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Leserstimmen (73)

Claudia Winter: Glückssterne

Glückssterne Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48543-7

Erschienen: 12.12.2016
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Kundenrezensionen

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Ein Buch wie ein Kurzurlaub in Schottland

Von: Literaturchaos Datum : 07.09.2017

www.literaturchaos.jimdo.com

Schon häufiger habe ich gelesen, dass sich sowohl Leser als auch Rezensenten über den Begriff "Wohlfühlbuch" aufregen. Was denn bitteschön ein Wohlfühlbuch wäre und was das denn überhaupt für ein bescheuerter Begriff wäre? - Dazu kann ich nach dieser Lektüre nur sagen: Lest dieses Buch, dann wisst Ihr es!



Für mich persönlich hätte es zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können, denn ich war krank, draußen war es nass und kalt und die Laune war nicht die allerbeste. Dann fing ich an, in den "Glückssternen" zu lesen ....und war weg. In Schottland. Auf der Suche nach einem verschwundenen Ring.



Hört sich abenteuerlich an? Ist es auch! Aber noch viel mehr als das: Claudia Winter hat ein unglaubliches Gespür für den richtigen "Ton", der jeweils der Handlung entsprechend mal leise, traurig und melancholisch, dann wiederum wütend und aufbrausend, streng und unerbittlich oder einfach nur lustig und total schräg sein kann. Alles zusammen harmoniert dermassen gut, dass ein stimmiges großes Ganzes das Endergebnis ist. Ein Endergebnis, durch das ich innerhalb von eineinhalb Tagen geradezu geflogen bin und das ich dann nur sehr sehr schweren Herzens zur Seite legen konnte.



Denn nicht nur der Schreibstil der Autorin ist absolut stimmig, auch bei ihren Protagonisten bleiben keine Wünsche offen: Unsere Heldin Josefine ist eine junge Frau, die ihren Weg im Leben erst noch finden muss. Die man zwar von Anfang an mag, der man aber etwas mehr Durchsetzungsvermögen wünschen würde. Josefines Verlobter ist eine eher unsympathische Randfigur. Ihre Familie hingegen....oje! Ein absolut schräger Haufen, mit dem man selber auf gar keinen Fall verwandt sein möchte, der von außen betrachtet jedoch einen großen Unterhaltungswert aufweist. Allen voran die beiden durchgeknallten Großtanten Bri (Brigitte) und Li (Lieselotte). Josefines Cousine bringt ein bisschen kriminelle Energie in die Geschichte ....und dann ist da noch Aidan. Aidan ist ein ziemlich introvertierter und zunächst mürrischer Schotte, der zumindest mein Herz jedoch im Sturm erobert hat.



"Glückssterne" ist ein sehr abenteuerliches Liebesdrama mit einigen lustigen Einlagen. Also kurz gesagt: "Glückssterne" hat alles, was ich von einem fesselnden Buch erwarte. Denn ein weiterer Hauptprotagonist ist Schottland. Man liest nicht nur über dieses Land, man IST dort. Man geht durch die Gassen Edinburghs, man fährt durch die Highlands und trinkt einen Kaffee in Aidans Bäckerei. Man riecht die Natur, die Seen ... und den Duft der "Glückssterne", Aidans selbstgebackener Kekse. Und man beobachtet Josefine, die immer mit Bri und Li auf den Fersen verzweifelt nach dem verschollenen Ring sucht, ohne den sie nicht heiraten kann. Diese Suche führt sie durch halb Schottland und der Leser hat das große Vergnügen, dabei sein zu dürfen.



Wie kommt der Ring aber überhaupt nach Schottland? Und wieso ist er so wichtig für Josefine? - Der Grund ist ein alter Familienfluch, der es in sich hat. Wenn Ihr Näheres erfahren wollt, empfehle ich Euch jedoch dringend die Lektüre dieses Romans und ich versichere Euch, dass Ihr einige charmante, romantische, lustige und spannende Stunden damit verbringen werdet.

Leichtes Lesevergnügen und ein absolutes must read für jeden der Schottland, Familiengeheimnisse und eine schöne Lovestory liebt

Von: Die Buchmaid aus Frankfurt am Main Datum : 02.08.2017

https://buchmaid.wordpress.com/

Ich wurde auf das Buch über die Facebook Werbung aufmerksam und obwohl das Cover mich nicht direkt angesprochen hat. Jedoch änderte sich meine Meinung, als ich den Klappentext durchgelesen hatte, denn allein schon durch das Thema „Schottland“ hatte das Buch meine volle Aufmerksamkeit erhalten.
Einen Pluspunkt hatte das Buch also bereits nachdem ich wusste, dass es zum Teil in Schottland spielen würde, aber noch einen bekam es dann, als ich herausfand, dass es auch in meiner Heimatstadt spielt. Dazu noch ein Familiengeheimnis und eine Lovestory und schon gab es für mich keinen Grund dieses Buch nicht lesen zu wollen.
Aufgrund des Endes meiner Ausbildung musste das Buch leider etwas auf mich warten oder besser gesagt ich musste auf das Buch warten. Jedoch kann ich definitiv sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.
Der bildliche und lockere Schreibstil der Autorin ist einfach ein Genuss. Ich war in meinem Kopf und vor meinem inneren Auge direkt bei Josefine und mit ihr auf ihrer Reise nach Schottland. Die traumhafte Landschaft hatte ich beim lesen andauernd vor Augen und ich habe mich einmal mehr in dieses Land Hals über Kopf verliebt.
Mir war die Protagonistin anfangs nicht ganz so sympathisch, was sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert hat. Ebenfalls habe ich ihre Familie in mein Herz geschlossen, denn ich liebe Geschichten um alte Familiengeheimnisse und so starke Familienbande, wie es hier der Fall ist.
Ebenso hat mich das enge Verhältnis von Josefine und ihrer Großmutter sehr berührt, da ich mich damit identifizieren konnte.
Und dann Aiden….also ihn hätte ich mir auch sofort geschnappt! Mir hat das hin und her zwischen Aiden und Josefine sehr gefallen und das was sie miteinander erleben. Ich habe mit Josefine gelitten, geweint, gezweifelt und mich unsterblich verliebt.
Dieses Buch macht es einem leicht, den Alltag zu vergessen und ganz darin zu versinken. Warum? Weil es wunderbar geschrieben ist und  alles stimmt.
Mein Fazit: 
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auf der Suche nach einem leichten Leseerlebnis ist, Lust auf eine Lovestory hat und vor allem an alle die Schottland lieben und auf Familiengeheimnisse stehen. Deshalb zeichne ich das Buch als #mustread aus!

Glückssterne

Von: Nicole Plath Datum : 04.06.2017

www.nicole-plath.de

Josefine Sonnenthal ist Anwältin und hat von dem Verlauf ihres Lebens genaue Vorstellungen. Als erstes die Karriere, dann die Heirat mit Justus und später, irgendwann einmal, auch Kinder. Doch ihrem Glück mit Justus steht ausgerechnet ein Ring im Weg. Ein altes Erbstück, und Josefine soll diesen am Tag ihrer Heirat tragen, damit ihre Ehe glücklich wird. Ein alter Aberglaube ihrer Familie, doch Josefine möchte ihre Großmutter, der sehr viel an dieser Tradition liegt, nicht enttäuschen.

Dann verschwindet plötzlich ihre Cousine Charlie mit einem Straßenmusiker nach Schottland – mit dem Ring, und ohne Ring keine Heirat. So bleibt Jo keine andere Wahl und sie muss ihrer Cousine folgen und den Ring zurückholen. Die schottischen Highlands haben neben Regen noch weitere Unannehmlichkeiten für Jo. Doch egal was passiert, fast jedes Mal hat sie ihren Retter in der Not, Konditor Aidan. Plötzlich steht ihre komplette Lebensplanung Kopf.

Mit viel Humor und schottischer Gelassenheit ist dieser Roman von Claudia Winter einfach hinreißend. Sofort schließt der Leser Jo und ihre beiden Großtanten Li und Bri, welche Jo auf ihrer Suche nach dem Ring begleiten, ins Herz. Ebenso wie im Laufe der Geschichte auch Aidan. Jos langsame Entdeckung der Schönheit Schottlands und ihre Veränderung begleitet der Leser mit.

Claudia Winters Schreibstil ist flüssig und locker. Natürlich hat auch dieser Liebesroman alle Zutaten, die der Leser von diesem Genre erwartet. Die Autorin erzählt mit diesen Zutaten eine traumhafte Geschichte mit Wendungen, die nicht immer so leicht vorhersehbar sind.

Als besonderer Leckerbissen warten am Ende des Buches die Rezepte zu den im Buch vorkommenden Leckerbissen. Natürlich mit den „Glückssternen“, die dürfen auf keinen Fall fehlen.

„Glückssterne“ ist eine leichte Lektüre, welche es schafft, ein romantisches Kopfkino laufen zu lassen. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und, wie alle guten Bücher, war es leider viel zu schnell vorbei.

Der Hochzeitsring

Von: Martinas Buchwelten Datum : 20.05.2017

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Der turbulente und humorvolle Roman von Claudia Winter erzählt die Geschichte von Josefine Sonnenthal, einer jungen und erfolgreichen Anwältin. Sie steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Kollegen Justus, dem nach der Eheschließung die Beteiligung an der Kanzlei prophezeit wird. In Josefines Familie gibt es einen ganz speziellen Ring, der den Frauen aus der Familie Glück bringen soll. Alle Ehen, bei denen die Braut dieses Erbstück nicht getragen hat, sind in die Brüche gegangen. Während der Hochzeitsvorbereitungen erfährt Josefine, dass ihre Cousine Charlie, das schwarze Schaf der Familie, mit einem schottischen Musiker durchgebrannt ist - im Gepäck das Schmuckstück. Daraufhin entzieht ihre abergläubische Großmutter Josefine den Ehesegen. Wutentbrannt reist sie ihrer Cousine hinterher und gerät schon im Flugzeug an den gutaussehenden Schotten Aidan, der immer wieder ihren Weg zu kreuzen scheint....

Nachdem man den Klappentext liest, ahnt man natürlich schon, wie diese Geschichte ausgehen wird. Nichtsdestotrotz sind die vierhundert Seiten bis dahin voller Humor und Herzblut geschrieben. Hier hat man eindeutig einen Wohlfühlroman in den Händen, der gut unterhält und das Herz erwärmt.
Mit Josefine lernt man aber keineswegs eine romantische Protagonistin kennen, sondern eine pragmatisch veranlagte junge Frau, die ihr Leben gerne plant und in geordneten Bahnen lebt. Da kommt ihr die kurz vor der Hochzeit ungeplante Reise nach Schottland alles andere als gelegen. Mit Überraschungen kann die manchmal auch tollpatschige Josie nur schwer umgehen, doch kaum angekommen wartet bereits die Erste auf sie. Im Hotel, das sie gebucht hat, erwarten sie ihre Großtanten Lieselotte und Brigitte, kurz genannt Li und Bri, die sie auf ihrer Reise begleiten wollen. Die 73jährigen Zwillingsschwestern sind unzertrennlich und trotzdem total verschieden. Die Neckereien und Reibereien der Beiden mischen das Leben von Josie und in der Folge auch den Roman gehörig auf. Sie bringen Schwung in die Geschichte und beweisen, dass man auch im hohen Alter noch jede Menge Spaß haben kann.
Mit Josefine hatte ich anfangs kleine Schwierigkeiten, denn sie ist so überhaupt kein spontaner Mensch und lebt ihr bereits "vorgefertigtes" Leben. Sie ist eindeutig ein "Kopfmensch" und manchmal kam sie mir wie eine Spaßbremse vor, die jedoch von einer unglücklichen Situationen in die nächste gerät.
Aber auch der gutaussehende und anfangs nervende Schotte, der Josefine immer wieder über den Weg läuft und ihr aus einigen Schwierigkeiten hilft, entpuppt sich langsam als sympathischer Kerl und Retter in der Not, der mehr mit Josefine gemeinsam hat, als die Beiden denken. In einem etwas anderen Roadtrip machen sich Josefine, Aidan, Li und Bri gemeinsam auf und versuchen Charlie und ihren Musiker ausfzuspüren. Diese Reise voller Hindernisse wird für Josefine am Ende eine Reise zu sich selbst.

Die sympathischen Charaktere, witzige Dialoge und ein paar überraschende Wendungen ließen mich über ein bisschen viel Klischee und unglaubwürdige Zufälle hinwegsehen. Und am Ende gibt es noch ein paar Rezepte, unter anderem auch die titelgebenden Glückssterne.

Schreibstil:
Claudia Winter hat einen sehr spritzigen Schreibstil, der mit einer Prise Humor gewürzt und mit etwas Romantik vermischt wurde.
Die bildhaften Beschreibungen des Schauplatzes hat die Autorin wunderbar eingefangen, auch wenn der sprichwörtliche Dauerregen in den schottischen Highlands normaler Weise eine trübe Stimmung aufkommen hätte lassen können. Trotzdem war die Beschreibung der Handlungsorte perfekt.

Fazit:
Ein witzig-spritziger Wohlfühlroman mit bildhaften Beschreibungen aus Schottland. Etwas vorhersehbar und klischeehaft, aber für einen lauen Leseabend auf der Terrasse, kombiniert mit einem Schuss schottischen Whisky perfekt. Zum Abtauchen und Träumen.

Wohlfühlroman

Von: AntjeDomenic Datum : 04.05.2017

antjesbuechereckeundco.blogspot.de/?m=1

"Glückssterne"
Claudia Winter

Seitenanzahl: 416 Seiten
Verlag: Goldmann
ISB: 978-3-442-48543-7
Veröffentlichung: 12. Dezember 2016
Preis: 9,99 Euro

Klappentext: Ein verschwundener Ring, ein Ausflug in den schottischen Frühling und das kleine Wunder, das man Liebe nennt ...

Karriere, Heirat, Kinder. Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt ihre Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Brau bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, besteigt Josefine notgedrungen den Flieger und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen - dabei kann sie diesen Charmeur nicht einmal leiden. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge, die so gar nicht in Josefines Lebensplan passen ...

Gestaltung des Buches: Ein wundervoll geprägtes Cover, was schon ein wahrer Hingucker ist, wenn man das Buch in den Händen hält.

Meine Meinung zum Roman:

Es war das Buch, mit dem ich das Jahr 2017 begonnen habe. Ich bereue es nicht, mich für dieses Buch als Start 2017 entschieden zu haben, denn der Roman ist für mich ein wundervoller Start gewesen. Die Autorin hat einen richtigen Wohlfühlschreibstil und beim Lesen konnte ich mir die einzelnen Situationen und Schauplätze bildlich vorstellen.

Josefine, eine Anwältin, die Ihr Leben strukturiert geplant hat, erlebt vor der Hochzeit jede Menge Trubel. Denn Ihre Cousine haut vor der Hochzeit ab und im Gepäck hat Sie den Familienring. Dieser Ring hat Tradition auf den Hochzeiten. Ist das etwa ein schlechtes Omen für die Hochzeit von Josefine und Ihrem Verlobten? Josefine begibt sich auf die Suche und diese führt nach Schottland, wo Sie lernt und erlebt, das nicht alles im Leben planbar ist.

