Leserstimmen zu
Giants - Zorn der Götter

Sylvain Neuvel

Giants-Reihe (2)

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Die Geschichte von Dr. Franklin und ihrem Team geht weiter. Neun Jahre nach der Entdeckung und Zusammensetzung von dem Roboter Themis wird ein weiteres Exemplar mitten in London entdeckt. Es ist noch größer als Themis und erhält den Namen Kronos, nach dem Anführer der Titanen benannt. Vincent, Kara, Dr. Franklin und Mitglieder des Erdverteidigungsteams fragen sich, warum der Roboter mitten in London aufgetaucht ist. Ist er in friedlicher oder feindlicher Mission gekommen? Kronos bleibt nicht der einzige Roboter, der auftaucht. In den größten Städten der Welt tauchen sie auf. Nun heißt es herauszufinden, was sie wollen… „Zorn der Götter“ ist ebenfalls wie „Sie sind erwacht“ nicht in Romanform geschrieben, sondern in Fragmenten, Interviews, Files, Tagebucheinträgen und Aufzeichnungen verschiedener Arten. Dadurch ist das Lesetempo extrem hoch und man fliegt nur so durch die Seiten. Es ist an keiner Stelle langweilig. In jedem neuen Kapitel erfahren wir Neues oder es passiert etwas Spannendes. Die Geschichte geht rasant voran und stagniert in keine Weise. Der Handlungsstrang von Kara und Vincent, hat mir wir in Band 1, auch hier wieder sehr gut gefallen und ich mochte die Charaktere immer mehr, auch die dritte Person, die zu diesem Zweiergespann gehört, mochte ich sehr. Die Idee, wie sie zu dieser Person stoßen und was die Hintergrundgeschichte von ihr ist, hat mich sehr gefesselt. Die Idee was mit Dr. Franklin zwischen Band 1 und Band 2 passiert ist, war wirklich interessant, aber ich habe etwas gebraucht um zu verstehen, was genau passiert ist und wie es dazu gekommen ist. In diesem Teil werden weniger politische Intrigen thematisier, was in Band 1 einen großen Teil der Geschichte eingenommen hat, sondern vielmehr geht es um die Begegnung zwischen Außerirdischen und der Menschheit. Tolle Story, tolle Charaktere, tolles Setting. Diese Reihe kann nicht nur eingefleischte Science-Fiction-Leser begeistern, sondern jeden, der sich auf etwas Neuartiges einlassen will, sowohl bei der Geschichte, als auch bei der Aufmachung. Eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite aus. Schade finde ich nur, dass die englischen Cover um einiges schöner sind als die deutschen. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch.

