Leserstimmen zu
Die Mörderinsel

Eric Berg

Doro Kagel (2)

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Ein spannender Krimi mit Tiefgang, Hochspannung und viel Dramatik. Es gibt viele Geheimnisse, Verwicklungen und natürlich kriminelles Verhalten. Auch aktuelle Themen wie Nachbarschaftswachen, Reichsbürger oder Homophobie werden nicht ausgelassen. Das Buch liest sich leicht und fesselnd. Man rätselt immer wieder, wer der Täter sein könnte und wird zuletzt von der Auflösung total überrascht.

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# worum geht’s eigentlich? # # erster Satz # Noch 34 Tage bis zum zweiten Mord Obwohl Holger Simonsmeyer den Gerichtssaal als freier Mann verlassen konnte, glaubt in Trenthin niemand an seine Unschuld. Zu sehr hängt die Schuld über dem Mann und seinem Schweigen, denn er hat in der gesamten Verhandlung kein Wort zu den Vorwürfen gesagt. Sein Freispruch ist für die Bürger des Dorfes eine Farce. Der Mörder einer jungen Frau ist wieder unter ihnen als wäre nichts passiert, sie müssen sich wehren, gemeinsam. Als Doro Kagel durch die abgebrannte Ruine läuft überkommt sie das Gefühl von Schuld. Es ist zu spät, aber hätte sie das Unglück verhindern können? Nur schwer kann sie sich an den aufgeregte Anruf und die Bitte von Bettina Simonsmeyer erinnern. Sie sollte erneut über ihren Mann, Holger, berichten. Über seinen Freispruch und was seitdem im beschaulichen Ort Trenthin an der Ostsee vor sich ging. Auch wenn Doro die Toten nicht ins Leben zurück holen kann, muss sie ihnen doch eine Stimme geben und sie beginnt zu recherchieren. Denn seit ihrem letzten Bericht ist nicht nur die Brandkatastrophe über die Insel gekommen, nein, eine weitere junge Frau musste mit dem Leben bezahlen. # und wie war es? # Krimis, die leisen Schwestern der vorlauten Thriller, haben es auch bei mir nicht leicht. Oftmals verlieren sich Autoren in langwirigen Ermittlungen und die Spannung wird durch (nicht ganz so) komische Kommissare aufgebrochen. Da kommt bei mir eher ein Augenrollen als Gänsehaut während des Lesens. Vor einigen Jahren entdeckte ich die Krimis von Eric Berg für mich und seitdem fiebere ich seinen Neuerscheinigungen entgegen. Ich muss nicht ins eisige Skandinavien auswandern und einen extrem guten Krimi lesen zu können. Ganz in der Nähe, an den ruhigen Stränden unserer heimischen Ostsee, treiben sich genug Mörder herum. Die Atmosphäre wird von Eric Berg packend und realitätsnah beschrieben. Schon während des Lesens spürt man den Wind um die Nase, die Kälte des beginnenden Herbsts klettert durch die Kleidung und langsam den Rücken hinunter. Mit festen Schuhwerk ertappt man sich bei der Wanderung über den Strand und stellt leider zu schnell fest, dass man doch nur im heimischen Lesesessel sitzt. „Die Mörderinsel“ hat mich die Zeit und Umgebung vergessen lassen. Doch nicht nur das Setting hat mich diesen Krimi genießen lassen. Man wird während des Lesens in den unterschiedlichen Zeitebenen mit so vielen Informationen gefüttert, dass der innere Ermittler schnell die Fährte aufnehmen kann. Aber macht euch keine Hoffnung, es gibt viele Verdächtige, aber ebenso viele (falsche) Alibis. Fast jeder ist von Schuld und/oder Schuldgefühlen zerfressen. Und wenn man ehrlich ist, hat schon der erste Satz absolutes Suchtpotential. Mit „Die Mörderinsel“ hat sich Eric Berg selbst übertroffen. Für mich der beste Krimi, den ich bislang lesen durfte. Ich freue mich auf den nächsten, mörderischen Besuch an der Ostsee. Übrigens muss man den ersten Fall von Doro Kagel „Das Nebelhaus“ nicht kennen um diesen Krimi genießen zu können. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die weiteren Werke von Eric Berg! Dieses Buch habe ich als kostenloses Leseexemplar erhalten. Vielen Dank an das Randomhouse-Team für euer Vertrauen!

