VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (16)

T.S. Orgel: Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden (Die Blausteinkriege) (2)

Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31706-2

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(8)
4 Sterne
(5)
3 Sterne
(3)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Treffer filtern

Spannende Geschichte mit viel Politik

Von: Nenatie Datum : 13.04.2017

nenatie.blogspot.de

Nachdem Band 1 echt gut war musste ich auch Band 2 lesen. Habe mir aber etwas Zeit gelassen, Band 3 ist noch nicht erschienen und das Warten darauf sollte nicht allzu lang werden. Wird es jetzt wohl doch, weil ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte.

Der Start spielt etwas nach Band 1, als Leser erfährt man aber was zwischenzeitlich passiert ist. Wie schon in Band 1 wechselt man zwischen den unterschiedlichen Charakteren hin und her, und da nicht alle Charaktere am gleichen Ort sind reist man auch weit durch die Welt. In Band 2 viel es mir leichter der Geschichte zu folgen und auch den Charakteren, was wahrscheinlich daran liegt das man nun schon alle kennt. Fies ist, das die Abschnitte meist mit einem kleinen Cliffhanger enden und dann zu einem anderen Charakter gewechselt wird. Aber da das bei allen passiert bleibt es spannend. Nur in der Mitte des Buches gab es einen kleinen Hänger und das Buch war etwas langatmig.
Man erfährt einiges über die Intrigen, muss dafür aber sehr genau aufpassen. Es gibt immer noch sehr viele Fragen die in Band 3 beantwortet werden wollen. Ich bin sehr gespannt wie die Autoren das alles aufklären werden.
Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich mochte die Dialoge und Kabeleien bei den Kriegsknechten.
Wer viel Magie oder mystische Wesen erwartet ist hier aber falsch. Es gibt Magie und magische Wesen, aber die Politik steht im Vordergrund.

Die Charaktere machen kleine bis große Entwicklungen durch. Vor allem aber müssen viele ihre Einstellung überdenken. In diesem Buch scheuen die Autoren auch nicht den einen oder anderen Tod von lieb gewonnenen Charakteren.

Das Buch ist flüssig uns sehr gut zu lesen. Trotz der vielen Seiten ist man schnell durch, nun muss man eben auf Band 3 warten.

4 Sterne für eine wirklich tolle Fortsetzung die Lust auf Band 3 macht. Eine Leseempfehlung für Fans von komplexer Fantasy mit viel Politik.

Dieses Buch konnte mich fast vollkommen überzeugen und hat mich trotz seiner hohen Seitenanzahl mitgerissen.

Von: Sophia's Bookplanet Datum : 22.01.2017

sophias-bookplanet.blogspot.de

Ihr sucht ein Buch, das euch immer wieder eine ganze neue Sicht auf die Geschichte gibt? Dessen Charaktere man mehr schlecht als recht in Kategorien wie gut und böse einordnen kann, da sich das Blatt immer wieder wendet? Dann habt ihr hier genau das Richtige gefunden! Bereits der erste Band der Blausteinkriege - Trilogie konnte mich begeistern, doch dieses Buch hier hat mich noch öfter zum Lachen und Verzweifeln gebracht.

Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Protagonisten es in diesem Buch gibt, aber ich kann behaupten, dass ich sie alle unheimlich sympathisch und auch unterhaltsam finde. Wir verfolgen vier, anfangs sogar fünf verschiedene Handlungsstränge, die an Orten weit über die Landkarte von Tertys verstreut verlaufen. Am besten konnten mich immer die Geschichte um Marten und die um Messer unterhalten, was aber vermutlich daran liegt, dass ich anfangs zum Beispiel Oloares Bedeutung für den Verlauf der Geschichte noch nicht so richtig einordnen konnte.


Ness wiegte den Kopf. "Sicher. Und meine zwei Recken hier würden eure Männer umbringen, und der blasse Schatten da würde vermutlich die beiden erschlagen, und Meister Messer würde den Schatten beseitigen. Und am Ende bliebe wieder nur Messer übrig, der sich wie immer vor dem Sterben drücken würde, und wem wäre damit dann geholfen?"
"Mir", stellte der Vogelmann fest.
- Ness und Messer, S.547


Was mich an Band 2 vor allem begeistert hat, ist, dass einige Charaktere, die für mich im Debüt der Trilogie noch unwichtig oder sinnlos erschienen, plötzlich eine wichtige Aufgabe erhalten. Diese stellen sich plötzlich unseren "Helden" in den Weg oder bekommen ihre ganz eigene Geschichte, sodass sie plötzlich etwas "Heldenhaftes" erhalten. So erscheinen sie mir dann doch als äußerst interessant und ich wünsche mir im dritten Band noch mehr Informationen und Szenen zu diesen Charakteren, zum Beispiel zu dem Narr und Kaiser Edrik.

Ein großes Thema in diesem Buch scheint das Zusammenkommen oder Aufeinandertreffen von verschiedenen Charakteren zu sein. Bereits auf den ersten Seiten bahnte sich bei mir der Verdacht an, dass zum Beispiel Marten und Cunrat, verfeindet seit der ersten Seite des ersten Bandes, sich vermutlich wieder begegnen werden. Und das steigerte einerseits die Spannung, andererseits meine Vorfreude sehr. Außerdem ist Messer, Meister Messer, nun nicht mehr alleine unterwegs, was dazu führt, dass er seine sarkastische Art viel besser ausleben kann, was für mich unheimlich amüsant war.


