Leserstimmen zu
Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

T. S. Orgel

Die Blausteinkriege (1)

(22)
(17)
(6)
(1)
(0)
Paperback
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Sara ist eine der Hauptpersonen,ich konnte mich gut in sie hineinversetzen weil sie eine junge Frau ist und was Frauen ja immer mitreisst,wenn jemand anders ist. Und sie ist durch ihr Aussehen direkt zu erkennen und kann sich unsichtbar machen und das ganze ohne Blaustein zu nutzen. Was sie natürlich besonders macht. So muss sie immer wieder kämpfen. Der 2te Hauptprotagonist ist Marten und von adeliger Abstammung,was ja eigentlich toll am Anfang wirkt,aber man merkt schnell,das er ein hartes Los gezogen hat. Denn er ist nur 2t geborener Sohn,was im adeligen Hause natürlich mit sich bringt,das er immer nur 2te Wahl und im Schatten steht,ob er will oder nicht. Grade weil sein Bruder dem Orden beigetretten ist und somit jetzt der Chef der Familie ist. Marten wird in dem Buch von einem sehr guten Freund verratten,was zur Verbannung führt und er muss dann arbeiten gehen weit weg. Super fand ich das am Anfang des Buches ein Namensregister eingefügt ist,denn bei so einem dicken Buch,kann man anfangs schon einmal durcheinander kommen,so kann man dann hingehen und nochmal nachblättern. Sollte man den Faden verloren haben;) Das Cover ist einfach total wundervoll und für mich der absoulute Hingucker muss man sagen. Auch ist eine Reisekarte vorhanden,sodass man sehr gut durchblicken kann in dem Buch,wenn mal wieder Orte genannt werden. Fand ich bei der Herr der RInge damals nämlich grausam,soviel verschiedene Orte und man wusste nie genau wie weit was entfernt war. Einzig und alleine die politischen Aspekte des Königshauses die die Wenden dieses Buches mit sich bringen,haben mich leicht gestört. Aber das ist vermutlich einfach schlichtweg eine Geschmackssache. Die vielen Wendungen des Buches und auch die Entwicklung von Marten dem ehemaligen Spieler und Trinker der eigentlich mehr sein sollte als dies nämlich ein ehrenvoller adeliger gefiel mir sehr gut. Fantasy Bereiche sind in dem Buch nicht wie erwartet so in Hülle und Fülle vorhanden. Auch wenn ich mehr Fantasy als Roman erwartet hatte,konnte mich dennoch dieses Buch voll überzeugen. Die Geschichten waren einfach toll und überzeugend und mit der weiblichen Protagonistin war ich direkt warm und mochte sie von Anfang an.Kämpferisch wie sie ist und immer wieder den Kopf hebt,statt sich unterkriegen zu lassen. Auch sehr viele blutige Szenen sind detaiert beschrieben,aber auch das ist Teil des Buches. Also ich würde es immer wieder lesen und von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter

Das Kaiserreich Berun hat schon bessere Zeiten erlebt, der junge Kaiser kümmert sich nicht anständig um sein Erbe und im Hintergrund zieht daher die Kaiserinmutter die Fäden. Sie versucht alles zusammenzuhalten, doch weiß sie nicht wer Freund oder Feind ist, denn viele warten nur auf eine Möglichkeit um sich die Macht zu sichern. Machtspiele und Intrigen stehen an der Tagesordnung und mittendrin, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein, befinden sich ein magiebegabtes Straßenmädchen, ein Schwertkämpfer der sich ständig in irgendwelche Schlamassel bringt und ein Spion. Eigentlich werden magiebegabte, die den Umgang mit den sogenannten Blausteinen beherrschen gejagt und aus dem Reich verbannt, doch wenn man sein Reich schützen will, muss man alles in Betracht ziehen. Die Blausteinkriege ist das erste Buch das ich vom Autorenduo gelesen habe, ich kenne ihre bekannte Orks vs Zwerg Reihe nicht, bin aber nun neugierig geworden. In letzter Zeit verschlägt es mich immer mehr zur High Fantasy Sparte und deswegen wollte ich auch unbedingt Blausteinkriege lesen. Der Anfang verlief ein wenig zäh, bis man richtig in der Geschichte ankam und sich die Namen bzw das Reich richtig vorstellen konnte, doch dann ging es rasant und spannend weiter. Den Weltenaufbau fand ich interessant und zur besseren Übersicht befindet sich noch ein Glossar im Anhang. Das hilft die erste Zeit auch ungemein. Das Autorenduo hat wirklich ein Händchen für vielschichtige Charaktere, denn wenn man denkt, man hat einen Protagonisten überrissen, kann man Seiten später mit einer Überraschung rechnen. perfekte und aalglatte Charaktere sind langweilig, nur mit realitätsnahen Figuren erschafft man Sympathie (oder auch das Gegenteil bei einigen Figuren). Der Schreibstil ist bildhaft, beschreibungswütig und lässt über kurz oder lang ein wunderbares Kopfkino entstehen. Abschließend kann ich sagen: Fantasy vom Feinsten und gute Unterhaltung mit allem was dazu gehört. Intrigen, Verschwörungen, wilde Theorien und Machtspielchen, dazu ein interessantes Setting und ein komplexer Plot. Ich freue mich schon auf den zweiten Band! Für den Auftakt gibt es von mir gute 4/5 Rawr's.