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Der Science-Fiction Roman „Giants – Zorn der Götter“ wurde von Sylvain Neuvel geschrieben und erschien im Juni 2017 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 475 Seiten und ist in Dialog oder Interviewform geschrieben. Es ist der zweite Band zu „Giants – Sie sind erwacht“ und führt die Geschichte der gefundenen Roboterteile weiter. Nachdem der Roboter nun komplett zusammengesetzt wurde, wollen die Wissenschaftler wissen, warum man den riesigen Koloss damals auf der Erde zurückgelassen hat. Nachdem die Wissenschaftler jahrelang an Themis, dem gefundenen Roboter, geforscht haben, scheinen viele Dinge endlich Sinn zu ergeben. Die Piloten kommen immer besser mit der Steuerung des Giganten zurecht und die Regierung hat sich so langsam wieder beruhigt. Doch dann taucht nach 10 Jahren auf einmal ein zweiter Roboter auf. Er unterscheidet sich in einigen Punkten von Themis. Er ist größer, besser verarbeitet und auch um einiges tödlicher. Sofort ist die Regierung wieder alarmiert und schmiedet Pläne für den Umgang mit diesem zweiten Roboter. Jedoch weiß niemand, warum er nach all den Jahren auf der Erde gelandet ist. Es beginnen wilde Spekulationen, es wird sich auf alle möglichen Szenarien vorbereitet. Doch auch friedliche Annäherungsversuche ziehen katastrophale Konsequenzen nach sich. Die Lage spitzt sich zu, als immer mehr Roboter auftauchen, verteilt auf der ganzen Welt. Was der Grund für das Auftauchen der weiteren Roboter ist und welches Ziel sie verfolgen, müsst ihr selbst herausfinden. Empfehlen würde ich das Buch ab 16 Jahren, da es vereinzelt grausame Beschreibungen von Leichen und ähnlichem gibt. Mir persönlich hat dieses Buch richtig gut gefallen. Der erste Band hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich Band 2 auch sofort lesen musste. Bei diesem Buch fand ich persönlich den Einstieg etwas schwieriger als bei Band 1, da sich nach meinem Empfinden die Spannung erst relativ spät entwickelt hat. Dies könnte aber auch an dem Abstand der beiden Bücher liegen. Der besondere Aufbau des Buches hat mir den Einstieg aber ungemein erleichtert. Man fliegt aufgrund der Dialog-/ Gesprächsform nur so durch die Seiten. Das bringt mich direkt zu meinem nächsten Punkt. An beiden Büchern gefällt mir, dass sich die Geschichte im Kopf des Lesers entwickelt, aber bei Band 2 war dies noch um einiges auffälliger als bei Band 1. Man hat ab und zu Seiten, bei denen man erst eine Weile darüber nachdenken muss, ehe sich dem Leser erschließt wie ein scheinbar unwichtiges Kapitel doch sehr wichtig für die Geschichte sein kann. Jedes einzelne Kapitel hat im Nachhinein Sinn ergeben. Auch die vielen Perspektiven halfen dabei die Geschichte in meinem Inneren entstehen zu lassen und zusammenzufügen. Man hat nicht nur die Sicht eines Regierungsbeamten, sondern auch die eines Reporters oder eines Fernsehmoderators. Das hat dem ganzen Buch auch etwas sehr greifbares gegeben. Einfache Leute haben auch eine Rolle in der Geschichte gespielt und man hat nicht nur trockene Regierungssitzungen verfolgen müssen. Ein weiterer sehr positiver Punkt ist die Richtung in die dieses Buch die gesamte Geschichte gelenkt hat. In Band 1 ging es eher um den Roboter und seine Entstehung, aber in Band 2 kam der Science-Fiction Aspekt zu Tage, der mir in Band 1 etwas fehlte. In diesem Buch spielen andere Welten, Planeten und Spezies eine große Rolle, was mich sehr angesprochen hat. Da konnte ich sehr gut aus der Realität entfliehen, da es nicht mehr ganz so Realitätsnah war wie sein Vorgänger. Dieses Buch war eine sehr gut gelungene Fortsetzung und inhaltlich steht es seinem Vorgänger in Nichts nach. Auch die Spannung kam dann im Laufe der Geschichte und war kontinuierlich auf einem sehr hohen Level. Jeder der Science-Fiction mag, sollte sich diese Bücher auf jeden Fall ansehen. Sie sind sehr gut als Einstieg in dieses Genre geeignet. Von mir gab es 4 von 5 Sterne.

