Leserstimmen zu
Die Blausteinkriege 3 - Der verborgene Turm

T. S. Orgel

Die Blausteinkriege (3)

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Paperback
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Endlich habe ich es geschafft und meinen Schweinehund, der vor einer solch hohen Seitenanzahl immer gerne zurückschreckt, überwunden. Bereits im Januar habe ich den finalen Band der Blausteinkriege - Trilogie begonnen, ihn dann aber erst im Februar beendet. Und erneut konnte ich ihn wundervoll, jedoch nicht in vollen Zügen genießen. Genau wie die ersten beiden Bände der Trilogie habe ich die Charaktere sehr gemacht, teilweise sogar für ihre Sprüche und ihren Mut bewundert, andererseits hatte ich hier jedoch den Eindruck, die beiden Autoren seien an einigen Stellen selbst in ihrem grandiosen Fantasy - Epos verloren gegangen - zumindest haben sie an einigen Stellen scheinbar ein paar Charaktere oder die Schreibweise ihrer Namen verwechselt. So bekam Sara einmal ein zusätzliches H, Henric wurde öfters mal zu Henrik und Danil erinnert sich an eine Szene aus dem Macouban, das er nie betreten hat. Für mich steht in diesem Finale vor allem der Charakter als Held hervor, von dem ich euch hier gleich zwei Zitate präsentiere. Ness ist ein Kriegsheld, der leider erst in der zweiten Hälfte dieses Buches wieder auftritt, den wir aber bereits aus der Vorgeschichte des ersten und zweiten Bandes kennen. Er hat sich nicht nur als erfahrener Krieger und verstandbesitzender Mensch herausgestellt, sondern auch als Besitzer eines großen Herzens, mit dem er zum Beispiel nicht nur sich selbst sondern auch ganz Berun für das Seelenheil von Kindern in Gefahr bringt, ohne weiter darüber nachzudenken. Aber nicht nur Ness habe ich wahnsinnig gerne auf seinem Kampf gegen die Huacoun begleitet, sondern auch Sara, Danil, Cunrat, Xari oder selbst Jerik, aus deren Sicht wir die Geschichte ebenfalls erleben dürfen. Vor allem in diesem letzten und finalen Band konnte man feststellen, wie sehr sich manche von diesen Charakteren zum Positiven oder einfach nur weiter entwickelt haben. Dieses Buch konnte mich nicht nur mit seinen humorvollen und doch tapferen Charakteren, sondern auch mit seinen umfangreich und detailliert beschriebenen Kampfszenen überzeugen. Zum Ende hin habe ich zwar ein wenig den Überblick verloren, als es schließlich zum titelleitenden verborgenen Turm kam, aber dennoch habe ich die wendungsreichen und packenden Szenen weiterhin genossen. Die Handlung spielt sich im ersten Teil des Buches vor allem im Macouban ab, während uns der zweite Part dann in die berunische Hauptstadt entführt, die am Ende in keinem besseren Zustand zurückbleibt als der erste Schauplatz. Die Situation scheint für unsere Charaktere teilweise wirklich ziemlich hoffnungslos, ihre Gegner übermächtig und doch gelingt es ihnen mit Hilfe ihres Verstandes und ihrer Tapferkeit, aufrecht stehen zu bleiben und sich ihnen in den Weg zu stellen. Fazit: Wer ein lockeres Buch für einen entspannenden Nachmittag sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Viel mehr liefern Tom und Stephan ein umfassendes Fantasy - Epos, das seine Leser auch über 1800 Seiten packen und mitreißen kann, wenn es auch manchmal einiges an Kraft kosten kann, sich bei teils recht blutigen oder auch hin und wieder etwas langwierigen Erzählungen der Charaktere zum Weiterlesen zu bewegen.

