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Leserstimmen (73)

Holly Black: Der Prinz der Elfen

Der Prinz der Elfen Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16644-1

Erschienen:  03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das Elfenreich nebenan

Von: Bücherparadies Datum : 04.10.2017

buecherparadies.eu

Wenn es diese kleinen gemeinen Elfen unter uns geben würde - wer würde sich noch wohl fühlen? Wobei es ja auch ganz nette gibt und schön sind sie auch anzusehen! Für die Protagonistin in dem Buch "Der Prinz der Elfen" ist ein Nebeneinander der Elfen ein ganz normaler Alltag, hier existieren deren Welt und unsere genau nebeneinander.

Die Geschwister Ben und Hazel leben in Fairfold, welches an das magische Elfenreich grenzt. Seit über Jahrzehnten steht mitten im Wald ein gläserner Sarg, in welchem ein Elfenprinz schläft. Er wird immer von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnigsch beäugt. Hazel und Ben glauben nicht so ganz an die Geschichten und spinnen ihre eigenen. Sie fühlen sich aber zu diesem Jungen hingezogen und erzählen ihm ihre ganzen Geheimnisse. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst alle möglichen Jungs, nur um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Eines Tages ist aber der Sarg des Prinzen leer und die Geschwister werden in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss nun die Rolle als Ritter annehmen, wovon sie als Kind immer geträumt hat...
Das Buch ist ein Jugendbuch, was man auch der Sprache anmerkt. Trotzdem ist sie nicht ganz so kindlich gehalten, so dass man als junggebliebener Erwachsener locker die Geschichte lesen kann. Hazel ist im Prinzip eine ganz gewöhnliche Teenagerin, wenn man davon absieht, dass sie in den Wäldern streift und Elfen jagt und zur Strecke bringt. So auch ihr Bruder, der ein besonderes Talent hat - die Musik! Doch er verletzt sich an der Hand und trainiert auch nie wieder, dabei kann ihm diese auf wundersame Weise bald helfen. Hazel küsst in ihrer Verzweiflung eine Menge Jungs, ohne etwas dabei zu denken oder zu fühlen, doch es füllt ihre Leere im Herz. Nur bei einem Jungen merkt sie etwas, den Wechselbalg Jack. Doch erwidert er ihre Liebe? Und dann wäre da noch der Prinz, zu dem sich beide Geschwister total hingezogen fühlen - man muss erwähnen, dass Ben homosexuell ist.

Wie die Geschichte ihren Lauf nimmt, was die Geschwister alles durchmachen und die ganze Magie, die Autorin nimmt einen auf die Reise mit ins Elfenreich. Nicht selten wünscht man sich, selbst dort zu sein und alles mit eigenen Augen zu sehen, auch wenn es einige angespannte Situationen gibt. Man fragt sich schon, was wäre, wenn diese Welt neben der eigenen existieren würde.

Der Schreibstil lässt einen tief in die Geschichte versinken und verzaubert einem die Momente. Manches hätte man ausführlicher machen können und anderes weniger detailreich. Dennoch ist es eine Geschichte, die die eigene Fantasie anregt und einen in andere Welten entführt. Ich kann sie also nur weiterempfehlen!

Ganz anders als erwartet

Von: Julias Buchblog Datum : 25.08.2017

juliasbuchblog.blogspot.de/

Lasst euch vom hübschen Cover nicht täuschen: "Der Prinz der Elfen ist kein romantischer Elfenkitsch, sondern Urban Fantasy, wie sie sein soll, mit nicht ganz einfachen, aber gut ausgearbeiteten Charakteren, reichlich phantastischen Elementen und einer Geschichte voller überraschender Wendungen. Schon die Protagonisten sind speziell, denn statt die typischen Klischees zu bedienen, die der Klappentext vermuten lässt, stellt Holly Black die übliche Rollenverteilung einfach auf den Kopf. Es ist die draufgängerische Hazel, die als Ritter durch die Wälder streift, während Ben, der als ganz selbstverständlich schwul beschrieben wird, der eher zurückhaltende, sanfte Künstler ist. Die Sprache ist (gerade für einen All-Age-Roman) nicht immer einfach, die Zeitsprünge und Gedankengänge können manchmal verwirrend wirken, sorgen aber gerade dadurch für Spannung auch ohne rasante Actionszenen. Zuerst erschrickt man ob der Beiläufigkeit, mit der tote Touristen erwähnt werden, aber so entsteht eine ganz eigene düstere Atmosphäre. Vielerlei Alltagstrivialitäten lassen immer wieder für kurze Zeit alles Magische vergessen, um dann im nächsten Abschnitt wieder mit Gänsehaut-Effekt zu überrumpeln. Dieser schräge Mix aus Teenageralltagskram und düsterer Fantasy mag nicht jedermanns Geschmack sein, hat mich aber rundum überzeugt.