"So weit, so gut." Er sah Marten an. "Ich lenke das Weib da ab, du holst das Mädchen. Ist ja deine Spezialität."
Marten grinst schwach. "Stimmt. Und deine ist es, Leuten auf den Sack zu gehen. Aber ich weiß es zu schätzen, ad Koredin."
- Marten und Cunrat, S.580


Doch neben diesem Wissen, dass einige wichtige Charaktere aufeinander treffen werden und das vermutlich zu einigen interessanten Szenen führt, ist bereits seit den ersten Kapiteln gegeben, dass sich auch im Kaiserreich Berun und im Protektat Macouban etwas anbraut. Und selbstverständlich kommt es an dieser Stelle eher oder später auch zu einigen Auseinandersetzungen. Ich bin gespannt, ob es in Band 3 tatsächlich noch zu einem richtigen, offiziellen "Blausteinkrieg" kommt.

Das Einzige, was mich in diesem Band etwas irritiert hat, ist, das zweimal Namen vertauscht wurden. So spricht einmal Messer mit sich selber, was sicher nicht der Fall ist, oder an einer anderen Stelle ist die Tote Fürstin Imara plötzlich wieder am Leben, sodass der weiße Schatten sie ansehen und mit ihr reden kann. Weiterhin gibt es zwei oder auch drei Szenen, in denen die Autoren meiner Meinung nach ein wenig hätten kürzen können, damit eine Erläuterung keine drei Seiten umfasst.


Fazit:
Dieses Buch konnte mich fast vollkommen überzeugen und hat mich trotz seiner hohen Seitenanzahl mitgerissen. Mit viel Humor und auch Gefühl konnte es mich zum Lachen, aber auch einmal fast zum Weinen bringen, als ich einsehen musste, dass es auch bei so vielen tollen Charakteren nicht sein kann, dass sie alle in einem "Krieg" überleben.

Rezension zu

Von: Zsadista Datum : 18.12.2016

zsadista.blogspot.de

„Die Blaustenkriege 2 – Sturm aus dem Süden“ ist der zweite Band der Blausteinkriege aus der Feder des Autoren Duos Tom und Stephan Orgel.

Ich habe den ersten Teil übersprungen und bin gleich in den zweiten Teil eingestiegen. Ich hatte schon einige Anfangsprobleme mit den Charakteren und deren Handlungen. Dies hat sich allerdings recht schnell gelöst und ich versank dann in der Geschichte.

Ich kenne bereits den Schreibstil der beiden Autoren. Deswegen kann ich auch hier nur Gutes über das Buch sagen. Der Schreibstil ist wie gewohnt spannen, opulent und mitreißend.

Die Charaktere sind ausgereift und jeder für sich ein Unikat. Auch entwickeln sie sich während der Geschichte weiter. Es bleibt hier nicht beim Stillstand.

Optisch gesehen ist das Buch ein richtiger Hingucker. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Innen fängt es dann, nach der Inhaltsangabe, mit zwei Karten an. Am Ende des Buches befindet sich dann die Personenverzeichnis, Glossar und andere wissenswerte Dinge auf einem Blick.

Kurzum, ich war begeistert von diesem Werk und werde mir als nächste schnell noch den ersten Teil vornehmen. Ebenso bin ich natürlich gespannt, wie es im dritten Band weiter geht. Wird man hier doch mit so einigen Cliffhangern hängen gelassen. Ist aber natürlich normal, bei einer Reihe, trotzdem macht es einen wahnsinnig so lange auf den nächsten Band zu warten.

Eine klare Leseempfehlung für Fantasy begeisterte Leser! Das Buch mach klar Lust auf mehr!

Sehr gelungener zweiter Teil einer sehr vielversprechenden Fantasyreihe!

Von: Bücherwesen Datum : 02.12.2016

www.buecherwesen.de/2016/11/die-blausteinkriege-2-sturm-aus-dem.html

Inhalt:

Das Kaiserreich Berun ist sehr geschwächt und ihm stehen schwere Zeiten bevor. Denn nicht nur in Berun ist die Lage ungewiss sondern auch im Protektorat Macouban. Der dortige Herrscher will sich vom Kaiserreich losreißen und verleitet sein Volk zum Aufstand.
Die Stunde dreier ungewöhnlicher Helden schlägt, denn sie machen eine Entdeckung als sie zwei dunkle Schiffe vor der Küste des Südens kreuzen sehen und sich der wirkliche Feind zu erkennen gibt.

Meine Meinung:

Lange erwartet und endlich gelesen. ich dachte erst, dass ich nach der doch recht langen Zwischenzeit zum Vorgänger, etwas länger brauche um in die Geschichte zu finden.
Dem war definitiv nicht so und nach ein paar Sätzen war ich schon wieder mitten im Geschehen.
Während im ersten Teil die Vorstellung der Charakter noch leicht im Vordergrund steht, merkt man in diesem Teil schon, dass sich die Geschichte sehr auf die Intrigen und Konflikte um Berun und das Macouban drehen.
Wir haben hier auch wieder die verschiedenen Geschichtsstränge, die irgendwie miteinander verflechtet sind und über das Schicksal Beruns entscheiden.
Marten, den viele für tot halten, der aber mit Emeri und Xari auf der Flucht ist.
Thoren und Sara sind einer Intrige gegen den Kaiser auf der Spur, die in einer gewissen Weise mit Feyst Dreiauge zusammenhängt und Danil der Schwertmann, der seinen Dienst den er verrichtet immer mehr anzweifelt. Unschuldige töten und Befehle ausführen, die jedem normalen Menschenverstand widersprechen.
Ich finde mit diesem Teil haben die beiden Autoren die Messlatte noch ein ganzes Stück nach oben gelegt, denn dieses Buch ist der Stoff aus dem meine Träume sind.
Fantasy vom feinsten, denn allein die Welt in der alles spielt ist einfach perfekt gestaltet.
Die Charaktere haben es mir auch angetan, ganz besonders Marten. Er geht einfach seinen Weg, auch wenn er manchmal nicht über die Konsequenzen nachdenkt. Danil ist recht schwierig einzuschätzen, denn man merkt dass er Befehle hinterfragt und recht oft auch mit einem blöden Kommentar kommentiert. Was ihn aber auch schon des öfteren in Teufels Küche gebracht hat.
Die Blausteinkriege sind für mich bisher ein sehr gelungenes Werk, das sicher mit dem nächsten Teil noch ein Stück besser wird. In der Hoffnung nicht mehr so lange darauf warten zu müssen.