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Hallo meine lieben Flauschies, bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des Buches „Giants – Sie sind erwacht“. Bei diesen Büchern handelt es sich echt um eine Art von Geheimtip für Sci-Fi Liebhaber, da sie sich stilistisch sehr von dem üblichen Einheitsbrei auf dem Büchermarkt abheben. Ich bin damals eher durch Zufall an ein Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal gekommen – von Sylvain Neuvel hatte ich noch nie gehört. Aber ich bin froh, dass ich mich zu den Testlesern zählen durfte. Herr Neuvel bleibt auch in seinem neuen Buch dem Schreibstil treu, den er in seinem ersten Band eingeführt hat. Das soll heißen, dass die Geschichte nicht wie in einem klassischen Roman erzählt wird, sondern sich vielmehr wie ein Ereignisprotokoll liest – oder vielleicht ist die Schreibe auch mit einem Drehbuch vergleichbar. Jetzt darf man aber nicht denken, dass das Buch dadurch langwierig wäre. Ganz im Gegenteil. Ich empfinde den Stil als eindringlich und mehr als Tatsachenbericht denn Fiktion. Ein wirklich geschickter literarischer Kniff… Worum geht es also? Band zwei setzt knapp 10 Jahre nach den Geschehnissen aus dem ersten band ein. Die Welt hat nicht aufgehört sich zu drehen und ist unserer immer noch sehr ähnlich. Alle aus dem ersten band lieb gewonnenen Charaktere aus dem ersten Band tauchen wieder auf, bekommen aber deutlich weniger „Book Time“ um sich zu entwickeln – der Leser kennt die Figuren ja bereits. Vielmehr Wert legt der Autor auf das eigentliche Thema des Buches, bei dem es sich um eine klassische First Contact Situation handelt. Vor 10 Jahren fand man Themis – den zerstückelten Riesenroboter und nahm diesen für die Menschheit in Besitz. Seitdem versucht das aus Band 1 bekannte Team dem Roboter seine Geheimnisse zu entlocken. Mit mehr oder weniger Erfolg. Themis steht für eine Art von gemeinsamer Weltpolitik. Ganz sicher keinen Weltfrieden, aber dennoch ein gemeinsames Ziel – zu verstehen woher der Koloss einst kam und warum ihn seine Erbauer auf der Erde versteckt haben. Als dann eines schönen Tages von nun auf gleich ein zweiter Roboter mitten in London auftaucht ist die Welt sprachlos. Doch der Roboter tut erst einmal….nichts. Er steht nur da und bewegt sich keinen Zentimeter. Die Spannung steigt ins Unermessliche – sowohl für die Protagonisten, als auch für den Leser. Im Verlauf der Geschichte tauchen immer mehr Riesenroboter überall auf der Welt auf…und fangen an die Menschheit zu vergasen…. Mein Fazit: Das Buch ist unglaublich spannend und durch den Schreibstil so nah am Geschehen, dass mir mehrmals die Luft weggeblieben ist. Ich habe schon viele Bücher über Blut, krieg und Gedärm gelesen…aber dieses hier war spannend. Wirklich spannend und sehr gut geschrieben. Ich kann es bedingungslos weiterempfehlen, wenn ihr keinen Äkschn-Reisser ala´ Pacific Rim erwartet und euch auf einen etwas anderen Schreibstil einlassen könnt – allerdings würde ich unbedingt dazu raten den ersten band zu lesen, da man sonst nur schwer Zugang zu den Personen und ihren Motiven bekäme…

