buch ist einfach toll und hat meine große Liebe zu Holly Black entfesselt. Für mich wirklich ein gelungenes Fantasywerk, das im Urbanfantasy angesiedelt ist und beide Welten so natürlich miteinander vereint, als wenn sie zusammen gehören. Vorab hatte ich die Leseprobe gelesen und war nach der ersten Seite schon restlos Verfallen. Wer das Buch schon länger auf dem SuB liegen hat: bitte befreit es von dort! Wer vorhat „ Der Prinz der Elfen“ zu lesen, dem kann ich nur raten: Tut es! Wer skeptisch ist, der sollte unbedingt sich einen kleinen Vorgeschmack durch die Leseprobe holen. Auf meine Wunschliste sind bereits „Elfenkrone“ und „Elfenkönig“ von Holly Black gewandert. Ich kann es kaum erwarten sie zu lesen und wieder in die fantastische Elfenwelt von Holly Black einzutauchen.

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Wer denkt, er bekomme hier ein Märchen à la Schneewittchen zu lesen, der ist weit gefehlt. Denn hier geht es nicht um romantische Märchen und bezaubernde Wesen. Hier geht es um Magie und dunkle Kreaturen vor denen man sich wirklich in Acht nehmen muss. Es geht um Mut und Stärke und darum auf sein Herz zu hören. Holly Black hat mich schon mit der Buchverfilmung von „Das Geheimnis der Spiderwicks“ in ihren Bann gezogen. Und auch in diesem Buch wird nichts verniedlicht oder verharmlost. Sie zeigt ganz klar, die Welt der Elfen, Kobolde und Waldgeister als existierende Lebewesen, die mit Vorsicht zu genießen sind. Ihre Bezugsquellen zur Recherche in der Danksagung sind wirklich beeindruckend. Der etwas düstere Schreibstil, ist lebhaft und treibt die Geschichte stetig voran. Das wäldliche Setting ist traumhaft beschrieben. Zarte Liebe rundet das ganze Schauspiel gekonnt ab. Sehr gut wird auch das Thema Homosexualität mit eingebunden. Sie wird nämlich überhaupt nicht thematisiert so als wenn es normal und natürlich wäre und zum menschlichen Dasein dazu gehören würde wie Heterosexualität. Genau so sollte es auch im echten Leben sein! Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, es gibt keinen typischen Geschlechterrollen, obwohl der Leser immer komplette Einsicht in die Gefühlswelt der Protagonisten hat, wirken sie doch immer etwas unnahbar und geheimnisvoll was aber keinesfalls unsympathisch wirkt und mir sehr gut gefallen hat. Fazit: Das Buch ist einfach toll und hat meine große Liebe zu Holly Black entfesselt. Für mich wirklich ein gelungenes Fantasywerk, das im Urbanfantasy angesiedelt ist und beide Welten so natürlich miteinander vereint, als wenn sie zusammen gehören. Vorab hatte ich die Leseprobe gelesen und war nach der ersten Seite schon restlos Verfallen. Wer das Buch schon länger auf dem SuB liegen hat: bitte befreit es von dort! Wer vorhat „ Der Prinz der Elfen“ zu lesen, dem kann ich nur raten: Tut es! Wer skeptisch ist, der sollte unbedingt sich einen kleinen Vorgeschmack durch die Leseprobe holen. Auf meine Wunschliste sind bereits „Elfenkrone“ und „Elfenkönig“ von Holly Black gewandert. Ich kann es kaum erwarten sie zu lesen und wieder in die fantastische Elfenwelt von Holly Black einzutauchen.

