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Leserstimmen (75)

Blake Crouch: Dark Matter. Der Zeitenläufer

Dark Matter. Der Zeitenläufer Blick ins Buch

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt.
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-20512-7

NEU
Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Bist du glücklich in deinem Leben ?

Von: ifinishit Datum : 22.06.2017

tatisleseecke.blogspot.de/

Was wäre wenn man nur eine einzige Entscheidung im Leben anders getroffen hätte...?

Was hätte das für eine Auswirkung auf dein gesamtes Leben...?


Wie wäre dein Leben JETZT....?


Fragen die jedem schon einmal durch den Kopf geschwirrt sind....
Solche Fragen stellt sich auch Jason Dessen und wird nach einer Entführung direkt ins Multiversum manövriert.

Es ist ein Roman aus der "ich-Perspektive" erzählt. ( Ich liebe das...)

Der Einstieg war super...man bekommt einen Einblick in Jasons Leben und seinen Alltag.

Seine Gefühle und Gedanken bohren sich beim Lesen in deinen Kopf und lassen dich nicht mehr los.
Deshalb konnte ich es ab dem Zeitpunkt der Entführung nicht mehr aus den Händen legen....und so war es dann auch.
Jede freie Minute habe ich genutzt und dieses Buch in 2 Tagen durchgelesen.

Ich möchte nicht viel Spoilern, das würde wirklich alles kaputt machen und diesem wundervollen Roman das nehmen was ihn ausmacht.

Ich hab mich beim Lesen gefragt....was wäre wenn es wirklich solche Parallelwelten gibt und du durch eine Entscheidung alles veränderst und dein jetziges Leben plötzlich nicht mehr existiert so wie es war.

Und auch alles andere um dich rum nicht mehr so ist wie es einmal war. Mir würde das Angst machen.

Würdest du dich wirklich auf eine Reise ins ungewisse machen und das Risiko eingehen nie wieder in dein altes Leben zu kommen?

Jason wird nicht gefragt ob er das will....er wird einfach hineingeschupst.
Wie das passiert und was er erlebt solltest du unbedingt selbst lesen.

Nur eins... :

Die vielen Jasons sind ganz und garnicht wie er....

Ich mochte jeden Charakter in diesem Buch.
Lang ist es her das ich mit einem Protagonisten so mitgefiebert habe.
Für mich ein absolutes Highlight 2017.
Ich liebe dieses Buch und diesen Schreibstil , es hat mich neugierig auf weitere Bücher von Blake Crouch gemacht.

Einen Zweiten Teil ( wenn es ihn gäbe ) würde ich auf jeden Fall lesen.

sehr rasant

Von: Caröchen Datum : 21.06.2017

foodmeetsbooks.blogspot.com

Inhalt
Der Fremde fragt ihn noch, ob er glücklich sei und danach ist das Leben, was Jason kennt, vorbei. Stattdessen wacht er in einer Welt auf, in der er statt einer Familie zu haben, ein berühmter Wissenschaftler ist. Wie kann das sein? Verzweifelt versucht er, sein altes Lbeen zurück zu bekommen. Doch wo setzt man an, wenn man nicht mal weiß, womit man es zu tun hat?

Eigene Meinung
"Dark Matter" konnte mich von Anfang an begeistern. Am Anfang bekommt man einen guten Eindruck von Jasons Familienleben und kurz darauf wird er auch schon entführt. Ich hatte da zwar irgendwann einen Verdacht, wer der Fremde ist und vor allem, warum er Jason das alles angetan hat, doch es war trotzdem durchweg spannend.

Das komplizierte Thema wurde einfach und gut erklärt, man muss also kein Quantenphysiker sein, um es zu verstehen.
Wie schon gesagt, ist es durchweg spannend. Andauernd gibt es Wendungen und Überraschungen, mit denen man so nicht gerechnet hat - ein sehr energiegeladenes Buch!

Man muss jedoch erwähnen, dass der Zusatz "Zeitenläufer" wirklich irreführend ist, da Jason nie durch die Zeit reist. Was er wirklich macht, sollte jeder selber entdecken, es ist wirklich faszinierend.
Einziger Kritikpunkt ist, dass es am Ende echt schmalzig wurde. Andauernd wird sich gesagt, wie sehr man sich liebt und ohne den anderen nicht leben kann... blabla... irgendwann hatte ich es auch kapiert... und es war zu reibungslos dafür, dass vorher so viel Aktion und ein guter Ausgang eher gefährdet war.

Fazit
Bis auf das Ende, was meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest des Buches gepasst hat, war es ein echt spannendes Buch mit neuem und interessantem Thema.

Absolute Leseempfehlung, nicht nur für SciFi Fans.

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 17.06.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Der Physik Professor Jason Dessen ist eigentlich mit seinem Leben zufrieden. Auch wenn er aus privaten Gründen seine Karriere auf Eis gelegt hat. In seinem Bereich hätte er als aufstrebendes Genie gelten können, aber er hat sich für seine schwangere Frau entschieden und den Weg als Lehrer eingeschlagen. Doch als ihn die Vergangenheit, in Form einer Einladung eines alten Kollegen, einholt, hat er erstmal einige Flashbacks zu verdauen. Die große Frage nach dem was wäre gewesen, stellt sich unweigerlich ein. Nach dem Treffen in einem Pub, wird Jason betäubt und entführt. Er wacht nach einem merkwürdigen Gespräch, in einem Forschungslabor auf, in dem er von den hiesigen Mitarbeitern überschwänglich beglückwünscht wird. Jason muss die Wahrheit herausfinden - auch wenn das bedeutet, dass eines seiner Leben vielleicht nicht real sein könnte.

Was wäre wenn - eine Frage, die sich sicherlich schon jeder irgendwann einmal gestellt hat. Besonders dann, wenn man mal eine Entscheidung hinterfragt und manche Situation gerne zerdenkt.

Ganz schnell wird einem als Leser klar, dass es sich hier um Parallelwelten handelt. Der Wissenschaftler Jason arbeitet an einer Möglichkeit Multiversen zu bereisen, während der Professor Jason seine Familie an oberste Stelle stellt. Was davon jedoch wahr ist, erfährt man gemeinsam mit Jason stückchenweise.

Die Idee sich mit alternativen Welten zu beschäftigen ist für einen Science Fiction Roman sicherlich nicht neu. Die Umsetzung des Autors kann sich aber sehen lassen. Der Autor schreibt spannend und schlüssig, er überzeugt mit einer neuen Sicht auf das altbekannte Thema und baut mitunter einige überraschende Wendungen ein. Absolute Leseempfehlung, nicht nur für SciFi Fans.

Von: aus Göttingen Datum : 14.06.2017

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung der Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG

Ein erstklassiger Pageturner. Ich war sofort gefangen und bin von einer Welt bzw. durch eine Tür in eine andere Welt gehetzt.

Pluspunkt für das Ende!

Was wäre wenn... du dir dein pefektes Leben aussuchen könntest?

Von: Anni aus Brokdorf Datum : 12.06.2017

annisbookworld.blogspot.de/2017/06/rezension-dark-matter-der-zeitenlaufer.html

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, denn die Geschichte wird aus der Sicht von Jason, unserem Hauptprotagonisten erzählt, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.
Und obwohl der Schreibstil, meiner Meinung nach, sehr einfach gehalten ist, schafft es der Autor alles sehr detailliert und genau zu beschreiben. Ohne, dass ich als Leser das Gefühl habe, das wäre zu viel.

Auch die anderen Charaktere werden toll beschrieben, so dass man ein genaues Bild von jedem einzelnen vor Augen hat. Besondern Jason ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn man erkennt bei ihm sofort, dass er einfach alles für seine Familie tun würde.

Gleich zu Anfang bekommen wir einen Einblick in Jason sein alltägliches Leben und schnell passiert es auch, dass man mit Jason mitfiebert. Denn er steht immer wieder vor großen Geheimnissen, muss vor anderen Leuten fliehen und gegen die unterschiedlichsten Personen kämpfen.
Die Spannung in dem Buch bleibt von der ersten bis zur letzten Seite, manchmal weiß man gar nicht richtig, was gerade passiert und doch bleibt es kontinuierlich spannend.


Alles in allem fand ich das Buch wirklich gut und kann es nur jedem ans Herz legen, der ein temporeiches Sc-Fi Buch lesen möchte. Es wirft schon die eine oder andere Frage auf, wie z.B. Kann es ein Mutiversum geben? Und wenn ja, wie würde mein Leben da aussehen?

Der Wahnsinn!

Von: Atelier Maikind Datum : 08.06.2017

https://ateliermaikind.wordpress.com/?ref=spelling

Inhalt:
„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird … (Quelle: Verlag)

Allgemeine Informationen:
Verlag: Goldmann // Seitenzahl: 416 Seiten // Erschienen am: 27. März 2017 // Preis: 16,-€ // Leseprobe

Rezension:
Wie wäre dein Leben verlaufen, wenn du dich an irgendeinem Punkt anders entschieden hättest? Hast du dir jemals diese Frage gestellt? Mit Sicherheit! Schließlich haben wir alle schon einmal eine Entscheidung getroffen, die wir im Nachhinein bereut haben. Doch Jason stellt sich diese Frage nicht nur, sondern er erlebt die Antworten hautnah. Familie oder Karriere? Wissenschaftler oder Professor? Wählt er falsch, dann ist sein ganzes Leben anders als es eigentlich war.

Jason und ich, wir beide sind während dieses Buches zu Freunden geworden. Schließlich kann ich so viele seiner vergangenen Entscheidungen nachvollziehen, da er sich statt einer Karriere lieber für seine Familie und damit gegen Ruhm entschieden hat. Außerdem habe ich wirklich mit ihm gelitten und zwar immer und immer mehr. Der Autor hat sich mit dem Inhalt des Buches viel vorgenommen. Schließlich ist der Hauptcharakter Atomphysiker und damit bringt er eine Menge wissen mit. Trotzdem konnte ich alles nachvollziehen- zum Glück.

Der Schreibstil war atemberaubend- im wahrsten Sinne des Wortes. Ich wurde von Seite zu Seite gejagt, nie wurde mir eine Seite pause gegönnt und sogar in der Nacht ließ mir dieses Buch keine Ruhe. Es ist ein Pageturner der besten Klasse, einer, der schlaflos macht. Mir wurde hier Kopfkino der Meisterklasse präsentiert.

Das Cover ist Schlicht.Der schwarze Hintergrund harmoniert perfekt mit der grauen und hellen Schrift. Alles in Allem wirkt es stimmig. Mehr als das würde viel zu überladen wirken und auch nicht mehr zu dem Inhalt des Romans passen. Auch die Aufmachung der Klappen ist in diesem farbmuster gehalten. Es passt also alles perfekt zusammen.

Alles in Allem war „Dark Matter“ ein tolles, wahnsinnig fesselndes Buch! Ich mochte es sehr und habe es auch gleich einigen Freunden weiterempfohlen. Von mir gibt es dafür volle Sternenzahl!

Dark Matter hat mich gefesselt

Von: Nadine Maigatter aus Cremlingen Datum : 08.06.2017

buechertraumzeit.blogspot.de/

Buchinfos:
Titel: Dark Matter
Autor: Blake Crouch
Seiten: 416
Buchart : TB
Verlag: Goldmann
ISBN-13: 978-3-442-20512-7
Erhältlich : 03 / 2017
Alter: -
Kosten : € 16,00
Buchrichtung: Roman
Vorgängerbände: -
Folgebände: -
Verfilmung: -


Inhalt:
„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …
Ein spannendes Buch - ein extravagantes Äußeres: Für "Dark Matter. Der Zeitenläufer" wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um dem Buch auch von außen einen besonderen Charme zu geben.


Meine Meinung:
Erstmal geht mein Dank an Bloggerportal und natürlich Goldmann für das kostenlose Leseexemplar.

Kurz zum Ingalt was wichtig ist :
Wir lernen Jason kennen der nach einen Kneipenbesuch entführt wird und dann niedergeschlagen wird.
Er wacht danach in einen Paralleluniversum auf, in dem er nicht ein kleiner Professor an der Uni ist und keine Familie hat. Nein er ist berühmt und Jason versteht die Welt nicht mehr. Nach und nach kommt er dahinter das es noch einen Jason bekommt, der nun in seiner Welt ist, ein Wettlauf beginnt den er will seine Familie zurück.
Aber er muß so in den Würfel, der der ihn zurück bringen kann, aber er landet nicht beim ersten Versuch in seiner Zeit....

Das Buch ging mir unter die Haut, ich konnte es auch nicht zur Seite legen.Ich war so in Jasons Geschichte gefangen und hatte immer den Gedanken, das könnte echt mal passieren und das war schon wieder gruselig.