Das Thema "Tradition - Aberglaube" hat Claudia Winter meiner Meinung nach perfekt umgesetzt und beschrieben. Muß immer alles eine Tradition haben? Gibt es einen Aberglauben?

Man wird entführt nach Schottland und lernt viele Ecken von Schottland kennen und lieben. Eins steht fest: "Eine Reise ist Schottland wert. Und ohne jemald dort gewesen zu sein habe ich bereits schon Fernweh nach diesem Land."

Als "Schmankerl" findet man köstliche Rezepte anhängend, welche auch in der Geschichte vorkommen.

Das Buch, das Land, sowie die Rezepte sind eine wirklich tolle Empfehlung!

Nachtrag: Im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 hatte ich die Möglichkeit eine "Glückssterne" Lesung im Mintastique zu besuchen. Eine wirklich tolle Location und ein dazu passender Roman. Claudia Winter, eine charmante und freundliche Autorin, die sich für jeden Zuleser Zeit nahm, Vielen Dank, liebe Claudia, für so ein tolles Buch und noch viele weitere. Ich wünsche Dir von Herzen "Alles Gute für die Zukunft."

Bewertung: 5 von 5 *

Wundervoll geschrieben,Wunderbar geschrieben, kurzweilig spannend

Von: HEIDIZ Datum : 22.04.2017

heidizengerling.blogspot.de/

Ich hatte noch kein Buch der Autorin gelesen und Claudia Winter auf der Buchmesse in Leipzig kürzlich durch Zufall kennen gelernt. Nach diesem Kennenlernen habe ich mich zu ihren Büchern belesen und wurde neugierig.

"Glückssterne" habe ich mir vorgenommen, und ich möchte nun berichten, wie mir das Buch gefallen hat.

Die Themen sind so alltägliche wie: Karriere, Heirat und Kinder. Unsere Protagonistin ist die Anwältin Josefine, die mit beiden Beinen im Leben steht. Josefines Cousine brennt mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch. Sie hat den legendären Familienring bei sich, den die Braut jeweils während der Trauung tragen soll. Die Großmutter - in ihrem Aberglauben gefangen - verweigert den Ehesegen und so entscheidet sich Josefine, ihrer Cousine in die verregneten Highlands zu folgen. Es kommt, wie es kommen muss, verschiedene Abenteuer warten auf sie und wir lernen den charismatischen Konditor Aidan kennen .... Ihr Lebensplan gerät ins Wanken.

Mir hat dieses Buch extrem gut gefallen, es ist rundherum gelungen, spannend geschrieben, leicht und locker flockig zu lesen, genau das Richtige für den Lesesessel und ein gutes Glas Wein, aber auch gut für den Urlaub und am Strand zu lesen.

Leseprobe:
========

"Klar stimmt das so, Mister Big Business."
Aidan erhob sich. Er wirkte zufrieden, entschlossen. "Ich wusste gar nicht, dass du eine Cousine in Inverness hast. Bisher dachte ich, deine Familie besteht ausschließlich aus drei Exfrauen und zahllosen Bälgern. ...

Geschrieben, als würde es so und nicht anders passiert sein, aus dem Leben gegriffen, authentisch und lebendig werden Charaktere und Szenen dargestellt, die man der Autorin genauso zu 100 Prozent abnimmt. Ich finde die Darstellung der Charaktere in Bezug auf ihre Entwicklung und ihre Handlungen während der Geschichte sehr gut dargestellt, glaubwürdig und nicht künstlich rübergebracht.

Alles in allem hat mir diese Geschichte von der Idee und literarischen Umsetzung sehr gut gefallen, ich werde ganz sicher "Aprikosenküsse" auch noch lesen.

Eine traumhafte Schottlandreise mit Überraschungen

Von: Claudis Gedankenwelt Datum : 13.04.2017

blog.claudis-gedankenwelt.de

Inhalt:
Josefine ist Anwältin und hat einen exakten Lebensplan: Heirat, Kinder und Karriere. Doch ihre Großmutter möchte ihr den dringend erhofften Segen für die Ehe nicht geben. Und zu allem Überfluss entwendet ihre Schwester den Ring, der seit Generationen vererbt wird in der Familie. Diesen muss die Braut für eine glückliche und gesegnete Ehe bei der Trauung an den Finger gesteckt bekommen. Fehlt der Ring dann ist die Ehe von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bisher ging keine Ehe ohne das Erbstück gut. Also folgt Josefine ihrer Schwester nach Schottland. Hier gerät sie von einem Schlamassel ins andere und der charismatische Aidan muss ihr aus der Patsche helfen. Doch der Konditor und Charmeur ist der Letzte von dem sich Josefine helfen lassen möchte. Doch der Zauber der Highlands lässt niemanden unberührt. Und so geschehen bald seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen wollen.
Rezension:
„Glückssterne“ von Claudia Winter musste ich einfach lesen und schon das Cover evrmittelt eine wunderbare Wohlfühl- Atmosphäre. Der Klappentext tat dann sein übriges dazu und so reiste ich mit Josefine nach Schottland.
Josefine kam mir zu Beginn des Buches sehr unterkühlt vor und ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihr warm zu werden. Ihr Verlobter Justus ist sogar noch schlimmer. Beide arbeiten zusammen in einer renommierten Kanzlei in Frankfurt. Und er stellt sich wo er nur kann über sie. So hat sie später bei den Kindern zu bleiben und das erfährt sie erst von ihrem Vorgesetzten mit dem Justus natürlich längst gesprochen hat. Doch Josefine weiß davon zunächst gar nichts.
Wenn ich mich in diese Situation versetze, würde mein Mann mit mir den allergrößten Krach bekommen. Denn über den Kopf des Partners zu entscheiden geht einfach gar nicht. Da habe ich dann ganz langsam angefangen mich solidarisch mit Josefine zu fühlen. Doch sympatisch wurde sie mir erst recht spät im Buch. Auch Aidan erscheint zunächst ein totaler Womanizer zu sein und machte es mir zu Beginn wirklich schwer ihn zu mögen.
Auch die Schwester, die einfach mit dem Ring durchbrennt war zunächst ganz weit weg für mich, weil ich das Verhältnis der Schwestern nicht so wirklich einschätzen konnte.
Der lockere und angenehme Schreibstil der Autorin hat mich jedoch auch durch den etwas schwierigen Start mit Josefine führen können und ich fand mich immer besser in das Buch ein. Zum Schluss hin mochte ich es gar nicht mehr weglegen.
Schottland bietet wirklich eine traumhafte Kulisse für „Glückssterne“ und ich hatte wirklich danach wahnsinnige Lust selbst die Highlands zu erkunden.


Fazit:
Leider machten es mir die Protagonisten diesmal zu Beginn etwas schwerer als in „Aprikosenküsse„. Doch das wurde von Kapitel zu Kapitel besser und mitreißender. Wer gerne romantische Erzählungen mit allerlei Irrungen und Wirrungen mag, der wird mit „Glückssterne“ viele schöne Lesestunden in Schottland verbringen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

Süße Liebesgeschichte

Von: Smilla507 / S. Degenhardt aus Diez Datum : 15.03.2017

Anwältin Josefine hat ihr Leben perfekt durchgeplant. Wenige Wochen vor ihrer Hochzeit allerdings verschwindet der Familienring - mitsamt ihrer Cousine Charlie nach Schottland. Da sich um diesen Ring abergläubische Legenden ranken, die besagen, dass die Braut kein Glück in der Ehe haben wird, wenn sie den Ring nicht hat, macht sich die junge Frankfurterin auf den Weg und reist ihrer Cousine hinterher. Unterwegs begegnet sie immer wieder dem Schotten Aidan, der eine Konditorei führt, und ihr häufig aus der Patsche helfen muss.

Es ist mein erstes (Hör-)Buch von Claudia Winter, das Lust macht auf weitere Geschichten aus ihrer Feder. Mit dieser süßen Liebesgeschichte hat sie sich definitiv in mein Herz geschrieben. Die Romanfiguren haben alle ihre Macken und werden somit sehr sympathisch. Auch die Wendungen und das Setting haben mir sehr gefallen.

Jessica Schwarz als Sprecherin gefiel mir von der Stimme her gut, sie ist nicht so hoch und mädchenhaft, sondern etwas »markiger«. Für dieses Hörbuch passt sie m.E. nicht so gut, u.a. weil sie nicht so facettenreich betonte. Interessanterweise hatte ich ihre Stimme aber im Kopf, während ich einen Spannungsroman las.

Dem Hörbuch liegt übrigens ein Booklet bei mit den Rezepten zu den verschiedenen, erwähnten Backwaren.

Insgesamt hatte ich ca. 9,5 unterhaltsame Hörstunden, gespickt mit leichtem Humor und Herzklopfen. Perfekt zum Entspannen!

Wunderbar zum Abtauchen in Schottland Träumen

Von: KayaDominica Datum : 22.02.2017

isabellsbooks.blogspot.de/

MEINE MEINUNG


Erster Eindruck - deutsches Buch, deutsche Autorin


Zu Beginn des Buches war ich erstmal sehr überrascht, dass es in Frankfurt spielt, und habe dann auch erst gesehen, dass die Autorin deutsch ist. Anfangs wusste ich nicht so ganz, was ich davon halten soll, da ich das Buch ja wegen Schottland lesen wollte, und es mir erstmal zu deutsch war.

Jetzt im Nachhinein kann ich aber sagen, dass ich es sehr angenehm fand, keine deutsche Übersetzung sondern ein von vornherein in deutsch geschriebenes Buch zu lesen. Man merkt es einfach und es ist mal ganz erfrischend.



Familiendrama


Da ich bis auf Schottland vorher rein gar nichts von dem Buch wusste, hat mich das erste Kapitel, bzw. der Prolog gleich sehr verwundert. Es fing so gar nicht an, wie ich es irgendwie erwartet hätte, und konnte mich da schon ziemlich für mich gewinnen, da ich einfach gleich gespannt war, auf was das denn hinauslaufen sollte.

Ich mag so große Familien, wie sie hier dargestellt wird, wirklich gerne. Wenn viele unterschiedliche und eigenartige Persönlichkeiten zusammenkommen, entsteht meistens eine wunderbare Dynamik die recht amüsant zum Lesen ist. So war es auch hier der Fall, was mich sehr gut unterhalten konnte. Auch bieten so komplexe Familiengespanne immer einen angenehmen Ausgleich zum Fokus auf die Protagonistin und vorallem ist es interessant zu sehen, wie sich die Protagonistin in dem Familiengespann verhält und welche Rolle sie da einnimmt. Das ganze hat mich gleich ein wenig an die Familiensituation in der Edelstein Trilogie erinnert, die mir dort auch sehr gut gefallen hat. Die Geschichte bekommt viel mehr Fülle, wenn man als Leser in Familiendrama verwickelt wird, finde ich.


Schreibstil


Der Schreibstil hat mir viel Spaß gemacht und mich durchgehend amüsiert und unterhalten. Mir wurde eigentlich nie langweilig, sondern eher wurde ich im Verlauf des Buches immer mehr von dem ganzen gefesselt und konnte Seite für Seite tiefer in die Geschichte abtauchen. Vorallem die zweite Hälfte des Buches, habe ich dann fast in einem Zug durchgelesen, da ich gar nicht mehr aufhören konnte. Es war einfach wunderbar, in das Geschehen abzutauchen, da es sich etwa ab der Hälfte sehr dazu eignete, darin zu versinken und die Außenwelt vollkommen auszublenden.

Mir hat auch sehr gefallen, dass das Buch von Anfang an Spannung aufbaut, und sehr schnell zum Eigentlichen, nämlich dem was schon auf dem Klappentext angeteasert wird, kommt.



Kapitellänge


Ich tat mir zu Beginn des Buches wirklich schwer, in die Geschichte hineinzukommen, da sich für mich das erste Kapitel nach dem Prolog so ewig hinzog. Generell empfand ich die durchschnittliche Kapitellänge als viel zu lang. Lediglich die letzten Kapitel verschlang ich dann hintereinander, doch vorher hatte ich damit wirklich meine Schwierigkeiten. Denn ich wurde so oft müde bevor ich ein Kapitel beendet hatte, weshalb mein Lesetempo ziemlich verlangsamte. Ich kann euch nur empfehlen, euch durch das erste Kapitel durchzuzwingen, denn während dem Kapitel hatte ich schon gar keine Lust mehr auf das Buch, doch sobald ich das erste Kapitel gelesen hatte, gefiel es mir schon wirklich gut und ich hätte es definitv bereut, wenn ich nicht weitergelesen hätte.



Schotten, Schottland, Gälisch, Jamie Fraser


Wie oben schon erwähnt, hält das Buch was es im Bezug auf Schottland im Klappentext verspricht und vermittelte mir wirklich viel Schottland Feeling. Auch gefiel mir, dass man nicht wirklich lange darauf warten muss, da die Geschichte sehr schnell nach Schottland verlegt wird. Das Buch hat meine Schottland Liebe definitv neu entfacht und mir einige Schottland Träume beschert. Am liebsten würde ich jetzt sofort dorthin reisen.

Bei der Kombination Schottland + Buch, denke zumindest ich sofort an die Outlander Reihe und vorallem an James Alexander Malcolm MacKenzie Fraser aka Jamie Fraser, weshalb ich mich so gefreut habe, dass genau der auch mehrmals in diesem Buch Erwähnung findet. Generell lassen Referenzen mein Fangirl Herz immer höher schlagen, und taten es auch hier.

Dass einiges an gälischen Ausdrücken ebenfalls seinen Weg in das Buch gefunden hat, hat mich auch erstmal an Outlander erinnert, und mich auch sehr gefreut. Auch fand ich es hilfreich, dass immer neben einem gälischen Ausdruck der deutsche daneben geschrieben wurde.


Was ich dagegen befremdlicher empfand, war das Englische, das teilweise in die deutschen Sätze miteingebaut war. Da es sich ja eben hierbei nicht um eine Übersetzung ins Deutsche handelte, wurde das ja alles so geplant, was mir dennoch oft seltsam vorkam. So war ich mir eigentlich nie sicher, in welcher Sprache sich Josefine und die Schotten nun unterhielten, da manche der Schotten deutsch sprechen konnten, andere aber nicht. Die immer wieder einfließenden englischen Wörter fand ich daher einerseits gut, da ich immer gerne englisch lese, andererseits aber doch etwas verwirrend.





Chemie zwischen Protagonistin und Schotte


Ich möchte hier nicht zu viel spoilern, und dennoch die Chemie der beiden hervorheben und loben. Die Spannung der beiden war förmlich durch die Seiten hinaus zu spüren und ich erwischte mich dabei, sie tatsächlich auch zu shippen. (shippen = Fangirlsprache, kommt von RelationSHIP, meint, dass man zwei Charaktere unbedingt zusammen kommen sehen will)

Auch wenn es ziemlich unrealistisch ist, wie oft jener Schotte in dem Buch auftaucht, hat es mir dennoch sehr gefallen, da die beiden Figuren dadurch einfach so viel mehr Austausch haben konnten, als wenn sie sich nur realistisch oft über den Weg gelaufen wären.

