Leserstimmen zu
Erkenne mich

M. Leighton

All the Pretty Lies (1)

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Am Anfang hatte ich mit diesem Buch sehr viel Spaß und konnte es kaum aus der Hand legen. Leider ist es dann deutlich abgeschwächt und mir hat weder die Handlung, noch die Ausarbeitung der Personen so richtig gut gefallen. Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft und erwartet, aber es war ein nettes Zwischendurch-Buch.

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All The Pretty Lies - Erkenne mich war nicht mein erstes Buch von M. Leighton und es war auch nicht mein letzes. Ich mag ihre Art zu schreiben. Unterhaltsam, leicht, locker mit dem gewissen grad an Tiefgang, der aber nicht all zu schwer ist. Trotzdem ist dies nicht ihr stärkstes Werk. Nach den ersten 25 Seiten, hatte ich schon mehrmals mit den Augen gerollt. Es stank nach einer Klischeegeschichte, dunkle Vergangenheit, Jungfrau, er der Badboy der in der Vergangenheit alles weggeflankt hat was er wollte, denn er bekommt immer alles was er will, er is eben ein egoistischer Scheißkerl ... Ihr rollt auch grade mit den Augen oder? Was denn aber kam war überraschend, ich war wie gebannt, die Klischees lösten sich zwar nicht alle auf, aber sie gerieten in den Hintergrund. Es wurde spannend, es wurde sexy, es wurde romantisch. Zwischen Sloane und Hemi knistert es gewaltig, aber es geht nicht direkt zur Sache, es entwickelt sich mit der Geschichte, die Figuren entwickelten sich, wenn auch nicht stark aber zu meiner Zufriedenheit. Es wurde unterhaltsamer, weil plötzlich nicht nur die beiden im Vordergrund standen , sondern es ein verbindendes Ereignis gibt, bei dem man selbst ein bisschen mitdenken darf. Natürlich wird auch wieder vieles einfach überdramatisiert, aber das erwarte ich bei solchen Büchern auch , was ich nicht erwarte, sind wieder rum Logikfehler. Wenn man das als Logikfehler bezeichnen kann oder als nicht gut recherchiert. Es wurmte mich ein bisschen, aber der Geschichte hat es dennoch keinen großen zacken aus der Krone gebrochen. Aber ein Diamant ist abgefallen. Es ist ein Unterhaltsamer Roman für zwischendurch. Es ist was fürs Herz , zum schmunzeln, zum sich verlieben. Es ist kein Buch, dass einem den Atem raubt aber es ist ein Buch was man mit einem gutem Gefühl schließt, in das man kurzweilig abtaucht und um sich rum die Welt vergisst. Ich bin gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht, neue Figuren, neue Geschichte aber trotzdem die Leichtigkeit und Unterhaltung von M. Leighton.