Der Autor hat eine tolle Welt geschaffen, gerade die Parallelwelten hatten immer was neues und eine war erschreckender als die andere.
Die Zeitsprünge so nenne ich sie mal, waren auch super rüber gebracht, man litt mit den Personen mit.Ich habe immer mit Jason gelitten wenn er wieder in einer falschen Welt landete.

Das Buch lasst sich leicht lesen und trotz dem ganzen Thema wurden keine Fachwörter benutzt .

Das Buch soll verfilmt werden und da freue ich mich drauf , da ich echt gespannt bin wie das Buch dann umgesetzt wurde.

Pluspunkte:
- Grandiose Geschichte über Zeitensprünge
- Man muß Jason einfach mögen
- War nicht mein letztes Buch von dem Autoren

Minuspunkte:
-

Cover:
- Das Cover ist der Hammer, es ist komplett Schwarz und schimmert wenn Licht darauf fällt .

in Roman, der vom Leben und den menschlichen Entscheidungen handelt – erzählt in einer spannenden Geschichte, die zum Nachdenken über das eigene Leben anregt.

Von: Anna (Epilogues) Datum : 04.06.2017

epilogues.de

Eigentlich führt Jason Dessen ein glückliches Leben – er ist verheiratet mit seiner Traumfrau Daniela und lebt mit dem gemeinsamen 15-jährigen Sohn in Chicago. Trotzdem stellt er sich hin und wieder die Frage, wie sein Leben verlaufen wäre, hätte er sich damals nicht dafür entschieden, eine Familie zu gründen. Als angehender Atomphysiker hatte er die besten Aussichten, Karriere zu machen – stattdessen unterrichtet er nun als Physiklehrer an einem College. Eines Abends wird Jason von einem maskierten Mann entführt und narkotisiert. Als er wieder zu Bewusstsein kommt, scheint die Welt nicht mehr die selbe zu sein.

Wer vorhat, Dark Matter zu lesen, sollte sich blind in die Geschichte stürzen, denn schon ein Hauch zu viel Informationen über die Handlung verdirbt einem den Lesespaß.

Dass die Filmrechte am Buch bereits verkauft sind, wundert den Leser nach nur wenigen Seiten nicht mehr. Crouch schafft es nicht zuletzt durch seinen eigenwilligen Schreibstil, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und die Spannungskurve bis zum Ende nicht abflachen zu lassen. In kurzen und einfachen Sätzen vermittelt er einen guten Eindruck des Geschehens und verliert sich nicht in unnötigen Details. Dadurch entsteht ein flüssiger Schreibstil, der den Leser geschickt durch die Kapitel führt und auch schwierige Themen leicht verständlich macht.

Sehr interessant fand ich die Frage nach dem „Was wäre, wenn..“, die über die gesamte Storyline mitschwingt. Was wäre, wenn man sich in einer bestimmten Situation anders verhalten hätte? Wäre man glücklicher? Würde man ein anderes Leben führen? Wäre man ein anderer Mensch? Gemeinsam mit dem Protagonisten ist man auf der Suche nach Antworten und erlebt immer wieder unvorhersehbare Wendungen, die einen alles nochmal überdenken lassen.

Einzig die Handlung gegen Ende ist meiner Meinung nach etwas zu überspitzt und Hollywood-mäßig, obwohl sie eine logische Entwicklung der Geschehnisse darstellt.

Dark Matter ist Science Fiction und Wissenschaftsthriller in einem. Ein Roman, der vom Leben und den menschlichen Entscheidungen handelt – erzählt in einer spannenden Geschichte, die zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Nicht nur für Science Fiction-Fans empfehlenswert!

Hast du dich richtig entschieden?

Von: World of books and dreams Datum : 29.05.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Jason Dessen führt ein ganz normales Leben, verheiratet mit seiner Traumfrau Daniela lebt er mit ihrem gemeinsamen, fünfzehnjährigen Sohn Charlie in einem Haus in Chicago. Als Uniprofessor lebt er nicht gerade auf großem Fuß, denn eigentlich hätte aus seinem Leben viel mehr werden können, denn er war an der Uni ein regelrechtes Physikgenie. Doch im Grunde seines Herzens ist Jason Dessen glücklich. Als er an einem ganz gewöhnlichen Abend aufbricht, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, wird er von einem maskierten Mann überfallen und verliert sein Bewusstsein. Doch als er in einem Institut wieder zu sich kommt, ist plötzlich alles ganz anders, er ist nicht mehr verheiratet, seinen Sohn gibt es nicht und er arbeitet auch nicht mehr als Professor, sondern ist ein gefragter Physiker. Jason versteht die Welt nicht mehr, denn scheinbar kennen ihn alle in der Firma, in der er zu sich kam. Was ist geschehen?

Meine Meinung:

Der Einstieg in den Roman fiel sehr leicht, denn zunächst bekommt der Leser die Möglichkeit, sich ein Bild von Jasons Leben zu machen. Man begleitet ihn ein kurzes Stück in seinem alltäglichen Leben und wird Zeuge des Überfalls. Blake Crouchs Schreibstil ist dabei sehr flüssig und gut verständlich. Er schafft es sehr gut, dem Leser einen guten Überblick und Eindruck des Geschehens zu liefern und verliert sich dabei nicht in unnötigen Details. Die Sätze sind meist kurz und dadurch wirkt die Sprache recht einfach, ist aber hier auch perfekt, da das Thema schon kompliziert genug ist. Dabei gibt es hier auch sehr viele Dialoge, da nicht nur der Leser keine Ahnung hat, was los ist, sondern auch der Protagonist Jason, sind diese sehr hilfreich, denn es wird zeitweise sehr kompliziert im Denken, denn es geht hier nicht, wie der Titel zunächst vermuten lässt, um Zeitreisen, sondern um das Multiversum. Der Gedanke über ein: was wäre, wenn ich anders gehandelt hätte, mich anders entschieden hätte, an jedem dieser Wege gibt es einen Scheideweg, eine Parallelwelt, die zeigt, wie es wäre, wenn man sich für einen anderen Weg entschieden hätte. Klingt kompliziert? Ist aber gar nicht so wild, denn der Autor erklärt das Ganze recht gut und die meiste Zeit war alles recht klar vorstellbar.

Die Spannung bleibt hoch gehalten, gerade zum Zeitpunkt der Entführung steigt auch zum ersten Mal der Adrenalinspiegel und auch sonst wird immer wieder an der Spannungsschraube gedreht. Gemeinsam mit dem Protagonisten erlebt man Fluchten, steht vor Geheimnissen, kämpft mit verschiedenen Gegnern und sucht nach Antworten und Lösungen. Dabei gibt es hier unglaublich viele Wendungen, die nicht vorhersehbar sind und den Leser immer wieder in neue Richtungen lenken und alles noch einmal überdenken lassen, auch sonst bringt der Inhalt zum Nachdenken: kann es so ein Multiversum wirklich geben? Denn dieses Multiversum ist durchaus ein diskutiertes Thema.

Dadurch, dass die Geschichte in der Ich-Form aus Jasons Perspektive geschildert wird, ist man als Leser auch ganz nah am Geschehen und kann alles, was der Protagonist empfindet, gut nachvollziehen. Ich spürte seine Verwirrtheit, gerade nachdem er in dem Institut wieder zu sich kommt, aber genauso konnte ich seine Angst und auch seine Liebe zu seiner Frau mitempfinden.

Die Charaktere sind hier mehr oder weniger überschaubar, da man in erster Linie Jason auf seiner aberwitzigen Suche begleitet. Gemeinsam mit der Psychologin Amanda begibt er sich hier auf Reisen durch das Multiversum. Auch wenn ich viele seiner Gedanken nachvollziehen kann, bleibt allerdings Jason für mich ein nicht ganz greifbarer Charakter. Zwar kann ich mich in seine jeweiligen Situationen versetzen, habe aber trotzdem noch ein wenig das Gefühl, ihn nicht richtig kennengelernt zu haben. Wobei ich aber auch wieder sagen muss, dass hier auch eher das Hauptthema bei dem Geschehen und nicht in den Charakteren liegt. Genau so geht es mir auch mit den Nebencharakteren, ihre Handlungen sind zwar nachvollziehbar, aber wirklichen Tiefgang bei der Charakterisierung ist auch da nicht zu finden.

Mein Fazit:

Alles in allem ein sehr temporeiches Buch, dessen Kernfrage lautet: wie wäre es, wenn du dich anders entschieden hättest? Wie wäre dann dein Leben verlaufen? Vor allem, welches Leben ist das, das du dir wünschst? Auch wenn der Titel, der Zeitenläufer ein wenig in die Irre führt und nicht unbedingt den wirklich Inhalt spiegelt, so ist es trotzdem sehr gut gelungen. Wer Bücher mit viel Action mag, ist hier gut aufgehoben und wird, auch dank des sehr flüssigen Schreibstils, gute Unterhaltung finden.

Dark Matter. Wie viele Realitäten gibt es?

Von: Gisela Simak Datum : 21.05.2017

lese-himmel.blogspot.de/

Zum Inhalt

Das ist jetzt eine von den wenigen Rezensionen, wo ich lange überlegt habe, was ich schreiben soll. Nur ein Wort zuviel, und die Spannung verschwindet ins Multiversum. Für das was dann zurück kommen würde, könnte ich nicht garantieren.

Die Geschichte fängt an, wie es bei vielen von uns auch der Fall sein dürfte. Man kocht ein leckeres Essen. Eine Flasche Wein wird geköpft. Leise Musik im Hintergrund. Bei dem einen oder anderen warten Kinder, bis das Essen fertig ist. Eine heile Welt, in der man sich geborgen fühlt.
So auch bei Jason Dessen. Seine rassige Frau kocht Pasta. Leicht beschwipst vom Wein schaut er ihr zu. Sein Sohn zeichnet ein Bild. Jason ist glücklich. Seine Frau schaut ihn verliebt an, wie nur sie es kann.
Jason ist ein Atomphysiker, der weit unter seinen Möglichkeiten arbeitet. Aus Liebe zu seiner Familie, hat er auf die große Karriere verzichtet. Er unterrichtet an einem College.
Seine Frau Daniela hätte vor 15 Jahren große Chancen als Künstlerin gehabt. Sie hat genau wie Jason auf eine vielversprechende, berufliche Laufbahn verzichtet. Auch ihr war die Familie wichtiger. Geld war knapp.
Jedoch war nicht immer eitel Sonnenschein. Daniela litt lange Zeit unter Wochenbettdepressionen. Jason beneidet seinen besten Freund, dem ein Durchbruch in der Quantenphysik gelungen ist. Ein Erfolg, den Jason locker für sich verbuchen könnte. Wenn er sich vor 15 Jahren anders entschieden hätte.
Jason macht sich auf den Weg, um seinem Freund Raymond zu gratulieren. Bis zum Essen will er wieder daheim sein. Aber, auf dem Heimweg begegnet er einem Mann mit einer Geisha-Maske. Ein Schlag auf den Hinterkopf. Als er wieder zu sich kommt, ist nichts mehr so, wie es mal war.

Meine Meinung


Wie wäre Jasons Leben verlaufen, wenn er sich anders entschieden hätte? Würde mich das jemand fragen, müsste ich sagen: >>Weiß ich nicht. Es ist nun mal so, wie es ist.<<
Das ist bei Jason anders. Er hat sämtliche Möglichkeiten dies herauszufinden. Er zweifelt oftmals an seinem Verstand. Begibt sich freiwillig in ein Krankenhaus. Will wissen, ob er ein Karriere- oder Familienmensch ist.
Jason geht einen richtigen Leidensweg. Er weiß noch nicht, dass seine eigene Intelligenz mitverantwortlich ist.
Ich stelle es mir wirklich grausam vor, wenn man aus einer Ohnmacht erwacht, und nichts mehr so ist, wie es vorher war. Jason wacht in einem Labor auf und muss kräftezehrende Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Menschen in den sterilen Räumen, soll er angeblich kennen. Er wurde erwartet. Sein (angeblich) bester Freund möchte ihm helfen, sein Trauma zu verarbeiten. Jason ist misstrauisch. Ihm gelingt die Flucht aus dem Labor. Jason macht Bekanntschaft, mit dem dunklen Teil seiner Seele.

Jason tat mir eigentlich nur noch leid. Er hatte kein Geld-, Freunde,- Heim und Familie mehr.
Sämtliche Parallelwelten haben aus ihm einen Flüchtling gemacht. Er musste irgendwie wieder einen Zugang zu seiner Welt finden. Stets war er hungrig und durstig. Mit Logik und seinem Wissen in Quantenphysik, versuchte er eine Lösung zu finden. Vor jeder Parallelwelt sollte er gute Gedanken haben. Mit Hilfe eine Notizbuches könnte es ihm gelingen.

