Leserstimmen zu
Alles in Buddha

Victoria Seifried

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"Alles in Buddha“ ist ein tolles Buch über das Leben, die Liebe und die kleinen Fettnäpfchen, die an jeder Ecke immer wieder auflauern. Mit viel Humor wird hier eine Geschichte erzählt, in der es um die Welt geht und einiges zu entdecken gibt. Da wäre zum Beispiel Paris, die Stadt der Liebe, das bunte Las Vegas und Seoul! Sowohl Mia als auch Hugo erleben jeder für sich und doch gemeinsam ihre ganz persönliche Reise und wie heißt es so schön: es kommt immer anders als man denkt, und das trifft hier auch genauso zu und auch wenn *Vorsicht Spoiler* ein Happyend zu erwarten ist, ist es doch gar nicht so, wie man es zu Anfang vielleicht gehofft und vermutet hatte!

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Inhalt Mias Leben liegt in Scherben. Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Chef hat sie, wegen eines unglaublich peinlichen Vorfalls, entlassen und dazu hat sie sich auch noch vor ihren Freunden und Bekannten auf einer Party blamiert. Um endlich etwas zu ändern, fasst sie mit ihrem besten Freund Hugo den Entschluss eine kleine Weltreise zu machen. Dabei schließen sie eine Wette ab. Mia soll auf der Reise Mark, ihren Exfreund, endlich loslassen und Hugo seine Jungfräulichkeit verlieren. Während sie sich die Welt ein wenig ansehen, beginnt Mia ihre Fehler zu begreifen. Nach und nach wird ihr klar, dass ihre Beziehung sie nie hätte funktionieren können. Doch wird sie am Ende bereit sein sich von ihrem alten Ich zu lösen? Meine Meinung Zwei Freunde, eine Reise und drei Stationen um die Welt, bei denen sie über sich hinauswachsen wollen. Mia Heinecke ist 27 und Fremdsprachenkorrespondentin. Gerade ist sie allerdings vom Pech verfolgt, denn ihr Freund hat verlassen, sie hat ihren Chef verärgert, der sie gefeuert hat, und sie hat es geschafft sich vor einer Partygemeinschaft zu blamieren. Obwohl sie alles getan hat, um perfekt zu wirken, ist nun alles zerbrochen. Zum Glück hat sie noch ihren besten Freund Hugo, der ihre eigenartige Art hinnimmt und sie auch ganz anders kennt. Obwohl er eigene Probleme hat, hört er ihr immer zu und steht ihr zur Seite. Als sie die Idee mit der Weltreise hat, ist er natürlich dabei. Sie schließen schließlich dafür auch eine Wette ab. Hugo Helms ist 28, Langzeitstudent und noch Jungfrau. Irgendwie klappt es mit den Frauen und der Liebe einfach nicht. Wenigstens hat er noch seine Katze Marie und Mia als seine beste Freundin. Mit Mia kann er über alles reden und hört sich von ihr auch alles an. Daher kennt er ihre Probleme mit Mark und ist bereit über den peinlichen Vorfall mit dem Chef zu lachen. Als sie von der Weltreise spricht, ist er dabei. Er drängt sie schließlich dazu diese Reise auch zu tun. So starten sie zu dritt um die Welt. Ja, zu dritt, Marie muss schließlich mitkommen. Da Marie nicht gerade an Flugreisen gewohnt ist, sorgt sie für einiges an Chaos. Sie liebt aber auch Hugo und findet daher, dass sie durchaus den Anspruch hat mitzuentscheiden, wer sein Herz erobern darf. Mia mag sie, da diese für Hugo nur tiefe Freundschaft empfindet. Jedes der drei Reiseziele bringt die Freunde voran. Im Paris lernen sie einen Künstler kennen, der ihnen seine Stadt zeigt. Dadurch beginnen sie einfach mal was Neues zu versuchen, dass alles dabei gut geht, ist natürlich nicht gegeben. In Las Vegas geht das Entdecken weiter, sie schaffen es aber auch neues Selbstbewusstsein und schöpfen, Fehler zu entdecken und einfach Mal Spaß zu haben. Im buddhistischen Tempel in Korea haben sie endlich die Gelegenheit in sich selbst zu gehen und die eigene Mitte zu finden. Jede Station ist mit peinlichen Pannen und vielen Gefühlen verbunden, was nicht überraschend sein dürfte. Victoria Seifried schreibt voller Humor, lässt viele Gefühle einfließen und zeigt ihren Lesern Fehler auf, die jeder von uns macht. So darf Mia einiges vermasseln und schließlich doch Erkenntnis erlangen. Verzweifelt versucht sie zu erkennen, weshalb ihre Beziehung zerbrach. Sie geht sogar so weit ihrem Ex nachzuspionieren, doch als sie die Wahrheit erkennt, wird es umso schmerzlicher. Sich einzugestehen, dass man selbst die Schuld trägt, ist nie einfach. Während Mia Selbsterkenntnis erlangt, bekommt Hugo den Mut seine Schüchternheit zu überwinden. Nach und nach öffnet er sich, flirtet, macht bei einem Wet-T-Shirt-Kontest mit und verliebt sich schließlich. Auch bei ihm gibt es Rückschläge, doch davon lässt er sich nicht aufhalten. Die Geschichte ist voller Pannen, Chaos und Katastrophen. Sie hat viel Witz und einen eigenen Charme. Die Protagonisten sind sympathisch und durchaus realistisch. Hier ist nichts perfekt, außer vielleicht der Reise, die alles verändert. Er gibt einiges an Herzschmerz, doch keinen Kitsch im Bezug auf Liebesgeschichten. Das Tolle an der Handlung ist ja, dass es zum Großteil einfach nur um zwei Freunde geht, die etwas verändern wollen. Fazit Eine schöne und verrückte Geschichte, die doch mehr beinhaltet, als man glauben würde. Obwohl nicht alle Taten der Protagonisten als positiv angesehen werden können, überwiegt doch deren Entwicklung. Auf humorvolle Weile wird dem Leser vor Augen geführt, dass man manchmal loslassen und neues wagen muss, wenn das Leben nicht mehr so läuft wie gewohnt. Es ist schwer über den eigenen Schatten zu springen, allerdings ist es oft die einzige Option, die bleibt.

