Leserstimmen zu
Für immer Hollyhill

Alexandra Pilz

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Hardcover
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Es ist das Ende der Trilogie und das heißt eigentlich immer, dass man als Leser entweder das Buch traurig zur Seite legt, weil es ein schlimmes Ende hatte, mit dem man jetzt erst einmal klarkommen muss. Oder man legt es glücklich zur Seite, da das Ende perfekt ist. Dieses Buch habe ich glücklich zur Seite gelegt. Der letzte Band der Hollyhill Reihe ist nicht anders, als ihr Vorgänger. Er erzählt nun eine Geschichte des Dorfes in einer längst vergangenen Zeit. Diesmal in den 20er Jahren. Doch diesmal schafft es Alexandra Pilz leider nicht so gut den Geist dieser Jahre einzufangen, wie es in den vorherigen Teilen stets der Fall war. Auch wenn ich als Leser bereits durch die letzten 2 Bände viel über das Dorf und die Gründe der Zeitreisen erfahren habe, gibt’s es in diesem Buch noch das ein oder andere Geheimnis, das ich erfahren habe! Trotzdem ziemlich cool. Außerdem machen die Charaktere in diesem Buch eine enorme Entwicklung durch. Allen voran Fee, die in diesem Buch eine größere Rolle bekommt. Sie ist nun auch im Dorf und verliebt sich Hals über Kopf. Sie bringt dadurch einiges im Dorf durcheinander, gleichzeitig aber auch neuen Schwung in die Geschichte, was mir hier wirklich gut gefallen hat. Dem Leser wird in diesem letzten Buch ziemlich viel abverlangt. Es steht früh fest, dass es mit dem Dorf bald zu Ende sein kann, dass die Charaktere vielleicht nicht überleben werden und dann noch die Liebesgeschichten. Dazu sieht Emily plötzlich einen Geist aus ihrer Vergangenheit, der das Dorf ebenfalls zu bedrohen scheint! Ich fand die Geschichte einfach klasse! Der Schreibstil ist wunderbar wie immer, anschaulich und schnell. Es gibt keine Passage, die irgendwie zu lang oder zu kurz ist. Das Buch ist einfach ein traumhaftes Ende.

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Vorsicht Spoiler!! I N H A L T: "Zurück nach HollyHill" und "Verliebt in HollyHill" waren schöne, lockerleichte Geschichten zum Verschlingen. Der erste Band war ein guter Start, jedoch war der zweite Band etwas schwächer. Allerdings endete der zweite Band ziemlich spannend und unerwartet. Daher freute ich mich nach so langer Zeit endlich, "Für immer HollyHill" zu lesen, den Abschluss dieser Trilogie. Emily ist es schwer gefallen, HollyHill und ihre Familie und Freunden zu verlassen- ihre liebste Großmutter und ihre große Liebe Matt. Zurück in München, nimmt sie sich vor ihr altes Leben fortzuführen mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Jedoch, ist Fee nicht zu erreichen. Doch durch den Besuch von Joe und Silly erfährt Emily, dass Fee ihr nachgereist ist. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als Fee zu helfen. Allerdings gibt es noch mehr Gefahren in HollyHill... M E I N U N G Ich fande es großartig, dass Fee im letzten Band eine wichtigere Rolle bekommen hat. Auch, wenn sie woanders ist, merkt man ihr nicht an, dass sie sich unwohl fühlt. Im Gegenteil, es gefällt ihr unglaublich gut und sie bringt eine gewisse Atmosphäre nach HollyHill. Es liegt aber nicht nur an dem Ort selber, sondern wegen einem gewissen Mann. Dadurch sorgt sie sich weniger und genießt das Dasein. Eine wichtige Rolle ist das Chaos, was sich in HollyHill abspielt. Matt ist spurlos verschwunden, die Maschine für die Zeitreisen funktioniert nicht und die Bewohner sehen Gespenster. In HollyHill herrscht eine spannendes und düsteres Ambiente. Auch, das Jahrhundert hat sich geändert; von den 80er Jahre und 1811 (19. Jahrhundert) geht es nun zu den goldenen Zwanzige. In diesem Jahrhunder wurde die Stimmung leider nicht so gut beschrieben, wie in den vorherigen Bänden - elegnate Hochsteckfrisuren und prachtvolle Kleider. Das große Final war letztendlich gar nicht so groß; es wird viel um den heißen Brei geredet. Die Auflösung war mir zu simpel, ich finde die Autorin hat es sich zu einfach gemacht. Man hätte noch vieles rausholen können und es verzwickter gestalten können. Es ist ein zufriedestellendes Ende, doch ein Epilog wäre noch wünschenswert gewesen. Das gewisse Etwas hat gefehlt, trotzallem war es mir auch dieses Mal eine große Freunde ein paar Stunden wieder in HollyHill zu verbringen. Das Buch bekommt von mir großzügige 4/5 Sternen! Eure Elenaa :**