>>Wenn man etwas schriftlich festhält, ist man voll darauf konzentriert. Es ist fast unmöglich, zu schreiben und an etwas anderes zu denken. Die Tätigkeit des Schreibens bringt Gedanken und Absichten in Einklang.<< (Seite 231)




Mein Fazit


Dieser Pagetuner hat mich durch 400 Seiten gejagt. Ich wusste von einen auf den anderen Moment nicht, in welcher Realität Jason landet.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jason erzählt. Die Atmosphäre ist meist düster und kalt. Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Es fängt mit einem Gläschen Wein an. Zu diesem Zeitpunkt kann man wirklich nicht erahnen, das man innerhalb kurzer Zeit durch meterhohen Schnee und einem skurrilen Chicago wandert, wo die gleichen Gebäude doch ganz anders sind. Heimat keine Heimat mehr ist. Familie keine Familie mehr. Man seine Identität nicht mehr sein Eigen nennen kann.

Man stellt sich die Frage, ob es im Multiversum auch von sich selber noch ein eine andere Realität gibt. Wenn ja? Wie oft gibt es mich?
Welche Realität Jasons entspricht der Wahrheit? Berühmter Wissenschaftler oder Familienvater?


Ich empfehle Dark Matter jedem, der wissen will, ob unsere Vergangenheit irgendwo Gegenwart ist. Die Gegenwart längst schon vergangen. Die Zukunft: JETZT!
Ob mir das Ende gefallen hat? Das Ende könnte gut einen zweiten Teil vertragen.
Eine uneingeschränkte Empfehlung von mir, für diesen genialen ScFi-Thriller.

Danke Blake Crouch.

Mein Dank geht an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

Auch ohne dunkle Materie genial!

Von: buchpanda Datum : 20.05.2017

buchpanda.jimdo.com/

Der Klappentext beschreibt ja schon wunderbar, worum es geht - jetzt beschreibe ich, wie.
Die Geschichte ist im Präsens verfasst, was ich eigentlich nicht besonders mag, aber bei dieser Story passt es sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, es gibt genug Details und Gedanken, um ein allumfassendes Bild von allem zu bekommen, ohne von Beschreibungen überrannt zu werden.
Die Hauptperson Jason (Ehemann, Vater, Professor) ist eine tolle Hauptperson, da er nachvollziehbar handelt, die richtigen Schlüsse zieht und einen kühlen Kopf bewahren kann, um in Ruhe Entscheidungen zu treffen und nachzudenken.
Die Geschichte ist super aufgebaut, es kommt keine Langeweile auf!
Man möchte unbedingt erfahren, was denn los ist und begibt sich mit Jason auf die verzwickte Suche. Dabei begegnet man ein paar Nebencharakteren, die nicht blass bleiben und für eine kurze Zeit ihre wichtige Rolle spielen.
Um das ganze noch besser zu machen, gibt es auch unerwartete Wendungen! Juhu!
Ich möchte nicht zu viel verraten, da man beim Lesen lieber überrascht werden sollte. Aber eingefleischten Sci-Fi-Fans wird wohl zu wenig Sci-Fi enthalten sein. Mir als Sci-Fi-Tourist hat die Geschichte super gefallen, da es nicht zu abgespaced war und man auch keine seitenlangen technischen Erklärungen lesen musste.
Allerdings muss ich im Nachhinein feststellen, dass es doch ein paar wenige unlogische Dinge gibt... welche einem jedoch nur auffallen, wenn man noch einmal gründlich über alles nachdenkt.
Die einzige wichtige Kritik, die ich einzuwenden habe, bezieht sich auf den unpassenden Titel. Die dunkle Materie wird nur einmal erwähnt... da fühlt man sich schon etwas gecatfisht, wenn man ein Buch mit String-Theorie, Dunkler Materie, Universum etc. als Schwerpunkt erwartet :(
Aber auch ohne dunkle Materie ein echt toller Roman, bei dem mehr die Familie und die Liebe im Vordergrund steht als das eigentliche Abenteuer.
Ich kann die Geschichte nur empfehlen und freue mich schon sehr auf die Verfilmung, weil ich mir dieses tolle Buch schon beim Lesen gut auf einer Leinwand vorstellen konnte.

Ebenso faszinierend wie erschreckend

Von: Nini Datum : 20.05.2017

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

Auch wenn Blake Crouch als Autor in den USA bereits ein Begriff ist, hatte ich bisher noch nie von ihm gehört. Da mich die Grundthematik des Buches - "Was wäre wenn? Wie wäre das Leben verlaufen, wenn man sich an einer Stelle anders entschieden hätte?" - fasziniert, habe ich mich mit Jason auf die Reise gemacht.

Dass die Filmrechte am Buch bereits verkauft sind, wundert den Leser bereits nach wenigen Seiten nicht mehr. Denn es ist durchaus augenfällig, dass Blake Crouch in einer sehr plakativen Art und Weise die Szenen im Kopf des Lesers entstehen lässt - das Buch schreit nahezu nach einer Verfilmung im Stile von Jason Bourne. Als Leser muss man diesen Schreibstil mögen oder sich zumindest daran gewöhnen.

Die Story selbst ist extrem interessant und darüber hinaus bringt Blake Crouch einiges an Action und Spannung ein. Das Konstrukt, das er im Kopf des Lesers entwickelt, dass es viele unterschiedliche Parallelexistenzen eines Selbst gibt, ist genauso erschreckend wie faszinierend, da es unendlich viele Möglichkeiten offeriert.

Der Lesefluss ist sehr gut und gerade unser Hauptprotagonist Jason Dessen sehr vielschichtig charakterisiert. Er hat seine Fehler und Schwächen, Wünsche und Sehnsüchte - er ist ein ganz normaler Mensch, der plötzlich in etwas hineingerät, was er sich nie hätte vorstellen können. "Dark Matter - Der Zeitenläufer" ist ein Kampf Gut gegen Böse - allerdings kämpft Jason für das Gute und gegen das Böse in sich selbst.

Gegen Ende wird die Handlung für meinen Geschmack etwas sehr überspitzt und irreal, ist aber dennoch eine logische Entwicklung der vorhergehenden Handlung.

"Dark Matter - Der Zeitenläufer" von Blake Crouch ist ein spannendes, mitreißendes und auch zum Nachdenken anregendes Buch, das vom Leser einiges an Vorstellungsvermögen verlangt.

Diesen Autor sollte man im Auge behalten – großes Kino!

Von: TheWonderlandBooks Datum : 19.05.2017

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Dieses Buch wurde mir von dem Verlag selbst empfohlen. Das Cover hatte mich im ersten Moment überhaupt nicht angesprochen und ich war schon kurz davor die Mail zu löschen, aber nachdem ich mir die genauere Beschreibung durchgelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich wollte mich einfach mal wieder auf etwas Neues einlassen. Etwas, dass ich in der Form noch nicht gelesen habe und zu dem ich wahrscheinlich auch nicht selbst gegriffen hätte. Zur Umschlaggestaltung komme ich übrigens am Ende meiner Rezension, denn die ist etwas ganz Besonderes.

Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil des Autors hat mir unglaublich gut gefallen und auch nebensächliche Szenen erschienen mir durchaus wichtig und ich wollte immer unbedingt wissen wie es mit Jason weitergeht. Diesen Spannungsbogen hat Blake Crouch zum Großteil das ganze Buch über halten können. Erst zum Ende hin, hat die Spannung etwas für mich nachgelassen.

Die Charaktere in dem Buch haben mir ganz gut gefallen, keiner ist mir besonders sympathisch gewesen, aber darauf zielt der Roman auch nicht ab und er funktioniert ganz ohne große Sympathien. Man kommt mit Jason als Hauptfigur wunderbar klar, er wurde gut ausgearbeitet und passend gewählt. Sein Leben wirft die typischen Fragen auf, die sich wohl jeder schon mal gestellt hat. Einfach, weil man im Leben ja oft wichtige Entscheidungen treffen muss und sich im Nachhinein automatisch fragt, was wäre gewesen wenn.

Da ich mich mit den Thema „Zeit und Raum“ im privaten Bereich gar nicht so gerne beschäftige und auch Filme wie „Interstellar“ total öde und abstrakt finde, musste ich mich zwischendurch, bei wichtigen Erklärungen, stark konzentrieren und manchmal auch einen Absatz wiederholt lesen. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig die Erklärungen verstanden zu haben, sonst könnte es passieren, dass man mit einigen Handlungen durcheinander kommt und vielleicht auch den Anschluss zu der Geschichte verpasst oder denkt, dass sich der Autor verzettelt hat.

Ab einem gewissen Punkt ist man aber total in der Geschichte aufgegangen und hat mit Jason mitgefiebert. Lediglich das Ende hat mir irgendwie nicht ganz so gut gefallen. Ich hatte zwar überhaupt keine Vorstellung darüber, wie es enden wird, aber irgendwo hat mir das gewisse Etwas, dass dieses Buch vorher so gut aufgebaut hatte, gefehlt. Es war irgendwie unspektakulär im Vergleich zum Anfang.

Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch absolut überraschen, für sich einnehmen und hat mir wirklich gut gefallen. Ich muss zugeben, dass ich das nicht erwartet hatte. Sollte der Autor weitere Bücher schreiben, werde ich sie mir auf jeden Fall kaufen, denn selten ist ein Buch über eine längere Zeitspanne dermaßen spannend und fesselnd gewesen. Durch „Dark Matter“ von Blake Crouch habe ich eine neue Leseerfahrung gesammelt und bin dem Thema rund um Parallelwelten nun wieder etwas aufgeschlossener.

Das Buch eignet sich in meinen Augen für einen richtig spannenden Kino- oder Fernsehfilm und die Rechte sollen wohl auch schon nach Hollywood verkauft worden sein, und der Autor an einem Drehbuch schreiben. Mein Wunsch während des Lesens wurde also scheinbar schon im Voraus erfüllt.

Fazit: Diesen Autor sollte man im Auge behalten – großes Kino!

Ein toller Science-Thriller, den man gelesen haben muss!

Von: It's Vonk Datum : 16.05.2017

www.youtube.com/itsvonk

So ein toller Science Thriller, bei dem die Wissenschaft dahinter schön verständlich, aber trotzdem korrekt auf den Punkt gebracht wird - das hat mich wirklich sehr glücklich gemacht. Dazu wird wirklich kontinuierlich Spannung aufgebaut und auch das Ende hat mir gut gefallen. Meine Kritikpunkte sind sehr beschränkt, zum einen ist der deutsche Untertitel "Der Zeitenläufer" völliger Unfug, da es hier um verschiedene Realitäten geht und der Protagonist zwischen selbigen reist und nicht in der Zeit - die läuft weiter. Zum anderen habe ich einen winzigen inhaltlichen Kritikpunkt, den ich hier aufgrund von Spoilern aber nicht nenne. Den findet man aber auch nur, wenn man wirklich kleinkariert ist, also gebe ich dem Buch noch 5 Punkte und es ist definitiv ein Highlight für mich, das mich gar nicht mehr los gelassen hat.

Ein Rennen durch Zeit und Raum

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 13.05.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

Titel:"Dark Matter Der Zeitenläufer"
Autorin: Blake Crouch
Verlag: Goldmann Verlag
Sprache: Deutsch
Broschiert: 416 Seiten
ISBN-13: 978-3442205127
Preis: 16,00€


Klappentext

"Bist du glücklich?" Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten:"Willkommen zurück, alter Freund." Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt - doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt - was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere?
Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird...


Meine Meinung

Grundlage zu diesem Buch ist eine Theorie der Quantenphysik.
Crouch schafft es auf 416 Seiten diese Theorie dem Leser näher zubringen ohne genau ins Detail zugehen. Er gibt gerade genug preis, dass man der Geschichte und den Geschehnissen folgen kann.
Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil erschafft Crouch eine spannungsgeladenen und düstere Atmosphäre, die den Leser in seinen Bann zieht.
Diese Atmosphäre spiegelt auch das schwarze Cover wieder.
Der Roman lässt sich super lesen, da einen sowohl das Thema packt, als auch die flüssigen Sätze.
Auch die kleinen Cliffhanger, die am eines jeden Kapitel stehen, lassen einen das Buch ungerne aus der Hand legen.
Man will unbedingt wissen, wie sich die Protagonisten in diesem Moment entscheiden. Jede Entscheidung öffnet in diesem Roman eine neue Tür und formt den jeweiligen Charakter weiter.
So bekommen die Charaktere, welche von Beginn an sehr durchdacht sind, noch mehr Tiefe.
Man fiebert mit ihnen mit und kann die Entscheidungen, die sie treffen, gut nachvollziehen.