Außerdem gefiel mir auch, dass es eigentlich nie zu kitschig wurde, und niemand von beiden den anderen in den Himmel gelobt hat und nahezu vergöttert und angebetet hat, wie es leider zu oft vorkommt. Denn trotz des Fehlens dessen war dennoch für mich die Zuneigung und Anziehung zwischen beiden vollkommen klar spürbar und auch viel realistischer als wenn man als Leser nur ständig liest, dass er/sie der schönste Mensch sei, den er/sie jemals gesehen habe.



Protagonistin Josefine als starker Frauencharakter


Auch wenn ich Josefines Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte und mich jetzt nicht wirklich mit ihr identifizieren konnte, fand ich es dennoch toll, wie sehr sie sich im Laufe des Buches verändert hat. Was ihre Unabhängigkeit und Charakterstärke angeht, ist sie sehr gewachsen und konnte mich auf den letzten Seiten des Buches stolz machen. Dennoch bleibt sie sich selbst stets treu und hat einige Momente, die ich sehr realistisch fanden, die ich aber sonst nicht oft in Büchern gelesen habe.



Ende und Danksagung (keine Spoiler!)


Das Ende hat mir gut gefallen, da es das ganze Buch schön abgerundet hat, jedoch hätte ich mir dennoch ein paar Seiten mehr vor dem Epilog gewünscht, einfach um noch etwas genauer zu wissen, was nun weiterhin passieren wird.

Bei der Danksagung möchte ich besonders hervorheben, dass die Autorin sich beim Leser des Buches bedankt hat, was ich immer sehr schön finde und sehr gerne lese. Die Worte gefielen mir so gut, dass ich sie euch hier noch mitgeben möchte. Sie beinhalten keine Spoiler meiner Meinung nach.




FAZIT


Das Buch ist wirklich wunderbar unterhaltsam und amüsant geschrieben und hat mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet. Man kann vollkommen in die Welt abtauchen und sich vom Alltag ablenken. Ich konnte vorallem ab der zweiten Hälfte des Buches gar nicht mehr aufhören, weiterzulesen und darin zu schwelgen. Denn das Buch kreiert eine so schöne heile Welt, in der ich immer wieder versinken konnte und wollte. Ich empfand das Geschehen auch nie als langweilig da eigentlich ständig etwas passierte. Da das Buch wirklich zum Großteil in Schottland spielt, hat es mir unglaubliche Lust auf das Land gemacht. Auch die Liebesgeschichte im Buch gefiel mir wirklich gut, da sie nicht kitschig dargestellt wurde, und mich wirklich packen konnte.

Ich kann das Buch auf jedenfall empfehlen. Es ist wunderbar geeignet, um als leichte Lektüre und Ablenkung für zwischendurch einen von Schotten und Schottland träumen zu lassen.



MEINE BEWERTUNG


Ich verleihe diesem Buch 4 von 5 Sternen.





Ein Buch zum abtauchen

Von: Monika Stutzke Datum : 08.02.2017

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie will. Sie hat einen tollen Job und wird demnächst ihren Kollegen Justus heiraten. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, da verschwindet der Familienring aus dem Safe ihrer Mutter.
Ohne diesen Ring kann sie nicht heiraten, denn bislang sind alle Ehen kaputt gegangen, die ohne ihn geheiratet haben. Ihre Großmutter hat zudem angekündigt, nicht zur Hochzeit zu erscheinen, wenn Josefine ohne ihn heiraten sollte.
Nun ist guter Rat teuer. Als herauskommt, dass ihre Cousine Charlie den Ring gestohlen hat und sich mit ihm in Richtung Schottland auf den Weg gemacht hat, bleibt Josefine nichts anderes übrig, als ihr hinterher zu reisen.
Ob es ihr wohl gelingen wird, den Ring wieder an sich zu bringen?...

Ein weiterer wundervoller Roman der Autorin Claudia Winter. Sie lässt erst den Familienring entführen, um anschließend genau dasselbe mit dem Leser zu machen. Die Reise geht nach Schottland, dessen Reizen nicht nur die Protagonistin Josefine verfallen wird.

Auf der Suche nach ihrer Cousine Charlie und demzufolge auch dem Ring, trifft Josefine auf ihre beiden verschrobenen, jedoch absolut liebenswerten Tanten Bri und Li. Wer aus ihrer Familie hat ihr die beiden auf den Hals gehetzt? Traute man ihr nicht zu, allein in Schottland klarzukommen? Die beiden kleben an ihr wie Pech und Schwefel, müssen sie auch, denn die beiden haben ein Auto zur Verfügung, das man Josefine wegen vergessenem Führerschein versagt hatte.
Die Suche gestaltet sich nicht ganz einfach. Dabei trifft sie bei den verschiedensten Gelegenheiten immer wieder auf den Womanizer Aidan, mit dem sie bereits im Flieger erste Bekanntschaft machen musste.
Ein Bäcker, wie sie recht bald feststellen musste, naja, eh nichts für sie.
Dann müssen Aidan und Josefine jedoch feststellen, dass sie plötzlich beide auf der Suche sind.

Ein fantastisches Zusammenspiel der unterschiedlichsten Protagonisten beginnt in Schottland. Josefine auf der Suche, ihre Tanten im Schlepptau und immer wieder mal Aidan. Eine Konstellation, die den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.
Man taucht ein in die Geschichte und wird verzaubert.
Was ist dran an der Geschichte mit dem Ring, ohne den niemand heiraten sollte, wenn man glücklich werden will?

Claudia Winter entführt mich nach Schottland und ich habe das Gefühl, vor Ort zu sein. Ich begleite die Protagonisten und erlebe die Reise und Suche hautnah mit.
Den Geschmack des Kuchens habe ich förmlich auf der Zunge, kann ich auch in real, denn die Rezepte hängen hinten mit an.
Ich fühle mich so richtig wohl mit dem Buch, kann den Alltag vergessen und in eine andere Welt eintauchen.

Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher, es zieht den Leser förmlich an. Ich mag es, wenn die Titel geprägt sind, so dass ich immer wieder das Bedürfnis verspüre, über den Einband zu streichen.
Das Buch ist versehen mit Klappen, hinter denen sich, in rot / weiß gehalten, ein Spruch versteckt.

Ich kenne inzwischen alle Bücher der Autorin und bin begeistert von ihrem Schreibstil und ihren Ideen, die sie in den Büchern umsetzt. Ein Buch von ihr zu lesen heißt, sich wohl zu fühlen, irgendwo anzukommen, Entspannung pur zu erleben.

Auch für dieses Buch spreche ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

glückssterne

Von: Sheena Datum : 07.02.2017

sheenascreativworld.blogspot.com

Die junge und erfolgreiche Anwältin Josefine steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Justus. sie weiß genau, was sie eben von ihrem Leben möchte. Doch plötzlich brennt ihre Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch. Sie hat im Gepäck den Brautring von Josefine dabei. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Wird sie ihre Cousine und den Ring finden oder heiratet Josefine am Ende doch dann ohne?

Der Roman "Glückssterne" lässt sich schnell und flüssig lesen, allerdings war mir zu vieles zu vorhersehbar gewesen und die Charaktere bekamen nur wenig Raum sich zu entwickeln, wie unsere brave Familienanwältin Josefine aus gutem Hause.

Ein Roman zum wohl fühlen. Es war fast alles dabei was man sich nur wünschen kann. Aber irgendwie sprang bei mir nicht zu 100% der Funke über, mir fehlte einfach mein "Hach war das schön Moment" . Die schottische Lovestory konnte mich leider nicht überzeugen und über den mysteriösen Familienring, dazu hätte ich gern noch mehr erfahren. Leider wurde dazu, zu wenig erzählt. Denn mysteriöse Familiengeheimnisse mag ich immer gerne lesen.

Der Prolog war auf jeden Fall sehr spannend gehalten, mit den Zwilligen Li & Bri als Kinder im Wandschrank, die sich zusammen was ganz feste vorgenommen haben.

Die Beschreibung der schottischen Örtlichkeiten sind der Autorin sehr gut gelungen und so manches mal, fühlte ich den rauen wind durch meine Haare wirbeln. Man fühlt sich hier einfach live dabei.

Das Cover mit der Herzwaffel ist auch ein absoluter Blickfang und passt auch sehr gut zu der Geschichte.

Fazit: Ein schöner Liebesroman mit vielen tollen Alltagsmomenten und einigen Abenteuer ist hier der Autorin gut gelungen. Ganz klare Empfehlung von mir an euch. Wer jetzt Sehnsucht nach Schottland bekommen hat, sollte literarische da unbedingt hin reisen.

Wunderschöne Liebesgeschichte

Von: Biluma Datum : 24.01.2017

biluma-buecher-blog.blogspot.de/

Die erfolgreiche Anwältin Josefine steht kurz vor der Hochzeit. Doch diese steht plötzlich auf Messers Schneide, als Josefines Cousine Charlotte mit dem Familienring nach Schottland durchbrennt. Ohne diesen Ring kann die Hochzeit auf keinen Fall stattfinden, da alle Ehen, die ohne diesen Ring geschlossen werden, scheitern. Jo bleibt also nichts anderes übrig als Charlie hinterher zu reisen und den Ring zurück zu holen. Aber natürlich läuft die überstürzte Reise nicht wie geplant und Jo trifft immer wieder mit dem Konditor Aiden zusammen, der ihr Leben ordentlich durcheinander bringt.


Bereits das erste, bei Goldmann erschienene Buch von Claudia Winter „Aprikosenküsse“ konnte mich sehr begeistern. Es war also klar, dass ich auch „Glückssterne“ unbedingt lesen musste. Das die Geschichte diesmal in Schottland spielt, war noch ein Zuckerl oben drauf.

Die Charaktere haben sehr gut gefallen. Josefine ist eine Karrierefrau, die weniger auf ihr Herz hört, als darauf, wie viel Sinn die Dinge ergeben. Ich konnte ihre Handlungen allerdings nicht immer nachvollziehen, so dass ich es mit Jo ein wenig schwer hatte.

Aiden hingegen hat mich direkt in seinen Bann geschlagen. Ein starker schottischer Kerl, der schon fast ein wenig zu viel Klischee war und natürlich hat er bereits einen Schicksalsschlag hinter sich. Die Wortgefechte, die sich Aiden mit Jo liefert, haben mir unglaublich gut gefallen.

Am besten fand ich jedoch Jos Tanten Bri und Li. Die beiden unverheirateten alten Damen greifen Jo bei ihrer Suchen nach Charlie und dem Ring tatkräftig unter die Arme und bringen durch ihre schrullige Art einiges durcheinander. Die beiden kabbeln sind unentwegt und haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.

Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, die Landschaft sehr bildlich zu beschreiben und das Feeling der schottischen Highlands und Edinburghs gut rüber zu bringen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und das Buch lässt sich sehr schnell lesen.

Wie bereits in „Aprikosenküsse“ sind auch hier am Ende des Buches die wichtigsten Rezepte hinterlegt und laden zum Kochen und Backen ein.

Fazit: Wunderschöne Liebesgeschichte in den schottischen Highlands mit großartigem Humor. Klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

Märchen für große Mädchen

Von: Missappledome Datum : 22.01.2017

missappledome.wordpress.com

Glückssterne ist für mich ein modernes Märchen für große Mädchen. Eine zauberhafte Geschichte mit liebenswürdigen Charakteren, eine große Portion Humor, das traumhafte aber oft verregnete Schottland und die Gewissheit, dass das Schicksal für jeden von uns einen Plan in Petto hat.

Das Lesen dieses Romanes hat mir sehr viel Spaß bereitet. Da ich selbst aus einer langen Ahnenreihe von starken Frauen komme, finde ich die Dynamik zwischen den weiblichen Familienmitgliedern nur all zu gut nachvollziehbar �� Sie sorgen sich um einander und sind bereit für das Wohlergehen Josefines zu drastischen und aussergewöhnlichen Mitteln zu greifen. Die sich entwickelnder Liebesgeschichte (ohne zu viel zu verraten) macht aus der eher trockenen, spröden Josefine eine Frau, die bereit ist auch für sich und ihr Leben eine Risiko einzugehen. Die Gestaltung des Buches möchte ich hier auch positiv erwähnen- ein Bild der leckeren Glückssterne hätte mir noch besser gefallen. Die schottischen Originalrezepten zum selber Kochen und Backen sind eine hinreissende Zugabe und laden umbedingt zum ausprobieren ein.

Einkuscheln, Buch aufklappen und sich wohlfühlen

Von: Bloggerhochzwei Datum : 20.01.2017

www.bloggerhochzwei.de

Schon als ist das Cover gesehen habe wußte ich, dass dieses Buch perfekt zu der kalten Jahreszeit passt. Ich meine, wen machen Waffeln und Kirschen nicht glücklich?

Josefine, eine erfolgreiche Familienanwältin, heiratet in drei Wochen ihren langjährigen Freund und Kanzleipartner Justus. Die Hochzeitsvorbereitungen sind in vollem Gange und alles wäre perfekt, wenn es nicht plötzlich ein unüberwindbares Problem gäbe. Schon seit Generationen tragen die Bräute der Familien einen alten Trauring. Nur mit diesem steht die Ehe unter einem guten Stern – wer ihn nicht getragen hatte wurde vom Schicksal gebeutelt. Ein alter Mythos der noch heute Bestand hat.
Nur ist dieser Ring auf einmal verschwunden und Josefine kann ohne diesen nicht heiraten, zumal ihr auch noch die Großmutter ihren Segen verweigert. Unter Verdacht steht Josefines Cousine Charly, doch diese ist Hals über Kopf nach Schottland geflogen. Trotz Flugangst reist Josefine in dieses verregnete Land und muss feststellen, dass das Leben oftmals andere Pläne als man selber hat. Vor allem als sie Aidan begegnet.

„Glückssterne“ war mein erstes Buch von Claudia Winter und ich muss sagen, es hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, ohne ausschweifende und langweilige Worte. Es ist eine richtige Wohlfühlgeschichte um sich an kalten Tagen mit einer heißen Schokolade und einer kuscheligen Decke auf das Sofa zu setzen und zu lesen.

Der Roman spielt im wunderschönen Schottland und versprüht den Charme dieses Landes mit seinen Leuten. Dazu die passenden Protagonisten und schon haben die Seiten Suchtgefahr.

""Sie trotten immerzu geradeaus durchs Leben, wie ein Pony mit Scheuklappen. Nur tun Sie das nicht aus Überzeugung, sondern weil Sie Angst vor den Blumen am Wegrand haben.""

Josefine, die strukturierte und eher kühle Anwältin, die plötzlich merkt, dass das Leben nicht nur aus Arbeit und Plänen besteht. Ihre anfängliche Arroganz verwandelt sich in Herzenswärme und eine kleine Rebellin taucht an die Oberfläche. Adian, ein schottischer Bäcker, welcher mit seinem Charme nicht nur Josefine verzaubert. Und dann gibt es noch die zwei Tanten, Zwillingsschwestern, und um die 70 Jahre. Dieses Paar bringt den nötigen Humor in die Geschichte und man kann die Beiden einfach nur knuddeln.