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ACHTUNG SPOILER! Das Ende einer liebgewonnenen Trilogie begegnet man mit einem lachenden und einem weinenden Auge. So erging es mir auch mit „Für immer Hollyhill“ von Alexandra Pilz. Die „Hollyhill-Trilogie“ war für mich ein kleiner Schatz der deutschen Jugendliteratur. Daher möchte ich mich auch beim Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Endlich durfte ich erfahren, wie es mit Emily, Matt und Fee enden würde. Emily ist einerseits glücklich, weil sie bei ihrer Großmutter in München ist. Andererseits könnte sie besorgter sein, da sie auch ihre andere Großmutter im Dartmoor vermisst. Aber nicht nur ihre Großmutter schwirrt ihr im Kopf herum, sondern das ganze Dorf, in dem ihre Großmutter lebt und das mit allen Einwohnern durch die Zeit reisen kann. Ein Zeitreisender wird ihr dabei ewig in Erinnerung bleiben: Matt. Ihre große Liebe, die sie für das Wohl anderer aufgeben musste. Eigentlich hatte Emily nicht vor, wieder zurück nach Hollyhill ins Dartmoor zu reisen. Aber als Silly und Joe, zwei Zeitreisende aus Hollyhill und zwei von Emilys besten Freunden, in München vor ihrer Tür stehen, fackelt Emily nicht lange und zusammen kehren sie zurück in das Dorf, in dem alles begann. Doch irgendwie ist alles anders. Matt ist verschwunden, um auf die Suche nach den Mördern seiner Eltern zu gehen. Außerdem funktioniert die Maschine vom Pfarrer nicht mehr, die den Dorfbewohnern in jeder Zeit verrät, welche Aufgaben sie in jeweilige Zeit zu erledigen haben. Zudem sieht Emily einen Mann aus einer anderen Zeit, den sie und die Dorfbewohner bei einem Abenteuer in einer anderen Zeit bereits erledigt hatten. Irgendetwas scheint mit dem Dorf zu geschehen, was keiner versteht. Aber was für Emily am schwersten zu begreifen ist, ist, dass ihre beste Freundin Fee ebenfalls im Dorf ist und anscheinend nicht vorhat, wieder in ihre Zeit zurückzukehren. Für Emily und die Dorfbewohner beginnt ein Wettlauf um die Zeit und die wilden 20er Jahre scheinen nicht besonders ungefährlich zu sein. Wird Emily es schaffen Matt und das Dorf zu retten oder wird es der letzte Kampf des Dorfes sein? Mit „Für immer Hollyhill“ von Alexandra Pilz halte ich nun den letzten Band der „Hollyhill“-Reihe in meinen Händen. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr gute Freunde verabschiedet und nicht weiß, wann und ob man sie wiedersieht? So erging es mir in diesem Moment. Die „Hollyhill“-Trilogie war für mich immer etwas besonderes. Es ist schon spannend, wenn einzelne Personen in die Zeit reisen, aber ein ganzes Dorf? Diese Idee faszinierte mich immer wieder aufs Neue und ich bin wirklich glücklich, diese Trilogie entdeckt zu haben. Nun ist aber die Frage, ob der dritte Band der Trilogie ebenfalls so gut, wie seine Vorgänger ist. Diese Frage beantworte ich klar mit einem „Nein“. Denn „Für immer Hollyhill“ ist noch besser. In den ersten beiden Bänden lernt man viel über die Aufgaben des Dorfes und die Dorfbewohner und vor allem lernt man das Dorf lieben. Nun steht aber im dritten Band alles vor dem Aus unnd dem Leser wird emotional sehr viel abverlangt. Denn bei vielen geliebten Charakteren weiß der Leser nicht, ob sie überleben werden. Alexandra Pilz hat es wieder einmal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte ist