Lesen Sie weiter

Erste Sätze Lebrec kauerte hinter dem Stamm des Waldriesen und wartete auf den Tod. Der Regen prasselte auf die fleischigen, dunkelgrünen Blätter des Dickichts, das den gewaltigen Baum umgab. Klappentext Magie ist ein gefährliches Spiel … Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist. Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen… Meine Meinung Das Buch ist aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht vieler verschiedener Personen. Eine dieser Personen ist Sara, eine junge Frau, die aufgrund ihres Aussehens, das sie als Metis ausweist, in Berun außergewöhnlich ist. Doch nicht nur das macht sie besonders, sondern auch das Talent, das sie besitzt, denn sie kann sich unsichtbar machen, ohne Blaustein zu benutzen. Sie ist stark, selbstbewusst und kämpft um ihr Überleben und ihre Unschuld. Eine andere Person ist Marten, ein Adliger, der als Zweitgeborener immer im Schatten seines Bruders steht, der dem Orden beigetreten ist und nun Familienoberhaupt ist. Er ist ein Trunkenbold, spielt gerne und ist auf dem Weg nur ein Schwertmeister zu werden. Marten ist auf der Suche nach seiner Aufgabe und seinem Platz in seinem Leben. Alle Charaktere des Buches sind gut und detailreich ausgearbeitet, sie entwickeln sich weiter und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Handlungen und Gedanken waren nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist dramatisch, spannend und actionreich. Ab und an ist sie auch emotional. Die Welt, die die Autoren geschaffen haben, ist unglaublich komplex und detailreich. Allerdings hat die Wahl der Perspektive und der Schreibstil eine gewisse Distanz zu den Charakteren geschaffen, dass ich mich nicht hundertprozentig in sie hineinfühlen konnte. Der Schreibstil der Autoren ist angenehm und flüssig zu lesen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Bewertung Ein fast perfekter Auftakt einer Reihe in einer komplexen und detailreichen Welt, der aber eine gewisse Distanz zu den Charakteren schafft, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Berun ist ein Reich das alt ist und sehr groß. Bisher konnte man sich dort immer auf sein Heer verlassen. Doch seit der neue Kaiser an der Macht ist wird das Heer kaum beachtet. Er kümmert sich eher mehr um sich selbst. Für die Fürsten und Städte die um Berun liegen ist das die Chance sich gegen den Kaiser zu stellen. Während dieser Machtkämpfe laufen sich ein Spion, ein Mädchen und ein Schwertkämpfer über den Weg. Dass die Schicksale der 3 mit dem von Berun eng verwoben sind ahnt zu dem Zeitpunkt noch niemand … Der Fantasyroman „Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun“ stammt von T.S. Orgel. Hinter diesem Autorennamen verbergen sich die Brüder Tom und Stephan Orgel. Dieser Roman ist der Auftakt einer Reihe und ich war wirklich mehr als gespannt auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Es gibt zahlreiche Charaktere im Buch, die mir alle soweit gefallen haben. Was ich toll fand sie sind sehr facettenreich und tiefgründig und zum Teil zudem sehr undurchsichtig. Einige der Charaktere sind sympathisch, andere wiederum konnte ich nicht so leiden. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Marten ist ein Mann der den Genuss sehr mag. Er denkt sehr oft über alles nach und gerät so oftmals in recht brenzliche Situationen. Sara hingegen hat bereits viel durchgemacht. Ihr Leben war bisher sehr entbehrungsreich und sie wurde bisher immer verachtet und hat immer für einen bekannten Verbrecher gearbeitet. Henry ist ein Puppenspieler. Er ist eher undurchsichtig und hat so einige Geheimnisse. Er ist eher darauf auf Berun zu schützen und arbeitet daher für die Mutter des Kaisers. Die Autoren stellen hier wirklich immer neue Charaktere vor, man muss sich schon sehr konzentrieren um da nicht durcheinander zu kommen. Der Schreibstil der Autoren ist flüssig und lässt sich soweit gut lesen. Man kommt doch gut durch die Seiten und ich war doch ziemlich gefangen in der Geschichte. Es gibt hier viele verschiedene Perspektiven. Immer wieder wechselt die Sichtweise und so wird die Handlung doch sehr komplex und vielseitig. Die Handlung an sich ist sehr fantasiereich. Es gibt hier Spannung aber durchaus auch humorvolle Passagen im Buch. Die Autoren beschreiben ihre Szenen sehr bildhaft und die geschaffene Welt hat mich hier wirklich beeindruckt. Die Stimmung ist doch auch ziemlich bedrückend und man kann sich sehr gut ins Geschehen einfinden. Das Autorenduo hat es hier geschafft eine gute Mischung zu finden zwischen Geschichte und Beschreibung. Langeweile kommt hier keine auf. Das Ende ist doch ziemlich offen gehalten. Es bleiben viele Dinge unbeantwortet, die Spannung ist auf dem Höhepunkt angekommen. Man darf also gespannt sein wie die Handlungsstränge im zweiten Band weitergeführt werden, was wohl weiter passieren wird. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun“ von T.S. Orgel ein sehr guter Auftakt einer Fantasyreihe mit beeindruckend geschaffener Welt. Die vielen sehr facettenreich gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare gut zu lesender Stil und eine Handlung, die humorvolle Passagen beinhaltet aber auch ausreichend Spannung bietet, haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