Schon der Klappentext und die Aufmachung des Buches haben mich sehr angesprochen.
Doch die Story hat mich richtig gepackt.
Sie bringt einen jedoch auch zum grübeln, ob jede Entscheidung in seinem bisherigen Leben richtig war und wie es wäre, wenn man einiges anders gemacht hätte.
Ein Buch welches viele Fragen aufwirft und den Leser zum nachdenken anregt.
Das Buch gefiel mir super und ich werde es auf alle Fälle noch einmal lesen.

Ein Muss für jeden!

Bist du glücklich? Packend, spannend, rasant

Von: catching.wordsss Datum : 10.05.2017

catching-wordsss.blogspot.de/

Allgemeins

Titel: Dark Matter. Der Zeitenläufer
Autor: Blake Crouch
Verlag: Goldmann
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-20512-7
Seiten: 408
Preis: 16,00€

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Klappentext

"'Bist du glücklich?' Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten 'Willkommen zurück, alter Freund'. Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt - doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfach College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt - was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere?
Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird..."
Cover

Das Cover ist ganz einfach und schlicht gehalten. Alles ist schwarz - in verschiedenen Abstufungen. Der Untertitel 'Der Zeitenläufer' ist als einziges in weiß hervorgehoben. Die ganze Aufmachung versprüht schon eine düstere, bedrohliche Stimmung, die auch im Buch zum Tragen kommt.

Schreibstil

Das ganze Buch ließ sich super einfach und schnell lesen. Fast jede Seite hat mich auf ihre Art gefesselt &amp; es fiel mir wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Charaktere

Jason Dessen ist der Hauptcharakter und ich fand ihn wirklich gut. Genrell hat den Charakteren etwas an Tiefe gefehlt und man konnte nicht wirklich eine persönliche Bindung zu ihnen aufbauen und doch haben sich mich alle irgendwie angesprochen.
Es war so faszinierend, wie Entscheidungen aus einem Menschen einen ganz anderen machen können.

Meine Meinung

Das war mein erster Roman im Genre Science-Fiction und ich war wirklich begeistert davon.
Die Thematik war wirklich super und hat mich auch im Nachhinein noch zum Nachdenken gebracht.

Als Grundlage diente eine Theorie der Quantenmechanik.
Es hat mich etwas gestört, dass teilweise so viel wissenschaftliches Fachgesimpel dabei war. Natürlich ist das irgendwie wichtig für die Geschichte, um die ganze Idee von dem Multiversum zu verstehen. Aber für jemanden wie mich, der Physik ganz ohne schlechtes Gewissen abgewählt hat, weil er nichts davon versteht, war es sehr schwer hinter den ganzen Sinn zu blicken und die Theorie nachzuvollziehen. Aber das ist auch eher ein persönliches Problem.

Allgemein fand ich die Idee einfach faszinierend. Der Untertitel des Romans ist dabei etwas verwirrend. Meiner Meinung nach passt 'Der Zeitenläufer' nicht wirklich, denn es wird auch im Buch klar, dass es nicht um Zeitreisen geht.
Es geht um Paralleluniversen, die zur gleichen Zeit spielen, sich aber durch verschiedene Entscheidung der Menschen voneinander abgespalten haben.

Es ist so spannend, wenn man sich vorstellt, dass man vielleicht noch tausend andere Leben führt. Ist man in diesen glücklicher? Erfolgreicher? hat man es dort schlechter?

Das Buch ist sehr facettenreich und wirft einen in ein scheinbar normales Leben, das mit etwas Quantenphysik gemischt wird und schon entsteht eine bewegende, nachdenklich stimmende Thematik.

Das Buch kommt ohne viel Gewalt oder Blut aus und doch ist es von Beginn an spannend und durch den rasanten Schreibstil des Autors verliert das Buch auch nicht an Spannung.
Ich konnte viel mit Jason mitleiden und es hat teilweise so hilflos und wütend gemacht, ihn eingesperrt in diesem Multiversum zu sehen.

Ohne wirklich zu spoilern, möchte ich nur sagen, dass mich das Ende mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück gelassen hat und ich mir hier wirklich einen weiteren Teil wünschen würde.

Bist du glücklich? Eine Frage, die sich jeder schon gestellt hat und die in diesem Science-Fiction Roman auf eine völlig neue Art gestellt und beantwortet wird.

Abgefahren!

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 09.05.2017

blog4aleshanee.blogspot.de/

Also ich muss gestehen, dass es sich anfangs etwas gezogen hat. Bis Jason entführt wird und er erkennt, dass er in einer Parallelwelt gelandet ist, dauert schon etwas, aber dann! Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wie Jason gefangen war in dieser Idee des Multiversums - wobei ich zugeben muss, dass ich von solchen Themen ein Fan bin!
Es kamen auch einige Fachausdrücke vor, aber die wurden entweder erklärt oder so gekonnt eingeflochen, dass selbst ich es verstanden hab. Und selbst die Theorie von Schrödingers Katze hab ich endlich richtig verstanden!
Die Folge der Beobachtung und der Wirkung auf alles, was wir wahrnehmen, wird ja von der Physik schon lange erforscht, dazu gibts auch ein sehr cooles Video auf youtube, wer sich dafür interessiert: klick

Jason, der Protagonist, der aus der Ich Perspektive erzählt, hat ein eher beschauliches Leben in Chicago. Seine Karriere hat er für Frau und Kind aufgegeben und unterrichtet an einem College. Auch wenn insgesamt sein Leben schon fast etwas langweilig erscheint, geht es ihm doch gut und er liebt seine Frau und seinen Sohn sehr - aber wie bei vielen hat sich halt doch auch der Alltag eingeschlichen.
Das ändert sich natürlich, als er tatsächlich in eine Parallelwelt katapultiert wird, in der er sich bei einer wichtigen Entscheidung anders entschieden hat. Als Jason sieht, wie sein Leben verlaufen wäre, wird ihm bewusst, wie wichtig SEIN Leben für ihn ist.

Es gibt ja einige Theorien über Parallelwelten und auch wenn ich mich mit dem Thema nicht intensiv auseinandersetze, fasziniert es mich jedes Mal wieder. Die Ideen, die Blake Crouch hier einbringt, sind total krass und haben mir echtes Magenkribbeln verursacht. Das Gehirn fährt echt Achterbahn wie das ganze hier umgesetzt ist, als hätte man einen Knoten im Kopf.
Es gibt ja die Vorstellung, dass jede Entscheidung, die wir treffen, einen neuen Weg öffnet für unser Leben - und einen weiteren Weg in einem anderen Universum. Somit entstehen unendlich viele, in der wir alle auch existieren, nur nimmt dort unser Leben eben einen anderen Verlauf. Ich liebe solche Gedankenspiele!

Der Schreibstil ist dabei flüssig und wie gesagt, man versteht doch alles sehr gut und es wirkt auch alles in sich logisch. Ich hab zwar ein - zwei Punkte gefunden, die ich mir nicht so recht erklären konnte, was aber bei dem Thema nicht so schlimm für mich war.

Am Ende wird jedenfalls klar, dass jede Entscheidung, die wir treffen unsere Persönlickeit formt. Alles, was wir tun, wen wir treffen, öffnet eine Tür und schließt auch gleichzeitig eine - aber es macht uns eben zu dem, der wir sind. Natürlich wird jeder manchmal daran denken, was wäre, wenn man sich in gewissen Situationen anders entschieden hätte, aber man muss auch sehen, wo man jetzt steht und dass es immer wieder neue Entscheidungen gibt! Auch dankbar zu sein für das, was man hat und nicht dem nachzutrauen, was hätte sein können!
Das sagt der Autor auch sehr schön in einem kurzen Interview am Ende des Buches.

Die Aufmachung des Covers, darauf möchte ich auch noch kurz eingehen, denn das sieht man auf dem Bild oben schlecht, ist wirklich schön gemacht. Der zarte Silberschimmer sieht richtig edel aus!

Ich hab lange überlegt, ob ich einen halben Stern abziehe, weil der Anfang einfach doch recht langwierig war, aber ich fand die Idee und die Umsetzung so faszinierend, dass ich hier gerne alle 5 Sterne vergebe!

Spannend, emotionsgeladen und überrascht mit einigen Wendungen

Von: Buchschatzjägerin Datum : 05.05.2017

https://buchschatzjaegerin.blogspot.de/

WORUM GEHT ES?
Eines Nachts wird Jason Dessen überfallen und von einem maskierten Mann entführt. Dieser spritzt ihm irgendein Präparat und als Jason wieder zu sich kommt, ist er in einer Welt, die nicht seine ist, denn dort ist er kein College-Professor, sondern ein ausgezeichneter Wissenschaftler, der etwas Unglaubliches erschaffen hat. Seine Frau Daniela hat er jedoch nie geheiratet und somit wurde sein Sohn Charlie nie geboren.
Erst nach und nach gelingt es Jason, all die offenen Fragen zu beantworten und wird auf die Probe gestellt: Will er in diesem Leben bleiben, in dem er die Karriere dem privaten Glück vorgezogen hat? Oder hat er in seinem eigenen Leben, dem mit Frau und Kind als College-Professor, alles, was ihn glücklich macht?


REZENSION
Besonders angesprochen hat mich an Dark Matter nicht nur der Klappentext, der schon vielversprechend klang, sondern auch die Aufmachung des Romans ist wirklich gelungen. Aufgrund des durchweg schwarzen Covers dachte ich zuerst, dass es eventuell durch eine düstere Stimmung im Roman inspiriert sein könnte. Doch es hat eher etwas mit dem Titel zu tun. Für Dark Matter, also dunkle Materie, hätte es wohl keine passendere Covergestaltung geben können. Auch die besondere Klappenbroschur hat mich beim ersten Anblick in der Buchhandlung sehr neugierig gemacht, weshalb ich das Buch auch erst zur Hand genommen und mir genauer angesehen habe. Es ist also definitiv ein kleiner Eye-Catcher.
Das Einzige, das mir tatsächlich nicht gefällt, in der Untertitel Der Zeitenläufer, da dies nichts mit dem Roman zutun hat. Es geht nicht ums Zeitreisen, sondern darum, in verschiedene Realitäten, im Multiversum zu reisen, die aber alle zur selben Zeit ablaufen. Demnach ist Jason also nicht der Zeitenläufer, sondern eher der Multiversumsläufer.

Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes doch eine ganz andere Vorstellung von Blake Crouchs Roman hatte. Dass Physik dabei eine große Rolle spielen könnte, habe ich, als jemand der absolut gar keine Ahnung davon hat, trotz des Titels gar nicht bedacht. Sobald also das erste Mal etwas physikalisch erklärt wurde, hatte ich deswegen auch gleich Angst, dass sich das im gesamten Roman noch steigert und ich irgendwann kein Wort mehr verstehe. Umso erleichterter war ich, dass alles tatsächlich so erklärt wird, dass sogar ich es verstehe und auch nachvollziehen kann. Da möchte ich wirklich ein großes Lob an Blake Crouch loswerden, denn dass man mich mit Physik begeistern kann, da gehört schon eine ganze Menge dazu.

Obwohl ich mich normalerweise mit längeren Kapiteln schwer tue, von denen es auch im Roman gleich einige gibt, waren der Schreibstil und die Erzählgeschwindigkeit wirklich so gut, dass mir das beim Lesen gar nicht aufgefallen ist. Ich hatte zwischendrin nicht das Gefühl, dass ein Kapitel vielleicht zu langatmig war, was man durchaus positiv hervorheben muss.

Im Großen und Ganzen hat der Roman mich mit seiner Handlung mehr als überrascht. Zu Beginn dachte ich tatsächlich, es wäre eine Art Entführungsgeschichte, in der ein Mann das Leben des Protagonisten einnimmt, doch dass so viel mehr dahinter steckt, habe ich wirklich nicht geahnt. Ich bin tatsächlich froh, dass die Geschichte genau diese andere Richtung eingeschlagen hat.
Was sich der Autor da ausgedacht hat, ist wirklich wahnsinnig spannend und interessant. Ich habe tatsächlich mit dem Protagonisten Jason gelitten und mitgefiebert. Jason ist eigentlich die Art von Charakter, die man mögen muss. Eine sehr treue Seele, ein guter Mensch. Dass ihm das zum Verhängnis wird, hätte er selbst wohl auch nie gedacht. Besonders beeindruckt hat mich seine bedingungslose Liebe zu seiner Frau Daniela. Er hatte die Möglichkeit, ein ganz anderes Leben zu führen, wollte jedoch nur zurück zu seiner Frau in sein eigenes Leben. Dass er die richtige Entscheidung getroffen hat, spürt man ganz am Ende, als sich Daniela für ihn stark macht. Das war einer der Momente, die mich sehr bewegt haben.

