Leserstimmen zu
Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Sarah Winman

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Kurzinfos -Das Jahr der wundersamen Begegnungen -von Sarah Winman -Taschenbuch - Limes Verlag - 350 Seiten Inhalt Cornwall, 1947. Marvellous Ways und Freddie Drake könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch das Schicksal führt die neunzigjährige Frau und den jungen Soldaten zusammen, denn Freddy, der einem im Sterben liegenden Freund versprochen hat, dessen Vater einen letzten Brief nach Cornwall zu bringen, landet unversehens bei Marvellous in ihrer selbsterwählten Einsamkeit. Sie nimmt den körperlich wie seelisch gebrochenen Mann bei sich auf, und eine unerwartete Freundschaft nimmt ihren Anfang. Wird Freddy Marvellous das geben können, was sie braucht, um dieser Welt auf Wiedersehen zu sagen? Und kann sie ihm geben, was er braucht, um weiterzumachen? Das Cover Also ich muss sagen, dass mich das Cover nicht sofort angesprochen hat und ich die Mischung aus Orange und Mint immer noch nicht sehr ansprechend finde. Aber die Zusammenhänge zwischen Cover und Inhalt des Buches wurden mir erst nach dem Lesen richtg bewusst. Das Meer spielt in dem Buch eine große Rolle und wird auch durch die angedeuteten Wellen und die Blautöne auf dem Cover wiedergespiegelt. Deswegen passen auch die Seerosen gut dazu. Obwohl das Cover also nicht zu meinen Favouriten zählt, passt es zum Buch. Meine Meinung Dieses Buch war ein völlig neues Genre für mich, besonders, da es zur Weltkriegszeit spielt. Interessant fand ich, dass ich Teile aus meinem Geschichtsunterricht wiederfinden konnte, aber durch das Buch direkt in die Lage hineinversetzt wurde. Die Geschichte ist sehr berührend und auch tiefgründig und auf keinen Fall vorherzusehen. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und man kann ihre Gefühle, Sorgen und Ängste gut verstehen. Trotzdem kam ich mit der Geschichte nicht ganz klar. Ich denke es lag an der anderen Zeit, in der das Buch spielt, oder ich kam mit dem Schreibstil nicht so zurecht. Jedenfalls viel mir das Lesen schwer und nahm mir den Spaß an der Geschichte. Dies heißt aber nicht, dass die Geschichte an sich schlecht ist. Ich persönlich denke, dass man viele Stellen in dem Buch als Metaphern auffassen kann und es literarisch sehr gut geschrieben ist. Mit Marvellous Ways, einer der Protagonisten, konnte ich mich zu Anfang nicht anfreunden, aber im Laufe der Geschichte, wo man auch ihre Vergangenheit kennenlernt, wurde sie mir wieder symphatischer. Freddy Drake, der andere Protagonist, war meine Lieblingsfigur in dem Buch. Er wirkt so jung und verletzt, aber man merkt wie geborgen er sich bei der alten Frau fühlt. Dieses Buch zählt zwar nicht zu meinen Lieblingsbüchern, war aber auf jeden Fall eine gute Erfahrung. Fazit Auch wenn mir persönlich das Buch nicht so gut gefallen hat, denke ich, dass es viele Leute gibt denen es gefallen könnte und die mit dieser Zeit und dem Scheibstil besser klarkommen als ich. Außerdem denke ich, dass die Geschichte an sich echt gut ist und einen neuen Einblick in die Vergangenheit und die Gefühle der Menschen gibt.

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"Das Jahr der wundersamen Begegnungen" ist leider nicht der Roman, den ich mir erhofft hätte. Der Klappentext spricht eine andere Sprache als die, die ich letztendlich im Roman auffinde. Was passend ist, ist das "wundersam" im Titel des Buches. Leider waren mir die eingeflochtenen Phantasieelemente zu verwirrend, da sie mich davon abhielten der Story aufmerksam folgen zu können. Ich schweifte immer wieder ab und konnte mich leider nicht auf Marvellous und Freddie einlssen, wie sie es vielleicht verdient hätten. Beide Protagonisten sind auf ihre eigene Art und Weise interessant, dennoch springt mir der Autor zu schnell zwischen beiden hin und her, um einen Beziehungsaufbau möglich zu machen. Es blieb für mich leicht oberflächlich, auch wenn die Grundidee des Buches wirklich gelungen ist. Durch die vielen Handlungssprünge verliert die Story ihren Reiz, da es aufmerksames Lesen erfordert und auch zum Ende hin leider nicht alles aufgeklärt ist. Zudem empfand ich den Schreibstil als zu magisch gewollt, auch wenn ich hin und wieder schmunzeln musste oder eben auch eine gewisse Faszination erspürte, komplett mitgerissen wurde ich nicht. Leider kann ich für "Das Jahr der wundersamen Begegnungen" nur eine eingeschränkte Leseempfehlung vergeben, da ich immer noch das Gefühl habe, dass mir der magische Moment abhanden kam. Vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, welche Wege die Autorin gehen wollte? Letztendlich ist klar, dass jeder Mensch sein Leben überdenken muss, wenn er am Ende seines Lebens angelangt ist. Diese Botschaft war klar und deutlich, alles andere für mich zu verworren und zu verschwommen, Sehr Schade, denn Cover und Klappentext waren so gelungen, dass ich mir das Buch zu lesen gewünscht hatte.

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Marvellous Ways and Freddy Drake treffen kurz nach dem 2. Weltkrieg aufeinander. Marvellous ist fast 90, Freddy fast 28. Unterschiedlicher könnten sie und ihre Leben nicht sein und doch formen sie eine Freundschaft. Sie mögen sich wirklich, öffnen sich einander und helfen einander, wo sie können. Das Buch erzählt ihre Geschichte. Die beiden tun einander gut und so erlebt Marvellous durch ihren jungen Freund noch einige wunderbare Dinge und im Gegenzug teilt sie ihre Weisheit mit ihm. Es ist mir schwer gefallen, in das Buch reinzukommen und ich war kurz davor, das Lesen abzubrechen. Der Anfang ist verwirrend und herauszufinden, wer wer ist und wie die Protagonisten zueinander stehen, ist schwierig. Ich vermute, dies liegt daran, dass Autorin Sarah Winman zum Beispiel Marvellous' Gedanken an ihren Geisteszustand angeglichen hat und die alte Dame ist, so scheint es mitunter, dement. Die Kapitel, in denen der Leser den jungen Francis begleitet, sind dementsprechend leichter zu lesen. Und er ist es auch, dessen Schicksal und Gefühle man verfolgen will. Er ist es, dem man nur Gutes wünscht. Für mich war die Erzählweise der Autorin leider etwas zu verwirrend, ich habe nicht alles verstanden, was sie transportieren wollte. Marvellous und Francis habe ich allerdings sehr lieb gewonnen und freue mich, dass auch ich ein wenig von Marvellous' Lebensintelligenz und Ruhe mitnehmen konnte.

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