Mein Fazit:

Sehr gelungener zweiter Teil einer sehr vielversprechenden Fantasyreihe!

gelungene Fortsetzung

Von: Ira Christina Boysen Datum : 23.11.2016

jadesbuecherstube.blogspot.de/p/impressum.html

Auch wenn es doch schon einige Zeit her ist, dass ich den ersten Band gelesen hatte, gelang mir der Einstieg in den zweiten Band mühelos und ich fand mich gleich wieder in der Welt von Sara, Marten und Danil. Die drei waren mir wie bereits im ersten Band wieder sehr sympathisch. Dieses Mal hatten aber alle drei eigene Abenteuer zu bestehen.
Der Schreibstil der beiden Autoren ist wie gewohnt schön und flüssig und lässt sich gut lesen. Ferner gelingt es Thomas und Stephan Orgel hier wieder, die unterschiedlichen Landschaften und Gegenden wirklich sehr plastisch erscheinen zu lassen.
Der Spannungsbogen setzt gleich am Anfang an und knüpft nahtlos an das Ende an und setzt sich bis zum Ende fort. Außerdem gibt es einige unerwartete Situationen, die die Spannung noch einmal zusätzlich steigern, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Teil.
Alles in allem ist "Sturm aus dem Süden" eine durchaus gelungene Fortsetzung zum ersten Band und macht durchaus wieder Lust auf mehr.
Insgesamt vergebe ich für dieses Buch
5 von 5 Sternen

Grandiose Fortsetzung

Von: Jashrin Datum : 11.11.2016

nichtohnebuch.blogspot.de/

Dem Kaiserreich Berun stehen schwere Zeiten bevor. Während der Kaiser unfähig erscheint und kaum in der Lage ist, sein Reich zu regieren - geschweige denn zusammen zu halten - werden immer mehr Intrigen und Ränkespiele sichtbar, die sich bis an die Grenzen des Reiches und darüber hinaus erstrecken. Vor allem das im Süden gelegene Protektorat Macouban ist in Aufruhr und es scheint schier unmöglich dem Treiben Einhalt zu gebieten, wie der Schwertmann Marten, Ordensritter Cunrat und ihre Begleiter am eigenen Leib erfahren müssen.

Zudem tritt mit dem Auftauchen von zwei geheimnisvollen, dunklen Schiffen endlich auch der wahre Feind aufs Parkett und stellt alle vor eine ungeahnte Herausforderung.

Der Einstieg in den zweiten Teil der „Blausteinkriege“ ist sehr gut gelungen und ich war von Beginn an wieder gefesselt. Allerdings musste ich an manchen Stellen erst einmal genau überlegen, wer denn eigentlich wer war. Cunrat, Thoren, Cajetan, Oloare... viele Namen und ebenso viele Charaktere, deren wahre Rolle in der Geschichte der Blausteinkriege noch im Dunkeln liegt. Es werden viele Intrigen gesponnen und die Motive des Einzelnen sind bei Weitem nicht alle durchschaubar. Eine klare Gliederung in Gut und Böse fällt, wie schon im ersten Teil, schwer, doch gerade darin liegt für mich ein Reiz der Geschichte. So kann mich jeder Charakter überraschen und meine Sympathien haben im Verlauf des Buches durchaus gewechselt. Dennoch habe ich nach wie vor meine Lieblinge und es hat mich ganz besonders gefreut, dass Messer dieses Mal eine größere Rolle spielt. Neben ihm hat mir vor allem die Entwicklung Cunrats sehr gefallen und auf Alaunar, den weißen Schatten, bin ich sehr gespannt, was den nächsten Band angeht.

Die Handlung aus dem ersten Band wird logisch fortgeführt und in mehreren Handlungssträngen erzählt. Eher unüblich für mich, doch diesmal gab es keinen Strang, der mir wesentlich besser gefiel als die übrigen. Alle konnten mich gleichermaßen packen und es war spannend zu verfolgen, wie sie sich zum Teil immer weiter annähern und sogar ineinander übergehen.

Für mich sehr hilfreich war diesmal das angehängte Personenregister und Glossar, da ich es gerade zu Beginn nicht immer so leicht fand bei der sehr komplexen Handlung den Überblick zu behalten.

Der Stil war für mich sehr fesselnd und ich finde es einfach nur großartig, wie die Autoren es immer wieder schaffen, den meist sehr trockenen Humor selbst an den spannendsten Stellen einzuflechten, ohne damit der Spannung in irgendeiner Art und Weise Abbruch zu tun.

Der größte „Kritikpunkt“, den ich äußern kann, ist die Tatsache, dass bei dem mittleren Band einer Trilogie logischerweise viele Fragen noch offenbleiben und ich jetzt meine Neugier mindestens ein Jahr lang zügeln muss.

Mein Fazit: Ihr habt es bemerkt, ich bin wieder absolut begeistert. Es war spannend, der Humor war genial und die Entwicklungen sowohl der einzelnen Personen als auch der gesamten Geschichte konnten mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Band.