Wenn ein Geheimnis des Waldes Dich verführt ... ��

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum : 31.07.2017

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
In Fairfold erleben die Geschwister Hazel und Ben so einiges.
Zum einen, da es hier vor Magie nur so sprüht, und es im Wald einen gläsernen Sarg mit einem Jungen drin gibt, der Hörner hat und Ohren die Spitz zulaufen.
Was beide nicht ahnen ist, das dieser Junge und der Erlkönig für sie einen Verlauf nehmen, an der die beiden nicht nur beteiligt sind, sondern sie ihn auch entscheiden können.
Denn nicht immer lauern die Monster da wo man sie vermutet.



Cover
Das Cover ist für mich ein absolut gelungener Eyecatcher mit dem Grünton des Waldes und Hazel die ich hier sehe, wie auch dem jungen Mann der wartend vor sich hinzuschauen scheint. Unten drunter der Weg, der tiefer führt.
Sehr interessant und mit dem Titel Klasse gelungen.����




Schreibstil
Die Autorin Holly Black hat einen bildhaften und interessanten Schreibstil hier mit einer Geschichte vermischt, die mich mitgenommen hat nach Fairfold und seinen Geheimnissen.
Und davon gibt es jede Menge.
Aber eines das die Bewohner und vor allem die Geschwister begleitet, ist die des Jungen der im Sarg schlummert und sich nie verändert.
Zum einen fand ich die Idee interessant und vor allem die Frage dahinter. Warum schläft ein Junge mit Hörnern und spitzen Ohren im Sarg und was ist er??? Ist er ein Elf und wenn ja und es vor Elfen nur so wimmelt, warum befreit ihn dann keiner!?
Ich sag nur Fragen über Fragen die hier sehr gut mit eingewoben wurden, mit der Frage was haben die beiden Geschwister Hazel und Ben damit zu tun.
Beide sind einfach Klasse, sei es jetzt vom Hinterfragen, oder der Abenteuerlust und der Hilfe die sich beide immer wieder in verschiedenen Situationen geben, bin ich begeistert von der Geschichte.



Meinung
Wenn ein Geheimnis des Waldes Dich verführt ... ��

Dann sind wir bei der 16- Jährigen Hazel und ihrem Bruder Benjamin Evans die beide in Fairfold leben.
Ben ist Musikalisch begabt und ein Künstler was das angeht, und seine Schwester Hazel ist normal wie sie sich gerne bezeichnet. Das einzige was sie denkt das sie ausmacht, ist ein Schwert das sie eines Tages gefunden hatte und das ihr schon treue Dienste lieferte, denn sie sah sich als Kind gerne als Ritter.

Mittlerweile ist Hazel aber im Teenager Alter und fühlt sich Rastlos, und hat Angst. Denn ein Versprechen das sie vor Jahren gab und zwar dem Erlkönig, lässt sie das schlimmste befürchten. Denn der Pakt besagt, das der Erlkönig sieben Jahre von ihr fordern darf.
Nur wann und wie wurde damals als 11 Jährige nicht festgelegt,
Seitdem fragt sich Hazel was sie tun soll. Sie küsst die Jungs die ihr zusagen und auch wenn es nur aus dem Moment heraus ist, denn sie weiß nicht wann ihre Zeit gekommen ist.

Dieses Geheimnis verrät sie auch nicht Ben. Denn sie ging diesen Handel aus Liebe zu ihrem Bruder ein. Aber nun nach Jahren und nach ihrem Sehnen im Herzen, passiert etwas was die beiden Geschwister nicht zu hoffen vermochten.
Denn eines Tages ist der Gläserne Sarg kaputt und der geheimnisvolle Junge mit den Hörnern und den Spitzen Ohren verschwunden. Die Frage ist nur, wer oder was hat ihn befreit und zu welchen Zweck.
Und dann eine noch viel wichtigere.
Was hat der Junge vor ...