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Das Buch hat mich im Laden so angestrahlt, dass ich es einfach kaufen musste. Und schon nach den ersten paar Seiten war ich überzeugt, dass es meinen Geschmack zu 100 % getroffen hat. Ich konnte mich während der ganzen Geschichte hervorragend in Mia hineinversetzten, die alles tat, um ihrem Freund Mark gegenüber perfekt zu wirken und deren anschliessend in tausend Teile zerbrach, als er sie verliess. Doch unterwegs, zwischen französischen Croissants, Drinks in Las Vegas und Yoga im Tempel, wurde auch ihr bewusst, dass Perfektionismus langweilig und eigentlich nur belastend ist. Ich finde den Ausgang der Geschichte überraschend treffend und möchte jedem, der auf eine lustige Geschichte mit ein paar melancholischen und weisen Anekdoten steht, das Buch ans Herz legen. Ich hoffe, dass Dir diese Buchvorstellung gefallen hat und es nähme mich Wunder, welches Buch Du zurzeit liest. Lass es mich doch in den Kommentaren wissen :)

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Inhalt Mia Meinecke lebt in Berlin und hat ein Perfektes leben und will natürlich auch für ihren freund Mark perfekt sein. Doch wie es im Leben nun ein mal so kommen muss ist natürlich nicht alles perfekt. Ihr Freund trennt sich von ihr ,weil er sie nicht mehr liebt und dann verliert sie auch noch ihren Job weil, sie ihrem Chef einen Stift in die Poritze steckt. Durch ihr 5 Jährige Cousine kommt sie auf die Idee eine Welt reise zumachen. Diese macht sie mit ihrem besten Freund Hugo und seinem Kater Marie. Die beiden beschließen nicht nur eine Weltreise zumachen sondern auch noch eine Wette abzuschließen. Mia soll über ihren Kummer hin weg kommen, sich neu verlieben und auch ihre Kette los werden die sie von Mark bekommen hat. Und Hugo hat sich zur Aufgabe gemacht endlich Sex zu haben und somit seine Jungfreulichkeit zu verlieren. In drei Wochen um die Welt. Mit Stops in Paris, Las Vegas und in Seoul. Wer von den beiden die Wette am Ende gewinnt und was der Verlierer machen muss, das müsst ihr selbst heraus finden. Fazit Eine Geschichte mit Skurrilen Künstlern, Sexy Strippern, Wett-Tshirt-Kontests und Mönchen alles in einem Buch zusammen gefasst. Hätte auch nie für möglich gehalten das so etwas mal in einem Buch zusammen zu finden sind. Das Buch ist Lesenswert. Auch wenn ich mit Mia nicht immer auf einer Wellenlänge war und ich sie manches mal am liebsten einfach nur geschüttelt hätte. Für mich hat Mia noch nicht lange genug getrauert um auf eine Weltreise zugehen. sie geht auf diese Weltreis um sich neu zu verlieben, aber eigentlich will sie es gar nicht. Meiner Meinung macht sie diese Sache einfach viel zu überstürzt. Das merkt man auch wärend der Reise. Ich persönlich hätte es lieber gehabt wenn sie schon über Mark drüber weg gewesen wäre und dann eine Starke Frau die unabhängig ist. Und warum musste sie sich so verstellen? Ich meine Mark kannte nicht mal ihre richtige Augenfarbe. Welche Frau macht den solch einen Aufwand. Jeder Mensch hat doch seine Macken und Kanten und die muss man doch auch zeigen und darauf stolz sein, das man eben nicht so ist wie jeder andere es erwartet. Abgesehen davon hat mir das Buch sehr gefallen. Victora Seifried Schreibt mit viel Humor und hat schöne Charakter in dem Buch erschaffen. Vor Allem fand ich Hugo toll und auch seinen Kater Marie, so einen Besitzergreifenden Kater habe ich hier auch.

