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Leserstimmen (73)

Holly Black: Der Prinz der Elfen

Der Prinz der Elfen Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16409-9

Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezension zu "Der Prinz der Elfen - HB"

Von: Zsadista Datum : 11.12.2017

zsadista.blogspot.de

Im Wald von Fairfold steht ein gläserner Sarg mit einem Jungen darin. Er schläft und hat Hörner. Über die Jahre hinweg kann er nicht geweckt werden.

Viele versuchen den Jungen aufzuwecken. Auch Hazel und Ben, die Geschwister zieht es immer wieder zu dem Sarg.

Fairfold ist kein normaler Ort. Hier gibt es immer noch Elfen, Kobolde und Hexen. Hazel und Ben haben es sich als Kinder zum Vorsatz gemacht, alle Kreaturen zu jagen und zu vernichten. Doch bald müssen die Kinder einsehen, dass sie gegen diese Kreaturen nichts ausrichten können. So hören sie auf damit.

Als Jugendliche hat Hazel aber wieder seltsame Träume. Und als sie eines Nachts mit erdigen Füßen aufwacht und der Elf aus dem Sarg befreit wurde, schwant ihr Schreckliches.

Hat sie etwa etwas mit der Befreiung des Gehörten zu tun?

„Der Prinz der Elfen“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Holly Black.

Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet. Dieses satte Grün mit der rothaarigen Hazel ist ein echter Hingucker. Der Rest gab mir dann die Inhaltsangabe. Wobei ich mir da nicht wirklich sicher war, was der Inhalt wirklich hergab.

Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass die Geschichte eigentlich im hier und jetzt spielt. Ich ging von einer reinen Fantasy Geschichte aus. Nun gut, ich ließ mich also auf das Experiment ein und hörte weiter.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Britta Steffenhagen hat wirklich eine sehr gute Arbeit abgeliefert und den Figuren Leben eingehaucht.

Hazel an sich war mir bis zum Ende des Buches einfach nur unsympathisch. Ich kam mit ihrer Art nicht klar. Sie war so was von egoistisch und verlogen, so etwas kann ich einfach nicht leiden. Wenn sie ihren Bruder anfährt, weil er ihr nicht alles haarklein gesagt hat, ihn aber ungehalten anlügt. Sorry, geht gar nicht.

Ben hingegen fand ich ganz nett und sympathisch. Das Ende des Buches habe ich ihm auch gegönnt, obwohl es für mich schon etwas merkwürdig anmutet. Aber ok, nach kurzem schrägen gucken, war es für mich in Ordnung.

Zweidrittel des Buches waren für mich irgendwie nervend und unglaubwürdig. Kinder die Hexen mit Schwertern erschlagen und alle Nichtmenschen als Monster ansehen, naja. Es interessierte mich auch nicht, wie viele Jungen Hazel geküsst hatte und warum. Auch die komplette Geschichte von der Kindheit an, war mir einfach zu viel. Dazu muss man sich fragen, wenn so viele Touristen ermordet werden, warum kümmert dies die Polizei nicht groß. Auch wenn man es versucht mit Lügen zu vertuschen, irgendwann dürfte es einfach zu viel werden.

Zum Ende hin war ich dann froh, dass ich das Hörbuch durchgehalten hatte. Auf die letzten Kapitel wurde die Geschichte dann doch noch spannend und schön.

Für die komplette Geschichte hätte ich mir weniger Anfang und mehr Tiefgang gewünscht. Ich glaube, wenn ich das Buch als Printbuch hätte lesen müssen, wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Trotzdem möchte ich das Hörbuch mit guten 3 Sternen belohnen, weil sich die Geschichte zum Ende hin dann doch noch gesteigert hat.

Hier kann ich nur sagen, man muss durchhalten bis zum Ende hin.

Eine skurrile Geschichte an einem skurrilen Ort

Von: Ute Spangenmacher aus Worms Datum : 21.11.2017

www.bookola.de

Als erstes möchte ich erwähnen, dass „argwöhnisch beäugen“ nicht wirklich zutrifft. Zumindest was die Jugend des Ortes angeht. Die treffen sich nämlich regelmäßig an dem gläsernen Sarg und feiern dort Partys. Auch wenn das nicht ganz ungefährlich ist, zumindest wenn jemand versucht, das Glas zu durchbrechen. Dann geschehen merkwürdige Dinge.

Hazel ist jetzt nicht das ganz normale Mädchen, was aber wohl auch an ihren Eltern liegt, denen die Kunst mehr bedeutet als ihre Kinder. Ben war ein Musikgenie, gab diesen Traum aber auf drastische Weise auf. Damit ist er Hazel auch keine große Hilfe beim Kampf gegen die Elfen. Beide haben gemeinsam, dass sie sich in den schlafenden Prinzen verliebt haben. Auch ist einer ihrer besten Freunde ein Elf, der als Wechselbalg bei seinen menschlichen Zieheltern lebt. Alles in allem ein merkwürdiger Ort mit merkwürdigen Vorkommnissen, die jedoch die Bewohner Fairfolds als gegeben hinnehmen. Die Vorkommnisse häufen sich mit dem Erwachen des Prinzen. Hazel erfährt im Gegenzug einiges über sich selbst, was sie bis dahin nicht wusste. Sie schloss einen Pakt mit dem Erlkönig, daran kann sie sich erinnern, aber sie löst ihren Teil des Paktes auch ein und davon weiß sie nichts.

Eine skurrile Geschichte an einem skurrilen Ort. Eine Geschichte, die so schräg ist, dass man sich kaum davon losreißen kann. Vielleicht passiert ja gleich wieder etwas seltsames.

Ein, wie immer, gelungenes Buch von Holly Black, das nicht nur Jugendliche begeistern kann.

Lesespaß!!!

Erfrischend anders und unkonventionell mit starken Charakteren

Von: Anna Datum : 03.11.2017

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Seit Jahrzehnten steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In diesem Sarg schläft ein Elfenprinz und egal, wie viele Touristen ihn begaffen oder was die Bevölkerung Fairfolds tut, er wacht nicht auf. Die Geschwister Hazel und Ben leben ebenfalls in Fairfold und fühlen sich seit Kindertagen zu dem schlafenden Jungen hingezogen. Sie vertrauen ihm ihre Geheimnisse an und verbringen viel Zeit am Sarg. Doch eines Tages ist der Sarg leer und der Prinz erwacht und damit beginnt ein Machtkampf der Elfen, in den die beiden Geschwister mit hineingezogen werden…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.“
Die Geschichte hat einen eher ruhigen Verlauf, so dass man als Leser viel Zeit hat, in Fairfold anzukommen und dieses ganz besondere Verhältnis der Bewohner mit den Elfen zu verstehen. Die Idee, dass nur an diesem einen Ort das „Kleine Volk“ direkt in Kontakt mit Menschen steht und es ansonsten eher zu den Mythen gehört, fand ich interessant. Auch werden die Elfen nicht verhätschelt oder gar romantisiert, sondern als teilweise brutale Wesen dargestellt, die oft sehr listig sind. Der ruhige Anfang wird dann ab der Mitte mit viel Spannung abgelöst, da hier der Elfenprinz erwacht und sich die Situation damit zuspitzt. Dabei verfolgt das Buch einen roten Faden, der auch mal überrascht und auf jeden Fall unkonventionell daherkommt. Das Ende ist rund und in meinen Augen sehr passend zur Geschichte.

Der Charakter-Stapel
Das Buch besticht in meinen Augen durch interessante Charaktere, die zwar durchaus das ein oder andere typische aktuelle Klischee bedienen und sich trotzdem so entwickeln, dass sie authentisch und greifbar werden.
Das Geschwisterpaar Hazel und Ben ist hier als erstes zu nennen, da beide durchaus abseits vom Mainstream unterwegs sind und besonders Hazel ein starker weiblicher Charakter ist, der Respekt auch von anderen erhält. Selbst ihr Jungenverschleiß wird in gewisser Weise erläutert und wiegt dadurch nicht mehr ganz so schlimm.
Auch der Elfenprinz selber ist sehr vielschichtig, wirkt aber doch sehr weichgezeichnet und romantisch im Vergleich zu den anderen Elfen im Buch. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch geben, sondern belässt den Fokus damit auf Hazel und Ben. Dennoch hätte der ein oder andere harte Zug dem Elfenprinz auch nicht geschadet.

Der Stil-Stapel
Das Buch liest sich flüssig, der Stil ist in Sich besonders und gleichzeitig so gestaltet, dass trotz eines ruhigen, aufbauenden Anfangs die Seiten nicht „lang“ werden. Dennoch hebt sich der Schreibstil in meinen Augen nicht direkt vom Mainstream ab, sondern erfüllt lediglich den Anspruch, es gut lesen zu können.

Der Kritik-Stapel
Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, kritisch sehe ich lediglich den weichgewaschenen Elfenprinzen und die in meinen Augen zu starke Fokussierung auf die Liebesgeschichten. Ansonsten hat das Buch eine interessante Idee, die sich durchaus abhebt und außerdem grundsätzlich recht spannende Charaktere bereithält, die man gerne erliest.


Auf den Lesen-Stapel?
Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, vor allem für Freunde von listigen Elfen und typischen Jugendromanen. Die Charakterentwicklung und die Liebe stehen hier im Vordergrund – dies schadet dem Buch nicht. Zudem entwickeln sich die Charaktere so, dass man sie gerne begleitet und durchaus noch mehr von ihnen lesen möchte. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, ist es ein tolles Buch, das bis zum Ende die Spannung hält.

Von: Alisia Datum : 27.10.2017

alisiaswonderworldofbooks.blogspot.com/

Meine Meinung

Ich muss ehrlich gestehen: Das Cover ist nicht wirklich meins. Es sieht sehr nach einem Buch für jüngere aus und das dachte ich auch am Anfang beim Lesen (darauf komme ich später nochmals zurück). Obwohl ich schlichte bzw. weiße Cover mag, und vor allem Grün meine Lieblingsfarbe ist, war es trotzdem einfach zu viel. Man hätte es schlichter und vor allem ohne Personen gestalten können und hätte so dem Leser es selbst überlassen, sich die Personen vorzustellen. Die Personen auf dem Cover scheinen viel älter zu sein als die 15 bzw. 16 jährigen in dem Buch und daher ist es vollkommen nach hinten losgegangen. Man hätte auch eine Person darstellen können, dessen Gesicht man nicht sieht.
Alles in allem ist es ein Cover, das mich nicht dazu verleitet, das Buch zu kaufen.

Aber Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover, sondern auch um den Inhalt. Der war anfangs nicht meins. Es begann sehr kindlich trotz der versucht toughen Art der Protagonistin (Hazel). Die Autorin versuchte sie draufgängerisch darstellen zu lassen, was ihr am Anfang nicht gelungen ist. Trotzdem war es ein guter Einstieg in das Buch und man hat durch den leichten Schreibstil sehr schnell und ohne Probleme weiter lesen können.

Spannend wurde das Buch erst, nachdem man mehr über Hazel und ihr Leben erfahren hat. Die Flashbacks in ihre Kindertage habe ich sehr gerne gelesen und hätte am liebsten immer weiter gelesen. Hazel an sich ist später eine sympathische Person, die für andere alles geben würde.
Auch Jack, der ein Wechselbalg und der beste Freund von Hazels Bruder ist, war ganz interessant. Ihn fand ich zusammen mit Hazel sehr sympathisch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, ein Buch in seiner Sicht Mal zu lesen.
Hazels Bruder Ben hingegen war zwar ganz nett aber für meinen Geschmack viel zu .... Weich. Manhat gemerkt, wer in dieser Bruder-Schwester-Beziehung die Hosen anhat und das war nicht Ben.

Der Schreibstil der Autorin wurde flüssiger und ich hatte mehr Lust es zu lesen. Ich muss sagen, es wurde auch verständlicher, um was es überhaupt geht und in welche Richtung die Autorin die Geschichte voranbringen will. Auch Richtung Ende hatte der Schreibstil einen Schwenker und wurde spannender. Die Art wie sie schrieb wurde flüssiger und man hat sich wirklich in dem Buch verloren. Das hatte ich anfangs nicht gedacht, das es möglich wäre.
Trotz allem wünschte ich, sie hätte ein paar Details ausführlicher beschrieben. Zum Beispiel was mit Hazel und dem Fluch passiert, der auf ihr liegt oder was mit den Jahren passiert ist, die sie noch dem kleinen Volk schuldig ist. Was passiert mit Ben und Severin oder Hazel und Jack? Man sieht hier schon: Es sind einige Fragen offengeblieben.

Die Geschichte ist mal etwas anderes. Ich hatte einen Plötzich Fee abklatsch erwartet gehabt und das war es nicht (Gott sei Dank.Die Geschichte baut sich um einen kleinen Ort auf, in dem das kleine Folk lebt. Die Autorin baut hier ihre eigenen Mythen auf und bringt aber auch Mythen/Sagen mit hinein. Dass der Ort fest an das kleine Folk und ihre Wesen glaubt und weswegen Touristen extra in diesen Ort kommen, erinnert mich an Black Blade von Jennifer Estep.



Fazit

Kurz und knapp: Das Ende hat es wirklich herausgerissen und hat mich überzeugt, statt gute 3 Sterne nun 4 zu geben. Das passiert mir selten und ich bin wirklich froh darum.
Die Autorin schafft es in knappen Worten einen mit zu reisen und Richtung Ende verliert man sich vollkommen in dem Buch. Ich persönlich bekomme nie genug von Geschichten über Elfen und mystische Wesen, was hier genug vorhanden ist.
Das Ende ist ein offenes Ende, was mich hoffen lässt, dass es später vielleicht doch einen zweiten Band geben wird.

