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Holly Black: Der Prinz der Elfen

Der Prinz der Elfen Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16409-9

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Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tolle Fantasygeschichte mit kleinen Schwächen

Von: Nadine's Bücherwelt Datum : 12.06.2017

everyones-a-book.blogspot.de/

Bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen, habe ich schon einige andere Meinungen mitbekommen, die meistens negativer waren. Davon wollte ich mich nicht beeinflussen lassen, aber es hat meine Ansprüche trotzdem runtergeschraubt. Ich denke das war genau das Richtige, denn das Buch hat mir nun viel besser gefallen, als erwartet.

Die Protagonistin Hazel ist ein Mädchen der besonderen Art - und das nicht nur weil sie an einem magischen Ort lebt. Sie ist eigenwillig, wild und mutig und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als eine Heldin zu sein, sowohl für sich, als auch für ihren Bruder und alle anderen. Und neben diesem Wunsch ist da natürlich noch der Prinz im gläsernen Sarg, auf den man als Leser ebenso neugierig ist wie Hazel.

Neben ihr sind aber auch alle anderen Bewohner von Fairfold - und auch die Touristen - gebannt von dem Elfenprinzen, der immerzu schläft. Vor allem ihr Bruder Ben, der sich gemeinsam mit Hazel Geschichten über den Prinzen ausgedacht hat, als sie noch kleiner waren, ist dem Fremden verfallen. Mir war er ebenso sympathisch wie Hazel, wenn auch auf ganz andere Art und Weise.

Abgesehen von diesen beiden Helden sollten auch Jack und Carter genannt werden, die 'Brüder' sind und für mich ebenfalls unheimlich tolle Charaktere sind! Gerade Jack, der ein Elf ist, hat es mir angetan und mich durch seine einzigartige Art zu handeln und zu lieben überzeugt! Severin und Gram sind ebenfalls sehr wichtige Charaktere für die Geschichte, allerdings möchte ich zu ihnen nichts weiter verraten, denn das müsst ihr selbst entdecken :) Natürlich gehören auch der Erlkönig und zahlreiche Eltern dazu, doch auch diese muss man selbst erleben.

An sich waren alle Charaktere auf ihre Art und Weise magisch für mich und gerade die Jugendlichen und den Prinzen habe ich ins Herz schließen können. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich sie mir immer sehr jung vorgestellt habe - fast noch kindlich, was mich teilweise gestört hat. Ansonsten waren sie mir aber sympathisch und einfach großartige Helden!

Immer wieder gibt es Hindernisse - ob nun magisch oder nicht - und Rätsel, die einen zum Nachdenken bringen und alles spannend machen und genau das mag ich an der Geschichte so gern. Auch das Böse, das besiegt werden muss und die Wendung am Ende hat mir gut gefallen. Und selbst die kleinen Liebesgeschichten waren toll eingebracht und mal etwas anderes!

Der Elfenprinz ist zu Beginn der Mittelpunkt der Geschichte - alles scheint sich um ihn zu drehen und natürlich wird man neugierig. Wo man erstmal nur etwas zu Hazels alltäglicher Geschichte und auch der Geschichte anderer Jugendlicher mitbekommt, erfährt man nach und nach auch einiges über die Magie in Fairfold. Ob Kobolde, Elfen oder Wasserwesen, hier gibt es unheimlich viele verschiedene magische Wesen, die man entdecken kann. Für mich wurde das unheimlich spannend, vor allem als die Geschichte dann so richtig an Fahrt gewonnen hat!

Die Story hat mir demnach natürlich auch gefallen, wenn es auch kleine Schwächen gab und mir die Charaktere teilweise einfach zu jung vorkamen. So hatte ich das Gefühl, dass sie noch sehr kindlich sind, obwohl sie als jugendlich beschrieben werden und dennoch ist da dieses unglaubliche Abenteuer, das durch neue und auch alte magische Elemente überzeugen kann! Die Geschichte an sich ist jedenfalls mal etwas anderes, was ich toll finde, und die Charaktere haben allesamt Stärke!

Fazit:
Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie mal ganz anders auf einen wirkt, als die anderen typischen Fantasybücher. Hier wirkt alles ganz neu und auch gefährlich, weil man nie weiß, ob man einem Elfenwesen trauen kann oder nicht doch gerade einen fatalen Fehler begeht, indem man einen Handel abschließt. Unsere Protagonistin erfährt das am eigenen Leib und auch sonst bleiben die Abenteuer nicht aus. Die Wendungen waren teilweise nicht vorhersehbar und gerade gegen Ende wurde ich überrascht! Man kann miträtseln und verliebt sich in die besonderen Charaktere und natürlich gibt es ab und an Längen oder Dinge, die einem nicht unbedingt gefallen müssen, aber das macht dieses Buch auch wieder so besonders. Hier sollte man nicht mit Erwartungen rangehen, sondern es einfach auf sich wirken lassen und dem Buch die Chance geben, einfach mal für sich selbst zu sprechen. Ich muss sagen, dass mich das wirklich überzeugen konnte und es erfrischend anders ist! Gerade die Elfen und Feste, aber auch die Art zu Handeln und die Beziehungen der Charaktere haben mich gekriegt! Von mir gibt es 4 Federn!

Realität meets Elfen-Mythos!

Von: Tianas Bücherfeder Datum : 05.06.2017

tianas-buecherfeder.blogspot.co.at/

Realität meets Elfen-Mythos!
Gekonnt verbindet Holly Blake die elektronische Jetztzeit mit Mythos und Magie.

Inhalt:
Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … (© cbt)

Meine Meinung:
Der Klappentext sprach an, das Cover gefiel mir. Aber um ehrlich zu sein, wusste ich nicht zu 100%, was mich nun tatsächlich erwartet.
Vermutet habe ich ein Highfantasy Buch mit Krieg und Todschlag, aber bekommen etwas gänzlich anders. Nämlich so:
Ein Buch voller Überraschungen, tiefgründigen Charakteren und einem wunderschönen, magischen Setting!

Die Handlung
Alleine die Idee ist schon irre und genial. Und absolut gelungen.
Die Umsetzung hat mir ebenso gut gefallen, vor allem, weil ich anfangs nicht wusste, WAS mich nun tatsächlich erwartet. Die Überraschung ist deshalb geglückt.
Andererseits, hätte ich ein Highfantasy-Buch erwartet, wäre ich enttäuscht, aber so…ich bin zutiefst zufrieden!

Grob zusammengefasst geht das ganze Buch über die Zwillinge Hazel und Ben und über ihre Faszination über den Schlafenden Prinzen. Der Elfe, welche seit Jahrzehnten in einem Glassarg schläft.

Mit vielen Hintergrundinfos, mysteriösen Angriffen baut das Buch recht schnell eine Spannung auf, die ein Weglegen unmöglich machen.
Hier ist alles enthalten:
Die reale Welt mit dem geheimnisvollen Kleinen Volk, die im angrenzenden Wald von Fairfold lebt. Magische Elfen, die keineswegs so „knuffig“ und „süß“ sind, wie man denken mag.
Es ist eine Geschichte voller ewiger Liebe, tiefer Freundschaft und inniger Geschwisterliebe.
Mich konnte es für sich gewinnen!

Die Charaktere
Sehr vielschichtig und mit ganz viel Tiefe!
Man erfährt so viel über sie. Selbst über die Nebencharaktere bekommt man viele Informationen. Die Vergangenheit wird aufgerollt und ganz deutlich gezeigt, weshalb Hazel so ist, wie sie ist.
Mag sein, dass man Hazel, wenn man sie persönlich kennen würde, nicht mögen könnte. Sie küsst gerne Typen und bricht ihnen anschließend das Herz. Beziehungen sind nichts für sie und das zeigt sie klar und deutlich. Sie zählt definitiv nicht zu der Riege der „schüchternen Mauerblümchen, die sich nichts sagen trauen“. Sie ist mutig, tapfer, manchmal Kopflos, aber für ihre Familie würde sie alles tun.

Ben, ihr Zwillingsbruder ist ebenso vielschichtig. Im Laufe des Buches erfährt man Dinge über ihn, die man so nie erwartet hätte.

Die Charaktere scheinen ein Eigenleben zu haben, denn niemand scheint so zu sein, wie man ahnt. Sie alle haben Abgründe und doch stehen sie auf und kämpfen, wenn etwas, was ihnen wichtig ist, in Gefahr gerät!

Die Schreibweise
Detailliert, flüssig, sehr angenehm.
Bildlich, aber ohne zu detailliert zu wirken, beschreibt Holly Black die Umgebung und die mysteriösen Ereignisse, die in Fairfold Einzug halten.
Flüssig und wortgewandt taucht man in die Welt von Hazel und Ben ein und erlebt den Traum ihrer Kindheit.
Voller Spannung und einem wunderschönen Setting, das einen fast die Gefahr des kleinen Volkes vergessen lässt xP.

Fazit:
„Der Prinz der Elfen“ hat mich überrascht und verzaubert. Es ist anders, als gedacht, aber das ist ja nicht unbedingt gleich schlecht. Die Charaktere konnten mich voll und ganz einnehmen und überzeugen. Die Idee ist genial und die Umsetzung gelungen.
Die Schreibweise flüssig, angenehm und bildgewandt.
Es hat mir gut gefallen, auch wenn mir ein paar „Gefühle“ zu schnell ausgebrochen sind.
„Der Prinz der Elfen“ bekommt von mir 4 von 5 Federn. Ich werde sicher bald zum nächsten Holly Black Buch greifen!

Spannende Fantasy-Geschichte!

Von: Buchspinat Datum : 05.06.2017

https://buchspinat.wordpress.com/

Zum Inhalt: Seit Menschengedenken leben im Wald von Fairfold Elfen und andere magische Wesen. Die Bewohner des kleinen Städtchens sind es gewohnt, Schutzamulette zu tragen und sich und ihre Familien vor den oftmals garstigen Streichen der Elfen zu schützen. Meist sind ahnungslose Touristen die Opfer der Elfen.
Und seit vielen, vielen Jahren steht mitten im Wald von Fairfold ein gläserner Sarg. In ihm liegt schlafend ein Elfenprinz. Dieser Prinz ist eine touristische Attraktion in Fairfold.
Auch die 16jährige Hazel fühlt sich von dem schlafenden Elfenprinzen angezogen. Immer wieder geht sie zu ihm hin und vertraut ihm ihre tiefsten Geheimnisse an.
Doch eines Tages ist der Sarg aufgebrochen und der Elf verschwunden und Hazel und ihr Bruder Ben werden in ein Abenteuer hineingezogen, das alles was ihnen bisher an wundersamen und gefährlichen Dingen in Fairfold begegnet ist, bei Weitem übersteigt ...
Zum Inhalt:
Ich fange mal mit dem Cover an. Normalerweise ist mir das Cover relativ schnuppe, aber dieses Cover muss ich unbedingt erwähnen, denn es ist in der Tat wunderhübsch. Ich mag solche Bilder in denen man im eigentlichen Motiv noch ganz viele andere Dinge erkennen lassen und aus genau diesem Grund ist dieses Cover wirklich zauberhaft.
Hollys Schreibstil gefällt mir ziemlich gut. Ich habe bisher von ihr schon zwei andere Bücher gelesen (Weißer Fluch & Roter Zauber), die ich auch gut fand.
Ich mochte Ben, Hazel, Jack und Severin ziemlich gern. Die Vier sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen. Sie verbindet trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Wesen Mut, wahre Zuneigung und großer Respekt füreinander. Das hat sich im Lauf der Geschichte richtig deutlich gezeigt:
Hazel ist seit ihrer frühsten Kindheit eine Kämpferin, viel zu früh war sie auf sich allein gestellt, weil ihre Eltern nicht wirklich in der Lage waren, sich genügend um Hazel und Ben zu kümmern.
Ben ist mit einem magischen Talent gesegnet – oder verflucht. Das liegt nun wahrlich im Auge des Betrachters. Entscheidet selbst…
Jack ist eigentlich ein Elf, doch er wurde den Menschen als Wechselbalg untergeschoben. Doch je älter er wird, desto mehr wird im bewusst, wie sehr er sich von seinen Freunden und Klassenkameraden unterscheidet….
Severin hat viele, viele Jahre im gläsernen Sarg geschlafen. Er findet sich erstaunlich schnell in der Welt zurecht und verfolgt am Anfang sein eigenes Ziel….
Holly Black versteht es, sämtliche Figuren in ihrer Geschichte anschaulich und detailliert darzustellen, genau wie die vielen Orte, an denen die Geschichte spielt: das Reich des Erlkönigs, der Wald, der die beiden Welten miteinander verbindet und das Reich der Menschen.
Für Leser, die gerne beim Lesen Magie verspüren wollen und trotzdem auf die menschliche Welt nicht verzichten wollen, ist „Der Prinz der Elfen“ wie geschaffen, denn er verbindet diese beiden Elemente zu einer spannenden Geschichte.

Faszinierende und düstere Elfenstory!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 04.06.2017

linejasmin.blogspot.de/

Bisher kannte ich die Autorin nur vom hören und sagen, ich selbst habe leider noch keines ihrer Bücher gelesen. Als aber "Der Prinz der Elfen" erschien, stand für mich fest das ich es einfach lesen muss. Das Cover ist ein klarer Hingucker und passt einfach klasse zur Story.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen und war innerhalb weniger Zeilen schon im Buch drin. Die Autorin schaffte es durch ihren einmaligen Stil mich sofort in den Bann zu ziehen. Sie weiß ganz genau wie sie ihren Leser fesseln kann. Das ganze Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Denn die Autorin schreibt zum einen locker und flüssig, aber dennoch schreibt sie bildhaft. Es war als lief ein Film vor meinen inneren Auge.

Was mich etwas verwirrte waren die doch recht unterschiedlichen Meinungen, ich stellte schnell fest dass dieses Buch wohl die Gemüter spaltet. Entweder man mag es oder eben nicht.
Ich für meinen Teil liebe dieses Buch.

