Leserstimmen zu
Wenn du noch rennst, fahr ich schon längst!

Gerhard Bolschewski

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Gerhard Bolschewski weiß noch, was echte Männer ausmacht: Er behält selbst bei 40 km/h auf der linken Spur die Nerven und lässt auch mal den Schnösel mit Rollkoffer am Straßenrand stehen. Er darf das, er ist der Busfahrer. Es soll schon vorgekommen sein, dass er eine Haltestelle auslässt oder mal falsch abbiegt – aber natürlich nie mit Absicht. Und als letztens ein Fahrgast beim Zusteigen gefragt hat, ob der Herr Busfahrer auch ein Bier will, konnte Bolschewski nicht ganz trocken kontern: „Nee, danke, ich hatte schon zwei." Ein tolles Buch, das mir sehr gut gefallen hat, vor allem wegen mancher Ironie und Witze. Ein Busfahrer, der zum Bus fahren gekommen ist, weil er nach dem Mauerfall einfach einen Bus von Berlin nach München gefahren hat, ohne einen Bus-Führerschein zu haben. Und es kommt noch besser, Gerd Bolschewski fährt für die Münchener Verkehrsbetriebe einen Bus, immer noch ohne Führerschein. Geht das ? Anscheinend schon. Und so gerät Gerd immer wieder in Situationen, bei denen man schon eine Portion Glück braucht, um daraus unbeschadet weiter Bus fahren zu dürfen. Allein, wie Gerd Bolschewski einige Verkehrsschilder erklärt, lässt erkennen, dass der Mann nur wenig Ahnung davon hat. Aber total witzig ! Ich habe mich prächtig amüsiert. Ein Buch ohne besonderen Tiefgang, aber einfach nett zu lesen. Leider ist das Buch mit 161 Seiten sehr dünn, ich hätte gerne noch mehr davon gelesen. Meine Bewertung : unbedingt 5 von 5 möglichen Punkten An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

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Gerhard – kurz Gerd – Bolschewski, seines Zeichens Busfahrer, bietet Aufklärung. Mit seinem Buch „Wenn du noch rennst, fahr ich schon längst“ berichtet er auf äußerst unterhaltsame Art und Weise, wie der Alltag eines Busfahrers so abläuft. Und was es für lustige und ärgerliche Anekdoten zu berichten gibt. Zunächst stellt sich Gerd brav vor, berichtet davon, wie er als ehemaliger DDR-Bewohner nach München und zu seinem Job als Busfahrer gekommen ist. Zwischendurch gibt er uns immer wieder großartige Einblicke in seine Gedankenwelt, zeigt auf, dass man sich als Busfahrer manchmal echt zusammenreißen muss und lässt und an seinen Geschichten über Pöbler, Klugscheißer und Kindergartengruppen teilhaben. Es gibt so viele Bücher darüber, was Reisende auf Bus- und Bahnfahrten erleben. Doch die Sicht des Busfahrers ist nochmal eine ganz andere. Gerhard Bolschewski hat seinen Job großartig zusammengefasst und in Szene gesetzt. Nicht nur, dass er genau die richtigen Storys für die Leser zusammengetragen hat, er hat zudem noch ein wunderbares Talent zum Schreiben. Mit viel Ironie und ein bisschen Sarkasmus bringt er den Leser immer wieder zum Lachen – manchmal sogar lauthals. „Wenn du noch rennst, fahr ich schon längst“ ist ein Buch, dass sich niemand entgehen lassen sollte, der nach einer unterhaltsamen Lektüre sucht. Mal zwischendurch reingeblättert oder in einem Stück am Strand gelesen. Spaß auf ganzer Linie gepaart mit den besten Geschichte, die das Leben schreibt. Da hoffen wir doch, dass der Herr Busfahrer noch ein paar mehr Geschichten auf Lager hat und uns irgendwann mit einer Fortsetzung erfreuen wird!

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Gerhard kurz Gerd genannt kommt durch einige Zufälle und Wirrungen am Tag des Mauerfalls aus Bitterfeld nach München. Neben einem neuen Wohnsitz hat er gleich noch einen neuen Beruf und eine neue Leidenschaft dazu bekommen: das Busfahren! Seitdem fährt Gerd durch Münchens Straßen. Nicht immer genau nach Fahrplan und auch nicht immer nüchtern... Seine Hupe wird genauso gefordert wie sein Gaspedal und so dürfen sich Radfahrer auf der Busspur gerne mal Ohrstöpsel besorgen. Aber Gerd hat auch ein großes Herz und lässt er uns an seinem Leben teilhaben... Wolltest du schon immer mal wissen, was im Kopf eines Busfahrers so los ist? Dann ist das genau das richtige Buch! Ach was habe ich gelacht! Dieses Buch animiert aber auch dermaßen zum laut Auflachen! Gerd's Einfälle und Denkweise ist einfach zu köstlich. Er fährt nicht nur gerne seine tägliche Tour - nein, er liebt es auch Sonderschichten während dem Oktoberfest zu übernehmen! Warum? Nein, das erzähl ich natürlich nicht! Nur soviel: Gerd ist und bleibt der Chef in seinem Mini-Kosmos! Die bildhafte Schreibweise hat mir oft vorgegaukelt mit im Bus zu sitzen :-) Bei diesem Buch darf man natürlich keine großartige Tiefgründigkeit erwarten (auch wenn es ab und einen Abstecher in diese Abteilung gibt) aber das war mir schon von Anfang an klar. Die Geschichten stehen gut auch für sich selbst und so ist eine tolle Unterhaltung wenn man zB. langsam liest, Abends vielleicht nur ein Kapitel lesen mag oder ganz klasse auch im Wartezimmer oä. Das Versüßt und verkürzt die Wartezeit absolut! Oder als Urlaubslektüre? Fazit: Klasse, saukomisch und absolut zu empfehlen!

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