Der Prinz der Elfen von Holly Black

Von: Elena Müller Datum : 05.09.2017

https://booksareheroess.blogspot.lu/

Inhalt:

"Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …"

Meinung:

Dieser Roman hat einen märchenhaften Schreibstil, dadurch kommt man besonders gut in diese düstere Atmosphäre rein. Die Geschichte an sich ist gelungen, jedoch auch nichts neues. Es konnte nicht von den anderen Fantasyromanen abheben. Ab und zu gibt es ein paar Längen, daher ist die Spannung nicht richtig hervorgekommen. Jedoch konnten mich die Längen nicht vom Lesen abhalten. Die Seiten ließen sich schnell lesen.

Unfassbar gut gelungen sind die Charaktere. Das Geschwisterpaar Hazel und Ben sind sich komplett unterschiedlich. Die eine ist eine Draufgängerin, ist offen für alles und macht nicht allzu viele Sorgen. Beeindruckend ist, dass sie keinen Helfer benötigt, sondern ihre eigene Heldin ist. Ihr Bruder jedoch, hält sich gerne von Komplikationen fern und ist ruhiger. Doch egal, wie unterschiedlich sie sich sind, beide konnten sich jederzeit aufeinander verlassen.
Die Rückblicke in die Kindheit der Geschwister hätten mehr ins Detail gehen können. Dadurch hätte der Leser eine stärkere Bindung zu den Charakteren haben können.

Ein Buchtipp an alle Fanatsy- Liebhabern!

4/5 Sternen

Absolut tolle und gelungene Story

Von: Christl Datum : 05.09.2017

buecher-newswelt.blogspot.de

Titel: Der Prinz der Elfen
Autor: Holly Black
Verlag: cbt
Sprache: Deutsch
Seiten: 417 Seiten ∞ Hardcover
Preis: D ∞ 16,99€
Genre: Fantasy ∞ Feen ∞ Liebe
Reihe: Nein






Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …


Ich hab das Buch gesehen und musste es haben. Und dann der Klappentext dazu - da war es klar das dass ein Buch ist was ich lesen muss.

Das Buch beginnt gleich voll in der Geschichte. Man erfährt sofort etwas über den Sarg und viel über Hazel Evans. Schnell wurde auch klar das dies hier sicherlich keine 0815 Story ist. Sie ist besonders. Stellenweise vielleicht etwas verwirrend. Aber wirklich gut. Ich musste sehr schnell mit fiebern und konnte das Buch auch keine Sekunde aus der Hand legen. Die Autorin hat auch einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil. Auch wenn die Story vl. stellenweise etwas verwirrt, bzw. auch die Protagonisten könnten ab und an etwas verwirren. Zumindest mich. Aber durch diese Mischung, dass man wirklich nicht weis wo uns diese Buch hinbringt ist es für mich ein Aufregendes Lese Erlebnis geworden.
Ich finde das dass Buch und die Gesamte Geschichte durchgehend etwas Mystisches und Märchenhaftes an sich hat. Richtig Fantasy würd ich es fast gar nicht nennen, da es wirklich viel von einem Typischen Märchen hat - aber eben auch nicht.
Auch der Bruder von Hazel konnte mich stellenweise begeistern und überraschen. Auch in welche Richtung das Buch bzw. die Story dann geht war für mich so nicht vorhersehbar.

Faszinierend war für mich auch einfach die Tatsache das man schnell merkte das Beide Geschwister Gefühle für den geheimnisvollen Elfen Prinzen im Sarg haben. Das ist definitiv keine 0815 Märchen/Elfen Story wie ich finde. Ich war von Anfang an total gebannt darauf was Holly Black da für uns bereit hält!

Gegen Mitte des Buches muss ich dann doch sagen das es etwas Langatmig wurde, wir wurden dann aber gegen Ende definitiv entschädigt, und auch dadurch man nicht wirklich weiss auf was die Autorin eigentlich hinzielen möchte, konnte man nicht aufhören zu lesen, trotz eventueller längerer Stellen. Das ganze machte es für mich sehr Spannend und Interessant!

Und was die Autorin dann nochmal am Ende für uns bereit hielt war einfach nur WOW WAHNSINN. DAMIT hätte ich wirklich nicht gerechnet!!



Das Cover hat mich sofort angezogen! Ich MUSSTE es einfach haben! *.* Ich finde es auch wirklich schön und detailreich! Macht sich absolut genial im Bücherregal!



Für mich ein absolut fantastisches und Spannendes Buch. Ich habe es geliebt und verschlungen. Trotz einiger stellen die eventuell ein bisschen Langatmig sind konnte mich das Buch voll und ganz überzeugen. Es war für mich Fantastisch und Märchenhaft und absolut keine gängige Elfen Geschichte. Die ganze Story und die Tatsache das man nicht wirklich wusste wie das ganze jetzt ausgehen mag, machte das ganze Buch für mich absolut fesselnd und zog mich in seinen Bann. Und auch das Ende lies mich staunend zurück.

Absolut gelungen. Definitiv ein Lese Muss für Fans der Autorin. Und auch eine Lese Empfehlung für alle die mal eine etwas andere Elfen Geschichte lesen möchten.


Daher gibts von mir 5 von 5 Masken

Märchenhaft!

Von: Fluesternde_Worte Datum : 21.08.2017

https://www.instagram.com/fluesterndeworte/

Meinung:
Ich bin mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. Das Buch hat einen märchenhaften Schreibstil, welcher der Geschichte das besondere etwas verlieh. Die Geschichte an sich war zwar nicht vorhersehbar, allerdings hat sie sich auch nicht von anderen Büchern abheben können. Sie konnte mich gut unterhalten, jedoch sind vor allem beim Einstieg in die Geschichte einige Längen aufgetreten, die dem Buch die Spannung genommen haben. Nachdem ich etwa das erste Viertel des Buches gelesen habe, fiel mir das Lesen um einiges leichter und die Seiten ließen sich schnell lesen.

Buchcharaktere:
In dem Buch geht es hauptsächlich um das Geschwisterpaar Hazel und Ben. Beide sind charakterlich sehr unterschiedlich. Hazel ist die Draufgängerin, sie versucht immer stark und unabhängig zu sein und ist immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer.
Ben hingegen versucht sich aus Problemen herauszuhalten und ist mehr für sich. Wohingegen sich Ben mit Worten zur Wehr setzt, handelt Hazel mit ritterlicher Mut. Allerdings mochte ich den Zusammenhalt der beiden und das sie sich immer aufeinander verlassen konnten.

Auch die Nebencharakter waren gut ausarbeitet, allerdings blieben alle Charaktere oberflächig wie es in den Märchen oft üblich ist. Ich hätte mir in diesem Fall zumindest von den beiden Geschwistern mehr Hintergründe gewünscht, so konnte ich als Leserin keine Verbindung zu ihnen aufbauen.

Skurrile, vielseitige Charaktere inkl. Rollenumkehr in einem düsteren, märchenhaften Setting.

Von: Nicci Trallafitti Datum : 12.08.2017

trallafittibooks.com/

Zwei Geschwister, die total unterschiedlich sind, skurrile Charaktere, magische Wesen, Fantasy in einem modernen Setting, Rollenumkehr und eine düstere Atmosphäre. Eine Geschichte, die anders ist, als das was ich bisher kennengelernt habe, ein Schreibstil, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Es geht um Hazel und Ben, um ein Wechselbalg und einen Prinzen, der nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt steht, in einem Ort namens Fairfold, der an das Elfenreich anschließt, welches zahlreiche märchenhafte Aspekte bedient.

Nach dem verwirrenden Anfang konnte mich die Geschichte durch viele sehr gelungene Aspekte in den Bann ziehen. Zunächst fand ich insbesondere die Protagonistin Hazel total komisch, ich benötigte eine Zeit um mit ihr warm zu werden. Aufgrund ihrer starken, coolen und mutigen Art gelang mir das aber zum Glück im Verlauf. Es handelte sich um eine taffe Heldin, die sich selbst retten und gut für sich sorgen konnte. Ihr Bruder Ben hingegen wirkte eher feminin und weich, ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch einige Rollenklischees gekonnt durchbrochen wurden. Auch der Prinz, der optisch sehr interessant beschrieben wurde (ich hätte mir Illustrationen gewünscht) stand als solches nicht durchgehend im Mittelpunkt des Geschehens, ebenfalls ging es überhaupt nicht darum, eine Prinzessin zu finden.

Die Geschichte beinhaltete eine angenehme Mischung aus modernen und fantastischen, magischen Elementen, wobei letztere für mich überwogen haben. Es gab Menschen und ein Wechselbalg – Jack, der von den Elfen abstammte. Auch traf ich auf das kleine Volk (Elfen) und andere magische Wesen und Monster, wie Wasserhexen, einen Barghest (Wikipedia: magischer schwarzer Hund mit riesigen Reißzähnen und Klauen), den Erlkönig und einen gehörnten Jungen. Mir persönlich waren fast alle der Wesen bisher eher unbekannt, ich fand es schön, sie in einem Buch anzutreffen und etwas über sie zu erfahren, die Beschreibungen gefielen mir besonders gut. Die Atmosphäre wirkte insgesamt märchenhaft und düster. Die Rolle und Entwicklung des Ungeheuers fand ich ziemlich cool.

Dadurch, dass ich den Klappentext nie lese, bevor ich ein Buch beginne, gab es zahlreiche Überraschungen für mich die Handlung und Charaktere betreffend. Die Thematik war für mich komplett neu und durch den Schreibstil lebhaft umgesetzt. Besonders schön fand ich die frischen Rückblicke in die Kindheit der beiden Geschwister. Den Aspekt mit den Hippie-Eltern hätte ich gerne noch näher betrachtet, insbesondere die Vergangenheit und die entstandenen Konsequenzen für die Kids betreffend, was in Kurzform angerissen wurde. Die Darstellung des Volkes von Fairfold und dessen teilweise starre und voreingenommene Ansichten fand ich gelungen.

Der Prinz der Elfen konnte mich nach kleinen Startschwierigkeiten überzeugen. Besonders gut gefielen mir die märchenhafte, düstere Atmosphäre, die Vielfalt der Charaktere und Wesen und die frische Thematik. Die Protagonistin Hazel beeindruckte mich durch ihre coole, mutige Art. Angenehm war vor allem, dass sie nicht gerettet werden musste, sondern ihre eigene Heldin war. Ein Buch der Kategorie Buchtipp.

Geheimnisvoll und irgendwie abgefahren

Von: Damaris Datum : 11.08.2017

www.damarisliest.de

Elfengeschichten finde ich schon immer sehr anziehend. Besonders natürlich innerhalb epischer High Fantasy und nicht verkitscht. Aber auch im Jugendbuch, bzw. bei Urban-Fantasy-Geschichten, bekommen diese Wesen gerne meine Aufmerksamkeit, weil mich eine moderne Umsetzung reizt. Vor allem muss die Geschichte fesseln. Das ist "Der Prinz der Elfen" auch gut gelungen. Ich hatte mir die Geschichte sehr typisch für dieses Genre, sogar eher gewöhnlich, vorgestellt. Hier konnte mich das Buch sogar positiv überraschen.

Das Thema ist klasse! Im Wald, nahe der Stadt Fairfold, steht ein gläserner Sarg, in dem seit Jahrzehnten ein gehörnter Junge mit spitzen Ohren schläft. Fairfold ist bekannt für magische und sonderbare Aktivität, darum kommen viele Touristen in die Stadt. Auch, um sich den Jungen im Sarg anzuschauen. Die Geschwister Hazel und Ben leben schon immer in Fairfold. Sie nennen den Jungen ihren Elfenprinz und spielen seit ihrer Kindheit im Wald und rund um den Sarg. Außerdem wissen sie, wie sie sich schützen und verhalten müssen. Denn das Elfenvolk ist hinterhältig und nicht unbedingt freundlich. Und dann passiert etwas, das die Welt von Hazel und Ben noch sonderbarer und gefährlicher macht als sie bisher schon war.

Ich war fast sofort von der Geschichte gebannt. Mich faszinierte die mystische Normalität in Fairfold, denn eigentlich ist dort nichts richtig normal und vieles ein bisschen seltsam. Die Stadt grenzt an das Elfenreich und die Bewohner leben mit dem kleinen Volk in einer gefährlichen Koexistenz, sind oft der Willkür gefährlicher Wesen ausgesetzt. Durch Einblicke in Hazels und Bens Kindheit bekommt man ein umfassendes Bild. Ich empfand die Geschichte als düster und packend, konnte stellenweise kaum aufhören zu lesen. Ein zusätzlicher Bonus war, dass sich hier nicht die typische Lovestory entwickelt, die man vom Thema her vermuten könnte.

Im Gegensatz zu mancher Lesermeinung, fand ich die Geschichte nicht verwirrend, sondern genial gemacht. Man sollte aber etwas mitdenken, vor allem zum Ende hin. Eine Entdeckung von Hazel hat mich sehr überrascht. Einzig in der Buchmitte kam zeitweise das Gefühl auf, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt und schneller hätte in Fahrt kommen können. Außerdem wäre es toll gewesen, wenn es mehr Wechsel von der Menschen- in die Elfenwelt gegeben hätte. Dieser Punkt kam fast etwas kurz. Die Boshaftigkeit mancher Elfen hätte dann noch besser ausgespielt werden können, obwohl die Autorin damit gewiss nicht sparsam umging.
Die Handlung ist abgeschlossen. Am Ende hat man dann tatsächlich das Gefühl, aus einem merkwürdigen Traum aufzuwachen. Ich war mit dem Buch seltsam glücklich und fand es abgefahren gut.

