Leserstimmen zu
Der Tag, an dem Cooper starb

Rebecca James

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Inhalt: Als Coopers Leiche am Fuß der Klippen gefunden wird, lautet die offizielle Version: Selbstmord. Doch Libby, Coopers Freundin, kann das nicht glauben – Cooper und sie waren doch glücklich, es war die ganz große Liebe. Warum sollte er sich das Leben nehmen? Auf der Suche nach Antworten stößt Libby auf ein Netz von Lügen und Täuschung. Während die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, beginnt Libby zu ahnen, dass hinter Coopers Tod ein abgründiges Geheimnis steckt ... Meine Meinung Der Anfang des Buches. beginnt sofort mit der schockierenden Nachricht vom Tode Coopers. Angeblich hat er Selbstmord begangen, doch seine Freundin Libby will da nicht so recht dran glauben. Der Leser erfährt nun erst einmal die Liebesgeschichte von Cooper und Libby, die natürlich einen fahlen Beigeschmack besitzt, da wir bereits wissen, dass Cooper bald sterben wird. Der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, sämtliche Charaktere sehr vielschichtig zu beschreiben. So hat irgendwann jeder, wirklich jeder, ein Motiv, Cooper zu hassen. Viele der Freunde der beiden sind von Anfang an gegen die Beziehung, da Libby und Cooper aus verschiedenen Schichten kommen. Auch wenn einige Protagonistin wie z.B. Libby, Cooper, Clair und Sebastin eine wichtige Rolle in diese Geschichte Im Verlaufe der Geschichte kommen so einige Geheimnisse ans Tageslicht. Das Puzzle wird nach und nach zusammen gesetzt Und gerade das hat mir besonders gut gefallen das der Leser aus verschiedene Perspektive erfährt somit wurde die Story spannend und vielseitig.Ich wollte einfach wissen was sich hinter den Geheimnisse verstecken mag. Durch den leichten und lockeren und flüssigen Schreibstil von Rebecca James habe ich das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, ihr sollt euch komplett überraschen lassen wie ich es auch getan habe. Fazit; Ein toller Jugendtrhiller mit einem wichtigen Thema kann ich nur weiter empfehlen es lohnt sich definitiv zu Lesen.,Inhalt: Als Coopers Leiche am Fuß der Klippen gefunden wird, lautet die offizielle Version: Selbstmord. Doch Libby, Coopers Freundin, kann das nicht glauben – Cooper und sie waren doch glücklich, es war die ganz große Liebe. Warum sollte er sich das Leben nehmen? Auf der Suche nach Antworten stößt Libby auf ein Netz von Lügen und Täuschung. Während die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, beginnt Libby zu ahnen, dass hinter Coopers Tod ein abgründiges Geheimnis steckt ... Meine Meinung Der Anfang des Buches. beginnt sofort mit der schockierenden Nachricht vom Tode Coopers. Angeblich hat er Selbstmord begangen, doch seine Freundin Libby will da nicht so recht dran glauben. Der Leser erfährt nun erst einmal die Liebesgeschichte von Cooper und Libby, die natürlich einen fahlen Beigeschmack besitzt, da wir bereits wissen, dass Cooper bald sterben wird. Der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, sämtliche Charaktere sehr vielschichtig zu beschreiben. So hat irgendwann jeder, wirklich jeder, ein Motiv, Cooper zu hassen. Viele der Freunde der beiden sind von Anfang an gegen die Beziehung, da Libby und Cooper aus verschiedenen Schichten kommen. Auch wenn einige Protagonistin wie z.B. Libby, Cooper, Clair und Sebastin eine wichtige Rolle in diese Geschichte Im Verlaufe der Geschichte kommen so einige Geheimnisse ans Tageslicht. Das Puzzle wird nach und nach zusammen gesetzt Und gerade das hat mir besonders gut gefallen das der Leser aus verschiedene Perspektive erfährt somit wurde die Story spannend und vielseitig.Ich wollte einfach wissen was sich hinter den Geheimnisse verstecken mag. Durch den leichten und lockeren und flüssigen Schreibstil von Rebecca James habe ich das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, ihr sollt euch komplett überraschen lassen wie ich es auch getan habe. Fazit; Ein toller Jugendthriller mit einem wichtigen Thema kann ich nur weiter empfehlen es lohnt sich definitiv zu Lesen.

