Leserstimmen zu
Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden

T. S. Orgel

Die Blausteinkriege (2)

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Für mich ist Band 2 leider schwächer wie Band 1. Ich hatte einen zähen Lesefluss und hatte das Gefühl sehr viel erlebt zu haben ohne Seitentechnisch voran gekommen zu sein. Bei einigen Charakteren merkt man eine leichte Weiterentwicklung. Leider musste ich mich von einem liebgewonnenen Charakter verabschieden. Einige offene Fragen aus Band 1 wurden beantwortet, doch gleichzeitig kamen viele neue Fragen dazu. Daher bin ich gespannt wie die Blausteinkriege in Band 3 enden werden.

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↠ Figuren ↞ Im Vergleich zum ersten Band (hier meine Rezension) hat sich, was die Personenanzahl angeht, nicht allzu viel verändert, weshalb ich euch hier nur einmal meine liebsten vorstellen möchte. (Alles Weitere wäre sicherlich sowieso ein zu großer Spoiler.) Thoren ist immer noch der taktische Puppenspieler, der er auch in „Das Erbe von Berun“ war. Allerdings bekommt er in diesem Teil viel weniger Aufmerksamkeit. Der Fokus schwenkt auf ehemalige Nebencharaktere, die nun die Geschichte vorantragen.- Eine nette Abwechslung, wobei Thoren und Sara, seine Verbündete, ruhig ein paar mehr Seiten hätten gewidmet werden können. Vor allem Sara hat sich seit ihrem ersten Auftritt in den Blausteinkriegen weiterentwickelt und ich hätte sie gern öfter so erlebt, wie sie geworden ist. Und dann hätten wir da noch Meister Messer, den ich von Anfang an wegen seiner schrulligen Art sehr mochte, auch, wenn er eigentlich eher ein Antiheld ist. Er steht auf der Seite von dem, der am besten bezahlt oder ihm am meisten von Vorteil ist und außerdem ist er nicht gerade unbeteiligt an mehreren Schicksalen. Vielleicht macht ihn gerade das so spannend. Im Großen und Ganzen ist in den Blausteinkriegen sowieso kein Platz für schillernde Helden. Alle Figuren auf die man trifft haben irgendwo wenigstens ein bisschen Dreck am Stecken. ↠ Schreibstil ↞ Die Autoren haben wenig Schönes in Tertys, der Welt der Blausteine, gelassen. Tatsächlich ist der besagte „Sturm aus dem Süden“ mehr als spürbar. Es findet kein klassischer „Gut gegen Böse“-Konflikt statt, sondern einfach ein allgemeiner Kampf ums Überleben. Ganz nach dem Motto „Fressen und gefressen werden“. Im Gegensatz zu Band 1 finden in diesem Teil der Trilogie deutlich öfter lange Konversationen um bestimmte Themen statt. Da diese jedoch mit einem gewissen Charakter geschrieben sind, liegen sie nicht so schwer im Magen wie es sonst im High Fantasy immer wieder der Fall ist. ↠ Inhalt ↞ Man sollte definitiv den ersten Band kennen, um den zweiten verstehen zu können.- Allein schon, um nicht völlig überfordert zu sein, wenn die ersten politischen Debatten beginnen und der bereits (gefühlt) hundertste Charakter vorgestellt wird. Wenigstens hatte ich nie den Eindruck, eine Figur wäre besser ausgeblieben, da sie alle ihr kleines Stück zum Voranschreiten der Handlung beitragen. Was mich besonders gefreut hat: Man lernt in diesem Band viel mehr über die Hintergründe des Blausteins und wo er eigentlich herkommt. Und auch die Talente, die diese Droge stärkt, werden genauer erklärt und unzählige neue vorgestellt. Jedoch geht es schon lange nicht mehr nur um den seltenen Blaustein, sondern auch um die gesellschaftlichen und politischen Spaltungen, die unter anderem wegen ihm entstehen. Diese ziehen sich mitsamt clever gesponnener Intrigen durch wirklich alle Schichten und manch einer gibt dabei große Geheimnisse preis. Es braucht nur wenige Seiten, um alles was vorher war, in ein komplett neues Licht zu rücken und ab der Hälfte des Buches habe ich die ganze Geschichte sozusagen nur noch inhaliert. Denn während die ersten 300 Seiten eher dahingeplätschert sind, bauschen sich die folgenden enorm auf. Die ohnehin schon stellenweise blutige Story nimmt eine gewisse Finsternis und Grausamkeit an. Fazit: Zwar zieht sich der Anfang, doch nach und nach setzt sich ein spektakulärer zweiter Band zusammen.

