Leserstimmen zu
Mut zur Lücke, liebe Eltern!

Silia Wiebe

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Als ich mit vergangenes Jahr schwanger war und es langsam Richtung Geburt ging, wuchs meine Aufregung. Ich plane ja alles gerne. Am liebsten hätte ich auch einen minütlichen Ablaufplan für die Geburt gehabt. Kein Wunder also, dass das Abenteuer „Mama werden“ eine echte Herausforderung für mich wahr. Zu viele Ratschläge, zu viele Information und immer das Gefühl: „Wenn du nicht die richtige Früherziehung wählst, dann endet der Junge als jointrauchender Hartz IV Empfänger.“ Mittlerweile sehr ich das alles lockerer und bin vor allem der Meinung, das sich vieles auch einfach mit der Zeit zeigt. Das kleine Büchlein hat mich nicht nur zum Schmunzeln gebracht, nicht zuletzt weil ich mich in vielem wiederfand, sondern ist einfach ein kleines Lehrbuch in Sachen Lässigkeit. Silvia Viele hat einen Ratgeber verfasst der mit vielen praktischen und nützlichen Tipps aufwartet und einen dabei immer das Gefühl gibt, das man es auch einfach mal locker angehen kann. Ein tolles Buch für alle Eltern die sich unsicher sind, die hier und da ein wenig Hilfe benötigen um sich selbst ein wenig einordnen zu können. Denn nicht immer ist man gleich ein schlechter Vater oder eine Rabenmutter, nur weil man sein Kind nicht zu jeder Pekip Veranstaltung schleppt. "Mut zur Lücke" rückt die Dinge zurecht. Und lässt einem mit einem wohligen Gefühl von Zufriedenheit zurück.

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Von: Anna Süss aus Hamburg

04.09.2016

Wow, das ist mal ein anderes Buch als diese vielen Ratgeber, in denen die Autorinnen alles ganz genau wissen und den unwissenden Leserinnen-Müttern sagen, wie es läuft. In "Mut zur Lücke, liebe ELTERN" erzählt die Autorin von ihrem eigenen Haushaltschaos und macht sich über ihre übertrieben perfektionistischen Erziehungsideen lustig. "Wir fahren bis ans Ende der Stadt, um unsere Kinder auf renitente Ponys zu setzen, obwohl wir uns später tagelang Antihistamine einwerfen müssen." Kenn ich auch...Auch die Nummer mit dem Gehetze zum Bioladen, nur damit die Gurke auch mit Schale gegessen werden kann. Oder der ganze Stress, den man sich macht, wenn Besuch kommt, damit bloß niemand sieht, wie es wirklich aussieht, wenn Kinder durch die Bude toben. Ich habe mich oft ertappt gefühlt beim lesen. "Wir wollen Super-Mama sein und Mega-Daddy, drunter machen wir es nicht, wir nicht!", schreibt Silia Wiebe. Was machen wir Mütter uns für einen Stress, um die tollste Piratenbootgeburtstagstorte zu backen, um auch nach einer schlaflosen Nacht noch voller Liebe den Frühstückstisch zu decken, um bloß pünktlich zum Abholen in der Kita oder auf dem Kindergeburtstag zu sein, damit unsere Zwerge nicht eine Minute warten müssen. Dieser ganze Druck! Diese wahnsinnigen Erwartungen, die wir an uns haben! Und eine Mittagspause brauchen wir natürlich auch nicht, schließlich schaffen die anderen Mütter den ganzen Stress auch mit einem Lächeln. Die Autorin rät dazu, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen und den eigenen Weg zu finden. Sie sagt: Hört auf mit der elenden Mutti-Olympida, kein Kind isst jedes Gemüse, sagt immer höflich danke, kann genauso früh laufen wie sprechen, isst mit drei Jahren mit Messer und Gabel, macht das Seepferdchen mit fünf und wird zu jedem Kindergeburtstag eingeladen. So läufts einfach nicht. Also mein Fazit: Ein echt wahres und gutes Buch, das vor allem Mütter von kleinen Kindern lesen sollten, damit sie sich von Anfang an klar machen: die anderen sind auch nicht perfekter. Perfekt ist out.