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KLAPPENTEXT "Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen?" BEWERTUNG "All the Pretty Lies: Erkenne mich" ist der erste Teil einer neuen New Adult-Trilogie von M. Leighton. Der zweite Teil "All the Pretty Lies: Befreie mich" ist bereits erschienen, auf den dritten und letzten Band "All the Pretty Lies: Liebe mich" muss man sich noch bis zum 13. März 2017 gedulden. Generell muss man die Bücher nicht in der vorgegebenen Reihenfolge lesen, da immer eine andere Figur im Mittelpunkt der Erzählung steht. Allerdings ist es doch zu empfehlen, mit dem ersten Teil zu beginnen und die weiteren Bücher dann nacheinander zu lesen. Das Cover finde ich fantastisch! Pinke Buchcover mag ich immer sehr gerne. Der rosa-pinkfarbene Farbverlauf sieht grandios und in sich stimmig aus, auch wenn das für das Genre typische abgebildete Liebespaar allmählich langweilig und einfallslos wirkt. So schön das Cover auf den ersten Blick ist, haben die abgebildeten Personen rein äußerlich leider absolut nichts mit den Figuren im Buch zu tun. Zum Inhalt: Sloane Locke möchte zu ihrem 21. Geburtstag nur eines: Freiheit. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie alleine mit ihrem Vater und ihren drei großen Brüdern, die alle einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt haben. Jetzt möchte Sloane sich endlich freistrampeln. Und der Anfang soll eine Tätowierung machen. Noch ahnt sie nicht, dass der Tattookünstler Hemi ihr ordentlich den Kopf verdrehen wird. Doch er lässt sie nicht an sich heran, da für ihn zu viel auf dem Spiel steht ... Sloane Locke weiß trotz ihrer Unerfahrenheit in vielerlei Hinsicht, was sie möchte. Und das sind zum einen Freiheit, sich losreißen von ihrem Vater und ihren Brüdern, und zum anderen Hemi Spencer, der ihr gewaltig den Kopf verdreht hat. Doch dieser möchte auf gar keinen Fall eine feste Beziehung - vor allem nicht mit Sloane. Obwohl die beiden Protagonisten sich im Laufe des Buches näher kommen, hat mir persönlich leider die Chemie zwischen den zweien gefehlt. Die Anziehung zwischen Sloane und Hemi konnte ich als Leser überhaupt nicht wahrnehmen. Auch gestört hat mich, wie unrealistisch Sloanes erste sexuelle Erfahrungen dargestellt werden. Die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach etwas blass geblieben, was sehr schade war. Bisher habe ich noch kein Buch von M. Leighton gelesen, war aber von dem Schreibstil sehr angetan. Durch die angenehme und flüssige Erzählweise wird man schnell in das Geschehen gezogen. Da das Buch aus der Sicht von Sloane und Hemi erzäht wird, lernt man beide Charaktere noch besser kennen und erfährt ihre Gedanken und Emotionen während des Lesens. "All the Pretty Lies: Erkenne mich" ist eine schöne Liebesgeschichte, die ohne zahlreiche Sexszenen auskommt und dennoch spannend bleibt. Trotz kleiner Schwächen empfehle ich diese New Adult-Story gerne weiter. Wenn man auf einfache Liebesromane ohne großes Tamtam steht, ist man bei diesem Buch genau richtig!

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In dem Buch handelt es sich um zwei Protagonisten einmal Sloane und Hemi. Die Protagonistin Sloane ist 21 Jahre alt und möchte jetzt ihr Leben in vollen Zügen genießen, da sie sehr behütet aufgewachsen ist. Um ihre so zusagen Freiheit zu feiern beschließt Sloane sich ein Tattoo stechen zu lassen. Und da wird sie von Hemi tätowiert. Sie freut sich das ihr Tattoo mehrere Sitzungen in Anspruch nimmt, sodass sie den geheimnisvollen Hemi immer wiedersieht. Und ab der Stelle müsst ihr euch selber vom Buch überzeugen. Das Buch ist ganz in Ordnung. Zu beginn der Geschichte fand ich echt gut und sehr fesselnd jedoch wurde es immer ab der Mitte fand ich es immer schlechter und schlechter. Da es wurde komisch, sodass man alles vorhersehen konnte. Im allgemeinen war die Liebesgeschichte sehr schön nur die Dramen waren viel zu übertrieben und es gab so 'dumme' Schwierigkeiten. Für Leser die auf dieses krasse auf und ab stehen, ist dies glaub ich ein sehr gutes Buch. Das Buch bekommt deshalb von mir 3 von 5 Punkten.

