Leserstimmen zu
Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

T. S. Orgel

Die Blausteinkriege (1)

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Sehr gelungener Auftakt der Blausteinkriege-Trilogie

Von: Karin Wenz-Langhans aus Limbach

03.02.2016

Der alte Kaiser von Berun ist tot – sein Sohn und Thronnachfolger kümmert sich lieber um seine Vergnügungen als um die Regierungsgeschäfte. Das bleibt den Nachbarländern nicht verborgen und Beruns südlich gelegenes Protektorat Macouban steht ihm Verdacht, Verrat zu planen. Allein die Kaiserinmutter und ihr Vertrauter Henrey Thoren, auch als „Puppenspieler“ bekannt, versuchen, das drohende Auseinanderbrechen von Beruns Macht zu verhindern. Dabei kreuzen sich ihre Wege mit denen der jungen Straßendiebin Sara und dem Schwertmann Marten. Bereits ab der ersten Seite konnte mich die besondere und dichte Atmosphäre des Buches in seinen Bann ziehen. Den Autoren gelingt es meisterhaft, Szenen und Charaktere so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Es werden mehrere spannende Handlungsstränge parallel geknüpft, bei denen ich lange keine Ahnung hatte, wie sie zusammenhängen könnten. Den Leser erwarten einige überraschende Wendungen und oftmals, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, um was es geht, wurde ich eines Besseren belehrt. Die Autoren legen die Fakten über die Buchwelt nicht einfach auf den Tisch, sondern sie schälen sich nach und nach aus der Handlung heraus. Einige Punkte bleiben am Ende des Buches noch vage, aber wir haben ja noch zwei Bände vor uns. Die Charaktere sind neben der spannenden Handlung ein weiterer Pluspunkt des Buches. Es wird zwar einiges an Figuren aufgefahren, aber dennoch gelang es mir gut, den Überblick zu behalten, auch dank des Personenverzeichnisses am Ende des Buches. Die Charaktere sind alles andere als eindimensional und durchschaubar und ich bin sehr gespannt, welche Rolle der Eine oder Andere noch in den nächsten beiden Bänden spielen wird. Nicht nur bei den Figuren fällt es schwer, sie in Gut und Böse einzuordnen, auch ihre Ziele, die sie verfolgen, können nicht so einfach beurteilt werden – faszinierend sind sie allemal. Das Buch endet zwar nicht mit einem ausgesprochenen Cliffhanger, aber dennoch warte ich mit Spannung auf den zweiten Teil und hoffe, dass wir nicht zu lange warten müssen.

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Schwierig, schwierig dieses Buch. Ich habe mich riesig auf den Auftakt dieser Trilogie gefreut, weil ich finde der Klappentext klingt sehr interessant und vielversprechend. Zusätzlich hat mich das Cover auch sehr angesprochen, weil es sehr schön ist, mit der Burg und in einem tollen blau gehalten. Es wird die Geschichte von Marten, Sara und Henrey Thoren erzählt. Die drei befinden sich in Berun ein Land, dass von einem neuen Kaiser regiert wird, der allerdings nicht sehr stark und vergisst die Grenzen des Landes zu festigen und somit die Feinde dazu verlockt sich gegen ihn zu verbünden. Jede der drei Hauptpersonen hat eine Aufgabe zu “erledigen”, Henrey ist ein Spion der Kaiserinmutter, Marten ein Schwertmann und Sara, ein junges Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt. Durch die Rebellion die sich entwickelt, ist das ganze Reich bedroht, dieses Buch ist aber nur der erste Teil und somit endet das Buch offen… Ich muss leider sagen, der Auftakt ist für mich sehr anstrengend gewesen, weil in jedem Kapitel kommen andere Personen vor, jedes Kapitel wechselt den Ort und ich musste sehr oft zurückblättern um zu schauen, wer diese Person nochmals gewesen war. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist das es den Autoren gelungen ist, alles sehr genau zu beschreiben, egal, ob es jetzt zB Sara, die sich nicht unterkriegen lässt oder auch die Orte, wirklich eine tolle Sache. Ich hatte oft, das Gefühl in Berum zu sein, so genau haben die beiden Autoren alles beschrieben.