Fazit

Auch wenn viele Ereignisse voraussehbar waren, so habe ich diesen Roman doch sehr genossen. Beim Lesen dieser Geschichte habe ich mich einfach nur wohl gefühlt und war Dank der tollen Beschreibungen in Schottland bei Josefine, Adian und den zwei Tanten. Das Buch hat genau den richtigen Mix aus Liebe, Gefühl und Humor und war viel zu schnell gelesen. Ein Hightlight sind noch die original schottischen Rezepte, welche sich am Ende des Buches befinden. Ich kann es jedem nur empfehlen, der eine herzerwärmende Geschichte für Zwischendurch lesen möchte.

Tolle Beschreibungen

Von: Sonjas Bücherinfos Datum : 10.01.2017

www.sonjasbuecherinfos.blogspot.de

Eine temporeiche und humorvolle Geschichte!

Josefine wird es nie langweilig, denn nicht nur ihr Beruf füllt sie voll aus, sondern auch ihr Privatleben. Dafür sorgen schon ihre Familienmitglieder, die es ja eigentlich nur gut mit ihr meinen. Josefine ist eine nette junge Frau, die aber manchmal etwas naiv rüber kommt. Trotz ihres Berufes ist sie sehr leichtgläubig und manchmal habe ich mich wirklich über sie gewundert. Sie hat eine offene Art an sich und trotzdem möchte sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen. Sie ist für alles bereit und mit ihr kann man auch gut Pferde stehlen, wenn man dafür die nötigen Konsequenzen trägt. Zum Teil ist Josefine etwas tollpatschig und gerade das macht sie sehr sympathisch, denn wir sind alle nicht perfekt.

Ihre Familie ist der Hammer, besonders ihre Tanten denken sich immer was neues aus. Oft musste ich lachen, denn Bri und Li sind schon was ganz besonderes und haben viel Humor. Sie nehmen das Leben nicht allzu ernst und zeigen Josefine wo es lang geht. Wenn die drei zusammen waren, habe ich mich sehr amüsiert. Jede hat eine eigene Persönlichkeit und die Autorin hat das Beste rausgeholt. Justus konnte ich nicht leiden, denn er war mir zu glatt und man konnte schon erahnen, was er im Schilde führt. Aidan hat mich vom ersten Augenblick fasziniert mit seiner ruhigen Art. Er wird nie nervös, sondern behält immer einen kühlen Kopf.

Die Beschreibungen sind einfach göttlich. Schottland ist jetzt zwar nicht das Land, wo man Sonne tanken kann, doch die ganze Umgebung hat mich total in den Bann gezogen. Es wirkt sehr geheimnisvoll und ich glaube man kann da total entspannen. Aber auch die Beschreibungen von z. B. der Konditorei fesseln einen sehr und ich finde es schön, dass am Ende noch Rezepte hinzugefügt wurden.

Der Schreibstil ist abwechslungsreich und es passiert viel. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse und ich dachte mir, so viel Pech kann doch kein Menschen haben. Ich konnte es flott lesen ohne das langeweile aufkam, denn Claudia Winter weiß schon wie sie ihre Leser fesseln kann. Gerade das Ende hat mir total gefallen und ist genau nach meinem Geschmack.

Fazit:
Eine lustige und ereignissreiche Geschichte, die den Leser zum Lachen aber auch zum Nachdenken bringt

[Rezension] „Glückssterne“ von Claudia Winter

Von: Lesefeuer Datum : 09.01.2017

lesefeuer.blogspot.com

„Glückssterne“ ist ein Roman von Claudia Winter und erschien 2016 im Goldmann Verlag.

Josefine, Familienanwältin aus Frankfurt, weiß genau was sie will. Karriere, Heirat, Kinder. Aber kurz vor ihrer Hochzeit brennt ihre Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch und mit ihr verschwindet der Familienring, den Josefine bei der Trauung tragen sollte. Ohne Ring wird sie den Segen ihrer Großmutter nicht erhalten. Also fliegt Josefine nach Schottland und gerät von einem Schlamassel ins nächste. Der charismatische Konditor Aidan hilft ihr aber immer wieder aus der Patsche.

Meine Meinung:
Nachdem ich Claudia Winters Aprikosenküsse so sehr mochte, habe ich mich schon sehr auf Glückssterne gefreut. Gewohnt flüssig ließ sich das Buch lesen und nachwievor kann ich den Schreibstil von Claudia nur loben. Mit viel Witz und Charme erzählt sie die Geschichte von Josefine, die mir sofort sympathisch war. Für ihre etwas schräge Familie, allen voran ihre Großtanten, kann sie ja nichts. Aber dennoch sind ihre Großtanten dabei wenn sie sich in Schottland wiederfindet um den verloren gegangenen Familienring zu suchen. In Schottland beginnt für sie eine turbulente Reise. Es passieren vorhersehbare und nicht vorhersehbare Dinge und genauso auch Verstrickungen, die die Geschichte wirklich spannend machen. Aber auch die Liebe kommt hier bei weitem nicht zu kurz. Ein schöner Liebesroman. Was habe ich mitgefiebert. Und somit war ich am Ende des Romans richtig traurig, dass er schon ausgelesen ist. Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen.

Ein tolles Cover. Wer möchte nicht in diese lecker aussehende Waffel beißen?

Claudia Winter ist Sozialpädagogin und schreibt seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits frühzeitig lesen und schreiben. Nebenbei arbeitet die Autorin außerdem als Lektorin und Coach. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in einem Dorf nahe Limburg an der Lahn. Claudia Winter hat eine ganz bezaubernde Internetpräsenz, die ich jedem Leser sehr ans Herz lege: www.c-winter.de

Fazit: 5 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir freundlicherweise dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Glückssterne in Schottland

Von: Gisela Simak aus Landshut Datum : 05.01.2017

https://lese-himmel.blogspot.de/2016/12/meine-meinung-zu-gluckssterne-von.html

1952

Zwei kleine süße Mädchen sitzen in einem Wandschrank und ritzen sich an den Handgelenken. Li hat Angst und hofft, dass ihre Schwester Bri nur Spaß macht. Weit gefehlt! Die Blutsbrüderschaft wird vollzogen. Den Eid den sie leisten, muss eingehalten werden.

2016

Josefine ist erfolgreiche Scheidungsanwältin. Sie ist mit ihrem Kollegen Justus verlobt und möchte ihn in Kürze heiraten.
Aber, was machen wenn ein sehr wichtiges Relikt, in Form eines Ringes, verloren gegangen ist? Ja, und dieser Ring unbedingt am Hochzeitstag getragen werden muss? Großmutter verlangt das! Andernfalls wird sie nicht zur Hochzeit erscheinen. Eine Hochzeit ohne diesen Ring bringt Unglück!

Josefine ist sich sicher, dass ihre Cousine den Ring entwendet hat. Sie ist mit einem Straßenmusiker nach Schottland durchgebrannt.
Josefine setzt sich spontan in den nächsten Flieger. Ab nach Schottland.

Meine Meinung

Die Charaktere sind so wundervoll gezeichnet, dass ich nach dem Beenden des Buches, Abschiedsschmerz empfunden habe.
Die beiden alten Tanten Li und Bri muss man einfach lieben. Li erinnert an eine richtige Leseratte, die man stets mit der Nase in einem Buch vorfindet.
Bri ist eine resolute Lady, die gegen sexy Kleidung nichts einzuwenden hat. Ein enger Rock und hochhackige Schuhe, bereiten der über 80 jährigen Dame keine Schwierigkeiten beim Einkaufsbummel.
Josefine ist eine junge Frau, die noch nicht gelernt hat richtig zu leben und genießen.
Ehrlich gesagt wurde mir schwindelig, ob der staubtrockenen Beziehung zum tadellosen Justus. Zwei Aktenordner die sich paaren! So einen Eindruck machten die Beiden auf mich.

In einem entlegenen Hotel in Schottland wartet die erste Überraschung auf Jo. Ihre Tanten haben im gleichen Hotel eingecheckt und erwarten sie bereits.
Ständig regnet es. Ihre Tanten sorgen dafür, dass sie sich passende Kleidung kauft. Für Jos neuen Pullover habe ich eine große Liebe entwickelt. Er hat mich irgendwie an eine Szene bei Bridget Jones erinnert.
Jo begegnet in einer kleinen Konditorei dem charismatischen Aidan wieder, der ihr schon den Hinflug nach Schottland ver- süßt,/ miest,/ dorben hat. So genau konnte ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
Die tollpatschigen Situationen, in die Jo sich bringt, sind einfach nur köstlich. Ihre Tanten einzigartig.
Aidan ist ein Highlander zum Niederknien. Besonders wenn er einen Kilt trägt. r sehr viel Geduld und Humor. Er kann den Tanten keine Bitte abschlagen. Ist immer zur Stelle, wenn Jo mit Familienanhang, mal wieder in Schwierigkeiten geraten ist.
Er beteiligt sich an der Suche nach dem sagenumwobenen Ring,nebst ausgeflippter Cousine.
Josefine ist sich ihrer Gefühle zu Justus nicht mehr sicher. Jo will zurück nach Frankfurt, um Justus zu heiraten. Jo kennt sich einfach nicht mehr aus. Jo ist verliebt in ... ja in wen eigentlich?


Fazit

Glückssterne sollte verschreibungspflichtig sein, für alle Menschen, die an Traurigkeit leiden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen wendet Euch an die Autorin oder den Verlag!

Da dieses Rezept nur Buchhandelpflichtig ist, rate ich Euch, den Trip in die Highlands zu wagen.
Wunderbare Kuchen und Torten erwarten Euch in einer kleinen, urigen Konditorei in Kincraig.
Schokoladenkuchen mit roter Beete, um nur mal einen zu nennen. Rezepte befinden sich im Anhang.
Ein Highlander der Frauenherzen höher schlagen lässt. Zwei Tanten, mit denen man gerne verreisen würde. Eine Anwältin, die im regnerischen, kalten Schottland das Leben genießen lernt. Eine Anwältin die zurück nach Frankfurt reist, und mich damit schockiert hat.

Ein Schottland bei ständigem Regen, das bei mir Fernweh geweckt hat. Protagonisten die mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Der humorvolle Schreibstil und das Setting haben mir eine Reise beschert, die leider nun zu Ende ist.

Auf der Suche nach dem Hochzeitsring

Von: die.buecherdiebin Datum : 04.01.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Josefine, eine erfolgreiche Anwältin, will bald ihren langjährigen Freund und Arbeitskollegen Justus heiraten. Alles ist perfekt geplant, doch dann brennt ihre verrückte Cousine Charlie mit dem legendären Hochzeitsring, ein sagenumwobenes Familienerbstück, nach Schottland durch um dort einen schottischen Straßenmusiker zu heiraten. Da ihre Großmutter ihr ohne diesen Ring den Segen für die Hochzeit verweigert, reist Josefine ihrer Cousine nach Schottland nach. Schon im Flugzeug trifft sie den ( natürlich attraktiven) Konditor Aidan und gerät schon mit ihm aneinander. Zufälligerweise kreuzen sich ihre Wege in den nächsten Tagen immer wieder...
Und nicht nur das, auch Josefines, schon über 70-jährige, etwas schrullige, aber auch lebenslustige und liebevolle Tanten Li und Bri, wollen ihr helfen, ihre Cousine und somit den Ring zu finden.
Auch wenn das Ende des Buches schon nach der Inhaltsangabe vorhersehbar ist, hat es mir doch viel Spaß gemacht, es zu lesen.
Die Geschichte wird aus Josefines Sicht in der Ich-Form erzählt. Zunächst wirkt Josefine sehr steif und humorlos, doch im Laufe der Handlung wird sie immer lockerer.
Sämtliche Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben und besonders die beiden Tanten werden jedem Leser ans Herz wachsen.
Der Schreibstil von Claudia Winter ist (genauso wie bei Aprikosenküsse) locker, humorvoll und flüssig zu lesen und die Dialoge machen viel Spaß.
Besonders gut haben mir die gälischen Ausdrücke gefallen, die die Schotten oft verwendeten. Ich wäre gerne länger mit Josefine und Aidan in Schottland geblieben, denn obwohl es ununterbrochen regnet, wird das Land und auch seine Bewohner so warmherzig beschrieben, dass ich am liebsten dabei gewesen wäre.
Fazit: "Glückssterne" ist ein sehr humorvoller Unterhaltungs- und Liebesroman. Ein richtiges Wohlfühlbuch.

Eine wundervolle Liebesgeschichte mit ganz viel Humor

Von: Katha von Buecher_Bewertungen1 Datum : 30.12.2016

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zusammenfassung
Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen ...

Cover
Ok, ich gebe es zu! Auf das Buch bin ich nur wegen dem Cover aufmerksam geworden. Diese Waffel �� am liebsten würde ich ja reinbeißen, ehrlich. Die sieht soooo lecker aus. Das ganze Cover ist wirklich zauberhaft gestaltet, sowohl außen als auch innen und lädt förmlich dazu ein, das Buch zu lesen. Ein wirklicher Blickfang.

Kathas Meinung
Auf "Glückssterne" bin ich durch meine liebe Bloggerfreundin Selina von Fraelein_lovingbooks aufmerksam geworden, denn bis dato kannte ich die Autorin noch gar nicht, bzw. habe von ihr noch kein Buch gelesen. Zwar war mir dann ihr Buch "Aprikosenküsse" ein Begriff aber gelesen habe ich es nicht, was sich vielleicht jetzt ändern wird. Denn mich hat das Buch "Glückssterne" mehr als überzeugt. Am Anfang war ich schon sehr skeptisch, immerhin weiß man nie so richtig, was einen erwartet, vor alle wenn man den Schreibstil der Autorin nicht kennt. Der für mich aber sehr leicht und gut verständlich ist.
Mir hat es persönlich auch sehr gut gefallen, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Josefine erzählt wird, somit konnte ich mich ganz gut in sie hineinversetzen. Lustig fand ich aber, was ich ehrlich gesagt vorher nicht wusste, weil ich mir den Klappentext nicht durchgelesen habe, dass Josefine kurz vor ihrer Hochzeit steht. Ein wenig konnte ich mich identifizieren, jedoch gibt es bei mir weder einen traditionellen Brautring noch bin ich in einer Lage wie Josefine. Jedoch wird es bestimmt einige Bräute geben, denen es genauso geht wie ihr, die sich fragen, ist der Mann den sie bald heiraten auch wirklich der Richtige? Oder ob es in Wirklichkeit doch ganz andere Gründe sind außer Liebe? Auch wenn die Geschichte mit ganz viel Humor und ganz vielen Neckereien auch erzählt wird, finde ich, dass die Autorin ganz wichtige und ernste Themen aufgreift, wie Familie, die wahre Liebe, Beruf und was ich ganz interessant finde, das Streben nach Glück und Zufriedenheit. Alle Charakter in diesem Buch finde ich perfekt, aber am liebsten sind mir die beiden Tanten Li und Bri. Deswegen fand ich die Idee so unglaublich toll, dass den Beiden der Prolog und der Epilog gewidmet wurde. Zwar konnte man am Anfang nicht wirklich nachvollziehen, warum die Geschichte mit den Beiden anfängt, aber, wenn man das Buch weitergelesen hat, wird dem Leser der Zusammenhang deutlich.
Josefine fand ich am Anfang etwas naja wie soll ich sagen, komisch oder zu steif. Für mich war sie keine liebevolle Person, sondern eher sehr materiell. Was sich aber auch im Laufe der Geschichte sehr geändert hat und ich fand es toll, die Veränderung mit zu verfolgen. Auf ihrer Suche nach ihrer Cousine Charlie, die mit dem Brautring nach Schottlang abgehauen ist, damit Josefine sich die Heirat mit Justus nochmal überlegt, lernt sie im Flugzeug Aiden kennen. Den sie von Anfang überhaupt nicht ausstehen kann. Aber wie das Schicksal es eben so will, soll es nicht das einzige Aufeinandertreffen der Beiden sein. Denn schon bald begegnen sich die Beiden wieder und müssen feststellen, dass sie wohl oder übel etwas mehr Zeit miteinander verbringen müssen, um den Brautring und den Bruder von Aiden zu finden.
Mich hat diese Geschichte wirklich sehr überzeugt, und es wird nicht das letzte Buch sein, das ich von der Autorin lesen werden.