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Der Tag an dem Cooper starb hat mir sehr gut gefallen. Ich habe gehofft, dass es eine Art Thriller oder Krimi ist und das war zum Teil auch so. Es geht darum, dass Cooper stirbt und der Leser bekommt dann erst einmal einen Einblick in die Charaktere. Zunächst vom sterbenden Cooper, dann werden die Charaktere vorgestellt, die wichtig sind und wie sie den Tod von Cooper mitbekommen. Kurz darauf wechselt die Perspektive in die Vergangenheit, in der alles begonnen hat: Libby lernt Cooper kennen, Sebastian und Claire werden daraufhin eifersüchtig. Libby ist ein ganz normales Mädchen von Nebenan. Sie studiert, hat ihre Freunde und lebt ihr Studentenleben so, wie sie es für richtig hält: eine Mischung aus Lernen, Feiern und Arbeiten. Dann lernt sie eines Tages Cooper kennen und will zunächst nichts von ihm wissen, denn eigentlich kennen sich die beiden noch aus der Schulzeit, in der sie die uncoole Streberin war und er der Coole. Cooper trifft Libby zufällig in einer Bar wieder und da beginnt es zwischen den beiden zu Funken. Von Cooper lernt der Leser direkt eine andere Seite kennen. Er ist nett, liebenswert und humorvoll. Nach der Schule hat er bei einem Tischler angefangen zu arbeiten. Er hat große Träume und in diesen fehlt eigentlich nur noch ein Mädchen, das er wohl in Libby gefunden hat. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich richtig schön langsam und unglaublich süß. Doch Cooper ist auch unglaublich verletzlich, denn er lebt nur mit seiner Mutter, die alles für ihn tut, da sein Vater Selbstmord begangen hat. Sebastian und Claire sind beste Freunde und gehören zur Clique von Cooper. Sebastian ist eigentlich Coopers bester Freund seit Kindheitstagen, doch gemeinsam mit Claire kifft und säuft er sich die Birne weg. Einfach, weil ihm langweilig ist oder seinen Vater ihn stresst. Denn der kann nicht verstehen, weshalb Sebastian schwul ist. Dazu kommt Sebastian noch aus gutem Hause, sodass der Vater sich für ihn schämt, da er nicht der Mann geworden ist, den er haben wollte. Der Leser erfährt auch immer wieder Episoden aus Sebastians Kindheit, bei denen man mit ihm auch Mitleid empfindet. Schnell wird auch klar, dass Sebastians Eifersucht auf Libby durch etwas anderes kommt, als dass sein bester Freund in vernachlässigt. Claire war mal mit Cooper zusammen, bereut ihren Seitensprung und den Bruch mit Cooper seit jeher. Sie ist unfreundlich, eine Zicke und unglaublich verletzlich. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und lebt in einem Lebenstief, aus dem sie einfach nicht rauskommt. Durch Coopers Tod wird dieses nur noch viel schlimmer.. Die Charaktere sind alle einzigartig, haben ihre eigenen Probleme, doch letztendlich kreisen sie alle um Cooper. Cooper ist der Mittelpunkt des Ganzen – immerhin ist er auch derjenige, der stirbt. Libby forscht relativ schnell in ihrer Trauer, weshalb Cooper Tod ist, da die Polizei es als Suizid abtut, doch sie weiß es besser und findet am Ende auch die Lösung. Zwischen ihren Ermittlungen wird die Geschichte rund um Cooper, Libby, Claire und Sebastian erzählt, wie sich die Geschichte zwischen Libby und Cooper entwickelt, wie sich das auf alle anderen auswirkt, bis zu dem Punkt, an dem er stirbt. Gleichzeitig wird die Gegenwart gezeigt, wie alle mit dem Tod umgehen. Libby forscht nach, Sebastian und Claire kommen damit gar nicht klar. Der Schreibstil ist gut, die Charaktere wechseln schnell und oft, doch es ist nicht verwirrend, sondern passt ganz gut in die gesamte Geschichte rein. Der Erzählstil ist außerdem rasant, man kommt gut durch die Geschichte, die schneller vorbei ist, als man lesen kann. Das einzige, was mich gestört hat war, dass vor allem die Feindseligkeiten, die von Claire in Richtung Libby und Cooper ausgingen, nicht richtig begründet wurden. Erst am Ende hat der Leser erfahren, was das eigentliche Problem war und das war wiederum eher unbefriedigend zu lesen. Es schien eher reingequetscht, als passend. Vielen Dank an cbt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