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Sara ist eine der Hauptpersonen,ich konnte mich gut in sie hineinversetzen weil sie eine junge Frau ist und was Frauen ja immer mitreisst,wenn jemand anders ist. Und sie ist durch ihr Aussehen direkt zu erkennen und kann sich unsichtbar machen und das ganze ohne Blaustein zu nutzen. Was sie natürlich besonders macht. So muss sie immer wieder kämpfen. Der 2te Hauptprotagonist ist Marten und von adeliger Abstammung,was ja eigentlich toll am Anfang wirkt,aber man merkt schnell,das er ein hartes Los gezogen hat. Denn er ist nur 2t geborener Sohn,was im adeligen Hause natürlich mit sich bringt,das er immer nur 2te Wahl und im Schatten steht,ob er will oder nicht. Grade weil sein Bruder dem Orden beigetretten ist und somit jetzt der Chef der Familie ist. Marten wird in dem Buch von einem sehr guten Freund verratten,was zur Verbannung führt und er muss dann arbeiten gehen weit weg. Super fand ich das am Anfang des Buches ein Namensregister eingefügt ist,denn bei so einem dicken Buch,kann man anfangs schon einmal durcheinander kommen,so kann man dann hingehen und nochmal nachblättern. Sollte man den Faden verloren haben;) Das Cover ist einfach total wundervoll und für mich der absoulute Hingucker muss man sagen. Auch ist eine Reisekarte vorhanden,sodass man sehr gut durchblicken kann in dem Buch,wenn mal wieder Orte genannt werden. Fand ich bei der Herr der RInge damals nämlich grausam,soviel verschiedene Orte und man wusste nie genau wie weit was entfernt war. Einzig und alleine die politischen Aspekte des Königshauses die die Wenden dieses Buches mit sich bringen,haben mich leicht gestört. Aber das ist vermutlich einfach schlichtweg eine Geschmackssache. Die vielen Wendungen des Buches und auch die Entwicklung von Marten dem ehemaligen Spieler und Trinker der eigentlich mehr sein sollte als dies nämlich ein ehrenvoller adeliger gefiel mir sehr gut. Fantasy Bereiche sind in dem Buch nicht wie erwartet so in Hülle und Fülle vorhanden. Auch wenn ich mehr Fantasy als Roman erwartet hatte,konnte mich dennoch dieses Buch voll überzeugen. Die Geschichten waren einfach toll und überzeugend und mit der weiblichen Protagonistin war ich direkt warm und mochte sie von Anfang an.Kämpferisch wie sie ist und immer wieder den Kopf hebt,statt sich unterkriegen zu lassen. Auch sehr viele blutige Szenen sind detaiert beschrieben,aber auch das ist Teil des Buches. Also ich würde es immer wieder lesen und von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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Das Kaiserreich Berun hat schon bessere Zeiten erlebt, der junge Kaiser kümmert sich nicht anständig um sein Erbe und im Hintergrund zieht daher die Kaiserinmutter die Fäden. Sie versucht alles zusammenzuhalten, doch weiß sie nicht wer Freund oder Feind ist, denn viele warten nur auf eine Möglichkeit um sich die Macht zu sichern. Machtspiele und Intrigen stehen an der Tagesordnung und mittendrin, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein, befinden sich ein magiebegabtes Straßenmädchen, ein Schwertkämpfer der sich ständig in irgendwelche Schlamassel bringt und ein Spion. Eigentlich werden magiebegabte, die den Umgang mit den sogenannten Blausteinen beherrschen gejagt und aus dem Reich verbannt, doch wenn man sein Reich schützen will, muss man alles in Betracht ziehen. Die Blausteinkriege ist das erste Buch das ich vom Autorenduo gelesen habe, ich kenne ihre bekannte Orks vs Zwerg Reihe nicht, bin aber nun neugierig geworden. In letzter Zeit verschlägt es mich immer mehr zur High Fantasy Sparte und deswegen wollte ich auch unbedingt Blausteinkriege lesen. Der Anfang verlief ein wenig zäh, bis man richtig in der Geschichte ankam und sich die Namen bzw das Reich richtig vorstellen konnte, doch dann ging es rasant und spannend weiter. Den Weltenaufbau fand ich interessant und zur besseren Übersicht befindet sich noch ein Glossar im Anhang. Das hilft die erste Zeit auch ungemein. Das Autorenduo hat wirklich ein Händchen für vielschichtige Charaktere, denn wenn man denkt, man hat einen Protagonisten überrissen, kann man Seiten später mit einer Überraschung rechnen. perfekte und aalglatte Charaktere sind langweilig, nur mit realitätsnahen Figuren erschafft man Sympathie (oder auch das Gegenteil bei einigen Figuren). Der Schreibstil ist bildhaft, beschreibungswütig und lässt über kurz oder lang ein wunderbares Kopfkino entstehen. Abschließend kann ich sagen: Fantasy vom Feinsten und gute Unterhaltung mit allem was dazu gehört. Intrigen, Verschwörungen, wilde Theorien und Machtspielchen, dazu ein interessantes Setting und ein komplexer Plot. Ich freue mich schon auf den zweiten Band! Für den Auftakt gibt es von mir gute 4/5 Rawr's.