Lesen Sie weiter

"Was meinst du - hat den dein Bruder geschickt?", raunte Danil. "Den missratenen Sohn nach Hause holen?" "Schön wär`s. Das hieße ja, es will mich jemand lebendig." Nach dem Tod des "Löwen von Berun" regiert nun sein Sohn. Allerdings eher schlecht als Recht so das es im Land immer mehr Aufständische gibt die dem luxusverwöhnten jungen Kaiser die Gefolgschaft aufkündigen. Tatsächich laufen alle wichtigen Entscheidungen im Reich fast nur noch über die Kaisererinmutter Anne Revin, die sich mit ihren Getreuen immer mehr einem nahenden Krieg entgegen sieht. Höfische intrigen. Macht und Ränkelspiele bestimmen grundlegend das Leben der beiden Hauptcharaktere im Buch. Zum einen das von Sara, einer Metis. Die nicht nur aufgrund ihrer Hautfarbe unter Anfeindungen zu leiden hat, sondern auch wegen ihrer Gabe die sie zu einer sehr wichtigen Figur im Buch macht. Ihr Schicksal führt sie an den Hof des Kaisers und ihr Schicksal wendet sich zumindest für kurze Zeit zum guten. Unter den Fittichen der Kaiserinmutter wird sie jedoch schnell mit in alles hineingezogen. Marten, ein junger adeliger wird durch einen Verrat seines angeblich besten Freundes auf ein Schiff weitab von Berun verfrachtet. Im fernen Macouban soll er seinen Dienst leisten und nie wieder zurückkehren. Marten bleibt keine Wahl und er muss sich fügen, auch wenn er an allem unschuldig ist. Während diese beiden deren Schicksale immer enger mit dem Beruns verknüpft wird, planen die Aufständischen den Wiederstand und Sara sowohl auch Marten werden unwillkürlich in den bevorstehenden Krieg hineingezogen. Der Schreibstil: leicht zu lesen und die Beschreibungen der Schauplätze ist wirklich sehr detailiert. Die der Kampfhandlungen auch. Gegen Buchende wurde es dann ein wenig langatmiger, so das mir einige Szenen ein wenig zu lang vorkamen. Aber schlimm wars nicht, kostet aber einen Stern. Was für ein Auftakt. Bevor man sich versieht ist man schon in der fantastischen Welt Beruns gefangen und will nicht mehr zu Lesen aufhören. Gefallen hat mir das es dabei nicht so übermäßig magisch zuging. Hier standen zunächst einmal die Charaktere im Vordergrund über die man beim Lesen viel erfahren konnte und das Buchende lässt viel aufregendes für den zweiten Band erhoffen. Wer auf epische Fantasy steht kann hier beherzt zugreifen. Vielleicht sind es für den einen oder anderen etwas zuviel Charaktere die er kennenlernt aber am Buchende ist ein Personenverzeichniss das Klarheit schafft. Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun erhält 4 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Aufmachung: Mir gefällt die Gestaltung dieses Buches wirklich sehr gut. Nicht nur das Cover ist wunderschön (blaue Cover sind allgemein immer schön. Ich habe noch nie ein nicht-schönes blaues Cover gesehen glaube ich), auch die Gestaltung der Klappe. Vorne ist nämlich eine Karte eingezeichnet, und zwar nicht einfach nur eine Karte, sondern eine wirklich schöne Karte. Generell finde ich Karten in Fantasy-Büchern ja immer schön, weil man sich dann so einfach leichter vorstellen kann, wo die Protagonisten gerade sind und wo sie noch hinmüssen und so weiter. Aber diese Karte hier ist noch schöner als alle anderen Karten, weil die hier nicht wie viele andere einfach nur schwarz-weiß ist, sondern bunt. Und das finde ich sehr schön, einfach weil das schon ein qualitativen Unterschied macht und das Preis-Leistungs-Verhältnis so auch anhebt. Kurz gesagt finde ich die Aufmachung dieses Buches also wirklich schön. Meine Meinung: Also, man wird bereits am Anfang schon in die Geschichte