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Nach „Das Nebelhaus“ ist dies der zweite Fall, in dem die Journalistin Doro Kagel ermittelt. Sie hatte über den Prozess gegen den Hotelier Holger Simonsmeyer berichtet, der wegen Mord an einer jungen Frau angeklagt war. Nachdem ein Freispruch erfolgt war, hatte die Ehefrau Bettina Doro gebeten, über den Freispruch ebenso zu berichten, was Doro aber abgelehnt hat. Nach dem Freispruch wurden Holger Simonsmeyer und seine Familie in deren Heimatdorf regelrecht gemobbt, weil kaum jemand an seine Unschuld glaubt. Und dann geschieht ein weiterer Mord an einem jungen Mädchen. Doro Kagel ist schockiert, als sie davon erfährt, dass ein Haus in dem Heimatdorf der Familie völlig ausgebrannt ist und die Familie dabei ums Leben kam. Sie versucht nun doch, die Wahrheit herauszufinden und beginnt vor Ort mit ihren Ermittlungen, auch weil sie von Schuldgefühlen geplagt wird. Der Krimi wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal in der Vergangenheit, beginnend mit dem Freispruch und in der Gegenwart aus Sicht von Doro Kagel, in der Ich-Form geschrieben. Durch die Wechsel war ich schnell in den Bann der Geschichte gezogen und habe gespannt beide Zeitstränge verfolgt. Schockiert war ich über das Misstrauen der Bewohner des kleinen Inselortes Trenthin, für die Holger Simonsmeyer trotz des Freispruchs schuldig ist. Sie glauben fest daran, dass er der Täter ist und lassen das die ganze Familie spüren. Sie machen ihnen nicht nur das Leben schwer, sondern schädigen auch das Geschäft und das Ansehen der Familie. Das führt natürlich auch zu etlichen zwischenmenschlichen Problemen, so z. B. zwischen Finn, dem Sohn der Simonsmeyers und seinem besten Freund, der ein Cousin des Opfers war. Holgers bester Freund Alex steht fest zu ihm und ist von seiner Unschuld überzeugt und gerät dadurch in Konflikt mit seiner Frau, die sogar eine Bürgerwehr gründet, weil sie fest daran glaubt, dass Holger der Täter ist und evtl. wieder morden wird. Das war schon eine richtige Hetzjagd gegen die Familie Simonsmeyer und deren Hotel gerät bald in finanzielle Schwierigkeiten, weil die Gäste ausbleiben. Doro Kagels Ermittlungen und Recherchen zu verfolgen war sehr fesselnd und spannend. Sie rollt den Fall komplett von vorne auf, befragt die Dorfbewohner, analysiert die Antworten und kommt durch einen Zufall an japanische Verse aus den Tagebüchern der getöteten Susan. Diese versucht sie zu entschlüsseln, weil sie der festen Überzeugung ist, dass in den Inhalten Hinweise auf Personen und Ereignisse zu finden sind. Das war ein Detail, das mir sehr gut gefallen hat und zum miträtseln animiert. Die Spannung ist durchgängig vorhanden und wird durch die Wechsel zwischen den Zeitsträngen, die oft mit Cliffhangern verbunden sind, noch erhöht. Je mehr man sich dem Ende nähert, verknüpfen sich die beiden Stränge immer mehr und zeigen die ganze Dramatik der Geschichte. Es gibt viele Verdächtige, Motive und Möglichkeiten, Fakten, die da sind aber teilweise nicht zusammen passen und jede Menge Rätsel. Viele Verwicklungen, Intrigen, kriminelles Verhalten und eine Menge Geheimnisse machen die Story packend und fesselnd und am Ende hat mich die Auflösung überrascht. Dieser zweite Fall für Doro Kagel ist ein vielschichtiger Krimi mit einem gut konstruierten Plot, der auf eine sehr mitreißende Weise erzählt wird! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Noch 34 Tage bis zum zweiten Mord (S. 9). Was für ein erster Satz! Wer würde da nicht sofort weiterlesen wollen. Und das Weiterlesen lohnt sich. Ich habe schon lange nicht mehr so einen gut konstruierten und gut aufgebauten Kriminalroman gelesen. Dabei sind die bisherigen Romane von Eric Berg alle gut, der eine mehr, der andere weniger. Aber wie er hier die Spannung hochhält, wie er die Spuren auslegt und die Leserin immer wieder in die Irre führt, so dass man auf jeder neuen Seite einen neuen Täter in Verdacht hat, das ist schon genial. Auf der Ostseeinsel Usedom wurde eine junge Frau brutal ermordet. Eine Frau, die jeder kannte und schätzte. Als Mörder vor Gericht steht Holger Simonsmeyer, Hotelier in dem kleinen Dorf, aus dem auch die Tote stammte. Doch er wird freigesprochen. Das Entsetzen im Dorf ist groß, alle dort halten ihn dennoch für den Täter. Außer seiner Frau und seinen Söhnen, die unerschütterlich zu ihm halten. Dann geschieht ein zweiter Mord und wenig später steht das Haus der Simonsmeyers in Flammen und vier Menschen kommen darin ums Leben. Doro Kagel, eine Berliner Gerichtsreporterin, die Fans der Krimis von Eric Berg bereits aus dem Roman „Das Nebelhaus“ kennen, hatte während des Prozesses recherchiert und einen ausführlichen Artikel geschrieben. Kurz vor dem Brand hatte Bettina, Holgers Frau, Doro angerufen und verzweifelt um ihre Hilfe gebeten. Doch Doro war dieser Bitte nicht nachgekommen. Nun drängt ihr schlechtes Gewissen sie, wieder nach Usedom zu kommen und nachzuforschen. Dabei begegnet sie dem Staatsschutzbeamten Carsten Linz, der vor Ort wegen des Brandes ermittelt. Sich gegenseitig unterstützend und ergänzend versuchen sie, das Beziehungsgeflecht des engen Dorfes zu durchschauen und die Hintergründe der Taten zu verstehen. Doro beschäftigt sich bei ihren Recherchen vor allem mit Gedichten des ersten Opfers, die sie zu entschlüsseln versucht. Abgesehen von der perfekten Inszenierung, dem stetigen Wachsen der Spannung und der Lockung des Lesers auf immer wieder falsche Spuren ist der Roman auch im Hinblick auf Setting und Personaltableau absolut gelungen. Die Beschreibungen der Landschaft auf Usedom machen die Einsamkeit und die ursprüngliche Natur fast greifbar. Und die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und fein herausgearbeitet. Vielleicht mit Ausnahme von ausgerechnet der Protagonistin Doro Kagel, die mir ein wenig zu blass ist. Aber wie Eric Berg insbesondere die Jugendlichen des Dorfes darstellt: Finn, den Sohn des verdächtigten Holgers, Ben-Luca, seinen besten Freund und Sohn des ältesten Freundes von Holger, dessen Cousine Tallulah, Schwester des ersten Opfers und nicht zuletzt Amrita, die Tochter des indischen Restaurantbesitzers – alle um die 18 Jahre alt und, typisch für dieses Alter, zerrissen, unsicher und leicht verletzbar – das ist für mich die Hohe Kunst der Schriftstellerei. Der Autor schafft es, den jungen Leute so nah zu kommen, dass man ihm alle Handlungen, die er ihnen zuschreibt, abnimmt. Hier passt alles, hier sitzen die Dialoge und die Emotionen, die er mit großem Einfühlungsvermögen und viel Verständnis in Worte zu fassen vermag. Und dann sind da noch die Bigotten, die Hetzer, die im Dorf eine Art Bürgerwehr gründen, vorgeblich zum Schutz der jungen Frauen, in Wahrheit um die Familie Simonsmeyer aus dem Ort zu vertreiben. Das geht vom Kapern der Webseite des Hotels über das Verprügeln des kleinen Sohnes der Familie bis zum Einsatz von Elektroschockern. Daran beteiligt ist auch eine neue Partei, die sich nach und nach dort etabliert (Ähnlichkeiten mit real existierenden Parteien sind sicher nur reiner Zufall …). Auch diesen Aspekt, Selbstjustiz, Aufwiegelei und die Verwandlung „braver“ Bürger in einen hetzenden Mob schildert Eric Berg mit klaren Worten und deutlichen Bildern. Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich von diesem Krimi wirklich angetan, in jedem Fall sehr viel mehr als von dem vor kurzem von mir rezensierten Roman „Totendamm“ desselben Autors. Viel darf man ja gerade bei diesem Genre in einer Rezension nicht aus der Handlung verraten, von daher kann ich nur wirklich empfehlen: Lesen Sie selbst. Eric Berg: Mörderinsel Limes, März 2020 Paperback, 476 Seiten, 15,00 €