Ich liebe ja Bücher über Elfen, zwar waren diese bisher nie wirklich böse. Aber hier in "Der Prinz der Elfen" sind die Elfen eindeutig böse, sie sind manipulativ und düster.
Genau das finde ich so toll an an dem Buch es ist einfach mal was anderes, was neues.

Hazel und Ben sind zwei tolle Protagonisten die mir ziemlich schnell sympathisch wurden.
Zu Beginn hatte ich noch gedacht das Hazel im Vordergrund der Story stehen würde, aber auch ihr Bruder Ben nimmt einen Großteil der Story ein.
Das gefiel mir richtig gut denn es war abwechslungsreich und erfrischend.

Die Handlung an sich war sehr fesselnd und spannend.
Ich habe dieses Buch innerhalb kurzer ausgelesen.
Die hier erschaffene Welt ist düster, magisch und faszinierend.
Ich finde der Autorin ist es toll gelungen das ganze umzusetzen. Besonders die Elfen im Buch konnten mich begeistern und richtig gut unterhalten.
Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Werk der Autorin und kann euch dieses Buch nur empfehlen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:
Mit "Der Prinz der Elfen" ist der Autorin ein grandioser Fantasyroman gelungen der mich bestens unterhalten konnte.
Die hier erschaffene Welt überzeugte mich und faszinierte mich völlig.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Holly Black vom Feinsten!

Von: sandrasbookcorner Datum : 03.06.2017

sandrasbookcorner.blogspot.com

Fairfold ist ein kleiner, magischer Ort.
Hier glauben die Menschen noch an Elfen und Magie.Hier leben auch Ben und Hazel.
Schon als kleine Kinder übte der schlafende Elfenprinz in seinem gläsernem Sarg einen ganz besonderen Reiz auf sie aus.
Und auch jetzt, wo sie fast erwachsen sind, isr es nicht anders.

Schon viele haben versucht den Sarg zu öffnen, um den Prinzen zu wecken.
Doch bisher ist es noch niemandem gelungen.

Die Jugendlichen von Fairfold veranstalten dort regelmäßig Partys. Die
Touristen kommen, um den Schlafenden zu bewunden.

Bis es eines Nachts passiert. Hazel wacht am Morgen mit Glassplittern unter ihren Fingernägeln und schmutzigen Füßen auf. Sie hat nicht die geringste Ahnung, woher die Splitter und die Erde stammen und kann sich nicht an die vergangene Nacht erinnern. Als sie mit Ben in der Schule ankommt, wird schnell klar, was geschehen sein muss:
Der Prinz ist erwacht, denn jemand hat ihn aus seinem gläsernen Gefängnis befreit.
Hazel kommt der Verdacht, daß sie eventuell etwas damit zu haben könnte.
Schnell ist sie sich mit ihrem Bruder einig: Sie müssen den Prinzen finden.

Hilfe bekommt Hazel dabei auch von Jack. Einem Wechselbalg, der ganz normal mit seinem "Bruder" Carter aufgewachsen ist. Jack ist selbst ein Elf und kennt die Gesetze des Waldes ebenso gut wie Hazel. " Sei vorsichtig und lasse dich auf keinen Handel mit den Elfen oder anderen Wesen ein ".
Doch was tut man, wenn im Ort unheimliche Dinge vor sich gehen und Menschen in einen todesähnlichen Schlaf fallen?
Hazel ist sogar bereit, für die Antworten auf ihre zahllosen Fragen, vor den Erlkönig zu treten. Und was sie hier erfährt, ist unglaublich!

Meine Meinung zu diesem Buch:

Elfen- Fantasy vom Feinsten!
Endlich mal wieder eine Geschichte über Elfen, die einen umhaut!
Holly Black erzählt uns hier eine ihrer besten Geschichten!
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben.
Da ist Hazel, die jeden Jungen küsst. Nur den einen ( noch ) nicht. Hazel weiß um das Elfenreich und seine schauerlichen Gewohnheiten. Um die Dinge, welche man dort möglichst nicht tun, essen, trinken oder sagen sollte. Für sie ist das Reich der Elfen, auch mit ihren 16 Jahren sehr real.
Ihr Bruder Ben hat ein gespaltenes Verhältnis dazu. Er wurde als Baby mit der magischen Fähigkeit der Musik gesegnet. Aber Ben hat es nicht immer unter Kontrolle und hat sich selbst aus lauter Verzweiflung die Finger gequetscht, damit er nicht mehr spielen kann.
Dann ist da noch Jack, der Wechselbalg. Aufgewachsen bei einer normalen Familie, behütet und geliebt. Er wird von den Bewohnern von Fairfold für die Ursache der ganzen Vorkommnisse gehalten.

Und natürlich wäre da noch der Elfenprinz...

Auch die Elfen und anderen Wesen des magischen Waldes sind sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Man sich sich alles ganz genau vorstellen.
Wer Elfen mag, ist bei diesem Buch genau richtig!
Mir hat es mehr als nur sehr gut gefallen!

guter Fantasyroman mit toller Idee

Von: Manja Datum : 31.05.2017

www.manjasbuchregal.de

Kurzbeschreibung
Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
(Quelle: cbt)

Meine Meinung
Von Holly Black habe ich bereits etwas anderes gelesen und dieses Buch damals für gut befunden. Nun hatte ich die Chance auch ihr neuestes Werk „Der Prinz der Elfen“ zu lesen. Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen und der Klappentext versprach mir sehr unterhaltsame Lesestunden. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere gefielen mir doch richtig gut. Ich konnte mir die hier vorkommenden Elfen gut vorstellen und ihre Handlungen waren in meinen Augen verständlich.
Hazel war mir nicht ganz so sympathisch. Immerhin ist sie nicht unbedingt das liebe Mädchen von nebenan. Sie küsst einfach so irgendwelche Typen, warum, das erfährt man dann im Verlauf der Handlung. Zu Anfang habe ich sie nicht unbedingt gemocht, mit der Zeit aber, nachdem ich sie immer besser kennengelernt habe, mochte ich sie dann doch gerne.
Ben ist ein Mensch, der mir richtig zugesagt hat. Er hat ein Auge auf Hazel geworfen, buhlt mit den anderen Jungs um Hazels Gunst.

Neben den beiden gibt es noch andere sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Dabei lernt man als Leser sowohl Menschen als auch Elfen und noch ganz andere Wesen gut kennen. Mir gefiel das wirklich sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin ist geprägt von kurzen und prägnanten Sätzen. Man kommt so schnell durch die Seiten, es liest sich an sich leicht und locker. Am Anfang hatte ich kleiner Probleme wirklich folgen zu können, die haben sich dann aber gegeben und ich bin gut durch die Seiten des Geschehens gekommen.
Die Handlung ist spannend gehalten. Es herrscht die gesamte Zeit über eine recht düstere Atmosphäre vor. Auch von der Grundidee her konnte mich der Roman begeistern. Mir gefallen Geschichten um Elfen wirklich gut, wobei ich aber erwähnen muss, hier sind es eher böse Elfen, die man als Leser kennenlernt.
Der Handlungsort hat etwas an sich, das mich daran fasziniert hat. Holly Black beschreibt diesen Ort sehr anschaulich und somit vorstellbar.
Immer wieder hat Holy Black Wendungen in ihre Geschichte eingebaut, die mich unvorhersehbar getroffen haben. Letztlich wusste ich nicht ganz wohin die Reise wirklich gehen sollte

Das Ende hat mir gefallen. Es fiel anders aus als ich es erwartet habe, passt aber wirklich gut zum Gesamtgeschehen und macht es rund.

Fazit
Alles in Allem ist „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black ein Fantasyroman, der mich nicht komplett in seinen Bann ziehen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein Schreibstil der Autorin, an den ich mich erst etwas gewöhnen musste, der mich dann aber recht flüssig und gut durch das Buch kommen ließ und eine Handlung, die spannend gehalten ist und eine wirklich faszinierende Hintergrundidee besitzt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ein märchenhaftes und schönes Fantasy-Buch

Von: Callie Wonderwood Datum : 30.05.2017

calliewonderwood.blogspot.de

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
(Klappentext)


Am Anfang bin ich zunächst nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen. Man musste sich erstmal zurechtfinden, manches war ein wenig verwirrend und auch die erste Szene, wo Hazel auf einer Party ist und einfach fremde Jungs küsst, war doch etwas seltsam. Deswegen wusste ich zunächst auch nicht, was ich von der Protagonistin Hazel halten soll.
Erst im Verlauf des Buches bekommt der Leser dann mehr Informationen über das Leben in Fairfold, die Elfen und vor allem die Vergangenheit von den Geschwistern, Hazel und Ben erfahren. Dabei fand ich es gut, wie die Autorin aus verschiedenen Momente aus deren Kindheit erzählt hat, z.B. wie die beiden gemeinsam ihre ganz eigenen, besonderen und auch gefährlichen Abenteuer erlebt haben.
Zitat : "Am Ende des Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer. Soweit Hazel Evans wusste, war er schon immer da gewesen."
Und desto man die Ben und Hazel und ihre Geheimnisse kennengelernt, je mehr mochte ich die beiden. Denn dadurch man konnte ihre charakterliche Art und warum, sie wie handeln, besser nachvollziehen und waren mir schließlich auch wirklich sympathisch.
Bei Hazels Charakter war besonders ihr Ritter-Traum interessant. Sie mit ihrer ganzen Art keine gewöhnliche und andere Protagonistin, sie ist mutig und handelt um die Probleme in Fairfold mit den Elfen zu beseitigen. Ben war für mich am Anfang eher im Hintergrund, aber auch er ist ein facettenreicher Charakter und besonders die Geschwister-Thematik fand ich passend dargestellt.
Richtig gut gefallen hat mir, dass mich das Buch immer wieder überrascht hat. Es gab immer wieder Momente, wo es Wendungen und Details gab, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Nachdem doch etwas schwierigen Einstieg, konnte mich die Geschichte auch mitreißen und fesseln und ich wollte unbedingt, wissen, wie es weitergeht.
Zitat : "Hazel zuckte vor Schreck zusammen, als er das sagte. Er war ein Fremder, doch seine Worte und der Druck seiner Finger wirkten sonderbar vertraut. Sie hatte sich eine Szene wie diese so oft vorgestellt, dass es sich jetzt wie ein Albtraum und gleichzeitig wie eine Fantasie anfühlte, mit ihm durch den dunklen Wald zu laufen - vollkommen unwirklich."
Den Schreibstil von Holly Black mochte ich sehr gerne. Sie erzählt atmosphärisch und das Buch hat oft etwas Märchenhaftes und fand es gut, wie sie Hazels Sicht und die Geschehnisse beschrieben hat.
Die Liebesgeschichten in diesem Buch konnten mich auch begeistern. Es hat bei beiden für mich sofort gepasst und auch die jeweilige Entwicklung war toll. Und besonders mit Blick auf das Ende fand ich die Umsetzung gut gelungen.

Fazit :
Ein märchenhaftes und schönes Fantasy-Buch, das mir bis auf zwei Kritikpunkte, total gut gefallen hat.

Gelungene Elfen-Fantasy ♥

Von: Anna Salvatore Datum : 25.05.2017

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/elfen-fantasy-der-prinz-des-elfen-holly.html

MEINUNG
Die Grundidee finde ich sehr gelungen, erinnerte mich z.B. an "Black Blade" - eine wunderbare Urban Fantasy-Trilogie.
Denn Fairfold ist ein Ort, den Touristen gerne aufsuchen. Die Bewohner wissen um die Gefahren um sie herum, nämlich das kleine Volk, die Elfen. Fairfold ist praktisch eine Schnittstelle, wo beides aufeinander trifft.
Im Laufe der Geschichte begegnet man vielen Wesen, und die Vielfalt und der Einfallsreichtum ist einfach wow!
Wesen, die einem entfernt bekannt vorkommen genau wie ganz Neuartige, zudem viele kleinere Geschichten und Sagen. Auch vor Gewalt wird nicht zurückgeschreckt, was mir sehr gefällt. Es fühlte sich in sich auch alles stimmig an.
Das ist Fantasy vom Feinsten!

Die Handlung ist spannend; Sei es das 'Zwischenmenschliche' - darunter nicht nur Liebe und Freunde, sondern auch die Geschwisterbindung nimmt eine wichtige Rolle ein - oder das eigentliche Abenteuer - wie z.B. Rückblicke in gefährliche Situationen, bewusste und unbewusste ausgelöste Abenteuer.
Irgendetwas war immer gerade 'aktiv' und hält den Leser am Ball.


Die Atmosphäre ist dabei stets ... nun ja, atmosphärisch ;-)
Die Autorin schafft es einerseits, genaue Bilder von Orten, Personen und Situationen zu zaubern, aber kann auch komplett klar formulieren, wenn es um Action o.ä. geht.
Das Buch habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen, da ich immer in diesen verwunschenen Ort zurückkehren wollte.

Bei den Charakteren kann ich Kritik verstehen, aber nicht selbst kritisieren.
Zuerst wirkt Hazel nicht gerade sympathisch - Sie küsst irgendwelche Typen einfach so, und ist nicht gerade das liebe Mädchen von nebenan. Doch etwas später erfährt man den Grund dafür, und dann feierte ich sie dafür.
Sie ist einfach ein ganz besonderer Charaktere, kein Einheitsbrei und bricht das gesellschaftliche Ideal - Kein Wunder, dass viele Leserinnen sie eher nicht mochten.
Aber auf jeden Fall mag ich ihre starke Art, sie ist nicht auf den Kopf gefallen. Lediglich am Ende kam mir ein 'Ich liebe dich' zu plötzlich, das ist das Einzige, was ich am ganzen Roman "bemängeln" könnte.
Ben ist ein bezaubernder Mensch, und genau wie Jack und Carter, hat er eine individuelle Geschichte und ist nicht bloß ein Anhängsel.

