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Leserstimmen (18)

Alexander Kühne: Düsterbusch City Lights

Düsterbusch City Lights Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27018-3

Erschienen: 29.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zurückversetzt ins frühere Landei

Von: Sellno aus Henschdorf aus Lauchhammer Datum : 05.04.2017

Ich fühlte mich sofort zurück versetzt und gefesselt. Besonders wenn man nur wenige Kilometer entfernt vom Tatort in einem ähnlichen Nest gewohnt hat und auch viele der Mitwirkenden gekannt hat. Die Zentrale und die Linde waren so ziemlich die einzigen Orte wo man am Wochenende abhängen konnte! Super Geschichte ! Danke Alex !!!

Hilft "Düsterbusch" beim Aufräumen von Vorurteilen?

Von: Gisela Kramm aus Frankfurt AM MAIN Datum : 02.02.2017

"Düsterbusch" geht nahe und könnte helfen, endlich aufzuräumen mit dem pauschalen DDR/BRD. Vorurteilen:
ich kenne DDR-Alltag auf dem Lande seit 1950 (damals als 6 Jährige Westlerin) zwar nur durch jährliche Ferienbesuche bei der gesamten Verwandtenschaft, hatte dort aber bald Anschluß an Gleichaltrige und regen Erfahrungsaustausch, der mir zu denken gab und noch heute gibt.
Zu denken gaben mir vor der Wende auch gelegentliche Hinweise von ostdeutschen Kollegen, die als Kulturarbeiter in OstBerlin durch geschicktes Formulieren und Taktieren zur Freiheit von Musikszenen, und zwar auch außerhalb der "Hauptstadt", beitrugen oder verbotenen Striptease als Kulturgut "erotischer Tanz" staatlich unterstützen ließen.
Also bin ich meiner Verwandtschaft, Alexander Kühne und den Kulturwissenschaftlern der Humboldtuniversität dankbar, dass mir die Eroberung soziokultureller Nischen als Form politischen Handelns zukunftswirksam erscheinen.

Bin gespannt auf das Buch

Von: Heike S. aus Inzigkofen-Vilsingen Datum : 24.10.2016

Ich habe heute von dem Buch erfahren und sofort bestellt. Kann es kaum erwarten zu lesen. Alexander, Danke dass du unsere Jugendjahre in Lugau und Bad Erna so in Erinnerung bringst. Absolut authentisch, alles wahr und kein bisschen erfunden. Ein Highlight für alle, die ihre Jugend in der ehemaligen DDR verbracht haben. Erinnerungen werden wach, ein bisschen Wehmut stellt sich ein und man träumt sich an die Orte, die es so nicht mehr geben wird.

Danke!

Von: Rosemarie aus Stuttgart Datum : 13.07.2016

Das Buch ist zu Ende. Leider.
Eine wunderbares Buch. Eine aufwühlende Geschichte. Selbst im tiefsten Süd-Westen zuhause, szenefremd, hatte ich auf jeder Seite das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Wunderbar direkt geschrieben, ohne unnötige Schnörkel, gelebte Jugend in all ihren Facetten, egal ob Ost, West oder sonst wo...
Auch wenn die Rodeo Starters mir ein tagelanges Rätsel aufgaben (da wie gesagt, szenefremd)... ich habe es geknackt **
Vielen Dank für die kurzweiligen Stunden!

Der "Fänger im Roggen" aus der Zone ;-)

Von: eric aus weil der stadt Datum : 11.06.2016

Natürlich handelt es sich bei Alexanders DDR-Jugendautobiographie nicht um Hochliteratur....soll es aber auch sicher nicht sein. Das Buch schildert die wechselhaften Versuche eines Jugendlichen, etwas besonderes in Sachen Musik/Konzert auf die Beine zu stellen. Und das auch noch in der DDR, im Endstadium. Man bekommt einen tollen Eindruck über das Leben zu dieser Zeit und wird noch dazu hervorragend unterhalten. Der Schreibstil erinnert tatsächlich entfernt an Salinger, oder auch an Wolfgang Herrndorf (Tschick). Jedenfalls ein ganz wunderbares Buch und überaus empfehlenswert.

