Leserstimmen zu
Der Prinz der Elfen

Holly Black

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Hardcover
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Wenn man gern über die Feen liest, und zwar über die Richtigen, dann sollte man zu Holly Black greifen. Denn nur sie schreibt Wunder arbeiten fantastisch über die Feen wie sie wirklich sind. Nicht selten grausam und böse, auf jeden Fall hinterlistig und manchmal schmeichelnd und betörend. Auch in diesem Buch hat Holly Black mal wieder ganz grandios eine abenteuerliche Geschichte geschrieben. Leider hat hier die Übersetzung etwas gewackelt und so ging das Lesen nicht ganz so gut von der Hand wie im Original. Das Buch ist an einigen Stellen leicht verwirrend, es fehlen Zusammenhänge, besonders am Anfang, die den Lesen mit einem Fragezeichen im Gesicht dastehen lassen. Gegen Ende erklärt sich Einiges und es liest sich flüssiger als Anfangs. Die Charaktere sind durchwachsen. Hazel ist kein Sympathieträger, dafür aber Ben, Jack und der Prinz. Insgesamt hat mir das Ende aber so gut gefallen das aus drei Sternen doch vier wurden.

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Bookshot Der Prinz der Elfen Holly Black Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold einem zauberhaften Örtchen, mit einem noch zauberhafteren Wald. Der Wald ist ihr Zufluchtsort und mitten in ihn liegt ein gläserner Sarg mit einem schlafenden Prinzen. Den gehörnte Prinz umgibt ein Geheimnis und niemand scheint in der Lage es zu lösen. So zieht er nicht Touristen, sondern auch die heimischen Teenager an. Die offenherzige Hazel glaubt nicht mehr daran, dass der Prinz wieder erwacht. Ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, der heimlich von dem Prinzen träumt. AAls der Sarg eines Morgens leer ist beginnt für die Beiden ein Spiel, mit dem sie nicht gerechnet haben ➖➖➖➖➖➖➖ Ich mochte Elfenkrone sehr, weshalb ich mir danach direkt dieses Buch gekauft habe, in der Hoffnung, dass die Geschichte ähnlich sein könnte, aber weit gefehlt. Hier geht es vornehmlich um Familie und Freundschaft und das auf eine etwas andere Art und Weise. Die Geschichte fing ganz gut an, aber irgendwann kamen immer mehr Längen, und Dinge die einen einfach verwirren. Die Charaktere sind etwas langweilig, abgesehen von Ben und dem Prinzen. Ben mochte ich sehr. Er hatte etwas träumerisches und romantisches und ich habe ihm den Prinzen so gewünscht. Alles in allem kann es für mich aber definitiv nicht mit Elfenkrone mithalten, weil einfach die Struktur fehlt.