Das Ende hat alles, was man sich wünschen kann, und nicht unbedingt das typische Happy End. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe und werde mir mal die anderen (Elfen-)Romane der Autorin ansehen =)


FAZIT
Alles in allem ein fantastischer Roman, der die Elfen-Mythologie hervorragend aufgreift.
Ungewöhnliche und vielseitige Charaktere, eine wahnsinnige Ideenvielfalt, sowie die Geschichte und ihr Schreibstil an sich überzeugten mich vollkommen und ließen mich es praktisch in einem Rutsch durchlesen. Lediglich ein 'plötzliches' Ich Liebe Dich verhindert die Höchstwertung.

- 4,5 von 5 Feenfaltern + Elfenhighlight -


Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Toll

Von: Weinlachgummi Datum : 25.05.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Der Prinz der Elfen war mein erstes Buch von Holly Black. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, weil ich schon ein paar Elfen Bücher gelesen habe, die mir dann zu " kitschig" wurden und die Handlung hinter der Lovestory anstand. Dem war zum Glück hier nicht so, Der Prinz der Elfen konnte mich voll überzeugen.

Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Schlichtes und gewöhnliches Weiß, doch in der Mitte bricht das Grün heraus und in diesem Grün sieht man den wilden Wald, mit seinen Bewohnern und dem Prinzen der Elfen.

Meine Erwartungen an das Buch waren nicht so hoch und nach dem Klappentext hatte ich schon eine grobe Geschichte im Kopf. Mädchen und Elfen Prinz, man kann sich ja denken, worauf dies hinausläuft. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit meiner Vermutung falsch lag und die Autorin mich überraschen konnte.

Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, einen Tag habe ich dafür gebraucht. So sehr konnte mich Holly Black fesseln. Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil die Elfen sozusagen mit den Menschen in Fairfold koexistieren, in unserer heutigen Zeit. Nach ein paar Seiten hat mir dies aber gut gefallen. Auch die Darstellung der Elfen war interessant. Wer da an Legolas und Co. denkt wird leider enttäuscht, die meisten schauen leider nicht zum dahin schmelzen, sondern eher zum Weg rennen aus. Gerade auf den ersten Seiten dachte ich, mich würde ein typisches Jugendbuch erwarten, es ging um Feiern, Alkohol und Jungs. Doch als die ersten Opfer der Elfen beschrieben wurden, was ich nebenbei erwähnt recht gruselig fand, fand ich es nicht mehr so typisch.

Ich dachte, Hazel würde im Fokus der Handlung stehen, doch auch Ben nimmt einen großen Teil ein. Worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich fand beide sympathisch und ausreichend beschrieben, wenn man die Seitenanzahl bedenkt. Vorstellen konnte ich mir beide sehr gut. Die sich entwickelnden Liebesgeschichten haben mir sehr gut gefallen und über die Konstellationen am Ende habe ich mich sehr gefreut.

Die ersten 100 Seiten ist das Tempo des Buches eher langsam, doch dann zieht es immer mehr an und gegen Ende wird es sehr rasant. Mich hat dies, da ich es in einem Rutsch gelesen habe und so gefesselt von den Geschehnissen war nicht gestört.


Fazit:
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es hat mir richtig gut gefallen.
Es fängt eher langsam an und wird dann immer rasanter. Langeweile kam bei mir keine auf.
So fand ich es sehr fesselnd und hab es innerhalb eines Tages gelesen.
Die Paar Konstellation am Ende hat mir sehr gut gefallen.
Man muss sich aber vor Augen führen, dass es ein Jugendbuch ist und sich auch darauf einlassen.
Einiges wird nur Oberflächlich behandelt.
Der Fantasy Anteil ist auch nicht so hoch.

Ich liebe die Idee dahinter

Von: Mandys Bücherecke Datum : 22.05.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
In Fairfold ist die Magie lebendig und die Elfen nicht weit. Dort schläft in einem gläsernen Sarg ein Elfenprinz und nichts kann ihn aufwecken. Hazel und Ben haben sich in ihrer Kindheit die wildesten Geschichten über ihn ausgedacht. Doch eines Tages ist der Elfenprinz aufgewacht und verschwunden und Hazel und Ben machen sich auf die Suche und so werden die Geschwister von ihrer nicht ganz alltäglichen Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung
Da ich Holly Blacks Werke immer wieder gerne lese und Elfen mich schon immer fasziniert haben, war ich gespannt auf dieses Buch. Ich habe schon viele verschiedene Meinungen dazu gehört und war deshalb neugierig, ob es mir gefallen kann und ich muss sagen, dass ich es nicht schlecht fand, zwar auch nicht herausragend, aber doch so gut, dass ich solide vier Sterne vergebe.

Das Buch beginnt recht seltsam und ich musste erst mal in die Welt von Hazel und Ben hineinfinden, in der die Elfen und Magie, Rituale und ähnliches eine Rolle spielen. Es wirkt zuerst ziemlich durcheinander, unstrukturiert und schwer zu verfolgen, was auch daran lag, dass es zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her wechselt. Das fand ich zwar nicht schlimm, aber teils etwas schwierig zu lesen.

Dafür fand ich die Idee des Buches umso besser. Eine Stadt, die so nah an dem Elfenreich grenzt und wo die Menschen einen Weg gefunden haben mit diesen Wesen zusammenzuleben, finde ich faszinierend. Ebenso wir das Rätsel um den Jungen im Sarg und der Erlkönig an sich. Auch ein Wechselbalg fehlt nicht und so werden hier viele Sagen und Mythen lebendig, was das ganze atmosphärisch und magisch macht. Die Welt des Buches ist überraschend komplex.

Zuerst konnte ich mit Hazel als Protagonistin nicht viel anfangen, weil ich ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen konnte. Erst nach und nach konnte ich hinter ihre Fassade blicken und so Verständnis für sie aufbauen und mit der Zeit wurde sie mir sympathisch.
Ben dagegen mochte ich direkt und besonders die Vergangenheit der beiden Geschwister fand ich faszinierend.
Alle Figuren des Buches haben ihre Schwächen und Fehler, keiner ist perfekt, aber gerade das mochte ich an ihnen und wenn man die Vergangenheit betrachtet, ist das durchaus authentisch.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, mit sehr kurzen Sätzen, die aber dennoch eine gewisse Spannung und Magie aufbauen konnten. Der Plot wird aus mehreren Perspektiven geschildert, was hier manchmal etwas spunghaft wirkt.

Zeitweise ist der Plot vorhersehbar, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Es hat seine Schwächen, aber dennoch gefiel es mir. Vor allem das Ende war nach meinem Geschmack und hat das Buch wunderbar abgeschlossen.

Fazit
"Der Prinz der Elfen" ist zwar nicht perfekt, konnte mich aber dennoch gut unterhalten. Ich kann aber auch die teilweise negativen Stimmen dazu verstehen. Ich glaube, dass man dieses Buch entweder mag oder eben nicht und mir hat es gefallen.

Wenn jemand ein Buch über Elfen und ihre düstere Seite schreiben kann, dann Holly Black!

Von: Sara Datum : 20.05.2017

https://diebuchstabenstadt.wordpress.com/

Da Holly Black mit ihrem Buch „Elfentochter“ meine Kindheit geprägt hat und sich „Der Prinz der Elfen“ auch um dieselben blutrünstigen, durchtriebenen Elfenwesen dreht, war ich von Anfang an Feuer und Flamme. Jede Seite war wie nostalgisches Schwelgen in der Vergangenheit. Und trotzdem waren im Hinterkopf Zweifel, ob das Buch meinen hohen Erwartungen bestehen wird. Und ja das hat es!
Die Geschichte ist so magisch und zauberhaft, wie man es von einem Wald voller Elfen und Fabelwesen erwartet. Beim Lesen taucht man sofort in die Geschichte ein. Dennoch ranken sich eine Geheimnisse rund um den gehörnten Jungen, aber auch alle anderen Figuren (Hazel, Ben oder Jack) haben ihr Geheimnisse, die dem Leser dann nacheinander enthüllt werden. Gerade dadurch dass man anfangs absolut ahnungslos ist und nur „häppchenweise“ mit Informationen gefüttert wird, ist das Buch unglaublich spannend. Ich für meinen Teil konnte es kaum weglegen. Die Geschichte wird aber auch immer rätselhafter durch die Botschaften, die Hazel erhält und der zunehmenden Bedrohung, der die kleine Stadt Fairfold gegenüber steht.
Etwas das mir bei dem Buch auch gefallen hat, sind die wundervollen Figuren mit ihrer tollen Dynamik. Hazel hat am Anfang zwar einen ordentlichen Männerverschleiß, und knutscht mit allem rum, was nicht bei drei auf dem Baum ist, aber ihr Verhalten wird später im Buch aufgeklärt. Und ich mochte ihre taffe Art einfach.


Das Buch hat mich auf jeden Fall wieder für Holly Blacks nächste Bücher rund um Elfen angefixt. Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen, sodass ich es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen kann. Vor allem wenn ihr Elfen nicht nur rosa und zuckersüß auf einer Wiese rumhüpfen sehen wollt, sind Holly Black’s Elfen etwas für euch.
Vielen Dank deshalb auch an die Randomhouse Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Menschenwelt trifft auf kleines Volk, Phantastik mit einigen Schwächen

Von: Tintenwelten Datum : 19.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCERCU4YR7gqHqKaA29335sw

Die Geschwister Hazel und Ben leben in Fairfold , einer Stadt, die an das Elfenreich grenzt. Seit langer Zeit befindet sich dort ein gläserner Sarg, in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Egal, was man tut, man kann ihn nicht erwecken. Daher ist er zu einer Sehenswürdigkeit geworden und wird sowohl von den Touristen als auch von den Menschen der Stadt misstrauisch beäugt. Die Geschwister sind beide fasziniert von dem schönen jungen Mann hinter dem Glas und vertrauen ihm ihre tiefsten Geheimnisse an. Doch eines Morgens wird der Sarg leer vor gefunden. Die beiden begeben sich auf die Suche nach dem Prinzen und werden dabei in einen Machtkampf der magischen Wesen gezogen. Sie müssen sich für eine Seite entscheiden, doch welche ist die richtige?

Besonders mit der Protagonistin Hazel bin ich nicht richtig warm geworden. Sie sucht Ablenkung und Zerstreuung in den Armen vieler Jungs und hinterlässt dabei eine Spur von gebrochenen Herzen. Dies ist nicht ihre einzige egoistische Handlung, die der Leser in diesem Buch beobachten kann. So hat sie auch bereits in ihrer Kindheit vermeintlich uneigennützig eine große Dummheit begangen, die sie heute wieder einholt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Allerdings stellt sich heraus, dass sie es letztendlich doch nur für sich selber getan hat. Generell handelt sie eher unüberlegt, ohne manchmal selber zu wissen, was sie da eigentlich grade tut.

Ben hingegen ist homosexuell und hat sich schon immer zu dem Prinzen hingezogen gefühlt und hofft ihm nun näher zu kommen. Zudem besitzt er eine Gabe: Er ist sehr musikalisch und ist durch seine Musik in der Lage Elfen in seinen Bann zu ziehen. Dies hat ihm vor allem in der Kindheit geholfen, als er und Hazel sich auf die Jagd nach Elfen gemacht haben. Denn Elfen sind nicht die schillernden Wesen aus den Kinderbüchern. Nein, sie können hinterhältig und gemein sein und sind stets auf ihren eigenen Vorteil aus. Dabei schrecken sie auch nicht vor Gräueltaten zurück. Deshalb ist ein Handel mit ihnen auch so gefährlich. Dies haben die Kinder damals erkannt und wollten den Elfen eine Lektion erteilen. Für mich klingt das doch eher unrealistisch. Welches Kind rennt denn durch den Wald und schlachtet ohne jede Konsequenz andere Lebewesen ab? Wären die Elfen so schrecklich wie beschrieben, hätte das doch sicher Folgen?

Der Prinz, der ja eigentlich eine zentrale Rolle im Buch spielt, bleibt doch eher blass. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn und seine Beweggründe und Emotionen hinein fühlen. Es ranken sich einige Geheimnisse um seine Person. Wo kommt er her? Wieso wurde er im Sarg eingesperrt? Wer trachtet nach seinem Leben und warum? Er selber tritt bei der Aufklärung dieser Fragen eher weniger in Aktion, was ich schade fand.

Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Es hat einen flüssigen Schreibstil. Die Zeitsprünge und Einschübe von Hazels Träumen haben die Spannung aufrecht erhalten. Obwohl einiges anfangs verwirrend war, haben sich doch die meisten Fragen zum Ende hin geklärt. Die phantastischen Elemente waren spannend und gut umgesetzt. Ich mochte die Vorstellung einer magischen Welt, welche direkt an die menschliche grenzt. Die Liebesgeschichte empfand ich als durchaus süß und glaubhaft sowie authentisch dargestellt.

Spannende Vermischung von Sagen und unserer modernen Welt

Von: Zeilenspringerin Datum : 19.05.2017

zeilen-springerin.blogspot.de/

Ich hatte keine Probleme in die Geschichte zu finden und mochte von Anfang an die Vermischung von Mythen und der realen Welt. Dies gibt der Geschichte einen ganz speziellen Touch und ich habe besonders genossen zu lesen, wie die Menschen ihren "Aberglauben" in Alltagshandlungen einfließen lassen (z.B. werden Schalen mit Milch vor die Tür gestellt, damit die Dämonen nachts davon trinken können). Die Welt wird schlüssig erklärt und ich konnte mich leicht zurecht finden, da die gesamte Handlung in unsere moderne Welt eingebettet wurde.
Die Handlung fand ich sehr spannend und der ein oder andere Plotttwist hat mich immer wieder überrascht und ans Buch gefesselt. Die Ereignisse überschlagen sich nach einer kurzen Einleitung und das Spannungslevel wird allgemein sehr hoch gehalten. Zudem gibt es einige Kampfszenen, die teilweise auch etwas brutaler werden.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Einige Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Protagonisten füllen Verständnislücken, so dass die Handlungen der Protagonisten im Rahmen ihrer Figuren nachvollziehbar bleiben.
Die beiden Protagonisten Hazel und Ben fand ich von Anfang an sympathisch. Besonders spannend fand ich auch, dass Ben homosexuell ist, was allerdings nicht weiter thematisiert wurde, sondern einfach als Gegebenheit dargestellt wird. Dies hat mir besonders gefallen, da in unserer heutigen Zeit die sexuelle Orientierung keine Rolle mehr spielen sollte. Es gibt allerdings insgesamt im Buch nur wenige romantische Szenen, wodurch alles jugendfrei  bleibt und sich hier keiner Sorgen machen muss, dass er homosexuelle Szenen vielleicht nicht gerne lesen mag.Mit Hazel hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Sie ist eine starke Protagonistin, die weiß was sie will und dafür kämpft. Allerdings konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie sie sich als Kind verhalten hat. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich hier nicht weiter drauf eingehen, aber eine 6-jährige verhält sich meiner Ansicht nach nicht so.Die Nebencharaktere bleiben in meinen Augen recht blass, aber man erfährt alles nötige über sie, so dass ich nicht den Eindruck hatte, als fehle mir etwas.