wirklich glaubwürdig geschrieben und spannend bis zum Schluss. Das Buch hebt sich enorm von seinen Vorgängern ab, weil dieses Mal die Dorfbewohner zu einem Fall werden und dem Leser wird die Vergangenheit der einzelnen Charaktere enthüllt. Natürlich wusste man vorher schon, was mit Matts und Joes Eltern geschah, aber nun geht Alexandra Pilz bei allem mehr ins Detail. Vor allem gefielen mir auch die Charaktere, die trotz oder eher wegen ihrer kleinen Fehler so sympathisch waren. Selbst bei der größten Zicke (nein ich nenne jetzt keinen Namen) hatte man das Gefühl, dass sich mehr dahinter verbarg und sie nicht ohne Grund zickig war. Am Ende sollte sich dieser Eindruck bestätigen. Aber auch Emily und Matt, aber besonders Fee machten eine enorme Entwicklung durch. War Fee noch ein Nebencharakter in den vorherigen Büchern mausert sie sich jetzt zu einem unverzichtbaren Charakter. Sie wird von Seite zu Seite mutiger und selbstsicherer. Nun weiß Fee, was sie wagen kann und wohin sie gehört. Der Schreibstil von Alexandra Pilz war wie immer fantastisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Autorin zieht einem immer wieder mit ihrem Schreibstil in ihren Bann und schafft es bei dem Leser starke Emotionen zu erzeugen. Besonders gefiel mir das Setting. Das Dartmoor in dem das Dorf liegt, ist einfach perfekt gewählt und lädt zum träumen ein. Genau wie das Setting ist auch das Cover perfekt gewählt. Es ist großartig, dass der Heyne fliegt Verlag keine Angst vor grellen Farben hat. Aber keine Sorge die Farben schmerzen nicht in den Augen. Alles in allem bin ich wirklich froh, dass „Für immer Hollyhill“ so ein fulminanter Abschluss der Reihe ist. Ich möchte wirklich jedem diese Trilogie ans Herz legen. Es wäre eine Schande, wenn jemand diese Bücher nicht gelesen hätte.

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"Zurück nach Hollyhill" und "Verliebt in Hollyhill" waren für mich so richtige Wohlfühlbücher mit dem gewissen Etwas. Kein Wunder also, dass ich mich darauf freute, nach Hollyhill zurückzugehen - ein letztes Mal zumindest, denn "Für immer Hollyhill" ist der Abschluss dieser Trilogie. Emily ist es alles andere als leicht gefallen, Hollyhill und seine lieb gewonnenen Einwohner - allen voran ihre Grossmutter und ihre grosse Liebe Matt - zurückzulassen und nach Hause nach München zu fahren. Sie möchte ein ganz normales Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee führen. Doch genau diese kann sie nach ihrer Rückkehr nicht erreichen. Erst durch den Besuch von Joe und Silly erfährt Emily, dass Fee ihr nachgereist ist und Hollyhill gefunden hat. Kaum da, ist der Ort gemeinsam mit ihr in die Zwanzigerjahre gesprungen. So macht sich Emily erneut auf ins Dartmoor, denn sie muss ihrer Freundin helfen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Fee in diesem letzten Band mehr Platz bekommen hat. Auf der Suche nach Emily hat sie wirklich Hollyhill entdeckt und fühlt sich sehr wohl. Daran ist natürlich nicht nur der Ort selber, sondern vor allem auch ein gewisser junger Mann Schuld, was Emily gar nicht gut findet. Fee blüht regelrecht auf und bringt frischen Wind nach Hollyhill. Sie nimmt zwar alles ein bisschen zu sehr auf die leichte Schulter, doch das ist wohl mit der rosa Brille der Verliebtheit zu entschuldigen. Nachdem die Bewohner Hollyhills in den vorangegangenen Bänden die 80er Jahre und 1811 mit den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren durcheinandergewirbelt hatten, geht es dieses Mal also in die goldenen Zwanziger. Ich muss jedoch sagen, dass Alexandra Pilz dieses Mal die Atmosphäre der Zeit nicht so gut eingefangen hat wie die letzten beiden Male. Sie konzentriert sich mehr auf das Chaos, das im kleinen Örtchen herrscht, denn zu Emilys Entsetzen ist Matt verschwunden. Zudem stimmt etwas mit dem Zeitreisen nicht und die Bewohner