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Holly Black: Der Prinz der Elfen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16409-9

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Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Melancholischer Schreibstil, tolle Erzählform und interessante Charaktere sowie toller Plot

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 25.04.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Holly Black schreibt unheimlich gute Geschichten über Elfen, daher konnte ich es kaum abwarten Der Prinz der Elfen zu lesen.

Mitten im Wald steht ein gläserner Sarg, in dem sich ein gehörnter Junge befindet, diese aussergewöhnliche Attraktion zieht nicht nur Aussenstehende an. Auch Hazel und Ben fühlen sich zu dem schönen Prinzen hingezogen. Die Geschwister lernten schon früh auf sich selbst aufzupassen und dadurch stehen sich beide sehr nah. Als sie noch klein waren, spielten die beiden ein gefährliches Spiel, Hazel als Ritter und Ben als Barde, gemeinsam wollten sie die bösen Wesen im Wald aufhalten. Als eines Tages der Prinz aus seinem tiefen Schlaf erwacht, müssen die Geschwister erneut Rätsel lösen...

Ihr Schreibstil ist sehr eigen, ein bisschen träumerisch und melancholisch aber niemals aufgesetzt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ihr alles zu glauben. Ich bin sicher, dass der Stil recht gewöhnungsbedürftig ist und daher sicher nicht jedem zusagt. Mich allerdings holt das typisch Holly Black-sche aber jedes Mal aufs neue ab.

Was mir besonders gut gefallen hat, war, die Vermischung zwischen Fantasie und Realität. Wie das Dorf Fairfold für Touristen ein Souvenir Gag ist und für die Bewohner sind die Legenden über Kreaturen und Elfen aber die bittere Wahrheit.

Was ich aber leider auch sagen muss, trotz meiner großen Begeisterung, dass die Charaktere ein wenig oberflächlich blieben. Abgesehen von Hazel, da man ja alles aus ihrer Sicht mitbekommt. Gerne hätte ich mehr über den Prinzen, die Beziehung zu den Eltern und die Gefühle von Ben erfahren. Das kam mir dann leider doch zu kurz. Den Plot fand ich überaus ausgereift, ich mag es, wenn man manches falsch interpretiert und erstmal völlig auf den Holzweg ist und danach sich alles wie von selbst entwirrt.

Die Auflösung und den Weg dahin fand ich also absolut stimmig. Die Autorin ist auch vom üblichen Weg abgewichen und das fand ich mehr als nur gut. Auch das hier der weibliche Part keinen Ritter brauchte um gerettet zu werden, sondern selbst als Heldin fungieren wollte, war schön zu lesen.

"Ich wollte nie normal sein, sagte Hazel leise und es schmerzt, das jemanden zugestehen, der sich wahrscheinlich noch nie so gefühlt hatte." -Zitat

Alles in allem war es eine schöne Geschichte, abzutauchen in die Folkloren und Mythen des Elfenvolkes und einiger anderer Kreaturen fiel mir leicht. Es fühlte sich alles ein wenig surreal an, aber es war genau so viel an urbaner Fantasie dabei, wie die Handlung vertragen konnte.

Der Prinz der Elfen - Eine wundervolle Geschichte!

Von: Bücherfarben Datum : 25.04.2017

buecherfarben.blogspot.de/

~ Meine Meinung: ~

Mit ›Der Prinz der Elfen‹ habe ich mein erstes Buch von Holly Black gelesen. Ich habe die Geschichte gelesen und habe sie als gut eingestuft.

Holly Black schreibt mit einem sehr lieblichen und fantasievollem Stil, dass ich mich in der Geschichte von Seite 1 an wohlgefühlt habe. Wer nun dachte, dass diese zwei Worte ihren Schreibstil voll und ganz beschreiben, hat falsch gedacht, denn die Spannung kam für mich auch in keinster Weiße zu kurz. Selbst bildhaft schreiben ist für die Autorin kein Fremdwort, denn einige Szenen waren für mich sehr bildhaft und auch lebhaft geschrieben, so das ich super damit zurecht kam.

Mit Hazel und Ben hat die Autorin Charaktere, für mich, erschaffen die im Gesamtbild betrachtet Stärken und Schwächen haben. Ben nun nicht so stark wie Hazel aber sie waren vorhanden. Gestört haben mich diese Schwächen beim lesen überhaupt nicht, denn trotz dieser waren es liebe und sympathische Protagonisten.

Die Settings und Orte der Geschichte waren für mich einfach traumhaft. Ich habe mich in das ganze drum herum echt verliebt weil es ein abtauchen in eine andere Welt war und ich dadurch echt alles um mich herum vergessen habe.

~ Mein Fazit: ~

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz der Charakterenschwächen, die nicht gravierend den Lesefluss gestört haben, sehr gefallen. Anfangs war die Skepsis da, dass diese eine nullachtfünfzen Elfengeschichte ist aber diese skepsis wurde schnell beiseite geräumt und ich wurde eines Besseren belehrt. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Diamanten.

Holly Black verzaubert wieder, im Mittelteil konnte es mich dennoch nicht packen

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 24.04.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meinung:
Der Ort Fairfold ist kein Ort wie jeder andere. Denn der Wald von Fairfold wird vom Elfenvolk bewohnt. Und mitten in diesem Wald steht ein Sarg in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Dort schläft er schon seit Jahrzehnten bis eines Tages der Sarg leer ist. Die Geschwister Hazel und Ben sind bereits in frühester Kindheit mit dem Elfenvolk in Verbindung gekommen und so wird es ihre Aufgabe den Prinzen zu retten.

Holly Black schafft es in ihren Büchern jedes Mal aufs Neue mich mit ihren erdachten Welten total zu fesseln und zu begeistern. So war es auch mit der Welt von "Der Prinz der Elfen". Ich mochte die Magie des Ortes Fairfold und den Wald voller Elfen von Beginn an. Auch die Idee mit einem Prinzen im Sarg und nicht wie bei Schneewittchen mit einer Prinzessin im Sarg fand ich genial. Zudem ist es zur Abwechslung erfrischend, dass alle Bewohner von Fairfold über das Elfenvolk Bescheid wissen.

Neben der eigentlichen Geschichte werden ab und an Passagen aus Hazels und Bens Kindheit und Jugend eingestreut. Dies dient dem Verlauf der Geschichte zwar ungemein, mit der Zeit war ich jedoch auch ein wenig genervt von diesen Rückblenden, da sie mich immer wieder aus der eigentlichen Story herausgerissen haben.
Zeit zum Durchatmen bleibt den Charakteren nicht so wirklich. Immerzu passiert etwas neues und interessantes, so dass eigentlich keine Langeweile aufkommen kann. Dennoch erging es mir bei der Mitte des Buches so, dass mich die Geschichte nicht so wirklich fesseln konnte.

Hazel ist schon in frühster Kindheit mit den Elfen in Berührung gekommen. Seit diesem Tag hat sich ihr Leben verändert. Sie wirkt auf andere sehr unnahbar und ohne Gefühle. Zu Anfang war ich ein wenig über Hazel verwundert. Der Ort Fairfold ist nicht gerade groß, aber dennoch scheint sie gefühlt jeden Jungen im Ort geküsst zu haben. Mein erster Eindruck von ihr wandelte sich jedoch mehr und mehr. Ich fand ihre Entwicklung sehr gelungen und fand es toll, dass sie ab einem gewissen Zeitpunkt auch über ihre Gefühle und ihre Ängste sprechen kann.
Ihrem Bruder Ben wurde eine Gabe von den Elfen verliehen. Diese gestaltet sich manchmal aber auch als Fluch. Von daher möchte er eigentlich nichts mehr mit dem Elfenvolk zu tun haben. Ben ist ganz anders als Hazel. Er legt sehr viel Wert auf Gefühle und ist auf der Suche nach seiner großen Liebe.
Bens bester Freund Jack ist Hazels Schwarm aus Kindertagen und eigentlich ein Elf. Er wurde damals als Wechselbalg der Familie Gordon zugeschoben. Ich mochte Jacks innere Zerrissenheit und seinen Kampf zwischen dem Reich der Elfen und der Menschenwelt sehr gerne.

Fazit:
Auch in ihrem neuesten Werk schafft Holly Black es wieder mich von ihrer erdachten Welt rundherum zu begeistern. Ich liebe die Atmosphäre und die kreativen Ideen die Holly Black in ihre Bücher einwebt. Dennoch hat mir im Mittelteil der Geschichte etwas gefehlt und auch die Rückblenden in die Jugend der Protagonisten störten so ein wenig meinen Lesefluss.
Knappe 4 von 5 Hörnchen.

Der Prinz der Elfe

Von: Jasmin Datum : 24.04.2017

https://www.instagram.com/22jasmin.22/

411 Seiten
Hazel und Ben leben in Fairfold, einem Ort, der an das Elfenreich grenzt. Mitten im Wald schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläseren Sarg. Er wird von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt. Hazel und Ben glauben zwar die alten Geschichten nicht, vertrauen dem schlafenden Jungen jedoch all ihre Geheimnisse an. Hazel ist inzwischen 16 Jahre alt und rechnet nicht mehr damit, dass der Prinz jemals aufwachen wird. Doch als der Sarg eines Tages leer ist, steht ihre Welt Kopf.
Meine Meinung: Also ich fand den Inhalt eigentlich richtig gut, aber mir ging Hazel manchmal ziemlich auf die Nerven aber die Geschichte an sich kann ich nur weiterempfehlen und das Cover finde ich sieht richtig gut aus und passt auch dazu.

Ein Buch, mit dem Holly Black wohl eines geschafft hat: polarisieren.