Hier wird es interessant, denn die beiden Geschwister haben dem Sarg und dem Jungen darin alles anvertraut, sei es ihr Geheimnisse und ihre Gedanken.
Klasse umgesetzt und ich verrate jetzt mal nicht mehr.����


Fazit
Absolut gelungen Geschichte!!!
Wundersame Geschöpfe in einer Welt der Magie erwarten Dich... ����

5 von 5 Sternen

Wahre Märchen sind grausam

Von: kleiner Komet Datum : 29.05.2017

https://www.kleiner-komet.de

Märchen

Es gibt Märchen, die wir kleinen Kindern erzählen. Märchen über Prinzessinnen und Glitzerfeen. Es gibt die familienfreundlichen Disney-Filme und es gibt die alten Märchen und Legenden. Geschichten über Elfen und Helden. Geschichten über das kleine Volk und Wechselbälger.

Ernste, grausame Geschichten. Geschichten, die warnen, aber auch verzaubern können. Märchen sind eigentlich keine Kindergeschichten gewesen.

Der Prinz der Elfen

Fairfold liegt am Rande eines Elfenwaldes. Die Bewohner kennen die alten Geschichten und wissen, wie sie sich zu verhalten haben und sich schützen können. Die Touristen wissen dies nicht, aber kommen in Scharen. Sie alle wollen den gläsernen Sarg mit dem Jungen mit den Hörnern sehen. Er steht schon ewig dort. Die Jugendlichen feiern um ihn herum ihre Partys.

Die Geschwister Hazel und Ben lieben ihn beide. Sie träumen davon, ihn zu erwecken.

Doch wenn solche Träume wahr werden, ist meistens alles anders, als erhofft. So ergeht es auch den Geschwistern, die sehr schnell tief in die Ereignisse verstrickt sind. Es wird Zeit, sich ihrem eigenen Schicksal zu stellen, sich selbst kennen zu lernen und für diejenigen einzustehen, die sie lieben.

Holly Black gelingt es die klassische Mythologie der Elfenwelt lebendig werden zu lassen und ihre Geschichte an die Ballade des Erlkönig anzulehnen.

Dabei berührt sie auch viele menschliche Themen. Die Eltern der Geschwister, beide Künstler, halten nicht viel von Normalität und Elternpflichten. Doch mit den Jahren sind sie wohl doch erwachsener geworden. Holly hat ihre Schwierigkeiten, Gefühle zu zu lassen, stattdessen küsst sie lieber jeden Jungen, nur so zum Spaß. Ihr Bruder Ben hat mit seiner musikalischen Begabung zu kämpfen, Hochbegabung als gleichzeitigen Fluch und Segen. Die Menschen von Fairfold werden mit ihren Ängsten und Vorurteilen konfrontiert. Angst fordert einen Sündenbock.

Fazit

"Der Prinz der Elfen" von Holly Black ist eine märchenhafte, mystische und sehr gefühlvolle Geschichte.

Wer die Legenden über das "kleine Volk" liebt, wird wahrscheinlich großen Gefallen an diesem Buch haben.

Ein tolles Buch für jeden Fantasyfan

Von: Shani Datum : 30.04.2017

between2chapters.blogspot.de/

Die Geschichte des Buches ist echt klasse. Die Idee Fantasy auf diese Weise in die reale Welt einzubauen habe ich so noch nicht gelesen. Der Schreibstil war für mich flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte wurde in der 3. Person geschrieben wodurch leider etwas Distanz zu den Charakteren geschaffen wurde.
Dazu kommt, dass die Folklore des "kleinen Volkes" super in die Geschichte eingebaut wurde. Die Elfen sind in diesem Buch nicht die schönen,wundersamen Wesen in die man sich ohne weiteres verliebt. Im Gegenteil. Sie sind etwas eitel, spielen gerne "Streiche" die für sterbliche meist tödlich ausgehen und einige Charaktere sind sogar grausam und herzlos.
Mir viel es sehr leicht Sympathien und Antipathien zu einzelnen Charakteren aufzubauen. Die Protagonistin Hazel hat einen starken Charakter. Sie ist mutig, willensstark und stürzt sich ohne zu zögern in das nächste Abenteuer. Auch Jack, Severin und Ben waren mir unglaublich sympathisch. Leider hat für mich trotzdem irgendwie der letzte "kick" gefehlt um es zu einem absoluten Highlight zu machen.
Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das für mich in die Kategorie Buchtipp gehört und von mir 4 Sterne bekommt.