Eine Fortsetzung, die mich aufgrund undurchsichtiger Story und zu wenig Spannung, nicht so ganz überzeugt hat.

Von: Büchersüchtiges Herz³ Datum : 11.11.2016

buechersuechtiges-herz.blogspot.de/

INHALT:
Das Königreich Berun ist in seiner Macht geschwächt. Der Anschlag auf die Kaiserin konnte gerade noch verhindert werden, aber der Frieden mit dem Kolnorischen Königreich ist gefährdet. Gleichzeitig steht es um das Protektorat Macouban brenzlich, da der Fürst sich von der Herrschaft Beruns losreißen will. Es stellt sich die Frage, wie man wieder Ordnung hineinbringen kann. Als wäre das schon nicht Aufgabe genug, kreuzen zwei Schiffe vor der Küste auf und offenbaren den wahren Feind des Königreichs.

MEINUNG:
Wie auch schon beim ersten Teil finde ich das Cover sehr schön gestaltet und es wirkt wieder sehr imposant.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da ich die Ereignisse aus dem Vorgängerbuch nicht mehr so ganz in Erinnerung hatte bzw. nicht aufgefrischt habe.
Zunächst musste ich mich in eine gute handvoll verschiedener Handlungsstränge einfinden. Diese wurden dann im Wechsel immer fortgeführt, was mir gerade zu Beginn immer wieder Schwierigkeiten bereitete, einen geordneten Überblick zu behalten.
Im Verlauf der Geschichte habe ich dann aber den einzelnen Teilen immer besser folgen können. Der Schreibstil ist unverändert geblieben und sorgte für einen angenehmen Lesefluss. Wie auch schon im ersten Band ist mir leider keine der zahlreichen Figuren im Buch ans Herz gewachsen. Dafür waren es dann doch zu viele für mich, um eine engere Bindung aufzubauen. Um den Überblick zu behalten, war allerdings wieder ein Personenverzeichnis am Ende des Buches sehr hilfreich. Ebenso gab es einen kleinen Glossar, der einige Erklärungen für fachspezifische Ausdrücke in diesem Buch bereit hält.
Im Laufe des Buches kam es zu einigen Längen, in denen z.B. alte „Überlieferungen“ breitgetreten worden sind. Zum einen sollten diese wohl zum Verständnis innerhalb der Geschichte dienen, aber bei mir stiftete es nur Verwirrung.
Die Gefechtsszenen wurden, wie schon im ersten Band, wieder gut beschrieben und liessen einen perfekten Film im Kopf entstehen. Ab dem letzten Drittel bis zum Ende des Buches kam dann doch auch noch etwas Spannung auf, die ich zuvor doch kläglich vermisst habe. Das Ende ist offen und lässt Raum für Gedanken, wie es um das Königreich Berun wohl weitergehen wird.

FAZIT:
Eine Fortsetzung, die mich aufgrund undurchsichtiger Story und zu wenig Spannung, nicht so ganz überzeugt hat. Wer jedoch den ersten Teil gelesen hat, sollte sich auf jeden Fall dieses Buch zulegen, denn ich kann mir vorstellen, dass die Reihe durchaus Potenzial hat noch besser zu werden.

Rockt sein Herz mit 3 von 5 Punkten!

Anders als erwartet

Von: Carmen Datum : 08.11.2016

spiegelseelen.blogspot.de/

Bei diesem Buch war ich mir nicht ganz sicher ob es wirklich das richtige für mich war, den allein das Cover mit seiner 3D Gestaltung versprach Kampf und Düsternis.

Aber wie es nun mal so ist sollte man ein Buch nie nach dem äußeren bewerten. Zwar kamen auch Kampfszenen drin vor, doch das Abenteuer stand im Vordergrund. So erlebte ich eine ausgewogene Geschichte die das lesen zu einem Vergnügen machte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und so merkt man gar nicht das das Buch eigentlich 556 Seiten hat. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung die so hoffe ich dieses Jahr noch erscheinen wird.

Super fortsetzung

Von: Lilly Datum : 03.11.2016

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Extra noch mal einen Re-Read des ersten Bandes gemacht, weil ich dachte das ich nicht in die Geschichte finde, war aber unnötig. Es klappte super. Was mir auch sehr gefallen hat war, das man gleich wieder in die Handlung fand. Die beiden Autoren knüpften einfach wieder da an wo sie aufgehört haben und ich muss sagen, das mich der zweite Teil richtig angenehm überrascht hat.

Beim ersten hatte ich noch einiges zu bemängeln, jetzt ist da aber fast nichts mehr. Die Handlung macht Spaß zu lesen, auch das die zahlreichen Nebencharaktere nicht einfach nur Lückenfüller sind, sondern auch ihren festen Platz im Buch haben. Zum Beispiel Messer, ich fand es toll, das er eine grössere Rolle bekommen hat.

Sara ist mir im ersten Band eher negativ aufgefallen. Leider mag ich sie immer noch nicht so richtig. Ich werde wohl auch nie richtig mit ihr warm. Es stört mich einfach an ihr das sie fast zu Tode geprügelt wird, sorry aber so wie man mit ihr umgegangen ist, wäre sie ja halbtot, und dann plötzlich wieder rummacht als wäre nichts gewesen. Sowas hinterlässt ja normal auch Spuren. nicht nur körperlich. Sie ist teilweise einfach zu sehr "Superwoman" und steckt schlimmste Verletzungen einfach mal so weg.