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Erste Sätze Lebrec kauerte hinter dem Stamm des Waldriesen und wartete auf den Tod. Der Regen prasselte auf die fleischigen, dunkelgrünen Blätter des Dickichts, das den gewaltigen Baum umgab. Klappentext Magie ist ein gefährliches Spiel … Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist. Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen… Meine Meinung Das Buch ist aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht vieler verschiedener Personen. Eine dieser Personen ist Sara, eine junge Frau, die aufgrund ihres Aussehens, das sie als Metis ausweist, in Berun außergewöhnlich ist. Doch nicht nur das macht sie besonders, sondern auch das Talent, das sie besitzt, denn sie kann sich unsichtbar machen, ohne Blaustein zu benutzen. Sie ist stark, selbstbewusst und kämpft um ihr Überleben und ihre Unschuld. Eine andere Person ist Marten, ein Adliger, der als Zweitgeborener immer im Schatten seines Bruders steht, der dem Orden beigetreten ist und nun Familienoberhaupt ist. Er ist ein Trunkenbold, spielt gerne und ist auf dem Weg nur ein Schwertmeister zu werden. Marten ist auf der Suche nach seiner Aufgabe und seinem Platz in seinem Leben. Alle Charaktere des Buches sind gut und detailreich ausgearbeitet, sie entwickeln sich weiter und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Handlungen und Gedanken waren nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist dramatisch, spannend und actionreich. Ab und an ist sie auch emotional. Die Welt, die die Autoren geschaffen haben, ist unglaublich komplex und detailreich. Allerdings hat die Wahl der Perspektive und der Schreibstil eine gewisse Distanz zu den Charakteren geschaffen, dass ich mich nicht hundertprozentig in sie hineinfühlen konnte. Der Schreibstil der Autoren ist angenehm und flüssig zu lesen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Bewertung Ein fast perfekter Auftakt einer Reihe in einer komplexen und detailreichen Welt, der aber eine gewisse Distanz zu den Charakteren schafft, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

