Leserstimmen zu
Apollo 11

James Donovan

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Ziemlich genau 50 Jahre nach der ersten Mondlandung ist mit „Apollo 11 – Der Wettlauf zum Mond und der Erfolg einer fast unmöglichen Mission“ von James Donovan ein überaus spannendes populärwissenschaftliches Buch im DVA Verlag erschienen. Auf insgesamt 544 Seiten präsentiert der Autor den langen Weg der Raumfahrtgeschichte bis Neil Amstrong als erster Mensch den Mond betreten kann. Zurück liegt ein langer Wettlauf zwischen den USA und der damaligen UdSSR. Lange Zeit hatte die Sowjetrepublik einen großen Vorsprung, schließlich schickten sie den ersten Satelliten (Sputnik 1 am 04. Oktober 1957), das erste Lebewesen (der Hund Laika an Bord von Sputnik 2 am 03. November 1957) und den ersten Menschen (Juri Gagarin an Bord der Wostok 1 am 12. April 1961) in den Weltraum. Aber die amerikanische Regierung und insbesondere die Mitarbeiter der eigens gegründeten NASA geben niemals auf. Und so starten am 16. Juli 1969 die drei Astronauten Neil Amstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins mit der Apollo 11 in Richtung Mond. Das informative Buch ist durchgehend spannend geschrieben und beinhaltet vielmehr als nur eine Beschreibung der ersten Mondmission. Es erzählt vielmehr die komplette Geschichte der Raumfahrt. James Donavan gelingt es, den Leser durch eine gelungene Mischung aus Fakten, Details und erzählerischen Können bestens zu unterhalten. Dabei reduziert er seine Erzählung nicht nur auf die der Weltöffentlichkeit bekannten Protagonisten, sondern er bezieht vielmehr die unzähligen Beteiligten mit ein, ohne die diese Mission nicht erfolgreich gestartet und beendet werden konnte. Wissenschaftliche Unterhaltung, wie sie besser nicht sein könnte. So macht sogar das Lernen wieder Spaß!

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Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen. Es liest sich ausgesprochen flüssig und was mir besonders gut gefiel war, daß James Donovan die Geschichte der amerikanischen Raumfahrt in einen historischen Zusammenhang stellt. Das war eine wichtige Ergänzung zu meinen Erinnerungen an diese Zeit und zu all den Büchern und Zeitungsartikeln, die ich damals verschlungen habe. In einer Zeit, in der die Welt sich im Kalten Krieg befand, ging es vorrangig darum, den Verbündeten und vor allem den Sowjets zu zeigen, daß man die stärkste Nation auf dieser Erde ist. Daß dafür nicht nur astronomische Geldsummen ausgegeben wurden, sondern auch zahlreiche menschliche Opfer beklagt werden mussten, wurde billigend in Kauf genommen. Ein Beleg dafür ist eine kurze Anmerkung im letzten Kapitel des Buches, als Donovan schreibt, daß Wissenschaftler der NASA nur mühsam das Zugeständnis abringen konnten, überhaupt einige wissenschaftliche Experimente auf der Mondoberfläche durchführen zu lassen. Auch die fragwürdige Haltung Wernher von Brauns während des Dritten Reiches wird ausführlich beleuchtet. Bei der Lektüre wird einem aber auch klar, was für ein ungeheures Risiko alle Beteiligten mit jedem der Raumflüge eingingen und wie primitiv die Computertechnik damals noch war. Im Vergleich mit den heutigen Möglichkeiten erscheint es geradezu unglaublich, daß nicht mehr passiert ist und daß es überhaupt gelang, Menschen zum Mond zu bringen. Fazit: Ein gut lesbares, hervorragend recherchiertes Buch, das mir das ganze wahnsinnige Abenteuer der Raumfahrt wieder in Erinnerung rief. Lesenswert für die, die sich für die Geschichte des Weges der Menschen zum Mond interessieren oder sich, wie ich, an diese Zeit zurückerinnern möchten

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