Leserstimmen zu
Winterküsse im Schnee

Karen Swan

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Allegra ist eine knallharte Karrierefrau, die sich in einer Männerwelt behaupten muss. Sie versucht gerade einen Riesendeal an Land zu ziehen, als Sam plötzlich in ihre Leben tritt. Und nicht einfach so, sondern als Kollege. Als alles aus dem Ruder zu laufen droht, überschlagen sich die Ereignisse: sie kündigt, sie erfährt von einer Verwandten, von der sie noch nie was gehört hat und fliegt somit mit ihrer Schwester in Schweiz. Doch die Schweiz ist nicht weit genug weg, denn auch dort lauert Sam. Das Cover sieht wunderschön weihnachtlich aus und scheint auch viel zu versprechen. Der Schreibstil von Karen Swan ist einfach nur schön. Sie hat ein Talent dafür Charaktere zu erschaffen und Settings zu kreieren. Und vor allem kann sie ganz hervorragend Geheimnisse durch ein ganzes Buch ziehen, ohne dass es langweilig und nervig wirkt. Die Charaktere sind zwar gut dargestellt und wirken auch nicht stumpf oder so. Aber irgendwie konnte ich nicht so richtig mit ihnen warm werden. Das liegt wohl daran, dass ich ein weihnachtliches gefühlvolles Buch erwartet hatte. Aber es ist eher eine Business-Liebesgeschichte. Das hat mir einfach nicht so richtig gefallen. Vor allem ist mit auch Allegra zu business-getrieben. Sie stellt ihre Karriere über alles. Ich werde mit solchen Menschen bzw. Charakteren einfach nicht warm. Aus Sam wurde ich im Laufe des Buches einfach nicht schlau. Und auch die Liebesgeschichte zwischen den Beiden konnte mich nicht überzeugen. Ich habe da einfach keine Liebe gespürt. Dafür hat mir die Geschichte zur Familie und Isobel besonders gut gefallen. Die Familiengeschichte kann man wohl eher als Tragödie bezeichnen, die im Laufe des Buches aufgedeckt wird. Dieser Teil des Buches hat mich besonders berührt. Es ist alles sehr verstrickt und dennoch nachvollziehbar. Über das Ende habe ich mich sehr gefreut. Des Weiteren hat mich auch die Demenzerkrankung von Allegras Mutter berührt. Vor allem auch wie Allegra und Isobel mit dem Zustand ihrer Mutter umgehen. Es ist keine leichte Situation, doch die Beiden meistern es aus meiner Sicht echt gut. Das Buch hat meiner Meinung nach viele positive als auch negative Aspekte. Ich bin regelrecht hin und her gerissen. Auf der einen Seite konnte ich mit Allegra und Sam nicht warm werden und ihre Liebesgeschichte konnte mich leider nicht berühren. Auf der anderen Seite finde ich die Geschichte rund um die Familie sehr emotional. Die Nebencharaktere konnten mich durchweg überzeugen.

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Die "Winter"-Bücher von Karen Swan laden einfach immer dazu ein, es sich auf dem Sofa mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen, sich in eine Decke einzukuscheln und in die traumhaften Settings aus Weihnachtsszenerie, London, Fashion und natürlich Love Story Seite für Seite zu "verschlingen"! Die Protagonistin Allegra ist schon eher der Edgy-Typ, der äußerst prätentiös ist und erstmal „fallen und es sich verdienen muss“, damit man sie zu mögen beginnt und mit ihr mitfiebert bis sie den Mann ihrer Träume bekommt. Schöne Entwicklung eines Charakters! Deshalb aus meiner Sicht ein Must-Read. 5 Sterne!