Fazit:
"Der Prinz der Elfen" von Holly Black konnte mich trotz kleinerer Schwächen gut unterhalten. Die spannende Geschichte hat mich gut unterhalten und ich mochte besonders, dass ich immer wieder von unerwarteten Wendungen überrascht wurde.Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese Geschichte, die geschickt unsere moderne Welt mit den Sagen der Elfenwelt vermischt.

Ein Buch voller Geschichte, Helden und einer tollen Welt.

Von: Svenja Datum : 18.05.2017

the-bookthief.blogspot.de/

Hazel und Ben sind schon ihr ganzes Leben lang fasziniert von dem Prinzen der im Glassarg liegt. Sie erzählen im Geschichten, sie vertrauen ihm ihre Gefühle an und lassen ihn an den wilden Abenteuern teilhaben, die sie beide zusammen bestritten haben. Denn in Fairfold ist eigentlich nichts normal, übernatürliche Wesen leben im tiefen Wald. Doch der Prinz er schläft, bis zu dem Tag wo sein Sarg zerbrochen ist und der Prinz verschwunden. Für Hazel beginnt das Abentuer ihres Lebens, denn schnell steht fest, nicht nur der Prinz steckt in Gefahr sondern ganz Fairfold und endlich scheint sie die Ritterin werden zu können, die sie immer schon sein wollte...

Gestaltung:
Ich finde die Art eigentlich ziemlich cool, den Wald in die Form des Prinzen sehen zu lassen etc. ich hab nur ein Problem mit den Gesichtern der beiden. Das trübt bei mir so ein bisschen die Freude, ist aber klar, Geschmackssache

Meinung:
Holly Black war mir vom Namen her natürlich bekannt und ich war auch schon an einigen ihrer Werken interessiert, dennoch war Der Prinz der Elfen mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes denn es hat mich wirklich begeistert.

Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, es war gar nicht mal die Liebe auf den ersten Blick, es hat bei mir schon ein bisschen gedauert bis sich wirklich pure Begeisterung eingestellt hat.
Am Anfang werden einem die Charaktere erst einmal ordentlich vorgestellt, dabei merkt man dann auch schnell, dass die Charaktere hier im großen und ganzen, keinen bestimmten Stereotypen folgen, was ich schon direkt unheimlich erfrischend fand. Dennoch hat es ein wenig gedauert bis sich Hazel und Co. wirklich in mein Herz geschlichen haben.

Dabei geholfen haben die vielen kleinen Geschichten über Momente ihrer Vergangenheit, aber auch einzelne Geschichte über die übernatürliche Wesen sind vorhanden, selbst wenn keiner von den Hauptcharakteren darin involviert war.
Am Anfang reihen sich diese Rückblenden noch ziemlich häufig nacheinander und am Anfang hab ich es für einen kurzen Moment als störend empfunden immer wieder aus der Haupthandlung hinaus geworfen zu werden.
Aber das hat sich wirklich schnell gelegt und ich hab mich nur noch daran erfreut. Denn es zeigt nicht nur wie intensiv sich die Autorin mit der Folkelore der Elfen befasst hat und wie sehr sie sich für diese Wesen begeistern kann, es hat auch wirklich dabei geholfen die Charaktere zu formen und ihnen einen Hintergrund zu geben. Bei dem man in der Gegenwart merkt, dass sie davon geprägt sind, dadurch haben sie für mich gleich viel mehr Tiefgang bekommen.

Ich fand das alles einfach unheimlich einladend, es war märchenhaft schön und doch gleichzeitig so tragisch und düster, was einfach ein toller Mix ist und mich wirklich ans Buch gefesselt hat.
Die Story selbst fand ich auch wirklich toll ausgearbeitet, es gibt immer wieder kleinere Rätsel, wo man am Ende merkt wie geschickt die Autorin ihre Story geplottet hat und auch wenn einzelne Ereignisse durchaus vorhersehbar waren, so gibt es dennoch viele überraschende Details, die manchmal auch nur winzig sein können, das ganze aber zu einem tollen Abenteuer gemacht haben, voller Entdeckungen, so dass sich beim Lesen einfach eine wahnsinnige Begeisterung eingestellt hat, die bei mir stetig stieg und stieg.

Zu den Charakteren möchte ich noch anmerken, dass ich es toll fand wie wild und furchtlos Hazel war und das sie bei allem was sie erlebt hat immer ihr eigener Antrieb war und sie ihren Bruder mitgezogen hat. Dennoch hat sie Tiefgang und man merkt, dass es Dinge gibt vor denen sie sich verschließt, aber ich mochte es sehr, dass sie jedes Abenteuer einfach wollte und nicht gezwungen war eine Heldin zu werden, wie in so vielen anderen Büchern.
Ihr Bruder Ben ist hingegen homosexuell und ist manchmal auch das genaue Gegenteil von Hazel, schön fand ich, dass seine Sexualität aber gar kein großes Thema war - zumindest keins wo man erst einmal verdeutlichen musste, dass das so okay ist. Er war homosexuell und fertig, es war kein ständiges Thema das über ihn lastet und noch viel wichtiger, ich hatte nicht das Gefühl, dass es seinen Charakter definiert, was unglaublich toll war.

Besonders mochte ich aber die Beziehung zwischen den beiden, sie war innig und dennoch auch voller Geheimnisse um den anderen zu schützen und manchmal auch sich selbst. Dennoch fand ich es toll zu sehen wie sie miteinander umgingen und wie sehr sie sich trotz der ganzen Unterschiede respektierten und annahmen wie sie sind. Ich hab die beiden einfach unglaublich gerne begleitet, die Nebencharaktere bis auf Jack, Bens bester Freund, waren dann schon ein bisschen schwächer ausgearbeitet, aber das war letztendlich für mich okay, weil das Buch bereits so viel Handlung aufgewiesen hat und man ja auch den roten Faden nicht verlieren will.

Fazit:
Holly Black hat es geschafft mich in eine fremde Welt zu entführen, die voller schöner Momentewar, aber auch düster und traurig sein konnte. In eine Welt, die mich stetig mehr und mehr begeistern konnte und ich alles um mich herum vergessen habe. Holly Black hat ein Buch geschrieben, das ich am Ende einfach nur noch umarmen wollte, weil ich glücklich und traurig zu gleich war. ♥

Wunderbares Buch! Klare Leseempfehlung! :)

Von: Nenis Welt Datum : 13.05.2017

https://neniswelt.wordpress.com/

Zum Cover: Das Cover ist einfach schön. Mich hat es besonders angesprochen, da grün meine Lieblingfarbe ist. Das Mädchen auf dem Cover hätte aber nicht sein müssen. Sie soll wohl die Protagonistin Hazel darstellen und der Junge auf dem Cover den Prinzen, aber ich finde das nicht sehr gelungen und auch der Titel ist nicht ganz so passend. Die englische Version hat mich da mehr angesprochen. Das Cover ist passender genauso wie der Titel „The Darkest Part of the Forest“. Wenn ihr wissen wollt warum, dann lest einfach weiter. ��

Zum Inhalt: Die Kapitel des Buches waren ungefähr 15 – 20 Seiten lang, was in Ordnung ist. Die Kapitel hießen ganz normal „Kapitel 1“ usw., aber wie ihr von meinen vorherigen Rezensionen wisst, finde ich das nicht ganz so toll, aber was soll’s. ��

Der Einstieg ins Buch war…merkwürdig! �� Das Ganze fängt an mit einem riesen Saufgelage und die Protagonistin Hazel verhält sich wirklich bitchy und daher war sie mir auch sehr unsympatisch. Zum Glück änderte sich das im Verlauf der Geschichte sehr. �� Denn die war wirklich grandios! Hazel hat noch einen Bruder namens Ben und dieser ist auch einfach nur liebenswürdig und hat mich gerettet, da ich Hazel ja am Anfang so unsympathisch fand. Der Prinz der Elfen2

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass das Buch in unserer Zeit spielt. Es gibt YouTube, Handys und alles mögliche, was mir auch ohne Zeitangabe sagt, dass es im Hier und Jetzt spielt. Die Elfen waren allerdings sehr altertümlich und genau das fand ich super! �� Das war so gegensetzlich. ��

Das Buch ist spannend, gruselig und die Story einfach außergwöhnlich! ❤️ Es war mein erstes Buch mit Elfen und ich bin erstaunt wie fasziniert ich von Ihnen bin. Ich möchte nun unbedingt mehr über sie lesen. Ich bin immer noch ganz geflasht! Es gab unerwartete Wendungen, viel Liebe und alles, was meiner Meinung nach ein gutes Buch braucht. ��

Ich mochte die Schreibweise total und das Buch hat mich einfach gefesselt! Es hat wirklich potenzial mein Highlight im Mai zu werden! Es war einfach frisch und neu. ��

Fazit: Eine klare Leseempfehlung von mir! Für alle Elfenliebhaber die außergewöhnliche Geschichten lieben! ��

grandios, magisch und düster

Von: Mona Datum : 12.05.2017

https://monasbuecherwelt.wordpress.com/

Cover:

Das Cover von "Der Prinz der Elfen" ist einfach sehr schön und gelungen. Es spiegelt die Handlung total wieder. Alleine vom Cover her spricht mich das Buch sehr an.

Personen:

Die Personen in "Der Prinz der Elfen" waren mir von Anfang an sympathisch. Hazel und Ben sind wunderbare Charaktere in die man sich innerhalb kürzester Zeit hineinversetzen kann.

Handlung:

Die Geschichte hinter "Der Prinz der Elfen" fand ich einfach nur total gut. Vom Titel her habe ich mir schon gedacht, dass es eine Geschichte wird die im Land der Elfen spielen wird. Aber dass diese so grandios mit Magie und Düsternis sein würde damit habe ich nicht gerechnet. Von anderen Leser habe ich schon sehr oft gehört, dass Holly Black sehr gute Bücher schreibt. "Der Prinz der Elfen" war mein erstes Buch von ihr und ich wurde nicht enttäuscht. Durch das Buch hinweg konnte ich der Handlung schlüssig folgen. Es wurde mir nie langweilig. Es war vielmehr spannend, magisch und düstern. Einfach nur toll....

Schöne Idee

Von: SLovesBooks Datum : 12.05.2017

https://sarahsbookblogxo.wordpress.com

Meine Meinung:

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich richtig neugierig auf dieses Buch. Elfen finde ich immer sehr interessant.

Ich bin gut in die Handlung reingekommen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weswegen es sich flott liest. Die Beschreibungen haben alles vor meinem geistigen Auge entstehen lassen.

Das Grundkonzept der Geschichte ist interessant. Es hat Spaß gemacht ihrem Aufbau zu folgen. Viele Dinge habe ich so noch in keinem Buch gelesen. Ich finde die Geschichte überwiegend spannend. Gerade am Ende konnte sie mich durch ihre so gar nicht erwartete Komplexität überraschen. Wie die Handlungsstränge zusammengekommen sind war tatsächlich unerwartet.

Mir haben die Charaktere gefallen. Dieses Buch fällt auf jeden Fall unter das Motto „diversity“. Es hackt nicht die Klischees ab, sondern legt einfach Wert auf Unterschiede in den Figuren. Keiner gleicht dem anderen und jeder ist auf seine Weise anders. Die Autorin schreibt diese Charaktere ohne Wertung, was mir sehr gefallen hat. Jeder muss eben so sein wie er ist.

Trotzdem konnte ich nicht jede Handlung der Protagonisten nachvollziehen. Gerade Hazel handelt oft so kopflos, dass ich es als Leserin nicht verstehen kann. Mit ihrem Charakter konnte ich mich durchweg nicht identifizieren. Sie ist mir auch nicht wirklich sympathisch gewesen. Trotzdem finde ich ihre Geschichte interessant. Ben hingegen gefällt mir etwas besser. Es war aber insgesamt so, dass ich in diesem Buch kein Fan der Protagonisten geworden bin, sondern eher von den Nebencharakteren. Für meinen Geschmack fehlte mir etwas beim Innenleben der Figuren. Beide waren so schwer zu fassen. Man erlebt sie eher von außen.

Insgesamt hatte ich mir ein wenig mehr von diesem erhofft. Trotzdem fand ich es gut. Es fehlte mir bei der Charakterarbeit ein wenig Tiefgang. Die Idee und das Konzept der Handlung haben mich hingegen überzeugt.

Unkonventionell und durch und durch wundervoll!!!

Von: Marysol Datum : 07.05.2017

marys-buecherwelten.blogspot.de/

Grandiose Geschichte voller Düsternis, Bedrohung und Magie, mit wundervoll ungewöhnlichen Charakteren und viel Emotion, dazu ein einzigartiger Schreibstil, mit dem Holly Black die unheilvolle Atmosphäre des Waldes wiedergibt ♥



Als absoluter Fan der Spiderwicks und Holly Blacks verrückter, düsterer Elfenwelt, konnte ich ihrem neusten Roman (bzw. der Übersetzung) einfach nicht widerstehen und freute mich auf ein ungewöhnliches Buch.