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„Weil er unser Prinz ist“, sagte Hazel und spürte, wie wahr das war. Sie waren dazu bestimmt, ihn zu retten, sie war dazu bestimmt. In der Kleinstadt Fairfold geht es magisch zu, denn Fairfold grenzt direkt an das Elfenreich. So sehr die Bewohner der Kleinstadt die Elfen auch bewundern, so sehr fürchten sie sie auch. Nicht selten kommt es zu Todesfällen, welche von den Medien vertuscht werden. Die Geschwister Hazel und Ben schrecken vor denen jedoch nicht zurück und haben sich dem Kampf gegen die Elfen verschrieben. Sie sind davon überzeugt, dass der Elfenprinz, welcher jahrzehntelang ungerührt in einem gläsernen Sarg mitten im Wald von Fairfold liegt, ihnen helfen kann. Als dieser jedoch tatsächlich aufwacht, steht die Kleinstadt bereits Kopf: Eine schreckliche Kreatur treibt ihr Unwesen und nur noch Hazel kann die Stadt retten… Ihren Roman „Der Prinz der Elfen“ baut Holly Black auf ähnlicher Basis wie ihre Bestseller-Buchreihe „Die Spiderwick Geheimnisse“ auf, welche ja auch verfilmt wurden. Jugendliche erretten ihre Stadt vor magischen Wesen und decken dabei viele Geheimnisse auf. Während die „Spiderwick“-Reihe für Kinder geschrieben wurde, richtet sich der „Prinz der Elfen“ an Jugendliche. Das deutsche Cover ist nicht wirklich besonders. Es passt zum Inhalt des Romans, da darauf die rothaarige Hazel, der Wald und ein Junge, welcher wahrscheinlich den Elfenprinz darstellt, abgebildet sind. Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Es gibt einen auktorialen (allwissenden) Erzähler, was das Märchenhafte an dem Roman betont. Ansonsten ist der Schreibstil super leicht zu lesen und zu verstehen. Die Geschichte selbst ist sehr abwechslungsreich – so wie man es von Holly Black erwarten kann. Vom Anfang bis zum Ende gibt es immer mehr und mehr Geheimnisse, die aufgedeckt werden sowie Wendungen, die den Handlungsfaden auf eine komplett neue Richtung lenken. Dem Leser wird definitiv nicht langweilig beim Lesen. Black greift auf einige deutsche Volksmythen und Gedichte zurück, was den Lesespaß besonders macht und Identifizierungsmöglichkeiten mit den Charakteren eröffnet. Hazel ist als Protagonistin erfrischend anders. Sie ist keine typische Heldin, die nur an andere denkt und sich selbst dabei außen vorlässt. Für viele wäre das ein Kritikpunkt, aber ich finde eine unperfekte Heldin einfach nur perfekt. Ben hat mit vielen Problemen und Vorwürfen zu kämpfen, die einerseits verständlich sind, aber andererseits dachte ich mir manchmal, dass er sich zusammenreißen sollte. Beide sind in den Elfenprinzen verliebt, was einen wesentlichen Teil der Handlung ausmacht, denn ihre eigentlich gute Bruder-Schwester-Beziehung leidet darunter und ein gewisser Argwohn entsteht zwischen den beiden. Das Buch endet mit einem fantastischen Finale, welches der Geschichte nochmal den letzten Rest gibt und eine beeindruckende Wendung inne hat. Das Ende ist fast abgeschlossen, wie gewöhnlich bei Holly Black, bleibt immer eine Frage offen, zu der die Leser sich eine ganz eigene Geschichte ausdenken können. Roda Khalaf, 17 Jahre

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Im Wald von Fairfold steht ein gläserner Sarg mit einem Jungen darin. Er schläft und hat Hörner. Über die Jahre hinweg kann er nicht geweckt werden. Viele versuchen den Jungen aufzuwecken. Auch Hazel und Ben, die Geschwister zieht es immer wieder zu dem Sarg. Fairfold ist kein normaler Ort. Hier gibt es immer noch Elfen, Kobolde und Hexen. Hazel und Ben haben es sich als Kinder zum Vorsatz gemacht, alle Kreaturen zu jagen und zu vernichten. Doch bald müssen die Kinder einsehen, dass sie gegen diese Kreaturen nichts ausrichten können. So hören sie auf damit. Als Jugendliche hat Hazel aber wieder seltsame Träume. Und als sie eines Nachts mit erdigen Füßen aufwacht und der Elf aus dem Sarg befreit wurde, schwant ihr Schreckliches. Hat sie etwa etwas mit der Befreiung des Gehörten zu tun? „Der Prinz der Elfen“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Holly Black. Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet. Dieses satte Grün mit der rothaarigen Hazel ist ein echter Hingucker. Der Rest gab mir dann die Inhaltsangabe. Wobei ich mir da nicht wirklich sicher war, was der Inhalt wirklich hergab. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass die Geschichte eigentlich im hier und jetzt spielt. Ich ging von einer reinen Fantasy Geschichte aus. Nun gut, ich ließ mich also auf das Experiment ein und hörte weiter. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Britta Steffenhagen hat wirklich eine sehr gute Arbeit abgeliefert und den Figuren Leben eingehaucht. Hazel an sich war mir bis zum Ende des Buches einfach nur unsympathisch. Ich kam mit ihrer Art nicht klar. Sie war so was von egoistisch und verlogen, so etwas kann ich einfach nicht leiden. Wenn sie ihren Bruder anfährt, weil er ihr nicht alles haarklein gesagt hat, ihn aber ungehalten anlügt. Sorry, geht gar nicht. Ben hingegen fand ich ganz nett und sympathisch. Das Ende des Buches habe ich ihm auch gegönnt, obwohl es für mich schon etwas merkwürdig anmutet. Aber ok, nach kurzem schrägen gucken, war es für mich in Ordnung. Zweidrittel des Buches waren für mich irgendwie nervend und unglaubwürdig. Kinder die Hexen mit Schwertern erschlagen und alle Nichtmenschen als Monster ansehen, naja. Es interessierte mich auch nicht, wie viele Jungen Hazel geküsst hatte und warum. Auch die komplette Geschichte von der Kindheit an, war mir einfach zu viel. Dazu muss man sich fragen, wenn so viele Touristen ermordet werden, warum kümmert dies die Polizei nicht groß. Auch wenn man es versucht mit Lügen zu vertuschen, irgendwann dürfte es einfach zu viel werden. Zum Ende hin war ich dann froh, dass ich das Hörbuch durchgehalten hatte. Auf die letzten Kapitel wurde die Geschichte dann doch noch spannend und schön. Für die komplette Geschichte hätte ich mir weniger Anfang und mehr Tiefgang gewünscht. Ich glaube, wenn ich das Buch als Printbuch hätte lesen müssen, wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Trotzdem möchte ich das Hörbuch mit guten 3 Sternen belohnen, weil sich die Geschichte zum Ende hin dann doch noch gesteigert hat. Hier kann ich nur sagen, man muss durchhalten bis zum Ende hin.