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Mit „Sturm aus dem Süden“ entführt uns T.S. Orgel erneut in seine facettenreiche und gut durchdachte Welt. Der Kampf um Macht und Rohstoffe spitzt sich gefährlich zu, und die Story bekommt durch neue Parteien im Machtgefüge weitere Dimensionen. Das hält die Story abwechslungsreich und spannend. Zumal die Trennlinie zwischen Freund und Feind nicht immer klar und deutlich verläuft. Nicht selten dienen die Figuren mehr als nur einem Herrn, was zu packenden Wendungen, aber auch zu bitteren Abschieden führt. Der Schwerpunkt liegt diesmal - wie der Titel schon richtig vermuten lässt - im Süden und damit auch auf den dortigen Erzählsträngen und Figuren. Und auf Krieg und Kampf. Im Macouban laufen die Fäden zusammen, unsere Helden sind mittendrin. Der 2. Band der „Blausteinkriege“ ist klar actionlastig. Doch Kämpfe und übrige Handlung bleiben in Balance, denn T.S. Orgel trägt den Leser immer über eine atmosphärische und lebendige Erzählweise mitten hinein in die Geschichte und an die Seite der Charaktere. Erneut verbinden sich dabei die Teile der beiden Autoren Tom und Stefan Orgel, die sich hinter T.S. Orgel verbergen, zu einer stimmigen Einheit, die nicht erkennen lässt, wo ein Part endet und ein anderer beginnt. Die Mischung aus uralter Magie, Politik und Krieg, aus ernsten Momenten, Todesgefahren und dem gut platzierten schwarzem Humor der Figuren macht aus „Sturm aus dem Süden“ eine gelungene Fortsetzung der Blausteinkriege. Fantasy aus deutschen Landen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte!

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Als erstes möchte ich dieses Cover ansprechen: Wie schön wurde dieses bitte gestaltet?! Es ist beeindruckend und passt bildlich und farblich perfekt zum Inhalt. Ebenfalls möchte ich die tolle Landkarte erwähnen, welche sehr detailliert ist und einen tollen Überblick zu dieser Fantasy-Welt bietet. In diesem Buch kommen sehr viele unterschiedliche Charaktere mit teils eigenen Handlungssträngen vor, was mich mehr als einmal verwirrt hat. Nicht nur die im Inhalt erwähnten Protagonisten Sara, Marten und Danil nehmen Einfluss auf das Schicksal Beruns, sondern noch viele weitere. Glücklicherweise wusste ich noch vom Lesen des ersten Bandes, das im Anhang eine Namensliste mit kurzen Erklärungen vorhanden ist. Zack – wieder das Lesezeichen rein und die Handlungsstränge wurden um ein vielfaches übersichtlicher. Sara ist und bleibt mir die mit Abstand liebste Person in dieser Reihe, schon nach ihrem ersten Kapitel war sie mir ans Herz gewachsen. Leider war das Augenmerk in diesem Band nicht so stark auf sie gerichtet, ich hoffe, dies vermehrt sich im dritten Band wieder! Sie ist eine starke, junge Protagonistin mit einer außergewöhnlichen Gabe, welche sehr interessant für den Lauf der Geschichte ist. Marten ist ein Draufgänger durch und durch und bringt sich sowohl mit seiner großen Klappe als auch mit seinen häufig unüberlegten Handlungen schnell in Schwierigkeiten. Dies war für mich als Leser meistens sehr amüsant und brachte mich oft zum Schmunzeln. Seine Geschichte verläuft ebenfalls sehr spannend und ich freute mich jedes Mal, wenn sich die Kapitel um ihn gedreht haben. Der dritte genannte Protagonist Danil war mir ebenfalls von Anfang an sympathisch. Auf die weiteren Charaktere möchte ich gar nicht näher eingehen, sonst würde ich mit der Rezension nicht mehr fertig werden… nur so viel: alle sind auf ihre Art sehr faszinierend und toll ausgearbeitet worden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen; dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde fiel mir während des Lesens nicht auf. Die Handlungsstränge / einzelne Geschichte werden in sich abwechselnden Kapiteln erzählt. Dies führte dazu, dass es nie langweilig wurde und ein Cliffhanger den nächsten jagte – so endete zum Beispiel ein Kapitel um Sara dramatisch und man musste erst andere Perspektiven lesen um wieder zu ihr zu kommen. Bis dahin haben sich aber weitere Cliffhanger aufgetan… ihr seht: ein endloser (quälender) Kreislauf. Toll! Die Welt wurde sehr detailliert beschrieben und ich hatte oft das Gefühl, als wäre ich mittendrin im Geschehen. Auch die vielen verschiedenen Wesen, wie zum Beispiel die Krabbenspinnen, waren sehr lebhaft dargestellt und mir lief es an den entsprechenden Stellen eiskalt den Rücken hinunter. Fazit: Die anfänglichen Schwierigkeiten von Band 1 hatte ich in diesem Buch glücklicherweise nicht, da ich mich mittlerweile in der Welt gut zurecht finde und die Charaktere kennen und teilweise sogar lieben gelernt habe. Das Setting ist ebenfalls absolut überzeugend und beeindruckend. Bei „Sturm aus dem Süden – Die Blausteinkriege II“ handelt es sich definitiv um eine Leseempfehlung und ich kann diese Reihe nur jedem Fantasy-Liebhaber ans Herz legen!