Deswegen eine ganz klare Kaufempfehlung von mir und natürlich gibt es 5/5 Sterne!!

Glückssterne

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 28.12.2016

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Joesefine reist ihrer Cousine nach Schottland hinterher, weil diese den Familienring entführt hat, um die Braut vor einem großen Fehler zu schützen. Doch die Idee ist nicht alleine auf ihren Mist gewachsen, sondern ein Gemeinschaftsprojekt. Zuerst macht sie sich alleine auf den Weg und trifft im Flugzeug Aiden, der seelenruhig telefoniert. Während des Fluges. Im Hotel trifft sie auf ihre Großtanten Li und Bri, die zu ihrer Unterstützung angerückt sind. Am nächsten Tag gehen sie drei zufällig in das Geschäft von Aiden und in der darauffolgenden Zeit trifft sich das Gespann immer wieder. Sei es in einer Bar oder an einer Tankstelle. Ab und zu ist Aiden auch der Retter in der Not und Grace entwickelt immer tiefere Gefühle für den Mann und auch der scheint der Deutschen verfallen zu sein…

Josefine habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen – sie ist so ein liebes Mädchen, das ihren Weg gehen möchte. Auch als Ehefrau möchte sie nicht nur Dekoration oder Mutter sein. Nein, sie möchte eine gute Anwältin bleiben, aber das scheint nur ihr Plan zu sein. Ihr zukünftiger Mann hat andere Pläne, die sich aber erst gegen Ende der Geschichte entfalten. Josefine hat ein gutes Verhältnis zu ihrer Familie – besonders zur Großmutter hat sie ein gutes Verhältnis. Als sie mit Bri und Li ihre Abenteuer in Schottland erlebt, verändert sich auch ihr Verhältnis, zum Guten.
Li und Bri waren übrigens ein Highlight für sich, die zwei muss man einfach mögen. Besonders, wenn man ihren Blutschwur und ihre Geschichte kennt.
Mir hat der Charakter Josefine gut gefallen – eine starke Frau.
Aiden ist der Ruhepool der Geschichte. Ein Mann, der unabsichtlich an Josefines Fersen klebt und nie länger als einen Tag von ihr entfernt bleibt. Seine Verbindung zu Charlie ist sehr interessant.
Die weiteren Familienmitglieder, auf beiden Seiten (Schottland und Deutschland) haben mir alle gefallen. Jeder einzelne hat seine Macke oder Eigenart und ist als eigenständiger Charakter dargestellt worde. Ich würde so gerne mehr über diese Personen lesen!

Der Schreibstil ist schlicht und leicht verständlich gehalten, sodass man die Geschichte zügig lesen kann. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog im Jahr 1952, in dem die Schwestern Brigitte und Lieselotte eine Blutschwur leisten. Zuerst wusst ich diese Information nicht einzuordnen, doch nachdem man die heutigen Großtanten Bri und Li begegnet, weiß man schnell, was Sache ist. Nach diesem Rückblick in die Vergangenheit wird die Geschichte aus der Sicht von Josefine erzählt.

Ich habe „Aprikosenküsse“ kurz nach erscheinen gelesen und war begeistert, umso mehr habe ich mich auf „Glückssterne“ gefreut, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe. Endlich Lesenachschub von der Autorin und das neue Buch hat mich nicht enttäuscht. Nein, es war sogar noch einen Hauch besser. Ich war hin und weg von der ersten Seite an und habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen…an einem Abend. Ohne Pause.
Sogar die Rezepte am Ende des Buches habe ich alle gelesen – und ich liebe das Cover. Eines der schönsten Cover, die ich im Regal stehen habe.
„Glückssterne“ ist ein schöner und gelungener Liebesroman, bei dem man schon vermuten kann, wie es ausgehen wird. Und man natürlich recht behält. Bei vielen Büchern stört mich diese Tatsacht ungemein, aber hier ist es etwas anders. Das Drumherum um die süße Liebesgeschichte passt und zieht den Leser in die Geschichte. In den Regen von Schottland oder auf das Anwesen der Großmutter. Man vergisst einfach, wie es enden wird. Ich liebe dieses Buch.

Klare Lese- und Kaufempfehlung von mir!

���������� Sterne

Ein Buch zum Wohlfühlen

Von: Kathaflauschi Datum : 28.12.2016

kathaflauschi.blogspot.de/

Josefine ist eine erfolgreiche Anwältin und will demnächst Heiraten. Doch ihre Cousine setzt ihr einen Strich auf die Rechnung, den sie klaut einfach den traditionellen Ring und nimmt ihn nach Schottland mit. Ihrer Cousine war Josefines Mann schon immer ein Dorn im Auge. Josefine ist sich sicher und will ihren Verlobten Heiraten und macht sich auf die Suche nach ihrer Cousine. Die Reise wird für Josefine ein großes Abenteuer, der so einige Geheimnisse aufdeckt und ihr auch endlich die Augen öffnet.
Anfangs fiel es mir schwer, mich in die Geschichte rein zu finden, doch je mehr man liest, desto mehr kommt man in die Geschichte rein und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist mit so viel Gefühl und Liebe geschrieben, das man einfach nicht anderst kann und es zu Ende zu lesen. Manchmal haben mich zwar Josefines Handlungen und Entscheidungen gestört, wo ich einfach nur den Kopf schütteln musste, doch letztendlich war ich glücklich, das sie sich richtig entschieden hat. Zu Anfang kam mir auch Josefine wie die typische Anwältin rüber, steif, kühl und reserviert. Doch im Laufe der Geschichte, taut sie selbst mehr und mehr auf und wagt auch immer mehr. Am Amüsantesten fand ich ihre Großtanten Li und Bri. Jedesmal musste ich über die beiden lachen, Li ist eine Lebensfrohe Frau und vertieft sich gerne in Romane und Bri ist ab und an mal die mürrische, die ihren Kopf durchsetzt und das macht, was sie will. Die zwei sind so ein süßes Geschwisterpaar, die immer zusammen halten.
Schottland wird in diesem Buch so schön beschrieben, das man selbst Teil des Buchs ist und selbst die ganzen Abenteuer erlebt. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie es in Teilen Schottlands so schön aussieht. Jetzt wo das Buch aber leider zu Ende ist, vermiss ich die schöne Landschaft Schottlands und das Abenteuer das Josefine erlebt.
Die Autorin hat einen so schönen Schreibstil, das es einen einfach nur zum Wohlfühlen einlädt und sich locker und leicht lesen lässt. Auch die Charakter finden einen Weg ins Herz und man kann sie einfach nicht vergessen.

Vom Suchen und Finden des Glücks

Von: Conny G. Datum : 23.12.2016

fanti2412.blogspot.de

Schon der Klappentext lässt eine turbulente und auch humorvolle Geschichte vermuten. Und genau so ist es auch.
Der flüssige, lebhafte und auch bildhafte Schreibstil hat mich schnell in die Geschichte eintauchen lassen. Und so bin ich mit Josefine nach Schottland gereist, wo sie sich auf die Suche nach ihrer Cousine machen will, die nicht nur mit einem Musiker sondern auch mit dem Familienring durchgebrannt ist. Josefine, die erfolgreiche Familienanwältin, will in Kürze ihren Kollegen Justus heiraten und ohne den Ring steht nicht nur die Ehe unter keinem Glücksstern sondern auch das Familienoberhaupt, Josefines Großmutter, verweigert dem Paar ihren Segen.
Josefine ist zwar gestandene Anwältin aber an Reiseerfahrung fehlt es ihr und so stolpert sie von einem Schlamassel in den nächsten. Es beginnt mit großer Flugangst, über die ihr der charmante Aidan hinweghilft, den sie im Flieger kennenlernt und der ihr noch öfter begegnen soll. Nach der Landung im verregneten Schottland stellt Josefine schnell fest, dass sie die falsche Kleidung eingepackt hat und das übereilt gebuchte Hotel liegt recht abgelegen. Aber da warten zu Josefines Überraschung schon ihre beiden Tanten Li und Bri. Und dann beginnt die Suche nach Cousine Charlie und dem Ring und dabei kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten und kuriosen Situationen.

Mit viel Kreativität und einer Menge Humor erzählt die Autorin Josefines Geschichte. Ich habe mich sehr amüsiert über Josefine, die oft ziemlich unbeholfen und tollpatschig daher kommt. Obwohl sie erfolgreich im Beruf steht, fehlt es ihr offenbar noch an Lebenserfahrung.
Die beiden älteren Tanten Li und Bri sind mir anfangs etwas auf die Nerven gegangen. Aber mit der Zeit erkennt man ihr Potential und vor allem ihre Lebensweisheit und auch ihren Humor. Am Ende hatte ich die beiden richtig ins Herz geschlossen.
Der charmante Aidan ist ein typischer Schotte, freundlich, hilfsbereit und ein Familienmensch. Immer wenn Josefine und Aidan aufeinander treffen sprühen die Funken. Es war ein bisschen vorhersehbar, wohin das führen könnte. Aber es war auch schön zu beobachten, wie Josefine mit der Zeit durch den Kontakt mit den warmherzigen Schotten zu erkennen beginnt, dass sie öfter mal auf ihr Herz hören sollte.

Das Setting in Edinburgh und den schottischen Highlands sowie Aidan und seine Familie haben mich sehr an meine eigene Reise nach Edinburgh vor zwei Jahren und an die Mensch dort erinnert. Man spürt deutlich, dass die Autorin selbst dort war und Land und Leute kennengelernt hat.

Wer die leckeren Glückssterne aus Aidans Konditorei oder andere süße und herzhafte Leckereien der schottischen Küche nachbacken oder -kochen möchte, findet am Ende des Buchs einige Rezepte.

"Glückssterne" ist eine warmherzige Liebes- und Familiengeschichte mit Humor, Romantik, einigen Überraschungen und sympathischen, liebevoll charakterisierten Protagonisten. Sie zeigt, dass das Leben und das Glück sich nicht immer an die Pläne halten, die man selbst gemacht hat.
Eine Geschichte vom Suchen und Finden nicht nur des Glücks sondern auch des richtigen Wegs im Leben.


Fazit: 4 von 5 Sternen

Glückssterne

Von: Judikos Welt Datum : 23.12.2016

https://www.facebook.com/Judikoswelt/

Wieder mal ist dieser Roman eins der Gründe, warum mein Lieblingsmotto, lesen ist schön und naschen auch, lautet, denn ich liebe Geschichten, in dem es um tolle Orte, Liebesgeschichten und Kulinarisches geht.

In „Glückssterne“ geht es genau darum…

…Die Anwältin Josefine steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Arbeitskollegen Justus.

Leider macht ihr ihre Cousine ein Strich durch die Rechnung, indem sie mit dem Familienring abhaut, dessen Familientradition es ist, ihn bei der Hochzeit zu tragen.
Alle, die diesen Ring nicht bei ihrer Hochzeit trugen, die blieben nicht zusammen oder ist Schlimmeres zugestoßen, so erzählt es zumindest die Familiengeschichte.

Kurzerhand folgt Josefine ihrer Cousine in die schottischen Highlands. Dort angekommen, geht schief, was schief gehen kann. Zuerst trifft sie, schon im Flieger, auf den unmöglichen Aidan, dann regnet es ununterbrochen, sie hat natürlich keine entsprechende Kleidung eingepackt, außerdem ihren Führerschein vergessen, sodass sie den Mietwagen nicht fahren darf. Das gemietete Zimmer liegt weit ab vom Schuss und zu guter Letzt haben sich ihre beiden kuriosen Großtanten auch dort einquartiert, was ihre Suche nach ihrer Cousine nicht gerade vorantreibt. Zusätzlich läuft ihr ständig Aidan über den Weg.

Ob sie ihre Cousine finden wird, mit dem Familienring und was Josefine noch alles widerfährt, in Schottland, erfahrt ihr in dieser schönen Geschichte, welches die Botschaft enthält, - nicht mit Scheuklappen durchs Leben zu laufen, immer nur den Weg geradeaus, ohne zu bemerken, dass am Wegesrand oft auch schöne Blumen stehen, wofür es sich lohnt anzuhalten oder auch abzubiegen.

Mir hat der Roman gut gefallen, vor allem wegen dem „unmöglichen Aidan“. Seinen Charakter mochte ich sehr. Die Dialoge zwischen Josefine und ihm waren toll! – Ach, Miss Stone :-) Aber auch die beiden lustigen Tanten hatten etwas Einzigartiges.

Claudia Winter hofft, in ihrer Danksagung, dass es ihr gelungen ist, dem Leser Freude zu schenken und vielleicht, neben einem Lächeln, auch ein kleines Stückchen Schottland.
Es ist dir gelungen, liebe Claudia und über dies hinaus, weiß ich jetzt, dass Haddock wohl doch kein Hammelhoden ist. :-)

Vielen Dank, an Claudia Winter, für diese schöne Geschichte und vielen Dank an Random House und an dem Goldmann-Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

ein wunderschönes Buch

Von: Ulla Leuwer Datum : 20.12.2016

ullasleseecke.blogspot.de/

Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn ich durfte die sympathische Autorin auf der Buchmesse kennen lernen und war noch neugieriger als sonst. Vorab will ich erwähnen, es war das erste Buch von ihr, das ich gelesen habe. Aber es wird nicht lange dauern, dann ich werde auch nach dem anderen Buch von ihr greifen.

Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte rund um Jo und ihre Familie gefesselt. Wobei auch ein Ring und der damit verbundene Aberglaube eine sehr wichtige Rolle spielte. Seit einer sehr langen Zeit soll dieser Ring von der Braut am Hochzeitstag getragen werden, damit er ihr Glück bringt. Was passiert aber, wenn dieser Ring auf einmal verschwunden ist? So zu sagen von ihrer Cousine entführt wurde?