Spannend ist vor allem, dass der Roman einen selbst oft zum Nachdenken anregt. Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob man selbst glücklich mit seinem Leben ist oder wie eine andere Version von einem selbst leben würde. Was wäre passiert, wenn man sich an einer bestimmten Stelle des Lebens anders entschieden hätte? Es ist also nicht nur eine Geschichte, die Unterhaltung verspricht, sondern einem gleichzeitig auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt.

Dass dieser Roman wohlmöglich verfilmt werden soll, kann ich nur unterstützen, denn er hat definitiv sehr viel Potential. Die Geschichte ist spannend, emotionsgeladen und überrascht mit einigen Wendungen. Es wird immer kurioser und auch der Protagonist, aus dessen Sicht der Roman geschrieben ist, überzeugt mit seinem eisernen Willen und einer starken Entwicklung. Dass das Ende größtenteils offen bleibt, finde ich eine gelungene Lösung, auch wenn ich mir vielleicht noch ein paar Einzelheiten mehr gewünscht hätte. Ich kann mir diesen Roman sehr gut als Film vorstellen und würde mich tatsächlich sehr freuen, ihn auf der Leinwand zu sehen.



FAZIT
Alles in allem ist Dark Matter ein spannender, abwechslungsreicher Science-Fiction Roman, der zwar einiges physikalisches Wissen vermittelt, dies jedoch sehr verständlich tut und damit auf jeden Fall auch etwas für Laien ist. Durch einige Plottwists bleibt der Roman bis zum Ende spannend und man fiebert tatsächlich die ganze Zeit mit. Doch der Roman regt auch zum Nachdenken an. Man fragt sich automatisch, ob man mit seinen Entscheidung im Leben immer zufrieden war. Dark Matter bekommt von mir fünf von fünf Sternen.

Ein Buch wie im Rausch. Atemberaubend!

Von: Tasmetu Datum : 02.05.2017

tasmetu.de

Eigentlich hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass mich irgendein Buch in der nächsten Zeit aus der Leseflaute ziehen würde. Doch dann kam „Dark Matter“ und ich inhalierte dieses unfassbare Buch. So etwas habe ich noch nie gelesen. Vielleicht liegt es an meiner geringen Erfahrung mit Science Fiction und Thrillern, aber für mich war diese Geschichte einzigartig und von so einer Intensität, dass ich es beim Lesen kaum aushielt. Ich musste zur nächsten Seite blättern und zur nächsten und zur nächsten. Es war eins dieser Bücher, bei denen man nicht möchte, dass sie aufhören, gleichzeitig aber gar nicht schnell genug weiter lesen kann.
Ich habe lange überlegt und finde tatsächlich fast gar nichts, was ich an diesem Buch aussetzen kann. Ja, die Diversität hätte man noch erhöhen können und Jasons Verliebtheit grenzt an manchen Stellen fast schon an Besessenheit (was allerdings in Anbetracht der Umstände tatsächlich irgendwie angemessen war). Auch das Cover – so hochwertig der Umschlag auch sein mag – finde ich etwas zu unaufällig, aber das war es dann auch schon mit meiner Kritik.
Crouch schreibt rasant. Er hält sich nicht auf mit langen Beschreibungen und Schachtelsätzen auf. Er schreibt direkt und mitreißend. Aber nicht ohne Gefühl. Ich konnte jede Emotion, die Jason (aber auch die Nebencharaktere) spüren, nachempfinden. Mein Herz raste beim Lesen, mein ganzer Körper war unruhig, wenn es mal wieder spannend wurde (also quasi fast die ganze Zeit). Die Charaktere hatten Ecken und Kanten, waren authentisch und mit Persönlichkeit. Manche waren sympathisch, andere nicht, aber keiner von ihnen war nur flach oder oberflächlich dargestellt.
Doch das Buch ist mehr als pure Spannung. Es ist Science Fiction, in einer unglaublich genialen Form. Ich kann, wenn ich nicht spoilern möchte, nicht viel zum Inhalt sagen, außer, dass er mich irgendwo zwischen Glück, Faszination und Angst zurück gelassen hat. Denn das Szenario, das er beschreibt, wäre rein theoretisch nicht unmöglich. Und ich rede hier nicht von „In 100 Jahren könnte das passieren“. Sondern hier, jetzt, heute. In dieser Sekunde.
In dieser Geschichte steckt ein Kern, der eventuell wahr sein könnte, eingebettet in ein normales Familienleben, das durch ein Verbrechen und jede Menge Quantenphysik vollkommen aus unserer Realität gerissen wird. Es ist ein cleveres Buch, das mich nicht mehr los lässt. Mein Gehirn spinnt die Theorien, die Crouch hier in eine fiktive Realität umsetzt, weiter. Ich kann nicht aufhören an all die Wendungen und Möglichkeiten zu denken und an all das, was unser menschliches Gehirn gar nicht so ganz begreifen kann, obwohl Crouch es hier alles schlüssig darlegt. Vor allem der „Plottwist“ im letzten Drittel, der eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung ist, lässt mich gar nicht mehr los. Ich frage mich seit dem immer wieder „Was wäre, wenn es wahr wäre?“
Die „Was wäre, wenn…“ Frage ist ein zentrales Element des Buches und erfüllt neben fesselnder, prägender und sehr intelligenter Unterhaltung, noch einen anderen Zweck: Crouch lehrt uns, dankbar für das Leben zu sein, das wir führen. So alltäglich und „langweilig“ es vielleicht auch scheinen mag, ist es doch ein Geschenk. Und jede Entscheidung, die wir treffen, ist von unglaublicher Bedeutung.
Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt und erschüttert. Es gehört jetzt schon zu meinen liebsten Büchern aller Zeiten, denn ich bin an diesem Buch nicht nur als Mensch gewachsen und habe so über meinen Tellerrand geblickt, wie ich es sonst nie getan hätte, sondern war auch atemlos, weil es mich beim Lesen vollkommen begeistert hat. Ich war und bin süchtig nach diesem Buch.

Ein gewaltiges und emotionales Werk, das von der ersten Seite an überzeugt

Von: Magische Momente Datum : 02.05.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Bist du glücklich?
Der Autor wirft hier eine ziemlich interessante, facettenreiche aber auch erschreckende Thematik auf.
Auf die Umsetzung war ich wirklich gespannt und begann voller Erwartung mit dem lesen.
Als erstes möchte ich jedoch die wirklich wunderschöne Aufmachung erwähnen, denn diese hat mich wirklich begeistert. Dieses mattschwarz mit dem zarten Schimmer darin. Einfach wunderschön anzusehen.
In die Handlung selbst kommt man sehr gut hinein.
Der wichtigste Charakter hierbei ist Jason Dessen. Ein Wissenschaftler, der an einem College unterrichtet. Jason selbst mochte ich von der ersten Sekunde an. Er ist eine authentische Persönlichkeit mit Schwächen und Stärken. Er hat sich ein Leben aufgebaut mit einer Familie die er über alles liebt.
Bis sich sein Leben eines Tages völlig verändert. Plötzlich stürzt alles zusammen und nichts ist mehr wie es war.
Man erfährt dabei alles aus der Sicht von Jason, was ihn noch lebendiger werden lässt und vor allem uns als Menschen näherbringt. Zwischendrin gibt es auch immer mal wieder einen zweiten Handlungsstrang, der mich jedoch zeitweise etwas in Verwirrung stürzte.
Immer steht die Frage im Raum ob man glücklich ist.
Was wäre passiert, hätte man einen anderen Weg eingeschlagen?
Wäre man dann automatisch glücklicher?
Mich stürzte dieses Buch auch in Grübeleien und man überlegt und sinniert über das Leben nach.
Ich fand es wirklich beängstigend, erschreckend , aber es hat mich auch nachdenklich und neugierig auf den weiteren Verlauf gebracht.
Über so eine Thematik habe ich bisher noch gar nichts gelesen und daher war mein Interesse, aber auch meine Faszination besonders groß.
Die Story selbst ist sehr temporeich und von unterschwelliger Spannung durchzogen.
Es wird nicht blutig, aber es geht an die nervliche Subtanz.
Weil man das erlebt, was Jason fühlt. Man seine Ängste , seine Qual und seine Zerrissenheit spürt.
Aber man begreift und verinnerlicht auch, was ihn als Menschen ausmacht.
Seine Emotionen sind so intensiv, das man wirklich an ihn gebunden ist.
Man hat nur einen Wunsch, das er das bekommt wonach er sich sehnt.
Man möchte das er glücklich ist.
Das er diesem Alptraum, der sich seines Lebens bemächtigt hat, entkommt.
Das er sich nicht verliert und das was ihn ausmacht.
Man erlebt die Hölle auf Erden die völlig zu entlgeisen droht, aber man erlebt auch die tiefe Liebe und das allumfassende Glück. Das auf so einer Ebene berührt, wie es nur eben geht.
Doch natürlich steht auch die Frage im Raum, was Glück bedeutet.
Geld, Ruhm, Liebe, Freundschaft?
Glück kann sich auf viele Arten widerspiegeln. Letztendlich liegt es an jedem Menschen selbst, was er darunter versteht und vor allem was er daraus macht.
Sicher ist man nicht immer mit seinem Leben im reinen. Aber gehört das nicht dazu?
Macht uns dieses Leben nicht aus?
Die Handlung selbst ist wirklich enorm spannend gehalten und ich kam wirklich nicht eine Minute zum Luft holen. Die Etwicklung war dabei wirklich gut zu spüren und besonders das Facettenreichtum von Jasons Person, hat mich in Atem gehalten.
Es geschehen Dinge die möchte man vielleicht nicht wissen.
Aber dann geschehen Dinge, die unsere Neugier noch mehr entfachen und dem ganzen eine völlige neue Dimension verleihen.
Das Ganze ist nicht das, was ich erwartet habe.
Es ist noch viel mehr, viel größer, unermesslicher, facettenreicher, gewaltiger.
Es macht sprachlos, entsetzt zunehmend und fördert auch Wut und tiefe Verzweiflung zutage.
Jason selbst geht dabei immer mehr unter die Haut. Mich hat er auf ganzer Ebene berührt und fortgetragen. Man kann sich ihm nicht verschließen. Er ist da und nimmt für sich ein.
Der fließende, lebendige und bildgewaltige Schreibstil des Autors führte auch zunehmend dazu, das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Es ist nervenzerrend, explosiv und bringt immer wieder neue Szenarien zutage.
Hierbei kann man auch nichts vorhersehen und so geschieht es , das einige Wendungen mich wirklich sprachlos gemacht haben. Es ist nicht das, was uns präsentiert wird. Sondern das, was es uns fühlen lässt. Wohin es führt und welchem Gefühlssturm man dabei unterliegt.
Der Abschluss des ganzen hat mir wirklich enorm gut gefallen und ich kann ganz klar sagen, das dieses Buch für mich ein absolutes Highlight ist.

Fazit:
Blake Crouch hat hier ein sehr gewaltiges und emotionales Werk geschaffen, das mich von der ersten Seite an überzeugt und fortgetragen hat.
Bist du glücklich?
Die Thematik ist interessant, faszinierend und beängstigend zu gleich.
Man zittert, man hofft, man leidet.
Es ist eine Achterbahn der Gefühle.
Man kann sich dem Ganzen nicht verschließen und möchte unbedingt wissen, wohin es letztendlich führt.
Ein starker Protagonist und eine Handlung die facettenreich und und voller Wendungen ist.

Was wäre wenn?

Von: Isa Datum : 30.04.2017

www.nerd-aber-herzlich.de/

Darum geht's:

Was wäre wenn? Was wäre wenn ich einen anderen Weg gewählt hätte? Was wäre wenn ich nicht dieses und jenes getan hätte? Wie wäre mein Leben dann verlaufen?

Diese Fragen stellen sich vermutlich viele Menschen irgendwann, manche stellen sich vielleicht sogar andauernd diese Fragen - vielleicht aus reiner Neugierde, vielleicht weil Sie unzufrieden sind.

Was wäre wenn es auf alle diese Fragen tatsächlich antworten geben würde, weil es unendlich viele Abbilder in unendlich vielen Welten von uns geben würde?...