Von: Franzy Datum : 24.04.2017

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Erster Satz
Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.

Meine Meinung
Angelockt von dem tollen Cover und der Tatsache, dass ich bisher weder einen Elfenroman, noch ein Buch von Holly Black gelesen hatte, musste dieses Buch unbedingt bei mir einziehen. Kurz nach dem Anlesen hielt ich das dann für keine so gute Idee mehr. Je länger ich las, umso klarer wurde mir, dass es doch die richtige Entscheidung gewesen ist durchzuhalten!

Hazel und ihr Bruder Ben leben in Fairfold. Auch wenn beide keine magischen Kräfte haben, sind sie doch kontinuierlich von ihr umgeben. Nicht nur, dass sich Geschichten um den Erlkönig ranken und Das kleine Volk sein Unwesen treibt, es liegt auch noch ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg im Wald und schläft. Seit vielen, vielen Jahren. Diese gehörnte Schönheit wird Zeuge von vielen Geschehenissen, der ein oder anderen Party und erfährt Geheimnisse, die ihm durch das Glas zugeflüstert werden. Das alles ist völlig harmlos, denn er bekommt ja sowieso nichts mit - oder?
Eines morgens wacht Hazel in ihrem Bett auf, die Füße voller Erde, doch keine Erinnerung daran wie das gekommen sein mag. Und dann kommt noch die nächste Hiobsbotschaft: Der Sarg, der über Jahrzehnte nicht zu zerstören war liegt in Scherben...und der Elfenprinz ist verschwunden...

Was mir von Anfang an gut gefallen hat, ist der Mix aus der "normalen" und der magischen Welt, die manchmal auch ineinander übergreifen. So weiß zum Beispiel jeder, dass in Fairfold die Magie beheimatet ist. Touristen kommen und gehen, Einheimische schließen einen Pakt mit dem ein oder anderen Kobold oder Waldgeist und niemand findet es wirklich komisch, dass Elfen umherstreifen oder eine Familie ein Wechselbalg großzieht.
Da sind wir auch schon direkt bei einem sehr positiven, aber auch einem Kritikpunkt für mich. Das ganze Buch über wird das Wort "Wechselbalg" genutzt - aber es findet sich nirgendwo eine Erklärung, was das bedeutet. Hätte ich nicht Outlander geguckt, hätte ich es nicht gewusst und googlen müssen. Solche Dinge finde ich immer sehr schade. Zumindest sollte sich dann am Ende ein kleines Verzeichnis mit Erklärungen befinden, oder direkt eine kleine Info in die Fußzeile.
Für alle, die es nicht wissen: Ein Wechselbalg ist ein untergeschobenes oder ausgetauschtes Kind. Entweder haben Eltern ihre Kinder an bestimmten Stellen abgelegt, eine Nacht gewartet und es dann wiedergeholt. In der Zwischenzeit, so der Glaube, kam ein Elf und hat es gegen ein Elfenkind ausgetauscht. Wie viel Wahrheit dahinterstecken mag, bleibt jedem selbst überlassen ;-) In manchen Fällen wurden aber die eigenen Kinder ohne Zutun der Eltern von den Elfen ausgetauscht. So auch in diesem Buch. Jack ist ein Wechselbalg und sollte eigentlich gegen Carter eingetauscht werden. Seine Menschenmutter aber verweigert die Herausgabe an seine Elfenmutter und so wächst er mit Carter als Bruder auf.

Jack ist meine absolute Lieblingsfigur in diesem Buch. Das war er eigentlich schon von Anfang an und das hat sich auch zum Ende hin nicht geändert. Während Hazel, Ben und Severin nicht so wichtig waren, wollte ich immer wissen was mit Jack ist und wie es wohl für ihn ausgehen wird ♥

Prinzipiell gab es eigentlich keinen Charakter, den ich nicht mochte. Auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit ihnen war, konnte ich das jeweilige Handeln durchaus verstehen und nachvollziehen. Das Einzige, was ich nicht wirklich verstehe (und was auch leider nicht erklärt wird) ist, waum Hazel in der Vergangenheit mit so vielen Typen rumgeknutscht hat. Ich verurteile sie nicht dafür, jeder soll seine Erfahrungen sammeln, aber ich hätte schon gerne gewusst, was der Auslöser dafür war. Gab es einen Grund? Oder hatte sie nur einfach Lust darauf? Das beeinflusst die Geschichte nicht...aber ich bin eben neugierig ^^

Der Schreibstil, den der ein oder andere Leser als negativ empfindet, hat mir ziemlich gut gefallen. Absolut passend für ein Jugendbuch, ohne zu gewollt jung und spritzig wirken zu wollen. Dadurch kam ich auch gut und zügig voran.

Zu Beginn war ich dann und wann etwas verwirrt. Die ersten paar Seiten war die Geschichte doch recht chaotisch und es dauerte einen Moment, bis ich endgültig hineingefunden hatte. Durch diese Tatsache und die ein oder andere Länge, muss ich leider einen Punkt abziehen. Auch, dass das Ende an sich fast schon ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde, ist ziemlich schade. Da hätte man am Anfang und in der Mitte den ein oder anderen Satz weglassen und dafür der eigentlich wirklich wichtigen Geschichte mehr Raum geben können. Aber dennoch hat mir dieses Buch wirklich extrem gut gefallen. Außerdem passt das Ende ganz wunderbar und das Cover ist (für mich persönlich) ein absolutes Träumchen. Selten passen Cover so gut zu einer Geschichte dahinter.

Fazit
Ein Buch, mit dem Holly Black wohl eines geschafft hat: polarisieren.
Die einen lieben dieses Buch, die anderen mögen es nicht oder haben es sogar abgebrochen.

Nachdem ich mich am Anfang durch Verwirrung und die ein oder andere kleine Länge gekämpft habe, habe ich eine ganz wunderbare Fantasy-Geschichte bekommen, dessen Ende passt wie gespuckt.
Meine Empfehlung deswegen: Einfach durchhalten! Ihr werdet dafür belohnt :-)

Phänomenaler Fantasyroman

Von: Ann-Kristin Witt Datum : 22.04.2017

wunderweltbuch.blogspot.de/?m=1

Der Prinz der Elfen ist eine grandiose Fantasie Story von Holy Black.
Die Geschichte hat einen sehr harmonischen Schreibstil, mit kurz gehaltenen Sätzen, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Wenn man aber erstmal in den Schreibstil gefunden hat, trägt dieser viel zum Stil der Geschichte bei. Was mich an der Geschichte am meisten gefesselt hat, sind die authentischen Protagonisten, in die man sich extrem gut reinversetzen und mitfühlen kann. Zu dem schafft es die Autorin, die Fäden der Vergangenheit der einzelnen Figuren so einzuweben, dass man Häppchenweise, an, den richtigen Stellen, ein Rückblick bekommt, um das Verhalten der Personen im weiteren Verlauf der Geschichte verstehen zu können.
Sehr imponiert mir auch Holy Blacks Ansicht, Elfen nicht wie so oft in Fantasyromanen als ,,gute Lichtgestalten,, darzustellen , sondern wie auch oft in den Irischen sagen als ,,hinterlistig , berechnend und etwas Blutrünstig´´ .
Ein Muss für alle Fantasy Liebhaber!

Fazit:
Ein grandioser Fantasy-Roman, bei der jede Seite ein Lesegenuss ist !







Trotz weniger kleiner Schwächen eine klare Leseempfehlung

Von: Bookish Adventurer Datum : 22.04.2017

https://buecherabenteuer.blogspot.de/

Ich wollte schon länger mal ein Buch von Holly Black lesen, weil ich besonders im englischsprachigen Raum schon viel von der Autorin gehört habe. Vor kurzem ist ihr Buch "Der Prinz der Elfen" erschienen und da konnte ich es natürlich kaum erwarten es zu lesen.

Meine Meinung:

Cover und Titel:
Dieses Buch hat ein wahnsinnig schönes Cover, das toll zur Geschichte passt. Wie der Wald in den grünen Mantel des Jungen übergeht... hach, das Buch ist eine Augenweide! Der deutsche Titel rückt meiner Meinung nach den Prinzen etwas zu sehr in den Mittelpunkt, da gefällt mir der englische ein wenig besser.

Charaktere:
Hazel war mir zu Beginn des Buches etwas unsympathisch. Wie sie sich durch gefühlt die Hälfte aller Jungs ihres Alters geküsst hat, wirkte auf mich recht rücksichtslos und unbedacht. Im Laufe der Geschichte habe ich dann aber die Gründe für ihr anfängliches Verhalten erfahren und als Hazel sich dann immer mehr von ihrer kämpferischen Seite gezeigt hat, habe ich sie doch sehr in mein Herz geschlossen. Zwar wirkte sie manchmal immer noch etwas naiv, doch darüber konnte ich gut hinwegsehen.

Ben, Hazels Bruder, habe ich dagegen schon von Anfang an gemocht. Wo Hazel mutig und unvorsichtig war, war Ben umsichtig. Er war mit seiner ruhigen, sanfteren Art ein toller Ausgleich für seine Schwester. Seine Homosexualität wird auch durchweg völlig natürlich und selbstverständlich behandelt, was ich dem Buch nur hoch anrechnen kann.

Handlung:
Von dem Moment an, an dem ich das Buch aufgeschlagen habe, bin ich in eine Welt hineingeworfen worden, in der Elfen und ein gläsernen Sarg im Wald etwas normales zu sein scheinen. Das mag am Anfang zwar leicht irritieren, aber man gewöhnt sich schnell daran. Die Rückblenden, die besonders im ersten Drittel des Buches geholfen haben die Handlung gut zu verstehen, fand ich sehr gelungen.