Ein märchenhaftes Buch...

Von: Yvonne Santjohanser Datum : 26.04.2017

booksandevengel.blogspot.de


Zum Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben wohnen nicht in einer normalen Gegend, keinem normalen Ort. Denn dort wo sie wohnen, liegt die Grenze zum magischen Elfenreich, wo die ganze Magie versteckt ist. Im Wald steht wie einst Schneewittchen´s gläserner Sarg, auch dort einer, nur nicht mit Schneewittchen, wie man es aus Märchen kennt, sondern mit einem Prinzen. Alle im Ort kennen die Geschichten um den Prinzen und den Elfen, so auch Hazel und Ben. Doch für sie beide, hat es eine andere Bedeutung. Sie fühlen sich zu dem Prinzen hingezogen, und können nicht einmal sagen warum.

Eines Tages ist es jedoch nicht mehr so wie sonst, denn der Sarg ist leer. Vom Prinzen keine Spur. Hazel und Ben machen sich auf die Suche, doch diese scheint schwieriger zu sein, als sie jemals ahnten. Es kommen Geheimnisse ans Tageslicht und noch viel mehr. Wird es ihnen gelingen, den Prinzen zu finden?

Zum Cover:

Ich finde das Cover ja sowas von mega traumhaft. Es ist wunderschön und man kann davon erwarten, das auch eine wundervolle, fast märchenhafte Geschichte dahinter steckt.

Meine Meinung:

Ich war sowas von gespannt auf das Buch. Das Cover hatte mich ja schon von Anfang an überzeugt gehabt. Drum hab ich mich einfach in die Geschichte katapultieren lassen. Man hatte gar nicht so lange warten müssen, bis auch schon etwas geschehen ist. Man spürte die Magie, die zwischen den Seiten lag. Die Autorin hat die Welt um das Elfenvolk und der Realität wunderbar zusammen gefügt, es zu einem gemacht, etwas besonderes geschaffen.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, da er sehr leicht und locker zu lesen war, aber dennoch so, das er auch gut fesseln konnte. Es hat richtig Spaß gemacht, eine Seite nach der anderen zu lesen und sich in der Geschichte zu vertiefen.

Sehr hervorragend, fand ich auch die Geschichte um die Geheimnisse. Man musste wirklich überlegen, was es sein konnte. Ich mag Bücher dessen Inhalt man nicht vor erahnen kann.
Es musste schwer für Ben gewesen sein, das Hazel ihm so wichtiges nicht anvertraut hatte. Da litt ich mit ihm und konnte seine vor erste, Reaktion vollkommen verstehen.

Hin und wieder schlich sich jedoch so eine kleine Lücke rein, wo etwas langatmig war. Wo es sich gezogen hatte, das fand ich sehr schade. Denn bei manchen Situationen hätte man soviel draus machen können und wäre ausbaufähig gewesen. Ebenso bei der Welt, manchmal hatte ich Schwierigkeiten, mir die Welt vor zu stellen.

Die Charaktere und verschiedenen Wesen, sind sehr interessant gestaltet gewesen. Es war auch sehr interessant, was in der Kindheit von Hazel und Ben geschehen ist. Hat mir eigentlich gut gefallen, nur manchmal war es an der falschen Stelle. Gerade wenn es in der momentanen Zeit die Story interessant war, wurde man zurück geworfen und hat dadurch den Faden verlieren können.

Nichts destotrotz hat mich das Buch sehr gut unterhalten und hat mir Lust auf mehr von der Autorin gemacht. Trotz den kleinen Schwächen konnte es mich überzeugen.