Und das bekam ich auch! Elfenfantasy vom Feinsten - keine schafft es so wie Holly Black, den Wald zum Leben zu erwecken und stets die dunkle Vorahnung über einem schweben zu lassen. Man spürt, sie sind bereits da. Und lauern nur auf einen Fehler. Denn Hollys Elfen, Waldgeister, Hexen und Tümpelbewohner sind keinesfalls schillernde Märchengestalten, sondern mindestens schelmische Kobolde, wenn nicht sogar bösartige und rachsüchtige Kreaturen. Als nicht allzu großer Waldfan konnte ich dennoch das Moss riechen, den Lichteinstrahl der Sonne zwischen dichtem Blätterwerk sehen und das Rascheln von Ästen und Zweigen hören. Kurzum, atemberaubend atmosphärisch!

Gleichzeitig war ich begeistert von den unkonventionellen Charakteren - mit Hazel ein Mädchen, dass weiß was es will und sich von niemanden etwas sagen lässt, sich nimmt was sie will und endlich aus der Kategorie "OMG, in meinem Leben küsse ich nur EINEN" herausfällt, mit ihrem Bruder Ben ein homosexueller Hauptprotagonist und mit Jack ein Wechselbalg, hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Und nicht zu vergessen Severin... *-*

Regelrecht ausgeflippt vor Begeisterung bin ich über die Entwicklung der Liebesgeschichten - genauso hatte ich sie mir erhofft... unkonventionell, aufregend und berührend ♥ Ich weiß gar nicht, welches der Paare ich euphorischer bejubeln soll!

Ebenfalls begeistert bin ich von der Vielfalt an magischen Wesen und Waldbewohnern und ihrer schillernden Lebensweise - faszinierend und zugleich auch abschreckend ob des Mangels an Moral. Herausragend empfand ich hier den Vollmondball, bei dem alles von Rang und Namen der Elfenwelt sich am Hofe des Erlkönigs versammelt und mit Glanz und Schatten, ausgelassener Musik und lauernder Gefahr feiert und ihr wahres Wesen zeigt.

Das Tempo des Buches ist nervenzerreibend langsam, man ahnt mehr, als man erlebt und gerade das machte für mich die immense Spannung des Buches aus. Ich wollte stets wissen, was passieren würde, ob sich meine Vorahnungen bewahrheiten würden und ob meine liebsten Pärchen zusammen finden würden... Gelungen fand ich auch die Einflechtung des Gedichts rund um den Erlkönig in die Geschichte, was nicht nur thematisch, sondern auch atmosphärisch ideal passte.

Dieser Roman ist ein leiser, der ohne große Paukenschläge und unnötige Dramatik auskommt, dabei aber stets fesselnd ist und mich in seiner Vielschichtigkeit begeistern konnte, So viele unterschiedliche Ebenen, Zeitstränge und Wesen, gemixt mit höchst diversen und erfrischend abwechslungsreichen Charakteren und einem GRANDIOSEN Schreibstil, der einen förmlich an das Buch kettet.

Und dann dieser berührende Epilog nach bereits einigen ergreifenden Momenten zum Dahinschmelzen, sowohl beim Endkampf auf der Waldlichtung, als auch nach all den Ereignissen in der Schule...

Melancholischer Schreibstil, tolle Erzählform und interessante Charaktere sowie toller Plot

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 25.04.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Holly Black schreibt unheimlich gute Geschichten über Elfen, daher konnte ich es kaum abwarten Der Prinz der Elfen zu lesen.

Mitten im Wald steht ein gläserner Sarg, in dem sich ein gehörnter Junge befindet, diese aussergewöhnliche Attraktion zieht nicht nur Aussenstehende an. Auch Hazel und Ben fühlen sich zu dem schönen Prinzen hingezogen. Die Geschwister lernten schon früh auf sich selbst aufzupassen und dadurch stehen sich beide sehr nah. Als sie noch klein waren, spielten die beiden ein gefährliches Spiel, Hazel als Ritter und Ben als Barde, gemeinsam wollten sie die bösen Wesen im Wald aufhalten. Als eines Tages der Prinz aus seinem tiefen Schlaf erwacht, müssen die Geschwister erneut Rätsel lösen...

Ihr Schreibstil ist sehr eigen, ein bisschen träumerisch und melancholisch aber niemals aufgesetzt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ihr alles zu glauben. Ich bin sicher, dass der Stil recht gewöhnungsbedürftig ist und daher sicher nicht jedem zusagt. Mich allerdings holt das typisch Holly Black-sche aber jedes Mal aufs neue ab.

Was mir besonders gut gefallen hat, war, die Vermischung zwischen Fantasie und Realität. Wie das Dorf Fairfold für Touristen ein Souvenir Gag ist und für die Bewohner sind die Legenden über Kreaturen und Elfen aber die bittere Wahrheit.

Was ich aber leider auch sagen muss, trotz meiner großen Begeisterung, dass die Charaktere ein wenig oberflächlich blieben. Abgesehen von Hazel, da man ja alles aus ihrer Sicht mitbekommt. Gerne hätte ich mehr über den Prinzen, die Beziehung zu den Eltern und die Gefühle von Ben erfahren. Das kam mir dann leider doch zu kurz. Den Plot fand ich überaus ausgereift, ich mag es, wenn man manches falsch interpretiert und erstmal völlig auf den Holzweg ist und danach sich alles wie von selbst entwirrt.

Die Auflösung und den Weg dahin fand ich also absolut stimmig. Die Autorin ist auch vom üblichen Weg abgewichen und das fand ich mehr als nur gut. Auch das hier der weibliche Part keinen Ritter brauchte um gerettet zu werden, sondern selbst als Heldin fungieren wollte, war schön zu lesen.

"Ich wollte nie normal sein, sagte Hazel leise und es schmerzt, das jemanden zugestehen, der sich wahrscheinlich noch nie so gefühlt hatte." -Zitat

Alles in allem war es eine schöne Geschichte, abzutauchen in die Folkloren und Mythen des Elfenvolkes und einiger anderer Kreaturen fiel mir leicht. Es fühlte sich alles ein wenig surreal an, aber es war genau so viel an urbaner Fantasie dabei, wie die Handlung vertragen konnte.

Der Prinz der Elfen - Eine wundervolle Geschichte!

Von: Bücherfarben Datum : 25.04.2017

buecherfarben.blogspot.de/

~ Meine Meinung: ~

Mit ›Der Prinz der Elfen‹ habe ich mein erstes Buch von Holly Black gelesen. Ich habe die Geschichte gelesen und habe sie als gut eingestuft.

Holly Black schreibt mit einem sehr lieblichen und fantasievollem Stil, dass ich mich in der Geschichte von Seite 1 an wohlgefühlt habe. Wer nun dachte, dass diese zwei Worte ihren Schreibstil voll und ganz beschreiben, hat falsch gedacht, denn die Spannung kam für mich auch in keinster Weiße zu kurz. Selbst bildhaft schreiben ist für die Autorin kein Fremdwort, denn einige Szenen waren für mich sehr bildhaft und auch lebhaft geschrieben, so das ich super damit zurecht kam.

Mit Hazel und Ben hat die Autorin Charaktere, für mich, erschaffen die im Gesamtbild betrachtet Stärken und Schwächen haben. Ben nun nicht so stark wie Hazel aber sie waren vorhanden. Gestört haben mich diese Schwächen beim lesen überhaupt nicht, denn trotz dieser waren es liebe und sympathische Protagonisten.

Die Settings und Orte der Geschichte waren für mich einfach traumhaft. Ich habe mich in das ganze drum herum echt verliebt weil es ein abtauchen in eine andere Welt war und ich dadurch echt alles um mich herum vergessen habe.

~ Mein Fazit: ~

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz der Charakterenschwächen, die nicht gravierend den Lesefluss gestört haben, sehr gefallen. Anfangs war die Skepsis da, dass diese eine nullachtfünfzen Elfengeschichte ist aber diese skepsis wurde schnell beiseite geräumt und ich wurde eines Besseren belehrt. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Diamanten.

Holly Black verzaubert wieder, im Mittelteil konnte es mich dennoch nicht packen

Von: Hörnchens Büchernest Datum : 24.04.2017

hoernchensbuechernest.blogspot.de/

Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meinung:
Der Ort Fairfold ist kein Ort wie jeder andere. Denn der Wald von Fairfold wird vom Elfenvolk bewohnt. Und mitten in diesem Wald steht ein Sarg in dem ein schlafender Elfenprinz liegt. Dort schläft er schon seit Jahrzehnten bis eines Tages der Sarg leer ist. Die Geschwister Hazel und Ben sind bereits in frühester Kindheit mit dem Elfenvolk in Verbindung gekommen und so wird es ihre Aufgabe den Prinzen zu retten.

Holly Black schafft es in ihren Büchern jedes Mal aufs Neue mich mit ihren erdachten Welten total zu fesseln und zu begeistern. So war es auch mit der Welt von "Der Prinz der Elfen". Ich mochte die Magie des Ortes Fairfold und den Wald voller Elfen von Beginn an. Auch die Idee mit einem Prinzen im Sarg und nicht wie bei Schneewittchen mit einer Prinzessin im Sarg fand ich genial. Zudem ist es zur Abwechslung erfrischend, dass alle Bewohner von Fairfold über das Elfenvolk Bescheid wissen.

Neben der eigentlichen Geschichte werden ab und an Passagen aus Hazels und Bens Kindheit und Jugend eingestreut. Dies dient dem Verlauf der Geschichte zwar ungemein, mit der Zeit war ich jedoch auch ein wenig genervt von diesen Rückblenden, da sie mich immer wieder aus der eigentlichen Story herausgerissen haben.
Zeit zum Durchatmen bleibt den Charakteren nicht so wirklich. Immerzu passiert etwas neues und interessantes, so dass eigentlich keine Langeweile aufkommen kann. Dennoch erging es mir bei der Mitte des Buches so, dass mich die Geschichte nicht so wirklich fesseln konnte.

Hazel ist schon in frühster Kindheit mit den Elfen in Berührung gekommen. Seit diesem Tag hat sich ihr Leben verändert. Sie wirkt auf andere sehr unnahbar und ohne Gefühle. Zu Anfang war ich ein wenig über Hazel verwundert. Der Ort Fairfold ist nicht gerade groß, aber dennoch scheint sie gefühlt jeden Jungen im Ort geküsst zu haben. Mein erster Eindruck von ihr wandelte sich jedoch mehr und mehr. Ich fand ihre Entwicklung sehr gelungen und fand es toll, dass sie ab einem gewissen Zeitpunkt auch über ihre Gefühle und ihre Ängste sprechen kann.
Ihrem Bruder Ben wurde eine Gabe von den Elfen verliehen. Diese gestaltet sich manchmal aber auch als Fluch. Von daher möchte er eigentlich nichts mehr mit dem Elfenvolk zu tun haben. Ben ist ganz anders als Hazel. Er legt sehr viel Wert auf Gefühle und ist auf der Suche nach seiner großen Liebe.
Bens bester Freund Jack ist Hazels Schwarm aus Kindertagen und eigentlich ein Elf. Er wurde damals als Wechselbalg der Familie Gordon zugeschoben. Ich mochte Jacks innere Zerrissenheit und seinen Kampf zwischen dem Reich der Elfen und der Menschenwelt sehr gerne.

Fazit:
Auch in ihrem neuesten Werk schafft Holly Black es wieder mich von ihrer erdachten Welt rundherum zu begeistern. Ich liebe die Atmosphäre und die kreativen Ideen die Holly Black in ihre Bücher einwebt. Dennoch hat mir im Mittelteil der Geschichte etwas gefehlt und auch die Rückblenden in die Jugend der Protagonisten störten so ein wenig meinen Lesefluss.
Knappe 4 von 5 Hörnchen.

Der Prinz der Elfe

Von: Jasmin Datum : 24.04.2017

https://www.instagram.com/22jasmin.22/

411 Seiten
Hazel und Ben leben in Fairfold, einem Ort, der an das Elfenreich grenzt. Mitten im Wald schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläseren Sarg. Er wird von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt. Hazel und Ben glauben zwar die alten Geschichten nicht, vertrauen dem schlafenden Jungen jedoch all ihre Geheimnisse an. Hazel ist inzwischen 16 Jahre alt und rechnet nicht mehr damit, dass der Prinz jemals aufwachen wird. Doch als der Sarg eines Tages leer ist, steht ihre Welt Kopf.
Meine Meinung: Also ich fand den Inhalt eigentlich richtig gut, aber mir ging Hazel manchmal ziemlich auf die Nerven aber die Geschichte an sich kann ich nur weiterempfehlen und das Cover finde ich sieht richtig gut aus und passt auch dazu.

Ein Buch, mit dem Holly Black wohl eines geschafft hat: polarisieren.

Von: Franzy Datum : 24.04.2017

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Erster Satz
Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas.

Meine Meinung
Angelockt von dem tollen Cover und der Tatsache, dass ich bisher weder einen Elfenroman, noch ein Buch von Holly Black gelesen hatte, musste dieses Buch unbedingt bei mir einziehen. Kurz nach dem Anlesen hielt ich das dann für keine so gute Idee mehr. Je länger ich las, umso klarer wurde mir, dass es doch die richtige Entscheidung gewesen ist durchzuhalten!

Hazel und ihr Bruder Ben leben in Fairfold. Auch wenn beide keine magischen Kräfte haben, sind sie doch kontinuierlich von ihr umgeben. Nicht nur, dass sich Geschichten um den Erlkönig ranken und Das kleine Volk sein Unwesen treibt, es liegt auch noch ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg im Wald und schläft. Seit vielen, vielen Jahren. Diese gehörnte Schönheit wird Zeuge von vielen Geschehenissen, der ein oder anderen Party und erfährt Geheimnisse, die ihm durch das Glas zugeflüstert werden. Das alles ist völlig harmlos, denn er bekommt ja sowieso nichts mit - oder?
Eines morgens wacht Hazel in ihrem Bett auf, die Füße voller Erde, doch keine Erinnerung daran wie das gekommen sein mag. Und dann kommt noch die nächste Hiobsbotschaft: Der Sarg, der über Jahrzehnte nicht zu zerstören war liegt in Scherben...und der Elfenprinz ist verschwunden...