Fazit:

Wow! Einfach nur wow! Dieses Buch hat mich extrem gefesselt, und zwar von der ersten Seite an. Ein SciFi Thriller vom feinsten, wie er spannender nicht sein könnte. Während des Lesens lief ein rasanter Film vor meinem inneren Auge ab und ich hoffe das der Film annähernd so gut werden wird, denn das Buch wird verfilmt.
Die Geschichte befasst sich mit dem Thema Multiversum und der Autor hat dieses Thema geschickt in eine Spannungsgeladene Story verwandelt. Beim lesen musste ich mich andauernd selbst fragen, was ich in dieser Situation machen würde und was wäre wenn alles echt wäre, was gerade in diesem Buch passiert. Die Wissenschaftlichen Aspekte zu der Theorie des Multiversums werden auch ein wenig beleuchtet, aber meiner Meinung nach nicht zu ausschweifend, sondern im genau richtigen Maß.
Daher kann ich dieses Buch auch Menschen empfehlen, welche sonst evtl. eher abgeschreckt vom SciFi Genre sind. Es wäre wirklich Schade wenn man sich dieses Buch, nur aufgrund des SciFi Aspektes, entgehen lässt. Dieses Buch ist so viel mehr, als "nur" SciFi. Es wirft Fragen über das Leben und das glücklich sein auf, in welchen sich viele Menschen sicher selbst wiedererkennen.

Interessante Geschichte mit mangelnder Umsetzung

Von: Sinas Lesewelt Datum : 24.04.2017

https://sinaslesewelt.wordpress.com/

Ich habe mich sehr auf „Dark Matter“ gefreut, denn mit diesem Buch habe ich ein für mich neues Genre ausprobiert – Science Fiction. Grundsätzlich würde ich diesen Versuch als gelungen beschreiben, jedoch gibt es einige Punkte an diesem Buch, die mich gestört haben.

Der größte Kritikpunkt ist der Schreibstil. Dieser ist meist sehr abgehakt und beinahe stakkatoartig.

Über mehrere Seiten hinweg und dann auch zwischendurch immer mal wieder werden die Situationen, Gefühle und Umgebungen in kurzen, bündigen Sätzen beschrieben. Bei jedem Satz beginnt der Autor eine neue Zeile, was an vielen Stellen allerdings komplett unnötig gewesen wäre. So habe ich bei jeder neuen Zeile gedanklich eine Pause gemacht, was den Text holprig und abgehakt werden ließ.

Die Filmrechte des Buches wurden bereits verkauft und genau das Gefühl hatte ich auch beim Lesen – es ist so geschrieben, dass man daraus sofort einen Film machen kann beziehungsweise mir kam es so vor, als hätte der Autor genau das gewollt. Das ist allerdings nicht unbedingt positiv zu sehen, denn es gibt immerhin einen Grund warum häufig gesagt wird „das Buch sei besser als der Film“. Buch und Film sind verschiedene Medien und haben jeder ihre Vorteile. Filme überzeugen mit Bildern und Ton, Bücher dafür mit mehr Tiefe. Und genau das hat mir beim Buch gefehlt – der Tiefgang. Die Charaktere waren mir ein wenig zu blass und manche Handlungen nicht ganz nachvollziehbar. Als Film kann ich mir die Geschichte sehr gut vorstellen, aber in Buchform hat mir Einiges gefehlt.

Grundsätzlich die die Geschichte mitreißend und sehr interessant. Jeder hat sich in gewissen Situationen sicherlich schon einmal gefragt, was passiert wäre, hätte man eine andere Entscheidung getroffen. Und genau diese Frage greift das Buch auf. Was wäre passiert, hätte ich mich für die Karriere entschieden und nicht für die Familie? Was wäre mir entgangen? Wäre dieses Leben besser für mich gewesen?

Blake Crouch spinnt um diese Fragen eine spannende Geschichte, die teilweise sehr fachlich/wissenschaftlich gestaltet ist, an anderen Stellen aber auch sehr emotional.

Allerdings sollte an dieser Stelle ein wichtiger Punkt geklärt werden: Es handelt sich bei diesem Buch um KEINE Zeitreise-Geschichte! Der Untertitel „Der Zeitenläufer“ ist komplett falsch, denn unser Protagonist reist nicht durch die Zeiten, sondern durch verschiedene Realitäten, die die Auswirkungen seiner Entscheidungen zeigen. Das hat überhaupt nichts mit Zeitreise zu tun und könnte falsche Erwartungen entstehen lassen.

Was das Ende betrifft, so konnte mich auch dieses nicht wirklich begeistern. Es ist okay, aber mehr auch nicht. Besonders die Tatsache, dass die Charaktere zum Schluss hin immer emotionaler wurden hat mich gestört. Allein wie oft sich die Charaktere gesagt haben, dass sie sich lieben ging mir auf Dauer wirklich auf die Nerven. Durch den für mich fehlenden Tiefgang war das für mich nicht gerade authentisch, sondern einfach nur kitschig.

Fazit

Mit „Dark Matter – der Zeitenläufer“ hat Blake Crouch eine Geschichte geschaffen, die ein interessantes Thema hat und durchaus mitreißend ist. Auch eine gewisse Spannung ist gegeben, die mir allerdings durch den Schreibstil kaputt gemacht wurde. Ich hätte mir außerdem ein wenig mehr Tiefe gewünscht, vor allem was die Charaktere angeht, die stellenweise doch recht blass waren. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen.

Ich denke, wer mit dem Schreibstil nicht so ein Problem hat wie ich, könnte mehr Freude an der Geschichte haben. Für mich ist es dadurch ein Buch geworden, welches man durchaus mal lesen kann, allerdings nichts verpasst, wenn man es doch nicht tut.

Starker Anfang und durchschnittliches Ende. Dennoch ein Buch, das man in einem Atemzug weglesen kann.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum : 21.04.2017

https://buchwelten.wordpress.com/

Jason Dessen führt ein glückliches Leben, als er eines Abends von einem Unbekannten entführt und unter Drogen gesetzt wird. Als er wieder aufwacht, scheint er in einer vollkommen anderen Welt zu sein, in der nichts mehr so ist, wie es war. Jason braucht eine Weile, bis er feststellt, dass er in einem Paralleluniversum gelandet ist, in dem er seine Frau und seinen Sohn nicht mehr in seiner Nähe hat. Verzweifelt begibt sich Jason auf die Suche nach seiner wahren Identität und seinem Leben, das er noch vor wenigen Augenblicken geführt hat.

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Crouchs Schreibstil ist vom ersten Moment an fesselnd. Mit seiner knappen Erzählweise schafft es der Autor, den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen. Man kann das Buch wirklich schlecht aus der Hand legen, so spannend und interessant ist es geschrieben. „Der Zeitenläufer“ ist Wissenschaftsthriller, Science Fiction-Roman und Liebesgeschichte in einem. Ein faszinierendes Spiel, das vom Leben, von der Liebe und den menschlichen Entscheidungen handelt und zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Crouch ist eine äußerst raffinierte Geschichte gelungen, mit der er die komplizierte Vielwelten-Theorie schlüssig und nachvollziehbar ausbaut. Jede Entscheidung in unserem Leben öffnet eine neue Tür in eine Zukunft, die bei einer anderen Entscheidung immer anders ausfallen wird. Das klingt alles sehr wissenschaftlich und unbegreiflich, aber Crouch schafft es, diese unterschiedlichen Identitäten in verschiedenen Parallelwelten, so zu erklären, dass man der Handlung folgen kann.

Es gibt viele Wendungen in diesem außergewöhnlichen Roman. Durch die dialoglastige Schreib und sehr flüssige Erzählweise wirkt das Buch fast so, als würde man einen Film sehen. Die ersten hundertfünfzig bis zweihundert Seiten verströmen eine unheimlich tolle Atmosphäre, bevor sich der Plot dann in einen rasanten Thriller verändert. An manchen Stellen denkt man, Crouch würde sich in seiner konstruierten Handlung verzetteln, aber er schafft es immer wieder, dem Ganzen eine gewisse Logik zu verleihen, über die man dennoch nachdenken muss. Die Geschichte wird in der Gegenwartsform erzählt, was beim Leser den Effekt hervorruft, unmittelbar mit dabei zu sein. Auch wenn mir persönlich die Entwicklung in der zweiten Hälfte des Buches nicht mehr so zugesagt hat, wie der Anfang des Romans, so kann man von Blake Crouchs Buch durchaus von einem absolut empfehlenswerten Pageturner sprechen. Ab der Mitte wird der Plot zu einem Abenteuer, das mich manchmal an die „Matrix“-Filme erinnert hat. Das Thema Parallelwelten und Multiversum hätte man weitaus unspektakulärer und nicht so reißerisch angehen können, dann wäre ein weitaus beeindruckenderes Bild entstanden. So aber geht die Geschichte einen oft vorhersehbaren Weg mit klar definierten Unterscheidungen zwischen Gut und Böse. Ich will damit sagen, dass es eigentlich zu viel war, was da auf den Leser einprasselt. Weniger hätte auf mich eine bessere und, wie schon erwähnt, beeindruckendere Wirkung gehabt.

Am Ende wirkt die Geschichte lange nicht mehr so glaubhaft wie zu Beginn. Crouch lässt den Roman gegen Ende hin leider immer mehr zu einem literarischen Popkornkino mutieren und nimmt ihm damit auch die hervorragende Atmosphäre, die er am Anfang geschaffen hat. Dennoch ist „Der Zeitenläufer“ ein origineller Roman mit sehr guten Ansätzen, der als Film (die Filmrechte sind schon verkauft) mit Sicherheit auftrumpfen kann. Warum das Buch allerdings im Deutschen „Dark Matter“ heißt und im Original „Black Matter“ erschließt sich mir wieder einmal nicht. Wenn der Titel schon englisch-deutsch sein soll, warum hat man dann nicht gleich den Originaltitel verwendet?
Zu erwähnen ist auf jeden Fall noch das wirklich wunderschöne und genial gemachte Cover, das sich mattglänzenden auf innovative Weise um das „ganze“ Buch legt. Das ist schon ein echter Hingucker im Bücherregal.

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Fazit: Starker Anfang und durchschnittliches Ende. Dennoch ein Buch, das man in einem Atemzug weglesen kann.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

"Was wäre wenn...?"

Von: jewi Datum : 17.04.2017

www.hochhorst.de/

Blake Crouch ist Autor der Wayward-Pines-Trilogie, die als Serie u.a. mit Matt Dillon und Juliette Lewis bei Fox lief und bei uns Anfang des Jahres über ZDFneo zu sehen war. „Dark Matter“ ist sein internationaler Durchbruch als Autor.

***Inhalt***
Jason Dessen ist College-Professor, verheiratet mit Daniela und lebt mit ihr und dem gemeinsamen Sohn Charlie in Chicago. Eines nachts wird er entführt und wacht in einer anderen Realität auf: In diesem Leben ist er erfolgreicher Wissenschaftler, hat jedoch nie geheiratet und ist nie Vater geworden...

***Buchkritik***
Das Cover ist komplett in schwarz gehalten. Das besondere – zumindest in der Print Ausgabe ist die Haptik des beschichteten Papiers, welches sich etwas wie Kunststoff anfühlt. Für Buchliebhaber hat dieses Cover den Vorteil, dass selbst nach dem Lesen keine offensichtlichen Knicke im Buchrücken auftauchen.
Der ersten 10 Seiten plätscherten etwas dahin: Jason und seine Familie werden während eines Familienabends eingeführt. Eine ganz normale Familie die Zeit miteinander verbringt. Die Spannung steigt, als Jason nach einem Absacker in einer Bar entführt wird. Danach fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Man leidet mit Jason - der innerhalb des Buches so einiges durchmachen muss - auf jeder Seite mit. Begleitet wird dies durch die Fragen, wer ihm das angetan hat, wie das Geschehene möglich wurde und ob Jason in einem anderen Leben, mit anderen Entscheidungen glücklicher wäre.
Mich spricht diese „was-wäre-wenn“-Überlegung sehr an, da ich mir die Frage in manchen Situationen auch schon gestellt habe. Die Erkenntnis für mich aus diesem Buch ist, dass es vermutlich nie eine perfekte Realität gibt und man je nach bisherigen Erfahrungen immer eine Entscheidung seines Lebens anders machen würde.
Der Schreibstil ist fesselnd und sehr bildlich beschrieben. Man kann sich die Geschichte gut in einem Film vorstellen – und tatsächlich hat Sony Pictures bereits die Rechte des Stoffes erworben. Das Projekt ist in einem sehr frühen Status, weshalb es noch keine weiteren Infos dazu gibt.
Ein Running-Gag ist meiner Meinung nach der Alkoholgenuss von Daniela. Sie trinkt fast ständig Wein und Jason konzentriert sich in diesen Momenten besonders auf ihre Augen. Hierbei soll sie nicht als Alkoholikerin erscheinen, vielmehr gibt es meiner Meinung nach zwei Erklärungen dafür: Zum einen soll es die gemeinsame Zeit mit Jason darstellen: Gemütlich und vertraut gemeinsam etwas trinken. Zum anderen dient der Alkohol dafür ihr Leben betäuben: Auch Daniela hat ihre Leidenschaft - die Kunst - für ihre Familie aufgegeben.