Josefine möchte nicht ohne den Segen ihrer Großmutter heiraten und macht sich auf den Weg nach Schottland, um ihrer Cousine den Ring wieder abzunehmen. So erfahre ich, was Jo auf sich nimmt, denn sie hat enorme Flugangst, was sie mir direkt etwas sympathisch macht oder besser gesagt menschlich. Konnte ich mich zunächst nicht so recht mit ihr anfreunden, änderte sich das schon bei dem Flug ein bisschen und später hatte sie mein Leserherz vollends erobert. Nun ja, es gab hier und da schon Momente, da hätte ich ihr gerne mal ein paar Takte gesagt. Aber das haben an meiner Stelle andere gemacht, besonders ihre Tante Bri nahm kein Blatt vor dem Mund. Aber jetzt ist genug, ich will nicht zu viel verraten, soll doch jeder selber lesen, was alles passierte und wie toll Claudia Winter Schottland und die Eindrücke beschrieben hat.

Ich schrieb ja schon, dass ich Jo immer besser leiden konnte, aber auch viele der Beteiligten habe ich in mein Leserherz geschlossen. Die Tanten Bri und Li vorne weg, sie sind einfach zu köstlich und spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte. Ganz besonders freute mich, was ich über die beiden sonst noch lesen konnte. Aiden, der gut aussehende Schotte hat mich auch begeistern können, zu gerne hätte ich ihn mal im Schottenrock gesehen. Natürlich nur, weil mich das Muster seines Plaids interessiert hätte. ;)

Claudia Winter hat einen Schreibstil, der mich nicht nur an das Buch gefesselt hat, ich konnte es dadurch auch mal wieder in einem Rutsch lesen. Das schlimme daran ist aber immer, dass ich keine Stelle für eine Unterbrechung finde, weil ich eigentlich die Nacht auch zum Schlafen nutzen sollte. Und nun sage mir keiner, ich solle tagsüber lesen ;)

In diesem Buch fand ich so vieles miteinander verknüpft, junge Liebe, Liebe für alte, Schicksal und Humor. Es gab so manche Stellen, wo ich lachen musste, es lockerte die manchmal ernste Stimmung oder von Jos Seite verkrampfte Stimmung etwas auf.

Schottland und die Einstellung dazu wurde wunderbar und auch humorvoll beschrieben. Eine Stelle würde ich gerne mal zitieren. Jo ist unterwegs und es regnet mal wieder heftig. In einer Bushaltestelle trifft sie ein Mädchen und sie fragt sie: Hört es denn in dieser Gegend nie auf zu regnen?
Worauf das Mädchen antwortet: Weiß ich nicht, ich bin erst sieben. Und Jo erliegt trotz des Wetters den Eindrücken des Landes. Mich hat das Buch jetzt noch neugieriger auf Schottland gemacht und außerdem auf "Aprikosenküsse" das andere Buch von Claudia Winter, weil ich denke, es ist sicher ebenso toll geschrieben.


Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das ich wirklich gerne weiter empfehle.

Bei dem Verlag Goldmann möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Glückssterne

Von: EvaMaria Datum : 16.12.2016

https://buecherfansite.wordpress.com

Dies ist nun der zweite Roman der Autorin, den ich gelesen habe und ich war wieder absolut begeistert davon.
Mir hat schon der Einstieg in die Handlung sehr gut gefallen, denn ich fand es irgendwie witzig, wie Josefine erfährt, dass sie keinen Brautsegen erhalten soll, wenn der Ring nicht auftauchen sollte. Schon die Idee hat mich fasziniert.
Auch die weitere Handlung, wie Josefine sich auf die Jagd nach dem Ring geht und nach Schottland reist, fand ich toll und hat mich richtig gefesselt und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Wieder wurde hier von der Autorin, eine gefühlvolle, reizende Geschichte erzählt, die für den Leser richtig unterhaltsam ist und eine schöne Atmosphäre erzeugt.
Auch die Charaktere wurden sehr schön aufgebaut und man kommt sowohl Josefine, als auch Aidan richtig nahe. Ich finde auch Josefine macht eine sympathische Wandlung während der Geschichte durch. Für mich hat sie zuerst eher schüchtern, unsicher, kühl und reserviert gegenüber ihrer Mitmenschen gewirkt. Glücklicherweise verändert sie sich aber zum Positiven.
Zwei Nebencharaktere fand ich besonders klasse, die waren richtig amüsant. Es wird aber natürlich hier von mir nicht verraten, welche beiden das sind. Fände ich interessant zu wissen, ob es hier eine Inspiration gab und wenn ja, welche.
Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin hat es hier wunderbar verstanden, eine Wohlfühlgeschichte zu schreiben.
Die Beschreibung von Schottlang und den Highlands verdient ebenso ein großes Plus, denn ich habe mich sofort richtig heimisch gefühlt und würde am liebsten dorthin reisen.
Fazit:
5 von 5 Sterne. Diese Geschichte erhält von mir eine Kauf – und Leseempfehlung, denn sie ist wirklich wunderbar unterhaltsam.
Übrigens gibt es einen kleinen Rezeptteil am Ende der Geschichte, da sollte man auch mal einen Blick reinwerfen.

Unbedingt lesen!

Von: Beate von Buch-Plaudereien Datum : 14.12.2016

www.buchplaudereien.de/

Inhalt:
Josefines Leben läuft perfekt. Sie hat einen tollen Job als Familienanwältin in einer renommierten Kanzlei und steht kurz davor ihren Verlobten Justus zu heiraten. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange. Dann erfährt sie, dass ihre Cousine Charlie den „Brautring“ der Familie geklaut hat und damit nach Schottland durchgebrannt ist. Ohne diesen Ring kann Josefine aber auf gar keinen Fall heiraten. Das heißt sie muss Charlie und mit ihr den Ring finden. Bereits der Flug nach Schottland ist furchtbar, aber kaum hat sie schottischen Boden betreten folgt eine Katastrophe der nächsten.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Claudia Winter und liebe ihren Schreibstil, der sehr individuell ist. Wer schreibt schon einen Liebesroman in einem verregneten Schottland und schafft es tatsächlich, dass sich sogar fast permanenter Starkregen einfach nur gut anfühlt. Dieses Buch hat einfach alles: Viel Humor, viele unterschiedliche Gefühle, Familientraditionen, Liebe, tolle Charaktere und einen sehr interessanten Schauplatz.
Josefine ist die typische Anwältin, beherrscht, rational denkend und sehr ehrgeizig. Justus passt sehr gut zu ihr, denn er ist der gleiche Typ. Dann begegnet Josefine dem schottischen Bäcker Aiden und obwohl er ihr mehr als einmal aus der Patsche hilft, kann sie ihn einfach nicht leiden. Ich mochte ihn und zwar vom Anfang an. Auch wenn man aus ihm vielleicht nicht gleich schlau wird. Dann gibt es da noch Bri und Li und die beiden sind meine absoluten Lieblinge. Was habe ich über die beiden gelacht. Sie sind einfach göttlich, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht unbedingt mit den beiden in einem Bett schlafen möchte.
Aber auch die anderen Figuren sind einfach total klasse, egal ob Hank, diverse Wirte und Wirtinnen in schottischen Pubs, ein französischer Reiseführer, ein schottischer Taxifahrer … Claudia Winter hat sie alle zum Leben erweckt und jeder von ihnen ist etwas ganz besonderes. Genau wie dieser Roman. Ja, natürlich es ist ein Liebesroman und man kann ahnen wie es ausgeht, aber der Weg, diese Reise durch Schottland ist einfach so unglaublich schön. Man möchte gar nicht aufhören. Und das Ende bringt tatsächlich noch eine Überraschung. Für mich ein absolutes *hach*-Buch.

Mein Fazit:
Ein absolutes Muss für alle, die an die Liebe glauben. Ein Buch, um sich einzukuscheln in eine warme Decke, eine Tasse Tee, ein paar Schokoladenkekse und zusammen mit Josefine die Reise nach Schottland anzutreten.

Eine Geschichte, die mich verzaubern konnte

Von: Buchtempel aus Hildesheim Datum : 12.12.2016

www.buchtempel.net

Inhalt:
Josefine ist erfolgreiche Anwältin und hat einen tollen Mann. Diesen will sie demnächst heiraten. Doch ihre Cousine hat es sich zur Aufgabe gemacht, den traditionellen Ring der Familie zu klauen, und mit nach Schottland zu nehmen. Ohne diesen Ring kann sie auf keinen Fall heiraten, denn bisher hielt keine Ehe lange, wenn nicht der Ring bei der Eheschließung dabei war. Josefine bleibt nichts anderes übrig als ihre Cousine und somit den Ring zu suchen. Die Reise wird zu einem Road-Trip bei der ihr der attraktive Schotte Aiden, immer wieder über den Weg läuft und immer wieder hilft.

Meine Meinung:
Bei manchen Büchern weiß man sofort, ob es einen berühren kann oder nicht. „Glückssterne“ von Claudia Winter gehört genau zu diesen Büchern. Gleich am Anfang konnte ich in die Geschichte eintauchen und ich habe alles um mich herum ausgeblendet. Normalerweise brauche ich ein wenig, bis mich eine Geschichte packt, aber hier war das nicht der Fall.

Claudia Winter hat einen so bezaubernden Schreibstil, der keine andere Wahl lässt, als sich wohlzufühlen.

Mit so viel Gefühl und Liebe ist dieses Buch geschrieben, und das spürt man als Leser. Es ist schwer zu beschreiben, was dieses Buch beim Lesen mit einem macht, es hat mich komplett eingenommen, konnte mich tief berühren aber auch zum Schmunzeln bringen.Es ist eine ganz Besondere Geschichte.

Josefine, unsere Protagonistin kommt anfangs etwas kühl, reserviert und steif rüber doch umso schöner ist die Entwicklung im Laufe der Geschichte. Als wenn ihr wahres „Ich“ nach und nach wieder zum Vorschein kommt. Sie lässt sich von Schottland verzaubern, obwohl sie nie vergisst, dass sie nur aus einem Grund da ist, sie muss ihre Cousine finden, die den Ring der Familie gestohlen hat. Ohne diesen Ring kann sie nicht heiraten. Doch hier läuft nicht alles so glatt wie erhofft und es gibt einige amüsante Szenen, die mich doch zum Schmunzeln gebracht haben. Ihr Weg ist oft steinig, aber das bringt sie nicht ab.

„Glückssterne“ ist ein richtiges Wohlfühlbuch und was wäre ein solches Buch ohne einen Mann, der uns die Zeit versüßt. Aidan ist aufmerksam, charmant und mir manchmal ein wenig zu perfekt gewesen. Doch trotzdem ein klasse Mann. Alle erkennen das sofort, nur Josefine findet immer ein Haar in der Suppe. Auf ihrer Reise wird sie von ihren Großtanten Bri und Li begleitet. Die beiden sind einfach herrlich humorvoll und ein wenig skurril. Insgesamt muss ich sagen, dass die Nebencharaktere ihre Rolle bekommen und man auch diese mit ins Herz schließt. Es gibt keinen, der farblos erscheint.

Das Setting, Schottland wird so wundervoll beschrieben, als wenn man selber vor Ort ist. Diese Reise zusammen mit Josefine und ihren Großtanten habe ich einfach genossen. Schon allein die Idee, warum Josefine sich auf diesen Weg gemacht hat, hat mir richtig gut gefallen.
Man ahnt zwar, wo alles hinführen wird, aber das stört überhaupt nicht. Der Weg dorthin ist entscheiden und der hätte nicht schöner sein können.

Eine Geschichte, die mich verzaubern konnte und als Leser mit einem wohligen Gefühl zurückgelassen hat.

Fazit:
„Glückssterne“ von Claudia Winter hat alles, was man braucht, um eine Geschichte zu fühlen und darin zu versinken. Liebe, Glück, Humor aber auch ein tolles Setting und eine Autorin, die weiß, wie man das alles perfekt miteinander kombiniert. Was braucht man mehr, um glücklich und zufrieden ein Buch zu beenden?

Eine schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und wundervollen Humor

Von: RealBooksNeverDie aus OWL Datum : 11.12.2016

www.realbooksneverdie.de

Inhalt
Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen …

Meine Meinung:
Glückssterne von Claudia Winter ist eine wundervolle Geschichte rund um das Thema Liebe und die Familie. Mit viel Humor wird man auf die Reise mit Josefine ins wunderschöne Schottland geschickt. Josefine ist eine Frau, die glaubt mit beiden Beinen im Leben zu stehen und ihr Plan ist es, Justus den sie schon lange kennt, bald zu heiraten. Und da sie immer alles plant kommt ihr der verschwundene Familienring gar nicht gelegen, denn das heißt für sie, um dennoch noch Heiraten zu können, den Segen ihrer Großmutter wieder zu bekommen und nicht von dem Familienfluch heimgesucht zu werden. Sie muss sich nach Schottland begeben und den Ring umgehend wieder finden. Da Josefine noch nie alleine auf Reisen war, sind die Katastrophen schon vorprogrammiert. Das fängt schon im Flieger an, wo sie den sehr gutaussehenden Aidan kennenlernt, ihn aber so gleich für einen Weiberhelden hält. Auch direkt nach der Landung in Schottland scheinen die kleinen und großen Katastrophen kein Ende für Josefine zu nehmen, aber zum Glück gibt es da noch die Familie, wenn auch etwas skurril, aber dafür sehr liebenswürdig und immer für Überraschungen gut. Josefine merkt schnell, dass sie mehr auf ihr Herz als auf ihren Kopf hören sollte, denn es gibt nicht für alles ,eine logische Erklärung, schon gar nicht, wenn der Zauber Schottlands und zwei Tanten ihre Finger mit im Spiel haben….

Für mich war Glücksterne ein Buch, welches mich durch seine warmherzigen Protagonisten und viel Humor, Spaß und Freude beim Lesen bereitet hat. Claudia Winters Schreibstil ist sehr flüssig und man merkt es der Geschichte an, die sehr lebhaft und detailreich ist, dass die Autorin die Orte selbst schon mal besucht hat über die sie schreibt. Das lässt die Geschichte real und authentisch wirken. Auch führt die Autorin einen vor Augen, dass Chancen die sich ergeben genutzt werden und man nicht immer strikt einem vorgegebenen Plan folgen sollte. Wer nach der Geschichte Hunger bekommt auf die Köstlichkeiten die Adian backt oder auf leckere Glückssterne, der kann sie dank den Rezepten im Buch auch selbst backen! Die Idee finde ich sehr gut und ausprobieren werde ich bestimmt das eine oder eine Rezept davon.

Fazit
Eine schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und wundervollen Humor bei der man sich seine eigenen Glückssterne auch gleich backen kann!

Glückssterne machen glücklich

Von: Katjas Bücher und Rezepte Datum : 10.12.2016

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Wie schon eingangs erwähnt habe ich die Autorin durch ihr Buch „Aprikosenküsse“ kennen- und auch lieben gelernt. Umso gespannter war ich natürlich auf ihre „Glückssterne“ und konnte den Erscheinungstermin kaum noch erwarten. Und dann hatte ich auch noch das riesige Glück, das Buch vorab lesen zu dürfen. Als die Post vom Verlag im Briefkasten lag, war die Freude groß.

Glückssterne ist eine wunderbare, humorvolle und romantische Komödie mit viel Tiefgang und Personen, die man einfach lieben muss. Claudia Winter gelingt es, durch ihre Figuren, die so lebensecht und lebendig beschrieben sind, der Geschichte das Leben einzuhauchen, die sie braucht um zu begeistern.