Die Elfen des Buches sind nicht so, wie man sie sich vielleicht vorgestellt hat. Manchmal sind sie auch grausam und unberechenbar. Das sorgt zusammen mit einigen unerwarteten Wendungen, die die Geschichte nimmt, für einiges an Spannung. Bis die einsetzt, muss man allerdings schon ein paar Kapitel lesen. Ich hatte allgemein den Eindruck, dass den ersten 200 Seiten ein wenig mehr Tempo nicht geschadet hätte. Vielleicht hätte man da ja noch ein wenig kürzen können.

Dieses kleine Manko haben für mich die tollen Charaktere mehr als Wett gemacht. Holly Black hat ihren Protagonisten viel Tiefe gegeben, was mir sehr geholfen hat mich in sie hineinzuversetzen. Fantastisch waren nicht nur Hazel und Ben, sondern auch Bens bester Freund Jack und der mysteriöse Elfenprinz selbst. Umso mehr ich über die Beiden erfahren habe, umso liebenswerter fand ich sie auch
.
Wie die meisten Bücher dieses Genres ist auch hier Romantik ein Teil der Handlung. Die gut gelungene Liebesgeschichte ist ein netter zusätzlicher Aspekt der Geschichte, hat aber insgesamt keine allzu große Rolle gespielt. Zwischen welchen Charakteren sich diese Liebesgeschichte entwickelt, werde ich aber nicht verraten. Da müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

Das Ende des Buches hat mir auch wirklich gut gefallen. Es war ein toller Abschluss für die Geschichte und hat mich auch etwas zum Schmunzeln gebracht. "Der Prinz der Elfen" ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch im Fantasy Genre nicht immer mindestens drei Bücher braucht, um eine beeindruckende Geschichte zu erzählen.

Schreibstil:
Holly Blacks Art zu Schreiben fand ich phantastisch! Ihr Schreibstil hat sich immer locker gelesen, es aber gleichzeitig auch geschafft märchenhafte Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl zusammen mit Hazel durch den Elfenwald zu streifen.

Fazit:
Trotz weniger kleiner Schwächen ist "Der Prinz der Elfen" eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne in eine märchenhafte Fantasywelt eintauchen wollen, ohne danach noch mehrere Folgebände lesen zu müssen.

Eine schönes Jugendbuch mit seinen Ecken und Kanten

Von: Corinna´s World of Books Datum : 19.04.2017

corinnasworld-of-books.blogspot.de/



Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen

Meine Meinung :

In " Der Prinz der Elfen " geht es um die Geschwister Hazel und Ben, die beide in Fairfold leben an dem das magische Elfenreich grenzt. Beide haben sich an den Sarg gewöhnt mit dem Elfenprinzen darin. Doch eines Tages als Hazel 16 ist und sie die Stelle mit dem Sarg besuchen, ist er leer.. Sie und ihr Bruder Ben werden in etwas hineingezogen von dem sie nie erwartet hätten.

Hazel lebt in einem Dorf nahe der Grenze zum Elfenreich. Sie flirtet gerne mit Jungs und küsst sie. Doch dahinter steckt viel mehr. Ihr Bruder ist ihr sehr wichtig und sie würde alles für Ben tun.

Der Elfenprinz Severin wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und man weiß nicht, warum er genau in diesem Sarg schlafen musste. Hat er es sich selbst mit den anderen Elfen verscherzt und wurde verflucht?

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Sicht von Hazel erzählt. So kann der Leser sie noch mehr kennen lernen und ihre Gefühle und Gedanken entdecken. Die Kulisse mit den Elfen und dem Dorf, das am einer Grenze zu dem Reich der Elfen liegt, hat mich neugierig gemacht. Das Buch spielt trotz allem in unserer Zeit, obwohl ich vom Klapptext erst nicht wusste, wo ich es einordnen sollte. Die Nebenfiguren wie die anderen Schüler aus dem Dorf wie Jack haben mich ebenso neugierig gemacht, denn er hat auch etwas an sich gehabt das man entdecken musste.

Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte um die Geschwister Hazel und Ben. Beide Leben am Rand, an der es zum Elfenreich grenzt. Dort ist schon lange mitten im Wald ein Sarg, indem sich der Elfenprinz befindet. Das Dorf wird oft von Touristen besucht, die sehr neugierig auf den Sarg sind, der sich im Wald verbirgt. Warum er dort liegt wissen Hazel und ihr Bruder nicht. Sie kommen sehr oft dorthin und erzählen dem Prinzen ihre Geheimnisse und Sehnsüchte. Doch eines Tages ist der Sarg leer. Was ist geschehen? Welche Verbindung haben Hazel und ihr Bruder zu den Elfen? Man merkt mit jeder Seite, dass Hazel eine besondere Schlüsselfigur ist, die der Geschichte die besondere Wendung gibt in Zusammenhang mit dem Elfenprinzen. Welcher dieser ist, müsst ihr selbst lesen, indem ihr euch diese Geschichte kauft. Die Autorin beschreibt, die Elfen eher als Böse Wesen und man merkt es anhand wie die Bewohner des Dorfes damit umgehen. Durch den Wechsel der Zeiten kann man erahnen, was in der Vergangenheit geschehen ist und sich so ein Bild von der Lage machen.

Das Cover ist einfach genial und ich habe mich direkt verliebt. Der junge Mann sieht einem Elfen einfach sehr ähnlich.

Fazit :

Mit " Der Prinz der Elfen " schafft die Autorin eine fesselnde Fantasy Story. Ihre Charaktere haben mich mitgenommen. Sie schafft es das Thema Elfen wieder in einem anderen Licht darzustellen und man wird einfach von ihr mitgenommen.

4,5 Sterne für dieses tolle Buch

Von: Verosbookworld Datum : 18.04.2017

www.bookworld349.wordpress.com


Allgemeines:

Titel: Der Prinz der Elfen

Autorin: Holly Black

Verlag: Cbt Verlag

Erscheinungsdatum: 03. April 2017

Genre: Fantasy/ Jugendbuch

Seitenanzahl: 416 Seiten

Preis: 16,99 [D] Hardcover

Altersempfehlung: ab 14 Jahren Zum Buch auf Amazon hier <----



Klappentext:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Quelle

Worum geht es?

Hazel und Ben sind Geschwister. Sie wohnen in Fairfold, ein magischer Ort. Das kleine Volk --> die Elfen sind gefährlich. Nachdem der Prinz erwacht ist, suchen die beide ihn. Viele Beziehungen werden aufgebaut und auch einige Kämpfe werden durchgeführt.

Meine Meinung:

Als erstes möchte ich mal sagen, dass das Cover wunderschön ist und es nicht perfekter hätte sein können, meiner Meinung nach. Die Farben passen perfekt zum Buch und die abgebildeten Personen auch. Ich denke das Mädchen soll Hazel darstellen und der Junge den Prinzen. Der Titel passt zwar nicht perfekt, da der Prinz eine nicht ganz soo unglaublich große Rolle im Buch spielt, aber er ist trotzdem passend, da von durch den Prinzen eigentlich die ganze Story aufgebaut wurde. Es ist das erste Buch, das ich von Holly Black gelesen habe, und ich habe mich in ihren Schreibstiel verliebt. Sie schreibt einfach so toll. Das Buch ließ sich ganz schnell und einfach lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Ich fand besonders gut, dass erstmal etwas über den Ort, den Sarg mit dem Prinzen und Hazels Familie erzählt wurde.Die Geschichte finde ich an sich sehr gut, und gut durchdacht. Was mir auch richtig gut gefallen hat ist, dass die Elfen in diesem Buch nicht so lieb, nett u.s.w. sind wie in anderen Büchern. In diesem Buch haben die Elfen eine ganz eigene Persöhnlichkeit. Eigentlich sind mir die größeren Chraktere alle ans Herz gewachsen. Hazel ist einfach nur so, so mutig. Sie ist ein echter Ritter. Sie gibt nicht wirklich viel darauf, was andere von ihr denken und das finde ich gut. Von Ben finde ich toll, wie er einfach immer an andere denkt und nicht nur an sich selbst. Jack ist einfach nur ein toller Freund, der einem aber auch leidtun kann. Der Prinz, Severin hat eine charmante Art und ist im inneren dann doch ganz weich. Den Erlkönig mochte ich jetzt nicht so, aber so gut wie jede Geschichte braucht einen Bösewicht. Das Ende fand ich so schön. Alle haben einfach zusammengekämpft, und man hat gemerkt, dass sie alles füreinander tun würden. Am spannensten fand ich Hazels Geschichte. Insgesamt würde ich sagen: Cover toll, Titel gut, Story und Charaktere toll, wunderbares Ende. Das einzge was mich ein bisschen gestört hat, waren diese Abstände zwischen den richtigen Geschehnissen. Sie waren mir manches Mal zu lang.

Über die Autorin:

Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

Quelle

Fazit:

Es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, mit fast keinen Schwachstellen. Meiner Meinung nach ist so weit alles gut bis perfekt an diesem Buch, nur die Abstände zwischen den Geschehnissen waren mir manchmal zu lang. Deshalb bekommt das Buch 4,5 von 5 Sterne von mir.

Viel Dank fürs Lesen!

Eine märchenhafte Welt die man einfach erleben muss

Von: jasminsbooks Datum : 17.04.2017

https://www.instagram.com/jasminsbooks/

Inhalt/Klappentext:

Mitten im Wald in Fairfold schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Hazel und ihr Bruder Ben vertrauen ihm all ihre Geheimnisse an. Doch mit sechzehn glaubt Hazel nicht mehr daran, dass der Prinz aufwacht. Bis der Sarg plötzlich leer ist und Hazel sich als Ritter in einem Spiel mit wechselnden Loyalitäten und gefährlicher Liebe beweisen muss...