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Das Cover gefällt mir jetzt nicht so wirklich. Ich mag die Schriftart nicht so gerne und auch das ganze Erscheinungsbild spricht mich nicht wirklich an, obwohl es eigentlich recht gut zum Inhalt des Buches passt. Aber es kommt ja auf die inneren Werte an und diese haben mir hier sehr gut gefallen. Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, die aus der Sichtweise von verschiedenen Personen erzählt wird. Wir werden als Leser sofort ins Geschehen hineingeworfen und erfahren direkt vom tragischen Tod Coopers. Er soll Selbstmord begangen haben und sich von einer Klippe gestürzt haben. Doch Libby, Coopers Freundin, schenkt dem Ganzen keinen Glauben und ist fest davon überzeugt, dass er sich nicht das Leben genommen hat. Zu Beginn verfolgen wir die Liebesgeschichte von Libby und Cooper und werden somit auf eine Reise in die Vergangenheit geführt. Dies zu lesen hat mir oft wirklich Gänsehaut verschafft, denn die Beiden zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht, nur um dann aber immer wieder im Hinterkopf zu haben, dass es kein Happy End für die Zwei geben wird. Im Verlauf der Geschichte werden so einige Geheimnisse aufgedeckt und irgendwann hat einfach jeder ein Motiv Cooper zu hassen. Auch wenn einige Geheimnisse zunächst gar nicht mal so schlimm erscheinen, haben diese weitreichende Folgen und könnten beim Todesfall von Cooper eine tragende Bedeutung spielen. Das zentrale Thema dieses Jugendthrillers ist die Popularität unter Freunden, in einer Clique oder eben einfach nur an der Schule. Wie angesagt ist man? Wie beliebt bei den Mitschülern? Einige Coopers Freunde waren von Anfang an gegen die Beziehung zwischen ihm und Libby, da sie beide aus unterschiedlichen Schichten kommen. Die wechselnden Perspektiven in dieser Geschichte setzen nach und nach das Puzzle zusammen und man kommt langsam dahinter, was wirklich mit Cooper passiert ist. Das Ende hat mich voll und ganz von sich überzeugt und hat mich wirklich sehr mitgenommen.

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Dieses Buch lebt, meiner Meinung nach, vom Wechsel der Perspektiven. Es gibt vier Protagonisten und zwei Zeiten, zwischen denen gewechselt wird. Ich fand es super spannend, mehr über die Figuren herauszufinden und ihre Standpunkte zu verstehen. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Insgesamt ein gelungene, nachdenklicher Roman für Jugendliche und junge Erwachsene.

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Zum Inhalt: "Der Tag, an dem Cooper starb" beginnt direkt mit dem angeblichen Selbstmord von Cooper. Im Laufe der Zeit bekommt der Leser allerdings immer wieder Einblicke in die Vergangenheit und lernt Cooper, sowie Libby, Claire und Sebastian kennen. Die Vorgeschichte wird jeweils aus der Sicht der vier erzählt. Wir erfahren, dass Cooper und Libby sich geliebt haben und Coopers Tod Libby den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Die Autorin schafft es, die Beziehungen zwischen den vieren so darzustellen, dass am Ende jeder ein Motiv hätte, Cooper umzubringen. Nun bleibt nur noch die Frage, ob es wirklich Selbstmord war, oder nicht doch Mord? Meine Meinung: Ich fand die Leseprobe sehr ansprechend und habe mich total auf diesen Jugendthriller gefreut. Da man Cooper zu Anfang der Geschichte noch nicht wirklich kannte, konnte man auch keinerlei Gefühle wegen seines Todes fühlen. Durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen in der Vergangenheit lernt man die Cooper und die anderen allerdings sehr schnell und gut kennen. Für mich war die Auflösung bis zum Ende des Buches komplett unklar und so etwas macht für mich eine Gute Geschichte aus. 5 von 5 Sternen.