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What’s going on? Turn on the television. What channel? Any channel. Aaaah, ich bin so froh, dass ich Band 1, „Sleeping Giants“ relativ spät nach Release gelesen habe, so musste ich jetzt nicht allzu lange auf Band 2 warten. 🙂 Heiß erwartet, habe ich „Waking Gods“ natürlich vorbestellt und durfte das Buch schon einen Tag vor Release in den Händen halten. Und ziemlich fix musste ich es dann auch lesen, weil Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat (Band 2 ist da leider nicht besser… mehr dazu weiter unten). Doch erst mal zum Inhalt (wenn ihr Band 1 noch nicht gelesen habt, wollt ihr vielleicht lieber zu meinem spoilerfreien Fazit scrollen, sonst ruiniert ihr euch schon Band 1): Seit den Ereignissen aus „Sleeping Giants“ sind neun Jahre vergangen. Rose Franklin, die in Band 1 ums Leben kam, ist plötzlich wieder da, ihr fehlen allerdings 4 Jahre ihres Gedächtnisses. Die ehemalige Genetikerin des Teams wird beschuldigt, Schuld am Srebrenica Massaker zu tragen. Ein 10-jähriges Mädchen in Puerto Rico hat Visionen von Tod und Zerstörung. Und zu allem Übel taucht inmitten dieses Themencocktails noch ein neuer riesiger Roboter, äußerlich Themis (dem Roboter aus Band 1) ähnlich, mitten in London auf. Die Menschen nehmen dies sehr gelassen auf, da sie ja wissen, dass von Themis damals nie eine Gefahr ausgegangen ist, sie von Aliens auf der Erde zurückgelassen wurde, damit die Menschheit sich zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Invasion verteidigen kann. Nach zwei Wochen des kompletten Stillstands dreht der Gigant plötzlich seinen Kopf und das Chaos beginnt. Überall auf dem Globus erscheinen in den Städten mit der größten Population weitere Roboter, die auch nicht auf Frieden aus sind… „I came to realize that good and evil were out of my reach, that time was the only thing I had any control over. I could buy time, create intervals. I could not truly make the world a better place, but I could make part of it a better place for a short while.“ Wow. Was war das denn? Also so sehr hat mich ein zweiter Band einer Reihe selten geflasht (außer vielleicht Pullmans „Das magische Messer“)! Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieses Buch Spannung pur, es passiert so viel und vor allem so viel Unerwartetes – die Handlung ist keineswegs voraussehbar. Die Charaktere werden nach Band 1 noch mehr ausgefleischt, lose gebliebene Handlungsstränge verknüpft und verknotet und alles perfekt in die weitere Handlung verflochten. Es war spannend zu lesen, was es denn nun mit Dr. Franklin auf sich hat, ihren Tod bzw. Nicht-Tod betreffend. Dass „Waking Gods“ auch wieder mit einem Cliffhanger endet, war eigentlich zu erwarten, aber um was für einen Cliffhanger es geht – also mit dem Ausmaß habe ich nicht gerechnet. Eins ist aber gewiss: Band 3 wird der helle Wahnsinn! Ich bin sehr gespannt, wie Sylvain Neuvel nach diesem Auftakt weiter vorgehen will, die Möglichkeiten nach „Waking Gods“ sind einfach gigantisch. Man hat sich nach „Sleeping Giants“ auch an die Erzählweise gewöhnt, sodass die Story flüssig und leicht lesbar war. Neue Charaktere, die in den Folgebänden wohl noch eine große Rolle spielen werden, wurden eingeführt, wiederum anderen war jedoch kein so gutes Schicksal bestimmt.. “You will not die of pain, but you will never get used to it. Pain is unique in that it does not show habituation or neural adaptation, like smell, or touch.” Spoiler-Zone! (weiterscrollen für ein spoilerfreies Fazit) „Waking Gods“ hat glücklicherweise alle losen Fäden, die in „Sleeping Giants“ liegen gelassen wurden, wieder aufgenommen und erfolgreich abgeschlossen bzw. weiter geführt. Dass Rose im Laufe von Band 1 stirbt, am Ende des Buches mit einer großen Gedächtnislücke wieder aufpoppt, war sehr mysteriös, aber Neuvel hat dieses Thema, wie ich finde, wunderbar aufgelöst. Verstanden habe ich es nicht wirklich, aber der wichtigste Aspekt ist ja, dass Rose aus einer Daten-Kopie irgendwie wieder „hergezaubert“ wurde. Ich fand auch die daraus resultierende Identitäskrise, wo Rose sich nicht mehr sicher ist, ob sie noch Rose ist oder nicht, da sie ja komplett neu gebaut wurde – wenn auch nach den bestehenden Daten. Das und das ganze Genetik-Drumherum fand ich richtig, richtig klasse. Die Sache mit dem tödlichen Gas, das von den Giganten verströmt wird und am Ende doch nur die Alien-Abstämmigen tötet, war ein Geniestreich Neuvels, allerdings konnte ich mit dem Fakenwirrwarr um Genetik nicht wirklich etwas anfangen (ich hatte halt nicht Bio LK 😀 ). Allein der Gedanke, dass die Aliens (ihr Äußeres war für mich leider sehr unspannend) ihr „Einmischen“ auf unserem Planet durch gezieltes Töten der Nachfahren rückgängig machen wollen, ist wirklich gruselig, vor allem, da sie dann ja auch später merken, dass diese Methode 99,5% der Weltbevölkerung auslöschen würde. Zum Cliffhanger: spannend, spannender, Neuvel! Also dass Themis jetzt ins All teleportiert wurde, weiß Gott wohin, finde ich ziemlich interessant. Neuvel öffnet die Geschichte so für tausende Möglichkeiten, in die die Story jetzt steuern könnte. Landen die übrig gebliebenen Mitglieder des Teams (no hard feelings for anyone – außer Mr. Interviewer! 😦 ) auf dem Heimatplaneten der Aliens oder auf einer Sonde oder einem Schiff mitten im All? Was wollen die Aliens? Alles steht offen und deshalb kann Band 3 gar nicht früh genug kommen! „You were made for a particular purpose, but you can be anything you want. Anything, including that.“ Spoilerfreies Fazit: Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der auf Action, Spannung und Riesenroboter steht! Natürlich solltet ihr dafür aber erst mal „Sleeping Giants“ lesen. 🙂 Neuvel schafft mit diesem Buch, was nur sehr wenige Autoren meiner Meinung nach in ihren Serien (und vor allem in den Trilogien) geschafft haben – einen soliden Band 2 zaubern! Es kommt alles Gute zusammen: eine reißende Story, coole Charaktere, ein einzigartiger Stil und ein frisches Thema (also ich für meinen Teil habe in der letzten Zeit keine Bücher über Giganten, die von Menschen gesteuert werden, gelesen 😉 ). Das Ganze erinnert natürlich an Giganten-Storys wie Attack on Titan, Neon Genesis Evangelion oder Pacific Rim, aber ist doch etwas völlig Neues. Ich bin wahnsinnig gespannt auf Band 3. 🙂