4 von 5 Sterne

Wirklich magisch

Von: thebeautyofthebooks Datum : 16.04.2017

https://thebeautyofthebooks.wordpress.com/

Das Buch war wirklich magisch. 10/10 Punkten gibt es dafür von mir. Zunächst Einmal muss ich das Cover loben, wer auch immer es gestaltet hat, es passt einfach perfekt zum Buch. Das Cover wirkt irgendwie mysteriös und zieht einen in seinen Bann, genauso wie die Geschichte selbst. Das Buch war von der ersten Seite an spannend und hat einen mitgerissen. Die Ausarbeitung der Charaktere ist sehr gut gelungen. Man lernt sie im Verlauf des Buches immer ein bisschen besser kennen, sodass man sich am Ende wirklich vorstellen kann was sie gerade denken etc.. Zu Beginn fand ich Hazel etwas unsympathisch, wegen dem ständigem rumgeknutscht mit jedem und allem, das „verwächst“ sich im Laufe des Buches aber gottseidank und man fängt an sie zu mögen. Ich dachte bevor ich anfing das Buch u lesen, dass es vielleicht etwas langweilig wird, da das Thema Elfen ja etwas ist, was in sehr vielen Fantasy Büchern behandelt wird. Dem war aber nicht so. Sie hat eine wunderbare, herzzerreisende Geschichte, um die Elfen herumgesponnen und dabei sowohl bekannte als auch neue Elemente rund um das Volk der Elfen eingebaut. Es gab einige Höhepunkte er Geschichte, was die Teile dazwischen auch sehr spannend gemacht hat. Diese Technik hat mir sehr gut gefallen, so war wirklich das ganze Buch spannend und man wollte immer wissen wie es weiter geht. Ich habe das Buch auch tatsächlich an einem Stück gelesen, weil ich es einfach nicht zur Seite legen konnte und es auch nicht wollte. Ich bin sowieso ein großer Fan von Holly Black, aber dieses Buch hat mir nochmal bestätigt, dass das sehr gerechtfertigt ist. Ich kann es also wirklich nur weiterempfehlen dieses Buch zu lesen.

Einzigartige Charaktere, besondere Geschichte, aber ich hatte meine Probleme

Von: Zantalia Datum : 10.04.2017

zantalias-buechertraum.blogspot.de/

Meine Meinung:




Holly Black dürfte einigen von euch bekannt sein. Die Autorin wurde bekannt durch die Magisterium-Reihe, aber auch viele weitere Titel hat Holly Black schon geschrieben und veröffentlicht. Bei diesem Werk handelt es sich um ihre Neuerscheinung in deutscher Sprache unter dem cbt Verlag.
Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte. Es war eine schöne Erfahrung, aber es gab auch ein paar Punkte die mich gestört haben.

Im Mittelpunkt steht Hazel, die Protagonistin, und ihr Bruder Ben. Die Geschwister sind einzigartig und pflegen eine besondere Beziehung zueinander. Diese Beziehung zwischen den Geschwistern gefiel mir sehr gut. Beide Charaktere sind sehr speziell. Hazel zeigt sich stark und selbstbewusst. Ben dagegen oft unsicher und zurückgezogen. Sehr toll im Bezug auf Ben seine Liebesneigungen fand ich, dass Ben homosexuell ist und dazu offen in der Geschichte steht. Aber es gibt auch Nebenrollen in der Geschichte, die es in sich haben und sehr besonders sind. Sehr zur Freude für die Leser. Mit allen Charakteren entwickelt sich die Geschichte sehr gut und gewinnt an Tiefe. Der gehörnte junge Elf ist ein Wesen, mit dem man so, wie er in der Story auftritt nicht rechnen würde. Auch Jack, ein Wechselbalg, zeigt sich sehr eigen und liebenswürdig zugleich. Diese vier Charaktere formen die Geschichte auf ihre eigene Weise.

Aufregend waren die Informationen zu der Stadt in der die Vier leben. Fairfold. Eine kleine Stadt, die nicht andersartiger sein könnte. Durch ihre Verbindung zu der Welt der Elfen geschehen viele unerwartete Ereignisse. Die Bewohner der Stadt leben an der Seite der magischen Welt und versuchen mit dieser zurecht zu kommen. Nicht selten geschehen "Unfälle", die die Stadt in Atem hält. Dieser Umstand verleiht der Geschichte einen zusätzlichen Pepp.

Meine Probleme hatte ich jedoch beim Schreibstil der Autorin. Meiner Meinung nach sind die Erzählungen und Sätze sehr abgehackt und lassen mich zum Teil in der Luft hängen. Es gab auch einige Kapitel, die ich zweimal lesen musste, da ich zu verwirrt vom Geschehen war um es zu verstehen. Auch das Ende ist meiner Meinung nach zu flach gehalten. Ich freue mich darüber, dass dieses Buch als Einzelband abschlossen ist, aber der Kick des Endes fehlte mir.