Ihr gelingt es, durch die sehr authentisch beschriebenen Situationen und Landschaften, das Buch zum Leben zu erwecken, der Geschichte vor dem inneren Augen entstehen zu lassen.

Die Beschreibungen von Aidans köstlichen Kunstwerken weckte den Hunger, den Appetit in mir und ich bin froh, dass man alleine durch phantasievolle Beschreibungen nicht wirklich zunehmen kann. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, den Duft in der Nase und den Geschmack auf der Zunge zu haben.

Man merkt dem Buch die Liebe der Autorin zu Schottland an; man merkt bei den Beschreibungen der Landschaften, der Menschen und deren Persönlichkeiten, das die Autorin das Land schon mehrfach bereist hat.

Schottland – das ist unter anderem auch das Land des Whiskys und Whisky ist eine Leidenschaft von mir.

„Haben sie schon mal einen echten schottischen Single Malt Whisky probiert?“ fragt Aidan die Karrierefrau Josefine.

Diese Frage hat mir – so ähnlich – mein jetziger Mann Markus vor knapp 4 Jahren auch gefragt und auf mein Verneinen mir einen Glenmorangie eingeschenkt. Dieser Whisky spielt auch in dem Buch eine Rolle. Was für ein toller Zufall und noch ein Grund mehr, das mir das Buch am Herzen liegt.

Die Protogonisten sind auch etwas, was dieses Buch zu einem Wohlfühlbuch machen. Egal ob die Karrierefrau Josefine, der sexy Schotte Aidan, der kühle Justus und all die anderen. Die Charaktersierungen sind menschlich, glaubhaft, authentisch … es sind Menschen wie Du und ich, mit denen man sich ohne weiteres identifizieren kann.

Ich würde sagen, es ist ein „typischer“ Winter J ein Roman voller Liebe, der in mir alles berührt hat: meine Seele, mein Herz und meinen Verstand. Es ist ein Roman, in dem man noch etwas für sich selbst mitnehmen kann; in dem man sich wiederfinden kann und in den man komplett eintauchen kann – wenn man sich darauf einlassen will.

Ein Highlight für mich: die Rezepte am Ende. Damit macht die Autorin Claudia Winter ein perfektes Buch zu einem Meisterwerk.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, für mich war eines der Lesehighlight des Jahres 2016.

Daher kann ich gar nicht anders und vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

Glückssterne machen Glücklich

Von: Katjas Bücher und Rezepte aus Dresden Datum : 10.12.2016

katjas-buecher-und-rezepte.de/glueckssterne-von-claudia-winter/

Wie schon eingangs erwähnt habe ich die Autorin durch ihr Buch „Aprikosenküsse“ kennen- und auch lieben gelernt. Umso gespannter war ich natürlich auf ihre „Glückssterne“ und konnte den Erscheinungstermin kaum noch erwarten. Und dann hatte ich auch noch das riesige Glück, das Buch vorab lesen zu dürfen. Als die Post vom Verlag im Briefkasten lag, war die Freude groß.

Glückssterne ist eine wunderbare, humorvolle und romantische Komödie mit viel Tiefgang und Personen, die man einfach lieben muss. Claudia Winter gelingt es, durch ihre Figuren, die so lebensecht und lebendig beschrieben sind, der Geschichte das Leben einzuhauchen, die sie braucht um zu begeistern.

Ihr gelingt es, durch die sehr authentisch beschriebenen Situationen und Landschaften, das Buch zum Leben zu erwecken, der Geschichte vor dem inneren Augen entstehen zu lassen.

Die Beschreibungen von Aidans köstlichen Kunstwerken weckte den Hunger, den Appetit in mir und ich bin froh, dass man alleine durch phantasievolle Beschreibungen nicht wirklich zunehmen kann. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, den Duft in der Nase und den Geschmack auf der Zunge zu haben.

Man merkt dem Buch die Liebe der Autorin zu Schottland an; man merkt bei den Beschreibungen der Landschaften, der Menschen und deren Persönlichkeiten, das die Autorin das Land schon mehrfach bereist hat.

Schottland – das ist unter anderem auch das Land des Whiskys und Whisky ist eine Leidenschaft von mir.

„Haben sie schon mal einen echten schottischen Single Malt Whisky probiert?“ fragt Aidan die Karrierefrau Josefine.

Diese Frage hat mir – so ähnlich – mein jetziger Mann Markus vor knapp 4 Jahren auch gefragt und auf mein Verneinen mir einen Glenmorangie eingeschenkt. Dieser Whisky spielt auch in dem Buch eine Rolle. Was für ein toller Zufall und noch ein Grund mehr, das mir das Buch am Herzen liegt.

Die Protogonisten sind auch etwas, was dieses Buch zu einem Wohlfühlbuch machen. Egal ob die Karrierefrau Josefine, der sexy Schotte Aidan, der kühle Justus und all die anderen. Die Charaktersierungen sind menschlich, glaubhaft, authentisch … es sind Menschen wie Du und ich, mit denen man sich ohne weiteres identifizieren kann.

Ich würde sagen, es ist ein „typischer“ Winter J ein Roman voller Liebe, der in mir alles berührt hat: meine Seele, mein Herz und meinen Verstand. Es ist ein Roman, in dem man noch etwas für sich selbst mitnehmen kann; in dem man sich wiederfinden kann und in den man komplett eintauchen kann – wenn man sich darauf einlassen will.

Ein Highlight für mich: die Rezepte am Ende. Damit macht die Autorin Claudia Winter ein perfektes Buch zu einem Meisterwerk.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, für mich war eines der Lesehighlight des Jahres 2016.

Daher kann ich gar nicht anders und vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

Zum immer wieder lesen!

Von: Rebecca Feist Datum : 09.12.2016

muffins-light-side.blogspot.de/

Cover:
Das Cover ist sehr gelungen, finde ich. Vor allem macht es Appetit! �� Die Waffeln sehen super lecker aus, auch wenn es keine Sterne sind. �� Mir gefällt das Cover also sehr gut, und das gibt bereits die ersten Pluspunkte.

Meinung:
In diesem Roman nimmt uns Claudia Winter mit ins schöne Schottland. Josefine steht kurz vor ihrer Hochzeit und muss ihrer Cousine Charlie nachreisen. Die ist nämlich mit dem Familienring abgehauen... Wer mehr wissen möchte, muss das Buch lesen.
Claudia Winter hat wieder einmal zauberhafte Charaktere geschaffen, die man schnell ins Herz schließt. Allen voran die beiden Hauptprotagonisten Josefine und Aidan. Josefine mochte ich auf Anhieb, auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte, was sie so tut. Tja,und Aidan... Aidan hätte ich am liebsten aus dem Buch geholt. �� Die Autorin hat ihn so wunderbar beschrieben, dass man sich quasi in ihn verlieben MUSS! Die wahren Perlen dieses Buches sind für mich Josefines Großtanten Bri und Li. Die beiden älteren Damen begleiten ihre Nichte durch Schottland und bringen so viel Charme und Humor in diese Geschichte.
Das Setting ist traumhaft. Obwohl es mehr regnet als alles andere, ist das Bild, das die Autorin in meinen Kopf projiziert hat, so klar und deutlich, dass ich totale Lust verspüre, dieses Land kennenzulernen.
Bleibt noch die Story. "Glückssterne" hat einen richtig guten Plot. Es ist alles drin: eine Familiengeschichte, aufregende Begegnungen, lustige und romantische Momente und jede Menge Gefühl, Charme und Witz. Und wenn das alles nicht reicht, dann ist ja noch Bordercollie Hank da.

Fazit:
Claudia Winter hat mit "Glückssterne" einen gefühlvollen Roman abgeliefert, der mich von der ersten bis zur letzten Seite (inkl. Rezepte) überzeugt hat. Ich war gern mit Josefine in Schottland und habe die Lesezeit mehr als genossen.
Dieses Buch kommt passend zur kalten Jahreszeit. Warum? Ganz einfach - es wärmt das Herz!
Super geschrieben und deshalb natürlich eine klare Leseempfehlung!

Ein Buch zum Verlieben

Von: Monina83 Datum : 06.12.2016

www.suechtignachbuechern.blogspot.de

Inhalt:

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen ...
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Glueckssterne/Claudia-Winter/Goldmann-TB/e493821.rhd)

Josefines Leben verläuft nach strengen Regeln: Sie tut immer das, was man von ihr erwartet, entscheidet lieber mit dem Kopf, als dem Herzen und trifft stets Entscheidungen, die vernünftig sind. Natürlich passt es da auch in den Plan, dass sie ihren Langzeitpartner Justus heiratet, mit dem sie auch gemeinsam in der Firma arbeitet. Was jedoch nicht passt: Dass ihre Cousine Charlie den Brautring entführt, der für die Familie so wichtig ist und ohne den Josefine nie den Segen ihrer Großmutter bekommt.

Da bleibt der jungen Frau nichts anderes übrig, als nach Schottland zu reisen und sich auf die Suche nach Charlie und ihrem Ring zu machen. Dabei begleiten sie ihre beiden verrückten Großtanten Li und Bri.
Doch was für diese ein Abenteuer ist, scheint für Josefine ein Albtraum zu werden. Zum Glück trifft sie jedoch auf Aidan, der ihr, wie der strahlende Ritter persönlich, einige Male zu Hilfe eilt.

Je länger Josefine in Schottland ist, desto mehr wird sie von dem Land verzaubert und desto weniger scheint alles nach Plan zu laufen. Doch vielleicht braucht das Leben der jungen Frau ja auch einfach mal keinen Plan, sondern einfach ein paar Glückssterne … .

Meine Meinung:

Nach „Aprikosenküsse“ habe ich sehnsüchtig auf einen neuen Roman von Claudia Winter gewartet und musste ihn natürlich sofort lesen, als er bei mir ankam.

Im Prolog findet man sich im Jahr 1952 und begleitet die Schwestern Brigitte und Lieselotte dabei, wie sie einen Blutschwur leisten, dass sie sich niemals alleine lassen und nur gemeinsam vor den Altar treten werden. Anfangs wusste ich diese Szene nicht recht einzuordnen, da ich dachte, das Buch würde sich um Josefine drehen. Als ich jedoch ihre beiden einzigartigen Großtanten Bri und Li kennenlernte, wusste ich, was es mit dem Schwur auf sich hatte und fand ihn richtig süß.

Überhaupt ist es Claudia Winter wieder sehr gut gelungen, Charaktere zu schaffen, die ihre Eigenheiten, aber auch etwas Besonderes, etwas Liebenswertes haben und sich so sofort in das Herz der Leser schleichen. Natürlich war das vor allem bei Bri und Li der Fall, die sich ständig streiten und so auch einiges an Humor in die Geschichte bringen. Doch auch Josefine selbst gefiel mir sehr gut. Zwar könnte der ein oder andere sie auf den ersten Blick als etwas unnahbar empfinden mit ihren ganzen Vernunftsentscheidungen, aber da ich selbst ein kleiner Kopfmensch bin, konnte ich viele (wenn auch nicht alle) ihrer Entschlüsse gut nachvollziehen und trotz allem fand ich sie doch sehr sympathisch. Und natürlich schaffte es auch Aidan mich sofort zu begeistern. Hach, er ist so richtig ein Typ zum Verlieben. Ein Highlander mit Charme, ein strahlender Ritter, der es doch auch versteht, Josefine kontra zu geben. Ich könnte seitenweise von ihm schwärmen *seufz* Es ist wirklich einmalig, wie es Claudia Winter immer wieder gelingt, mir ihre Figuren ins Herz zu schreiben, so dass sie mich auch Tage später noch nicht loslassen.

Die Rahmenhandlung rund um den verschwundenen Ring fand ich auch besonders gut gewählt. Was sonst würde Josefine aus ihrem Alltagtrott reißen und sie dazu bringen, sich auf die Reise zu begeben? So findet man sich gemeinsam mit der Protagonistin schnell im schönen Schottland wieder. Und da hätten wir eine weitere Besonderheit von Claudia Winters Romanen: Sie schafft es immer, dem Leser den Zauber des Landes, über das sie schreibt zu vermitteln. Man spürt auf jeder Seite, dass sie selbst die Länder bereist und sich ein kleines bisschen darin verliebt hat. Dabei schafft sie es jedes Mal wieder in mir ein so großes Fernweh zu wecken, dass ich die Ort google und mir überlege, selbst dorthin zu reisen, um die Einzigartigkeit des jeweiligen Landes mit eigenen Augen zu sehen und mit jeder Faser meines Körpers zu spüren. Ich will die einmaligen Orte sehen, die Gerüche schnuppern und die Gerichte probieren. Ein kleiner Trost ist es da, dass man am Ende des Buches ein paar Rezepte findet, die ich sicher nachkochen werde. Ich wollte ja schon immer nach Schottland, aber nach diesem Roman wünsche ich es mir noch mehr.

Natürlich weiß man bei einem Buch von Claudia Winter, wie das bei einem Liebesroman nunmal so ist, wie es enden wird, aber das stört mich überhaupt nicht, denn wichtig ist einfach nur, wie die Protagonisten dorthin kommen und da halten die Bücher der Autorin immer einiges bereit und man kann live miterleben, wie sich die Charaktere entwickeln, was ich sehr gut finde. Dabei spielen Emotionen immer eine große Rolle. Claudia Winter gelingt es wirklich sehr gut, diese authentisch und doch einfühlsam an ihre Leser weiterzugeben und ich fieberte auch dieses Mal wieder so sehr mit, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es somit in einem Rutsch durchgelesen habe.

Hier bekommt man wirklich eine ganz besondere Geschichte, die einen mitten ins Herz trifft und dem Leser mit viel Gefühl, Humor, Liebe zum Setting und den Charakteren ein paar zauberhafte Lesestunden beschert und in mir sogar einige Glücksgefühle geweckt hat. Am liebsten würde ich sie gleich nochmal lesen.

Fazit:

Die Bücher von Claudia Winter sind für mich ein absolutes Muss. Ihre Protagonisten sind immer besonders einzigartig und liebenswert und wachsen mir richtig ans Herz, ihre Geschichten voller Emotionen, die sie an ihre Leser weitergibt und die Reisen ihrer Charaktere wecken in mir jedes Mal ein starkes Fernweh.

So ist auch „Glückssterne“ wieder ein richtiger Schatz, in den ich mich total verliebt und den ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Ein Buch, in das man abtaucht und am Ende einfach glücklich zurückkommt.

Es gibt nur einen Makel an den Geschichten von Claudia Winter: Sie sind viel zu schnell gelesen.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Noch besser als die Aprikosenküsse...

Von: Buchstabenmagie Datum : 06.12.2016

www.buchstabenmagie.blogspot.de

Claudia Winter habe ich mit ihrem wundervollen Liebesroman Aprikosenküsse kennengelernt. Eine warme und humorvolle Geschichte, die uns die Liebe in der Toskana finden lässt. In ihren bald erscheinenden Glückssternen entführt sie uns in das schöne Schottland, in deren Highlands einst Claire und Jamie Fraser zueinanderfanden.