sehen Gespenster. So ist auch "Für immer Hollyhill" sehr spannend und unterhaltsam zu lesen. Doch leider bleibt das Finale meiner Meinung nach hinter seinen Vorgängern zurück. Es wird zu viel um den heissen Brei herumgeredet, nicht alles wird zufriedenstellend aufgelöst und ich hätte mir am Ende noch einen richtigen Aha-Moment gewünscht. Auch wenn dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt hat, habe ich auch diesen dritten Teil gerne gelesen und blicke auf eine schöne Trilogie zurück. Fazit: "Für immer Hollyhill" ist der Abschluss der Trilogie rund um Emily, Matt und dem zeitreisenden Dorf. Auch wenn mich das Finale nicht ganz so begeistern konnte wie die ersten beiden Bände, erlebte ich einmal mehr unterhaltsame Lesestunden in Hollyhill. Alexandra Pilz hat eine Trilogie zum Wohlfühlen geschaffen.

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Wenn diese Reihe eine Trilogie ist, finde ich das Ende schwach. Es bleiben für mich viele Fragen offen. Wenn diese Reihe weitergeht, werde ich sehr gerne weiter lesen. Mir hat diese Reihe nämlich sehr gut gefallen. Die Idee ein ganzes Dorf in der Zeit reisen zu lassen fand ich sehr interessant und ausbaufähig. https://youtu.be/hS_RP_dscQo

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"Für immer Hollyhill" ist der atemberaubende dritte Teil der Hollyhill-Trilogie. Emily hat eine Entscheidung getroffen und ist nach Hause zurückgekehrt. Sie will zurück in ihr normales Leben, zu ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Doch als Emily in München ankommt, fehlt jede Spur von Fee. Emily macht sich große Sorgen, und als sie Besuch aus Hollyhill bekommt, erfährt sie, dass Fee dort ist. Doch Emily sorgt sich nicht nur wegen der Zeitreisen um ihre beste Freundin, denn diese scheint großen Gefallen an Cullum gefunden zu haben. Sie muss sofort zu Fee und zurück in das zauberhafte Dorf. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Matt ist dabei, einen riesengroßen Fehler zu begehen, der nicht nur ihn, sondern ganz Hollyhill in Gefahr bringt. Kann Emily die Heimat ihrer Mutter und den Jungen, den sie liebt, retten? Das Cover ist durch seine auffallende Farbe sehr markant und ein Hingucker. Im unteren rechten Teil ist der alte Baum auf dem Hügel des Dorfes zu sehen. Die geschwungene Schrift und die Zeichnungen haben etwas Magisches und runden das Cover perfekt ab. Emily bemüht sich, um wieder in ihr altes Leben zu finden. Das fällt ihr alles andere als leicht und sie kann außerdem Matt nicht vergessen. Als sie nach Hollyhill zurückkehrt, scheint das alles von ihr abzufallen, doch nur für einen Moment. Emily fühlt sich sehr verlassen und ist besorgt. Außerdem wirkt sie ein wenig überfordert, da niemand weiß, was mit dem Dorf los ist. Matt ist innerlich zerrissen. Der Abschied von Emily hat ihn kaputtgemacht und zermürbt. Er handelt nicht, wie er selbst, spricht mit niemandem mehr und ist völlig neben der Spur. Als er sich auf eine gefährliche Suche begibt, handelt er, ohne nachzudenken und sehr impulsiv. Fee erlebt das Abenteuer ihres Lebens. Sie ist völlig aus dem Häuschen, kann kaum glauben was in Hollyhill passiert und ist hin und weg. Sie fühlt sich wohl und angekommen, als würde sie genau in die 20er Jahre gehören. Fee ist absolut in ihrem Element. Außerdem ist sie wirklich eine tolle Freundin und immer für Emily da, selbst wenn die beiden mal nicht einer Meinung sind. Cullum zeigt sich diesmal von einer ganz anderen Seite. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das schreibe, aber ich glaube, ich fange an, ihn zu mögen. Er ist sehr charmant und je mehr er von seinem Inneren offenbart, umso sympathischer wird er. Ein grandioser, wundervoller Abschluss der Trilogie. Ich trage das einzigartige Dorf Hollyhill und deren Bewohner in meinem Herzen und habe jeden Moment mit ihnen genossen.