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Mit dem Anfang habe ich mich ein wenig schwer getan. Der Mix aus moderner Welt und den der Elfen war für mich erst einmal sehr ungewohnt. Aber ich muss ehrlich sagen, das weiterlesen hat sich dann aber auch gelohnt. Zunächst muss man sich gleich mal davon verabschieden, das hier alle Elfen wunderschön und nett sind. Hier lernen wir, das auch das schöne Volk eine ganz andere Seite haben kann und die hat es in sich. Es wird manipuliert, bedroht ect. Grausame statt liebenswürdige Naturwesen könnte man sagen. Was mir aber auch ganz besonders gefallen hat, war nicht nur das hier auch mal mit den gängigen Klischees gebrochen wird, sondern das auch die beiden Hauptcharaktere keine übermenschlichen Superwesen waren. Hier hatten sie Ecken und Kanten und nicht alles an ihnen war überdurchschnittlich gut. Hier hatte ich beim Lesen vielmehr den Eindruck, das sie auch der Junge oder das Mädchen von nebenan sein konnten. Was auch super war, das Hazel ihrem Bruder nicht unterlegen war. Hier kam es mir eher so vor als wäre Ben eher der schwächere der beiden Geschwister. Charaktere Hazel, sie ist keine Highschool-Queen die vor Schönheit kaum laufen kann, sie ist eher das nette Mädchen von nebenan. Ich fand sie mutig und ihr Wunsch, “Ritter” zu sein passte für mich auch super in die Geschichte. Sie hat Mut und ist meiner Meinung nach sehr entschlossen. Zu Beginn fand ich sie ein wenig sehr naiv, da sie mit ihrer Art den Jungs gegenüber einfach den Eindruck erweckte. Die Erklärung später, konnte das aber wieder ins Rechte Licht rücken und auch sonst hat sie mich mit ihrer taffen Art gut überzeugt. Ben, das er auf Jungs steht fand ich schön. Endlich mal ein Junge der auch noch mit anderen “Problemen” zu kämpfen hat. Es passte auch sehr gut zu seiner recht einfühlsamen, liebevollen Art. Er wirkte oft wie der große Bruder der auf seine Schwester aufpassen will. Das brauchte er aber nicht, denn Hazel kam richtig gut alleine klar. Ban mochte ich auf jeden Fall sehr gerne und habe seinen Weg durch das Buch hindurch gerne verfolgt. Was mich ein wenig genervt hat war nur, das die beiden vorher so eng miteinander waren, sich dann aber ihre Geheimnisse nicht mehr anvertraut hatten. Das schien bei ihnen vorher kein Thema gewesen zu sein. Aber gut, das war jetzt nicht so schlimm. Meinung: Elfen die böse sind, die Touristen angreifen und ihre grausamen Spiele mit denen spielen die mit ihnen Handle treiben- das klingt super spannend und das ist es auch. Ich fand die Geschichte interessant und ich mochte auch die Idee dahinter. Holly Black hat ja einen schönen lockeren Schreibstil mit dem sie einen in ihre Geschichten hineinzieht und dann fesselt. Hier kam die Spannung zwar nicht auf den ersten Seiten, aber sie folgte bald. Zur Handlung selber noch, ich fand es super wie sich Puzzleteil an Puzzleteil gefügt hat und man immer mehr die Erklärung für zB Hazels Verhalten am Buchbeginn erhielt. Auch das die weibliche Hauptrolle auch gut ohne männliche Heldenhilfe auskam gefiel mir gut. Besonders gelungen fand ich an diesem Buch dieses mal auch das Ende. Es hatte so einige Überraschungen parat und hat mich als Leserin zufrieden zurückgelassen.

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Wenn man gern über die Feen liest, und zwar über die Richtigen, dann sollte man zu Holly Black greifen. Denn nur sie schreibt Wunder arbeiten fantastisch über die Feen wie sie wirklich sind. Nicht selten grausam und böse, auf jeden Fall hinterlistig und manchmal schmeichelnd und betörend. Auch in diesem Buch hat Holly Black mal wieder ganz grandios eine abenteuerliche Geschichte geschrieben. Leider hat hier die Übersetzung etwas gewackelt und so ging das Lesen nicht ganz so gut von der Hand wie im Original. Das Buch ist an einigen Stellen leicht verwirrend, es fehlen Zusammenhänge, besonders am Anfang, die den Lesen mit einem Fragezeichen im Gesicht dastehen lassen. Gegen Ende erklärt sich Einiges und es liest sich flüssiger als Anfangs. Die Charaktere sind durchwachsen. Hazel ist kein Sympathieträger, dafür aber Ben, Jack und der Prinz. Insgesamt hat mir das Ende aber so gut gefallen das aus drei Sternen doch vier wurden.

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Bookshot Der Prinz der Elfen Holly Black Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold einem zauberhaften Örtchen, mit einem noch zauberhafteren Wald. Der Wald ist ihr Zufluchtsort und mitten in ihn liegt ein gläserner Sarg mit einem schlafenden Prinzen. Den gehörnte Prinz umgibt ein Geheimnis und niemand scheint in der Lage es zu lösen. So zieht er nicht Touristen, sondern auch die heimischen Teenager an. Die offenherzige Hazel glaubt nicht mehr daran, dass der Prinz wieder erwacht. Ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, der heimlich von dem Prinzen träumt. AAls der Sarg eines Morgens leer ist beginnt für die Beiden ein Spiel, mit dem sie nicht gerechnet haben ➖➖➖➖➖➖➖ Ich mochte Elfenkrone sehr, weshalb ich mir danach direkt dieses Buch gekauft habe, in der Hoffnung, dass die Geschichte ähnlich sein könnte, aber weit gefehlt. Hier geht es vornehmlich um Familie und Freundschaft und das auf eine etwas andere Art und Weise. Die Geschichte fing ganz gut an, aber irgendwann kamen immer mehr Längen, und Dinge die einen einfach verwirren. Die Charaktere sind etwas langweilig, abgesehen von Ben und dem Prinzen. Ben mochte ich sehr. Er hatte etwas träumerisches und romantisches und ich habe ihm den Prinzen so gewünscht. Alles in allem kann es für mich aber definitiv nicht mit Elfenkrone mithalten, weil einfach die Struktur fehlt.