***Fazit***
Ein tolles Buch, was ich kaum aus der Hand legen konnte. Wer fragt sich nicht selbst ab und an, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man sich in Situation x anders entschieden hätte?

Spannendes Was-wäre-wenn-Szenario, nicht nur für Science-Fiction-Fans

Von: Pergamentfalter Datum : 09.04.2017

www.pergamentfalter.blogspot.de/

"Bist du glücklich in deinem Leben?" - Seite 42

Diese eine Frage ist es, die das Leben von Jason Dessen auf den Kopf stellt. Diese und ein maskierter Mann - sein Entführer, der ihn unter Drogen setzt. Als Jason wieder zu sich kommt, wird er von einem Fremden wie ein alter Freund begrüßt und hat ein Leben, das so gar nicht mehr an seines erinnert: Statt ein einfacher Physik-Professor ist er ein gefeierter Wissenschaftler. Seine Frau hat er nie geheiratet. Seinen Sohn gibt es nicht.
Ist das die echte Realität? Steht er immer noch unter Drogen? Was ist passiert?
Kann er möglicherweise das perfekte Leben haben?

Im Grunde befasst sich Blake Crouch in seinem neuesten Werk mit einem alten Hut: Die Frage danach, wie unsere täglichen Entscheidungen unser Leben beeinflussen. Was geschehen wäre, wenn wir dies oder jenes anders entschieden hätten. Wie wir sein könnten, wenn wir einen anderen Weg eingeschlagen hätten.
Normalerweise bleiben die Antworten darauf immer Hirngespinste. In "Dark Matter. Der Zeitenläufer" erhält Jason Dessen jedoch die Chance, genau das herauszufinden - ob er nun will oder nicht.
Die Handlung basiert auf einer real existierenden Theorie der Quantenphysik - und ist keineswegs so trocken, wie es im ersten Moment klingt. Blake Crouch gelingt es, die Komplexität der Theorie so weit herunterzubrechen und verständlich zu machen, dass selbst ich als absoluter Physik-Laie es gut verstehen konnte und fasziniert immer tiefer in die Handlung eingetaucht bin.
Der Weg des Protagonisten ist dabei so spannend wie irrwitzig: Da kann er nicht nur herausfinden, was andere Entscheidungen aus seinem Leben und der Welt, in der er lebt, gemacht hätten, sondern begegnet sich mal eben auch noch selbst. Auch wenn er feststellen muss, dass "selbst" nicht immer mit "genau derselbe" gleichzusetzen ist.
Die zahlreichen Szenarios sind dabei keineswegs "Einheitsbrei", sondern beinahe so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Möglicherweise wirken einige Szenarios dabei etwas übertrieben, schärfen aber gleichzeitig den Blick dafür, was tatsächlich sein könnte. Damit wird "Dark Matter" nicht nur zu einem Versuch, alternative Leben zu entwerfen, sondern zeigt gleichzeitig, welcher Glücksgriff das Leben, das wir führen, sein kann. Und dass "perfekt" kein Maß ist, an dem das Leben gemessen werden sollte.
In jedem Fall tragen die vielen unterschiedlichen Szenarios dazu bei, Jason Dessens Charakter zu schärfen, indem sie ihm die Möglichkeit geben - ihn beinahe dazu zwingen - über sich und sein Leben nachzudenken. Was will er? Was kann er haben? Zu welchem Preis? Ist er bereit, den zu zahlen?
Seine einzige Konstante auf diesem verrückten Weg ist die Liebe zu seiner Familie, die ihn wunderbar menschlich und greifbar macht. Jason Dessen ist ein lebensnaher Charakter, der mir von Beginn an sympathisch war. Durch die verwendete Ich-Perspektive erhielt ich tiefen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt, konnte mich mit ihm wundern, fasziniert und erschrocken sein, mich freuen und auch mal am Rande der Verzweiflung stehen. Spätestens in den letzten Kapiteln wusste ich diese Perspektive dann auch noch einen Tick mehr zu schätzen, denn das Finale ist für diese Geschichte der Gipfel der Irrwitzigkeit - und wäre ohne Ich-Perspektive vermutlich reichlich verwirrend geworden.
Trotz dieser Verwirrung ist das Ende eines, das einfach passt. Es macht die Geschichte rund. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte vielleicht noch ein kleines bisschen weitergeführt werden können, aber wer weiß: Vielleicht zeigt genau dieses Ende - passend zum Tenor des Buches - wie offen unser Leben doch eigentlich ist. Und wie viel wir mit einer einzigen Entscheidung bewegen können.

Fazit: "Dark Matter. Der Zeitenläufer" ist nicht nur ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen mit einem sympathischen Protagonisten und einer konstanten Handlung. Es ist auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt, Fragen stellt ohne allgemeingültige Antworten zu liefern und es erlaubt, aus mindestens einer neuen Perspektive auf das Leben zu blicken.

Spannender und gut recherchierter Science-Fiction-Thriller

Von: Buchmagie Datum : 07.04.2017

https://m.facebook.com/buchmagie88



"Bist du glücklich?"
Das ist der letzte Satz, den Jason Dessen hört, bevor er von seinem unbekannten Entführer bewusstlos geschlagen wird. Als er wieder aufwacht, beginnt für Jason ein absoluter Albtraum, denn mit den Worten "Willkommen zurück, alter Freund!" wird Jason begrüßt, von einer ihm völlig unbekannten Person, und erkennt, dass er in eine andere Welt gestolpert ist. Einer Welt, die seiner zwar ähnelt, aber in der er niemals seine Frau Daniela geheiratet hat, und in der er folglich auch nicht Vater seines Sohnes Charlie wurde.
Stattdessen ist Jason nun gefeierter Wissenschaftler.
Doch welches Leben und vor allem welche Welt ist real?
Und einmal vor die Wahl gestellt, was möchte Jason wirklich vom Leben? Familie oder Karriere?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, begibt er sich auf eine atemberaubende und gefährliche Reise durch verschiedene Welten und Zeiten. Einer Reise, die ihn am Ende alles kosten könnte...

"Dark Matter - Der Zeitenläufer" ist, nach den Worten des Autoren Blake Crouch, sein schwierigster Roman gewesen. Während des Lesens wird dann auch schnell deutlich, was er damit meint, denn der Handlungsaufbau in "Dark Matter" ist so komplex konstruiert worden, dass man sehr schnell nachvollziehen kann, warum dem Autoren, während des Schreibens, das ein oder andere Mal der Schweiß ausgebrochen sein muss. Es verwundert dann allerdings, dass man, obwohl der Komplexität der Handlung, dieser so leicht folgen kann, und teilweise den Atem anhielt, weil Blake Crouch hier nicht nur etwas erschaffen hat, dass wahnsinnig anders und besonders ist, sondern auch etwas unglaublich gut geschriebenes.
Selbst die vielen wissenschaftlichen Details, die "Dark Matter" zweifellos inne wohnen, wurden verständlich und deutlich erklärt, so dass man teilweise spannende und neue Dinge lernen konnte. Mir persönlich war beispielsweise die Viele-Welten-Theorie völlig neu, was möglicherweise auch an meinem mangelndem Interesse an Quantenphysik liegen kann. Auch die Recherche zu diesen vielen wissenschaftlichen Aspekten scheint sehr genau und gründlich gewesen zu sein, was dann wohl auch das schlussendliche Erklären dieser Punkte, innerhalb der Handlung, so verständlich gemacht hat.
Obwohl mich die gesamte Geschichte durchweg unterhalten konnte, hat mir dann aber der zweite Teil der Handlung besonders Spaß gemacht. Atemlos und spannungsgeladen begleitet man hier die Hauptfigur Jason auf der Suche nach der Welt, in die er gehört. Und so leicht, wie sich das zunächst anhört, ist es ganz gewiss nicht.
Ebenfalls sehr gefallen hat mir das Unnahbare in der Handlung. Blake Crouch hat "Dark Matter" so geschrieben, dass man wirklich nie weiß, was als nächstes passieren wird, aus dem einfachen Grund, weil schlichtweg so ziemlich alles passieren konnte. Genau dieser Umstand war auch der Anlass dafür, dass ich das Buch teilweise sinken lassen und durchatmen musste, weil ich das Gefühl hatte, dass ich die Tragweite mancher Situationen nicht richtig erfassen konnte. Manchmal ist es wohl auch eine glückliche Fügung, dass unser Gehirn so einfach gestrickt ist, oder Jason?
Blake Crouch ist mit "Dark Matter - Der Zeitenläufer" ein wahnsinnig gut recherchierter und vor allem spannender Science-Fiction Roman gelungen. Ein Balanceakt zwischen Familie und Karriere, und der Frage welche Entscheidungen wir im Leben bereuen oder gut heißen.
Welche Welt hättest du gewählt?
Unbedingt lesen!

Dunkle Materie

Von: Die Buchblogger - M Datum : 06.04.2017

https://diebuchblogger.wordpress.com/

Vielleicht sollte ich zuerst die Aufmachung des Buches erwähnen, zumal der Goldmann-Verlag ja auch in diese Richtung viel Werbung gemacht hat. Das Papier aus dem der Einband besteht, hat eine ganz eigene Struktur, die mich irgendwie an diese Wackelbilder erinnert, bei denen sich das Bild beim Bewegen verändert. Dadurch kriegt das Buch einen besonderen Glanz, wenn man es im Licht schwenkt. Auch die Klappe, an der Seite (nicht auf dem Bild zu sehen) gefällt mir und hat mich auch beim Lesen nicht gestört, da ich sie einfach hinter die letzte Seite geklappt habe. Daher: Für diese Ideen gibt es schonmal einen Pluspunkt! (Auch wenn es dank des Schwarz-auf-Schwarz sehr schwer ist, dass Buch zu fotografieren �� )

Aber jetzt zum Inhalt! Den Schreibstil fand ich an sich ganz gut, auch wenn er mich etwas an ein Jugendbuch erinnert hat. Ein wenig mehr Rafinesse oder eigene Besonderheiten und Erkennungsmerkmale des Autors hätte ich mir schon gewünscht… Deshalb finde ich aber auch gut, dass unser Protagonist so Ende 30 ist, da man dadurch mehr von dem Genre Jugendbuch weggerückt ist. An den Charakteren hat mir auch gefallen, dass der Autor genau das richtige Maß an Sentimentalität und Melancholie eingebaut hat, sodass man Jasons Gefühle erkennt, ohne von seinen Problemen und Sorgen zugeschüttet und aufgehalten zu werden. Gut finde ich auch, dass das Buch wirklich nur leichte Anflüge von Wissenschaft und Philosophie hat und damit auch lesbar ist, ohne dass man sich mit Quantenphysik auskennt oder man sein ganzes Leben auf einmal in Frage stellt. Trotzdem kommen natürlich während des Lesens und besonders nach beenden des Buches Fragen auf, wie: „Waren meine Entscheidungen gut?“ „Hätte ich es anders machen sollen?“ „Bin ich glücklich?“ „Läuft alles so wie ich bin?“ und auch noch andere, aber damit würde ich zu viel von der Geschichte verraten. ��

Die Story hat mir aber einfach nur super gefallen! Ich wurde sofort gepackt und wollte auch immer und jederzeit weiterlesen. Ich war wirklich gepackt von dem Buch und habe mit Jason auf das Ende des Buches und die Auflösung hingefiebert. Auch wenn das Ende mich erst etwas unschlüssig zurückgelassen hat, stelle ich – je länger ich nachdenke – fest, dass es wahrscheinlich die beste Möglichkeit war, das Buch zu einem Abschluss zu bringen.