Schon in Kindertagen hatte die zum Kontrollzwang neigende Josefine so ihre Schwierigkeiten mit ihrer wilden und rebellischen Cousine Charlotte. Doch dieses Mal hat sie das Fass wirklich zum Überlaufen gebracht und Josie bzw. Finchen, wie die Junganwältin liebevoll genannt wird, kocht vor Wut. Kurz vor ihrer perfekt geplanten Hochzeit mit dem noch perfekteren Justus haut Charlie doch tatsächlich mit dem legendären Familienring ab... und zwar ausgerechnet nach Schottland. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, verkündet ihre abergläubische Großmutter, die fest von einem auslösenden Fluch bei der Abwesenheit des Ringes überzeugt ist, unter diesen Umständen sowohl Anwesenheit, als auch Segen für die Hochzeit zu unterlassen. Wutentbrannt fliegt Josefine dem übelsten Sprössling ihrer Familie hinterher, um besagtes Familienerbstück schnellstmöglich an ihren Ringfinger zu bekommen. Mit den Regen der Highlands und den rauen Schotten hat sie aber nicht gerechnet, und so stolpert sie mit ihrer leidlich sommerlichen Garderobe nicht nur von Pfütze zu Pfütze, sondern auch von einem Schlamassel ins nächste.

Josefine ist einer dieser Menschen, die man einfach sofort ins Herz schließen möchte und auch muss. Sie steckt in ihrem Leben fest, auch wenn sie das gar nicht so richtig weiß. Alles wurde von ihr bis ins kleinste Detail durchgeplant, von der Karriere, über die Hochzeit bis zum Familienleben mit eigenen Kindern. Alle Entscheidungen basieren auf reiner Vernunft. Aber dann gibt es da doch diese klitzekleinen Momente, in denen man merkt, dass da doch irgendwo eine wilde Seite in ihr schlummert. Und ausgerechnet der charmante Konditor Aidan schafft es auf Josefines Schnitzeljagd durch Schottland bei jeder zufälligen Begegnung die beste Seite in ihr zum Vorschein zu bringen. Obwohl das natürlich überhaupt nicht Josefines Plan entspricht.

Was als Suche nach einem mysteriösen Ring beginnt, als eine Reise durch Schottland, entwickelt sich zu einer warmen und witzigen Komödie, wie nur das Leben sie schreibt. Es geht um die Liebe, um verpasste Chancen und um Zufälle, die unser Leben für immer verändern. Josefine steht für all die, die einfach mal ausbrechen aus ihren gewohnten Bahnen, die etwas neues wagen, ein Riskio eingehen und am Ende reich dafür belohnt werden. Hinter ihr steht eine große, liebende Familie, der die Glückssterne noch einmal eine große Portion Lacher zu verdanken haben.
Diese ganze Geschichte erzählt mit einem schönen, flüssigen und vor allem humorvollen Erzählstil, dem man anmerkt, dass da jemand weiß, was er tut. Dass er von Herzen und mit viel Liebe, die in jede zärtlich skizzierte Figur einfließt, die Glückssterne für uns Leser geschrieben hat. Eine Geschichte mit waschechten Menschen, in sich rund und geschlossen ist.

Schade fand ich, dass man gar nichts über Hanna und Fabrizio aus den Aprikosenküssen erfahren hat. An einigen Stellen gab es Hinweise zu der ersten Geschichte und auch Hannas Freundin Claire wurde mehrmals kurz erwähnt, aber vor dem Lesen hätte ich mir da etwas mehr gewünscht. Vielleicht im dritten Buch?

Die Glückssterne sind mir noch mehr ans Herz gewachsen, als es schon die Aprikosenküsse taten, wovon ich dachte, dass das eigentlich ziemlich schwer bis unmöglich wäre. Das ist einer dieser Romane, die einfach alles haben: Herz, Gefühl, Verstand. Und das Allerwichtigste: Sie lassen uns mit diesem schönen warmen Gefühl in der (Bücher)herzgegend zurück. Und eigentlich mag man nach der letzten Seite gleich wieder die Erste lesen.

Eine Reise zu sich selbst oder wie der Geschmack von Schokokuchen das Herz erwärmt

Von: Jil Aimée Datum : 04.12.2016

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In ‚Glückssterne‘ treffen wir auf Josefine – eine junge Anwältin, die einen festen Plan für ihr Leben ausgearbeitet hat, an dem sie wiederum akribisch festhalten will. Komme, was da wolle. Erfolg im Beruf, ein geregeltes und mehr als stattliches Einkommen. Die entsprechende Wohnung, in der sie schöne und intellektuell bereichernde Stunden mit ihrem Zukünftigen – Justus, ebenfalls erfolgreicher Anwalt und Schnösel [Hallo: er hat sie per Post-it gefragt, ob sie ihn heiraten will?]– verbringt. Natürlich ist die gemeinsame Zukunft samt Kinder und deren Namen schon genauestens ausgetüftelt und die Hochzeit steht in zwei Wochen an. Es läuft eben alles wie geplant und Josie könnte eigentlich nicht glücklicher sein. Doch genau da ist es. Dieses Wörtchen ‚eigentlich‘. Denn eigentlich stellt sie mit jedem Tag, der vergeht, mehr fest, dass sie und Justus vielleicht doch nicht so gut zusammenpassen -, auch wenn sie sich das zunächst nicht eingestehen will. Er folgt stets den strikten Anweisungen der Kanzlei und ist wenig empathisch. Selbst wenn es nur um die Regel geht, den Rollo immer oben zu lassen. Josie, so sehr sie sich auch um eine unterkühlte und distanzierte Fassade bemüht, ist aber genau das Gegenteil. Sie ist empathisch und schließt den Rollo gern, um ihren Mandaten mehr Schutz zu geben. Eigentlich stört es sie auch, dass Justus immer so geschäftsmäßig und auch in privaten Dingen kurz angebunden ist. Er meldet sich kaum, wenn er unterwegs ist und die magischen drei Worte hat er in fast einem Jahrzehnt gefühlt erst zweimal gesagt. Und seinen Spitznamen für sie findet sie auch nicht wirklich schön. Und eigentlich kann ihre Familie den netten Herrn Anwalt nicht ausstehen. Sie wüsste das, würde sie nur wirklich zuhören oder zumindest ihre Augen öffnen, doch das könnte ja den schönen Plan von der Zukunft zerstören. Und dieser gibt ihr genau die Sicherheit, die sie in ihrem Leben immer brauchte: den Schutz und Erfolg des Vorhersehbaren. Ja, Josie hält genau daran fest und will ihren Justus heiraten. Sie sind über die Jahre einfach ein perfekt eingespieltes Team geworden und inzwischen scheint sich auch ihre Familie damit arrangiert zu haben, so helfen sie ihr doch zumindest bei den Hochzeitsvorbereitungen. Zu Josies Glück fehlt nur noch eines: der legendenumwobene Brautring der Familie. Denn nur wer diesen bei seiner Trauung trägt, wird eine lange und glückliche Ehe führen. All jenen, die sich weigerten, den Ring am entscheidenden Tag zu tragen, ist Schreckliches widerfahren. Natürlich ist Josie nicht abergläubisch, doch ihre strenge Großmutter und auch der Rest der Familie ist es, drum wird sie diesen Ring des Familienfriedens willen tragen. Wäre da nicht nur diese winzige Kleinigkeit: Er ist verschwunden, zusammen mit ihrer Cousine Charlie. Und zwar in die Highlands von Schottland und das so knapp vor der Hochzeit. Es bleibt ihr folglich nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ebendiesem Ring zu begeben. Doch was sie schließlich in Schottland findet, wird sie mehr als einmal überraschen …
»Mit dem Whisky ist es wie mit diesem Land. Man muss ihn nicht mögen, damit der Funke überspringt. Aber wenn man erst einmal dafür brennt, ist man verloren.«
Denn dort angekommen, macht sie nicht nur die Bekanntschaft des vermeintlichen Frauenhelden Aidan, der sie infolge aus ihrem hart errichten Panzer zu reißen und ihre Zukunft ins Wanken zu bringen droht, sondern trifft auch auf ihre zwei schrulligen Tanten, die ihre ganz eigenen Beweggründe zu haben scheinen, Schottland unsicher zu machen. Es kommt zu einer Verkettung unerwarteter Überraschungen und aberwitziger Zufälle, die das Vierergespann letztlich auf der Suche nach dem verschwundenen Ring zusammenführen und uns auf eine wunderschöne Tour durch Schottland mitnehmen. Eine Tour voller Leckereien, Gastfreundschaft, landschaftlicher Sensationen und Familiendrama – gewürzt mit einem Hauch von Anziehungskraft und Abenteuer. Und am Ende der Reise muss Josie erkennen, dass sie zwar den Ring suchte, aber sich selbst wiederfand …
• Wird es Josie gelingen, den legendenumwobenen Brautring zurückzuerlangen und gemeinsam mit ihrer Cousine nach Deutschland zurückzukehren?
• Ist die Legende um den Ring dabei Fluch oder Segen für die junge Verlobte?
• Welches Geheimnis und welche Überraschung hat die kühle Großmutter noch in petto?
• Für wen wird sich Josie am Ende entscheiden: Verstand oder Herz?
• Oder geht sie vielleicht ganz andere Wege und startet alleine durch?
Lest selbst und findet es heraus. Es lohnt sich, diese romantische Komödie mit ihren liebevoll ausgestalteten und wunderbar durchdachten Charakteren in Euer Leserherz zu lassen. Es sind Menschen wie Du und Ich – voller Ecken und Kanten, eigener Sehnsüchte und Ängste und jeder mit einem Koffer voll Gepäck. Doch manchmal trägt sich Gepäck eben leichter, wenn man Hilfe hat. Und genau das verkörpert dieses Buch für mich so sehr: Hilfsbereitschaft bei der wichtigsten Suche, der Suche nach der eigenen Zukunft. Dabei verpackt die Autorin gekonnt in Charme und Witz gekleidete Eigenheiten der Protagonisten und entführt uns in den Zauber Schottlands. Es wirkt echt, greifbar und rund. Man fühlt mit Josie mit, entwickelt sich, ist verzweifelt, traurig und auch verliebt. Alles auf einmal. Und am Ende der Geschichte ist man glücklich, weil dieses Buch einfach bereichernd ist.
Claudia Winter schreibt elegant und packend, gefühlvoll und eine gute Zeit versprechend, die man mit diesem Roman in jedem Fall hat. Mit authentischen und doch malerischen Beschreibungen der Szenerie zieht sie uns fast auf magischem Weg in die Geschichte, lässt uns von den schottischen Highlands träumen und mit Josie zusammen eine Liebe zu diesem Land entwickeln, die man zunächst vielleicht gar nicht auf dem Schirm hatte. Man ist mit dem ersten Satz direkt in der Geschichte und fiebert mit. Mit den schrulligen Tanten, die dem Roman den perfekten Rahmen geben, und ihrem Leben, aber vor allem mit Josie und der Wahl zwischen zwei Männern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine durchgeplant, nüchtern und pragmatisch. Der andere gefühlvoll, ehrlich und voller Überraschung steckend. Mein Liebling ist hier ganz klar Aidan, denn er lehrt einen, in sich hineinzufühlen, hinzuhören und das Leben in seiner ganzen Bandbreite zu schmecken, das Unbekannte zu suchen, das Abenteuer zu wagen. Er lehrt einen zu brennen, ohne dabei zu verbrennen. Justus hingegen – er hat sicher auch seine guten Seiten – setzt in seiner Spießbürgerlichkeit einfach auf Josies Seele nur Staub an, der ihr die Luft zum Atmen nimmt. Dabei sind es doch gerade die Stolpersteinchen, die kleinen Unvorhersehbarkeiten und manchmal auch die Dornen einer Distel, die das Leben erst Leben werden lassen und einen aus dem technischen Uhrwerk reißen, das bisher zwar immer stumm und kühl nach Plan verlief, aber eben ohne Farben, Wärme und Leben war.
Also: Wer einfach mal vom gewohnten Weg ausbrechen und sich in das Unbekannte und den Genuss wagen möchte, kommt mit dieser romantischen Komödie voll auf seine Kosten und wird noch mit einem Sahnehäubchen an leckeren, authentischen Rezepten zum Ausprobieren belohnt. Rezepte, die einen beim Nachkochen und -backen direkt wieder in die Geschichte ziehen und einem nicht nur den Magen, sondern auch das Herz erwärmen. Sie sind einzigartig und schön, wie es auch das Cover dieses Romans mit seinen Herzwaffeln, dem leichten Zuckerstaub und der süßen Marmelade ist. Es lädt einfach zum Genießen dieser gelungenen Geschichte ein. Dazu gesellt sich ein für den Roman wirklich absolut passender Titel, der für jeden von uns – jeden Leser – sicher etwas anderes bedeutet. Und so soll es auch sein, denn kein Glück ist gleich. Meine erste Assoziation: Schaue in den Himmel und finde Deinen eigenen Glücksstern, denn ein wenig Glück brauchen wir doch alle. Und manchmal kommt es eben im Kilt und mit Schokotorte daher. Manchmal aber auch mit Aktenkoffer und Anzug. Nur schau genau hin, denn der erste Blick kann oft täuschen …
Wie man den Genuss von Aidans Kreationen beim Lesen erahnen kann, so schmeckt man in jedem Wort die Farben und den einzigartigen Charakter Schottlands. Man spürt die Süße einer jungen Liebe und den Zauber alter Legenden – sei es die um eine Familie oder gar um ein Land. All dies macht ‚Glückssterne‘ zu einem wahren Lesejuwel, das weit schöner funkelt, als es ein Brautring je könnte. Claudia Winters neuer Roman ist ein Buch, das man möglichst langsam lesen möchte – bei einem leckeren Tee und ein paar Scones, vielleicht auch bei einem Single Malt -, um die Geschichte um Josefine, Justus und Aidan sowie die zauberhafte schottische Kulisse nicht so schnell wieder loslassen zu müssen. Im Herzen wird man sie ohnehin lange tragen, denn es ist eines dieser seltenen Bücher, das komplett berührt: Verstand, Herz und Seele. Es ist einfach eine wirklich schöne Liebesgeschichte voll emotionalem Reichtum sowie spannungsgeladenem Drama und mit einem hochkarätigen Erzählstil. Meine absolute Leseempfehlung an Euch: Holt Euch ein Stück schottischen Frühling in diese trübe Jahreszeit und lasst Euch mitnehmen auf eine Reise zu Euch selbst. ‚Glückssterne‘ ist ein typischer Claudia Winter: eine Geschichte über die Liebe, das Schicksal und verpasste Chancen. Eine Geschichte über unverhoffte, glückliche Fügungen und ganz viel Mut. Und ich kann hier nur meine eigenen Worte zu einem vorherigen Buch der Autorin zitieren: Eine Geschichte garniert mit dem besten Geschmack der Welt: dem Leben.

Eure Jil Aimée

Von: Sylvia Rothenwallner aus Ingolstadt Datum : 31.08.2016

Buchhandlung: Hugendubel GmbH & Co. KG

Ein zauberhafter Roman, gewürzt mit Romantik, Humor und ein bißchen Magie!

Von: Gabriele Skorupka aus Oldenburg Datum : 28.08.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Hemmieoltmanns

Eine schöne, aber nicht kitschige Geschichte. Ideal zur entspannten Lektüre.