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Allegra Fisher hat es geschafft. Sie hat nicht nur Fuss gefasst in der Domäne der männlichen Finanzwelt, sie hat es sogar recht weit nach oben geschafft. Sie ist eine Workaholic schlechthin. Privatleben existiert so gut wie gar nicht, ihre Freizeit, so sie welche hat, verbringt sie am liebsten auch noch in der Firma. Nun steht ein großer Deal für sie an, den sie mit einem Chinesen abschließen soll. Die Besprechung mit ihm findet in der Schweiz statt. Auf dem Flug dorthin trifft sie im Flieger auf den attraktiven Sam. Die Bekanntschaft mit ihm endet nicht viel später mit einem One-Night-Stand. Sie dachte, sie würde ihn nie wieder sehen... was für ein Irrtum. Zu ihrem Pech wird dieser Sam ihr neuer Kollege, der zudem auch noch einen besonderen Draht zu dem Chinesen hat und ihr größter Konkurrent wird. Allegra hat eine Schwester, Isobel, die das ganze Gegenteil von ihr ist. Sie hat im Gegensatz zu Allegra eine Familie und lebt das Familienleben voll aus. Auch wenn die beiden unterschiedliche Leben führen, verstehen sie sich sehr gut. Da bekommt Allegra eines Tages die Nachricht, dass in den Schweizer Bergen in einer versteckten Berghütte scheinbar die Überreste ihrer Großmutter gefunden wurden. Diese sollen dort seit 50 Jahren im Eis verschollen gewesen sein. Aber das kann nicht sein, denn Allegra und Isobel kannten ihre Großmutter, oder etwa nicht? Wen kann man fragen und Antworten bekommen? Ihre Mutter lebt mit Alzheimer in einem Heim und die Tage, an denen sie ihre Töchter gar nicht mehr erkennt, werden immer mehr. Da hilft nur eins, gemeinsam mit Isobel in die Schweiz fliegen und den Dingen auf den Grund gehen. Als wenn das nicht genug Aufregungen sind, befinden sich dort vor Ort ausgerechnet auch noch Sam und der Chinese. Eine vertrakte Situation... Karen Swan ist mir bekannt mit ihren Weihnachts- / Winterromanen. So fällt auch dieser in diese Zeit, er spielt im Winter und endet Weihnachten. Als Kulisse dienen hier die Schweizer Alpen, traumhaft schön und schon zum Träumen vorprogrammiert. In diesem Roman jedoch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um ein Familiengeheimnis, welches gelüftet werden will. Durch Zufall erfahren die Schwestern Allegra und Isobel, dass ihre geliebte Großmutter gar nicht ihre wirkliche Großmutter gewesen war. Sie können es nicht glauben und versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es wird ein Tripp in die Vergangenheit. Allegra ist die kühlere der beiden Schwestern. Sie ist knallhart und lässt emotional keinen Mann an sich heran. Sie nimmt sich, was und wen sie will, aber mehr ist sie nicht bereit zu geben. Woraus das Verhalten resultiert, erfährt man später auch noch, so dass man sie selbst besser verstehen kann. Sam und Allegra haben es schwer, sich aufeinander einzulassen. Beide sind, was die beruflichen Interessen angeht, sehr zielorientiert, so dass beide keine Beziehung anstreben. Es findet ein Eiertanz der Gefühle statt, aber wie wird er ausgehen? Es ist wieder ein zauberhafter Roman an traumhaften Orten. Man fühlt sich als Leser an Ort und Stelle versetzt und schaut sich dort mit den Augen der Autorin um. Mit Allegra hatte ich anfangs meine Probleme, denn mit derartigen karriereorientierten Frauen habe ich so meine Probleme, aber das gab sich glücklicherweise mit der Zeit. Trotz allem jedoch nahm sie sich immer Zeit für Schwester und Mutter, was sie wieder sympathisch erscheinen ließ. Erwähnenswert ist auch die Idee mit dem Adventskalender, dessen Sprüche nicht nur als Kapitelbeginn erscheinen. Wer jetzt mehr darüber wissen will, dem kann ich nur raten, sich das Buch zu besorgen. Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Inhalt des Buchs: In diesem Buch geht es um die Karrierefrau Allegra, die es nicht erwarten kann, dass die Weihnachtszeit zu Ende geht. Sie arbeitet daran einen großen Deal an Land zu ziehen und will sich auf nichts Anderes, als auf ihre Karriere konzentrieren. Ihre Schwester Isobel ist das absolute Gegenteil von Allegra und hat sich mehr auf die Familienplanung konzentriert. Isobel versucht auch immer Allegra zu zeigen, dass es viel mehr im Leben gibt, also nur die Arbeit und ein Workaholic zu sein. Ein Familiengeheimnis aus der Vergangenheit bringt die beiden Schwestern in die Schweiz, wo sie diesem Geheimnis auf die Spur kommen wollen. Natürlich lernt Allgera im Laufe des Buches auch einen Mann kennen. Ob sie lernt ihre Prioritäten anders zu setzen und auf was es im Leben wirklich ankommt, müsst ihr natürlich selber lesen. Meine Meinung: Im großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich konnte mich mit Allegra aber nicht so gut identifizieren und meiner Meinung nach hat das Buch einige Längen gehabt, die nicht nötig gewesen wären. Ansonsten aber ein tolles Buch für die kälteren Tage, wo man die Zeit einfach mit einer Tasse Tee und einem Buch auf der Couch verbringen möchte. Für mehr Details könnt ihr gerne bei meiner Rezension auf meinem Youtube Kanal vorbeischauen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