Mein Fazit:

Der Prinz der Elfen ist mein erstes Buch das ich von Holly Black lese. Ich finde mit diesem Werk hat Holly Black eine wunderschöne und märchenhafte Fantasiegeschichte erschaffen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen. Die Art und Weise mit der sie diese Geschichte geschrieben hat, empfinde ich als sehr magisch. Außerdem schildert sie alles sehr detailreich, sodass man sich die Welt um die Geschwister Hazel und Ben sehr bildlich vorstellen kann.

Die Bewohner von Fairfold leben sozusagen "Tür an Tür" mit dem Elfenvolk, welches auch das kleine Volk genannt wird. Im Wald von Fairfold steht seit Jahrzehnten ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft. Als dieser Sarg eines Tages zerstört und leer vorgefunden wird, gehen die Probleme für Hazel und Ben los. Sie müssen sich von nun an Geheimnissen stellen, von denen sie seit ihrer Kindheit begleitet werden.

Die beiden Hauptcharaktere Hazel und Ben waren mir auf Anhieb sympathisch. Man konnte diese Geschwisterliebe der beiden auf jeder Seite spühren. Charakterlich sind sie jedoch sehr unterschiedlich. Hazel ist mehr die abenteuerlustige der beiden und Ben ist eher eine zurückhaltende Person. Seine Entscheidungen sind sehr gut durchdacht.

Auch die weiteren Charaktere Jack und Severin mochte ich sehr. Bei Severin war ich jedoch anfangs sehr skeptisch. Ich wusste nicht so recht was ich von ihm halten soll. Jack ist ein Wechselbalg und der beste Freund von Ben. Severin ist der mysteriöse Elfenprinz aus dem Sarg. Ihn muss man erst durchschauen um zu wissen ob er Gutes oder Böses im Sinn hat.

Der Anfang des Buches war meiner Meinung nach etwas wirr, sodass man sich erst in die Geschichte einfinden musste. Aber je weiter man liest, umso mehr erkennt man einen roten Faden und den Sinn der Vorkommnisse in Fairfold.

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Ich kann es jedem empfehlen der Märchen und Fantasiegeschichten liebt. Man erlebt in dieser Geschichte alles was eine gute Märchenstory haben muss. Von Spannung über Liebe, bis hin zu Mythen, mysteriösen Geschöpfen und Ereignissen ist alles vertreten.

Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sternen. ,Titel: Der Prinz der Elfen
Autorin: Holly Black
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl: 411

Inhalt/Klappentext:

Mitten im Wald in Fairfold schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Hazel und ihr Bruder Ben vertrauen ihm all ihre Geheimnisse an. Doch mit sechzehn glaubt Hazel nicht mehr daran, dass der Prinz aufwacht. Bis der Sarg plötzlich leer ist und Hazel sich als Ritter in einem Spiel mit wechselnden Loyalitäten und gefährlicher Liebe beweisen muss...

Mein Fazit:

Der Prinz der Elfen ist mein erstes Buch das ich von Holly Black lese. Ich finde mit diesem Werk hat Holly Black eine wunderschöne und märchenhafte Fantasiegeschichte erschaffen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen. Die Art und Weise mit der sie diese Geschichte geschrieben hat, empfinde ich als sehr magisch. Außerdem schildert sie alles sehr detailreich, sodass man sich die Welt um die Geschwister Hazel und Ben sehr bildlich vorstellen kann.

Die Bewohner von Fairfold leben sozusagen "Tür an Tür" mit dem Elfenvolk, welches auch das kleine Volk genannt wird. Im Wald von Fairfold steht seit Jahrzehnten ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft. Als dieser Sarg eines Tages zerstört und leer vorgefunden wird, gehen die Probleme für Hazel und Ben los. Sie müssen sich von nun an Geheimnissen stellen, von denen sie seit ihrer Kindheit begleitet werden.

Die beiden Hauptcharaktere Hazel und Ben waren mir auf Anhieb sympathisch. Man konnte diese Geschwisterliebe der beiden auf jeder Seite spühren. Charakterlich sind sie jedoch sehr unterschiedlich. Hazel ist mehr die abenteuerlustige der beiden und Ben ist eher eine zurückhaltende Person. Seine Entscheidungen sind sehr gut durchdacht.

Auch die weiteren Charaktere Jack und Severin mochte ich sehr. Bei Severin war ich jedoch anfangs sehr skeptisch. Ich wusste nicht so recht was ich von ihm halten soll. Jack ist ein Wechselbalg und der beste Freund von Ben. Severin ist der mysteriöse Elfenprinz aus dem Sarg. Ihn muss man erst durchschauen um zu wissen ob er Gutes oder Böses im Sinn hat.

Der Anfang des Buches war meiner Meinung nach etwas wirr, sodass man sich erst in die Geschichte einfinden musste. Aber je weiter man liest, umso mehr erkennt man einen roten Faden und den Sinn der Vorkommnisse in Fairfold.

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Ich kann es jedem empfehlen der Märchen und Fantasiegeschichten liebt. Man erlebt in dieser Geschichte alles was eine gute Märchenstory haben muss. Von Spannung über Liebe, bis hin zu Mythen, mysteriösen Geschöpfen und Ereignissen ist alles vertreten.

Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sternen

Ein Buch das man mögen muss

Von: Mietze's Bücherecke Datum : 17.04.2017

cat-buecher-welt.blogspot.de/

Willkommen in Fairfold, hier können Sie den einzigartigen schlafenden Elfenprinzen bestaunen. Aber Vorsicht ist geboten, das kleine Volk hat seine Tücken. Womöglich werden Sie den Wald nicht mehr lebend verlassen...
Hazel und Ben leben in Fairfold, einem Ort in dem nicht alles so normal ist wie es zunächst scheint. Fairfold grenzt direkt an das Elfenreich, der Wald ist das Zuhause des kleinen Volkes. Und in diesem Wald steht die größte Attraktion des Ortes: Ein unzerstörbarer gläserner Sarg mit einem wunderschönen gehörnten Jungen, der seit jeher in tiefem Schlafe liegt. Doch eines Tages ist dieser verschwunden und Hazel und Ben müssen sich den Geheimnissen stellen die sie seit ihrer Kindheit umgeben. Denn nichts ist wie es scheint in Fairfold...

Zu diesem Buch gibt es ja sehr gespaltene Meinungen. Die einen lieben es, die anderen können damit gar nichts anfangen. Verstehen kann ich beide Seiten.
Die Idee des Buches ist toll. Ein Ort der in seiner Gesamtheit untrennbar verbunden ist mit dem Elfenvolk das im angrenzenden Wald lebt. Es bestehen Übereinkünfte zwischen den Bewohnern, man lässt sich mehr oder weniger in Ruhe, Einheimische werden nicht getötet oder entführt. Die Dorfbewohner wissen sich zu schützen, jeder weiß Bescheid über die Kreaturen die im Wald hausen. Den Erlkönig, das Ungeheuer tief im Herz des Waldes, den verschiedenen Kobolden und Monstern und natürlich über den geheimnisvollen Jungen im Sarg. Das Buch ist für mich einfach unheimlich atmosphärisch. Ich mochte die ganzen Sagen und Mythen die darin verarbeitet wurden und einfach das Gefühl das einem der Wald mit all seinen Kreaturen gegeben hat. Auch die Geheimnisse die sich in dessen dunklen Tiefen verbergen und die nur langsam ans Licht kommen waren toll verpackt.

Die Geschehnisse geben erst langsam einen Sinn, ein roter Faden ist nicht immer erkennbar, man muss sich seinen Weg durch die Geschichte suchen. Auch weil das Buch immer mal wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her springt. Nicht jeder mag unstrukturierte Bücher, für mich machen aber gerade dieser wilde Wechsel und dieses Undurchsichtige den Reiz aus. Ich liebe Bücher die ein wenig wirr und durchgeknallt erscheinen, ich bahne mir gerne meinen Weg durch verschlungene Plottwists und nicht erkennbare Zusammenhänge. Ich verstehe aber alle die ein Problem damit hatten. Noch dazu ist das Buch nicht unbedingt actionreich. Es ist stellenweise blutig und ein wenig eklig, aber man kämpft sich langsam und bedächtig mit den Protagonisten durch den Dschungel an Fragen und geheimen Machenschaften. Wer Tempo in der Erzählung erwartet wird enttäuscht sein.
Ebenfalls Probleme hatten viele mit dem Schreibstil, das ist natürlich Geschmackssache. Ich hatte keinerlei Probleme damit und war die ganze Zeit über davon gefesselt. Holly Black schreibt jedoch sehr knapp und prägnant, das ist nun nicht jedermanns Sache.

Ansonsten sind auch die Charaktere so ein Streitpunkt. Es sind keine Helden. Hazel lebt so vor sich hin, küsst Typen als gäbe es kein Morgen während ihr Bruder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat. Sie sind nicht wirklich Sympahieträger, keiner von ihnen. Auch die anderen Protas sind allesamt eher schwierige Charaktere mit seltsamen Angewohnheiten und einer Menge Schwächen. Ich konnte mich in keinen von ihnen hineinversetzten, aber das musste ich irgendwie auch nicht. Für mich waren sie gerade perfekt weil sie so kaputt waren. Weil der Wald und ihre Vergangenheit sie zu dem gemacht haben was sie sind und die Geschichte in die Richtung lenken in die sie sich entwickelt hat. Sie mussten für mich keine Helden sein, denn Fairfold braucht keine Helden. Es braucht Kämpfer die alles tun um das Böse zurück zu drängen. Auch wenn dafür erst mal ein paar (minimale) Teenagerproblemchen überwunden werden müssen. Für mich war das Buch ein Überraschungserfolg und ich habe mich gefreut dass es ein Einzelband ist.