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Spannend

Von: Lavender

30.05.2017

Dies ist der zweite Band der Giants-Reihe von Sylvain Neuvel. Es ist unverzichtbar, vorher das erste Buch zu lesen. Ansonsten verstehe man nicht, worum es geht. Es geht auch gleich umstandslos weiter in der Geschichte. Der Stil bleibt der gleiche. Erzählt wird in Form von Transkripten. Meistens telefonieren die Figuren nur untereinander und müssen deswegen immer genau beschreiben, was sie tun bzw. sehen. Das ist manchmal etwas anstrengend und unnatürlich. Die Kapitel heißen wieder Files und sind nicht fortlaufend nummeriert. Es werden immer mal Nummern ausgelassen. Das suggeriert, dass es noch mehr Berichte gibt. Die Handlung wird zügig vorangetrieben. Plötzlich taucht ein weiterer Roboter mitten in London auf. Zuerst steht er nur ruhig da und keiner weiß so recht, mit der Situation umzugehen. Soll man ihn angreifen? Aber wenn ja, womit? Als er endlich reagiert, wird halb London ausgelöscht. Und dann tauchen weitere Roboter auf. Überall auf der Welt stehen plötzlich in den bevölkerungsreichsten Städten gigantische Roboter. Da die Außerirdischen keinen Kontakt aufnehmen, steht das Team und Dr. Rose Franklin vor einem Rätsel. Das Buch ist trotz seines Aufbaus sehr actionlastig und spannend. Die Handlung wird zügig vorangetrieben und es gibt einige Entwicklungen und Überraschungen. Das Ende könnte ein Abschluss sein, aber der Autor hat sich ein kleines Hintertürchen offen gelassen. Ich dachte eigentlich auch, es würde sich um eine Trilogie handeln. Von dem ersten Buch war ich schwer begeistert und habe mich sehr auf den Folgeband gefreut. Er hat mich handlungstechnisch auch überzeugt. Etwas anstrengend fand ich nach einer Weile den Stil, wie ich schon oben erwähnte. Dadurch, dass es keine wirkliche Narrative gibt, wird alles nur in wörtlicher Rede oder in Form von Briefen oder Tagebüchern erzählt. Situationen müssen von den Figuren beschrieben werden, das ist vor allem während der Dialoge oft sehr merkwürdig. Dafür gibt es immer mal einen feinen Humor und manche Gespräche sind sehr unterhaltsam. Zum Schluss wird mir auch manches ein wenig zu oft nochmal durchgekaut und eine recht spät auftauchende neue Figur hat mich ein wenig genervt. Aber mir hat gefallen, wie die Geschichte weiterentwickelt wurde. Ich las kürzlich ein anderes Buch, einen mittleren Teil einer Trilogie, der nicht so effektiv an der Storyentwicklung arbeitete. Es war mehr so ein typischen mittleres Buch, das einen spannenden Anfang mit dem Ende verbinden soll. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es ein oder mehrere Bücher zu dem Thema geben wird.

