Leserstimmen zu
Lodernde Macht

Morgan Rhodes

Die Falling-Kingdoms-Reihe (3)

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Inhalt: Cleiona von Bellos will ihren Thron zurück und verbündet sich sogar mit dem Rebellen Jonas. Doch müssen die beiden eine bittere Niederlage einstecken. Ihr gemeinsamer Plan, den Blutkönig Gaius zu stürzen, endet in einem Blutbad. Doch es besteht immer noch Hoffnung, denn Cleiona besitzt einen Ring, mit dem man die Mächte der Elementia lenken kann und mit dessen Hilfe sie sich ihren Thron zurückerobern will. Aber auch König Gaius weiß von den Elementia und geht über Leichen um sich ihrer Macht zu bemächtigen. Meine Meinung: Der dritte Teil dieser Reihe, ist es auch wieder Wert gelesen zu werden, denn die Geschichte geht genauso überragend weiter wie in den Vorgängern. Zeitlich gesehen setzt dieser Teil genau da ein, an dem der Vorgänger endete. Cleo und Jonas mussten einen herben Rückschlag für ihre Pläne einstecken und Jonas gibt sich selbst die Schuld daran, dass so viele der Rebellen seinetwegen tot sind. Die beiden geben jedoch nicht auf, denn Cleo hat immer noch den Ring ihrer Mutter. Dieser Ring soll dazu fähig sein, die Elementia zu beherrschen und zu lenken. Zusammen mit Lucia, macht sie sich auf den Weg, die Essenzen zu suchen, doch taucht ein neuer Feind auf, der die Essenzen für sich haben will. Für Jonas hat dieser Teil auch sehr viel zu bieten und es sind nicht nur Schritte nach vorne, was seine Pläne betrifft. Sein Glück verlässt ihn als er in Gefangenschaft gerät, doch seine Hoffnung König Gaius zu stürzen bleibt ungebrochen. Die Entwicklung der einzelnen Charaktere ist dieses mal etwas ausgeprägter als in den Vorgängern, ganz besonders bei Lucia. Obwohl ich bei ihr sagen würde, dass sie leider doch noch etwas zu naiv ist, was ihre große Liebe angeht. Cleos Wille, den Thron zu besteigen ist nach wie vor ungebrochen. Doch denke ich, dass sie sich ihrer Gefühle Magnus gegenüber nicht ganz sicher ist. Dasselbe gilt auch für ihn, was Cleo betrifft. Könnte sich daraus vielleicht sogar noch so etwas wie Liebe entwickeln? Dieser Teil ist wieder sehr gut gelungen und ich hoffe, dass die weiteren Teile das Niveau halten können oder sogar noch übertreffen. Mein Fazit: Ein sehr gelungener, fantastischer und spannender dritter Teil, der auf weitere tolle Nachfolger hoffen lässt!

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Es ist kaum zu glauben, aber der dritte Band dieser Reihe, übertrifft die anderen um einiges. Band zwei war schon sehr gut, aber dieses Buch habe ich geradezu verschlungen. Es hat eindeutig meine Erwartungen übertroffen. Ich bin ja so gespannt wie es mit Cleo und co. weitergeht. Leider steht noch nicht fest, wann der vierte Teil in Deutschland erscheint. (das ist der einzige Wermutstropfen) Über diesen Band Kann ich absolut nichts Negatives zu sagen. Ich liebe dieses Buch einfach und kann es nur jedem empfehlen. Die komplette Rezension könnt ihr wie immer gerne auf meinem Blog nachlesen. Unter: www.steffiskreativeobsession.blogspot.de Steffi