Was mir von Anfang an gut gefallen hat, ist der Mix aus der "normalen" und der magischen Welt, die manchmal auch ineinander übergreifen. So weiß zum Beispiel jeder, dass in Fairfold die Magie beheimatet ist. Touristen kommen und gehen, Einheimische schließen einen Pakt mit dem ein oder anderen Kobold oder Waldgeist und niemand findet es wirklich komisch, dass Elfen umherstreifen oder eine Familie ein Wechselbalg großzieht.
Da sind wir auch schon direkt bei einem sehr positiven, aber auch einem Kritikpunkt für mich. Das ganze Buch über wird das Wort "Wechselbalg" genutzt - aber es findet sich nirgendwo eine Erklärung, was das bedeutet. Hätte ich nicht Outlander geguckt, hätte ich es nicht gewusst und googlen müssen. Solche Dinge finde ich immer sehr schade. Zumindest sollte sich dann am Ende ein kleines Verzeichnis mit Erklärungen befinden, oder direkt eine kleine Info in die Fußzeile.
Für alle, die es nicht wissen: Ein Wechselbalg ist ein untergeschobenes oder ausgetauschtes Kind. Entweder haben Eltern ihre Kinder an bestimmten Stellen abgelegt, eine Nacht gewartet und es dann wiedergeholt. In der Zwischenzeit, so der Glaube, kam ein Elf und hat es gegen ein Elfenkind ausgetauscht. Wie viel Wahrheit dahinterstecken mag, bleibt jedem selbst überlassen ;-) In manchen Fällen wurden aber die eigenen Kinder ohne Zutun der Eltern von den Elfen ausgetauscht. So auch in diesem Buch. Jack ist ein Wechselbalg und sollte eigentlich gegen Carter eingetauscht werden. Seine Menschenmutter aber verweigert die Herausgabe an seine Elfenmutter und so wächst er mit Carter als Bruder auf.

Jack ist meine absolute Lieblingsfigur in diesem Buch. Das war er eigentlich schon von Anfang an und das hat sich auch zum Ende hin nicht geändert. Während Hazel, Ben und Severin nicht so wichtig waren, wollte ich immer wissen was mit Jack ist und wie es wohl für ihn ausgehen wird ♥

Prinzipiell gab es eigentlich keinen Charakter, den ich nicht mochte. Auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit ihnen war, konnte ich das jeweilige Handeln durchaus verstehen und nachvollziehen. Das Einzige, was ich nicht wirklich verstehe (und was auch leider nicht erklärt wird) ist, waum Hazel in der Vergangenheit mit so vielen Typen rumgeknutscht hat. Ich verurteile sie nicht dafür, jeder soll seine Erfahrungen sammeln, aber ich hätte schon gerne gewusst, was der Auslöser dafür war. Gab es einen Grund? Oder hatte sie nur einfach Lust darauf? Das beeinflusst die Geschichte nicht...aber ich bin eben neugierig ^^

Der Schreibstil, den der ein oder andere Leser als negativ empfindet, hat mir ziemlich gut gefallen. Absolut passend für ein Jugendbuch, ohne zu gewollt jung und spritzig wirken zu wollen. Dadurch kam ich auch gut und zügig voran.

Zu Beginn war ich dann und wann etwas verwirrt. Die ersten paar Seiten war die Geschichte doch recht chaotisch und es dauerte einen Moment, bis ich endgültig hineingefunden hatte. Durch diese Tatsache und die ein oder andere Länge, muss ich leider einen Punkt abziehen. Auch, dass das Ende an sich fast schon ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde, ist ziemlich schade. Da hätte man am Anfang und in der Mitte den ein oder anderen Satz weglassen und dafür der eigentlich wirklich wichtigen Geschichte mehr Raum geben können. Aber dennoch hat mir dieses Buch wirklich extrem gut gefallen. Außerdem passt das Ende ganz wunderbar und das Cover ist (für mich persönlich) ein absolutes Träumchen. Selten passen Cover so gut zu einer Geschichte dahinter.

Fazit
Ein Buch, mit dem Holly Black wohl eines geschafft hat: polarisieren.
Die einen lieben dieses Buch, die anderen mögen es nicht oder haben es sogar abgebrochen.

Nachdem ich mich am Anfang durch Verwirrung und die ein oder andere kleine Länge gekämpft habe, habe ich eine ganz wunderbare Fantasy-Geschichte bekommen, dessen Ende passt wie gespuckt.
Meine Empfehlung deswegen: Einfach durchhalten! Ihr werdet dafür belohnt :-)

Phänomenaler Fantasyroman

Von: Ann-Kristin Witt Datum : 22.04.2017

wunderweltbuch.blogspot.de/?m=1

Der Prinz der Elfen ist eine grandiose Fantasie Story von Holy Black.
Die Geschichte hat einen sehr harmonischen Schreibstil, mit kurz gehaltenen Sätzen, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Wenn man aber erstmal in den Schreibstil gefunden hat, trägt dieser viel zum Stil der Geschichte bei. Was mich an der Geschichte am meisten gefesselt hat, sind die authentischen Protagonisten, in die man sich extrem gut reinversetzen und mitfühlen kann. Zu dem schafft es die Autorin, die Fäden der Vergangenheit der einzelnen Figuren so einzuweben, dass man Häppchenweise, an, den richtigen Stellen, ein Rückblick bekommt, um das Verhalten der Personen im weiteren Verlauf der Geschichte verstehen zu können.
Sehr imponiert mir auch Holy Blacks Ansicht, Elfen nicht wie so oft in Fantasyromanen als ,,gute Lichtgestalten,, darzustellen , sondern wie auch oft in den Irischen sagen als ,,hinterlistig , berechnend und etwas Blutrünstig´´ .
Ein Muss für alle Fantasy Liebhaber!

Fazit:
Ein grandioser Fantasy-Roman, bei der jede Seite ein Lesegenuss ist !







Trotz weniger kleiner Schwächen eine klare Leseempfehlung

Von: Bookish Adventurer Datum : 22.04.2017

https://buecherabenteuer.blogspot.de/

Ich wollte schon länger mal ein Buch von Holly Black lesen, weil ich besonders im englischsprachigen Raum schon viel von der Autorin gehört habe. Vor kurzem ist ihr Buch "Der Prinz der Elfen" erschienen und da konnte ich es natürlich kaum erwarten es zu lesen.

Meine Meinung:

Cover und Titel:
Dieses Buch hat ein wahnsinnig schönes Cover, das toll zur Geschichte passt. Wie der Wald in den grünen Mantel des Jungen übergeht... hach, das Buch ist eine Augenweide! Der deutsche Titel rückt meiner Meinung nach den Prinzen etwas zu sehr in den Mittelpunkt, da gefällt mir der englische ein wenig besser.

Charaktere:
Hazel war mir zu Beginn des Buches etwas unsympathisch. Wie sie sich durch gefühlt die Hälfte aller Jungs ihres Alters geküsst hat, wirkte auf mich recht rücksichtslos und unbedacht. Im Laufe der Geschichte habe ich dann aber die Gründe für ihr anfängliches Verhalten erfahren und als Hazel sich dann immer mehr von ihrer kämpferischen Seite gezeigt hat, habe ich sie doch sehr in mein Herz geschlossen. Zwar wirkte sie manchmal immer noch etwas naiv, doch darüber konnte ich gut hinwegsehen.

Ben, Hazels Bruder, habe ich dagegen schon von Anfang an gemocht. Wo Hazel mutig und unvorsichtig war, war Ben umsichtig. Er war mit seiner ruhigen, sanfteren Art ein toller Ausgleich für seine Schwester. Seine Homosexualität wird auch durchweg völlig natürlich und selbstverständlich behandelt, was ich dem Buch nur hoch anrechnen kann.

Handlung:
Von dem Moment an, an dem ich das Buch aufgeschlagen habe, bin ich in eine Welt hineingeworfen worden, in der Elfen und ein gläsernen Sarg im Wald etwas normales zu sein scheinen. Das mag am Anfang zwar leicht irritieren, aber man gewöhnt sich schnell daran. Die Rückblenden, die besonders im ersten Drittel des Buches geholfen haben die Handlung gut zu verstehen, fand ich sehr gelungen.

Die Elfen des Buches sind nicht so, wie man sie sich vielleicht vorgestellt hat. Manchmal sind sie auch grausam und unberechenbar. Das sorgt zusammen mit einigen unerwarteten Wendungen, die die Geschichte nimmt, für einiges an Spannung. Bis die einsetzt, muss man allerdings schon ein paar Kapitel lesen. Ich hatte allgemein den Eindruck, dass den ersten 200 Seiten ein wenig mehr Tempo nicht geschadet hätte. Vielleicht hätte man da ja noch ein wenig kürzen können.

Dieses kleine Manko haben für mich die tollen Charaktere mehr als Wett gemacht. Holly Black hat ihren Protagonisten viel Tiefe gegeben, was mir sehr geholfen hat mich in sie hineinzuversetzen. Fantastisch waren nicht nur Hazel und Ben, sondern auch Bens bester Freund Jack und der mysteriöse Elfenprinz selbst. Umso mehr ich über die Beiden erfahren habe, umso liebenswerter fand ich sie auch
.
Wie die meisten Bücher dieses Genres ist auch hier Romantik ein Teil der Handlung. Die gut gelungene Liebesgeschichte ist ein netter zusätzlicher Aspekt der Geschichte, hat aber insgesamt keine allzu große Rolle gespielt. Zwischen welchen Charakteren sich diese Liebesgeschichte entwickelt, werde ich aber nicht verraten. Da müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

Das Ende des Buches hat mir auch wirklich gut gefallen. Es war ein toller Abschluss für die Geschichte und hat mich auch etwas zum Schmunzeln gebracht. "Der Prinz der Elfen" ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch im Fantasy Genre nicht immer mindestens drei Bücher braucht, um eine beeindruckende Geschichte zu erzählen.

Schreibstil:
Holly Blacks Art zu Schreiben fand ich phantastisch! Ihr Schreibstil hat sich immer locker gelesen, es aber gleichzeitig auch geschafft märchenhafte Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl zusammen mit Hazel durch den Elfenwald zu streifen.

Fazit:
Trotz weniger kleiner Schwächen ist "Der Prinz der Elfen" eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne in eine märchenhafte Fantasywelt eintauchen wollen, ohne danach noch mehrere Folgebände lesen zu müssen.

Eine schönes Jugendbuch mit seinen Ecken und Kanten

Von: Corinna´s World of Books Datum : 19.04.2017

corinnasworld-of-books.blogspot.de/



Holly Black ist zurück - mit einer grandiosen Elfenfantasy!
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen

Meine Meinung :

In " Der Prinz der Elfen " geht es um die Geschwister Hazel und Ben, die beide in Fairfold leben an dem das magische Elfenreich grenzt. Beide haben sich an den Sarg gewöhnt mit dem Elfenprinzen darin. Doch eines Tages als Hazel 16 ist und sie die Stelle mit dem Sarg besuchen, ist er leer.. Sie und ihr Bruder Ben werden in etwas hineingezogen von dem sie nie erwartet hätten.

Hazel lebt in einem Dorf nahe der Grenze zum Elfenreich. Sie flirtet gerne mit Jungs und küsst sie. Doch dahinter steckt viel mehr. Ihr Bruder ist ihr sehr wichtig und sie würde alles für Ben tun.

Der Elfenprinz Severin wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und man weiß nicht, warum er genau in diesem Sarg schlafen musste. Hat er es sich selbst mit den anderen Elfen verscherzt und wurde verflucht?

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Sicht von Hazel erzählt. So kann der Leser sie noch mehr kennen lernen und ihre Gefühle und Gedanken entdecken. Die Kulisse mit den Elfen und dem Dorf, das am einer Grenze zu dem Reich der Elfen liegt, hat mich neugierig gemacht. Das Buch spielt trotz allem in unserer Zeit, obwohl ich vom Klapptext erst nicht wusste, wo ich es einordnen sollte. Die Nebenfiguren wie die anderen Schüler aus dem Dorf wie Jack haben mich ebenso neugierig gemacht, denn er hat auch etwas an sich gehabt das man entdecken musste.

Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte um die Geschwister Hazel und Ben. Beide Leben am Rand, an der es zum Elfenreich grenzt. Dort ist schon lange mitten im Wald ein Sarg, indem sich der Elfenprinz befindet. Das Dorf wird oft von Touristen besucht, die sehr neugierig auf den Sarg sind, der sich im Wald verbirgt. Warum er dort liegt wissen Hazel und ihr Bruder nicht. Sie kommen sehr oft dorthin und erzählen dem Prinzen ihre Geheimnisse und Sehnsüchte. Doch eines Tages ist der Sarg leer. Was ist geschehen? Welche Verbindung haben Hazel und ihr Bruder zu den Elfen? Man merkt mit jeder Seite, dass Hazel eine besondere Schlüsselfigur ist, die der Geschichte die besondere Wendung gibt in Zusammenhang mit dem Elfenprinzen. Welcher dieser ist, müsst ihr selbst lesen, indem ihr euch diese Geschichte kauft. Die Autorin beschreibt, die Elfen eher als Böse Wesen und man merkt es anhand wie die Bewohner des Dorfes damit umgehen. Durch den Wechsel der Zeiten kann man erahnen, was in der Vergangenheit geschehen ist und sich so ein Bild von der Lage machen.

Das Cover ist einfach genial und ich habe mich direkt verliebt. Der junge Mann sieht einem Elfen einfach sehr ähnlich.

Fazit :

Mit " Der Prinz der Elfen " schafft die Autorin eine fesselnde Fantasy Story. Ihre Charaktere haben mich mitgenommen. Sie schafft es das Thema Elfen wieder in einem anderen Licht darzustellen und man wird einfach von ihr mitgenommen.