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Gelungen

Von: Carmen

02.02.2018

Ohne Glanz und Gloria muss ich gestehen ich stehe auf die beiden, also ich meine auf ihre Bücher… Wie schon in den beiden vorherigen Bänden werden wir in eine atemberaubende Szenerie gesogen, bangen und leiden mit unseren Lieblings Protagonisten mit. Dieses wir uns durch den Schreibstil der beiden auch recht einfach gemacht. In meiner aller ersten Rezension die ich über ein Buch der beiden geschrieben habe wurden sie von mir mit Joe Abercrombie verglichen heute muss ich sagen sie sind besser. Von dem Cover sollte man sich nicht täuschen lassen, die Geschichte ist nicht düster. Doch leider schaue ich mit einem weinenden Auge auf das Ende der Geschichte. Sollte das schon alles gewesen sein? Ich hoffe doch nicht!

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Mit Band 3 konnten mich die Gebrüder Orgel wieder in die Geschichte Beruns ziehen. Wo Band 2 geschwächelt hat konnte dieser finale Teil punkten. Doch auch dieser Teil hatte seine Schwächen. Ich fand doch einige Wendungen sehr vorhersehbar und hätte da die ein oder andere Überraschung gewünscht. Ebenso hatte ich mit einem Wiedersehen zweier Charaktere, welche in Band 2 gestorben sind, herbeigesehnt, da mir der Tod beider zu einfach vorkam. Mich würde es nach diesem Krieg nun interessieren wie es mit Berun, Sara und allen anderen weitergeht und so hoffe ich auf einen 4.Band.

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Super Finale!

Von: Bookdemon

20.01.2018

Figuren An sich kommen das ganze Buch über nur sehr wenige neue Figuren vor und auch die sind eher nebensächlich, da bereits genug um sie herum los ist. Wir bleiben also auch im dritten Band bei den üblichen Verdächtigen, die ich hier nicht nennen werde, da man sonst schnell daraus schließen kann, wer stirbt und wer nicht. Außerdem hält man sich auch länger bei ihnen auf, sprich: Die Sprünge zwischen den Personen und somit den Erzählperspektiven kommen seltener. Das ist auch ganz gut so, denn es wäre sicher schnell zu Verwirrungen gekommen, da das Buch selbst doch voller Trubel ist. Schreibstil Ich habe über den ganzen Verlauf der „Blausteinkriege“, damit meine ich alle Bände, das Gefühl gehabt, dass sich eine richtige Leidenschaft der Autoren zur Story aufgebaut hat und genau das habe ich vor allem im dritten Buch gemerkt. Außerdem haben sie dem Ganzen eine richtig apokalyptisch anmutende Stimmung gegeben und allgemein die Regierung und gesamte Sicherheit extrem fragil herübergebracht. Das Resultat ist eine noch viel derbere und tiefgreifendere Handlung, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat. Handlung Was mir aufgefallen ist: Man sollte die Bücher wirklich relativ dicht nacheinander lesen. Da bei mir zwischen dem zweiten und den dritten Band zeitlich nicht viel Distanz lag, konnte ich die ganzen Details erst wirklich wertschätzen und somit noch einmal ein ganz anderes Bild von Berun und Gostin bekommen, was mir nochmal ein vollkommen neues Lesegefühl beschert hat. Fast nur auf diese beiden Städte beschränkt sich auch die Handlung. Sowohl Protagonisten als auch Orte sind also sehr viel komprimierter. Das kommt der Story allerdings zugute, denn es passiert so unglaublich viel, dass man sich somit leichter auf ihren Verlauf konzentrieren kann und nicht immer wieder zwischen allem umdenken muss. Wenn mich die Geschichte also einmal gepackt hatte, dann hatte sie mich auch für einige hundert Seiten. „Der verborgene Turm“ übertrifft „Das Erbe von Berun“ und „Sturm aus dem Süden“ außerdem auch an Spannung, da nun alle Fäden, die über die ersten Bände gesponnen wurden, nun zusammenführen und jede kommende neue Kleinigkeit des Ende drastisch verändern könnte. Wie bereits erwähnt ist der abschließende Band der „Blausteinkriege“ auch ein ganzes Stück derber. Der Inhalt hat an Gewalt, Blut und zersplatterten Innereien zugenommen und ich habe mich selbst dabei ertappt, dass ich doch ganz überrascht davon war. Denn eigentlich haben sich die Autoren in Band 1 und Band 2 eher zurückgehalten, was das anging (zumindest, wenn man den Vergleich zu manch anderem High Fantasy Buch zieht). Neu ist auch die Tatsache, dass die Politik und all die Regierungsstreitigkeiten in den Hintergrund gerückt sind. Das blanke Überleben der Protagonisten steht nun im Vordergrund und jeder von ihnen entwickelt sich noch einmal in eine ganz andere Richtung, als ich gedacht hätte.