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„Weil er unser Prinz ist“, sagte Hazel und spürte, wie wahr das war. Sie waren dazu bestimmt, ihn zu retten, sie war dazu bestimmt. In der Kleinstadt Fairfold geht es magisch zu, denn Fairfold grenzt direkt an das Elfenreich. So sehr die Bewohner der Kleinstadt die Elfen auch bewundern, so sehr fürchten sie sie auch. Nicht selten kommt es zu Todesfällen, welche von den Medien vertuscht werden. Die Geschwister Hazel und Ben schrecken vor denen jedoch nicht zurück und haben sich dem Kampf gegen die Elfen verschrieben. Sie sind davon überzeugt, dass der Elfenprinz, welcher jahrzehntelang ungerührt in einem gläsernen Sarg mitten im Wald von Fairfold liegt, ihnen helfen kann. Als dieser jedoch tatsächlich aufwacht, steht die Kleinstadt bereits Kopf: Eine schreckliche Kreatur treibt ihr Unwesen und nur noch Hazel kann die Stadt retten… Ihren Roman „Der Prinz der Elfen“ baut Holly Black auf ähnlicher Basis wie ihre Bestseller-Buchreihe „Die Spiderwick Geheimnisse“ auf, welche ja auch verfilmt wurden. Jugendliche erretten ihre Stadt vor magischen Wesen und decken dabei viele Geheimnisse auf. Während die „Spiderwick“-Reihe für Kinder geschrieben wurde, richtet sich der „Prinz der Elfen“ an Jugendliche. Das deutsche Cover ist nicht wirklich besonders. Es passt zum Inhalt des Romans, da darauf die rothaarige Hazel, der Wald und ein Junge, welcher wahrscheinlich den Elfenprinz darstellt, abgebildet sind. Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Es gibt einen auktorialen (allwissenden) Erzähler, was das Märchenhafte an dem Roman betont. Ansonsten ist der Schreibstil super leicht zu lesen und zu verstehen. Die Geschichte selbst ist sehr abwechslungsreich – so wie man es von Holly Black erwarten kann. Vom Anfang bis zum Ende gibt es immer mehr und mehr Geheimnisse, die aufgedeckt werden sowie Wendungen, die den Handlungsfaden auf eine komplett neue Richtung lenken. Dem Leser wird definitiv nicht langweilig beim Lesen. Black greift auf einige deutsche Volksmythen und Gedichte zurück, was den Lesespaß besonders macht und Identifizierungsmöglichkeiten mit den Charakteren eröffnet. Hazel ist als Protagonistin erfrischend anders. Sie ist keine typische Heldin, die nur an andere denkt und sich selbst dabei außen vorlässt. Für viele wäre das ein Kritikpunkt, aber ich finde eine unperfekte Heldin einfach nur perfekt. Ben hat mit vielen Problemen und Vorwürfen zu kämpfen, die einerseits verständlich sind, aber andererseits dachte ich mir manchmal, dass er sich zusammenreißen sollte. Beide sind in den Elfenprinzen verliebt, was einen wesentlichen Teil der Handlung ausmacht, denn ihre eigentlich gute Bruder-Schwester-Beziehung leidet darunter und ein gewisser Argwohn entsteht zwischen den beiden. Das Buch endet mit einem fantastischen Finale, welches der Geschichte nochmal den letzten Rest gibt und eine beeindruckende Wendung inne hat. Das Ende ist fast abgeschlossen, wie gewöhnlich bei Holly Black, bleibt immer eine Frage offen, zu der die Leser sich eine ganz eigene Geschichte ausdenken können. Roda Khalaf, 17 Jahre