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10 Jahre sind vergangen seit Themis gefunden wurde und für die Menschheit ein neues Zeitalter angebrochen ist. Es ist immer mehr über ihre Fähigkeiten bekannt geworden und sie ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Weltpolitik. Doch die Erbauer von Themis haben sie nicht vergessen und es kommt wie es kommen muss: die Welt wird von einer nie dagewesenen Bedrohung erschüttert. Die Invasion hat begonnen und das Schicksal der Erde liegt in den Händen von Themis, ihren Piloten und unserer Wissenschaftlerin Rose Franklin. Werden sie die Erde retten können? Auch der zweite Band der Reihe hat mir wieder unheimlich gut gefallen. Interessant war der Zeitsprung von zehn Jahren, damit hätte ich nicht gerechnet, bringt die Geschichte aber durchaus voran. Es ist schon erstaunlich wie die Welt Themis in dieser Zeit in ihre Leben integriert hat, Menschen sind eben Gewohnheitstiere. Und genau das ist später auch ein Problem an der Sache mit der Invasion... Im zweiten Band wird dem Leser sehr viel klar was vorher verborgen war. Zum einen wird das Geheimnis rund um Rose aufgeklärt und das auf eine Weise die ich nicht erwartet hätte. Dann erfahren wir auch mehr über den mysteriösen Unbekannten der die meisten der Interviews führt und mich bereits im ersten Band unheimlich fasziniert hat. Ebenso bekommen wir einen kleinen Einblick in die Beziehung zwischen den beiden Piloten Kara und Vincent und erfahren was mit der verrückten Genetikerin aus Band 1 passiert ist und was sie im Hintergrund für Spielchen gespielt hat. Dabei kommt so manche Machenschaft ans Licht. Aber auch alte Bekannte haben nochmal ein paar kurze Auftritte und wir erfahren wie es ihnen ergangen ist. Generell ist dieser Teil der Reihe einfach noch ein wenig brutaler und auch sehr viel emotionaler als der Vorgänger. Aber das bringt eine Invasion und die daraus resultierenden Folgen denke ich einfach mit sich, mir hat diese Entwicklung wirklich super gefallen und ich habe wahnsinnig mitgefühlt. Vor allem die Lösung der ganzen Fragen hat das Buch für mich unheimlich interessant gemacht. Allerdings war das Thema gefühlt sehr viel mehr wissenschaftlich und ich habe mich stellenweise ein wenig zu blöd für die Erklärungen gefühlt. Da musste ich schon ein wenig nachschlagen, gerade was das Thema DNA angeht. Das ist so für mich das einzige Manko, da wären vielleicht Fußnoten oder sowas ganz nett gewesen. Davon müsst ihr euch aber nicht abschrecken lassen, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, das meiste versteht man genug um den Sinn hinter dem ganzen zu erkennen und um zu würdigen wie viel Mühe der Autor sich mit den losen Fäden gemacht hat. Generell war auch einfach wie beim letzte Mal die Erzählung in Interviews und Berichten super und das ist für mich wirklich eine geniale Erzählweise. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten, es gibt einige überraschende Wendungen und der Cliffhanger ist wieder ein ebenso fieser wie im ersten Band. Achtung außerirdische Roboter! Rette sich wer kann! Der zweite Band der Themis Files konnte mich mit seiner Spannung, seiner emotionalen Seite und den vielen gelösten Geheimnissen wunderbar überzeugen. Die Charaktere haben sich merklich entwickelt und ich habe sie noch mehr ins Herz geschlossen. Die losen Fäden die im ersten Band übrig geblieben sind werden entwirrt und euch erwartet mehr als eine atemberaubende Überraschung. Ihr müsst euch lediglich auf ein wenig mehr wissenschaftliches Zeugs einstellen, das mich ab und an zum Nachschlagen gebracht hat. Mehr Roboter! Mehr Geheimnisse! Mehr Action! Und ein sehr gemeines Ende.