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Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Cover einfach ein Traum ist, es glitzert und blinkt und für diejenigen, die keinen Schnee hatten zu Weihnachten zaubert es ein wenig winterliche Atmosphäre hervor. Der Einstieg in die Geschichte von Allegra und ihrer Familie fiel mir wirklich leicht und auch wenn Allegra nun nicht der Sonnenschein schlechthin ist, so fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch. In meinen Augen ist sie eine Frau, die weiß, was sie will und dies um jeden Preis erreichen möchte. Im Laufe der Geschichte wird sie mir immer sympathischer und man fühlt regelrecht mit ihr. An manchen Stellen versteht man sie immer besser. Auch Isobel und Sam, die beiden anderen "wichtigen" Personen in diesem Buch haben mir von Beginn an gut gefallen und Karen Swan hat allen Charakteren eine wirklich passende Persönlichkeit verliehen. Auch der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und läd dazu ein, in Zermatt zu verweilen. Alle kleinen Gassen und Lädchen haben sich vor meinem Inneren Auge aufgebaut und ich habe fast den Schnee knirschen gehört. Kurz gesagt, ich bin verliebt in dieses Buch und kann euch "Winterküsse im Schnee" nur wärmstens ans Herz legen - Karen Swan hat mich mit diesem Buch mitten ins Herz getroffen.

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Der Inhalt Allegra ist knallhart im Job, der eigentlich für Männer ist. Um sie herum wimmelt es nur so von Männern, doch zum Erstaunen von Allegras Schwester Isobel ist sie noch single, was auch gut so ist, Leg will nämlich unabhängig bleiben. Doch plötzlich taucht Sam Kamp in London auf und bringt Allegras Berufsleben und sie selbst durcheinander. Aber nicht zum positiven, eher zum negativen. Als dann auch noch Isobels und Allegras wahre Großmutter Valentina in der Schweiz gefunden und geborgen wird, müssen die beiden nach Zermatt reisen. Und wem die beiden Schwestern dort begegnen... Allegra kann es nicht fassen, sie ist gar nicht mehr von ihrer Reise begeistert. Bewertung: Dieses Buch ist einfach DER Hammer für die Vorweihnachtszeit! Der Prolog am Anfang erweckt volles Interesse des Lesers, weil man dauernd überlegt, wer diese unbekannte Frau ist. Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man dieses Buch sehr schnell liest! :) Es fesselt auch ab der 1. Seite und meiner Meinung nach gibt es keine überflüssigen oder langweiligen Stellen! Die einzigste Sache, die mir gefehlt hat, ist ein Epilog. Es hätte mich nämlich sehr interessiert, wie es mit Allegra in 5 Jahren aussieht! Ich finde sowas rundet einen Einzelband immer ab. :)

