Leserstimmen zu
Glück à la carte

Antonella Boralevi

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Paperback
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Glück à la Carte von Antonella Boralevi ist ein unterhaltsames, charmantes Buch. Es hat mich besonders interessiert, weil es um Paris geht. Meine Stadt ! Tatsächlich habe ich es im Flugzeug von Paris nach Berlin gelesen. Das Buch lässt sich schnell und einfach weglesen. Wie schon oben erwähnt ist es recht unterhaltsam, aber nicht sonderlich tiefgründig. Wenn man eine leichte Lektüre sucht, um sich abzulenken, ist man mit diesem Buch gut bedient. Ansonsten würde ich es wohl eher nicht weiter empfehlen. Es war nicht schlecht aber nichts was ich meinen Freunden empfehlen würde.

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Rezension: Antonella Boralevi - Glück á la carte (Achtung: Spoiler!!!) Ein Buch, das für mich eine Sammlung von wunderschönen Sprüchen war... Am Abend vor ihrem 47. Geburtstag reist Mirella nach Paris und betritt ein geheimnisvolles Restaurant. Dort erhält jeder Gast eine magische Speisekarte, die nur für ihn bestimmt ist: Anstelle von Gerichten sind dort die Schlüsselmomente des eigenen Lebens aufgelistet. Mirella durchlebt diese ganz besonderen, oft aber auch schmerzhaften Situationen erneut. Und am Ende - so lautet die Regel - darf sie an einer Stelle ihrem Leben eine neue Wendung geben. doch welche der vielen nicht gelebten Möglichkeiten soll Mirella ergreifen? Oder soll sie einfach neugierig und gelassen abwarten, was die Zurkunft für sie bereithält? Glück á la carte ist eine Geschichte mir Paris-Flär, ein klug und charmant geschriebener Roman über verpasste Chancen, die Suche nach dem Lebensglück - und über die KUnst, das Leben mir allen Höhen und Tiefen anzunehmen. Ganz ehrlich: Ich bin nicht auf diesem Paris-Tripp. Ich meine, wie diese Leute, die T-shirts mit französischen Sprüchen drauf tragen, den Eifelturm als Kette und nur Bücher lesen, die in Paris spielen. Eigentlich haben mich solche Bücher immer abgeschreckt. Aber bei Glück á la carte war es irgendwie etwas anderes. Ich wollte, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, unbedingt wissen, was das für verpasste Gelegenheiten sind und für was sich Mirella entscheidet. Weil ich im ersten Moment, als ich den Titel gelesen habe, darüber nachgedacht habe, ob es verpasste Gelegenheiten in meinem Leben gibt und wenn, wie ich mich für eine Einzige entscheiden sollte. Ebenso war ich gespannt, wie Antonella Boralevi das umsetzen wollte, Mirellas verpasste Gelegenheiten darstellen. Ich habe gedacht, Mirella würde nur davon erzählen, weshalb ich positiv überrascht war, dass die Personen aus den verpassten Gelegenheiten dann im Restaurant in der Rue Thérése auftauchten. Zum einen war es für mich verwirrend aber, wen man es dann verstanden hatte, war es wunderbar. Wie eine kleine Sammlung von Geschichten. Was mich begeistert hat, waren die unglaublich schönen Sprüche und Lebensweisheiten in diesem Buch. "Vielleicht sind aber auch Träume die Wirklichkeit? Bin ich ein Schmetterling, der träumt ein Mensch zu sein , oder bin ich ein Mensch, der träumt, ein Schmetterling zu sein?" "Wann würde ich lernen, dass die Liebe eine Belastung war, die man unmöglich ertragen konnte?" "Es ist lächerlich, wie sehr man sich den Menschen angleicht, die einem vorausgegangen sind. Alles, was man dir erzählt hat und was dir als Kind wie eine unglaubliche Idiotie vorgekommen ist, wird Wahrheit." Was mir nicht so sehr gefallen hat, waren die detailliert beschriebenen erotischen Szenen. Sie haben die Magie und Unschuld der Geschichte irgendwie gestört und schienen nicht richtig hinein zu passen. Ebenso hat mir das Ende nicht gefallen. Klingt vielleicht verrückt, aber ich hätte mir kein Happyend gewünscht, sondern, dass das Café als Paradoxon auch zu einer ihrer verpassten Gelegenheiten wird. In Glück á la carte kamen mir eindeutig zu viele Männer vor: Einmal ihr Ehemann, von dem sie sich getrennt hat. Dann dieser Guido Benini aus dem Rue Notre-Dame-des-Champs Bistro, für den sie nur eine Affäre war. Dann dieser Mann aus dem Café de Flore, den sie gut fand. Lodovico, dem sie nie ihre Liebe gestand und dann dieser Typ am Ende, Ruggero? Sehr verwirrend. Zusammengefasst muss ich sagen, dass es, bis auf winzige Mängel, ein wunderschönes, magisches Buch war. Die Sprüche haben mich sehr berührt und, sobald man sich in die Geschichte hinein gefunden hat, war es spannend, da man ab dem Anfang wissen wollte, für wen sich Mirella entscheidet und darüber nachdenkt, für wen man selbst sich entscheiden würde. Über die Autorin: Antonella Boralevi wurde 1953 in Florenz geboren und ist bis heute nicht nur als Autorin, sondern auch als Redakteurin und TV Moderatorin tätig. Ich würde dem Buch 4/5 Sterne geben.