Toto von TotoLiest hat in einem seiner Videos mal gesagt, dass er das Gefühl hat, dass einige Bücher genau so geschrieben werden, dass sie auf jeden Fall – ohne dass viele Szenen weggelassen oder abgeändert werden müssen – verfilmt werden. Und so hatte ich auch hier oft das Gefühl. Es reiht sich einfach alles super aneinander, die Plottwists fallen besonders zum Schluss häufig und man baut eine Bindung zu den Charakteren auf und will unbedingt, dass alles für sie gut ausgeht. Nebenbei noch eine kleine Lovestory, das Ende findet mit dem bekannten großen Knall seinen Abschluss. Mich hat dies aber nicht wirklich gestört, aber auffällig ist es schon. (Es hat ja aber auch geklappt – Sony hat die Rechte schon gekauft, als nur ein 150-seitiges Manuskript vorlag…) Ich kann mir aber den Film auch sehr gut vorstellen und hoffe darauf, dass er verfilmt wird. (Meiner Meinung nach mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle!)
Für mich das perfekte Sommerbuch, da es durch seine Mischung aus Sci-Fi, Thriller und Liebesgeschichte viel Abwechslung bietet, aber durchgehend spannend ist und mit tollen Charakteren und Plottwists aufwarten kann! (Außerdem ist der Einband etwas wasserabweisend, also auch für Buchliebhaber in Pool-Nähe perfekt!) Eine klare Leseempfehlung! – 4,5/5 Sterne

Absolut empfehlenswert!

Von: Bianca Nevado Martinez aus Ebernhahn Datum : 28.03.2017

Ein großartiges und kurzweiliges Buch! Ich bin begeistert von den immer wieder überraschendem Wendungen.
Durchweg spannend und sehr empfehlenswert!
Auch für Physik-Laien geeignet.

Danke für diese schöne, inspirierende Literatur!

Regt zum Nachdenken an

Von: Diana Sandkuhl aus Moritzburg Datum : 28.03.2017

Dark Matter - Der Zeitenläufer von Blake Crouch ist im Goldmann Verlag in Klappenbroschur erschienen und hat 416 Seiten.

Der Roman spielt in Chicago und führt uns in das scheinbar harmonische Familienleben von Jason, Daniela und ihrem Sohn Charlie. Jason ist Atomphysiker und Professor an einem kleinen College in Chicago. Daniela unterrichtet Kunstunterricht in der Unterstufe.

Nach einem kurzem Besuch mit einem früheren Studienkollegen in einem Pub, wird Jason auf dem Heimweg entführt und mit einer Waffe bedroht. Es stellt sich heraus, dass der Entführer alles über Jason´s Leben und seine Tagesabläufe weiß. Jason bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun. Bevor der Entführer Jason eine Spritze verabreicht fragt er ihn: „Was denkst du über deinen Platz in der Welt…. Bist du glücklich in deinem Leben?“

Nachdem Jason wieder erwacht, findet er sich in einer Forschungsanlage wieder und ein Fremder empfängt ihn und scheint Jason ganz gut zu kennen, nur Jason kennt ihn nicht.
Nach und nach erkennt Jason, dass er sich in einer Art Parallelwelt befindet, wo er ein gefeierte Wissenschaftler ist, der einen geheimnisvollen Kubus erschaffen hat, mit dem man in andere Parallelwelten reisen kann und auch Daniela ist in dieser neunen Welt eine gefeierte Künstlerin. Beide sind jedoch nicht verheiratet und Charlie wurde nie geboren.
Jason realisiert schnell, dass hier alles so ist, wie es hätte sein können, wenn er und Daniela sich nicht für die Geburt von Charlie und für die gemeinsame Zukunft entschieden hätten.

Wer wissen möchte ob es Jason am Ende schafft seine alte Welt und seine geliebte Familie wiederzufinden und was es mit dem Entführer von Jason auf sich hat, dem empfehle ich das Buch selbst zu lesen.

Der Roman von Blake Crouch ist spannend und flüssig geschrieben und zum größten Teil auch leicht verständlich, nur der Teil mit der Quantenmechanik war für mich als Laie etwas schwer nachvollziehbar, denn ich bin ja kein Physiker.

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen, Blake Crouch schafft mit seinem Roman ein kurzweiliges Leseerlebnis, ich war von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe mit Jason mitgefiebert und konnte seine Emotionen in den verschiedenen Situationen sehr gut nachvollziehen.

Auch das Thema des Autors regte mich zum Nachdenken an, was wäre wenn… Mir gingen viele Gedanken durch den Kopf, wie mein Leben wohl jetzt aussehen würde, wenn ich mich an dieser oder jener Zeit anders entschieden hätte.

Bist du glücklich?

Von: Denise Datum : 23.03.2017

www.tapsisbuchblog.blogspot.de

Jason Dessen arbeitet als Physiklehrer, während seine Frau Kunstunterricht gibt und sich liebevoll um den gemeinsamen Teenagersohn Charlie kümmert. Der Familienvater hatte mal große Träume. Doch er hat sie zugunsten seiner Familie aufgegeben. Eines Abends wird Jason entführt, betäubt und erwacht in einer Welt, in der es seine Frau und seinen Sohn nicht gibt. Jedoch feiert er in dieser Welt die größten Erfolge. Was ist passiert? Wie kommt er dahin? Und vor allem: wie kommt er da wieder weg?

"Dark Matter" ist mein erster Roman von Blake Crouch und hat mir ingesamt gut gefallen. Während der Autor zu Beginn eine wirklich starke Geschichte über Multiversen erzählt, wird er zum Ende hin leider schwächer. Dennoch hat mir der Roman spannende Lesestunden verschafft.

Die Geschichte wird von Jason selbst erzählt. Man begleitet ihn bei seiner Reise durch die Multiversen. Den Zugang dazu hat eine andere Version von Jason erschaffen. Und während der Familienvater noch damit hadert, wie er nun nach Hause finden soll, muss seine Frau mit der Abwesenheit des echten Jasons klar kommen. Durch die Ich-Perspektive wirken die Verzweiflung, die Gedankensprünge und auch die Erklärungsversuche Jasons so nah und erlebbar, dass ich das Gefühl hatte, mit ihm gemeinsam durch die verschiedenen Versionen der Welt zu laufen, meine Familie zu suchen und mich Gefahren stellen zu müssen. Echt klasse!

Blake Crouch macht zudem die Theorie hinter den Multiversen für seine Leser leicht verständlich. Dennoch sollte man ein gewisses Grundverständnis für Quantenphysik mitbringen oder aber, so wie ich, alle Staffeln von "The Big Bang Theory" gesehen haben. Zwar ergeht der Autor sich nicht in Details, jedoch verlangt er von seinen Lesern, dass sie die Theorie zumindest in Grundzügen begreifen. Denn anders würde der Roman nicht funktionieren.

Die Story hat mich von Seite 1 an gefesselt und mitgenommen. Bis zur Hälfte konnte ich das Buch kaum beiseite legen und habe mit Jason mitgefiebert und gehofft, dass er bald nach Hause findet. Ab der Mitte lässt der Roman jedoch spürbar nach. Der Run durch die Welten wirkte auf mich zu gewollt und gehetzt. Ich hätte lieber 2 oder 3 Welten tiefer erforscht, anstatt durch 20 Versionen zu jetten und in keiner wirklich verweilen zu können.

Auch das Finale wirkte auf mich unausgegoren. Es hat zwar zur Geschichte gepasst, jedoch hatte ich das Gefühl, dass Blake Crouch sich in eine Situation hineingeschrieben hat, aus der er selbst keinen passenden Ausweg mehr fand. Und so verkommt das Ende zu einem hollywoodartigen Happy End, ohne dass meine offenen Fragen beantwortet wurden. Sehr schade.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist mitreißend, direkt und plastisch. Das hat mir super gefallen.

Fazit: wer bin ich und wenn ja, wie viele? Ein solides Buch mit Potenzial.

Spannend! Packend! Unbedingt lesen!

Von: Kim Leibeke aus Wolfsburg Datum : 21.03.2017

In dem Buch "Dark Matter - Der Zeitenläufer" geht es um den College Professor Jason Dessen, der ein ganz normales Leben mit seiner Frau Daniela und dem gemeinsamen Sohn Charlie führt.
Eines Abends, nachdem er in seiner Stammkneipe noch einen alten College-Mitbewohner getroffen hat, wird er überfallen in ein altes Fabrikgebäude gebracht und nach einigen seltsamen Fragen niedergeschlagen.
Als Jason wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er in einem Krankenhausbett - festgeschnallt.
Ein ihm völlig Fremder behauptet sein bester Freund zu sein, aber Jasons Frau und Sohn kennt er nicht.
Ihm geht alles Mögliche durch den Kopf: ein Streich? wird er verrückt? ist er in einer anderen Welt gelandet?
Klar ist nur: Hier scheint er ein völlig anderer Mensch zu sein.

Bei diesem Thriller war ich sofort gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Es ist sehr spannend und nachvollziehbar geschrieben, trotz einiger unvorhersehbaren Wendungen.
Auch gibt es sehr emotionale Stellen, diese wirken aber nicht aufgesetzt oder kitschig.
Zu dem Protagonisten, Jason Dessen, habe ich gleich eine Verbindung aufgebaut und von Anfang bis Ende mit ihm mitgefiebert.
Die Frage (die wir uns bestimmt alle schon einmal gestellt haben) "Was wäre wenn..." wird in dem Buch eindrucksvoll beleuchtet und an vielen Stellen bin ich froh, dass die Möglichkeit die dort beschrieben ist, nicht existiert. Oder vielleicht doch?

Für "Black Matter - Der Zeitenläufer" kann ich eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!

Fantastisches Buch

Von: Tanja Müller aus Münster Datum : 19.03.2017

Buchhandlung: Buchhandlung der Wunderkasten

Das Buch hat mich völlig fasziniert. Toller Plott, bemerkenswerter Schreibstil und ein auffällig gutes Cover. Das einzige was mich stört ist mal wieder der deutsche Untertitel. Liebe Verlagsleute...Wenn Sie das Buch gelesen haben solle klar sein, dass es um Parallelwelten geht und nicht um Zeitreise. Der Untertitel "Zeitenläufer" ist schlichtweg falsch und verwirrend. "Weltenläufer" hingegen wäre besser gewesen, zumindest für den aufmerksamen Leser.

Von: Jennifer Olmer aus Marsberg Datum : 16.03.2017

Buchhandlung: Flemming, Marsberg

Ein wirklich spannendes Buch, das man auch ohne wissenschaftlichen Background sehr gut verfolgen kann! Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Von: Rita Pattis aus Italien - 39050 Tiers Datum : 15.03.2017

Nachts hielt mich das Buch bis in die Morgenstunden wach. Was ich aufschieben konnte, schob ich auf, nur um das Buch weiter lesen zu können. Ich wollte zu jeder Zeit wissen, wie es mit den Darstellern im Buch weiter geht. Die Lektüre dieses Buches ist nicht nur deshalb empfehlenswert, weil es sehr gut und spannend geschrieben ist, sondern auch, weil es viele Textpassagen enthält, die es wert sind, darüber nachzudenken.

Frage zu Dark Matter

Von: Matthias Mayer aus Langenselbold Datum : 12.03.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Borchers / Magazin BuchMarkt

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe eine Frage zu dem unstrittig herausragenden Buch von Blake Crouch. Der Autor macht an mehreren Stellen in seinem Roman klar, dass der Kubus aus dunkler Materie zwar den Zugang zum Multiversum ermöglicht, aber AUF GAR KEINEN FALL IN DER ZEIT REISEN KANN.

Mehrmals und explizit.

Wieso lautet der deutsche Titel dann ausgerechnet "Der Zeitenläufer"? Ist das ein sehr tumbes Versehen, eine sehr listige Berechnung, oder habe ich entscheidende Details überlesen?

Völlig hilflos,

Matthias Mayer,
Buchhändler
freier Journalist für BuchMarkt
("Der Messe-Mayer")

Von: Jan Stümpel aus Friedrichstadt Datum : 03.03.2017

Buchhandlung: Stümpel Inh. Jan Stümpel

Spektakulärer Science-Fiction-Thriller mit intelligenten

Gedankenspielen.



Jason Dessen stand einst als Physiker eine große Karriere bevor, er

entschied sich aber anders und lebt nun mit Frau und Sohn ein

beschauliches Familienleben ohne große Höhepunkte. Dann aber wird er

plötzlich entführt und mittels eines mysteriösen Würfels in eine

Parallelwelt katapultiert, in der er den Weg eines erfolgreichen

Wissenschaftlers gegangen ist. Das Buch spekuliert über große Fragen des

Universums (verschiedene mögliche Entscheidungen bewirken die Entstehung

von Parallelwelten) und überrascht mit skurrilen Folgen daraus: Jason

erlebt z.B. seinen eigenen und den Tod seiner Frau. Außerdem geht es um

Schicksal und der Freiheit zu entscheiden, wenn Jason immer wieder vor

die Frage gestellt wird: Was wäre wenn...?

Bewertung: 4 Sterne (von 5 Sternen)