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Meine Meinung: "Falling Kindoms - Lodernde Macht" von Morgan Rhodes ist der mittlerweile 3. Band des 6-teiligen High Fantasy Epos. Nach längerer Pause präsentieren sich die deutschen Ausgaben nun im neuem Format und Look, was, zumindest im Bezug aufs Cover, viel besser zur Geschichte passt. Ebenfalls neu ist die Angabe seitens der Autorin, dass die Reihe nun 6 statt 4 Bände umfassen wird. Da allerdings auch der dritte Band bewiesen hat, dass sich die Reihe scheinbar kontinuierlich steigert, freue ich mich über die Verlängerung. Dank des Personenregisters und des ruhigen Einstiegs gelang es mir gut, mich wieder in die Geschichte hineinzufinden. Die geschickt platzierten Anspielungen und konkreten Bezüge auf vergangene Ereignisse halfen dabei, meine Erinnerungen zwar stockend, aber doch konstant zurückzubringen. Der angenehme, für das Genre High Fantasy sehr einfache, Schreibstil sorgte auch dieses Mal dafür, dass ich sehr schnell vorankam und mich schon bald nicht mehr von den sich überschlagenden Ereignissen abwenden konnte. Diese Reihe lebt wie keine andere von ihren Protagonisten. Ganz gleich, ob die aktuellen Ereignisse nun aufregend oder doch eher mau sind, der innere Konflikt, auf wessen Seite man nun selber ist, sorgt schon dafür, dass man gar nicht mit dem Lesen aufhören kann. Rhodes hat wahre Antihelden geschaffen, die von verschiedenen Standpunkten aus alle im Recht sein könnten. Auch die Geschichte kann sich sehen lassen, ist es doch bisher der actionreichste Band der Reihe. Zwar gibt es auch viele ruhigere bzw. intrigantere Abschnitte, dafür sind die Spannungsspitzen enorm. Es werden neue Mitspieler eingeführt, dessen Absichten sich bis zum Ende nur teilweise offenbaren, und Geschehnisse in Gang gesetzt, die sich in verschiedenste Richtungen entwickeln können. Fazit: Morgan Rhodes "Falling Kingdoms - Lodernde Macht" ist der bisher spannendste Band der Reihe und macht (zumindest mir) so richtig Lust auf mehr. Überraschende Entwicklungen, neue Feinde und Verbündete, verirrte und verwirrte Liebe, Tragik und mehr - all das findet man in diesem "kleinen" Buch. Rhodes hat die Karten mal wieder neu gemischt und so darf man gespannt sein, wie der Kampf um Mytica wohl weitergehen wird. Ich bin gespannt! 5/5 Bücher!

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Die Intrigen des jungen Rebellen Jonas und der Prinzessin Cleo sind zunächst fehlgeschlagen, sodass die Rebellenbewegung auf nur wenige Menschen geschrumpft ist, da die anderen entweder tot oder im Gefängnis von Tyrannen Gaius sind. Auch, wenn für Cleo zunächst alles hoffnungslos erscheint, gibt sie nicht auf und versucht alles Erdenkliche, um Gaisus vom Thron zu stoßen. Doch auch der blutrünstige König Gaisus schmiedet Pläne und er ist bereit vieles zu opfern, um die mach über die übernatürlichen Kräfte zu erhalten. Wie leider, viel zu oft, musste ich viel zu lange auf die Fortsetzung warten und es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich die beiden anderen Bände gelesen habe. Ich hatte jedoch keine Probleme in die Geschichte zu finden und die Intrigen und Machtspiele der verschiedenen Protagonisten zu verstehen und nachzuvollziehen. Nach wie vor schmiedet jede Figur eigene Pläne, um an dem längeren Hebel zu sein und sich eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Jedoch wird nicht immer gleich deutlich, auf wessen Seite die unterschiedlichen Figuren stehen und so ergeben sich teilweise überraschende Bündnisse. Ich musste mich des Öfteren fragen, was für ein Spiel die Figuren spielen und auf welcher Seite sie wirklich sind. Oft haben mich die verschiedenen Allianzen zwischen den Charakteren wirklich überrascht. Aufgrund dieses Unwissens gelingt es der Autorin eine konstante Spannung zu erschaffen, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Die phantastischen Elemente nehmen immer mehr Raum in der Geschichte ein und man erhält in diesem Band auch noch deutlich mehr Infos, sodass die magischen Elemente, die Essenz, sich besser in die Geschichte einfügt und viel authentischer wirkt. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht, auch wenn sie nicht vor blutigen Szenen zurückschreckt. Wie schon im Vorgängerband wird das Geschehen aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten wie z.B. Jonas geschildert, sodass man bei den verschiedenen Intrigen und Gegenbewegungen immer mit dabei ist und so einen guten Überblick über die gesamte Situation in dem Roman erhält. Die Figuren wachsen an ihren Aufgaben und verändern sich auch dementsprechend. Cleo gleicht kaum noch der zuvor sehr verwöhnten Prinzessin und wählt jeden Schritt mit bedacht, auch wenn sie stellenweise etwas zu übermütig wird. Nach wie vor ist Jonas das schwarze Schaf der Geschichte für mich, egal was und wie er Dinge anpackt, es geht immer alles schief und oft müssen deswegen geliebte Menschen von Jonas sterben oder schwere Zeiten durchmachen. Gekonnt webt die Autorin neue Figuren in die Geschichte ein, sodass neue unbekannte Komponenten mit einfließen und die Geschichte noch weniger vorhersehbar wird. Insgesamt konnte mich auch der dritte Teil der „Falling Kingdoms“ Reihe begeistern. Der Roman lässt sich aufgrund des leichten Schreibstils und der nicht allzu komplizierten Handlung super schnell weg lesen und ist daher toll zum Abschalten.