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Gesamteindruck Auch dieses Mal war das Cover in erster Linie für den Wunsch, die Bücher zu lesen ausschlaggebend. Das satte Pink und die außergewöhnliche Schrift zusammen mit den Mustern und Figuren, die ein wenig an einen Scherenschnitt erinnern, haben mich fasziniert. Doch bevor ich den dritten und letzten Teil dieser Trilogie lesen konnte, habe ich mich erst einmal durch die zwei Vorgängerbände gelesen. Ich muss gestehen, ich fand es sehr angenehm, dass ich die Geschichte von Emily und Hollyhill am Stück lesen konnte. Leider muss ich gestehen, dass mich dieser letzte Teil etwas enttäuscht hat. Während Teil eins und zwei bei seinen Reisen durch die Zeit etwas tiefer ins Detail gegangen ist, habe ich bei diesem Abschluss leider kein Gefühl für die 20er Jahre bekommen. Ich hatte das Gefühl, dass Emily (unabhängig von der Zeit in der sie sich befinden) viel stärker im Fokus stand und die Frage, wie wird es zwischen ihr und Matt weitergehen. Ich hätte mir für diesen letzten Teil und die Fülle der Geschehnisse mehr Raum gewünscht. Es passiert so viel und mit ihrer Freundin Fee kommt eine weitere Figur ins Spiel, die von einer Nebenrolle ins Zentrum tritt. Versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist toll geschrieben und die Geschichte durchaus spannend, aber leider sehr oberflächlich abgehandelt. Das Ende lässt viele Fragen offen und natürlich auch die Möglichkeit eine Fortsetzung zu bringen (die ich mir ehrlich gesagt nach dem Ende auch wünsche). Gerne würde ich die liebgewonnenen und außergewöhnlichen Charaktere wiedertreffen und neue Geschichten mit ihnen gemeinsam entdecken. Alexandra Pilz hat bewiesen, dass sie schreiben und mit ihren Worten eine ungewöhnliche und phantasievolle Geschichte zaubern kann. Ich bin schon neugierig, mit was sie uns als nächstes überraschen wird. Mein Fazit Ich hatte eine tolle Zeit in Hollyhill, auch wenn das Ende ein wenig traurig war, da es an die Qualität des zweiten Teils nicht ganz anschließen konnte. Ein paar Seiten mehr und das ein oder andere Detail etwas vertieft, hätte dieser schöne Abschluss in dem außergewöhnlichen, zeitreisenden Dorf volle Punktezahl bekommen. Auch wenn es nicht ganz an den Genuß des Vorgängers rankommt, so habe ich das Buch dennoch verschlungen und einige unterhaltsame Lesestunden gehabt.