Leider ein Abbruch

Von: Klausi aus Hannover Datum : 03.05.2016

Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch zu lesen um es rezensieren zu können, habe aber auf Seite 230 entnervt aufgegeben :/
Der Protagonist ging mir einfach nur auf die Nerven und ich kann mir leider auch überhaupt nicht vorstellen, dass das Leben so hätte sein können.
Im Buch fehlt mir jeder Tiefgang; man könnte meinen der Autor hat zwanghaft versucht, das Buch an seinen jugendlichen Protagonisten anzupassen ... Obwohl ja alles schiefgeht, ist trotzdem alles locker und cool - leider ist das für mich in einer Geschichte mit DDR-Hintergrund nicht glaubhaft.

Anhand des Covers hätte ich mir das Buch gar nicht erst angeguckt, dabei klang der Klappentext eigentlich gut. Leider hat für mich das Buch nicht gehalten, was dieser versprochen hat :(

In diesem Buch habe ich mich wiedergefunden.

Von: M.Salm aus FINSTERWALDE (Frankenwalde) Datum : 28.04.2016

Klasse geschrieben und sehr gut zu lesen.
Hat mir sehr großen Spaß bereitet und werde das Buch weiter empfehlen.

Großartig!

Von: Tillmann aus Hamburg Datum : 11.04.2016

Herr Kühne, DANKE für dieses Buch!
Aus dem, was ich von Ihnen lese und in dem Buch erfahre, vermute ich, dass autobiographische Züge gewollt sind, was Ihr Buch noch faszinierender für mich macht. Die Sprache war mir sehr vertraut und ich fühlte mich sofort in die Zeit zurückversetzt(!), konnte fühlen, riechen ja fast (schmerzlich) spüren, was Ihrem Anton passiert!
Leider sehe ich akut keinen Plan, dass Sie nach Hamburg kommen, damit ich Sie einmal persönlich erleben darf…, vielleicht sogar kennen lernen darf(!?)… Schade!
Noch einmal: DANKE für dieses Buch! Bitte, gerne mehr davon!?

Guter Roman mit Einblick in die DDR auf dem Lande

Von: Opa H. aus Braunschweig Datum : 10.04.2016

Das Buch beschreibt das Leben von Anton, der in der DDR aufwächst und davon träumt, sein Dorf zur Metropole auszubauen. Da ich das System selbst kennengelernt habe, kamen so manche Erinnerungen wieder hoch. Ich selbst bin allerdings ein "Stadtkind", da wäre das so wohl nicht passiert; ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Leben auf dem Dorfe so abgelaufen sein kann.
Ich fand das Buch gut, es war flüssig und leicht zu lesen, allerdings kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass "Wessis" etwas mit dem Buch anfangen können ... Dennoch werde ich es einigen Freunden von mir mal ausleihen ;)
Das Cover gefällt mir auch gut, ich finde es passt zum Inhalt. Der Titel und der Klappentext haben gehalten, was sie versprochen haben.
Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte! =)

Unterhaltsame Lektüre

Von: JuliaM Datum : 03.04.2016

Das Buch ist unterhaltsam und liest sich sehr leicht und flüssig. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Auch kann man sich – selbst als Wessi – sehr gut in die Zeit und den Ort hineinversetzen. Mir fehlt etwas Tiefgang und ich kann mich nicht richtig mit dem Protagonisten anfreunden. Seinen Wunsch nach Veränderung kann ich zwar nachvollziehen, seine Wege sind mir aber zu wenig durchdacht. Ständig bringt er durch sein Handeln Menschen die ihm Nahe stehen in Schwierigkeiten. Da man die Hauptperson eines Roman aber nicht unbedingt mögen muss und die Geschichte schön vor sich hin plätschert, kann ich das Buch als leichte Lektüre durchaus empfehlen.