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4,5 Sterne

Von: Weinlachgummi

12.01.2018

Der verborgene Turm ist Band 3 und der Abschluss der Saga um die Blausteinkriege. Somit könnte die Besprechung auch Spoiler für Band 1 und 2 enthalten. Ich habe mich sehr auf den Abschluss der Reihe gefreut, seine Vorgänger waren mit ihren tollen Charakteren und den vielen Handlungssträngen Highlights für mich. Das Cover ist wieder richtig toll geworden, es passt sehr schön zu seinen Vorgängern und ist mit seinen Details einfach ein Traum. Dazu passt es auch noch zum Buch, ist ja nicht selbstverständlich ;) Band 2 war schon ein bisschen her, deswegen fand ich den kleinen Abschnitt "Was bisher geschah" am Anfang sehr praktisch. Leider habe ich trotzdem nicht so recht in die Handlung finden können. Was aber nicht an dem tollen Schreibstil lag. Sondern daran, dass es so viele Handlungssträngen gab und ich mich erst wieder bei jedem einfühlen musste. Die Erinnerungen, was alles so passiert ist, kamen erst mit der Zeit wieder. Noch dazu zog sich der Anfang für mich. Dadurch, dass die Protagonisten kaum noch wussten, wer Feind und wer Freund ist, war ich mir stellenweise auch nicht mehr sicher. Ich glaube, es ist wirklich von Vorteil, wenn man die Bücher zeitnah liest. Nachdem ich dann aber wieder den Durchblick hatte,wusste wer denn was verbrochen hat und wer die Freunde waren, da stellte sich dann auch der Lesespaß ein. Es gab wieder so einige Kampfszenen, welche mir gut gefallen haben. Und auch der Humor hat mir wieder zugesagt. Besonders schön fand ich es, wieder auf die lieb gewonnenen Charaktere zu treffen, auch wenn ich einen vermisst habe, der Band 2 nicht überlebt hat. So habe ich mich mit Cunrat angefreundet, den ich in Band 1 noch nicht wirklich leiden konnte. Messer, ein wirklich genialer Charakter tauchte leider erst recht spät auf, aber als er dann da war habe ich mich gefreut. Er ist nun nicht wirklich sympathisch, aber sehr interessant. Die ganzen Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet. Und auch die Landschaften, Gebäude etc. werden toll beschrieben, sodass ich mir alles sehr schön vorstellen konnte. Das Ende hat mir gut gefallen und passt für mich zu der Reihe. Auch wenn ich mich etwas davor gefürchtet habe, man weiß ja nie. Aber ich bin sehr zufrieden damit. Noch erwähnen muss ich die wunderschöne Karte und das Personenverzeichnis am Ende, beides sehr hilfreich. Fazit: Der Abschluss der Blausteinkriege Saga. Zu Beginn hatte ich Start Schwierigkeiten, danach war es aber wieder ganz großes Kino. Vielschichtige und toll ausgearbeitete Charaktere, bissiger Humor, einige Schlachten. Ein tolles Kopfkino und ein schöner und würdiger Abschluss.