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Inhalt Am Abend vor ihrem 47. Geburtstag reist Mirella nach Paris und betritt ein geheimnisvolles Restaurant. Dort erhält jeder Gast eine magische Speisekarte, die nur für ihn bestimmt ist: Anstelle von Gerichten sind dort die Schlüsselmomente des eigenen Lebens aufgelistet. Mirella durchlebt diese ganz besonderen, oft aber auch schmerzhaften Situationen erneut. Und am Ende – so lautet die Regel – darf sie an einer Stelle ihrem Leben eine neue Wendung geben. Doch welche der vielen nicht gelebten Möglichkeiten soll Mirella ergreifen? Oder soll sie einfach neugierig und gelassen abwarten, was die Zukunft für sie bereithält? Ein charmanter, kluger Roman über verpasste Chancen und die Suche nach dem Lebensglück. (Quelle: Bloggerportal ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem carl´s books Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Zum Inhalt möchte ich nichts mehr hinzufügen, da der Klappentext schon einen guten Einblick in die Geschichte gibt, und da ich sonst zu viel verraten würde. Anfangs konnte ich mit Mirella nichts anfangen, wenn ich ehrlich bin. Ich hielt sie sogar für verrückt – ich meine, wer sieht schon Geister…grusel. Doch nach und nach entwickelte ich Verständnis für sie und ihre Art, besonders nachdem man die verschiedenen Stadien ihres Lebens mit ihr durchlebt. Man bemerkt ihre Reue, ihre Trauer und auch ihre Hoffnung auf ein besseres Leben (in ihre jüngeren Jahren). Teilweise habe ich auch mit ihr gelitten, besonders an der Stelle mit dem Tod des Sohnes…sie ahnte etwas, hat sich nicht auf ihr Gefühl verlassen und musste dafür einen hohen Preis zahlen. Ich habe mich ständig gefragt, wie ich wohl auf die verschiedenen Situationen reagiert hätte. Welche wären mir wohl im Restaurant begegnet, welche hätte ich gewählt? Oder hätte ich sogar wie Mirella gehandelt…es ist wirklich spannend und ich bin bis jetzt noch nicht auf (meine) richtige Antwort gekommen. Die Geschichte regt zum Nachdenken und auch zum Überdenken von einigen Situationen / Gegebenheiten an – für mich hat sich das Lesen wirklich gelohnt. Der Schreibstil ist öfters sehr abgehackt, aber trotzdem lässt sich die Geschichte gut lesen. Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten Seiten abbrechen, weil mir der Erzählstil und die Geschehnisse nicht gefallen haben – hart gesagt: sie haben mich abgeschreckt. Doch man gut, das ich nicht aufgegeben habe, denn ab dem Zeitpunkt, in dem Mirella das unheimliche Restaurant betrifft, wurde es spannend. Sie erlebt Rückblicke in verschiedene Situationen in ihrem Leben: z.B. erhält sie die Chance ihr Studienfach zu verändern oder den Tod ihres Sohnes rückgänig zu machen. Was sie wählen wird? Lest selbst. Leider gefiel mir auch das Ende des Romans überhaupt nicht – es war zwar ein schöner Zug ihr einen geliebten Menschen an die Seite zu stellen und das Buch damit enden zu lassen. Aber es ließ mich unbefriedigt zurück. Leider. Ich hatte irgendwie das Gefühl, das die Geschichte für mich noch nicht zu Ende erzählt worden ist, als würde irgendetwas wichtiges fehlen. Bedingte Lese- und Kaufempfehlung für Leser, die auf außergewöhnliche Geschichten stehen, die auf dem schmallen Grad von Wahrheit und Fiktion stehen. Ich habe mich übrigens ins das Cover und die Innengestaltung der Klappseiten verliebt. Wunderschön gestaltet – ein Hingucker im Bücherregal! Schönstes Zitat gab leider keins. 🌟🌟🌟 Sterne