Das Fazit
"Der Prinz der Elfen" hat mich auf eine Art abgeholt, die ich schlecht benennen kann. Vielleicht hat das Buch sogar ein paar Schwächen. Dennoch war ich fasziniert und wurde, während ich las, immer mehr mitgerissen. Die Geschichte hat etwas Lockendes, etwas geheimnisvoll Düsteres und auch etwas Abgefahrenes. Im Grunde war dieser Elfenroman dann doch so, wie ich mir eine märchenhaft moderne Urban-Fantasy-Geschichte vorstelle. Gar nicht typisch, nah an der verträumten und ursprünglichen Mythologie der Elfenwelt, aber auch sehr aktuell. Wer besondere und gleichzeitig sonderbare Geschichte mag, der sollte hier mal reinschauen. 4 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

So toll!

Von: Teri Datum : 05.08.2017

teriisbuecherblog.blogspot.de/

Die Geschwister Hazel und Ben wohnen im beschaulichen Fairfold. Oder ist "gefährlich" eine bessere Bezeichnung für den Ort? In Fairfold lebt das kleine Volk in den Wäldern und es kommt nicht selten vor, dass Menschen von Elfen entführt oder getötet werden. Die Attraktion des Ortes ist aber der gehörnte Elfenprinz, der seit Jahren in seinen Glassarg schläft.
Eines Tages ist der Glassarg eingeschlagen und der Prinz verschwunden. Ben, Hazel und Jack - als Wechselbalg ein angehöriger des kleines Volkes - machen sich auf die Suche.


Ich muss gestehen, dass ich noch nichts von Holly Black gelesen habe. Die Magisterium-Reihe mit Cassandra Clare hat mich nicht so richtig angesprochen; ebenso wie die anderen wenigen Bücher, die es auf den deutschen Markt von ihr gibt. Ein englisches Buch liegt schon ewig auf dem SUB ... Also, um es kurz zu machen: Das war mein erstes buch der Autorin.

Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass es etwas für mich war. Ich verstehe die vielen eher durchwachsenen Rezensionen, aber mich konnte das Setting und der Erzählstil total packen. Ich empfand ihn nicht als verwirrend, wie viele andere schrieben, natürlich: Manchmal werden Erzählungen über die grausamen Taten des kleinen Volkes eingewebt, aber für mich war das mehr als okay. Ich mochte die blutigen und verstörenden Erzählungen. "Der Prinz der Elfen" ist nun mal ein dunkles Fantasy-Märchen.

Es gab einige überraschende Wendungen, die ich auch sehr positiv fand. Wie ihr seht, ich finde kaum etwas, das mir nicht gefallen hat. Für mich war das Buch mit all den Charakteren, den düsteren Erzählungen und der Mischung aus Mystery, Fantasy und Romantik.



Ich finde das Cover toll. Ausnahmsweise gefällt es mir viel besser als das englische Original. Mir fehlen nur die kleinen Hörner am Prinzen, falls das wirklich der Elfenprinz sein sollte.


Wollt ihr mal ein düsteres Märchen lesen? Ein Märchen, in dem die Feen wirkliche Unheilsbringer sind? Dann schaut euch unbedingt das Buch an!



Ich muss echt sagen, dass mir das Buch überraschend gut gefallen hat.

Ein Prinz wacht auf und alles läuft schief.

Von: Fantworld Datum : 05.08.2017

fantworld-buch.jimdo.com

Hazel und Ben wohnen in einer Stadt, die eine besondere Geschichte hat. Dort gibt es Elfen. Gute und vor allem böse, die Touristen gewalttätige Streiche spielen und mit den Dorfbewohnern fragwürdige Händel abschließen. Aber das ist gar nicht das merkwürdigste. Seit Generationen liegt im Wald von Fairfold ein Sarg aus Glas, in dem ein Elf schläft, man sagt er ist ein Prinz.
Ein Prinz auch für Hazel und Ben. Sie besuchen ihn nicht nur auf den Partys, die ab und zu stattfinden, sondern auch sonst. Viele ihrer Geheimnisse haben sie nur vor ihm ausgesprochen. Bis eines Morgens Hazel mit Glassplittern in den Fingern und Dreck an den Füßen aufwacht und alles anders wird. Denn der Prinz ist nicht mehr da und der Sarg zerstört.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Hazel, Ben, Jack und der Prinz waren wunderbare Hauptcharaktere, mit denen man de Handlung wirklich genießen konnte. Und Holly Blacks Schreibstil ist einfach magisch. Er fesselt einen an das Buch und lässt die spannende Handlung richtig lebendig rüberkommen.
Fazit: ���������� von ����������

Wunderschöne Atmoshäre

Von: LarasBookworld Datum : 02.07.2017

www.larasbookworld.blogspot.de

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Es verspricht eine magische Geschichte, die man beim Klappentext auch schon erwartet. Deshalb bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Durch den weißen Hintergrund sticht es besonders hervor.
Bei der Geschichte hatte ich anfängliche Schwierigkeiten. Es war teilweise sehr wirr und ein Mix aus Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch hatte für mich persönlich zu viele Details und unnötiges Hintergrundwissen, ohne dem die Geschichte schneller, und vor allem besser, vorangekommen wäre. Manchmal habe ich ein paar Seiten gelesen und habe mich dann gefragt worum es in dem Buch denn geht und was das jetzt damit zu tun hatte. Doch zum Ende hin wurde es immer besser und ich war sehr gespannt wie es ausgeht. Ich mag es außerdem sehr, wenn mehrere Details aus der Handlung am Ende hin zusammenfließen und einen Sinn ergeben. Die Geschichte hat eine magische Atmosphäre und immer wenn ich das Buch aufgeschlagen habe, fühlte ich mich in das düstere und mysteriöse Fairford versetzt bzw in das "Reich der Elfen".
Der Schreibstil von Holly Black ist sehr einfach, weshalb man das Buch sehr schnell weglesen konnte.
Ein ganz großer Pluspunkt sind aber die Charaktere. Ich finde, dass diese sehr realitätsnah sind. Sie sind nicht perfekt, haben Ecken und Kanten. Sie sind nicht 100% "gut" oder "böse", was im realen Leben auch nicht so wäre. Aber sie sind vor allem anders und besonders. Keine 0815-Helden, wie man sie aus anderen Büchern kennt und zb bei Hazel wüsste ich nicht, ob ich sie in echt mögen würde, da sie mit den Herzen von vielen Jungs spielt und nicht darüber nachdenkt. Ich mochte vor allem die Beziehung von Ben und Hazel. Sie lieben sich so sehr und würden alles für den anderen tun, bis sie sich eingestehen müssen, dass sie vielleicht doch ein paar Geheimnisse zu viel haben. Sympathisch fand ich auch Severin, Carter und Jack und auch ihre Beziehungen zu den anderen Personen.

Fazit

Ein Buch mit dem ich anfangs etwas warm werden musste, sich hier jedoch das Durchhaltevermögen ausgezahlt hat. Keine umwerfende Geschichte, aber eine wundervolle Atmosphäre.

Der Prinz der Elfen - Holly Black

Von: allys booksession Datum : 02.07.2017

https://allysbooksession.blogspot.de/

"Der Prinz der Elfen" ist ein Fantasy-Standalone von Holly Black und für mich das erste Buch der Autorin. Es wurde mir freundlicherweise vom cbt-Verlag und dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Ich liebe Fantasy, ich liebe Elfen und beides in Kombination gibt es als Einzelbücher, die also nicht Teil einer Reihe sind, eher selten. Daher war ich sehr gespannt, wie mir Holly Blacks "Der Prinz der Elfen" gefallen würde.
Hierbei handelt es sich um eine sehr einzigartige, magische Geschichte, die vor Allem durch die detailreiche Beschreibung der Elfen und anderer magischer Geschöpfe, der mystischen Atmosphäre und das Ideenreichtum der Handlung überzeugt. Auf knapp 400 Seiten schafft die Autorin es, den Leser in eine Welt zu entführen, in der man alles von mehreren Blickwinkel betrachten kann und in der nichts ist, wie es zu sein scheint.
Holly Black erweckt hier alle möglichen Sagengestalten zum Leben, ohne dabei auch deren grausame Seite zu verheimlichen, und von Anfang an war ich fasziniert von all den Erzählungen, die sich um das Elfenreich und Fairfold, die Stadt, in der das Buch spielt, rankten. Der Erzählstil der Autorin und die gelungene Übersetzung tragen zu dem geheimnisvollen Feeling bei; so mangelt es nicht an detailreichen Beschreibungen, ohne den Verlauf der Story unnötig in die Länge zu ziehen.

Leider änderte das nichts daran, dass die ersten 100 Seiten ein wenig zäh waren. Die Geschichte beschäftigt sich zunächst mit einem ewigen Vorgeplänkel, es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonistin Hazel und auch ihres Bruders Ben. Zwischendurch werden dann noch Geschichten erzählt, deren Zusammenhang manchmal ein wenig unklar ist, die aber an sich ganz interessant sind, da sie die, wie bereits erwähnt, sehr detailreichen unterschiedlichsten Fabelwesen betreffen, nur leider bringen auch sie die Handlung nicht wirklich ins Rollen. Bis die auf dem Klappentext angekündigten Begebenheiten (das Erwachen des Elfenprinzes, der Machtkampf der Elfen und Hazels Rolle dabei) wirklich eintreten, vergeht eine Weile. Dennoch muss ich der Autorin zugute halten, dass durch spätere Geschehnisse die vielen Rückblenden in die Vergangenheit gerechtfertigt sind und auch mehr Sinn ergeben, da sie eine Erklärung für aktuelle Ereignisse sind bzw. zu diesen hingeführt haben - was aber eben erst später ersichtlich wird.
Ohne das Wissen, dass diese ganzen Rückblenden eine Art Grundwissen für spätere Wendungen sein würden, war der Einstieg für mich ein wenig zu langweilig und langwierig.
Zudem bin ich mit der Protagonistin Hazel einfach nicht warm geworden. Auch das hat eine ganze Weile gedauert; tatsächlich mochte ich sie erst, als das Buch schon beinahe wieder vorbei war. Ich konnte selten nachvollziehen, was in ihr vorging, wobei sie das selbst auch selten konnte, und fand sie, besonders zu Beginn, wirklich unsympathisch. Zwar kann ich nicht genau festmachen, woran es lag, und das änderte sich ja Gott sei Dank auch noch, aber sie war mir wirklich unsympathisch.
Sehr interessant dagegen fand ich Hazels Bruder Ben und dessen besten Freund Jack, die Beide auch sehr wichtige Rollen innehaben, und ich war froh, als man auch mehr und mehr über sie erfahren hatte.

Ungefähr ab der Hälfte fand ich das Buch dann wirklich genial. Die Einzigartigkeit und Vielfältigkeit der Geschichte haben mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es geschah so viel innerhalb einer so kurzen Zeit, dass es mir vorkam, als hätte das Buch viel mehr als nur 416 Seiten, und ich hätte ehrlich gesagt auch nicht viel dagegen gehabt, wenn dem so gewesen wäre. Wer auf interessante, gut durchdachte, spannende und actionreiche Geschichten steht, in denen alles irgendwie miteinander verbunden ist und am Ende erst richtig Sinn ergibt, der wird hier definitiv fündig - und ich bewundere Holly Black dafür, dass sie eine so komplexe Geschichte geschaffen hat, die mich gegen Ende wirklich begeisterte.

Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen - leider hat es für 5 Sterne nicht gereicht, da mir der Anfang nicht gefallen hat, aber der Rest des Buches konnte mich absolut überzeugen!

düster, geheimnisvoll, manchmal etwas wirr

Von: Favola Datum : 25.06.2017

www.favolas-lesestoff.ch/

Schon die ersten Sätze versprechen eine magische, sagenhafte Geschichte.
Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold, das ans Elfenreich grenzt. Im Wald steht ein gläserner Sarg, in dem ein wunderschöner Elfenprinz schläft. Um ihn ranken sich viele Geschichten und er ist ein grosser Anziehungspunkt für Touristen. Hazel und Ben fühlen sich seit Kindheitstagen zum Elfenprinzen hingezogen, haben sich viele Geschichten um ihn ausgedacht und ihm all ihre Geheimnisse anvertraut.

Doch eines Tages ist der Sarg eingeschlagen und der gehörnte Junge ist weg. Genau an dem Morgen, an dem Hazel mit dreckigen Füssen aufwacht und eine geheime Botschaft findet. Die Geschwister müssen sich den Geheimnissen ihrer Vergangenheit stellen und Hazel muss in die Rolle schlüpfen, die sie sich als Kind immer erträumt hat. Als Ritter möchte sie ihren Bruder und ganz Fairfold retten, denn in dem Ort scheint nichts so zu sein, wie es ist.

Protagonisten sind äusserst wichtig für eine Geschichte. Holly Black hat eine ganze Palette an facettenreichen und interessanten Charaktere geschaffen, die vor allem eines sind: anders. Sympathieträger sind sie auf jeden Fall nicht, was aber meiner Meinung nach perfekt in die Geschichte passt.
Hazel und Ben sind total unterschiedlich und doch sind sie beide in den schlafenden Elfenprinzen verliebt. Während Hazel einen Jungen nach dem anderen küsst und sich mit oberflächlichem Flirten schützen möchte, wartet ihr Bruder auf den einen Richtigen.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen.
Tief im Wald herrscht der Erlkönig, dazu kommen die verschiedensten Elfen und andere fantastische Wesen, der geheimnisvolle gehörnte Junge und dann ist da auch noch das Monster, das Fairfold in Angst und Schrecken versetzt. All dies wird mit einigen Mythen und zahlreichen Geheimnissen verwoben, so dass eine unheimlich dichte Atmosphäre entsteht.

Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zudem bekommt man manchmal das Gefühl, Holly Black, habe den roten Faden verloren. Ab und zu verliert sie sich in Details und die Geschichte wirkt zum Teil etwas skurill und wirr. So muss man etwas Geduld mitbringen und sich durch den Wald an Intrigen und Fragezeichen kämpfen.

Holly Blacks Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Sie schreibt meistens in kurzen, prägnanten Sätzen.
"Der Prinz der Elfen" wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was zwar sehr interessant ist, manchmal jedoch etwas sprunghaft wirkt.