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Im Wald von Fairfold steht ein gläserner Sarg mit einem Jungen darin. Er schläft und hat Hörner. Über die Jahre hinweg kann er nicht geweckt werden. Viele versuchen den Jungen aufzuwecken. Auch Hazel und Ben, die Geschwister zieht es immer wieder zu dem Sarg. Fairfold ist kein normaler Ort. Hier gibt es immer noch Elfen, Kobolde und Hexen. Hazel und Ben haben es sich als Kinder zum Vorsatz gemacht, alle Kreaturen zu jagen und zu vernichten. Doch bald müssen die Kinder einsehen, dass sie gegen diese Kreaturen nichts ausrichten können. So hören sie auf damit. Als Jugendliche hat Hazel aber wieder seltsame Träume. Und als sie eines Nachts mit erdigen Füßen aufwacht und der Elf aus dem Sarg befreit wurde, schwant ihr Schreckliches. Hat sie etwa etwas mit der Befreiung des Gehörten zu tun? „Der Prinz der Elfen“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Holly Black. Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet. Dieses satte Grün mit der rothaarigen Hazel ist ein echter Hingucker. Der Rest gab mir dann die Inhaltsangabe. Wobei ich mir da nicht wirklich sicher war, was der Inhalt wirklich hergab. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass die Geschichte eigentlich im hier und jetzt spielt. Ich ging von einer reinen Fantasy Geschichte aus. Nun gut, ich ließ mich also auf das Experiment ein und hörte weiter. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Britta Steffenhagen hat wirklich eine sehr gute Arbeit abgeliefert und den Figuren Leben eingehaucht. Hazel an sich war mir bis zum Ende des Buches einfach nur unsympathisch. Ich kam mit ihrer Art nicht klar. Sie war so was von egoistisch und verlogen, so etwas kann ich einfach nicht leiden. Wenn sie ihren Bruder anfährt, weil er ihr nicht alles haarklein gesagt hat, ihn aber ungehalten anlügt. Sorry, geht gar nicht. Ben hingegen fand ich ganz nett und sympathisch. Das Ende des Buches habe ich ihm auch gegönnt, obwohl es für mich schon etwas merkwürdig anmutet. Aber ok, nach kurzem schrägen gucken, war es für mich in Ordnung. Zweidrittel des Buches waren für mich irgendwie nervend und unglaubwürdig. Kinder die Hexen mit Schwertern erschlagen und alle Nichtmenschen als Monster ansehen, naja. Es interessierte mich auch nicht, wie viele Jungen Hazel geküsst hatte und warum. Auch die komplette Geschichte von der Kindheit an, war mir einfach zu viel. Dazu muss man sich fragen, wenn so viele Touristen ermordet werden, warum kümmert dies die Polizei nicht groß. Auch wenn man es versucht mit Lügen zu vertuschen, irgendwann dürfte es einfach zu viel werden. Zum Ende hin war ich dann froh, dass ich das Hörbuch durchgehalten hatte. Auf die letzten Kapitel wurde die Geschichte dann doch noch spannend und schön. Für die komplette Geschichte hätte ich mir weniger Anfang und mehr Tiefgang gewünscht. Ich glaube, wenn ich das Buch als Printbuch hätte lesen müssen, wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Trotzdem möchte ich das Hörbuch mit guten 3 Sternen belohnen, weil sich die Geschichte zum Ende hin dann doch noch gesteigert hat. Hier kann ich nur sagen, man muss durchhalten bis zum Ende hin.

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Als erstes möchte ich erwähnen, dass „argwöhnisch beäugen“ nicht wirklich zutrifft. Zumindest was die Jugend des Ortes angeht. Die treffen sich nämlich regelmäßig an dem gläsernen Sarg und feiern dort Partys. Auch wenn das nicht ganz ungefährlich ist, zumindest wenn jemand versucht, das Glas zu durchbrechen. Dann geschehen merkwürdige Dinge. Hazel ist jetzt nicht das ganz normale Mädchen, was aber wohl auch an ihren Eltern liegt, denen die Kunst mehr bedeutet als ihre Kinder. Ben war ein Musikgenie, gab diesen Traum aber auf drastische Weise auf. Damit ist er Hazel auch keine große Hilfe beim Kampf gegen die Elfen. Beide haben gemeinsam, dass sie sich in den schlafenden Prinzen verliebt haben. Auch ist einer ihrer besten Freunde ein Elf, der als Wechselbalg bei seinen menschlichen Zieheltern lebt. Alles in allem ein merkwürdiger Ort mit merkwürdigen Vorkommnissen, die jedoch die Bewohner Fairfolds als gegeben hinnehmen. Die Vorkommnisse häufen sich mit dem Erwachen des Prinzen. Hazel erfährt im Gegenzug einiges über sich selbst, was sie bis dahin nicht wusste. Sie schloss einen Pakt mit dem Erlkönig, daran kann sie sich erinnern, aber sie löst ihren Teil des Paktes auch ein und davon weiß sie nichts. Eine skurrile Geschichte an einem skurrilen Ort. Eine Geschichte, die so schräg ist, dass man sich kaum davon losreißen kann. Vielleicht passiert ja gleich wieder etwas seltsames. Ein, wie immer, gelungenes Buch von Holly Black, das nicht nur Jugendliche begeistern kann. Lesespaß!!!

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