4,5 Sterne für dieses tolle Buch

Von: Verosbookworld Datum : 18.04.2017

www.bookworld349.wordpress.com


Allgemeines:

Titel: Der Prinz der Elfen

Autorin: Holly Black

Verlag: Cbt Verlag

Erscheinungsdatum: 03. April 2017

Genre: Fantasy/ Jugendbuch

Seitenanzahl: 416 Seiten

Preis: 16,99 [D] Hardcover

Altersempfehlung: ab 14 Jahren Zum Buch auf Amazon hier <----



Klappentext:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Quelle

Worum geht es?

Hazel und Ben sind Geschwister. Sie wohnen in Fairfold, ein magischer Ort. Das kleine Volk --> die Elfen sind gefährlich. Nachdem der Prinz erwacht ist, suchen die beide ihn. Viele Beziehungen werden aufgebaut und auch einige Kämpfe werden durchgeführt.

Meine Meinung:

Als erstes möchte ich mal sagen, dass das Cover wunderschön ist und es nicht perfekter hätte sein können, meiner Meinung nach. Die Farben passen perfekt zum Buch und die abgebildeten Personen auch. Ich denke das Mädchen soll Hazel darstellen und der Junge den Prinzen. Der Titel passt zwar nicht perfekt, da der Prinz eine nicht ganz soo unglaublich große Rolle im Buch spielt, aber er ist trotzdem passend, da von durch den Prinzen eigentlich die ganze Story aufgebaut wurde. Es ist das erste Buch, das ich von Holly Black gelesen habe, und ich habe mich in ihren Schreibstiel verliebt. Sie schreibt einfach so toll. Das Buch ließ sich ganz schnell und einfach lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Ich fand besonders gut, dass erstmal etwas über den Ort, den Sarg mit dem Prinzen und Hazels Familie erzählt wurde.Die Geschichte finde ich an sich sehr gut, und gut durchdacht. Was mir auch richtig gut gefallen hat ist, dass die Elfen in diesem Buch nicht so lieb, nett u.s.w. sind wie in anderen Büchern. In diesem Buch haben die Elfen eine ganz eigene Persöhnlichkeit. Eigentlich sind mir die größeren Chraktere alle ans Herz gewachsen. Hazel ist einfach nur so, so mutig. Sie ist ein echter Ritter. Sie gibt nicht wirklich viel darauf, was andere von ihr denken und das finde ich gut. Von Ben finde ich toll, wie er einfach immer an andere denkt und nicht nur an sich selbst. Jack ist einfach nur ein toller Freund, der einem aber auch leidtun kann. Der Prinz, Severin hat eine charmante Art und ist im inneren dann doch ganz weich. Den Erlkönig mochte ich jetzt nicht so, aber so gut wie jede Geschichte braucht einen Bösewicht. Das Ende fand ich so schön. Alle haben einfach zusammengekämpft, und man hat gemerkt, dass sie alles füreinander tun würden. Am spannensten fand ich Hazels Geschichte. Insgesamt würde ich sagen: Cover toll, Titel gut, Story und Charaktere toll, wunderbares Ende. Das einzge was mich ein bisschen gestört hat, waren diese Abstände zwischen den richtigen Geschehnissen. Sie waren mir manches Mal zu lang.

Über die Autorin:

Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

Quelle

Fazit:

Es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, mit fast keinen Schwachstellen. Meiner Meinung nach ist so weit alles gut bis perfekt an diesem Buch, nur die Abstände zwischen den Geschehnissen waren mir manchmal zu lang. Deshalb bekommt das Buch 4,5 von 5 Sterne von mir.

Viel Dank fürs Lesen!

Eine märchenhafte Welt die man einfach erleben muss

Von: jasminsbooks Datum : 17.04.2017

https://www.instagram.com/jasminsbooks/

Inhalt/Klappentext:

Mitten im Wald in Fairfold schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Hazel und ihr Bruder Ben vertrauen ihm all ihre Geheimnisse an. Doch mit sechzehn glaubt Hazel nicht mehr daran, dass der Prinz aufwacht. Bis der Sarg plötzlich leer ist und Hazel sich als Ritter in einem Spiel mit wechselnden Loyalitäten und gefährlicher Liebe beweisen muss...

Mein Fazit:

Der Prinz der Elfen ist mein erstes Buch das ich von Holly Black lese. Ich finde mit diesem Werk hat Holly Black eine wunderschöne und märchenhafte Fantasiegeschichte erschaffen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen. Die Art und Weise mit der sie diese Geschichte geschrieben hat, empfinde ich als sehr magisch. Außerdem schildert sie alles sehr detailreich, sodass man sich die Welt um die Geschwister Hazel und Ben sehr bildlich vorstellen kann.

Die Bewohner von Fairfold leben sozusagen "Tür an Tür" mit dem Elfenvolk, welches auch das kleine Volk genannt wird. Im Wald von Fairfold steht seit Jahrzehnten ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft. Als dieser Sarg eines Tages zerstört und leer vorgefunden wird, gehen die Probleme für Hazel und Ben los. Sie müssen sich von nun an Geheimnissen stellen, von denen sie seit ihrer Kindheit begleitet werden.

Die beiden Hauptcharaktere Hazel und Ben waren mir auf Anhieb sympathisch. Man konnte diese Geschwisterliebe der beiden auf jeder Seite spühren. Charakterlich sind sie jedoch sehr unterschiedlich. Hazel ist mehr die abenteuerlustige der beiden und Ben ist eher eine zurückhaltende Person. Seine Entscheidungen sind sehr gut durchdacht.

Auch die weiteren Charaktere Jack und Severin mochte ich sehr. Bei Severin war ich jedoch anfangs sehr skeptisch. Ich wusste nicht so recht was ich von ihm halten soll. Jack ist ein Wechselbalg und der beste Freund von Ben. Severin ist der mysteriöse Elfenprinz aus dem Sarg. Ihn muss man erst durchschauen um zu wissen ob er Gutes oder Böses im Sinn hat.

Der Anfang des Buches war meiner Meinung nach etwas wirr, sodass man sich erst in die Geschichte einfinden musste. Aber je weiter man liest, umso mehr erkennt man einen roten Faden und den Sinn der Vorkommnisse in Fairfold.

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Ich kann es jedem empfehlen der Märchen und Fantasiegeschichten liebt. Man erlebt in dieser Geschichte alles was eine gute Märchenstory haben muss. Von Spannung über Liebe, bis hin zu Mythen, mysteriösen Geschöpfen und Ereignissen ist alles vertreten.

Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sternen. ,Titel: Der Prinz der Elfen
Autorin: Holly Black
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl: 411

Inhalt/Klappentext:

Mitten im Wald in Fairfold schläft seit Jahrzehnten ein Elfenprinz in einem gläsernen Sarg. Hazel und ihr Bruder Ben vertrauen ihm all ihre Geheimnisse an. Doch mit sechzehn glaubt Hazel nicht mehr daran, dass der Prinz aufwacht. Bis der Sarg plötzlich leer ist und Hazel sich als Ritter in einem Spiel mit wechselnden Loyalitäten und gefährlicher Liebe beweisen muss...

Mein Fazit:

Der Prinz der Elfen ist mein erstes Buch das ich von Holly Black lese. Ich finde mit diesem Werk hat Holly Black eine wunderschöne und märchenhafte Fantasiegeschichte erschaffen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen. Die Art und Weise mit der sie diese Geschichte geschrieben hat, empfinde ich als sehr magisch. Außerdem schildert sie alles sehr detailreich, sodass man sich die Welt um die Geschwister Hazel und Ben sehr bildlich vorstellen kann.

Die Bewohner von Fairfold leben sozusagen "Tür an Tür" mit dem Elfenvolk, welches auch das kleine Volk genannt wird. Im Wald von Fairfold steht seit Jahrzehnten ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft. Als dieser Sarg eines Tages zerstört und leer vorgefunden wird, gehen die Probleme für Hazel und Ben los. Sie müssen sich von nun an Geheimnissen stellen, von denen sie seit ihrer Kindheit begleitet werden.

Die beiden Hauptcharaktere Hazel und Ben waren mir auf Anhieb sympathisch. Man konnte diese Geschwisterliebe der beiden auf jeder Seite spühren. Charakterlich sind sie jedoch sehr unterschiedlich. Hazel ist mehr die abenteuerlustige der beiden und Ben ist eher eine zurückhaltende Person. Seine Entscheidungen sind sehr gut durchdacht.

Auch die weiteren Charaktere Jack und Severin mochte ich sehr. Bei Severin war ich jedoch anfangs sehr skeptisch. Ich wusste nicht so recht was ich von ihm halten soll. Jack ist ein Wechselbalg und der beste Freund von Ben. Severin ist der mysteriöse Elfenprinz aus dem Sarg. Ihn muss man erst durchschauen um zu wissen ob er Gutes oder Böses im Sinn hat.

Der Anfang des Buches war meiner Meinung nach etwas wirr, sodass man sich erst in die Geschichte einfinden musste. Aber je weiter man liest, umso mehr erkennt man einen roten Faden und den Sinn der Vorkommnisse in Fairfold.

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Ich kann es jedem empfehlen der Märchen und Fantasiegeschichten liebt. Man erlebt in dieser Geschichte alles was eine gute Märchenstory haben muss. Von Spannung über Liebe, bis hin zu Mythen, mysteriösen Geschöpfen und Ereignissen ist alles vertreten.

Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sternen

Ein Buch das man mögen muss

Von: Mietze's Bücherecke Datum : 17.04.2017

cat-buecher-welt.blogspot.de/

Willkommen in Fairfold, hier können Sie den einzigartigen schlafenden Elfenprinzen bestaunen. Aber Vorsicht ist geboten, das kleine Volk hat seine Tücken. Womöglich werden Sie den Wald nicht mehr lebend verlassen...
Hazel und Ben leben in Fairfold, einem Ort in dem nicht alles so normal ist wie es zunächst scheint. Fairfold grenzt direkt an das Elfenreich, der Wald ist das Zuhause des kleinen Volkes. Und in diesem Wald steht die größte Attraktion des Ortes: Ein unzerstörbarer gläserner Sarg mit einem wunderschönen gehörnten Jungen, der seit jeher in tiefem Schlafe liegt. Doch eines Tages ist dieser verschwunden und Hazel und Ben müssen sich den Geheimnissen stellen die sie seit ihrer Kindheit umgeben. Denn nichts ist wie es scheint in Fairfold...

Zu diesem Buch gibt es ja sehr gespaltene Meinungen. Die einen lieben es, die anderen können damit gar nichts anfangen. Verstehen kann ich beide Seiten.
Die Idee des Buches ist toll. Ein Ort der in seiner Gesamtheit untrennbar verbunden ist mit dem Elfenvolk das im angrenzenden Wald lebt. Es bestehen Übereinkünfte zwischen den Bewohnern, man lässt sich mehr oder weniger in Ruhe, Einheimische werden nicht getötet oder entführt. Die Dorfbewohner wissen sich zu schützen, jeder weiß Bescheid über die Kreaturen die im Wald hausen. Den Erlkönig, das Ungeheuer tief im Herz des Waldes, den verschiedenen Kobolden und Monstern und natürlich über den geheimnisvollen Jungen im Sarg. Das Buch ist für mich einfach unheimlich atmosphärisch. Ich mochte die ganzen Sagen und Mythen die darin verarbeitet wurden und einfach das Gefühl das einem der Wald mit all seinen Kreaturen gegeben hat. Auch die Geheimnisse die sich in dessen dunklen Tiefen verbergen und die nur langsam ans Licht kommen waren toll verpackt.

Die Geschehnisse geben erst langsam einen Sinn, ein roter Faden ist nicht immer erkennbar, man muss sich seinen Weg durch die Geschichte suchen. Auch weil das Buch immer mal wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her springt. Nicht jeder mag unstrukturierte Bücher, für mich machen aber gerade dieser wilde Wechsel und dieses Undurchsichtige den Reiz aus. Ich liebe Bücher die ein wenig wirr und durchgeknallt erscheinen, ich bahne mir gerne meinen Weg durch verschlungene Plottwists und nicht erkennbare Zusammenhänge. Ich verstehe aber alle die ein Problem damit hatten. Noch dazu ist das Buch nicht unbedingt actionreich. Es ist stellenweise blutig und ein wenig eklig, aber man kämpft sich langsam und bedächtig mit den Protagonisten durch den Dschungel an Fragen und geheimen Machenschaften. Wer Tempo in der Erzählung erwartet wird enttäuscht sein.
Ebenfalls Probleme hatten viele mit dem Schreibstil, das ist natürlich Geschmackssache. Ich hatte keinerlei Probleme damit und war die ganze Zeit über davon gefesselt. Holly Black schreibt jedoch sehr knapp und prägnant, das ist nun nicht jedermanns Sache.

Ansonsten sind auch die Charaktere so ein Streitpunkt. Es sind keine Helden. Hazel lebt so vor sich hin, küsst Typen als gäbe es kein Morgen während ihr Bruder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat. Sie sind nicht wirklich Sympahieträger, keiner von ihnen. Auch die anderen Protas sind allesamt eher schwierige Charaktere mit seltsamen Angewohnheiten und einer Menge Schwächen. Ich konnte mich in keinen von ihnen hineinversetzten, aber das musste ich irgendwie auch nicht. Für mich waren sie gerade perfekt weil sie so kaputt waren. Weil der Wald und ihre Vergangenheit sie zu dem gemacht haben was sie sind und die Geschichte in die Richtung lenken in die sie sich entwickelt hat. Sie mussten für mich keine Helden sein, denn Fairfold braucht keine Helden. Es braucht Kämpfer die alles tun um das Böse zurück zu drängen. Auch wenn dafür erst mal ein paar (minimale) Teenagerproblemchen überwunden werden müssen. Für mich war das Buch ein Überraschungserfolg und ich habe mich gefreut dass es ein Einzelband ist.