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Als erstes möchte ich erwähnen, dass „argwöhnisch beäugen“ nicht wirklich zutrifft. Zumindest was die Jugend des Ortes angeht. Die treffen sich nämlich regelmäßig an dem gläsernen Sarg und feiern dort Partys. Auch wenn das nicht ganz ungefährlich ist, zumindest wenn jemand versucht, das Glas zu durchbrechen. Dann geschehen merkwürdige Dinge. Hazel ist jetzt nicht das ganz normale Mädchen, was aber wohl auch an ihren Eltern liegt, denen die Kunst mehr bedeutet als ihre Kinder. Ben war ein Musikgenie, gab diesen Traum aber auf drastische Weise auf. Damit ist er Hazel auch keine große Hilfe beim Kampf gegen die Elfen. Beide haben gemeinsam, dass sie sich in den schlafenden Prinzen verliebt haben. Auch ist einer ihrer besten Freunde ein Elf, der als Wechselbalg bei seinen menschlichen Zieheltern lebt. Alles in allem ein merkwürdiger Ort mit merkwürdigen Vorkommnissen, die jedoch die Bewohner Fairfolds als gegeben hinnehmen. Die Vorkommnisse häufen sich mit dem Erwachen des Prinzen. Hazel erfährt im Gegenzug einiges über sich selbst, was sie bis dahin nicht wusste. Sie schloss einen Pakt mit dem Erlkönig, daran kann sie sich erinnern, aber sie löst ihren Teil des Paktes auch ein und davon weiß sie nichts. Eine skurrile Geschichte an einem skurrilen Ort. Eine Geschichte, die so schräg ist, dass man sich kaum davon losreißen kann. Vielleicht passiert ja gleich wieder etwas seltsames. Ein, wie immer, gelungenes Buch von Holly Black, das nicht nur Jugendliche begeistern kann. Lesespaß!!!