Erwachsenwerden in der DDR

Von: Christine Schmitt aus Augsburg Datum : 03.04.2016

Der Roman "Düsterbusch - City Lights" handelt vom Erwachsenwerden Anton Kummers.
Dieser kommt Mitte der 70er zur Welt und wächst zu seinem Leidwesen in Düsterbusch auf, einem fiktiven Kaff in Brandenburg, unweit von Berlin. In der Kindheit gut behütet, die Mutter als Mathelehrerin in der Brandenburgischen Prärie gestrandet, nutzt Anton seine Freiheiten wofür Freiheiten da sind: Scheiße bauen, die eigene Identität finden, Mädchen beeindrucken wollen.
Insbesondere die ganz große Musik hat es Anton dabei angetan: Von "Pörpel" zu Bowie ist das Sammeln, Hören und Auflegen von Westmusik ein großer Schritt, dem Alltagsgrau des systembestimmten Alltags zu entrinnen. Dabei hat Düsterbsuch so rein gar nichts von einem Großstadt-Milieu zu bieten, welches Anton sich wünscht. So wird er eben selbst aktiv und setzt alles daran, einen Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen.

Auf den ersten Seiten hat mich das Buch gleich gepackt. Die Sprache ist flüssig und zieht einen gleich ins Geschehen. Gerade in den ersten Kapiteln dachte ich, einen deutschen Nick Hornby vor mir zu haben. Leider hat mich der erste Enthusiasmus zur Mitte des Buches hin ein Stück verlassen. Zum einen war die Story im Mittelteil zu langatmig, zum anderen muss man sich in die Milieusprache der brandenburgischen Provinz erst mal einlesen. Am Ende nimmt der Roman dann wieder Fahrt auf. Das Ende kam dann auf einmal auch sehr plötzlich und ließ mich etwas allein zurück. Das ist OK für Bücher, die auf atmosphärisch-künstlerischen Sphäre vor sich hin wabern, für einen Erzählroman wie "Düsterbusch - City Ligths" es ist, hätte ich mir ein runderes Ende vorgestellt.
Anton Kummer als Hauptfigur kommt zwar sehr charismatisch rüber, aber leider auch sehr unsymphathisch. So ist die Kehrseite seines Charismas eine gewisse Naivität, womit er sich und seine Freunde in die nächste missliche Lage bringt.
Was den wirklichen Mehrwert dieses Buches für mich als Kind der 80er aus Westdeutschland darstellt, ist Einblick in das Erleben der DDR in der Provinz, wo neben jeder-kennt-jeden-Nachbarschaft, die Bedrohung der sozialistischen Regelwerk und der damit vebrunden Überwachung kollidiert. Dabei hilft, dass der Autor seine Charaktere durchweg sehr mehrschichtig und nachvollziehbar angelegt hat.

Für alle, die in den 70er geboren und/oder in der DDR erwachsen wurden, ist das Buch sicherlich ein Muss mit zahlreichen Momenten der Nostalgie, für alle anderen eine interessanter Besuch in einer anderen Zeit.