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Auch der dritte Band schließt sich nahtlos an seinen Vorgänger, Brennende Schwerter, an. Vorwissen ist auf jeden Fall notwendig, Rückblicke gibt es nur wenige und sehr kurze. Ausführlich erklärt werden die vergangene Ereignisse nicht. Da ich die Bücher nun alle am Stück gelesen habe, fiel der Einstieg sehr leicht – in Vorbereitung auf den vierten Teil habe ich mir aber bereits einige inhaltliche Notizen zu den offenen Handlungssträngen gemacht, den fälschlicherweise hielt ich die Reihe für eine Trilogie und dachte, nun alle Bände am Stück zu lesen. Prinzipiell bleibt der Erzählstil erhalten. Die Sicht des Er-Erzählers wechselt zwischen verschiedenen Figuren, was einen Gesamtüberblick über die Handlung sowie einen Eindruck vom Innenleben verschiedener Figuren ermöglicht. Gefühlt ist die Anzahl an Figuren, deren Perspektive aufgegriffen wird, nun allerdings größer geworden. Beinahe sind es mir schon zu viele – nicht weil es unübersichtlich wäre, denn nun, im dritten Buch, findet man sich problemlos in der Handlung und der Vielzahl der Charaktere zurrecht, sondern weil manche Figuren und deren Handlungsstränge mich viel weniger interessiert haben als andere, sodass ich deren Abschnitte als Unterbrechung der interessanten und spannenden Passagen erlebt habe, auch wenn letztlich alle Perspektiven irgendwo zusammenspielen. Neben altbekannten Figuren kommen wieder einige neue Charaktere hinzu. Die Machtgier des Königs ist ungebrochen, doch nicht nur er beherrscht das Intrigenspiel. Welche Figur steht auf welcher Seite? Wer verfolgt nur seine eigenen Pläne? Bei einigen Charakteren ist es diesmal nicht leicht, ihre Absichten einzuschätzen. Dies hat einige Überraschungen im Verlauf der Handlung zur Folge. Und immer, wenn eine Situation aufgeklärt scheint, wendet sich das Blatt erneut. Die Handlung ist wieder sehr ereignisreich. Es gibt erneut eine Menge Action und einige blutige Kämpfe, wobei mir das Buch diesmal sogar ein Tränchen abgewinnen konnte, da in einer Todesszene etwas mehr Raum für Emotionen gelassen wurde. Ansonsten verhält es sich leider wie im letzten Band – es geht einfach Schlag auf Schlag, Zeit für Traurigkeit bleibt kaum. Obwohl die Handlung spannungsgeladen ist und in vielen Passagen ein hohes Tempo besitzt, gibt es auch wieder etliche Zeitsprünge, die das Geschehen etwas in die Länge ziehen. Das Ende bietet nochmals einige Überraschungen und lässt den Leser mit vielen neuen Fragen und größtenteils unerwarteten Entwicklungen zurück. Einzig die Liebesverstrickungen scheinen sich so zu entwickeln, wie ich es im letzten Band bereits vermutet habe... Auch der Schreibstil sei an dieser Stelle einmal erwähnt: Das mittelalterliche Setting findet sich auch in der Wortwahl, besonders in den Dialogen, wieder, was sich positiv auf die Atmosphäre der Geschichte auswirkt. Beschreibungen von Figuren und Landschaften sind so detailliert und bildreich, dass man sich das Geschehen lebhaft vorstellen kann, ohne dass Morgan Rhodes dabei zu weitschweifig wird. Fazit: Ereignisreiche, spannungsgeladene Fortsetzung, die alle Handlungsstränge weiterführt, wobei auch Figuren zu Wort kommen, die ich als weniger interessant empfinde. Die Entwicklung der Hauptcharaktere geht weiter, nun bleibt abzuwarten, wer die nächste Schlacht für sich entscheiden kann.