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Eine junge Frau wird ermordet, der mutmaßliche Täter, der aus demselben Dorf stammt, freigesprochen. Doch nach dem Freispruch Holger Simonsmeyers ist nichts wie vorher für seine Familie. Offene und unterschwellige Anfeindungen, Attacken auf die Kinder und eine Hetzjagd im Internet. Als ein zweites Mädchen im Wald ermordet wird, schlägt die Stimmung endgültig in blanken Hass um. So steht die Journalistin Doro Kagel schließlich vor einem Brandruine. Diesmal ist sie nicht nur wegen einem Artikel hier, denn sie hat Bettina Simonsmeyers Hilferuf ignoriert. Als Doro Kagel beginnt nachzuforschen, deckt sie ein Geflecht von Lügen auf. Das gesamte Dorf scheint in die Vorfälle verwickelt zu sein. Eric Berg gelingt mit „Die Mörderinsel“ ein packender Krimi, der auf dem beschaulichen Usedom spielt. Konträr zur ruhigen Landschaft steht das Chaos, das in dem kleinen Dorf losbricht. Berg schildert eindringlich, wie aus subtilem Misstrauen ein offener Rachefeldzug wird, wie sich Leute gegenseitig hochschaukeln und schließlich Dinge passieren, die keiner mehr einfangen kann. „Die Mörderinsel“ ist nach „Das Nebelhaus“ der zweite Fall für Doro Kagel. Spannend und in positiver Weise verwirrend, weil der Leser bis zuletzt im Dunkeln tappt, wer hinter den Morden und Anschlägen steckt. Ein tolles Buch und ein Muss für Krimifans!