An ihr mag ich aber das sie ihr Herz nicht verloren hat. Noch immer hofft sie das sie die Menschen retten kann die ihr etwas bedeuten. Das schließt auch Danil mit ein, in den sie verliebt ist. Das wiederum mag ich an Sara. Auch ihre Stärke und ihren Mut. man sieht also, ich verteufel sie nicht wirklich.

Die Handlung um Marten herum gefiel mir auch. Macouban wurde für mich so richtig realistisch herüber gebracht. Auch der fremdartige "Kult" der Metis und die damit verbundenen Szenen konnten mich fesseln. Ich wurde wirklich positiv von diesem zweiten Band überrascht.
Die Kombination aus spannender Handlung, interessanten Charakteren und fremden Kult, verleihen dem Buch einen ganz eigenen Charme.

War er erste Teil schon gut, so ist der zweite sogar noch einen Tick besser. Die Handlung war spannend und abwechslungsreich, die Charaktere vielseitig und gut durchdacht und so kann ich guten Gewissens sagen, das der Kauf wirklich lohnt.

nicht so überzeugend

Von: meggie Datum : 01.11.2016

Die Intrigen am Hofe des Kaisers von Berun nehmen überhand. Im Süden, im Macouban entsteht ein Aufstand. Alles scheint zu zerbrechen. Und mittendrin versuchen drei Personen alles zu retten. Marten, Sara und Danil haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Schicksal zu verändern. Auf unterschiedlichen Wegen finden sie jedoch heraus, was für die Bedrohung verantwortlich ist. Der wahre Feind gibt sich zu erkennen. Und es scheint keine Hoffnung mehr zu geben...

Vom ersten Teil "Das Erbe von Berun" war ich sehr begeistert, muss aber zugeben, dass ich gebraucht habe, um in den zweiten Teil hineinzukommen. Viele Namen (an die ich mich aus dem ersten Teil leider nicht mehr so erinnern konnte) haben mich sehr verwirrt und ich hätte mir zumindest zu Anfang eine kurze Zusammenfassung des ersten komplexen Teiles gewünscht.

Erst nach und nach ergab sich für mich wieder ein Bild, auch wenn ich mich nicht an alle Einzelheiten mehr erinnern konnte. Und tauchte somit wieder ab in eine gefährliche Welt, die durch einen noch gefährlicheren Feind bedroht wird.

Und doch konnte mich die Begeisterung, die ich für den ersten Teil empfunden habe, nicht mehr so recht einholen. Mir fehlte etwas. Der Zauber, der mich gefangen hatte, war irgendwie, na ja... weg.
Die Figuren blieben mir fremd und für manche, die ich in Band 1 noch sehr sympathisch fand, konnte ich gar nichts mehr empfinden.

Die Geschichte an sich war spannend. Die Entwicklungen, die sich auftun, sind jedoch wieder sehr komplex und im Moment scheue ich mich regelrecht davor, zum dritten Band zu greifen, wenn dieser erscheint. Ich habe Angst, dass ich mich dann komplett ausklinke und die Geschichte nicht mehr auf mich einwirken kann.

Wieder hat es mir sehr gut gefallen, dass die Autoren mit wenig Fantasieelementen eine Fantasy-Geschichte geschaffen haben. Magie wird nur spärlich (jedoch mehr als im ersten Band) eingesetzt. Es geht eher um das Zwischenmenschliche bzw. die Gefahr, die von außen hereinbricht. Der wahre Feind wird realisiert und nun muss herausgefunden werden, wie man ihn bekämpft.

Die Geschichte wirkt düsterer, was wohl auch die Gefahr symbolisieren soll, die droht. Alles scheint ins Bodenlose zu stürzen und doch gibt es Hoffnungsschimmer, die an manchen Ecken leuchten und nur weiter entzündet werden müssen.

Fazit:
Nicht so recht überzeugend, das gewisse Etwas fehlte.

Spannende Fortsetzung mit vielen überraschenden Wendungen und neuen Intrigen :D

Von: Shadow Datum : 31.10.2016

buecher-seiten-zu-anderen-welten.blogspot.de/

Zum Inhalt: Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.
Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …

Meine Meinung: Spannende Fortsetzung mit vielen überraschenden Wendungen und neuen Intrigen :D

Nach dem ich den ersten Teil nochmal flink gelesen habe, konnte ich mich schnell und gut in den zweiten Teil einlesen und es ging auch im Prolog sofort spannend weiter. Auch wenn man da noch nicht abschätzen konnte, was noch passieren wird.
Danach wird die Geschichte abwechselnd aus den Sichten von Sara, Danil, Marten und Cunrat erzählt. Sie alle erleben unterschiedlichste Dinge, aber man merkt schnell, dass sie alle zusammenhängen. Ich habe immer wieder versucht, die Verbindungen zu ziehen, aber das ist gar nicht so einfach, da man das Gefühl hat, es kommt bei jeder neuen Seite eine neue Enthüllung - eine spannender als die andere :D
Zwischendurch hat mir mal ein bisschen Spannung gefehlt, aber den Großteil des Buches war es hochspannend und das Ende war dann echt eine Krönung. :D Man könnte es auch als Cliffhanger bezeichnen, denn irgendwie weiß man schon, dass noch viele brisante Sachen passieren werden. :D

Die Hauptcharaktere sind im Grunde die, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie alle entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und ich fand es sehr spannend, ihre Entwicklung zu beobachten. :D
Im ersten Teil mochte ich Cunrat nicht wirklich, aber jetz im Laufe des zweiten ist er mir doch ans Herz gewachsen :D
Leider muss ich aber sagen, dass ich finde, dass Sara in dem Band ein wenig zu kurz gekommen ist. Ich hoffe, im nächsten Teil wieder mehr von ihr zu lesen. :)