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Libby und Cooper waren glücklich. Doch das ändert sich schlagartig als Coopers Leiche eines Morgens am Fuß der Klippen gefunden wird. Für die meisten steht schnell fest, dass Cooper Depressionen hatte und nun Selbstmord begangen hat. Doch Libby kann das nicht glauben und auch Coopers bester Freund Seb hat seine Zweifel. Als Libby sich auf die Suche nach Antworten begibt, merkt sie schnell, dass hinter Coopers Tod mehr steckt, als sie zunächst geglaubt hat. Was beim Lesen wahrscheinlich als erstes auffällt, sind die vielen unterschiedlichen Blickwinkel, aus denen Rebecca James das Geschehen rund um Cooper beleuchtet. Die Lage wird einmal aus Coopers und Libbys Sicht und aus der Perspektive unterschiedlicher Freunde von Cooper betrachtet, sodass man schnell merkt, dass nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Jeder der Charaktere hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und trägt seinen ganz persönlichen Teil dazu bei, dass die Geschehnisse sich weiter zuspitzen. Außerdem wird abwechselnd die Handlung vor und nach Coopers Tod erzählt. So kommt auch sehr deutlich hervor, wie Coopers Tod die Charaktere verändert hat. Ihre Gefühle werden detailliert und realistisch beschrieben, sodass man alle unterschiedlichen Perspektiven sehr gut verstehen kann. Mir persönlich hat die Story zu Anfang nicht ganz so gut gefallen, da es mich teilweise doch ein bisschen sehr an eine kitschige Highschool Romanze erinnert hat, aber mit der Zeit bekommen die Beziehungen auch mehr Tiefe und wirken viel erwachsener. Man merkt auf jeden Fall, wie gut alles durchdacht wurde und kann in seinem Kopf gewissermaßen beobachten, wie sich alle kleinen Steinchen zu einem großen Bild rund um Cooper zusammensetzen. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der Lust auf eine anspruchsvolle Story über falsche Freundschaft und Liebe hat. Imke Wellesen, 18 Jahre

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Meinung: Kennt ihr das, wenn ihr ganz sicher seid, dass ihr etwas ganz bestimmtes von einem Buch bekommen werdet und es dann ganz anders kommt? Genau das ist hier passiert. Leider war es aber nicht viel besser als erwartet sondern es hat mich über alle maßen geärgert. Cooper ist ein ziemlich normaler junger Mann, er wirkt zufrieden, arbeitet, hat eine tolle Mom und Ziele für sein Leben. Er trifft wieder auf Libby und sie verlieben sich haltlos. Alles scheint perfekt. So weit so gut, damit sage ich nichts was neu wäre. Und um zu verstehen ist es unbedingt nötig zu wissen, dass mit Cooper eigentlich alles okay war. Ehrlich gesagt gefiel er mir auch total gut, er hatte eine tolle Art, einen liebenswürdigen, stark gezeichneten Charakter und er hat mir Spaß gemacht. Zusammen mit Libby ein ganz tolles Paar, ich konnte mich total in sie beide hinein versetzen und ihre Liebe fühlen. Zusammen haben sie mich total glücklich gemacht. Allein konnte Libby mich aber überhaupt nicht überzeugen. Ich habe weder ihre Trauer gespürt noch irgendeine Art Bindung zu ihr aufbauen können. Leider. Denn ich wollte es wirklich. Es gab aber nicht nur Libby und Coopers Geschichten. Sondern auch die ihrer Freunde. Sebastian und Claire wodurch die Eindrücke, die ich gewinnen konnte sehr vielfältig waren und die Geschichte sehr, sehr viele Stränge bekam, denen man hätte Leben einhauchen können, bei denen man ansetzen hätte können um Dinge aufzuklären, mit Nachdruck. Leider ist das in meinen Augen nicht geschehen. Es gab viele Themen die in diesem Buch eine Rolle spielten. Neid, Hass, Missgunst, Intrigen, Lügen... Aber auch wirklich wichtige Themen, wie zB.: Drogenmissbrauch /sucht spielte eine enorm wichtige Rolle und wurde dann aber einfach so abgehandelt als wäre das nicht von Relevanz. Sollte das ein Thriller sein? Erhofft hatte ich mir ja ehrlich gesagt etwas abgründiges, wichtiges, voller Botschaften. Doch am Ende war es einfach vollkommen sinnlos. Es hat mich so sehr geärgert weil es für mich alles zunichte gemacht hat was ich mir beim lesen ausmalte, was ich mir erhofft hatte und wofür ich es mit den Charakteren wieder und wieder versucht habe. Es war alles irgendwie eine große Zeitverschwendung in Anbetracht dessen, was am Ende heraus kommt. Ich sage natürlich dazu nicht weiter etwas, aber ich kann es weder als Thriller noch als Drama einordnen und ich hatte mir das Drama so sehr gewünscht. Natürlich passieren Dinge und man ist vom Geschehen her schon gefesselt aber es blieb eher kalt und das Ende hat einfach für mich alles zerstört. Egal wie sehr ich mich bemüht habe das positive in den Vordergrund zu stellen. Cover: Das Cover fand ich passend und es gefällt mir, es sieht so verheißungsvoll und düster aus. Schreibstil: Auch der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen obwohl die Charaktere einzeln sehr kalt beschrieben wurden war der Stil dennoch angenehm zu lesen.