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Klappentext: Voll erleuchtet? Das ist Mia Meinecke bestimmt nicht, doch alles läuft bei ihr perfekt – bis sich ihr Leben dazu entschließt, den Bach runterzugehen. Ihr Freund Mark trennt sich plötzlich von ihr, vor lauter Kummer blamiert sie sich vor ihrem Freundeskreis, und dann wird sie auch noch wegen eines dummen Missverständnisses fristlos gekündigt! Mia muss dem Chaos entfliehen und beschließt, mit ihrem besten Freund Hugo für drei Wochen um die Welt zu reisen. Damit nach ihrem großen Trip wieder alles besser läuft als vorher, schließen die beiden eine Wette ab: Mia muss ihren Herzschmerz besiegen, und Hugo soll mit knapp dreißig endlich entjungfert werden. Doch die beiden haben die Rechnung ohne das Leben gemacht. Meine Meinung: Nach einiger Turbulenten (und peinlichen) Aktionen in Mias Heimatstadt Berlin flüchtet diese kurzfristig mit Busenfreund Hugo ins Ausland. Eine Last Minute Weltreise die alles verändern soll. Doch ist Mia für diese Veränderung überhaupt schon bereit? Nicht so richtig, denn nach eine Menge lustiger Zwischenfälle in der Stadt der Liebe, unter anderem mit einem Pfau und einer Teekanne, fühlt sie sich immer noch nicht besser. Das liegt vor allem daran, dass Mia manchmal ein wenig naiv daher kommt. Sie ist ständig darauf bedacht die perfekte Version ihrer selbst zu sein, obwohl ihre vielen kleinen Macken sie doch so liebenswürdig machen! Ein Glück hat sie Hugo, der ihr so manches mal einen Denkanstoß liefert und ihr auch in Las Vegas und Korea nicht von der Seite weicht. Allerdings hat auch er es nicht leicht seinen Teil der Abmachung zu erfüllen. Um Frauen anzusprechen ist er viel zu schüchtern und das obwohl der Hugo wirklich einer zum Liebhaben ist. Funktionieren tun die beiden Charaktere jedenfalls perfekt miteinander. Oh, und lasst uns nicht Hugos Kater Marie vergessen, der natürlich auch mit auf Weltreise ist! Erfrischend empfand ich die Tatsache, dass von Anfang an klar scheint, dass Hugo und Mia beste Freunde sind, die durch dick und dünn gehen und zwischen denen nie etwas laufen wird. Dadurch kann man sich wunderbar auf ihre Verbindung einlassen und genießt die lustigen und feinfühligen Momente zwischen dem Duo. Freundschaft ist eben Gold wert! Daran wird der Leser bei dieser aufregenden Reise um die Welt auch immer wieder erinnert. Da kann es noch so schräg werden, Hugo und Mia halten zusammen! Und schrullig wird es allemal, denn die Autorin setzt bei ihrem Roman definitiv auf eine Menge Humor. Dieser wirkte zu Beginn noch etwas erzwungen und überzogen auf mich, doch nach nur wenigen Kapiteln stellte sich Besserung ein. Die flotte Schreibweise entlockte mir schlussendlich so einige Lacher und führte mich beschwingt durch dieses Lesevergnügen.  Fazit: Mia und Hugo sind ein chaotisches Dreamteam, dass man mit Freude auf ihrer Reise begleitet. Hat der Humor anfangs noch seine Schwächen, kann man sich gegen Ende kaum noch halten vor Lachen. Klar darf man sich hier keine mega anspruchsvollste Geschichte erwarten, doch für einen entspannten Sommerurlaub ist Alles in Buddha genau das Richtige!