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Inhalt: Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Quelle: Goldmann Verlag Meine Meinung: Ich liebe Familiengeschichten und als ich dieses wunderschöne Buch beim stöbern in einer Buchhandlung fand, konnte ich nicht anders als es mir zu kaufen. Nicht nur der Cover, der genau zu dieser schönen Jahreszeit passt sondern auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Natürlich kann ich euch nichts vormachen und ihr könnt euch vorstellen, dass die Tatsache, das es auch in der Schweiz spielen sol ebenfalls zum Kauf geführt hat ;) In den ersten paar Kapiteln wird uns vor allem die Protagonistin und Workaholikerin Allegra vorgestellt und bereits dort haben mich die vielen, meist unwichtigen Details der Autorin etwas gestört. Auch wenn ihr Schreibstil fliessend ist fand ich die Einleitung etwas in die länge gezogen und schlussendlich hatte ich den Eindruck, dass die ganze Geschichte mit der hälfte an Seiten genau so gut erzählt werden könnte. Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat war die Liebesgeschichte, denn auch wenn diese nicht Hauptteil der Story sein sollte, habe ich trotz allem mehr erhofft! Die Charaktere sind doch eher Flach, ihre Gefühle kann man nur erahnen und eine Bindung zu ihnen kann gar nicht aufgebaut werden. Retter der Geschichte war dafür die spannende und doch unerwartete Wendung in der Familiengeschichte der Fishers, die ich wirklich mit Interesse verfolgt habe und die auch der Grund war, warum ich überhaupt weitergelesen habe. “Die Darsteller hatten die Bühne verlassen, die Zeit war abgelaufen. Jetzt nach Antworten zu suchen wäre, als würde man einen wolkenlosen Himmel nach dem schlechten Wetter von gestern absuchen.” Eigentlich sollte das Buch ja eine Weihnachtliche Geschichte sein und auch wenn ich diese erst nach Weihnachten gelesen habe, hatte ich mir doch mehr diesen schönen Weihnachtlichen Feeling gewünscht. Irgendwie schien mir das Buch als würde es irgendwann im Januar stattfinden und nicht in der besinnlichen Zeit vor Weihnachten. Einziges Indiz, dass es wirklich während der Adventszeit spielt ist, dass Allegra jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders öffnet, unter dem Titel steht dann immer was drin gewesen war :) Fazit: Auch wenn die Geschichte meistens nicht besonders spannend war und auch die Liebesgeschichte für meinen Geschmack viel zu kurz kam, konnte mich die Autorin einigermassen unterhalten. Da ich wirklich wissen wollte was es mit der Familiengeschichte auf sich hat, habe ich natürlich auch immer weiter gelesen und ich muss sagen, dass Ende war dann doch ganz gut. Jenen die gerne Lucinda Riley lesen oder auch einfach gerne Familiengeschichten lesen, kann ich das Buch wirklich empfehlen. Erwartet jedoch keine grosse Spannung oder Weihnachtliche Gefühle, denn dies ist in diesem Buch nicht vorhanden.