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Zum Inhalt FÜRCHTE DIE MACHT DES BLAUSTEINS Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen. Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens … Meine Meinung Nachdem ich Band 1 beendet hatte war ich geteilter Meinung, den dort war noch ziemlich viel Luft nach oben und es passierte zeitweise kaum etwas. Meine Erwartungen an Band 2 habe ich deswegen ziemlich runter geschraubt und wurde auch wieder enttäuscht. Kommen wir aber erstmal zum positiven, der Schreibstil des Autoren Duos ist locker, spannend und mitreißend. Ich kam wieder gut in die Geschichte rein. Das Cover passt sehr gut zum ersten und ist optisch ein echter Hingucker. Tja wo soll ich Anfangen? An vieles konnte ich mich vom ersten nicht mehr erinnern, daher wäre eine kleine Zusammenfassung schon toll gewesen(ist aber nur meine Meinung). Außerdem fehlte mir wieder das gewisse etwas, es war kurzfristig auch wieder ein wenig langatmig. Manche Protagonisten die ich im ersten Band noch ganz sympatisch fand, waren mir jetzt irgendwie farblos. Natürlich ist die Geschichte an sich ist spannend keine Frage, es war auch toll mehr Magie im Buch zu haben und zu erkennen wer der Feind ist aber mir fehlte was. Ich kann sich auch nicht genau sagen außer das es mich nicht geflasht hat. Alles in allem hat mich dieser 2. Teil der Reihe nicht überzeugt da es mir doch ein wenig undurchsichtig war. Ich weiß auch noch nicht ob ich mir en dritten Teil zulegen werde.

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Nachdem Band 1 echt gut war musste ich auch Band 2 lesen. Habe mir aber etwas Zeit gelassen, Band 3 ist noch nicht erschienen und das Warten darauf sollte nicht allzu lang werden. Wird es jetzt wohl doch, weil ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Der Start spielt etwas nach Band 1, als Leser erfährt man aber was zwischenzeitlich passiert ist. Wie schon in Band 1 wechselt man zwischen den unterschiedlichen Charakteren hin und her, und da nicht alle Charaktere am gleichen Ort sind reist man auch weit durch die Welt. In Band 2 viel es mir leichter der Geschichte zu folgen und auch den Charakteren, was wahrscheinlich daran liegt das man nun schon alle kennt. Fies ist, das die Abschnitte meist mit einem kleinen Cliffhanger enden und dann zu einem anderen Charakter gewechselt wird. Aber da das bei allen passiert bleibt es spannend. Nur in der Mitte des Buches gab es einen kleinen Hänger und das Buch war etwas langatmig. Man erfährt einiges über die Intrigen, muss dafür aber sehr genau aufpassen. Es gibt immer noch sehr viele Fragen die in Band 3 beantwortet werden wollen. Ich bin sehr gespannt wie die Autoren das alles aufklären werden. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich mochte die Dialoge und Kabeleien bei den Kriegsknechten. Wer viel Magie oder mystische Wesen erwartet ist hier aber falsch. Es gibt Magie und magische Wesen, aber die Politik steht im Vordergrund. Die Charaktere machen kleine bis große Entwicklungen durch. Vor allem aber müssen viele ihre Einstellung überdenken. In diesem Buch scheuen die Autoren auch nicht den einen oder anderen Tod von lieb gewonnenen Charakteren. Das Buch ist flüssig uns sehr gut zu lesen. Trotz der vielen Seiten ist man schnell durch, nun muss man eben auf Band 3 warten. 4 Sterne für eine wirklich tolle Fortsetzung die Lust auf Band 3 macht. Eine Leseempfehlung für Fans von komplexer Fantasy mit viel Politik.