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Heute möchte ich Euch das Buch "Alles in Buddha" vorstellen". Aufmerksam auf das Buch wurde ich im November, als ich auf der Litlove eine Veranstaltung besucht hatte, bei der die Autorin Victoria Seifried dabei war. Meine Meinung Cover Das Cover des Buches gefällt mir sehr, es hat irgendwie für mich etwas beruhigendes. Besonders gefällt mir daran die Schrift in diesem schönen rosa und das Armband. Schreibstil Das Buch ist im Grunde flüssig zu lesen, die Beschreibungen der Autorin sind detailliert herausgearbeitet. Ich habe jedoch lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden und kam somit nur schleppend voran. Die Geschichte hat sich meiner Meinung nach auch gezogen. Die Autorin hat eine witzige, humorvolle Erzählweise, sodass man immer wieder lachen muss. Charaktere Mit Mia und Hugo sind sympathische Protagonisten, sie konnten mich aber nicht emotional packen und ich konnte sie nicht so verstehen. Mia und Hugo blieben zu farblos, zu schlicht, ich konnte mich beim Lesen nicht in sie hineinversetzten. Fazit Die Geschichte an sich ist gut. Mir hat besonders an den Charakteren etwas gefehlt. Das Buch konnte mich nicht emotional packen und begeistern. Die Grundidee finde ich aber gut und auch witzig, es hat was die Charaktere betrifft Luft nach oben. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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Bei der Fremdsprachenkorrespondentin Mia läuft innerhalb kürzester Zeit alles schief. Ihr langjähriger Freund Mark trennt sich von ihr, auf einer Feier blamiert sie sich vor ihren Freunden und wird zuguter letzt auch noch wegen sexueller Nötigung fristlos entlassen. Um Abstand zu gewinnen entschließt sie sich kurzerhand mit ihrem besten Freund Hugo ein dreiwöchige Weltreise zu unternehmen - von Paris, über Las Vegas, nach Seoul. Mit von der Partie ist auch Hugos rot-beige gestreifter Kater Marie. Vor ihrer Reise schließen die beiden allerdings noch eine Wette ab. Mia muss von ihrem Exfreund loskommen und Hugo will endlich seine erste Frau. Mia hat jahrelang versucht jedem zu gefallen und damit immer mehr von ihrem eigentlichen Ich aufgegeben. Seit der Trennung fällt ihr mühsam aufgebautes Image jedoch immer weiter in sich zusammen. Mit der Weltreise will Mia vor ihrer Vergangenheit fliehen und mit sich selbst ins Reine kommen. Ihre Gedanken kreisen jedoch immer wieder um ihren Liebeskummer. Im Laufe der Geschichte erkennt Mia aber dann doch, wer sie tatsächlich ist und was das wirklich Wichtige im Leben ist. Die Hauptprotagonisten (Mia & Hugo) sind eigentlich ein sehr sympathisches Gespann, welches man schnell ins Herz schließt. Besonders Hugo, ein knapp 30 Jahre alter, rundlicher, kleiner Mann, welcher stets etwas hilflos erscheint, kommt ungemein liebenswert und menschlich rüber. Bei Mia hingegen musste ich mich erst etwas "warmlesen", da ich deren Handlungen und Gedankengänge manchmal etwas irrational empfand. Letztendlich kann man sich aber, gerade wegen deren Unvollkommenheit, gut mit beiden Charakteren identifizieren. Victoria Seifried versteht es mit ihrem Wortwitz im Buch "Alles in Buddha" den Leser bestens zu unterhalten und beweist Sinn für Situationskomik. Kaum ein Buch hat es je geschafft, mich bereits auf der zweiten Seite lauthals zum Lachen zu bringen! Der Schreibstil ist angenehm flüssig, so dass sich der Roman zügig lesen lässt. Die Autorin steigert sich wunderbar in diesem Buch, denn wenn Paris noch etwas farblos wirkt, erscheinen Las Vegas und Seoul umso unterhaltender. Besonders das buddhistische Kloster in Südkorea hat mir ausgesprochen gut gefallen. Durch einige doch absurde Ereignisse und Zufälle verliert die Handlung leider etwas an Glaubwürdigkeit, was ich sehr schade finde. Zudem hat sich mir der Sinn des im Buch auftauchenden Katers nicht ganz erschlossen. Denn wer nimmt schon seine Katze auf eine dreiwöchige Weltreise mit, bei der sie zwei Wochen davon in einem Hotelzimmer verbringt?