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Achtung Spoiler möglich, da es sich hierbei um den dritten Band einer Reihe handelt! Morgan Rhodes kann den Leser doch immer wieder überraschen. Der mittlerweile dritte Band der Falling Kingdoms Reihe steht seinen Vorgängern in nichts nach und weiß noch immer den Leser zu überraschen. Die Handlung spitzt sich zu, weiß aber immer noch mit unerwarteten Wendungen aufzukommen. Auch wenn man weiß dass Cleo noch immer für Ihr Königreich kämpft, Jonas mittlerweile zwar nicht mehr gegen Cleo ist, sondern ihr hilft und Prinz Magnus ihr aufgezwungener Ehemann ist, so überraschen einen die Charaktere doch mit Ihren Handlungen weiter. Zudem merkt man bei dem ein oder anderen eine deutliche Weiterentwicklung. Dies ist definitiv kein bloßer Übergangsroman eine sechsteiligen Reohen, wie es meist der Fall ist. Ich bin sehr gespannt was sich die Autorin noch so alles einfallen lassen wird. Es gibt nur kleine Stellen, die vielleicht ein wenig vorhersehbar sind und auch der Vergleich mit "Game of Thrones" ist meiner Meinung nach zwar nicht Gerechtfertigt, da es bei weitem nicht ganz so komplex ist, aber lässt man sich auf deutlich jüngere Charaktere ein, bei dem es ebenso um Verlust, Intrigen und überraschende Wendungen und auch wechselnde Sympathien geht, so wird man definitiv gefallen daran finden. In meinen Augen ist der dritte Teil abermals ein Stück stärker als sein Vorgänger, wenn auch der erste Teil für mich bisher der beste bleibt, wie es bei vielen Serienauftakten ist... Teil 4 ist im englischen Original bereits erschienen, mal schauen wann es in Deutschland übersetzt wird, auf jeden Fall hat die Cover Neugestaltung der Serie auch gut getan. Liebe Morgan Rhodes / lieber Verlag, bitte schnell mehr davon!

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Einfach nur Klasse

Von: Lilly

21.03.2016

Für Prinzessin Cleo ist das neue Leben im Palast alles andere als einfach. Um sie herum sind Feinde, ihre beste Freundin wurde ermordet und sie hat kaum jemanden den sie vertrauen kann. Dazu muss sie Magnus heiraten. Zunächst scheint alles als wäre es die sprichwörtliche Hölle für Cleo, doch Magnus ist bei weitem nicht so schlimm wie es scheint und auch seine Schwester Lucia, freundet sich locker mit ihr an. Zusammen mit Lucia, macht sie sich auf die Suche nach der Elementia. Ein Feind, den sie bisher nicht bedacht hatten kreuzt auf. Auch mit Jonas, dem Rebellen scheint es schwierig zu werden. Er gerät in Gefangenschaft. Was soll ich groß sagen? Die ersten beiden Teile haben mir bisher echt gut gefallen. Dieser hier setzt allem noch die Krone auf. Vor allem weil sich die Figuren auch weiterentwickelt haben. Von denen bei den man erwartet hatte das sie freundlich gesinnt sind, wurde man überrascht. Von anderen, die ihre besonderen Neigungen entdecken ebenso. Am meisten hat mich aber Magnus beeindruckt. Ich mag ihn irgendwie. Er ist so ein Charakter der viel mitgemacht hat, seine mauern hochgezogen hat, so das keiner erkennt, das er in Wahrheit ein total anderer ist. Cleo ist dabei diese Mauern einzureißen und auch das hat mir gefallen, sie gehen auf einander zu und auch Cleo muss eine bereits gefasste Meinung ändern. sie ist mutiger, stärker geworden. Ihre Ziele hat sie nicht aus den Augen gelassen und kämpft auch weiterhin, allen Rückschlägen zum Trotz gegen ihren Feind, den Blutkönig, an. Warum der dritte Band für mich persönlich der beste ist? Ich habe einfach insgeheim gehofft das Cleo und Magnus sich verlieben, das scheint langsam wohl auch zu passieren. Das Pairing gefällt mir einfach und ich denke, das die beiden zusammen einiges bewirken könnten. Jonas mag ich zwar, aber ich finde er passt besser zu Lysandra. Lysandra wiederum hat mich zu Anfang etwas zu sehr genervt. ihre Art ist ja soweit ok, aber irgendwie wurde ich mit ihr nicht warm. Sie ist mir zu bestimmend, zu sehr darauf bemüht im Vordergrund zu stehen und ihre Idee die Brücke anzugreifen, erscheint einfach kopflos. Der Rest ist wie in den beiden anderen Bänden, tolle Handlung, klasse Schreibstil. Ich habe schon lange keine Fantasy-Buchreihe mehr gelesen die mich gleich so gefangen genommen hat. Hier bekommt man einfach alles, eine super Story, klasse Figuren und auch viele Intrigen. Für Fantasy-Fans ein echter Kauftipp. Falling Kingdoms - Lodernde Macht erhält 5 von 5 Sternen