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Cooper hat sich umgebracht! Seine Freundin Libby kann es nicht fassen, weil er augenscheinlich glücklich war. Nach dem ersten Schock stellt sie Fragen, die Coopers Freunden und seiner Familie unangenehm sind. "Der Tag, an dem Cooper starb" ist ein Jugendthriller, der nicht nur Spannung verspricht, sondern zugleich gefühlvoll und wunderschön zu lesen ist. Gleich zu Beginn erlebt man Coopers letzte Sekunden mit und erfährt seine Gedanken. Allerdings weiß man nicht, was geschehen ist. Dieser Einstieg hat sofort die unheilvolle Stimmung von den Klippen am Meer direkt in mein Wohnzimmer katapultiert. Danach wird man gemeinsam mit Libby mit Coopers Selbstmord konfrontiert. In diesem Augenblick habe ich mit Libby gefühlt, schon fast geweint, und wir standen benommen vor der Tatsache, dass sie niemals wieder mit ihm sprechen wird Libby ist Coopers Freundin. Sie ist ein nettes Mädchen, das sich voll auf ihr Studium konzentriert. Gemeinsam mit ihren Freunden genießt sie die Abende am Strand, überlegt sich Geburtstagsüberraschungen und -geschenke und schaut zuversichtlich ihrer Zukunft entgegen. Doch dann tritt Cooper in ihr Leben, von dem sie bisher dachte, dass er ein eingebildeter Schnösel sei. Immerhin zählte er schon zu Schulzeiten zu den angesagten Kids und hat sich auf den wilden Partys seines besten Freunds Sebastian einen berüchtigten Namen gemacht. Berüchtigter als seine Freundin Claire kann er jedoch nicht sein. Denn Claire ist das It-Girl im Partymodus schlechthin. Statt wie Libby ihre Nase in Bücher zu vergraben, zieht sie sich damit eine Line nach der anderen rein, schwebt ständig im Wodka-Himmel und hat sich durch ihre sexuelle Unbeständigkeit um ihre große Liebe Cooper gebracht. Exquisite Partys sind Sebastians Markenzeichen. Er ist Coopers bester Freund und hat mehr Geld, als man ausgeben kann. Andrerseits ist es mit dem familiären Rückhalt in seiner Familie nicht weit her, und er sieht in Cooper, mehr als einen Freund. Die Figuren sind allesamt beeindruckend grauschattiert. Trotz meiner simplen Beschreibung, die eher auf Klischees schließen lässt, hat Rebecca James ein facettenreiches Bild von ihren Figuren gemalt, die man mit jeder Seite besser kennenlernt. Es gefällt mir, wie die Autorin die Motivation ihrer Charaktere langsam einfließen lässt. Sie erklärt, warum Claire eine drogenvernichtende Bitch geworden ist, wie es dazu kommt, dass Sebastian seinem Freund Cooper die neue Liebe nicht gönnt, und den Grund, warum Coopers Selbstmord unerklärlich ist. Dreh- und Angelpunkt der Figuren und der Handlung ist Libby, die Coopers Selbstmord nicht hinnehmen kann. Sie haben herrlich romantische Stunden verbracht, sie hatten Pläne und depressiv hat ihr Freund beim besten Willen nicht gewirkt. Aber warum ist Cooper tot? Libbys Stellung wird vor allem durch die Perspektive gestärkt. Insgesamt wird die Handlung von Cooper, Sebastian, Claire und Libby erzählt, dennoch erfährt man Libbys Sicht direkt aus der Ich-Erzählung. Zudem spielt Rebecca James mit den Zeitsträngen, indem sie die Vergangenheit mit ‚Damals‘ zum Leben erweckt und unter ‚Jetzt‘ in der Gegenwart auftaucht. Dieses Perspektivenspiel hat Handlung und Figuren unheimliches Leben und fesselnde Spannung eingehaucht. Ich war von der ersten Seite an berührt, weil mich die Trauer um Cooper regelrecht erschlagen hat. Das Leid, die Fassungslosigkeit und der Schock haben sich schwer zwischen die Zeilen gelegt und mich sofort eingefangen. Zum Glück ist nicht die ganze Handlung nur von Trauer übersät, weil man unter anderen erfährt, wie aus Libby und Cooper ein Liebespaar geworden ist. Man erlebt glückliche Momente mit ihnen, die beim Lesen vom nahenden Selbstmord überschattet sind. Für mich ist „Der Tag, an dem Cooper starb“ ein exzellent gelungener Jugend-Thriller, der mit Atmosphäre, zugänglichen Figuren und einer mitreißenden Handlung punktet. Überwältigende Emotionen treffen auf packende Thrillerelemente, die das Buch zum Pageturner machen.

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