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Inhalt: Seit Jahrzehnten steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In diesem Sarg schläft ein Elfenprinz und egal, wie viele Touristen ihn begaffen oder was die Bevölkerung Fairfolds tut, er wacht nicht auf. Die Geschwister Hazel und Ben leben ebenfalls in Fairfold und fühlen sich seit Kindertagen zu dem schlafenden Jungen hingezogen. Sie vertrauen ihm ihre Geheimnisse an und verbringen viel Zeit am Sarg. Doch eines Tages ist der Sarg leer und der Prinz erwacht und damit beginnt ein Machtkampf der Elfen, in den die beiden Geschwister mit hineingezogen werden… Der Story-Stapel Erster Satz: „Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.“ Die Geschichte hat einen eher ruhigen Verlauf, so dass man als Leser viel Zeit hat, in Fairfold anzukommen und dieses ganz besondere Verhältnis der Bewohner mit den Elfen zu verstehen. Die Idee, dass nur an diesem einen Ort das „Kleine Volk“ direkt in Kontakt mit Menschen steht und es ansonsten eher zu den Mythen gehört, fand ich interessant. Auch werden die Elfen nicht verhätschelt oder gar romantisiert, sondern als teilweise brutale Wesen dargestellt, die oft sehr listig sind. Der ruhige Anfang wird dann ab der Mitte mit viel Spannung abgelöst, da hier der Elfenprinz erwacht und sich die Situation damit zuspitzt. Dabei verfolgt das Buch einen roten Faden, der auch mal überrascht und auf jeden Fall unkonventionell daherkommt. Das Ende ist rund und in meinen Augen sehr passend zur Geschichte. Der Charakter-Stapel Das Buch besticht in meinen Augen durch interessante Charaktere, die zwar durchaus das ein oder andere typische aktuelle Klischee bedienen und sich trotzdem so entwickeln, dass sie authentisch und greifbar werden. Das Geschwisterpaar Hazel und Ben ist hier als erstes zu nennen, da beide durchaus abseits vom Mainstream unterwegs sind und besonders Hazel ein starker weiblicher Charakter ist, der Respekt auch von anderen erhält. Selbst ihr Jungenverschleiß wird in gewisser Weise erläutert und wiegt dadurch nicht mehr ganz so schlimm. Auch der Elfenprinz selber ist sehr vielschichtig, wirkt aber doch sehr weichgezeichnet und romantisch im Vergleich zu den anderen Elfen im Buch. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch geben, sondern belässt den Fokus damit auf Hazel und Ben. Dennoch hätte der ein oder andere harte Zug dem Elfenprinz auch nicht geschadet. Der Stil-Stapel Das Buch liest sich flüssig, der Stil ist in Sich besonders und gleichzeitig so gestaltet, dass trotz eines ruhigen, aufbauenden Anfangs die Seiten nicht „lang“ werden. Dennoch hebt sich der Schreibstil in meinen Augen nicht direkt vom Mainstream ab, sondern erfüllt lediglich den Anspruch, es gut lesen zu können. Der Kritik-Stapel Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, kritisch sehe ich lediglich den weichgewaschenen Elfenprinzen und die in meinen Augen zu starke Fokussierung auf die Liebesgeschichten. Ansonsten hat das Buch eine interessante Idee, die sich durchaus abhebt und außerdem grundsätzlich recht spannende Charaktere bereithält, die man gerne erliest. Auf den Lesen-Stapel? Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, vor allem für Freunde von listigen Elfen und typischen Jugendromanen. Die Charakterentwicklung und die Liebe stehen hier im Vordergrund – dies schadet dem Buch nicht. Zudem entwickeln sich die Charaktere so, dass man sie gerne begleitet und durchaus noch mehr von ihnen lesen möchte. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Meine Meinung Ich muss ehrlich gestehen: Das Cover ist nicht wirklich meins. Es sieht sehr nach einem Buch für jüngere aus und das dachte ich auch am Anfang beim Lesen (darauf komme ich später nochmals zurück). Obwohl ich schlichte bzw. weiße Cover mag, und vor allem Grün meine Lieblingsfarbe ist, war es trotzdem einfach zu viel. Man hätte es schlichter und vor allem ohne Personen gestalten können und hätte so dem Leser es selbst überlassen, sich die Personen vorzustellen. Die Personen auf dem Cover scheinen viel älter zu sein als die 15 bzw. 16 jährigen in dem Buch und daher ist es vollkommen nach hinten losgegangen. Man hätte auch eine Person darstellen können, dessen Gesicht man nicht sieht. Alles in allem ist es ein Cover, das mich nicht dazu verleitet, das Buch zu kaufen. Aber Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover, sondern auch um den Inhalt. Der war anfangs nicht meins. Es begann sehr kindlich trotz der versucht toughen Art der Protagonistin (Hazel). Die Autorin versuchte sie draufgängerisch darstellen zu lassen, was ihr am Anfang nicht gelungen ist. Trotzdem war es ein guter Einstieg in das Buch und man hat durch den leichten Schreibstil sehr schnell und ohne Probleme weiter lesen können. Spannend wurde das Buch erst, nachdem man mehr über Hazel und ihr Leben erfahren hat. Die Flashbacks in ihre Kindertage habe ich sehr gerne gelesen und hätte am liebsten immer weiter gelesen. Hazel an sich ist später eine sympathische Person, die für andere alles geben würde. Auch Jack, der ein Wechselbalg und der beste Freund von Hazels Bruder ist, war ganz interessant. Ihn fand ich zusammen mit Hazel sehr sympathisch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, ein Buch in seiner Sicht Mal zu lesen. Hazels Bruder Ben hingegen war zwar ganz nett aber für meinen Geschmack viel zu .... Weich. Manhat gemerkt, wer in dieser Bruder-Schwester-Beziehung die Hosen anhat und das war nicht Ben. Der Schreibstil der Autorin wurde flüssiger und ich hatte mehr Lust es zu lesen. Ich muss sagen, es wurde auch verständlicher, um was es überhaupt geht und in welche Richtung die Autorin die Geschichte voranbringen will. Auch Richtung Ende hatte der Schreibstil einen Schwenker und wurde spannender. Die Art wie sie schrieb wurde flüssiger und man hat sich wirklich in dem Buch verloren. Das hatte ich anfangs nicht gedacht, das es möglich wäre. Trotz allem wünschte ich, sie hätte ein paar Details ausführlicher beschrieben. Zum Beispiel was mit Hazel und dem Fluch passiert, der auf ihr liegt oder was mit den Jahren passiert ist, die sie noch dem kleinen Volk schuldig ist. Was passiert mit Ben und Severin oder Hazel und Jack? Man sieht hier schon: Es sind einige Fragen offengeblieben. Die Geschichte ist mal etwas anderes. Ich hatte einen Plötzich Fee abklatsch erwartet gehabt und das war es nicht (Gott sei Dank.Die Geschichte baut sich um einen kleinen Ort auf, in dem das kleine Folk lebt. Die Autorin baut hier ihre eigenen Mythen auf und bringt aber auch Mythen/Sagen mit hinein. Dass der Ort fest an das kleine Folk und ihre Wesen glaubt und weswegen Touristen extra in diesen Ort kommen, erinnert mich an Black Blade von Jennifer Estep. Fazit Kurz und knapp: Das Ende hat es wirklich herausgerissen und hat mich überzeugt, statt gute 3 Sterne nun 4 zu geben. Das passiert mir selten und ich bin wirklich froh darum. Die Autorin schafft es in knappen Worten einen mit zu reisen und Richtung Ende verliert man sich vollkommen in dem Buch. Ich persönlich bekomme nie genug von Geschichten über Elfen und mystische Wesen, was hier genug vorhanden ist. Das Ende ist ein offenes Ende, was mich hoffen lässt, dass es später vielleicht doch einen zweiten Band geben wird.