Im Osten der 80er mit Pubertät und Popträumen

Von: C.C. aus Dortmund Datum : 29.03.2016

www.buchkarate.de

Man liest so rein als Westler des gleichen Alters wie der Autor und freut sich über die lakonische Erzählung von Jugendalltag in der Täterä bis 89. Lässig erzählt das Buch vom Wunsch nach Anderssein als die Eltern und die Alten (genau wie auf der anderen Seite die Jugendlichen), davon Mädchen mit Musik und Lässigkeit zu beeindrucken, auch wenn alles nur Pose und Kopie ist (genau wie im Westen), wie ein Stil (ob Punk, Popper, Hippie oder Skin) immer Ausdruck von Identitätssuche ist, die politischen Zusammenhänge, ob Ost oder West, da nur reinwirken und immer bloß als Beschränkung wahrgenommen werden. Der gutherzige Anton entdeckt die Musik der 70er und 80er, erlebt seine Erweckung durch David Bowie und will fortan aus seinem kleinen Spreewaldkaff eine Großstadt machen. Als Nucleus dafür soll sein Club dienen, wo er Bands auftreten lässt. Nebenbei ver- und entliebt er sich, wird Vater widerwillen, kommt natürlch in Schwulitäten mit den Behörden, fliegt raus aus seiner Lehrstelle, gerät ins Landjugend-Milieu aus Künstlern und "Bluesern" (einer von vielen Begriffen, von denen ich noch nie gehört habe, so wie "Knuffer") und landet am Ende zwar da, wo er immer hinwollte, aber auf ganz andere Weise als erhofft. Lässig und witzig geschrieben, die natürliche Borniertheit und Naivität der Jugend perfekt beschrieben, der Wunsch was Großes zu werden und noch Größeres zu schaffen - und sei es im Spreewald. Klasse.

Von: Kami-chan Datum : 28.03.2016

Ein flüssig geschriebenes Buch über große Träume, viele Veränderungen und vor allem der Findung nach sich selbst!

Es ist nicht "mein Buch"

Von: Margret Hofacker aus Wesel Datum : 24.03.2016

Leider bin ich mit diesem Buch nicht zurecht gekommen. Dem Leben in dem Kaff Düsterbusch am Rande des Spreewalds kann ich nichts abgewinnen - leider nicht mein Thema.

Klasse

Von: Helmut Winterfeld aus Oschersleben Datum : 20.03.2016

Ich finde das Buch richtig toll! Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ebenso auch die Figuren und Orte der Handlung. Das Buch hat insgesamt eine schöne Aufmachung. Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Geschichte ist interessant und spannend, man kommt aber immer sehr schnell wieder in die Handlung hinein. Ich werde das Buch auf alle Fälle meinen Freunden und Bekannten empfehlen.

Coming of Age in der DDR

Von: frischgelesen.de Datum : 18.03.2016

frischgelesen.de

Ehrlich gesagt, habe ich mich auf dieses Buch wirklich riesig gefreut. Eine Geschichte über einen, der in einem Provinznest einen coolen Musikclub aufmachen will ist ja allein schon spannend. Und wenn die Geschichte auch noch zu Zeiten der DDR spielt, kommen noch einige lebhafte Erinnerungen dazu. Stimmt, ich bin ein Kind dieser Zeit und aus diesem Grund wohl auch ein besonders kritischer Leser. Deshalb endschuldige ich mich gleich am Anfang für meine Nörgelei über kleine Ungereimtheiten.
Andererseits möchte ich mich an dieser Stelle aber auch beim Autor Alexander Kühne bedanken, dass sein Buch uns an diese Zeit erinnert hat und allein die Diskussion über den Roman längst Vergessenes hervorbrachte.

Alexander Kühne hat mit „Düsterbusch City Lights“ einen, stark von seiner eigenen Jugend in Lugau inspirierten Roman geschaffen, der sicher für Leser, die diese Zeiten nicht selbst erlebt haben, spannend sein wird. Er beschreibt den Alltag im Osten mit all seiner Tristesse und man kann den Drang des Protagonisten Anton Kummer sehr gut nachvollziehen aus dieser dörflichen „Idylle“ ausbrechen zu wollen.
Der musikbegeisterte Anton will die grosse weite Welt in Form von Punk und New Wave in sein kleines Kaff holen und träumt von Automaten mit Leuchtreklame. Schon optisch unterscheidet sich der Sohn einer Lehrerin von der restlichen Dorfjugend. Seine Lehre bricht er ab und schlägt sich mit Jobs auf dem Kohlenplatz durch. Natürlich nicht zur Begeisterung seiner kommunistischen Zeitgenossen.
Eigentlich ist es eine typische Coming of Age - Story, nur das dieses Erwachsenwerden in der DDR noch um einiges anders war, als wir es heute kennen.