Ein Buch das man mögen muss. Es ist stellenweise ein wenig wirr, die Charaktere sind keine sympathischen Menschen und jeder für sich so ein wenig kaputt. Man muss sich darauf einlassen, dazu bereit sein sich mit den Protas durch einen düsteren Dschungel an Geheimnissen und blutigen Elfentaten zu kämpfen, sich einlassen auf eine düstere Welt in der nichts so ist wie es scheint und in der jeder falsche Schritt, jedes falsche Wort dein Ende bedeuten könnte. Der Schreibstil ist kurz und prägnant, das Tempo im Buch eher gemächlich, dennoch konnte es mich durch seine Atmosphäre und gerade durch seine eigene, wirre und undurchsichtige Art und die teilweise unangenehmen Charaktere überzeugen.

Für jeden Fantasy Liebhaber perfekt

Von: phantastic_pages Datum : 14.04.2017

phantasticpages.blogspot.de/?m=1

Also erstmal finde ich das Cover wunderschön. Vor allem nach dem Lesen.
Der Einstieg in das Buch war recht schwer, weil man nicht wusste wo man sich jetzt befindet., aber nach den ersten 50 Seiten hat man sich an die Atmosphäre gewöhnt und es wurde richtig fesselnd. Man konnte gar nicht mehr die Augen von den Seiten abwenden. Was mich dennoch ein bisschen gestört hat war der plötzliche Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit. Es war sehr undeutlich gestaltet. Die Spannung hielt lange an. Hat aber dann trotzdem noch einen Dämpfer bekommen. Das Ende war wie ich es mir gewünscht hatte. Der Schreibstil war sehr gut zum lesen und man konnte sich die Kobolde und Elfen gut vorstellen. Ben und Hazel sind zwei sehr starke Protagonisten. Vor allem Hazel hat mich sehr berührt. Die Geschichte war definitiv nicht perfekt, aber es muss nicht jede Story so vollkommen sein. Sie ist auf jeden fall Lesenswert, gerade für leibhaftige Fantasy Fanatiker ist sie sehr interessant.

Bewertung

Von: Julia Datum : 12.04.2017

buechertraumlovethenight.blogspot.de

Ich fand das Buch ganz tol da ich fantasy Bücher liebe

Verzauberte wenn auch nicht perfekte Geschichte

Von: Nessis Bücher Datum : 10.04.2017

https://m.facebook.com/Nessis-Bücher-945729348833361/

#Rezension

Inhalt:
Seit Ewigkeiten schläft im Wald von Fairfold ein gehörnter Prinz in einem Sarg aus Glas. Die Geschwister Hazel und Ben vertrauen ihm ihre Geheimnisse an. Doch mit der Zeit glaubt Hazel nicht mehr, dass der Elfenprinz je aufwachen wird. Jedoch ist der Sarg dann plötzlich leer. Und sie mitten in einem gefährlichen Spiel als Ritter zwischen sich ständig ändernden Loyalitäten und der Liebe...

Meine Meinung:
Ich befinde mich jetzt nach dem Lesen etwas in einem Zwiespalt, denn es war anfänglich recht schwierig in das Buch hinein zu kommen, obwohl der schreibstil toll ist. Es springt sehr oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart und diese Sprünge sind recht lang, brachten mich somit öfter aus dem Takt. Das ist ein Manko, welches mich oft beim lesen störte...
ABER:
Dann machte es plötzlich eine Wende und es ging rasant, spannend und zauberhaft sowieso grausam dem Ende entgegen. Es gab kaum noch ein halten und ich war gebannt. Total.

Hazel und Bernd sind mir zwar nicht 100%tig nah gegangen aber sie waren gute Protagonisten, tolle Charaktere. Zwar alles andere als perfekt und etwas holprig aber ich habe ihre Geschichte doch gerne verfolgt.

Der Zauber, der über dem Örtchen Fairfold liegt ist durch die Seiten spürbar. Und hat mich dann doch mitreißen können. Ebenso, wie die Faszination fürs grausame mich in ihren Bann gezogen hat, denn Holly Black hat einen sehr bildlichen schreibstil, der unter die Haut geht und bilder im Kopf entstehen lässt.

Wahnsinnig toll haben mir ihre ganzen Elfen gefallen, die meist alles andere als rosa und flimmernd waren. Eher mörderelfen. Sie haben mir oft sogar eine gänsehaut beschert und ich fühlte mich teilweise wie in einer ganz alten anderen Welt obwohl es nicht mal in einer solchen spielt.

An sich ist es vielleicht nicht perfekt aber es ist lesenswert. Allein für den Zauber.

Schreibstil:
Holly Black schreibt Bilder in den Kopf und weckt eine eigenartige Faszination für das Grauen im Leser.

Cover & Gestaltung:
Das Cover ist natürlich schlichtweg atemberaubend. Es geht gar nicht anders als es wunderschön zu finden. Ich bin wahnsinnig verliebt in diesen unfassbar schönen Umschlag.

Düster-phantastische Geschichte über die Monster des Waldes

Von: LinaLiestHalt Datum : 10.04.2017

https://www.facebook.com/linaliesthalt/

Im Wald rund um Fairfold steht ein einsamer Glassarg mit einem schlafenden Elfenprinz. Seine Schönheit lockt seit Jahrzehnten Touristen und Bewohner in den Wald. So auch die Geschwister Hazel und Ben, die sich seit ihrer Kindheit magisch zu dem Schlafenden hingezogen fühlen. Eines Nachts geschieht es dann, der vorher unzerstörbare Sarg wird zerschlagen, der Elfenprinz verschwindet und die Geschwister werden in einen Machtkampf gezogen, der alle Bewohner von Fairfold bedroht. Sie können nur gewinnen, wenn Hazel das wird, was sie seit Kindertagen ersehnt: Ein edler Ritter, der der das dunkle Monster des Waldes besiegt.

Ich finde Elfenfantasy oft schwierig, zu schnell kippt mir die Geschichte in den Kitsch ab, aber dieses neue Buch von Holly Black habe ich geliebt. Es ist düster, voller schrecklicher Monster und menschlicher Abgründe.

Hazel und Ben sind zwei tolle Protagonisten, mit denen man leicht mitfiebern kann. Ben, gesegnet mit einem magischen Talent für die Musik, erscheint wie ein gepeinigter Künstler, der erst wieder zu sich selbst und seiner inneren Kraft finden muss. Hazel, die immer wieder fremde Jungen küsst, sich aber nicht tiefer an jemanden binden kann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, welches sie quält. Mit viel Raffinesse wird hier das Spiel zwischen geschwisterlicher Liebe und Rivalität gespielt.

Die Elfen entspringen alten Sagen, sind alles andere als niedliche Geschöpfe, sondern wahre Horrorgestalten, denen man nicht trauen darf. Der Elfenprinz und das Wechselbalg sind die interessantesten Individuen aus dem Reich der Sagengestalten. Bens bester Freund Jack, den Hazel mehr als nur mag, ist ein Wechselbalg, das in einer menschlichen Familie lebt, aber erleben muss, wie Angst und Hass die Bewohner gegen ihn aufbringen.

Bis zuletzt bleibt offen, wie dieses Abenteuer für die Geschwister ausgehen wird und wie die Ereignisse wirklich zusammen hängen. Die Auflösung hat mir gefallen, auch weil so die Hinterlist dieser dunklen Geschöpfe offenbar wird.

Eine spannende und packende Geschichte voller düsterer Fantasy, aber nicht ohne eine Portion Herzschmerz – ich bin völlig zufrieden gestellt und happy mit diesem Ende!



Ich danke dem Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

Super!

Von: saskia_books Datum : 10.04.2017

bookishteatime.blogspot.de/

⚜️Rezension zu 'Der Prinz der Elfen'⚜️

��Autorin: Holly Black

��Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

��Meinung:
Gleich zu Anfang des Buches geht es spannend los, als von einem gehörnten Junge die Rede ist, der in einem Glassarg im Wald liegt und schläft.
Der Einstieg gelingt der Autorin also wunderbar!
Denn Holly Black hat einen interessanten Schreibstil, der einen nie ins Stocken geraten lässt!
Die Protagonistin Hazel ist mir außerdem sehr sympathisch gewesen und ich war nur zu gern mit ihr zusammen im Wald.
Gut gefiel mir auch, dass es nicht zu sehr in Richtung Fantasy ging, sondern auch noch das reale Leben miteinbezogen wurde.
Mein Leseerlebnis war also am absoluten Höhepunkt!
Ich habe mich immer darauf gefreut weiterlesen zu können und habe Kapitel zu Kapitel regelrecht VERSCHLUNGEN!��
Richtig toll!

��Fazit:
Ich LIEBE dieses Buch!
Eine absolute Empfehlung von mir!��

➡️Insgesamt 5 von 5 Sterne��⬅️

Eine tolle Geschichte, mit schönen Fantasyelementen!

Von: Kathi Booksta Datum : 08.04.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Ich habe von Holly Black schon ein paar Bücher aus der Reihe "Die Spiderwick Geheimnisse" und auch die "Magisterium-Reihe" welche sie gemeinsam mit Cassandra Clare geschrieben hat, gelesen. Deshalb war ich umso gespannter auf ihr neuestes Werk "Prinz der Elfen". Heute erfahrt ihr ein bisschen mehr dazu von mir und wie mir das Buch gefallen hat ��.