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Die Schreibweise der Autorin ist ruhig, gefühlvoll und bildhaft sodass man sich die Charaktere sehr gut vorstellen kann und einen guten Rundumblick erhält. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sloane und Hemi, welche aus zwei so unterschiedlichen Familien kommen und doch nicht besser zueinander passen könnten. Diese wechselnde Sichtweise hat in dieser Story wieder sehr gut reingepasst und man konnte so einen Bezug zu beiden Charakteren aufbauen. Sloane ist ein herzensguter, freundlicher und vielversprechender Charakter der mich sofort angesprochen hat. Sie hat eine Familie die sehr auf sie achtet und nach einem frühen Schicksalsschlag fast ein bisschen zerdrückt und keinen Raum lässt. Trotz allem entwickelt sie sich nicht als ängstliches und zurückhaltendes Ding, sondern versucht auszubrechen und ihre Stärke und Willenskraft zu beweisen. Hemi ist ein starker, irgendwie ein bisschen machomäßiger und trotz allem liebevoller und freundlicher Charakter, der mich von Beginn an neugierig gemacht hat. Als Leser kann man ihn relativ schnell einschätzen und erkennt warum er so ist wie er ist. Es hat Spaß gemacht seiner Entwicklung zu folgen und zu sehen wie seine Prinzipien sich verschieben. Insgesamt sind alle Charakter, einschließlich der Hauptprotagonisten, zwar mehr oder weniger greifbar aber teilweise auch wieder zu sehr an der Leine geführt. Es fehlt mir ab und an so ein bisschen das realitätsnahe, das überraschende. Die Geschichte an sich ist auch nichts neues und dennoch hat die Autorin eine solide Richtung eingeschlagen um den Leser an der Stange zu halten und ihn gut zu unterhalten. Ich war relativ schnell durch und konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die Entwicklung war von Beginn an eigentlich schon recht vorhersehbar, was mich ein kleines bisschen gestört hat aber letztlich der Geschichte keinen Abbruch getan hat. Dennoch hat die Autorin ein paar Dramen und Richtungen eingebaut, welche entweder zu schnell abgehandelt wurden oder einfach zu unwahrscheinlich gewirkt haben. Da wird etwas ins Leiern gebracht um es kurz danach ohne große Probleme wieder zu stoppen, ohne das man genau weiß welche Hebel man eigentlich drücken müsste. Auch gegen Ende der Geschichte greift die Autorin nochmal zu einem Punkt, der absehbar und eigentlich vollkommen unnötig war. Mein Gesamtfatzi: Gerade zum Beginn der Geschichte hat ich ein gutes Gefühl bei diesem Roman, doch schon ab der Mitte wurde es teilweise sehr skurril und irritierend bzw. einfach zu vorhersehbar und dramatisch. Die Liebesgeschichte an sich ist wirklich schön und entwickelt sich eigentlich auch total überzeugend, wenn nicht zwischen drinnen immer wieder Dramen und unnötige Schwierigkeiten mit eingebaut worden wären. Für einen lauen Sommerabend oder einen kalten Abend vor dem Kamin kann man diese kleine süße Lektüre natürlich dennoch genießen. Wer auf leichte Liebesromane mit ein bisschen Drama und einem kitschigen Ende steht, der ist hier genau richtig.

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Was erwartet euch? Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen? (www.heyne.de) Über die Autorin Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat bereits 13 Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen. Meine Meinung Das Cover ist typisch für einen Liebesroman, die Farben sind harmonisch und stimmig. Es ist jetzt nichts, was mich vom Hocker haut, aber hässlich ist es jetzt auch nicht. Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Sprache ist den Charakteren angepasst und man stolpert nicht über unpassende Worte. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich – Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt. Auch wenn die Kapitel über Hemi meist kurz sind und eigentlich mehr Fragen aufwerfen, also Antworten geben. Das macht ihn umso geheimnisvoller. Die Charaktere stehen im Mittelpunkt und sind sehr gut ausgearbeitet. Es stehen mehr oder weniger nur die beiden Hauptcharaktere im Fokus über die anderen lernt man nur ein wenig. Was etwas schade ist. Sloane ist endlich bereit ihre Flügel auszubreiten und will sich nichts mehr von ihrem Vater und ihren älteren Brüdern sagen lassen. Sie ist behütet aufgewachsen und fühlt sich eingesperrt. Ein Tattoo soll ihr erster Ausflug in die Freiheit werden. Sie ist liebenswürdig, verständnisvoll und ein wenig verrückt. In dem sie sich selbst etwas beweisen will, macht sie die verrücktesten Dinge. Vor allem aber fühlt sie sich stark zu dem Tätowierer Hemi hingezogen. Hemi hingegen ist sehr geheimnisvoll und wir lernen ihn erst nach und nach kennen. Er besitzt eine Tattoo Studio und ist einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit auf der Spur und Sloane scheint die Lösung zu sein. Natürlich ist es ein angenehmer Nebeneffekt, dass er sich zu ihr hingezogen fühlt. Die Story ist typisch für die aktuellen Lovestorys, eine sich langsam anbahnende Liebesgeschichte und zwei Charaktere, von den jeder sein eigens Geheimnis trägt. Es gibt viele prickelnde Momente und auch Spannung, jedoch fehlt mir in dieser Geschichte das gewisse Etwas. Es leider kein bestimmten Aha – Effekt bei dem ich sagen kann, dass macht das Buch so besonders und hebt es von anderen Romanen ab. Fazit Es ist wirklich eine schöne, prickelnde Liebesgeschichte, die sich leicht zwischendurch lesen lässt. Wer aber etwas Besonderes oder Anderes sucht, der sucht hier vergeblich.