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Eine email machte mich auf diese hinreißende Geschichte aufmerksam. Anders als Mirella nutzte ich die Chance und bekam das Buch über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht endtäuscht! Antonella Boralevi hat eine wundervolle Erzählung gesponnen. Ihr Schreibstil ist poetisch. Einer magischen Reise ähnlich, tragen einen die kurzen Kapitel fort. Lassen einen an seine eigenen verpassten Gelegenheiten oder Chancen denken. Denn solche gibt es doch bei jedem irgendwann im Leben. Mal mehr, mal weniger viele. Und auch wenn man die ein oder andere verpasst hat, vergessen hat man sie doch nie. An manche versäumte Chancen denkt man doch zurück. Manchmal mahlt man sich vielleicht auch noch aus “Was wäre gewesen wenn …”. Mirella geht es so. In ihrem Leben war nicht immer alles schön. Sie fühlte sich Zeit ihres Lebens ungewollt und nicht geliebt. Mit 47 Jahren erhofft sie sich in dem alten Cafe in Paris, ihrem Leben doch noch etwas Glück zu verpassen. Die magische Speisekarte führt sie zurück zu ihren verpassten Chancen. Keine banalen Angelegenheiten, sondern sehr einschneidende und wichtige Optionen. Sie begegnet sich selbst als Kind, Jugendliche, junge Erwachsene und Frau. Sie erlebt ihre schlimmsten und traurigsten Momente noch einmal. Ihre verpassten Gelegenheiten buhlen am Ende regelrecht darum, von Mirella ausgewählt zu werden. Doch in dem Restaurant tut sich ganz plötzlich eine ganz neue Chance vor ihr auf …. Welche Gelegenheit Mirella am Ende gewählt hat verrate ich an dieser Stelle nicht! Antonella Boralevi ist in Italien eine bekannte Fernsehmoderatorin. In ihrer Heimat hat sie auch schon einige Romane und Essays herausgebracht. “Glück à la carte” ist das erste Buch, welches ins Deutsche übersetzt wurde. Das Cover ist auch richtig schön mit den unterschiedlich starken und schwachen Schattierungen. War man schon mal in Paris, hat man am Ende auch noch viele bekannte Orte vor Augen. Eine schöne Erinnerung! Mein Fazit: Wer magische Geschichten mag und wenn man auch mal seine Gedanken über gelesenes schweifen lassen mag, abdriften und seiner Phantasie freien lauf lassen möchte, den wird diese Art von Erzählung gefallen. Mich haben die kurzen Abschnitte bezaubert!

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Wunderschön!

Von: Kitty

14.05.2016

Schon auf der ersten Seite, nach den ersten Sätzen wusste ich, dass mit Glück à la carte etwas ganz Besonders auf mich zukommen wird. Die Worte von Antonella Boralevi wirkten poetisch auf mich, wie ein Gedicht, das vor Emotionen nur so strotzt. Ich versank sehr schnell in ihrer Geschichte und nahm Mirella an die Hand, begleitete sie in das etwas andere Pariser Restaurant. Die Protagonistin Mirella erzählt uns ihre Geschichte selbst in der Ich-Form. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, sondern spricht geradeheraus, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte schon auf den ersten Seite eine immens große Bindung zu ihr hergestellt und nahm so natürlich auch jegliche Emotionen in mir auf. Im Restaurant geht es magisch zu. Die Protagonistin bekommt eine Speisekarte in die Hände, die ihre verpassten Möglichkeiten aufzeigt. Diese erlebt Mirella nun noch einmal, um sich am Ende zu entscheiden, welche dieser Möglichkeiten sie rückgängig machen möchte, um damit vielleicht ihr Leben zu verändern. »Es geschah, weil es in jedem Leben einen Moment gibt, in dem das Glück einen segnet.« Zitat aus: "Glück à la carte" Schon alleine diese Idee, mit der Speisekarte, mit den verpassten Chancen hat mich sehr überzeugt. Die Umsetzung ist sogar noch besser, als ich es mir ausgemalt hatte. Jede der Situation durchlebt nicht nur die Protagonistin während ihres Restaurantbesuches, sondern auch der Leser selbst. Da wird gezeigt, wie es Mirella vor ein paar Jahren ergangen ist, als sie noch nicht alleine war, aber auch ziemlich nah auf ihre Kindheit eingegangen, die alles andere als schön gewesen ist. Einzelne Szenen haben mich schlucken lassen. Wieder andere haben mich zutiefst berührt. Während des Lesens spürt man die gesamte Zeit so ein unruhiges Gefühl, denn man möchte natürlich unbedingt erfahren, für welche verpasste Chance sich die Protagonistin entscheidet. Zudem denkt man irgendwann selbst darüber nach, für welches "Gericht" man sich wohl selbst entscheiden würde, wenn man die Möglichkeit dazu hätte. Das Einzige, was ich eher ein bisschen schade fand, ist die Tatsache, dass mir das Tempo am Schluss viel zu hoch war. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass die Geschichte nicht so holterdiepolter zum Ende kommt, sondern eher sanft dorthin gleitet. Fazit: Dieser Roman ist so unglaublich klug und brillant geschrieben, dass ich noch stundenlang hätte weiterlesen können. Er zeigt immens viele Weisheiten auf, was mir die Auswahl der Zitate sehr schwer gemacht hat. Man denkt und fühlt während des Lesens einfach nur und lässt sich wie magisch durch die Seiten gleiten. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!

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