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Meine Meinung Berun ist ein Reich das alt ist und sehr groß. Bisher konnte man sich dort immer auf sein Heer verlassen. Doch seit der neue Kaiser an der Macht ist wird das Heer kaum beachtet. Er kümmert sich eher mehr um sich selbst. Für die Fürsten und Städte die um Berun liegen ist das die Chance sich gegen den Kaiser zu stellen. Während dieser Machtkämpfe laufen sich ein Spion, ein Mädchen und ein Schwertkämpfer über den Weg. Dass die Schicksale der 3 mit dem von Berun eng verwoben sind ahnt zu dem Zeitpunkt noch niemand … Der Fantasyroman „Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun“ stammt von T.S. Orgel. Hinter diesem Autorennamen verbergen sich die Brüder Tom und Stephan Orgel. Dieser Roman ist der Auftakt einer Reihe und ich war wirklich mehr als gespannt auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Es gibt zahlreiche Charaktere im Buch, die mir alle soweit gefallen haben. Was ich toll fand sie sind sehr facettenreich und tiefgründig und zum Teil zudem sehr undurchsichtig. Einige der Charaktere sind sympathisch, andere wiederum konnte ich nicht so leiden. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Marten ist ein Mann der den Genuss sehr mag. Er denkt sehr oft über alles nach und gerät so oftmals in recht brenzliche Situationen. Sara hingegen hat bereits viel durchgemacht. Ihr Leben war bisher sehr entbehrungsreich und sie wurde bisher immer verachtet und hat immer für einen bekannten Verbrecher gearbeitet. Henry ist ein Puppenspieler. Er ist eher undurchsichtig und hat so einige Geheimnisse. Er ist eher darauf auf Berun zu schützen und arbeitet daher für die Mutter des Kaisers. Die Autoren stellen hier wirklich immer neue Charaktere vor, man muss sich schon sehr konzentrieren um da nicht durcheinander zu kommen. Der Schreibstil der Autoren ist flüssig und lässt sich soweit gut lesen. Man kommt doch gut durch die Seiten und ich war doch ziemlich gefangen in der Geschichte. Es gibt hier viele verschiedene Perspektiven. Immer wieder wechselt die Sichtweise und so wird die Handlung doch sehr komplex und vielseitig. Die Handlung an sich ist sehr fantasiereich. Es gibt hier Spannung aber durchaus auch humorvolle Passagen im Buch. Die Autoren beschreiben ihre Szenen sehr bildhaft und die geschaffene Welt hat mich hier wirklich beeindruckt. Die Stimmung ist doch auch ziemlich bedrückend und man kann sich sehr gut ins Geschehen einfinden. Das Autorenduo hat es hier geschafft eine gute Mischung zu finden zwischen Geschichte und Beschreibung. Langeweile kommt hier keine auf. Das Ende ist doch ziemlich offen gehalten. Es bleiben viele Dinge unbeantwortet, die Spannung ist auf dem Höhepunkt angekommen. Man darf also gespannt sein wie die Handlungsstränge im zweiten Band weitergeführt werden, was wohl weiter passieren wird. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun“ von T.S. Orgel ein sehr guter Auftakt einer Fantasyreihe mit beeindruckend geschaffener Welt. Die vielen sehr facettenreich gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare gut zu lesender Stil und eine Handlung, die humorvolle Passagen beinhaltet aber auch ausreichend Spannung bietet, haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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"Was meinst du - hat den dein Bruder geschickt?", raunte Danil. "Den missratenen Sohn nach Hause holen?" "Schön wär`s. Das hieße ja, es will mich jemand lebendig." Nach dem Tod des "Löwen von Berun" regiert nun sein Sohn. Allerdings eher schlecht als Recht so das es im Land immer mehr Aufständische gibt die dem luxusverwöhnten jungen Kaiser die Gefolgschaft aufkündigen. Tatsächich laufen alle wichtigen Entscheidungen im Reich fast nur noch über die Kaisererinmutter Anne Revin, die sich mit ihren Getreuen immer mehr einem nahenden Krieg entgegen sieht. Höfische intrigen. Macht und Ränkelspiele bestimmen grundlegend das Leben der beiden Hauptcharaktere im Buch. Zum einen das von Sara, einer Metis. Die nicht nur aufgrund ihrer Hautfarbe unter Anfeindungen zu leiden hat, sondern auch wegen ihrer Gabe die sie zu einer sehr wichtigen Figur im Buch macht. Ihr Schicksal führt sie an den Hof des Kaisers und ihr Schicksal wendet sich zumindest für kurze Zeit zum guten. Unter den Fittichen der Kaiserinmutter wird sie jedoch schnell mit in alles hineingezogen. Marten, ein junger adeliger wird durch einen Verrat seines angeblich besten Freundes auf ein Schiff weitab von Berun verfrachtet. Im fernen Macouban soll er seinen Dienst leisten und nie wieder zurückkehren. Marten bleibt keine Wahl und er muss sich fügen, auch wenn er an allem unschuldig ist. Während diese beiden deren Schicksale immer enger mit dem Beruns verknüpft wird, planen die Aufständischen den Wiederstand und Sara sowohl auch Marten werden unwillkürlich in den bevorstehenden Krieg hineingezogen. Der Schreibstil: leicht zu lesen und die Beschreibungen der Schauplätze ist wirklich sehr detailiert. Die der Kampfhandlungen auch. Gegen Buchende wurde es dann ein wenig langatmiger, so das mir einige Szenen ein wenig zu lang vorkamen. Aber schlimm wars nicht, kostet aber einen Stern. Was für ein Auftakt. Bevor man sich versieht ist man schon in der fantastischen Welt Beruns gefangen und will nicht mehr zu Lesen aufhören. Gefallen hat mir das es dabei nicht so übermäßig magisch zuging. Hier standen zunächst einmal die Charaktere im Vordergrund über die man beim Lesen viel erfahren konnte und das Buchende lässt viel aufregendes für den zweiten Band erhoffen. Wer auf epische Fantasy steht kann hier beherzt zugreifen. Vielleicht sind es für den einen oder anderen etwas zuviel Charaktere die er kennenlernt aber am Buchende ist ein Personenverzeichniss das Klarheit schafft. Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun erhält 4 von 5 Sternen