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Ihr sucht ein Buch, das euch immer wieder eine ganze neue Sicht auf die Geschichte gibt? Dessen Charaktere man mehr schlecht als recht in Kategorien wie gut und böse einordnen kann, da sich das Blatt immer wieder wendet? Dann habt ihr hier genau das Richtige gefunden! Bereits der erste Band der Blausteinkriege - Trilogie konnte mich begeistern, doch dieses Buch hier hat mich noch öfter zum Lachen und Verzweifeln gebracht. Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Protagonisten es in diesem Buch gibt, aber ich kann behaupten, dass ich sie alle unheimlich sympathisch und auch unterhaltsam finde. Wir verfolgen vier, anfangs sogar fünf verschiedene Handlungsstränge, die an Orten weit über die Landkarte von Tertys verstreut verlaufen. Am besten konnten mich immer die Geschichte um Marten und die um Messer unterhalten, was aber vermutlich daran liegt, dass ich anfangs zum Beispiel Oloares Bedeutung für den Verlauf der Geschichte noch nicht so richtig einordnen konnte. Ness wiegte den Kopf. "Sicher. Und meine zwei Recken hier würden eure Männer umbringen, und der blasse Schatten da würde vermutlich die beiden erschlagen, und Meister Messer würde den Schatten beseitigen. Und am Ende bliebe wieder nur Messer übrig, der sich wie immer vor dem Sterben drücken würde, und wem wäre damit dann geholfen?" "Mir", stellte der Vogelmann fest. - Ness und Messer, S.547 Was mich an Band 2 vor allem begeistert hat, ist, dass einige Charaktere, die für mich im Debüt der Trilogie noch unwichtig oder sinnlos erschienen, plötzlich eine wichtige Aufgabe erhalten. Diese stellen sich plötzlich unseren "Helden" in den Weg oder bekommen ihre ganz eigene Geschichte, sodass sie plötzlich etwas "Heldenhaftes" erhalten. So erscheinen sie mir dann doch als äußerst interessant und ich wünsche mir im dritten Band noch mehr Informationen und Szenen zu diesen Charakteren, zum Beispiel zu dem Narr und Kaiser Edrik. Ein großes Thema in diesem Buch scheint das Zusammenkommen oder Aufeinandertreffen von verschiedenen Charakteren zu sein. Bereits auf den ersten Seiten bahnte sich bei mir der Verdacht an, dass zum Beispiel Marten und Cunrat, verfeindet seit der ersten Seite des ersten Bandes, sich vermutlich wieder begegnen werden. Und das steigerte einerseits die Spannung, andererseits meine Vorfreude sehr. Außerdem ist Messer, Meister Messer, nun nicht mehr alleine unterwegs, was dazu führt, dass er seine sarkastische Art viel besser ausleben kann, was für mich unheimlich amüsant war. "So weit, so gut." Er sah Marten an. "Ich lenke das Weib da ab, du holst das Mädchen. Ist ja deine Spezialität." Marten grinst schwach. "Stimmt. Und deine ist es, Leuten auf den Sack zu gehen. Aber ich weiß es zu schätzen, ad Koredin." - Marten und Cunrat, S.580 Doch neben diesem Wissen, dass einige wichtige Charaktere aufeinander treffen werden und das vermutlich zu einigen interessanten Szenen führt, ist bereits seit den ersten Kapiteln gegeben, dass sich auch im Kaiserreich Berun und im Protektat Macouban etwas anbraut. Und selbstverständlich kommt es an dieser Stelle eher oder später auch zu einigen Auseinandersetzungen. Ich bin gespannt, ob es in Band 3 tatsächlich noch zu einem richtigen, offiziellen "Blausteinkrieg" kommt. Das Einzige, was mich in diesem Band etwas irritiert hat, ist, das zweimal Namen vertauscht wurden. So spricht einmal Messer mit sich selber, was sicher nicht der Fall ist, oder an einer anderen Stelle ist die Tote Fürstin Imara plötzlich wieder am Leben, sodass der weiße Schatten sie ansehen und mit ihr reden kann. Weiterhin gibt es zwei oder auch drei Szenen, in denen die Autoren meiner Meinung nach ein wenig hätten kürzen können, damit eine Erläuterung keine drei Seiten umfasst. Fazit: Dieses Buch konnte mich fast vollkommen überzeugen und hat mich trotz seiner hohen Seitenanzahl mitgerissen. Mit viel Humor und auch Gefühl konnte es mich zum Lachen, aber auch einmal fast zum Weinen bringen, als ich einsehen musste, dass es auch bei so vielen tollen Charakteren nicht sein kann, dass sie alle in einem "Krieg" überleben.