Meinung:
Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte und muss allerdings gestehen, dass ich mir etwas Anderes erwartet habe. Ich bin jedoch positiv überrascht gewesen, wie sich die Geschichte und die Beziehungen der Hauptcharaktere entwickelt haben.

Holly Black konnte mich leider nicht von Anfang an mit ihrer Geschichte in Bann ziehen. In der ersten Hälfte fiel es mir schwer, mich in die Protagonisten hinein zu versetzen und deren Taten und Gedanken nachzuvollziehen. Zum Glück wurde es ab der zweiten Hälfte des Buches besser und auch der Handlungsstrang spannender. Die Rollen wurden hier mal ganz anders verteilt und es sind meiner Meinung nach nicht immer die typischen und klischeehaften Szenen vorgekommen. Was ich damit meine: Mädchen erlöst Elfen-Prinz vom Fluch, Prinz verliebt sich in die Retterin und sie bekämpfen gemeinsam das Böse. So war es zum Glück nicht!

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass die Hauptfigur Hazel nicht das typische süße Mädchen von nebenan ist, sondern sie stellt sich als starker und kämpferischer Charakter heraus. Sie hat von Kindesbeinen an eine sehr gute Beziehung zu ihrem Bruder Ben. In der kleinen und magischen Ortschaft Fairfold, in der sie mit ihrer Familie leben, gehen sie auf Entdeckungsreise und erleben viele gefährliche Abenteuer und Auseinandersetzungen mit dem kleinen Volk (Elfen und andere übernatürliche Wesen). Außerdem haben die Beiden immer gehofft, den Elfen-Prinzen, der eine große Attraktion in dem Örtchen ist, in seinem Sarg von seinem Fluch zu erlösen. Im Teenageralter ändert sich jedoch einiges in dem Leben der Geschwister und sie verbergen immer mehr Geheimnisse voreinander.

Hazel will ihr abenteuerliches Leben nicht aufgeben und glaubt weiter daran, einmal ein starker Ritter zu werden. Immer wieder spürt sie jedoch eine Leere in sich und um diese zu füllen, vergnügt sich Hazel deshalb mit verschiedenen Jungs. Schlussendlich muss sie doch den richtigen Weg für sich selbst finden und die scheinbar unlösbare Aufgabe bezwingen. Ein leerer Sarg, ein verschwundener Prinz, viele Rätsel - ein großer Kampf beginnt!

Es gibt auch noch eine Wendung in dem Buch, auf die ich hier natürlich nicht näher eingehe, die mich total fasziniert hat und auf die ich niemals gekommen wäre. Dieser Teil hat auf jeden Fall nochmal ordentlich Schwung in die Handlung gebracht und auch der Schluss hat mir großartig gefallen ��.

Cover:
Die Covergestaltung finde ich sehr ansprechend. Das Gesamtbild mit dem Jungen, dem orangehaarigen Mädchen und der mysteriöse Wald spiegelt sehr gut die Geschichte wider.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, mit schönen Fantasyelementen, jedoch darf man sich nicht zu viel erwarten. Ich hatte schöne Lesestunden mit dem Buch. Für anspruchsvollere erwachsene Fantasy-Liebhaber würde ich es jedoch nicht empfehlen! Ich vergebe 4 Sterne.


Ein wunderschönes Fantasy Abenteuer

Von: Bücherkiste Datum : 08.04.2017

tinesxbuecherkistexxx.blogspot.de/

Klapptext
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung
Das war mein erstes Buch von Holly Black und ich fand es einfach unglaublich gut.
Hazel und Ben haben mir als Charaktere unglaublich gut gefallen. Hazel die stürmische Draufgängerin und ihr Bruder Ben der eher zurückhaltende Typ. Natürlich darf man auch nicht Jack, den besten Freund von Ben und Hazels heimliche Liebe nicht vergessen. Er ist ein Elf oder besser gesagt ein Wechselbalg, den man einfach gern haben muss. Und zu guter Letzt ist da auch noch der Elfen Prinz Severin, der auf einmal aus seinem Gläsernen Sarg verschwindet. Die Elfen in diesem Buch sind eher klassisch böse und verführen die Menschen. Ab und zu wird auch ein Toter in den Wäldern von Fairfold gefunden.
Hazel und ben sind die Hauptcharaktere in dieser Geschichte und es verbirgt sich so viel mehr in ihnen, als man am Anfang erwartet hätte. Die Liebe, das Abenteuer und natürlich die Welt der Elfen spielen eine große Rolle.
Als der Prinz aus seinem Grab entkommen ist, sucht ein Ungeheuer die Stadt Fairfold heim. Hazel bekommt ein Angebot vom Erkönig, dem sie vor langer Zeit einen Wunsch erfüllt bekommen hat, eine Chance die Stadt zu retten. Doch wird Hazel mutig wie ein Ritter sein und die Stadt Retten? Und finden Hazel und Benn schließlich doch ihre Liebe?
Ein tolles Buch das einen von Anfang an mitreißt!

Der Prinz der Elfen

Von: Bookish Rose Datum : 08.04.2017

https://www.facebook.com/book.rose.50

Ein richtiges, magisches Leseerlebnis mit ganz vielen Elfen, Abenteuern, mit einer ganz zaghaften Liebesbeziehung und vorallem mit jeder Menge Spannung und Nervenkitzel.
Die Autorin hat hier eine ganz besondere Lesestimmung erzeugt und man möchte nach diesem tollen Buch, gerne alle Werke der Autorin lesen oder regelrecht verschlingen. :)

Gute und spannende Unterhaltung

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum : 08.04.2017

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/

"Der Prinz der Elfen" von Holly Black ist 2017 bei cbt erschienen.

Zum Inhalt: Fairfold ist ein ganz besonderer Ort – er grenzt nämlich ganz dicht an das magische Feenreich. Und genau dort steht auch seit Jahren ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen bestaunt, von der Bevölkerung argwöhnisch beobachtet. Die Geschwister Hazel und Ben, die in Fairfold leben und aufgewachsen sind, fühlen sich magisch zu dem Prinzen hingezogen und vertrauen ihm alle ihre Geheimnisse an. Doch eines Tages erwacht der Prinz und die Geschwister werden in einen wahren Elfenkampf um Gut und Böse gezogen.

Dies ist mein erstes Buch von Holly Black und es gefällt mir ausgesprochen gut. Die Autorin lässt uns Leser direkt in die geheimnisvolle Welt des kleinen Städtchens eintauchen und beschreibt die Szenerie so deutlich, dass ich glaube, auch ich würde mich in diesem Ort wohl fühlen. Allerdings nur als Einwohner, denn mit Touristen springt das Elfenvolk nicht gerade zimperlich um.

Hier ist nichts mit kleinen, zarten Elfen, die mit ihren Glitzerflügelchen klimpern und Wünsche erfüllen. Holly Black bedient sich eher der klassischen und bösen Variante der Elfendarstellung. Und das gelingt ihr so gut, dass dies kein Buch für jüngere Leser unter ca. 14 Jahren oder Menschen mit schwachen Nerven ist.

„Vom Hörensagen kannte sie das Nest der Rotkappen, die ihre Hüte in frisches Menschenblut tunkten ..“ …… „Einige wurden von Wasserhexen in den Wight Lake gezogen und ihre Leichen durchbrachen den dichten Algenteppich und verteilten die Entengrütze. Andere wurden in der Dämmerung von Pferden niedergeritten, die hellen Glöckchen in den Mähnen und Angehörige des Leuchtenden Volkes auf dem Rücken hatten. Wieder andere hingen ausgeblutet und angefressen mit dem Kopf nach unten in den Bäumen.“

Die Hauptfiguren Hazel und Ben wachsen mir schnell ans Herz – beides sind ganz wunderbare Charaktere, die sehr facettenreich beschrieben werden. Dabei erscheint Hazel zunächst etwas undurchsichtig und flatterhaft – bald erfährt man jedoch, was ihr widerfahren ist. Und dann übernimmt sie die Rolle eines starken Mädchens, selbstbewußt, aber auch voller Zweifel.

Und natürlich geht es auch um Liebe – die Autorin wählt hier jedoch einen erfrischenden und modernen Ansatz, der mich tatsächlich überrascht und gefreut hat.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem Fantasy-Fan empfehlen, der sich gut und spannend unterhalten lassen möchte und nicht unbedingt Wert auf liebliche Elfengesänge legt.

Der Prinz der Elfen und der Herzen

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 08.04.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Inhalt:
Im Wald bei Fairford steht ein gläserner Sarg und in diesem liegt seit Ewigkeiten ein Elfenprinz. So nennen die Geschwister ihn zumindest. Er ist eine Touristenattraktion und auch die ein oder andere Fete wurde schon bei seinem Sarg gefeiert. Jeder vertraut dem gehörnten Prinzen seine Geheimnisse an.
Aber der Prinz ist nicht das einzige mystisch magische in Fairford, denn hier leben Elfen und greifen immer mal in das Leben der Menschen dort ein.
Hazel findet diese Welt unheimlich interessant, doch als sie älter wird verliert sie die Hoffnung, dass der Prinz noch aufwacht, bis er eines morgens verschwunden ist und der gläserene Sarg zertrümmert und leer im Wald liegt. Hazel kann sich nun endlich als Ritter beweisen und versucht hinter das Geheimnis des Prinzen zu kommen.