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Rezension zu All the pretty lies von M. Leighton Titel: All the pretty lies 1 „Erkenne mich“ Autor: M. Leighton Übersetzer: Julia Flynn und Ursula C. Sturm Verlag: Heyne Genre: New Adult Preis: 9,99 € Erscheinungsdatum: 14.11.2016 Isbn: 978-3453419254 Es handelt sich hierbei um ein Rezensionsexemplar von Heyne, übersandt durch das Bloggerportal von Random House. Die komplette Reihe in der Übersicht: Band 1: All the pretty lies „Erkenne mich“ - Erschienen am 14.11.2016 Band 2: All the pretty lies „Befreie mich“ - Erscheint am 09.01.2017 Band 3: All the pretty lies „Liebe mich“ - Erscheint am 13.03.2017 Klappentext: Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen? Meinung: Wer wie ich bereits Bücher der Autorin gelesen hat (bei mir war es die „The wild ones“ Serie) wird auch beim Auftaktsband der „All the pretty lies“ Reihe ihr wiederkehrendes Muster erkennen. M. Leighton liebt es, unschuldige Mädchen aus schweren Familienverhältnissen auf Bad Boys mit dunkler und/oder geheimnisvoller Vergangenheit treffen zu lassen. Wie bereits auch bei ihren bislang erschienenen Büchern handelt es sich nicht um einen reinen Erotikroman, da der Beziehungsaufbau der beiden Protagonisten zunächst im Vordergrund steht. Die beiden Hauptfiguren, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, lernen sich in Hemis Tattoo Studio kennen, denn Sloane will endlich aus ihrem behüteten Leben ausbrechen. „Das Hier und Jetzt ist alles, was wir haben.“ - Seite 39 Die Autorin schafft es tatsächlich, der Sitzung sehr viel Gefühl einzuhauchen, weswegen mir der Einstieg in den Roman sehr leicht gefallen ist. Als Besitzerin mehrerer Tattoos muss ich allerdings sagen, dass die weibliche Hauptfigur schon sehr auf Schmerz stehen muss, um genau diese Gefühle, die durch die Berührungen seiner Hände ausgelöst werden, empfinden zu können. Denn was die Autorin anscheinend außer Acht gelassen hat, ist die Maschine, die sich ebenfalls an Sloanes Haut zu schaffen macht. Gerade die Stelle, die sie gewählt hat, ist nicht gerade ohne. Was den Realtitätsbezug angeht, gibt es noch weitere Kritikpunkte meinerseits. Aber wer viel New Adult liest weiß ja, dass sich das Genre und ein arger Bezug zur Realität meist ausschließen. Zum Ende hin wurden mir die Unwahrscheinlichkeiten allerdings zu viel. Die ersten 200 Seiten wurde ich gut unterhalten. Sloane und Hemi sind gut gezeichnet, wenn auch Hemi mir immer ein wenig fremd geblieben ist. Am meisten konnte ich mich in Sloane hineinversetzen, die mit ihren 21 Jahre und keinerlei Erfahrung (in sämtlichen Beziehungen, nur nur das an was ihr jetzt denkt) oft recht naiv wirkte und handelte. Alle Figuren um die beiden herum waren jedoch mehr Statisten. Nötig, um die Story ans Laufen zu bekommen, aber ansonsten ohne Dimension. Der Aufhänger der Geschichte und die Auflösung zum Schluss waren - selbst für das Genre - zu konstruiert. Ein wenig kam bei mir sogar das Gefühl auf, dass der Autorin so langsam die Ideen ausgehen. Die Dramatik, die am Ende vermittelt werden sollte und besonders der Epilog wirkten wahnsinnig überzogen, so dass bei mir keinerlei Mitgefühl aufkommen konnte. Fazit: Starker Anfang, schwaches Ende. Ich hätte mir gerne mehr von dem Zauber des Anfangs gewünscht. Ohne das ganze Drama hätte mich die Liebesgeschichte der beiden komplett überzeugen können. So lässt mich das Buch mit einem leicht ernüchterndem Gefühl zurück. Allerdings ist eine Empfehlung für alle, die einen leichten Roman mit viel Gefühl, Dramatik und kitschig-buntem Happy End suchen. Die beiden Folgebände werden - wie man es bereits gewohnt ist - Figuren aus dem ersten Teil wieder aufgreifen. Die Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen.