Fazit:
In "Der Prinz der Elfen" entführt uns Holly Black in eine magische Welt mit einer dichten Atmosphäre. Die Geschichte ist düster, geheimnisvoll, zum Teil blutig und etwas eklig, wirr und skurill und vor allem anders.
Man muss etwas Durchhaltewillen mitbringen und sich durch den Wald an Fragezeichen und geheimen Machenschaften kämpfen, bevor Holly Black einen in den Bann ziehen kann. Dann bekommt man jedoch eine spezielle Elfengeschichte geboten, in der nichts so ist, wie es scheint.

Neugierde siegt, über anfängliche Schwierigkeiten.....

Von: Bücherwurmchen Datum : 24.06.2017

buecherwuermchen.blogspot.de/?m=1

Meinung:
Der Klappentext hat mich total neugierig auf die Geschichte gemacht.

Die Geschichte bietet mehr, als ich mir anfangs von dem Buch erwartet hatte.
Jedoch hatte ich zu Beginn meine kleinen Anlaufschwierigkeiten mit dem Buch.
Als jedoch der Prinz aus seinem Sarg befreit wird und durch Fairfoldt spaziert, nimmt die Handlung an Fahrt auf und wird richtig spannend.
Ab diesem Zeitpunkt konnte mich das Buch fesseln.

Man könnte sagen, dass sich das Buch hauptsächlich über Hazel, Ben und den mysteriösen Elfen im Sarg dreht.
mindestens einer der Geschwister ist immer dabei, wenn irgendwo irgendetwas geschieht.
Alle Charaktere wurden gut rübergebracht.
Was mich wunderte, war die Tatsache, dass man selbst über die Nebencharaktere einiges erfahren hat.
Hazel, eine unsere Hauptprotagonisten, ist ein Charakter, den ich vermutlich im echten Leben nicht sehr leiden würde.
Sie spielt mit den Typen, küsst sie und bricht ihnen anschließend das Herz.
Nicht die feine englische Art, wie man so schön sagt.
Doch sie ist auch mutig und tapfer. Eine Kombination die zugleich komsich, als auch perfekt ist.
Man sollte Hazel, wegen ihrer Art nicht in den Topf "doofer Charakter" stecken, denn im Laufe der Geschichte erfährt man als Leser, weshalb Hazel so ist wie sie ist.
Ben ihr Bruder ist ein ebenso vielschichtiger Charakter.
Er war mir persönlich von Beginn der Geschichte an, ein sehr sympatischer Typ.
Im Laufe der Geschichte erfährt man auch über ihn, Stückchen für Stückchen mehr.
Mit manchen, was mir als Leser geboten wurde, hatte ich selbst niemals gerechnet.
Was mich nur noch mehr begeistern konnte.

Immer wenn ich dachte: "Sarah, jetzt weißt du alles über die Charaktere", ahben sie mich doch wieder überraschen können.

Holly Black hat einen sehr angenehmen, elicht verständlichen und bildlichen Schreibstil.
Ich hatte bisher noch keines ihrer Bücher gelesen, jedoch habe ich nun nach dieser positiven Erfahrung definitiv Blut geleckt und werde mit Sicherheit auch noch mehr von ihr Lesen.

Fazit:
"Der Prinz der Elfen" hat mich tatsächlich, trotz des schlechten Starts noch überzeugen und auch überraschen können.
Die Welt welche von Holly Black erschaffen wurde, konnte mich letztendlich doch noch von sich überzeugen.

Interessante Mischung der magischen & realen Welt

Von: Romantic Bookfan Datum : 17.06.2017

romanticbookfan.blogspot.de

Die Geschwister Hazel und Ben leben im magisch angehauchten Ort Fairfold. Hier ist das "kleine Volk", Elfen und andere magische Wesen, nie weit entfernt und es ist auch nicht ungefährlich, hier zu leben, denn nicht alle magischen Wesen sind den Menschen freundlich gestimmt.
Schon immer schläft der gehörnte Prinz in seinem gläsernen Sarg und zieht unzählige Touristen nach Fairfold. Bis eines Morgens der Sarg zerstört aufgefunden und der Prinz spurlos verschwunden ist. Hazel und Ben sind fest entschlossen, den gehörnten Prinzen zu finden und ihm zu helfen, doch wer sagt ihnen eigentlich, dass der Prinz auf der Seite der Menschen steht?

Ich mag Geschichten rund um Elfen und andere magische Wesen und die Autorin hat die übliche Sichtweise hier auch aufgegriffen, nämlich das Elfen mit Vorsicht zu genießen sind und gerne auch Menschen in ihrer Gegenwart verschwinden oder sogar wahnsinnig werden.

Hazel und Ben mussten sich schon früh um sich selbst kümmern, denn ihre Eltern waren zu sehr mit Parties und dem Austausch mit anderen Kunstliebhabern beschäftigt, um sich richtig um ihre beiden Kinder zu kümmern. Daher waren die beiden schon früh sehr selbstständig. Obwohl sie sich nahe stehen, haben sie Geheimnisse voreinander, den Hazel hat z.B. Ben nie erzählt, dass sie seinetwegen einen Handel mit dem Erlkönig, dem König der Elfen, eingegangen ist.

Dieser Handel hat verheerende Folgen und spielt in der Geschichte eine zentrale Rolle. Ebenso ist Jack ein sehr interessanter Charakter. Er ist der beste Freund von Ben und ein Wechselbalg. D.h. er ist eigentlich der Sohn einer Elfe, der unter Menschen aufgewachsen ist. Hazel ist schon ewig in ihn verliebt, doch er scheint ihre Gefühle nicht zu erwidern.

Generell ist die Story sehr fantastisch: Der gehörnte Prinz spielt hier eine wesentliche Rolle, aber auch das "Ungeheuer aus dem Wald", welches Fairfold plötzlich heimsucht. Und mittendrin in diesem Chaos sind Ben und Hazel dem Rätsel auf der Spur. Hazel ist dabei die Kämpferische, die sich auch nicht davor scheut, mit einem Schwert auf einen Elfen loszugehen.

Anfangs fand ich die Geschichte noch nicht so spannend, ich finde aber die Autorin hat sich gut gesteigert und die Leser immer tiefer in die Geschehnisse der Elfen hineingezogen.

Der Prinz der Elfen vermischt die wirkliche normale Welt mit der Magischen, die im Ort Fairfold aufeinander treffen. Die Story beginnt eher langsam, steigert sich dann aber zusehends.

Eine klare Leseempfehlung...

Von: Bücherheike Datum : 15.06.2017

www.buecherheike.de

Das war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld habe ich ganz unterschiedliche Meinungen gehört. Die einen sagen so, die anderen sagen so.

Also mir hat es gefallen. Es ist keine Geschichte, die mich in laute Begeisterungsrufe hat ausbrechen lassen. Sie kommt eher leise daher. Von Seite zu Seite habe ich mich mehr verliebt.

Die Figuren waren nicht gleich als gut oder böse einzuschätzen. Sie haben Ecken und Kanten, aber das hat sie mir sympathisch gemacht. Die Geschichte verlief nicht geradeaus. Es gab Abzweigungen und Weggabelungen, die die Geschichte erst so wundervoll gemacht haben.

Der Schreibstil – einfach, prägnant, kein Schnickschnack. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass ich tief im Geschehen drin war.

Das Cover ist einfach WOW. Wunderschön. Ein echter Gingucker.

Tolle Fantasygeschichte mit kleinen Schwächen

Von: Nadine's Bücherwelt Datum : 12.06.2017

everyones-a-book.blogspot.de/

Bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen, habe ich schon einige andere Meinungen mitbekommen, die meistens negativer waren. Davon wollte ich mich nicht beeinflussen lassen, aber es hat meine Ansprüche trotzdem runtergeschraubt. Ich denke das war genau das Richtige, denn das Buch hat mir nun viel besser gefallen, als erwartet.

Die Protagonistin Hazel ist ein Mädchen der besonderen Art - und das nicht nur weil sie an einem magischen Ort lebt. Sie ist eigenwillig, wild und mutig und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als eine Heldin zu sein, sowohl für sich, als auch für ihren Bruder und alle anderen. Und neben diesem Wunsch ist da natürlich noch der Prinz im gläsernen Sarg, auf den man als Leser ebenso neugierig ist wie Hazel.

Neben ihr sind aber auch alle anderen Bewohner von Fairfold - und auch die Touristen - gebannt von dem Elfenprinzen, der immerzu schläft. Vor allem ihr Bruder Ben, der sich gemeinsam mit Hazel Geschichten über den Prinzen ausgedacht hat, als sie noch kleiner waren, ist dem Fremden verfallen. Mir war er ebenso sympathisch wie Hazel, wenn auch auf ganz andere Art und Weise.

Abgesehen von diesen beiden Helden sollten auch Jack und Carter genannt werden, die 'Brüder' sind und für mich ebenfalls unheimlich tolle Charaktere sind! Gerade Jack, der ein Elf ist, hat es mir angetan und mich durch seine einzigartige Art zu handeln und zu lieben überzeugt! Severin und Gram sind ebenfalls sehr wichtige Charaktere für die Geschichte, allerdings möchte ich zu ihnen nichts weiter verraten, denn das müsst ihr selbst entdecken :) Natürlich gehören auch der Erlkönig und zahlreiche Eltern dazu, doch auch diese muss man selbst erleben.

An sich waren alle Charaktere auf ihre Art und Weise magisch für mich und gerade die Jugendlichen und den Prinzen habe ich ins Herz schließen können. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich sie mir immer sehr jung vorgestellt habe - fast noch kindlich, was mich teilweise gestört hat. Ansonsten waren sie mir aber sympathisch und einfach großartige Helden!

Immer wieder gibt es Hindernisse - ob nun magisch oder nicht - und Rätsel, die einen zum Nachdenken bringen und alles spannend machen und genau das mag ich an der Geschichte so gern. Auch das Böse, das besiegt werden muss und die Wendung am Ende hat mir gut gefallen. Und selbst die kleinen Liebesgeschichten waren toll eingebracht und mal etwas anderes!

Der Elfenprinz ist zu Beginn der Mittelpunkt der Geschichte - alles scheint sich um ihn zu drehen und natürlich wird man neugierig. Wo man erstmal nur etwas zu Hazels alltäglicher Geschichte und auch der Geschichte anderer Jugendlicher mitbekommt, erfährt man nach und nach auch einiges über die Magie in Fairfold. Ob Kobolde, Elfen oder Wasserwesen, hier gibt es unheimlich viele verschiedene magische Wesen, die man entdecken kann. Für mich wurde das unheimlich spannend, vor allem als die Geschichte dann so richtig an Fahrt gewonnen hat!

Die Story hat mir demnach natürlich auch gefallen, wenn es auch kleine Schwächen gab und mir die Charaktere teilweise einfach zu jung vorkamen. So hatte ich das Gefühl, dass sie noch sehr kindlich sind, obwohl sie als jugendlich beschrieben werden und dennoch ist da dieses unglaubliche Abenteuer, das durch neue und auch alte magische Elemente überzeugen kann! Die Geschichte an sich ist jedenfalls mal etwas anderes, was ich toll finde, und die Charaktere haben allesamt Stärke!

Fazit:
Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie mal ganz anders auf einen wirkt, als die anderen typischen Fantasybücher. Hier wirkt alles ganz neu und auch gefährlich, weil man nie weiß, ob man einem Elfenwesen trauen kann oder nicht doch gerade einen fatalen Fehler begeht, indem man einen Handel abschließt. Unsere Protagonistin erfährt das am eigenen Leib und auch sonst bleiben die Abenteuer nicht aus. Die Wendungen waren teilweise nicht vorhersehbar und gerade gegen Ende wurde ich überrascht! Man kann miträtseln und verliebt sich in die besonderen Charaktere und natürlich gibt es ab und an Längen oder Dinge, die einem nicht unbedingt gefallen müssen, aber das macht dieses Buch auch wieder so besonders. Hier sollte man nicht mit Erwartungen rangehen, sondern es einfach auf sich wirken lassen und dem Buch die Chance geben, einfach mal für sich selbst zu sprechen. Ich muss sagen, dass mich das wirklich überzeugen konnte und es erfrischend anders ist! Gerade die Elfen und Feste, aber auch die Art zu Handeln und die Beziehungen der Charaktere haben mich gekriegt! Von mir gibt es 4 Federn!

Realität meets Elfen-Mythos!

Von: Tianas Bücherfeder Datum : 05.06.2017

tianas-buecherfeder.blogspot.co.at/

Realität meets Elfen-Mythos!
Gekonnt verbindet Holly Blake die elektronische Jetztzeit mit Mythos und Magie.

Inhalt:
Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … (© cbt)

Meine Meinung:
Der Klappentext sprach an, das Cover gefiel mir. Aber um ehrlich zu sein, wusste ich nicht zu 100%, was mich nun tatsächlich erwartet.
Vermutet habe ich ein Highfantasy Buch mit Krieg und Todschlag, aber bekommen etwas gänzlich anders. Nämlich so:
Ein Buch voller Überraschungen, tiefgründigen Charakteren und einem wunderschönen, magischen Setting!

Die Handlung
Alleine die Idee ist schon irre und genial. Und absolut gelungen.
Die Umsetzung hat mir ebenso gut gefallen, vor allem, weil ich anfangs nicht wusste, WAS mich nun tatsächlich erwartet. Die Überraschung ist deshalb geglückt.
Andererseits, hätte ich ein Highfantasy-Buch erwartet, wäre ich enttäuscht, aber so…ich bin zutiefst zufrieden!

Grob zusammengefasst geht das ganze Buch über die Zwillinge Hazel und Ben und über ihre Faszination über den Schlafenden Prinzen. Der Elfe, welche seit Jahrzehnten in einem Glassarg schläft.