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Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so leicht. Ich habe das Gefühl, dass ich in letzter Zeit ständig Bücher lese, die am Ende so um die 3 Sterne erhalten. Das liegt daran, dass das alles Bücher sind, bei denen ich mir denke: Ja, da war viel Gutes drin, aber das, das und das hat mir nicht gefallen. Bei Hollyhill 3 war das genauso. Wieder nach Hollyhill zurückzukehren war toll. Das Dorf ist ein wundervoller Ort mit ganz tollen Charakteren. Gerade Emily als Protagonistin mag ich unheimlich gern. So war es in den beiden Vorgängern und so war es eben auch hier. Sie ist klug, schlagfertig und hat keine Angst davor, ihre Meinung zu sagen. Fee wird in dieser Geschichte zu einer Art zweiten Protagonistin, vielleicht um die fehlende Liebesgeschichte von Matt und Emily etwas durch die von Fee und Cullum auszugleichen. Auch Fee mochte ich sehr gerne, der Liebesgeschichtenersatz hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen, auch wenn ich Cullum und auch die beiden als Paar unheimlich gern mochte. Tatsache bleibt jedoch, dass Matt die Hälfte des Buches weg ist. Das hat mit dem Plot der Geschichte zu tun. Und damit sind wir auch schon bei dem großen Das hat mir nicht gefallen-Punkt. Das Dorf Hollyhill reist durch die Zeit, um Aufträge zu erledigen. So war das zumindest in den ersten beiden Büchern, aber in dieser Geschichte ist dem meiner Meinung nach nicht so. Mir zumindest war am Ende nicht klar, welcher Auftrag es nun gewesen ist, den die Dorfbewohner erfüllen mussten. Normalerweise retten sie Menschenleben! Normalerweise tun sie Gutes! Hier - zumindest kam es mir so vor - waren sie da, um zwei jungen Mädchen zu helfen, über ihren Schatten zu springen. Keineswegs ist das unwichtig, aber eine Zeitreise rechtfertigen? Eher nicht. Was Matt angeht, war sein Ausflug für mich nicht nur störend, weil der Emily-Matt-Konflikt eigentlich der große Konflikt ist, den die ersten beiden Bücher noch offen gelassen hatten, und der so nach hinten verschoben wurde, sondern er hat auch ein paar logische Rückfragen offen gelassen: Warum hat Josh so locker reagiert, obwohl er verdammt nochmal das Recht gehabt hätte, mit Matt mitzukommen? Warum hat Matt nicht einmal einen Zettel hinterlassen? Ich weiß, dass Matt diese Frage beantwortet, aber für mich war das keine logische Erklärung, die das ausreichend begründet hätte. Das Rätsel der Maschine hätte man meiner Meinung nach auch viel früher lösen müssen. Warum Hollyhill nicht mehr richtig funktioniert hat, das habe ich auch nicht ganz verstanden. Hollyhill muss ja bewusst in diese Zeit gesprungen, obwohl das Dorf WUSSTE, dass es damit sich und seine Bewohner in große Gefahr bringen würde? Mhh... Und wofür? Fees Entscheidung zum Ende hin konnte ich persönlich auch nicht ganz nachvollziehen. An manchen Stellen wurde sie als dumm und leichtsinnig bezeichnet, an anderen als mutig. Ich sage: Das eine schließt das andere nicht aus. Man sollte aber Dinge nicht unbedingt tun, nur weil sie Mut brauchen. Aber darüber kann ich auch noch ziemlich gut hinwegsehen. Das größte Problem des Plots war in meinen Augen, dass sich die Geschichte bis vor dem Ende ziemlich gezogen hat. Dadurch, dass Matt nicht da war und auch Emily erst einmal wieder ankommen musste... Die vielen Rätsel... und warum Quayle immer wieder aufgetaucht ist, das ist mir bis zuletzt auch nicht plausibel geworden. Für richtige Spannung hat es leider auch nicht gesorgt. Die kam, wie bereits gesagt, erst gegen Ende auf. Dann hatte das Buch wieder die Art von spannender Erzählweise, die uns die ersten beiden Bücher auch geboten haben. Insgesamt war Für immer Hollyhill kein schlechtes Buch, auch wenn ich jetzt viel Negatives dazu zu sagen hatte. Es hatte noch immer tolle Charaktere und lebte auch noch von der wundervollen Grundidee, aber ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man die Diskussion zum Ende von Band 3 einfach mit in den zweiten gepackt hätte. Ich habe nicht das Gefühl, als hätte ich dann etwas verpasst.

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