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Wie bereits im ersten Buch bleibt Sylvain Neuvel seinem Akten-artigen Schreibstil auch im zweiten Band der Reihe treu. Dabei gibt’s zwar immer noch ein paar Schwächen, gerade wenn es schnell gehen muss und der Reporter die Situation doch noch mal in allen Einzelheiten beschreibt, aber im großen und ganzen bleibt es sehr unterhaltsam und – vor allem – spannend! Das ist auch mein Hauptargument, warum mir das Buch ein bisschen besser gefallen hat als der Vorgänger – Giants – Zorn der Götter konnte meine Erwartungen fast vollkommen erfüllen und ich habe an den Seiten geklebt wie Uhu aus der Tube! Das Buch bleibt unablässig spannend, von der ersten bis zur letzten Seite! Die Charaktere bleiben sich treu und die weitere Zuspitzung des Konflikts zwischen Menschheit vs Menschheit vs Aliens ist beängstigend und faszinierend zugleich! Was Sylvain Neuvel besonders gut gelingt ist die Verzweiflung und scheinbare Hilflosigkeit, mit der wir einer Alieninvasion gegenüber stehen würden. Das hat nicht nur Sci-Fi, sondern auch ein bisschen Dystopie Charakter! Doch obwohl ich das Buch fast durchweg gut fand und es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen habe, gab es auch einige Schwachstellen. Kleinigkeiten zwar, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Um hier nicht so viel in Spoiler Detail zu gehen, bleibe ich ein bisschen vage. Gesagt werden kann aber, dass der Bodycount in diesem Buch exorbitant hoch ist. Sowohl unter der Erdbevölkerung, wie auch unter den Charakteren, die wir kennenlernen. Von meinen Lieblingen hat es zwar nur einen oder eine erwischt, aber das war trotzdem ganz schön fies! (Das war auch der Moment, in dem ich das Buch mal willentlich aus der Hand gelegt habe). Andere Charaktere gehen einem wiederum mit ihren Existenzkrisen wirklich irgendwann auf den Zeiger! Das Thema, welches besagter Charakter anschneidet, ist wahnsinnig interessant, aber es ist wie als würde er oder sie vor einer Wand stehen und einfach nicht durchkommen. Und zwar so lange, dass man schon befürchtet, er oder sie habe sich den Kopf beim Versuch durchzukommen zermatscht. Ist leider auch ein typischer Fall von Tunnelblick auf Seiten des Charakters und verlangsamt den Plot teilweise ein wenig zu stark. Auch manche Motive, Beweggründe und Lösungen von Problemen haben bei mir auf einen Stutzen getroffen. Es gab mehrere Fälle von „Warum einfach wenns auch kompliziert geht“ und andersherum. Manchmal war die Lösung fast schon zu einfach und manchmal war es einfach zu… undurchsichtig. Nicht unbedingt großartig nachzuvollziehen. Vor allem was Dr. Rose Franklin und die Motive der Aliens angeht war es manchmal so ein hessischer „Hä?“ Moment. Dem Ende entgegen nahm die Spannung für meinen Geschmack ein bisschen ab und es wirkte so als habe der Autor im Verlauf des Buches kurz gezögert und sich gefragt: „Hmmm, wie löse ich das jetzt?“. Zudem bin ich mir nicht ganz sicher, wie es mit einem dritten Band aussieht? Bis zur letzten Seite vermutete ich nämlich, dass es damit nun schon getan sei – aber dann kam doch noch ein Cliffhanger. Leider habe ich in einer umfangreichen Google-Aktion noch keine Infos über einen dritten Teil herausfinden können. Ich würde es aber sehr, sehr, sehr schade finden, wenn die Themis Files nach zwei Bänden schon vorbei wäre. Denn trotz der kleinen Makel ist Giants – Zorn der Götter und vor allem der Vorgänger Giants – Sie Sind Erwacht schon jetzt ein heißer Favorit auf mein Buch des Jahres und die Reihe mit ihrer Idee eine meiner absoluten Lieblinge! (An dieser Stelle auch noch ein kurzer Shoutout an die Neon Genesis Evangelion Anlehnung!!! The fangirling was real!) Needless to say: I’m ready for moooooore! Rating: ☆☆☆☆-

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