Mit vielen Hintergrundinfos, mysteriösen Angriffen baut das Buch recht schnell eine Spannung auf, die ein Weglegen unmöglich machen.
Hier ist alles enthalten:
Die reale Welt mit dem geheimnisvollen Kleinen Volk, die im angrenzenden Wald von Fairfold lebt. Magische Elfen, die keineswegs so „knuffig“ und „süß“ sind, wie man denken mag.
Es ist eine Geschichte voller ewiger Liebe, tiefer Freundschaft und inniger Geschwisterliebe.
Mich konnte es für sich gewinnen!

Die Charaktere
Sehr vielschichtig und mit ganz viel Tiefe!
Man erfährt so viel über sie. Selbst über die Nebencharaktere bekommt man viele Informationen. Die Vergangenheit wird aufgerollt und ganz deutlich gezeigt, weshalb Hazel so ist, wie sie ist.
Mag sein, dass man Hazel, wenn man sie persönlich kennen würde, nicht mögen könnte. Sie küsst gerne Typen und bricht ihnen anschließend das Herz. Beziehungen sind nichts für sie und das zeigt sie klar und deutlich. Sie zählt definitiv nicht zu der Riege der „schüchternen Mauerblümchen, die sich nichts sagen trauen“. Sie ist mutig, tapfer, manchmal Kopflos, aber für ihre Familie würde sie alles tun.

Ben, ihr Zwillingsbruder ist ebenso vielschichtig. Im Laufe des Buches erfährt man Dinge über ihn, die man so nie erwartet hätte.

Die Charaktere scheinen ein Eigenleben zu haben, denn niemand scheint so zu sein, wie man ahnt. Sie alle haben Abgründe und doch stehen sie auf und kämpfen, wenn etwas, was ihnen wichtig ist, in Gefahr gerät!

Die Schreibweise
Detailliert, flüssig, sehr angenehm.
Bildlich, aber ohne zu detailliert zu wirken, beschreibt Holly Black die Umgebung und die mysteriösen Ereignisse, die in Fairfold Einzug halten.
Flüssig und wortgewandt taucht man in die Welt von Hazel und Ben ein und erlebt den Traum ihrer Kindheit.
Voller Spannung und einem wunderschönen Setting, das einen fast die Gefahr des kleinen Volkes vergessen lässt xP.

Fazit:
„Der Prinz der Elfen“ hat mich überrascht und verzaubert. Es ist anders, als gedacht, aber das ist ja nicht unbedingt gleich schlecht. Die Charaktere konnten mich voll und ganz einnehmen und überzeugen. Die Idee ist genial und die Umsetzung gelungen.
Die Schreibweise flüssig, angenehm und bildgewandt.
Es hat mir gut gefallen, auch wenn mir ein paar „Gefühle“ zu schnell ausgebrochen sind.
„Der Prinz der Elfen“ bekommt von mir 4 von 5 Federn. Ich werde sicher bald zum nächsten Holly Black Buch greifen!

Spannende Fantasy-Geschichte!

Von: Buchspinat Datum : 05.06.2017

https://buchspinat.wordpress.com/

Zum Inhalt: Seit Menschengedenken leben im Wald von Fairfold Elfen und andere magische Wesen. Die Bewohner des kleinen Städtchens sind es gewohnt, Schutzamulette zu tragen und sich und ihre Familien vor den oftmals garstigen Streichen der Elfen zu schützen. Meist sind ahnungslose Touristen die Opfer der Elfen.
Und seit vielen, vielen Jahren steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In ihm liegt schlafend ein Elfenprinz. Dieser Prinz ist eine touristische Attraktion in Fairfold.
Auch die 16jährige Hazel fühlt sich von dem schlafenden Elfenprinzen angezogen. Immer wieder geht sie zu ihm hin und vertraut ihm ihre tiefsten Geheimnisse an.
Doch eines Tages ist der Sarg aufgebrochen und der Elf verschwunden und Hazel und ihr Bruder Ben werden in ein Abenteuer hineingezogen, das alles was ihnen bisher an wundersamen und gefährlichen Dingen in Fairfold begegnet ist, bei Weitem übersteigt ...
Zum Inhalt:
Ich fange mal mit dem Cover an. Normalerweise ist mir das Cover relativ schnuppe, aber dieses Cover muss ich unbedingt erwähnen, denn es ist in der Tat wunderhübsch. Ich mag solche Bilder in denen man im eigentlichen Motiv noch ganz viele andere Dinge erkennen lassen und aus genau diesem Grund ist dieses Cover wirklich zauberhaft.
Hollys Schreibstil gefällt mir ziemlich gut. Ich habe bisher von ihr schon zwei andere Bücher gelesen (Weißer Fluch & Roter Zauber), die ich auch gut fand.
Ich mochte Ben, Hazel, Jack und Severin ziemlich gern. Die Vier sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen. Sie verbindet trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Wesen Mut, wahre Zuneigung und großer Respekt füreinander. Das hat sich im Lauf der Geschichte richtig deutlich gezeigt:
Hazel ist seit ihrer frühsten Kindheit eine Kämpferin, viel zu früh war sie auf sich allein gestellt, weil ihre Eltern nicht wirklich in der Lage waren, sich genügend um Hazel und Ben zu kümmern.
Ben ist mit einem magischen Talent gesegnet – oder verflucht. Das liegt nun wahrlich im Auge des Betrachters. Entscheidet selbst…
Jack ist eigentlich ein Elf, doch er wurde den Menschen als Wechselbalg untergeschoben. Doch je älter er wird, desto mehr wird im bewusst, wie sehr er sich von seinen Freunden und Klassenkameraden unterscheidet….
Severin hat viele, viele Jahre im gläsernen Sarg geschlafen. Er findet sich erstaunlich schnell in der Welt zurecht und verfolgt am Anfang sein eigenes Ziel….
Holly Black versteht es, sämtliche Figuren in ihrer Geschichte anschaulich und detailliert darzustellen, genau wie die vielen Orte, an denen die Geschichte spielt: das Reich des Erlkönigs, der Wald, der die beiden Welten miteinander verbindet und das Reich der Menschen.
Für Leser, die gerne beim Lesen Magie verspüren wollen und trotzdem auf die menschliche Welt nicht verzichten wollen, ist „Der Prinz der Elfen“ wie geschaffen, denn er verbindet diese beiden Elemente zu einer spannenden Geschichte.

Faszinierende und düstere Elfenstory!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 04.06.2017

linejasmin.blogspot.de/

Bisher kannte ich die Autorin nur vom hören und sagen, ich selbst habe leider noch keines ihrer Bücher gelesen. Als aber "Der Prinz der Elfen" erschien, stand für mich fest das ich es einfach lesen muss. Das Cover ist ein klarer Hingucker und passt einfach klasse zur Story.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen und war innerhalb weniger Zeilen schon im Buch drin. Die Autorin schaffte es durch ihren einmaligen Stil mich sofort in den Bann zu ziehen. Sie weiß ganz genau wie sie ihren Leser fesseln kann. Das ganze Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Denn die Autorin schreibt zum einen locker und flüssig, aber dennoch schreibt sie bildhaft. Es war als lief ein Film vor meinen inneren Auge.

Was mich etwas verwirrte waren die doch recht unterschiedlichen Meinungen, ich stellte schnell fest dass dieses Buch wohl die Gemüter spaltet. Entweder man mag es oder eben nicht.
Ich für meinen Teil liebe dieses Buch.

Ich liebe ja Bücher über Elfen, zwar waren diese bisher nie wirklich böse. Aber hier in "Der Prinz der Elfen" sind die Elfen eindeutig böse, sie sind manipulativ und düster.
Genau das finde ich so toll an an dem Buch es ist einfach mal was anderes, was neues.

Hazel und Ben sind zwei tolle Protagonisten die mir ziemlich schnell sympathisch wurden.
Zu Beginn hatte ich noch gedacht das Hazel im Vordergrund der Story stehen würde, aber auch ihr Bruder Ben nimmt einen Großteil der Story ein.
Das gefiel mir richtig gut denn es war abwechslungsreich und erfrischend.

Die Handlung an sich war sehr fesselnd und spannend.
Ich habe dieses Buch innerhalb kurzer ausgelesen.
Die hier erschaffene Welt ist düster, magisch und faszinierend.
Ich finde der Autorin ist es toll gelungen das ganze umzusetzen. Besonders die Elfen im Buch konnten mich begeistern und richtig gut unterhalten.
Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Werk der Autorin und kann euch dieses Buch nur empfehlen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:
Mit "Der Prinz der Elfen" ist der Autorin ein grandioser Fantasyroman gelungen der mich bestens unterhalten konnte.
Die hier erschaffene Welt überzeugte mich und faszinierte mich völlig.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Holly Black vom Feinsten!

Von: sandrasbookcorner Datum : 03.06.2017

sandrasbookcorner.blogspot.com

Fairfold ist ein kleiner, magischer Ort.
Hier glauben die Menschen noch an Elfen und Magie.Hier leben auch Ben und Hazel.
Schon als kleine Kinder übte der schlafende Elfenprinz in seinem gläsernem Sarg einen ganz besonderen Reiz auf sie aus.
Und auch jetzt, wo sie fast erwachsen sind, isr es nicht anders.

Schon viele haben versucht den Sarg zu öffnen, um den Prinzen zu wecken.
Doch bisher ist es noch niemandem gelungen.

Die Jugendlichen von Fairfold veranstalten dort regelmäßig Partys. Die
Touristen kommen, um den Schlafenden zu bewunden.

Bis es eines Nachts passiert. Hazel wacht am Morgen mit Glassplittern unter ihren Fingernägeln und schmutzigen Füßen auf. Sie hat nicht die geringste Ahnung, woher die Splitter und die Erde stammen und kann sich nicht an die vergangene Nacht erinnern. Als sie mit Ben in der Schule ankommt, wird schnell klar, was geschehen sein muss:
Der Prinz ist erwacht, denn jemand hat ihn aus seinem gläsernen Gefängnis befreit.
Hazel kommt der Verdacht, daß sie eventuell etwas damit zu haben könnte.
Schnell ist sie sich mit ihrem Bruder einig: Sie müssen den Prinzen finden.

Hilfe bekommt Hazel dabei auch von Jack. Einem Wechselbalg, der ganz normal mit seinem "Bruder" Carter aufgewachsen ist. Jack ist selbst ein Elf und kennt die Gesetze des Waldes ebenso gut wie Hazel. " Sei vorsichtig und lasse dich auf keinen Handel mit den Elfen oder anderen Wesen ein ".
Doch was tut man, wenn im Ort unheimliche Dinge vor sich gehen und Menschen in einen todesähnlichen Schlaf fallen?
Hazel ist sogar bereit, für die Antworten auf ihre zahllosen Fragen, vor den Erlkönig zu treten. Und was sie hier erfährt, ist unglaublich!

Meine Meinung zu diesem Buch:

Elfen- Fantasy vom Feinsten!
Endlich mal wieder eine Geschichte über Elfen, die einen umhaut!
Holly Black erzählt uns hier eine ihrer besten Geschichten!
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben.
Da ist Hazel, die jeden Jungen küsst. Nur den einen ( noch ) nicht. Hazel weiß um das Elfenreich und seine schauerlichen Gewohnheiten. Um die Dinge, welche man dort möglichst nicht tun, essen, trinken oder sagen sollte. Für sie ist das Reich der Elfen, auch mit ihren 16 Jahren sehr real.
Ihr Bruder Ben hat ein gespaltenes Verhältnis dazu. Er wurde als Baby mit der magischen Fähigkeit der Musik gesegnet. Aber Ben hat es nicht immer unter Kontrolle und hat sich selbst aus lauter Verzweiflung die Finger gequetscht, damit er nicht mehr spielen kann.
Dann ist da noch Jack, der Wechselbalg. Aufgewachsen bei einer normalen Familie, behütet und geliebt. Er wird von den Bewohnern von Fairfold für die Ursache der ganzen Vorkommnisse gehalten.

Und natürlich wäre da noch der Elfenprinz...

Auch die Elfen und anderen Wesen des magischen Waldes sind sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Man sich sich alles ganz genau vorstellen.
Wer Elfen mag, ist bei diesem Buch genau richtig!
Mir hat es mehr als nur sehr gut gefallen!

guter Fantasyroman mit toller Idee

Von: Manja Datum : 31.05.2017

www.manjasbuchregal.de

Kurzbeschreibung
Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
(Quelle: cbt)

Meine Meinung
Von Holly Black habe ich bereits etwas anderes gelesen und dieses Buch damals für gut befunden. Nun hatte ich die Chance auch ihr neuestes Werk „Der Prinz der Elfen“ zu lesen. Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen und der Klappentext versprach mir sehr unterhaltsame Lesestunden. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere gefielen mir doch richtig gut. Ich konnte mir die hier vorkommenden Elfen gut vorstellen und ihre Handlungen waren in meinen Augen verständlich.
Hazel war mir nicht ganz so sympathisch. Immerhin ist sie nicht unbedingt das liebe Mädchen von nebenan. Sie küsst einfach so irgendwelche Typen, warum, das erfährt man dann im Verlauf der Handlung. Zu Anfang habe ich sie nicht unbedingt gemocht, mit der Zeit aber, nachdem ich sie immer besser kennengelernt habe, mochte ich sie dann doch gerne.
Ben ist ein Mensch, der mir richtig zugesagt hat. Er hat ein Auge auf Hazel geworfen, buhlt mit den anderen Jungs um Hazels Gunst.