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig und lässt sich sehr schnell lesen. :D Gepickt mit der Spannung konnte ich das Buch streckenweise kaum aus der Hand legen. :D
Zudem fand ich die Karten, die man von der Welt und den einzelnen Regionen hatte, sehr kreativ und wahnsinnig anschaulich. :D
Ein Personenverzeichnis und ein Glossar runden das ganze auch gut ab. :D

Mein Fazit? Eine gelungene, spannende Fortsetzung :D Eine klare Leseempfehlung für Fans von T.S. Orgel und von Fantasy :D

Ein Highlight

Von: Weinlachgummi Datum : 31.10.2016

weinlachgummis.blogspot.de/

1 Jahr ist es her seit Band 1 Das Erbe von Berun erschien. Gleich nach dem Beenden wollte ich am liebsten Band 2 lesen, doch es hieß erst mal warten. Nun ist endlich Band 2 erschienen, doch nach der langen Zeit hatte ich erst mal etwas Angst nicht mehr richtig in die komplexe Geschichte rein zu kommen. Völlig zu unrecht. Nur ein paar Seiten habe ich gebraucht, um wieder völlig in die Geschichte abzutauchen. Dabei habe ich schon befürchtet Band 1 noch mal zu überfliegen. Doch blieben mir die gut gezeichneten Charaktere hervorragend im Gedächtnis.

Das Cover ist wieder ein Traum. Ich könnte es die ganze Zeit anstarren. Ich weiß zwar nicht recht, was es zeigt, aber dafür schaut es ziemlich beeindruckend aus. Auch Kartenmaterial gibt es wieder. Wer diese aufmerksam betrachtet, wird feststellen, dass es leichte Veränderungen gab. Am Ende befindet sich wieder ein Personenverzeichnis, Glossar und eine Aufführung der Götter und Reisenden. Aufgeteilt ist das Buch in 34 Kapitel, plus Prolog und Epilog. Diese tragen Überschriften, die auf den Inhalt anspielen.

Deine Ehre kannst du nur selbst beschmutzen. Es ist dein Stolz, den andere verletzten können. .......... Stolz und Harre: beides nett, wenn man sie hat. Aber wenn sie dich blenden oder man dich daran packen kann, wird es Zeit , sie loszuwerden. Seite 208

Die Geschichte ist wieder sehr komplex. Es gibt einige Intrigen und man muss schon mitdenken, um am Ball zu bleiben. Im groben gibt es drei verschiedene Handlungsorte. Norden, Süden und Berun. Gerade gegen Ende verbringen wir viel Zeit im Süden. Was aber auch wichtig so war, denn da ging es Heiß her. Die Story hat mir richtig gut gefallen. Zum einen kann man in dieser magischen Welt abtauchen, aber man kann auch miträtseln. Alles wirkt gut überlegt und durchdachte. Beeindruckend fand ich auch den religiösen Hintergrund, dieser wirkt nicht nur oberflächlich zusammen geschustert, sondern hat auch Substanz.

Und was mich rückwirkend echt überrascht, ich habe mich nicht einmal verloren gefühlt. Durch die Kapitel Überschrift ging nicht hervor, bei welchen Protagonisten wir uns gerade befinden bzw. wo die Handlung spielt. Trotzdem ging es für mich immer ganz klar aus den Worten heraus. Wer öfters High Fantasy Romane mit wechselnden Pov´s liest, weiß, dies ist nicht selbstverständlich. Durch die Einzigartigkeit der Charaktere und ihrer guten Beschreibung konnte ich sie mir nicht nur richtig gut vorstellen, sondern sie auch ohne Probleme unterscheiden. Und es gibt so einige Charaktere mit nicht gerade leichten Namen.

Zu den einzelnen Charakteren möchte ich gar nicht so viel schreiben. Wer Band 1 gelesen hat, kennt sie ja schon. So möchte ich lieber auf ihre Entwicklung eingehen. Im Verlauf der Handlung merkt man deutlich, wie sich einige Weiterentwickeln. Besonders ist mir dies bei Cunrat ad Koredin aufgefallen. Er wurde mir so richtig sympathisch, was ich echt nicht gedacht habe. Ich würde sogar sagen, er hat sich vom Nerv Charakter zu einem meiner Lieblingscharakter in Tertys entwickelt. Natürlich neben Messer und Ness, deren Humor ich sehr mochte und als auflockernd für die Geschichte empfand. Aber auch Sara und Danil haben sich deutlich verändert, ob zum Positiven oder Negativen, lest selbst.

Fazit:
Grandios.
Die Fantasywelt wirkt sehr gut durchdacht.
Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sind vortrefflich herausgearbeitet und haben Wiedererkennungswert. Außerdem gibt es so einige sympathische Gesellen mit einem schön düsteren Humor.
Spannend und Bildhaft erzählt.

Spannende Fortsetzung

Von: Victoria Townsend Datum : 27.10.2016

reading-a-little-dream.blogspot.de/

Es ist jetzt schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe und ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich mich nur noch sehr schwach an die Ereignisse aus Band eins erinnern konnte. Dadurch war es zu Beginn wirklich schwierig mich in der Handlung zurecht zu finden.

Inhalt: Die Stimmen der Gegner des Kaiserreichs werden langsam immer lauter und es regt sich Widerstand. Nicht nur innerhalb der Mauern Beruns, sondern auch in den angrenzenden Gegenden, insbesondere im Macouban, kommt es zu immer mehr Unruhen. Die Führungsverhältnisse wechseln und ungewöhnliche Bündnisse werden geschlossen. Noch dazu sind zwei unheimliche Schiffe vor den Küsten gesichtet wurden.