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Als der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer freigesprochen wird, ist der Usedomer Ort Trenthin ist in hellem Aufruhr. Viel zu gerne glauben die Einwohner, dass er es war, der die junge Susann Illing ermordet hat. Als kurz darauf eine weitere junge Frau tot aufgefunden wird, ist allen klar, wer der Täter nur sein kann. Also nimmt man die Sache nun selbst in die Hand: Das Haus von Simonsmeyer geht in Flammen auf. Leider gibt es dabei mehrere Tote. Die Gerichtsjournalistin Doro Kagel ist entsetzt über diesen Akt der Selbstjustiz. Sie hatte ausführlich über den Prozess berichtet und auch ein langes Interview mit der Frau des Angeklagten geführt. Doch als Bettina kurz vor dem Brand noch einmal bei ihr anrief, hatte sie sie abgewimmelt – ein Fehler? Jetzt versucht Doro, hinter die Gründe der Katastrophe zu kommen. Und dabei stößt sie auf so manches Geheimnis, das bei dem Prozess nicht zur Sprache kam... Sehr geschickt baut Eric Berg in seinem neuen Thriller “Die Mörderinsel” eine Storyline auf, die er in zwei Zeitebenen erzählt. Er kombiniert die Ereignisse vom Frühsommer, als Holger Siemensmeyer aus der Untersuchungshaft entlassen wird, mit denen vom vorherigen Herbst, als die Ich-Erzählerin, die Journalistin Doro Kagel sich des Falls annimmt. Ganz langsam entblättert er dabei so einige gut gehütete Geheimnisse, die hinter den braven bürgerlichen Fassaden der Inselbewohner schlummern. Und er streift so manch aktuelles Thema, wie die Reichsbürgerbewegung, Nachbarschaftswachen oder die bis heute kaum thematisierte Homophobie im Leistungssport. Auch wenn das Finale nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat, ist “Die Mörderinsel” ein fesselnder Thriller, ganz wunderbar gelesen von Vera Teltz.

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Auch den anderen Krimi Die Mörderinsel --- Eric Berg --- kann ich euch wärmstens empfehlen ! Frühsommer: Der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer, angeklagt des Mordes an einer jungen Frau aus seinem Heimatdorf Trenthin, wird freigesprochen. Er und seine Familie hoffen, damit sei nun endlich alles überstanden. Doch im Dorf herrscht Misstrauen, nur wenige glauben an die Unschuld des Hoteliers. Dann wird erneut ein junges Mädchen ermordet aufgefunden … Spätsommer: Schockiert steht die Journalistin Doro Kagel vor den Ruinen eines ausgebrannten Hauses in Trenthin. Vor Monaten hatte Bettina Simonsmeyer sie inständig gebeten, ebenso ausführlich über den Freispruch ihres Mannes zu berichten wie zuvor über den Mordprozess. Doro hatte abgelehnt. Nun hat die Familie einen schrecklichen Blutzoll bezahlt. Von Schuldgefühlen geplagt beginnt Doro, den Fall neu aufzurollen … Dies war nicht mein erster Roman des Autors und ich hatte also schon die gute Hoffnung, nicht enttäuscht zu werden. Ich wurde nicht !!! Anfangs musste ich mich etwas auf die verschiedenen Zeitebenen konzentrieren, aber dann ist man auch schon mitten drin und mag es nicht mehr aus der Hand legen. Die Gerichtsreporterin hat alle Hände voll zu tun, mit zwei Morden, einem Brandanschlag und unzähligen Personen, die Rätsel aufgeben. Das Ende war für mich absolut unvorhersehbar, aber genau so soll es ja sein! ✰✰✰✰✰

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Von Anfang an hat mich dieser Krimi, der auf Usedom spielt, in seinen Bann gezogen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und über verschiedene Zeiten. Die Figuren in diesem Krimi sind sehr gut ausgearbeitet, sehr vielschichtig und nicht immer sympathisch. Fast jeder der Protagonisten hat irgendeine Art von Schuld auf sich geladen. Ermittlerin in diesem Krimi ist die Gerichtsreporterin Doro Kagel, die einen alten Fall neu aufrollt. Dieser Krimi ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass ich ihn sehr schnell gelesen hatte. Familiengeheimnisse und das Misstrauen der Dorfbewohner bieten sehr viel Potential, das Eric Berg voll ausschöpft. Meine absolute Leseempfehlung. Ich bin schon auf den nächsten Band dieser Reihe gespannt.

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