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Inhalt: "Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …" Meinung: Dieser Roman hat einen märchenhaften Schreibstil, dadurch kommt man besonders gut in diese düstere Atmosphäre rein. Die Geschichte an sich ist gelungen, jedoch auch nichts neues. Es konnte nicht von den anderen Fantasyromanen abheben. Ab und zu gibt es ein paar Längen, daher ist die Spannung nicht richtig hervorgekommen. Jedoch konnten mich die Längen nicht vom Lesen abhalten. Die Seiten ließen sich schnell lesen. Unfassbar gut gelungen sind die Charaktere. Das Geschwisterpaar Hazel und Ben sind sich komplett unterschiedlich. Die eine ist eine Draufgängerin, ist offen für alles und macht nicht allzu viele Sorgen. Beeindruckend ist, dass sie keinen Helfer benötigt, sondern ihre eigene Heldin ist. Ihr Bruder jedoch, hält sich gerne von Komplikationen fern und ist ruhiger. Doch egal, wie unterschiedlich sie sich sind, beide konnten sich jederzeit aufeinander verlassen. Die Rückblicke in die Kindheit der Geschwister hätten mehr ins Detail gehen können. Dadurch hätte der Leser eine stärkere Bindung zu den Charakteren haben können. Ein Buchtipp an alle Fanatsy- Liebhabern! 4/5 Sternen

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