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Band 2 der Blausteinkriege-Trilogie Das einst so mächtige Kaiserreich Berun verliert zunehmend an Macht. Der aktuelle Kaiser ist schwach und seinem starken Vater kein guter Nachfolger. Am Hof regieren Intriganten - ein Anschlag auf Ann Revin, der Mutter des Kaisers, konnte im letzten Moment verhindert werden. Dabei ist sie es, die mit ihren Verbündeten versucht, mögliche Verschwörer aufzudecken und das Kaiserreich zu retten. Doch im ganzen Land liegt Unruhe in der Luft - im Süden plant der Fürst des Protektorat Macouban den Umsturz, im Osten erhebt sich das Königreich Kolno. Und auch in den anderen Gegenden brodelt es. Die Zeit der Blausteinkriege ist unweigerlich angebrochen. Können Sara und Thoren, die an der Seite der Kaiserinmutter kämpfen, und auch Schwertkämpfer Marten, der tief im Süden unterwegs ist, das Schlimmste abwenden? Allen stellt sich die Frage: Wer ist Freund und wer ist Feind? "Sara, Thoren, Hilger und Ann Revin. Eine seltsame Gruppe von Verrückten ist das, dachte sie kopfschüttelnd. Auf einem Feldzug gegen eine Bedrohung, von der keiner so recht wusste, woher sie kam und wohin sie führen würde, nur dass sie real war, und das bereits eine ganze Menge Menschen gestorben waren." - Seite 244 Nach dem packenden Auftakt der Blausteinkriege-Trilogie bleibt es auch im zweiten Teil anfangs spannend. Die Verschwörungen und Intrigen gehen weiter und nehmen immer größere Ausmaße an. Bei manchen ahnt man schon, was es damit auf sich hat, bei anderen wiederum tappt man weiterhin im Dunkeln. In diesem Band erfährt man aber, welches Geheimnis manche Charaktere haben und warum sie deshalb so wichtig für die Zukunft des Kaiserreichs sind. Besonders interessant fand ich die Abschnitte, die direkt mit dem Blaustein und dessen Magie zu tun haben. Da die Blausteinmagie ja ein großes Thema ist, hätte ich mir hier gerne noch mehr Ausführungen gewünscht. Jedoch erfährt man hier schon Einiges, mit dem man so nicht rechnet... Ein großes Thema sind auch wieder die Mythen und Legenden um Die Reisenden und verschiedene Götter - dieses wurde im Mittelteil etwas zäh, doch zum Ende hin warten hier einige Überraschungen. Das Cover ist sehr ansprechend und passt sehr gut zu dieser großen High Fantasy-Saga. Mein Fazit: Eine gute Fortsetzung, jedoch meiner Meinung nach nicht ganz so stark wie der Auftakt. Doch zuerst zum positiven: "Sturm aus dem Süden" geht spannend los - Einige Geheimnisse werden gelüftet, neue tauchen auf, anderes bleibt weiter im Verborgenen. Man erfährt neues über die Hauptprotagonisten, gerade dieses hat mir sehr gut gefallen. Auch lässt sich die Geschichte flüssig lesen, es gibt einen stetigen Wechsel zwischen den verschiedenen Charakteren, was gut gelungen ist. Was ich dagegen etwas schade fand: Anfangs noch sehr spannend, ist der Mittelteil etwas zäh. Die Geschichte kommt nicht recht von der Stelle, die Kampfszenen, die mitunter sehr brutal sind, wurden mir auf die Dauer etwas zu viel. Die Handlung verliert sich etwas und wird undurchsichtig. Zum Ende jedoch wird es wieder richtig interessant. Die Spannung kehrt nochmal zurück, es gibt einige Überraschungen und unerwartete Wendungen. Kurz gesagt: In Band zwei hat mir persönlich etwas der Zauber gefehlt, dennoch ist es eine ganz gut geschriebene Fortsetzung und macht am Ende neugierig auf Band drei.

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