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Silia Walters spricht von einer hippen Elterngeneration, die alles packen will. Kinder, Arbeit, Freizeit, Partnerschaft – sprich die Vereinbarungs-Eltern, die immer nur sehen, was sie gerade nicht mehr geschafft haben, immer im Stress sind und doch nicht fertig werden. Mit verschiedenen Erfahrungsberichten, Rezepten, Tipps und Interviews gibt sie hierbei im Grunde nur einen Rat: Nehmt alles nicht so wichtig und lebt ein bisschen mehr. Die Grundaussage des Buches gefällt mir sehr gut. Schon allein, dass die Eltern, die versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen, hier nicht gleich als überforderte Helikoptereltern ausgeschrieben werden, hat mir gefallen. Stattdessen sind sie hier „cool“ und jugendlich, erfrischend und erfolgreich. Erst auf den zweiten Blick sieht der Leser dann, dass nicht alles Gold ist was glänzt, dass auch der Zwang zur „Coolness“ dafür sorgt, dass nichts mehr wirklich locker ist. Der Einstieg ist darum wirklich gut gewählt und ansprechend. Etwas schwieriger war es für mich den Rest des Buches damit in Einklang zu bringen. Zum einen sind die unterschiedlichen Kapitel teilweise ohne großen Zusammenhang aneinandergereiht. Hier ein Bericht, da ein Rezept und hier ein paar lustige Anekdoten – den tiefen Sinn hinter diesen habe ich dann auch nicht immer gleich verstanden. Aufzeigen, wie es nicht geht? Oder einfach ein Beispiel für manche, die es noch schlimmer treiben, als ich? Kurz: Was soll das denn jetzt? Während der Stil angenehm wertungsfrei und flüssig bleibt, wandelt der Inhalt zwischen banal und interessant. Großes Manko aus meiner Sicht: Obwohl in Überschrift, Klappentext und Einleitung „Eltern“ angesprochen werden, geht die Autorin doch schnell dazu über von „gerade uns Müttern“ zu sprechen und den Vater in die zweite Liga zu verbannen. Auch ein Gespräch mit ihrem Mann, dass ein Kapitel darstellt, hilft da nicht viel, sondern zeigt viel mehr, wie verhärtet die Fronten „Hausfrau“ – „Arbeitsmann“ auch hier sind. Ein im Grunde vor allem unterhaltsames Büchlein, dass etwas den Druck nehmen will, den Sprung zur „Elternliteratur“ aber nicht wirklich schafft. Schade.

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Originell, humorvoll und hilfreich!

Von: Barbara Vogel aus Sölden

11.04.2016

Das Buch "Mut zur Lücke liebe Eltern" von Silia Wiebe hat mir sehr gut gefallen. Es ist originell, spritzig und humorvoll geschrieben. Meine Lachmuskeln wurden sehr beansprucht und zugleich habe ich viele hilfreiche Anregungen für meinen eigenen Alltag - nicht nur als Mutter - bekommen.

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Einfach lustig, informativ und kurzweilig!

Von: Anna-Lena aus Berlin

28.03.2016

Als Mutter zweier Kinder komme ich im Moment leider viel zum Lesen, aber dieses ist eines der wenigen Bücher, dass ich fast in einem Rutsch verschlungen habe. Schon bei der Einleitung musste ich herzhaft lachen- wir fahren mit den Kindern bis ans Ende der Stadt, um sie auf renitente Ponys zu setzen, obwohl wir uns anschließend Tage lang Antihistamine einwerfen müssen- hab mich weggeschmissen. Das Buch ist eine großartige Mischung zwischen wirklich sinnvollen praktischen Ratschlägen nach dem Motto: hab nicht so hohe Ansprüche an dich selbst und mach es dir einfach mal leichter... Witzigen Geschichten- Erfahrungsberichten der Autorin und vielen anderen Eltern- und Sachinformationen von Fachleuten. Silia Wiebe hat eine sehr kurzweilige, lebendige Schreibe. Die Aufteilung in kurze Kapitel macht es einem leicht, auch bei Zeitmangel immer mal einen Abschnitt zu lesen. Jedes Kapitel endet mit "Sätzen für die Tonne", bei denen ich häufig gedacht habe: Genau! Gut, dass das mal jemand so deutlich sagt :-)! Ich kann das Buch wirklich empfehlen, als Geschenk an sich selbst oder für alle gestressten Eltern!

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