Wie schon beim ersten Teil hatte ich auch hier anfangs wieder einige Orientierungsprobleme, was Orte und Zusammenhänge anbelangt. Da half auch leider die schön gestaltete Karte vorne im Buch nicht wirklich. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge mit den unterschiedlichen Charakteren haben eher für Verwirrung statt für Spannung und Leselust gesorgt. Dass ich nicht mehr wirklich wusste, was in Teil 1 passiert war, machte es nicht wirklich besser. Doch nach etwa einem Viertel habe ich mich dann richtig gut zurechtfinden können und das Lesevergnügen ging so richtig los. Die Geschichte ist nämlich trotz der vielen unterschiedlichen Handlungen sehr spannend und lässt sich vom Schreibstil her auch recht flüssig lesen. Ich konnte dann so richtig in diese Welt abtauchen und mit den Figuren zusammen die Abenteuer bestreiten. Und die haben einen wirklich auf Trab gehalten, sodass Langeweile unmöglich war. Ich finde es auch sehr interessant, dass eigentlich nie so ganz klar ist, wer jetzt eigentlich auf welcher Seite steht. Durch Intrigen und Geheimnisse kommt es immer mal wieder zu unerwarteten Überraschungen, wodurch die Karten wieder neu gemischt werden.

Auch an Charakteren mangelt es der Geschichte nicht. Mit ihren ungewöhnlichen Namen und ihren einzigartigen Hintergrundgeschichten schafft es jeder einzelne von ihnen das Interesse des Lesers zu wecken. Natürlich wirkt, durch die große Zahl der Charaktere, die Geschichte gerade am Anfang etwas überladen. Auch die mindestens vier Protagonisten mit ihren verschiedenen Handlungssträngen könnten den Leser zu Beginn etwas überfordern. Trotzdem schaffen sie es dich in den Bann zu ziehen. Besonders schön fand ich, das hier auch Lebrec, welcher uns schon aus dem Prolog von Band 1 bekannt ist, wieder eine Rolle spielt. Welche das genau ist, werde ich aber nicht verraten.


Fazit

Trotz einiger Startschwierigkeiten ist "Sturm aus dem Süden" eine spannende Fortsetzung der Reihe. Die Welt um Berun, die Charaktere und auch die Handlung lassen nie Langeweile aufkommen und halten immer Überraschungen bereit. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Blausteinkriege weitergehen.

Vielfältige Idee und tolle Charaktere auch wieder in der Fortsetzung!

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 25.10.2016

blog4aleshanee.blogspot.de/

Band 1 hatte mich ja total begeistert und deswegen hab ich mich auch gleich auf die Fortsetzung gestürzt. Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht ganz so gefesselt war wie beim Vorgänger, aber im Verlauf der Geschichte war ich wieder genauso fasziniert von den vielen Intrigen und Machtkämpfen rund um den Königshof und um den seltenen Blaustein. Es wird natürlich noch nicht alles verraten, aber man erfährt jetzt doch schon einiges von den Beweggründen einzelner Charaktere.

Die vielen Ideen sind wirklich großartig, die sich die beiden Brüder hier haben einfallen lassen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, in dieser Welt mit dabei zu sein, denn die Beschreibungen sind sehr anschaulich, ob es jetzt um die Figuren geht, die Vegetation, die Tiere und wie die Magie hier mit allem interagiert! Aber auch die verschiedenen Völker, ihre Entwicklung, ihre Sitten und ihr Glaube, das alles fügt sich so nahtlos in diese

Ich bin ja mittlerweile ein großer Fan von Cunrat, obwohl er mir anfangs nicht wirklich sympathisch war. Ein gutes Beispiel für das wahre Leben; indem man oft vorurteilt, ohne den Menschen tatsächlich zu kennen. Aber da man immer mehr hinter seine Fassade blickt erkennt man, was dahintersteckt. Sein Ehrgefühl, dass ja eine prinzipiell eine gute Tugend ist, steht ihm in der Realität leider oft im Weg, aber die Erfahrungen zeigen ihm, dass einem die Moral auch auf falsche Pfade führen kann.

Marten, ja, der missratene Sohn und Weiberheld. Auch er ändert sich, bzw. kommt jetzt endlich eine Seite bei ihm zum Vorschein, die schon immer in ihm geschlummert hat und seine Beschützerinstinkte weckt! Seinen Charme verliert er dabei aber nicht, genauso wie seinen trockenen Wortwitz.

Von Sara hätte ich gerne mehr gelesen. Sie kam mir gefühlt doch etwas zu kurz, aber das ist wohl einfach der Handlung geschuldet, die an anderen Orten einfach mehr zu erzählen hatte.
Und natürlich gibt es auch noch einige andere, die man aus Band 1 kennt, wie z. B. Meister Messer und Oloare, aber auch neue Figuren, die eine sehr lebendige und dymanische Entwicklung entstehen lassen.

Erzählt wird die Geschichte aus der auktorialen Sicht, also nicht aus der Perspektive eines Charakters, und wechselt nach jedem Kapitel den Schauplatz. Dadurch ist man durchweg auf dem Laufenden, was an den entlegenen Ecken von Berun passiert - und es ist viel, was sich vom Hohen Norden des Waldlandes bis in den tiefsten Süden des Macouban zusammenbraut. Welche Auswirkungen das alles, und vor allem die Ankunft der Schiffe, auf das Königreich Berun hat, ist noch nicht abzusehen und ob es alle überleben werden ... wer weiß?

Vorne im Buch findet man eine schön gezeichnete Karte von Tertys und ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar, so dass man sich recht schnell zurechtfindet und auch mal nachschlagen kann.