Die Tatsache, dass ein Andersein unter dem DDR-Regime nicht erwünscht war, machte jugendliches Aufbegehren besonders schwer, oder gar gefährlich. Und da ist auch schon meine erste Kritik: Ich persönlich kann nur über meine Erfahrung in einer ostdeutschen „Grossstadt“ sprechen, aber mir erscheinen die Erlebnisse in „Düsterbusch City Lights“ doch teilweise sehr geschönt und realitätsfern. Ein derartiges Auflehnen wurde damals sehr schnell bestraft und gerade in der ostdeutschen Punkszene, in der sich Anton Kummer bewegt, waren Gefängnis und Umerziehung z.B. in der Nationalen Volksarmee an der Tagesordnung. Punks durften teilweise nicht in die Innenstädte, oder hatten auch innerhalb der DDR Reiseverbot. Eine Beobachtung durch die Staatssicherheit war bei diesen Bands und ihren Anhängern allgegenwärtig.

Vielleicht wollte Alexander Kühne in seinem Roman nicht allzu politisch werden und hat aus diesem Grund manche Begebenheit vereinfacht dargestellt. Dies ist vielleicht für eine jüngere Leserschaft auch in Ordnung. Ich hatte allerdings stellenweise das Gefühl einen Schulaufsatz zu lesen.

Die Zeit, die Alexander Kühne in „Düsterbusch City Lights“ beschreibt, war wirklich aufregend und wenn man den Lebenslauf des Autors betrachtet, hat er auch viel Spannendes erlebt, aber in seinem Roman findet sich davon leider nur wenig wieder. Ich denke, da steckt viel mehr Potenzial.

Denn auch kleine Anekdoten aus dem DDR Alltag hätten der Story gut getan und dem Roman auch einen etwas humorvolleren Aspekt gegeben.

Ich denke trotzdem werden viele ihre Freude an dem bei Heyne Hardcore erschienenem Roman „Düsterbusch City Lights“ von Alexander Kühne haben und die Punkszene der DDR bekommt die Aufmerksamkeit, die sie auch verdient hat.

Ob der Unterschied von Dorfjugend zu Stadtjugend damals wirklich so riesig war, kann ich natürlich nur teilweise beurteilen, aber eins weiss ich ganz genau: Mangos und Doc-Martens-Stiefel kamen allerdings sehr viel später.



Düsterbusch City Lights

Von: Sunni16 aus Seevetal Datum : 06.03.2016

Düsterbusch City Lights von Alexander Kühne ist der Roman, den ich für den nächsten Urlaub empfehlen würde. Eine (Reise-)Lektüre der besonderen Art. Ansprechend geschrieben, mit Humor, Witz und Ironie. Eine Erzählung von großen Träumen im Kleinen und vom Scheitern einer Utopie.

Mir hat Alexander Kühnes Erstlingsroman außerordentlich gut gefallen

Von: Christian Böß aus Bad Camberg Datum : 26.02.2016

Obwohl ich nicht in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, konnte ich mich gut in die beschriebene Epoche hineinversetzen. Daneben habe ich mich sehr gefreut, dass David Bowie, mein Lieblingssänger, für die Hauptperson Anton Kummer so eine große Rolle spielt. Im Hinblick auf den Tod des Künstlers ist das m. E. eine tolle und gelungene Reminiszenz. Anton Kummer hat mich von Anfang mitgenommen. Ich habe ihm während der gesamten Geschichte gewünscht, dass er es schafft, in seinem Dorf einen Club zu etablieren. Das „einfach Machen wollen“ in einem repressiven System wie der DDR habe ich als sehr lebensbejahend und positiv empfunden. Das hat Alexander Kühne super beschrieben, so dass sich das Buch in einem Rutsch weg lesen ließ. Ich würde mir wünschen, dass Anton in einer Fortsetzung die Jahre während und nach der Wende erlebt. Das wäre großartig.