Gegenüber dem Cover bin ich in meiner Meinung zwiegespalten. Es ist auf seine eigene Art besonders und stickt einem ins Auge, aber zugleich wirkt es überladen. Das gesamte Augenmerk ist auf die Mitte des Bildes gerichtet und am Rande schlicht gehalten. Es wirkt als würde man durch ein Portal in eine fremde Welt blicken. In diesem Punkte stellt es einen Bezug zur Geschichte her.

Fazit:

Durch die besondere Art der Charaktere wird diese Geschichte richtig interessant. Mit dem Schreibstil hatte ich meine Probleme, doch die Story ist dennoch spannend und reizt das Leserherz. Den Fans der Autorin kann ich das Buch weiter empfehlen. Auch den Liebhabern von Elfengeschichten kann ich es ans Herz legen. Leser, die bisher noch kein Buch der Autorin gelesen haben, kann ich es auch empfehlen, würde sie jedoch über meine Erfahrungen mit dem Schreibstil informieren.

Der Prinz der Elfen

Von: kohoho liest Datum : 03.04.2017

www.kohoho-liest.blogspot.de

Vorweg sei gesagt: Ich liebe Elfen-Geschichten. Demnach war es gar keine Frage, dass ich auch unbedingt "Der Prinz der Elfen" von Holly Black lesen musste, denn allein das Cover war schon ansprechend und nachdem die Kurzbeschreibung mir ebenso gefiel, war es besiegelt.
Von der Autorin selber habe ich noch kein Buch gelesen (wobei ich "Die Geheimnisse der Spiderwicks" gesehen habe, zählt das?), bin mir aber sicher, dass ich auf jeden Fall Ausschau nach ihren Büchern halten werde. Der Schreibstil ist nämlich für mich sehr ansprechend gewesen und wirklich bildhaft, ich fühlte mich beim Lesen direkt in die Szenerie versetzt. Auch schreibt Holly Black wirklich fesselnd, dass ich gar nicht abwarten konnte, das Buch weiter zu lesen.

Die Handlung war gerade für mich schon sehr ansprechend. Geheimnisse um einen schlafenden Prinzen in einem gläsernen Sarg und das angrenzende Elfenreich neben der Stadt gaben einen wunderbaren Start für eine abenteuerliche Geschichte. Und das ist sie auf jeden Fall, denn durch Situationen und Entscheidungen der Protagonisten enstand eine etwas mehr oder weniger verwirrte, aber dennoch gute und spannende Handlungsfolge.

Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen, ich mochte es, Hazel zu begleiten, da sie nicht die Rolle eines Mädchen übernahm, sondern die einer Beschützerin. Durch ihre Stärke und auch ihren Mut war sie mir gleich sympathisch. Ebenso ihr Bruder Ben, der etwas zurückhaltener auftrat, aber dennoch genauso stark in seinem Auftritt war.

Für mich als jemand, der Geschichten über Elfen wirkich liebt, ist dieses Buch einfach nur super gewesen. Und ich denke, dass auch Leser, die es gern spannend mögen und sich verzaubern lassen mit diesem Buch auch wirklich richtig liegen. Ich selbst kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

Der Prinz der Elfen

Von: Lou Datum : 03.04.2017

justreadonemorechapter.blogspot.de/

Was mir gefallen hat:

Ich habe Hazels leicht verpeilte Art geliebt. Sie wirkte immer so hin- und hergerissen zwischen dem Erwachsen sein und ihrer Kindheit, was ihr einen einzigartigen Charakter gegeben hat. Im Verlauf des Buches hat Hazel eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, die mir sehr gut gefallen, denn trotz dieser Entwicklung ist sie sich selbst treu geblieben. Kommen wir zu ihren Gegenpart, ihrem Bruder Ben. Ich muss sagen, dass ich ihn am Anfang überhaupt nicht leiden konnte, da er mir immer so überheblich vorkam, was sich ebenfalls im Laufe der Geschichte geändert hat. Ben hat gerade als es 'ernst' wurde eine interessante Rolle gespielt meiner Meinung nach. Aber natürlich sind da auch noch andere wichtige Rollen, die man keinesfalls vergessen darf. nämlich der Prinz und Bens besten Freund Jack. Ich muss ehrlich sagen, dass Jack mein Lieblingscharakter war. Er hatte eine erfrischende und geheimnisvolle Art, was mir in dem Moment wirklich zugesagt hat. Ähnlich ging es mir mit unserem Prinzen, obwohl der mir ein wenig zu geheimnisvoll war.
Holly Blacks Schreibstil ist sehr interessant, wenn man so will. In manchen Situationen ist ihre Art Dinge zu beschreiben unfassbar detailreich, was in den meisten Augenblicken etwas sehr schönes erschaffen hat.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Ich persönlich fand es schade, dass Ben so in den Himmel gelobt wird und Hazel immer ein wenig trottelig dargestellt wird, da ich Hazel viel lieber mochte. Zum Glück hat sich das im Verlauf des Buches ein wenig geändert, da mir Ben mehr und mehr ans Herz gewachsen ist.
Was mir ebenfalls ein wenig gefehlt hat war ein wenig mehr Charakterzeichnung von Severin, ich weiß nicht warum, aber irgendwie kam er mir immer ein wenig ungenau vor. Mit dem was er tat und wie er sich verhielt, konnte ich nicht immer so ganz was anfangen, da er wirklich eine seltsame Art hat.

Fazit:

Ich glaube ich habe in diesem Buch mehr Pflanzennamen gehört, als in meinem vergangenen Leben, was ich echt lustig fand. Aber kommen wir zu den ernsthafteren Dingen: Mir hat es unglaublich gut gefallen, dass Ben homosexuell war, einfach weil es etwas besonderes war und nicht in jedem Buch so ist. Ich bin echt zufrieden, mit dem Ende des Buches. Außerdem lässt es sich recht schnell lesen. Ich habe so knapp 6 Tage gebraucht, da ich nicht jeden Tag gelesen habe. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in fremde Welten eintaucht oder einfach ein Fan von Fantasy und einer Menge abenteuerlicher Aktionen ist. Natürlich gibt es auch den ein oder anderen romantischen Moment, der das Gesamtbild abgerundet hat. Von mir bekommt 'Der Prinz der Elfen' von Holly Black 4 von 5 Sterne!

Rezension: der Prinz der Elfen von Holly Black

Von: Sonja Béland Datum : 03.04.2017

sonjasunshinebooks.blogspot.de/?m=1

Holly Black entführt uns in eine Welt in der Menschen und Elfen miteinander existieren. Genauer gesagt in den Ort Fairfold, hier wissen die Bewohner Bescheid über das kleine Volk, wie man mit ihnen umgeht und wie sie sich am besten schützen können. Hier liegt auch der Elfenprinz seit Ewigkeiten schlafend in einem gläsernen Sarg.

Blacks Elfen sind keine friedlichen Zeitgenossen, sie sind hinterlistig, gemein und brutal. Die Protagonistin Hazel ist ein sehr außergewöhnliches Kind, mutig und draufgängerisch, so ziemlich das Gegenteil von ihrem Bruder Ben.

"Ben erzählte Geschichten. Hazel machte Geschichte." Seite 150, ebook

Trotzdem kämpfen die beiden zusammen. Das Band zwischen den Geschwistern ist stärker als Eifersucht, Neid und Wut. Allgemein spielt die Liebe zwischen den Geschwistern eine große Rolle in dem Buch.

Hazel ging als Kind einen Handel mit den Elfen ein, dessen Ausmaß sie sich allerdings nicht vorstellen kann. Nur eine schlimme Vorahnung beschleicht sie...


"≫Ich gebe euch sieben Jahre.≪" ... "Erst auf dem Heimweg durch die Dunkelheit begriff sie, dass nicht ausdrücklich festgelegt worden war ob ihr die Jahre am Lebensende abgezogen wurden." Seite 37, ebook

Mehr verrate ich euch hier nicht, damit es spannend bleibt. Die Autorin erschafft auch in dieser Geschichte wieder Charaktere mit Ecken und Kanten. Die Spannung baut sich langsam auf, dafür wird es umso fesselnder. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Kurzweilig und einfach gut geschrieben, auch der Humor kommt nicht zu kurz und wird an den richtigen Stellen eingesetzt.

Ein außergewöhnliches Buch, interessante Story, faszinierende Charaktere und eine Welt in die man eintauchen möchte. Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen.

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Verlagsgruppe Randomhouse cbt für das Rezensionsexemplar.