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Aufmachung: Mir gefällt die Gestaltung dieses Buches wirklich sehr gut. Nicht nur das Cover ist wunderschön (blaue Cover sind allgemein immer schön. Ich habe noch nie ein nicht-schönes blaues Cover gesehen glaube ich), auch die Gestaltung der Klappe. Vorne ist nämlich eine Karte eingezeichnet, und zwar nicht einfach nur eine Karte, sondern eine wirklich schöne Karte. Generell finde ich Karten in Fantasy-Büchern ja immer schön, weil man sich dann so einfach leichter vorstellen kann, wo die Protagonisten gerade sind und wo sie noch hinmüssen und so weiter. Aber diese Karte hier ist noch schöner als alle anderen Karten, weil die hier nicht wie viele andere einfach nur schwarz-weiß ist, sondern bunt. Und das finde ich sehr schön, einfach weil das schon ein qualitativen Unterschied macht und das Preis-Leistungs-Verhältnis so auch anhebt. Kurz gesagt finde ich die Aufmachung dieses Buches also wirklich schön. Meine Meinung: Also, man wird bereits am Anfang schon in die Geschichte geworfen, und wie man am ersten Satz unschwer erkennen kann, ist der Spannungsbogen auch direkt sehr weit oben. Man lernt sofort die ersten Figuren kennen, die bereits ums Leben kämpfen, allerdings kann man sich überhaupt noch nicht vorstellen, wer denn jetzt gut oder böse ist, oder wohin das Ganze führt. Was dann natürlich auch der Grund für die bereits zu Anfang sehr hohe Spannung ist. Im Laufe der Handlung lernt man die Charaktere selbstverständlich noch ein bisschen besser kennen. Man merkt, dass keiner wirklich einseitig gut oder böse ist. Sie alle haben verschiedene Seiten an sich, die man als Leser gleichermaßen gutheißt oder missbilligt. Dadurch sind die Figuren schwer in irgendeine Schublade zu stecken. Außerdem bewirkt dieser Facettenreichtum, dass jeder einzelne einem noch mehr ans Herz weckt, auch wenn man sich bis zum Schluss nicht sicher ist, wem man jetzt wirklich trauen kann und wer nur ein Spielchen spielt. Und gerade diese Sympathie gepaart mit dem Misstrauen gegenüber den Figuren macht die ohnehin schon spannende Geschichte noch spannender, sodass man, selbst wenn es schon spät in der Nacht ist und man am nächsten Tag eigentlich früh aufstehen muss (ähm, ja.. also eigentlich Standard... xD), das Buch nur mit enormer Willensstärke aus der Hand legen kann. Selbst die längeren Kapitel halten einen nicht vom Weiterlesen ab. Und obwohl das Misstrauen da ist, hat man erhebliche Schwierigkeiten damit, die Handlungen der Figuren zu durchschauen. Ich war jedes Mal überrascht, wenn die Charaktere überhaupt nicht so agiert haben, wie ich es erwartet hätte. Das macht Die Blausteinkriege sehr unvorhersehbar und führt zu einigen wirklich interessanten Plottwists. Die dann wahrscheinlich auch ein Grund waren, weshalb ich teilweise bis in die tiefe Nacht lesen musste. Genauso umhauend war demnach auch das Ende und ich musste erst einmal ein bisschen Pause machen, bevor ich das Buch wirklich auf Seite legen konnte. Aber der Cliffhanger macht einen natürlich nicht nur seelisch fertig, sondern auch neugierig auf den Folgeband, der hoffentlich bald erscheint. Ich liebe ja High-Fantasy-Bücher, in deren neue Welten man ohne große Mühe eintauchen kann, aber dafür nur umso schwerer wieder hinausfindet, und Die Blausteinkriege ist definitiv so ein Buch, dessen Hintergrundidee mir so auch noch nicht untergekommen ist. Fazit: Ein absolut toller Auftakt zu einer hoffentlich noch tolleren Reihe. Spannung, Plot und Charaktere überzeugen zweifellos und der Cliffhanger macht neugierig auf den zweiten Band. 5/5 Lesehasen.

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