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„All the pretty lies: Erkenne mich“ von M. Leighton ist der Beginn einer neuen New Adult Trilogie. In diesem Band geht es um Sloane, eine junge Kunststudentin, die ihre „Flügel ausbreiten“ will und Hemi kennen lernt, als sie sich ihr erstes Tattoo stechen lässt. Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Heyne Verlag (14. November 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453419251 ISBN-13: 978-3453419254 Originaltitel: All The Pretty Lies Klappentext Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen? Meinung Ich mag die Farben des Covers sehr. Das blasse, aber doch irgendwie kräftige rosa harmoniert perfekt mir dem weiß der Schrift. Leider mag ich das Paar auf dem Cover nicht so. Das liegt aber nicht an dem Paar direkt sondern daran, dass einfach zu viele dieser Bücher ein Paar auf dem Cover haben. Es ist leider sehr typisch und nichts neues, besonderes mehr. Trotzdem ist das Cover nicht schlecht! Ich habe schon M. Leightons „The Wild Ones“-Reihe gelesen und fand sie gut. Hier bei diesem Buch hat mich der Klappentext sehr angesprochen und ich war gespannt auf die Geschichte dahinter. Sloane locke ist in einem Männerhaushalt aufgewachsen, nachdem ihre Mutter gestorben ist als sie sehr jung war. Zusätzlich sind ihre Brüder und ihr Vater auch noch alle Polizisten, sodass sich ein starker Beschützerinstinkt bei den Männern zeigt. Sloane hat aber nun die Nase voll, die ganze Zeit im Elfenbeinturm zu hocken und beschützt zu werden. Aus diesem Grund rebelliert sie. Dies tut sie als erstes damit, dass sie sich ein Tattoo stechen lässt. Dabei lernt sie den geheimnisvollen Tätowierer Hemi kennen. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen und zwischen den beiden knistert es gewaltig. Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Man kann entspannt in die Welt von Hemi und Sloane eintauchen. Durch die wechselnden Sichtweisen bekommt man einen guten Eindruck in beide Charaktere. Beide Protagonisten haben Geheimnisse, die sie nicht offenbaren wollen. Das erzeugt natürlich Spannung, weil man am liebsten sofort die Rätsel gelöst haben möchte. Leider muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir das Buch nur mittelmäßig gefallen hat. Es kam teilweise sehr gestelzt rüber. Einige Unterhaltungen bzw. Verhaltensweisen wirkten nicht authentisch sondern einfach nur gestellt, schlecht gestellt dazu. Neben diesem Kritikpunkt hatte ich auch ein bisschen das Gefühl, dass es nichts neues von ihr war. „The Wild Ones“- Reihe ist dieser irgendwie sehr ähnlich gewesen und mir kam es ein bisschen zu gleich vor. Zwischenzeitlich habe ich wirklich gedacht: „Kennst du ein Buch von ihr, kennst du alle.“ Natürlich sind auch hier neue Elemente dabei, aber diese sind nicht so besonders, dass sie sehr ins Gewicht fallen würden. Das Buch lässt sich gut lesen und ist zwischenzeitlich aus spannend, aber sobald es ans Ende geht, geschieht alles irgendwie ein bisschen plötzlich und die Situationen und Dialoge sind mir einfach zu sehr gestelzt und gespielt. Die Emotionen kamen bei mir null an. Ich habe dann auch nicht mehr mitgefiebert. Sehr schade! Fazit Das Buch ist ganz in Ordnung und auch nett für zwischendurch. Leichte Lektüre eben. Bis auf die genannten Kritikpunkte hat es mir gefallen. Nochmal lesen würde ich es nicht. Ich kann das Buch New Adult-Fans und Fans leichter Lektüre empfehlen. Die Sexszenen werden beschrieben, aber ohne zu vulgär zu sein. Mein Dank geht an den Heyne Verlag und an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank

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