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Inhalt: Als sich die Fürsten des Kaiserreichs Berun in der Hauptstadt versammeln um sich den anrückenden Kolnorern entgegen zu stellen, ist es bereits zu spät. Der Feind ist längst unter ihnen. Selbst das Macouban wurde bereits von den Hexern der Huacoun besetzt. Xari, der Ordensritter Cunrad und die Schildbrecher stellen sich dieser Übermacht, denn sie haben noch Hoffnung. Doch während das Reich im Krieg versinkt, regen sich uralte Mächte und das Ende der Welt steht bevor. Meine Meinung: Lange herbeigesehnt und leider viel zu schnell gelesen! Die beiden Autoren, haben mich die letzten Jahre mit der Buchreihe um die Blausteinkriege von Band zu Band immer wieder aufs neue fasziniert. Fantasybücher haben mich ja schon immer in ihren Bann gezogen und je ausgefallener das Thema um so besser. Doch die Blausteinkriege fallen ja eher in das allgegenwärtige Fantasythema. Eine Welt die sehr an das Mittelalter erinnert: Magie, Prophezeiungen und vieles mehr. Aber auch im Gegensatz zu anderen Geschichten auch einiges an Neuem, das mich faszinierte. Was aber für mich bei solchen Geschichten immer ganz wichtig ist, sind epische Schlachten und seine Helden. Egal ob ein großer Krieger oder auch nur ein unbedeutender Stallbursche der ungeahntes vollbringt. Bei den beiden Bänden davor war mir ein Charakter sehr wichtig, da ich ihn einfach ins Herz geschlossen habe und ich merkte auch immer wieder sein Fehlen im Abschlussband. Marten ist für mich einer der tragenden Protagonisten zusammen mit Sara und Cunrad. Wobei ich mit den beiden nie so richtig warm geworden bin. Sehr wichtig ist auch Xari, denn ohne sie wäre einiges nicht so gelaufen wie es hätte sollen. Sympathisch sind mir auch die Schildbrecher, wobei ich am Anfang dieses Bandes schon an dem einen oder anderen der Truppe so meine Zweifel hatte auf welcher Seite sie stehen. Der dritte Teil, "Der verborgene Turm", ist der finale Band und ich bin davon begeistert. Sehr rasant und spannend, denn es geht um das Bestehen oder den Fall des Kaiserreichs Berun und der Leser fiebert von einer Seite zur anderen und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es kommt zu einigen Situation, da bleibt einem der Mund offen stehen, da man damit nicht gerechnet hat. Diese Reihe hätte ruhig noch ein paar Bände haben können, da diese Geschichte für mich genau der Stoff ist, den ich zum lesen brauche. Fazit: Der epischer Abschluss einer epischen Buchreihe, die mich nicht mehr losgelassen hat! High-Fantasy vom feinsten!

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"Der verborgene Turm" ist der dritte und abschließende Teil der "Blausteinkriege"-Trilogie. Auch das Cover von diesem Teil ist wieder sehr schön gestaltet und passt meiner Meinung nach einfach perfekt zur Reihe. In diesem Band spitzt sich die Lage im Kaiserreich Berun weiter zu. Die Feinde scheinen von allen Seiten zu kommen und sich auch bereits mitten unter ihnen zu befinden. Im Macouban haben Cunrat, Xari und die Schildbrecher alle Hände voll damit zu tun die Stellung gegen die Kolnorer und Huacoun, die unheimlichen Hexer aus dem Süden, zu halten. Dabei ist manchmal nicht ganz eindeutig wer Freund und wer Feind ist. Währenddessen bekommen es auch Sara und Thoren in der Hauptstadt mit allerlei Verschwörungen zu tun. Als das Schicksal sich gegen sie zu stellen scheint und die Schlacht um Berun entbrennt, müssen alle zusammenarbeiten, um das Auferstehen dunkler Kräfte zu verhindern. Es war nun schon eine ganze Weile her seit ich die vorherigen Teile der Reihe gelesen hatte, weshalb ich mich nur noch schlecht an die vielen Handlungsstränge erinnern konnte. Ein großes Plus ist deshalb vor allem der kurze zusammenfassende Abschnitt "Was bisher geschah" am Anfang des Buches. So fiel es mir leichter wieder in die Geschichte rein zukommen und alte Erinnerungen tauchten wieder auf. Nachdem ich mich nach ein paar Seiten auch wieder an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich voller Spannung den Verlauf der Geschichte weiterverfolgen. Dieses Mal stehen vor allem die beiden großen Städte Gostin und Berun im Mittelpunkt, zu welchen es auch eine schön gestaltete Karte im vorderen Teil des Buches gibt. An Spannung fehlt es in diesem Teil auf keinen Fall, denn durch den immer weiter fortschreitenden Krieg nimmt die Handlung gleich zu Beginn rasant an Fahrt auf. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit über auf einem recht hohen Level, obwohl es meiner Meinung nach, in der zweiten Hälfte doch auch die eine oder andere kleine Länge gibt. Das Ende ist in sich stimmig und gleichzeitig überraschend, da ich mit diesem Ausgang nicht gerechnet hatte. Auch die vielen alten und neuen Charaktere bieten wieder einiges an Erzählstoff. Und auch wenn mein Lieblingscharakter den zweiten Teil leider nicht überlebt hat, gibt es doch noch genug interessante und komplexe Charaktere, die den Leser mit ihren ganz individuellen Geschichten faszinieren, wie z.B. Sara, Xari's Schwester Acousa oder der Auftragsmörder Messer. Jeder Charakter hat seine eigenen Schwächen und Macken und oft weiß der Leser selbst nicht, welche Absichten die Figuren eigentlich genau verfolgen, was das Lesen noch interessanter macht. Fazit Wem Teil eins und zwei gefiel, der sollte sich auch auf keinen Fall diesen Band entgehen lassen, denn dieses Buch bietet einen schönen Abschluss der Reihe. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte schnell mit dem Lesen anfangen, denn es lohnt sich wirklich für alle, die Fans des Genre sind. Trotz kleiner Schwächen, wie einige wenige Längen und manche Verwirrungen, bringt das Buch die Reihe zu einem runden und stimmigen Abschluss.