Neben den beiden gibt es noch andere sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Dabei lernt man als Leser sowohl Menschen als auch Elfen und noch ganz andere Wesen gut kennen. Mir gefiel das wirklich sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin ist geprägt von kurzen und prägnanten Sätzen. Man kommt so schnell durch die Seiten, es liest sich an sich leicht und locker. Am Anfang hatte ich kleiner Probleme wirklich folgen zu können, die haben sich dann aber gegeben und ich bin gut durch die Seiten des Geschehens gekommen.
Die Handlung ist spannend gehalten. Es herrscht die gesamte Zeit über eine recht düstere Atmosphäre vor. Auch von der Grundidee her konnte mich der Roman begeistern. Mir gefallen Geschichten um Elfen wirklich gut, wobei ich aber erwähnen muss, hier sind es eher böse Elfen, die man als Leser kennenlernt.
Der Handlungsort hat etwas an sich, das mich daran fasziniert hat. Holly Black beschreibt diesen Ort sehr anschaulich und somit vorstellbar.
Immer wieder hat Holy Black Wendungen in ihre Geschichte eingebaut, die mich unvorhersehbar getroffen haben. Letztlich wusste ich nicht ganz wohin die Reise wirklich gehen sollte

Das Ende hat mir gefallen. Es fiel anders aus als ich es erwartet habe, passt aber wirklich gut zum Gesamtgeschehen und macht es rund.

Fazit
Alles in Allem ist „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black ein Fantasyroman, der mich nicht komplett in seinen Bann ziehen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein Schreibstil der Autorin, an den ich mich erst etwas gewöhnen musste, der mich dann aber recht flüssig und gut durch das Buch kommen ließ und eine Handlung, die spannend gehalten ist und eine wirklich faszinierende Hintergrundidee besitzt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ein märchenhaftes und schönes Fantasy-Buch

Von: Callie Wonderwood Datum : 30.05.2017

calliewonderwood.blogspot.de

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
(Klappentext)


Am Anfang bin ich zunächst nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen. Man musste sich erstmal zurechtfinden, manches war ein wenig verwirrend und auch die erste Szene, wo Hazel auf einer Party ist und einfach fremde Jungs küsst, war doch etwas seltsam. Deswegen wusste ich zunächst auch nicht, was ich von der Protagonistin Hazel halten soll.
Erst im Verlauf des Buches bekommt der Leser dann mehr Informationen über das Leben in Fairfold, die Elfen und vor allem die Vergangenheit von den Geschwistern, Hazel und Ben erfahren. Dabei fand ich es gut, wie die Autorin aus verschiedenen Momente aus deren Kindheit erzählt hat, z.B. wie die beiden gemeinsam ihre ganz eigenen, besonderen und auch gefährlichen Abenteuer erlebt haben.
Zitat : "Am Ende des Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer. Soweit Hazel Evans wusste, war er schon immer da gewesen."
Und desto man die Ben und Hazel und ihre Geheimnisse kennengelernt, je mehr mochte ich die beiden. Denn dadurch man konnte ihre charakterliche Art und warum, sie wie handeln, besser nachvollziehen und waren mir schließlich auch wirklich sympathisch.
Bei Hazels Charakter war besonders ihr Ritter-Traum interessant. Sie mit ihrer ganzen Art keine gewöhnliche und andere Protagonistin, sie ist mutig und handelt um die Probleme in Fairfold mit den Elfen zu beseitigen. Ben war für mich am Anfang eher im Hintergrund, aber auch er ist ein facettenreicher Charakter und besonders die Geschwister-Thematik fand ich passend dargestellt.
Richtig gut gefallen hat mir, dass mich das Buch immer wieder überrascht hat. Es gab immer wieder Momente, wo es Wendungen und Details gab, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Nachdem doch etwas schwierigen Einstieg, konnte mich die Geschichte auch mitreißen und fesseln und ich wollte unbedingt, wissen, wie es weitergeht.
Zitat : "Hazel zuckte vor Schreck zusammen, als er das sagte. Er war ein Fremder, doch seine Worte und der Druck seiner Finger wirkten sonderbar vertraut. Sie hatte sich eine Szene wie diese so oft vorgestellt, dass es sich jetzt wie ein Albtraum und gleichzeitig wie eine Fantasie anfühlte, mit ihm durch den dunklen Wald zu laufen - vollkommen unwirklich."
Den Schreibstil von Holly Black mochte ich sehr gerne. Sie erzählt atmosphärisch und das Buch hat oft etwas Märchenhaftes und fand es gut, wie sie Hazels Sicht und die Geschehnisse beschrieben hat.
Die Liebesgeschichten in diesem Buch konnten mich auch begeistern. Es hat bei beiden für mich sofort gepasst und auch die jeweilige Entwicklung war toll. Und besonders mit Blick auf das Ende fand ich die Umsetzung gut gelungen.

Fazit :
Ein märchenhaftes und schönes Fantasy-Buch, das mir bis auf zwei Kritikpunkte, total gut gefallen hat.

Gelungene Elfen-Fantasy ♥

Von: Anna Salvatore Datum : 25.05.2017

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/elfen-fantasy-der-prinz-des-elfen-holly.html

MEINUNG
Die Grundidee finde ich sehr gelungen, erinnerte mich z.B. an "Black Blade" - eine wunderbare Urban Fantasy-Trilogie.
Denn Fairfold ist ein Ort, den Touristen gerne aufsuchen. Die Bewohner wissen um die Gefahren um sie herum, nämlich das kleine Volk, die Elfen. Fairfold ist praktisch eine Schnittstelle, wo beides aufeinander trifft.
Im Laufe der Geschichte begegnet man vielen Wesen, und die Vielfalt und der Einfallsreichtum ist einfach wow!
Wesen, die einem entfernt bekannt vorkommen genau wie ganz Neuartige, zudem viele kleinere Geschichten und Sagen. Auch vor Gewalt wird nicht zurückgeschreckt, was mir sehr gefällt. Es fühlte sich in sich auch alles stimmig an.
Das ist Fantasy vom Feinsten!

Die Handlung ist spannend; Sei es das 'Zwischenmenschliche' - darunter nicht nur Liebe und Freunde, sondern auch die Geschwisterbindung nimmt eine wichtige Rolle ein - oder das eigentliche Abenteuer - wie z.B. Rückblicke in gefährliche Situationen, bewusste und unbewusste ausgelöste Abenteuer.
Irgendetwas war immer gerade 'aktiv' und hält den Leser am Ball.


Die Atmosphäre ist dabei stets ... nun ja, atmosphärisch ;-)
Die Autorin schafft es einerseits, genaue Bilder von Orten, Personen und Situationen zu zaubern, aber kann auch komplett klar formulieren, wenn es um Action o.ä. geht.
Das Buch habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen, da ich immer in diesen verwunschenen Ort zurückkehren wollte.

Bei den Charakteren kann ich Kritik verstehen, aber nicht selbst kritisieren.
Zuerst wirkt Hazel nicht gerade sympathisch - Sie küsst irgendwelche Typen einfach so, und ist nicht gerade das liebe Mädchen von nebenan. Doch etwas später erfährt man den Grund dafür, und dann feierte ich sie dafür.
Sie ist einfach ein ganz besonderer Charaktere, kein Einheitsbrei und bricht das gesellschaftliche Ideal - Kein Wunder, dass viele Leserinnen sie eher nicht mochten.
Aber auf jeden Fall mag ich ihre starke Art, sie ist nicht auf den Kopf gefallen. Lediglich am Ende kam mir ein 'Ich liebe dich' zu plötzlich, das ist das Einzige, was ich am ganzen Roman "bemängeln" könnte.
Ben ist ein bezaubernder Mensch, und genau wie Jack und Carter, hat er eine individuelle Geschichte und ist nicht bloß ein Anhängsel.

Das Ende hat alles, was man sich wünschen kann, und nicht unbedingt das typische Happy End. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe und werde mir mal die anderen (Elfen-)Romane der Autorin ansehen =)


FAZIT
Alles in allem ein fantastischer Roman, der die Elfen-Mythologie hervorragend aufgreift.
Ungewöhnliche und vielseitige Charaktere, eine wahnsinnige Ideenvielfalt, sowie die Geschichte und ihr Schreibstil an sich überzeugten mich vollkommen und ließen mich es praktisch in einem Rutsch durchlesen. Lediglich ein 'plötzliches' Ich Liebe Dich verhindert die Höchstwertung.

- 4,5 von 5 Feenfaltern + Elfenhighlight -


Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Toll

Von: Weinlachgummi Datum : 25.05.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, weil ich schon ein paar Elfen Bücher gelesen habe, die mir dann zu " kitschig" wurden und die Handlung hinter der Lovestory anstand. Dem war zum Glück hier nicht so, Der Prinz der Elfen konnte mich voll überzeugen.

Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Schlichtes und gewöhnliches Weiß, doch in der Mitte bricht das Grün heraus und in diesem Grün sieht man den wilden Wald, mit seinen Bewohnern und dem Prinzen der Elfen.

Meine Erwartungen an das Buch waren nicht so hoch und nach dem Klappentext hatte ich schon eine grobe Geschichte im Kopf. Mädchen und Elfen Prinz, man kann sich ja denken, worauf dies hinausläuft. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit meiner Vermutung falsch lag und die Autorin mich überraschen konnte.

Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, einen Tag habe ich dafür gebraucht. So sehr konnte mich Holly Black fesseln. Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil die Elfen sozusagen mit den Menschen in Fairfold koexistieren, in unserer heutigen Zeit. Nach ein paar Seiten hat mir dies aber gut gefallen. Auch die Darstellung der Elfen war interessant. Wer da an Legolas und Co. denkt wird leider enttäuscht, die meisten schauen leider nicht zum dahin schmelzen, sondern eher zum Weg rennen aus. Gerade auf den ersten Seiten dachte ich, mich würde ein typisches Jugendbuch erwarten, es ging um Feiern, Alkohol und Jungs. Doch als die ersten Opfer der Elfen beschrieben wurden, was ich nebenbei erwähnt recht gruselig fand, fand ich es nicht mehr so typisch.

Ich dachte, Hazel würde im Fokus der Handlung stehen, doch auch Ben nimmt einen großen Teil ein. Worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich fand beide sympathisch und ausreichend beschrieben, wenn man die Seitenanzahl bedenkt. Vorstellen konnte ich mir beide sehr gut. Die sich entwickelnden Liebesgeschichten haben mir sehr gut gefallen und über die Konstellationen am Ende habe ich mich sehr gefreut.

Die ersten 100 Seiten ist das Tempo des Buches eher langsam, doch dann zieht es immer mehr an und gegen Ende wird es sehr rasant. Mich hat dies, da ich es in einem Rutsch gelesen habe und so gefesselt von den Geschehnissen war nicht gestört.


Fazit:
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es hat mir richtig gut gefallen.
Es fängt eher langsam an und wird dann immer rasanter. Langeweile kam bei mir keine auf.
So fand ich es sehr fesselnd und hab es innerhalb eines Tages gelesen.
Die Paar Konstellation am Ende hat mir sehr gut gefallen.
Man muss sich aber vor Augen führen, dass es ein Jugendbuch ist und sich auch darauf einlassen.
Einiges wird nur Oberflächlich behandelt.
Der Fantasy Anteil ist auch nicht so hoch.

Ich liebe die Idee dahinter

Von: Mandys Bücherecke Datum : 22.05.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
In Fairfold ist die Magie lebendig und die Elfen nicht weit. Dort schläft in einem gläsernen Sarg ein Elfenprinz und nichts kann ihn aufwecken. Hazel und Ben haben sich in ihrer Kindheit die wildesten Geschichten über ihn ausgedacht. Doch eines Tages ist der Elfenprinz aufgewacht und verschwunden und Hazel und Ben machen sich auf die Suche und so werden die Geschwister von ihrer nicht ganz alltäglichen Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung
Da ich Holly Blacks Werke immer wieder gerne lese und Elfen mich schon immer fasziniert haben, war ich gespannt auf dieses Buch. Ich habe schon viele verschiedene Meinungen dazu gehört und war deshalb neugierig, ob es mir gefallen kann und ich muss sagen, dass ich es nicht schlecht fand, zwar auch nicht herausragend, aber doch so gut, dass ich solide vier Sterne vergebe.

Das Buch beginnt recht seltsam und ich musste erst mal in die Welt von Hazel und Ben hineinfinden, in der die Elfen und Magie, Rituale und ähnliches eine Rolle spielen. Es wirkt zuerst ziemlich durcheinander, unstrukturiert und schwer zu verfolgen, was auch daran lag, dass es zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her wechselt. Das fand ich zwar nicht schlimm, aber teils etwas schwierig zu lesen.

Dafür fand ich die Idee des Buches umso besser. Eine Stadt, die so nah an dem Elfenreich grenzt und wo die Menschen einen Weg gefunden haben mit diesen Wesen zusammenzuleben, finde ich faszinierend. Ebenso wir das Rätsel um den Jungen im Sarg und der Erlkönig an sich. Auch ein Wechselbalg fehlt nicht und so werden hier viele Sagen und Mythen lebendig, was das ganze atmosphärisch und magisch macht. Die Welt des Buches ist überraschend komplex.

Zuerst konnte ich mit Hazel als Protagonistin nicht viel anfangen, weil ich ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen konnte. Erst nach und nach konnte ich hinter ihre Fassade blicken und so Verständnis für sie aufbauen und mit der Zeit wurde sie mir sympathisch.
Ben dagegen mochte ich direkt und besonders die Vergangenheit der beiden Geschwister fand ich faszinierend.
Alle Figuren des Buches haben ihre Schwächen und Fehler, keiner ist perfekt, aber gerade das mochte ich an ihnen und wenn man die Vergangenheit betrachtet, ist das durchaus authentisch.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, mit sehr kurzen Sätzen, die aber dennoch eine gewisse Spannung und Magie aufbauen konnten. Der Plot wird aus mehreren Perspektiven geschildert, was hier manchmal etwas spunghaft wirkt.

Zeitweise ist der Plot vorhersehbar, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Es hat seine Schwächen, aber dennoch gefiel es mir. Vor allem das Ende war nach meinem Geschmack und hat das Buch wunderbar abgeschlossen.