Fazit 4.5 Sterne

Hier fand ich den Anfang nicht ganz so mitreißend, aber der Rest hat das alles wieder aufgewogen. Eine wunderbar anschauliche und detaillierte Fantasywelt, in der man mit den Figuren mitfiebern kann und die mich vor allem mit dem Ideenreichtum begeistert hat!

© Aleshanee
Weltenwanderer

Ein tolles Stück Fantasy, das definitiv ein weiteres Mal Lust auf mehr macht!!

Von: Booknaerrisch Datum : 18.10.2016

booknaerrisch.blogspot.de/

der Autor:

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

ACHTUNG: Für alle, die den vorangegangenen Band noch nicht gelesen haben, enthält diese Rezi logischerweise Spoiler ;)

Falls ihr jedoch neugierig auf die Reihe seid, meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier ebenfalls ;)


Klappentext:

Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.

Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …


Zitate:

"War es nicht das, was alle Gezeichneten erwartete? Fiel nicht jeder, der den Fluch in sich trug, früher oder später dem Irrsinn anheim?" Seite 56

"Dieses Mädchen besitzt eine Macht, die der unseren weit überlegen ist. Eine Macht, die so fremdartig und schrecklich ist, dass sie die gesamte Welt ins Chaos stürzen wird." Seite 98

"Mit anderen Worten: Ihr steckt bis zum Hals in der Scheiße und habt keine Ahnung, aus wessen Arsch sie kommt." Seite 299

"Das ist einfach. Ihr wartet auf das Signal, und dann rennt Ihr los, als wären die toten Götter hinter Euch her. Versucht dabei, so lange wie möglich am Leben zu bleiben, das wirkt ungeheuer motivierend auf alle, die Euch nachfolgen." Seite 356


Meinung:

Die Welt um unsere Protagonisten ist in Aufruhr. Es drohen Aufstände, Krieg und allerhand sonstige Gefahren. Das etwas im Busch ist, sieht man spätestens daran, dass sich im Macouban Soldaten als Beruner ausgeben und massenweise Leute abschlachten. Wozu das Ganze? Und wer hätte etwas davon?
Und was zur Hölle sind das für geheimnisvolle Schiffe die plötzlich auftauchen, die nicht nur unfassbar groß, sondern auch noch komplett ohne Besatzung zu sein scheinen?
Herzlich willkommen zu "Sturm aus dem Süden", Band 2 der Trilogie der Blausteintrilogie, der es erneut geschafft hat, mich komplett in seinen Bann zu ziehen!

Ok, ich muss zugeben, dass ich etwas erschrocken bin, als ich den "Wälzer" in Händen hielt. Über 600 Seiten weist auch dieses neue Werk der beiden Brüder auf, da kann man schonmal kurz schlucken :D
Jedoch kann ich euch sagen, dass es diese Seiten echt in sich haben. Verschlungen in zwei Tagen, das würde ich als gutes Zeichen werten ;)

Natürlich begegnen wir alten Bekannten, von denen jeder ein eigenes Ziel verfolgt. Somit bleibt das Autorenduo seinem Stil treu und wir springen nach jedem Kapitel zu einem anderen Protagonisten.
Dadurch hat das Einlesen, wie auch bereits beim Vorgänger, ein bisschen Zeit beansprucht. Band 1 ist nun doch schon etwas her, aber ich muss sagen, dass ich mich -trotz der vielen Charaktere und Handlungsstränge- recht gut wieder eingefunden habe. Aber auch zu diesem Teil der Trilogie sollte man Zeit mitbringen. Durch die unterschiedlichen Vorgänge und Schauplätze wird das Verfolgen der Handlung vermutlich eher schwer, wenn man nur alle Tage ein paar Seiten liest. Wobei sich für mich dieses Problem nicht ergeben hat, dafür war das Buch einfach zu spannend ;)

Auch das Setting konnte mich wieder auf ganzer Linie überzeugen. Die Welt, die die Autoren für uns kreiert haben ist stimmig und gleichzeitig überaus fantasievoll. Tiere, Pflanzen, Sprachen und Orte wurden ebenso liebevoll erschaffen wie die Charaktere -wer Band 1 gelesen hat, kennt ja einige der Spezis ;)- die, jeder auf seine Art, irgendwie erwähnenswert wären.
Aber das würde vermutlich diese Rezi sprengen :D
Durchzogen ist das Ganze natürlich wieder von Intrigen, Verrat, Blut und Mord, unter anderem verpackt in so manche Schlacht und KILOWEISE Innereien! Ihr seht, mal wieder nichts für Zartbesaitete :D

Aber -abgesehen von Fantasie, massenhaft Spannung und so einigen unerwarteten Wendungen- ist der Schreibstil für mich wieder der absolute Hammer! Die komplette Story ist durchzogen von schnoddrigem Ton und Sarkasmus, unter anderem in Form von übelster Prahlerei und einer oftmals derben Ausdrucksweise. Ich liebe es!!
Flüche, Pöbeleien, Fäkalsprache. Ja, es herrscht ein rauer Umgangston, der jedoch hervorragend zur Story passt und mich mehrfach schallend lachen ließ. Ich gebe zu, die meisten Personen im Buch fluchen fast so gekonnt wie ich XD
Ich versuche ja immer Unterschiede zu entdecken, um herauszufinden, wann welcher Bruder gerade schreibt, aber ich kann einfach nichts finden!

Ihr seht, auch dieser Mittelteil konnte mich wieder restlos überzeugen! Ein tolles Stück Fantasy, das definitiv Lust auf mehr macht!

Ach und... Das Wissen aus was genau der Blaustein besteht, hätte ich nicht gebraucht, aber entscheidet selbst ;)