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"Winterküsse im Schnee" war mein erster Roman von Karen Swan. Erwartet habe ich mir eine winterliche Liebesgeschichte mit weihnachtlichem Flair. Bekommen habe ich etwas ganz anderes...und das war noch besser ;) Das Cover des Buches gefällt mir unglaublich gut, auch wenn es in meinen Augen nicht zum Inhalt passt. Zu sehen ist eine Frau im roten Mantel die im Schnee auf den Big Ben zustapft. Zudem sind kleine Glitzersteinchen auf dem Cover aufgebracht. Das Cover erweckt allerdings falsche Erwartungen bei dem Leser. London spielt in diesem Buch nur eine kleine Rolle, denn die Geschichte selbst, spielt hauptsächlich in Zermatt (Schweiz). Zudem sieht die abgebildete Frau Allegra leider selbst von hinten nicht ähnlich. Die Allegra aus dem Buch hat deutlich kürzere Haare und einen roten Mantel kann ich mir an ihr auch nicht vorstellen. Aber seis drum ;) Ein Hingucker ist das Buch auf jeden Fall. Allegra ist Anfang 30 und eine erfolgreiche Hedgie. Als solche handelt sie mit Hedge-Fonds...und genau dieser Job ist ihr Leben. Abgesehen von ihrer Schwester Isobel und der an Alzheimer erkrankten Mutter, hat Allegra kaum soziale Kontakte. In ihrem von Männern dominierten Beruf muss sie als Frau immer weiter um Anerkennung und Gleichstellung kämpfen. Ihre weibliche Seite oder gar ein Freund / Ehemann haben da keinen Platz. Mit dieser Allegra hatte ich zunächst meine Probleme und so kam es, dass ich auf den ersten Seiten des Buches nicht besonders angetan von der Geschichte war. Die karriereorientierte Allegra war mir zu Beginn unsympathisch, ihr Handeln für mich nur schwer nachvollziehbar. Doch nach und nach blickt der Leser hinter ihre Fassade und erfährt, wieso ihr dieser Job so verdammt wichtig ist. Nach einigen Seiten war mein Vorurteil das ich gegen Allegra hegte auch schon Vergangenheit und ich lernte sie insbesondere wegen ihrem Ehrgeiz und ihrer Stärke als Protagonistin sehr zu schätzen. Zudem wurde sie mir auch immer sympathischer, denn hinter der Fassade der knallharten Geschäftsfrau verbirgt sich eine liebevolle Schwester, eine fürsorgliche Tochter und eine Frau, die vielleicht nicht ganz so selbstbewusst ist, wie es zunächst scheint. Der Schreibstil von Karen Swan passt perfekt zu der Geschichte. Er ist sehr flüssig geschrieben und liest sich dadurch sehr angenehm. Zudem konnte ich mir Orte und Charaktere sehr gut vorstellen. Und auch an Spannung mangelte es diesem Roman auf keiner Seite. "Winterküsse im Schnee" ist viel mehr als ein winterlicher Liebesroman. In meinen Augen stand die Liebesgeschichte nicht einmal im Vordergrund. Viel mehr ging es um Allegras und Isobels Vergangenheit und ein Familiengeheimnis, das die beiden im Laufe des Buches lüften. Es geht um das Leben einer Frau, das vor allem durch den Beruf bestimmt wird und es geht um einen Beruf, in dem Frauen und Männer noch längst nicht gleichgestellt sind. So kam es, dass man Allegra bspw. auch bei ihrem Kampf, einfach nur als gleichwertige Kollegin angesehen zu werden, begleitete. Das bis dahin auch in der Realität noch ein weiter Weg ist, macht dieses Buch sehr deutlich klar. Zudem erhält der Leser einige interessante Einblick in das Leben eines Hedgies. Auch die Nebencharaktere empfand ich als sehr authentisch und liebenswert. Dennoch hätten die Szenen mit Sam (oder auch Sam im Allgemeinen) gerne einen größeren Platz in der Geschichte einnehmen dürfen. Durch den Klappentext erwartete ich eigentlich "viel mehr Sam". Besonders spannend empfand ich allerdings das Geheimnis, dass Allegras und Isobels Großmutter umgab. Während der Geschichte tauchten immer mehr Details auf, bis zum Schluss auch die letzte Frage geklärt war. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen kitschig, allerdings nicht zu viel, und schön in sich abgeschlossen. Der einzige Kritikpunkt: Teilweise hatte ich das Gefühl von einem Ereignis ausgeschlossen zu werden. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber wenn ein Kapitel mit einer Entdeckung endet, wäre ich als Leser doch gerne bei dem anschließenden Geschehen mit dabei. Allerdings startete das neue Kapitel oftmals damit, dass Allegra ihrer Schwester von den Geschehnissen erzählte. Dies fand ich stellenweise etwas schade. Fazit: Eine rundum gelungene Geschichte mit liebenswerten Charakteren und einer spannend-schönen Geschichte.

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