Fazit
"Der Prinz der Elfen" ist zwar nicht perfekt, konnte mich aber dennoch gut unterhalten. Ich kann aber auch die teilweise negativen Stimmen dazu verstehen. Ich glaube, dass man dieses Buch entweder mag oder eben nicht und mir hat es gefallen.

Wenn jemand ein Buch über Elfen und ihre düstere Seite schreiben kann, dann Holly Black!

Von: Sara Datum : 20.05.2017

https://diebuchstabenstadt.wordpress.com/

Da Holly Black mit ihrem Buch „Elfentochter“ meine Kindheit geprägt hat und sich „Der Prinz der Elfen“ auch um dieselben blutrünstigen, durchtriebenen Elfenwesen dreht, war ich von Anfang an Feuer und Flamme. Jede Seite war wie nostalgisches Schwelgen in der Vergangenheit. Und trotzdem waren im Hinterkopf Zweifel, ob das Buch meinen hohen Erwartungen bestehen wird. Und ja das hat es!
Die Geschichte ist so magisch und zauberhaft, wie man es von einem Wald voller Elfen und Fabelwesen erwartet. Beim Lesen taucht man sofort in die Geschichte ein. Dennoch ranken sich eine Geheimnisse rund um den gehörnten Jungen, aber auch alle anderen Figuren (Hazel, Ben oder Jack) haben ihr Geheimnisse, die dem Leser dann nacheinander enthüllt werden. Gerade dadurch dass man anfangs absolut ahnungslos ist und nur „häppchenweise“ mit Informationen gefüttert wird, ist das Buch unglaublich spannend. Ich für meinen Teil konnte es kaum weglegen. Die Geschichte wird aber auch immer rätselhafter durch die Botschaften, die Hazel erhält und der zunehmenden Bedrohung, der die kleine Stadt Fairfold gegenüber steht.
Etwas das mir bei dem Buch auch gefallen hat, sind die wundervollen Figuren mit ihrer tollen Dynamik. Hazel hat am Anfang zwar einen ordentlichen Männerverschleiß, und knutscht mit allem rum, was nicht bei drei auf dem Baum ist, aber ihr Verhalten wird später im Buch aufgeklärt. Und ich mochte ihre taffe Art einfach.


Das Buch hat mich auf jeden Fall wieder für Holly Blacks nächste Bücher rund um Elfen angefixt. Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen, sodass ich es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen kann. Vor allem wenn ihr Elfen nicht nur rosa und zuckersüß auf einer Wiese rumhüpfen sehen wollt, sind Holly Black’s Elfen etwas für euch.
Vielen Dank deshalb auch an die Randomhouse Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Menschenwelt trifft auf kleines Volk, Phantastik mit einigen Schwächen

Von: Tintenwelten Datum : 19.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCERCU4YR7gqHqKaA29335sw

Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold , einer Stadt, die an das Elfenreich grenzt. Seit langer Zeit befindet sich dort ein gläserner Sarg, in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Egal, was man tut, man kann ihn nicht erwecken. Daher ist er zu einer Sehenswürdigkeit geworden und wird sowohl von den Touristen als auch von den Menschen der Stadt misstrauisch beäugt. Die Geschwister sind beide fasziniert von dem schönen jungen Mann hinter dem Glas und vertrauen ihm ihre tiefsten Geheimnisse an. Doch eines Morgens wird der Sarg leer vor gefunden. Die beiden begeben sich auf die Suche nach dem Prinzen und werden dabei in einen Machtkampf der magischen Wesen gezogen. Sie müssen sich für eine Seite entscheiden, doch welche ist die richtige?

Besonders mit der Protagonistin Hazel bin ich nicht richtig warm geworden. Sie sucht Ablenkung und Zerstreuung in den Armen vieler Jungs und hinterlässt dabei eine Spur von gebrochenen Herzen. Dies ist nicht ihre einzige egoistische Handlung, die der Leser in diesem Buch beobachten kann. So hat sie auch bereits in ihrer Kindheit vermeintlich uneigennützig eine große Dummheit begangen, die sie heute wieder einholt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Allerdings stellt sich heraus, dass sie es letztendlich doch nur für sich selber getan hat. Generell handelt sie eher unüberlegt, ohne manchmal selber zu wissen, was sie da eigentlich grade tut.

Ben hingegen ist homosexuell und hat sich schon immer zu dem Prinzen hingezogen gefühlt und hofft ihm nun näher zu kommen. Zudem besitzt er eine Gabe: Er ist sehr musikalisch und ist durch seine Musik in der Lage Elfen in seinen Bann zu ziehen. Dies hat ihm vor allem in der Kindheit geholfen, als er und Hazel sich auf die Jagd nach Elfen gemacht haben. Denn Elfen sind nicht die schillernden Wesen aus den Kinderbüchern. Nein, sie können hinterhältig und gemein sein und sind stets auf ihren eigenen Vorteil aus. Dabei schrecken sie auch nicht vor Gräueltaten zurück. Deshalb ist ein Handel mit ihnen auch so gefährlich. Dies haben die Kinder damals erkannt und wollten den Elfen eine Lektion erteilen. Für mich klingt das doch eher unrealistisch. Welches Kind rennt denn durch den Wald und schlachtet ohne jede Konsequenz andere Lebewesen ab? Wären die Elfen so schrecklich wie beschrieben, hätte das doch sicher Folgen?

Der Prinz, der ja eigentlich eine zentrale Rolle im Buch spielt, bleibt doch eher blass. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn und seine Beweggründe und Emotionen hinein fühlen. Es ranken sich einige Geheimnisse um seine Person. Wo kommt er her? Wieso wurde er im Sarg eingesperrt? Wer trachtet nach seinem Leben und warum? Er selber tritt bei der Aufklärung dieser Fragen eher weniger in Aktion, was ich schade fand.

Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Es hat einen flüssigen Schreibstil. Die Zeitsprünge und Einschübe von Hazels Träumen haben die Spannung aufrecht erhalten. Obwohl einiges anfangs verwirrend war, haben sich doch die meisten Fragen zum Ende hin geklärt. Die phantastischen Elemente waren spannend und gut umgesetzt. Ich mochte die Vorstellung einer magischen Welt, welche direkt an die menschliche grenzt. Die Liebesgeschichte empfand ich als durchaus süß und glaubhaft sowie authentisch dargestellt.

Spannende Vermischung von Sagen und unserer modernen Welt

Von: Zeilenspringerin Datum : 19.05.2017

zeilen-springerin.blogspot.de/

Ich hatte keine Probleme in die Geschichte zu finden und mochte von Anfang an die Vermischung von Mythen und der realen Welt. Dies gibt der Geschichte einen ganz speziellen Touch und ich habe besonders genossen zu lesen, wie die Menschen ihren "Aberglauben" in Alltagshandlungen einfließen lassen (z.B. werden Schalen mit Milch vor die Tür gestellt, damit die Dämonen nachts davon trinken können). Die Welt wird schlüssig erklärt und ich konnte mich leicht zurecht finden, da die gesamte Handlung in unsere moderne Welt eingebettet wurde.
Die Handlung fand ich sehr spannend und der ein oder andere Plotttwist hat mich immer wieder überrascht und ans Buch gefesselt. Die Ereignisse überschlagen sich nach einer kurzen Einleitung und das Spannungslevel wird allgemein sehr hoch gehalten. Zudem gibt es einige Kampfszenen, die teilweise auch etwas brutaler werden.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Einige Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Protagonisten füllen Verständnislücken, so dass die Handlungen der Protagonisten im Rahmen ihrer Figuren nachvollziehbar bleiben.
Die beiden Protagonisten Hazel und Ben fand ich von Anfang an sympathisch. Besonders spannend fand ich auch, dass Ben homosexuell ist, was allerdings nicht weiter thematisiert wurde, sondern einfach als Gegebenheit dargestellt wird. Dies hat mir besonders gefallen, da in unserer heutigen Zeit die sexuelle Orientierung keine Rolle mehr spielen sollte. Es gibt allerdings insgesamt im Buch nur wenige romantische Szenen, wodurch alles jugendfrei  bleibt und sich hier keiner Sorgen machen muss, dass er homosexuelle Szenen vielleicht nicht gerne lesen mag.Mit Hazel hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Sie ist eine starke Protagonistin, die weiß was sie will und dafür kämpft. Allerdings konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie sie sich als Kind verhalten hat. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich hier nicht weiter drauf eingehen, aber eine 6-jährige verhält sich meiner Ansicht nach nicht so.Die Nebencharaktere bleiben in meinen Augen recht blass, aber man erfährt alles nötige über sie, so dass ich nicht den Eindruck hatte, als fehle mir etwas.

Fazit:
"Der Prinz der Elfen" von Holly Black konnte mich trotz kleinerer Schwächen gut unterhalten. Die spannende Geschichte hat mich gut unterhalten und ich mochte besonders, dass ich immer wieder von unerwarteten Wendungen überrascht wurde.Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese Geschichte, die geschickt unsere moderne Welt mit den Sagen der Elfenwelt vermischt.

Ein Buch voller Geschichte, Helden und einer tollen Welt.

Von: Svenja Datum : 18.05.2017

the-bookthief.blogspot.de/

Hazel und Ben sind schon ihr ganzes Leben lang fasziniert von dem Prinzen der im Glassarg liegt. Sie erzählen im Geschichten, sie vertrauen ihm ihre Gefühle an und lassen ihn an den wilden Abenteuern teilhaben, die sie beide zusammen bestritten haben. Denn in Fairfold ist eigentlich nichts normal, übernatürliche Wesen leben im tiefen Wald. Doch der Prinz er schläft, bis zu dem Tag wo sein Sarg zerbrochen ist und der Prinz verschwunden. Für Hazel beginnt das Abentuer ihres Lebens, denn schnell steht fest, nicht nur der Prinz steckt in Gefahr sondern ganz Fairfold und endlich scheint sie die Ritterin werden zu können, die sie immer schon sein wollte...

Gestaltung:
Ich finde die Art eigentlich ziemlich cool, den Wald in die Form des Prinzen sehen zu lassen etc. ich hab nur ein Problem mit den Gesichtern der beiden. Das trübt bei mir so ein bisschen die Freude, ist aber klar, Geschmackssache

Meinung:
Holly Black war mir vom Namen her natürlich bekannt und ich war auch schon an einigen ihrer Werken interessiert, dennoch war Der Prinz der Elfen mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes denn es hat mich wirklich begeistert.

Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, es war gar nicht mal die Liebe auf den ersten Blick, es hat bei mir schon ein bisschen gedauert bis sich wirklich pure Begeisterung eingestellt hat.
Am Anfang werden einem die Charaktere erst einmal ordentlich vorgestellt, dabei merkt man dann auch schnell, dass die Charaktere hier im großen und ganzen, keinen bestimmten Stereotypen folgen, was ich schon direkt unheimlich erfrischend fand. Dennoch hat es ein wenig gedauert bis sich Hazel und Co. wirklich in mein Herz geschlichen haben.

Dabei geholfen haben die vielen kleinen Geschichten über Momente ihrer Vergangenheit, aber auch einzelne Geschichte über die übernatürliche Wesen sind vorhanden, selbst wenn keiner von den Hauptcharakteren darin involviert war.
Am Anfang reihen sich diese Rückblenden noch ziemlich häufig nacheinander und am Anfang hab ich es für einen kurzen Moment als störend empfunden immer wieder aus der Haupthandlung hinaus geworfen zu werden.
Aber das hat sich wirklich schnell gelegt und ich hab mich nur noch daran erfreut. Denn es zeigt nicht nur wie intensiv sich die Autorin mit der Folkelore der Elfen befasst hat und wie sehr sie sich für diese Wesen begeistern kann, es hat auch wirklich dabei geholfen die Charaktere zu formen und ihnen einen Hintergrund zu geben. Bei dem man in der Gegenwart merkt, dass sie davon geprägt sind, dadurch haben sie für mich gleich viel mehr Tiefgang bekommen.

Ich fand das alles einfach unheimlich einladend, es war märchenhaft schön und doch gleichzeitig so tragisch und düster, was einfach ein toller Mix ist und mich wirklich ans Buch gefesselt hat.
Die Story selbst fand ich auch wirklich toll ausgearbeitet, es gibt immer wieder kleinere Rätsel, wo man am Ende merkt wie geschickt die Autorin ihre Story geplottet hat und auch wenn einzelne Ereignisse durchaus vorhersehbar waren, so gibt es dennoch viele überraschende Details, die manchmal auch nur winzig sein können, das ganze aber zu einem tollen Abenteuer gemacht haben, voller Entdeckungen, so dass sich beim Lesen einfach eine wahnsinnige Begeisterung eingestellt hat, die bei mir stetig stieg und stieg.

Zu den Charakteren möchte ich noch anmerken, dass ich es toll fand wie wild und furchtlos Hazel war und das sie bei allem was sie erlebt hat immer ihr eigener Antrieb war und sie ihren Bruder mitgezogen hat. Dennoch hat sie Tiefgang und man merkt, dass es Dinge gibt vor denen sie sich verschließt, aber ich mochte es sehr, dass sie jedes Abenteuer einfach wollte und nicht gezwungen war eine Heldin zu werden, wie in so vielen anderen Büchern.
Ihr Bruder Ben ist hingegen homosexuell und ist manchmal auch das genaue Gegenteil von Hazel, schön fand ich, dass seine Sexualität aber gar kein großes Thema war - zumindest keins wo man erst einmal verdeutlichen musste, dass das so okay ist. Er war homosexuell und fertig, es war kein ständiges Thema das über ihn lastet und noch viel wichtiger, ich hatte nicht das Gefühl, dass es seinen Charakter definiert, was unglaublich toll war.