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Das Chaos im Land wird immer gewaltiger. Wird auf der einen Seite nach dem Leben des Kaisers und der Kaisermutter getrachtet, bereitet man sich auf der anderen Seite vor, alte Götter zum Leben zu erwecken. Zum Verzweifeln ist es, dass die Helden der Geschichte in alle Winde zerstreut sind. Mit allen Mitteln versuchen sich die Freunde wieder zu treffen um zusammen nach Berun zu gelangen um Kaiser und Kaisermutter zu warnen und ihnen beizustehen. Doch sind sie alle so stark um gegen alle Fronten bestehen zu können? Kommen sie noch rechtzeitig an, um das schlimmste zu verhindern? „Die Blausteinkriege III – Der verborgene Turm“ ist der dritte und letzte Band aus der Serie aus der Feder des Autoren Duos T. S. Orgel. Ich fange hier mit dem Cover an. Es fing beim ersten Band mit kühlem Blau an. Ging dann bei Band zwei in Orange über um beim dritten Teil in Rot zu enden. Der Inhalt steigert sich auch mit den entsprechenden Farben und Intensionen. Das Cover hier ist wirklich wieder beeindruckend. Man kann direkt schon die Konflikte sehen, die im Text ausgetragen werde. Das Buch selbst ist wieder interessant gestaltet. Am Anfang im Umschlag befindet sich die Karte. Bunt und sehr übersichtlich und deutlich. Auf Seite 617 folgend findet man dann das Personenverzeichnis, Götter und Reisende, das Glossar und die Danksagung. Ganz speziell sind hier die letzten sechs Seiten, die man nicht übersehen sollte. Es ist hier wie im Kino, wo ab und an nach dem Abspann noch eine kleine Sequenz zu sehen ist. Also, nicht übersehen! Gestartet wird das Buch dann mit vier Seiten Zusammenfassung, was bisher geschah. Ich fand das sehr gut und vor allem nicht übertrieben in die Länge gezogen. Danach folgen dann nochmal zwei Karten mit vergrößerten Ausschnitten der wichtigen Punkte. Der Schreibstil der Autoren ist wie bekannt, einfach phantastisch. Ich finde ihn spannend, steigernd und mitreißend. Die Figuren wachsen mit den Seiten immer mehr. Sie machen Fortschritte und ändern sich, sie lernen einfach mit der Zeit mit. Auch die Kämpfe sind sehr gut beschrieben. Es wird nicht alles bis ins kleinste Detail erklärt und blumig tausendfach geschrieben. Und gerade dieser Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Nicht den Touch bissigen Humors zu vergessen. Orgel Humor ist einfach auch mein Humor. Trocken, schwarz und einzigartig. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll, ich bin von den drei Bänden, dem Schreibstil und den Autoren einfach begeistert. Ich kann sie nur weiter empfehlen.

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