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„Der junge Mann erwachte inmitten von Feuer und Chaos.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Die Covergestaltung stört mich bei diesem Band ganz gewaltig. Nach den ersten beiden Bänden, haben wurde nicht nur das Cover, sondern auch das Format des Buches geändert. Jetzt stehen die Bücher im Regal und man erkennt noch nicht mal im Ansatz, dass es sich um einen Reihe handelt. Ein Umstand, der mich richtig wütend macht. Das Feeling: Da das Buch in einer mittelalterlichen Umgebung spielt und alle Charaktere irgendwo Verrat wittern und nicht wissen, wem sie vertrauen können, wirkt die Amtosphäre im Buch etwas angespannt. Das Setting: Das Buch spielt in Mythica, ein Fantasykontinent, der in drei Länder Auranos, Paelsia und Lumeros aufgeteilt ist. Jedes Land ist für seine Besonderheiten bekannt, die ich hier nicht verraten möchte. Der Plot: "Cleiona von Bellos und ihr Verbündeter, der wagemutige Rebell Jonas, haben eine bittere Niederlage erfahren: Ihr Plan, den Tyrannen Gaius zu stürzen, endete in einem Blutbad – und Cleo wurde gezwungen, dessen Sohn Magnus zu heiraten. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Cleo ist im Besitz eines Rings, mit dessen Hilfe sie die uralte Magie der Elementia lenken kann – der Schlüssel, um ihren Thron zurückzuerobern. Aber auch Blutkönig Gaius weiß um die Elementia und geht über Leichen, um die übernatürlichen Kräfte für seine Ziele zu nutzen. Und auch zwei skrupellose Neuankömmlinge aus einem fernen Reich streben nach der unendlichen Macht." - Klappentext Natürlich habe ich am Anfang wieder ein bisschen gebraucht, bis ich wieder in die Geschichte gekommen bin, weil in den ersten beiden Bänden soviel passiert, dass man das gar nicht mehr alles auf dem Plan haben konnte. Aber die Autorin bringt den Leser Stück für Stück wieder an die Geschichte heran und versteht es kurze Zusammenfassungen einzuweben, damit man als Leser wieder wissen, was war. Nachdem ich dann wieder ganz gemütlich in der Geschichte angekommen war, konnte ich mich nicht mehr losreißen. Ein Event folgt auf das nächste und man hat im Prinzip kaum Zeit zum durchatmen. Der Spannungsbogen bleibt angespannt und das verstärkt sich dadurch, dass mit jedem Kapitel die Perspektive wechselt und wieder ein anderer Handlungsstrang behandelt wird. Am Ende bin ich dann quasi beim lesen eskaliert und hab mich und die Seiten fast überschlagen. Ich habe für die letzten 100 Seiten keine zwei Stunden gebraucht und das nicht, weil das Buch etwas langweilig war und ich quer gelesen habe, sondern, weil ich die Seiten inhaliert habe. Die Charaktere: Für mich sind die Charaktere leider das schwächste an dem ganzen Buch. Sie haben für mich nicht genug Tiefe und wirken dadurch nicht authentisch. Vor allem stört mich an der Geschichte, dass keiner der Protagonistin keine wirklich feste Charaktereigenschaft haben, die hervorstechen, sondern ihr Fähnchen irgendwie immer in den Wind halten. Das führt dazu, dass die verrücktesten Konstellationen entstehen und das immer wieder. Das Motto "Jeder mit Jedem" kann man hier durchaus auf den Buchdeckel schreiben. Trotzdem sind mir alle irgendwie ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Die Umsetzung/Der Schreibstil: Alles in allem erinnert der Aufbau des Buches an die Games of Thrones-Reihe. Das mittelalterliche Setting mit diesem Stück Fantasy, an das die beteiligten zunächst nicht glauben. Dann noch der Kapitelaufbau und dieser epische Erzählstil. Ich muss aber sagen, dass mir die Bücher von Morgan Rhodes besser gefallen, weil sie nicht so langatmig sind und die Personenanzahl überschaubarer. Fazit: Definitiv eine Leseempfehlung an alle Fantasy-Fans, die auf Spannung aus sind und die darüber hinweg sehen können, dass die Charaktere nicht so viel Tiefe haben, wie man vielleicht erwartet. Also ich kann es und freue mich auf die Fortsetzung.

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