Besonders mochte ich aber die Beziehung zwischen den beiden, sie war innig und dennoch auch voller Geheimnisse um den anderen zu schützen und manchmal auch sich selbst. Dennoch fand ich es toll zu sehen wie sie miteinander umgingen und wie sehr sie sich trotz der ganzen Unterschiede respektierten und annahmen wie sie sind. Ich hab die beiden einfach unglaublich gerne begleitet, die Nebencharaktere bis auf Jack, Bens bester Freund, waren dann schon ein bisschen schwächer ausgearbeitet, aber das war letztendlich für mich okay, weil das Buch bereits so viel Handlung aufgewiesen hat und man ja auch den roten Faden nicht verlieren will.

Fazit:
Holly Black hat es geschafft mich in eine fremde Welt zu entführen, die voller schöner Momentewar, aber auch düster und traurig sein konnte. In eine Welt, die mich stetig mehr und mehr begeistern konnte und ich alles um mich herum vergessen habe. Holly Black hat ein Buch geschrieben, das ich am Ende einfach nur noch umarmen wollte, weil ich glücklich und traurig zu gleich war. ♥

Wunderbares Buch! Klare Leseempfehlung! :)

Von: Nenis Welt Datum : 13.05.2017

https://neniswelt.wordpress.com/

Zum Cover: Das Cover ist einfach schön. Mich hat es besonders angesprochen, da grün meine Lieblingfarbe ist. Das Mädchen auf dem Cover hätte aber nicht sein müssen. Sie soll wohl die Protagonistin Hazel darstellen und der Junge auf dem Cover den Prinzen, aber ich finde das nicht sehr gelungen und auch der Titel ist nicht ganz so passend. Die englische Version hat mich da mehr angesprochen. Das Cover ist passender genauso wie der Titel „The Darkest Part of the Forest“. Wenn ihr wissen wollt warum, dann lest einfach weiter. ��

Zum Inhalt: Die Kapitel des Buches waren ungefähr 15 – 20 Seiten lang, was in Ordnung ist. Die Kapitel hießen ganz normal „Kapitel 1“ usw., aber wie ihr von meinen vorherigen Rezensionen wisst, finde ich das nicht ganz so toll, aber was soll’s. ��

Der Einstieg ins Buch war…merkwürdig! �� Das Ganze fängt an mit einem riesen Saufgelage und die Protagonistin Hazel verhält sich wirklich bitchy und daher war sie mir auch sehr unsympatisch. Zum Glück änderte sich das im Verlauf der Geschichte sehr. �� Denn die war wirklich grandios! Hazel hat noch einen Bruder namens Ben und dieser ist auch einfach nur liebenswürdig und hat mich gerettet, da ich Hazel ja am Anfang so unsympathisch fand. Der Prinz der Elfen2

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass das Buch in unserer Zeit spielt. Es gibt YouTube, Handys und alles mögliche, was mir auch ohne Zeitangabe sagt, dass es im Hier und Jetzt spielt. Die Elfen waren allerdings sehr altertümlich und genau das fand ich super! �� Das war so gegensetzlich. ��

Das Buch ist spannend, gruselig und die Story einfach außergwöhnlich! ❤️ Es war mein erstes Buch mit Elfen und ich bin erstaunt wie fasziniert ich von Ihnen bin. Ich möchte nun unbedingt mehr über sie lesen. Ich bin immer noch ganz geflasht! Es gab unerwartete Wendungen, viel Liebe und alles, was meiner Meinung nach ein gutes Buch braucht. ��

Ich mochte die Schreibweise total und das Buch hat mich einfach gefesselt! Es hat wirklich potenzial mein Highlight im Mai zu werden! Es war einfach frisch und neu. ��

Fazit: Eine klare Leseempfehlung von mir! Für alle Elfenliebhaber die außergewöhnliche Geschichten lieben! ��

grandios, magisch und düster

Von: Mona Datum : 12.05.2017

https://monasbuecherwelt.wordpress.com/

Cover:

Das Cover von "Der Prinz der Elfen" ist einfach sehr schön und gelungen. Es spiegelt die Handlung total wieder. Alleine vom Cover her spricht mich das Buch sehr an.

Personen:

Die Personen in "Der Prinz der Elfen" waren mir von Anfang an sympathisch. Hazel und Ben sind wunderbare Charaktere in die man sich innerhalb kürzester Zeit hineinversetzen kann.

Handlung:

Die Geschichte hinter "Der Prinz der Elfen" fand ich einfach nur total gut. Vom Titel her habe ich mir schon gedacht, dass es eine Geschichte wird die im Land der Elfen spielen wird. Aber dass diese so grandios mit Magie und Düsternis sein würde damit habe ich nicht gerechnet. Von anderen Leser habe ich schon sehr oft gehört, dass Holly Black sehr gute Bücher schreibt. "Der Prinz der Elfen" war mein erstes Buch von ihr und ich wurde nicht enttäuscht. Durch das Buch hinweg konnte ich der Handlung schlüssig folgen. Es wurde mir nie langweilig. Es war vielmehr spannend, magisch und düstern. Einfach nur toll....

Schöne Idee

Von: SLovesBooks Datum : 12.05.2017

https://sarahsbookblogxo.wordpress.com

Meine Meinung:

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich richtig neugierig auf dieses Buch. Elfen finde ich immer sehr interessant.

Ich bin gut in die Handlung reingekommen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weswegen es sich flott liest. Die Beschreibungen haben alles vor meinem geistigen Auge entstehen lassen.

Das Grundkonzept der Geschichte ist interessant. Es hat Spaß gemacht ihrem Aufbau zu folgen. Viele Dinge habe ich so noch in keinem Buch gelesen. Ich finde die Geschichte überwiegend spannend. Gerade am Ende konnte sie mich durch ihre so gar nicht erwartete Komplexität überraschen. Wie die Handlungsstränge zusammengekommen sind war tatsächlich unerwartet.

Mir haben die Charaktere gefallen. Dieses Buch fällt auf jeden Fall unter das Motto „diversity“. Es hackt nicht die Klischees ab, sondern legt einfach Wert auf Unterschiede in den Figuren. Keiner gleicht dem anderen und jeder ist auf seine Weise anders. Die Autorin schreibt diese Charaktere ohne Wertung, was mir sehr gefallen hat. Jeder muss eben so sein wie er ist.

Trotzdem konnte ich nicht jede Handlung der Protagonisten nachvollziehen. Gerade Hazel handelt oft so kopflos, dass ich es als Leserin nicht verstehen kann. Mit ihrem Charakter konnte ich mich durchweg nicht identifizieren. Sie ist mir auch nicht wirklich sympathisch gewesen. Trotzdem finde ich ihre Geschichte interessant. Ben hingegen gefällt mir etwas besser. Es war aber insgesamt so, dass ich in diesem Buch kein Fan der Protagonisten geworden bin, sondern eher von den Nebencharakteren. Für meinen Geschmack fehlte mir etwas beim Innenleben der Figuren. Beide waren so schwer zu fassen. Man erlebt sie eher von außen.

Insgesamt hatte ich mir ein wenig mehr von diesem erhofft. Trotzdem fand ich es gut. Es fehlte mir bei der Charakterarbeit ein wenig Tiefgang. Die Idee und das Konzept der Handlung haben mich hingegen überzeugt.

Unkonventionell und durch und durch wundervoll!!!

Von: Marysol Datum : 07.05.2017

marys-buecherwelten.blogspot.de/

Grandiose Geschichte voller Düsternis, Bedrohung und Magie, mit wundervoll ungewöhnlichen Charakteren und viel Emotion, dazu ein einzigartiger Schreibstil, mit dem Holly Black die unheilvolle Atmosphäre des Waldes wiedergibt ♥



Als absoluter Fan der Spiderwicks und Holly Blacks verrückter, düsterer Elfenwelt, konnte ich ihrem neusten Roman (bzw. der Übersetzung) einfach nicht widerstehen und freute mich auf ein ungewöhnliches Buch.

Und das bekam ich auch! Elfenfantasy vom Feinsten - keine schafft es so wie Holly Black, den Wald zum Leben zu erwecken und stets die dunkle Vorahnung über einem schweben zu lassen. Man spürt, sie sind bereits da. Und lauern nur auf einen Fehler. Denn Hollys Elfen, Waldgeister, Hexen und Tümpelbewohner sind keinesfalls schillernde Märchengestalten, sondern mindestens schelmische Kobolde, wenn nicht sogar bösartige und rachsüchtige Kreaturen. Als nicht allzu großer Waldfan konnte ich dennoch das Moss riechen, den Lichteinstrahl der Sonne zwischen dichtem Blätterwerk sehen und das Rascheln von Ästen und Zweigen hören. Kurzum, atemberaubend atmosphärisch!

Gleichzeitig war ich begeistert von den unkonventionellen Charakteren - mit Hazel ein Mädchen, dass weiß was es will und sich von niemanden etwas sagen lässt, sich nimmt was sie will und endlich aus der Kategorie "OMG, in meinem Leben küsse ich nur EINEN" herausfällt, mit ihrem Bruder Ben ein homosexueller Hauptprotagonist und mit Jack ein Wechselbalg, hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Und nicht zu vergessen Severin... *-*

Regelrecht ausgeflippt vor Begeisterung bin ich über die Entwicklung der Liebesgeschichten - genauso hatte ich sie mir erhofft... unkonventionell, aufregend und berührend ♥ Ich weiß gar nicht, welches der Paare ich euphorischer bejubeln soll!

Ebenfalls begeistert bin ich von der Vielfalt an magischen Wesen und Waldbewohnern und ihrer schillernden Lebensweise - faszinierend und zugleich auch abschreckend ob des Mangels an Moral. Herausragend empfand ich hier den Vollmondball, bei dem alles von Rang und Namen der Elfenwelt sich am Hofe des Erlkönigs versammelt und mit Glanz und Schatten, ausgelassener Musik und lauernder Gefahr feiert und ihr wahres Wesen zeigt.

Das Tempo des Buches ist nervenzerreibend langsam, man ahnt mehr, als man erlebt und gerade das machte für mich die immense Spannung des Buches aus. Ich wollte stets wissen, was passieren würde, ob sich meine Vorahnungen bewahrheiten würden und ob meine liebsten Pärchen zusammen finden würden... Gelungen fand ich auch die Einflechtung des Gedichts rund um den Erlkönig in die Geschichte, was nicht nur thematisch, sondern auch atmosphärisch ideal passte.

Dieser Roman ist ein leiser, der ohne große Paukenschläge und unnötige Dramatik auskommt, dabei aber stets fesselnd ist und mich in seiner Vielschichtigkeit begeistern konnte, So viele unterschiedliche Ebenen, Zeitstränge und Wesen, gemixt mit höchst diversen und erfrischend abwechslungsreichen Charakteren und einem GRANDIOSEN Schreibstil, der einen förmlich an das Buch kettet.

Und dann dieser berührende Epilog nach bereits einigen ergreifenden Momenten zum Dahinschmelzen, sowohl beim Endkampf auf der Waldlichtung, als auch nach all den Ereignissen in der Schule...

Melancholischer Schreibstil, tolle Erzählform und interessante Charaktere sowie toller Plot

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 25.04.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Holly Black schreibt unheimlich gute Geschichten über Elfen, daher konnte ich es kaum abwarten Der Prinz der Elfen zu lesen.

Mitten im Wald steht ein gläserner Sarg, in dem sich ein gehörnter Junge befindet, diese aussergewöhnliche Attraktion zieht nicht nur Aussenstehende an. Auch Hazel und Ben fühlen sich zu dem schönen Prinzen hingezogen. Die Geschwister lernten schon früh auf sich selbst aufzupassen und dadurch stehen sich beide sehr nah. Als sie noch klein waren, spielten die beiden ein gefährliches Spiel, Hazel als Ritter und Ben als Barde, gemeinsam wollten sie die bösen Wesen im Wald aufhalten. Als eines Tages der Prinz aus seinem tiefen Schlaf erwacht, müssen die Geschwister erneut Rätsel lösen...

Ihr Schreibstil ist sehr eigen, ein bisschen träumerisch und melancholisch aber niemals aufgesetzt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ihr alles zu glauben. Ich bin sicher, dass der Stil recht gewöhnungsbedürftig ist und daher sicher nicht jedem zusagt. Mich allerdings holt das typisch Holly Black-sche aber jedes Mal aufs neue ab.

Was mir besonders gut gefallen hat, war, die Vermischung zwischen Fantasie und Realität. Wie das Dorf Fairfold für Touristen ein Souvenir Gag ist und für die Bewohner sind die Legenden über Kreaturen und Elfen aber die bittere Wahrheit.

Was ich aber leider auch sagen muss, trotz meiner großen Begeisterung, dass die Charaktere ein wenig oberflächlich blieben. Abgesehen von Hazel, da man ja alles aus ihrer Sicht mitbekommt. Gerne hätte ich mehr über den Prinzen, die Beziehung zu den Eltern und die Gefühle von Ben erfahren. Das kam mir dann leider doch zu kurz. Den Plot fand ich überaus ausgereift, ich mag es, wenn man manches falsch interpretiert und erstmal völlig auf den Holzweg ist und danach sich alles wie von selbst entwirrt.

Die Auflösung und den Weg dahin fand ich also absolut stimmig. Die Autorin ist auch vom üblichen Weg abgewichen und das fand ich mehr als nur gut. Auch das hier der weibliche Part keinen Ritter brauchte um gerettet zu werden, sondern selbst als Heldin fungieren wollte, war schön zu lesen.

"Ich wollte nie normal sein, sagte Hazel leise und es schmerzt, das jemanden zugestehen, der sich wahrscheinlich noch nie so gefühlt hatte." -Zitat

Alles in allem war es eine schöne Geschichte, abzutauchen in die Folkloren und Mythen des Elfenvolkes und einiger anderer Kreaturen fiel mir leicht. Es fühlte sich alles ein wenig surreal an, aber es war genau so viel an urbaner Fantasie dabei, wie die Handlung vertragen konnte.