Meine Meinung:
Anfangs war ich etwas irritiert, da das Buch wie irgendeine Highschool Lovestory auf 1491145935847einer Party begonnen hat, aber es hat sich schnell geklärt warum. Die Location mit dem Wald und der nahe liegenden Stadt finde ich einfach klasse und Fairford hat eine magische Anziehung auf seine Bewohner, die so dem Elfenreich nicht entkommen können, was auch erklärt warum noch so viele in dieser ansatzweise verfluchten Gegend leben. Gerade auch die Touristen, die den Glassarg bestaunen wollen, finde ich irre witzig. :)
Die Geschichte hat auch etwas sehr eigenes, was ich bisher noch nicht in dieser Form gelesen habe. Es ist nicht berechenbar und man fiebert bis zum Schluss mit, da es sehr spannend aufgebaut ist.
Auch die Figuren sind einfach fabelhaft, allen voran die Protagonistin Hazel, die allen zeigt, dass Frauen auch Ritter sein können. Ihr Bruder Ben ist aber finde ich fast noch interessanter, aber warum will ich nicht spoilern, jedenfalls ist er unglaublich sympathisch. Mein Liebling ist aber wohl Jake (aber auch hier wieder, wenn ihr wissen wollt warum, lest es selber!!). Zum Prinzen werde ich euch hier natürlich auch nichts verraten.
Das einzige, was ich nicht ganz verstehe, ist dass es die sonst so boshaften Elfen gar nichts dagegen unternehmen, dass der1491146202327 Sarg beschmutzt und als Partygelände genutzt wird, aber gegen Ende habe ich es dann glaube ich doch noch verstanden. ;)
Zuguter letzt noch zum Cover, denn das ist auch noch mal ein echter Hingucker, anfangs fand ich es ein wenig wirr, aber nach und nach habe ich immer mehr kleine wundervolle Details gefunden, die es einfach perfekt machen (vor allem der kleine Wolf links oben xD).

Meine Bewertung:
Ich liebe dieses Buch und werde es denke ich auf jeden Fall noch einmal lesen, um noch die kleinsten Details mitzubekommen, die man finde ich erst beim zweiten Mal lesen herausfiltern kann, wenn man das Ende schon kennt und auch kleine Andeutungen von Anfang an sieht.
Ich kann diese Buch echt jedem Fantasyfan empfehlen, also auf in die Buchhandlungen und schnappt es euch!
Wie zu erwarten bekommt es daher 5 von 5 Punkte von mir und gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingen!

Eine gute Grundidee, die Umsetzung allerdings nicht ganz so gut

Von: We lived a thousand lifes Datum : 05.04.2017

https://welivedathousandlifes.wordpress.com/

Erster Satz

„Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.“

Inhalt
Fairfold ist eine verzauberte Stadt. Naja mehr oder weniger, denn Fairfold liegt direkt neben einem Elfenhein. Dort regiert der Erlkönig und Fairfold bekommt somit ein Bisschen Magie der Elfen ab.
Im Wald des kleinen Städtchens ist die Attraktion schlecht hin zu finden: In einem gläsernen Sarg schläft schon seit Jahrzehnten ein Prinz. Touristen kommen nur allzu gerne, um diesen zu besichtigen.
Hazel und Ben leben in Fairfold. Als Kinder haben die Geschwister oft im Wald gespielt und hierbei den verwunschenen Prinzen besucht. Sie dachten sich Geschichten aus und unterhielten den schlafenden Elfen. Mit der Zeit haben die Besuche allerdings aufgehört und im Alter von 16 Jahren, glaubt Hazel nicht mehr daran, dass der Prinz jemals aufwachen wird. Doch dann passiert das Unfassbare und plötzlich sieht sich Hazel in einer Rolle wieder, die sie sich als Kind nur allzu oft gewünscht hatte: Hazel wird zum Ritter.

Schreib-Stil
Mit dem Schreibstil konnte ich mich leider nicht besonders anfreunden. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte hinein kam und nach ca. 50 Seiten ging es dann auch. Allerdings konnte der Schreibstil mich nicht fesseln. Die Geschichte war keineswegs schlecht geschildert oder Umstände schlecht erklärt, jedoch ließ sich bei mir eine Distanz zu den Protagonisten und zu den Dingen, die diese erlebten, nicht überbrücken.

Charaktere
Hazel: Hazel ist ein Mädchen für sich. Ich konnte mich leider nicht besonders gut in sie hineinversetzen und allzu sympathisch war sie mir auch nicht. Man könnte sagen, sie hat die Rolle eines „luftigen“ Mädchens inne. Zwar gehen ihre Bekanntschaften mit den Jungs ihrer Schule nie übers Küssen hinaus, dennoch hat sie schon das ein oder andere Herz gebrochen. Sie handelt zwar oft mit guten Absichten, aber ich fand, dass man keinen richtigen Einblick in ihr Innenleben bekommen hat. Sie ist tough und geht ihren eigenen Weg, außerdem gibt sie nichts auf das Gerede anderer Leute. Sie ist mutig und auf ihre eigene Art und Weise auch eine sehr liebevolle Person, wenn auch ein wenig selbstsüchtig – in manchen Bereichen. Allerdings sieht sie das auch selbst ein, was sie dann doch wieder ein wenig sympathisch macht.

Jack: Jack ist eigentlich einer von ihnen. Ein Elf. Er wurde als Wechselbalg in eine Familie eingeschleust und blieb letzten Endes auch bei dieser (natürlich gibt es da noch mehr, aber das müsst ihr selber lesen).
Ich fand ihn ganz nett. Er hat leider hin und wieder unter den Bewohnern der Stadt zu leiden, aufgrund seiner Herkunft. Da jeder Bewohner über die Elfen Bescheid weiß und auch wie man sich gegen sie schützt, muss Jack oftmals die Konsequenzen der Talismänner spüren. Aber trotzdem ist er ein sehr liebenswerter Junge, dem seine Freunde sehr wichtig sind.

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Aufmachung ist klasse und durch den weißen Hintergrund tritt der Junge mit dem grünen Cape perfekt in den Vordergrund. Anstelle seines Körpers sieht man einen Weg in einem Wald, was durch tolle Übergänge wirklich schön gestaltet ist. Vergessen darf man natürlich nicht Hazel, die mit ihren roten Locken auch auf dem Cover erscheint.
Der Titel ist natürlich gut gewählt, denn der Prinz spielt eine entscheidende Rolle.

Fazit
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich irgendwie mehr von dem Buch erwartet hatte. Leider konnte mich der Schreibstil nicht mitreißen und dadurch konnte ich auch nicht in die Charaktere eintauchen. Dennoch finde ich, dass Holly Black eine wirklich tolle Grundidee hatte und auch das Setting, der Wald und die Stadt haben mir gut gefallen. Die magischen Wesen und wie sie in die Geschichte eingebunden wurden, haben mir ebenso gut gefallen. Am Anfang des Buches lernt man viel über Hazel und Bens Kindheit kennen, die voll mit Spannung und Abenteuer war, allerdings auch von den Eltern ein wenig überschattet wird. (Diese Stelle hat mich irgendwie etwas an die „Nach dem Sommer“ Trilogie von Megan Stiefvater erinnert – in Bezug auf die Eltern).
Die Grundidee der Geschichte finde ich, wie bereits erwähnt, sehr gut, allerdings konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln – somit weiß ich auch nicht, ob ich es unbedingt weiterempfehlen würde. Vielleicht unter dem Aspekt, dass ihr es einfach selber lesen müsst, um zu beurteilen, ob das Buch etwas für euch ist oder nicht.

Würden wir dort gerne leben?
Eine Stadt, in der magische Wesen und Elfen etwas vollkommen normales sind? Hat definitiv seinen Reiz! Wenn allerdings die Gunst der Elfen verwirkt wurde, würde ich nicht Bewohner der Stadt sein wollen. Dennoch finde ich die Welt der Elfen richtig interessant und würde ihr gerne einen Besuch abstatten. Aber wie ihr wisst, natürlich ohne etwas aus dem Reich der Elfen zu essen oder zu trinken ;).

Quelle Zitate – Autor: Holly Black. Titel: Der Prinz der Elfen. Verlag: cbt.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

eine düstere, skurile und gleichzeitig auch liebevolle und spritzige Geschichte in Bezug auf Elfen

Von: Ruby Datum : 05.04.2017

ruby-celtic-testet.blogspot.de/

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und jugendhaft. Ich konnte allem sehr gut folgen, habe mir die Umgebungen und Charaktere gut vorstellen können und bin gerne in die Welt von Fairfold eingetaucht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers, was mich manches mal etwas irritiert hat. Wir wechseln gerne innerhalb der Geschichte zum nächsten Kapitel in den Charakteren und Zeiten. Zu Beginn hat es mich echt durcheinandergebracht, doch nachdem man es weiß kann man sich eher darauf einlassen.

Hazel ist ein offener, starker und leicht ausgeflippter Charakter. Ich konnte ihrem Wesen und ihren Taten nicht immer folgen, habe manche Situationen wie das ständige Küssen von Jungs bis zu letzt nur wirklich sehr schwer nachvollziehen können und dennoch hat sie mich berührt und mich vielleicht gerade durch ihre kuriose Art neugierig gemacht.

Ben ist eher der zurückhaltende, der besonnenere und manches Mal hatte ich so das Gefühl der sorgsame und ängstliche Typ. Er ist gut zu greifen und dennoch konnte ich ihn so schlecht einschätzen. Ich wusste nicht, ob er wirklich so schwach ist wie er tut oder ob er nur einen Grund braucht um auszubrechen.

Neben unseren beiden Hauptcharakteren spielen noch der gehörnte Elfenprinz und Jack eine große Rolle. Auch diese beiden bekommen eine greifbare Seele und bringen ein gewisses Maß an Spannung, Frechheit und Spritzigkeit mit in die Geschichte. Sie sind zwei vielversprechende Charaktere, die ihren Teil zur Geschichte zubringen.