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Mia steht vor den Scherben ihres vermeintlich so perfekt durchorganisierten Lebens. Freund weg, Job weg, alles scheint im Chaos zu versinken. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und ihr Leben neu zu ordnen, bucht Mia kurzerhand zusammen mit ihrem besten Freund Hugo eine dreiwöchige Weltreise. Da Hugos Kater Marie mitreist, müssen haustiertaugliche Ziele her. So verbringen die drei je eine Woche in Paris, Las Vegas und in einem buddhistischen Kloster in Südkorea. Voller Elan schließen Hugo und Mia eine ganz spezielle Wette ab. Mia muss ihren Liebeskummer in den Griff bekommen und Hugo soll mit fast dreißig Jahren endlich entjungfert werden. Also nichts wie los ins große Abenteuer ... ... das mich als Leserin von Anfang an begeistert hat. Victoria Seifried hat mit Mia und Hugo zwei absolut liebenswerte Charaktere geschaffen, die auch nicht immer perfekt sind und ihre Durchhänger haben. Die Geschichte liest sich locker und fluffig. Das liegt sicher auch am flüssigen und klaren Schreibstil der Autorin. Ich weiß nicht, wie es den anderen Leser ergeht, aber für mich ist "Alles in Buddha" auch ein bisschen ein Reiseroman. Die Erlebnisse von Mia und Hugo in Paris und Las Vegas haben mich wieder dorthin versetzt. Die zwei Städte sind so detailliert beschrieben, dass man als Leser mit Ortskenntnissen (auch wenn sie schon etwas angestaubt sind) direkt mit dabei ist. Klasse. Mein Lieblingsziel war jedoch ihr Aufenthalt im Kloster in Korea. Das war nicht nur witzig und unterhaltsam, es brachte mich auch zum Nachdenken. Damit meine ich mein Lieblingskapitel "Buddhismus für Dummies", in dem Mia und ein Mönch ein wirklich interessantes Gespräch über Meditation führen. Obwohl das Buch 478 Seiten dick ist, war ich total überrascht und irgendwie traurig als Mia und Hugo so schnell wieder zwischen den Buchdeckeln verschwunden sind, denn die beiden sind mir richtig ans Herz gewachsen. Eine Fortsetzung dieser Geschichte wäre daher genial! "Alles in Buddha" war für mich ein absolutes Lesevergnügen.

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