geworfen, und wie man am ersten Satz unschwer erkennen kann, ist der Spannungsbogen auch direkt sehr weit oben. Man lernt sofort die ersten Figuren kennen, die bereits ums Leben kämpfen, allerdings kann man sich überhaupt noch nicht vorstellen, wer denn jetzt gut oder böse ist, oder wohin das Ganze führt. Was dann natürlich auch der Grund für die bereits zu Anfang sehr hohe Spannung ist. Im Laufe der Handlung lernt man die Charaktere selbstverständlich noch ein bisschen besser kennen. Man merkt, dass keiner wirklich einseitig gut oder böse ist. Sie alle haben verschiedene Seiten an sich, die man als Leser gleichermaßen gutheißt oder missbilligt. Dadurch sind die Figuren schwer in irgendeine Schublade zu stecken. Außerdem bewirkt dieser Facettenreichtum, dass jeder einzelne einem noch mehr ans Herz weckt, auch wenn man sich bis zum Schluss nicht sicher ist, wem man jetzt wirklich trauen kann und wer nur ein Spielchen spielt. Und gerade diese Sympathie gepaart mit dem Misstrauen gegenüber den Figuren macht die ohnehin schon spannende Geschichte noch spannender, sodass man, selbst wenn es schon spät in der Nacht ist und man am nächsten Tag eigentlich früh aufstehen muss (ähm, ja.. also eigentlich Standard... xD), das Buch nur mit enormer Willensstärke aus der Hand legen kann. Selbst die längeren Kapitel halten einen nicht vom Weiterlesen ab. Und obwohl das Misstrauen da ist, hat man erhebliche Schwierigkeiten damit, die Handlungen der Figuren zu durchschauen. Ich war jedes Mal überrascht, wenn die Charaktere überhaupt nicht so agiert haben, wie ich es erwartet hätte. Das macht Die Blausteinkriege sehr unvorhersehbar und führt zu einigen wirklich interessanten Plottwists. Die dann wahrscheinlich auch ein Grund waren, weshalb ich teilweise bis in die tiefe Nacht lesen musste. Genauso umhauend war demnach auch das Ende und ich musste erst einmal ein bisschen Pause machen, bevor ich das Buch wirklich auf Seite legen konnte. Aber der Cliffhanger macht einen natürlich nicht nur seelisch fertig, sondern auch neugierig auf den Folgeband, der hoffentlich bald erscheint. Ich liebe ja High-Fantasy-Bücher, in deren neue Welten man ohne große Mühe eintauchen kann, aber dafür nur umso schwerer wieder hinausfindet, und Die Blausteinkriege ist definitiv so ein Buch, dessen Hintergrundidee mir so auch noch nicht untergekommen ist. Fazit: Ein absolut toller Auftakt zu einer hoffentlich noch tolleren Reihe. Spannung, Plot und Charaktere überzeugen zweifellos und der Cliffhanger macht neugierig auf den zweiten Band. 5/5 Lesehasen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Gestaltung: Das Buch sprach mich sofort an. Mit dem mächtigen blau schimmerndem Gebäude und dem Heer im Vordergrund wirkt es beeindruckend und kriegerisch und passt somit super zum Inhalt des Buches. Auch der blau leuchtende Titel ist sehr schön. Besonders toll fand ich, dass vorne im Buch auch eine Karte der Umgebung war. Inhalt: Die Idee mit der Magie der Blausteine und das Reich Berun, das jetzt von vielen Seiten bedroht scheint und dem bald der Krieg droht, fand ich sehr spannend. Ich habe in letzter Zeit wenig Bücher über Schlachten gelesen und somit war dieses Buch eine willkommene Abwechslung. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da meine vorherigen Bücher doch ganz anders waren. Die Autoren haben eine sehr komplexe Welt erschaffen mit vielen komplizierten Ortsbezeichnungen, wodurch ich trotz der Karte anfangs ein paar Orientierungsprobleme hatte. Im Verlauf habe ich mich dann daran gewöhnt und fand mich auch so einigermaßen zurecht. Schreibstil: Die Autoren haben einen sehr spannenden Schreibstil und wissen, wie man die Leser an das Buch fesselt. Durch die vielen Ideen gibt es auch mehr als einen Handlungsstrang, was manchmal etwas verwirrend sein kann. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass einfach nur von verschiedenen Geschehnissen berichtet wird, die nicht wirklich viel miteinander zu tun haben. Doch im Verlauf des Buches wurden dann verschiedene Handlungsstränge verknüpft und weiter ausgebaut, manche auch weiterhin offen gelassen, was den Leser sehr neugierig macht. Die Kapitel folgen immer unterschiedlichen Figuren und deren Handlungen. Ich war des öfteren sehr verwirrt, da ich manchmal nicht genau wusste bei wem ich jetzt war. Das fand ich dann erst auf der zweiten Seite des Kapitels heraus, wo der Name einer mir bekannten Person genannt wurde. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn sie das an den Anfang jedes Kapitels geschrieben hätten. Ich hatte zu Beginn auch etwas Bedenken was die Schlachten anging, da sie in manchen Büchern einfach zu langatmig beschrieben wurden, doch auch diese Teile ließen sich flüssig lesen und waren sehr spannend und an manchen Stellen auch etwas blutig. Charaktere: Jeder Charakter des Buches hat seine ganz persönliche Art. Manche waren einem sofort sympathisch andere eben nicht. Sie waren alle sehr vielschichtig, wodurch man bei einigen nicht genau wusste auf welcher Seite sie eigentlich stehen. Auch gab es sehr viele unterschiedliche Charaktere von denen ich mir nicht alle Namen merken konnte, was wieder zu ein paar Verwirrungen führte. Leider habe ich das Namensregister hinten im Buch erst fast zum Schluss bemerkt. Es hätte mir sicher beim Verständnis geholfen, wenn ich es früher gesehen hätte. Aber na gut, letztendlich habe ich mich doch irgendwie durch gefunden und konnte eine gute Bindung zu den Charakteren aufbauen. Besonders Marten, der Schwertmann, und Sara, das Straßenmädchen, waren mir gleich sehr sympathisch. Mit dem "Puppenspieler" musste ich mich erst anfreunden, bin dann aber auch mit ihm sehr gut klar gekommen. Fazit Trotz der anfänglichen Verwirrungen hat das Buch den Leser einfach mitgerissen und nie an Spannung verloren. Die verschiedenen Handlungsstränge verknüpften sich im Verlauf der Geschichte immer mehr miteinander und machten es sehr interessant zu lesen. Die noch offen gelassenen Geheimnisse und der herannahende Kriege machen sehr gespannt auf die nächsten Bände. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weiter geht.

Lesen Sie weiter

Fantastisch

Von: Carmen

13.12.2015

Neben „ Orks vs. Zwerge „ ist dies nun die zweite Reihe die ich von den Autoren Tom und Stephan Orgel lese und ich dachte tatsächlich das eine Steigerung nicht möglich wäre. Irrtum ! Warum? Nun in einer früheren Rezension habe ich ihre Art des Schreibens mit dem von Joe Abercrombie verglichen dessen Bücher ich sehr mag und tatsächlich geht es noch ein bisschen besser. Ihr schreibstil hat sich nicht verändert, sondern es ist die Art wie sie die Geschichte um den Leser spinnen und er es nicht merkt wie er ganz langsam aber unaufhörlich in die Fänge der Macht gerät. Die Geschichte ist so realistisch geschrieben, das man mitten im Geschehen ist und automatisch auf Wachposten geht um seine Lieblingscharaktere zu schützen und ihr gegebenenfalls zu helfen. Dann blickt man auf und merkt das man ja zu hause im realen Leben ist. Wer aber denkt das dies wieder eine Zwergengeschichte wird so muss ich den jenigen enttäuschen. Was ich damit sagen möchte ist das die Geschichte einen WoW Effekt hat !

Lesen Sie weiter