Die Umsetzung der Geschichte fand ich im Gesamten wirklich ansprechend und interessant. Dennoch muss ich gleichzeitig auch sagen, dass mir manche Sprünge innerhalb der Geschichte etwas zu viel Verwirrung gebracht haben.

Die Autorin geht innerhalb der Geschichte viele Wege, welche nicht nur dem Leser gerade zu Beginn noch irritierend und verwirrend rüberkommen. Alles zusammen ergibt jedoch zum Schluss ein faszinierendes Gerüst, welches mich als Leser durchaus überzeugen konnte.

Der Leser erhält mit dieser Geschichte neben einer gut ausgedachten Grundidee, viele Fascetten der Selbstfindung, der Liebe, der Hoffnungen und Wünsche und der Erfüllung all dessen. Was ist man bereit zu tun um selber glücklich zu werden und ist immer das was man möchte all dies auch wirklich wert.

Insgesamt eine wirklich tolle Geschichte, die mich bis auf ein paar einzelne Dinge wirklich überzeugen konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Prinz der Elfen“ hat Holly Black eine düstere, skurile und gleichzeitig auch liebevolle und spritzige Geschichte in Bezug auf Elfen ins Leben gerufen.

Dieser Einzelband wurde wirklich schön umgesetzt. Hier wurde eine tolle Grundidee überraschend und geheimnisvoll widergegeben, liebevolle Charaktere eingesetzt und letzten Endes eine komplexe Welt erschaffen die erst zum Ende hin wirklich im Gesamten erfassbar war.

Eine fesselnde Fantasy-Story für Jugendliche,

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum : 04.04.2017

www.hallo-buch.de

In Ihren neuesten Jugend-Fantasy-Schmöker “Der Prinz der Elfen”, im englischen Original etwas treffender: The Darkest Part of the Forest, entwickelt Holly Black die ebenso berührende wie spannende Geschichte zweier Jugendlicher, deren Heimatort unweit von Chicago ein Spielplatz für Magie und Fabelwesen ist. Das hat sie sich ganz wunderbar ausgedacht, denn eigentlich werden nur neugierige Touristen von den Geistern attackiert - vielleicht ein kleiner Seitenhieb auf den immer weiter ausufernden Trubel von Touristen, die sich keinerlei Gedanken über ihr Verhalten an ihren Urlaubszielen machen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Geschwister Ben und Hazel, die auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden so manche magische Hürde nehmen müssen. Und Holly Black versteht ihr Handwerk: Eine fesselnde Fantasy-Story für Jugendliche, die auf Magie, fantastische Kreaturen, kleine Geheimnisse, einen gehörigen Schuss Romantik und einen guten Schwung Action stehen.

Ein grandioses Fantasyerlebnis!

Von: _darkbooks_ Datum : 03.04.2017

dark-books.blogspot.de/

>> Rezension <<

Bevor meine Rezension beginnt, möchte ich noch einmal auf die Altersempfehlung (14 Jahre) hinweisen, da manche Stellen schon ziemlich speziell waren.
Doch nun beginnt die Rezension.


Zuerst einmal möchte ich sagen, dass mir das Cover und die Gestaltung des Buches super gut gefällt.
Ich hatte schon von Anfang an hohe Erwartungen an das Buch und kann sagen, dass sie definitiv erfüllt wurden.

Der Schreibstil konnte mich, trotz Erzähler- Perspektive, sofort fesseln. Ich war augenblicklich in die Geschichte integriert und wollte unbedingt wissen, wie sich alles weiterentwickelt.

Es gab gleich zu Anfang lustige und tragische Stellen, die das Buch für mich umso toller machten.Die weitere Handlung der Geschichte hat mir super gut gefallen und ich werde es wohl nie verstehen können, wie es Autoren schaffen, solch grandiose Geschichten zu schreiben.Zudem fand ich es fantastisch, wie Holly Black aktuelle Themen (wie z.B. Homosexualität) mit in die Story einflocht.

Das Ende der Geschichte hat mich total umgehauen! Mit einigen Dingen hätte ich nicht gerechnet, bin aber sehr froh, wie die Geschichte ausgegangen ist.
Die ganzen Fantasy Elemente haben mir so gut gefallen, das ich wohl alles Rund um das Reich der Elfen für immer lieben werde.

Der Prinz der Elfen

Von: EvaMaria Datum : 03.04.2017

https://buecherfansite.wordpress.com

Mein erstes Buch der Autorin und es hat mir recht gut gefallen. In „Der Prinz der Elfen“ geht es um Hazel, die im wundervollen Fairfold leben. In diesem schönen Städtchen gibt es einen Sarg und in diesem liegt ein Elfenprinz, als dieser plötzlich leer ist.
Der Einstieg fand ich recht gut. Die Autorin erzählt uns einiges an nebensächlichen Dingen, wie ich sagen würde. Sie erzählt uns einiges über die Stadt und deren Geschichte und wie die Menschen der Stadt außerhalb wirken.
Außerdem erfährt man als Leser einiges aus dem Familienleben von Hazel und ihrem Bruder Ben. Durch diese Erzählungen wird das Erwachen des Prinzen doch einiges rausgezögert, was ich sehr schade fand, denn ich hätte hier gerne mehr davon erfahren und hätte mir auch gewünscht, dass die tolle Atmosphäre, die uns zu Beginn der Geschichte erwartet auch danach weitergeführt wird. Leider geht sie meines Erachtens danach etwas weg.
Was ich aber sehr toll gemacht fand, war, wie die Stadt und das Zwischenspiel mit den Elfen beschrieben wird. Ich hatte irgendwie das Gefühl, das wäre genau meine Stadt zum Leben. Die Plottwists der Autorin haben mir gut gefallen und so war die ganze Handlung wirklich sehr interessant.
Hazel und Ben waren für mich zwei tolle Charaktere. Beide hatten zwei wirklich interessante Hintergründe. Hazel war für mich ein wirklich toller, starker weiblicher Charakter. Ich fand es toll, wie sie auf die Elfen reagiert hat.
Auch die Nebencharaktere fand ich toll. Es waren alle recht interessant gestaltet und wirkten für mich nicht oberflächlich.
Der Schreibstil war wunderbar. Die Autorin hat für den Leser eine wirklich tolle Fantasywelt geschaffte, die ich wirklich spannend fand, obwohl es für mich ein paar kleine Schwächen gab. Aber ansonsten wirklich top!
Das Cover ist klasse und es passt wunderbar zur Geschichte. Sehr schön
Fazit:
4 von 5 Sterne. Lesenswerte Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.

mein neues Monatshighlight

Von: Letanna Datum : 03.04.2017

letannasblog.blogspot.de/

Der kleine Ort Fairfold unterscheidet sich sehr von anderen Städten, denn Fairfold liegt ganz nach am Elfenreich. Außerdem steht seit Jahren im Wald ein gläserner Sarg mit einem Elfen darin. Niemand von den Anwohner weiß, warum es diesen Sarg mit dem schlafenden Elfenprinzen gibt, aber es gibt jede Menge Gerüchte und Geschichten, die um diesen Sarg. Auch die Geschwister Hazel und Ben haben sich ihre eigene Geschichte für den Prinzen ausgedacht. Als der Sarg dann eines Tages leer und der Prinz verschwunden ist, werden die beiden in einem Machtkampf zwischen den Elfen gezogen.

Holly Black ist ja dafür bekannt, dass sie eher ungewöhnliche Geschichten mit ungewöhnlichen Charakteren schreibt. Deshalb wollte ich dieses Buch hier unbedingt lesen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch der Klappentext klangt sehr vielversprechend.
Wiedereinmal entführt uns die Welt in eine Welt, in der es Elfen gibt. Bei ihr sind die Elfen keineswegs mit glitzernden und netten Wesen gleichzusetzen, sie bedient sich da eher an der klassischen bösen Darstellung. Die Elfen hier verführen die Menschen und manchmal wird auch der ein oder andere Tourist in Fairfold getötet. Zwischen den Bewohnern von Fairfold und den Elfen gibt es ein Abkommen, die Elfen lassen die Bewohner in Ruhe, trotzdem gibt es gewisse Berührungspunkte u. a. der gläserne Sarg, der für jeden sichtbar ist.
Hauptfiguren sind die beiden Geschwister Hazel und Ben, deren Schicksal mehr mit den Elfen verbunden ist, als man anfangs vermutet. Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr interessant. Da gibt es einmal die aktuellen Ereignisse, und dann gibt Abschnitte, in denen Ereignisse aus der Vergangenheit der Charaktere erzählt werden, die mehr Licht auf die Charaktere wirft. Dieser Erzählstil hat mir unheimlich gut gefallen. Natürlich spielt auch Liebe eine wichtige Rolle und für beide Geschwister gibt es einen Loveinterest. Auch hier geht die Autorin recht ungewöhnliche Wege, was mir unheimlich gut gefallen hat.
Hazel und Ben haben eine sehr enge geschwisterliche Bindung. Hazel ist seit langer Zeit in Bens besten Freund Jack, der übrigens ein Wechselbalg ist, verliebt. Ben hat eine besondere Gabe für Musik, die ihm von einer Elfe beschert wurde, die aber eher eine Bürde als eine Gabe ist. Hazel wirkt anfangs eher unstet und man fragt sich als Leser warum das so ist. Erst im Laufe der Handlung wird ihr Verhalten klar. All diese Dinge spielen im Laufe der Handlung eine wichtige Rolle und am Ende laufen alle Fäden zusammen.
Alles in Allem kann ich nur sagen, dass diese mein neues Monatshighlight ist. Ich kann hier einfahc nur eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl aussprechen.