Ein Buch das man mögen muss. Es ist stellenweise ein wenig wirr, die Charaktere sind keine sympathischen Menschen und jeder für sich so ein wenig kaputt. Man muss sich darauf einlassen, dazu bereit sein sich mit den Protas durch einen düsteren Dschungel an Geheimnissen und blutigen Elfentaten zu kämpfen, sich einlassen auf eine düstere Welt in der nichts so ist wie es scheint und in der jeder falsche Schritt, jedes falsche Wort dein Ende bedeuten könnte. Der Schreibstil ist kurz und prägnant, das Tempo im Buch eher gemächlich, dennoch konnte es mich durch seine Atmosphäre und gerade durch seine eigene, wirre und undurchsichtige Art und die teilweise unangenehmen Charaktere überzeugen.

Für jeden Fantasy Liebhaber perfekt

Von: phantastic_pages Datum : 14.04.2017

phantasticpages.blogspot.de/?m=1

Also erstmal finde ich das Cover wunderschön. Vor allem nach dem Lesen.
Der Einstieg in das Buch war recht schwer, weil man nicht wusste wo man sich jetzt befindet., aber nach den ersten 50 Seiten hat man sich an die Atmosphäre gewöhnt und es wurde richtig fesselnd. Man konnte gar nicht mehr die Augen von den Seiten abwenden. Was mich dennoch ein bisschen gestört hat war der plötzliche Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit. Es war sehr undeutlich gestaltet. Die Spannung hielt lange an. Hat aber dann trotzdem noch einen Dämpfer bekommen. Das Ende war wie ich es mir gewünscht hatte. Der Schreibstil war sehr gut zum lesen und man konnte sich die Kobolde und Elfen gut vorstellen. Ben und Hazel sind zwei sehr starke Protagonisten. Vor allem Hazel hat mich sehr berührt. Die Geschichte war definitiv nicht perfekt, aber es muss nicht jede Story so vollkommen sein. Sie ist auf jeden fall Lesenswert, gerade für leibhaftige Fantasy Fanatiker ist sie sehr interessant.

Bewertung

Von: Julia Datum : 12.04.2017

buechertraumlovethenight.blogspot.de

Ich fand das Buch ganz tol da ich fantasy Bücher liebe

Verzauberte wenn auch nicht perfekte Geschichte

Von: Nessis Bücher Datum : 10.04.2017

https://m.facebook.com/Nessis-Bücher-945729348833361/

#Rezension

Inhalt:
Seit Ewigkeiten schläft im Wald von Fairfold ein gehörnter Prinz in einem Sarg aus Glas. Die Geschwister Hazel und Ben vertrauen ihm ihre Geheimnisse an. Doch mit der Zeit glaubt Hazel nicht mehr, dass der Elfenprinz je aufwachen wird. Jedoch ist der Sarg dann plötzlich leer. Und sie mitten in einem gefährlichen Spiel als Ritter zwischen sich ständig ändernden Loyalitäten und der Liebe...

Meine Meinung:
Ich befinde mich jetzt nach dem Lesen etwas in einem Zwiespalt, denn es war anfänglich recht schwierig in das Buch hinein zu kommen, obwohl der schreibstil toll ist. Es springt sehr oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart und diese Sprünge sind recht lang, brachten mich somit öfter aus dem Takt. Das ist ein Manko, welches mich oft beim lesen störte...
ABER:
Dann machte es plötzlich eine Wende und es ging rasant, spannend und zauberhaft sowieso grausam dem Ende entgegen. Es gab kaum noch ein halten und ich war gebannt. Total.

Hazel und Bernd sind mir zwar nicht 100%tig nah gegangen aber sie waren gute Protagonisten, tolle Charaktere. Zwar alles andere als perfekt und etwas holprig aber ich habe ihre Geschichte doch gerne verfolgt.

Der Zauber, der über dem Örtchen Fairfold liegt ist durch die Seiten spürbar. Und hat mich dann doch mitreißen können. Ebenso, wie die Faszination fürs grausame mich in ihren Bann gezogen hat, denn Holly Black hat einen sehr bildlichen schreibstil, der unter die Haut geht und bilder im Kopf entstehen lässt.

Wahnsinnig toll haben mir ihre ganzen Elfen gefallen, die meist alles andere als rosa und flimmernd waren. Eher mörderelfen. Sie haben mir oft sogar eine gänsehaut beschert und ich fühlte mich teilweise wie in einer ganz alten anderen Welt obwohl es nicht mal in einer solchen spielt.

An sich ist es vielleicht nicht perfekt aber es ist lesenswert. Allein für den Zauber.

Schreibstil:
Holly Black schreibt Bilder in den Kopf und weckt eine eigenartige Faszination für das Grauen im Leser.

Cover & Gestaltung:
Das Cover ist natürlich schlichtweg atemberaubend. Es geht gar nicht anders als es wunderschön zu finden. Ich bin wahnsinnig verliebt in diesen unfassbar schönen Umschlag.

Düster-phantastische Geschichte über die Monster des Waldes

Von: LinaLiestHalt Datum : 10.04.2017

https://www.facebook.com/linaliesthalt/

Im Wald rund um Fairfold steht ein einsamer Glassarg mit einem schlafenden Elfenprinz. Seine Schönheit lockt seit Jahrzehnten Touristen und Bewohner in den Wald. So auch die Geschwister Hazel und Ben, die sich seit ihrer Kindheit magisch zu dem Schlafenden hingezogen fühlen. Eines Nachts geschieht es dann, der vorher unzerstörbare Sarg wird zerschlagen, der Elfenprinz verschwindet und die Geschwister werden in einen Machtkampf gezogen, der alle Bewohner von Fairfold bedroht. Sie können nur gewinnen, wenn Hazel das wird, was sie seit Kindertagen ersehnt: Ein edler Ritter, der der das dunkle Monster des Waldes besiegt.

Ich finde Elfenfantasy oft schwierig, zu schnell kippt mir die Geschichte in den Kitsch ab, aber dieses neue Buch von Holly Black habe ich geliebt. Es ist düster, voller schrecklicher Monster und menschlicher Abgründe.

Hazel und Ben sind zwei tolle Protagonisten, mit denen man leicht mitfiebern kann. Ben, gesegnet mit einem magischen Talent für die Musik, erscheint wie ein gepeinigter Künstler, der erst wieder zu sich selbst und seiner inneren Kraft finden muss. Hazel, die immer wieder fremde Jungen küsst, sich aber nicht tiefer an jemanden binden kann, trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, welches sie quält. Mit viel Raffinesse wird hier das Spiel zwischen geschwisterlicher Liebe und Rivalität gespielt.

Die Elfen entspringen alten Sagen, sind alles andere als niedliche Geschöpfe, sondern wahre Horrorgestalten, denen man nicht trauen darf. Der Elfenprinz und das Wechselbalg sind die interessantesten Individuen aus dem Reich der Sagengestalten. Bens bester Freund Jack, den Hazel mehr als nur mag, ist ein Wechselbalg, das in einer menschlichen Familie lebt, aber erleben muss, wie Angst und Hass die Bewohner gegen ihn aufbringen.

Bis zuletzt bleibt offen, wie dieses Abenteuer für die Geschwister ausgehen wird und wie die Ereignisse wirklich zusammen hängen. Die Auflösung hat mir gefallen, auch weil so die Hinterlist dieser dunklen Geschöpfe offenbar wird.

Eine spannende und packende Geschichte voller düsterer Fantasy, aber nicht ohne eine Portion Herzschmerz – ich bin völlig zufrieden gestellt und happy mit diesem Ende!



Ich danke dem Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

Super!

Von: saskia_books Datum : 10.04.2017

bookishteatime.blogspot.de/

⚜️Rezension zu 'Der Prinz der Elfen'⚜️

��Autorin: Holly Black

��Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

��Meinung:
Gleich zu Anfang des Buches geht es spannend los, als von einem gehörnten Junge die Rede ist, der in einem Glassarg im Wald liegt und schläft.
Der Einstieg gelingt der Autorin also wunderbar!
Denn Holly Black hat einen interessanten Schreibstil, der einen nie ins Stocken geraten lässt!
Die Protagonistin Hazel ist mir außerdem sehr sympathisch gewesen und ich war nur zu gern mit ihr zusammen im Wald.
Gut gefiel mir auch, dass es nicht zu sehr in Richtung Fantasy ging, sondern auch noch das reale Leben miteinbezogen wurde.
Mein Leseerlebnis war also am absoluten Höhepunkt!
Ich habe mich immer darauf gefreut weiterlesen zu können und habe Kapitel zu Kapitel regelrecht VERSCHLUNGEN!��
Richtig toll!

��Fazit:
Ich LIEBE dieses Buch!
Eine absolute Empfehlung von mir!��

➡️Insgesamt 5 von 5 Sterne��⬅️

Eine tolle Geschichte, mit schönen Fantasyelementen!

Von: Kathi Booksta Datum : 08.04.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Ich habe von Holly Black schon ein paar Bücher aus der Reihe "Die Spiderwick Geheimnisse" und auch die "Magisterium-Reihe" welche sie gemeinsam mit Cassandra Clare geschrieben hat, gelesen. Deshalb war ich umso gespannter auf ihr neuestes Werk "Prinz der Elfen". Heute erfahrt ihr ein bisschen mehr dazu von mir und wie mir das Buch gefallen hat ��.

Meinung:
Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte und muss allerdings gestehen, dass ich mir etwas Anderes erwartet habe. Ich bin jedoch positiv überrascht gewesen, wie sich die Geschichte und die Beziehungen der Hauptcharaktere entwickelt haben.

Holly Black konnte mich leider nicht von Anfang an mit ihrer Geschichte in Bann ziehen. In der ersten Hälfte fiel es mir schwer, mich in die Protagonisten hinein zu versetzen und deren Taten und Gedanken nachzuvollziehen. Zum Glück wurde es ab der zweiten Hälfte des Buches besser und auch der Handlungsstrang spannender. Die Rollen wurden hier mal ganz anders verteilt und es sind meiner Meinung nach nicht immer die typischen und klischeehaften Szenen vorgekommen. Was ich damit meine: Mädchen erlöst Elfen-Prinz vom Fluch, Prinz verliebt sich in die Retterin und sie bekämpfen gemeinsam das Böse. So war es zum Glück nicht!

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass die Hauptfigur Hazel nicht das typische süße Mädchen von nebenan ist, sondern sie stellt sich als starker und kämpferischer Charakter heraus. Sie hat von Kindesbeinen an eine sehr gute Beziehung zu ihrem Bruder Ben. In der kleinen und magischen Ortschaft Fairfold, in der sie mit ihrer Familie leben, gehen sie auf Entdeckungsreise und erleben viele gefährliche Abenteuer und Auseinandersetzungen mit dem kleinen Volk (Elfen und andere übernatürliche Wesen). Außerdem haben die Beiden immer gehofft, den Elfen-Prinzen, der eine große Attraktion in dem Örtchen ist, in seinem Sarg von seinem Fluch zu erlösen. Im Teenageralter ändert sich jedoch einiges in dem Leben der Geschwister und sie verbergen immer mehr Geheimnisse voreinander.

Hazel will ihr abenteuerliches Leben nicht aufgeben und glaubt weiter daran, einmal ein starker Ritter zu werden. Immer wieder spürt sie jedoch eine Leere in sich und um diese zu füllen, vergnügt sich Hazel deshalb mit verschiedenen Jungs. Schlussendlich muss sie doch den richtigen Weg für sich selbst finden und die scheinbar unlösbare Aufgabe bezwingen. Ein leerer Sarg, ein verschwundener Prinz, viele Rätsel - ein großer Kampf beginnt!

Es gibt auch noch eine Wendung in dem Buch, auf die ich hier natürlich nicht näher eingehe, die mich total fasziniert hat und auf die ich niemals gekommen wäre. Dieser Teil hat auf jeden Fall nochmal ordentlich Schwung in die Handlung gebracht und auch der Schluss hat mir großartig gefallen ��.

Cover:
Die Covergestaltung finde ich sehr ansprechend. Das Gesamtbild mit dem Jungen, dem orangehaarigen Mädchen und der mysteriöse Wald spiegelt sehr gut die Geschichte wider.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, mit schönen Fantasyelementen, jedoch darf man sich nicht zu viel erwarten. Ich hatte schöne Lesestunden mit dem Buch. Für anspruchsvollere erwachsene Fantasy-Liebhaber würde ich es jedoch nicht empfehlen! Ich vergebe 4 Sterne.


Ein wunderschönes Fantasy Abenteuer

Von: Bücherkiste Datum : 08.04.2017

tinesxbuecherkistexxx.blogspot.de/

Klapptext
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung
Das war mein erstes Buch von Holly Black und ich fand es einfach unglaublich gut.
Hazel und Ben haben mir als Charaktere unglaublich gut gefallen. Hazel die stürmische Draufgängerin und ihr Bruder Ben der eher zurückhaltende Typ. Natürlich darf man auch nicht Jack, den besten Freund von Ben und Hazels heimliche Liebe nicht vergessen. Er ist ein Elf oder besser gesagt ein Wechselbalg, den man einfach gern haben muss. Und zu guter Letzt ist da auch noch der Elfen Prinz Severin, der auf einmal aus seinem Gläsernen Sarg verschwindet. Die Elfen in diesem Buch sind eher klassisch böse und verführen die Menschen. Ab und zu wird auch ein Toter in den Wäldern von Fairfold gefunden.
Hazel und ben sind die Hauptcharaktere in dieser Geschichte und es verbirgt sich so viel mehr in ihnen, als man am Anfang erwartet hätte. Die Liebe, das Abenteuer und natürlich die Welt der Elfen spielen eine große Rolle.
Als der Prinz aus seinem Grab entkommen ist, sucht ein Ungeheuer die Stadt Fairfold heim. Hazel bekommt ein Angebot vom Erkönig, dem sie vor langer Zeit einen Wunsch erfüllt bekommen hat, eine Chance die Stadt zu retten. Doch wird Hazel mutig wie ein Ritter sein und die Stadt Retten? Und finden Hazel und Benn schließlich doch ihre Liebe?
Ein tolles Buch das einen von Anfang an mitreißt!